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Dokumentenidentifikation DE69729506T2 14.10.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0000816810
Titel Ladegewichtsanzeigevorrichtung
Anmelder Yazaki Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Nakazaki, Yoji, Shimada-shi, Shizuoka, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69729506
Vertragsstaaten DE, GB, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.07.1997
EP-Aktenzeichen 971113444
EP-Offenlegungsdatum 07.01.1998
EP date of grant 16.06.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.10.2004
IPC-Hauptklasse G01G 19/08

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Erfindungsfeld

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ladegewicht-Anzeigevorrichtung zum Anzeigen des auf einem Fahrzeug und insbesondere auf der Transportladefläche geladenen Gewichts, um eine Überlastung zu vermeiden.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Eine Ladegewicht-Anzeigevorrichtung des zuvor genannten Typs ist derart aufgebaut, dass auf die Vorder- und Hinterräder des Fahrzeugs wirkende Lasten durch Sensoren festgestellt werden und das Gewicht in Übereinstimmung mit Signalen aus den Sensoren berechnet wird, wobei ein Alarm ausgegeben wird, wenn das Ladegewicht übermäßig wird. Weil sich jedoch die auf die Sensoren wirkenden Lasten während der Fahrt des Fahrzeugs ändern, kann kein genaues Ladegewicht angezeigt werden. Deshalb wurde ein Aufbau zur Vermeidung des vorstehend genannten Problems in der nicht geprüften japanischen Patentveröffentlichung No. Hei. 8-50054 vorgeschlagen.

Die dort vorgeschlagene Ladegewicht-Anzeigevorrichtung weist einen derartigen Aufbau auf, dass das in Übereinstimung mit den Ausgabesignalen aus den Sensoren berechnete Gewicht auf einer Anzeigeeinheit nicht so angezeigt wird, wie es während der Fahrt des Fahrzeugs ist. Sondern es wird das zu einer vorbestimmten Zeit vor dem Anfahren festgestellte Gewicht angezeigt, wobei die Anzeige des Gewichts auch für eine vorbestimmte Zeitdauer erhalten wird, nachdem das Fahrzeug seine Fahrt beendet hat. Das heißt, das vor dem Anfahren zu einer vorbestimmten Zeit berechnete Gewicht wird während einer Periode ab dem Anfahren bis zum Ablauf der vorbestimmten Zeitdauer nach dem Anhalten des Fahrzeugs angezeigt. Wenn der Beginn einer Lade-/Entladeoperation festgestellt wurde, nachdem eine vorbestimmte Zeitdauer nach dem Anhalten des Fahrzeugs abgelaufen ist, kann das in Übereinstimmung mit den Ausgabesignalen aus den Sensoren berechnete Gewicht entsprechend auf der Anzeigeeinheit angezeigt werden. Das nach dem Anhalten des Fahrzeugs festgestellte Gewicht stimmt nicht immer mit dem vor dem Anfahren festgestellten Gewicht überein, selbst dann nicht, wenn kein Laden oder Entladen durchgeführt wurde. Deshalb wird die Differenz zwischen den sequentiell berechneten Gewichten zu dem zuvor berechneten Gewicht addiert, um die Anzeige nach dem Anhalten des Fahrzeugs zu aktualisieren.

Weil ein Fahrzeug, in dem die Ladegewicht-Anzeigevorrichtung vorgesehen ist, einen Fahrzeugkörper A aufweist, der wie in 14(a) gezeigt durch Vorder- und Hinterräder gehalten wird, wird der zentrale Teil eines durch eine Blattfeder gebildeten Pufferglieds D auf einem Achsenteil C jedes Rads B gehalten. Weiterhin sind die zwei Längsenden drehbar mit zwei Teilen im Boden des Fahrzeugkörpers durch Haltewellen E1 und E2 verbunden. Sensoren S zum Feststellen von Lasten an den Vorder- und Hinterrädern des Fahrzeugs sind gewöhnlich an den Haltewellen vorgesehen und verbinden wie in 14(a) gezeigt drehbar eines der zwei Längsenden des Pufferglieds mit dem unteren Teil des Fahrzeugskörpers. Die Sensoren für die Vorderräder sind an der hinteren Haltewelle E2 angebracht, und die Sensoren für die Hinterräder sind an der vorderen Haltewelle E1 angebracht.

Bei dem zuvor genannten Aufbau werden die Gewichte des Fahrzeugkörpers A und der Ladung durch die entsprechenden Räder getragen. Zum Beispiel erfährt das Vorderrad eine Reaktionskraft F mit einer der Last für das Rad B entsprechenden Größe vom Boden aus wie in 14(a) gezeigt. Die Reaktionskraft F wird durch die Haltewellen E1 und E2 an den zwei Längsenden des Pufferglieds D geteilt. Wenn ein Fahrer mit seinem Fuß das Bremspedal betätigt, um das Fahrzeug anzuhalten, und das Fahrzeug dann in einem Zustand angehalten wird, in dem der Fuß auf dem Bremspedal ruht, wird ein Zustand geschaffen, indem die auf die hintere Haltewelle E2 des Pufferglieds D wirkende Kraft F2 größer als die auf die vordere Haltewelle E1 wirkende Kraft F1 ist.

In dem zuvor beschriebenen Zustand stellt der Sensor S in der hinteren Haltewelle E2 ein schwereres Gewicht fest als festgestellt werden sollte. Dies ist jedoch nicht problematisch, solange die Bremse nicht Iosgelassen, sondern weiterhin betätigt wird.

Wenn die Bremse vollständig oder teilweise losgelassen wird, nachdem das Fahrzeug angehalten wurde, wird die abgelenkte Kraft freigegeben, sodass die auf die vordere Haltewelle E1 an einem der zwei Enden des Pufferglieds D wirkende Kraft F1' und die auf die hintere Haltewelle E2 wirkende Kraft allmählich geändert werden, sodass sie im wesentlichen gleich werden (siehe 14(b)). Deshalb ändert sich das durch den Sensor S in der hinteren Haltewelle E2 festgestellte Gewicht graduell von einem vor dem Loslassen der Bremse schweren Gewicht zu einem leichten Gewicht.

Wenn also die Bremse vollständig oder teilweise Iosgelassen wird, bevor eine vorbestimmte Zeitdauer nach dem Anhalten des Fahrzeugs abgelaufen ist, ändert sich das durch den Sensor S festgestellte Gewicht instabil. Wenn eine Operation zum Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation während der oben genannten Zeitdauer durchgeführt wird, ändern sich die sequentiell in Übereinstimmung mit den Ausgabesignalen aus den Sensoren berechneten Gewichte auch dann, wenn keine Lade-/Entladeoperation durchgeführt wird. Die Gewichtsdifferenz wird zu dem zuvor angezeigten Gewicht addiert, um die Anzeige zu aktualisieren. Also auch wenn keine Lade-/Entladeoperation durchgeführt wird, wird auf der Anzeigeeinheit eine Anzeige wie bei einer Gewichtsverminderung angegeben.

Die auf der Anzeigeeinheit angezeigte Gewicht wird als Bezugswert für das Gewicht verwendet, das nach der Lade-/Entladeoperation erhöht oder vermindert wurde. Wenn das Gewicht aufgrund der folgenden Ladeoperation erhöht wird, wird ein zu kleines Gewicht angezeigt. Unter Umständen erkennt die Anzeige deshalb eine Überlastung nicht. Der Überlastungszustand kann also nicht bestimmt werden, und es wird kein Alarm ausgegeben.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist angesichts der zuvor beschriebenen Problematik eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ladegewicht-Anzeigevorrichtung anzugeben, die derart verbessert ist, dass sie das Ladegewicht genau anzeigen kann.

Um die vorstehend genannte Aufgabe zu lösen, gibt die Erfindung eine Ladegewicht-Anzeigevorrichtung an, die umfasst: eine Gewichtsberechnungseinrichtung zum Berechnen eines Gewichts mit regelmäßigen Intervallen in Reaktion auf ein Ausgabesignal von einem am Fahrzeug angebrachten Sensor; eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen des Gewichts; eine Anzeigesteuereinrichtung zum Steuern der Anzeigeeinrichtung, um das durch die Berechnungseinrichtung berechnete Gewicht anzuzeigen; eine Feststellungseinrichtung zum Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation; und eine Loslassungs-Feststellungseinrichtung zum Festellen des Loslassens einer Bremse des Fahrzeugs, wobei die Anzeigesteuereinrichtung eine Differenz zwischen den Gewichten, die sequentiell durch die Gewichtsberechnungseinrichtung ab der Feststellung des Beginns der Lade-/Entladeoperation durch die Feststellungseinrichtung bis zum Anfahren des Fahrzeugs berechnet werden, zu dem angezeigten Gewicht addiert und veranlasst, dass die Anzeigeeinrichtung das addierte Gewicht anzeigt, wobei wenn die Loslassungs-Feststellungseinrichtung das Loslassen der Bremse innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer ab dem Zeitpunkt feststellt, zu dem das fahrende Fahrzeug zum Stillstand gebracht wurde, das Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation durch die Feststellungseinrichtung für die vorbestimmte Zeitdauer ab dem Feststellen des Loslassens der Bremse verhindert wird, und wobei wenn die Loslassungs-Feststellungseinrichtung kein Loslassen der Bremse innerhalb der vorbestimmten Zeitdauer ab dem Zeitpunkt feststellt, zu dem das fahrende Fahrzeug zu einem Stillstand gebracht wurde, das Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation durch die Feststellungseinrichtung ermöglicht wird, nachdem die vorbestimmte Zeitdauer ab dem Anhalten des Fahrzeugs abgelaufen ist.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist eine schematische Ansicht einer Ladegewicht-Anzeigevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.

2 ist ein Blockdiagramm einer Ausführungsform der Ladegewicht-Anzeigevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.

3 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel eines Gewichtssensors für den Aufbau von 2 zeigt und ein spezifisches Beispiel eines Sensors sowie einer V/F-Wandelschaltung darstellt.

4 ist ein Flussdiagramm, das ein Beispiel einer Hauptroutine des Prozesses zeigt, der durch die CPU von 2 durchgeführt wird.

5 ist ein Flussdiagramm, das einen Unterbrechungsprozess zeigt, der durch die CPu in dem &mgr;COM von 2 durchgeführt wird.

6 ist ein Flussdiagramm, das einen anderen Unterbrechungsprozess zeigt, der durch die CPU in dem &mgr;COM von 2 durchgeführt wird.

7 ist ein Diagramm, das einen Timer in der Form einer Timergruppe in dem &mgr;COM von 2 zeigt.

8 ist ein Diagramm, das verschiedene in dem Arbeitsbereich eines RAM in dem &mgr;COM von 2 ausgebildete Bereiche für die Ausführung des Prozesses in den Flussdiagrammen von 4 bis 6 zeigt.

9 ist eine erläuternde Ansicht eines spezifischen Prozesses, der in Übereinstimmung mit dem Flussdiagramm von 4 ausgeführt wird.

10 ist ein Flussdiagramm, das ein weiteres Beispiel für die Hauptroutine des Prozesses zeigt, der durch die CPU in dem &mgr;COM von 2 durchgeführt wird.

11 ist ein Diagramm, das verschiedene in dem Arbeitsbereich des RAMs in dem &mgr;COM von 2 ausgebildete Bereiche für die Ausführung des Prozesses in dem Flussdiagramm von 10 zeigt.

12 ist ein Diagramm, das ein Problem zeigt, das gelöst werden muss, wenn der Prozess in dem Flussdiagramm von 10 ausgeführt wird.

13(a) und 13(b) sind Diagramme, die Verfahren zum Lösen des Problems von 12 zeigten.

14(a) und 14(b) sind Ansichten, die Probleme aus dem Stand der Technik erläutern.

Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform

Eine Ladegewicht-Anzeigevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst wie in der schematischen Ansicht von 1 gezeigt einen Gewichtsberechnungsabschnitt 101a zum Berechnen der Gewichts mit regelmäßigen Intervallen in Reaktion auf Ausgabesignale aus einem am Fahrzeug angebrachten Sensor 111; einen Anzeigeabschnitt 13 zum Anzeigen des Gewichts; einen Anzeigesteuerabschnitt 101b zum Steuern des Anzeigeabschnitts, um das durch den Gewichtsberechnungsabschnitt berechnete Gewicht anzuzeigen; und einen Feststellungsabschnitt 101c zum Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation. Weiterhin ist die Ladegewicht-Anzeigevorrichtung derart angeordnet, dass der Anzeigesteuerabschnitt eine Differenz zwischen den Gewichten, die sequentiell durch den Gewichtsberechnungsabschnitt ab der Feststellung des Beginns der Lade-/Entladeoperation durch den Feststellungsabschnitt bis zum Anfahren des Fahrzeugs berechnet werden, zu dem angezeigten Gewicht addiert und veranlasst, dass der Anzeigeabschnitt das addierte Gewicht anzeigt, wobei weiterhin ein Loslassungs-Feststellungsabschnitt 101d zum Feststellen des Loslassens einer Bremse vorgesehen ist, wobei wenn der Loslassungs-Feststellungsabschnitt das Loslassen der Bremse innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer ab dem Zeitpunkt feststellt, zu dem das fahrende Fahrzeug zum Stillstand gebracht wurde, das Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation durch den Feststellungsabschnitt für die vorbestimmte Zeitdauer ab dem Feststellen des Loslassens der Bremse verhindert wird, und wobei wenn der Loslassungs-Feststellungsabschnitt kein Loslassen der Bremse innerhalb der vorbestimmten Zeitdauer ab dem Zeitpunkt feststellt, zu dem das fahrende Fahrzeug zu einem Stillstand gebracht wurde, das Feststellen des Beginns einer Lade/Entladeoperation durch den Feststellungsabschnitt ermöglicht wird, nachdem die vorbestimmte Zeitdauer ab dem Stillstand des Fahrzeugs abgelaufen ist.

In dem oben genannten Aufbau führt der Anzeigesteuerabschnitt 101b eine Steuerung durch, um zu veranlassen, dass die Anzeigeeinheit 13 die Gewichte anzeigt, die durch den Gewichtsberechnungsabschnitt 101a mit vorbestimmten Intervallen in Übereinstimmung mit den Ausgabesignalen aus dem Gewichtssensor 111 am Fahrzeug berechnet werden. Der Anzeigesteuerabschnitt addiert die Differenz in den Gewichten, die sequentiell ab der Bestimmung des Beginns einer Lade-/Entladeoperation durch den Feststellungsabschnitt 101c bis zum Fahrstart des Fahrzeugs berechnet werden, zu dem angezeigten Gewicht und veranlasst die Anzeigeeinheit, das addierte Gewicht anzuzeigen. Wenn der Loslassungs-Feststellungsabschnitt 101d ein Loslassen der Bremse innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer ab dem Zeitpunkt feststellt, zu dem das Fahrzeug zu einem Stillstand gebracht wurde, wird das Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation durch den Feststellungsabschnitt für eine vorbestimmte Zeitdauer ab dem Feststellen des Loslassens der Bremse verhindert. Wenn der Loslassungs-Feststellungsabschnitt kein Loslassen der Bremse innerhalb der vorbestimmten Zeitdauer ab dem Zeitpunkt feststellt, zu dem das Fahrzeug zu einem Stillstand gebracht wurde, wird gestattet, dass der Feststellungsabschnitt den Beginn einer Lade-/Entladeoperation feststellt, nachdem die Zeitdauer ab dem Zeitpunkt des Anhaltens des Fahrzeugs abgelaufen ist.

Wenn also die Bremse Iosgelassen wird, bevor eine vorbestimmte Zeitdauer ab dem Zeitpunkt abgelaufen ist, zu dem das Fahrzeug zu einem Stillstand gebracht wurde, wird kein Beginn einer Lade-/Entladeoperation für eine vorbestimmte Zeitdauer ab dem Loslassen der Bremse festgestellt. Die Differenz zwischen den sequentiell in Übereinstimmung mit Ausgabesignalen aus dem Sensor berechneten Gewichten, die sich mit dem Loslassen der Bremse verändern, wird also nicht zu dem angezeigten Gewicht addiert, sodass die Anzeige auf der Anzeigeeinheit nicht aktualisiert wird.

Im Folgenden wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf 2 und 3 beschrieben. 2 ist ein Diagramm, das eine Ausführungsform einer Ladegewicht-Anzeigevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. Die Ladegewicht-Anzeigevorrichtung von 2 umfasst einen Ein-Chip-Mikrocomputer (&mgr;COM) 10, der von einer weiter unten beschriebenen Stromversorgungsschaltung mit elektrischer Energie versorgt wird. Ein Fahrtsensorsignal-Eingangsanschluss I und Ladesensorsignal-Eingangsanschlüsse 11 bis In sind über eine Schnittstellenschaltung (I/F-Schaltung) 11 mit dem &mgr;COM 10 verbunden. Der Fahrtsensorsignal-Eingangsanschluss I erhält Fahrtimpulse von einem Fahrtsensor (nicht gezeigt), während die Ladesensorsignal-Eingangsanschlüsse 11 bis In Impulse mit einer Frequenz erhalten, die proportional zu der Spannungsausgabe aus einem weiter unten beschriebenen Gewichtssensor ist.

Als Gewichtssensor wird ein Sensor mit einem in 3 gezeigten Aufbau verwendet. Der Gewichtssensor umfasst einen Sensor 111 und einen V/F-Wandelabschnitt 112 und wird durch eine weiter unten beschriebene Stromversorgungsschaltung mit elektrischer Energie versorgt. Der Sensor 111 umfasst eine Feldplatte 111a und einen Wandler 111b, dessen magnetischer Pfad die Feldplatte 111a ist. Der V/F-Wandeiabschnit 112 umfasst einen Oszillator 112a, eine Feldplatte 112b, einen Wellendetektor 112c und eine V/F-Wandelschaltung 112d. Wenn eine Last auf die Feldplatte 111a wirkt, wird eine Verzerrung erzeugt, wodurch die magnetische Permeabilität verändert wird. Wenn die magnetische Permeabilität verändert wird, ändert sich die durch eine Sekundärspule des Wandlers 111b induzierte Spannung.

Die durch die Sekundärspule induzierte Spannung wird durch den Wellendetektor zu einer Gleichspannung gewandelt, sodass die VIF-Wandelschaltung 112d ein Impulssignal mit einer Frequenz ausgibt, die proportional zu der Gleichspannung ist. Dabei ist zu beachten, dass der Widerstand 112b ein Widerstand mit einem großen Widerstandswert ist, der einen elektrischen Strom in einer Primärspule des Wandlers 111b auch dann halten kann, wenn sich die Ausgabe aus dem Oszillator 112a etwas ändert.

Der Wellendetektor 112c führt eine Multiplikations-Wellenfeststellung auf dem Ausgangssignal aus der Sekundärspule des Wandlers 111b und einem in dem Widerstand 112b erzeugten Signal durch, um gemischte Rauschkomponenten zu reduzieren. Der Sensor 11 ist zum Beispiel an jeder Halterung vorgesehen, an der das Fahrgestell und die Federn befestigt sind, über die das Gewicht des Fahrzeugs auf die Vorder- und Hinterräder übertragen wird. Wenn eine Last auf den Sensor 111 einwirkt, veranlasst der Gewichtssensor, dass der V/F-Wandelabschnitt 112 ein Impulssignal mit einer Frequenz in Entsprechung zu dem einwirkenden Gewicht ausgibt. Die Gewichtssensoren umfassen einen Typ, bei dem sich die Beziehung zwischen dem Gewicht und der Frequenz linear ändert, und einen Typ, bei dem sich die Beziehung zwischen denselben nicht-linear in Übereinstimmung mit den Kennlinien des Gewichtssensors 111 und des V/F-Wandelabschnitts 112 ändert.

Der &mgr;COM 10 umfasst eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) 101, die in Übereinstimmung mit einem Programm betrieben wird, einen ROM 102 zum Speichern von Programmen und stationären Daten, einen RAM 103 mit einem Datenbereich zum Speichern von verschiedenen Datenelementen und einem Datenbereich, der durch die CPU 101 zum Ausführen eines Prozesses verwendet wird, sowie eine Timergruppe 104, die als Zeitmesseinrichtung zum Messen von verschiedenen Zeitdauern dient. Die CPU 101 führt einen Prozess gemäß einem weiter unten beschriebenen Flussdiagramm aus, um als Gewichtsberechnungsabschnitt 101a, Anzeigesteuerabschnitt 101b, Feststellungsabschnitt 101c und Stromversorgungssteuerabschnitt 101d wie mit Bezug auf die schematische Ansicht von 1 beschrieben zu funktionieren.

Eine Schaltergruppe 12 ist mit dem &mgr;COM 10 verbunden, und eine Anzeigeeinheit 13 ist als Anzeigeeinrichtung ebenfalls mit dem &mgr;COM 10 verbunden. Die Schaltergruppe 12 umfasst Tastenschalter, die als Eingabeeinrichtung zum Eingeben von verschiedenen Datenelementen dienen, sowie Feststellungsschalter zum Feststellen von verschiedenen Zuständen. Als einer der Feststellungsschalter ist ein Bremsschalter vorgesehen. Die Anzeigeeinheit 13 wird durch eine weitere unten beschriebene Stromversorgungsschaltung mit elektrischer Energie versorgt. Weiterhin sind ein nicht-flüchtiger Speicher 14, der Daten derart speichert, dass sie auch ohne Stromversorgung nicht verloren gehen, ein Zündungsschalter 16 über eine Schnittstellenschaltung (I/F-Schaltung) 15 und Signalausgangsanschlüsse O und 01 bis On über eine I/F-Schaltung 17 jeweils mit dem &mgr;COM 10 verbunden.

Der Signalausgangsanschluss O gibt ein Ladegewicht W aus, das erhalten wird, indem das Gewicht addiert wird, das in Übereinstimmung mit den Ladesensorsignalen zu den Signaleingangsanschlüssen I1 bis In berechnet wird. Die Signalausgangsanschlüsse O1 bis On geben jeweils Gewichte W 1 bis Wn aus, die in Übereinstimmung mit den Gewichtssensorsignalen zu den Signaleingangsanschlüssen 11 bis In berechnet werden. Das Bezugszeichen 18 gibt eine Stromversorgungsschaltung an, die elektrische Energie zu den Einheiten einschließlich des &mgr;COM 10 in der Vorrichtung führt und durch eine Batterie 19 im Fahrzeug mit elektrischer Energie versorgt wird. Die Energieversorgung von der Stromversorgungsschaltung 18 zu den Gewichtssensoren und der Anzeigeeinheit 13 wird durch die CPU 101 des &mgr;COM 10 gesteuert.

Es ist zu beachten, dass das Gewicht des Fahrzeugs abgezogen werden muss, um das auf dem Fahrzeug geladene Gewicht auf der Anzeigeeinheit 13 anzuzeigen. Der Gewichtssensor 111 ist an dem Fahrzeug befestigt, wobei die aus dem V/F-Wandelabschnitt 112 in einem Zustand ohne Ladung ausgegebene Frequenz gemessen wird und in einem Gewichtswandlungskoeffizienten-Aufzeichnungsteil des nicht-flüchtigen Speichers 14 aufgezeichnet wird. Es werden Gewichtswerte für die entsprechenden Sensoren als Bezugswerte zum Bestimmen einer Überlastung und Gewichtswerte als Bezugswerte, anhand derer eine Überlastung des auf dem Fahrzeug geladenen Gesamtgewichts bestimmt wird, zuvor erzeugt und in einem Überlastungsgewichts-Aufzeichnungsteil des nicht-flüchtigen Speichers 14 gespeichert. Die in dem nicht-flüchtigen Speicher 14 aufgezeichneten Daten werden auch dann erhalten, wenn die Stromversorgung abgeschaltet wird.

Die CPU 101 des &mgr;COM 10 führt einen Datensetzprozess zum Aufzeichnen von Daten aus der Schaltergruppe 12 in dem Gewichtswandlungskoeffizienten-Aufzeichnungsteil und dem Überlastungsgewichts-Aufzeichnungsteil des nicht-flüchtigen Speichers 14 aus. Die CPU 101 misst die Frequenzen der Impulssignale aus den Ladesensoren (nicht gezeigt), die über die I/F-Schaltung 11 an den Eingangsanschlüssen 11 bis In empfangen werden. Das heißt, es wird eine Berechnung in Übereinstimmung der folgenden Gleichung (1) durchgeführt, um die Frequenz H zu berechnen: Ni = Ni/To(1) wobei Hi die Frequenz des i-ten Sensors ist, To eine vorbestimmte Zeit (in Sekunden) ist und Ni die Anzahl von Impulsen eines i-ten Sensors ist, die in To Sekunden ausgegeben werden.

Wenn die in Übereinstimmung mit der vorstehend genannten Gleichung (1) berechnete Frequenz nicht innerhalb eines vorbestimmten Bereichs liegt, wird das Auftreten eines Fehlers durch die Anzeigeeinheit 13 angezeigt. Wenn ein gewöhnlich nicht realisierter Wert gemessen wird und auf eine Rauschmischung oder ähnliches zurückgeführt werden kann, wird das Auftreten eines Fehlers angezeigt und wird der Wert verworfen.

Die CPU 101 des &mgr;COM 10 bestimmt, ob ein Impulssignal über die I/F-Schaltung 11 von einem Fahrtsensor am Fahrzeug innerhalb einer vorbestimmten Messperiode für einen Timer mit einer vorgestimmten Zeitdauer aus der Timergruppe 104 in dem &mgr;COM 10 ausgegeben wurde, um zu bestimmen, ob das Fahrzeug gerade fährt oder stillsteht.

Die CPU 101 des &mgr;COM 10 liest einen Wandlungskoeffizienten und einen Versatzfrequenzwert aus dem Gewichtswandlungskoeffizienten-Aufzeichnungsteil des nicht-flüchtigen Speichers 14, um das Gewicht in Übereinstimmung mit der folgenden Gleichung (2) zu berechnen: Wi = Ki (H – HO)(2) wobei Ki der Gewichtswandlungskoeffizient des i-ten Sensors ist, HO der Versatzfrequenzwert des i-ten Sensors ist und K die Frequenz des i-ten Sensors ist. Die in Übereinstimmung mit der Gleichung (2) berechneten und auf die entsprechenden Gewichtssensoren wirkenden Gewichte werden in Übereinstimmung mit der folgenden Gleichung (3) addiert, um das Ladegewicht W zu berechnen: W = W1 + W2 + ... + Wn(3)

Das in Übereinstimmung mit der Gleichung (2) berechnete und auf jeden Gewichtssensor wirkende Gewicht Wi und das in Übereinstimmung mit der Gleichung (3) berechnete Ladegewicht W werden über die I/F-Schaltung 17 ausgegeben. Außerdem wird das Ladegewicht W auf der Anzeigeeinheit 13 angezeigt. Die über die I/F-Schaltung 17 ausgegebenen Daten werden in einer verbundenen Aufzeichnungsvorrichtung aufgezeichnet, wenn dies zur Verwaltung des Betriebszustands des Fahrzeugs erforderlich ist.

Die CPU 101 des &mgr;COM 10 bestimmt, ob das in Übereinstimmung mit den Gleichungen (2) und (3) berechnete Gewicht eine Überlastung darstellt, indem sie auf die in dem Überlastungsgewicht-Aufzeichnungsteil des nicht-flüchtigen Speichers 14 Bezug nimmt. Wenn eine Überlastung festgestellt wird, wird ein Summen (nicht gezeigt) betätigt und wird das Auftreten einer Überlastung auf der Anzeigeeinheit 13 angezeigt. Wenn eine Überlastung bestimmt wird, werden Informationen zu der Überlastung des auf jeden Gewichtssensor einwirkenden Gewichts angezeigt und wird das Ladegewicht über die I/F-Schaltung 17 ausgegeben.

Im Folgenden wird der Betrieb dieser Ausführungsform mit Bezug auf die Flussdiagramme von 4 bis 6 beschrieben, die die Prozesse zeigen, die durch die CPU 101 des &mgr;COM 10 ausgeführt wird. In dieser Ausführungsform ist die Schaltergruppe 12 mit einem Lade/Entladeschalter versehen, der einen Momentschalter, der ein Signal erzeugt, wenn er gedrückt wird, und außerdem einen Bremsschalter (nicht gezeigt) umfasst, der ein Ein/Aus-Signal in Übereinstimmung mit dem Bremspedal erzeugt. Die Timer-Gruppe 104 umfasst wie in 7 gezeigt einen Zwei-Sekunden-Timer 4a, einen Sechs-Sekunden-Timer 4b und einen 5-60-Minuten-Timer 4c. Die durch die CPU 101 ausgeführte und in dem Flussdiagramm von 4 gezeigte Hauptroutine wird ausgeführt, wenn der Zündungsschalter 16 des Fahrzeugs mit der Vorrichtung zuerst eingeschaltet wird.

In Schritt S101 wird eine Initialisierung durchgeführt, damit die Inhalte eines HF-Flagbereichs 3a, eines KF-Flagbereichs 3b, eines BF-Flagbereichs 3bb, eines SP-Flagbereichs 3c, eines HKF-Flagbereichs 3d, eines Bereichs 3e für das aktuell berechnete Gewicht W1, eines Bereichs 3f für das zuvor berechnete Gewicht W2 und eines Bereichs 3g zum Anzeigen des Gewichts WD, die in dem Arbeitsbereich des RAM 103 ausgebildet und in 8 gezeigt sind, zurückgesetzt werden. Außerdem wird die anfängliche Anzeige der Anzeigeeinheit 13 auf null Tonnen gesetzt.

Der HF-Flagbereich 3a wird jedes Mal auf 0 gesetzt, wenn der Zwei-Sekunden-Timer 4a in der Timergruppe 104 zwei Sekunden misst. Wenn ein Impulssignal zu dem Fahrtsensorsignai-Eingangsanschluss I geführt wird und der HF-Flagbereich 3a auf 0 gesetzt ist, wird der HF-Flagbereich 3a auf 1 gesetzt. Der KF-Flagbereich 3b wird jedes Mal auf 1 gesetzt, wenn der Sechs-Sekunden-Timer 4b in der Timer-Gruppe 104 sechs Sekunden zu messen beginnt, und er wird auf 0 gesetzt, wenn der Sechs-Sekunden-Timer seine Messung von sechs Sekunden abschließt. Der SP-Flagbereich 3c wird unmittelbar vor dem Beginn der Messung des Zwei-Sekunden-Timers 4a auf 0 gesetzt. Wenn ein Impulssignal zu dem Fahrtsensorsignal-Eingangsanschluss I geführt wird und der HF-Flagbereich 3a auf 0 gesetzt ist, wird das SP-Flag 3c auf 1 gesetzt.

Wenn die CPU 101 des &mgr;COM 10 die Impulssignaleingabe zu dem Fahrtsensorsignal-Eingangsanschluss I über die I/F-Schaltung 11 empfängt, führt sie den in 5 gezeigten Impulsunterbrechungsroutinenprozess aus. Wenn die Operation des Lade-/Entladeschalters eingegeben wurde, führt sie den in 6 gezeigten Lade-/Entladeschalter-Unterbrechungsroutinenprozess aus.

Der Impulsunterbrechungsroutinenprozess, der gestartet wird, wenn ein Impulssignal zu dem Fahrtsensorsignal-Eingangsanschluss I geführt wird, wird unabhängig davon durchgeführt, ob der HF-Flagbereich 3a auf 1 gesetzt ist oder nicht, d. h. unabhängig davon, ob ein Impulssignal innerhalb von zwei Sekunden zugeführt wurde. Wenn in diesem Prozess mit NEIN entschieden wird, schreitet die Operation zu Schritt S212 fort, wo der SP-Flagbereich 3c auf 1 gesetzt wird, wobei die Operation dann zu Schritt S213 fortschreitet. In Schritt S213 wird der HF-Flagbereich 3a auf 1 gesetzt, wobei die Operation dann zu der Hauptroutine von 4 zurückkehrt. Wenn in Schritt S211 mit JA entschieden wird, d. h. wenn ein Impulssignal innerhalb von zwei Sekunden zugeführt wurde, überspringt die Operation die Schritte S212 und S213 und kehrt zu der Hauptroutine zurück.

In der Lade-/Entladeschalter-Unterbrechungsroutine, die gestartet wird, wenn der Lade/Entladeschalter eingeschaltet wurde, wird in dem ersten Schritt S311 bestimmt, ob der HKF-Flagbereich 3d auf 1 gesetzt wurde. Wenn in Schritt S311 mit JA entschieden wird, schreitet die Operation zu Schritt S312 fort. Wenn mit NEIN entschieden wird, kehrt die Operation zu der Hauptroutine von 4 zurück. In Schritt S312 wird bestimmt, ob der KF-Flagbereich 3b auf 0 gesetzt ist. Wenn mit JA entschieden wird, schreitet die Operation zu Schritt S313.

Wenn mit NEIN entschieden wird, kehrt die Operation zu der Hauptroutine von 4 zurück. In Schritt S313 wird der HKF-Flagbereich 3d auf 0 gesetzt, wobei die Operation dann zu der Hauptroutine von 4 zurückkehrt. Auf diese Weise veranlasst die Operation des Lade/Entladeschalters, dass der HKF-Flagbereich 3d auf 0 gesetzt wird.

In dem nächsten Schritt S102 wird in Übereinstimung mit einem Statussignal des Zündschalters 16 aus der I/F-Schaltung 15 bestimmt, ob der Zündschalter 16 eingeschaltet wurde oder nicht. Wenn der Zündschalter 16 eingeschaltet wurde und dementsprechend in Schritt S102 mit JA entschieden wird, wird im nächsten Schritt S103 ein EIN-Steuersignal zu der Stromversorgungsschaltung 18 ausgegeben, damit die Stromversorgungsschaltung 18 elektrische Energie zu dem Gewichtssensor über die I/F-Schaltung 11 und außerdem zu der Anzeigeeinheit 13 zuführt. Wenn in Schritt S102 mit NEIN entschieden wird, d. h. wenn der Zündschalter 16 ausgeschaltet wurde, schreitet die Operation zu Schritt S104 fort, sodass ein AUS-Signal zu der Stromversorgungsschaltung 18 ausgegeben wird, damit die Stromversorgungsschaltung 18 die Energieversorgung des Gewichtssensors und der Anzeigeeinheit 13 über die I/F-Schaltung 11 unterbricht.

Nachdem der Schritt S104 durchgeführt wurde, schreitet die Operation zu Schritt S105 fort, wobei veranlasst wird, dass der 5-60-Minuten-Timer 4c mit einer Messung von zum Beispiel 10 Minuten beginnt. In dem nächsten Schritt S106 wird auf den Abschluss der Messung des 5–60-Minuten-Timers 4c in Schritt S105 gewartet. Wenn zum Beispiel 10 Minuten nach dem Start der Messung des 5–60-Minuten-Timers 4c vergangen sind, schreitet die Operation zu Schritt S103 fort, wo das EIN-Steuersignal zu der Stromversorgungsschaltung 18 ausgegeben wird, damit die Stromversorgungsschaltung 18 elektrische Energie zu dem Gewichtssensor über die I/F-Schaltung 11 zuführt und weiterhin elektrische Energie zu der Anzeigeeinheit 13 zuführt.

Aufgrund der Ausführung der Schritte S102 und S106 dient die GPU 101 als Stromversorgungssteuerabschnitt 101d zum Steuern der Stromversorgungsschaltung 18. Der Stromversorgungssteuerabschnitt 101d steuert eine Unterbrechung der Energieversorgung von der Stromversorgungsschaltung 18, wenn der Zündschalter 16 ausgeschaltet wird, und lässt einen 10-Minuten-Timer 4c wiederholt die vorbestimmten Zeitintervalle messen. Jedes Mal, wenn der 10-Minuten-Timer 4c die vorbestimmte Zeit misst, wird veranlasst, dass die Stromversorgungsschaltung 18 elektrische Energie zu wenigstens den Sensoren und der CPU zuführt.

In dem nächsten Schritt S107 wird der SP-Flagbereich 3c in dem Arbeitsbereich auf 0 gesetzt. In dem nächsten Schritt S108 wird eine Zeitmessoperation des Zwei-Sekunden-Timers 4a gestartet, der ein Anzeigeaktualisierungstimer ist. In dem nächsten Schritt S109 werden Gewichtssensorsignale von den Gewichtssensorsignal-Eingangsanschlüssen 11 bis In über die I/F-Schaltung 11 festgestellt. Bei der Feststellung wird die Frequenz in Übereinstimmung mit der Anzahl der während der Einheitszeit TO zugeführten Impulse wie in Gleichung (1) ausgedrückt erhalten.

In Schritt S110 wird das Ladegewicht W in Übereinstimmung mit den vorstehenden Gleichungen (2) und (3) berechnet. In dem nächsten Schritt S111 wird der Inhalt des Bereichs 3e für das aktuell berechnete Gewicht W1 in dem Bereich 3f für das zuvor berechnete Gewicht W2 gespeichert. In dem nächsten Schritt S112 wird das in Schritt S110 berechnete Ladegewicht W in dem Bereich 3e für das aktuell berechnete Gewicht W1 gespeichert. Dann schreitet die Operation zu Schritt S113 fort, wo bestimmt wird, ob der in Schritt S108 gestartete Zwei-Sekunden-Timer 4a zwei Sekunden gemessen hat oder nicht. Dann wird auf eine Bestimmung mit JA gewartet.

Aufgrund der oben genannten Schritte S108 und S110 wirkt die CPU 101 als der Gewichtsberechnungsabschnitt 101a zum Berechnen des Gewichts mit regelmäßigen Intervallen in Reaktion auf das Ausgabesignal aus dem Gewichtssensor 111 am Fahrzeug.

Wenn der in Schritt S108 gestartete Zwei-Sekunden-Timer 4a zwei Sekunden gemessen hat und dementsprechend in Schritt S113 mit JA entschieden wird, schreitet die Operation zu Schritt S114 fort, wo der HF-Flagbereich 3a auf 0 gesetzt wird. Dann schreitet die Operation zu Schritt S115 fort. In Schritt S115 wird entschieden, ob der SP-Flagbereich 3c auf 1 gesetzt ist. Das heißt, es wird bestimmt, ob ein Impulssignal zu dem Fahrtsensorsignal-Eingangsanschluss I innerhalb von zwei Sekunden zugeführt wurde oder nicht. Wenn in Schritt S105 mit NEIN entschieden wird, d. h. wenn kein Impulssignal zu dem Fahrtsensorsignal-Eingangsanschluss I innerhalb von zwei Sekunden zugeführt wurde, schreitet die Operation zu Schritt S116 fort. Wenn mit JA entschieden wird, d. h. wenn ein Impulssignal zu dem Fahrtsensorsignal-Eingangsanschluss I innerhalb von zwei Sekunden zugeführt wurde, schreitet die Operation zu Schritt S117 fort.

In Schritt S117 wird der HKF-Flagbereich 3d auf 1 gesetzt, wobei die Operation dann zu Schritt S118 fortschreitet, so der Sechs-Sekunden-Timer 4b das Messen der Zeit beginnt. In dem nächsten Schritt S119 wird der KF-Flagbereich 3b auf 1 gesetzt, wobei die Operation dann zu Schritt S120a fortschreitet, wo bestimmt wird, ob der BF-Flagbereich 3bb auf 1 gesetzt ist oder nicht. Wenn der BF-Flagbereich 3bb auf 0 gesetzt ist und in Schritt S120a mit NEIN entschieden wird, schreitet die Operation zu Schritt S120 fort.

In Schritt S120 wird bestimmt, ob die Bremsschaltereingabe von der Schaltergruppe 12 im AUS-Zustand ist. Wenn der Bremsschalter ausgeschaltet ist und dementsprechend mit JA entschieden wird, d. h. wenn die Bremse losgelassen wurde, schreitet die Operation zu Schritt S120b fort, wo der BF-Flagbereich 3bb auf 1 gesetzt wird. Dann schreitet die Operation zu Schritt S118 fort, wo der Sechs-Sekunden-Timer 4b wieder mit dem Messen der Zeit beginnt.

Wenn der Bremsschalter nicht ausgeschaltet ist, d. h. wenn in Schritt S120 mit NEIN entschieden wird und also die Bremse nicht Iosgelassen wurde, schreitet die Operation zu Schritt S121 fort. In Schritt S121 wird bestimmt, ob der in Schritt S118 gestartete Sechs-Sekunden-Timer sechs Sekunden gemessen hat oder nicht. Wenn in Schritt S121 mit NEIN entschieden wird, kehrt die Operation zu Schritt S102 zurück. Wenn mit JA entschieden wird, werden der KF-Flagbereich 3b und der BF-Flagbereich 3bb in Schritt S122 auf 0 gesetzt. Dann kehrt die Operation zu Schritt S102 zurück.

In Schritt S116 wird bestimmt, ob der KF-Flagbereich 3b auf 0 gesetzt ist, d. h. ob der Sechs-Sekunden-Timer 4b Zeit misst oder nicht. Wenn in Schritt S116 mit NEIN entschieden wird, d. h. wenn der Sechs-Sekunden-Timer 4b Zeit misst, schreitet die Operation zu Schritt S120 fort. Wenn mit JA entschieden wird, d. h. wenn der KF-Flagbereich 3b auf 0 gesetzt ist und dementsprechend den Ablauf von sechs Sekunden seit dem Anhaften des Fahrzeugs angibt, schreitet die Operation zu Schritt S123 fort, wo bestimmt wird, ob der HKF-Flagbereich 3d auf 0 gesetzt ist oder nicht. Wenn der HKF-Flagbereich 3d auf 1 gesetzt ist und in Schritt S123 NEIN bestimmt wird, d. h. wenn der Lade-/Entladeschalter nicht betätigt wurde, obwohl sechs Sekunden seit dem Anhalten des Fahrzeugs abgelaufen sind, kehrt die Operation zu Schritt S102 zurück.

Wie oben beschrieben wird in Schritt S120 bestimmt, ob der Bremsschalter ausgeschaltet ist oder nicht, d. h. ob die Bremse Iosgelassen wurde oder nicht. Wenn die Bremse nicht Iosgelassen wurde und die vorbestimmte Zeitdauer von sechs Sekunden in dem vorherigen Zustand abgelaufen ist, werden der KF-Flagbereich 3b und der BF-Flagbereich 3bb auf 0 gesetzt. Wenn die Bremse Iosgelassen wurde, obwohl die vorbestimmte Zeitdauer von sechs Sekunden nicht abgelaufen ist, werden der KF-Flagbereich 3b und der BF-Flagbereich 3bb auf 0 gesetzt, nachdem eine weitere vorbestimmte Zeitdauer von sechs Sekunden nach dem oben genannten Zeitpunkt abgelaufen ist. Dadurch kann der Einfluss der auf den Gewichtssensor einwirkenden Gewichtsänderung unmittelbar nach dem Loslassen der Bremse bei der Durchführung des folgenden Prozesses beseitigt werden.

Aufgrund der Durchführung der vorstehend beschriebenen Schritte S120, S120a und S120b dient die CPU 101 als Loslassungs-Feststellungsabschnitt 101d zum Feststellen des Loslassens der Bremse. Wenn ein Loslassen der Bremse innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer ab dem Zeitpunkt festgestellt wird, zu dem das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist, wird das Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation für eine vorbestimmte Zeitdauer ab dem Feststellen des Loslassens der Bremse verhindert. Wenn kein Loslassen der Bremse innerhalb der vorbestimmten Zeitdauer ab dem Zeitpunkt festgestellt wird, zu dem das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist, wird das Feststellen des Beginns der Lade-/Entladeoperation ermöglicht, nachdem eine vorbestimmte Zeitdauer ab dem Zeitpunkt des Anhaltens des Fahrzeugs abgelaufen ist.

Wenn der HKF-Flagbereich 3d auf 0 gesetzt ist und dementsprechend in Schritt S123 mit JA entschieden wird, d. h. wenn sechs Sekunden seit dem Anhalten des Fahrzeugs abgelaufen sind und der Lade-/Entladeschalter eingeschaltet wurde, schreitet die Operation zu Schritt S124 fort. In Schritt S124 wird das neu anzuzeigende Gewicht WD berechnet, indem die Differenz zwischen den Inhalten des Bereichs 3a für das aktuell berechnete Gewicht W1 und dem Bereich 3f für das zuvor berechnete Gewicht W2 zu dem Inhalt des Bereichs 3b für das angezeigte Gewicht WD addiert wird. Das neu berechnete Gewicht WD wird in dem nächsten Schritt S125 zu der Anzeigeeinheit 13 ausgegeben. In dem nächsten Schritt S126 wird es in dem Bereich 3g für das angezeigte Gewicht WD anstelle des vorausgehenden Gewichts gespeichert, wobei die Operation dann zu Schritt S102 zurückkehrt.

Aufgrund der Ausführung der Lade-/Entladeschalter-Unterbrechungsroutine von 6 in dem Schritt S123 dient die CPU 101 als Feststellungsabschnitt 101c zum Feststellen des Beginns der Lade-/Entladeoperation. Aufgrund der Ausführung der Schritte S124 und S125 dient die CPU 101 als Anzeigesteuerabschnitt 101b zum Durchführen einer Steuerung, um zu veranlassen, dass die Anzeigeeinheit 13 das berechnete Gewicht anzeigt, und um zu veranlassen, dass die Anzeigeeinheit 13 das Ergebnis der Addition der Differenz zwischen den sequentiell berechneten Gewichten zu dem angezeigten Gewicht anzeigt.

Aufgrund der Ausführung des zuvor genannten Flussdiagramms werden Gewichtssensorsignale zu den Gewichtssensorsignal-Eingangsanschlüssen I1 bis In während der ungefähr ersten 0,5 Sekunden mit Intervallen von zwei Sekunden in Schritt S109 wie in 9 gezeigt festgestellt. In Übereinstimmung mit den festgestellten Gewichtssensorsignalen, wird das Ladegewicht W in dem folgenden Schritt S110 berechnet. Wenn die Impulsunterbrechungsroutine von 5 zu einem beliebigen Zeitpunkt während der zwei Sekunden durchgeführt wird, werden die Schritte S116 und S120 bis S126 nicht nach dem Ablauf von zwei Sekunden durchgeführt. Deshalb wird die Anzeige des in Schritt S110 berechneten Ladegewichts W nicht auf der Anzeigeeinheit 13 ausgeführt.

Aufgrund des Prozesses von 9 kann eine scheinbare Erhöhung des Ladegewichts beseitigt werden, die auf das Sinken eines hinteren Teils der Ladefläche des Fahrzeugs zurückzuführen ist, das in der Zeitdauer zwischen der Leistungsübertragung und dem tatsächlichen Anfahren des Fahrzeugs auftritt, weil sich in dieser anfänglichen Phase des Fahrstarts die Räder nicht drehen und sich das Gewicht in einem Zustand ändert, in dem noch kein Fahrtimpuls zugeführt wird, d. h. in diesem Zustand drehen sich die Räder nicht und das Fahrzeug fährt aufgrund der Anfangslast nicht an, bevor die auf die Räder übertragene Leistung die Anfangslast überschreitet Wenn also ein Fahrtimpuls von dem Fahrtsensor zugeführt wird, wird das innerhalb einer vorbestimmten vorausgehenden Zeit berechnete Ladegewicht W nicht auf der Anzeigeeinheit 13 angezeigt. Also auch wenn das Gewicht sich in einem Zustand ändert, in dem die Räder sich nicht drehen und kein Fahrtimpuls zugeführt wird, kann die Anzeige des geänderten Ladegewichts auf der Anzeigeeinheit zuverlässig verhindert werden.

Die Ausführung der Schritte S123 bis S126 veranlasst, dass die Differenz in den alle zwei Sekunden berechneten Gewichten erhalten wird, wenn eine Lade-/Entladeoperation durchgeführt wird, nachdem der Lade-/Entladeschalter betätigt wurde, um die Erhöhung oder Verminderung des Gewichts zu dem angezeigten Gewicht zu addieren. Also auch wenn sich das Gewicht während eines Anhaltens des Fahrzeugs ändert, kann das tatsächliche Gewicht unabhängig von der Änderung kontinuierlich auf der Anzeigeeinheit 13 angezeigt werden.

Wenn die Schritte S123 bis S126 nicht durchgeführt werden, kann auch dann, wenn bestimmt wird, dass das Fahrzeug angehalten wurde, weil kein Fahrtimpuls für die Zeitdauer Tw (= sechs Sekunden) oder länger zugeführt wird, und wenn das Gewicht berechnet und angezeigt wird, eine Änderung des Gewichts aufgrund des Zustands der Straße, auf dem das Fahrzeug angehalten wurde, nicht verhindert werden. Es entsteht also das Problem, dass das angezeigte Gewicht, das jedes Mal bei einem Anhalten für die Zeitdauer TW oder länger durchgeführt wird, sich von dem Gewicht unterscheidet, das unmittelbar nach dem Laden berechnet und angezeigt wird. Die Ausführung der Schritte S123 und S126 kann diese Probleme überwinden.

Im Folgenden wird die Operation in den Flussdiagrammen von Fig. bis 6 beschrieben, in der der Lade-/Entladeschalter nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitdauer nach dem Anhallten des Fahrzeugs betätigt wird, wobei dann der Zündschalter 16 ohne eine tatsächlich stattfindende Lade-/Entladeoperation ausgeschaltet wird und schließlich anschließend eine Lade/Entladeoperation in einem Zustand durchgeführt wird, in dem der Zündschalter 16 ausgeschaltet ist.

Wenn eine vorbestimmte Zeitdauer nach dem Anhalten des Fahrzeugs abgelaufen ist, wird kein Fahrtimpuls zugeführt. Weil der Schritt S107 alle zwei Sekunden durchgeführt wird, wird der SP-Flagbereich 3c auf 0 gesetzt. Der Schritt S122 veranlasst, dass der KF-Flagbereich 3b und der BF-Flagbereich 3bb auf 0 gesetzt werden. Wenn in Schritt S115 mit NEIN entschieden wird und in dem folgenden Schritt S116 mit JA entschieden wird, schreitet die Operation zu Schritt S123 fort. Wenn der Lade-/Entladeschritt in dem oben genannten Zustand betätigt wird, wird der in 6 gezeigte Lade-/Entladeschalter-Unterbrechungsprozess durchgeführt, wobei der HKF-Flagbereich 3d in Schritt S313 auf 0 gesetzt wird. Wenn der HKF-Flagbereich 3d auf 0 gesetzt wurde, wird in Schritt S123 mit JA entschieden, sodass die Schritte S124 und S126 durchgeführt werden. Wenn keine Lade-/Entladeoperation in dem oben genannten Zustand durchgeführt wird, wird die Anzeige auf der Anzeigeeinheit 13 nicht geändert.

Wenn der Zündschalter 16 in einem Zustand ausgeschaltet ist, in dem keine Lade-/Entladeoperation wie oben beschrieben durchgeführt wird, wird in Schritt S102 mit NEIN entschieden, sodass in Schritt S104 ein AUS-Steuersignal zu der Stromversorgungsschaltung 18 ausgegeben wird, um die Versorgung mit elektrischer Energie für die entsprechenden Teile zu unterbrechen. Dann schreitet die Operation zu Schritt S105 fort, wo der 10-Minuten-Timer 4c gestartet wird. Anschließend schreitet die Operation zu Schritt S106 fort, wo auf den Ablauf von 10 Minuten nach dem Timerstart gewartet wird. Es ist zu beachten, dass die Periode von 10 Minuten eine sehr kurze Zeitdauer zwischen dem Abschalten des Zündschalters 16 und dem Abschluss der begonnenen Lade-/Entladeoperation ist. Es kann eine längere Zeitdauer gewählt werden. Wenn in Schritt S106 nach einem Ablauf von 10 Minuten mit JA entschieden wird, schreitet die Operation zu Schritt S103 fort, wo ein EIN-Steuersignal zu der Stromversorgungsschaltung 18 ausgegeben wird, damit elektrische Energie zu allen Teilen zugeführt wird. Dann werden die Schritte S107 bis S116 durchgeführt, und dann werden die Schritte S123 bis S126 durchgeführt. Dann kehrt die Operation zu Schritt S102 zurück, wobei die vorstehend beschriebene Operation mit Intervallen von 10 Minuten wiederholt wird. Weil die vorstehende wiederholte Operation derart durchgeführt wird, dass die elektrische Energie nur für einen Moment zu allen Teilen zugeführt wird, kann der Stromverbrauch minimiert werden. Es kann also eine vollständige Leerung der Batterie verhindert werden.

Wenn sich die sequentiell berechneten Gewichte aufgrund der Lade-/Entladeoperation während der oben genannten wiederholten Operation unterscheiden, wird die Differenz zu dem angezeigten Gewicht addiert, um das angezeigte Gewicht WD zu aktualisieren. Weil dabei keine elektrische Energie zu der Anzeigeeinheit 13 zugeführt wird, bleibt die Anzeige ausgeschaltet. Wenn der Zündschalter 16 eingeschaltet wird, kann ein korrektes Gewicht, das aufgrund der Lade-/Entladeoperation erhöht oder vermindert ist, auf der Anzeigeeinheit 13 angezeigt werden.

Die vorstehende Operation wird durchgeführt, wenn der Lade-/Entladeschalter eingeschaltet wurde, wobei die fixe Anzeige des Gewichts ausgesetzt wurde, während der Zündschalter ausgeschaltet war. Wenn der Lade-/Entladeschalter nicht eingeschaltet wurde, während der Zündschalter 16 ausgeschaltet ist, kann der HKF-Flagbereich 3d nicht auf 0 gesetzt werden. In diesem Fall kann das Ladegewicht, das aufgrund der Lade-/Entladeoperation erhöht oder vermindert wurde, nicht auf der Anzeigeeinheit 13 angezeigt werden, während der Zündschalter 16 ausgeschaltet bleibt.

In der vorstehend mit Bezug auf die Flussdiagramme von 4 bis 6 beschriebenen Ausführungsform muss der Lade-/Entladeschalter betätigt werden, bevor die Lade-/Entladeoperation durchgeführt wird. Wenn er nicht betätigt wird, wird das zwischen dem Anhaiten des Fahrzeugs und der Betätigung des Lade-/Entladeschalters geladene oder entladene Gewicht nicht zu dem angezeigten Gewicht addiert. Deshalb kann eine Erhöhung oder Verminderung nicht zu einem dazwischen liegenden Zeitpunkt festgestellt werden, wodurch ein Zustand geschaffen wird, in dem das echte Ladegewicht nicht festgestellt werden kann. Dabei erfüllt die Gewichtsanzeigeeinheit nicht ihre ertorderliche Funktion. Es entsteht also das Problem, dass die gesamte Fracht entladen und erneut geladen werden muss, um das tatsächliche Ladegewicht zu bestimmen.

Im Folgenden wird eine andere Ausführungsform mit Bezug auf 10 und 11 beschrieben, die das oben genannte Problem lösen kann.

Der Aufbau dieser Ausführungsform kann mit demjenigen der Ladegewicht-Anzeigevorrichtung von 2, wobei jedoch in der Schaltergruppe 12 kein Lade-/Entladeschalter erforderlich ist. Weil kein Lade-/Entladeschalter vorgesehen ist, ist auch die Lade/Entladeschalter-Unterbrechungsroutine von 6 weggelassen. Es ist zu beachten, dass der RAM 103 in der CPU 101 wie in 11 gezeigt einen Bereich 3h für ein Bezugsgewicht WS und einen Bereich 3i für eine Abweichung &Dgr;W aufweist, die zusätzlich zu den Bereichen 3a bis 3g von 8 ausgebildet sind.

In einem Anfangsprozess in dem ersten Schritt S101 des Flussdiagramms von 10 wird der Bereich 3h für das Bezugsgewicht WS zurückgesetzt und wird ein vorbestimmter Wert von zum Beispiel 0,1 bis 1 t in dem Bereich ei für die Abweichung &Dgr;W gesetzt. Die Schritte S102 bis S126 sind dieselben wie in 4. Wenn jedoch in Schritt S121 mit JA entschieden wird, schreitet die Operation zu Schritt S131 fort, wo das in dem Schritt S110 berechnete aktuelle Gewicht W1 in dem Bereich 3h für das Bezugsgewicht WS gespeichert wird. Daraus resultiert, dass das unmittelbar vor dem Ablauf von sechs Sekunden nach dem Anhalten berechnete Gewicht W in dem folgenden Prozess als Bezugsgewicht WS für den Stillstandszustand verwendet wird.

Wenn in Schritt S116 mit JA entschieden wird, d. h. wenn sechs Sekunden abgelaufen sind, schreitet die Operation zu Schritt S123, so bestimmt wird, ob der HKF-Flagbereich 3d auf 0 gesetzt ist. Weil der HKF-Flagbereich 3d in Schritt S117 auf 1 gehalten wird, wird in Schritt S123 mit NEIN entschieden. Dann schreitet die Operation zu Schritt S132 fort. In Schritt S132 wird entschieden, ob der absolute Wert der Differenz zwischen den Inhalten des Bereichs 3e für das aktuell berechnete Gewicht W1 und des Bereichs 3h für das Bezugsgewicht WS (= WS) gleich dem Inhalt des Bereichs 3i für die Abweichung &Dgr;W oder größer ist, d. h. es wird bestimmt, ob &Dgr;W ≤ W1 – W2 erfüllt wird. Diese Bestimmung wird vorgenommen, um in Übereinstimmung damit, ob sich das Gewicht in dem Haltezustand um &Dgr;W oder mehr erhöht oder vermindert hat, zu entscheiden, ob eine Lade-/Entladeoperation gestartet wurde. Wenn mit NEIN entschieden wird, kehrt die Operation zu Schritt S102 zurück. Wenn mit JA entschieden wird, schreitet die Operation zu Schritt S133 fort, wo der Inhalt des Bereichs 3h für das Bezugsgewicht WS in dem Bereich 3h für das Bezugsgewicht WS gespeichert wird. Dann wird in dem nächsten Schritt S134 der HKF-Flagbereich 3d auf 0 gesetzt wird, wobei die Operation dann zu Schritt S102 zurückkehrt.

Wie oben beschrieben, wird der HKF-Flagbereich 3d in Schritt S134 auf 0 gesetzt, sodass in Schritt S123 mit JA entschieden wird, wenn das Fahrzeug angehalten wird. Dann werden die Schritts S124 bis S126 durchgeführt. Daraus resultiert, das die aufgrund der Lade/Entladeoperation während des Anhaltens erhöhten oder verminderten Gewichte sequentiell in Bezug zu dem angezeigten Gewicht addiert bzw. von diesem subtrahiert werden, um die Anzeige zu aktualisieren.

Im Folgenden wird die Operation in dem Flussdiagramm von 10 und 11 beschrieben, die durchgeführt wird, wenn der Zündschalter 16 in einem Zustand ausgeschaltet wird, in dem keine tatsächliche Lade-/Entladeoperation durchgeführt wird, nachdem eine vorbestimmte Zeitdauer nach dem Anhalten des Fahrzeugs abgelaufen ist, wobei dann die Lade-/Entladeoperation in einem Zustand durchgeführt wird, in dem der Zündschalter 16 ausgeschaltet bleibt.

Wenn eine vorbestimmte Zeitdauer nach dem Anhalten des Fahrzeugs abgelaufen ist, wird kein Fahrtimpuls zugeführt. Weil der Schritt S107 alle zwei Sekunden durchgeführt wird, wird der SP-Flagbereich 3c auf 0 gesetzt. In dem Schritt S122 werden der KF-Flagbereich 3b und der BF-Flagbereich 3bb auf 0 gesetzt. In Schritt S115 wird mit NEIN entschieden, und dann wird in Schritt S116 mit JA entschieden, sodass die Operation zu Schritt S123 fortschreitet. Weil der HKF-Flagbereich 3d in Schritt S117 auf 1 gehalten wird, wird in Schritt S123 mit NEIN entschieden, sodass die Operation zu Schritt S132 fortschreitet. In Schritt S132 wird in Übereinstimmung damit, ob sich das Gewicht während des Anhaltens um &Dgr;W oder mehr erhöht oder vermindert hat, entschieden, ob eine Lade-/Entladeoperation gestartet wurde. Wenn mit NEIN entschieden wird, kehrt die Operation zu Schritt S102 zurück, sodass die auf den Schritt S102 folgenden Schritte durchgeführt werden.

Wenn der Zündungsschalter 16 während des oben genannten Prozesses ausgeschaltet wird, ohne dass ein Laden-/Entladen durchgeführt wird, wird in Schritt S102 mit NEIN entschieden, sodass in Schritt S104 das AUS-Steuersignal zu der Stromversorgungsschaltung 18 ausgegeben wird, um alle Teile mit elektrischer Energie zu versorgen. Dann schreitet die Operation zu Schritt S105 fort, wo der 10-Minuten-Timer 4c gestartet wird. Dann schreitet die Operation zu Schritt S106 fort, wo darauf gewartet wird, dass 10 Minuten nach dem Start des Timers ablaufen. Wenn die 10 Minuten abgelaufen sind und in Schritt S106 mit JA entschieden wird, schreitet die Operation zu Schritt S103 fort, wo das ElN-Signal zu der Stromversorgungsschaltung 18 ausgegeben wird, um alle Teile mit elektrischer Energie zu versorgen.

Wenn eine Lade-/Entladeoperation während der oben genannten wiederholten Operation durchgeführt wird, wird das Gewicht während des Anhaltens um &Dgr;W oder mehr erhöht oder vermindert. Dementsprechend wird in Schritt S132 mit JA entschieden, sodass die Operation zu Schritt S134 fortschreitet, wo der HKF-Flagbereich 3d auf 0 gesetzt wird. Deshalb wird danach in Schritt S123 mit JA entschieden, sodass die Operation zu den Schritten S107 bis S116 fortschreitet. Dann werden die Schritte S123 bis S126 durchgeführt, wobei die Operation dann zu Schritt S102 zurückkehrt. Wenn sich die während des oben genannten Prozesses sequentiell berechneten Schritte ändern, wird die Differenz zu dem angezeigten Gewicht addiert, um das angezeigte Gewicht WD zu aktualisieren. Die oben genannte Operation wird mit Intervallen 10 Minuten wiederholt. Weil elektrische Energie nur für einen Moment zu allen Teilen zugeführt wird, kann der Stromverbrauch reduziert werden, wodurch eine vollständige Entleerung der Batterie verhindert wird. Weil die Anzeigeeinheit dabei nicht mit elektrischer Energie versorgt wird, bleibt die Anzeige ausgeschaltet. Wenn der Zündungsschalter eingeschaltet wird, kann eine korrektes Ladegewicht, das aufgrund der Lade/Entladeoperation erhöht oder vermindert wurde, auf der Anzeigeeinheit 13 angezeigt werden.

Wenn wie oben beschrieben sechs oder Sekunden oder mehr seit dem Anhalten abgelaufen sind, wird eine Erhöhung oder Verminderung des Gewichts um das vorbestimmte Gewicht &Dgr;W oder mehr gegenüber dem Gewicht während des Anhaltens festgestellt, das als Bezugsgewicht dient. In Übereinstimmung mit dem Feststellungsergebnis wird bestimmt, ob eine Lade-/Entladeoperation durchgeführt wird. Die erhöhten oder verminderten Gewichte werden sequentiell zu dem angezeigten Gewicht addiert oder von diesem subtrahiert, um das angezeigte Gewicht automatisch zu aktualisieren. Deshalb ist keine manuelle Betätigungseinrichtung wie etwa ein Lade-/Entladeschalter erforderlich. Dadurch kann das Problem verhindert werden, dass das Gewicht aufgrund einer Unterlassung der Betätigung nach dem Laden oder Entladen nicht festgestellt werden kann.

Wenn sechs Sekunden seit dem Anhalten abgelaufen sind, schreitet die Operation zu Schrit S132 fort, wo bestimmt wird, ob der absolute Wert der Differenz zwischen den Inhalten des Bereichs 3e für das aktuell berechnete Gewicht W1 und des Bereichs 3h für das Bezugsgewicht WS gleich oder größer als der Inhalt des Bereichs 3i für die Abweichung &Dgr;W ist, d. h. ob &Dgr;W ≤ W1 – W2 erfüllt wird oder nicht. Diese Bestimmung wird vorgenommen, um in Übereinstimung damit, ob sich das Gewicht während des Anhaltens um &Dgr;W oder mehr erhöht oder vermindert hat, zu entscheiden, ob eine Lade-/Entladeoperation gestartet wurde. Auf den Ausgaben aus den Sensoren ist jedoch wie in 12 gezeigt ein Rauschen wie etwa Vibrationen überlagert. Deshalb streuen die Pegel der sequentiell mit einem Intervall von zwei Sekunden empfangenen Ausgabesignale. Wenn die Pegel der Ausgabesignale die Maximal- und Minimalwerte von 12 aufweisen, wird die Differenz von &Dgr;W oder mehr auf &Dgr;W oder weniger gesetzt. Deshalb kann die Bestimmung in Schritt S132 nicht korrekt durchgeführt werden.

Um das oben genannte Problem zu lösen, werden n (= 5) mit Intervallen von zwei Sekunden festgestellte Gewichte gemittelt, um eine gemitteltes Gewicht mit Intervallen 2 × n Sekunden wie in 13(a) gezeigt zu erhalten, oder es wird ein letztes Gewicht, das mit Intervallen von zwei Sekunden erhalten werden kann, anstelle des vorausgehenden Gewichts gesetzt, um n Gewichte verschiebend zu mitteln, sodass wie in 13(b) gezeigt ein gemitteltes Gewicht mit Intervallen von zwei Sekunden erhalten wird.

Der Impulsunterbrechungsroutinenprozess von 5 wird durchgeführt, wenn das durch den Fahrtsensor während der Fahrt des Fahrzeugs erzeugte Fahrtimpulssignal über den Fahrtsensorsignal-Eingangsanschluss I empfangen wird. Wenn ein Fahrtimpuls zugeführt wird, wird bestimmt, dass das Fahrzeug fährt. Weil ein Fahrtsensor eines Fahrzeugs manchmal auch während des Anhaltens einen Impuls ausgibt, weil das Fahrzeug eine Erschütterung ertährt, müssen vorzugsweise mehrere Fahrtimpulse zugeführt werden, um einen Fehler in der Operation zum Bestimmen eines Fahrzustands des Fahrzeugs zu vermeiden.

Wie oben beschrieben, berechnet der Gewichtsberechnungsabschnitt 101a das Gewicht in Übereinstimmung mit dem aus dem Gewichtssensor 111 ausgegebenen Signal, wobei der Anzeigesteuerabschnitt 101b veranlasst, dass das durch den Gewichtsberechnungsabschnitt 101a während des Anhaltens berechnete Gewicht auf der Anzeigeeinheit 13 angezeigt wird. Wenn in Übereinstimmung mit der Zuführung eines Fahrtimpulssignals aus dem Fahrtsensor am Fahrzeug bestimmt wird, dass das Fahrzeug fährt, wird das zur einer vorbestimmten Zeit vor der Fahrt berechnete Gewicht au der Anzeigeeinheit 13 angezeigt.

Weil das vor der Fahrt berechnete Gewicht wie oben beschrieben angezeigt wird, wenn das Fahrzeug fährt, kann ein korrektes Ladegewicht auch dann angezeigt werden, wenn sich die aufgrund des Anfahrens des Fahrzeug auf den Sensor wirkende dynamische Last ändert. Wenn bestimmt wird, dass das Fahrzeug fährt, wird der Prozess zum Berechnen des Gewichts aus dem Sensor unterbrochen. In diesem Fall wird das vor dem Anhalten berechnete Gewicht, d. h. das zu einem vorbestimmten Zeitpunkt vor dem Anfahren berechnete Gewicht angezeigt. Dadurch kann die Last für den Prozessor reduziert werden, der den vorbestimmten Prozess ausführt.

Der Anzeigesteuerabschnitt 101b veranlasst, dass die Anzeigeeinheit 13 das Gewicht vor dem Anfahren für eine vorbestimmte Zeit auch dann anzeigt, wenn das fahrende Fahrzeug wieder angehalten wird. Wenn also das fahrende Fahrzeug zu einem Stillstand gebracht wird, wird das Gewicht vor dem Anfahren für eine vorbestimmte Zeitdauer angezeigt. Die durch Vibrationen des Fahrzeugs in dem Übergangszustand zwischen dem Fahren und dem Anhalten beeinflusste Last wird also nicht angezeigt. Dadurch kann ein korrektes Ladegewicht angezeigt werden.

Der Feststellungsabschnitt 101c stellt den Start einer Lade-/Entladeoperation fest, nachdem eine vorbestimmte Zeitdauer nach dem Anhalten des Fahrzeugs abgelaufen ist. Der Anzeigesteuerabschnitt 101b veranlasst, dass die Anzeigeeinheit 13 das Gewicht anzeigt, das erhalten wird, indem zu dem angezeigten Gewicht die Differenz zwischen den Gewichten addiert wird, die sequentiell durch den Gewichtsberechnungsabschnitt 101a während einer Periode zwischen dem Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation durch den Feststellungsabschnitt 101c bis zum Anfahren des Fahrzeugs berechnet werden. Nachdem eine vorbestimmte Zeitdauer ab dem Zeitpunkt abgelaufen ist, zu dem das fahrende Fahrzeug angehalten wurde, wird der Beginn einer Lade-/Entladeoperation festgestellt. Die Differenz zwischen den sequentiell zwischen dem Beginn der Lade-/Entladeoperation und dem Anfahren des Fahrzeugs berechneten Gewichte wird zu dem angezeigten Gewicht addiert und das derart erhaltene Gewicht wird angezeigt. Dadurch wird das aufgrund der Lade-/Entladeoperation erhöhte oder verminderte Gewicht angezeigt. Also auch wenn der Standort des angehaltenen Fahrzeugs geneigt ist, kann ein korrektes Ladegewicht angezeigt werden.

Wenn der Loslassungs-Feststellungsabschnitt 101d ein Loslassen der Bremse innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer ab dem Anhalten des Fahrzeugs festgestellt hat, wird das Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation für eine vorbestimmte Zeitdauer ab dem Feststellen des Loslassens der Bremse verhindert. Wenn kein Loslassen der Bremse innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer ab dem Zeitpunkt des Anhaltens des Fahrzeugs festgestellt wird, wird das Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation ermöglicht, nachdem eine vorbestimmte Zeitdauer ab dem Zeitpunkt des Anhaltens des Fahrzeugs abgelaufen ist. Also auch wenn die Bremse Iosgelassen wird, bevor eine vorbestimmte Zeitdauer ab dem Zeitpunkt des Anhaltens des Fahrzeugs abgelaufen ist, wird der Beginn einer Lade-/Entladeoperation für eine vorbestimmte Zeitdauer ab dem Loslassen der Bremse nicht festgestellt. Deshalb wird die Differenz zwischen den sequentiell in Übereinstimmung mit den Ausgabesignalen aus den Sensoren berechneten Gewichte, die sich aufgrund des Loslassens der Bremse ändern, nicht zu dem angezeigten Gewicht addiert, sodass die Anzeige auf der Anzeigeeinheit nicht aktualisiert wird. Dadurch kann die Anzeige eines Gewichts verhindert werden, das in Übereinstimung mit den Ausgabesignalen aus den Sensoren berechnet wird, die aufgrund des Loslassens der Bremse nach dem Anhalten des Fahrzeugs instabil werden. Es kann also eine Anzeige des Gewichts vorgesehen werden, bei der das aufgrund der Lade-/Entladeoperation erhöhte oder verminderte korrekt Gewicht angezeigt wird. Weiterhin kann ein Überladungszustand korrekt festgestellt und ein entsprechender Alarm ausgegeben werden.

Der Gewichtsberechnungsabschnitt 101a berechnet das Gewicht in Übereinstimmung mit dem Ausgabesignal aus dem Sensor während der ersten Periode der vorbestimmten Zeitdauer. Der Anzeigesteuerabschnitt 101b bestimmt in Übereinstimmung mit dem Fahrtimpulssignal aus dem Fahrtsensor innerhalb der vorbestimmten Zeitdauer, dass das Fahrzeug fährt. In Übereinstimmung mit dem Ausgabesignal aus dem Sensor wird das Gewicht während der ersten Periode der vorbestimmten Zeitdauer berechnet. Wenn das Fahrzeug innerhalb der vorausgehenden vorbestimmten Zeitdauer fährt, wird das vor dem Anfahren des Fahrzeugs berechnete Gewicht angezeigt. Also auch wenn die auf den Sensor vor dem Anfahren einwirkende Last sich geändert hat, kann das korrekte Ladegewicht angezeigt werden.

Weil der Feststellungsabschnitt 101c die manuelle Betätigung des Schalters zu Beginn einer Lade-/Entladeoperation feststellt, um den Beginn der Lade-/Entladeoperation zu bestimmen, kann das aufgrund einer Lade-/Entladeoperation geringfügig erhöhte oder verminderte Gewicht zuverlässig angezeigt werden.

Der Feststellungsabschnitt 101c stellt die Tatsache fest, dass die Differenz zwischen dem Gewicht, das nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitdauer nach dem Zeitpunkt des Anhaltens des Fahrzeugs berechnet wurde, und dem danach berechneten Gewicht gleich oder größer als ein vorbestimmter Wert geworden ist, und stellt dementsprechend den Beginn der Lade/Entladeoperation fest. Deshalb wird die Anzeige nur dann geändert, wenn sich das Ladegewicht aufgrund der Lade-/Entladeoperation geändert hat. Es kann also ein korrektes Ladegewicht angezeigt werden, wobei keine manuelle Betätigung bei Beginn der Lade/Entladeoperation erforderlich ist. Dadurch kann verhindert werden, dass das Gewicht wegen einer Unterlassung der Betätigung nicht festgestellt werden kann.

Wie oben beschrieben, werden gemäß der Erfindung Gewichte mit vorbestimmten Intervallen in Übereinstimmung mit Ausgabesignalen aus den Sensoren am Fahrzeug berechnet und angezeigt. Außerdem wird die Differenz zwischen den sequentiell ab dem Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation und dem Anfahren des Fahrzeugs berechneten Gewichten zu dem angezeigten Gewicht addiert und angezeigt. Die Anzeige des Gewichts kann also derart vorgesehen werden, dass das aufgrund der Lade-/Entladeoperation erhöhte oder verminderte Gewicht in der Anzeige berücksichtigt wird. Außerdem kann ein Überladungszustand bestimmt und ein entsprechender Alarm ausgegeben werden. Auch wenn die Bremse Iosgelassen wird, bevor eine vorbestimmte Zeitdauer nach dem Anhalten des Fahrzeugs abgelaufen ist, wird der Beginn einer Lade-/Entladeoperation für eine vorbestimmte Zeitdauer nach dem Loslassen der Bremse nicht festgestellt. Weiterhin wird die Differenz zwischen den sequentiell in Übereinstimmung mit den Ausgabesignalen aus den Sensoren berechneten Gewichten, die auf das Loslassen der Bremse zurückzuführen ist, nicht zu dem angezeigten Gewicht addiert, sodass die Anzeige auf der Anzeigeeinheit nicht aktualisiert wird. Es kann also eine Anzeige des Gewichts verhindert werden, die in Übereinstimmung mit den Ausgabesignalen aus den Sensoren aufgrund des Loslassens der Bremse instabil gemacht wurde. Dadurch kann eine Anzeige des Gewichts derart vorgenommen werden, dass das aufgrund der Lade-/Entladeoperation erhöhte oder verminderte Gewicht korrekt in der Anzeige berücksichtigt wird. Außerdem kann ein Überladungszustand bestimmt und ein Alarm ausgegeben werden.


Anspruch[de]
  1. Ladegewicht-Anzeigevorrichtung für ein Fahrzeug, mit:

    einer Gewichtsberechnungseinrichtung (101a) zum Berechnen eines Gewichts mit regelmäßigen Intervallen in Reaktion auf ein Ausgabesignal aus einem Sensor (111), der an

    einem Fahrzeug angebracht ist,

    einer Anzeigeeinrichtung (13) zum Anzeigen des Gewichts, einer Anzeigesteuereinrichtung (101b) zum Steuern der Anzeigevorrichtung (13), damit diese das durch die Gewichtsberechnungseinrichtung (101a) berechnete Gewicht anzeigt,

    einer Feststellungseinrichtung zum Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation, und

    einer Loslassungs-Feststellungseinrichtung (101d) zum Feststellen des Loslassens einer Bremse des Fahrzeugs,

    wobei die Anzeigesteuereinrichtung (101b) eine Differenz zwischen den Gewichten, die sequentiell durch die Gewichtsberechnungseinrichtung (101a) ab dem Feststellen des Beginns der Lade-/Entladeoperation durch die Feststellungseinrichtung bis zum Anfahren des Fahrzeugs berechnet werden, zu dem angezeigten Gewicht addiert und veranlasst, dass die Anzeigevorrichtung (13) das addierte Gewicht anzeigt, und

    wobei wenn die Loslassungs-Feststellungseinrichtung (101d) das Loslassen der Bremse innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer ab dem Zeitpunkt feststellt, zu dem das fahrende Fahrzeug zum Stillstand gebracht wurde, wird das Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation durch die Feststellungseinrichtung für die vorbestimmte Zeitdauer ab dem Feststellen des Loslassens der Bremse verhindert, und wobei wenn die Loslassungs-Feststellungseinrichtung (101d) das Loslassen der Bremse nicht innerhalb der vorbestimmten Zeitdauer ab dem Zeitpunkt feststellt, zu dem das fahrende Fahrzeug zu einem Stillstand gebracht wurde, wird das Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation durch die Feststellungseinrichtung ermöglicht, nachdem die vorbestimmte Zeitdauer ab dem Anhalten des Fahrzeugs abgelaufen ist.
  2. Ladegewicht-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Loslassungs-Feststellungseinrichtung (101d) das Loslassen der Bremse in Übereinstimmung mit einem Ein/Aus-Signal aus einem Bremsschalter feststellt.
  3. Ladegewicht-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Anzeigesteuereinrichtung (101b) die Anzeigevorrichtung (13) steuert, um ein zu einem vorbestimmten Zeitpunkt vor dem Anfahren des Fahrzeugs berechnetes Gewicht während der Fahrt des Fahrzeugs anzuzeigen und auch für eine vorbestimmte Zeitdauer anzuzeigen, nachdem das Fahrzeug angehalten wurde.
  4. Ladegewicht-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Feststellungseinrichtung zum Feststellen des Beginns einer Lade-/Entladeoperation feststellt, dass die Differenz zwischen dem nach der Ermöglichung des Feststellens des Beginns der Lade-/Entladeoperation berechneten Gewicht und einem danach berechneten Gewicht einen vorbestimmten Wert überschritten hat, um auf diese Weise den Beginn der Lade-/Entladeoperation festzustellen.
Es folgen 10 Blatt Zeichnungen






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