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Dokumentenidentifikation DE202004010206U1 21.10.2004
Titel Möbel
Anmelder GWINNER International GmbH, 72285 Pfalzgrafenweiler, DE
Vertreter Steinruck, W., Ing.Pat.-Ing. Dipl.-Jur., Pat.-Anw., 07554 Korbußen
DE-Aktenzeichen 202004010206
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 21.10.2004
Registration date 16.09.2004
Application date from patent application 30.06.2004
IPC-Hauptklasse A47B 96/20

Beschreibung[de]

Die Neuerung betrifft ein Korpusmöbel mit spezieller Frontgestaltung zur Kaschierung von Stauraumeiementen.

Die Anwendung erfolgt vorwiegend im Wohnbereich, wie zum Beispiel Wohnzimmer, Jugendzimmer, Kinderzimmer, Flure, Korridore, Arbeitszimmer, Gästezimmer oder sonstige geeignete Räume.

Aber auch in gesellschaftlichen und kommerziellen Einrichtungen, wie zum Beispiel Klub- und/oder Konferenz-, in beruflichen Dienst- und/oder Büroräumen ist die Einbringung dieses Möbels vorgesehen.

Bei den bekannten Möbeln werden Stauraumelemente durch Türen und/oder Klappen verschlossen. Deren Position ist deutlich durch Fugen erkennbar.

Der Nachteil dieser optisch deutlich erkennbaren Anordnung der Türen besteht in einer gewollten oder nicht gewollten, aber auch nicht vermeidbaren Zergliederung des Frontbildes des Möbels. Dadurch ist das Einbringen von Stauraum in das Möbel stets verbunden mit der Schwierigkeit, den Stauraum zu kaschieren und trotzdem ästhetisch leicht anmutende Stellvarianten zu formieren.

Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine formgestalterisch und zugleich innovative funktionelle Lösung für die Einbringung von Stauräumen in Möbeln zu schaffen, die rein optisch den zerteilenden Charakter der Stauraumanordnung in der Gesamtwirkung des Möbels unterbindet.

Neuerungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Front des Möbels mit Fugen, Rillen, Nuten, Linien, Kedern oder anderen formgestalterischen Elementen in frei wählbaren Abständen technologisch versehen wird, die die Fugen der Stauraumelemente in ein einheitliches optisches Bild integriert.

Dadurch verlieren die aneinander oder übereinander angeordneten Stauraumelemente ihren zerteilenden Charakter, fügen sich harmonisch als architektonisch anmutender Gesamtkörper zusammen und werden zum eigenständigen Designträger.

Die Neuerung wird anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.

Es zeigen:

1: bisher bekannte Einbringung von Stauraumelementen in ein Möbel

2: Möbel mit Fugenausbildung

3: Möbel mit Fugen- bzw. Nutenausbildung und Griffleiste Zur Verdeutlichung der neuartigen Frontgestaltung wird in 1 die bekannte herkömmliche Bauweise eines Möbels dargestellt. Die Stauraumelemente sind eindeutig durch die Fugengestaltung zwischen ihnen und dem Möbelkorpus sowie durch die Anordnung der Griffelemente zu erkennen.

In 2 sind in dem Korpus des Möbels Rillen, Nuten, Fugen oder Keder 1 gefräst, die den zerteilenden Charakter der angeordneten Stauraumelemente aufheben und die Einzelstellung der Griffe als umlaufende Griffleiste 2 bzw. Griffrahmen 2 dokumentieren.


Anspruch[de]
  1. Korpusmöbel mit spezieller Frontgestaltung zur Kaschierung von Stauraumelementen, dadurch gekennzeichnet, dass in das Frontbild des Möbels Fugen, Nuten, Rillen oder Keder (1) in gleichen und/oder ungleichen Abständen und Tiefen gefräst oder durch eine Oberflächenbearbeitung eingebracht sind.
  2. Korpusmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffanordnung als Griffleiste (2) und/oder als Einrahmung (2) angeordnet ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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