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Dokumentenidentifikation DE10328925B3 28.10.2004
Titel Dreibockheber zum Anheben von Hubschraubern
Anmelder TECHMAN-HEAD GERMANY GmbH, 77652 Offenburg, DE
Erfinder Scharsig, Hans-Hermann, 77654 Offenburg, DE
Vertreter Huwer, A., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 79098 Freiburg
DE-Anmeldedatum 26.06.2003
DE-Aktenzeichen 10328925
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 28.10.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.10.2004
IPC-Hauptklasse B66F 3/24
IPC-Nebenklasse B64F 5/00   
Zusammenfassung Ein Dreibockheber (1) zum Anheben von Hubschraubern hat einen Hubzylinder (2), der an einem Gestell angeordnet ist, das Stützbeine (3) zum Abstützen des Hubzylinders (2) am Erdboden aufweist. Die Stützbeine (3) sind mittels Schwenklagern (4) an einem Mittelstück (5) in Radialebenen verschwenkbar gelagert. An den von den Schwenklagern (5) entfernten Enden der Stützbeine (3) sind Tragrollen (6) angeordnet, die in Gebrauchstellung am Erdboden angreifen. Der Hubzylinder (2) steht derart mit den Stützbeinen (3) in Antriebsverbindung, dass diese beim Betätigen des Hubzylinders (2) relativ zueinander verschwenken.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Dreibockheber zum Anheben von Hubschraubern, mit einem Hubzylinder, der an einem Gestell angeordnet ist, das Stützbeine zum Abstützen des Hubzylinders am Erdboden aufweist.

Aus DE 38 16 381 C2 ist ein Dreibockheber für Flugzeuge bekannt, der ein Gestell mit drei Stützbeinen aufweist, an dem zentral ein einstufiger Hubzylinder angeordnet ist, der mit dem freien Ende seines Hubkolbens an einem Lastaufnahmepunkt des Flugzeugs ansetzbar ist. Derartige Lastaufnahmepunkte sind in der Regel an der Unterseite der Tragflächen und am vorderen Ende des Rumpfs des Flugzeugs vorgesehen. Der Dreibockheber hat sich vor allem wegen seines sicheren Stands und seiner bei ausgefahrenem Hubzylinder großen Höhe, die es beispielsweise ermöglicht, das Fahrwerk des angehobenen Flugzeugs auszufahren, um Fahrwerksteile zu demontieren, in der Praxis bewährt. Ein Nachteil besteht jedoch noch darin, dass der Dreibockheber auch bei abgelassenem Hubkolben noch eine relativ große Höhe aufweist. Er ist deshalb zum Anheben von Hubschraubern, bei denen die Lastaufnahmepunkte wesentlich näher am Erdboden angeordnet sind als bei Flugzeugen, praktisch nicht geeignet.

Aus DE 42 15 644 C2 ist auch bereits ein Dreibockheber bekannt, der einen mehrstufigen Teleskop-Hubzylinder aufweist. Der Dreibockheber ermöglicht dadurch im Vergleich zu einem entsprechenden Dreibockheber mit einstufigem Hubzylinder eine etwas geringere Bauhöhe. Ungünstig ist jedoch, dass der Teleskopzylinder nur eine relativ geringe Stabilität aufweist, wenn er auf Biegung beansprucht wird. Eine derartige Biegebeanspruchung, die zu einer Krümmung des Teleskops führen kann, kann insbesondere dann auftreten, wenn der Teleskopzylinder bei Belastung nicht genau lotrecht am Erdboden aufgestellt ist.

Aus der Praxis kennt man auch bereits einen gattungsfremden Radwechselheber für Flugzeuge, der einen mehrstufigen, mit einer hydraulischen Handpumpe verbundenen Teleskop-Hubzylinder aufweist, der vertikal an einer am Erdboden aufliegenden Bodenplatte angeordnet ist. Der Radwechselheber weist in der abgesenkten Stellung eine geringere Höhe auf die bereits erwähnten Dreibockheber, weshalb der Radwechselheber auch bei einem Hubschrauber verwendet werden kann. Ungünstig ist dabei jedoch, dass die Hubhöhe des Radwechselhebers nur relativ gering ist und dass der Teleskopzylinder nur eine begrenzte Biegesteifigkeit aufweist. Zum Sichern des Hubzylinders in der ausgefahrenen Stellung sind an den einzelnen Hubkolben jeweils Sicherheitsmuttern vorgesehen, die mit an den Hubkolben angeordneten Trapezgewinden verschraubt sind und in Gebrauchsstellung jeweils auf dem darunter befindlichen Hubkolben bzw. dem Zylinder aufliegen. Die Handhabung des Radwechselhebers ist jedoch noch relativ kompliziert, da die Sicherheitsmuttern bei Ein- und Ausfahren des Hubzylinders jeweils manuell nachgeführt werden müssen, wozu pro Heber eine zusätzliche Arbeitkraft benötigt wird. Ungünstig ist außerdem, dass die Sicherheitsmuttern Bauhöhe beanspruchen, wodurch einer Reduzierung der Mindestbauhöhe des Hubzylinders Grenzen gesetzt sind. Ein weiterer Nachteil des Hebers besteht darin, dass er für eine automatisches, nivelliertes Heben nicht geeignet ist.

Aus DE 40 19 315 C1 ist ferner eine mobile Flugzeugbühne bekannt, die ein mit Hilfe von Rollen verfahrbares Tragegestell mit aufrechten Stützen aufweist, an denen Plattformen für die Flugzeugräder angeordnet sind. Die Plattformen sind mit Hilfe von zwei hydraulischen Hubzylindern zwischen einer unteren Ruhestellung und einer oberen Hebestellung bewegbar. Die Flugzeugbühne ermöglicht zwar einen relativ sicheren Stand des Flugzeugs in der Hebestellung, weist jedoch in der Ruhestellung eine relativ große Höhe auf. Sie ist deshalb zum Anheben eines Hubschraubers praktisch nicht geeignet.

Es besteht deshalb die Aufgabe, einen Dreibockheber der eingangs genannten Art zu schaffen, der in eingefahrenem Zustand eine geringe Bauhöhe aufweist, aber dennoch eine große Ausfahrhöhe ermöglicht. Außerdem soll der Dreibockheber insbesondere beim Auftreten von Seitenkräften eine hohe Standsicherheit ermöglichen.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Stützbeine mittels Schwenklagern an einem Mittelstück in Radialebenen verschwenkbar gelagert sind, dass an den von den Schwenklagern entfernten Enden der Stützbeine Tragrollen angeordnet sind, die in Gebrauchstellung am Erdboden angreifen, und dass der Hubzylinder derart mit den Stützbeinen in Antriebsverbindung steht, dass diese beim Betätigen des Hubzylinders relativ zueinander verschwenken.

In vorteilhafter Weise ergibt sich dadurch im eingefahrenen Zustand des Dreibockhebers eine sehr geringe Bauhöhe. Die Stützbeine verschwenken nämlich beim Absenken des Dreibockhebers mit ihren dem Erdboden zugewandten Enden radial von dem Mittelstück weg nach außen, wodurch sich die Höhe des Dreibockhebers bis unter die Höhe, welche die Stützbeine in der Hubstellung des Dreibockhebers aufweisen, reduzieren lässt. Die Stützbeine ermöglichen auch bei voll ausgefahrenem Hubzylinder eine sichere Abstützung der Last, auch beim Auftreten von Seitenkräften.

Besonders vorteilhaft ist, wenn der Hubzylinder derart mit den Stützbeinen verbunden ist, dass beim Betätigen des Hubzylinders der Hub des Dreibockhebers größer ist als der Hub des Hubzylinders. Die Hubbewegung des Hubzylinders wird also über das Gestell des Dreibockhebers und insbesondere über die Stützbeine in eine größere Hubbewegung übersetzt. In vorteilhafter Weise reduziert sich dadurch die Hubhöhe des Hubzylinders entsprechend, so dass dieser eine sehr geringe Bauhöhe aufweisen kann. Insgesamt ermöglicht der Dreibockheber dadurch in der eingefahrenen Stellung eine extrem geringe Bauhöhe, so dass er auch bei Hubschraubern, bei denen die Lastaufnahmepunkte, an denen der Dreibockheber angesetzt wird, dicht über dem Erdboden angeordnet sind, bequem zum Einsatz kommen kann.

Vorteilhaft ist, wenn sich der Hubzylinder in der Schnittlinie der Radialebenen erstreckt, wenn der eine Endbereich des Hubzylinders gegen das Mittelstück abgestützt ist, und wenn der andere Endbereich des Hubzylinders in den einzelnen Radialebenen jeweils verschwenkbar mit einem Endbereich eines Zugmittels verbunden ist, das mit seinem anderen Endbereich an einer zwischen dem Schwenklager und der Tragrolle des in der entsprechenden Radialebene angeordneten Stützbeins befindlichen Gelenkstelle an dem Stützbein angreift. Der Dreibockheber ermöglicht dann einen noch kompakteren und stabileren Aufbau.

Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist der Abstand zwischen den Gelenkstellen und den Schwenkachsen der Schwenklager jeweils kleiner als der Abstand zwischen den Gelenkstellen und den Achsen der Tragrollen, wobei der zuerst genannte Abstand insbesondere kleiner als die Hälfte und bevorzugst keiner als 40 Prozent des Abstands zwischen den Gelenkstellen und den Achsen der Tragrollen ist. Der Dreibockheber weist dann einen einfachen Aufbau auf und hat in der eingefahrenen Stellung eine extrem geringere Bauhöhe.

Der Hubzylinder ist vorzugsweise als Teleskophubzylinder ausgebildet. Dadurch kann die Bauhöhe des Dreibockhebers in der eingefahrenen Stellung zusätzlich reduziert werden.

Besonders vorteilhaft ist, wenn der Dreibockheber eine Absturzsicherung aufweist, die an von den Schwenkachsen beabstandeten Sicherungsstellen jeweils derart lösbar mit den Stützbeinen verbindbar ist, dass die Stützbeine durch die Absturzsicherung gegen Verschwenken nach außen blockiert sind. In vorteilhafter Weise können dadurch Sicherungsmuttern an dem Teleskophubzylinder eingespart werden, wodurch sich die Bauhöhe des Dreibockhebers in der eingefahrenen Stellung zusätzlich reduzieren lässt.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Absturzsicherung Sicherungsarme auf, die an ihrem einen Ende jeweils in der Radialebene eines ihnen zugeordneten Stützbeins verschwenkbar mit dem von dem Mittlstück entfernten Endbereich des Hubzylinders verbunden sind und in Gebrauchsstellung mit ihrem anderen Ende die Sicherungsstelle des Stützbeins formschlüssig hintergreifen. Die Sicherungsarme sind dann im Wesentlichen in dem zwischen dem Hubzylinder und den Stützbeinen befindlichen Raum angeordnet, was einen kompakten Aufbau des Dreibockhebers ermöglicht.

Vorteilhaft ist, wenn die Stützbeine jeweils mehrere in ihrer Erstreckungsrichtung zueinander versetzte, vorzugsweise durch Zähne mindestens einer Zahnstange gebildete Sicherungsstellen aufweist, die derart angeordnet sind, dass in unterschiedlichen Schwenklagen des Stützbeins jeweils mindestens eine der Sicherungsstellen mit dem für das Stützbein vorgesehenen Sicherungsarm verbindbar ist. Der Dreibockheber ermöglicht dann über seinen gesamten Hubweg ein absturzsicheres Anheben und/oder Absenken des Hubschraubers.

Besonders vorteilhaft ist, wenn der Hubzylinder ein hydraulischer Hubzylinder ist, wenn eine Entriegelungsvorrichtung für die Absturzsicherung vorgesehen ist, die mittels wenigstens eines Stellelements zwischen einer Sicherungsstellung, in welcher die Absturzsicherung mit den Sicherungsstellen der Stützbeine in Eingriff steht, und einer Entriegelungsstellung, in welcher die Absturzsicherung außer Eingriff mit den Sicherungsstellen steht, verstellbar ist, und wenn das wenigstens eine Stellelement derart durch den hydraulischen Druck des Hubzylinders gesteuert ist, dass die Entriegelungsvorrichtung nur bei Vorhandensein des hydraulischen Drucks entriegelt ist. Die Absturzsicherung ist dann beim Einfahren des Hubzylinders automatisch entriegelt und bei nicht ausreichendem Hydraulikdruck in dem Hubzylinder verriegelt. Somit entfällt beim Anheben und Absenken des Hubschraubers ein umständliches manuelles Betätigen der Absturzsicherung, wodurch sich die Handhabung des Hebers erheblich vereinfacht.

Zweckmäßigerweise ist das wenigstens eine Stellelement ein Hydraulikkolben, der durch Beaufschlagung mit dem Hydraulikdruck des Hubzylinders entgegen der Rückstellkraft mindestens einer Rückstellfeder verstellbar ist. Dadurch ergibt sich ein besonders kompaktes Stellelement, das aus dem sowieso für den Hubzylinder vorhandenen Hydraulikkreis gespeist werden kann. Es sind aber auch andere Lösungen denkbar, bei denen das Stellelement beispielsweise pneumatisch betätigt oder als Elektromagnet ausgebildet sein kann.

Vorteilhaft ist, wenn die Entriegelungsvorrichtung für jedes Stützbein jeweils mindestens ein leistenförmiges, etwa parallel zu der mindestens einen Zahnstange verlaufendes Entriegelungselement aufweist, das quer zur Erstreckungsrichtung der Zahnstange zwischen einer Sicherungsstellung, in der es die Zähne freigibt, und einer Entriegelungsstellung, in der es die Zähne überdeckt und an dem Sicherungsarm zur Anlage kommt, verstellbar ist. Somit kann die Entriegelungsvorrichtung mit nur einem Entriegelungselement an mehreren und insbesondere allen Zähnen der Zahnstange gleichzeitig ver- oder entriegelt werden.

Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung weisen die Stützbeine jeweils zwei etwa parallel zueinander beabstandete Schienenteile auf, zwischen denen die Tragrolle, die wenigstens eine Zahnstange und das leistenförmige Entriegelungselement angeordnet sind. Der Dreibockheber ermöglicht dadurch eine kostengünstige Herstellung und Montage.

Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Achsen der Tragrollen jeweils etwa rechtwinklig zu der Radialebene des die Tragrolle aufweisenden Stützbeins angeordnet, wobei zusätzlich zu den Tragrollen Lenkrollen zum Verfahren des Dreibockhebers vorgesehen sind, die in vertikaler Richtung relativ zu den Tragrollen verstellbar sind. Der Dreibockheber kann mit Hilfe der Lenkrollen in jeder Position geschoben oder gezogen werden und kann somit bequem zwischen einem Arbeitsplatz und einem Abstellplatz hin- und her transportiert werden. Der Transport und das Abstellen des Dreibockhebers erfolgt vorzugsweise bei ausgefahrenem Hubzylinder, weil der Dreibockheber dann nur wenig Platz bzw. Standfläche benötigt. Bei Belastung sind die Lenkrollen deaktiviert, wobei die Last über die Tragrollen abgestützt wird. Dabei bewirken die quer zueinander angeordneten Achsen der Tragrollen, dass der Dreibockheber durch die Lastrollen gegen seitliches Verschieben blockiert ist.

Besonders vorteilhaft ist, wenn die Lenkrollen jeweils entgegen einer Federkraft in vertikaler Richtung relativ zu den Tragrollen verstellbar sind, und wenn bei in Gebrauchsstellung befindlichen Lenkrollen die Summe der Federkräfte größer ist als das Eigengewicht des Dreibockhebers. Die Lenkrollen sind dann bei unbelastetem Dreibockheber ausgefahren, wobei die Tragrollen vom Erdboden beabstandet sind, so dass der Heber in jeder beliebigen Richtung geschoben der gezogen werden kann. Bei Belastung des Dreibockhebers geben die Lenkrollen nach, so dass die Tragrollen mit dem Erdboden in Berührung geraten und die Last abstützen. Durch die Selbsthemmungswirkung der Tragrollen ist der Dreibockheber dann in jeder beliebigen Richtung gegen Verschieben gesichert.

Vorteilhaft ist, wenn an dem Gestell an einem an dem von dem Mittelstück entfernten Endbereich des Hubzylinders angeordneten Trägerteil eine Elektrohydraulikpumpe zum Betätigen des Hubzylinders und ggf. des mindestens einen Hydraulikkolbens vorgesehen ist, und wenn an dem Dreibockheber elektrische Anschlüsse zum Verbinden der Elektrohydraulikpumpe mit einer Steuereinrichtung vorgesehen sind, die zum gleichzeitigen Steuern mehrerer zum Anheben des Hubschraubers vorgesehener Dreibockheber ausgebildet ist. Dadurch ist es insbesondere möglich, mit drei oder vier Dreibockhebern einen Hubschrauber automatisch, nivelliert zu Heben und/oder zu Senken.

Zweckmäßigerweise sind an dem von dem Mittelstück entfernten Endbereich des Hubzylinders, dem Trägerteil und/oder der Elektrohydraulikpumpe wenigstens drei Lenkräder angeordnet, zum Verfahren des Dreibockhebers in seiner abgesenkten Stellung. Der Dreibockheber kann dann bei vollständig eingezogenem Hubzylinder auf einfache Weise unter einem Lastaufnahmepunkt eines Hubschraubers positionier werden.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist an dem Mittelstück eine Anschlussstelle zum lösbaren Verbinden mit einem zu einem Lastaufnahmepunkt des Hubschraubers passenden Hebeadapter angeordnet, wobei der Hebeadapter gegebenenfalls eine Wiegezelle aufweist. Dadurch ist es insbesondere möglich, den Dreibockheber wahl- oder wechselweise mit unterschiedlichen Hebeadaptern zu verbinden, um ihn an die jeweilige Anwendung anzupassen.

Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:

1 eine Seitenansicht eines Dreibockheber in der ausgefahrenen Stellung,

2 eine Aufsicht auf den in 1 gezeigten Dreibockheber,

3 eine Seitenansicht eines Dreibockhebers in der eingefahrenen Stellung,

4 eine Aufsicht auf den in 3 gezeigten Dreibockheber,

5 eine Stützbein und ein verschwenkbar damit verbindbares Zugmittel des Dreibockhebers, wobei Einzeleile des Stützbeins und eine Achse zum Verbinden des Zugmittels mit dem Stützbein auseinandergezogen dargestellt sind,

6 eine dreidimensionale Ansicht eines Hubzylinders,

7 eine dreidimensionale Ansicht auf Teile einer Absturzsicherung des Dreibockhebers,

8 einen Schnitt durch die Längsmittelebene der Absturzsicherung, wobei ein Entriegelungselement in zurückgezogener Position angeordnet ist,

9 eine Darstellung ähnlich 8, wobei jedoch das Entriegelungselement ausgerückt ist,

10 eine Seitenansicht eines Hubschraubers, der mit Hilfe von Dreibockhebern aufgebockt ist, und

11 und 12 eine Aufsicht auf einen Hubschrauber, der mit Hilfe mehrerer Dreibockheber aufgebockt ist, wobei die Dreibockheber mit einer zentralen Steuereinrichtung verbunden sind, deren Steuerpult vergrößert dargestellt ist.

Ein im Ganzen mit 1 bezeichneter Dreibockheber zum Anheben eines Hubschraubers hat ein Gestell mit einem darin angeordneten, mehrstufigen hydraulischen Hubzylinder 2. In 1 bis 4 ist erkennbar, dass das Gestell drei Stützbeine 3 aufweist, welche in Gebrauchsstellung den Hubzylinder 2 am Erdboden abstützen. Die Stützbeine 3 sind mittels Schwenklagern 4 an einem Mittelstück 5 in Radialebenen, die bezüglich der Längsmittelachse des Hubzylinders 2 um 120° versetzt zueinander angeordnet sind, verschwenkbar gelagert. Wie in 1 besonders gut erkennbar ist, weisen die Schwenklager 4 jeweils einen Lagerzapfen auf, der Lageröffnungen der Stützbeine 3 und des Mittelstücks 5 durchsetzt.

An den von den Schwenklagern 4 entfernten Enden der einzelnen Stützbeine 3 ist jeweils eine Tragrolle 6 angeordnet, die in Gebrauchsstellung am Erdboden aufliegt. Die Tragrolle 6 ist jeweils auf einer Achse drehbar angeordnet, die etwa rechtwinklig zu der Radialebene orientiert ist, in der das betreffende Stützbein 3 verschwenkbar ist. Die Achse ist beidseits der Tragrolle 6 an dem Stützbein 3 befestigt.

In 1 ist erkennbar, dass der Hubzylinder 2 etwa mutig an dem Gestell angeordnet ist, wobei die Längsachse des Hubzylinders 2 in der Schnittlinie der drei Radialebenen liegt, in denen die Stützbeine 3 verschwenkbar sind. Der obere Endbereich des Hubzylinders 2 ist gegen das Mittelstück 5 und der untere Endbereich indirekt über drei Zugmittel 7 an den Stützbeinen 3 abgestützt.

In 5 ist erkennbar, dass die Zugmittel 7 als Zugstangen ausgebildet sind, die an ihrem einen Ende an einer zwischen dem Schwenklager 4 und der Tragrolle 6 angeordneten Gelenkstelle 8 in der Radialebene, in der das Stützbein 3 an dem Mittelstück 5 verschwenkbar ist, relativ zu dem Stützbein 3 verschwenkbar gelagert sind. An den Gelenkstellen 8 ist jeweils eine beidseits des Zugmittels 7 an dem betreffenden Stützbein 2 fixierte Gelenkachse 9 angeordnet, welche eine Lageröffnung des Zugmittels 7 durchsetzt. An ihrem anderen Ende sind die Zugmittel 7 jeweils mittels einer Lagerung in der betreffenden Radialebene verschwenkbar mit dem unteren Endbereich des Hubzylinders 2 verbunden. In 6 sind die Haltelaschen 10 mit den Aufnahmen für die Lagerachsen dieser Lagerungen deutlich erkennbar.

Der Abstand zwischen den Gelenkstellen 8 und den Schwenkachsen der Schwenklager 4 beträgt weniger als 40 Prozent des Abstands zwischen den Gelenkstellen 8 und den Achsen der Tragrollen 6 und ist so bemessen, dass die Zugmittel 7, ausgehend von den Gelenkstellen 8 zu dem Hubzylinder 2, in Gebrauchsstellung des Dreibockhebers über den gesamten Verstellweg des Hubzylinders 2 schräg nach unten weisen. Die Stützbeine 3 verschwenken beim Ausfahren des Hubzylinders 2 aufeinander zu und beim Einfahren des Hubzylinders 2 voneinander weg. Durch einen Vergleich von 1 und 3 wird deutlich, dass der Hubzylinder 2 in eingezogener Stellung etwa am Erdboden angeordnet ist, während er in ausgefahrener Stellung der Hubzylinder 2 deutlich vom Erdboden beabstandet wird. Der Abstand des Hubzylinders 2 zum Erdboden nimmt also beim Ausfahren des Hubzylinders 2 zu, d.h. der Hubzylinder 2 hebt sich selbst an.

In 3 ist erkennbar, dass der Winkel zwischen den Längsachsen der Stützbeine 3 und der Ebene, auf welcher der Dreibockheber 1 aufliegt in der eingezogenen Stellung des Hubzylinders 2 kleiner als 15° ist Dadurch ergibt sich eine sehr geringe Bauhöhe H und ein entsprechend großer Fußkreis 11 des Dreibockhebers 1. In der voll ausgefahrenen Stellung des Hubzylinders 2 ist der Winkel zwischen den Längsachsen der Stützbeine 3 und der Ebene, auf welcher der Dreibockheber 1 aufliegt, größer als 65°. Dementsprechend ist der Fußkreis H in der ausgefahrenen Stellung deutlich kleiner als in der eingezogenen Stellung des Hubzylinders 2.

Damit der Hubschrauber auch bei einem plötzlichen Ausfall des für den Betrieb des den Hubzylinders 2 benötigten Hydraulikdrucks noch sicher aufgebockt ist, weist der Dreibockheber 1 eine Absturzsicherung 12 auf. In 1 bis 5 ist erkennbar, dass die Absturzsicherung 12 für jedes Stützbein 3 jeweils einen Sicherungsarm 13 aufweist, der an seinem einen Ende in der Radialebene, in welcher das ihm zugeordnete Stützbein 3 relativ zu dem Hubzylinder 2 verschwenkbar ist, verschwenkbar mit dem Stützbein 3 verbunden ist. Dabei ist der Sicherungsarm 13 jeweils auf derselben Lagerachse gelagert, wie das Zugmittel 7, das an dem betreffenden Stützbein 3 angreift. In 4 ist erkennbar, dass die Sicherungsarme 13 jeweils etwa U-förmig ausgebildet sind, und dass der U-Quersteg jeweils mit Abstand von dem Schwenklager 4 an einer an dem Stützbein 3 angeordneten Zahnstange 14 angreift. Die von dem U-Quersteg entfernten Enden der U-Schenkel der Sicherungsarme 13 weisen jeweils Lageröffnungen auf, in welche die an dem Hubzylinder 2 angeordnete Lagerachse eingreift.

In 1 und 7 ist erkennbar, dass die Zahnstange 14 ein Sägezahnprofll aufweist, das jeweils an der Außenseite des Stützbeins 3 angeordnet ist und sich mit seiner Längsachse entlang des Stützbeins erstreckt. Die Zähne der Zahnstange 14 haben Schrägflächen 15, die in dem in 8 gezeigten Längsschnitt unter unterschiedlichen Winkeln zur Längsachse der Zahnstange 14 geneigt sind. Dabei ist die Schrägfläche 15 mit der größeren Neigung jeweils an der dem Mittelstück 5 abgewandten Seite des Sägezahns angeordnet. In der in 1 gezeigten Sicherungsstellung hintergreifen die U-Querstege der Sicherungsarme 13 jeweils einen Zahn der Zahnstange 14 formschlüssig. Dabei ist die Stelle, an welcher die U-Querstege die Zahnstange 14 hintergreifen, von der jeweils eingestellten Höhe des Dreibockhebers 1 abhängig.

Zum automatischen Entriegeln der Absturzsicherung 12 beim Einfahren des Hubzylinders 2 ist eine Entriegelungsvorrichtung vorgesehen ist, die an jedem Stützbein 3 jeweils ein leistenförmiges Entriegelungselement 16 aufweist. Das Entriegelungselement 16 ist in einer Nut der Zahnstange 14 angeordnet, die in Längsrichtung der Zahnstange 14 verläuft und die Zähne der Zahnstange 14 etwa mittig durchsetzt. Das Entriegelungselement 16 ist in der Radialebene, in der das ihm zugeordnete Stützbein relativ zu dem Hubzylinder 2 verstellbar ist, quer zur Längsrichtung der Zahnstange 14 zwischen einer Sicherungsstellung, in der es die Zähne der Zahnstange 14 freigibt (8), und einer Entriegelungsstellung, in der es die Zähne überdeckt (9) und an dem Sicherungsarm 13 zur Anlage kommt, verstellbar.

In 8 und 9 ist erkennbar, dass zum Verstellen des Entriegelungselements 16 ein Hydraulikkolben 17 vorgesehen ist, der mit dem Entriegelungselement 16 in Antriebsverbindung steht. Der Hydraulikkolben 17 ist in einer in rückseitig in der Zahnstange vorgesehenen Bohrung quer zur Längserstreckung der Zahnstange 14 axial verschiebbar angeordnet. Die dem Entriegelungselement 16 abgewandte Seite des Hydraulikkolbens 17 ist zur Beaufschlagung mit dem Hydraulikdruck des Hubzylinders 2 derart über Kanäle 18 mit einem Hydraulikkreis des Hubzylinders 2 verbunden, dass das Entriegelungselement 16 bei vorhandenem Hydraulikdruck entgegen der Federkraft von Rückstellfedern 19, welche das Entriegelungselement 16 mit der Zahnstange 14 verbinden, in Entriegelungsstellung angeordnet ist. Wenn kein Hydraulikdruck vorhanden ist, wird das Entriegelungselement 16 durch die Rückstellfedern 19 in Sicherungsstellung gehalten (8). Vor dem Entriegeln fährt der Hydraulikzylinder 2 ggf. etwas aus, um die Sicherungsarme 13 und die Zahnstangen 14 zu entlasten.

Wie in 1 besonders gut erkennbar ist, weisen die Stützbeine 3 jeweils zwei parallel zueinander verlaufende, voneinander beabstandete Schienenteile 20 auf, zwischen denen die Tragrolle 6 und die Zahnstange 14 mit dem Entriegelungselement 16 angeordnet sind. Außerdem ist erkennbar, dass das Mittelstück 5 und das Zugmittel 7 in den zwischen den Schienenteilen 20 gebildeten Zwischenraum eingreifen.

An den Stützbeinen 3 sind zusätzlich zu den Tragrollen 6 Lenkrollen 21 zum Verfahren des Dreibockhebers 1 vorgesehen, die in Gebrauchsstellung in vertikaler Richtung entgegen der Federkraft einer Radfederung 22 relativ zu den Tragrollen 6 verstellbar sind. Die Federkräfte der Radfederung 22 sind derart gewählt, dass diese das Eigengewicht des Dreibockhebers 1 anheben kann, so dass bei unbelastetem Dreibockheber 1 die Tragrollen 6 etwas vom Erdboden beabstandet sind und der Dreibockheber 1 nur über die Lenkrollen 21 abgestützt ist. Der Dreibockheber 1 ist dadurch auf einfache Weise rangierbar. Bei Belastung des Dreibockhebers 1 gibt die Radfederung 22 nach, so dass die Tragrollen 6 mit dem Erdboden in Berührung geraten. Durch die quer zueinander angeordneten Achsen der Tragrollen ist der Dreibockheber 1 dann gegen Verschieben blockiert.

In 1 ist erkennbar, dass an dem an dem von dem Mittelstück 5 entfernten Endbereich des Hubzylinders 2 ein plattenförmiges Trägerteil 23 angeordnet ist, an dem drei Lenkräder 26 angeordnet sind, die in der abgesenkten Stellung des Dreibockhebers 1 an Erdboden aufliegen. In dieser Stellung sind die Tragrollen 6 und die Lenkrollen 21 vom Erdboden abgehoben, so dass dar Dreibockheber 1 mittels die Lenkräder 26 verfahrbar ist.

An dem Trägerteil 23 ist außerdem eine Elektrohydraulikpumpe 24 angeordnet, welche über Hydraulikleitungen mit dem Hubzylinder 2 und den Hydraulikkolben 17 verbunden ist. In 1 ist ferner ein an dem Trägerteil 23 befindlicher Schaltkasten 25 erkennbar, der in der Zeichnung nicht näher dargestellte Bedienelemente zum Ein- und Ausfahren des Hubzylinders 3 aufweist.

Erwähnt werden soll noch, dass an dem Mittelstück 5 eine Anschlussstelle zum lösbaren Verbinden mit einem zu einem Lastaufnahmepunkt des Hubschraubers passenden Hebeadapter 27 angeordnet ist. Anstelle eines einfachen Hebeadapters kann auch ein Hebeadapter 27, der eine Wiegezelle aufweist, mit dem Mittelstück 5 verbunden werden.

Der Dreibockheber 1 hat in der Zeichnung nicht näher dargestellte elektrische Anschlüsse zum Verbinden einer Steuereinrichtung, die zum nivellierten Anheben und/oder Absenken eines Hubschraubers mit Hilfe von drei oder vier Dreibockhebern 1 einen Neigungssensor aufweist, der zur Bestimmung der Neigung des Hubschraubers bezüglich seiner Längs- und Querachse auf einer beispielsweise am Dach des Hubschraubers befindlichen ebenen Fläche des Hubschraubers auflegbar ist. Zur Einhaltung und/oder Einstellung einer vorgebbaren Lage des Hubschraubers ist der Neigungssensor über die Steuereinrichtung mit den Dreibockhebern 1 verbunden. Die Steuereinrichtung weist ein Steuerpult 28 mit Betätigungselementen zum Anheben und/oder Absenken des Hubschraubers unter automatischer Beibehaltung seiner Längs- und Querachsenneigung sowie zum getrennten manuellen Ansteuern der einzelnen Dreibockheber 1 auf.

Bei dem in 11 gezeigten Hubschrauber sind zwei Dreibockheber 1 am vorderen Teil des Hubschraubers angeordnet, die an beidseits der Längsmittelachse des Hubschraubers vorgesehenen Lastaufnahmepunkten angreifen. Ein dritter Dreibockheber 1 ist am hinteren Teil des Hubschraubers unterhalb dessen Längsmittelachse angeordnet.

Bei dem Ausführungsbeispiel nach 12 ist der Hubschrauber mit Hilfe von vier Dreibockhebern 1 aufgebockt. Zwei Dreibockheber 1 sind am vorderen und zwei weitere am hinteren Teil des Hubschraubers jeweils beidseits dessen Längsmittelachse angeordnet. Für die beiden hinteren Dreibockheber 1 hat die Steuereinrichtung eine Lastkompensationseinrichtung, die Wiegezellen zum Messen der Stützkraft der Dreibockheber 1 aufweist. Mit Hilfe der Lastkompensationseinrichtung werden die beiden hinteren Dreibockheber 1 bezüglich ihrer Hubhöhe derart angesteuert, dass der Unterschied zwischen ihren Stützlasten kleiner ist als ein vorgegebener Grenzwert, der vorzugsweise etwa 300 Kg beträgt.

Zum Aufbocken des Hubschraubers werden zunächst die Dreibockheber 1 unter dem Hubschrauber in Hebe-Position gerollt und der Neigungssensor wird am Hubschrauber platziert. Dann werden die Dreibockheber 1 bis an die Lastaufnahmepunkte des Hubschraubers manuell gesteuert ausgefahren. Dies kann per Knopfdruck am Heber oder von dem zentralen Steuerpult 28 der Steuereinrichtung aus erfolgen. Unter Zuhilfenahme des zweiachsigen Neigungssensors und der Dreibockheber 1 werden die Längs- und Querachse des Hubschraubers in eine vorgegebene, beispielsweise waagerechte Ausgangslage gebracht. Dann wird am Steuerpult 28 der automatische Hebevorgang aktiviert, woraufhin der Hubschrauber automatisch und selbständig nivellierend angehoben wird.


Anspruch[de]
  1. Dreibockheber (1) zum Anheben von Hubschraubern, mit einem Hubzylinder (2), der an einem Gestell angeordnet ist, das Stützbeine (3) zum Abstützen des Hubzylinders (2) am Erdboden aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützbeine (3) mittels Schwenklagern (4) an einem Mittelstück (5) in Radialebenen verschwenkbar gelagert sind, dass an den von den Schwenklagern (4) entfernten Enden der Stützbeine (3) Tragrollen (6) angeordnet sind, die in Gebrauchstellung am Erdboden angreifen, und dass der Hubzylinder (2) derart mit den Stützbeinen (3) in Antriebsverbindung steht, dass diese beim Betätigen des Hubzylinders (2) relativ zueinander verschwenken.
  2. Dreibockheber (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubzylinder (2) derart mit den Stützbeinen (3) verbunden ist, dass beim Betätigen des Hubzylinders (2) der Hub des Dreibockhebers (1) größer ist als der Hub des Hubzylinders (2).
  3. Dreibockheber (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Hubzylinder (2) in der Schnittlinie der Radialebenen erstreckt, dass der eine Endbereich des Hubzylinders (2) gegen das Mittelstück (5) abgestützt ist, und dass der andere Endbereich des Hubzylinders (2) in den einzelnen Radialebenen jeweils verschwenkbar mit einem Endbereich eines Zugmittels (7) verbunden ist, das mit seinem anderen Endbereich an einer zwischen dem Schwenklager (4) und der Tragrolle (6) des in der entsprechenden Radialebene angeordneten Stützbeins (3) befindlichen Gelenkstelle (8) an dem Stützbein (3) angreift.
  4. Dreibockheber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dass der Abstand zwischen den Gelenkstellen (8) und den Schwenkachsen der Schwenklager (4) jeweils kleiner ist als der Abstand zwischen den Gelenkstellen (8) und den Achsen der Tragrollen (6), und dass der zuerst genannte Abstand insbesondere kleiner als die Hälfte und bevorzugst keiner als 40 Prozent des Abstands zwischen den Gelenkstellen (8) und den Achsen der Tragrollen (6) ist.
  5. Dreibockheber (1) nach einem dar Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubzylinder (2) ein Teleskophubzylinder ist.
  6. Dreibockheber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Absturzsicherung (12) aufweist, die an von den Schwenkachsen beabstandeten Sicherungsstellen jeweils derart lösbar mit den Stützbeinen (3) verbindbar ist, dass die Stützbeine (3) durch die Absturzsicherung (12) gegen Verschwenken nach außen blockiert sind.
  7. Dreibockheber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Absturzsicherung (12) Sicherungsarme (13) aufweist, die an ihrem einen Ende jeweils in der Radialebene eines ihnen zugeordneten Stützbeins (3) verschwenkbar mit dem von dem Mittelstück (5) entfernten Endbereich des Hubzylinders (2) verbunden sind und in Gebrauchsstellung mit ihrem anderen Ende die Sicherungsstelle des Stützbeins (2) formschlüssig hintergreifen.
  8. Dreibockheber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützbeine (3) jeweils mehrere in ihrer Erstreckungsrichtung zueinander versetzte, vorzugsweise durch Zähne mindestens einer Zahnstange (14) gebildete Sicherungsstellen aufweist, die derart angeordnet sind, dass in unterschiedlichen Schwenklagen des Stützbeins (3) jeweils mindestens eine der Sicherungsstellen mit dem für das Stützbein (3) vorgesehenen Sicherungsarm (13) verbindbar ist.
  9. Dreibockheber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubzylinder (2) ein hydraulischer Hubzylinder (2) ist, dass eine Entriegelungsvorrichtung für die Absturzsicherung (12) vorgesehen ist, die mittels wenigstens eines Stellelements zwischen einer Sicherungsstellung, in welcher die Absturzsicherung (12) mit den Sicherungsstellen der Stützbeine in Eingriff steht, und einer Entriegelungsstellung, in welcher die Absturzsicherung (12) außer Eingriff mit den Sicherungsstellen steht, verstellbar ist, und dass das wenigstens eine Stellelement derart durch den hydraulischen Druck des Hubzylinders (2) gesteuert ist, dass die Entriegelungsvorrichtung (12) nur bei Vorhandensein des hydraulischen Drucks entriegelt ist.
  10. Dreibockheber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Stellelement ein Hydraulikkolben (17) ist, der durch Beaufschlagung mit dem Hydraulikdruck des Hubzylinders (2) entgegen der Rückstellkraft mindestens einer Rückstellfeder (19) verstellbar ist.
  11. Dreibockheber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Entriegelungsvorrichtung für jedes Stützbein (3) jeweils mindestens ein leistenförmiges, etwa parallel zu der mindestens einen Zahnstange (14) verlaufendes Entriegelungselement (16) aufweist, das quer zur Erstreckungsrichtung der Zahnstange (14) zwischen einer Sicherungsstellung, in der es die Zähne freigibt, und einer Entriegelungsstellung, in der es die Zähne überdeckt und an dem Sicherungsarm (13) zur Anlage kommt, verstellbar ist.
  12. Dreibockheber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützbeine (2) jeweils zwei etwa parallel zueinander beabstandete Schienenteile (20) aufweisen, und dass zwischen den Schienenteilen (20) die Tragrolle (6), die wenigstens eine Zahnstange (14) und das leistenförmige Entriegelungselement (16) angeordnet sind.
  13. Dreibockheber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Tragrollen (6) jeweils etwa rechtwinklig zu der Radialebene des die Tragrolle (6) aufweisenden Stützbeins (3) angeordnet sind und dass an den Stützbeinen (3) zusätzlich zu den Tragrollen (6) Lenkrollen (21) zum Verfahren des Dreibockhebers (1) vorgesehen sind, die in vertikaler Richtung relativ zu den Tragrollen (6) verstellbar sind.
  14. Dreibockheber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkrollen (21) jeweils entgegen einer Federkraft in vertikaler Richtung relativ zu den Tragrollen (6) verstellbar sind, und dass bei in Gebrauchsstellung befindlichen Lenkrollen (21) die Summe der Federkräfte größer ist als das Eigengewicht des Dreibockhebers (1).
  15. Dreibockheber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gestell an einem an dem von dem Mittelstück (5) entfernten Endbereich des Hubzylinders (2) angeordneten Trägerteil (23) eine Elektrohydraulikpumpe (24) zum Betätigen des Hubzylinders (2) und ggf. des mindestens einen Hydraulikkolbens (17) vorgesehen ist, und dass an dem Dreibockheber (1) elektrische Anschlüsse zum Verbinden der Elektrohydraulikpumpe (24) mit einer Steuereinrichtung vorgesehen sind, die zum gleichzeitigen Steuern mehrerer zum Anheben des Hubschraubers vorgesehener Dreibockheber (1) ausgebildet ist.
  16. Dreibockheber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass an dem von dem Mittelstück (5) entfernten Endbereich des Hubzylinders (2), dem Trägerteil (23) und/oder der Elektrohydraulikpumpe (24) wenigstens drei Lenkräder (26) angeordnet sind, zum Verfahren des Dreibockhebers (1) in seiner abgesenkten Stellung.
  17. Dreibockheber (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Mittelstück (5) eine Anschlussstelle zum lösbaren Verbinden mit einem zu einem Lastaufnahmepunkt des Hubschraubers passenden Hebeadapter (27) angeordnet ist, und dass der Hebeadapter (27) gegebenenfalls eine Wiegezelle aufweist.
Es folgen 12 Blatt Zeichnungen






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