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Dokumentenidentifikation EP1314754 28.10.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001314754
Titel Verbrückte Perinone/Chinophthalone
Anmelder Bayer Chemicals AG, 51373 Leverkusen, DE
Erfinder Thiebes, Dr., Christoph, 50670 Köln, DE;
Stawitz, Dr., Josef-Walter, 51519 Odenthal, DE;
Feldhues, Dr., Ulrich, 51465 Bergisch Gladbach, DE
DE-Aktenzeichen 50201081
Vertragsstaaten CH, CZ, DE, FR, GB, LI
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 15.11.2002
EP-Aktenzeichen 020255709
EP-Offenlegungsdatum 28.05.2003
EP date of grant 22.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.10.2004
IPC-Hauptklasse C08K 5/34
IPC-Nebenklasse C08J 3/20   C09B 57/12   C09B 25/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft verbrückte Perinone, Chinophthalone und Perinon-Chinophthalone, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre Verwendung zum Massefärben von Kunststoffen.

Es ist bekannt, Perinonfarbstoffe, wie sie beispielsweise aus FR-A-1 075 110 oder US-A-5.466.805 bekannt sind, zum Massefärben von Kunststoffen zu verwenden.

Es ist außerdem bekannt, Chinophthalonfarbstoffe, wie sie beispielsweise in DE-A-44 35 714 oder DE-A-21 32 681 beschrieben sind, zum Massefärben von Kunststoffen einzusetzen.

Derartige Verbindungen zeichnen sich zwar durch eine gute Temperaturstabilität und hohe Lichtechtheit aus, dafür ist allerdings ihre Sublimierechtheit noch verbesserungswürdig. Beim Färbeverfahren, d.h. in den Spritzgussmaschinen, kommt es bei Temperaturen von über 240°C nicht selten zu einer unerwünschten Sublimation des Farbstoffes, wodurch das Arbeitsgerät verschmutzt wird, was aufwendige Reinigungsmaßnahmen erforderlich macht.

Gemäß EP-A-827 986 sind bereits verdoppelte Chinophthalon- und Perinonfarbstoffe mit guter Sublimierechtheit bekannt.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, weitere sublimierechte Farbstoffe für das Massefärben von Kunststoffen bereitzustellen, die vorzugsweise auch noch in den monomeren Ausgangsstoffen der Kunststoffe gut löslich sind, um eine größere Anwendungsbreite bei der Einfärbung von Kunststoffen zu gewährleisten.

Es wurden Verbindungen der allgemeinen Formel (I) oder deren tautomeren Formen gefunden

worin
Ar1 und Ar2
unabhängig voneinander Reste zur Vervollständigung gegebenenfalls substituierter carbocyclischer Aromaten bedeuten,
B
einen Rest der Formel -T1-W-T2- bedeutet, worin
T1 und T2
unabhängig voneinander für O oder S stehen und
W
für Alkylen, insbesondere C1-C6-Alkylen, C6-C10-Arylen, insbesondere Phenylen oder Cycloalkylen steht, die jeweils gegebenenfalls substituiert sind oder für den Rest der Formel (a)
steht, und worin die Phenylringe gegebenenfalls substituiert sind
A
für einen Rest der Formel O, S, SO, SO2, CO, gegebenenfalls substituiertes Alkylen, gegebenenfalls substituiertes Cycloalkylen, wobei das Alkylen oder Cycloalkylen jeweils selbst oder aber über seinen Substituenten mit den benachbarten Phenylringen verbunden sein kann, oder
W
für einen Rest der Formeln
steht, worin s und t unabhängig voneinander für eine Zahl von 1 bis 6 stehen,

wobei die Enden des zweiwertigen Restes B jeweils an ein aromatisches C-Atom der beiden Reste Ar1 und Ar2 gebunden sind,
und
X1 und X2
unabhängig voneinander für einen Rest der Formeln ausgewählt aus der Gruppe
stehen, wobei sie jeweils so im Ring angeordnet sind, dass die
benachbart zur C-C-Doppelbindung steht,
worin
Y
den Rest eines gegebenenfalls substituierten Benzol- oder Naphthalinringes bildet,
Z
gegebenenfalls substituiertes ortho-Phenylen, ortho-Naphthylen, peri-(1,8)-Naphthylen oder Arylen aus mehr als zwei miteinander kondensierten Benzolringen bedeutet, wobei die Arylreste, die mehr als zwei miteinander kondensierte Benzolringe aufweisen, in ortho- oder entsprechend einer peri-Stellung im Naphthalin verbrückt sind,
Ra
H oder OH bedeuten und
Rb
H oder Halogen, insbesondere F, Br und Cl bedeutet.

Die peri-Stellung entspricht eigentlich der 1,8-Stellung im Naphthalin. Diese Bedeutung wird allerdings sowohl in der Literatur als auch im Sinne der vorliegenden Anmeldung auch auf Arylene ausgeweitet, die mehr als zwei miteinander kondensierte Benzolringe aufweisen.

Als mögliche Substituenten von Z sowie der beiden Phenylringe des Restes der Formel (a) seien beispielsweise genannt:

  • C1-C6-Alkyl, Halogen, Nitro, Aryl, Aryloxysulfonyl, Hydroxy, C1-C6-Alkoxy, Aryloxy, gegebenenfalls durch Alkyl oder Acyl substituiertes Amino, gegebenenfalls durch Alkyl oder Aryl substituiertes Aminosulfonyl, gegebenenfalls durch Alkyl substituiertes Carbonamid oder ein ankondensierter aromatischer, cycloaliphatischer oder heterocyclischer Ring.

Bevorzugte Substituenten sind:

Chlor, Brom, Nitro, Methoxy, NH2, Benzyloxy, Hydroxy, -SO2O(C6H5), -SO2N(CH3)2, -SO2NHCH3, Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-, sek-, tert.-Butyl, NHCOCH3, -N(C2H5)2 oder gegebenenfalls substituiertes Phenyl.

Als mögliche Substituenten des durch Y vervollständigten Benzol- bzw. Naphthalinrestes seien beispielsweise genannt: Halogen, insbesondere Cl und Br, -COOH, -COOR, wobei R für C1-C10-, vorzugsweise C1-C4-Alkyl, insbesondere Methyl und Ethyl, C6-C10-Aryl oder C5-C8-Cycloalkyl steht, und C1-C6-Alkyl, insbesondere Methyl.

Als mögliche Substituenten des durch Ar1 und Ar2 vervollständigten carbocyclischen Aromaten seien beispielsweise genannt: C1-C6-Alkyl, insbesondere Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-, sek- und tert.-Butyl, Halogen, insbesondere Cl und Br, Alkyl- und Arylcarbonyl, Alkyl- und Arylsulfonyl, Nitro, Aryl, insbesondere gegebenenfalls substituiertes Phenyl, Aryloxysulfonyl, insbesondere -SO2OC6H5, Hydroxy, C1-C6-Alkoxy, wie Methoxy oder Benzyloxy, Aryloxy, wie Phenoxy gegebenenfalls durch Alkyl oder Acyl substituiertes Amino wie NH2, NHCOCH3 und -N(C2H5)2, gegebenenfalls durch Alkyl oder Aryl substituiertes Aminosulfonyl wie SO2N(CH3)2 und SO2NHCH3 oder ein ankondensierter aromatischer, cycloaliphatischer oder heterocyclischer Ring.

Besonders bevorzugt bedeuten Ar1 und Ar2 unabhängig voneinander einen Rest zur Vervollständigung eines gegebenenfalls substituierten Benzol- oder Naphthalinringes, insbesondere eines gegebenenfalls substituierten Benzolringes.

Als mögliche Substituenten der Alkylengruppe in W und A, die sowohl geradkettig oder verzweigt sein kann, ist beispielsweise Halogen wie F oder Cl, , CF3, O, S, gegebenenfalls substituiertes Phenyl, C1-C6-Alkyl zu nennen.

Als Substituenten der Cycloalkylgruppe, insbesondere der C5-C6-Cycloalkylengruppe, besonders bevorzugt der Cyclohexylidengruppe, kommen beispielsweise ein oder mehrere C1-C4-Alkylreste in Frage.

Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), die der Formel (II) oder deren tautomeren Formen entsprechen

worin
Y1 und Y2
unabhängig voneinander den Rest eines gegebenenfalls substituierten Benzol- oder Naphthalinringes bilden,
Ra1 und Ra2
unabhängig voneinander H oder OH bedeuten,
Rb1 und Rb2
unabhängig voneinander H oder Halogen, insbesondere F, Br oder Cl bedeuten und
Ar1, Ar2 und
B die oben angegebene Bedeutung besitzen.

Als mögliche Substituenten für die Reste Y1 und Y2 sind beispielsweise die für den Rest Y angegebenen zu nennen.

Besonders bevorzugt bedeuten Rb1 und Rb2 jeweils Wasserstoff.

Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (II), die der Formel (IIa) oder deren tautomeren Formen entsprechen

worin
n und m
unabhängig voneinander für eine Zahl von 0 bis 4 stehen,
R1 und R2
unabhängig voneinander jeweils gleich oder verschiedene Bedeutung besitzen, wie sie für die Substituenten des durch Y1 und Y2 vervollständigten Reste angegeben sind,
o und p
unabhängig eine Zahl von 0 bis 2, insbesondere 0 oder 1 bedeuten,
R3 und
R4 unabhängig voneinander jeweils gleich oder verschiedene Bedeutung annehmen können, wie sie für die Substituenten der durch Ar1 bzw. Ar2 vervollständigten carbocyclischen Aromaten angegeben sind,
Rb1 und
Rb2 die obengenannte Bedeutung haben, vorzugsweise für H stehen,
Ra1 und
Ra2 die obengenannte Bedeutung haben, vorzugsweise für OH stehen und
B die
obengenannte Bedeutung hat.

Als bevorzugte Brückenglieder B sind zu nennen

sowie die entsprechenden Dithio-Verbindungen (T1 und T2 = S).

Ebenfalls bevorzugte Reste B sind solche, worin W oder A folgende Bedeutung hat: -CH2-, -CH2-CH2-, -CH2CH2CH2-, -CH2CH2CH2CH2-,

Ganz besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (II), worin

  • Y1 = Y2
  • Ra1 = Ra2
  • Rb1 = Rb2 und
  • Ar1 = Ar2 bedeuten.

Entsprechend vorteilhaft sind Verbindungen der Formel (IIa), worin

  • n = m,
  • R1 = R2,
  • Ra1 = Ra2,
  • Rb1 = Rb2
  • o = p und
  • R3 = R4 bedeutet,
wobei insbesondere

n, m, o und p für 0 stehen.

Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (II), die der Formel (IIb) oder deren tautomere Formen entsprechen

worin

n, m, R1, R2, Rb1, Rb2 und B die oben angegebenen Bedeutungen haben.

Die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) zeichnen sich durch eine hervorragende Sublimierechtheit beim Massefärben von Kunststoffen aus. Zudem besitzen sie eine sehr gute Lichtechtheit, gute Thermostabilität und eine besonders hohe Farbstärke. Ein Vergleich in der Farbstärke beispielsweise der Verbindungen der Formel (II) gegenüber den nicht verdoppelten Chinophthalonen zeigt eine Zunahme, die größer als erwartet ist (bezogen auf die Molekulargewichtszunahme).

Besitzen die erfindungsgemäßen Chinophthalone der Formel (II) unterschiedliche Bedeutungen für Y1 und Y2 und/oder Ra1 und Ra2, und/oder Ar1 und Ar2, so kann es vorteilhaft sein, die gegebenenfalls herstellungsbedingt entstehenden Mischungen von symmetrischen und unsymmetrischen Chinophthalonen dem Verwendungszweck zuzuführen.

Ebenfalls bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), die der Formel (III) oder deren tautomeren Formen entsprechen

worin
Z1 und Z2
unabhängig voneinander gegebenenfalls substituiertes ortho-Phenylen, ortho-Naphthylen, peri-(1,8)-Naphthylen oder Arylen aus mehr als zwei miteinander kondensierten Benzolringen bedeuten, wobei die Arylreste, die mehr als zwei miteinander kondensierte Benzolringe aufweisen, in orthooder entsprechend einer peri-Stellung im Naphthalin verbrückt sind,
und
Ar1, Ar2 und B
die oben angegebenen Bedeutungen besitzen.

Als mögliche Substituenten für die Reste Z1 und Z2 sind beispielsweise die für den Rest Z angegebenen zu nennen.

Besonders bevorzugte Reste Z1 und Z2 entsprechen unabhängig voneinander einem gegebenenfalls substituierten peri-(1,8)-Naphthylen.

Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (III), die der Formel (IIIa) entsprechen

worin
n1 und m1
unabhängig voneinander für eine Zahl von 0 bis 4 stehen,
R5 und R6
unabhängig voneinander jeweils gleich oder verschieden sind und die Bedeutung der für die Reste Z1 und Z2 genannten Substituenten annehmen können, insbesondere für Halogen und C1-C6-Alkyl, stehen,
o und p
unabhängig voneinander eine Zahl von 0 bis 2, insbesondere 0 oder 1, bedeuten,
R3 und R4
unabhängig voneinander jeweils gleich oder verschieden sind und die Bedeutung der für die Reste Z1 und Z2 genannten Substituenten annehmen können, insbesondere Halogen, NO2, -NH-Acyl oder -NH-Alkyl bedeuten und
B
die obengenannte Bedeutung hat.

Die bevorzugte Bedeutung von B entspricht der oben angegebenen.

Ganz besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (III),

worin

  • Z1 = Z2 und
  • Ar1 = Ar2 bedeuten.

Entsprechend vorteilhaft sind Verbindungen der Formel (IIIa),

worin

  • n1 = m1,
  • R5 = R6,
  • o = p und
  • R3 = R4 bedeuten,
wobei insbesondere

n1, m1, o und p für 0 stehen.

Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (III), die der Formel (IIIb) oder (IIIc) entsprechen

oder
worin

n1, m1, R5, R6 und B die oben angegebenen Bedeutungen haben.

Die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (III) zeichnen sich ebenfalls durch eine hervorragende Sublimierechtheit beim Massefärben von Kunststoffen aus. Zudem besitzen sie eine sehr gute Lichtechtheit, sehr gute Thermostabilität und eine besonders hohe Farbstärke.

Besitzen die erfindungsgemäßen Perinone der Formel (III) unterschiedliche Bedeutungen für Z1 und Z2 und/oder für Ar1 und Ar2, so kann es vorteilhaft sein, die gegebenenfalls herstellungsbedingt entstehenden Mischungen von symmetrischen und unsymmetrischen Perinonen der Formel (III) dem Verwendungszweck zuzuführen.

Ebenfalls bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), die der Formel (IV) oder deren tautomeren Formen entsprechen

worin

Y, Z, Ra, Rb, Ar1, Ar2 und B die oben angegebene Bedeutung besitzen.

Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (IV), die der Formel (IVa) oder deren tautomeren Formen entsprechen

worin

R1, R3, R4, R5, Rb1, Ra1, B, n, p und n1 die oben angegebene Bedeutungen besitzen.

Ganz besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (IV), die der Formel (IVb) oder deren tautomeren Formen entsprechen

worin

R1, R5, Rb1, B, n und n1 die oben angegebene Bedeutung besitzen.

Die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (IV) zeichnen sich ebenfalls durch eine hervorragende Sublimierechtheit beim Massefärben von Kunststoffen aus. Zudem besitzen sie eine sehr gute Lichtechtheit, gute Thermostabilität und eine besonders hohe Farbstärke.

Die Thermostabilität ist bei 300°C und deutlich darüber sehr gut.

Besonders bevorzugt sind herstellungsbedingte Mischungen enthaltend Verbindungen der Formel (IV) sowie solche der Formeln (II) und (III). Dabei sind insbesondere solche Mischungen von Vorteil, welche neben der Verbindung der Formel (IV) 0 bis 25 Gew.-% einer Verbindung der Formel (II) und 0 bis 25 Gew.-% einer Verbindung der Formel (III) enthalten, wobei die Summe aus den Verbindungen (IV), (II) und (III) 100 % beträgt.

Verbindungen der Formel (V) sind beispielsweise beschrieben in Plaste und Kautschuk, 28. Jahrgang, Heft 11/1981, S. 601-606.

Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I), das dadurch gekennzeichnet ist, dass man Tetracarbonsäuren oder deren Anhydride der Formel (V)

worin

Ar1, Ar2 und B die obengenannte Bedeutung besitzen,

mit einer oder mehreren Verbindungen der Formeln (VI) und/oder (VII)
worin
Rc
H, COOH oder Halogen, insbesondere F, Br und Cl bedeutet, insbesondere für H oder COOH steht und
Y, Z und Ra
die oben angegebene Bedeutung besitzen,
kondensiert, wobei die Summe der Verbindungen der Formeln (VI) und (VII) zwei Mol-Äquivalenten, bezogen auf die Tetracarbonsäure (V) entspricht.

Die Angabe der Mol-Äquivalente der zur Herstellung der Verbindung (I) eingesetzten Reaktanden dient lediglich zur Angabe der Stöchiometrie und schließt nicht größere oder kleinere Mengen aus, die gegebenenfalls technisch sinnvoller sind.

Die eingesetzten Verbindungen der Formeln (VI) bzw. (VII) können in ihrer Summe selbstverständlich auch mehr als 2 Mol-Äquivalente, bezogen auf die Tetracarbonsäure (V) bzw. deren Anhydride, betragen. Bevorzugt ist es jedoch, stöchiometrisch zu arbeiten.

Die Kondensation kann dabei direkt durch Zusammenschmelzen äquimolarer Mengen der Komponenten der Formeln (V) und (VI) bzw. (VII) bei einer Temperatur von 120°C bis 250°C erfolgen, oder vorteilhafter durch Umsetzung in einem Lösungsmittel bei einer Temperatur von 110°C bis 220°C, gegebenenfalls unter Druck, durchgeführt werden, wobei eine destillative Entfernung des Reaktionswassers erfolgen kann.

Geeignete Lösungsmittel sind beispielsweise: Chlorbenzol, o-Dichlorbenzol, Trichlorbenzol, Xylol, Dimethylformamid, N-Methylpyrrolidon, Eisessig, Propionsäure, Phenol, Kresole, Phenoxyethanol, Glykole und deren Mono- und Dialkylether, Alkohole, z.B. Methanol, Ethanol, i-Propanol, n-Butanol und Wasser.

Gegebenenfalls kann die Reaktion unter Zusatz eines sauren Katalysators wie beispielsweise: Zinkchlorid, p-Toluolsulfonsäure, Salzsäure, Schwefelsäure, organische Säuren u.a. erfolgen.

Besonders bevorzugt wird die Tetracarbonsäure der Formel (V) in Form ihres Anhydrids eingesetzt.

Bevorzugt werden in das erfindungsgemäße Verfahren Verbindungen der Formel (V) eingesetzt, die der Formel (Va) oder deren Anhydriden entsprechen

worin

R3, R4, B, o und p die obengenannten Bedeutungen besitzen.

Ganz besonders bevorzugt werden Verbindungen der Formel (V) eingesetzt, die der Formel (Vb), Formel (Vc) oder deren jeweiligen Anhydriden entsprechen

oder
wobei

B die oben genannte bevorzugte Bedeutung besitzen

Bevorzugte Verbindungen der Formel (VI) sind Chinaldine der Formel (VIa)
worin

R1, Rc, Ra und n die oben angegebene Bedeutung haben.

Geeignete Chinaldine der Formel (VIa) sind beispielsweise solche der nachfolgend genannten Formeln:

Die Diamine der Formel (VII) sind bekannt oder lassen sich beispielsweise analog bekannten Diaminen herstellen.

Als aromatische Diamine der Formel (VII) sind bevorzugt:

  • o-Phenylendiamin, Chlor-o-phenylendiamine, Dichlor-o-phenylendiamine, Methyl-ophenylendiamine, Ethyl-o-phenylendiamine, Methoxy-o-phenylendiamine, Acetamino-o-phenylendiamine, Phenyl-o-phenylendiamine, Naphthylen-o-diamine, ferner 1,8-Naphthylendiamin, Chlor-1,8-naphthylendiamine, Dichlor-1,8-naphthylendiamine, Methyl-1,8-naphthylendiamine, Dimethyl-1,8-naphthylendiamine, Methoxy-1,8-naphthylendiamine, Ethoxy-1,8-naphthylendiamine, Acetamino-1,8-naphthylendiamine und 1,8-Diaminoacetnaphthylen.

In einer weiteren bevorzugten Verfahrensvariante wird ein gegebenenfalls substituiertes peri-Naphthylendiamin als Verbindung der Formel (VII) eingesetzt, insbesondere 1,8-Naphthylendiamin.

Bevorzugt ist das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel (I), die der Formel (II) entsprechen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man Tetracarbonsäuren oder deren Anhydride der Formel (V) mit Verbindungen der Formeln (VIb) und/oder (VIc)

worin
Rc1 und Rc2
unabhängig voneinander H, COOH oder Halogen, insbesondere F, Br und Cl bedeuten, insbesondere für H oder COOH stehen und
Ra1, Ra2, Y1 und Y2
die obengenannte Bedeutung besitzen,
kondensiert, wobei die Summe der Verbindungen (VIb) und (VIc) zwei Mol-Äquivalenten, bezogen auf die Tetracarbonsäure (V) entspricht.

Die Kondensation kann dabei direkt durch Zusammenschmelzen äquimolarer Mengen der Komponenten der Formeln (V) und (VIb) bzw. (VIc) bei einer Temperatur von 160°C bis 250°C, vorzugsweise 180 bis 220°C, besonders bevorzugt 190 bis 200°C erfolgen, oder vorteilhafter durch Umsetzung in einem Lösungsmittel bei einer Temperatur von 110°C bis 220°C, vorzugsweise 160 bis 180°C, gegebenenfalls unter Druck durchgeführt werden, wobei eine destillative Entfernung des Reaktionswassers erfolgen kann.

Bevorzugte Verbindungen der Formel (VIb) bzw. (VIc) sind Chinaldine der Formel (VIbb)

bzw. der Formel (VIcc)
worin

R1, R2, Rc1, Rc2, Ra1, Ra2, n und m die oben angegebene Bedeutung haben.

Die Aufarbeitung eines Reaktionsansatzes zur Herstellung der Verbindungen der Formel (II) erfolgt vorzugsweise durch Verdünnen mit Alkoholen wie Methanol, Ethanol, Propanol oder Butanol. Auch aromatische Verdünnungsmittel wie Chlorbenzol oder Toluol sowie Ligroin können verwendet werden. Dieses erfindungsgemäße Verfahren liefert die erfindungsgemäße Verbindung vorzugsweise in Ausbeuten von 85 bis 95 % der Theorie.

Gegebenenfalls kann sich an die Kondensation eine Halogenierung anschließen, insbesondere Chlorierung oder Bromierung, wobei diese unter an sich bekannten Bedingungen erfolgt. So führt beispielsweise die Bromierung von Verbindungen der Formel (II) mit Rb1 = Rb2 = H in Eisessig bei einer Temperatur von 80 bis 120°C zu Verbindungen der Formel (II), worin Rb1 und Rb2 Brom bedeuten.

Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich ebenfalls bevorzugt zur Herstellung der Verbindungen der Formel (I), die der Formel (III) entsprechen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man Tetracarbonsäuren oder deren Anhydride der Formel (V) mit Verbindungen der Formeln (VIIa) und/oder (VIIb) kondensiert

wobei die Summe der eingesetzten Diamine (VIIa) und (VIIb) zwei Mol-Äquivalente, bezogen auf die Tetracarbonsäure (V) entspricht und Z1 und Z2 die obengenannte Bedeutung besitzen.

Die Kondensation zur Herstellung von Verbindungen der Formel (III) kann dabei direkt durch Zusammenschmelzen äquimolarer Mengen der Komponenten der Formeln (V) und (VIIa) bzw. (VIIb) bei einer Temperatur von 120°C bis 250°C, vorzugsweise bei 120 bis 180°C, erfolgen, oder vorteilhafter durch Umsetzung in einem Lösungsmittel bei einer Temperatur von 80°C bis 220°C, vorzugsweise bei 120 bis 180°C, gegebenenfalls unter Druck, durchgeführt werden, wobei eine destillative Entfernung des Reaktionswassers erfolgen kann.

Verbindungen der Formel (III), die gegebenenfalls Substituenten aus der Gruppe der Alkyl-, Arylaminosulfonylreste tragen, lassen sich beispielsweise aus den entsprechenden Verbindungen der Formel (III), in denen ein Substituent einen Chlorsulfonylrest bedeutet, mit Alkyl- bzw. Arylaminen darstellen.

Erfindungsgemäße Verbindungen der Formel (III), in denen ein Substituent ein Aryloxysulfonylrest ist, können auch durch Umsetzung der entsprechenden Chlorsulfonyl-Farbstoffe mit Phenolen oder Naphtholen in Gegenwart einer Base, z.B. Pyridin, Triethylamin, Alkali- bzw. Erdalkalicarbonaten, -hydroxiden oder -oxiden gewonnen werden.

Verbindungen der Formel (III), in denen Substituenten für Alkyloxy oder Acyloxy stehen, können zusätzlich durch Alkylierung bzw. Acylierung der erfindungsgemäßen Verbindungen, die eine Hydroxygruppe tragen, dargestellt werden.

Jene Verbindungen der Formel (III) mit einer gegebenenfalls acylierten bzw. alkylierten Aminogruppe können außerdem durch Reduktion mit üblichen Reduktionsmitteln, z.B. Eisen, Zink, Natriumsulfid, Wasserstoff u.a. der entsprechenden Verbindungen, in denen der entsprechende Substituent für eine Nitrogruppe steht, und gegebenenfalls nachfolgende Acylierung bzw. Alkylierung gewonnen werden. Der Acylierungsschritt kann auch im Zuge der Reduktion durch Zusatz eines Acylierungsmittels erfolgen.

Die Aufarbeitung des Reaktionsansatzes bei der Herstellung von Verbindungen der Formel (III) erfolgt vorzugsweise durch Verdünnen mit Alkoholen wie Methanol, Ethanol, Propanol oder Butanol. Auch aromatische Verdünnungsmittel wie Chlorbenzol oder Toluol sowie Ligroin können verwendet werden. Das erfindungsgemäße Verfahren liefert die erfindungsgemäßen Verbindungen, vorzugsweise in Ausbeuten von 90 bis 95 % der Theorie.

Das erfindungsgemäße Verfahren ist ebenfalls bevorzugt zur Herstellung von Verbindungen der Formel (I), die der Formel (IV) entsprechen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man Tetracarbonsäuren oder deren Anhydride der Formel (V) mit Verbindungen der Formel (VI) und Diaminen der Formel (VII) kondensiert, wobei die Substituenten der genannten Verbindungen die oben angegebenen Bedeutungen haben und die Summe der Verbindungen der Formeln (VI) und (VII) zwei Mol-Äquivalente, bezogen auf die Tetracarbonsäure (V), beträgt. Als bevorzugte Verbindungen der Formeln (V) bis (VII) kommen die oben angegebenen in Frage.

Das Verhältnis der Verbindungen (VI) und (VII) zueinander kann in weiten Bereichen variieren. Es beträgt beispielsweise (VI) zu (VII) = 10:90 bis 90:10. Bevorzugt ist das Verhältnis etwa 1:1.

Die Kondensation kann dabei direkt durch Zusammenschmelzen äquimolarer Mengen der Komponenten der Formeln (V) und (VI) und (VII) bei einer Temperatur von 160°C bis 250°C, vorzugsweise 180 bis 220°C, besonders bevorzugt 190 bis 200°C erfolgen, oder vorteilhafter in einem Lösungsmittel bei einer Temperatur von 110°C bis 220°C, vorzugsweise 160 bis 180°C, gegebenenfalls unter Druck durchgeführt werden, wobei eine destillative Entfernung des Reaktionswassers erfolgen kann.

Die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) eignen sich hervorragend zum Färben von Kunststoffen in der Masse.

Unter Massefärben werden hierbei insbesondere Verfahren verstanden, bei denen der Farbstoff in die geschmolzene Kunststoffmasse eingearbeitet wird, z.B. unter Zuhilfenahme eines Extruders, oder bei denen der Farbstoff bereits Ausgangskomponenten zur Herstellung des Kunststoffes, z.B. Monomeren vor der Polymerisation, zugesetzt wird.

Besonders bevorzugte Kunststoffe sind Thermoplaste, beispielsweise Vinylpolymere, Polyester und Polyamide.

Geeignete Vinylpolymere sind Polystyrol, Styrol-Acrylnitril-Copolymere, Styrol-Butadien-Copolymere, Styrol-Butadien-Acrylnitril-Terpolymere, Polymethacrylat, Polyvinylchlorid u.a.

Weiterhin geeignete Polyester sind: Polyethylenterephthalate, Polycarbonate und Celluloseester.

Bevorzugt sind Polystyrol, Styrol-Mischpolymere, Polycarbonate und Polymethacrylat. Besonders bevorzugt ist Polystyrol.

Die erwähnten hochmolekularen Verbindungen können einzeln oder in Gemischen, als plastische Massen oder Schmelzen vorliegen.

Die erfindungsgemäßen Farbstoffe werden in feinverteilter Form zur Anwendung gebracht, wobei Dispergiermittel mitverwendet werden können aber nicht müssen.

Werden die Verbindungen (I) nach der Polymerisation eingesetzt, so werden sie mit dem Kunststoffgranulat trocken vermischt oder vermahlen und dieses Gemisch z.B. auf Mischwalzen oder in Schnecken plastifiziert und homogenisiert. Man kann die Farbstoffe aber auch der schmelzflüssigen Masse zugeben und diese durch Rühren homogen verteilen. Das derart vorgefärbte Material wird dann wie üblich z.B. durch Verspinnen zu Borsten, Fäden usw. oder durch Extrusion oder im Spritzguss-Verfahren zu Formteilen weiterverarbeitet.

Da die Farbstoffe der Formel (I) gegenüber Polymerisationskatalysatoren, insbesondere Peroxiden, beständig sind, ist es auch möglich, die Farbstoffe den monomeren Ausgangsmaterialien für die Kunststoffe zuzusetzen und dann in Gegenwart von Polymerisationskatalysatoren zu polymerisieren. Dazu werden die Farbstoffe vorzugsweise in den monomeren Komponenten gelöst oder mit ihnen innig vermischt.

Die erfindungsgemäßen Farbstoffe der Formel (I) sind besonders gut löslich in monomeren Ausgangsmaterialien für Kunststoffe (z.B. Methylmethacrylat).

Die Farbstoffe der Formel (I) werden vorzugsweise zum Färben der genannten Polymeren in Mengen von 0,0001 bis 1 Gew.-%, insbesondere 0,01 bis 0,5 Gew.-%, bezogen auf die Polymermenge, eingesetzt.

Durch Zusatz von in den Polymeren unlöslichen Pigmenten, wie z.B. Titandioxid, können entsprechende wertvolle gedeckte Färbungen erhalten werden.

Titandioxid kann in einer Menge von 0,01 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf die Polymermenge, verwendet werden.

Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren können auch Mischungen verschiedener Farbstoffe der Formel (I) und/oder Mischungen von Farbstoffen der Formel (I) mit anderen Farbstoffen und/oder anorganischen bzw. organischen Pigmenten eingesetzt werden.

Die Verbindungen der Formel (II) sind gelb, die der Formel (III) und die der Formel (IV) orange.

Die Erfindung wird erläutert, jedoch nicht beschränkt auf die folgenden Beispiele, in denen die Teile gewichtsmäßig angegeben sind. Prozentangaben bedeuten Gewichtsprozente (Gew.-%).

Beispiel 1

30 g N-Methyl-2-pyrrolidin (NMP) wurden unter Rühren mit 5,2 g (0,01 mol) eines Bisphthalsäureanhydrides der Formel

und 3,2 g (0,02 mol) 1,8-Naphthalindiamin der Formel
versetzt und auf 120°C erwärmt. Es wurde 4 h lang bei Reaktionstemperatur gerührt. Danach ließ man auf Raumtemperatur abkühlen und versetzte die Reaktionsmischung langsam über ca. 1 Stunde mit 150 ml Methanol. Der kristalline Niederschlag wurde abgesaugt und mehrfach mit Methanol gewaschen. Anschließend wurde mit heißem Wasser gewaschen und bei 70°C im Vakuum getrocknet.

Ausbeute: 6,8 g (89%)

Der Farbstoff besitzt die Formel

Der Farbstoff färbt Kunststoffe wie Polyamid 6, ABS, Polyester und Polystyrol in klaren neutralen Orangetönen von sehr guten Echtheiten und ist bei den notwendigen Verabeitungstemperaturen in den Kunststoffschmelzen sehr gut löslich.

Anstelle von N-Methylpyrrolidon (NMP) wurde als Lösungsmittel für die Synthese auch Phenol, o-Dichlorbenzol, Nitrobenzol und Ditolylether eingesetzt, wobei gleiche Ergebnisse erzielt wurden.

Im Vergleich zum entsprechenden unverbrückten Farbstoff der Formel

zeigt sich eine deutlich verbesserte Sublimierechtheit. Während der unverbrückte Farbstoff bereits bei 350°C deutlich und bei weiterem Erhitzen auf 450°C vollständig sublimiert, zeigt der verbrückte Farbstoff selbst bei dieser Temperatur eine hervorragende Sublimierechtheit.

Der Farbstoff ist bei Raumtemperatur bereits sehr gut in Methylmethacrylat löslich. Im Gegensatz dazu ist der in Beispiel 16 von EP-A-827 986 erwähnte verbrückte Farbstoff der Formel

in MMA praktisch völlig unlöslich. Ähnliches gilt für organische Lösungsmittel, wie N-Methyl-2-pyrrolidon, Dimethylformamid, Dichlormethan und Aceton. Dies ist vorteilhaft für die Reinigung von Maschinen, die zur Kunststoffeinfärbung benutzt werden.

In Kunststoffschmelzen von PA 6, ABS, Polystyrol, Polypropylen und Polyethylen ist der Farbstoff deutlich besser zu verarbeiten als der in EP-A-827 986, Beispiel 16 beschriebene Farbstoff.

Es wurden durch analoges Vorgehen aus den entsprechenden Bisphthalsäureanhydriden folgende Perinonfarbstoffe hergestellt, die die gleichen vorteilhaften Eigenschaften aufweisen.

Beispiel 2

50 g Phenol wurden bei 70°C unter Rühren mit 5,2 g (0,010 mol) eines Bisphthalsäureanhydrides der Formel

und 4,1 g (0,02 mol) 3-Hydroxychinaldin-4-carbonsäure der Formel
versetzt und auf 175°C erwärmt. Es wurde 12 h lang bei Reaktionstemperatur gerührt, wobei Reaktionswasser abdestillierte und Kohlendioxid aus der 3-Hydroxychinaldin-4-carbonsäure abgespalten wurde. Danach ließ man auf 80°C abkühlen und versetzte die Reaktionsmischung langsam über ca. 1 Stunde mit 150 ml Methanol, wobei die Temperatur zu Beginn auf 65 bis 70°C sank und danach in diesem Bereich gehalten wurde. Der kristalline Niederschlag wurde abgesaugt und mehrfach mit Methanol gewaschen. Anschließend wurde mit heißem Wasser gewaschen und bei 70°C im Vakuum getrocknet.

Ausbeute: 7,2 g (90 %)

Der Farbstoff besitzt die Formel

Anstelle von Phenol wurde als Lösungsmittel auch o-Dichlorbenzol, Nitrobenzol, N-Methyl-2-pyrrolidon (NMP) und Ditolylether eingesetzt, wobei gleiche Ergebnisse erzielt wurden.

Der Farbstoff färbt Kunststoffe wie ABS, Polyester und Polystyrol in klaren neutralen Gelbtönen von sehr guten Echtheiten.

Es wurden durch analoges Vorgehen aus den entsprechenden Bisphthalsäureanhydriden folgende Chinophthalonfarbstoffe hergestellt.

Alle Farbstoffe ergeben bei der Einfärbung von Kunststoffen wie ABS, Polystyrol und Polyester klare gelbe Farbtöne mit sehr guten Echtheiten.

Beispiel 3

47 g Phenol wurden bei 70°C unter Rühren mit 5,2 g (0,010 mol) eines Bisphthalsäureanhydrides der Formel

und 2,0 g (0,01 mol) 3-Hydroxychinaldin-4-carbonsäure sowie 1,6 g (0,01 mol) 1,8-Naphthalindiamin versetzt und auf 175°C erwärmt. Es wurde 12 h lang bei Reaktionstemperatur gerührt, wobei Reaktionswasser abdestillierte und Kohlendioxid aus der 3-Hydroxychinaldin-4-carbonsäure abgespalten wurde. Danach ließ man auf 80°C abkühlen und versetzte die Reaktionsmischung langsam über ca. 1 Stunde mit 150 ml Methanol, wobei die Temperatur zu Beginn auf 65 bis 70°C sank und danach in diesem Bereich gehalten wurde. Der kristalline Niederschlag wurde abgesaugt und mehrfach mit Methanol gewaschen. Anschließend wurde mit heißem Wasser gewaschen und bei 70°C im Vakuum getrocknet.

Ausbeute: 7,0 g (90 %)

Der Farbstoff besitzt die Formel

und enthält jeweils ca. 10 % des beidseitigen (symmetrischen) Chinophthalons bzw. Perinons.

Anstelle von Phenol wurde als Lösungsmittel auch o-Dichlorbenzol, Nitrobenzol, N-Methyl-2-pyrrolidon (NMP) und Ditolylether eingesetzt, wobei gleiche Ergebnisse erzielt wurden.

Der Farbstoff färbt Kunststoffe wie ABS, Polyester und Polystyrol in klaren Orangetönen von sehr guten Echtheiten.

Es wurden durch analoges Vorgehen aus den entsprechenden Bisphthalsäureanhydriden, Diaminen und Chinaldinen folgende Farbstoffe hergestellt.

Alle Farbstoffe ergeben bei der Einfärbung von Kunststoffen wie ABS, Polystyrol und Polyester klare Orangetöne mit sehr guten Echtheiten.

Beispiel 4

47 g (0,5 mol) Phenol wurden bei 70°C unter Rühren mit 5,2 g (0,010 mol) eines Bisphthalsäureanhydrides der Formel

und 2,9 g (0,20 mol) Chinaldin der Formel
versetzt und auf 175°C erwärmt. Es wurde 12 h lang bei Reaktionstemperatur gerührt, wobei Reaktionswasser abdestillierte. Danach ließ man auf 80°C abkühlen und versetzte die Reaktionsmischung langsam über ca. 1 Stunde mit 150 ml Methanol, wobei die Temperatur zu Beginn auf 65 bis 70°C sank und danach in diesem Bereich gehalten wurde. Der kristalline Niederschlag wurde abgesaugt und mehrfach mit Methanol gewaschen. Anschließend wurde mit heißem Wasser gewaschen und bei 70°C im Vakuum getrocknet.

Ausbeute: 7,2 g (93 %)

Der Farbstoff besitzt die Formel

Anstelle von Phenol wurde als Lösungsmittel auch o-Dichlorbenzol, Nitrobenzol, N-Methyl-2-pyrrolidon (NMP) und Ditolylether eingesetzt, wobei gleiche Ergebnisse erzielt wurden.

Der Farbstoff färbt Kunststoffe wie ABS, Polyester und Polystyrol in klaren grünstichigen Gelbtönen von sehr guten Echtheiten.

Es wurden durch analoges Vorgehen aus den entsprechenden Bisphthalsäureanhydriden und den entsprechenden Chinaldinderivaten folgende Chinophthalonfarbstoffe hergestellt.

Beispiel 5

50 g (0,5 mol) Phenol wurden bei 70 °C unter Rühren mit 5,2 g (0,010 mol) eines Bisphthalsäureanhydrides der Formel

1,4 g (0,010 mol) Chinaldin der Formel
und 1,6 g (0,10 mol) Chinaldin der Formel
versetzt und auf 175°C erwärmt. Es wurde 12 h lang bei Reaktionstemperatur gerührt, wobei Reaktionswasser abdestillierte und Kohlendioxid aus der 3-Hydroxychinaldin-4-carbonsäure abgespalten wurde. Danach ließ man auf 80°C abkühlen und versetzte die Reaktionsmischung langsam über ca. 1 Stunde mit 150 ml Methanol, wobei die Temperatur zu Beginn auf 65 bis 70°C sank und danach in diesem Bereich gehalten wurde. Der kristalline Niederschlag wurde abgesaugt und mehrfach mit Methanol gewaschen. Anschließend wurde mit heißem Wasser gewaschen und bei 70°C im Vakuum getrocknet.

Ausbeute: 7,2 g (90 %)

Der Farbstoff besitzt die Formel

Daneben wurden auch jeweils ca. 10 % der beiden möglichen symmetrischen Farbstoffe erhalten.

Anstelle von Phenol wurde als Lösungsmittel auch o-Dichlorbenzol, Nitrobenzol, N-Methyl-2-pyrrolidon (NMP) und Ditolylether eingesetzt, wobei gleiche Ergebnisse erzielt wurden.

Der Farbstoff färbt Kunststoffe wie ABS, Polyester und Polystyrol in klaren Gelbtönen von sehr guten Echtheiten.

Es wurden durch analoges Vorgehen aus den entsprechenden Bisphthalsäureanhydriden und den entsprechenden Chinaldinderivaten folgende Chinophthalonfarbstoffe hergestellt.

Beispiel 6

30 g N-Methyl-2-pyrrolidon (NMP) wurden unter Rühren mit 5,2 g (0,010 mol) eines Bisphthalsäureanhydrides der Formel

und 1,60 g (0,01 mol) 1,8-Naphthalindiamin der Formel
und 1,10 g (0,01 mol) o-Phenylendiamin der Formel
versetzt und auf 120°C erwärmt. Es wurde 4 h lang bei Reaktionstemperatur gerührt. Danach ließ man auf Raumtemperatur abkühlen und versetzte die Reaktionsmischung langsam über ca. 1 Stunde mit 150 ml Methanol. Der kristalline Niederschlag wurde abgesaugt und mehrfach mit Methanol gewaschen. Anschließend wurde mit heißem Wasser gewaschen und bei 70°C im Vakuum getrocknet.

Ausbeute: 6,4 g (89 %)

Der Farbstoff besitzt die Formel

Der Farbstoff färbt Kunststoffe wie Polyamid 6, ABS, Polyester und Polystyrol in klaren Orangetönen von sehr guten Echtheiten und ist bei den notwendigen Verabeitungstemperaturen in den Kunststoffschmelzen sehr gut löslich.

Anstelle von NMP wurde als Lösungsmittel für die Synthese auch Phenol, o-Dichlorbenzol, Nitrobenzol und Ditolylether eingesetzt, wobei gleiche Ergebnisse erzielt wurden.


Anspruch[de]
  1. Verbindungen der allgemeinen Formel (I) oder deren tautomeren Formen
    worin
    Ar1 und Ar2
    unabhängig voneinander Reste zur Vervollständigung gegebenenfalls substituierter carbocyclischer Aromaten bedeuten,
    B
    einen Rest der Formel -T1-W-T2- bedeutet, worin
    T1 und T2
    unabhängig voneinander für O oder S stehen und
    W
    für Alkylen, insbesondere C1-C6-Alkylen, C6-C10-Arylen, insbesondere Phenylen oder Cycloalkylen steht, die jeweils gegebenenfalls substituiert sind oder für den Rest der Formel (a)
    steht, worin die Phenylringe gegebenenfalls substituiert sind und
    A
    für einen Rest der Formel O, S, SO, SO2, CO, gegebenenfalls substituiertes Alkylen, gegebenenfalls substituiertes Cycloalkylen, wobei das Alkylen oder Cycloalkylen jeweils selbst oder aber über seinen Substituenten mit den benachbarten Phenylringen verbunden sein kann, oder
    W
    für einen Rest der Formeln ―(CH2)s―O―(CH2)t―, ―(CH2)s―S―(CH2)t― .
    oder
    steht, worin
    s und t
    unabhängig voneinander für eine Zahl von 1 bis 6 stehen,
    wobei die aromatisches Enden des zweiwertigen Restes B jeweils an ein C-Atom der beiden Reste Ar1 und Ar2 gebunden sind,
    und
    X1 und X2
    unabhängig voneinander für einen Rest der Formeln ausgewählt aus der Gruppe
    stehen, wobei sie jeweils so im Ring angeordnet sind, dass die
    benachbart zur C-C-Doppelbindung steht,

    worin
    Y
    den Rest eines gegebenenfalls substituierten Benzol- oder Naphthalinringes bildet,
    Z
    gegebenenfalls substituiertes ortho-Phenylen, ortho-Naphthylen, peri-(1,8)-Naphthylen oder Arylen aus mehr als zwei miteinander kondensierten Benzolringen bedeutet, wobei die Arylreste, die mehr als zwei miteinander kondensierte Benzolringe aufweisen, in orthooder entsprechend einer peri-Stellung im Naphthalin verbrückt sind,
    Ra
    H oder OH bedeuten und
    Rb
    H oder Halogen, insbesondere F, Br und Cl bedeutet.
  2. Verbindungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Ar1 und Ar2 unabhängig voneinander einen Rest zur Vervollständigung eines gegebenenfalls substituierten Benzol- oder Naphthalinringes, insbesondere eines gegebenenfalls substituierten Benzolringes bedeuten.
  3. Verbindungen gemäß Anspruch 1, die der Formel (II) oder deren tautomeren Formen entsprechen
    worin
    Y1 und Y2
    unabhängig voneinander den Rest eines gegebenenfalls substituierten Benzol- oder Naphthalinringes bilden,
    Ra1 und Ra2
    unabhängig voneinander H oder OH bedeuten und
    Rb1 und Rb2
    unabhängig voneinander H oder Halogen, insbesondere F, Br oder Cl bedeuten.
  4. Verbindungen gemäß Anspruch 3, die der Formel (IIa) oder deren tautomeren Formen entsprechen
    worin
    n und m
    unabhängig voneinander für eine Zahl von 0 bis 4 stehen,
    R1 und R2
    unabhängig voneinander jeweils gleich oder verschieden sind und Halogen, insbesondere Cl und Br, -COOH, -COOR, wobei R für C1-C10-Alkyl, insbesondere Methyl und Ethyl, C6-C10-Aryl oder C5-C8-Cycloalkyl steht, und C1-C6-Alkyl, insbesondere Methyl bedeuten,
    o und p
    unabhängig voneinander eine Zahl von 0 bis 2, insbesondere 0 oder 1 bedeuten,
    R3 und R4
    unabhängig voneinander jeweils gleich oder verschieden sind und C1-C6-Alkyl, insbesondere Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-, sek- und tert.-Butyl, Halogen, insbesondere Cl und Br, Alkyl- und Arylcarbonyl, Alkyl- und Arylsulfonyl, Nitro, Aryl, insbesondere gegebenenfalls substituiertes Phenyl, Aryloxysulfonyl, insbesondere -SO2OC6H5, Hydroxy, C1-C6-Alkoxy, wie Methoxy oder Benzyloxy, Aryloxy, wie Phenoxy, gegebenenfalls durch Alkyl oder Acyl substituiertes Amino wie NH2, NHCOCH3 und -N(C2H5)2, gegebenenfalls durch Alkyl oder Aryl substituiertes Aminosulfonyl wie SO2N(CH3)2 und SO2NHCH3, gegebenenfalls durch Alkyl substituiertes Carbonamid oder einen ankondensierten aromatischen, cycloaliphatischen oder heterocyclischen Ring bedeuten.
  5. Verbindungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass B für einen Rest der Formeln
    sowie die entsprechenden Dithio-Verbindungen (T1 und T2 = S),

    steht.
  6. Verbindungen gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
    • Y1 = Y2
    • Ra1 = Ra2
    • Rb1 = Rb2 und
    • Ar1 = Ar2 bedeuten.
  7. Verbindungen gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
    • n = m,
    • R1 = R2,
    • Ra1 = Ra2,
    • Rb1 = Rb2
    • o = p und
    • R3 = R4 bedeutet,
    wobei insbesondere

    n, m, o und p für 0 stehen.
  8. Verbindungen gemäß Anspruch 4, die der Formel (IIb) oder deren tautomeren Formen entsprechen
  9. Verbindungen gemäß Anspruch 1, die der Formel (III) oder deren tautomeren Formen entsprechen
    worin
    Z1 und Z2
    unabhängig voneinander gegebenenfalls substituiertes ortho-Phenylen, ortho-Naphthylen, peri-(1,8)-Naphthylen oder Arylen aus mehr als zwei miteinander kondensierten Benzolringen bedeuten, wobei die Arylreste, die mehr als zwei miteinander kondensierte Benzolringe aufweisen, in ortho- oder entsprechend einer peri-Stellung im Naphthalin verbrückt sind.
  10. Verbindungen gemäß Anspruch 9, worin die Reste Z1 und Z2 unabhängig voneinander einem gegebenenfalls substituierten peri-(1,8)-Naphthylen entsprechen.
  11. Verbindungen gemäß Anspruch 9, die der Formel (IIIa) entsprechen
    worin
    n1 und m1
    unabhängig voneinander für eine Zahl von 0 bis 4 stehen,
    R5 und R6
    unabhängig voneinander jeweils gleich oder verschieden sind und C1-C6-Alkyl, Halogen, Nitro, Aryl, Aryloxysulfonyl, Hydroxy, C1-C6-Alkoxy, Aryloxy, gegebenenfalls durch Alkyl oder Acyl substituiertes Amino, gegebenenfalls durch Alkyl oder Aryl substituiertes Aminosulfonyl, gegebenenfalls durch Alkyl substituiertes Carbonamid oder einen ankondensierten aromatischen, cycloaliphatischen oder heterocyclischen Ring bedeuten, insbesondere für Halogen und C1-C6-Alkyl, stehen,
    o und p
    unabhängig voneinander eine Zahl von 0 bis 2, insbesondere 0 oder 1, bedeuten,
    R3 und R4
    unabhängig voneinander jeweils gleich oder verschieden sind und C1-C6-Alkyl, Halogen, Nitro, Aryl, Aryloxysulfonyl, Hydroxy, C1-C6-Alkoxy, Aryloxy, gegebenenfalls durch Alkyl oder Acyl sub-stituiertes Amino, gegebenenfalls durch Alkyl oder Aryl substituiertes Aminosulfonyl gegebenenfalls durch Alkyl substituiertes Carbonamid oder einen ankondensierten aromatischen, cycloaliphatischen oder heterocyclischen Ring bedeuten, inbesondere Halogen, NO2, -NH2, -NH-Acyl oder -NH-Alkyl bedeuten.
  12. Verbindungen gemäß Anspruch 9,

    worin
    • Z1 = Z2 und
    • Ar1 = Ar2 bedeuten.
  13. Verbindungen gemäß Anspruch 11, worin
    • n1 = m1,
    • R5 = R6,
    • o = p und
    • R3 = R4 bedeuten,
    wobei insbesondere

    n1, m1, o und p für 0 stehen.
  14. Verbindungen gemäß Anspruch 11, die der Formel (IIIb) oder (IIIc) entsprechen
  15. Verbindungen gemäß Anspruch 1, die der Formel (IV) oder deren tautomeren Formen entsprechen
  16. Verbindungen gemäß Anspruch 15, die der Formel (IVa) oder deren tautomeren Formen entsprechen
    worin
    Ra1
    H oder OH bedeutet, und
    Rb1
    H oder Halogen, insbesondere F, Br oder Cl bedeutet,
    n und n1
    unabhängig voneinander für eine Zahl von 0 bis 4 stehen,
    R1
    Halogen, insbesondere Cl und Br, -COOH, -COOR, wobei R für C1-C10-Alkyl, insbesondere Methyl und Ethyl, C6-C10-Aryl oder C5-C8-Cycloalkyl steht, oder C1-C6-Alkyl, insbesondere Methyl bedeuten,
    o und p
    unabhängig eine Zahl von 0 bis 2, insbesondere 0 oder 1 bedeuten,
    R3 und R4
    unabhängig voneinander jeweils gleich oder verschieden sind und C1-C6-Alkyl, insbesondere Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-, sek- und tert.-Butyl, Halogen, insbesondere Cl und Br, Alkyl- und Arylcarbonyl, Alkyl- und Arylsulfonyl, Nitro, Aryl, insbesondere gegebenenfalls substituiertes Phenyl, Aryloxysulfonyl, insbesondere -SO2OC6H5, Hydroxy, C1-C6-Alkoxy, wie Methoxy oder Benzyloxy, Aryloxy, wie Phenoxy gegebenenfalls durch Alkyl oder Acyl substituiertes Amino wie NH2, NHCOCH3 und -N(C2H5)2, gegebenenfalls durch Alkyl oder Aryl substituiertes Aminosulfonyl wie SO2N(CH3)2 und SO2NHCH3 gegebenenfalls durch Alkyl substituiertes Carbonamid oder einen ankondensierten aromatischen, cycloaliphatischen oder heterocyclischen Ring bedeuten, und
    R5
    C1-C6-Alkyl, Halogen, Nitro, Aryl, Aryloxysulfonyl, Hydroxy, C1-C6-Alkoxy, Aryloxy, gegebenenfalls durch Alkyl oder Acyl substituiertes Amino, gegebenenfalls durch Alkyl oder Aryl substituiertes Aminosulfonyl gegebenenfalls durch Alkyl substituiertes Carbonamid oder einen ankondensierten aromatischen, cycloaliphatischen oder heterocyclischen Ring bedeuten, insbesondere für Halogen und C1-C6-Alkyl steht.
  17. Verbindungen gemäß Anspruch 16, die der Formel (IVb) oder deren tautomeren Formen entsprechen
  18. Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) gemäß Anspruch 1, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man Tetracarbonsäuren oder deren Anhydride der Formel (V)
    mit einer oder mehreren Verbindungen der Formeln (VI) und/oder (VII)
    worin
    Rc
    H, COOH oder Halogen, insbesondere F, Br und Cl bedeuten, insbesondere für H oder COOH steht und
    Ar1, Ar2, B, Y, Z und Ra die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung besitzen,

    kondensiert, wobei die Summe der Verbindungen der Formeln (VI) und (VII) zwei Mol-Äquivalenten, bezogen auf die Tetracarbonsäure (V), entspricht.
  19. Verwendung einer Verbindung gemäß Anspruch 1 zum Massefärben von Kunststoffen.
  20. Verwendung gemäß Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff ein Thermoplast ist.
  21. Verwendung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der zu färbende Kunststoff ein Vinylpolymer, insbesondere Polystyrol, ein Polyester oder Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Styrol-Acrylnitril (SAN), Polymethylmethacrylat (PMMA) oder Polycarbonat ist.
  22. Kunststoffe, gefärbt mit wenigstens einer Verbindung gemäß Anspruch 1.






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