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Dokumentenidentifikation DE10215409B4 11.11.2004
Titel Vorrichtung zum Transport einer Brennkraftmaschine
Anmelder AUDI AG, 85057 Ingolstadt, DE
Erfinder Menz, Johannes-Michael, 85110 Kipfenberg, DE;
Stürner, Dietmar, 74078 Heilbronn, DE;
Gehres, Dieter, 74257 Untereisesheim, DE;
Nowak, Karlheinz, 85139 Wettstetten, DE
DE-Anmeldedatum 08.04.2002
DE-Aktenzeichen 10215409
Offenlegungstag 30.10.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 11.11.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.11.2004
IPC-Hauptklasse B65D 85/68

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport einer Brennkraftmaschine.

Derartige Vorrichtungen zum Transport einer Brennkraftmaschine sind allgemein bekannt und weisen ein Transportgestell auf, in dem ein Motorblock der Brennkraftmaschine auf Motorblock-Lagerböcken gelagert ist. Bei einer derartigen Lagerung eines Motorblocks in einem Transportgestell wird vermieden, dass es aufgrund des hohen Eigengewichts der Brennkraftmaschine zu Beschädigungen am Motorblock kommen kann. Beispielsweise könnte es beim unmittelbaren Abstellen des Motorblocks auf dem Boden zu einem Ölwannenschaden kommen.

Mittels einem derartigen Transportgestell kann somit z. B. eine neue Brennkraftmaschine als Austausch-Brennkraftmaschine zu Ersatzteilvertriebszentren, Autohäusern, Werkstätten oder dergleichen geliefert werden, um dort einen Austausch der neuen mit einer alten Brennkraftmaschine durchzuführen. Bei einem derartigen Austausch wird regelmäßig ein als Getriebeblock mit einer Wandlerwelle ausgebildetes Anbauelement von der alten Brennkraftmaschine abmontiert und anschließend an die bereits in den Motorraum eingesetzte neue Brennkraftmaschine montiert. Entsprechend sind hierzu die erforderlichen Befestigungsbereiche an dem Anbauelement bzw. an den Motorblöcken als Gleichteile ausgebildet. Bei einem derartigen Getriebeumbau besteht jedoch die Gefahr, dass die Wandlerwelle des Getriebeblocks im Rahmen der Montage an der neuen Brennkraftmaschine mit einer Verkantung bzw. Verkippung an der neuen Brennkraftmaschine befestigt wird, was im Betrieb der Brennkraftmaschine zu einem Defekt der Wandlerwelle führen kann. Da ein derartiger Defekt der Wandlerwelle erst nach dem Einbau des Komplettaggregates bei einer Probefahrt festgestellt werden kann, sind die hierfür anfallenden Reparatur- und Wartungsarbeiten erheblich.

Weiter ist aus der DE 43 02 206 C2 eine Vorrichtung zum Transport eines Triebwerks bekannt, das ein Transportgestell aufweist, das wenigstens eine Triebwerk-Lagereinrichtung zur Lagerung eines Triebwerks aufweist, wobei an einem Triebwerks-Befestigungsbereich des im Transportgestell zu lagernden Triebwerks ein Anbauelement mittels einem dem Triebswerks-Befestigungsbereich zugeordneten Anbauelement-Befestigungsbereich lösbar festlegbar ist, wobei das Transportgestell wenigstens eine relativ dazu verschiebbare Montageschiene mit wenigstens einer Anbauelement-Lagereinrichtung zur Lagerung des Anbauelementes aufweist dergestalt, dass das Anbauelement mittels der wenigstens einen Montageschiene lagerichtig zum Triebwerk hin oder vom Triebwerk weg transportierbar ist.

Konkret ist hier ein sehr groß- und langbauender Tragrahmen als Transportgestell vorgesehen, der aus einem hinteren Teil und einem vorderen Teil aufgebaut ist. Der hintere Teil weist ein Tragstück mit einstellbaren Füßen auf, während das vordere Teil sich in Längsrichtung an das hintere Teil anschließende parallel zueinander verlaufende Laufschienen aufweist, entlang derer ein Traggestell für ein Triebwerksteil über Rollen verschiebbar geführt ist. Dieses Traggestell ist durch einzelne Schienenteile gebildet, wobei mit dem Traggestell ein hinteres Triebwerksteil lagerichtig zu einem vorderen Triebwerksteil hin oder weg transportierbar ist. Insgesamt gesehen handelt es sich hierbei jedoch um eine relativ großbauende Vorrichtung, die einen erheblichen Platzbedarf aufweist. Dieser Platzbedarf ist insbesondere auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik, z. B. in Reparaturwerkstätten oder dergleichen regelmäßig nicht vorhanden, so dass eine derartige großbauende Anordnung unpraktikabel ist.

Weiter ist hier auch nachteilig, dass das vordere Teil, z. B. beim Transport aus Platzgründen gegebenenfalls abmontiert werden muss, was umständlich ist und gegebenenfalls sogar dazu führen kann, dass dieses Teil verloren geht.

Des weiteren ist aus der DE 23 12 369 A ein Behälter für eine Brennkraftmaschine bekannt, der sowohl als Transport- als auch als Lagebehälter sowie auch als schalldämmendes Gehäuse beim Betrieb der Brennkraftmaschine dienen soll. Dafür ist der Behälter als selbsttragende, mit einem schalldämpfenden Material ausgekleidete Kapsel ausgebildet, die die Brennkraftmaschine eng umgibt, wobei alle für den Betrieb der Brennkraftmaschine erforderlichen Nebenaggregate betriebsbereit an der Brennkraftmaschine, einem ebenfalls in der Kapsel aufgenommenen Grundrahmen und der Kapsel selbst installiert sind. Des weiteren sind außen an der Kapsel weitere elastische Lagerelemente zum Einbau der Kapsel der Brennkraftmaschine im Fahrzeug angeordnet.

Zudem ist aus der DE 195 08 500 C2 eine Transportverpackung für Maschinenteile bekannt, die ein Basisteil, an dem Lagerelemente zur Aufnahme des Maschinenteils einstellbar befestigt sind, und eine Abdeckhaube, die mit dem Basisteil lösbar verbunden ist, aufweist. Das Basisteil ist hier als Rahmen ausgebildet, der aus miteinander verbundenen kastenförmigen Profilen besteht, die auf ihrer Oberseite zumindest bereichsweise geschlitzt sind, wobei an dem Rahmen starr befestigte Füße vorgesehen sind. In den Schlitzen sind einerseits auswechselbare Lagerelemente und andererseits zum Befestigen des zu transportierenden Maschinenteils ein Spanngurt und eine Gurtraste verschiebbar gehalten, wobei die Transportverpackung zu mehreren Einheiten in einer Palette einsetzbar ist.

Bei den Aufbauten der DE 23 12 369 A und der DE 195 08 500 C2 handelt es sich lediglich um Transportgestellte, mit denen eine lagerichtige Montage eines Anbauelementes nicht möglich ist.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum Transport einer Brennkraftmaschine zu schaffen, mit der die Montage eines Anbauelementes, insbesondere eines Getriebeblocks an einem Motorblock einer Brennkraftmaschine, auf einfache Weise lagerichtig durchführbar ist und die gleichzeitig einen kompakten Aufbau mit geringem Platzbedarf aufweist.

Diese Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.

Erfindungsgemäß ist die Motorblock-Lagereinrichtung durch einen lageveränderbaren Motorblock-Montageschlitten mit wenigstens einem Montageschlitten-Lagerblock gebildet, wobei die wenigstens eine Montageschiene im Bereich unterhalb des Motorblock-Montageschlittens durch das Transportgestell verschiebbar geführt ist.

Vorteilhaft wird hier somit eine Vorrichtung zum Transport einer Brennkraftmaschine geschaffen, die in der Verwendung als Transportgestell insbesondere gegenüber dem gattungsgemäßen Stand der Technik einen relativ klein bauenden und damit kompakten Aufbau aufweist, der nur relativ wenig Stauraum benötigt, da die Montageschienen hier dann in das Transportgestell eingeschoben sind. In der Verwendung des Transportgestells als Montagegestell brauchen lediglich die im Transportgestell im Bereich unterhalb des Motorblock-Montageschlittens verschiebbar angeordneten Montageschienen herausgeschoben werden, um darüber Anbauelemente lagerichtig zum Motorblock hin transportieren zu können. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist hierbei, dass die Montageschienen für das Umfunktionieren des Transportgestells in ein Montagegestell dauerhaft am Transportgestell unverlierbar mitgeführt werden, während es beim gattungsgemäßen Stand der Technik für beengte Transportverhältnisse gegebenenfalls erforderlich ist, einen Teil des Transportgestells abzumontieren. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Transport einer Brennkraftmaschine wird somit eine genau auf die Bedürfnisse von Kraftfahrzeug-Ersatzteilvertriebszentren, wie Autohäusern, Werkstätten oder dergleichen zugeschnittene Lösung geschaffen, mit der auf einfache Weise zudem eine lagerichtige Positionierung eines Anbauelementes einer Brennkraftmaschine in der Verwendung des Transportgestells als Montagegestell möglich ist.

Durch die Lageveränderbarkeit des Motorblock-Montageschlittens ist zudem auch in Verbindung mit den Montagemaßnahmen eine besonders einfache Positionierung bzw. eine einfache Ausgleichsmöglichkeit geschaffen, um eine lagerichtige Zuordnung von Motorblock und Anbauelement zu schaffen.

Die weiteren Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich insbesondere auch aus den Unteransprüchen:

So ist nach Anspruch 2 vorgesehen, dass das Anbauelement im demontierten, in der Anbauelement-Lagereinrichtung gelagerten Zustand mittels der Montageschiene so in eine Montageposition am in der Motorblock-Lagereinrichtung gelagerten Motorblock zuführbar ist, dass die jeweiligen Befestigungsachsen, z. B. Schraubachsen, der einander zugeordneten Befestigungsbereiche miteinander fluchten, vorzugsweise so miteinander fluchten, dass eine Wandlerwelle eines Getriebeblocks unverkippt und/oder unverkantet am Motorblock montierbar ist. Das heißt, dass durch das Vorsehen derartiger Montageschienen in Verbindung mit einer entsprechend einfachen Ausbildung der Anbauelement-Lagereinrichtung eine besonders einfache und schnelle Abstimmung auf die jeweils gegebenen Montageverhältnisse so möglich ist, dass Anbauelemente stets positionsgenau, d. h. lagerichtig am Motorblock zugeführt werden können. Durch die fluchtende Ausrichtung der einander zugeordneten Befestigungsbereiche, z. B. Befestigungsflansche, die mittels einer Schraubverbindung verbunden werden, ist z. B. insbesondere in Verbindung mit einer Wandlerwelle eines Getriebeblocks auf einfache Weise sichergestellt, dass eine Wandlerwelle des Getriebeblocks unverkippt und/oder unverkantet am Motorblock montiert werden kann. Dadurch wird erreicht, dass es im Betrieb der Brennkraftmaschine zu keinem Defekt der Wandlerwelle mehr kommen kann.

Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 3 sieht vor, dass das Transportgestell als Tandemanordnung ausgebildet ist, mit einem ersten Aufnahmebereich zur Lagerung eines Motorblocks einer ersten Brennkraftmaschine in wenigstens einer ersten Motorblock-Lagereinrichtung und mit einem zweiten Aufnahmebereich zur Lagerung eines Motorblocks einer zweiten Brennkraftmaschine in wenigstens einer zweiten Motorblock-Lagereinrichtung. Die wenigstens eine Montageschiene ist hier so am Transportgestell angeordnet, dass diese zwischen dem ersten Aufnahmebereich und dem zweiten Aufnahmebereich verschiebbar ist, so dass bei einer Verschiebung der wenigstens einen Montageschiene zwischen dem ersten Aufnahmebereich und dem zweiten Aufnahmebereich jeweils ein der entsprechenden Brennkraftmaschine zugeordnetes Anbauelement mittels der Montageschiene an den jeweiligen Motorblock zuführbar ist, vorzugsweise so zuführbar ist, dass die jeweiligen Befestigungsachsen der einander zugeordneten Befestigungsbereiche miteinander fluchten. Bei einer derartigen Tandemanordnung können somit vorteilhaft in einem Transportgestell zwei Motorblöcke gelagert werden, wobei die Montageschiene je nach Bedarf zwischen dem ersten Aufnahmebereich und dem zweiten Aufnahmebereich hin- und herverschiebbar ist. Besonders vorteilhaft an einer derartigen Tandemanordnung ist, dass in dem ersten Aufnahmebereich z. B. eine alte Brennkraftmaschine, die aus einem Fahrzeug herausgehoben wird, lagerbar ist, während im zweiten Aufnahmebereich dann entsprechend die neue Brennkraftmaschine als Austauschbrennkraftmaschine lagerbar ist. Über die Montageschiene kann dann hier vorteilhaft ein besonders schneller und einfacher sowie auch positionsgenauer Umbau von Anbauelementen, z. B. ein Getriebeumbau, zwischen der alten und der neuen Brennkraftmaschine erfolgen.

Besonders bevorzugt liegen hierbei nach Anspruch 4 die beiden Brennkraftmaschinen und damit die Motorblock-Befestigungsbereiche im in Transportgestell gelagerten Zustand in Längsrichtung als Verschieberichtung der wenigstens einen Montageschiene hintereinander. Nach Anspruch 5 sind hier zudem weiter die beiden Motorblock-Befestigungsbereiche auf in Verschieberichtung gegenüberliegenden Seiten des Transportgestells angeordnet, so dass die Anbauelemente jeweils von außerhalb des Transportgestells her an die Motorblöcke zustellbar sind. Mit einem derartigen Aufbau lassen sich besonders einfache Vorrichtungen als Tandemanordnungen ausbilden, die zudem auch noch relativ kompakt ausgebildet sind.

Grundsätzlich kann jedoch auch in Verbindung mit einer Tandemanordnung nicht nur ein Getriebeumbau zwischen einer alten und einer neuen Brennkraftmaschine erfolgen. Genauso gut können z. B. zwei „alte" Brennkraftmaschinen oder zwei „neue" Brennkraftmaschinen in der Tandemanordnung gelagert werden, an denen z. B. auch unterschiedliche Anbauelemente montiert werden können. Eine derartige Tandemanordnung ist somit in vielfacher Weise einsetzbar. Soll jedoch ein Anbauelement-Umbau erfolgen, z. B. ein Getriebeumbau, so ist es hierfür nach Anspruch 6 erforderlich, dass die beiden Motorblöcke wenigstens bezüglich der Motorblock-Befestigungsbereiche als Gleichteile ausgebildet sind. Dazu kann dann auf der wenigstens einen Montageschiene wenigstens eine Anbauelement-Lagereinrichtung sowohl im in den ersten Aufnahmebereich als auch im in den zweiten Aufnahmebereich verschobenen Zustand der Montageschiene lösbar angeordnet sein. Das vom ersten Motorblock demontierte, in der Anbauelement-Lagereinrichtung gelagerte Anbauelement ist dann vorzugsweise mitsamt der Anbauelement-Lagereinrichtung von der Montageschiene abhebbar und die Montageschiene anschließend vom ersten Aufnahmebereich in den zweiten Aufnahmebereich verschiebbar. Dort ist dann das abgehobene Anbauelement ggf. mitsamt der Anbauelement-Lagereinrichtung wieder auf die Montageschiene aufsetzbar, so dass das Anbauelement mittels der Montageschiene im zweiten Aufnahmebereich so am zweiten Motorblock der zweiten Brennkraftmaschine positionierbar ist, dass die jeweiligen Befestigungsachsen der einander zugeordneten Befestigungsbereiche des Anbauelements und des zweiten Motorblocks miteinander fluchten. Mit einem derartigen Aufbau der Vorrichtung wird auf einfache Weise erreicht, dass eine lagerichtige bzw. positionsgenaue Montage des Anbauelements als Umbauelement an der zweiten Brennkraftmaschine erfolgt, da die lagerichtige Montageposition von der ersten Brennkraftmaschine im ersten Aufnahmebereich identisch mit in den zweiten Aufnahmebereich übernommen werden kann, was die lagerichtige Montage schnell und einfach möglich macht.

Bevorzugt ist hierzu das Anbauelement mitsamt der Anbauelement-Lagereinrichtung von der Montageschiene abhebbar, da dadurch sichergestellt ist, dass die Montageschiene ohne Behinderung durch das Transportgestell hindurch in den zweiten Aufnahmebereich verschoben werden kann. Desweiteren ist bei einer derartigen lösbaren Anordnung der wenigstens einen Anbauelement-Lagereinrichtung sichergestellt, dass eine jeweilige Anbauelement-Lagereinrichtung verwendet wird, die auf die gerade gegebenen, aktuellen Montageverhältnisse abgestimmt ist.

Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich, insbesondere in Verbindung mit einer Vielzahl von gleichen Montagesituationen, dass die Anbauelement-Lagereinrichtung integral mit der Montageschiene ausgebildet ist, d. h. Bestandteil der wenigstens einen Montageschiene bildet und so auf das Anbauelement in dessen Montageposition abgestimmt ist, dass lediglich das Anbauelement demontiert werden muss und nach Durchschieben der Montageschiene vom ersten in den zweiten Aufnahmebereich dieses wieder auf die Montageschiene im zweiten Aufnahmebereich aufgesetzt werden braucht. In einem solchen Fall ist dann das Transportgestell entsprechend so auszubilden, dass durch die wenigstens eine Anbauelement-Lagereinrichtung das Verschieben der Montageschiene nicht behindert wird. Grundsätzlich ist es im Falle eines Umbaus des Anbauelementes zwischen den beiden Motorblöcken auch möglich, dass die Anbauelement-Lagereinrichtung lediglich auf der Seite, auf der die Neumontage erfolgt, so auf die jeweiligen Anbauverhältnisse abgestimmt ist, dass lediglich auf dieser Seite eine fluchtende Positionierung am Motorblock erfolgt. Das heißt, dass es im Falle eines Umbaus nicht grundsätzlich erforderlich ist, dass auf der Demontageseite eine fluchtende Abnahme erfolgt. Dies gilt sowohl für einen Aufbau mit abnehmbarer Aufnahmeelement-Lagereinrichtung als auch mit integral mit der Montageschiene ausgebildeter Aufnahmeelement-Lagereinrichtung.

Besonders bevorzugte, einfache geometrische Verhältnisse ergeben sich mit den Merkmalen des Anspruchs 7, wenn die wenigstens eine Montageschiene in einer Horizontalebene verschiebbar ist.

Die zuvor in Verbindung mit Anspruch 6 erläuterte, bevorzugte Ausführungsform einer fluchtenden Positionierungsmöglichkeit sowohl im ersten als auch im zweiten Aufnahmebereich ist nochmals separat im Anspruch 8 beansprucht.

Nach Anspruch 9 kann die Motorblock-Lagereinrichtung durch einen vorzugsweise lageveränderbaren Motorblock-Montageschlitten mit wenigstens einem Montageschlitten-Lagerbock gebildet sein. Die Anbauelement-Lagereinrichtung kann dagegen durch wenigstens einen Anbauelement-Lagerbock gebildet sein. In Verbindung mit einem Getriebeblock als Anbauelement ist dann hier ein Getriebebock vorgesehen. Derartige Lagerböcke sind allgemein bekannt und preiswert herstellbar bzw. zu beziehen, so dass hier auf herkömmliche Techniken zurückgegriffen werden kann.

Nach Anspruch 10 ist der Montageschlitten rahmenförmig, vorzugsweise rechteckrahmenförmig ausgebildet, wobei einzelne Rahmenteile vorgesehen sind, die vorzugsweise relativ zueinander verschiebbar und in einer definierten Rahmenteilposition festlegbar sind. Zudem kann auch noch der wenigstens eine Montageschlitten-Lagerbock verschiebbar auf dem Montageschlitten geführt sein. Mit einem derartigen Aufbau ist eine einfache Möglichkeit gegeben, einen Motorblock auf die jeweils gegebenen individuellen Verhältnisse abgestimmt im Transportgestell zu lagern, ohne dass hierfür aufwendige Maßnahmen erforderlich sind.

Bevorzugt ist die Montageschiene nach Anspruch 11 im Bereich unterhalb des Motorblock-Montageschlittens durch das Transportgestell verschiebbar geführt, wobei zwecks einer vorteilhaften besseren Abstützung durch eine bessere Lastverteilung gemäß Anspruch 12 wenigstens zwei Montageschienen vorgesehen sein können, die dann beabstandet in etwa parallel zueinander verlaufen.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Montageschiene am Transportgestell verschiebbar zu lagern, z. B. mittels einer Gleitschiebeverbindung. Besonders bevorzugt ist jedoch nach Anspruch 13 eine Rollenlagerung der wenigstens einen Montageschiene am Transportgestell. Gemäß einer besonders bevorzugten konkreten Ausgestaltung nach Anspruch 14 weist wenigstens eine Montageschiene einen in etwa rechteckförmigen Querschnitt mit einer wenigstens abschnittsweise im Montageschienen-Längsrichtung an einer der Schienenseiten verlaufenden Längsnut auf, in der wenigstens eine Rolle einer Rollenanordnung verschiebbar geführt aufgenommen ist. Besonders bevorzugt ist hier nach Anspruch 15 ein durchgehender Längsschlitz an einer Montageschienen-Unterseite oder Montageschienen-Oberseite ausgebildet, wobei wenigstens ein Rollenpaar einer Rollenanordnung im Querschnitt gesehen mit einer ersten Rolle oberhalb und mit einer zweiten Rolle unterhalb eines Längsschlitz-Randbereichs auf diesem abrollend geführt ist. Mit einem derartigen konkreten Aufbau wird eine besonders stabile und sichere Führung und Lagerung der Montageschiene am Transportgestell erreicht, die sich zudem durch eine hohe Funktionssicherheit auszeichnet.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung sind hierzu nach Anspruch 16 pro Rollenanordnung wenigstens zwei Paar Rollen vorgesehen, wobei zudem mehrere Rollenanordnungen beabstandet voneinander in Verschieberichtung der wenigstens einen Montageschiene angeordnet sein können.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung näher erläutert.

Es zeigen:

1 bis 7 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Verbindung mit unterschiedlichen Stationen eines Getriebeumbaus,

8 eine schematische, perspektivische Ansicht einer konkreten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung als Tandemanordnung in einer Vorderansicht,

9 eine schematische, perspektivische Darstellung einer Tandemanordnung der 8 in einer Seitenansicht,

10 bis 12 eine schematische, alternative Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in unterschiedlichen Stationen in Verbindung mit einem Getriebeumbau, und

13 einen schematischen, vergrößerten Querschnitt durch einen Teilbereich eines Transportgestells im Bereich einer Rollenlagereinrichtung einer Montageschiene.

In den 1 bis 7 ist schematisch eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt, bei der ein Transportgestell 1 als Tandemanordnung 2 ausgebildet ist, mit einem ersten Aufnahmebereich 3 zur Lagerung eines Motorblocks 4 einer ersten Brennkraftmaschine 5 in einer ersten Motorblock-Lagereinrichtung 6 und mit einem zweiten Aufnahmebereich 7 zur Lagerung eines Motorblocks 8 einer zweiten Brennkraftmaschine 9 in einer zweiten Motorblock-Lagereinrichtung 10. Der Motorblock 4 der ersten Brennkraftmaschine 5 stellt dabei im vorliegenden Beispielfall den alten Motorblock dar, während der Motorblock 8 der zweiten Brennkraftmaschine 9 den neuen Motorblock darstellt.

Wie dies der schematischen Prinzipdarstellung der 1 weiter zu entnehmen ist, ist am Transportgestell 1 eine hier ebenfalls lediglich beispielhaft dargestellte Montageschiene 11 verschiebbar zwischen dem ersten Aufnahmebereich 3 und dem zweiten Aufnahmebereich 7 gelagert, wobei die Montageschiene 11 in einer Horizontalebene verschiebbar ist.

Der alte Motorblock 4 und der neue Motorblock 8 sind wenigstens bezüglich ihrer jeweiligen Motorblock-Befestigungsbereiche 12, 13 als Gleichteile ausgebildet und weisen zudem ein identisches Höhenniveau über einem ebenen, horizontalen Boden auf.

An dem Motorblock-Befestigungsbereich 12 des alten Motorblocks 4 ist ein Getriebeblock 14 als Anbauelement in herkömmlicher Weise angeflanscht, der eine hier nicht dargestellte Wandlerwelle aufweist.

Der Getriebeumbau vom alten Motorblock 4 auf den neuen Motorblock 8 wird nachfolgend anhand der Prinzipdarstellungen der 1 bis 7 näher erläutert.

Zuerst wird auf die Montageschiene 11 im ersten Aufnahmebereich eine als Getriebebock 15 ausgebildete Lagereinrichtung montiert, die anschließend, wie dies aus der 2 ersichtlich ist, mittels der Montageschiene so in den Bereich des Getriebeblocks 14 verfahren wird, dass, im auf dem Getriebebock 15 gelagerten, demontierten Zustand des Getriebeblocks 14 die hier nicht dargestellten Befestigungsachsen der einander zugeordneten Befestigungsbereiche des Motorblock-Befestigungsbereichs 12 und des Getriebeblock-Befestigungsbereichs 16 nach wie vor miteinander fluchten.

Anschließend wird dann, wie dies in der Darstellung der 3 gezeigt ist, z. B. mittels einer Kranvorrichtung der Getriebeblock 14 mitsamt dem Getriebebock 15 von der Montageschiene 11 abgehoben und die Montageschiene 11 vom ersten Aufnahmebereich 3 in den zweiten Aufnahmebereich 7 durchgeschoben, wie dies in der 4 dargestellt ist. In der 4 ist weiter ersichtlich, dass hier der Getriebeblock 14 mitsamt Getriebebock 15 wieder auf die Montageschiene 11 im zweiten Aufnahmebereich 7 aufgesetzt wird. Da der Motorblock-Befestigungsbereich 13 des Motorblocks 8 der neuen Brennkraftmaschine 9 ein gleiches Höhenniveau aufweist als der Motorblock-Befestigungsbereich 12 des alten Motorblocks 4 und die beiden Motorblock-Befestigungsbereiche 12, 13 zudem als Gleichteile ausgebildet sind, ist der Getriebeblock 14 hier auf einfache Weise mittels der Montageschiene 11 durch deren Bewegung in Richtung des Pfeiles 17 so am Motorblock-Befestigungsbereich 13 des neuen Motorblocks 8 positionierbar, dass die jeweiligen Befestigungsachsen der einander zugeordneten Befestigungsbereiche 13, 16 des Getriebeblocks 14 und des neuen Motorblocks 8 miteinander fluchten. Wie dies aus den 6 und 7 ersichtlich ist, kann dadurch eine fluchtende, lagerichtige bzw. positionsgenaue Montage des Getriebes am neuen Motorblock 8 erfolgen, ohne dass es zu einem unerwünschten Verkanten der hier nicht dargestellten Wandlerwelle kommt. Nach dem Getriebeumbau kann dann mittels der Montageschiene 11 der Getriebebock 15 wieder vom Getriebeblock 14 weg verfahren werden und die neue, zweite Brennkraftmaschine 9 mittels einer entsprechenden Hebevorrichtung, die hier nicht dargestellt ist, aus dem Transportgestell 1 herausgehoben werden und z. B. in ein Kraftfahrzeug hineingehoben werden.

In den 8 und 9 sind unterschiedliche perspektivische und schematische Ansichten einer konkreten Ausführungsform einer solchen Tandemanordnung 2 des Transportgestells 1 der 1 bis 7 gezeigt. Das Transportgestell 1 ist hier rechteckförmig ausgebildet mit als Füßen 18 ausgebildeten Aufstandsflächen. Lediglich im ersten Aufnahmebereich ist hier beispielhaft eine Motorblock-Lagereinrichtung 6 dargestellt, die durch einen rechteckrahmenförmigen Montageschlitten 19 ausgebildet ist, der durch vier vorzugsweise relativ zueinander verschiebbare Rahmenteile 20 bis 23 gebildet ist. Die einzelnen Rahmenteile 20 bis 23 können dabei untereinander durch Kulissenführungsverbindungen miteinander verschiebbar verbunden sein, d.h., dass z.B. in den beiden in der 9 längs ausgerichteten Rahmenteilen 20, 23 Längsnuten ausgebildet sind, in denen Kulissensteine der Stirnseiten der quer verlaufenden Rahmenteile 21, 22 eingreifen. Wie dies in der 9 lediglich beispielhaft dargestellt ist, können zudem auch noch weitere Rahmenteile 24 vorgesehen sein. Auf wenigstens einem Teil der Rahmenteile, hier beispielhaft auf den Rahmenteilen 21, 22, können Montageschlitten-Lagerböcke 25, 26 vorzugsweise verschiebbar angeordnet sein. Für den Fall, dass die einzelnen Rahmenteile bzw. auch die Montageschlitten-Lagerböcke verschiebbar angeordnet sind, ist auch eine Feststelleinrichtung in der jeweiligen Position vorzusehen, wie diese allgemein bekannt ist.

Wie dies weiter aus den 8 bis 9 ersichtlich ist, sind hier zwei Montageschienen 11 vorgesehen, die beabstandet und in etwa parallel zueinander verlaufen und die zudem im Bereich unterhalb des Motorblock-Montageschlittens 19 durch das Transportgestell 1 verschiebbar hindurchgeführt sind. Wie bereits zuvor erwähnt, kann im zweiten Aufnahmebereich 7 ein identischer Montageschlittenaufbau angeordnet sein, der hier jedoch aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellt ist.

Wie dies insbesondere aus der 8 ersichtlich ist, weist die Montageschiene 11 einen vorzugsweise rechteckförmigen Querschnitt mit einem durchgehenden Längsschlitz 27 an einer Montageschienen-Unterseite auf, wobei, wie dies insbesondere aus der 13 ersichtlich ist, ein Rollenpaar 28 einer Rollenanordnung 29 mit jeweils einer ersten Rolle 30 oberhalb und mit jeweils einer zweiten Rolle 31 unterhalb eines Längsschlitz-Randbereichs 32 auf diesem abrollend geführt ist. Wie dies insbesondere aus der 9 ersichtlich ist, sind pro Rollenanordnung 29 wenigstens zwei Paar Rollen vorgesehen, wobei mehrere Rollenanordnungen 29 beabstandet voneinander in Verschieberichtung der Montageschienen 11 angeordnet sind.

Wie dies aus der 13 weiter ersichtlich ist, sind die Rollen 30, 31 an Rahmenteilen des Transportgestells 1 über Montageplatten 33 und Montagewinkel 34 am Transportgestell 1 befestigt.

In den 10 bis 12 ist eine alternative Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung gezeigt, bei der ein Transportgestell 35 lediglich einen Aufnahmebereich 36 für einen Motorblock 37 einer Brennkraftmaschine 38 aufweist. Ansonsten entspricht der Aufbau demjenigen, wie er in Verbindung mit den 1 bis 7 bereits erläutert worden ist.

Zum Abbau eines Getriebeblocks 39 wird hierzu mittels einer Montageschiene 40 ein Getriebebock 41 unter den Getriebeblock 39 verfahren. Anschließend wird, wie dies in der 11 dargestellt ist, der Getriebeblock 39 mittels der Montageschiene 40 im demontierten Zustand vom Motorblock 37 weggefahren und z. B. der Getriebeblock 39 abgehoben. Daraufhin wird dann, wie dies in der 12 dargestellt ist, ein neuer Getriebeblock 42 auf den Getriebebock 41 aufgesetzt und lagerichtig und positionsgenau an den Motorblock 37 mittels der Montageschiene 40 hingefahren, so dass die jeweiligen Befestigungsachsen, vorzugsweise Schraubachsen, der einander zugeordneten Befestigungsflansche miteinander fluchten, vorzugsweise so miteinander fluchten, dass eine Wandlerwelle, die hier nicht dargestellt ist, unverkippt und/oder unverkantet am Motorblock 37 montierbar ist.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Transport einer Brennkraftmaschine,

    mit einem Transportgestell, das wenigstens eine Motorblock-Lagereinrichtung zur Lagerung eines Motorblocks der Brennkraftmaschine aufweist, wobei an einem Motorblock-Befestigungsbereich des im Transportgestell zu lagernden Motorblocks ein Anbauelement mittels einem dem Motorblock-Befestigungsbereich zugeordneten Anbauelement-Befestigungsbereich lösbar festlegbar ist, wobei das Transportgestell wenigstens eine relativ dazu verschiebbare Montageschiene mit wenigstens einer Anbauelement-Lagereinrichtung zur Lagerung des Anbauelementes aufweist, und wobei das Anbauelement mittels der wenigstens einen Montageschiene lagerichtig zum Motorblock hin oder vom Motorblock weg transportierbar ist,

    wobei die Motorblock-Lagerreinrichtung (6, 10) durch einen lageveränderbaren Motorblock-Montageschlitten (19) mit wenigstens einem Montageschlitten-Lagerbock (25, 26) gebildet ist, und die wenigstens eine Montageschiene (11) im Bereich unterhalb des Motorblock-Montageschlittens (19) durch das Transportgestell (1) verschiebbar geführt ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anbauelement (14; 39) im demontierten, in der Anbauelement-Lagereinrichtung (15) gelagerten Zustand mittels der Montageschiene (11; 40) so in eine Montageposition am in der Motorblock-Lagereinrichtung (6, 10) gelagerten Motorblock (4, 8; 37) zuführbar ist, dass die jeweiligen Befestigungsachsen der einander zugeordneten Befestigungsbereiche (12, 13, 16) miteinander fluchten.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,

    dass das Transportgestell (1) als Tandemanordnung (2) ausgebildet ist mit einem ersten Aufnahmebereich (3) zur Lagerung eines Motorblocks (4) einer ersten Brennkraftmaschine (5) in wenigstens einer ersten Motorblock-Lagereinrichtung (6) und mit einem zweiten Aufnahmebereich (7) zur Lagerung eines Motorblocks (8) einer zweiten Brennkraftmaschine (9) in wenigstens einer zweiten Motorblock-Lagereinrichtung (10), und

    dass die wenigstens eine Montageschiene (11) am Transportgestell (1) zwischen dem ersten Aufnahmebereich (3) und dem zweiten Aufnahmebereich (7) verschiebbar ist dergestalt, dass bei einer Verschiebung der wenigstens einen Montageschiene (11) zwischen dem ersten Aufnahmebereich (3) und dem zweiten Aufnahmebereich (7) jeweils ein der dort aufgenommenen Brennkraftmaschine (5, 9) zugeordnetes Anbauelement (14) mittels der Montageschiene (11) an den jeweiligen Motorblock (4, 8) zuführbar ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Brennkraftmaschinen (5, 9) und damit die am Motorblock (4, 8) ausgebildeten Motorblock-Befestigungsbereiche (12, 13) im im Transportgestell (1) gelagerten Zustand in Längsrichtung als Verschieberichtung der wenigstens einen Montageschiene (11) hintereinander angeordnet sind.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Motorblock-Befestigungsbereiche (12, 13) auf in Verschieberichtung gegenüberliegenden Seiten des Transportgestells (1) liegen, so dass die Anbauelemente (14) jeweils von außerhalb des Transportgestells (1) her an die Motorblöcke (4, 8) zustellbar sind.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,

    dass bei einem Anbauelement-Umbau vom ersten Motorblock (4) zum zweiten Motorblock (8) die beiden Motorblöcke (4, 8) wenigstens bezüglich der Motorblock-Befestigungsbereiche (12, 13) als Gleichteile ausgebildet sind,

    dass auf der wenigstens einen Montageschiene (11) wenigstens eine Anbauelement-Lagereinrichtung (15) sowohl im in den ersten Aufnahmebereich (3) als auch im in den zweiten Aufnahmebereich (7) verschobenen Zustand der Montageschiene (11) lösbar anordenbar ist, und

    dass das vom ersten Motorblock (4) demontierte, in der Anbauelement-Lagereinrichtung (15) gelagerte Anbauelement (14) von der Montageschiene (11) abhebbar ist und die Montageschiene (11) vom ersten Aufnahmebereich (3) in den zweiten Aufnahmebereich (7) verschiebbar ist, wo das abgehobene Anbauelement (14) wieder auf die Montageschiene (11) aufsetzbar ist dergestalt, dass das Anbauelement (14) mittels der Montageschiene (11) im zweiten Aufnahmebereich (7) so am zweiten Motorblock (8) der zweiten Brennkraftmaschine (9) positionierbar ist, dass die jeweiligen Befestigungsachsen der einander zugeordneten Befestigungsbereiche (13, 16) des Anbauelementes (14) und des zweiten Motorblockes (8) miteinander fluchten.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Montageschiene (11) in einer Horizontalebene verschiebbar ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,

    dass die Motorblock-Befestigungsbereiche (12, 13) der beiden Motorblöcke (4, 8) im im Transportgestell (1) gelagerten Zustand ein identisches Höhenniveau über einem ebenen, horizontalen Boden aufweisen, und

    dass die wenigstens eine Anbauelement-Lagereinrichtung (15) so auf ein am Motorblock (4) der ersten Brennkraftmaschine (5) angebautes, zu demontierendes Anbauelement (15) abgestimmt ist, dass im in der Anbauelement-Lagereinrichtung (15) gelagerten, demontierten Zustand des Anbauelementes (14) die jeweiligen Befestigungsachsen der einander zugeordneten Befestigungsbereiche (12, 16) des Anbauelementes (14) und des ersten Motorblocks (4) nach wie vor miteinander fluchten.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbauelement-Lagereinrichtung (15) durch wenigstens einen Anbauelement-Lagerbock gebildet ist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,

    dass der Montageschlitten (19) rahmenförmig ausgebildet ist, und

    dass einzelne Rahmenteile (20 bis 24) vorgesehen sind, die relativ zueinander verschiebbar und in einer definierten Rahmenteilposition festlegbar sind, und/oder

    dass der wenigstens eine Montageschlitten-Lagerbock (25, 26) verschiebbar auf dem Montageschlitten (19) geführt ist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Montageschienen (11; 40) vorgesehen sind, die beabstandet und in etwa parallel zueinander verlaufen.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Montageschiene (11; 40) rollengelagert am Transportgestell (1; 35) verschiebbar geführt ist.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Montageschiene (11; 40) einen in etwa rechteckförmigen Querschnitt mit einer wenigstens abschnittsweise in Montageschienen-Längsrichtung an einer der Schienenseiten verlaufenden Längsnut (27) aufweist, in der wenigstens eine Rolle (30, 31) einer Rollenanordnung (29) verschiebbar geführt aufgenommen ist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,

    dass ein durchgehender Längsschlitz (27) an einer Montageschienen-Unterseite oder Montageschienen-Oberseite ausgebildet ist,

    dass wenigstens ein Rollenpaar (28) einer Rollenanordnung (29) im Querschnitt gesehen mit einer ersten Rolle (30) oberhalb und mit einer zweiten Rolle (31) unterhalb eines Längsschlitz-Randbereichs (32) auf diesem abrollend geführt ist.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,

    dass pro Rollenanordnung (29) wenigstens zwei Paar Rollen (30, 31) vorgesehen sind, und/oder

    dass mehrere Rollenanordnungen (29) beabstandet voneinander in Verschieberichtung der wenigstens einen Montageschiene (11; 40) angeordnet sind.
Es folgen 13 Blatt Zeichnungen






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