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Dokumentenidentifikation DE202004010957U1 18.11.2004
Titel Messgerät zum Erfassen relevanter Körpermaße eines Sportlers, insbesondere eines Golfspielers
Anmelder Erhardt, Dieter, 91074 Herzogenaurach, DE
Vertreter Maryniok und Kollegen, 96317 Kronach
DE-Aktenzeichen 202004010957
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 18.11.2004
Registration date 14.10.2004
Application date from patent application 13.07.2004
IPC-Hauptklasse A61B 5/107

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Messgerät zum Erfassen relevanter Körpermaße eines Sportlers, insbesondere eines Golfspielers.

Zur individuellen Anpassung von Sport-Hilfsgeräten wie beispielsweise Golfschlägern oder Hockeyschlägern an einen entsprechenden Sportler ist es erforderlich, verschiedene Körpermaße des Sportlers korrekt zu erfassen. Beispiele derartiger Körpermaße sind die Höhe der Kniegelenke, die typische Standbreite des Sportlers beim Ausüben der Sportart und der Knieabstand.

Im Stand der Technik werden die Körpermaße des Sportlers dadurch erfasst, dass der Sportler seine typische Sporthaltung annimmt und danach eine Hilfsperson die Maße des Sportlers manuell – z. B. mit einem Maßband oder einem Zollstock – einzeln misst und notiert.

Die obenstehend beschriebene Art der Erfassung der Körpermaße ist langsam, mühselig und fehlerträchtig. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, ein Messgerät zum Erfassen relevanter Körpermaße eines Sportlers zu schaffen, mittels dessen die Körpermaße schneller, einfacher und sicherer als bisher erfasst werden können.

Die Aufgabe wird durch ein Messgerät zum Erfassen relevanter Körpermaße eines Sportlers, insbesondere eines Golfspielers, gelöst, das ein unteres Querelement, ein Hochelement, ein mittleres Querelement und ein oberes Querelement aufweist,

  • – wobei das untere Querelement langgestreckt ausgebildet ist und sich in einer horizontalen Querrichtung erstreckt,
  • – wobei mit dem unteren Querelement zwei untere Messelemente derart verbunden sind, dass sie auf dem unteren Querelement in der Querrichtung verschiebbar sind,
  • – wobei die unteren Messelemente sich in einer im Wesentlichen horizontalen Tiefenrichtung erstrecken,
  • – wobei das Hochelement langgestreckt ausgebildet ist, in etwa mittig starr mit dem unteren Querelement verbunden ist und sich in einer zumindest im Wesentlichen vertikalen Höhenrichtung erstreckt,
  • – wobei das mittlere Querelement langgestreckt ausgebildet ist und mit dem Hochelement derart verbunden ist, dass es auf dem Hochelement in der Höhenrichtung verschiebbar ist,
  • – wobei mit dem mittleren Querelement zwei mittlere Messelemente derart verbunden sind, dass sie auf dem mittleren Querelement in der Querrichtung verschiebbar sind,
  • – wobei die mittleren Messelemente sich im Wesentlichen in der Tiefenrichtung erstrecken,
  • – wobei das obere Querelement langgestreckt ausgebildet ist und – direkt oder indirekt – mit dem Hochelement höhenveränderbar verbunden ist,
  • – wobei mit dem oberen Querelement zwei obere Messelemente derart verbunden sind, dass sie auf dem oberen Querelement in der Querrichtung verschiebbar sind,
  • – wobei die oberen Messelemente sich in einer Zusatzrichtung erstrecken, die eine Linearkombination der Tiefenrichtung und der Höhenrichtung ist.

Mittels eines derartigen Messgeräts sind beispielsweise die Standbreite, die Kniebreite und -höhe sowie die Schulterbreite und -höhe eines Sportlers sofort und ohne Weiteres erfassbar.

Wenn das obere Querelement mit dem Hochelement über ein Zusatzelement verbunden ist, das seinerseits wiederum mit dem Hochelement in der Höhenrichtung verschiebbar verbunden ist, ist das Messgerät besonders flexibel einsetzbar. Dies gilt ganz besonders dann, wenn das Zusatzelement ein hochelementseitiges Zusatzteil und ein langgestrecktes querelementseitiges Zusatzteil aufweist, das hochelementseitige Zusatzteil mit dem Hochelement derart verbunden ist, dass es auf dem Hochelement in der Höhenrichtung verschiebbar ist, das querelementseitige Zusatzteil mit dem hochelementseitigen Zusatzteil über ein Gelenk mit einer Gelenkachse verbunden ist, die Gelenkachse in der Querrichtung verläuft und das obere Querelement mit dem querelementseitigen Zusatzteil längsverschieblich verbunden ist. Denn dann ist mittels des Messgeräts auch eine typische Rumpfhaltung des Sportlers auf einfache Weise korrekt erfassbar.

Wenn das obere Querelement mit dem querelementseitigen Zusatzteil längsverschieblich verbunden ist, ist das Messgerät auf einfache Weise an die Größe des Sportlers anpassbar.

Wenn mit dem querelementseitigen Zusatzteil ein zusätzliches Messelement derart verbunden ist, dass es auf dem querelementseitigen Zusatzteil längsverschiebbar ist, und das zusätzliche Messelement sich im Wesentlichen in der Zusatzrichtung erstreckt, ist auf einfache Weise auch ein Abstand des Kopfes des Sportlers zu dessen Hüftdrehpunkt erfassbar.

Wenn in der Tiefenrichtung gesehen das Zusatzelement und das obere Querelement vor dem Hochelement und das mittlere Querelement hinter dem Hochelement angeordnet sind, ist die konstruktive Ausgestaltung des Messgeräts besonders einfach. Denn insbesondere stören sich dann Verschiebebewegungen des Zusatzelements und des oberen Querelements auf der einen Seite und des mittleren Querelements auf der anderen Seite nicht.

Wenn an den in Querrichtung voneinander beabstandeten Enden des unteren Querelements Standelemente angeordnet sind, mit denen das Messgerät auf dem Boden aufsteht, und die Standelemente sich horizontal im Wesentlichen in der Tiefenrichtung erstrecken, ist das erfindungsgemäße Messgerät als Standgerät verwendbar. Alternativ wäre aber auch eine Wandmontage möglich.

Die Querelemente und das Hochelement, gegebenenfalls auch das Zusatzelement, sind vorzugsweise als Aluminium-Profilschienenteile ausgebildet, wobei die Aluminium-Profilschienenteile Querschnitte aufweisen, die untereinander gleich sind. Denn dann ist das Messgerät kostengünstig, einfach und stabil aufbaubar.

Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung sowie den übrigen Ansprüchen. Dabei zeigt in Prinzipdarstellung die

1 ein erfindungsgemäßes Messgerät.

Gemäß 1 weist ein erfindungsgemäßes Messgerät zum Erfassen relevanter Körpermaße eines Sportlers, insbesondere eines Golfspielers, ein unteres Querelement 1, ein Hochelement 2, ein mittleres Querelement 3, ein oberes Querelement 4 sowie ein Zusatzelement 5 auf. Das Zusatzelement 5 seinerseits weist ein hochelementseitiges Zusatzteil 6 und ein querelementseitiges Zusatzteil 7 auf. Die beiden Zusatzteile 6, 7 sind über ein Gelenk 8 mit einer Gelenkachse 9 miteinander verbunden.

Gemäß 1 ist das untere Querelement 1 langgestreckt ausgebildet. Es erstreckt sich in einer horizontalen Querrichtung über eine Länge lu von z. B. 1 bis 2 Meter, insbesondere 120 bis 150 cm.

Mit dem unteren Querelement 1 sind zwei untere Messelemente 10 verbunden. Die unteren Messelemente 10 sind dabei mit dem unteren Querelement 1 derart verbunden, dass sie auf dem unteren Querelement 1 in der Querrichtung verschiebbar sind. Die unteren Messelemente 10 können beispielsweise unter Reibschluss am unteren Querelement 1 verschiebbar sein. Auch ist es möglich, dass die unteren Messelemente 10 durch eine Feder mit dem unteren Querelement 1 verspannt sind, so dass sie erst nach einem manuellen Ergreifen der unteren Messelemente 10 durch eine Bedienperson verschiebbar sind. Auch wäre es möglich, die unteren Messelemente 10 mit Schnellspannvorrichtungen zu arretieren.

Auf dem unteren Querelement 1 sind Skalen 11 angeordnet. Die Skalen 11 wirken mit Referenzmarken 12 zusammen, welche an den unteren Messelementen 10 angeordnet sind. Dadurch ist ein Mensch ohne Weiteres in der Lage, die Einstellungen der unteren Messelemente 10 relativ zum unteren Querelement 1 optisch zu erfassen.

Mittels der unteren Messelemente 10 soll beispielsweise die Standbreite eines Golfspielers erfasst werden. Die unteren Messelemente 10 stehen daher in einer – zumindest im Wesentlichen – horizontalen Tiefenrichtung vom unteren Querelement 1 ab. Sie erstrecken sich also in die Tiefenrichtung. Ihre Tiefe tu beträgt beispielsweise 30 bis 70 cm, insbesondere 40 bis 60 cm.

Das Hochelement 2 ist ebenfalls langgestreckt ausgebildet. Es ist in etwa mittig mit dem unteren Querelement 1 verbunden. Die Verbindung mit dem unteren Querelement 1 ist dabei vorzugsweise starr. Das Hochelement 2 erstreckt sich in einer zumindest im Wesentlichen vertikalen Höhenrichtung über eine Höhe h von z. B. 80 bis 150 cm, insbesondere von 100 bis 120 cm.

Das mittlere Querelement 3 ist mit dem Hochelement 2 derart verbunden, dass es auf dem Hochelement 2 in der Höhenrichtung verschiebbar ist. Das mittlere Querelement 3 ist dabei ebenso wie das untere Querelement 1 langgestreckt ausgebildet. Seine Länge lm ist aber geringer als die des unteren Querelements 1. Sie liegt typisch im Bereich zwischen 80 und 120 cm, z. B. bei 90 bis 110 cm.

Wie bereits erwähnt, ist das mittlere Querelement 3 mit dem Hochelement 2 höhenverschieblich verbunden. Die Arretierung des mittleren Querelements 3 am Hochelement 2 erfolgt dabei vorzugsweise über eine Schnellspannvorrichtung.

Am Hochelement 2 ist eine Skala 13 angeordnet, die mit einer Referenzmarke 14 zusammenwirkt, die am mittleren Querelement 3 angeordnet ist. Dadurch ist die Einstellung des mittleren Querelements 3 relativ zum Hochelement 2 von einem Menschen ohne Weiteres sofort optisch erfassbar bzw. ablesbar.

Mit dem mittleren Querelement 3 sind zwei mittlere Messelemente 15 derart verbunden, dass sie auf dem mittleren Querelement 3 in der Querrichtung verschiebbar sind. Die Befestigung der mittleren Messelemente 15 am mittleren Querelement 3 kann dabei völlig analog zur Befestigung der unteren Messelemente 10 am unteren Querelement 1 erfolgen.

Ebenso wie das untere Querelement 1 weist auch das mittlere Querelement 3 Skalen 16 auf. Ebenso weisen auch die mittleren Messelemente 15 Referenzmarken 17 auf, die mit den Skalen 16 zusammenwirken. Dadurch sind die Einstellungen der mittleren Messelemente 15 relativ zum mittleren Querelement 3 von einem Menschen ohne Weiteres optisch erfassbar.

In der Tiefenrichtung gesehen ist das mittlere Querelement 3 ersichtlich hinter dem Hochelement 2 angeordnet. Die mittleren Messelemente 15 erstrecken sich daher zwar ebenfalls in der Tiefenrichtung, ihre Tiefe tm ist in der Regel aber größer als die Tiefe tu der unteren Messelemente 10. In der Regel ist die Tiefe tm der mittleren Messelemente 15 derart bemessen, dass die von den Querelementen 1, 3 beabstandeten Enden der unteren und der mittleren Messelemente 10, 15 in einer gemeinsamen vertikalen Ebene liegen.

Das obere Querelement 4 ist ebenfalls langgestreckt ausgebildet. Seine Länge lo ist vorzugsweise gleich der Länge lm des mittleren Querelements 3.

Das obere Querelement 4 könnte theoretisch mit dem Hochelement 2 direkt verbunden sein. Entscheidend ist, dass diese Verbindung höhenveränderbar ist. Gemäß 1 aber ist das obere Querelement 4 mit dem Hochelement 2 über das Zusatzelement 5 – also indirekt – verbunden, wobei seinerseits wiederum das Zusatzelement 5 mit dem Hochelement 2 in der Höhenrichtung verschiebbar verbunden ist.

Insbesondere ist gemäß der Figur das hochelementseitige Zusatzteil 6 mit dem Hochelement 2 derart verbunden, dass es auf dem Hochelement 2 in Höhenrichtung verschiebbar ist. Die Verbindung des hochelementseitigen Zusatzteils 6 mit dem Hochelement 2 ist vorzugsweise wieder mit einer Schnellspannvorrichtung arretierbar.

Das querelementseitige Zusatzteil 7 weist typischerweise eine Länge l von 100 bis 150 cm auf, z. B. etwa 110 bis 130 cm. Das obere Querelement 4 ist mit diesem querelementseitigen Zusatzteil 7 verbunden. Die Verbindung zwischen dem oberen Querelement 4 und dem querelementseitigen Zusatzteil 7 ist dabei derart, dass das obere Querelement 4 in Längsrichtung des querelementseitigen Zusatzteils 7 längsverschieblich ist. Auch sie ist vorzugsweise mit einer Schnellspannvorrichtung arretierbar.

Das Hochelement 2 weist eine Skala 18 auf, die mit einer Referenzmarke 19 zusammenwirkt, welche am hochelementseitigen Zusatzteil 6 angeordnet ist. Dadurch ist die Einstellung des hochelementseitigen Zusatzteils 6 relativ zum Hochelement 2 sofort und ohne Weiteres von einem Menschen optisch erfassbar.

Die Gelenkachse 9 verläuft gemäß der Figur in der Querrichtung. Um eine eingestellte Winkellage der Zusatzteile 6, 7 relativ zueinander ohne Weiteres optisch erfassen zu können, weisen daher eines der Zusatzteile 6, 7 eine Skala 20 und das andere der Zusatzteile 6, 7 eine Referenzmarke 21 auf, die mit dieser Skala 20 zusammenwirkt.

Das obere Querelement 4 ist völlig analog zum mittleren Querelement 3 ausgebildet. Dies gilt sowohl bezüglich des Vorhandenseins oberer Messelemente 22 als auch bezüglich deren Ausgestaltung und deren Befestigung am oberen Querelement 4. Es gilt auch bezüglich des Vorhandenseins und der Ausgestaltung von Skalen 23 und Referenzmarken 24. Lediglich auf Grund der Schwenkbarkeit des querelementseitigen Zusatzteils 7 um die Gelenkachse 9 ist eine Zusatzrichtung, in welche sich die oberen Messelemente 22 erstrecken, eine Linearkombination der Tiefenrichtung und der Höhenrichtung.

Das Zusatzelement 5 und mit ihm das obere Querelement 4 sind – im Gegensatz zum mittleren Querelement 3 – vor dem Hochelement 2 angeordnet. Dadurch ist eine Verstellung des Zusatzelements 5 unabhängig vom mittleren Querelement 3 möglich.

Auf Grund der Verschiebbarkeit des oberen Querelements 4 auf dem querelementseitigen Zusatzteil 7 muss auch die Lage des oberen Querelements 4 erfasst werden können. Hierzu weist das querelementseitige Zusatzteil 7 eine Skala 25 auf, die mit einer Referenzmarke 26 des oberen Querelements 4 zusammenwirkt. Dadurch ist auch die Einstellung des oberen Querelements 4 relativ zum querelementseitigen Zusatzteil 7 von einem Menschen sofort und ohne Weiteres optisch erfassbar.

Wie aus der Figur ersichtlich ist, ist mit dem querelementseitigen Zusatzteil 7 ein zusätzliches Messelement 27 verbunden. Die Verbindung ist dabei derart, dass das zusätzliche Messelement 27 auf dem querelementseitigen Zusatzteil 7 längsverschiebbar ist. Die Ausgestaltung kann auch hier wieder völlig analog zur Ausgestaltung bei einem der Querelemente 1, 3 und 4 erfolgen. Das zusätzliche Messelement 27 erstreckt sich in der gleichen Richtung wie die oberen Messelemente 22, also in der Zusatzrichtung.

Auch die Einstellung des zusätzlichen Messelements 27 relativ zum querelementseitigen Zusatzteil 7 sollte von einem Menschen ohne Weiteres optisch erfassbar sein. Hierzu weisen das querelementseitige Zusatzteil 7 eine Skala 28 und das zusätzliche Messelement 27 eine korrespondierende Referenzmarke 29 auf.

Das erfindungsgemäße Messgerät kann prinzipiell aus beliebigen Materialien bestehen, insbesondere beispielsweise aus Holz, Kunststoff oder Metall. Vorzugsweise sind die Querelemente 1, 3, 4 und das Hochelement 2 und auch das Zusatzelement 5 bzw. die Zusatzteile 6, 7 aber als Aluminium-Profilschienenteile ausgebildet. Sie weisen vorzugsweise Querschnitte auf, die untereinander gleich sind. Insbesondere ein quadratischer Querschnitt ist von Vorteil.

Es ist möglich, das erfindungsgemäße Messgerät an einer Wand zu montieren. Vorzugsweise aber sind an den in Querrichtung voneinander beabstandeten Enden des unteren Querelements 1 Standelemente 30 angeordnet, mit denen das Messgerät auf dem Boden aufsteht. Die Standelemente 30 erstrecken sich horizontal, und zwar im Wesentlichen in der Tiefenrichtung, also senkrecht zur Querrichtung. Auch die Standelemente 30 können als Aluminium-Profilschienenteile ausgebildet sein, deren Querschnitt gleich dem Querschnitt der Elemente 1 bis 5 ist.

Gemäß der Figur stehen die Standelemente nur in der Tiefenrichtung über das untere Querelement 1 vor. Vorzugsweise aber stehen die Standelemente 30, wie in 1 gestrichelt angedeutet, auch in die Gegenrichtung vor, so dass die Standelemente 30 und das untere Querelement 1 zusammen eine H-ähnliche Konstruktion bilden. Der Überstand der Standelemente 30 entgegen der Tiefenrichtung kann dabei kleiner sein als der Überstand in der Tiefenrichtung.

Bei dem erfindungsgemäßen Messgerät sind auf einfache und zuverlässige Weise alle relevanten Körpermaße eines Golfspielers mittels einer einzigen, in sich geschlossenen Messkette erfassbar. Das erfindungsgemäße Messgerät ermöglicht somit eine erheblich schnellere und zuverlässigere Messwerterfassung als der bisherige Stand der Technik.

1, 3, 4Querelemente 2Hochelement 5Zusatzelement 6, 7Zusatzteile 8Gelenk 9Gelenkachse 10, 15, 22, 27Messelemente 11, 13, 16, 18, 20, 23, 25, 28Skalen 12, 14, 17, 19, 21, 24, 26, 29Referenzmarken 30Standelemente hHöhe l, lu, lm, loLängen tu, tm,toTiefen

Anspruch[de]
  1. Messgerät zum Erfassen relevanter Körpermaße eines Sportlers, insbesondere eines Golfspielers, mit einem unteren Querelement (1), einem Hochelement (2), einem mittleren Querelement (3) und einem oberen Querelement (4),

    – wobei das untere Querelement (1) langgestreckt ausgebildet ist und sich in einer horizontalen Querrichtung erstreckt,

    – wobei mit dem unteren Querelement (1) zwei untere Messelemente (10) derart verbunden sind, dass sie auf dem unteren Querelement (1) in der Querrichtung verschiebbar sind,

    – wobei die unteren Messelemente (10) sich in einer im Wesentlichen horizontalen Tiefenrichtung erstrecken,

    – wobei das Hochelement (2) langgestreckt ausgebildet ist, in etwa mittig starr mit dem unteren Querelement (1) verbunden ist und sich in einer zumindest im Wesentlichen vertikalen Höhenrichtung erstreckt,

    – wobei das mittlere Querelement (3) langgestreckt ausgebildet ist und mit dem Hochelement (2) derart verbunden ist, dass es auf dem Hochelement (2) in der Höhenrichtung verschiebbar ist,

    – wobei mit dem mittleren Querelement (3) zwei mittlere Messelemente (15) derart verbunden sind, dass sie auf dem mittleren Querelement (3) in der Querrichtung verschiebbar sind,

    – wobei die mittleren Messelemente (15) sich im Wesentlichen in der Tiefenrichtung erstrecken,

    – wobei das obere Querelement (4) langgestreckt ausgebildet ist und – direkt oder indirekt – mit dem Hochelement (2) höhenveränderbar verbunden ist,

    – wobei mit dem oberen Querelement (4) zwei obere Messelemente (22) derart verbunden sind, dass sie auf dem oberen Querelement (4) in der Querrichtung verschiebbar sind,

    – wobei die oberen Messelemente (22) sich in einer Zusatzrichtung erstrecken, die eine Linearkombination der Tiefenrichtung und der Höhenrichtung ist.
  2. Messgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Querelement (4) mit dem Hochelement (2) über ein Zusatzelement (5) verbunden ist, das seinerseits wiederum mit dem Hochelement (2) in der Höhenrichtung verschiebbar verbunden ist.
  3. Messgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzelement (5) ein hochelementseitiges Zusatzteil (6) und ein langgestrecktes querelementseitiges Zusatzteil (7) aufweist, dass das hochelementseitige Zusatzteil (6) mit dem Hochelement (2) derart verbunden ist, dass es auf dem Hochelement (2) in Höhenrichtung verschiebbar ist, dass das querelementseitige Zusatzteil (7) mit dem hochelementseitigen Zusatzteil (6) über ein Gelenk (8) mit einer Gelenkachse (9) verbunden ist, dass die Gelenkachse (9) in der Querrichtung verläuft und dass das obere Querelement (4) mit dem querelementseitigen Zusatzteil (7) verbunden ist.
  4. Messgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochelement (2) eine Skala (18) und das hochelementseitiges Zusatzteil (6) eine Referenzmarke (19) aufweisen, so dass die Einstellung des hochelementseitigen Zusatzteils (6) relativ zum Hochelement (2) von einem Menschen optisch erfassbar ist.
  5. Messgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Zusatzteile (6, 7) eine Skala (20) und das andere der Zusatzteile (6, 7) eine Referenzmarke (21) aufweisen, so dass die Winkellage der Zusatzteile (6, 7) relativ zueinander von einem Menschen optisch erfassbar ist.
  6. Messgerät nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Querelement (4) mit dem querelementseitigen Zusatzteil (7) längsverschieblich verbunden ist.
  7. Messgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das querelementseitige Zusatzteil (7) eine Skala (25) und das obere Querelement (4) eine Referenzmarke (26) aufweisen, so dass die Einstellung des oberen Querelements (4) relativ zum querelementseitigen Zusatzteil (7) von einem Menschen optisch erfassbar ist.
  8. Messgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem querelementseitigen Zusatzteil (7) ein zusätzliches Messelement (27) derart verbunden ist, dass es auf dem querelementseitigen Zusatzteil (7) längsverschiebbar ist, und dass das zusätzliche Messelement (27) sich im Wesentlichen in der Zusatzrichtung erstreckt.
  9. Messgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das querelementseitige Zusatzteil (7) eine Skala (28) und das zusätzliche Messelement (27) eine Referenzmarke (29) aufweisen, so dass die Einstellung des zusätzlichen Messelements (27) relativ zum querelementseitigen Zusatzteil (7) von einem Menschen optisch erfassbar ist.
  10. Messgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der Tiefenrichtung gesehen das Zusatzelement (5) und das obere Querelement (4) vor dem Hochelement (2) und das mittlere Querelement (3) hinter dem Hochelement (2) angeordnet sind.
  11. Messgerät nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Querelement (1) Skalen (11) und die unteren Messelemente (10) Referenzmarken (12) aufweisen, so dass die Einstellungen der unteren Messelemente (10) relativ zum unteren Querelement (1) von einem Menschen optisch erfassbar ist.
  12. Messgerät nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mittlere Querelement (3) Skalen (16) und die mittleren Messelemente (15) Referenzmarken (17) aufweisen, so dass die Einstellungen der mittleren Messelemente (15) relativ zum mittleren Querelement (3) von einem Menschen optisch erfassbar ist.
  13. Messgerät nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Querelement (4) Skalen (23) und die oberen Messelemente (22) Referenzmarken (24) aufweisen, so dass die Einstellungen der oberen Messelemente (22) relativ zum oberen Querelement (4) von einem Menschen optisch erfassbar ist.
  14. Messgerät nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochelement (2) eine Skala (13) und das mittlere Querelement (3) eine Referenzmarke (14) aufweisen, so dass die Einstellung des mittleren Querelements (3) relativ zum Hochelement (2) von einem Menschen optisch erfassbar ist.
  15. Messgerät nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den in Querrichtung voneinander beabstandeten Enden des unteren Querelements (1) Standelemente (30) angeordnet sind, mit denen das Messgerät auf dem Boden aufsteht, und dass die Standelemente (30) sich im Wesentlichen in der Tiefenrichtung erstrecken.
  16. Messgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Standelemente (30) und das untere Querelement (1) zusammen eine H-ähnliche Konstruktion bilden.
  17. Messgerät nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querelemente (1, 3, 4) und das Hochelement (2), ggf. auch das Zusatzelement (5), als Aluminium-Profilschienenteile ausgebildet sind und dass die Aluminium-Profilschienenteile (1 bis 5) Querschnitte aufweisen, die untereinander gleich sind.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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