PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202004012977U1 02.12.2004
Titel Kegel mit integriertem Innenkörper für den Kegel-/Bowlingsport
Anmelder Weller, Peter H., Dipl.-Ing., 01307 Dresden, DE;
Pfaff, Heinrich, Dr.-Ing., 01458 Ottendorf-Okrilla, DE
DE-Aktenzeichen 202004012977
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 02.12.2004
Registration date 28.10.2004
Application date from patent application 19.08.2004
IPC-Hauptklasse A63D 9/00

Beschreibung[de]

Hauptmerkmal der Erfindung ist, dass der Kegel in seiner Basisausführung aus zwei Teilen besteht, einem vorher separat hergestellten Innenkörper (2) und einer darüber gespritzten Hülle (1), die dem Kegel die endgültige äußere Form gibt.

Beide Teile bestehen aus thermoplastischen Kunststoffen, die in ihren werkstofflichen und strukturellen Eigenschaften durchaus unterschiedlich sein können.

Der separat vorgefertigte Innenkörper (2) wird in der Kavität eines vorhandenen Spritrgießwerkzeuges über Fixierungsrippen (3) fixiert und anschließend mit einer thermoplastischen Kunststoffschmelze so umspritzt, dass der Kegel seine endgültige Form erhält.

Dabei entsteht eine innige kraft- und formschlüssige Verbindung zwischen den beiden Kunststoffteilen, die durch eine entsprechende Oberflächengestaltung des Innenkörpers noch begünstigt wird.

Durch die Konstruktion des Innenkörpers kann eine Variabilität der Gesamtmasse des Kegels, eine exakte Lage des Kegelschwerpunktes und eine definierte Stabilität, besonders im Halsbereich (4), erzielt werden.

Bei bekannten Kunststoffkegeln treten, auch durch den Einsatz von Schäummitteln oftmals zunächst nicht erkennbare Lunker im Kegelinneren auf, die besonders im Halsbereich (4) des Kegels zu Festigkeitsminderungen und in deren Folge zu Brüchen führen können.

Außerdem treten infolge der relativ großen verspritzten Kunststoffmasse und der extremen Wanddicken lange Zykluszeiten bzw. komplizierte Abkühlbedingungen auf.

Durch den Einsatz eines vorgefertigten Innenkörpers (2) können diese Nachteile erfindungsgemäß beseitigt werden.

Die erfinderische Lösung ist auch anderen Kegelausführungen (z. B. für den Bowlingsport) zugänglich.

Vorhandene Spritzgießwerkzeuge können ohne wesentlichen Kostenaufwand für die erfindungsgemäße Ausführung hergerichtet werden. Es sind lediglich Vorkehrungen zur Fixierung des Innenkörpers (3) in der Kavität vor und während des Umspritzens zu treffen.

In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel dargestellt.

1äußere Hülle des Kegels 2Innenkörper 3Fixierungsrippen 4Halsbereich des Kegels

Anspruch[de]
  1. Kegel zur Ausübung des Kegel- bzw. Bowlingsportes, dadurch gekennzeichnet, dass die formgebende äußere Hülle des Kegels (1) als tragenden Kern einen Innenkörper (2) enthält, der form – und kraftschlüssig mit dieser Hülle (1) verbunden ist und aus thermoplastischen Kunststoffen besteht.
  2. Kegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (1) des Innenkörpers (2) in der Kavität eines Spritzgießwerkzeuges erfolgt.
  3. Kegel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgefertigte Innenkörper (2) mit Fixierungsrippen (3) zur sicheren Aufnahme in der Kavität des Spritzgießwerkzeuges versehen ist.
  4. Kegel nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenkörper (2) konstruktiv so ausgebildet ist, dass die mechanische Festigkeit besonders im Halsbereich des Kegels (4) reproduzierbar gewährleistet ist.
  5. Kegel nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass je nach Material oder dessen Struktur des Innenkörpers (2) die Masse des Gesamtkegels ohne Schwerpunktverschiebung beeinflussbar ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com