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Dokumentenidentifikation DE202004013426U1 02.12.2004
Titel Sitz-Aufbau zur festen Anbringung am Filzsattelkissen zum Befestigen an Reitkissen ohne Sattelbaum
Anmelder Spemann, Ruth, 65205 Wiesbaden, DE
DE-Aktenzeichen 202004013426
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 02.12.2004
Registration date 28.10.2004
Application date from patent application 27.08.2004
IPC-Hauptklasse B68C 1/12

Beschreibung[de]

Meine Erfahrung mit und meine Weiterentwicklung an dem in Gebrauchsmuster Nr. 201 17 658.0 beschriebenen „Filzsattelkissen zum Befestigen an Reitkissen ohne Sattelbaum" ergab, dass ich dazu einen Sitz Aufbau entwickelt habe, der in Kombination fest verbunden mit dem oben genannten „Filzsattelkissen..." alle Funktionen eines Sattels erfüllt.

Der Sitz-Aufbau verbindet zwei dem Reiter dienende und wünschenswerte Eigenschaften. Zum Einen sitzt der Reiter, ohne das Vorhandensein eines Sattelbaums, dichter am Pferd. Zum Anderen erhält der Reiter einen sicheren Sitz durch die Rauhleder- Oberfläche, weich ausgepolsterte, erhöhte Vorder- und Hinterzwiesel und die mögliche Benutzung von Steigbügeln. Dazu erlaubt der geteilte Hinterzwiesel dem Pferd eine größt mögliche Wirbelsäulenbeweglichkeit unter dem „Sattel".

Zur Herstellung des Sitz Aufbau werden die Seiten des „Filzsattelkissen... " (Basisplatte A) ein Drittel breiter genommen, als im Gebrauchsmuster Nr.20117658.0 beschrieben. Kurz hinter (2cm) die Aussparung am Vorderzwiesel werden die Befestigungen für Gurtstrupfen und D-Ringe zur Befestigung von Bügelriemen angebracht. Beide Befestigungen bestehen aus Autosicherheitsgurt und liegen um ihre halbe Breite versetzt aufeinander. Für die Befestigung der D-Ringe wird der Autosicherheitsgurt, zu Schlaufen, doppelt genommen. Der Autosicherheitsgurt ragt an den beiden Enden doppelt gelegt 60mm unterhalb der Sattelblätter hervor. An diesen Enden werden Gurtstrupfen befestigt.

Zwischen zweitem und drittem Drittel der Gesamtlänge, von vorne gesehen, wird parallel zu den oben genannten Befestigungen ein Stück Autosicherheitsgurt auf das „ Filzsattelkissen... " genäht.

Die Seiten des „Filzsattelkissen... " werden mit Sattelblättern aus 3–3,5 cm dickem Glattleder abgedeckt. Die Sattelblätter besitzen links und rechts des Sitzes Verlängerungen bis zum Hinterzwiesel, deren Breite sich von 6,5 auf 3,5 cm verjüngt; sie dienen der Befestigung von Gepäckschnüren.

Der Sitz wird am vorderen und hinteren Drittel des „ Filzsattelkissen... " festgenäht. Er besteht aus einem Leinenuntergrund und einer Rauhleder-Oberseite ( Chapsleder ). Dazwischen befindet sich eine durchgehende Polsterung aus geschäumtem Naturlatex von 8mm Dicke. Das vordere Drittel und der Hinterzwiesel werden erhöht durch drei weitere Schichten Polstermaterial ( Latex, Filz, Moosgummi ), wobei der Hinterzwiesel aus zwei von einer Mittelnaht getrennten Polstern besteht. Eine Mittelnaht – längs des Pferderückens – und je zwei diagonale Nähte links und rechts der Mitte fixieren die Polster.


Anspruch[de]
  1. Sitz Aufbau zur festen Anbringung am „Filzsattelkissen zum Befestigen an Reitkissen ohne Sattelbaum" ( siehe Gebrauchsmuster Nr. 201 17 658.0 ) dadurch gekennzeichnet, dass zwei Sattelblätter ( D ) links und rechts, sowie mittig ein gepolsterter Sitz ( S 1,2,3 ) fest mit dem „Filzsattelkissen... " verbunden und dass Gurtstrupfen ( E1 ), Steigbügelbefestigungen ( E2 ) in Form von D-Ringen und eine Stabilisierung ( E3 ) im Sitz vorhanden sind.
  2. Sitz Aufbau zur festen Anbringung am „Filzsattelkissen... " nach Schutzanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Rauhleder-Sitz aus drei Abschnitten besteht; wobei das vordere Drittel ( S 1 ) stark aufgepolstert ist, das mittlere Drittel ( S2 ) und die vordere Hälfte des hinteren Drittels ( S3 ) durch wenig Polsterung dicht am Pferd liegen und das Ende des hinteren Drittels ( Hinterzwiesel ) zwei von einer Mittelnaht getrennte, erhöhte Polster ( H ) hat und dass um das hintere Drittel des Sitzes links und rechts schmale Verlängerungen der Sattelblätter ( G; sich verjüngend von 6,5 auf 3,5 cm ) bis zum Hinterzwiesel vorhanden sind.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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