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Verfahren und Vorrichtung zum Bearbeiten von Glasleisten, bevorzugt zur Durchführung von Schrägschnitten, für Fensterrahmen, insbesondere mit spitzen oder stumpfen Winkeln der Rahmenecken - Dokument EP1038645
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation EP1038645 09.12.2004
EP-Veröffentlichungsnummer 0001038645
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Bearbeiten von Glasleisten, bevorzugt zur Durchführung von Schrägschnitten, für Fensterrahmen, insbesondere mit spitzen oder stumpfen Winkeln der Rahmenecken
Anmelder Rotox GmbH B. Eisenbach, 56858 Grenderich, DE
Erfinder Eisenbach, Bernd, D-65611 Brechen, DE;
Eisenbach, Bernhard, D-65611 Brechen, DE;
Niewrzoll, Peter, D-65554 Limburg-Ahlach, DE
DE-Aktenzeichen 50008460
Vertragsstaaten AT, BE, DE, FR, GB
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 27.03.2000
EP-Aktenzeichen 001065713
EP-Offenlegungsdatum 27.09.2000
EP date of grant 03.11.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.12.2004
IPC-Hauptklasse B27G 5/02
IPC-Nebenklasse B27B 27/06   B23Q 1/00   G01B 3/56   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Glasleisten oder dergleichen Leisten für Fensterrahmen oder dergleichen Rahmenprofil, insbesondere zur Durchführung von spitz-, recht- oder stumpfwinkligen Schrägschnitten.

Glasleisten dienen zum Festlegen der Glasscheiben an Fenster- oder Türrahmen. Die Glasscheibe liegt an einem nach innen vorspringenden, umlaufenden Widerlager des Rahmens an und ist auf ihrer gegenüberliegenden Seiten durch die mit dem Rahmen verbindbaren Glasleisten gehalten.

Insbesondere bei stumpf- oder spitzwinkligen Fensterrahmen ist das Anpassen der Glasleiste an diese Winkelverhältnissen, welche von dem 45°-Schrägschnitt abweichen, mit erheblichem Aufwand verbunden. Dies erfolgte bislang durch Ausmessen des Winkels und Bearbeiten bzw. Ablängen der Glasleiste mittels einer Kappsäge, was jedoch mit erheblichen Ungenauigkeiten verbunden ist.

Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, welche eine einfache und exakte Bearbeitung bzw. Ablängung der Glasleisten ermöglichen, insbesondere bei spitzwinkligen und/oder stumpfwinkligen Rahmenecken.

Die Aufgabe wird verfahrensmäßig im wesentlichen dadurch gelöst, daß eine Spanneinrichtung mit zwei Spannplatten, welche durch Anlage an jeweils einen der beiden eine Rahmenecke bildenden Profilschenkel in einer dem jeweiligen Winkel der Rahmenecke entsprechenden Winkellage zueinander ausgerichtet und festgestellt werden, mit einer der Spanneinrichtung zugeordneten Bearbeitungseinheit, insbesondere einem Maschinentisch mit einer zugeordneten Säge oder dergleichen Trenneinrichtung, wobei die Spanneinrichtung in einer bezüglich der Trenneinrichtung definierten Position positioniert und an je einer der Spannplatten eine Glasleiste in vertikal unterschiedlicher Höhe angelegt ist, und mittels der Trenneinrichtung der Schrägschnitt durch die Glasleisten durchgeführt wird. Dabei ist es im Prinzip unerheblich, ob die Glasleisten bereits an der Spanneinrichtung angelegt und festgelegt werden, wenn diese noch an den die Rahmenecke bildenden Profilschenkeln anliegt, oder aber ob die Glasleisten nach der Justierung der Spanneinrichtung auf der Bearbeitungseinheit an die Spannplatten angelegt und festgelegt werden.

Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist ein exaktes und einfaches Durchführen der Schrägschnitte an den Glasleisten ermöglicht, da der insbesondere spitze oder stumpfe Winkel der Rahmenecken zunächst exakt auf die Winkellage der Spannplatten der Spanneinrichtung übertragen werden kann und anschließend die zu schneidenden Glasleisten an den Spannplatten angelegt und gegebenenfalls befestigt werden, dabei überkreuzen sich die Glasleisten im Bereich des durchzuführenden Schrägschnittes vertikal übereinanderliegend. Dadurch, daß die Spannvorrichtung in einer definierten Position bezüglich der Trenneinrichtung an einer Bearbeitungseinheit justierbar ist, wird die Durchführung äußerst exakter Schrägschnitte ermöglicht, wobei dies nicht nur für Schrägschnitte an Glasleisten für rechtwinklige Rahmenecken, sondern bevorzugt auch für spitzwinklige oder stumpfwinklige Rahmenecken gilt, bei denen bisher erhebliche Ungenauigkeiten in der Durchführung der Schrägschnitte für die Glasleisten aufgetreten sind.

Nach einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind wenigstens zwei Spanneinrichtungen an benachbarten Rahmenecken angeordnet und die jeweiligen Spannplatten jeder Spanneinrichtung in der jeweiligen Winkellage zueinander ausgerichtet und festgestellt, wobei die Spanneinrichtungen mit angelegten Glasleisten auf der Bearbeitungseinheit, insbesondere dem Maschinentisch, in definierter Position festgelegt werden beziehungsweise festgelegt sind, der Schrägschnitt für eine Rahmenecke durchgeführt wird, anschließend die Spanneinrichtungen in einer nächsten definierten Position festgelegt werden und ein weiterer Schrägschnitt durchgeführt wird. Da zunächst der Schrägschnitt an den an der ersten Spanneinrichtung angelegten Glasleisten durchgeführt wird und anschließend der Vorgang für eine weitere Rahmenecke wiederholt wird. Insbesondere kann die zweite Spanneinrichtung in einer definierten Position bezüglich der Trenneinrichtung positioniert und dann der Schrägschnitt an den in der zweiten Spanneinrichtung eingespannten Glasleisten durchgeführt werden, so daß die Glasleisten nicht nur für eine Rahmenecke auf Gehrung geschnitten, sondern auch auf die gewünschte Länge im Hinblick auf die zweite Rahmenecke abgelängt werden. Es versteht sich, daß dieses Verfahren auch auf mehr als zwei Spanneinrichtungen, beispielsweise drei oder vier Spanneinrichtungen ausgedehnt werden kann, wobei dann analog der Vorgehensweise für zwei Spanneinrichtungen vorgegangen wird, indem nach der Durchführung des zweiten Schrägschnittes die mehreren Spanneinrichtungen in einer dritten definierten Position bezüglich der Trenneinrichtung positioniert werden, worauf dann ein weiterer Schrägschnitt, beispielsweise an den Glasleisten der dritten Spanneinrichtung, durchgeführt werden kann.

Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird die Trenneinrichtung, beispielsweise ein Sägeblatt oder dergleichen, in im wesentlichen vertikaler oder im wesentlichen horizontaler Richtung beziehungsweise eine leicht zur horizontalen geneigten Richtung an die Glasleisten zur Durchführung des Schrägschnittes herangeführt.

Dabei hat es sich insbesondere bei der vertikalen Heranführung der Trenneinrichtung als besonders vorteilhaft erwiesen, daß die Glasleisten zusätzlich mit einem dem Sägeblatt oder der Trenneinrichtung zugeordneten beziehungsweise gekoppelten Fräser im Bereich des Schrägschnittes bearbeitet werden. Insbesondere kann aufgrund dieser Maßnahme der üblicherweise an den Glasleisten vorgesehene Fuß im Bereich des Schrägschnittes mittels des Fräsers bearbeitet und gegebenenfalls partiell abgetragen werden, so daß ein exaktes Anpassen der Glasleisten an die Profilschenkel im Bereich der Rahmenecke möglich ist.

Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht die Möglichkeit, daß die Spanneinrichtung als eigenständig handhabbare Einheit nach Einstellung der Winkellage in einer definierten Position auf einer Bearbeitungseinheit, insbesondere einem Maschinentisch aufgesetzt wird. Der Maschinentisch mit der zugeordneten Säge oder Trenneinrichtung ist abseits des Rahmenprofils angeordnet. Die Spanneinrichtung wird dem Rahmenprofil zur Einstellung der individuellen Winkellage aufgesetzt und anschließend von dem Rahmenprofil hin zum Maschinentisch der Bearbeitungseinheit überführt, wo die Spanneinrichtung mittels Justiermitteln in einer definierten Position hinsichtlich der Trenneinrichtung positioniert werden kann. Anschließend wird dann der Schrägschnitt oder Gehrungsschnitt oder dergleichen an den Glasleisten durchgeführt.

Weiterhin besteht nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung auch die Möglichkeit, daß die Spanneinrichtung an der Bearbeitungseinheit, insbesondere dem Maschinentisch, befestigt ist und der Maschinentisch beziehungsweise die Bearbeitungseinheit zusammen mit der Spanneinrichtung dem Rahmenprofil zur Einstellung der Winkellage aufgelegt werden. In diesem Fall befindet sich die mit dem Arbeitstisch verbundene Spanneinrichtung bereits in der definierten Positionierung hinsichtlich der Trenneinrichtung. Diese Ausgestaltung weist den Vorteil auf, daß die unter Umständen zeitaufwendige Positionierung der Spanneinrichtung auf dem Arbeitstisch mittels Justiermitteln entfällt. Weiterhin besteht die Möglichkeit, daß die gesamte Bearbeitungseinheit zusammen mit der Spanneinrichtung, beispielsweise auch damit bewegbar ist, so daß das jeweilige Rahmenprofil einfach unter die Bearbeitungseinheit beziehungsweise den Maschinentisch gelegt sodann der Maschinentisch auf dem Profil abgesetzt werden kann und die Einstellung der Winkellage der Spanneinrichtung erfolgt.

Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß die Spanneinrichtung mit der Bearbeitungseinheit, insbesondere dem Maschinentisch verbunden ist und eine Unterfläche der Bearbeitungseinheit beziehungsweise des Maschinentischs dem Rahmenprofil auflegbar und die Bearbeitungseinheit an dem Rahmenprofil lösbar festlegbar ist. Anschließend kann mittels der Spanneinrichtung die Winkeleinstellung vorgenommen werden, worauf die Glasleisten an der Spanneinrichtung befestigt und mittels der Trenneinrichtung die entsprechenden Schnitte durchgeführt werden.

Von Vorteil weist der Maschinentisch der Bearbeitungseinheit eine Aussparung für die Spannbacken auf, so daß diese frei bewegt und der jeweiligen Winkellage angepaßt werden können.

Hinsichtlich der Vorrichtung, die insbesondere zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet ist, wird die Aufgabe im wesentlichen gelöst durch eine Spanneinrichtung mit Gelenkmitteln zur Ausrichtung in und Feststellung der Winkellage der beiden Spannplatten der Spanneinrichtung, wobei die Spanneinrichtung gegebenenfalls zusammen mit einer Bearbeitungseinheit transportabel ausgebildet ist.

Aufgrund dieser Maßnahmen können die Glasleisten mittels der Spanneinrichtung im Bereich der Bearbeitungseinheit zur Durchführung der Schrägschnitte exakt in der Winkellage angeordnet werden, die der jeweiligen Rahmenecke, beispielsweise des Fensterrahmens entspricht. Dadurch, daß die Spanneinrichtung relativ zu der Trenneinrichtung definiert und reproduzierbar positionierbar ist, werden Ungenauigkeiten in der Durchführung der Schrägschnitte an den Glasleisten weitestgehend vermieden, so daß eine einfache, exakte und schnelle Durchführung der Schrägschnitte an den Glasleisten ermöglicht ist.

Nach der Erfindung besteht die Möglichkeit, daß die Spanneinrichtung mit der Bearbeitungseinheit, insbesondere dem Maschinentisch verbunden ist. In diesem Fall bilden Spanneinrichtung und Bearbeitungseinheit zusammen eine gemeinsam handhabbare und transportierbare Einheit. Eine Unterfläche der Bearbeitungseinheit beziehungsweise des Maschinentisches wird dann dem Rahmenprofil aufgelegt und die Bearbeitungseinheit gegebenenfalls an dem Rahmenprofil lösbar festgelegt. Anschließend kann dann mittels der Spanneinrichtung der jeweilige Winkel des Profils eingestellt, festgestellt und alsdann nach Festlegung der Glasleisten an der Spanneinrichtung der Schnitt mittels der Trenneinrichtung durchgeführt werden.

Von Vorteil weist der Maschinentisch der Bearbeitungseinheit eine Aussparung für die Spannbacken der Spanneinrichtung auf, so daß diese zur Einstellung des jeweiligen Winkels frei an der Bearbeitungseinheit beziehungsweise dem Maschinentisch verschwenkt werden können.

Des weiteren besteht auch die Möglichkeit, die Spanneinrichtung selbst als transportable Einrichtung auszubilden, wobei Justiermittel vorgesehen sind, mit denen eine definierte Positionierung der Spanneinrichtung relativ zur Trenneinrichtung auf der Bearbeitungseinheit, insbesondere dem Maschinentisch ermöglicht ist.

Von Vorteil sind die Spannplatten nach einer Ausführungsform der Erfindung mit Abstand zueinander über ein Schwenklager nach Art eines Scharniers miteinander verbunden, wobei die Schwenkachse im Bereich der Innenkante der Rahmenecke der Profilschenkel beziehungsweise der Außenkante der Eckverbindung der Glasleisten positioniert ist. Durch die beabstandete Anordnung der Spannplatten von dem Schwenklager ist ein einfaches Zuführen der Trenneinrichtung zur Durchführung des Schrägschnittes an den Glasleisten möglich, in dem die Trenneinrichtung zwischen die beiden Spannplatten in den Bereich geführt wird, in dem sich die den Spannplatten anliegenden Glasleisten überkreuzen. Dadurch, daß beim Ausrichten und Feststellen der Winkellage der Spannplatten eine Schwenkachse im Bereich der Innenkante der Rahmenecke der Profilschenkel beziehungsweise der Außenkante der Eckverbindung der Glasleisten positioniert ist, kann durch entsprechende Ausbildung und Anordnung der Justiermittel der Schrägschnitt sehr präzise durchgeführt werden.

Das Feststellen der Winkellage der Spannplatten der Spanneinrichtung wird besonders dadurch erleichtert, daß das Schwenklager der Spannplatten einends eines Trägers angeordnet ist, wobei im anderen Endbereich des Trägers zwei, je an einer Spannplatte angeordnete Schieber über eine Scharnierverbindung beziehungsweise eine Gelenkverbindung entlang der Längsachse des Trägers lösbar feststellbar sind. Die relative Winkellage der Spannplatten kann besonders einfach dadurch verändert werden, daß die Schieber entlang der Längsachse des Trägers verschoben werden.

Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Scharnierverbindung über einen Bolzen mit einem Griffelement verbunden, wobei der Bolzen in einem Langloch des Trägers verschiebbar aufgenommen ist. Hierdurch wird für eine exakte Führung der Schieber gesorgt, wobei nach Einstellung der jeweiligen Winkellage der Spannplatten relativ zueinander diese Winkellage durch Anziehen des Griffelements festgestellt werden kann.

Als Justiermittel sind wenigstens zwei Elemente an der Spanneinrichtung angeordnet, die mit korrespondierenden Elementen der Bearbeitungseinheit, insbesondere eines Maschinentisches oder dergleichen, zusammenwirken.

Dabei sind die Elemente nach einer vorteilhaften Ausführungsform als Justierbolzen oder Justierbohrungen ausgebildet, wobei die Justierbohrungen, beispielsweise an der Spanneinrichtung und die Justierbolzen, beispielsweise an dem Maschinentisch vorgesehen sein können.

Weiterhin ist es nach der Erfindung vorgesehen, daß jede Spannplatte in der Anlagefläche für die Glasleisten wenigstens zwei höhenversetzte, parallel angeordnete Ausnehmungen aufweist, in denen ein den Glasleisten angeformter Fuß aufnehmbar ist. Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß für die Bearbeitung von Glasleisten gegenüberliegender Rahmenecken die Spanneinrichtungen identisch ausgebildet sein können. Somit ist für jede Spanneinrichtung gewährleistet, daß an den zugehörigen Spannplatten jeweils eine Glasleiste angelegt und eingespannt werden kann, so daß diese Glasleisten sich im Bereich des durchzuführenden Schrägschnittes überkreuzen beziehungsweise überlappen.

Nach einer weiteren vorteilhaften und eigenständigen Ausgestaltung der Erfindung weist jede Spannplatte oberhalb ihrer rückwärtigen Anlagefläche für die Profilschenkel eine Abstufung, Abwinklung oder dergleichen Rücksetzung auf, so daß die vordere Anlagefläche der Spannplatte für die Glasleiste mit der rückwärtigen Anlagefläche für die Profilschenkel fluchtet beziehungsweise beide Anlageflächen im wesentlichen in einer Ebene liegen. Durch diese Maßnahme wird dafür Sorge getragen, daß die Dicke der Spannplatte auf die Winkellage der anliegenden Glasleisten keine Auswirkung hat und die Glasleisten somit exakt in der Winkellage an den Spannplatten anliegen, in der sie nach dem Einbau auch den Profilschenkel des Fensterrahmens anliegen.

Auch ist es vorgesehen, daß die Spanneinrichtung in der Bearbeitungseinheit derart bezüglich der Trenneinrichtung positioniert ist, daß der Schrägschnitt der Glasleisten im wesentlichen durch die Schwenkachse der Spannplatten verläuft. Aufgrund dieser Maßnahme wird die exakte Durchführung der Schrägschnitte unterstützt.

Weiterhin weist die Trenneinrichtung bevorzugt ein Sägeblatt auf, welches an einer Führung in im wesentlichen vertikaler Richtung bezüglich der Glasleisten verfahrbar ist.

Dabei kann von Vorteil seitlich des Sägeblatts ein- oder beidseitig ein Fräser zur Bearbeitung des Fußes der Glasleisten angeordnet beziehungsweise vorgesehen sein, so daß während oder unmittelbar nach der Durchführung des Schrägschnittes der Fuß der Glasleiste im Bereich der Stoßstellen zur exakten Anpassung teilweise abgetragen werden kann.

Eine andere Möglichkeit der Zufuhr des Sägeblatts der Trenneinrichtung besteht darin, daß das Sägeblatt an einer Führung in im wesentlichen horizontaler oder leicht zur Horizontalen geneigter Richtung bezüglich der Glasleiste verfahrbar ist.

Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.

Es zeigen:

Figur 1
einen Fensterrahmen mit zwei spitzwinkligen Rahmenecken und in den Eckbereichen angesetzten erfindungsgemäßen Spannvorrichtungen,
Figur 2
eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Spannvorrichtung in Anordnung und Anlage an einem Rahmeneck,
Figur 3
die Spannvorrichtung gemäß Figur 2 mit daran fixierten Glasleisten,
Figur 4
die erfindungsgemäße Spannvorrichtung in Anordnung an einer Sägeeinrichtung mit im wesentlichen horizontaler oder leicht zur Horizontalen geneigten Führung,
Figur 4a
die Spannvorrichtung gemäß Figur 4 mit im wesentlichen horizontaler Führung,
Figur 5
eine mögliche Ausführungsform eines Sägeblattes für eine Bearbeitungseinheit gemäß Figur 4,
Figur 5a
eine mögliche Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sägeblattes mit seitlich angeformten Fräsern für eine Bearbeitungseinheit gemäß Figur 4a und
Figur 6
eine weitere Ausführungsform nach der Erfindung, wobei die Spanneinrichtung mit der Bearbeitungseinheit, beziehungsweise dem Maschinentisch verbunden ist und der Maschinentisch dem Rahmenprofil aufgelegt wird.

Bei dem Rahmenprofil 1 gemäß Figur 1 schließen die Profilschenkel 2, 3 und 2, 4 jeweils einen spitzen Winkel ein, während die Schenkel 3, 4 einen Winkel von 90° bilden. Um die Glasleisten 5 bis 7 entsprechend abzulängen, sind bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 drei Spanneinrichtungen 8 bis 10 vorgesehen, welche ein exaktes Ablängen und Schneiden der Glasleisten 5 bis 7 auf Gehrung ermöglichen.

Die in Figur 2 näher dargestellte Spanneinrichtung, welche beispielsweise derjenigen mit Bezugszeichen 8 aus Figur 1 entspricht, weist zwei Spannplatten 11, 12 auf, welche in Art eines Scharniers 13 schwenkbar miteinander verbunden sind. Die Schwenkachse 14 des Scharniers 13 kommt an der Innenkante 15 des Fensterprofils 1 bzw. an der Außenkante der Eckverbindung der beiden Glasleisten 5, 6 zum liegen. An den Spannplatten 11, 12 sind Schieber 16, 17 angelenkt, welche an ihren gegenüberliegenden Enden ebenfalls mittels einer Scharnierverbindung 18 miteinander verbunden sind. Die Scharnierverbindung 18 ist über einen Bolzen 19 mit einem Griffelement 20 verbunden. Der Bolzen 19 erstreckt sich durch ein Langloch 21, welches an einem in das Scharnier 13 übergehenden Träger 22 gebildet ist. Durch Verdrehen des Griffelementes 20 lassen sich die Spannplatten 11, 12 in der jeweiligen Winkellage der Profilschenkel 3, 4 einstellen und durch Drehen des Griffelementes 20 fixieren.

Nachdem die Spannplatten 11, 12 solchermaßen eingestellt wurden, wird die Spanneinrichtung 8 aus dem Profil 1 herausgenommen und in eine in Figur 4 dargestellte Bearbeitungseinheit 23, insbesondere eine Glasleistensäge eingesetzt. Hierfür sind an der Spanneinrichtung 8, insbesondere im Bereich des Trägers 22, wenigstens zwei Bohrungen (nicht dargestellt) vorgesehen, in welche an dem Maschinentisch vorgesehene Justierbolzen 24 eingreifen. Selbstverständlich sind auch andere Möglichkeiten der Festlegung der Spanneinrichtung 8, 9, 10 an der Säge 23 denkbar.

Nachdem das Spannelement 8 oder auch ein anderes Spannelement 9 oder 10 an der Maschine 23 justiert ist, werden die zu schneidenden Glasleisten, bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 3 bis 5 die Glasleistenprofile 5, 6 mit dem angeformten Fuß 25 in entsprechende Ausnehmungen 26 an den Spannplatten 11, 12 eingeschoben. Wie aus Figuren 3 und 4 ersichtlich, weist jede Spannplatte 11, 12 zwei höhenversetzt zueinander angeordnete Aussparungen 26 auf, so daß sich die Glasleisten 5, 6 im Bereich des Schrägschnittes überkreuzen.

Die Anordnung von jeweils zwei Ausnehmungen 26 dient dem Zweck, daß für die Bearbeitung von Glasleisten gegenüberliegender Rahmenecken die Spanneinrichtungen 8 bis 10 identisch ausgebildet sein können. Sodann wird das Sägeblatt 27, welches an einer Führung 29 in vertikaler oder horizontaler Richtung (Figur 4a, 4) verschiebbar gelagert ist, abgesenkt und die beiden Glasleistenprofile 5, 6 auf Gehrung geschnitten, wobei der Schnitt in Figur 4 durch eine gestrichelte Linie 30 dargestellt ist.

Wie insbesondere aus Figur 5a zu ersehen, können seitlich des Sägeblattes 27 Fräser 28 vorgesehen sein, welche ein Abtragen des Fußes im Bereich der Gehrung und damit ein exaktes Anpassen der Glasleisten 5, 6 an die Profilschenkel 3, 4 zu bewirken.

Durch die Erfindung ist ein exaktes und einfach durchzuführendes Sägen der Glasleisten, insbesondere für spitze und stumpfe Winkel des Rahmens 1 ermöglicht.

Zusätzlich ist es mit der Erfindung auch möglich, die Glasleisten nicht nur auf Gehrung zu schneiden, sondern auch automatisch auf die gewünschte Länge zu kappen. Dies erfolgt dadurch, daß, wie aus Figur 1 ersichtlich, beispielsweise wenigstens zwei Spanneinrichtungen 8, 10 an dem Rahmen 1 eingelegt werden, und danach die Glasleisten 6 und 5 in die entsprechenden Aussparungen 26 an den einzelnen Spannplatten 11, 12 der Spanneinrichtungen 8, 9 eingeschoben werden, wie dies in Figur 3 dargestellt ist. Danach wird die so gebildete Einheit in die Glasleistensäge 23 eingelegt, wobei zunächst eines der beiden Spannelemente, beispielsweise dasjenige mit Bezugszeichen 8 an den Justierbolzen 24 eingesetzt wird. Nachdem der Schrägschnitt erzeugt ist, wird die Einheit gedreht und das noch nicht bearbeitete Glasleistenende durch Justieren der weiteren Spanneinrichtung 9 bearbeitet. Hierdurch ist sowohl der Winkel als auch die Länge der Glasleisten bei spitzen oder stumpfwinkligen Rahmen exakt bearbeitet.

Bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen der Figuren 2 bis 4 wurde die Spanneinrichtung dem Rahmenprofil aufgesetzt, um den entsprechenden Winkel des Rahmenprofils abzunehmen und einzustellen. Anschließend wird die Spanneinrichtung zur Bearbeitungseinheit 23, insbesondere zum Maschinentisch 31 transportiert und mit entsprechenden Justiermitteln exakt bezüglich der Trenneinrichtung positioniert.

Im Unterschied hierzu ist gemäß dem Ausführungsbeispiel der Figur 6 die Spanneinrichtung 8, 9, 10 mit der Bearbeitungseinheit 23, insbesondere dem Maschinentisch 31 fest verbunden, wobei die Spannplatten 11, 12 schwenkbar an dem Maschinentisch 31 gelagert sind. Die unteren Abschnitte der Spannplatten 11, 12 greifen durch eine in etwa halbkreisförmige Aussparung 32 hindurch, so daß die unteren Abschnitte der Spannplatten 11, 12 dem Profil angelegt werden können. Weiterhin ist die Trenneinrichtung fest dem Maschinentisch 31 zugeordnet, wobei der Maschinentisch zusammen mit der Trenneinrichtung bevorzugt auf- und abverfahrbar und leicht auf dem jeweiligen Rahmenprofil positionierbar ist. In diesem modifizierten Ausführungsbeispiel entfällt der Schritt des Transportes der Spanneinrichtung 8, 9, 10 von dem Profil 1 hin zu der Bearbeitungseinheit 23 mit der erforderlichen Justierung relativ zu der Trenneinrichtung, da die Spanneinrichtung 8, 9, 10 bereits mit der Bearbeitungseinheit 23 in einer definierten Positionierung relativ zur Trenneinrichtung verbunden ist.

Bezugszeichen

1
- Rahmenprofil
2
- Profilschenkel
3
- Profilschenkel
4
- Profilschenkel
5
- Glasleiste
6
- Glasleiste
7
- Glasleiste
8
- Spanneinrichtung
9
- Spanneinrichtung
10
- Spanneinrichtung
11
- Spannplatte
12
- Spannplatte
13
- Scharnier
14
- Schwenkachse
15
- Innenkante
16
- Schieber
17
- Schieber
18
- Scharnierverbindung
19
- Bolzen
20
- Griffelement
21
- Langloch
22
- Träger
23
- Bearbeitungseinheit
24
- Justierbolzen
25
- Fuß
26
- Ausnehmung
27
- Sägeblatt
28
- Fräser
29
- Führung
30
- Schrägschnitt
31
- Maschinentisch
32
- Aussparung


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Bearbeiten von Glasleisten (5, 6 oder 7) oder dergleichen Leisten für Fensterrahmen oder dergleichen Rahmenprofil (1) oder Ecken von Segmentbogenfenstern, insbesondere zur Durchführung von Schrägschnitten (30) an Glasleisten (5, 6, 7) für spitz-, recht- oder stumpfwinklige Rahmenecken, gekennzeichnet durch wenigstens eine Spanneinrichtung (8, 9, 10) mit zwei Spannplatten (11, 12), welche durch Anlage an jeweils einen der beiden eine Rahmenecke bildenden Profilschenkel (2, 3, 4) in einer dem jeweiligen Winkel der Rahmenecke entsprechenden Winkellage zueinander ausgerichtet und festgestellt werden, mit einer der Spanneinrichtung (8, 9, 10) zugeordneten Bearbeitungseinheit (23), insbesondere einem Maschinentisch (31) mit einer zugeordneten Säge oder dergleichen Trenneinrichtung, wobei die Spanneinrichtung (8, 9, 10) in einer bezüglich der Trenneinrichtung definierten Position positioniert und an je einer der Spannplatten (11, 12) eine Glasleiste (5, 6, 7) in vertikal unterschiedlicher Höhe angelegt ist, und mittels der Trenneinrichtung der Schrägschnitt (30) durch die Glasleisten (5, 6, 7) durchgeführt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Spanneinrichtungen (8, 9, 10) an benachbarten Rahmenecken angeordnet und die jeweiligen Spannplatten (11, 12) in der jeweiligen Winkellage zueinander ausgerichtet und festgestellt werden, die Spanneinrichtungen (8, 9, 10) mit angelegten Glasleisten (5, 6, 7) auf der Bearbeitungseinheit (23), insbesondere dem Maschinentisch, in definierter Position festgelegt werden beziehungsweise festgelegt sind, der Schrägschnitt (30) für eine Rahmenecke durchgeführt wird, anschließend der Vorgang für eine weitere Rahmenecke wiederholt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenneinrichtung, beispielsweise eine Sägeblatt (27) in im wesentlichen vertikaler oder im wesentlichen horizontaler Richtung an die Glasleisten (5, 6, 7) zur Durchführung des Schrägschnittes (30) herangeführt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasleisten (5, 6, 7) zusätzlich mit einem mit dem Sägeblatt oder der Trenneinrichtung gekoppelten Fräser (28) im Bereich des Schrägschnittes (30) bearbeitet werden.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (8, 9, 10) nach Einstellung der Winkellage in einer definierten Position auf einer Bearbeitungseinheit (23), insbesondere einem Maschinentisch (31), aufgesetzt wird.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (8, 9, 10) an der Bearbeitungseinheit (23), insbesondere dem Maschinentisch (31), befestigt ist und zur Einstellung der Winkellage gemeinsam dem Rahmenprofil (1) aufgelegt sind.
  7. Vorrichtung zum Bearbeiten von Glasleisten, bevorzugt zur Durchführung von Schrägschnitten (30), insbesondere Gehrungsschnitten oder dergleichen, für Fensterrahmen, insbesondere mit spitzen oder stumpfen Winkeln der Rahmenecken, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Spanneinrichtung (8, 9, 10) mit Gelenkmitteln zur Ausrichtung in und Feststellung der Winkellage der beiden Spannplatten (11, 12) der Spanneinrichtung (8, 9, 10), wobei die Spanneinrichtung (8, 9, 10) gegebenenfalls zusammen mit einer Bearbeitungseinheit (23) transportabel ausgebildet ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (8, 9, 10) mit der Bearbeitungseinheit (23), insbesondere dem Maschinentisch (31) verbunden ist und eine Unterfläche der Bearbeitungseinheit (23) beziehungsweise des Maschinentisches (31) dem Rahmenprofil (1) auflegbar und die Bearbeitungseinheit (23) an dem Rahmenprofil (1) lösbar festlegbar ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinentisch (31) der Bearbeitungseinheit (23) eine Aussparung (32) für die Spannbacken (11, 12) aufweist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (8, 9, 10) als transportable Einrichtung ausgebildet ist und Justiermittel aufweist, mit denen eine definierte Positionierung relativ zur Trenneinrichtung auf der Bearbeitungseinheit (23), insbesondere auf dem Maschinentisch (32) ermöglicht ist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannplatten (11, 12) mit Abstand zueinander über ein Schwenklager nach Art eines Scharniers (13) miteinander verbunden sind, wobei die Schwenkachse (14) im Bereich der Innenkante (15) der Rahmenecke der Profilschenkel (2, 3, 4) beziehungsweise der Außenkante der Eckverbindung der Glasleisten (5, 6, 7) positionierbar ist.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, das Schwenklager der Spannplatten (11, 12) einends eines Trägers (22) angeordnet ist, wobei im anderen Endbereich des Trägers (22) zwei, je an einer Spannplatte (11, 12) angeordnete Schieber (16, 17) über eine Scharnierverbindung (18) beziehungsweise eine Gelenkverbindung entlang der Längsachse des Trägers (22) lösbar feststellbar sind.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnierverbindung (18) über einen Bolzen (19) mit einem Griffelement (20) verbunden ist, wobei der Bolzen (19) in einem Langloch (21) des Trägers (22) verschiebbar aufgenommen ist.
  14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß als Justiermittel wenigstens zwei Elemente an der Spanneinrichtung angeordnet sind, die mit korrespondierenden Elementen der Bearbeitungseinheit (23), insbesondere eines Maschinentisches (32) oder dergleichen, zusammenwirken.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente als Justierbolzen (24) oder Justierbohrungen ausgebildet sind.
  16. Vor Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spannplatte (11, 12) in der Anlagefläche für die Glasleisten (5, 6, 7) wenigstens zwei höhenversetzte, parallel angeordnete Ausnehmungen (26) aufweist, in denen ein den Glasleisten (5, 6, 7) angeformter Fuß (25) aufnehmbar ist.
  17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spannplatte (11, 12) oberhalb der rückwärtigen Anlagefläche der Spannplatte (11, 12) für die Profilschenkel (2, 3, 4) eine Abstufung oder dergleichen Rücksetzung oder Rücksprung besitzt, so daß die vordere Anlagefläche der Spannplatte (11, 12) für die Glasleiste (5, 6, 7) mit der rückwärtigen Anlagefläche für die Profilschenkel (2, 3, 4) fluchtet beziehungsweise beide Anlageflächen im wesentlichen in einer Ebene liegen.
  18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (8, 9, 10) in der Bearbeitungseinheit (23) derart bezüglich der Trenneinrichtung positioniert ist, daß der Schrägschnitt (30) der Glasleisten (5, 6, 7) im wesentlichen durch die Schwenkachse (14) der Spannplatten (11, 12) verläuft.
  19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sägeblatt (27) der Trenneinrichtung an einer Führung (29) in im wesentlichen vertikaler Richtung bezüglich der Glasleisten (5, 6, 7) verfahrbar ist.
  20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich der Trenneinrichtung beziehungsweise des Sägeblatts (27) Fräser (28) zur Bearbeitung des Fußes (25) der Glasleisten (5, 6, 7) während oder unmittelbar nach der Durchführung des Schrägschnittes (30) angeordnet sind.
  21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sägeblatt (27) der Trenneinrichtung an einer Führung in im wesentlichen horizontaler oder leicht zur Horizontalen geneigter Richtung bezüglich der Glasleiste (5, 6, 7) verfahrbar ist.






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