Warning: fopen(111data/log202005242245.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Pflegeeinheit für Kunstrasen - Dokument DE202004013740U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202004013740U1 16.12.2004
Titel Pflegeeinheit für Kunstrasen
Anmelder Grosch, Hans, 65321 Heidenrod, DE
Vertreter Patentanwälte Becker & Aue, 65207 Wiesbaden
DE-Aktenzeichen 202004013740
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.12.2004
Registration date 11.11.2004
Application date from patent application 03.09.2004
IPC-Hauptklasse E01H 1/08

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf eine Pflegeeinheit zur Pflege und Egalisierung von mit Gummigranulat und/oder Quarzsand verfüllten Kunstrasensportplätzen, insbesondere für Fußball-, Hockey- und Tennisanlagen, die an eine mit einer Saugturbine versehene Antriebsmaschine anschließbar ist.

Hintergrund der Erfindung

Kunstrasen von Sportplätzen, wie insbesondere Fußball-, Hockey- und Tennisanlagen, werden meistens mit schwarzem Gummigranulat bzw. Quarzsand verfüllt. Dieser Kunstrasen bedarf einer ständigen Pflege und wird daher gekehrt, um diesen zu reinigen und zu egalisieren.

Zur Pflege des Kunstrasens werden in der Regel Rasenmähertraktoren ähnliche oder manuell zu führende Geräte als Antriebsmaschinen verwendet, bei denen eine oder mehrere Bürsten an ihrer Vorderseite befestigt sind. Die Bürsten verlaufen hierbei quer zur Schubrichtung der Antriebsmaschine.

Nachteilig hierbei ist, dass die Bürsten walzenartig über den Kunstrasen bürsten, so dass der Kunstrasenflor zwar aufgebürstet wird, eine Egalisierung der Kunstrasenfläche aber weitestgehend unmöglich ist. Darüber hinaus ist der Abtransport von Schmutz, Laub und Feinstaub nicht zufriedenstellend.

Weiterhin sind ähnliche Pflegegeräte bekannt, die keine Absaugung für Schmutz, Laub usw. aufweisen, so dass gefährliche Feinstäube auf der Kunstrasenfläche verbleiben.

Aufgabe der Erfindung

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Pflegeeinheit der eingangs genannten Art zu schaffen, die ein gleichzeitiges Aufbürsten des Kunstrasenflors, ein Verteilen des Verfüllmaterials und ein Absaugen von Schmutz, Laub usw. ermöglicht.

Zusammenfassung der Erfindung

Diese Aufgabe wird demnach dadurch gelöst, dass die Pflegeeinheit als Besen mit im Wesentlichen Dreiecksform mit randseitigen Borstenreihen ausgebildet und derart mit der Antriebsmaschine verbunden ist, dass die Pflegeeinheit abdichtend gegenüber dem Kunstrasen und mit einer Spitze der Dreiecksform entgegen der Arbeitsrichtung nach hinten weisend durch die Antriebsmaschine schiebend bewegbar ist.

Dadurch erfolgt einerseits durch den an der Unterseite der Pflegeeinheit durch deren Anschluss an die Saugturbine der Antriebsmaschine entstehenden Unterdruck ein Aufbürsten des Kunstrasenflors, um die Kunstrasenhalme aufzurichten. Andererseits wird das Gummigranulat bzw. der Quarzsand, mit dem der Kunstrasen verfüllt ist, gleichmäßig auf der Rasenoberfläche verteilt, so dass diese egalisiert wird. Darüber hinaus wird der Kunstrasen gereinigt, indem Schmutz, Schmutzpartikel, Laub, Nadeln von Nadelgehölzen, Feinstaub usw. von der Pflegeeinheit über die Antriebsmaschine abgesaugt werden. Dies erfolgt insbesondere deshalb, weil die quasi durch die Dreiecksform der Pflegeeinheit gebildete V-Form mittels der Antriebsmaschine entgegen der Schub- bzw. Arbeitsrichtung mit der Spitze nach hinten geschoben wird.

Die Unteransprüche beschreiben bevorzugte Weiterbildungen oder Ausgestaltungen der Erfindung.

Demnach weisen die Randabschnitte der Dreiecksform der Pflegeeinheit, unter Freihaltung eines zentralen Abschnittes in der Dreiecksform, besenartige Borstenreihen auf. Somit ist der gesamte Randbereich umlaufend mit Borstenreihen versehen.

Nach einer weiteren Ausgestaltung der erfindungemäßen Pflegeeinheit weisen die Borsten in ihrer Längsausdehnung eine Wellenform auf. Diese Spezialborsten halten Grobschmutzteile fest. Darüber hinaus wird durch die spezielle Wellung der Borsten Gummigranulat- bzw. Quarzsandmaterial aus Überhöhungen mitgenommen und in Vertiefungen der Kunstrasenoberfläche freigegeben. Hierdurch wird die Egalsierung des Kunstrasens besonders unterstützt.

Um einen durch den Unterduck entstehenden Vakuumeffekt an der Unterseite der Dreiecksform der Pflegeeinheit zu verstärken, ist diese am Umfangsrand, mit Ausnahme des Endbereiches der entgegen der Arbeitsrichtung nach hinten weisenden Spitze der Dreiecksform, mit einem zur Arbeitsfläche gerichteten Dichtband versehen. Das spezielle Dichtband ist vorzugsweise als Gummiband ausgebildet.

Zur Erzeugung dieser Saugwirkung und des dadurch entstehenden Unterdruckes zwischen Pflegeeinheit und Kunstrasenoberfläche dient der nicht mit dem Dichtband versehene Endbereich der entgegen der Arbeitsrichtung nach hinten weisenden Spitze der Dreiecksform als Lufteinströmöffnung. Dadurch wird erreicht, dass die Luft rückseitig durch die hintere Spitze der Dreiecksform einströmt.

Des Weiteren ist vorgesehen, dass im freien zentralen Abschnitt der Dreiecksform eine Absaugöffnung zum Anschluss an die Saugturbine der Antriebsmaschine ausgebildet ist. Zweckmäßigerweise ist die Absaugöffnung möglichst weit in Richtung der Antriebsmaschine im freien zentralen Abschnitt der Dreiecksform angeordnet. Dabei wird durch den von der Saugturbine erzeugten Unterdruck das Kehrgut sowie gefährliche Feinstäube in eine in der Antriebsmaschine befindliche Filterbox abgesaugt und in einem Behälter aufgefangen und gelagert.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind. Der Rahmen der vorliegenden Erfindung ist nicht nur durch die Ansprüche definiert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines Ausführungsbeispieles, das in den Zeichnungen dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigt:

1 eine Draufsicht auf die erfindungemäße Pflegeeinheit für Kunstrasensportplätze,

2 eine Ansicht der Pflegeeinheit in Richtung des Pfeiles I gemäß 1 und

3 eine Ansicht der Pflegeeinheit in Richtung des Pfeiles II gemäß 1.

Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen

Die Pflegeeinheit 1 dient zur Pflege und Egalisierung von mit Gummigranulat bzw. Quarzsand verfüllten Kunstrasensportplätzen. Sie besitzt gemäß 1 eine Dreiecksform 2. Grundsätzlich ist die Pflegeeinheit 1 an eine schematisch dargestellte Antriebsmaschine 3 anschließbar, wobei beispielsweise zwei strichliert gezeichnete Verbindungselemente 4 die Pflegeeinheit 1 mit der Antriebsmaschine 2 verbinden.

Eine Spitze 5 der Dreiecksform 2 der Pflegeeinheit 1 weist entgegen der Arbeits- bzw. Schubrichtung, dargestellt durch den Pfeil 6, nach hinten zur Antriebsmaschine 3, welche die Pflegeeinheit 1 schiebend in Pfeilrichtung bewegt.

Die Pflegeeinheit 1 ist als Besen mit randseitigen Borstenreihen 7 ausgebildet, welche die Kunstrasenfläche, also die Arbeitsfläche 8, bürsten. Dabei halten die Borstenreihen 7 einen zentralen Abschnitt 9 frei, in dem sich das Kehrgut, wie Schmutz, Laub usw., ansammeln kann. Zur Verbesserung der Kehrwirkung haben die Borsten der Borstenreihen 7 in ihrer Längsausdehnung eine Wellenform, wie dies aus den 2 und 3 ersichtlich ist.

Die Pflegeeinheit 1 besitzt am Umfangsrand ein zur Kunstrasen- bzw. Arbeitsfläche 8 gerichtetes Dichtband 10, vorzugsweise ein spezielles Gummiband. Dieses umläuft die Dreiecksform 2 mit Ausnahme des Endbereiches 11 der entgegen der Arbeitsrichtung 6 nach hinten weisenden Spitze 5 der Dreiecksform 2. Dabei bildet der Endbereich 11 gemäß 3 eine Lufteinströmöffnung 12 zum Ansaugen von Luft aus der Umgebung.

Im freien zentralen Abschnitt 9 der Dreiecksform 2 ist eine Absaugöffnung 13 ausgebildet, die zum Anschluss an eine strichliert gezeichnete Saugturbine 14 der Antriebsmaschine 3 vorgesehen ist.

Beim Betrieb der an die Antriebsmaschine 3 angeschlossenen Pflegeeinheit 1 sorgt die Saugturbine 14 dafür, dass zwischen der Pflegeeinheit 1 und der Kunstrasen- bzw. Arbeitsfläche 8 ein Unterdruck erzeugt wird. Während der Vorwärtsbewegung gemäß Pfeil 6 bürsten die Borstenreihen 7 der Pflegeeinheit 1 die Kunstrasenhalme, so dass diese aufgerichtet werden. Die Wellung der Borstenreihen 7 sorgt für das Mitnehmen des Gummigranulats bzw. Quarzsandes aus Überhöhungen und das Freigeben in Vertiefungen im Kunstrasen, so dass dessen Fläche gereinigt und egalisiert wird. Das Kehrgut sammelt sich im zentralen Abschnitt 9 der Dreiecksform 2 und wird durch die Sogwirkung der in der Antriebsmaschine 3 vorhandenen Saugturbine 14 über die Absaugöffnung 13 abgesaugt, in der Antriebsmaschine 3 gefiltert und gelagert.

1Pflegeeinheit 2Dreiecksform 3Antriebsmaschine 4Verbindungselement 5Spitze 6Schub- bzw. Arbeitsrichtung 7Borstenreihe 8Kunstrasen- bzw. Arbeitsfläche 9Zentraler Abschnitt 10Dichtband 11Endbereich 12Lufteinströmöffnung 13Absaugöffnung 14Saugturbine

Anspruch[de]
  1. Pflegeeinheit zur Pflege und Egalisierung von mit Gummigranulat und/oder Quarzsand verfüllten Kunstrasensportplätzen, insbesondere für Fußball-, Hockey- und Tennisanlagen, die an eine mit einer Saugturbine (14) versehene Antriebsmaschine (3) anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Pflegeeinheit (1) als Besen mit im Wesentlichen Dreiecksform (2) mit randseitigen Borstenreihen (7) ausgebildet und derart mit der Antriebsmaschine (3) verbunden ist, dass die Pflegeeinheit (1) abdichtend gegenüber dem Kunstrasen und mit einer Spitze (5) der Dreiecksform (2) entgegen der Arbeitsrichtung (6) nach hinten weisend durch die Antriebsmaschine (3) schiebend bewegbar ist.
  2. Pflegeeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Randabschnitte der Dreiecksform (2), unter Freihaltung eines zentralen Abschnittes (9) in der Dreiecksform (2), besenartige Borstenreihen (7) aufweisen.
  3. Pflegeeinheit nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten in ihrer Längsausdehnung eine Wellenform aufweisen.
  4. Pflegeeinheit nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass diese am Umfangsrand, mit Ausnahme des Endbereiches (11) der entgegen der Arbeitsrichtung (6) nach hinten weisenden Spitze (5) der Dreiecksform (2), mit einem zur Arbeitsfläche (8) gerichteten Dichtband (10) versehen ist.
  5. Pflegeeinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtband (10) als Gummiband ausgebildet ist.
  6. Pflegeeinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht mit dem Dichtband (10) versehene Endbereich (11) der entgegen der Arbeitsrichtung (6) nach hinten weisenden Spitze (5) der Dreiecksform (2) als Lufteinströmöffnung (12) dient.
  7. Pflegeeinheit nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im freien zentralen Abschnitt (9) der Dreiecksform (2) eine Absaugöffnung (13) zum Anschluss an die Saugturbine (14) der Antriebsmaschine (3) ausgebildet ist.
  8. Pflegeeinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugöffnung (13) möglichst weit in Richtung der Antriebsmaschine (3) im freien zentralen Abschnitt (9) der Dreiecksform (2) angeordnet ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com