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Dokumentenidentifikation DE202004007943U1 23.12.2004
Titel Schreibunterlage wie Notiz-, Schreib-, Steno-, College-, Briefblock sowie Klemm- oder Schreibbrett
Anmelder Korn, Robert, 63637 Jossgrund, DE
Vertreter Stoffregen, H., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 63450 Hanau
DE-Aktenzeichen 202004007943
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 23.12.2004
Registration date 18.11.2004
Application date from patent application 14.05.2004
IPC-Hauptklasse B43L 3/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schreibunterlage wie Notiz-, Schreib-, Steno-, Briefblock und/oder Klemm-/Schreibbrett mit beschreibbaren losen oder gebundenen Blättern, die fest oder lösbar mit einer im Wesentlichen festen Trägerplatte aus Karton oder dergleichen verbunden sind.

Eine Schreibunterlage wie beispielsweise ein Notizblock der oben genannten Art ist aus dem Stand der Technik bekannt und umfasst eine feste Trägerplatte aus Karton, an der beispielsweise über eine Spiralbindung lose Blätter zum Beschreiben befestigt sind. Die Blätter können dabei Formate wie beispielsweise DIN A6, DIN A5 bzw. DIN A4 und andere Formate aufweisen. Die Benutzung derartiger Blöcke ohne feste Unterlage, d. h. im mobilen Einsatz im Freien, auf Baustellen oder wie beispielsweise von Handwerkern, Architekten, Ingenieuren, Polizisten, Förstern, welche Notizen oder Skizzen im Stehen ohne Schreibunterlage abfassen müssen, ist bei herkömmlichen Schreibunterlagen der oben genannten Art der Nachteil zu beobachten, dass die beschreibbare Fläche nicht vollständig ausgenutzt werden kann, da bei Rechtshändern die Beschreibung des rechten Randes aufgrund einer fehlenden Unterstützung einerseits der Blätter und andererseits der schreibenden Hand nicht möglich ist.

Davon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zu Grunde, einen Gegenstand der zuvor genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass dessen Handhabung vereinfacht wird mir der Folge, dass die Blätter vollständig beschreibbar sind.

Das Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an der Trägerplatte der Schreibunterlage eine in einer von der Trägerplatte aufgespannten Ebene verschwenkbare oder verschiebbare Handauflage angeordnet ist, welche über einen seitlichen Rand der Schreibunterlagen hinaus verschwenk-/verschiebbar ist und eine Schutzfläche zum Beschreiben der Blätter bildet.

Durch die verschwenk-/verschiebbare Handauflage wird der Vorteil erreicht, dass insbesondere bei freihändigen Notizen und Skizzen, d. h. dann, wenn der Notizblock bzw. das Klemmbrett mit der linken Hand gehalten und mit der rechten Hand beschrieben wird, eine Auflage für die Hand zur Verfügung gestellt wird, mittels der die vollständige und bequeme Beschreibung der Blätter möglich ist. Zudem wird der Vorteil erreicht, dass eine zusätzliche Verstärkung des Notizblocks oder dgl. erreicht wird. Eine derartige Schreibunterlage ist insbesondere für Personen von großem Nutzen, welche Notizen und/oder Skizzen ohne entsprechende Unterlage anfertigen müssen. Hier seien beispielhaft Berufsgruppen wie Handwerker genannt, die auf einer Baustelle unter widrigen Bedingungen Notizen und Skizzen anfertigen müssen. Aber auch der Einsatz in einem Krankenhaus, beispielsweise für Arzt- und Pflegepersonal, ist denkbar, beispielsweise zur Abfassung eines Krankenberichts neben dem Bett eines Patienten. Des Weiteren ist die erfindungsgemäße Schreibunterlage besonders hilfreich für Personen, die sich während ihrer Arbeit im Freien aufhalten, wie beispielsweise Förster, Gärtner und auch Polizisten, die beispielsweise bei der Aufnahme eines Unfalls wichtige Unfallskizzen unmittelbar vor Ort unter Zuhilfenahme der verschwenkbaren Handauflage exakt anfertigen können. Zudem ist der Vorteil gegeben, dass die verschwenkbare Handauflage insgesamt zu einer Vergrößerung der Schreibunterlage führt und somit die Handhabung vereinfacht. Auch kann die Handauflage als zusätzliche Abstützung auf Gegenständen eingesetzt werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Handauflage aus einem festen Material wie Karton oder Kunststoff besteht und über eine Gelenkverbindung wie beispielsweise eine Nietverbindung mit der Trägerplatte des Gegenstandes verbunden ist.

Eine weitere bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Trägerplatte im Bereich der Verbindungsstelle mit der Handablage verstärkt ausgebildet ist.

Die Handauflage weist eine Fläche auf, die im Wesentlichen der Fläche der Schreibunterlage entspricht, wobei die Gelenkverbindung derart angeordnet ist, dass beim Verschwenken der Handauflage diese zumindest eine Randseite der Schreibunterlage überragt.

In besonderer Ausführumgsform kann vorgesehen sein, dass die Handauflage entlang des unteren Randes einen Radius und/oder eine abgeschrägte Kante aufweist, um zu verhindern, dass die Handauflage beim Herausschwenken über den unteren Rand des Gegenstandes hinausragt.

Als besonders vorteilhaft ist zu erwähnen, dass sowohl eine Oberseite als auch eine Unterseite der Handauflage als Werbefläche nutzbar ist. Mit anderen Worten wird beim Herausschwenken der Handauflage die Werbung sichtbar, was verbunden mit dem positiven unterstützenden Effekt der Handauflage einen besonderen Werbeeffekt hervorruft.

Bei einer weiteren Ausführungsform kann die Handauflage eine gegenüber der Schreibunterlage größere Fläche aufweisen, insbesondere randseitig überstehen, wobei die randseitigen Überstände als Werbefläche nutzbar sind.

Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Schreibunterlage zeichnet sich dadurch aus, dass dieser als Klemmbrett oder Schreibbrett bzw. Klemmbrettmappe ausgebildet ist, wobei die Handauflage drehbar oder verschiebbar in oder an der Unterseite des Klemmbrettes oder Schreibbrettes angeordnet ist.

Ferner ist zu erwähnen, dass die Schreibunterlage als Heft, als Mappe, als Terminplaner, Wochenplaner oder Ähnliches ausgebildet sein kann. Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Handauflage im Zusammenhang mit einem Schreibblock wird zudem der Vorteil erreicht, dass Briefe beispielsweise im Liegen oder im Sitzen ohne feste Unterlage abgefasst werden können.

Ferner kann die erfindungsgemäße Handauflage auch bei an sich flexiblen Klarsichtfolien bzw. Kunststoffmappen eingesetzt werden, so dass diese eine schreibfähige Trägerplatte erhalten. Das gleiche gilt ebenfalls für Klarsichthefter.

Eine besonders bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die randseitig überstehenden Bereiche der Handauflage als Kuli- und/oder Stifthalter einsetzbar sind.

Schließlich ist auch zu erwähnen, dass eine vorteilhafte Nutzung von Schreibheften dadurch gegeben ist, dass diese eine zusätzliche Verstärkung erhalten, wobei die bereits beschriebenen Seiten um 360° verschwenkt und somit parallel zur Unterseite des Heftes verschwenkt werden können.

Insgesamt ist anzumerken, dass die Handauflage beliebig relativ zu der Schreibunterlage verdreh- bzw. verschwenkbar ist, insbesondere zumindest um 180° verschwenkbar ist. Der Drehpunkt, mit dem die Handauflage an der Unterseite der Trägerplatte befestigt ist, ist beliebig einstellbar und kann an alle gewünschten Positionen und an die Gegebenheiten der Gebrauchsperson angepasst werden.

Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen – für sich und/oder in Kombination -, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines der Zeichnung zu entnehmenden bevorzugten Ausführungsbeispiels.

Es zeigen:

1 eine Draufsicht auf einen Notizblock mit einer schwenkbaren Handauflage gemäß der Erfindung,

2 Notizblock mit schwenkbarer Handauflage gemäß 1 bei Verwendung durch einen Benutzer.

3 eine Draufsicht auf eine Unterseite des Notizblockes, an der die verschwenkbare Handauflage befestigt ist,

4 eine zweite Ausführungsform einer schwenkbaren Handauflage,

5 eine dritte Ausführungsform einer schwenkbaren Handauflage an der Unterseite eines Klemmbrettes,

6 eine vierte Ausführungsform einer schwenkbaren Handauflage,

7 die Handauflage gemäß 6 in einer eingeschwenkten Position,

8 eine perspektivische Darstellung eines Buches mit einer an dem rückseitigen Buchdeckel angeordneten verschwenkbaren Handauflage,

9, 10 eine Darstellung der schwenkbaren Handablage als Werbefläche,

11ad verschiedene Ansichten eines doppelseitigen Klebebandes.

1 und 2 zeigen eine Schreibunterlage 10 in Form eines Notiz-, Schreib-, Brief/Collegeblockes mit losen beschreibbaren Blättern 12, welche fest oder lösbar, beispielsweise über eine Spirale 14 mit einer im Wesentlichen festen Trägerplatte 16 aus Karton oder einem anderen festen Material verbunden sind. Um zu erreichen, dass der Notizblock 10 von einer Person ohne zusätzliche Ab- bzw. Unterlage benutzt werden kann, insbesondere bei Rechtshändern auch im rechten Randbereich 18 beschriftet werden kann, ohne dass es dabei zu einer ungewünschten Durchbiegung des Notizblockes führt, welche ein Beschreiben des Randbereichs unmöglich macht, ist vorgesehen, dass an der Trägerplatte 16 des Notizblockes 10 eine in einer von der Trägerplatte aufgespannten Ebene verschwenk- bzw. verschiebbare Handauflage 20 angeordnet ist, welche über den seitlichen Blattrand 18 hinaus um 0° bis 360° verschwenk- bzw. verschiebbar ist und eine Handauflage für das Beschreiben der Blätter 12 bildet.

Dabei wird die Handauflage 20 zumindest bereichsweise über den seitlichen Rand 18 in Richtung des Pfeils 22 verschwenkt, so dass ein erster Bereich 24 der Handauflage 20 rechts neben dem Blattrand 18 eine Auflage für eine Hand 25 bildet und ein zweiter unterhalb der Trägerplatte verbleibender Abschnitt 26 eine zusätzliche Unterstützung im Randbereich 18 unterhalb der Blätter 12 bildet.

Die Handauflage 20 ist über eine Gelenkverbindung 28 mit der Trägerplatte 16 verbunden, wobei die Gelenkverbindung 28 vorzugsweise als Nietverbindung ausgebildet ist. Zur Verstärkung kann eine Unterlegscheibe 30 auf beiden Seiten der Nietverbindung 28 angeordnet werden. Auch kann vorgesehen sein, dass die Trägerplatte sowie die Handauflage 20 im Bereich der Gelenkverbindung 28 verstärkt ausgebildet ist. Die Position der Gelenkverbindung ist beliebig einstellbar und kann an die Bedürfnisse der Gebrauchsperson angepasst werden.

Bei der in 3 dargestellten Ausführungsform ist des Weiteren vorgesehen, dass ein Abschnitt 32 der Handauflage 20 über einen unteren Rand 34 hinausragt, der ebenfalls als Handauflage beim Beschreiben des unteren Randes 34 dient.

Bei größeren Formaten, wie beispielsweise DIN A4 oder DIN A3 ist vorgesehen, dass ein unterer Rand 36 der Handauflage 20 im aufgeklappten Zustand parallel oder im Wesentlichen parallel zu dem unteren Rand 34 des Notizblockes verläuft, so dass der untere Rand 34 beispielsweise am Körper der schreibenden Person abgestützt werden kann, ohne dass dabei die Handauflage 20 in ihrer Stellung beeinflusst wird.

5 zeigt in einer Draufsicht ein Klemmbrett 38, bestehend ebenfalls aus einer Trägerplatte 40, auf der an einem oberen Rand 42 eine Klemmvorrichtung 44 für zu beschreibende Blätter 46 angeordnet ist. An einer Unterseite 48 der Trägerplatte 40 ist die Handauflage 20 drehbar und/oder verschwenkbar bzw. verschiebbar angeordnet, so dass der Abschnitt 24 der Handauflage 20 über einen seitlichen Rand 50 des Klemmbrettes 28 hinaus als Handauflage verdrehbar ist, und zwar in Richtung der Pfeile 52, 54. Dabei ist vorgesehen, dass die Handauflage 20 einen Rand 56 aufweist, der im aufgeklappten Zustand parallel oder im Wesentlichen parallel zu einem unteren Rand 58 der Trägerplatt 40 verläuft.

Als besonderer Vorteil ist noch zu erwähnen, dass sowohl die Oberseite als auch die Unterseite der Handauflage als Werbefläche verwendet werden können. Auch kann vorgesehen sein, dass im eingeklappten Zustand ein oder mehrere äußere Ränder der Handauflage 20 die äußeren Begrenzungen des Notizblockes oder des Klemmbrettes überragen und ebenfalls als Werbeflächen ausgebildet sind. Auch können derartige Überstände als Halter für Schreibgeräte ausgebildet sein.

Schließlich kann auf einer Oberseite der Handauflage 20 eine Folientasche angeordnet werden, in der Informationsblätter angeordnet sind, welche beispielsweise im Restaurantbetrieb eine Hilfestellung für Bedienpersonal darstellt, wobei gleichzeitig mit der Bestellungsaufnahme Preisinformationen aus der herausschwenkbaren Handauflage entnommen werden können.

6 zeigt die Draufsicht eines Notizblocks 38, 60, welcher eine Handauflage 62 mit einer körperseitig abgerundeten Kante 64 aufweist, so dass diese einerseits als Handauflage und andererseits auch als Ablage bzw. Abstützung am Körper verwendbar ist. Ein Radius der runden Kante 64 kann beliebig angepasst werden und ist nicht auf einen bestimmten Radius beschränkt.

So zeigt die 7 den Schreibblock 60 mit einer eingeklappten Handauflage 62, welche einen symmetrischen Rand 66 aufweist. Auch ist in 7 ein im Wesentlichen in der Symmetrielinie des Notizblockes 60 verlaufende Gelenkverbindung 28.

8 zeigt eine Schreibunterlage 68 in Form eines Heftes, Terminplaners oder Wochenplaners mit gebundenen Seiten 70 und einer im Wesentlichen festen Buch- bzw. Heftrücken 72, an dem die erfindungsgemäße Handauflage 20 um die Gelenkverbindung 28 schwenkbar angeordnet ist. Auch hier stehen seitliche Randflächen 74 bzw. untere Randflächen 76 zur Verfügung, die eine Handabstützung ermöglichen. Selbstverständlich ermöglicht diese Anordnung auch, dass einzelne Blätter 78 parallel oder im Wesentlichen parallel zu der Trägerplatte 72 gelegt werden können.

Die 9 und 10 zeigen weiter Ausführungsformen eines Notizblockes mit verschwenkbarer Handauflage. wobei auch die Rückseite der Handauflage als Werbefläche ausgebildet ist.

Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, die Handauflage in einer für Linkshänder geeigneten Art und Weise zu verschwenken.

Die 11a bis d zeigen ein beidseitiges Klebeband 100 mit eigenständigem erfinderischen Charakter. Das doppelseitige Klebeband 100 umfasst ein Grundsubstrat 102 mit einer ersten Fläche 104 und einer zweiten Fläche 106, wobei auf der ersten Fläche 104 ein erster Klebstoff 108 und auf der zweiten Fläche 106 ein zweiter Klebstoff 110 aufgebracht ist. Die Klebstoffe 108, 110 sind fest, d. h. unlösbar mit den Flächen 106, 104 des Klebebandsubstrates 102 verbunden.

Der erste und zweite Klebstoff 108, 110 ist derart ausgebildet, dass beispielsweise der erste Klebstoff 108, der auch als unterer Klebstoff bezeichnet werden kann, gegenüber dem zweiten bzw. oberen Klebstoff 110 eine größere Hafteigenschaft besitzt. Ferner ist auf dem oberen oder unteren Klebstoff 108, 110 eine Trennzwischenlage 112 vorgesehen, so dass das doppelseitige Klebeband 100 in Form einer Klebebandrolle verwendbar ist.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das Grundsubstrat 102 seitliche Randstreifen 114, 116 auf, die klebstofffrei ausgebildet sind. Hierdurch wird erreicht, dass das Klebeband nach dem Aufkleben auf einem Objekt leicht abziehbar ist.

Die Trennzwischenlage 112 ist in 11b in einer ersten Ausführungsform als flächiges Schutzpapier bzw. -folie ausgebildet, das oder die randseitig gegenüber dem Grundsubstrat 102 übersteht, so dass das Klebeband nach dem Abrollen und Anbringen auf die gewünschte Klebestelle andrückbar ist und wobei die Trennzwischenlage 112 anschließend ohne Schwierigkeiten entfernt werden kann.

11c zeigt eine zweite Ausführungsform einer Trennzwischenlage 118, deren seitlich gegenüber dem Grundsubstrat 102 überstehenden Ränder 120, 122 jeweils eine Knickfalte 124, 126 aufweisen, wodurch Laschen 128, 130 gebildet werden, an denen die Trennzwischenlage 118 auf besonders einfache Weise abgezogen werden kann.

11d zeigt eine dritte Ausführungsform einer Trennzwischenlage 132, deren seitlich gegenüber dem Grundsubstrat 102 überstehenden Ränder 134, 136 mehrere, vorzugsweise zwei Knickfalten 138, 140 aufweisen, so dass ebenfalls seitliche Laschen 142, 144 gebildet werden, mit denen die Trennzwischenlage 132 auf besonders einfache Weise nach Aufbringen des Klebebandes an einer Oberfläche abgezogen werden kann.

Gemäß einer ersten Ausführungsform wie oben beschrieben, ist vorgesehen, dass der untere Klebstoff 108 gegenüber dem oberen Klebstoff 110 eine größere Haftkraft aufweist. Bei zumindest einem, vorzugsweise dem oberen Klebstoff 110 handelt es sich um einen wieder lösbaren Klebstoff. Dadurch ist gewährleistet, dass das doppelseitige Klebeband mit dem unteren, stärkeren Klebstoff auf einer Oberfläche fixierbar ist und sodann durch Abziehen der Trennzwischenlage 112 der obere, wieder lösbare Klebstoff 110 freigegeben wird, an dem sodann Gegenstände lösbar befestigbar sind.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform können oberer und unterer Klebstoff 108, 110 aus demselben Material bestehen, wobei jedoch die wirksame Klebfläche auf der unteren Fläche 104 des Grundsubstrates größer ist als die wirksame Klebefläche auf der oberen Fläche 106 des Grundsubstrates.

Das erfindungsgemäße doppelseitige Klebeband 100 ist vielfältig einsetzbar. Zum Beispiel können aus einem Heft herausgenommene Seiten in dieses wieder eingefügt werden. Auch bei der oben beschriebenen Schreibunterlage können Notizen aller Art wie beispielsweise aktuelle Preislisten an der herausdrehbaren Handauflage oder auch auf allen beliebigen anderen Blättern und Seiten angeheftet werden.

Eine bevorzugte Anwendung des doppelseitigen Klebebandes 100 ist die Anbringung von Bildern in Alben oder Blättern, Seiten, Kopien und Mitteilungen an Schränken, Glastüren, Fenstern, Büromöbeln, Holzwänden, Tapeten, Büchern oder Ordnern. Auch können Blätter, Seiten und Kopien mit dem Klebeband verbunden werden.

Notizen können auf beliebigen Schreibunterlagen angefertigt werden, die sodann mittels des doppelseitigen Klebebandes als selbstklebender Notizzettel nach Art eines „POST-IT"-Zettels verwendet werden können.

Auch können aus einem Schreibheft mit oder ohne Absicht herausgenommene bzw. gerissene Seiten mühelos wieder eingefügt werden.

Ein weiterer Einsatzbereich des doppelseitigen Klebebandes ist beispielsweise das Fixieren von losen Zetteln vor dem Kopieren auf einem Blatt oder einer Grundfläche.

Das doppelseitige Klebeband ist derart ausgebildet, dass dessen Unterseite mehr haftet als dessen Oberseite, um das an der Oberseite anheftende Gut wie beispielsweise ein Blatt wieder entfernen können, ohne dass sich das Klebeband von der Unterseite löst.

Dabei soll das Klebeband in Form einer Kleberolle verwendet werden, wobei die Trennzwischenlage aus einem Papier oder einer Folie bestehen kann. Selbstverständlich ist das doppelseitige Klebeband auch derart einsetzbar, dass die Klebefläche mit der höheren Klebeeigenschaft an ein anzuklebendes Teil angebracht wird, der sodann nach Art eines „POST-IT"-Zettels auf unterschiedlichste Oberflächen aufklebbar und wieder abnehmbar ist.

Eine besonders bevorzugte Ausführungsform des doppelseitigen Klebebandes zeichnet sich dadurch aus, dass dieses aufgrund der höheren Klebeeigenschaften auf der Grundfläche haften bleibt. Um den auf der Fläche anhaftenden Klebstreifen zu entfernen, sind vorzugsweise die Laschen 102, 104 vorgesehen, d. h. randseitig verlaufende Streifen, auf denen kein Klebstoff aufgebracht ist. Durch Erfassen der randseitigen Streifen ist somit ein leichtes Abziehen des doppelseitigen Klebebandes gewährleistet.

Die Zwischenlage 110, 118, 132 weist vorzugsweise randseitige Laschen 120, 122; 134, 136, auf, welche seitlich überstehen und somit ein einfaches Abziehen der Trennzwischenlage ermöglichen. Da das Schutzpapier seitlich übersteht, kann das darunterliegende doppelseitige Klebeband, ohne dass die Klebefläche berührt wird, leicht angedrückt werden. Anschließend kann das Schutzpapier bzw. Schutzfolie mühelos abgezogen werden.

Nach dem Abziehen der Zwischenlage kann das gewünschte Papier, die Mitteilung, Notiz, Zeichnung usw. angeklebt werden. Beim Abziehen des Gegenstandes bleibt das doppelseitige Klebeband jedoch an der Grundfläche wie beispielsweise der Scheibe, Tür, Schrank usw. haften, da die untere Klebefläche stärker klebt als die obere Klebefläche.

Eine Abrollvorrichtung für das doppelseitige Klebeband kann sowohl als Handabroller in Großformat als auch als Tischabroller in Kleinformat ausgeführt sein.

Eine weitere bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass das Klebeband in Form eines Bogens, vorzugsweise DIN A4-Bogens, ausgebildet ist, der eine vergrößerte Klebefläche zur Verfügung stellt. Auch können aus dem Klebebogen individuell angepasste Klebestücke ausgeschnitten werden.


Anspruch[de]
  1. Schreibunterlage (10, 38, 68) wie Notiz-, Schreib-, Steno-, Briefblock und/oder Klemm-/Schreibbrett mit beschreibbaren losen oder gebundenen Blättern (16, 46), die fest oder lösbar mit einer im Wesentlichen festen Trägerplatte (16, 40) aus Karton oder dergleichen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass an der Trägerplatte (16, 40, 72) des (10, 38) eine in einer von der Trägerplatte (16, 40, 72) aufgespannten Ebene verschwenkbare oder verschiebbare Handauflage (20) angeordnet ist, welche über einen seitlichen Rand (18, 50; 34, 58) hinaus verschwenkbar/verschiebbar ist und eine Handauflage zum Beschreiben der Blätter (12, 46) bildet.
  2. Schreibunterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Handauflage (20) aus einem festen Material wie Karton oder Kunststoff besteht und über eine Gelenkverbindung (28) wie beispielsweise eine Nietverbindung mit der Trägerplatte (16, 40) des Gegenstandes (10, 38) verbunden ist.
  3. Schreibunterlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (16, 40) im Bereich der Verbindungsstelle (28) verstärkt ausgebildet ist.
  4. Schreibunterlage nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Handauflage (20) eine Fläche aufweist, die im Wesentlichen der Fläche des Gegenstandes (10, 38) entspricht, wobei die Gelenkverbindung (28) derart angeordnet ist, dass beim Verschwenken der Handauflage (20) diese zumindest eine Randseite (18, 34; 50, 58) des Gegenstandes (10, 38) überragt.
  5. Schreibunterlage nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Handauflage (20) entlang des unteren Randes einen Radius und/oder eine abgeschrägte Kante (36) aufweist, um zu verhindern, dass die Handauflage (20) beim Herausschwenken über den unteren Rand (34) des Gegenstandes hinausragt.
  6. Schreibunterlage nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet. dass sowohl eine Oberseite als auch eine Unterseite der Handauflage (20) als Werbefläche nutzbar ist.
  7. Schreibunterlage nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Handauflage (20) eine gegenüber dem Gegenstand (10, 38) größere Fläche aufweist, insbesondere randseitig übersteht, wobei die randseitigen Überstände als Werbefläche nutzbar sind.
  8. Schreibunterlage nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstand als Klemmbrett oder Schreibbrett bzw. Klemmbrettmappe (38) ausgebildet ist, wobei die Handauflage (20) drehbar oder verschiebbar in oder an der Unterseite des Klemmbrettes oder Schreibbrettes (38) angeordnet ist.
  9. Schreibunterlage nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Handauflage 20 um 0° bis 360° verschwenkbar ist.
  10. Schreibunterlage nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Position der Verbindungsstelle (28) beliebig einstellbar und an die Wünsche an die Bedienperson anpassbar ist.
  11. Schreibunterlage nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schreibunterlage ein Heft, eine Mappe, ein Terminplaner, ein Wochenplaner oder Ähnliches ist.
  12. Schreibunterlage nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese als Heftmappe, Klarsichthefter oder Ähnliches ausgebildet ist.
Es folgen 11 Blatt Zeichnungen






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