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Dokumentenidentifikation DE102004028745A1 05.01.2005
Titel Anschussklemmen-Prüfvorrichtung
Anmelder Yazaki Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Murakami, Takao, Shizuoka, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 14.06.2004
DE-Aktenzeichen 102004028745
Offenlegungstag 05.01.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.01.2005
IPC-Hauptklasse G01B 3/56
IPC-Nebenklasse G01B 3/14   G01B 3/42   G01R 31/04   H01R 43/20   
Zusammenfassung Eine Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung umfaßt einen Vorrichtungs-Hauptkörper, welcher einen Meßlehrenaufnahmeabschnitt und einen Meßlehrenhalteabschnitt aufweist, und eine Grenzlehre, welche lösbar schwenkbar auf einem Lagerzapfen gelagert ist, welcher in einer brückenartigen Weise durch den Meßlehrenaufnahmeabschnitt verläuft. Der Anschlußklemmenaufnahmeabschnitt weist eine Befestigungsfläche auf, wobei eine untere Fläche eines Anschlusses (eines Prüfgegenstands) geeignet angepaßt ist, um daran anzustoßen, und eine Befestigungsschraube zum Drücken der Anschlußklemme gegen die Befestigungsfläche zum Halten der Anschlußklemme ist an dem Anschlußklemmenaufnahmeabschnitt vorgesehen. Die Grenzlehre weist einen Öffnungsabschnitt auf, welcher in einer Gestalt ausgebildet ist, welche mit der Gestalt eines elektrischen Kontaktabschnitts der Anschlußklemme übereinstimmt. Ob sich die Biegung der Anschlußklemme innerhalb eines Spiels befindet oder nicht, wird dadurch entschieden, daß geprüft wird, ob der elektrische Kontaktabschnitt ohne Störung durch den Öffnungsabschnitt laufen kann oder nicht, wenn die Grenzlehre schwenkend um den Lagerzapfen bewegt wird.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung zum Prüfen, ob sich die Biegung einer Anschlußklemme, welche beispielsweise in einem Verbinder eines Kraftfahrzeug-Kabelbaums aufgenommen werden soll, innerhalb eines vorbestimmten Spiels befindet.

Eine Anschlußklemme des Quetschkontakttyps umfaßt mindestens ein Paar von Druckklemmelementsabschnitten und kann dadurch mit einem Kabel verbunden werden, daß eine nach innen gerichtete Druckbefestigung des Paars von Druckklemmelementsabschnitten an dem Kabel erfolgt. Bei dieser Anschlußklemme des Quetschkontakttyps besteht das Problem, daß deren elektrischer Kontaktabschnitt, welcher an dessen distalem Ende vorgesehen ist, gebogen wird, wenn eine Druckbefestigung der Druckklemmelementsabschnitte an dem Kabel erfolgt. Es sind eine Aufbiegung (aufwärts gerichtete Biegung), eine Niederbiegung (abwärts gerichtete Biegung) und eine Verdrehung (seitliche Biegung) als Verformungen der Anschlußklemme des Quetschkontakttyps bekannt.

Die Verformung der Anschlußklemme des Quetschkontakttyps wurde bisher durch ein Vergleichsbeobachtungsverfahren (wobei der Prüfungsausführende ein tatsächliches Produkt mit einem vorgabengemäßen Produkt (dessen Maßabweichung sich innerhalb eines Spiels befindet) per Auge vergleicht) bzw. durch die Verwendung eines vereinfachten Mikroskops geprüft. Bei einem derartigen Verfahren bestehen jedoch Probleme im Hinblick darauf, daß Fehler aufgrund individueller Unterschiede erfolgen und daß viel Zeit für die Prüfung erforderlich ist, so daß die Effizienz des Prüfvorgangs nicht gut ist.

Es ist daher eine Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung 50 (dargestellt in 9) bekannt, welche vorgeschlagen wurde, um die oben erwähnten Probleme zu lösen, wie in der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung Hei. 9-138261 dargestellt. Durch dieses herkömmliche Beispiel wird die Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung 50 geschaffen, welche in der Lage ist, eine gebogene männliche Anschlußklemme 54 genau zu prüfen, und diese Vorrichtung umfaßt einen Stiftaufnahmeabschnitt 55, welcher ein Loch 57 mit einer minimalen Größe aufweist, in welches ein elektrischer Kontaktabschnitt 54a der männlichen Anschlußklemme 54 eingeführt werden kann, um in die Nähe eines leitenden Stifts 57a zu gelangen. Wenn die männliche Anschlußklemme 54 auch nur geringfügig gebogen ist, kann der elektrische Kontaktabschnitt 54a nicht in den Stiftaufnahmeabschnitt 55 eingeführt werden und kann daher nicht in Kontakt mit dem leitenden Stift 57a gebracht werden. In dieser Weise kann die Biegung der männlichen Anschlußklemme 54 beurteilt werden.

Diese Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung 50 umfaßt einen Hauptkörper 51, einen befestigten Verbinderhalteabschnitt 52, welcher an einem Ende des Hauptkörpers 51 aufrecht vorgesehen ist, und den beweglichen Stiftaufnahmeabschnitt 55 (welcher einem Gegensteckverbinder entspricht), welcher den leitenden Stift 57a zum Kontakt mit der männlichen Anschlußklemme 54 eines Verbinders 53, welcher durch den Verbinderhalteabschnitt 52 gehalten wird, enthält und dieser Stiftaufnahmeabschnitt 55 kann dadurch gleitend bewegt werden, um mit dem Verbinder 53 in Paßverbindung zu gelangen, daß ein Hebel 60 schwenkend bewegt wird. Das Einführloch 57 für die Einführung des elektrischen Kontaktabschnitts 54a der männlichen Anschlußklemme 54 in dieses ist in dem Stiftaufnahmeabschnitt 55 ausgebildet, und der leitende Stift 57a ist in einer hervorstehenden Weise in dem Einführloch 57 vorgesehen.

Der Verbinder 53 umfaßt ein Verbindergehäuse 53a, welches eine Anschlußklemmenaufnahmekammer aufweist, und die männliche Anschlußklemme 54, welche in der Anschlußklemmenaufnahmekammer aufgenommen ist. Der Verbinder 53 wird durch den Verbinderhalteabschnitt 52 in einer derartigen Weise gehalten, daß sich der elektrische Kontaktabschnitt 54a der männlichen Anschlußklemme 54 gegenüber dem leitenden Stift 57a in dem Stiftaufnahmeabschnitt 55 befindet.

Der bewegliche Stiftaufnahmeabschnitt 55 kann, während dieser durch einen geraden Führungskeil 61, welcher an dem Hauptkörper 51 ausgebildet ist, geführt wird, zu dem Verbinder 53 hin und von diesem fort gleiten. Ein Vertiefungsabschnitt 56 zur Paßverbindung mit einem Paßverbindungsabschnitt 53b des Verbinders 53 ist an dem Stiftaufnahmeabschnitt 55 ausgebildet, und das Einführloch 57 (in welchem der leitende Stift 57a in einer hervorstehenden Weise vorgesehen ist) ist in dem Vertiefungsabschnitt 56 ausgebildet. Das Einführloch 57 ist in einer Größe ausgebildet, welche im wesentlichen gleich einer zulässigen Biegungsstrecke einer männlichen Anschlußklemme 54 ist, und die männliche Anschlußklemme 54, welche über den zulässigen Grenzwert hinaus verformt ist, kann nicht in das Einführloch 57 eingeführt werden.

Der Stiftaufnahmeabschnitt 55 wird normalerweise durch eine Federkraft einer Schraubenfeder 63, welche um eine Führungswelle 62 angebracht ist, in einer Richtung gedrängt, welche von dem Verbinder 53 fort verläuft, und ist bei einer linken Position (in der Zeichnung) angeordnet, wenn der Hebel 60 nicht für eine Schwenkbewegung betätigt wird. Wenn der Hebel 60 betätigt wird, so daß dieser schwenkend bewegt wird, wird der Stiftaufnahmeabschnitt 55 gegen die Federkraft der Schraubenfeder 63 zu dem Verbinder 53 hin bewegt und wird an dem Verbinder 53 in Paßverbindung angebracht.

Der Hebel 60 ist an einem hinteren Ende des Stiftaufnahmeabschnitts 55 vorgesehen und kann den Stiftaufnahmeabschnitt 55 durch dessen Kurvenfläche 60a schieben, und dieser Hebel 60 ist durch einen Zapfen 64 schwenkbar gelagert. Wenn der Hebel 60 nicht betätigt wird, wird die Schwenkbewegung dieses Hebels durch ein Sperrelement 65 gesperrt.

Diese Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung weist jedoch die folgenden Probleme auf.

Erstens ist die Anzahl der Bauelemente der Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung 50 groß, und daher entsteht das Problem, daß die Vorrichtung eine große Größe aufweist und daher eine schlechte Handhabbarkeit aufweist. Ferner ist es schwierig, die Prüfgenauigkeit der Vorrichtung selbst zu verbessern, und sowohl der kompakte und genaue Verbinder als auch die männliche Anschlußklemme, welche in diesem Verbinder aufgenommen werden soll, können nicht sehr genau geprüft werden.

Und ferner muß bei dieser Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung 50 der Verbinder 53, welcher die männliche Anschlußklemme 54 darin aufnimmt, an dem Verbinderhalteabschnitt 52 befestigt werden, und es sind Zeit und Arbeit zum Befestigen des Verbinders 53 erforderlich, und die Prüfung kann nicht effizient ausgeführt werden (es ist schwierig, die Effizienz des Prüfvorgangs zu verbessern).

Ferner ist der Prüfgegenstand auf den Verbinder 53 (die männliche Anschlußklemme 54) beschränkt, und wenn die Art des Verbinders 53 gewechselt wird, müssen ein abgewandelter Verbinderhalteabschnitt 52 und ein abgewandelter Stiftaufnahmeabschnitt 55 zusätzlich hergestellt werden, und daher entstand das Problem, daß die oben erwähnte Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung nicht auf einer Mehrzweckbasis für die Prüfung anderer Arten von Verbindern und Anschlußklemmen verwendet werden kann. Und ferner ist der Verbinder 53 auf einen Verbinder weiblichen Typs beschränkt, welcher das sogenannte weibliche Verbindergehäuse 53a umfaßt, worin die männliche Anschlußklemme 54 aufgenommen ist, und die Prüfung von Verbindern des männlichen Typs und weiblichen Anschlußklemmen kann nicht ausgeführt werden.

Ferner ist zu befürchten, daß, wenn der Hebel 60 heftig schwenkend bewegt wird, um den Stiftaufnahmeabschnitt 55 in Paßverbindung mit dem Verbinder 53 zu bringen, der leitende Stift 57a hart gegen die männliche Anschlußklemme 54 stößt, so daß die männliche Anschlußklemme 54 und der leitende Stift 57a beschädigt werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Im Hinblick auf das vorangehende ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung mit einer hohen Mehrzweckeignung zu schaffen, welche in der Lage ist, eine gebogene männlichen Anschlußklemme oder eine gebogene weibliche Anschlußklemme einfach zu prüfen, und die Effizienz des Prüfvorgangs verbessern kann und zu niedrigen Kosten hergestellt werden kann, wobei eine kleine Anzahl von Bauelementen verwendet wird, und viele Arten von Anschlußklemmen prüfen kann.

Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wurde die oben erwähnte Aufgabe durch eine Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung der vorliegenden Erfindung gelöst, welche derart geschaffen wird, daß die Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung einen Vorrichtungs-Hauptkörper, welcher einen Meßlehrenaufnahmeabschnitt und einen Anschlußklemmenhalteabschnitt umfaßt, und eine Grenzlehre, welche in dem Meßlehrenaufnahmeabschnitt aufgenommen ist, umfaßt, und eine Biegung einer Anschlußklemme, welche an dem Anschlußklemmenhalteabschnitt befestigt ist, durch die Verwendung der Grenzlehre geprüft wird; und die Grenzlehre einen Öffnungsabschnitt aufweist, dessen Gestalt mit einem elektrischen Kontaktabschnitt der Anschlußklemme übereinstimmt, und dadurch beurteilt wird, ob sich die Biegung der Anschlußklemme innerhalb eines vorbestimmten Spiels befindet oder nicht, daß geprüft wird, ob der elektrische Kontaktabschnitt der Anschlußklemme, welcher zu der Grenzlehre hin hervorsteht, ohne Störung durch den Öffnungsabschnitt laufen kann.

Bei der obigen Konstruktion läuft, wenn sich die Biegung der Anschlußklemme, welche an dem Anschlußklemmenhalteabschnitt befestigt ist, innerhalb des Spiels befindet, der elektrische Kontaktabschnitt der Anschlußklemme durch den Öffnungsabschnitt der Grenzlehre, und daher wird entschieden, daß die Anschlußklemme ein angenommenes Produkt (vorgabengemäßes Produkt) ist. Demgegenüber kann, wenn der Biegungswinkel der Anschlußklemme größer als das Spiel ist, der elektrische Kontaktabschnitt der Anschlußklemme nicht durch den Öffnungsabschnitt der Grenzlehre laufen, und daher wird entschieden, daß die Anschlußklemme ein unannehmbares Produkt (mangelhaftes Produkt) ist. Und ferner wird die Anzahl der Bauelemente vermindert.

Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung der vorliegenden Erfindung in Abhängigkeit von dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung derart geschaffen, daß der Anschlußklemmenhalteabschnitt eine Befestigungsfläche aufweist, wobei eine Basisfläche der Anschlußklemme geeignet angepaßt ist, um dagegen zu stoßen, und ein Befestigungselement zum Drücken der Anschlußklemme gegen die Befestigungsfläche, um die Anschlußklemme zu befestigen, an dem Anschlußklemmenhalteabschnitt vorgesehen ist.

Bei dieser Konstruktion wird die Basisfläche der Anschlußklemme durch das Befestigungselement, wie etwa eine Schraube oder eine Feder, an der Befestigungsfläche des Anschlußklemmenhalteabschnitts gehalten, so daß eine Bezugsposition der Anschlußklemme relativ zu dem Öffnungsabschnitt der Grenzlehre festgelegt ist.

Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung der vorliegenden Erfindung in Abhängigkeit von dem ersten oder zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung derart geschaffen, daß eine Führungsfläche für eine äußere Fläche der Grenzlehre an dem Lehrenaufnahmeabschnitt ausgebildet ist.

Bei dieser Konstruktion wird die Grenzlehre durch die Führungsfläche geführt, so daß die Bezugsposition der Grenzlehre relativ zu dem elektrischen Kontaktabschnitt der Anschlußklemme festgelegt ist.

Gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung der vorliegenden Erfindung in Abhängigkeit von einem der ersten bis dritten Aspekte der vorliegenden Erfindung derart geschaffen, daß die Grenzlehre schwenkbar an dem Vorrichtungs-Hauptkörper gelagert ist.

Bei dieser Konstruktion kann durch schwenkendes Bewegen der Grenzlehre um einen beliebigen Winkel einfach entschieden werden, ob der elektrische Kontaktabschnitt der Anschlußklemme durch den Öffnungsabschnitt der Grenzlehre laufen kann.

Gemäß einem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung der vorliegenden Erfindung in Abhängigkeit von dem vierten Aspekt derart geschaffen, daß ein Lagerzapfen an dem Lehrenaufnahmeabschnitt angebracht ist und die Grenzlehre durch den Lagerzapfen schwenkbar gelagert ist.

Bei dieser Konstruktion kann die Grenzlehre in einer stabilen Weise schwenkend bewegt werden, wobei dies dem Vorsehen des Lagerzapfens zu verdanken ist.

Gemäß einem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung der vorliegenden Erfindung in Abhängigkeit von dem ersten bis fünften Aspekt derart geschaffen, daß die Breite des Öffnungsabschnittes im wesentlichen gleich der zulässigen Biegungsstrecke der Anschlußklemme ist.

Bei dieser Konstruktion läuft, wenn sich die Biegung der Anschlußklemme in dem zulässigen Bereich befindet, der elektrische Kontaktabschnitt der Anschlußklemme durch den Öffnungsabschnitt der Grenzlehre, und daher wird entschieden, daß die Anschlußklemme ein angenommenes Produkt ist. Daher wird keine Anschlußklemme, deren Biegung sich jenseits des zulässigen Grenzwerts befindet, zu einem nachfolgenden Verfahrensschritt überstellt, und die Grenzlehre erfüllt ihren Zweck.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist eine Draufsicht eines bevorzugten Rusführungsbeispiels einer Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung der vorliegenden Erfindung.

2 ist eine Querschnittsansicht gemäß der Linie A-A der Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung von 1.

3 ist eine Querschnittsansicht gemäß der Linie B-B der Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung.

4 ist eine erläuternde Ansicht der Prüfung einer männlichen Anschlußklemme durch die Verwendung der Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung.

5 ist eine Draufsicht, welche die männliche Anschlußklemme und die Prüfvorrichtung darstellt.

6 ist eine Draufsicht, welche ein Beispiel einer gebogenen männlichen Anschlußklemme darstellt.

7 ist eine Draufsicht, welche eine abgewandelte Prüfvorrichtung der Erfindung und eine weibliche Anschlußklemme darstellt.

8 ist eine Querschnittsansicht, welche eine weitere abgewandelte Prüfvorrichtung der Erfindung darstellt.

9 ist eine teilweise Querschnittsansicht einer herkömmlichen Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung.

GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird im folgenden unter Verweis auf die Zeichnung genau beschrieben.

Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung 10 der Erfindung, welche in den 1 bis 6 dargestellt ist, ist eine Vorrichtung, welche eine Grenzlehre 28 umfaßt. Diese Vorrichtung ist in der Lage, eine gebogene männliche Anschlußklemme 35 genau zu prüfen, ist einfach zu handhaben, kann eine Prüfung einfach ausführen, kann die Effizienz des Prüfvorgangs verbessern und weist eine kleinere Anzahl von Bauelementen auf, so daß die Prüfvorrichtung kompakt ist und eine ausgezeichnete Tragbarkeitseignung aufweist. Die Grenzlehre 28 ist eine Meßlehre zum Entscheiden, ob sich der Biegungswinkel &thgr; der männlichen Anschlußklemme 35 innerhalb eines Grenzwinkels (innerhalb eines Spiels) befindet oder nicht. Hierbei bedeutet der Ausdruck „Biegungswinkel &thgr;" einen Winkel zwischen einer unteren Fläche (horizontalen Fläche) 37c (welche als Bezugsfläche dient) der Anschlußklemme 35 und einer unteren Fläche 36a eines elektrischen Kontaktabschnitts 36 der gebogenen Anschlußklemme 35 (8), und der Grenzwinkel bedeutet den maximalen Biegungswinkel, welcher gemäß einer Produktvorgabe zulässig ist.

Die Anschlußklemme 35, welche ein Prüfgegenstand ist, ist eine männliche Anschlußklemme bzw. eine weibliche Anschlußklemme, welche beispielsweise in einem Verbinder (nicht dargestellt) eines Kraftfahrzeug-Kabelbaums aufgenommen wird. 5 stellt die männliche Anschlußklemme 35 dar, welche durch diese Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung 10 gemessen werden soll. 7 stellt eine weibliche Anschlußklemme 40 und eine Grenzlehre 28' dar, welche für die Prüfung dieser weiblichen Anschlußklemme 40 verwendet wird.

Die Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung 10 dieses Ausführungsbeispiels umfaßt einen Vorrichtungs-Hauptkörper 12, welcher einen Meßlehrenaufnahmeabschnitt 13 und einen Anschlußklemmenhalteabschnitt 20 aufweist, und die Grenzlehre 28, welche lösbar schwenkbar auf einem Lagerzapfen 14 gelagert ist, welcher in einer brückenartigen Weise quer (in Rechts-links-Richtung) durch den Meßlehrenaufnahmeabschnitt 13 verläuft. Der Anschlußklemmenaufnahmeabschnitt 20 weist eine Befestigungsfläche 23a auf, wobei die untere Fläche (Basisfläche) 37c der männlichen Anschlußklemme 35 (des Prüfgegenstands) geeignet angepaßt ist, um dagegen zu stoßen, und eine Befestigungsschraube (ein Befestigungselement) 25 zum Drücken der männlichen Anschlußklemme 35 gegen die Befestigungsfläche 23a, um die männliche Anschlußklemme 35 zu halten, ist an dem Aufnahmehalteabschnitt 20 vorgesehen. Die Grenzlehre 28 weist einen Öffnungsabschnitt 30 auf, welcher in einer Gestalt ausgebildet ist, welche mit der Gestalt des elektrischen Kontaktabschnitts 36 der männlichen Anschlußklemme 35 übereinstimmt. Die männliche Anschlußklemme 35 wird durch den Anschlußklemmenhalteabschnitt 20 gehalten, wobei der elektrische Kontaktabschnitt 36 zu der Grenzlehre 28 hin hervorsteht, und in diesem Zustand wird die Grenzlehre 28 schwenkend um den Lagerzapfen 14 bewegt, und ob sich der Biegungswinkel &thgr; der männlichen Anschlußklemme innerhalb des Grenzwinkels befindet oder nicht, wird dadurch entschieden, daß geprüft wird, ob der elektrische Kontaktabschnitt 36 ohne Störung durch den Öffnungsabschnitt 30 laufen kann oder nicht. Dies ist ein Merkmal der Erfindung.

Eine Bezugsfläche (Führungsfläche) 13d zum Führen der Schwenkbewegung der Grenzlehre 28 ist an dem Meßlehrenaufnahmeabschnitt 13 ausgebildet und verläuft in einer Richtung, welche lotrecht zu der Achse des Lagerzapfens 14 verläuft, und es ist dem Vorsehen dieser Bezugsfläche 13d zu verdanken, daß die Anordnung des Öffnungsabschnitts 30 der Grenzlehre 28 relativ zu dem elektrischen Kontaktabschnitt 36 der männlichen Anschlußklemme 35 bewirkt werden kann. Dies ist ein weiteres Merkmal der Erfindung.

Bei dieser Konstruktion läuft, wenn sich der Biegungswinkel &THgr; der männlichen Anschlußklemme 35 innerhalb des zulässigen Grenzwinkels befindet, der elektrische Kontaktabschnitt 36 der männlichen Anschlußklemme 35 durch den Öffnungsabschnitt 30 der Grenzlehre 28, und daher wird entschieden, daß die männliche Anschlußklemme 35 ein annehmbares Produkt ist. Demgegenüber kann, wenn der Biegungswinkel &thgr; der männlichen Anschlußklemme 35 größer als der Grenzwinkel ist, der elektrische Kontaktabschnitt 36 der männlichen Anschlußklemme 35 nicht durch den Öffnungsabschnitt 30 der Grenzlehre 28 laufen; und daher wird entschieden, daß die männliche Anschlußklemme 35 ein unannehmbares Produkt ist. Die Anordnung der Grenzlehre 28 wird dadurch bewirkt, daß diese an der Bezugsfläche 13d gehalten wird, und die Anordnung der männlichen Anschlußklemme 35 wird dadurch bewirkt, daß diese an der Befestigungsfläche 23a des Anschlußklemmenhalteabschnitts 20 gehalten wird, und die Anordnung der Grenzlehre 28 und der Anschlußklemme 35 relativ zueinander wird genau bewirkt.

Die Konstruktion und der Betrieb der Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung 10 dieses Ausführungsbeispiels werden unten genau beschrieben.

Zum Beschreiben der Erfindung werden die Konzepte „Vorwärts-rückwärts-Richtung", „Links-rechts-Richtung (Richtung der Breite)" und „Aufwärts-abwärts-Richtung (Richtung der Höhe)" folgendermaßen definiert. Die Vorwärts-rückwärts-Richtung ist als Längsrichtung des Vorrichtungs-Hauptkörpers 12 definiert, und die Vorderseite ist als der Abschnitt definiert, wo der Lagerzapfen 14 vorgesehen ist, und die Rückseite ist als der Abschnitt definiert, wo die Befestigungsschraube 25 vorgesehen ist, und die Links-rechts-Richtung ist als Axialrichtung des Lagerzapfens 14 definiert, und die linke Seite ist als der Abschnitt definiert, wo die Befestigungsschraube 25 vorgesehen ist. Die Aufwärts-abwärts-Richtung ist als Richtung der Plattendicke des Vorrichtungs-Hauptkörpers 12 definiert, und die untere Seite ist als die Seite definiert, zu welcher die Grenzlehre 28 schwenkend hin bewegt wird (2).

Wie in 1 dargestellt, umfaßt die Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung 10 den Vorrichtungs-Hauptkörper 12 und die Grenzlehre 28. Der Vorrichtungs-Hauptkörper 12 wird aus einem Legierungsbaustahl, wie etwa einem Chrom-Molybdän-Stahl (SCM), hergestellt und weist eine rechteckige plattenartige Gestalt auf. Der Meßlehrenaufnahmeabschnitt 13 weist die Gestalt eines rechteckigen Lochs auf und ist durch einen mittleren Abschnitt des Vorrichtungs-Hauptkörpers 12 verlaufend ausgebildet. Ein Griffabschnitt 18 zum Greifen durch die Finger des Prüfungsausführenden ist an dem vorderen Ende des Vorrichtungs-Hauptkörpers 12 ausgebildet, und der Anschlußklemmenhalteabschnitt 20 zum Halten der männlichen Anschlußklemme 35 (des Prüfgegenstands) ist an dem hinteren Ende des Vorrichtungs-Hauptkörpers 12 ausgebildet.

Der Lagerzapfen 14 ist an dem vorderen Endabschnitt des Meßlehrenaufnahmeabschnitts 13 ausgebildet und verläuft in einer brückenartigen Weise von der linken Seite zu der rechten Seite. Der Lagerzapfen 14 ist ein Metallzapfen, welcher getrennt von dem Vorrichtungs-Hauptkörper 12 ausgebildet ist, und ist gerade und weist einen runden Querschnitt auf. Dieser Lagerzapfen 14 ist an dessen gegenüberliegenden Endabschnitten durch Zapfenaufnahmeabschnitte 16 gelagert, welche jeweils in gegenüberliegenden Seitenabschnitten des Vorrichtungs-Hauptkörpers 12 ausgebildet sind. Der Lagerzapfen 14 weist einen derartigen Durchmesser auf, daß dieser selbst dann nicht gebogen und verformt wird, wenn die Grenzlehre 28, welche an einem mittleren Abschnitt dieses Lagerzapfens 14 angebracht ist, schwenkend bewegt wird. Ein Passungsspiel an jedem Endabschnitt des Lagerzapfens 14 (welcher an dessen gegenüberliegenden Endabschnitten gelagert ist) ist derart festgelegt, daß der Lagerzapfen 14 nicht wackelt.

Die gegenüberliegenden Enden des Lagerzapfens 14 stehen jeweils geringfügig von den gegenüberliegenden Seitenflächen des Vorrichtungs-Hauptkörpers 12 hervor, und Halteringe 15 sind jeweils in Paßverbindung an diesen hervorstehenden Endabschnitten angebracht. Die Halteringe 15 verhindern die Axialrichtungsbewegung des Lagerzapfens 14, so daß ein Herausziehen dieses Lagerzapfens 14 aus dem Vorrichtungs-Hauptkörper 12 verhindert wird. Die Halteringe 15 sind direkt an dem Lagerzapfen 14 in Paßverbindung angebracht und weisen eine generelle C-Gestalt auf und sind aus Federstahl (SUP) oder ähnlichem hergestellt, und daher können diese Halteringe 15 an dem Lagerzapfen 14 einfach in Paßverbindung angebracht werden.

Der Meßlehrenaufnahmeabschnitt 13 weist eine geringfügig größere Größe als die Grenzlehre 28 auf. Wenn die Grenzlehre 28 in diesem Meßlehrenaufnahmeabschnitt angebracht wird, wird ein Spalt zwischen einer vorderen inneren Fläche 13a und der Grenzlehre 28 ausgebildet, und es wird ein Spalt zwischen einer hinteren inneren Fläche 13b des Meßlehrenaufnahmeabschnitts 13 und der Grenzlehre 28 ausgebildet, und es wird ein Spalt zwischen einer linken inneren Seitenfläche 13c und der Grenzlehre 28 ausgebildet. Die rechte innere Seitenfläche des Maßlehrenaufnahmeabschnitts 13 dient als Bezugsfläche 13d, und die Grenzlehre 28 kann schwenkend bewegt werden, während diese in Gleitkontakt mit der Bezugsfläche 13d gehalten wird. Somit werden die Spalte jeweils an den drei Seiten des Meßlehrenaufnahmeabschnitts 13 ausgebildet, und daher kann die Grenzlehre 28 einfach betätigt werden, um schwenkend um den Lagerzapfen 14 bewegt zu werden. Die Bezugsfläche 13d braucht nicht immer in einem gesamten Bereich der rechten inneren Seitenfläche des Meßlehrenaufnahmeabschnitts 13 ausgebildet zu sein, sondern kann mindestens an einem Teil der rechten inneren Seitenfläche ausgebildet sein. Die Bezugsfläche 13d kann geändert werden, abhängig von der Richtung der Grenzlehre 28 und der Richtung der Anschlußklemme.

Die inneren Flächen 13a bis 13d des Meßlehrenaufnahmeabschnitts 13 werden durch Polieren oder ähnliches zu einer mittleren Mittellinienrauheit (Ra) (Oberflächenrauheit) endbearbeitet, welche nicht kleiner als 1,6a ist. Insbesondere wird die Bezugsfläche 13d zum Kontakt mit der äußeren Fläche der Grenzlehre 28 zum Führen davon genauer endbearbeitet als die anderen inneren Flächen 13a bis 13c, so daß die Anordnung der Grenzlehre 28 sehr genau bewirkt werden kann.

Der Anschlußklemmenhalteabschnitt 20 umfaßt einen Schlitz 21 zum Aufnehmen eines Kabelverbindungsabschnitts 37 der männlichen Anschlußklemme 35 und eines Kabels 45, welches mit der männlichen Anschlußklemme 35 verbunden ist, und die Befestigungsschraube 25 zum Befestigen der männlichen Anschlußklemme 35 in dem Schlitz 21. Der Schlitz 21 ist in einer gestuften Anordnung ausgebildet und umfaßt einen schmalen Abschnitt 22, welcher mit dem Meßlehrenaufnahmeabschnitt 13 verbunden ist, und einen breiten Abschnitt 26, welcher von dem schmalen Abschnitt 22 ausgeht. Ein Vorsprung 23 ist an dem schmalen Abschnitt 22 ausgebildet, und ein distales Ende 25a der Befestigungsschraube 25 ist in gegenüberliegender Beziehung zu diesem Vorsprung 23 angeordnet.

Die obere Fläche des Vorsprungs 23 ist eben und definiert die Befestigungsfläche 23a, wobei die untere Fläche (Bezugsfläche) 37c der männlichen Anschlußklemme 35 geeignet angepaßt ist, um dagegen zu stoßen. Diese Befestigungsfläche 23a und eine innere Seitenfläche 30a des Öffnungsabschnitts 30 sind in einer gemeinsamen Ebene angeordnet. Die männliche Anschlußklemme 35 wird durch die Befestigungsschraube 25 gegen die Befestigungsfläche 35a gedrückt und wird daher daran befestigt, und dadurch wird die Bezugsposition der männlichen Anschlußklemme 35 festgelegt, und die Anordnung der Grenzlehre 28 und des elektrischen Kontaktabschnitts 36 der männlichen Anschlußklemme 35 relativ zueinander kann genau bewirkt werden.

Die Befestigungsschraube 25 wird durch ein Durchgangsloch 27 geführt, welches in einem Wandabschnitt des Vorrichtungs-Hauptkörpers 12 ausgebildet ist. Ein Außengewindeabschnitt 25b der Befestigungsschraube wird in einen Innengewindeabschnitt 27a, welcher in einem inneren Abschnitt des Durchgangslochs 27 ausgebildet ist, geschraubt, und das distale Ende 25a liegt zu dem schmalen Abschnitt 22 des Schlitzes 21 hin frei. Durch Anziehen der Befestigungsschraube 25 wird die männliche Anschlußklemme 35 fest zwischen der Befestigungsfläche 23a des Vorsprungs 23 und dem distalen Ende 25a der Befestigungsschraube 25 gehalten. Die Entfernung zwischen der Befestigungsfläche 23a und dem distalen Ende 25a der Befestigungsschraube 25 entspricht einer Quetschhöhe H (6) des Kabelverbindungsabschnitts 37 der männlichen Anschlußklemme 35. Durch Abstimmen der Stärke des Anziehens der Befestigungsschraube 25 kann eine beliebige andere geeignete männliche Anschlußklemme, welche eine unterschiedliche Quetschhöhe H aufweist, befestigt werden. Das Befestigungselement zum Befestigen der männlichen Anschlußklemme 35 ist nicht auf die Befestigungsschraube 25 beschränkt, und es kann ein beliebiges anderes geeignetes Element, wie etwa eine Innensechskantschraube und eine Feder, verwendet werden.

Der breite Abschnitt 26 ist in einer derartigen Größe ausgebildet, daß der Kabelverbindungsabschnitt 37 der männlichen Anschlußklemme 35 und des Kabels 45 (welches durch Druckbefestigung an diesem Kabelverbindungsabschnitt 37 angebracht wird und davon nach außen ausgehend verläuft) ohne Störung in dem breiten Abschnitt 26 aufgenommen werden kann. Der breite Abschnitt 26 ist somit in einer ausreichend großen Breite ausgebildet, und dadurch können sowohl eine beliebige andere geeignete Anschlußklemme mit einer unterschiedlichen Größe als auch ein beliebiges anderes geeignetes Kabel mit einer unterschiedlichen Größe ohne Störung in dem breiten Abschnitt 26 aufgenommen werden, so daß dieses Prüfverfahren auf eine breite Vielfalt von Anschlußklemmen und Kabeln angewandt werden kann.

Die Grenzlehre 28 wird geeigneterweise aus einem stark kohlenstoffhaltigen Chromstahl (SCr) hergestellt, welcher eine Wärmebehandlung und eine Stabilisierungsbehandlung erhält. Durch Anwenden der Wärmebehandlung und der Stabilisierungsbehandlung wird eine Alterungsänderung der Maße verhindert, und ferner steigt die Härte der Meßlehrenoberfläche an, so daß die Genauigkeit der Grenzlehre 28 über eine lange Zeitperiode erhalten werden kann. Verschiedene Oberflächenbehandlungen sind wirksam, um die Härte der Meßlehrenoberfläche zu steigern. Beispielsweise können ein Kugelstrahlverfahren oder eine Keramikbeschichtung durch physikalische Bedampfung (PVD-Verfahren) angewandt werden.

Die Grenzlehre 28 ist in einer rechteckigen plattenartigen Gestalt ausgebildet, und deren Plattendicke ist gleich der Plattendicke des Vorrichtungs-Hauptkörpers 12. Ein Durchgangsloch 31 für den Durchgang des Lagerzapfens 14 dadurch ist durch einen Endabschnitt der Grenzlehre 28 hindurch ausgebildet, während der Öffnungsabschnitt 30 für den elektrischen Kontaktabschnitt 36 der männlichen Anschlußklemme 35 in dem anderen Endabschnitt davon ausgebildet ist. Der Lagerzapfen 14 ist lose in dem Durchgangsloch 31 angebracht, und die Grenzlehre 28 kann schwenkend um den Lagerzapfen 14 bewegt werden.

Der Öffnungsabschnitt 30 wird durch eine Elektroerosivbearbeitung, wie etwa Kabelschneiden, genau in der Gestalt, welche mit der Gestalt des elektrischen Kontaktabschnitts 35 übereinstimmt, ausgebildet. Die Breite des Öffnungsabschnitts 30 ist im wesentlichen gleich der zulässigen Biegungsstrecke der männlichen Anschlußklemme 35. Innerhalb des Bereichs des zulässigen Werts ist der Grenzwinkel (der maximale Biegungswinkel) der männlichen Anschlußklemme 35 festgelegt, und die männliche Anschlußklemme 35, deren Biegungswinkel sich innerhalb des Grenzwinkels befindet, läuft durch den Öffnungsabschnitt 30 und wird daher als annehmbar beurteilt. Demgegenüber kann die Anschlußklemme, deren Biegungswinkel größer als der Grenzwinkel ist, nicht durch den Öffnungsabschnitt 30 laufen, wie in 4 dargestellt, und wird daher als unannehmbar beurteilt.

In 5 sind die männliche Anschlußklemme 35 und die Grenzlehre 28 einander gegenüber angeordnet, und in 7 sind die weibliche Anschlußklemme 40 und die Grenzlehre 28' einander gegenüber angeordnet. Wie in 5 dargestellt, wird die männliche Anschlußklemme 35 durch Stanzen eines Stückes aus einem elektrisch leitenden Metallblech und sodann durch Biegen davon ausgebildet, und die männliche Anschlußklemme 35 umfaßt den elektrischen Kontaktabschnitt 36, welcher an deren einem Ende vorgesehen ist, und den Kabelverbindungsabschnitt 37, welcher an dem anderen Ende vorgesehen ist. Der schnauzenartige elektrische Kontaktabschnitt 36 ist in einer geeigneten Gestalt ausgebildet, um in einen elektrischen Kontaktabschnitt 41 der weiblichen Anschlußklemme 40 von 7 eingeführt zu werden. Der Kabelverbindungsabschnitt 37 umfaßt ein Paar vorderer Druckklemmelementsabschnitte 37a und ein Paar hinterer Druckklemmelementsabschnitte 37b, und die vorderen Druckklemmelementsabschnitte 37a werden durch Druckbefestigung an einem Leiterdraht 45a des Kabels 45 angebracht, während die hinteren Druckklemmelementsabschnitte 37b durch Druckbefestigung an einem Mantel 45b des Kabels 45 angebracht werden. Obgleich die untere Fläche 37c des Kabelverbindungsabschnitts 37 als Bezugsfläche der männlichen Anschlußklemme 35 dient, kann die obere Fläche des Kabelverbindungsabschnitts 37 als Bezugsfläche verwendet werden, wobei in dem Fall die männliche Anschlußklemme 35 umgekehrt wird und in diesem Zustand befestigt wird.

Wie die männliche Anschlußklemme 35 wird die weibliche Anschlußklemme 40, welche in 7 dargestellt ist, durch Stanzen eines Stückes aus einem elektrisch leitenden Metallblech und sodann durch Biegen davon ausgebildet. Die weibliche Anschlußklemme 40 umfaßt den kastenartigen elektrischen Kontaktabschnitt 41, welcher an einem Ende davon vorgesehen ist, und einen Kabelverbindungsabschnitt 42, welcher an dem anderen Ende vorgesehen ist. Ein elastischer Kontaktelementsabschnitt 41b ist geeignet in dem elektrischen Kontaktabschnitt 41 ausgebildet, um die weibliche Anschlußklemme 40 fest mit der männlichen Anschlußklemme 35 in Kontakt zu bringen. Wie der Kabelverbindungsabschnitt 37 der männlichen Anschlußklemme 35 umfaßt der Kabelverbindungsabschnitt 42 ein Paar vorderer Druckklemmelementsabschnitte 42a zur Druckbefestigung an einem Leiterdraht 45 und ein Paar hinterer Druckklemmelementsabschnitte 42b zur Druckbefestigung an einem Mantel 45b.

Ein Öffnungsabschnitt 30' der Grenzlehre 28' ist in einer Gestalt ausgebildet, welche mit der Gestalt des elektrischen Kontaktabschnitts 41 der weiblichen Anschlußklemme 40 übereinstimmt. Der Öffnungsabschnitt 30' ist in einer Größe ausgebildet, welche im wesentlichen gleich der zulässigen Biegungsstrecke der weiblichen Anschlußklemme 40 ist, so daß die weibliche Anschlußklemme 40, deren Biegungswinkel &thgr; sich innerhalb des Grenzwinkels befindet, durch den Öffnungsabschnitt 30' laufen kann.

Die männliche Anschlußklemme 35 wird in einem weiblichen Verbindergehäuse zum Ausbilden eines weiblichen Verbinders (nicht dargestellt) aufgenommen, während die weibliche Anschlußklemme 40 in einem männlichen Verbindergehäuse zum Ausbilden eines männlichen Verbinders (nicht dargestellt) aufgenommen wird. Wenn die zwei Verbinder in Paßverbindung miteinander gebracht werden, werden die Anschlußklemmen 35 und 40 elektrisch miteinander verbunden. Wenn die männliche Anschlußklemme 35 und/oder die weibliche Anschlußklemme 40 jedoch an deren elektrischen Kontaktabschnitten 36 und 41 gebogen sind, entsteht das Problem, daß die Anschlußklemmen 35 und 40 nicht elektrisch miteinander verbunden werden, wenn die zwei Verbinder in Paßverbindung miteinander gebracht werden, so daß die mangelhafte Verbindung ermöglicht wird. Daher schuf der Anmelder der vorliegenden Patentanmeldung die Vorrichtung, welche in der Lage ist, die Biegung der Anschlußklemme 35, 40 zu prüfen, um eine derartige mangelhafte Verbindung zu verhindern. Bei Verwendung der Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung 10 der Erfindung kann die gebogene Anschlußklemme 35, 40 genau geprüft werden, und die Vorrichtung ist einfach zu handhaben, und die Prüfung kann einfach ausgeführt werden, und die Effizienz des Prüfvorgangs kann verbessert werden.

Als nächstes werden sowohl das Verfahren zum Aufbauen der Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung 10 als auch das Verfahren zum Prüfen der Anschlußklemme 35, 40 durch die Verwendung der Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung 10 beschrieben.

Zuerst wird die Grenzlehre 28, 28' in dem Meßlehrenaufnahmeabschnitt 13 des Vorrichtungs-Hauptkörpers 12 aufgenommen, und das Durchgangsloch 31, 31' in der Grenzlehre 28, 28' wird in Ausrichtung mit den Zapfenaufnahmeabschnitten (Löchern) 16 in dem Vorrichtungs-Hauptkörper 12 angeordnet, und der Lagerzapfen 14 wird in diese ausgerichteten Löcher eingeführt. Die Halteringe 15 werden jeweils in Paßverbindung an den gegenüberliegenden Endabschnitten des Lagerzapfens 14 angebracht, um den Lagerzapfen 14 gegen ein Herausziehen aus den Zapfenaufnahmeabschnitten 16 zu halten. Infolgedessen wird die Grenzlehre 28, 28' an dem Vorrichtungs-Hauptkörper angebracht und kann schwenkend um den Lagerzapfen 14 bewegt werden, während diese durch die Bezugsfläche 13d des Meßlehrenaufnahmeabschnitts 13 bewegt wird.

Als nächstes wird das Anschlußklemmen-Prüfverfahren beschrieben.

Die Grenzlehre 28, 28' wird schwenkend nach unten bewegt (stattdessen kann die Grenzlehre 28, 28' schwenkend nach oben bewegt werden), und in diesem Zustand wird der Kabelverbindungsabschnitt 37, 42 der Anschlußklemme 35, 40, welcher mit dem Kabel verbunden ist, in den Anschlußklemmenaufnahmeabschnitt 20 des Vorrichtungs-Hauptkörpers 12 eingeführt, und die Befestigungsschraube 25 wird mit einem vorbestimmten Spannmoment angezogen, wobei die untere Fläche 37c, 42c der Anschlußklemme 35, 40 an der Befestigungsfläche 23a gehalten wird, so daß die Anschlußklemme 35, 40 in einer auslegerartigen Weise gehalten wird. Dadurch, daß die Anschlußklemme 35, 40 somit gegen die Befestigungsfläche 23a gedrückt wird, wird die Bezugsposition der Anschlußklemme 35 und 40 festgelegt, und es wird die Anordnung des elektrischen Kontaktabschnitts 36, 41 der Anschlußklemme 35, 40 (angeordnet an der freien Endseite) relativ zu dem Öffnungsabschnitt 30, 30' der Grenzlehre 28, 28' bewirkt. Sodann wird die Grenzlehre 28, 28' zu deren Anfangsposition zurückgeführt. Zu diesem Zeitpunkt wird, wenn der elektrische Kontaktabschnitt 36, 41 ohne Störung durch die Grenzlehre 28, 28' durch den Öffnungsabschnitt 30, 30' läuft, entschieden, daß sich der Biegungswinkel &thgr; der Anschlußklemme 35, 40 innerhalb des Grenzwinkels befindet. Demgegenüber wird, wenn eine Störung des elektrischen Kontaktabschnitts 36, 41 durch die Grenzlehre 28, 28' erfolgt und dieser nicht durch den Öffnungsabschnitt 30, 30' laufen kann, entschieden, daß der Biegungswinkel &thgr; der Anschlußklemme 35, 40 größer als der Grenzwinkel ist.

Bei dieser Konstruktion kann einfach und genau geprüft werden, ob sich die Biegung der Anschlußklemme 35, 40, welche in dem Verbinder aufgenommen werden soll, innerhalb des vorgeschriebenen Spiels befindet oder nicht, und die Effizienz des Prüfvorgangs wird verbessert, und ferner trägt diese Konstruktion zu der verbesserten Zuverlässigkeit der Verbinderverbindung bei. Es kann die Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung geschaffen werden, welche die kleine Anzahl der Bauelemente aufweist und kompakt ist und eine ausgezeichnete Tragbarkeitseignung aufweist.

Wie in 8 dargestellt, ist es vorteilhaft, ein Federelement zwischen der linken inneren Seitenfläche 13c und einer Grenzlehre 28'' vorzusehen, um die Grenzlehre 28'' normalerweise gegen die rechte innere Seitenfläche zu drängen. Beispielsweise wird ein Federaufnahmeabschnitt 33 in einem Durchgangsloch 31 (für den Durchgang des Lagerzapfens 14 dadurch hindurch) in der Grenzlehre 28'' ausgebildet, und eine Druckschraubenfeder 34 in einem elastisch verformten Zustand wird in diesem Federaufnahmeabschnitt 33 aufgenommen, um die Grenzlehre 28'' normalerweise gegen die rechte innere Seitenfläche zu drängen.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben erwähnten Ausführungsbeispiele beschränkt, und es können verschiedene Abwandlungen vorgenommen werden, ohne von dem Schutzumfang des Gegenstands der Erfindung abzuweichen.

Wie oben beschrieben, weist bei der vorliegenden Erfindung die Grenzlehre den Öffnungsabschnitt auf, dessen Gestalt mit dem elektrischen Kontaktabschnitt der Anschlußklemme übereinstimmt, und daher läuft, wenn sich die Biegung der Anschlußklemme innerhalb des Spiels befindet, der elektrische Kontaktabschnitt der Anschlußklemme durch den Öffnungsabschnitt der Grenzlehre, und daher wird entschieden, daß die Anschlußklemme ein angenommenes Produkt ist. Demgegenüber kann, wenn der Biegungswinkel der Anschlußklemme größer als das Spiel ist, der elektrische Kontaktabschnitt der Anschlußklemme nicht durch den Öffnungsabschnitt der Grenzlehre laufen, und daher wird entschieden, daß die Anschlußklemme ein unannehmbares Produkt ist. Daher kann die gebogene männliche/weibliche Anschlußklemme einfach geprüft werden, und ferner wird die Effizienz des Prüfvorgangs verbessert. Und ferner wird die kompakte und kostengünstige Gestaltung der Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung erreicht. Ferner können durch Wechseln der Grenzlehre viele Arten von Anschlußklemmen geprüft werden, und es kann die Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung mit einer hohen Mehrzweckeignung geschaffen werden.

Bei der vorliegenden Erfindung wird die Basisfläche der Anschlußklemme durch das Befestigungselement an der Befestigungsfläche des Anschlußklemmenhalteabschnitts gehalten, so daß die Bezugsposition der Anschlußklemme relativ zu dem Öffnungsabschnitt der Grenzlehre festgelegt ist.

Bei der vorliegenden Erfindung ist die Führungsfläche für die Grenzlehre an dem Meßlehrenaufnahmeabschnitt ausgebildet, und daher ist die Bezugsposition der Grenzlehre relativ zu dem elektrischen Kontaktabschnitt der Anschlußklemme festgelegt. Daher wird die Anordnung des Öffnungsabschnitts der Grenzlehre relativ zu dem elektrischen Kontaktabschnitt der Anschlußklemme bewirkt, so daß die Biegung der Anschlußklemme genau geprüft werden kann.

Bei der vorliegenden Erfindung kann durch schwenkendes Bewegen der Grenzlehre um einen beliebigen Winkel einfach entschieden werden, ob der elektrische Kontaktabschnitt der Anschlußklemme durch den Öffnungsabschnitt der Grenzlehre laufen kann oder nicht. Daher wird die Effizienz des Prüfvorgangs verbessert.

Bei der vorliegenden Erfindung kann die Grenzlehre in einer stabilen Weise schwenkend bewegt werden, wobei dies dem Vorsehen des Lagerzapfens zu verdanken ist. Daher wird die vorteilhafte Wirkung der Erfindung weiter verbessert.

Bei der vorliegenden Erfindung ist die Breite des Öffnungsabschnitts im wesentlichen gleich der zulässigen Biegungsstrecke der Anschlußklemme. Daher läuft, wenn sich die Biegung der Anschlußklemme innerhalb des zulässigen Bereichs befindet, der elektrische Kontaktabschnitt der Anschlußklemme durch den Öffnungsabschnitt der Grenzlehre, und daher wird entschieden, daß die Anschlußklemme ein angenommenes Produkt ist. Daher wird keine Anschlußklemme, deren Biegung sich jenseits des zulässigen Grenzwerts befindet, zu einem nachfolgenden Verfahrensschritt überstellt, und die Güte des Kabelbaums wird verbessert.


Anspruch[de]
  1. Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung, umfassend:

    einen Vorrichtungs-Hauptkörper, welcher einen Meßlehrenaufnahmeabschnitt und einen Anschlußklemmenhalteabschnitt umfaßt; und

    eine Grenzlehre, welche in dem Meßlehrenaufnahmeabschnitt aufgenommen ist, wobei die Grenzlehre einen Öffnungsabschnitt aufweist, dessen Gestalt mit einem elektrischen Kontaktabschnitt der Anschlußklemme übereinstimmt.
  2. Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, wobei dadurch entschieden wird, ob sich die Biegung der Anschlußklemme innerhalb eines vorbestimmten Spiels befindet, daß geprüft wird, ob der elektrische Kontaktabschnitt der Anschlußklemme, welcher zu der Grenzlehre hin hervorsteht, ohne Störung durch den Öffnungsabschnitt laufen kann oder nicht.
  3. Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Anschlußklemmenhalteabschnitt eine Befestigungsfläche, wobei eine Basisfläche der Anschlußklemme geeignet angepaßt ist, um daran anzustoßen, und ein Befestigungselement zum Drücken der Anschlußklemme gegen die Befestigungsfläche zum Befestigen der Anschlußklemme aufweist.
  4. Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Meßlehrenaufnahmeabschnitt eine Führungsfläche für eine äußere Fläche der Grenzlehre aufweist.
  5. Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Grenzlehre schwenkbar an dem Vorrichtungs-Hauptkörper gelagert ist.
  6. Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Meßlehrenaufnahmeabschnitt einen Lagerzapfen aufweist und die Grenzlehre durch den Lagerzapfen schwenkbar gelagert ist.
  7. Anschlußklemmen-Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche l bis 6, wobei die Breite des Öffnungsabschnitts im wesentlichen gleich einer zulässigen Biegungsstrecke der Anschlußklemme ist.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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