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Dokumentenidentifikation DE60104492T2 13.01.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001183937
Titel Gehäuse für Rasenmäher
Anmelder Honda Giken Kogyo K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kutsukake, Mitsuhiro, Wako-shi, Saitama-ken, JP
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Aktenzeichen 60104492
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 31.08.2001
EP-Aktenzeichen 013074208
EP-Offenlegungsdatum 06.03.2002
EP date of grant 28.07.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.01.2005
IPC-Hauptklasse A01D 43/063

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Gehäusestruktur zur Verwendung in einem Typ von Rasenmähern, der einen Grasschnitt-Austragsdurchgang einschließt, welcher sich aus einem Schneidklingengehäuse erstreckt, um den Grasschnitt aus dem Schneidklingengehäuse auszutragen, und eine separate oder gesonderte Bodenplatte, die den Boden des Grasschnitt-Austragsdurchgangs schließt.

Gehäusestrukturen für Rasenmäher sind beispielsweise aus der japanischen Gebrauchsmuster-Offenlegungsschrift Nr. SHO-63-61223, und der GB-A-2641100 und der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. HEI-1-218509 bekannt, welche alle Rasenmäher des sogenannten Nachgeh-Typs offenbaren. Im Spezielleren zeigt die japanische Gebrauchsmuster-Offenlegungsschrift Nr. SHO-63-61223, dass eine Bodenplatte eines Grasschnitt-Austragsdurchgangs mittels Schrauben an einem Schneidklingengehäuse befestigt ist, und die japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. HEI-1-218509 zeigt, dass der Grasschnitt-Austragsdurchgang auf der oberen oder inneren Fläche der Bodenplatte bei einem Abschnitt nahe eines Ausgangs (d.h. Grasschnitt-Austragsöffnung) des Durchgangs einen verhältnismäßig großen Höhenunterschied aufweist.

Bei dem in der vorstehend erwähnten japanischen Gebrauchsmuster-Offenlegungsschrift offenbarten Rasenmäher des Nachgeh-Typs sind jedoch relativ mühsame und schwierige Vorgänge erforderlich, um die Bodenplatte an das Schneidklingengehäuse zu schrauben. Falls eine der Schrauben verloren geht, die zum Anschrauben der Bodenplatte verwendet werden, kann die Bodenplatte nicht ordnungsgemäß am Schneidklingengehäuse befestigt werden, und somit muss die Handhabung der Teile in einer geeigneten Weise vorgenommen werden. Bei dem in der vorstehend erwähnten japanischen Patent-Offenlegungsschrift offenbarten Rasenmäher des Nachgeh-Typs würde der Höhenunterschied auf der Bodenplatte nahe der Grasschnitt-Austragsöffnung ferner mit dem Grasschnitt kollidieren und den Grasschnitt dabei beträchtlich behindern, durch den Austragsdurchgang ebenmäßig ausgetragen zu werden.

Es ist dementsprechend eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Gehäusestruktur für einen Rasenmäher vorzusehen, welche das Montieren einer Bodenplatte eines Grasschnitt-Austragsdurchgangs beträchtlich vereinfachen kann und es ebenfalls erlaubt, den Grasschnitt ebenmäßig durch den Grasschnitt-Austragsdurchgang auszutragen, ohne durch die Bodenplatte behindert zu werden.

Um die vorstehend erwähnte Aufgabe zu bewerkstelligen, sieht die vorliegende Erfindung eine verbesserte Gehäusestruktur zur Verwendung in einem Rasenmäher vor, welche umfasst: einen Grasschnitt-Austragsdurchgang zum Austragen von Grasschnitt aus einem Schneidklingengehäuse, in welchem eine Schneidklinge untergebracht ist, wobei der Grasschnitt-Austragsdurchgang einen Boden aufweist, der durch eine gesonderte Bodenplatte verschlossen ist; ein Brückenglied, welches benachbart und längs einer Breite eines Eingangs des Grasschnitt-Austragsdurchgangs angeordnet ist und einen konkaven Abschnitt zum Einführen und Darin-Zurückhalten eines vorderen Endabschnitts der Bodenplatte aufweist, wobei der konkave Abschnitt durch obere und untere Flansche des Brückenglieds festgelegt ist; und eine Rückenplatte, welche benachbart und längs einer Breite eines Ausgangs des Grasschnitt-Austragsdurchgangs angeordnet ist und eine Verriegelungsausnehmung oder ein Verriegelungsloch aufweist, wobei die Bodenplatte an einem hinteren Endabschnitt derselben einen Vorsprung zum Passeingriff mit der Verriegelungsausnehmung oder dem Verriegelungsloch der Bodenplatte aufweist. In der vorliegenden Erfindung ist die Bodenplatte am Körper des Gehäuses befestigt, wobei der vordere Endabschnitt in den konkaven Abschnitt des Brückenglieds eingeführt ist und der Vorsprung auf dem hinteren Endabschnitt in die Verriegelungsausnehmung oder das Verriegelungsloch der Rückenplatte eingepasst ist.

Wie bei konventionellen Rasenmähern ist in der erfindungsgemäßen Gehäusestruktur der Grasschnitt-Austragsdurchgang vorgesehen, um den geschnittenen Grasschnitt aus dem Schneidklingengehäuse auszutragen, in welchem die Schneidklinge untergebracht ist, und der Boden dieses Grasschnitt-Austragsdurchgangs ist durch die gesonderte Bodenplatte geschlossen. Um die Bodenplatte zu montieren, ist das Brückenglied benachbart und längs der waagrechten Breite des Eingangs des Grasschnitt-Austragsdurchgangs vorgesehen, und dieses Brückenglied weist obere und untere Flansche auf, welche zusammen einen kanalförmigen, konkaven Abschnitt zum Einführen und Darin-Zurückhalten des vorderen Endabschnitts der Bodenplatte festlegen. Die Rückenplatte mit dem Verriegelungsloch ist benachbart und längs der waagrechten Breite des Ausgangs des Grasschnitt-Austragsdurchgangs vorgesehen. Auf dem hinteren Endabschnitt der Bodenplatte ist der Vorsprung zum Passeingriff mit dem Verriegelungsloch der Rückenplatte ausgebildet. In dieser Erfindung ist die Bodenplatte am Körper des Gehäuses befestigt ist, wobei der vordere Endabschnitt in den konkaven Abschnitt des Brückenglieds eingeführt und der Vorsprung auf dem hinteren Endabschnitt in das Verriegelungsloch der Rückenplatte eingepasst ist. Solche Anordnungen können das Montieren der Bodenplatte beträchtlich vereinfachen und können somit die Gesamtkosten des Gehäuses verringern.

In einer Ausführung der vorliegenden Erfindung weist der vordere Endabschnitt der Bodenplatte einen eingedrückten Oberflächenbereich auf, um darin den oberen Flansch des Brückenglieds derart aufzunehmen und darin zurückzuhalten, dass die obere Fläche des oberen Flanschs, die im eingedrückten Oberflächenbereich aufgenommen ist, bündig mit der vom eingedrückten Oberflächenbereich verschiedenen, oberen Fläche der Bodenplatte liegt. Wenn die Bodenplatte am Körper des Gehäuses montiert ist, liegen die oberen Flächen des oberen Flanschs des Brückenglieds und der Bodenplatte miteinander bündig, ohne dass ein Höhenunterschied zwischen ihnen besteht, welcher mit dem Grasschnitt kollidieren und verhindern würde, dass dieser ebenmäßig ausgetragen wird, sodass das geeignete und ebenmäßige Austragen des Grasschnitts durch den Austragsdurchgang durch die vorliegende Erfindung erreicht werden kann.

In einer Ausführung der vorliegenden Erfindung weist das Gehäuse eine obere hintere Endausnehmung auf, die durch das Ausnehmen von mindestens einem oberen hinteren Endrand eines Abschnitts des Gehäuses gebildet ist, welcher sich als eine Erweiterung eines Deckenabschnitts des Grasschnitt-Austragsdurchgangs erstreckt, und ein der oberen hinteren Endausnehmung benachbarter, oberer hinterer Randbereich des Deckenabschnitts ist als ein gebogener Verstärkungsabschnitt in einer knickförmigen Schnittgestalt ausgebildet, um den so ausgenommenen, oberen hinteren Endrand des Gehäuses zu verstärken. Die obere hintere Endausnehmung, welche so durch das Ausnehmen mindestens des oberen hinteren Endrands eines Abschnitts des Gehäuses ausgebildet ist, erlaubt es dem Grasschnitt, ebenmäßig ausgetragen zu werden, ohne an den vorstehend erwähnten, oberen hinteren Endrand des Gehäuses zu stoßen. Ferner ist der der oberen hinteren Endausnehmung benachbarte, obere hintere Randbereich des Deckenabschnitts als gebogener Verstärkungsabschnitt ausgebildet, der dazu dient, den so ausgenommenen, oberen hinteren Endrand des Gehäuses zu verstärken. Somit erlaubt die Erfindung das ebenmäßige Austragen des Grasschnitts, während sie gleichzeitig die notwendige mechanische Festigkeit des Gehäuses aufrechterhält.

Einige bevorzugte Ausführungen der vorliegenden Erfindung werden lediglich beispielhaft mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungsblätter ausführlicher beschrieben, in welchen:

1 eine perspektivische Ansicht ist, welche eine gesamte äußere Erscheinung eines Rasenmähers zeigt, der eine Gehäusestruktur nach einer Ausführung der vorliegenden Erfindung verwendet;

2 eine in einer Richtung von Pfeil 2 in 1 genommene Ansicht des Rasenmähers ist;

3 eine in einer Richtung von Pfeil 3 in 1 genommene Draufsicht des Rasenmähers ist;

4 eine in einer Richtung von Pfeil 4 in 1 genommene Druntersicht des Rasenmähers ist;

5 eine Draufsicht der im Rasenmäher verwendeten Gehäusestruktur ist;

6 eine längs der Linie 6 – 6 in 5 genommene Schnittansicht ist, welche besonders zeigt, wie eine Bodenplatte an einem Körper des Gehäuses montiert ist;

7A bis 7C Diagramme zur Erklärung sind, wie die Rasenmäher-Gehäusestruktur der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist;

8 eine in einer Richtung von Pfeil 8 in 6 genommene hintere Endansicht des Gehäuses ist;

9 eine längs der Linie 9 – 9 in 8 genommene Schnittansicht ist, welche Einzelheiten einer oberen hinteren Endausnehmung im Gehäuse zeigt;

10A eine Ansicht zur Erklärung ist, wie eine konventionelle Rasenmäher-Gehäusestruktur betätigt wird;

10B eine Ansicht zur Erklärung ist, wie die Rasenmäher-Gehäusestruktur der dargestellten Ausführung der Erfindung betätigt wird;

11 eine Seitenansicht des Gehäuses ist, welche besonders eine der beiden Griffstreben und andere Elemente zeigt, die sich am Umfang der Strebe befinden;

12 eine Vorderansicht der linken Griffstrebe ist, welche in der Rasenmäher-Gehäusestruktur der dargestellten Ausführung verwendet wird;

13 eine perspektivische Ansicht der linken Griffstrebe 44L ist, welche in der Rasenmäher-Gehäusestruktur der dargestellten Ausführung verwendet wird;

14A und 14B Ansichten zur Erklärung sind, wie der Rasenmäher betätigt wird, der die Gehäusestruktur der dargestellten Ausführung der vorliegenden Erfindung verwendet;

15A eine Ansicht zur Erklärung ist, wie eine konventionelle Rasenmäher-Gehäusestruktur ausgelegt ist; und

15B eine Ansicht zur Erklärung der verbesserten Auslegung der Rasenmäher-Gehäusestruktur der dargestellten Ausführung der Erfindung ist.

In der folgenden Beschreibung stellen die Begriffe "vorne", "hinten", "links", "rechts", "obere" und "untere" Richtungen aus der Sicht einer Bedienungsperson des Rasenmähers dar. Es ist ebenfalls zu beachten, dass die Bezugszeichen "Fr" und "Rr" "nach vorne" (d.h. in Richtung der Vorderseite des Rasenmähers) bzw. "nach hinten" (d.h. in Richtung der Rückseite des Rasenmähers) bedeuten, und "L" und "R" nach links bzw. nach rechts darstellen.

1 ist eine perspektivische Ansicht, die eine gesamte äußere Erscheinung des Rasenmähers mit einer Gehäusestruktur nach einer Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt. Wie gezeigt, schließt der Rasenmäher 10 ein Gehäuse 11, einen Motor 12, eine Schneidklinge 14, Vorderräder 15, einen vorderen Höheneinstellmechanismus 16, Hinterräder 17, einen hinteren Höheneinstellmechanismus 18, einen Betätigungsgriff 22 mit linken und rechten Griffabschnitten, eine Gehäuseabdeckung 23, einen Grassack 24, einen Schneidenhebel 27, einen Geschwindigkeitsveränderungshebel 28 und eine obere Abdeckung 29 ein. Dieser Rasenmäher 10 ist nämlich als ein Rasenmäher mit Selbstvortrieb ausgelegt, bei welchem der Motor 12 nicht nur zum Drehen der Schneidklinge 14 sondern auch zum Antreiben der Hinterräder 17 tätig ist. Die Gehäusestruktur des Rasenmähers 10 schließt einen Grasschnitt-Austragsdurchgang 52 ein, der innerhalb eines hinteren Innenabschnitts des Gehäuses 11 vorgesehen ist, und verschiedene Elemente am Umfang des Grasschnitt-Austragsdurchgangs 52, wie nachfolgend im Einzelnen ausgeführt wird.

2 ist eine in einer Richtung von Pfeil 2 in 1 genommene Ansicht des Rasenmähers 10. Bei diesem Rasenmäher 10 ist der Motor 12 auf dem Gehäuse 11 montiert, und die Schneidklinge 14 ist betriebsmäßig an einen Drehschaft 13 gekoppelt, welcher durch den Motor 12 angetrieben ist. Die Vorderräder 15 sind am Gehäuse 11 für eine Dreh- und eine Aufwärts-/Abwärts-Bewegung relativ zum Gehäuse 11 befestigt, und der vordere Höheneinstellmechanismus 16 ist ebenfalls am Gehäuse 11 befestigt, um die Höhe der Vorderräder 15 einzustellen. Ähnlich sind die Hinterräder 17 am Gehäuse 11 für eine Dreh- und eine Aufwärts-/Abwärts-Bewegung relativ zum Gehäuse 11 befestigt, und der hintere Höheneinstellmechanismus 18 ist ebenfalls am Gehäuse 11 befestigt, um die Höhe der Hinterräder 17 einzustellen. Der gewünschte Abstand vom Boden G bis zur Schneidklinge 14 und somit eine gewünschte Grasschneidehöhe des Rasenmähers 10 kann festgelegt oder eingestellt werden, indem die Höhe der Vorder- und/oder der Hinterräder 15, 17 mittels des vorderen und/oder des hinteren Höheneinstellmechanismus 16 und 18 eingestellt wird.

Der Rasenmäher 10 kann dazu veranlasst werden, in selbst vortreibenden Weise zu arbeiten, indem die Drehung des Motors 12 mittels eines Getriebes oder eines Geschwindigkeitsänderungsmechanismus (nicht gezeigt) auf die Hinterräder 17 übertragen wird.

Der Betätigungsgriff 22 ist mit einem hinteren Endabschnitt des Gehäuses 11 verbunden, und die Gehäuseabdeckung 23 ist an einem hinteren Abschnitt des Gehäuses 11 schwenkbar befestigt, wie nachfolgend ausführlich beschrieben wird. Ferner ist der Grassack 24 zur Aufnahme und Aufbewahrung des Grasschnitts an der Rückseite des Gehäuses 11 entfernbar befestigt und erstreckt sich vom Gehäuse 11 nach hinten.

Der Betätigungsgriff 22 schließt einen Griffkörper 26 mit linken und rechten Griffabschnitten und ein Motoraktivierungskabel (nicht gezeigt) ein, sowie einen Schneidenhebel 27 und einen Geschwindigkeitsveränderungshebel 28, die auf dem Griffkörper 26 montiert sind. Der Rasenmäher 10 kann in Betrieb gesetzt werden, um in einer selbst vortreibenden Weise zu arbeiten, indem die Bedienungsperson zuerst das nicht gezeigte Motoraktivierungskabel zieht, wodurch der Schneidenhebel 27 veranlasst wird, nach oben zu schwenken, um dadurch das Drehen der Schneidklinge 14 in Gang zu setzen, und danach den Schneidenhebel 27 in eine vorrückende Stellung setzt.

3 ist eine in einer Richtung von Pfeil 3 in 1 genommene Draufsicht des Rasenmähers 10 mit Selbstvortrieb. Die Grasschneidehöhe des Rasenmähers 10 kann wie gewünscht eingestellt werden, indem die Bedienungsperson die Höhen der Vorder- und Hinterräder 15 und 17 mittels des vorderen und hinteren Höheneinstellmechanismus 16 und 18 einstellt, wie vorstehend angemerkt, und die Schneidklinge 14 kann das Gras in der Grasschneidehöhe schneiden, indem sie gedreht wird, wie durch den Pfeil "a" angezeigt. Die so gedrehte Schneidklinge 14 erzeugt einen Wirbelstrom, wie mit Pfeil "b" angezeigt, welcher den Grasschnitt in den Grassack 24 hineintreiben kann. Die Grasschneidevorgänge können fortschreiten, da der Rasenmäher 10 in der durch den Pfeil "Fr" angezeigten, nach vorne gerichteten Richtung selbst vortreibend ist.

4 ist eine in einer Richtung von Pfeil 4 in 1 genommene Druntersicht des Rasenmähers 10 mit Selbstvortrieb. Das vorzugsweise aus einem geprägten Metall hergestellte Gehäuse 11 schließt eine vordere linke Ausbauchung 41L ein, die zur Verhinderung von ungewünschter Verformung einer Einstellplatte 33 (3) des vorderen Höheneinstellmechanismus 16 dient, und eine Rückenplatte 43, die einen Ausgang oder eine Grasschnitt-Austragsöffnung 42 des Grasschnitt-Austragsdurchgangs 52 festlegt. Das Gehäuse 11 schießt auch linke oder rechte Griffstreben 44L und 44R ein, an welchen die linken und rechten Griffabschnitte des Betätigungsgriffs 22 von 2 befestigt sind, eine an der Decke des Gehäuses 11 befestigte Wirbelplatte 46 zum Schließen eines Teils der Rückseite des Gehäuses 11, ein vorderes Wirbelführungsglied 47, welches an einem vorderen Innenabschnitt des Gehäuses 11 befestigt ist, um einen Teil eines Drehwegs der äußeren Enden des Schneidklinge 14 zu umschließen, und ein hinteres Wirbelführungsglied 48, welches an einem hinteren Innenabschnitt des Gehäuses 11 befestigt ist, um einen Teil eines Drehwegs der äußeren Enden der Schneidklinge 14 in gegenüberliegender Beziehung zum vorderen Wirbelführungsglied 47 zu umschließen. Das Gehäuse 11 schließt ferner ein Schneidklingengehäuse 51 ein, welches durch die vorstehend erwähnte Wirbelplatte 46 und vordere und hintere Wirbelführungsglieder 47 und 48 gebildet ist, sowie den Grasschnitt-Austragsdurchgang 52, der sich vom Schneidklingengehäuse 51 nach hinten gerichtet erstreckt.

Das Gehäuse 11 schließt ferner eine vordere rechte Ausbauchung 41R ein, die der vorderen linken Ausbauchung 41L entgegengesetzt ist und die gleiche Gestalt wie die vordere linke Ausbauchung 41L aufweist. In 4 bezeichnet die Bezugszahl 65 ferner einen hinteren Deckenabschnitt des Gehäuses 11, 66 eine hintere rechte Seitenwand des Gehäuses 11, 67 einen auf dem Gehäuse 11 gebildeten, offenen Rahmenabschnitt, 68 eine im Gehäuse 11 gebildete, obere hintere Endausnehmung, und 69 ein gebogener Verstärkungsabschnitt des Gehäuses 11, wie nachfolgend ausführlich beschrieben wird.

In 4 bezeichnen die Bezugszahlen 31L und 31R ferner linke und rechte Tragglieder, welche die linken und rechten Vorderräder 15 tragen, und 32 ein Verbindungsglied, welches zwischen den linken und rechten Traggliedern 31L und 31R eine Verbindung herstellt. Die Bezugszahlen 35L und 35R bezeichnen linke und rechte Tragglieder, welche die linken und rechten Hinterräder 17 tragen, und 36 ein Verbindungsglied, welches zwischen den linken und rechten Traggliedern 35L und 35R eine Verbindung herstellt. Wiederum auf die 3 Bezug nehmend, ist die Einstellplatte 33 von 3 zum Einstellen der Höhe der Vorderräder 15 vorgesehen, und die Bezugszahl 34 bezeichnet einen Höheneinstellhebel, der zum Einstellen der Vorderradhöhe betätigbar ist. Ähnlich ist eine Einstellplatte 37 von 3 zum Einstellen der Höhe der Hinterräder 17 vorgesehen, und die Bezugszahl 38 bezeichnet einen Höheneinstellhebel, der zum Einstellen der Höhe der Hinterräder 17 betätigbar ist.

5 ist eine Draufsicht der im Rasenmäher 10 verwendeten Gehäusestruktur. Die Rückenplatte 43 weist Verriegelungslöcher 64 zum Passeingriff mit einem Abschnitt der Bodenplatte 54 auf, welche den Boden des Grasschnitt-Austragsdurchgangs 52 schließt, wie in Bezug auf 8 nachfolgend im Einzelnen ausgeführt wird. Das hintere Wirbelführungsglied oder Brückenglied 48, welches im Allgemeinen eine kanalförmige Schnittgestalt aufweist, schließt einen Basisabschnitt 48a und obere und untere Flanschabschnitte 55 und 56 ein, die sich vom Basisabschnitt 48a erstrecken, um einen kanalförmigen, konkaven Abschnitt 57 zu bilden, in welchen ein vorderer Endabschnitt der Bodenplatte 54 eingeführt und zurückgehalten ist.

Der Grasschnitt-Austragsdurchgang 52 weist einen Austragskanal 59 auf, der durch eine von der Rückenplatte 43 aus nach vorne gebogene Seitenplatte 63 errichtet ist, einen Deckenabschnitt 65 des Gehäuses 11 und eine hintere rechte Seitenwand 66 des Gehäuses 11. Das heißt, dass der Grasschnitt-Austragsdurchgang 52 durch das Schließen des Bodens des Austragskanals 59 mittels der Bodenplatte 54 gebildet ist. In der Gehäusestruktur (d.h. im Grasschnitt-Austragsdurchgang 52 und anderen damit verbundenen Elementen) der dargestellten Ausführung erstreckt sich der Grasschnitt-Austragsdurchgang 52 nämlich vom Schneidklingengehäuse 51 nach hinten, in welchem die Schneidklinge 14 untergebracht ist, und ist auf seinem Boden mit einer gesonderten Bodenplatte 54 geschlossen. Es ist zu beachten, dass die Bezugszahl 58 von 5 einen Eingang des Grasschnitt-Austragsdurchgangs 52 bezeichnet, der sich unmittelbar hinter dem Schneidklingengehäuse 51 befindet.

6 ist eine längs der Linie 6 – 6 in 5 genommene Schnittansicht, welche besonders zeigt, wie die Bodenplatte 54 montiert ist. Die Bodenplatte 54 weist den vorderen Endabschnitt 54a auf, der so gestaltet ist, dass er der Kontur des konkaven Abschnitts 57 des hinteren Wirbelführungsglieds oder Brückenglieds 48 entspricht, sowie einen hinteren Endabschnitt 54b, der sich gerade längs der Rückenplatte 43 erstreckt. Der vordere Endabschnitt 54a der Bodenplatte 54 weist einen eingedrückten Oberflächenbereich 61 auf, in welchem der obere Flansch 55 des hinteren Wirbelführungsglieds 48 in Flächenkontakt mit dem Oberflächenbereich 61 aufgenommen und zurückgehalten ist. Der hintere Endabschnitt 54b der Bodenplatte 54 weist einen oder mehrere (zwei im dargestellten Beispiel) Vorsprünge 62 auf (von welchen nur einer in der Figur gezeigt ist), welche in die entsprechenden, in der Rückenplatte 43 gebildeten Verriegelungslöcher 64 (von welchen nur eines in der Figur gezeigt ist) eingepasst sind.

Der obere Flansch 55 des hinteren Wirbelführungsglieds 48, welcher im eingedrückten Oberflächenbereich 61 der Bodenplatte 54 aufgenommen ist, weist eine obere Fläche 55a auf, die bündig mit einer vom eingedrückten Oberflächenbereich 61 verschiedenen, oberen Fläche 54c der Bodenplatte 54 liegt. Da die obere Fläche 55a des oberen Flanschs 55 des hinteren Wirbelführungsglieds 48 derart mit der oberen Fläche 54c der Bodenplatte 54 bündig ist, wird dadurch auf der oberen Fläche des Bodens des Grasschnitt-Austragsdurchgangs 52 kein Höhenunterschied erzeugt, welcher den Grasschnitt daran hindern könnte, durch den Austragsdurchgang 52 ausgetragen zu werden, und somit kann hier ein ebenmäßiges Austragen des Grasschnitts erreicht werden.

7A bis 7C sind Diagramme zur Erklärung, wie die Rasenmäher-Gehäusestruktur einer Ausführung der Erfindung zusammengesetzt ist. Zuerst wird beim Zusammensetzen die Bodenplatte 54 unmittelbar unter dem Gehäuse 11 angeordnet, wie in 7A gezeigt. Anschließend wird der vordere Endabschnitt 54a der Bodenplatte 54 mit einer vorderen Innenfläche des hinteren Wirbelführungsglieds 48 in Anlage gebracht, welches den konkaven Abschnitt 57 festlegt, wie mit Pfeil (3) in 7B angezeigt, und der hintere Endabschnitt 54b der Bodenplatte 54 wird in Richtung der Verriegelungslöcher 64 der Rückenplatte 43 eingewinkelt, wie mit Pfeil (4) angezeigt. Wie in 7C gezeigt, werden die Vorsprünge 62 des hinteren Endabschnitts 54b danach in die entsprechenden Verriegelungslöcher 64 der Rückenplatte 43 eingepasst, und auf diese Weise ist das Montieren der Bodenplatte 54 an dem Gehäuse 11 abgeschlossen.

Wie vorstehend dargelegt, schließt die Gehäusestruktur (d.h. der Grasschnitt-Austragsdurchgang 52 und die anderen damit verbundenen Elemente) der dargestellten Ausführung das hintere Wirbelführungsglied oder Brückenglied 48 ein, welches benachbart und längs der waagrechten Breite des Eingangs 58 des Grasschnitt-Austragsdurchgangs 52 angeordnet ist, und weist den konkaven Abschnitt 57 zum Einführen und Darin-Zurückhalten des vorderen Endabschnitts 54a der Bodenplatte 54 auf, und die Rückenplatte 43, die benachbart und längs der waagrechten Breite der Grasschnitt-Austragsöffnung 42 (d.h. dem Ausgang des Grasschnitt-Austragsdurchgangs 52) angeordnet ist und die Verriegelungslöcher 64 aufweist. Ferner weist der hintere Endabschnitt 54b der Bodenplatte 54 die Vorsprünge 62 zum Schnapp-Passeingriff mit den Verriegelungslöchern 64 auf. Durch diese Anordnungen kann die Bodenplatte 54 wesentlich leichter am Körper des Gehäuses 11 befestigt werden, indem der vordere Endabschnitt 54a der Bodenplatte 54 einfach in den konkaven Abschnitt 57 des Brückenglieds 48 eingeführt wird und die Vorsprünge 62 in die Verriegelungslöcher 64 der Rückenplatte 43 schnappend eingepasst werden. Folglich können die Gesamtkosten des Gehäuses 11 beträchtlich verringert werden.

8 ist eine in einer Richtung von Pfeil 8 in 6 genommene hintere Endansicht des Gehäuses 11. Wie vorstehend angemerkt, weist die Rückenplatte 43 die nach vorne gebogene Seitenplatte 63 zur Bildung des Grasschnitt-Austragsdurchgangs 52 (Austragskanal 59) auf und die Verriegelungslöcher 64 zum Passeingriff mit der Bodenplatte 54. Die im Gehäuse 11 gebildete, obere hintere Endausnehmung 68 wird in Bezug auf 9 beschrieben.

9 ist eine längs der Linie 9 – 9 in 8 genommene Schnittansicht, welche Einzelheiten der im Gehäuse 11 gebildeten, oberen hinteren Endausnehmung 68 zeigt. Die obere hintere Endausnehmung 68 ist durch das Ausnehmen eines Teils des offenen Rahmenabschnitts 67 gebildet, der auf dem Gehäuse 11 gebildet ist. Im Spezielleren ist die obere hintere Endausnehmung 68 durch das Ausnehmen von mindestens einem Abschnitt des oberen hinteren Endrands des offenen Rahmenabschnitts 67 gebildet, welcher sich als eine Erweiterung des Deckenabschnitts 65 des Grasschnitt-Austragsdurchgangs 52 derart erstreckt, dass die obere hintere Endausnehmung 68 mit der Grasschnitt-Austragsöffnung 42 in Verbindung steht und daher einen obersten offenen Bereich der Austragsöffnung 42 bildet. Der obere hintere Randbereich des Deckenabschnitts 65 ist als ein gebogener Verstärkungsabschnitt 69 in einer knickförmigen Schnittgestalt ausgebildet, um den so ausgenommenen oberen hinteren Endrand des offenen Rahmenabschnitts 67 zu verstärken. Die obere hintere Endausnehmung 68 des offenen Rahmenabschnitts 67, welche sich als eine Erweiterung des Deckenabschnitts 65 des Grasschnitt-Austragsdurchgangs 52 erstreckt, erlaubt es dem Grasschnitt, viel ebenmäßiger ausgetragen zu werden, als vergleichsweise bei Gehäusestrukturen der konventionellen Art, welche keine solche obere Endausnehmung aufweisen, die mit der Grasschnitt-Austragsöffnung 42 in Verbindung steht, und die notwendige mechanische Festigkeit des Gehäuses 11 kann trotz der Bildung der oberen hinteren Endausnehmung 68 ordnungsgemäß durch den gebogenen Verstärkungsabschnitt 69 aufrechterhalten werden. Solche neuartige Anordnungen erlauben das ebenmäßige Austragen des Grasschnitts, wobei die notwendige mechanische Festigkeit des Gehäuses 11 aufrechterhalten werden kann.

10A ist eine Ansicht zur Erklärung, wie ein übliches/konventionelles Rasenmähergehäuse 100 betätigt wird, und 10B ist eine Ansicht zur Erklärung, wie das Rasenmähergehäuse 11 der dargestellten Ausführung der vorliegenden Erfindung betätigt wird.

Wie in (a) von 10A gezeigt, schließt das konventionelle Rasenmähergehäuse 100 eine Grasschnitt-Austragsöffnung 101 und einen offenen Rahmenabschnitt 102 ein, der als Verstärkung für die Grasschnitt-Austragsöffnung 101 wirkt. In (b) von 10A stößt ein Teil des Grasschnitts, welcher nach hinten über die Grasschnitt-Austragsöffnung 101 geströmt ist, an einen nach unten vorstehenden, oberen hinteren Rand des offenen Rahmenabschnitts 102 und fällt somit nach unten vor einen Eingang des Grassacks 103, wie durch den Pfeil (5) dargestellt. Somit kann der Grasschnitt nicht ordnungsgemäß in den Grassack 103 hinein ausgetragen werden, was eine schlechte Beladungseffizienz des Grassacks 103 zur Folge hat.

Wie in (a) von 10B ersichtlich und vorstehend dargelegt, weist das erfindungsgemäße Rasenmähergehäuse 11 die obere hintere Endausnehmung 68 auf, die durch das Ausnehmen mindestens des oberen hinteren Endrands eines Abschnitts des offenen Rahmenabschnitts 67 gebildet ist, welcher sich als eine Erweiterung des Deckenabschnitts 65 des Grasschnitt-Austragsdurchgangs 52 derart erstreckt, dass die obere hintere Endausnehmung 68 mit der Grasschnitt-Austragsöffnung 42 in Verbindung steht und daher einen obersten offenen Bereich der Austragsöffnung 42 bildet, und ein oberer hinterer Randbereich des Deckenabschnitts 65 ist als der gebogene Verstärkungsabschnitt 69 mit knickförmiger Schnittgestalt ausgebildet, um den so ausgenommenen, oberen hinteren Rand des offenen Rahmenabschnitts 67 zu verstärken. Kraft der oberen hinteren Endausnehmung 68 kann der gesamte Grasschnitt, welcher nach hinten über die Grasschnitt-Austragsöffnung 42 geströmt ist, tief in den Grassack 24 hinein weiterströmen, ohne an den oberen hinteren Rand des offenen Rahmenabschnitts 67 zu stoßen. Somit kann der Grasschnitt mit erhöhter Beladungseffizienz ordnungsgemäß in den Grassack 24 hinein ausgetragen werden.

Während eine Ausführung der Erfindung vorstehend mit Bezug auf den Fall beschrieben worden ist, in welchem die Rückenplatte 43 die Verriegelungslöcher 64 zum Passeingriff mit den Vorsprüngen der Bodenplatte 54 aufweist, ist es nicht beabsichtigt, die vorliegende Erfindung hierauf zu beschränken; die Verriegelungslöcher 64 können beispielsweise durch Verriegelungsausnehmungen ersetzt werden.

11 ist eine Seitenansicht des Gehäuses 11, welche besonders eine der Griffstreben (die linke Griffstrebe 44L) und andere mit der Griffstrebe verbundene Elemente zeigt. Wenn der Grassack 24 an der Grasschnitt-Austragsöffnung 42 befestigt ist, ist die Gehäuseabdeckung 23 in einer gekippten oder offenen Stellung gehalten, sodass der Grasschnitt in den Grassack 24 hineingelenkt werden kann, wenn der Grassack 24 aber nicht an der Grasschnitt-Austragsöffnung 42 befestigt ist, ist die Gehäuseabdeckung 23 in einer herunterhängenden Stellung gehalten, sodass die Abdeckung 23 dazu dient, den Grasschnitt auf den Boden zu lenken anstatt hinein in den Grassack 24. Die Griffstreben 44L und 44R sind aus Metall hergestellte Glieder, an welchen linke und rechte Griffabschnitte des Betätigungsgriffs 22 entfernbar befestigt sind und welche die Gehäuseabdeckung 23 und den Grassack 24 unterstützen, wie nachfolgend beschrieben wird. Obwohl die folgende Beschreibung in erster Linie über die linke Griffstrebe 44L angefertigt ist, ist zu beachten, dass sie auch für die rechte Griffstrebe 44R gilt, da die linken und rechten Griffstreben 44L und 44R eine ähnliche Auslegung aufweisen.

Wie in 11 ferner gezeigt, bezeichnet die Bezugszahl 22a einen Überstand, der auf dem linken Griffabschnitt des Betätigungsgriffs 22 ausgebildet ist, 81 eine Schraube, die den linken Griffabschnitt an der Griffstrebe 44L befestigt, 82 einen Zapfen, mittels welchem die Gehäuseabdeckung 23 schwenkbar mit der Griffstrebe 44L verbunden ist, 83 ein Tragschaft, mittels welchem der Grassack 24 auf der Griffstrebe 44L getragen oder festgehalten ist, und 84 bezeichnet einen Befestigungsring, welcher den Zapfen 82 an der Griffstrebe 44L befestigt. Der folgende Abschnitt beschreibt Einzelheiten der Griffstrebe 44L.

12 ist eine Vorderansicht der linken Griffstrebe 44L, welche in der Rasenmäher-Gehäusestruktur der dargestellten Ausführung verwendet wird. Wie gezeigt, weist die linke Griffstrebe 44L zur Verstärkung ihrer mechanischen Festigkeit obere und untere Rippenabschnitte 71 und 72 auf, und zwischen den oberen und unteren Rippenabschnitten 71 und 72 ist ein mittlerer Eingriffsabschnitt 73 ausgebildet, um den linken Griffabschnitt des Betätigungsgriffs 22 zurückzuhalten. Der mittlere Eingriffsabschnitt 73 weist ein rechteckiges Verriegelungsloch 74 auf, in welchem der Überstand 22a auf dem linken Griffabschnitt des Betätigungsgriffs 22 fest eingepasst ist, und ein Loch 76, um darin die vorstehend erwähnte Schraube 81 aufzunehmen, um den linken Griffabschnitt an der Griffstrebe 44L zu befestigen. Der mittlere Eingriffsabschnitt 73 weist auch ein Verriegelungsloch 77 auf, welches zum Tragen des Zapfens 82 der Gehäuseabdeckung 23 auf dem mittleren Eingriffsabschnitt 73 wirkt, und einen V-förmigen Eingriffsabschnitt 78, um den Tragschaft 83 des Grassacks 24 zu halten. Die Bezugszahl 79 bezeichnet Positionierungsbezugslöcher, die für das genaue Positionieren der Griffstrebe 44L während Schweißvorgängen an der Griffstrebe 44L verwendet werden. Es ist zu beachten, dass die rechte Griffstrebe 44R und andere damit verbundene Elemente (siehe 4) hier nicht besonders beschrieben werden, da sie ähnlich ausgelegt und symmetrisch angeordnet sind wie die vorstehend beschriebene linke Griffstrebe 44L und andere damit verbundene Elemente.

13 ist eine perspektivische Ansicht der linken Griffstrebe 44L, welche in der Rasenmäher-Gehäusestruktur der Erfindung verwendet wird. Jeder der oberen und unteren Rippenabschnitte 71 und 72 weist eine Schnittgestalt auf, die von der allgemeinen Ebene der Strebe 44L nach außen vorsteht, während der mittlere Eingriffsabschnitt 73 von der allgemeinen Ebene der Strebe 44L nach innen vorsteht, wie es in einem durch Pfeil "7" angezeigten Bereich von 13 deutlich sichtbar ist.

Der V-förmige Eingriffsabschnitt 78 mit einer sich nach oben öffnenden, mittleren Ausnehmung ist als ein nach innen gerichteter, V-förmigen Überstand gebildet. Der Tragschaft 83 des Grassacks 24 (11) ist in der sich nach oben öffnenden, mittleren Ausnehmung des Eingriffsabschnitts 78 in Eingriff oder festgehalten, wenn der Grassack 24 an der Grasschnitt-Austragsöffnung 42 befestigt wird, und der Grassack 24 kann von der Grasschnitt-Austragsöffnung 42 leicht abgenommen werden, indem der Tragschaft 83 einfach aus der sich nach oben öffnenden, mittleren Ausnehmung des Eingriffsabschnitts 78 herausbewegt wird (siehe Pfeil "a"). Ferner wird der Zapfen 82 der Gehäuseabdeckung 23 in das Verriegelungsloch 77 der Griffstrebe 44L eingeführt und darin mittels des Befestigungsrings 84, wie beispielsweise eines e-Rings, derart zurückgehalten, dass die Gehäuseabdeckung 23 (11) durch die Griffstrebe 44L schwenkbar getragen ist.

Wie vorstehend dargelegt, schließt das Gehäuse 11 die linken und rechten Griffstreben 44L und 44R ein, an welchen die linken und rechten Griffabschnitte des Betätigungsgriffs 22 entfernbar befestigt sind, und jede der linken und rechten Griffstreben 44L und 44R weist das Verriegelungsloch 77 auf, welches den Zapfen 82 der Gehäuseabdeckung 23 und den V-förmigen Eingriffsabschnitt 78 trägt, mittels welchem der Grassack 24 entfernbar an der Grasschnitt-Austragsöffnung 42 befestigt ist. In der dargestellten Rasenmäher-Gehäusestruktur sind die Funktionen des Tragens des Betätigungsgriffs 22, der Gehäuseabdeckung 23 usw. auf den Griffstreben 44L und 44R zusammengefasst oder werden einzig durch diese durchgeführt. Diese Zusammenfassung der Tragfunktionen erlaubt eine deutliche Vereinfachung der Gehäusestruktur.

14A und 14B sind Ansichten zur Erklärung, wie der Rasenmäher 10 betätigt wird, welcher die in der vorstehend erwähnten Weise angeordnete Gehäusestruktur der Erfindung verwendet. Wie vorstehend angemerkt, ist der Rasenmäher 10 vom Typ, der die Gehäuseabdeckung 23 einschließt, welche in einer gekippten oder offenen Stellung gehalten ist, wenn der Grassack 24 an der Grasschnitt-Austragsöffnung 42 befestigt ist, sodass der Grasschnitt in den Grassack 24 hineingelenkt werden kann, aber in einer herunterhängenden Stellung gehalten ist, wenn der Grassack 24 nicht an der Grasschnitt-Austragsöffnung 42 befestigt ist, sodass der Grasschnitt auf den Boden anstatt in den Grassack 24 hineingelenkt wird. 14A zeigt nämlich einen Zustand, in welchem die Gehäuseabdeckung 23 in der offenen Stellung gehalten ist, wobei der Grassack 24 an der Grasschnitt-Austragsöffnung 42 befestigt ist, und der Grasschnitt somit in den Grassack 24 ausgetragen wird, wie durch Pfeil (7) angezeigt. 14B zeigt einen Zustand, in welchem die Gehäuseabdeckung 23 in der herunterhängenden Stellung gehalten ist, ohne dass ein Grassack an der Grasschnitt-Austragsöffnung 42 befestigt ist, und der Grasschnitt somit auf den Boden ausgetragen wird, wie durch Pfeil (8) angezeigt.

Die von den linken und rechten Griffstreben 44L und 44R in der dargestellten Ausführung gebotenen Vorteile werden nun in Bezug auf die 15A und 15B erklärt. 15A zeigt eine der Griffstreben 114, welche in einer konventionell bekannten Rasenmäher-Gehäusestruktur verwendet wird, während 15B eine der Griffstreben zeigt (linke Griffstrebe 44L), welche in der erfindungsgemäßen Rasenmäher-Gehäusestruktur verwendet wird. In der konventionell bekannten Rasenmäher-Gehäusestruktur von 15A weist jede der Griffstreben 114 auf dem Gehäuse 111 einen Tragabschnitt 116 auf, um eine Gehäuseabdeckung 115 zu tragen, und ein gesondertes, daran geschweißtes Grassack-Tragglied 118, um den Grassack 117 zu halten. Somit sind alle Griffstreben 114 kompliziert strukturiert, was die Gesamtkosten des Gehäuses 111 erhöhen würde.

Im Gegensatz dazu weist jede der Griffstreben 44L und 44R, welche auf dem Gehäuse 11 der erfindungsgemäßen Rasenmäher-Gehäusestruktur vorgesehen sind, das Verriegelungsloch 77 auf, welches darin mittels einer einfachen Stanzpresse gebildet ist. Somit können die notwendigen Schritte zur Herstellung der Griffstreben 44L und 44R äußerst vereinfacht werden, was zur Folge hat, dass die Kosten des Gehäuses 11 um einen beachtlichen Grad verringert werden können. Ferner weist jede der Griffstreben 44L und 44R auf dem Gehäuse 11 den V-förmigen Eingriffsabschnitt 78 auf, der auf diesem ebenfalls mittels einer einfachen Stanzpresse gebildet ist. Somit können die notwendigen Schritte zur Herstellung der Griffstreben 44L und 44R noch weiter vereinfacht werden, wodurch eine weitere Kostenverringerung des Gehäuses 11 erreicht wird.

Es ist zu beachten, dass das Verriegelungsloch 77, welches als Gehäuseabdeckungs-Tragbereich in jeder der Griffstreben 44L und 44R gebildet ist, durch jegliche andere geeignete Form von Öffnung oder Vertiefung ersetzt werden kann.

Zusammenfassend ist die Rasenmäher-Gehäusestruktur der vorliegenden Erfindung in erster Linie dadurch gekennzeichnet, dass das hintere Wirbelführungsglied oder Brückenglied, welches die oberen und unteren Flansche aufweist, die zusammen den kanalförmigen, konkaven Abschnitt zum Einführen und Darin-Zurückhalten des vorderen Endabschnitts der Bodenplatte festlegen, benachbart und längs der waagrechten Breite des Eingangs des Grasschnitt-Austragsdurchgangs vorgesehen ist, wobei die Rückenplatte mit dem Verriegelungsloch benachbart und längs der waagrechten Breite des Ausgangs des Grasschnitt-Austragsdurchgangs vorgesehen ist, und dass auf dem hinteren Endabschnitt der Bodenplatte der Vorsprung zum Passeingriff mit dem Verriegelungsloch der Rückenplatte ausgebildet ist. In dieser Erfindung ist die Bodenplatte am Körper des Gehäuses befestigt, wobei der vordere Endabschnitt in den konkaven Abschnitt des Brückenglieds eingeführt und der Vorsprung auf dem hinteren Endabschnitt in das Verriegelungsloch der Rückenplatte eingepasst ist. Solche Anordnungen können das Montieren der Bodenplatte wirksam vereinfachen und somit die Gesamtkosten des Gehäuses verringern.

Bevorzugte Ausführungen der Erfindung sind ferner dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Endabschnitt der Bodenplatte den eingedrückten Oberflächenbereich aufweist, um darin den oberen Flansch des Brückenglieds derart aufzunehmen, dass die im eingedrückten Oberflächenbereich aufgenommene, obere Fläche des oberen Flanschs bündig mit der vom eingedrückten Oberflächenbereich verschiedenen, oberen Fläche der Bodenplatte liegt. Durch diese Anordnung kann ein geeignetes, ebenmäßiges Austragen des Grasschnitts erreicht werden.

Bevorzugte Ausführungen der Erfindung sind überdies dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse die obere Endausnehmung aufweist, die durch das Ausnehmen mindestens des oberen hinteren Endrands eines Abschnitts des Gehäuses gebildet ist, welcher sich als eine Erweiterung des Deckenabschnitts des Grasschnitt-Austragsdurchgangs erstreckt, und dass der der oberen hinteren Endausnehmung benachbarte, obere hintere Randbereich des Deckenabschnitts als ein gebogener Verstärkungsabschnitt in einer im Wesentlichen knickförmigen Schnittgestalt ausgebildet ist, um den so ausgenommenen, oberen hinteren Endrand des Gehäuses zu verstärken. Durch solche Anordnungen erlauben zumindest die bevorzugten Ausführungen das ebenmäßige Austragen des Grasschnitts, während die notwendige mechanische Festigkeit des Gehäuses weiter aufrechterhalten wird.


Anspruch[de]
  1. Gehäuseaufbau für einen Rasenmäher, welcher umfasst:

    – einen Grasschnitt-Austragsdurchgang (52) zum Austragen von Grasschnitt aus einem Schneidklingengehäuse (51), in welchem eine Schneidklinge (14) untergebracht ist, wobei der Grasschnitt-Austragsdurchgang (52) einen Boden aufweist, der durch eine gesonderte Bodenplatte (54) verschlossen ist;

    – ein Brückenglied (48), welches benachbart und längs einer Breite eines Eingangs (58) des Grasschnitt-Austragsdurchgangs (52) angeordnet ist und einen konkaven Abschnitt (57) zum Einführen und Darin-Zurückhalten eines vorderen Endabschnitts (54a) der Bodenplatte (54) aufweist, wobei der konkave Abschnitt (57) durch obere und untere Flansche (55, 56) des Brückenglieds (48) festgelegt ist; und

    – eine Rückenplatte (43), welche benachbart und längs einer Breite eines Ausgangs (42) des Grasschnitt-Austragsdurchgangs (52) angeordnet ist und eine Verriegelungsausnehmung oder ein Verriegelungsloch (64) aufweist, wobei die Bodenplatte (54) an ihrem hinteren Endabschnitt (54b) derselben einen Vorsprung (62) zum Passeingriff mit der Verriegelungsausnehmung oder dem Verriegelungsloch (64) der Bodenplatte (43) aufweist,

    – wobei die Bodenplatte (54) an einem Körper des Gehäuses (11) befestigt ist, wobei der vordere Endabschnitt (54a) in den konkaven Abschnitt (57) des Brückenglieds (48) eingeführt ist und der Vorsprung (62) auf dem hinteren Endabschnitt (54b) in die Verriegelungsausnehmung oder das Verriegelungsloch (64) der Rückenplatte (43) eingepasst ist.
  2. Gehäuseaufbau nach Anspruch 1, wobei der vordere Endabschnitt (54a) der Bodenplatte (54) einen eingedrückten Oberflächenbereich (61) aufweist, um darin den oberen Flansch (55) des Brückenglieds (48) derart aufzunehmen, dass eine obere Fläche des oberen Flanschs (55), die im eingedrückten Oberflächenbereich (61) aufgenommen ist, bündig mit einer vom eingedrückten Oberflächenbereich (61) verschiedenen oberen Fläche der Bodenplatte (54) liegt.
  3. Gehäuseaufbau nach Anspruch 1 oder 2; wobei das Gehäuse (11) eine obere hintere Endausnehmung (68) aufweist, die durch das Ausnehmen von mindestens einem oberen hinteren Endrand eines Abschnitts des Gehäuses (11) gebildet ist, welcher sich als eine Erweiterung eines Deckenabschnitts (65) des Grasschnitt-Austragsdurchgangs (52) erstreckt, und wobei ein der oberen hinteren Endausnehmung (68) benachbarter, oberer hinterer Randbereich des Deckenabschnitts (65) als ein gebogener Verstärkungsabschnitt (69) in einer knickförmigen Schnittgestalt gebildet ist, um den oberen hinteren Endrand des Gehäuses (11) zu verstärken.
Es folgen 15 Blatt Zeichnungen






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