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Dokumentenidentifikation DE69632284T2 13.01.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000729256
Titel Fernzugangsvorrichtung zu einem virtuellen Privatnetz
Anmelder Koninklijke KPN N.V., Groningen, NL
Erfinder Spruijt, Cyrillus Patrick, NL-2264 XZ Leidschendam, NL
Vertreter Mayer, Frank und Schön, 75173 Pforzheim
DE-Aktenzeichen 69632284
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.02.1996
EP-Aktenzeichen 962004412
EP-Offenlegungsdatum 28.08.1996
EP date of grant 28.04.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.01.2005
IPC-Hauptklasse H04M 1/27
IPC-Nebenklasse H04Q 3/00   H04Q 3/62   

Beschreibung[de]
Technischer Hintergrund der Erfindung

Die Erfindung betrifft eine Telekommunikationsvorrichtung wie ein Telefongerät oder eine Faxeinrichtung, die mit einer Fernzugangsteilnahme in einem virtuellen privaten Netzwerk ausgestattet ist. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Kommunikationsvorrichtung mit Kommunikationsmitteln für die Kommunikation mit einem Benutzer, mit Eingabemitteln für die Eingabe von Wählinformationen, mit Ausgabemitteln für die Ausgabe von Wählinformationen an ein Kommunikationsnetzwerk, und mit Aktivierungsmitteln mit einem Gabelschaltererfasser für die Aktivierung der besagten Vorrichtung, wobei das besagte Ausgabemittel für die Ausgabe in Antwort auf die besagten Aktivierungsmittel von einem Zugangscode ausgestattet sind.

Kommunikationsvorrichtungen von diesem Typ sind aus dem Stand der Technik bekannt. Dort sind die Kommunikationsmittel für ein Telefongerät beispielsweise durch das Handgerät mit Mikrofon und Lautsprecher und für eine Faxvorrichtung mit einer Scan- und/oder Druckeinrichtung ausgestattet. Eine Tastatur ist im Allgemeinen als Eingabemittel vorgesehen, während ein DTMF-Übertrager (DTMF steht für „Dual Tone Multiple Frequency") allgemein als Ausgabemittel für die Ausgabe von Wählinformation (Wählsignale) vorhanden ist. Mit solch einer Kommunikationsvorrichtung nach dem Stand der Technik kann eine Kommunikationsverbindung durch die Ausgabe von Wählinformation an ein verbundenes Netzwerk ausgegeben werden.

In der Praxis ist und wird häufig ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) innerhalb einer Firma eingesetzt, was heisst, dass ein Kommunikationsnetzwerk von einer begrenzten Anzahl von Benutzern geteilt wird, und bei dem verkürzte Nummern gewählt werden können. Innerhalb eines begrenzten Bereichs, wie einem Bürogebäude, ist ein lokales Kommunikationsnetz mit einer eigenen Vermittlungsstelle vorhanden, welche häufig private oder Firmenvermittlungsstelle genannt wird. Innerhalb des lokalen Netzwerks können abgekürzte Nummern gewählt werden, beispielsweise Telefonnummern mit vier statt sieben Zeichen. Das virtuelle private Netzwerk kann sich über ein strikt lokales Netzwerk hinaus erstrecken, in dem besagten Beispiel über das Bürogebäude durch Anpassungen von (einem Teil des) öffentlichen Netzwerkes. Im Ergebnis kann sich das lokale private Netzwerk virtuell auf Kosten der Komplexität in den öffentlichen Vermittlungsstellen erstrecken.

Gemäss dem Stand der Technik müssen, falls eine Verbindung von einem Verbindungspunkt ausserhalb des VPN zu einem Verbindungspunkt innerhalb des VPNs etabliert werden soll, spezielle Massnahmen getroffen werden. Beim Anwählen einer Verbindung muss zuerst ein Zugangscode eingegeben werden, bevor die Nummer des betreffenden Telefongerätes in dem privaten Netzwerk gewählt werden kann. Der besagte Zugangscode enthält mehrere Wählzeichen, um eine Verbindung mit der zugeordneten Vermittlungsstelle des VPN („VPN-Plattform") zu etablieren. Weiterhin kann der Zugangscode einen Identifikationscode und/oder Autorisierungscode enthalten. Es ist klar, dass ein wiederholtes Wählen eines Zugangscodes zeitaufwendig ist, während zur selben Zeit die Möglichkeit von Fehlern (falsche Wählzeichen) nicht ausgeschlossen werden kann.

Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Vorrichtungen zum Erzeugen von Zugangscodes von parallelen, das heisst miteinander konkurrierenden öffentlichen Netzwerken bekannt. Dennoch ist keine der Anordnungen des Standes der Technik mit der Möglichkeit versehen, einen Zugangscode eines virtuellen privaten Netzwerkes in automatischer Weise bei Aktivierung eines Telefongerätes zu erzeugen.

Die britische Patentanmeldung GB-A-2,171,274 beschreibt ein Gerät eines Telefonabonnenten zum Einsatz mit zwei getrennten Telefonsystemen, wie dem Netzwerk der britischen Telekom und dem Mercurynetzwerk. Um das jeweils andere Netzwerk zu erreichen, das heisst das Netzwerk, mit dem das Telefongerät nicht direkt verbunden ist, hat das Telefongerät eine spezielle Taste, um den Zugangscode des anderen Netzwerkes zu erzeugen, nachdem der erste Wählton des Netzwerks empfangen worden ist. Diese bekannte Vorrichtung erzeugt keinen Zugangscode ohne menschliche Interaktion noch produziert sie einen Zugangscode für ein virtuelles privates Netzwerk.

Die britische Patentanmeldung GB-A-2,218,595 beschreibt auch eine Vorrichtung eines Telefonteilnehmers zum Einsatz, wenn zwei getrennte aber gleichwertige Telefonsysteme zusammenwirken. Wählzeichen werden überwacht und wenn ein Anruf für das andere Netzwerk erfasst wird, wird dessen Netzwerks Zugangscode eingefügt. Spezielle Wählzeichen sind erforderlich, um das andere Netzwerk zu erreichen. Die besagte Veröffentlichung betrachtet keine virtuellen privaten Netzwerke.

Die deutsche Patentanmeldung DE-A-3,637,094 beschreibt eine Faxvorrichtung zum Einsatz mit einer privaten Vermittlungsstelle. Um eine Verbindung mit dem öffentlichen Telefonnetzwerk zu erhalten, sind spezielle Wählzeichen einzugeben. Die besagte Veröffentlichung bezieht sich nicht auf das Erreichen eines privaten Netzwerkes ausgehend von einem öffentlichen Netzwerk.

Die britische Patentanmeldung GB-A-2,192,768 beschreibt eine Netzwerkzugangsvorrichtung, die zwischen einem Telefongerät und einem Netzwerkzugangspunkt einzusetzen ist, wobei sie eingesetzt wird, wo zwei äquivalente aber getrennte Netzwerke existieren, wie es im Vereinigten Königreich der Fall ist. Bei Drücken eines Tastenelementes wird der Zugangscode des anderen Netzwerks erzeugt. Die besagte Veröffentlichung beschäftigt sich auch nicht mit virtuellen privaten Netzwerken.

Die internationale Patentanmeldung WO 95/01689 beschreibt ein Telefongerät mit verschiedenen Auswahlpunkten, um ein Präfix einer Vermittlungsstelle (Fernvermittlung) zu erzeugen. Wiederum wird ein privates virtuelles Netzwerk nicht behandelt.

Die japanische Patentveröffentlichung Vol. 012, Nr. 184, beschreibt eine zentrale Einheit, die unter verschiedenen Telefongeräten aufgeteilt ist.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfindung beschäftigt sich mit der Vermeidung der oben genannten und anderen Nachteilen aus dem Stand der Technik und liefert eine Kommunikationsvorrichtung, die das Ausbilden eines virtuellen privaten Netzwerkes in einfacher und kostengünstiger Weise gestattet.

Die Erfindung versucht ferner, eine Kommunikationsvorrichtung anzugeben, die ein virtuelles privates Netzwerk ohne Anpassung des öffentlichen Netzwerkes möglich macht, selbst wenn jeweilige Benutzer in grossen Entfernungen voneinander positioniert sind.

Die Erfindung versucht ferner eine Vorrichtung anzugeben, die, in Zusammenarbeit mit einer konventionellen Kommunikationsvorrichtung die Ausbildung eines virtuell privaten Netzwerkes in einer einfachen und kostengünstigen Weise möglich macht.

Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung eine Vorrichtung nach Anspruch 1 vor. Andere vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen 2–4 beschrieben.

Mit anderen Worten gibt die Vorrichtung automatisch auf Aktivierung derselben (wie das Abheben des Telefongerätes im Falle eines Telefongerätes) eine Abfolge von Wählzeichen ab, die mit dem Zugangscode des entsprechenden virtuellen privaten Netzwerks übereinstimmen. Zur selben Zeit kann der Zugangscode eine Zugangszahl plus einen Identifikationscode und/oder einen Autorisierungscode umfassen, wobei die Zugangsnummer die tatsächliche Telefonnummer der VPN-Vermittlungsstelle (VPN-Plattform) ausbildet, während der Identifikationscode und der Autorisierungscode eingesetzt werden können, um die Benutzung der VPN-Plattform durch unautorisierte Benutzer zu vermeiden.

Es ist festzustellen, dass in diesem Zusammenhang und dieser Beschreibung der Begriff „Wählzeichen" auf Wählinformationen allgemein bezogen ist, das heisst auf Zeichen zur Etablierung einer Kommunikationsverbindung, die beispielsweise mit einer Tastatur eingegeben werden können, inklusive der Zeichen „*" und „#".

Als Mittel zur Ausgabe der Wählinformation zur Unterbrechung der Ausgabe des besagten Zugangscodes in Antwort auf ein Unterbrechungssignal kann der Prozess des Zugangs auf ein virtuelles privates Netzwerk unterbrochen werden, wenn eine Verbindung mit einer Leitung gesucht wird, die nicht von dem gesuchten VPN umfasst ist. In dieser Art und Weise wird vermieden, eine „externe" Leitung über das VPN anzuwählen. Es ist dennoch in einer Vorrichtung gemäss der Erfindung möglich, diese Unterbrechungsmöglichkeit wegzulassen.

Das Unterbrechungssignal wird vorzugsweise durch Eingabemittel oder in Antwort auf diese erzeugt, was normalerweise eine Tastatur umfasst. Die besagten Aktivierungsmittel können einen Gabelschalter umfassen, der beim Abheben eines Hörers eines Telefongerätes reagiert, kann aber auch eine Taste umfassen, beispielweise die Übertragungstaste auf einer Telefaxvorrichtung.

Die Mittel zur Ausgabe der Wählinformation, die einen DTMF-Übertrager umfassen können (siehe Druckschrift 7), werden in vorteilhafter Weise für die Unterbrechung der Ausgabe des Zugangscodes in Antwort auf ein Unterbrechungssignal aufgesetzt. Vorzugsweise wird die Vorrichtung für eine gewöhnliche Verbindung nach dem Unterbrechungssignal ohne automatische Ausgabe der Wählinformation angewandt werden. Im Ergebnis ist es möglich, dass Nummern ausserhalb des VPN auch gewählt werden können, insbesondere durch Erzeugen eines Unterbrechungssignals und nachfolgendem Wählen der Nummer (die nicht dem VPN zugehörig ist).

Die Vorrichtung gemäss der Erfindung kreiert damit automatisch eine Verbindung mit dem zweiten Netzwerk (das VPN). Eine Verbindung mit einer anderen Teilnehmerleitung des ersten Netzwerkes (das Netzwerk, dessen Teilnehmerleitung durch die Vorrichtung benutzt wird) kann nur nach Unterbrechung der VPN-Verbindung gewählt werden.

Vorzugsweise sind die Eingabemittel für die Erzeugung des Unterbrechungssignals ausgelegt und können eine spezielle Taste für diesen Zweck umfassen. Das Aktivierungssignal kann auch durch eine der speziellen Tasten der Eingabemittel erzeugt werden, wie die Tasten „0", „#" oder „*". Der Zugangscode ist vorzugsweise einstellbar, so dass die besagte Vorrichtung für eine Anzahl von verschiedenen privaten Netzwerken eingesetzt werden kann. Falls gewünscht kann die besagte Vorrichtung auch mit einer Option versehen werden, um in automatischer Weise eines von mehreren privaten Netzwerken anzuwählen.

Die Vorrichtung gemäss der Erfindung kann in vorteilhafter Weise mit Mitteln versehen sein, um in temporärer Weise Wählinformation zu speichern, die während der Ausgabe des Zugangscodes eingegeben worden ist. Mit solchen Puffermitteln ist es möglich, Wählzeichen während der automatischen Ausgabe der Zugangsnummer zu wählen, was für den Benutzer zeitsparend ist und im Allgemeinen eine schnellere Verbindungsaufnahme ermöglicht.

Die Erfindung liefert fernerhin eine Vorrichtung zur Ausgabe der Wählinformation zum Einsatz in Kombination mit einer Kommunikationsvorrichtung, die Mittel zur Erfassung eines Aktivierungssignals aus der Kommunikationsvorrichtung und in Antwort auf das Aktivierungssignal Mittel zur Ausgabe von einem Zugangscode für ein privates Netzwerk umfasst. Mit solch einer Vorrichtung ist es möglich, ein bestehendes Telefongerät oder eine Telefaxeinrichtung zur Ausbildung eines privaten Netzwerkes in Übereinstimmung mit der Erfindung einzusetzen.

Druckschriften
  • [1] GB-A-2,171,274
  • [2) GB-A-2,218,595
  • [3] DE-A-3,637,094
  • [4] EP-A-0,276,992
  • [5] GB-A-2,192,768
  • [6] WO 95/01689
  • [7] F. Mazda (ed.): „Telecommunication Engineer's Reference Book", Oxford 1993
Beispielhafte Ausführungsbeispiele

Die Erfindung wird nun im grösseren Detail unter Bezugnahme auf die Fig. beschrieben. Es zeigen:

1 eine diagrammartige Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung gemäss der Erfindung,

2 eine diagrammartige Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung gemäss der Erfindung, und

3 eine diagrammartige Darstellung eines virtuellen privaten Netzwerks gemäss der Erfindung.

Die Vorrichtung 1, die in diagrammartiger Weise in der 1 dargestellt ist, welche Vorrichtung beispielweise ein Telefongerät sein kann, umfasst eine Steuereinheit 2, einen Gabelschalterdetektor 3, eine Tastatur 4, einen Hörer 5, einen Puffer 6, einen DTMF-Generator 7, einen Nummernspeicher 8, einen Unterdrücker 9, einen Wähltongenerator 10, einen Signaldetektor 11, eine Verbindungsleitung 12, einen Schalter 13 und ein Wählzeichengenerator 14. In der 1 werden die Signalverbindungen durch kontinuierliche Linien dargestellt und Steuerverbindungen durch nicht durchgezogene Linien.

Der besagte Hörer 5, der mit einem Mikrofon und einem Lautsprecher versehen ist (nicht dargestellt), bildet die Kommunikationsmittel für die Kommunikation mit einem Benutzer. Der besagte Hörer 5 ist mit dem besagten Endgerät C über das Mittel der besagten Verbindungsleitung 12, welche für Kommunikationszwecke (beispielsweise Sprache) in zwei Richtungen eingesetzt wird, über den besagten Unterdrücker 9 und den besagten Schalter 13 verbunden. Eine Verbindung mit dem besagten Kommunikationsnetzwerk (nicht dargestellt) wird über das besagte Endgerät C durch das Mittel einer externen Übertragungsleitung (nicht dargestellt) etabliert. Der besagte Unterdrücker 9 unterdrückt die DTMF-Töne in Richtung des besagten Hörers 5 und den Wählton in Richtung des externen Kommunikationsnetzwerkes. Im Ruhezustand ist der Schalter 13 offen.

Der besagte Gabelschalterdetektor 3, der einen Schalter umfassen kann, der in Anwesenheit des besagten Hörers 5 reagiert, bildet die Aktivierungsmittel für die Aktivierung der besagten Vorrichtung 1. Das Abheben des besagten Hörers (oder das Drücken der besagten Aktivierungstaste) erzeugt ein Aktivierungssignal, welches der besagten Steuereinheit 2 geliefert wird.

Die besagte Tastatur 4, die durch eine Wählscheibe ersetzt werden kann, bildet die Eingabemittel für die Eingabe der Wählinformation. Die eingegebene Wählinformation (die Wählzeichen) wird sowohl dem besagten Puffer 6 als auch ebenfalls der Steuereinheit 2 zugeführt.

Der besagte DTMF-Generator 7 bildet die Ausgabemittel für die Ausgabe der Wählinformation an das besagte Kommunikationsnetzwerk. Die Wählzeichen werden dem besagten Kommunikationsnetzwerk in Form von Wählsignalen (DTMF) über den besagten Unterdrücker 9, den besagten Schalter 13 und das besagte Endgerät C übermittelt.

Sobald die besagte Steuereinheit 2 ein Aktivierungssignal von dem besagten Gabelschalterdetektor 3 erhält, gibt die besagte Steuereinheit 2 ein Steuersignal an den besagten Schalter 13 ab, wonach der besagte Schalter 13 schliesst (das besagte Schliessen wird durch das besagte Kommunikationsnetzwerk erfasst und wird als Anforderung für eine Kommunikationsverbindung verarbeitet). Die besagte Steuereinheit 2 gibt ebenfalls ein Steuersignal an den besagten Nummernspeicher 8 ab. In dem Nummernspeicher 8 ist mindestens ein Zugangscode, das heisst eine Zugangsnummer, die möglicherweise mit einem Identifikationscode verbunden ist, einer VPN-Vermittlungsstelle gespeichert. Der besagte Zugangscode wird an den DTMF-Generator 7 geliefert, der die besagten (Wähl-)Zeichen des besagten Codes in DTMF-Töne wandelt. Die in dieser Art und Weise erzeugten Wählsignale werden über den Unterdrücker 9, die besagte Verbindungsleitung 12 und den Schalter 13 an das Kommunikationsnetzwerk geliefert, welches mit dem Endgerät C verbunden ist. Hierauf wird das Kommunikationsnetzwerk eine Verbindung mit dem besagten VPN erzeugen. Während der Abgabe des Zugangscodes wird ein Wählton auf die besagte Leitung 12 durch den Wähltongenerator 10 gegeben und in dem besagten Hörer 5 hörbar gemacht, so dass der Benutzer weiss, dass die besagte Vorrichtung aktiv ist und dass er (weitere) Wählinformationen eingeben kann.

Da es in der Praxis einige Zeit braucht, bevor das besagte Kommunikationsnetzwerk, insbesondere die Vermittlungsstelle die hier betroffen ist, mit der die besagte Vorrichtung über eine externe Übertragungsleitung verbunden ist, bereit ist, um Wählinformation aufzunehmen, ist der besagte Nummernspeicher 8 vorzugsweise nicht sofort nach Empfang eines Aktivierungssignals betätigt, sondern entweder nachdem eine vorbestimmte Periode T1 (beispielweise 2 Sekunden) abgelaufen ist oder wenn der besagte Signaldetektor 11 ein Erfassungssignal abgibt. Das besagte Erfassungssignal, welches an die Steuereinheit 2 von dem Signaldetektor 11 abgegeben wird, zeigt die Erfassung des Wähltons an, welcher von der betreffenden Vermittlungsstelle erzeugt worden ist.

Nach der Abgabe von (mindestens einem Anteil von) dem besagten VPN-Zugangscode, kann es in der Praxis weiterhin etwas Zeit benötigen, bevor die Wählinformation an die besagte VPN abgegeben werden kann. Diese erforderliche Zeit kann durch mögliche Autorisierungsroutinen beeinflusst sein. In vielen Fällen kann es daher vorteilhaft sein, dass, nachdem der besagte Zugangscode ausgegeben worden ist, nicht weitere Wählinformation auszugeben, die in dem besagten Puffer 6 gespeichert ist, sondern abzuwarten bis ein gewisses Signal (Alarm) von der besagten VPN empfangen worden ist, in welchem Falle das besagte Signal von dem Signaldetektor 11 erfasst werden kann. In einer alternativen Ausgestaltung kann der Ablauf einer vorbestimmten Zeitperiode T2 abgewartet werden, wobei T2 beispielweise 2 Sekunden sein kann, aber dies vorteilhafterweise einstellbar ist, möglicherweise von dem VPN. In einigen VPNs tritt ein dritter Wählton auf, beispielsweise während oder nach dem Identifikationsprozess. In diesem Fall kann es vorteilhaft sein, für eine vorbestimmte Periode T3 zu warten, oder das Auftreten des weiteren Wähltons zu erfassen. Falls in all diesen Fällen wird nur ein Ablauf einer vorbestimmten Zeitdauer abgewartet wird, kann der Signaldetektor 11 weggelassen werden.

Während der Ausgabe des besagten Zugangscodes stellt die besagte Steuereinheit 2 sicher, welche Tasten der Tastatur (Tastatur 4) betätigt sind. Sobald die erste Wählinformation (erster Tastendruck) durch die Steuereinheit 2 erfasst worden ist, wird der besagte Tongenerator 10 deaktiviert, so dass der Benutzer weiss, dass die Wählinformation verarbeitet worden ist. Solange die besagte Vorrichtung mit der Ausgabe der Zugangsnummer beschäftigt ist, wird die von dem Benutzer eingegebene Wählinformation (eingegeben oder möglicherweise von einem aktivierten Speicher ausgelesen) in dem besagten Puffer 6 gespeichert. Falls nachfolgend zu der Ausgabe der Zugangsnummer die gesamten gespeicherten Wählinformationen verarbeitet worden sind, wird jede folgende Wählinformation, die mit Hilfe der besagten Tastatur 4 eingegeben wird, dem besagten DTMF-Generator 7 direkt weitergeleitet. Zu diesem Zweck kann der Puffer 6 für die direkte Übertragung aufgesetzt sein, wobei er unter dem Einfluss der besagten Steuereinheit 2 steht und die besagte Wählinformation überträgt, wenn der Puffer 6 leer ist.

Eine vorbestimmte Taste auf der Standardtastatur, beispielsweise die „0" oder „*" oder eine separate Taste, die auf der Tastatur für diesen Zweck vorgesehen ist, bildet die Unterbrechungstaste („ESC"), durch welches Mittel der Benutzer anzeigt, dass er eine Nummer ausserhalb des VPNs wählen möchte. Falls die besagte Unterbrechungstaste betätigt wird und ein Unterbrechungscode (Unterbrechungssignal) nachfolgend erzeugt wird, muss die Ausgabe des Zugangscodes, die zwischenzeitlich gestartet worden sein kann, abgebrochen werden. Weiterhin, falls die besagte Steuereinheit 2 den (Unterbrechungs-)Code erkennt, der durch die Unterbrechungstaste ausgegeben worden ist, wird der besagte Puffer 6 gelöscht und der besagte Schalter 13 geöffnet, um die teilweise aufgebaute Verbindung mit dem VPN abzubrechen. Weiterhin wird der besagte Wähltongenerator 10 aktiviert, um anzuzeigen, dass der Benutzer Wählinformationen eingeben kann. Vorzugsweise wird der Unterbrechungscode in der besagten Steuereinheit 2 gespeichert, wobei die besagte Steuereinheit 2 mit Vergleichermitteln versehen ist (logische Gatter beispielsweise), um die gespeicherten und die empfangenen Codes zu vergleichen.

Wählzeichen, die nach dem Unterbrechungscode eingegeben worden sind, werden in dem Puffer 6 gespeichert. Sobald die erste Wählinformation (erster Tastendruck) von der Steuereinheit 2 erfasst worden ist, wird der besagte Tongenerator 10 deaktiviert, so dass der Benutzer weiss, dass die Wählinformation, die eingegeben worden ist, verarbeitet wird. Nach einer vorbestimmten Zeitdauer T4, beispielweise auch zwei Sekunden, wird der besagte Schalter 13 zum Zwecke des erneuten Aufbaus einer Verbindung geschlossen. Nach einer weiteren vorbestimmten Zeitdauer T1, oder nachdem der besagte Signaldetektor ein Signal zu diesem Zweck ausgegeben hat, wird der besagte Wähltongenerator 10 ausgeschaltet, falls noch notwendig, oder andere Codes (Wählzeichen), die in dem Puffer 6 gespeichert worden sind, werden dem DTMF-Generator 7 zugeführt, der diese Codes in DTMF-Signale wandelt, die wiederum dem Kommunikationsnetzwerk über das besagte Endgerät C zugeführt werden. Wenn alle gespeicherten Codes verarbeitet worden sind, können mögliche nachfolgende Codes (Wählzeichen), die über das Mittel der Tastatur 4 eingegeben worden sind, direkt dem DTMF-Generator zugeführt werden. Zu diesem Zweck kann der Puffer 6 so aufgesetzt sein, dass er direkt diese Codes überträgt, unter Steuerung der besagten Steuereinheit 2, falls der Puffer 6 leer ist. Nachdem alle eingegebenen Codes verarbeitet worden sind, kann die besagte Vorrichtung 1 (beispielsweise ein Telefongerät oder eine Faxeinrichtung) in der bekannten Art und Weise benützt werden.

Einlaufende Anrufe aktivieren den Klingeltongenerator 14, der eine Glocke, einen Summer und/oder Hinweislicht umfassen kann. Falls der Benutzer den besagten Hörer 5 abhebt (oder die Aktivierungsmittel in einer anderen Weise einsetzt), wird der besagte Schalter 13 unter Steuerung der besagten Steuereinheit 2 geschlossen. Der besagte Klingeltongenerator 14 kann im Falle eines einkommenden Anrufs in vorteilhafter Weise ein Signal an die Steuereinheit 2 geben, so dass die besagte Steuereinheit 2 in eine geeignete Steuerroutine überwechseln kann (Verarbeitung eines einlaufenden Anrufs). In solch einem Steuerprozess werden Konfliktsituationen vermieden, wie die Aktivierung des besagten Wähltongenerators 10 im Falle eines einlaufenden Anrufs.

Zusätzlich zu den in der 1 aufgeführten Komponenten kann der Nummernspeicher 8 häufig eingesetzte Wählinformation umfassen, wobei die gespeicherte Wählinformation über die Tastatur 4 und die besagte Steuereinheit 2 abgerufen werden kann.

Die besagte Kommunikationsvorrichtung 1 der 1 kann aus üblichen, kommerziell erhältlichen Komponenten bestehen. Die besagte Steuereinheit 2 kann durch einen Mikroprozessor ausgebildet sein, welcher mit einem Speicher verbunden ist. Der besagte Nummernspeicher 8 kann durch einen geeigneten Halbleiterspeicher, beispielsweise einem RAM-Speicher, ausgebildet sein. Der besagte Puffer 6 kann ein Verschieberegister umfassen. Im Falle eines Telefaxgerätes beispielsweise kann eine Lese- und/oder Druckeinheit vorgesehen sein. Vorzugsweise sind alle in der 1 dargestellten Komponenten mit der möglichen Ausnahme des besagten Hörers 5 in einem geeigneten Gehäuse (nicht dargestellt) angeordnet. Zusätzlich zu dem Gehäuse kann dies auch eine elektrische Spannungsversorgung für den elektronischen Schaltkreis aufnehmen, beispielsweise in Gestalt einer Batterie.

Obwohl in der 1 ein Telefongerät als Beispiel einer Kommunikationsvorrichtung dargestellt ist, ist wohlverstanden, dass die erfinderische Idee auch auf andere Kommunikationsvorrichtungen angewandt werden kann, wie Telefaxeinrichtungen und Videotelefone, oder Kombinationen von Telefonen und Faxvorrichtungen.

Die Kommunikationsvorrichtung, die in diagrammartiger Weise in der 2 dargestellt ist, besteht im wesentlichen aus zwei Teilen. Eine konventionelle Kommunikationsvorrichtung 20 (ein Telefongerät beispielsweise) ist mit einem Kommunikationsnetzwerk (Telefonnetzwerk) über eine Verbindungsvorrichtung 21 verbunden. In diesem Zusammenhang wird die besagte Verbindungsvorrichtung 21 in vorteilhafter Weise als eine getrennte (in Serie verbundene) Box implementiert.

Die Struktur der besagten Verbindungsvorrichtung 21 zeigt Ähnlichkeit mit der der Vorrichtung 1 der 1. Die besagte Vorrichtung 21, in Kombination mit der besagten Vorrichtung 20, mit der sie verbunden ist, ist in funktioneller Weise äquivalent zu der Vorrichtung 1 der 1. Die besagte Vorrichtung 21 umfasst eine Steuereinheit 22, die über Steuerleitungen (in der 2 durch nicht durchgehende Linien dargestellt) unter anderem mit einem Gabelschalterdetektor 23, einem Puffer 26, einem Nummernspeicher 28, einem Wähltongenerator 30, einem Signaldetektor 31, einem ersten Schalter 33 und einem zweiten Schalter 34 verbunden. Eine Verbindungsleitung 32 verbindet die besagte Kommunikationsvorrichtung 20 mit dem besagten Endgerät P für die Verbindung einer externen Übertragungsleitung und der Etablierung einer Verbindung mit einer Vermittlungsstelle. Die besagten Schalter 33 und 34 und der Gabelschalterdetektor 23 (die Aktivierungsmittel) sind in der besagten Verbindungsleitung 32 eingeschlossen. Die besagte Vorrichtung 21 umfasst ferner einen DTMF-Übertrager 27 und eine DTMF-Empfangsvorrichtung 35, die über den besagten Puffer 26 angekoppelt sind. Ein Tiefpassfilter 39 (optional vorgesehen) ist parallel zu dem besagten Schalter 33 aufgebaut.

Die Wirkungsweise der besagten Vorrichtung 21 ist wie folgt. Im Ruhezustand ist der Schalter 33 offen und der Schalter 34 geschlossen. Der besagte Puffer 26, der in vorteilhafter weise als FIFO-Puffer („First In First Out") ausgestaltet ist und beispielsweise ein Verschieberegister umfassen kann, ist im Ruhezustand leer. Der VPN-Zugangscode ist in dem besagten Nummernspeicher 28 geladen.

Falls ein Benutzer das Handgerät des besagten Telefonapparates 20 abhebt, wird ein Gleichstrom durch die besagte Leitung 32 zu fliessen beginnen (zumindest in üblichen Telefoninstallationen). In diesem Zusammenhang ist der besagte Filter 39 in solch einer Weise ausgestaltet, dass der Gleichstrom hindurchgelassen wird und dass Wechselstrom (Wählimpulse, Sprache, Wähltöne) nicht durchgelassen wird. Der besagte Gleichstrom wird durch den Gabelschalterdetektor 23 festgestellt, der im Allgemeinen aus einem Widerstand und spannungserfassenden Mitteln besteht, die mit diesem parallel geschaltet sind, wobei ein Erfassungssignal an die besagte Steuereinheit 22 ausgegeben wird. Unter der Steuerung der besagten Steuereinheit 22 wird der besagte Wähltongenerator 30 einen Wählton erzeugen. Wählpulse, die dann nachfolgend durch diese Vorrichtung 20 ausgegeben werden, werden durch die DTMF-Empfangseinrichtung 35 empfangen und in digitale Codes gewandelt, wonach die besagten Codes in dem Speicher 26 gespeichert werden. Sobald der erste Code (erster Tasterdruck) von der besagten Steuereinheit 22 erfasst worden ist, wird der Wähltongenerator 30 deaktiviert, so dass der Benutzer weiss, dass die Wählinformation, die eingegeben worden ist, verarbeitet wurde. Die besagten Codes werden auch der Steuereinheit 22 übermittelt, die sie mit vorbestimmten, vorzugsweise permanent gespeicherten Unterbrechungscodes vergleicht. Der besagte Unterbrechungscode ist beispielsweise der Code, der der gewählten Zahl „0" entspricht.

Der besagte Zugriffscode kann daher sofort bei Aktivierung der besagten Vorrichtung ausgegeben werden, solange kein Unterbrechungscode auftritt. Zu diesem Zweck und unter Steuerung der besagten Steuereinheit 22 gibt der besagte Nummernspeicher 28 die zugehörigen Wählzeichen des Zugriffscodes an den DTMF-Übertrager 27, der die besagten Wählzeichen in DTMF-Pulse wandelt. Die besagten DTMF-Pulse werden dem verbundenen Netzwerk (nicht dargestellt) über die besagte Leitung 32 und das Endgerät P zugeführt.

Alle Wählzeichen, die während der Ausgabe des besagten Zugriffscodes empfangen worden sind, werden in dem besagten Puffer 26 über die DTMF-Empfangseinrichtung gespeichert. Nachdem der Zugriffscode ausgegeben worden ist, beispielsweise nach einer bestimmten Zeitdauer T4 oder nachdem eine bestimmte Signalisierung des VPN durch den besagten Signaldetektor 31 erfasst worden ist, werden die besagten Wählzeichen aus dem besagten Puffer 26 ausgelesen und auch dem DTMF-Übertrager 27 zugeführt. In dieser Art und Weise werden die gespeicherten Wählzeichen, wie der Zugriffscode, dem Kommunikationsnetzwerk zugeführt.

Die Unterbrechung der Verbindung wird durch den Gabelschalterdetektor 23 erneut festgestellt, wonach die besagte Vorrichtung 21 in ihren Ruhezustand zurückkehrt.

Falls ein Wählzeichen gleich ist zu dem Unterbrechungscode (der Benutzer wählt eine Nummer ausserhalb des VPN) muss die Ausgabe des Zugriffscodes gestoppt werden und jede Verbindung, die möglicherweise etabliert worden ist, muss auf das Schliessen des besagten Schalters 33 unterbrochen werden. Wählzeichen, die durch den Benutzer nach dem Unterbrechungscode eingegeben worden sind und die durch die besagte Vorrichtung 20 ausgegeben werden, müssen an das verbindende Netzwerk (über das besagte Endgerät P) abgegeben werden. Zu diesem Zweck muss der Schalter 33 erneut geschlossen werden und der Wähltongenerator 30 muss deaktiviert werden.

Wählzeichen, die direkt nach dem Unterbrechungscode eingegeben worden sind, können verloren gehen, weil der besagte Schalter 33 nicht (wieder) rechtzeitig geschlossen wird und/oder eine neue Verbindung (Wählton) noch nicht in der Zeit etabliert worden ist. Zu diesem Zweck können die Wählzeichen in temporärer weise in dem besagten Puffer 26 gespeichert werden. In diesem Fall kann der Schalter 33 geschlossen werden und der Wähltongenerator verbleibt aktiviert, bis eine Verbindung etabliert worden ist. Letzteres kann durch den besagten Signaldetektor 31 erfasst werden. Die Wählzeichen können nachfolgend durch den DTMF-Übertrager 27 über die besagte DTMF-Empfangsvorrichtung 35 und den besagten Puffer 36 ausgegeben werden.

Die Unterbrechung der Verbindung nach der Beendigung eines Anrufs, beispielsweise, weil der Benutzer das Handgerät des Gerätes 20 abgelegt hat, wird durch den Gabelschalterdetektor 23 erfasst, woraufhin ein Erfassungssignal an die Steuereinheit 22 ausgegeben wird. In Antwort auf das Erfassungssignal kehrt die Einheit 21 in ihren Ruhezustand zurück.

In einem möglichen Ausführungsbeispiel wird zuerst geprüft, bevor ein Zugriffscode ausgegeben wird, ob ein Unterbrechungscode eingegeben worden ist. In diesem Fall kann der Zugriffscode nur ausgegeben werden, falls der Unterbrechungscode nicht zu Beginn der gewählten Nummer (Prüfung beim ersten Wählzeichen) aufgetreten ist, sondern auch nur, falls in allen Wählzeichen, die eingegeben worden sind, kein Unterbrechungscode auftritt (Prüfung auf allen Wählzeichen, das heisst eine vorbestimmte Nummer oder die Nummer, die innerhalb einer vorbestimmten Zeit eingegeben worden ist). Der erste Fall führt zu einer Verbindung, die schneller aufgebaut wird. Der zweite Fall ist vorteilhaft, falls der Benutzer seine Meinung ändert, während er die Wählzeichen eingibt und neu entscheidet, eine Nummer ausserhalb des VPN zu wählen.

Wie im Zusammenhang mit der 2 beschrieben worden ist, ist es möglich, die besagte Vorrichtung 21 in solch einer Weise zu implementieren, dass die Wählinformation, das heisst der Zugriffscode, in der Tat über das Netzwerk zuerst übermittelt wird, das heisst ohne eine Prüfung auf einen Unterbrechungscode, und dass die Verbindung, die in dieser Weise teilweise aufgebaut worden ist, unterbrochen wird, (beispielsweise durch Öffnen des besagten Schalters 33) falls ein Unterbrechungscode erfasst wird. Dies hat den Vorteil, dass eine Verbindung mit dem VPN schneller hergestellt werden kann. Andererseits wird eine (der Beginn einer) Verbindung teilweise durch den zugeordneten Vermittlungsstellenbereich des Netzwerkes unnötig aufgebaut.

Natürlich kann die besagte Vorrichtung 1 der 1 auch in solch einer Weise implementiert werden, dass die Prüfung auf den Unterbrechungscode nur beim ersten Wählzeichen durchgeführt wird, oder dass der Zugriffscode direkt ausgegeben wird in der gewünschten Weise (das heisst unmittelbar nach der Aktivierung der Vorrichtung) oder nachdem der Eingang von einem oder mehreren Wählzeichen vorliegt.

Das virtuelle private Netzwerk 100, welches in diagrammartiger Weise in der 3 dargestellt ist, umfasst eine Vermittlungsstelle 101, interne Teilnehmerleitungen 102 und mit diesen verbundene Kommunikationsvorrichtungen (wie Telefongeräte) 103. Über eine Leitung 109 ist das besagte VPN 100 mit einem externen Netzwerk 110 verbunden, welches externe Vermittlungsstellen 111 und 111a, externe Teilnehmerleitungen 112 und mit diesen verbundene Kommunikationsvorrichtungen (wie Telefongeräte) 113 umfasst. Abgesehen von der dargestellten Vermittlungsstelle 101 kann das virtuelle private Netzwerk 100 auch verschiedene Vermittlungsstellen umfassen.

In dem dargestellten Beispiel ist die Kommunikationsvorrichtung 113' eine Vorrichtung wie in der 1. Mit der Hilfe der besagten Vorrichtung 113' kann ein Benutzer Zugriff auf ein VPN in einfacher Weise aufgrund der automatischen Wählweise der Zugriffsnummer des VPN durch die Vorrichtung erhalten. In dieser Art und Weise wird dem Benutzer der Eindruck vermittelt, dass er Teil des VPNs ist. Falls der Benutzer es wünscht, einen Teilnehmer zu erreichen, der nicht Teil des VPNs ist, wählt er einen vorbestimmten Code, beispielsweise die „0", woraufhin er eine Verbindung mit der besagten Vermittlungsstelle 111 erhält und nicht, wie es sonst der Fall ist, mit der besagten Vermittlungsstelle 101.

Obwohl eine direkte Verbindung 109 zwischen der Vermittlungsstelle 111 und der besagten VPN-Vermittlungsstelle 101 in der 3 dargestellt ist, ist es wohlverstanden, dass in der Praxis verschiedene Vermittlungsstellen oder andere Zwischenstationen, die hier nicht dargestellt sind, in dieser Verbindung eingeschlossen sein können.

Die sogenannte VPN-Plattform (101 in der 3) kann durch die übliche private Vermittlungsstelle aufgebaut sein, kann aber auch eine öffentliche Vermittlungsstelle sein, die für diesen Zweck aufgesetzt wird. Von der besagten VPN 100 aus können Kommunikationsvorrichtungen, wie die besagte Vorrichtung 113', in einer einfachen Weise durch eine Nummernwandlung in der privaten Vermittlungsstelle erreicht werden, das heisst durch die Vermittlungsstelle wird ein Zusatz zur abgekürzten Nummer in solch einer Weise hinzugefügt, dass die zugeordnete externe Nummer erzeugt wird.

Es ist für Fachleute auf diesem Gebiet wohlverstanden, dass die Erfindung nicht auf die beispielhaft dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt ist und dass viele Änderungen und Zusätze möglich sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Daher kann die Erfindung nicht nur in üblichen Telefonnetzwerken angewandt werden, sondern auch in anderen Telekommunikationsnetzwerken wie ISDN-Netzwerken.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung (21) für die Ausgabe von Wählinformation, geeignet für den Einsatz in einem Telefongerät (1, 20, 113') und bereit, um mit einer Vermittlungsstelle (111, 111a) eines Telekommunikationsnetzwerkes (110) verbunden zu werden, wobei die Vorrichtung Mittel (23), um ein Aktivierungssignal der besagten Telekommunikationsvorrichtung zu erfassen, und Mittel (2, 7; 22, 30) umfasst, um in Antwort auf das besagte Aktivierungssignal einen Zugangscode auszugeben, dadurch gekennzeichnet, dass der besagte Zugangscode Wählzeichen umfasst, um eine Verbindung mit einer privaten oder öffentlichen Vermittlungsstelle (101) herzustellen, die einer virtuellen privaten Netzwerkplattform (100, 101) zugeordnet ist, und dass die Vorrichtung ferner Mittel (35, 22) umfasst, um auf das Auftreten eines durch den Benutzer des Telefongerätes erzeugten Unterbrechungscodes hin zu überprüfen und um in Antwort auf die Erfassung eines solchen Unterbrechungscodes die Ausgabe des besagten Zugangscodes zum Zwecke der Herstellung einer Verbindung ausserhalb des virtuellen privaten Netzwerkes zu unterbrechen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugangscode eine Zugangszahl und einen Identifikationscode umfasst .
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (6, 26) zum temporären Speichern von Wählinformation, die während der Ausgabe des besagten Zugangscodes eingegeben worden ist, und zur Ausgabe der besagten Wählinformation nach der Ausgabe des besagten Zugangscodes vorgesehen sind.
  4. Telefongerät (1, 113') mit einer Vorrichtung nach Anspruch 1.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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