PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69822669T2 13.01.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001049444
Titel VERMINDERUNG DES HAARWUCHSES
Anmelder The Gillette Co., Boston, Mass., US
Erfinder STYCZYNSKI, Peter, New Windsor, US;
AHLUWALIA, S., Gurpreet, Potomac, US;
SHANDER, Douglas, Gaithersburg, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69822669
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.07.1998
EP-Aktenzeichen 989372164
WO-Anmeldetag 27.07.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/US98/15649
WO-Veröffentlichungsnummer 0099037277
WO-Veröffentlichungsdatum 29.07.1999
EP-Offenlegungsdatum 08.11.2000
EP date of grant 24.03.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.01.2005
IPC-Hauptklasse A61K 7/06
IPC-Nebenklasse A61P 17/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Verringerung des Haarwuchses bei Mammalia.

Eine Hauptfunktion des Haars der Mammalia ist die Schaffung eines äußeren Schutzes. Diese Funktion ist bei Menschen jedoch größtenteils verloren gegangen, bei dem Haar an verschiedenen Teilen des Körpers im wesentlichen für kosmetische Zwecke gehalten oder von diesen entfernt wird. Beispielsweise hat man das Haar vorzugsweise auf der Kopfhaut, nicht aber in dem Gesicht.

Zur Entfernung von unerwünschtem Haar wurden verschiedene Vorgehensweisen eingesetzt, einschließend Rasur, Elektrolyse, depilatorische Cremes oder Lotionen, Wachsbehandlung, Auszupfen und andere kosmetische Prozeduren sowie therapeutische Antiandrogene. Diese konventionellen Prozeduren haben in der Regel ihre Nachteile. Die Rasur kann beispielsweise Risse und Schnitte hervorrufen sowie Einwachsen von Haaren mit dem Resultat entzündlicher Läsionen und können den Eindruck einer erhöhten Geschwindigkeit des Nachwachsens des Haares hinterlassen. Außerdem kann die Rasur unerwünschte Stoppeln hinterlassen. Die Elektrolyse kann andererseits eine behandelte Fläche längere Zeitdauer von Haar freihalten, ist jedoch kostspielig, schmerzhaft und hinterläßt gelegentlich Narben. Depilatorische Cremes werden, obgleich sie sehr wirksam sind, normalerweise für den häufigen Gebrauch wegen ihres hohen Reizpotentials nicht empfohlen. Die Wachsbehandlung und das Auszupfen können Schmerzen, Unannehmlichkeiten und mangelhafte Entfernung von Kurzhaar bewirken. Schließlich können Antiandrogene, die zur Behandlung von weiblichem Hirsutismus angewendet worden sind, unerwünschte Nebenwirkungen haben.

Nach früheren Offenbarungen können Geschwindigkeit und Charakter des Haarwuchses durch Aufbringen von Hemmstoffen bestimmter Enzyme auf die Haut verändert werden. Diese Hemmstoffe schließen solche der 5-alpha-Reduktase ein, Ornitin-Decarboxylase, S-Adenosylmethionin-Decarboxylase, gamma-Glutamyl-Transpeptidase und -Transglutaminase. Siehe hierzu beispielsweise die US-P-4 885 289; Shander, US-P-4 720 489; Ahluwalia, US-P-5 095 007; Ahluwalia, et al., US-P-5 096 911; Shander, et al., US-P-5 132 293; und Shander, et al., US-P-5 143 925.

Das Hypusin (Ny-(3-Amino-2-(R)-hydroxybutyl)lysin) ist insofern eine einzigartige Aminosäure, dass sie auf einem synthetisch dargestellten Protein mit Hilfe des Prozesses gebildet wird, der als posttranslationale Modifikation bezeichnet wird. Hypusin ist lediglich dafür bekannt, in einem einzigen Protein aufzutreten, dem eukaryotischen Translationshemmfaktor 5A (eIF-5A). Die Bildung von Hypusin erfolgt mit zwei verschiedenen Schritten, die die Modifikation eines einzigen Lysylaminosäure-Restes auf dem eIF-5A-Protein umfasst. Die zwei Enzyme, die diese Reaktion katalysieren, sind Desoxyhypusin-Synthetase und Desoxyhypusin-Hydroxylase; der biochemische Weg wird nachfolgend beschrieben:

Die Desoxyhypusin (DHP)-Synthetase katalysiert die Umwandlung eines 4-Aminobutyl-Teils von einem Polyamin, Spermidin, zu einer &egr;-Amino-Gruppe eines speziellen Lysyl-Restes auf dem eIF-5A-Prekursor (Aminosäure Position 50 bei der Human-eIF-5A). Dieses führt zur Bildung eines Intermediats, Desoxyhypusin. Die DHP-Hydroxylase erleichtert dann eine stereospezifische Hydroxylierung von Kohlenstoff-9 des Intermediats unter Erzeugung von Hypusin und damit eines reifen oder aktiven eIF-5A-Proteins.

Der vorgenannte Weg wird hierin bezeichnet als „biosynthetischer Hypusin-Weg". Die DHP-Synthetase und die DHP-Hydroxylase werden gemeinsam als die „biosynthetischen Hypusin-Enzyme" bezeichnet.

Es ist jetzt festgestellt worden, dass unerwünschter Haarwuchs bei Mammalia (einschließlich Mensch) und speziell androgenstimulierter Haarwuchs durch Aufbringen einer Zusammensetzung auf die Haut vermindert werden kann, wobei die Zusammensetzung einen Hemmstoff des biosynthetischen Hypusin-Weges in einer wirksamen Menge zur Verminderung des Haarwuchses aufweist. Der unerwünschte Haarwuchs, der vermindert wird, kann normaler Haarwuchs sein oder Haarwuchs, der zu einer anormalen oder einem Krankheitszustand führt.

Der biosynthetische Hypusin-Weg kann in einer Reihe von Möglichkeiten gehemmt werden. Bevorzugt wird ein Hemmstoff eines biosynthetischen Hypusin-Enzyms zur Hemmung des Enzyms und damit dieses Weges verwendet.

Hemmstoffe der biosynthetischen Hypusin-Enzyme sind bekannt. Siehe hierzu beispielsweise J. Jakus, et al., J. Biological Chemistry 268: 13151–13159, 1993; R. Csonga, et al., FEBS Letters 380: 209–214, 1996 und Paz, et al., Biachem. Pharmacol. 33: 779–785, 1984.

Die DHP-Synthase-Hemmstoffe schließen ein: 1,3-Diaminopropan; 1,6-Diaminohexan; 1,7-Diaminoheptan; 1,8-Diaminooctan; 1,9-Diaminononan, Caldin, Cadaverin; N-(3-Aminopropyl)cadaverin; N4-Benzylspermidin; 1-Methylspermidin; 6-Fluorspermidin; 6,6-Difluorspermidin; Guazatin (N1,N16-Bisguanyl-2(1,8-diaminooctan); N1,N6-Bisguanyl-1,6-diaminohexan; N1,N7-Bisguanyl-1,7-diaminoheptan; N1,N8-Bisguanyl-1,8-diaminooctan; N1-Guanyl-1,7-diaminoheptan; N1-Guanyl-1,8-diaminooctan; N1-Guanylcaldin; N1,N7-Bisguanylcaldin; N1-Guanylspermidin; N8-Guanylspermidin und Hirudonin (N1,N8-Bisguanylspermidin).

Die DHP-Hydroxylase-Hemmstoffe schließen ein: Ciclopiroxolamin; Ciclopirox; Rilopirox; Pirocton; alpha,alpha'-Dipyridyl; Metipirox; 4,6-Diphenyl-1-hydroxypyridin-2-on und Hydralazin.

Der Hemmstoff wird in eine topische Zusammensetzung eingearbeitet, die ein nichttoxisches, dermatologisch zulässiges Vehikel oder einen solchen Träger einschließt, die zum Ausstreichen auf der Haut ausgelegt sind. Beispiele für geeignete Vehikel sind Aceton, Alkohole oder eine Creme, Lotion oder Gel, die die aktive Verbindung wirksam zuführen können. Eines der Vehikel wurde in der US-P-5 648 394 offenbart. Darüber hinaus kann dem Vehikel ein Penetrationsverstärker zugesetzt werden, um die Wirksamkeit der Formulierung weiter zu erhöhen.

Die Konzentration des Hemmstoffes in der Zusammensetzung kann über einen breiten Bereich bis zu einer gesättigten Lösung und vorzugsweise von 0,1 bis 30 Gew.-% oder sogar noch mehr variiert werden, wobei die Herabsetzung des Haarwuchses mit der zunehmenden Menge des auf die Haut pro Flächeneinheit aufgetragenen Hemmstoffes zunimmt. Die effektiv aufgebrachte Maximalmenge ist lediglich durch die Geschwindigkeit begrenzt, mit der der Hemmstoff in die Haut eindringt. Die wirksamen Mengen können beispielsweise bei 10 bis 3.000 Mikrogramm oder mehr pro Quadratzentimeter Haut liegen.

Die Zusammensetzung sollte auf den ausgewählten Bereich des Körpers, auf den Haarwuchs gehemmt werden soll, topisch aufgetragen werden. Beispielsweise kann die Zusammensetzung auf das Gesicht und speziell auf den Bartbereich des Gesichts, d. h. Wangen, Hals, Unterlippe und Kinn, aufgetragen werden. Auch kann die Zusammensetzung auf die Beine, Arme, Rumpf oder Achselhöhlen aufgetragen werden. Die Zusammensetzung ist besonders zur Hemmung des unerwünschten Haarwuchses bei Frauen geeignet, die unter Hirsutismus oder anderen Erkrankungen leiden. Bei Menschen sollte die Zusammensetzung ein- oder zweimal täglich oder sogar häufiger für mindestens drei Monate aufgetragen werden, um eine wahrnehmbare Verringerung des Haarwuchses zu erzielen. Die Verminderung des Haarwuchses zeigt sich, wenn die Häufigkeit der Haarentfernung verringert ist oder der Patient auf der behandelten Stelle weniger Haar wahrnimmt oder quantitativ dann, wenn das Gewicht des durch Rasieren entfernten Haars (d. h. die Haarmasse) verringert ist.

Männliche, gesunde Goldhamster werden als Modell für den Bartwuchs des Menschen insofern als akzeptables Modell betrachtet, dass sie auf jeder Seite über oval geformte Flanken mit einem Hautdurchmesser von etwa jeweils 8 mm vertilgen, auf denen dickes, schwarzes und grobes Haar wächst, das dem menschlichen Barthaar ähnlich ist. Diese Organe erzeugen Haar in Reaktion auf Androgene in dem Hamster. Zur Bewertung der Wirksamkeit einer einem Hemmstoff des biosynthetischen Hypusin-Weges enthaltenen Zusammensetzung werden die Flankenorgane der jeweiligen Gruppe von Hamstern depiliert, indem ein chemisches Depilatorium auf der Basis von Thioglykolat (Surgex) aufgetragen und/oder rasiert wird. Auf das eine Organ jedes Tieres werden 10 Mikroliter Vehikel allein einmal täglich aufgebracht, während auf das andere Organ jedes Tieres eine gleiche Menge Vehikel aufgebracht wird, das einen Hemmstoff des biosynthetischen Hypusin-Weges enthält. Nach 13 Aufträgen (ein Auftrag pro Tag für eine Dauer von 5 Tagen einer Woche) werden die Flankenorgane rasiert und die Menge des gewonnenen Haares (Haarmasse) jeweils gewogen. Die prozentuale Verminderung des Haarwuchses wird berechnet, indem der Wert der Haarmasse (mg) der mit der Testverbindung behandelten Seite von dem Wert der Haarmasse der mit dem Vehikel behandelten Seite subtrahiert wird; der erhaltene Differenzwert wird sodann durch den Wert der Haarmasse der mit dem Vehikel behandelten Seite dividiert und die resultierende Zahl mit 100 multipliziert.

Der vorstehend beschriebene Assay wird hierin bezeichnet als „Goldhamster-Assay". Bevorzugte Zusammensetzungen gewähren beim Test nach dem Goldhamster-Assay eine Haarwuchshemmung von mindestens etwa 15%, mehr bevorzugt mindestens etwa 40% und am meisten bevorzugt mindestens etwa 60%. Es wurde eine Reihe von Hemmstoffen des biosynthetischen Hypusin-Weges im Goldhamster-Assay getestet und die Ergebnisse in Tabelle 1 zusammengestellt:

Tabelle 1

Hemmung der Haarmasse durch Hemmstoffe der Desoxyhypusin-Synthetase

Alle Verbindungen wurden in einem Vehikel verabreicht, das Wasser enthielt (68%), Ethanol (16%), Propylenglykol (5%), Dipropylenglykol (5%), Benzylalkohol (4%) und Propylencarbonat (2%). Dieses Vehikel wurde auch bei dem nachfolgend beschriebenen Test verwendet.

Es wurde die dosisabhängige Hemmung der Haarmasse für den Enzym-Hemmstoff 1,8-Diaminooctan (Tabelle II, nachfolgend) gezeigt. Eine wirksame Verminderung der Haarmasse wurde auch durch die zwei Desoxyhypusin-Hydroxylasehemmstoffe Ciclopiroxolamin (44% Verminderung) und Hydralazin (33% Verminderung) erhalten (Tabelle III, nachfolgend).

Tabelle II

Dosisabhängige Hemmung der Haarmasse durch 1,8-Diaminooctan
Tabelle III

Hemmung der Haarmasse durch Hemmstoffe von Desoxyhypusin-Hydroxylase

Es wurde auch eine Prüfung ausgeführt, die demonstriert, dass Hemmstoffe des biosynthetischen Hypusin-Weges den Einbau von 3H-Spermidin in 18 kD Human-Haarfollikelprotein vermindern.

Human-Haarfollikel, die von Face-Lift-Prozeduren deriviert wurden, wurden isoliert und in ein Williams E-Medium gelegt, das Antibiotika, Glutamin, Insulin und Hydrocortison enthielt. Die Follikel wurden in Kultur genommen für 48 Stunden bei 37°C in Gegenwart von: 1,5-Diaminohexan (0,2 mM), 1,8-Diaminooctan (0,2 mM), Ciclopiroxolamin (0,2 mM) oder Hydralazin (0,2 mM). Kontrollfollikel wurden in Williams E gehalten, ohne jegliches Vorhandensein von Hemmstoffen. Am Ende der Dauer von 48 Stunden wurde zu der Kultur für 6 Stunden 3N-Spermidin (1 mikroCi/mM) zugesetzt. Die Haarfollikel wurden in phosphatgepufferter Salzlösung zur Entfernung von nichteingebautem 3H-Sperminin gewaschen und die Follikel in einem Puffer, pH 7,4, homogenisiert, der Tris (50 mM) und Saccharose (0,5 mM) enthielt. Es Haarfollikelprotein auf ein 10%iges Polyacrylamid-Gel gegeben. Nachdem die Proteine auf dem Gel unter Anwendung einer konstanten Spannung (125 V) getrennt wurden, wurden sie mit Coomassie-Blau gefärbt. Es wurden Bande im 18 kD-Bereich entsprechend dem eIF-5A-Protein sichtbar gemacht. Die Protein-Bande wurden aus dem Gel ausgeschnitten und mit BTS-450 (Beckmann) solubilisiert. Zu jeder Probe wurde das Flüssigscintillationsfluid Econoscint (12 ml) zugesetzt, die auf 3N-Spermidin-Einbau mit Hilfe der Scintillationsspektrometrie analysiert wurde. Die Hemmstoffe Desoxyhypusin-Synthase (1,6-Diaminohexan und 1,8-Diaminooctan) und Desoxyhypusin-Hydroxylase (Ciclopiroxolamin und Hydralazin) hemmten stark (47–100%) den Einbau von radiomarkiertem Spermidin in Haarfollikelprotein(e) in dem Bereich von 18 kD; die Ergebnisse sind in Tabelle IV zusammengestellt.

Tabelle IV

Einbau von 3H-Spermidin in 18 kD-Human-Haarfollikelproteinen

Weitere Ausführungsformen liegen im Rahmen der Ansprüche.


Anspruch[de]
  1. Kosmetisches Verfahren zur Verminderung des Haarwuchses von Mammalia, welches Verfahren umfasst:

    Auswählen eines Hautbereichs, von dem ein verminderter Haarwuchs gewünscht wird; sowie

    Auftragen einer dermatologisch zulässigen Zusammensetzung auf den Bereich der Haut, aufweisend einen Hemmstoff des biosynthetischen Hypusin-Weges in einer wirksamen Menge zur Verminderung des Haarwuchses.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff ein biosynthetisches Hypusin-Enzym hemmt.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, bei welchem das Enzym Desoxyhypusin-Synthase aufweist.
  4. Verfahren nach Anspruch 2, bei welchem das Enzym Desoxyhypusin-Hydroxylase aufweist.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff die Reifung oder Aktivierung von eIF-5A hemmt.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff 1,3-Diaminopropan aufweist.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff 1,6-Diaminohexan aufweist.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff 1,7-Diaminoheptan aufweist.
  9. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff 1,8-Diaminooctan aufweist.
  10. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff 1,9-Diaminononan aufweist.
  11. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff Caldin aufweist.
  12. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff Cadaverin aufweist.
  13. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff N-(3-Aminopropyl)cadaverin aufweist.
  14. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff N4-Benzylspermidin aufweist.
  15. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff 1-Methylspermidin aufweist.
  16. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff 6-Fluorspermidin aufweist.
  17. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff 6,6-Difluorspermidin aufweist.
  18. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff N1,N16-Bisguanyl-2(1,8-diaminooctan) aufweist.
  19. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff N1,N6-Bisguanyl-1,6-diaminohexan aufweist.
  20. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff N1,N7-Bisguanyl-1,7-diaminoheptan aufweist.
  21. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff N1,N8-Bisguanyl-1,8-diaminooctan aufweist.
  22. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff N1-Guanyl-1,7-diaminoheptan aufweist.
  23. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff N1-Guanyl-1,8-diaminooctan aufweist.
  24. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff N1-Guanylcaldin aufweist.
  25. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff N1,N7-Bisguanylcaldin aufweist.
  26. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff N1-Guanylspermidin aufweist.
  27. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff N8-Guanylspermidin aufweist.
  28. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff Hirsutismus umfasst.
  29. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff Ciclopiroxolamin aufweist.
  30. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff Ciclopirox aufweist.
  31. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff Rilopirox aufweist.
  32. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff Pirocton aufweist.
  33. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff &agr;,&agr;'-Dipyridyl aufweist.
  34. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff Metipirox aufweist.
  35. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff 4,6-Diphenyl-1-hydroxypyridin-2-on aufweist.
  36. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff Hydralazin aufweist.
  37. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Konzentration des Hemmstoffes in Zusammensetzung zwischen 0,1% und 30% beträgt.
  38. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Zusammensetzung eine Verminderung des Haarwuchses von mindestens 40% gewährt, wenn mit dem Goldhamsterassay getestet wird.
  39. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Zusammensetzung eine Verminderung des Haarwuchses von mindestens 60% gewährt, wenn mit dem Goldhamsterassay getestet wird.
  40. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Hemmstoff auf die Haut in einer Menge von 10 bis 3.000 Mikrogramm des Hemmstoffes pro Quadratzentimeter der Haut aufgetragen wird.
  41. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Vertreter der Mammalia ein Mensch ist.
  42. Verfahren nach Anspruch 41, bei welchem sich der Hautbereich auf dem Gesicht des Menschen befindet.
  43. Verfahren nach Anspruch 41, bei welchem sich der Hautbereich auf einem Bein des Menschen befindet.
  44. Verfahren nach Anspruch 41, bei welchem sich der Hautbereich auf einem Arm des Menschen befindet.
  45. Verfahren nach Anspruch 41, bei welchem sich der Hautbereich in einer Achselhöhle des Menschen befindet.
  46. Verfahren nach Anspruch 41, bei welchem sich der Hautbereich auf dem Rumpf des Körpers befindet.
  47. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Haarwuchs einen Androgen stimulierten Haarwuchs umfasst.
  48. Verfahren zum Herstellen einer topischen Zusammensetzung in Form einer Creme, Lotion oder eines Gels zum Hemmen von Mammalia-Haarwuchs, welches Verfahren das Auswählen eines Hemmstoffes des biosynthetischen Hypusin-Weges und das Vereinen des Hemmstoffes in einer wirksamen Menge zur Verminderung des Haarwuchses mit einem nichttoxischen, dermatologisch zulässigen Vehikel oder Träger umfasst.
  49. Verfahren nach Anspruch 48, bei welchem das Vehikel oder der Träger zum Ausstreichen auf der Haut eines Vertreters der Mammalia ausgelegt sind.
  50. Verfahren nach Anspruch 48, bei welchem eine kosmetische Zusammensetzung erzeugt wird.
  51. Verfahren nach Anspruch 48, bei welchem der Hemmstoff wie in einem der Ansprüche 1 bis 36 festgelegt ist.
  52. Verwendung eines Hemmstoffes des biosynthetischen Hypusin-Weges zur Erzeugung eines Medikamentes für die Verminderung von Haarwuchs.
  53. Verwendung nach Anspruch 52, wobei das Medikament zur Behandlung von Hirsutismus dient.
  54. Neuartige Verwendung eines Hemmstoffes des biosynthetischen Hypusin-Weges nach Anspruch 52 oder 53 zur Verminderung von Haarwuchs.
  55. Topische Zusammensetzung in Form einer Creme, Lotion oder eines Gels zum Hemmen von Mammalia-Haarwuchs, wobei in die Zusammensetzung ein Hemmstoff des biosynthetischen Hypusin-Weges in einer wirksamen Menge zur Verminderung des Haarwuchses einbezogen ist sowie nichttoxische, dermatologisch zulässige Vehikel oder Träger.
  56. Zusammensetzung nach Anspruch 55, bei welcher der Hemmstoff wie nach einem Ansprüche 1 bis 36 festgelegt ist.
  57. Zusammensetzung nach Anspruch 55, die eine kosmetische Zusammensetzung ist.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com