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Dokumentenidentifikation DE68929092T3 20.01.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000614845
Titel Kransicherheitsvorrichtung
Anmelder Kato Works Co. Ltd., Tokyo, JP
Erfinder Ichiba, Akinori, Satte-shi, Saitama, JP;
Tsutsumi, Yukio, Kita katsushika-gun, Saitama, JP
Vertreter Strehl, Schübel-Hopf & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 68929092
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, FR, GB, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.04.1989
EP-Aktenzeichen 942010638
EP-Offenlegungsdatum 14.09.1994
EP date of grant 20.10.1999
EPO date of publication of amended patent 12.05.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.01.2005
IPC-Hauptklasse B66C 23/90

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kransicherheitsvorrichtung und insbesondere eine Kransicherheitsvorrichtung mit mehreren Bildanzeigemodi, die in der Lage ist, einen Bediener entsprechend einem gewählten Bildanzeigemodus mit Kranbetriebszustands-Einstellungen zu versorgen und einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Es wurde eine Kransicherheitsvorrichtung vorgeschlagen (japanische Patentveröffentlichung 56–47117. Entsprechend der Funktion dieser Kransicherheitsvorrichtung werden mit Sensoren verschiedene Betriebsparameter (Auslegerlänge, Auslegerwinkel, Stützfußvorstand, Auslegerarmeinstellung und dergleichen) erfaßt, um den Betriebszustand eines Krans zu bestimmen. Eine spezifische Last für den durch diese Betriebsparameter bestimmten Betriebszustand wird aus einem digitalen Speicher ausgelesen, in dem spezifische Lasten für verschiedene Betriebszustände gespeichert sind, wobei die spezifische Last entsprechend der Spezifikation eines. Krans bestimmt ist. Die spezifische Last, auf die zugegriffen wurde, wird mit der aktuellen wirklichen Last verglichen. Falls die wirkliche Last in die. Nähe der spezifischen Last gelangt, wird eine Warnung ausgegeben, und falls sie der spezifischen Last gleich wird, wird der Kranbetrieb automatisch angehalten. Eine herkömmliche Kransicherheitsvorrichtung dieses Typs weist eine Anzeigetafel in der Art der in 1 dargestellten auf. Der Betriebszustand, wie der Kranstützfuß-Vorstand, die Auslegerarmeinstellung und dergleichen, wird unter Verwendung von an der Anzeigetafel angebrachten Schaltern eingestellt, so daß die aktuelle Auslegerlänge, den aktuellen Auslegerwinkel und dergleichen angebende Werte von Zeit zu Zeit angezeigt werden. Am oberen Teil der Anzeigetafel ist eine Sicherheitsmeßeinrichtung angebracht. Die Sicherheitsmeßeinrichtung zeigt den Sicherheitsgrad einer wirklichen Last im Verhältnis zur spezifischen Last für den aktuellen Kranbetriebszustand in Form eines Balkendiagramms an.

Diese herkömmliche Technik sieht eine Warnung und ein automatisches Anhalten bei einem möglichen Umkippen, Einstürzen oder Versagen eines Krans vor. Es ist jedoch keine Funktion zum Regeln des Betriebsbereichs eines Krans vorgesehen, bei der andere Gebäude oder dergleichen berücksichtigt werden.

In der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung 58–74496 ist ein Verfahren zum Regeln des Betriebsbereichs eines Turmkrans offenbart. Gemäß diesem Verfahren werden ein Kranausleger und ein Hindernis auf einem Bildschirm schematisch dargestellt, so daß es möglich ist, jegliche Berührung zwischen dem Ausleger und dem Hindernis, die auf dem Bildschirm schematisch dargestellt sind, zu erkennen. Zur Anzeige eines Hindernisses müssen die Koordinaten des Hindernisses auf dem Bildschirm in diesem Fall jedoch richtig eingestellt werden; was zu einem nicht einfachen ursprünglichen Festlegen des Betriebsbereichs führt.

Weiterhin sieht diese herkömmliche Technik keine Funktion zum Gewährleisten eines richtigen und sicheren Betriebs an einem Betriebsort vor, den ein Bediener nicht sehen kann.

In US-A-3 993 986 ist eine Kransicherheitsvorrichtung zum Einschränken des Betriebs von Kränen innerhalb eines vorgegebenen zulässigen Betriebsbereichs offenbart.

Ein weiteres mit den herkömmlichen Techniken einhergehendes Problem besteht darin, daß nur der Sicherheitsgrad einer wirklichen Last bezüglich der spezifischen Last, also der Sicherheitsgrad des momentanen Betriebs, bereitgestellt wird. Folglich kann ein Bediener die Gefahr für die nächste mögliche Stufe und den nächsten möglichen Betrieb nicht ausreichend erkennen.

Diese herkömmlichen Techniken sehen in erster Linie keine Funktion zum selektiven Anzeigen eines für einen richtigen Kranbetrieb zu verwendenden Musters vor, die für bestimmte Betriebsinhalte geeignet ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Kransicherheitsvorrichtung zum Einsatz mit einem Kranmechanismus, der eine Kranstruktur mit einem Ausleger zum Heben eines Gegenstands aufweist, um das Positionieren des gehobenen Gegenstands oder das Verhindern des Umkippens oder des Kollidierens mit einem Hindernis des Kranmechanismus zu unterstützen, vorgesehen, umfassend:

  • Sensoren, die am Kranmechanismus angebracht sind, um Sensorsignale zu erzeugen, die den Betriebszustand des Kranmechanismus, wie Auslegerlänge, Auslegerwinkel, Schwenkwinkel, anzeigen,
  • eine Anzeigevorrichtung zum Anzeigen eines Schemadiagramms des Kranmechanismus und
  • einen mit den Sensoren und dem Anzeigegerät verbundenen Rechner, der in Reaktion auf die Signale der Sensoren das Schemadiagramm des Kranmechanismus beim Betrieb des Kranmechanismus aktualisiert,
  • dadurch gekennzeichnet, daß
  • die Anzeigevorrichtung einen Anzeigespeicher zum Speichern graphischer Daten, um das Schemadiagramm des Kranmechanismus zu zeigen, und einen zweidimensionalen Bildschirm zur Anzeige der graphischen Darstellung entsprechend der im Anzeigespeicher gespeicherten graphischen Daten enthält,
  • der Rechner in Reaktion auf die Sensorsignale die graphischen Daten des Schemadiagramms des Kranmechanismus, die im Anzeigespeicher gespeichert sind, aktualisiert, so daß die graphische Darstellung des Schemadiagramms des Kranmechanismus auf dem Bildschirm den Kranmechanismus entsprechend seinem Betriebszustand wiedergibt,
  • die Vorrichtung weiterhin Steuereinrichtungen zur Auswahl von einem von mehreren Anzeigemodi und zum Erzeugen eines Befehlssignals enthält und
  • der Rechner in Reaktion auf jeden ausgewählten Anzeigemodus erste graphische Daten eines Schemadiagramms des Kranmechanismus erzeugt, die dem jeweils ausgewählten Anzeigemodus entsprechen und den jeweiligen Betriebszustand des Kranmechanismus wiedergeben, und in Reaktion auf das Befehlssignal zweite graphische Daten eines Arbeitsbereichsanzeigemusters erzeugt, die dem ausgewählten Anzeigemodus entsprechen, und die ersten und zweiten graphischen Daten im Anzeigespeicher speichert.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

In 1 ist ein Beispiel einer Anzeigetafel einer herkömmlichen Kransicherheitsvorrichtung dargestellt,

2A ist ein Blockdiagramm zur Darstellung der Grundstruktur der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung,

2B zeigt ein Beispiel einer in der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung gespeicherten Kurve spezifischer Lastdaten,

2C ist ein Blockdiagramm zur Darstellung einer speziellen Struktur der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung,

3 zeigt ein Anzeigemuster auf dem Bildschirm während eines Betriebszustand-Einstellmodus der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung,

4A zeigt ein Anzeigemuster auf dem Bildschirm während eines automatischen Sicherheitsüberwachungsmodus der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung,

4B zeigt veranschaulichende Darstellungen der Ursachen des auf dem Bildschirm der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung anzuzeigenden automatischen Anhaltens,

5 zeigt ein Anzeigemuster auf dem Bildschirm während eines Betriebsbereichs-Einstellmodus der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung,

6 zeigt ein Anzeigemuster auf dem Bildschirm während eines Zielmodus der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung,

7 zeigt ein Anzeigemuster auf dem Bildschirm während eines Grenzlast-Schwenkwinkel-Modus der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung,

8 zeigt ein Anzeigemuster auf dem Bildschirm während eines Funktionsweisekurven-Anzeigemodus der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung,

9a zeigt einen Teil der Tabelle der spezifischen Gesamtlast des Krans, und

9b zeigt ein Anzeigemuster auf dem Bildschirm während eines Funktionsweisetabellen-Anzeigemodus der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORM GRUNDSTRUKTUR DER VORRICHTUNG

Die Grundstruktur der Kransicherheitsvorrichtung gemäß dieser Erfindung ist in 2A dargestellt. Die Kransicherheitsvorrichtung besteht aus einer Haupteinheit A und einer Anzeigeeinheit B. Während des Betriebs der Vorrichtung werden zwischen einer CPU der Haupteinheit und einer CPU der Anzeigeeinheit Befehle und Daten übertragen.

Nach dem Einschalten muß zuerst der Kranbetriebszustand (Stützfuß-Vorstehstufe, Auslegerstufe und dergleichen} festgelegt werden. Dieses Festlegen wird an der Anzeigeeinheit vorgenommen. Ein Bediener wählt aus mehreren Anzeigemodi einen Betriebszustand-Einstellmodus aus, um eine Bildschirmanzeige (ein Bild) in der Art der in 3 dargestellten auf einem Anzeigebildschirm B " darzustellen, und betätigt vorgegebene Tasten einer Einstelltastengruppe B', während er den Anzeigebildschirm B" betrachtet. Die Anzeigeeinheit hat einen Speicher, in dem graphische Daten zur Anzeige von Bildern in der Art des in 3 dargestellten gespeichert sind. Entsprechend einem Anzeigesteuerprogramm in einem ROM liest die CPU selektiv ein in 3 dargestelltes Anzeigebild aus dem Speicher aus, schreibt es in einen Video-RAM und zeigt das Anzeigebild entsprechend den aus den Video-RAM ausgelesenen Daten auf dem Anzeigebildschirm B" an. Die CPU der

Anzeigeeinheit ruft die Daten der Stützfußstufen-Einstellung und dergleichen ab, die von einem Bediener über eine Einstelltaste eingegeben wurden, modifiziert das Anzeigebild so, daß es mit den Einstelldaten übereinstimmt und überträgt die Einstelldaten als Daten DB zur Haupteinheit A. Nach Abschluß des Einstellens im Betriebszustand-Einstellmodus tritt die Anzeigeeinheit in einen automatischen Kransicherheits-Überwachungsmodus ein und zeigt auf dem Anzeigebildschirm B" ein Anzeigebild in der Art des in 4A dargestellten an. Die graphischen Daten für das in 4A dargestellte Anzeigebild wurden bereits im Speicher gespeichert, so daß die CPU die graphischen Daten selektiv liest und anzeigt.

Zusätzlich zu den von der Anzeigeeinheit B zugeführten Kranbetriebszustand-Einstelldaten DB erhält die Haupteinheit

A von einer Sensorgruppe A' die Betriebsparameterdaten (wie die Auslegerlänge &igr;, den Auslegerwinkel &thgr; und den Schwenkwinkel &phgr;), die den Betriebszustand des Kranmechanismus darstellen, der sich beim Betreiben des Krans von Zeit zu Zeit ändert. Diese Betriebsparameter werden als Daten A direkt oder nach der Verarbeitung durch die CPU zur Anzeigeeinheit B gesendet. Die Anzeigeeinheit B modifiziert das Anzeigebild auf dem Anzeigebildschirm B" von Zeit zu Zeit entsprechend den Daten A, um dadurch den aktuellen Betriebszustand des Krans anzuzeigen.

Die Haupteinheit A speichert entspechend jeder Kranspezifikation verschiedene Daten. Diese Daten sind typischerweise maximale spezifische Lasten für verschiedene Kranbetriebszustände. Beispielsweise wird eine in 2B dargestellte Kurve der spezifischen Gesamtlast für die Betriebszustandseinstellungen, wie mittlerer Stützfußvorstand (5,0 m – Seitenrichtung), ohne Auslegerarm und mit einer Auslegerlänge von 8,9 m, verwendet. Eine solche Kurve der spezifischen Gesamtlast wird entsprechend jeder Kranspezifikation für jede der verschiedenen Betriebszustandseinstellungen und Auslegerlängen bestimmt. Eine große Anzahl dieser Daten wird im ROM der Haupteinheit A gespeichert.

Die Haupteinheit A greift entsprechend den von der Anzeigeeinheit B zugeführten Kranbetriebszustand-Einstelldaten DB und den von der Sensorgruppe A' zugeführten, sich zeitlich ändernden Kranbetriebszustandsparametern auf den ROM zu und erhöht die Daten bezüglich der maximalen spezifischen Last für den Kranbetriebszustand zu diesem Zeitpunkt, oder sie vergleicht den durch verarbeiten der Daten erhaltenen wert der maximalen Last mit der wirklichen Last, und es wird eine Warnung ausgegeben, falls sich der aktuelle Kranbetriebszustand in einer Gefahrenzone befindet, und/oder es wird ein Signal übertragen, das dazu dient, den Kranmechanismus A" so zu steuern, daß der Kranbetrieb automatisch unterbrochen wird.

Im Speicher der Anzeigeeinheit B sind mehrere graphische Anzeigebilddaten gespeichert, die mehreren Anzeigemodi entsprechen. Ein Anzeigebild in der Art des in den 5 bis 9 dargestellten wird entsprechend dem durch eine Einstelltaste ausgewählten Anzeigemodus ausgewählt. Zusätzlich zum in 4 dargestellten automatischen Modus des automatischen Überwachens der Kransicherheit, der im allgemeinen herkömmlich vorgesehen ist, kann ein Bediener andere Anzeigemodi verwenden, um den Betriebsinhalt eines Krans festzulegen und ihn für den wirksamen Kranbetrieb zu überwachen. Die Arbeitsweise anderer Anzeigemodi wird später detailliert dargelegt.

Die Haupteinheit A und die Anzeigeeinheit B weisen jeweils einen Rechner (eine CPU) auf, und sie arbeiten unabhängig von ihrem eigenen Programm: Die Übertragung bzw. der Empfang von Befehlen und Daten zwischen der Haupteinheit A und der Anzeigeeinheit B ist durch einen Unterbrechungsprozeß erlaubt.

SPEZIELLE STRUKTUR DER VORRICHTUNG

Wie in 2C dargestellt ist, empfängt die CPU 200 der Haupteinheit die Daten zur wirklichen Last von einem Beanspruchungssensor 201 und andere Daten zu Kranbetriebsparametern von einem Schwenkwinkelsensor 202, einem Auslegerlängensensor 203, einem Auslegerwinkelsensor 204, einem Auslegerspitzen-Winkelsensor 205, einem Auslegerarm-Winkelsensor 206 sowie einem Beanspruchungssensor 208, die jeweils an verschiedenen Positionen des Krans angeordnet sind. Die Daten von den an der Spitze des Auslegers angeordneten Sensoren 205 und 206 werden an einem oberen Anschluß 207 am distalen Ende des Auslegers gesammelt, über eine Lichtleitfaser 209 zu einer Kabeltrommel 210 am distalen Ende des Auslegers gesendet, an der. Kabeltrommel einer lichtelektrischen Umwandlung unterzogen und zur CPU 200 der Haupteinheit gesendet. Die CPU 211 der Anzeigeeinheit wird über eine Leitung 217 von der CPU 200 der Haupteinheit mit Energie versorgt. Befehle und Daten werden über zweiseitige serielle Leitungen 214 und 215 zwischen der CPU der Anzeigeeinheit und der CPU 200 der Haupteinheit übertragen. Die Anzeige 212 ist eine dynamisch angesteuerte Matrix-Flüssigkristallanzeige (LCD). Eine LCD ist gegenüber anderen CRT-, LED- und Plasmaanzeigen und dergleichen bevorzugt, weil der Kran im allgemeinen im Außenbereich verwendet wird und weil sie selbst bei starkem Sonnenlicht eine klare Bildanzeige ermöglicht. Die LCD 212 wird in der Nacht mit einer Hintergrundbeleuchtung verwendet. Die Einstelltasten-Schaltergruppe weist mehrere Berührungstasten auf, deren Anzahl mehreren festzulegenden Eigenschaften entspricht. Signale zum Steuern des Kranmechanismus werden an einen Tauchkern 218, ein Magnetventil oder dergleichen ausgegeben.

Betriebsarten der Anzeigeeinheit (1) Betriebszustand-Einstellmodus

Wie in 3 dargestellt ist, tritt die CPU der Anzeigeeinheit nach dem Einschalten der Leistung automatisch in den Betriebszustand-Einstellmodus ein und zeigt das Bild an, wie in 3 dargestellt ist. Dieser Modus ist bei 301 angegeben. Die bei 302 allgemein dargestellten Zahlen stellen den Zustand des Auslegers dar, und sie blinken. Wenn ein Bediener die gewünschten Zahlen einstellt, endet das Blinken, und sie leuchten dann stets. Zuerst wird zum Auswählen eines gewünschten Betriebszustands des Auslegers eine der 10 Tasten auf einem Tastenfeld 310A gedrückt. Die Zahl 0 gibt den Fall an, in dem nur der Hauptausleger ohne den Auslegerarm und die Verlängerung verwendet wird, die Zahl 1 gibt den Fall an, in dem der Auslegerarm mit einer Stufe verwendet wird, und die Zahl 3 gibt den Fall an, in dem der Auslegerarm mit 2 Stufen verwendet wird. Nach Abschluß der Einstellung des Betriebszustands des Auslegers blinken die Zahlen, um den Zustand 303 des rechten Stützfußes anzugeben. Die Zahl 3 stellt ein maximales Vorstehen dar, die Zahl 2 stellt ein mittleres Vorstehen dar, die Zahl 1 stellt ein geringes Vorstehen dar, die Zahl 0 stellt ein minimales Vorstehen dar, die Zahl 4 stellt dar, daß der Stützfuß nicht befestigt ist, und die Zahl 5 stellt dar, daß gefahren wird, während ein Gegenstand gehoben wird. In ähnlicher Weise, wie beim Einstellen des Betriebszustands des Auslegers wählt ein Bediener nach Aktivierung der 10 Tasten auf dem Tastenfeld 310A eine gewünschte Zahl aus. Nach Einstellung des rechten Stützfußes wird der Zustand 304 des linken Stützfußes eingestellt.

Die CPU der Anzeigeeinheit bewirkt, daß sich der Anzeigezustand der eingestellten Zahl von einem blinkenden zu einem ständigen Leuchten ändert, und sie sendet die Daten des eingestellten Zustands des Auslegers und des Stützfußes zur CPU. der Haupteinheit.

(2) Modus der automatischen Überwachung der. Kransicherheit

Nach Abschluß des Eingabevorgangs für den Betriebszustandsmodus tritt die CPU der Anzeigeeinheit automatisch in den Modus der automatischen Überwachung der Kransicherheit ein, um ein Bild in der Art des in 4A dargestellten anzuzeigen. Entsprechend den von der CPU der Haupteinheit zugeführten Informationen zeigt die CPU der Anzeigeeinheit den aktuellen Zustand des Kranbetriebs, also eine Stützfußeinstellung 404, eine Schwenkposition 405, einen Betriebsradius 406, einen Auslegerwinkel 407, eine Hublast 410, eine Hubstrecke 409 sowie eine Auslegerlänge 402. Die Auslegerlänge wird schematisch in Form eines Balkens 403 dargestellt, dessen Länge sich entsprechend der wirklichen Länge des Auslegers ändert.

Die Sicherheitsgrenze für den aktuellen Kranbetriebszustand ist bei 411 in Form eines Balkendiagramms dargestellt. Die zahlenmäßige Darstellung der Sicherheitsgrenze ist bei 413 angegeben. Die Grenzlast (maximale Last) beim aktuellen Kranbetriebszustand ist bei 408 dargestellt. Wenn der Kranbetriebszustand in die Nähe der Grenzzone kommt (wenn sich das Balkendiagramm 411 bis zur gelben Zone erstreckt), wird eine Warnung ausgegeben. Wenn der Zustand die Grenze erreicht, wird der Kran automatisch angehalten. Die CPU der Haupteinheit überwacht den momentanen Kranbetriebszustand unter Verwendung der Daten von verschiedenen Sensoren, greift auf den Speicher zu, um die maximale Grenzlast für diesen Betriebszustand zu erhalten und prüft, ob die maximale Grenzlast, auf die zugegriffen wurde, der wirklichen Last gleicht oder kleiner ist als diese. Falls die wirkliche Last die maximale Grenzlast für den aktuellen Kranbetriebszustand wird, gibt die CPU der Haupteinheit ein Signal zum Verriegeln des Kranbetriebsmechanismus aus. Während der Anzeige des Modus der automatischen Überwachung der Kransicherheit zeigt die CPU der Anzeigeeinheit einem Bediener einen Kranbetriebszustand. Der Kranbetriebszustand erreicht eine Grenze, wenn er eine maximale Grenzlast aufweist oder wenn er eine durch einen Bediener eingestellte Betriebsbereichsgrenze aufweist (später mit Bezug auf 5 beschrieben), Auch im letztgenannten Fall wird eine Warnung ausgegeben und der Kran automatisch angehalten.

Eines der bestimmenden Merkmale dieser Ausführungform besteht darin, daß eine Ursache 412 für ein automatisches Anhalten angezeigt wird. Falls der Kran während des Modus der automatischen Überwachung der Kransicherheit automatisch anhält, ist es für einen Bediener schwierig, die Ursache für das automatische Anhalten sofort zu finden. Die Ursache für das automatische Anhalten ist insbesondere dann schwierig zu finden, wenn der Kran umkippt oder infolge einer Überlastung während des Betriebs ausfällt und wenn der Kranbetrieb während des Modus der automatischen Überwachung der Kransicherheit erfolgt, während der Kranbetriebsbereich oder die Kranbetriebszone festgelegt wird (später mit Bezug auf 5 beschrieben). Falls überdies weiterhin eine vorgegebene Länge des Drahts über den Bereich seiner Länge freigegeben wird, geschieht während des Kranbetriebs ein umgekehrtes Wickeln des Drahts. Auch in diesem Fall wird ein automatisches Anhalten bewirkt. Im Modus der automatischen Überwachung der Kransicherheit gemäß dieser Ausführungsform wird die Ursache für das automatische Anhalten bei 412 auf dem Bildschirm angezeigt.

Die veranschaulichenden Darstellungen der Ursachen des automatischen Anhaltens sind in den 4B (a) bis (n) dargestellt, wobei die Darstellungen die folgenden Bedeutungen haben. Falls es während des Modus der automatischen Überwachung der Kransicherheit mehrere Ursachen für ein automatisches Anhalten gibt, wird die entsprechende Zahl der Darstellungen auf dem Bildschirm angezeigt.

Veranschaulichende Ursachen für ein automatisches Angaben Anhalten

  • (a) automatisches Anhalten wegen eines Moments (Grenzlast)
  • (b) automatisches Anhalten wegen eines geringeren Winkels
  • (c) automatisches Anhalten wegen eines größeren Winkels
  • (d) automatisches Anhalten wegen des geradesten Stehens des Auslegers
  • (e) automatisches Anhalten wegen eines Schwenkens nach rechts
  • (f) automatisches Anhalten wegen eines Schwenkens nach links
  • (g) automatisches Anhalten wegen einer Spiralbewegung
  • (h) automatisches Anhalten wegen eines Freigebens
  • (i) automatisches Anhalten wegen einer Radiusgrenze
  • (j) automatisches Anhalten wegen einer Hubstreckengrenze
  • (k) automatisches Anhalten wegen einer Begrenzung des geringen Winkels
  • (l) automatisches Anhalten wegen einer Begrenzung des großen Winkels
  • (m) automatisches Anhalten wegen einer Grenze für das Schwenken nach rechts
  • (n) automatisches Anhalten wegen einer Grenze für das Schwenken nach links

Die oben beschriebene Ursache für ein automatisches Anhalten wird angezeigt, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Beispielsweise wird die Ursache für ein automatisches Anhalten wegen eines Moments zugewiesen, wenn die wirkliche Last genauso groß wie die Grenzlast oder größer als diese ist und sich die Hebelbetätigung im Gefahrenbereich befindet. Falls die wirkliche Last in der Nähe der Grenzlast liegt und ein Bediener ein Umkippen hervorruft oder den Ausleger weiter ausfährt oder bewirkt, daß die Winde den Draht aufwickelt, befinden sich diese Hebelbetätigungen im Gefahrenbereich. Die CPU der Haupteinheit gibt auf diese Hebelbetätigungen im Gefahrenbereich hin ein Verriegelungssignal aus, und die CPU der Anzeigeeinheit zeigt die veranschaulichende Darstellung (a). Nach dem automatischen Anhalten erkennt der Bediener aus der angezeigten veranschaulichenden Darstellung der Ursache für das automatische Anhalten (a), daß der Ausleger nicht nach unten gerichtet oder ausgefahren werden kann und daß der Kran durch andere Arbeitsgänge, wie ein Anheben des Auslegers; von der Gefahr befreit werden kann. Wie oben angegeben wurde, hält der Kran automatisch an, wenn er nach unten gerichtet wird und die wirkliche Last die Grenzlast übersteigt, und die Darstellung der momentanen Ursache für das automatische Anhalten wird dann angezeigt. Zu diesem Zeitpunkt wird das automatische Anhalten des Krans aufgehoben, nach dem der Kranbetriebshebel in seine neutrale Position zurückbewegt wurde, und die Ursachendarstellung verschwindet. Falls der Kranbetriebshebel unter dieser Bedingung zur Ausfahrseite des Auslegers umgelegt wird, wird das automatische Anhalten wieder ausgeführt, und die momentane Ursache für das automatische Anhalten wird angezeigt. Falls der Kranbetriebshebel nicht zur Ausfahrseite des Auslegers sondern zur Standseite des Auslegers, zur Einfahrseite des Auslegers oder zur Seite des Zurückwickelns der Winde umgelegt wird, wird die Anzeige des automatischen Anhaltens und der Ursache nicht beeinflußt.

Der Kranbetrieb am Gefahrenort ist für jede Ursache eines automatischen Anhaltens verschieden. In der CPU der Haupteinheit sind Daten gespeichert, die jeweils für jede Ursache des automatischen Anhaltens. des Krans die Richtung des Verriegelns des Betriebshebels angeben. Falls das automatische Anhalten beispielsweise wegen des großen Grenzwinkels des Auslegers vorgenommen wird, liefert die CPU der Haupteinheit dem Kranmechanismus ein Signal, das den Betriebshebel in Richtung des Hebens des Auslegers verriegelt und es ihm erlaubt, sich in die Richtung zu bewegen, in der der Ausleger nach unten gerichtet wird.

Im Anzeigemodus des automatischen Überwachens der Sicherheit mit einer Anzahl von Ursachen für ein automatisches Anhalten kann ein Bediener die Ursache für das automatische Anhalten erblicken, so daß der Kranbetrieb sehr leicht gemacht ist.

(3) Betriebsbereichs-Begrenzungsmodus

Zusätzlich dazu, daß die Grenze für das Umkippen und das Ausfallen des Krans beim Kranbetriebsbereich eingestellt wird, wird auch der Bewegungsbereich des Auslegers eingestellt, so daß er nahegelegene Gebäude und dergleichen nicht berührt. Es ist wünschenswert, daß eine Warnung ausgegeben wird oder daß der Kran automatisch angehalten wird, falls sich der Ausleger in die vom eingestellten Bewegungsbereich abweichende Richtung bewegt. Auf ein Herunterdrücken der Taste A auf dem Tastenfeld 310B hin tritt die CPU der Anzeigeeinheit in den Betriebsbereichsbegrenzungs-Anzeigemodus ein und zeigt ein Anzeigebild in der Art des in 5 dargestellten. Der Betriebsbereichsbegrenzungs-Anzeigemodus ist bei 501 angegeben. Auf der rechten Seite des Bildschirms ist der Ausleger bei B schematisch dargestellt, und sein durch ein Kreuz dargestelltes distales Ende ist bei P angegeben. Der schematisch dargestellte Ausleger B folgt der wirklichen Bewegung des Auslegers, und er wird entsprechend dem von der CPU der Haupteinheit zugeführten Betriebsparameter von der CPU der Anzeigeeinheit gesteuert. Beim Einstellen der Betriebsbereichsgrenze des Auslegers bewegt ein Bediener den Ausleger zum Grenzpunkt (der schematisch dargestellte Ausleger B bewegt sich auch zum Grenzpunkt). Nach dem Herunterdrücken der Taste B auf dem Tastenfeld 310B wird der Nicht-Betriebsbereich als der schraffierte Bereich auf der rechten Seite des distalen Endes P des Auslegers festgelegt. Der Betriebsradius A wird bei 507 innerhalb eines rechteckigen Rahmens als Betriebsradius-Grenzwert angezeigt. Zusätzlich zur Radiusgrenze (A) können auch die obere Grenze des Winkels (B), die untere Grenze des Winkels (C) und die Hubstreckengrenze (D) festgelegt werden. Der kennzeichnende Punkt dieser Einstellung besteht darin, daß der Ausleger tatsächlich zum Grenzpunkt bewegt wird und daß eine Taste heruntergedrückt wird, um den Nicht-Betriebsbereich festzulegen, statt daß der zahlenmäßige Grenzwert berechnet und festgelegt wird, ohne den Ausleger zum Grenzpunkt zu bewegen. Dieses Einstellverfahren ist in der Hinsicht vorteilhaft, daß der Betriebsbereich durch Bewegen des wirklichen Auslegers am Einsatzort festgelegt werden kann. Der gesamte alle Grenzen (A) bis (D), wie die Radiusgrenze und dergleichen, umfassende Betriebsbegrenzungsbereich ist als (E) dargestellt. Der Ausleger kann sich innerhalb des nicht schraffierten Bereichs bewegen. Andere den wirklichen Ausleger darstellende Zahlenwerte unter Einschluß des Auslegerswinkels 509, des wirklichen Radius 508, der Auslegerlänge 506 und der Hubstrecke 505, werden auch auf dem Bildschirm angezeigt.

Auf der linken Seite des Bildschirms wird eine Bereichsgrenze des Auslegerschwenkwinkels angezeigt. Ein innerhalb eines Bereichs 511 schematisch angezeigter Ausleger B folgt der momentanen Bewegung des Auslegers. Der Ausleger wird zu einem Grenzpunkt des Auslegerschwenkwinkels bewegt, und die Bereichsgrenze des Auslegerschwenkwinkels wird nach Aktivieren einer Einstelltaste auf dem Tastenfeld festgelegt. Als Bereichsgrenze des Auslegerwinkels kann eine Seite des Auslegers so festgelegt werden, wie durch (F) angegeben ist, oder es können dazu beide Seiten festgelegt werden, wie durch (G) angegeben ist. Der zuvor festgelegte Stützfuß-Einstellzustand 512 wird auch auf dem Auslegerschwenk-Anzeigebereich angezeigt.

Zu Bezugszwecken werden die Hublast 503 und die maximale Last 504 auf dem Bildschirm angezeigt.

Die während des Betriebsbereichsbegrenzungs-Anzeigemodus festgelegten Inhalte werden in Form numerischer Daten von der Anzeige-CPU zur CPU der Haupteinheit übertragen. Wenn angenommen wird, daß die Radiusbegrenzungs-Einstelltaste unter den Bedingungen der Auslegerlänge li und dem Auslegerwinkel &thgr;i heruntergedrückt wird, sind die erhaltenen numerischen Daten des Grenzradius RL = li sin&thgr;i. Die CPU der Anzeigeeinheit stellt den schraffierten Bereich auf der rechten Seite von R dar. Falls sich der Ausleger aus dem festgelegten 5 Betriebsgrenzbereich herausbewegt, erkennt dies die CPU der Haupteinheit, so daß eine Warnung ausgegeben wird oder der Kran automatisch angehalten wird. Ein Bediener kann die Bewegung des Auslegers innerhalb des zulässigen Betriebsbereichs erblicken, wie bei (E) hinsichtlich des Nicht-Betriebsbereichs dargestellt ist. Es ist ein erheblicher Vorteil, daß ein Bediener die Auslegerbewegung der nächsten Stufe vorhersagen kann.

(4) Zielanzeigemodus

Nach dem Aktivieren einer Modusauswahltaste auf dem Tastenfeld 310B tritt die CPU der Anzeigeeinheit in den Zielanzeigemodus ein, der ein Anzeigebild in der Art des in 6 dargestellten zeigt. Der Zielanzeigemodus wird verwendet, wenn ein Bediener eine Hublast nicht vom Bedienersitz des Krans sehen kann. In 6 durch durchgezogene Linien angegebene Zielindexmarkierungen 605 und 606 werden zum Einstellen von Zielpunkten versendet. Die Seite eines innersten Quadrats der Zielindexmarkierung entspricht einer wirklichen Länge von 15 cm, diejenige des nächsten Quadrats einer wirklichen Länge von 30 cm und diejenige des äußersten Quadrats einer wirklichen Länge von 60 cm. Zuerst wird der Kran so betätigt, daß er eine wirkliche Hublast zu einem Zielort bewegt, der nach Aktivierung einer Taste auf dem Tastenfeld 310B als ein erstes Ziel festgelegt wird. Das erste Ziel ist der Ursprung des Koordinatensystems des Bildschirms. Eine Hublastposition 607 wird auf dem Bildschirm an einer Position angezeigt, die sich in einer bestimmten Entfernung von Ursprung befindet. Nach dem Einstellen des ersten Ziels kann ein Bediener auf dem Bildschirm die Positionsbeziehung zwischen der Hublast und der Zielposition erkennen, ohne daß er die wirkliche Hublast sieht. Es ist bei einem Kranbetrieb üblich, den Kran zu schwenken und eine Hublast vom ersten zum zweiten Punkt zu übertragen. In diesem Fall wird die Zielindexmarkierung 605 auf den ersten Punkt und die Zielindexmarkierung 606 auf den zweiten Punkt gelegt. Die Indexmarkierungen 605 und 606 haben unabhängige Koordinatensysteme, so daß der Abstand zwischen den Zielindexmarkierungen 605 und 606 nicht auf einen wirklichen Abstand zwischen ihnen bezogen ist. Die durch eine gepunktete Linie angegebenen Rahmen sind der wirksame Anzeigebereich der Koordinatensysteme des ersten und des zweiten Punkts, wobei die Seite des Rahmens einer wirklichen Länge von beispielsweise 100 cm entspricht. Die Position einer Hublast innerhalb dieses wirksamen Bereichs ist durch eine

argestellt. Selbst dann, wenn sich die Hublast aus diesem Bereich herausbewegt, wird die
-Markierung wie bei 607' angezeigt, während eine Bewegung um die gepunktete Linie herum ausgeführt wird, so daß die Richtung der Hublast von einem Bediener erkannt werden kann. während die
bezüglich der Zielindexmarkierung auf dem Bildschirm zu sehen ist, kann ein Bediener den Vorgang der Übertragung der Hublast zwischen dem ersten und dem zweiten Punkt fortsetzen, ohne sie wirklich zu sehen.

Die Zahlenwerte der Abstände zwischen der Hublast und dem ersten und dem zweiten Punkt werden im oberen Bereich des Bildschirms bei 603 und 604 angezeigt. Die Stützfußeinstellung 609 und die Position 608 des geschwenkten Auslegers werden der Bequemlichkeit halber im unteren linken Bereich des Bildschirms angezeigt. Zu Bezugszwecken werden auch eine Hublast 612 und eine maximale Last 611 angezeigt. Eine Bezugszahl 601 gibt den Anzeigemodus an, und eine Bezugszahl 602 gibt den Sicherheitszahlenwert für den Kranbetrieb während dieses Anzeigemodus an.

Die wirkliche Position einer Hublast wird an der CPU der Haupteinheit unter Verwendung der Daten von verschiedenen Sensoren und der Daten an der Kranstruktur als Hublast-Positionsdaten berechnet, die der CPU der Anzeigeeinheit zugeführt werden. Nach Aktivierung einer Berührungstaste auf der Anzeigeeinheit zum Festlegen einer bestimmten Position als Ursprung der Zielindexmarkierung 605 versendet die CPU der Anzeigeeinheit die Hublast-Positionsdaten zu diesem Zeitpunkt als den Ursprung der Indexmarkierung 605. Die CPU der Anzeigeeinheit zeigt die Hublastposition 607 bezüglich der Zielindexmarkierung entsprechend der Differenz zwischen den aktuellen Hublast-Positionsdaten und den Hublast-Positionsdaten zum Zeitpunkt des Einstellen auf dem Bildschirm an. Falls sich die Hublast aus dem äußersten Quadrat der Indexmarkierung heraus bewegt; zeigt die CPU der Anzeigeeinheit die

entlang der gepunkteten Linie 613 an, um die Richtung der Hublastposition anzugeben. Falls die Hublast danach in die Nähe des ersten oder des zweiten Punkts gelangt (falls sie also in das äußerste Quadrat der Indexmarkierung gelangt), wird die Position wieder angezeigt.

Ein Beispiel des in 6 dargestellten Anzeigebilds liefert zwei unabhängige zweidimensionale Zielindexmarkierungen. Es ist auch möglich, drei oder mehr Indexmarkierungen oder dreidimensionale Indexmarkierungen anzuzeigen.

(5) Grenzlast – Schwenkwinkel-Anzeigemodus

Die Lasthebefähigkeit eines Krans hängt von der Stellung der Kranstruktur, wie einer vorderen, hinteren, rechten oder linken Position, ab, so daß auf das Schwenken des Kranauslegers geachtet werden sollte. Wenn die CPU der Anfangszeigeeinheit nach Tastenaktivierung am Tastenfeld 310B in den Grenzlast – Schwenkwinkel-Anzeigemodus eintritt, erscheint auf dem Bildschirm das in 7 dargestellte Anzeigebild. Ein Kran ist schematisch in der Mitte des Bildschirms dargestellt, wobei die Stützfußeinstellung 706 bei 706 dargestellt ist. Ein Ausleger ist zur. Angabe der Auslegerschwenkposition bei 705 schematisch dargestellt. Eine Kreuzmarkierung 704 am distalen Ende des schematisch dargestellten Auslegers 705 gibt das aktuelle distale Ende des Auslegers an. Eine durchgezogene Linie A oder eine gepunktete Linie B gibt einen Sicherheitslastbereich 703 an. Der Betrieb wird als sicher angesehen, solange die Kreuzmarkierung 704 innerhalb des Bereichs gezeigt wird. Der Sicherheitslastbereich auf dem Bildschirm ändert sich mit den festgelegten Stützfußbedingungen. Es ist zweckmäßig, daß ein Kranbediener diesen Modus verwendet, wenn der Kran geschwenkt wird.

Zu Bezugszwecken sind auf dem Bildschirm auch eine Modusangabe 701, ein Sicherheitszahlenwert 702, ein Auslegerlängen-Zahlenwert, ein Auslegerbetriebszustand 708, ein Auslegerwinkel 709, eine wirkliche Last 710, eine Hubstrecke 711, ein Betriebsradius 712' sowie eine maximale Last 713 dargestellt.

(6) Funktionskurven-Anzeigemodus

Der typische Parameter für einen sicheren Kranbetrieb ist eine Kurve der gehobenen Last bezüglich des Betriebsradius, wie in 2B dargestellt ist. Es ist für einen Bediener zweckmäßig, die Betriebssicherheitsgrenze durch Betrachten des sich aus dieser Sicherheitsindexkurve ergebenden aktuellen Betriebszustands zu erfahren. Nach dem Aktivieren einer Modusumschalttaste auf dem Tastenfeld 310B tritt die CPU der Anzeigeeinheit in den Funktionskurven-Anzeigemodus ein und zeigt ein Anzeigebild auf dem Bildschirm an, wie in 8 dargestellt ist. Die Funktionskurve wird aus einer Kombination von Kranbetriebsparametern, wie dem Stützfuß-Vorstehzustand, der Auslegerlänge, der Verwendung oder der nicht erfolgenden Verwendung eines Auslegerarms, dem Schwenkwinkel und dergleichen. bestimmt. Die CPU der Haupteinheit verwendet diese Betriebsparameter, greift auf die zuvor gespeicherten spezifischen Lastdaten bezüglich des Betriebsradius entsprechend jeder Kranspezifikation zu und sendet die spezifischen Lastdaten zur CPU der Anzeigeeinheit. Die CPU der Anzeigeeinheit zeigt auf der rechten Seite des Bildschirms eine Betriebszustands-Funktionskurve 803 an. Eine +-Markierung bei 804 wird an der durch den aktuellen Betriebsradius und die wirkliche Last bestimmten Koordinatenposition angezeigt. Ein Bediener kann die Betriebsgrenze anhand der Position der +-Markierung bezüglich der Kurve herausfinden. Der Zahlenwert eines Betriebsgrenzenradius wird in der Nähe der +-Markierung bei 806 angezeigt. Diese Angabe 806 des Zahlenwerts bewegt sich, wenn sich die +-Markierung 804 bewegt, so daß der Bediener diesen Wert leicht erkennen kann.

Zu Bezugszwecken werden während des Funktionskurven-Anzeigemodus eine aktuelle wirkliche Last 811, ein Auslegerschwenkmodus 808, eine Stützfußeinstellung 809 und ein Auslegerbetriebszustand 810 angezeigt.

(7) Funktionsanzeigemodus

Es ist eine Tabelle der spezifischen Gesamtlast in der Art der in 9A dargestellten vorgesehen,.auf die für den Kransicherheitsbetrieb Bezug genommen wird. Diese Tabelle liefert entsprechend jeder Kranspezifikation spezifische Lasten bezüglich Betriebsradien, wenn der Stützfuß-Einstellzustand und die Auslegerlänge gegeben sind. Durch Betrachten der Tabelle kann ein Bediener beispielsweise beurteilen, ob die festgelegte Länge des Stützfußes und des Auslegers für das Heben einer Last und den Betriebsradius eines ausführenden Arbeitsgangs ausreichen. Nach Tastenaktivierung auf dem Tastenfeld 310B zeigt die CPU der Anzeigeeinheit ein Anzeigebild in der Art des in 9B dargestellten an. Es wird für einen auszuführenden Arbeitsgang auf diesen Modus Bezug genommen, so daß sich der Kran in diesem Modus im wesentlichen in einem Haltezustand befindet. Ein Bediener verwendet zuerst die zehn Tasten 310A, um den Zahlenwert einer gewünschten Auslegerlänge in einem Bereich 902 einzugeben, wo ein Cursor blinkt. Während dieses Modus wird die eingegebene Auslegerlänge nicht als ein wirklicher Wert der Auslegerlänge festgelegt. Danach bewegt sich der blinkende Cursor in einen Bereich 903, wo der Zahlenwert eines gewünschten Schwenkwinkels eingegeben wird. Der Stützfußzustand und dergleichen wurden bereits während des zuvor erwähnten Betriebszustand-Anzeigemodus festgelegt (3). Nach der Eingabe dieser Werte empfängt die CPU der Anzeigeeinheit von der CPU der Haupteinheit die Daten Wt der maximalen spezifischen Last für den Betriebsauslegerwinkel für die gegebenen Bedingungen (oder die CPU der Anzeigeeinheit selbst kann solche Daten aufweisen) und zeigt sie in einer Zahlenwerttabelle 904 an. Falls die Auslegerlänge und dergleichen, die für einen gewünschten Betrieb festgelegt wurden, nach Betrachtung der angezeigten Daten als ungeeignet bestimmt werden, wird. die Tabelle mit diesen Zahlenwerten zurückgesetzt, und es werden wieder eine neue Auslegerlänge und dergleichen eingegeben.

Zu Bezugszwecken werden während dieses Modus auf dem Bildschirm eine Modusangabe 901, ein Auslegerbetriebszustand 907, eine Stützfußeinstellung 906 und ein Schwenkwinkel 905 angezeigt.


Anspruch[de]
  1. Kransicherheitsvorrichtung zum Einsatz mit einem Kranmechanismus, der eine Kranstruktur mit einem Ausleger zum Heben eines Gegenstandes aufweist, um das Positionieren des gehobenen Gegenstandes oder das Verhindern des Umkippens oder der Kollision mit einem Hindernis des Kranmechanismus zu unterstützen, umfassend:

    Sensoren (201208), die am Kranmechanismus angebracht sind, um Sensorsignale zu erzeugen, die den Betriebszustand des Kranmechanismus anzeigen, wie Auslegerlänge, Auslegerwinkel, Schwenkwinkel;

    eine Anzeigevorrichtung (211, 212, 213, RAM) zum Anzeigen eines Schemadiagramms des Kranmechanismus, wobei die Anzeigevorrichtung einen Anzeigespeicher zum Speichern graphischer Daten, um das Schemadiagramm des Kranmechanismus zu zeigen, und einen zweidimensionalen Bildschirm zur Anzeige einer graphischen Darstellung entsprechend der im Anzeigespeicher gespeicherten graphischen Daten enthält; und

    einen Rechner (200), der mit den Sensoren und der Anzeigevorrichtung verbunden ist, wobei der Rechner dazu ausgelegt ist, die in dem Anzeigespeicher gespeicherten graphischen Daten des Schemadiagramms des Kranmechanismus in Reaktion auf die Signale der Sensoren zu aktualisieren, so daß die graphische Darstellung des Schemadiagramms des Kranmechanismus auf dem Bildschirm den Kranmechanismus bei Betrieb darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß:

    die Vorrichtung weiterhin eine Tasteneinrichtung (310A, 310B) zur Auswahl eines von mehreren Anzeigemodi (3 bis 9B) entsprechend zu jeweils verschiedenen Kranbetriebsmodi und zum Erzeugen eines Befehlssignals enthält, und

    der Rechner in Reaktion auf jeden ausgewählten Anzeigemodus erste graphische Daten des Schemadiagramms des Kranmechanismus erzeugt, die dem jeweils ausgewählten Anzeigemodus entsprechen und den jeweiligen Betriebszustand des Kranmechanismus wiedergeben, und in Reaktion auf das Befehlssignal zweite graphische Daten eines Arbeitsbereichsanzeigemusters erzeugt, die dem ausgewählten Anzeigemodus entsprechen, und die ersten und zweiten graphischen Daten im Anzeigespeicher abspeichert.
  2. Kransicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Rechner in Reaktion auf einen ausgewählten Betriebsbereichs-Begrenzungsmodus ein Auslegerdiagramm (B, P) in einer Seitenansicht als die spezifischen Daten des Schemadiagramms des Kranmechanismus erzeugt und als spezifische Daten des Arbeitsbereichsanzeigemusters einen Nicht-Betriebsbereich (510) erzeugt, der in bezug auf das distale Ende des gegenwärtig angezeigten Auslegerdiagramms auf dem Bildschirm angezeigt wird.
  3. Kransicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei

    der Rechner in Reaktion auf einen ausgewählten Zielanzeigemodus als die spezifischen Daten des Schemadiagramms des Mechanismus ein Kranhub-Positionsdiagramm (607) erzeugt, das entsprechend der Änderung des Anzeigeortes mit dem Auslegerzustand variiert, und eine Zielindexmarkierung (605, 606, 613, 614) als spezifische Daten des Arbeitsbereichsanzeigemusters erzeugt, die entsprechend einer vorgewählten Position auf dem Bildschirm planiert wird, und

    der Rechner mit dem Verändern der Hubposition die Kranhub-Positionsdiagrammdaten im Bildschirmspeicher aktualisiert, so daß das Kranhub-Positionsdiagramm auf dem Bildschirm die Entfernung der Hubposition vom Ziel anzeigt.
  4. Kransicherheitsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Zielindexmarkierung eine zweidimensionale geschlossene Fläche ist, die als ihren Mittelpunkt das Kranhubpositionsdiagramm zu der Zeit auf dem Bildschirm dargestellt hat, wenn das Bediensignal erscheint.
  5. Kransicherheitsvorrichtung nach Anspruch 4, wobei in Reaktion auf das Betätigen des Kranmechanismus, beim Bewegen des Kranhub-Positionsdiagramms aus den Grenzen (613, 614) der geschlossenen Fläche hinaus, das Kranhub-Positionsdiagramm neben oder entlang der Grenze angezeigt wird.
  6. Kransicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, ferner mit einem Betriebsgrenzenspeicher zum Speichern von Betriebsgrenzdaten und einer Einrichtung zum Erzeugen eines Kranstützfuß-Statussignals, das den Status der Kranstützfußstellung anzeigt,

    wobei der Rechner in Reaktion auf einen ausgewählten Grenzladeschwenkwinkel-Anzeigemodus als spezifische Daten des Schemadiagramms des Kranmechanismus ein Auslegerdiagramm (704, 705) erzeugt, in dem der Ausleger in einer Draufsicht als Linie dargestellt ist, die auf dem Bildschirm um den Auslegerschwenkmittelpunkt rotiert und deren Länge entsprechend der Auslegerlängeneinstellung variiert, und auf die Kranbetriebsgrenzendaten im Betriebsgrenzenspeicher auf Grundlage des Kranstützfuß-Statussignal zugreift, um als spezifische Daten des Arbeitsbereichsanzeigemusters ein Auslegersicherheits-Schwenkbereichsdiagramm zu erzeugen, das in Form einer geschlossene Kurvenlinie die Auslegersicherheits-Schwenkgrenzen zum sicheren Betrieb des Kranmechanismus um den Auslegerschwenkmittelpunkt zeigt, wodurch ein Bediener auf dem Bildschirm erkennen kann, ob sich das Auslegerdiagramm innerhalb des Auslegersicherheits-Schwenkbereichsdiagramms befindet, um einen sicheren Kranbetrieb (A, B) zu gewährleisten.
  7. Kransicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Rechner zusätzlich graphische Daten einer automatischen Stopmarkierung (412) erzeugt, die den Grund für einen automatischen Stop anzeigt.
  8. Kransicherheitsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Daten des spezifischen Arbeitszonenanzeigemusters erzeugt werden, wenn ein Bediener den Ausleger in einen Grenzpunkt des Betriebsbereichs bewegt.
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






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