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Dokumentenidentifikation EP1204795 20.01.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001204795
Titel AUFZEICHNUNGSPAPIER MIT EINER KOMBINATION MEHRERER SICHERHEITSMERKMALE
Anmelder Mitsubishi HiTec Paper Flensburg GmbH, 24941 Flensburg, DE
Erfinder HILLER, Volker, D-24944 Flensburg, DE;
SÜSSENBACH, Karsten, D-24941 Flensburg, DE;
STORK, Gerhard, D-24943 Flensburg, DE
DE-Aktenzeichen 50008970
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 26.07.2000
EP-Aktenzeichen 009530981
WO-Anmeldetag 26.07.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/EP00/07185
WO-Veröffentlichungsnummer 0001009435
WO-Veröffentlichungsdatum 08.02.2001
EP-Offenlegungsdatum 15.05.2002
EP date of grant 15.12.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.01.2005
IPC-Hauptklasse D21H 21/40

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Aufzeichnungspapier mit einer Kombination mehrerer Sicherheitsmerkmale. Ferner beschreibt die Erfindung hinsichtlich eines Sicherheitsmerkmales ein Verfahren zur Authentizitätsprüfung eines erfindungsgemäßen Aufzeichnungspapiers.

Aufzeichnungspapiere bestimmen das tägliche Leben in der Gesellschaft und innerhalb des Berufslebens. Für Einsätze beispielsweise als Überweisungsformulare oder Schecks, Diploma, Zertifikate, Beipackzettel für pharmazeutische Produkte, Lotteriescheine, Wertzeichen oder allgemein als Ausdrucke oder Kopien, deren berechtigte Anfertigung durch die Verwendung des für diesen Zweck zugelassenen und charakteristischen Papiers nachzuweisen ist, wurden in der Vergangenheit bereits verschiedene Lösungen für Aufzeichnungspapiere mit Sicherheitsmerkmalen vorgeschlagen. Neben der Authentizitätsprüfung besteht bei einer Vielzahl solcher Papiere auch das Interesse, sie vor nachträglichen Fälschungen zu schützen.

Seit vielen Jahren ist die Verwendung von Wasserzeichen als Sicherheitsmerkmal für Dokumente, deren Authentizität in Form einer passiven Untersuchung nachgewiesen werden soll, bekannt. Auch die Verwendung von in gleicher Art nachzuweisenden Sicherheitsfäden wurde vorgeschlagen.

Die DE 195 01 289 A 1 sieht für ein wärmeempfindliches Aufzeichnungspapier den Einsatz von farbigen und unter ultravioletter Bestrahlung fluoreszierenden Fasern, die dem Papierfaserstoff vor der Blattbildung in geringer Menge zugemischt werden, vor, was jedoch mit erheblichen produktionstechnischen Nachteilen verlängerter Reinigungsstillstände an der Papiermaschine verbunden ist. Gleichzeitig kann der Ausschuß von so hergestelltem Papier nur sehr eingeschränkt recyclet werden aufgrund der mit bloßem Auge auffälligen Synthesefasern.

In der DE 25 18 871 A 1 wird für beschichtete Papiere als Sicherheitsmerkmal offenbart, daß zwei gleichgeartete Substanzen, die wenigstens einen Farbbildner als Azo-Verbindung und wenigstens einen Farbstoff oder ein Pigment enthalten, in bzw. auf das Trägerpapier aufgebracht sind. Im Rahmen einer aktiven Untersuchung kann zur Authentizitätsprüfung ein Reagenz mittels Stempel, Filzstift oder Walzeneinrichtung auf das Papier aufgebracht werden, wobei die Substanz in bzw. auf dem Trägerpapier zusammen mit dem Reagenz in Form von Farbbildung reagiert. Das so beschriebene Sicherheitsmerkmal kann mit einem Wasserzeichen als weiteres Sicherheitselement kombiniert werden.

Aus dem DE 296 17 106 U 1 ist die Verwendung von Farbstoffen bzw. Pigmenten auf Anthrachinonbasis als alleiniges Sicherheitsmerkmal bekannt. Diese der Papiermasse zugegebenen oder auf die Papieroberfläche aufgebrachten Farbstoffe bzw. Pigmente können durch Acetonbehandlung zum Ausbluten gebracht werden, um die Echtheit des Papiers nachzuweisen. Die EP 0 072 481 B 1 sieht für ein fälschungssicheres Papier eine Beimischung von 2-(4'-Amino-3'-sulfophenyl)-6-methyl-benzthiazol-7-sulfonsäure oder deren Salzen vor, wobei eine Echtheitsprüfung mit verdünnter Kaliumpermanganlösung vorgesehen ist. Als alleiniges Sicherheitsmerkmal offenbart die DE 27 47 349 C 2 für fälschungssichere Papiere, die insbesondere als für von Hand auszufüllende Zahlungsanweisungen eingesetzt werden sollen, die Verwendung von Pyrensulfonsäuren oder deren Metallsalzen in der Papiermasse oder auf der Papieroberfläche.

Zur Kenntlichmachung mechanischer Manipulationen beispielsweise durch Radieren, Kratzen, Abheben von Beschriftung mit Klebeband oder dergleichen an ausgefüllten Formularen offenbart das DE 298 15 121 U 1 für die Beschichtung von Tintenstrahldruck-Papieren eine Streichfarbe, deren Pigmentgemisch aus gefällter Kieselsäure und zumindest einem Anregungsstrahlung aus dem ultravioletten oder sichtbaren Spektralbereich absorbierenden Absorberpigment besteht.

Aus der EP 0 844 097 A 1 ist ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial bekannt, das als ein erstes Sicherheitsmerkmal ein auf seiner Rückseite aufgedrucktes latentes Bild, hergestellt mittels einer ein fluoreszierendes Reagenz enthaltenden Sicherheitstinte aufweist. Zur Ausbildung eines zweiten Sicherheitsmerkmals in Form eines wasserdichten Bildes auf der Rückseite des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials enthält die Sicherheitstinte ein wasserabweisendes Mittel. Die das als Pigment oder Farbstoff verwendete fluoreszierende Reagenz und das wasserabweisende Mittel enthaltende Sicherheitstinte ist in einem wäßrigen Träger enthalten bzw. dispergiert, der außer diesen Komponenten noch ein Bindemittel enthalten kann. Nachteilig bei diesem Vorschlag ist die Tatsache, daß durch den wasserabweisenden Charakter der Sicherheitstinte die Anordnung von Preprints mittels der üblichen Druckverfahren erschwert wird.

Aus der DE-A-39 18 765 ist ein Sicherheitspapier zur Herstellung von Dokumenten bekannt, bei dem zur Erzeugung einer Farbmarkierung ein Farbentwickler als die eine Komponente eines Zwei- Komponentensystems dem Papierbrei bereits vor der Bahnbildung zugegeben wird oder das Papier (zweckmäßig beidseitig) mit dem Farbentwickler beschichtet oder imprägniert wird. Wird ein Farbbildner als die andere Komponente mit dem Entwickler kontaktiert, entsteht ein Farbumschlag, der die Echtheit des Dokumentes bestätigt. Zur weiteren Verbesserung der Fälschungssicherheit kann das Papier zusätzlich mit Wasserzeichen oder mit nicht näher definierten fluoreszierenden Einlagen versehen sein.

Die FR-A-2 539 533 betrifft eine Methode zur Identifizierung druckempfindlicher und wärmeempfindlicher Sicherheitspapiere. Dazu wird dem Papierfaserstoff ein geeigneter Titrierfarbstoff, z.B. auf Pyrensulfonbasis oder eine Farbstoffmischung zugefügt. Wird die Oberfläche eines einen solchen Farbstoff enthaltenden Papierbogens mit einem ein organisches Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch, insbesondere eine Mischung aus Benzylalkohol und Diethanolamin, enthaltenden Filzstift oder Kugelschreiber kontaktiert, entsteht eine mit bloßem Auge sichtbare Färbung. Die Mischung aus Benzylalkohol und Diethanolamin ist auch zur Entwicklung von eingekapselten Farbreaktionskomponenten bei selbstdurchschreibenden Aufzeichnungspapieren oder bei wärmeempfindlichen Aufzeichnungspapieren geeignet. Während bei selbstdurchschreibenden Aufzeichnungspapieren eine Auflösung der Mikrokapselhüllen erfolgt und die Farbbildner mit den Entwicklern dadurch in Kontakt treten können, soll bei wärmeempfindlichen Aufzeichnungspapieren eine Anlösung der in fester Form vorliegenden Entwickler und nachfolgend eine Farbreaktion stattfinden. Eine Kombination von zum Stand der Technik in dieser Schrift genannten, jedoch als nicht ausreichend sicher bezeichneten Wasserzeichen bzw. nicht näher definierten fluoreszierenden Fasern mit dem offenbarten Farbmarkierungssystem wird nicht in Erwägung gezogen.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, für Aufzeichnungspapiere eine Kombination mehrerer Sicherheitsmerkmale zu schaffen, womit zum einen die Durchführung einfacher Authentizitätsprüfungen realisiert wird und womit zum anderen ein wirksamer Schutz vor Fälschungsversuchen geschaffen wird, der gleichsam zur Durchführung von Kreuzprüfungen zur Authentizitätsfeststellung genutzt werden kann. Gleichzeitig sollen die zur Verfügung zu stellenden Aufzeichnungspapiere auf der Vorder- und Rückseite problemlos mit sogenannten Preprints versehen werden können.

Die Lösung der vorstehenden Aufgabe sieht ein Aufzeichnungspapier mit einer Kombination mehrerer Sicherheitsmerkmale vor, das durch die nachfolgenden Kombinationen der Sicherheitsmerkmale (1), (2), (3), (4) und (5) gekennzeichnet ist: a) 1+2 1+5 2+5 b) 1+2+4 1+2+5 1+4+5 2+4+5 c) 1+2+4+5 d) 1+2+3 1+3+5 2+3+5 e) 1+2+3+4 1+2+3+5 1+3+4+5 2+3+4+5 f) 1+2+3+4+5
und wobei die Sicherheitsmerkmale sind:

  • (1) ein mit bloßem Auge unsichtbarer, in das Papier eingebrachter wasserunlöslicher Farbstoff (A), der bei einer Oberflächenbenetzung mit einem organischen Lösungsmittel oder einer Säure eine auffällige Färbung zumindest auf der Seite, die der zur Aufnahme der Aufzeichnung vorgesehenen Seite gegenüberliegt, bewirkt,
  • (2) ein im sauren oder neutralen pH-Bereich bei Tageslicht nur schwach sichtbarer Farbstoff (B), der im regelmäßigen oder unregelmäßigen Muster auf die gesamte Fläche der Seite, die der zur Aufnahme der Aufzeichnung vorgesehenen Seite gegenüberliegt, aufgebracht ist und der im Kontakt mit einer alkalischen Substanz eine Farbreaktion eingeht, die zu einer bei Tageslicht fluoreszierenden beständigen Farbe führt,
  • (3) ein in das Papier eingearbeitetes oder aufgedrucktes Wasserzeichen,
  • (4) in das Papier eingebrachter mit einem Farbstoff (C) eingefärbter und/oder mit einem optischen Aufheller behandelter Zellstoff, der unter UV-Bestrahlung fluoreszierend ist,
  • (5) eine SC-Schicht, die auf die der zur Aufnahme der Aufzeichnung vorgesehenen Seite gegenüberliegende Seite aufgebracht ist und in der Akzeptoren und Mikrokapseln mit darin eingekapselten Farbbildnern vorliegen, wobei die Farbbilder mit den Akzeptoren auf Druck eine farbbildende Reaktion eingehen.

Im Rahmen zahlreich durchgeführter Untersuchungen zeigten sich die nachfolgenden Kombinationen von zwei Merkmalen als besonders wirksam: 1+2; 1+5; 2+5.

Bei der Kombination des Sicherheitsmerkmales (2) mit Sicherheitsmerkmal (5) ist das regelmäßige oder unregelmäßige Muster des Farbstoffes B auf die vorher aufgebrachte SC-Schicht aufgetragen.

Bei den Kombinationen von mehr als zwei Sicherheitsmerkmalen ist der stellenweise Auftrag des Sicherheitsmerkmals (5) die bevorzugte Ausführungsform.

Ohne dass die Erfindung auf die nachstehend angegebenen Kombinationen von mehr als zwei Sicherheitsmerkmalen beschränkt ist, haben sich besonders ausgeprägte Sicherheitseffekte bei den folgenden Kombinationen von mehr als zwei der im Anspruch 1 angegebenen Sicherheitsmerkmalen gezeigt:

  • (1/2/3), (1/2/4). (1/2/5). (1/3/5), (1/4/5), (2/3/5), (2/4/5);
  • (1/2/3/4), (1/2/3/5), (1/3/4/5)

Durch die in den Unteransprüchen angegebene Dotierung und Art der Farbstoffe (A) als Sicherheitsmerkmal (1) wird sowohl eine Authentizitätsprüfung, wie sie in den Unteransprüchen näher definiert ist und worunter eine Echtheitsprüfung des erfindungsgemäßen Aufzeichnungspapiers zu verstehen ist, wie auch die Erkennung von an Aufzeichnungen versuchten Fälschungen ermöglicht.

Als geeignet erwiesen hat sich für den Farbstoff (A) eine in das Papier eingearbeitete Menge von 0,005 bis 0,1 Gew.-%, bezogen auf den "atro"-Faserstoffanteil, insbesondere eine Menge von 0,01 bis 0,03 Gew.-%. Als Farbstoff (A) kann ein Azin- oder Anthrachinonfarbstoff eingesetzt werden.

Eine unregelmäßige Musterbildung hinsichtlich des als Sicherheitsmerkmal (2) aufgebrachten Farbstoffes (B) entspricht vorzugsweise einer feinkörnigen Struktur, die, anders ausgedrückt, als Sprenkelung bezeichnet werden kann, während das regelmäßige Muster vorzugsweise einer streifenförmigen Struktur entspricht. Bei Tageslicht sieht die mit dem Farbstoff (B) beaufschlagte Seite, die der zur Aufnahme der Aufzeichnung vorgesehenen Seite gegenüberliegt, mit bloßem Auge betrachtet leicht gefärbt aus.

Die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung des in den Unteransprüchen angegebenen Farbstoffes (B) ermöglichen, insbesondere wenn der Farbstoff wasserlöslich ist und ohne Bindemittel aufgetragen ist, die Lösung des Problems der einwandfreien Bedruckung der Rückseite mittels Flexo- oder Offsetdruck, wenn dies für bestimmte Anwendungsgebiete, wie zum Beispiel Lottoscheine, verlangt wird. Ein geeignetes Auftragsgewicht liegt im Bereich einer flächenbezogenen Masse von 0,01 bis 40 mg/m2, insbesondere im Bereich von 0,05 bis 7,5 mg/m2. Es wird weiterhin bevorzugt, daß das aus dem Farbstoff (B) gebildete Muster unter UV-Bestrahlung fluoreszierend ist. Als besonders geeignet hat sich als Farbstoff (B) ein solcher auf Pyrensulfonat-Basis erwiesen.

Zur Ausbildung der Fluoreszenz bei dem gemäß Sicherheitsmerkmal (4) einzusetzendem Zellstoff hat sich ein unter UV-Bestrahlung farblich fluoreszierender Farbstoff (C) auf Styryl-Basis als besonders vorteilhaft herausgestellt, weil mit ihm keine bei Tageslicht störende Einfärbung des Papiers und der an der Papiermaschine im Rahmen der Produktion genutzten Wasser- und Stoffkreisläufe verbunden ist. Das Verfahren zur Einfärbung eines Teils des einzusetzenden Zellstoffs ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung und kann vorteilhaft durchgeführt werden, in dem der einzufärbende Zellstoff separat in einem Pulper mit obig beschriebenen Farbstoff (C) enthaltendem Wasser aufgelöst wird, wobei sich ein Bereich von 0,03 - 3 % Farbstoff (C) bezogen auf den zu behandelnden Zellstoff als geeignet herausgestellt hat. Eine besonders hohe Wirksamkeit hinsichtlich der Authentizitätsprüfung des erfindungsgemäßen Aufzeichnungspapiers wird dann erzielt, wenn die Fluoreszenz des zur Behandlung des Zellstoffes benutzten Farbstoffes (C) unter UV-Bestrahlung unterschiedlich ist gegenüber der Fluoreszenz des Farbstoffes (B), der zur Erzeugung des Sicherheitsmerkmals (2) eingesetzt wird. Ferner ist zur Erzielung einer hohen Wirksamkeit einer das Sicherheitsmerkmal (4) ausnutzenden Authentizitätsprüfung eine deutlich erkennbare Differenz in dem Einfärbungs- bzw. Aufhellungsgrad des mit einem Farbstoff (C) eingefärbten und/oder mit einem optischen Aufheller behandelten Zellstoffanteils im Vergleich zum nicht oder wenig eingefärbten und/oder nicht oder wenig optisch aufgehellten übrigen Zellstoffanteil einzustellen.

Als Zellstoff für das Merkmal (C) kann ein aus Einjahrespflanzen bestehender Zellstoff oder ein Nadelholzzellstoff eingesetzt werden, der vorzugsweise ungemahlen ist.

Vorzugsweise enthält das erfindungsgemäße Aufzeichnungspapier bezogen auf seinen Zellstoffgehalt 0,005 - 3 Gew.-%, insbesondere 0,05 - 0,5 Gew.-% fluoreszierenden Zellstoff.

Die flächenbezogene Masse der das Sicherheitsmerkmal (5) bildenden SC - Schicht liegt im Bereich von 1 bis 10 g/m2, vorzugsweise im Bereich von 4 bis 7 g/m2. Eine geeignete Zusammensetzung der SC - Schicht ist nachfolgend angegeben, ohne daß die Erfindung auf diese Zusammensetzung beschränkt ist:

  • 20 bis 50 Gew.-% Mikrokapseln, vorzugsweise 25 bis 40 Gew.-%
  • 20 bis 60 Gew.-% Farbakzeptor, vorzugsweise 30 bis 45 Gew.-%
  • 8 bis 40 Gew.-% Bindemittel, vorzugsweise 10 bis 25 Gew.-%
  • 5 bis 30 Gew.-% Abstandhalter, vorzugsweise 8 bis 20 Gew.-%

Als Abstandhalter kommen inhibierte Stärke und/oder Zellulosepulver in Betracht. Der in Folge von Druckeinwirkung als Reaktion der Farbbildner mit den Akzeptoren in der SC-Schicht erzeugte Farbton steht vorzugsweise in einem Kontrast zu der Farbe der SC-Schicht. Eine nur stellenweise Ausbildung der das Sicherheitsmerkmal (5) darstellenden SC-Schicht, die auch die Erkennung von an Aufzeichnungen versuchten Fälschungen ermöglicht, hat sich insbesondere dann als zweckmäßig herausgestellt, wenn sie mit den Sicherheitsmerkmalen (1) und/oder (4) kombiniert ist, um zum einen die Authentizitätsprüfung unter Ausnutzung des Sicherheitsmerkmales (1) zu vereinfachen und zum anderen um die Sichtbarmachung der Fluoreszenz des Zellstoffes It. Sicherheitsmerkmal (4) zu bewirken.

Die erfindungsgemäßen Kombinationen von Sicherheitsmerkmalen werden vorzugsweise für ein Tintenstrahldruckpapier verwendet, insbesondere für ein Tintenstrahldruckpapier, das eine Empfangsschicht für den Tintenstrahldruck aufweist. Eine weitere bevorzugte Ausführungsform sieht die erfindungsgemäßen Kombinationen von Sicherheitsmerkmalen bei einem eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht aufweisenden Aufzeichnungspapier vor. Ganz besonders bevorzugt ist dabei die Einbringung einer pigmenthaltigen Schicht zwischen Papier und wärmeempfindlicher Aufzeichnungsschicht. Des weiteren wird es bevorzugt, daß auf die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht eine Schutzschicht aufgebracht ist.

Als Verfahren zur Authentizitätsprüfung eines das Sicherheitsmerkmal 1 aufweisenden erfindungsgemäßen Aufzeichnungspapiers - gegebenenfalls entsprechend den in den Unteransprüchen 8 bis 10 angegebenen Ausführungsformen - hat sich ein Verfahren als geeignet erwiesen, bei dem die Oberfläche der Seite, die der zur Aufnahme der Aufzeichnung vorgesehenen Seite gegenüberliegt, mit einer Mischung aus einem primären Alkohol, einem sekundären Alkohol und einer Säure benetzt wird. Dabei erfolgt die Benetzung vorzugsweise mittels eines Teststiftes, Schwammes oder Stempels.

Unter den als Sicherheitsmerkmal (3) genannten Wasserzeichen sind im Sinne der Erfindung auf der Papiermaschine in der nassen Papierbahn erzeugte echte Wasserzeichen, in die feuchte Papierbahn eingeprägte sogenannte Moletten oder aufgedruckte Markierungen, sogenannte Pseudo-Wasserzeichen, zu verstehen.

Unter den Azinfarbstoffen im Sinne der vorliegenden Erfindung sind durch den Pyrazin-Ring (Paradiazin-Ring) mit angelagerten aromatischen Kernen gekennzeichnete Farbstoffe zu verstehen.

Unter Preprints sind in der Beschreibung der vorliegenden Erfindung beispielsweise mittels Flexo- oder Offsetdruck, insbesondere Trocken- oder Waterless-Offsetdruck, aufgebrachte Aufdrucke, wie zum Beispiel Formularbeschriftungen zu verstehen, bei denen bei der späteren bestimmungsgemäßen Verwendung die Ausfüllung der Formularfelder beispielsweise mittels Tintenstrahldrucker oder Thermodrucker erfolgt.

Die in Beschreibung und Patentansprüchen gemachten Angaben zur flächenbezogenen Masse und zu Gew.-% beziehen sich auf das "atro"-Gewicht, d. h. absolut trockene Gewichtsanteile.

Die erfindungsgemäßen Aufzeichnungspapiere können neben den fünf beanspruchten Sicherheitsmerkmalen It. Anspruch 1 mit ihren bevorzugten Ausführungsvarianten entsprechend aller Unteransprüche auch weitere Sicherheitsmerkmale aufweisen.

Ohne darauf beschränkt zu sein, können im Rahmen der vorliegenden Erfindung die aus den nachfolgenden Schriften bekannten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten eingesetzt werden: DE 29 29 102 A1; DE 29 37 915 A1; DE 32 37 247 A1; DE 32 42 262 A1.

Ohne darauf beschränkt zu sein, können im Rahmen der vorliegenden Erfindung die aus den nachfolgenden Schriften bekannten Tintenstrahldruckempfangsschichten eingesetzt werden: DE 32 37 381 A1; EP 0 524 635 A1; EP 0 602 230 A1; EP 0 602 400 A1.

Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie darauf zu beschränken:

Herstellung von Papierbahnen:

Im Rahmen einer Versuchsreihe wird eine Mischung (a) aus gebleichten und gemahlenen Laub- und Nadelholzzellstoffen unter Zugabe der üblichen Beischlagsstoffe in einem Pulper bei einer Stoffdichte von 3,8 % hergestellt.

In einem zweiten Pulper wird ein ungemahlener, gebleichter Nadelholzzellstoff mit dem unter UV-Bestrahlung eine gelbliche Fluoreszenz bewirkenden Styrylfarbstoff Pergasol F-6G® (Ciba Spezialitätenchemie GmbH) zur Herstellung einer zweiten Mischung (b) behandelt. Dabei wird eine Stoffdichte von 2 % eingestellt. Es werden 0,3 % Farbstoff bezogen auf den zu behandelnden Zellstoff (atro) dem Auflösungswasser beigegeben.

Einer mit Nigrosin Lackschwarz H® - (Azinfarbstoff der Bayer AG) - angefärbten Fasermischung (d), die ansonsten der Mischung (a) entspricht, wird zur Herstellung der Mischung (e) die Mischung (b) zugefügt. Auf einer Langsieb-Papiermaschine wird daraus eine die Sicherheitsmerkmale (1) und (4) aufweisende Papierbahn (I) mit 87 g/m2 flächenbezogener Masse hergestellt, bei der auf 99,9 Gew.-Teile Zellstoff der Mischung (d) 0,1 Gew.-Teile Zellstoff der Mischung (b) entfallen. Die zugegebene Farbstoffmenge entspricht 0,05 Gew.-% bezogen auf den Zellstoff der Mischung (e).

Eine Papierbahn (II) wird unter Benutzung der gleichen Mischung (e) mit einer flächenbezogenen Masse von 87 g/m2 hergestellt bei gleichzeitiger Verwendung eines ein Wasserzeichen erzeugenden Egoutteurs. Diese Papierbahn (II) weist die Sicherheitsmerkmale (1), (3) und (4) auf.

Unter alleiniger Benutzung der Fasermischung (d) wird auf einer Langsieb-Papiermaschine eine das Sicherheitsmerkmal (1) aufweisende Papierbahn (III) mit 87 g/m2 flächenbezogener Masse hergestellt.

Bei gleichzeitiger Verwendung eines ein Wasserzeichen erzeugenden Egoutteurs wird unter Verwendung der Fasermischung (d) eine die Sicherheitsmerkmale (1) und (3) aufweisende Papierbahn (IV) hergestellt.

Unter alleiniger Benutzung der Fasermischung (a) wird auf einer Langsieb-Papiermaschine Papierbahn (V) mit 87 g/m2 flächenbezogener Masse hergestellt.

Bei gleichzeitiger Verwendung eines ein Wasserzeichen erzeugenden Egoutteurs wird unter Verwendung der Fasermischung (a) eine das Sicherheitsmerkmal (3) aufweisende Papierbahn (VI) hergestellt.

Die Papierbahnen (I) bis (VI) werden einseitig mit einer Stärkepräparation von 0,5 g/m2 versehen.

Beispiele 1 - 5

Zur Herstellung von wärmeempfindlichen Aufzeichnungspapieren werden die Papierbahnen (I) bis (V) zunächst auf der Seite, die der mit einer Stärkepräparation versehenen Seite gegenüberliegt, mit einer ein ölabsorbierendes Pigment enthaltenden Zwischenschicht beaufschlagt und anschließend mit einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht versehen. Auf der mit einer Stärkepräparation versehenen Seite werden die wärmeempfindlichen Aufzeichnungspapiere mit einer wässerigen Lösung eines Farbstoffes auf Pyrensulfonat-Basis so versehen, dass ein unregelmäßiges Muster in der Art einer feinkörnigen Struktur entsteht, das sich über die gesamte Fläche dieser Papierbahnseite erstreckt. Es werden 3,5 mg/m2 aufgetragen. Die so aus den Papierbahnen (I) bis (IV) erhaltenen wärmeempfindlichen Aufzeichnungspapiere sind als Beispiele 1 - 4 mit ihren Sicherheitsmerkmalen in Tabelle 1 angegeben. Die mit einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht versehene Papierbahn (V) wird rückseitig stellenweise mit einer SC-Schicht eines Auftragsgewichtes von 5 g/m2 und anschließend über die gesamte Fläche mit der in den Beispielen 1 - 4 angegebenen Farbstofflösung versehen. Dieses in Beispiel 5 angegebene wärmeempfindliche Aufzeichnungspapier enthält die aus der Tabelle 1 ersichtlichen Sicherheitsmerkmale.

Den Beispielen 1 - 5 sind die Papierbahnen (I) bis (V) wie folgt zugeordnet:

  • Beispiel 1 Papierbahn III
  • Beispiel 2 Papierbahn I
  • Beispiel 3 Papierbahn II
  • Beispiel 4 Papierbahn IV
  • Beispiel 5 Papierbahn V Beispiel 1 2 3 4 5 Bezeichnung III I II IV V Sicherheitsmerkmale 2/1 1/4/2 1/3/4/2 1/3/2 5/2

Zur Herstellung von Aufzeichnungspapieren für den Tintenstrahldruck werden die Papierbahnen (III) bis (IV) und (VI) einseitig mit einer Empfangsschicht für den Tintenstrahldruck versehen.

Beispiel 6 und 7:

Die aus den Papierbahnen (III) und (IV) hergestellten Aufzeichnungspapiere für den Tintenstrahldruck werden, wie zu Beispiel 5, Zeilen 1 - 3, angegeben, rückseitig stellenweise mit einer SC-Schicht. beaufschlagt. Die Sicherheitsmerkmale der so hergestellten Aufzeichnungspapiere sind in Tabelle 2 angegeben.

Beispiel 8:

Eine Bahn des aus Papierbahn (IV) hergestellten Aufzeichnungspapiers wird, wie zu Beispiel 5 angegeben, rückseitig sowohl stellenweise mit einer SC-Schicht wie auch zusätzlich über die gesamte Fläche mit einer Farbstofflösung gemäß den Beispielen 1 - 5 beaufschlagt. Das Aufzeichnungspapier enthält die in Tabelle 2 angegebenen Sicherheitsmerkmale.

Beispiel 9:

Eine Bahn des aus Papierbahn (VI) hergestellten Aufzeichnungspapiers wird, wie zu Beispiel 5 angegeben, rückseitig sowohl stellenweise mit einer SC-Schicht wie auch zusätzlich über die gesamte Fläche mit einer Farbstofflösung gemäß den Beispielen 1 - 5 beaufschlagt. Das Aufzeichnungspapier enthält die in Tabelle 2 angegebenen Sicherheitsmerkmale.

Den Beispielen 6 - 9 sind die Papierbahnen (III), (IV) und (VI) wie folgt zugeordnet:

  • Beispiel 6 Papierbahn III
  • Beispiel 7 Papierbahn IV
  • Beispiel 8 Papierbahn IV
  • Beispiel 9 Papierbahn VI
Beispiel 6 7 8 9 Bezeichnung III lV IV VI Sicherheitsmerkmale 1/5 1/3/5 1/3/5/2 3/5/2


Anspruch[de]
  1. Aufzeichnungspapier mit einer Kombination mehrerer Sicherheitsmerkmale,gekennzeichnet durch die nachfolgenden Kombinationen der Sicherheitsmerkmale (1), (2), (3), (4) und (5): a) 1+2 1+5 2+5 b) 1+2+4 1+2+5 1+4+5 2+4+5 c) 1+2+4+5 d) 1+2+3 1+3+5 2+3+5 e) 1+2+3+4 1+2+3+5 1+3+4+5 2+3+4+5 f) 1+2+3+4+5
    und wobei die Sicherheitsmerkmale sind:
    • (1) ein mit bloßem Auge unsichtbarer, in das Papier eingebrachter wasserunlöslicher Farbstoff (A), der bei einer Oberflächenbenetzung mit einem organischen Lösungsmittel oder einer Säure eine auffällige Färbung zumindest auf der Seite, die der zur Aufnahme der Aufzeichnung vorgesehenen Seite gegenüberliegt, bewirkt,
    • (2) ein im sauren oder neutralen pH-Bereich bei Tageslicht nur schwach sichtbarer Farbstoff (B), der im regelmäßigen oder unregelmäßigen Muster auf die gesamte Fläche der Seite, die der zur Aufnahme der Aufzeichnung vorgesehenen Seite gegenüberliegt, aufgebracht ist und der im Kontakt mit einer alkalischen Substanz eine Farbreaktion eingeht, die zu einer bei Tageslicht fluoreszierenden beständigen Farbe führt,
    • (3) ein in das Papier eingearbeitetes oder aufgedrucktes Wasserzeichen,
    • (4) in das Papier eingebrachter mit einem Farbstoff (C) eingefärbter und/oder mit einem optischen Aufheller behandelter Zellstoff, der unter UV-Bestrahlung fluoreszierend ist,
    • (5) eine SC-Schicht, die auf die der zur Aufnahme der Aufzeichnung vorgesehenen Seite gegenüberliegende Seite aufgebracht ist und in der Akzeptoren und Mikrokapseln mit darin eingekapselten Farbbildnern vorliegen, wobei die Farbbilder mit den Akzeptoren auf Druck eine farbbildende Reaktion eingehen.
  2. Aufzeichnungspapier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufzeichnungspapier zumindest auf seiner zur Aufnahme der Aufzeichnung vorgesehenen Seite eine Empfangsschicht für das Tintenstrahldruckverfahren oder zumindest auf seiner zur Aufnahme der Aufzeichnung vorgesehenen Seite eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht aufweist.
  3. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das aus dem Farbstoff (B) gebildete Muster unter UV-Bestrahlung fluoreszierend ist.
  4. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Farbstoff (B) mit einer flächenbezogenen Masse im Bereich von 0,01 bis 40 mg/m2 aufgebracht ist.
  5. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Farbstoff (B) mit einer flächenbezogenen Masse im Bereich von 0,05 bis 7,5 mg/m2 aufgebracht ist.
  6. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Farbstoff (B) wasserlöslich ist.
  7. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Farbstoff (B) ohne Bindemittel aufgebracht ist.
  8. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Farbstoff (B) ein solcher auf Pyrensulfonat-Basis ist.
  9. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Farbstoff (A) in einer Menge von 0,005 bis 0,1 Gew.-% in das Papier, bezogen auf den "atro"-Faserstoffanteil, eingearbeitet ist.
  10. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Farbstoff (A) in einer Menge von 0,01 bis 0,03 Gew.-% in das Papier, bezogen auf den "atro"-Faserstoffanteil, eingearbeitet ist.
  11. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Farbstoff (A) ein Azin - oder Anthrachinonfarbstoff ist.
  12. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluoreszenz des mit dem Farbstoff (C) eingefärbten Zellstoffes unter UV-Bestrahlung farbig ist.
  13. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Farbstoff (C) eingefärbte Zellstoff aus Einjahrespflanzen besteht.
  14. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Farbstoff (C) eingefärbte Zellstoff aus Nadelholzzellstoff besteht.
  15. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Zellstoff ungemahlen ist.
  16. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Papier bezogen auf seinen Zellstoffgehalt 0,005 - 3 Gew.-% fluoreszierenden Zellstoff enthält.
  17. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet. dass das Papier bezogen auf seinen Zellstoffgehalt 0,05 - 0,5 Gew.-% fluoreszierenden Zellstoff enthält.
  18. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die flächenbezogene Masse der SC-Schicht zwischen 1 und 10 g/m2 liegt.
  19. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die flächenbezogene Masse der SC-Schicht zwischen 4 und 7 g/m2 liegt.
  20. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die SC-Schicht nur stellenweise aufgetragen ist.
  21. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufzeichnungspapier ein für das Tintenstrahldruckverfahren vorgesehenes Papier ist.
  22. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 2 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufzeichnungspapier zwischen Papier und wärmeempfindlicher Aufzeichnungsschicht eine pigmenthaltige Zwischenschicht aufweist.
  23. Aufzeichnungspapier nach einem der Ansprüche 2 bis 20 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass auf die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht eine Schutzschicht aufgebracht ist.
  24. Verfahren zur Authentizitätsprüfung des Aufzeichnungspapiers nach einem der Ansprüche 1, 2, 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Seite, die der zur Aufnahme der Aufzeichnung vorgesehenen Seite gegenüberliegt, mit einer Mischung aus einem primären Alkohol, einem sekundären Alkohol und einer Säure benetzt wird.
  25. Verfahren zur Authentizitätsprüfung des Aufzeichnungspapiers nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Benetzung mittels eines Teststiftes, Schwammes, Stempels erfolgt.
Anspruch[en]
  1. Recording paper having a combination of a plurality of security features,characterised by the following combinations of security features (1), (2), (3), (4) and (5): a) 1+2 1+5 2+5 b) 1+2+4 1+2+5 1+4+5 2+4+5 c) 1+2+4+5 d) 1+2+3 1+3+5 2+3+5 e) 1+2+3+4 1+2+3+5 1+3+4+5 2+3+4+5 f) 1+2+3+4+5
    and the security features being:
    • (1) a water-insoluble dye (A) incorporated in the paper and invisible to the naked eye, which dye, when a surface is wetted with an organic solvent or an acid, causes conspicuous colouration at least on the side located opposite the side intended to accommodate the recording,
    • (2) a dye (B) which is only faintly visible in the acid or neutral pH range in daylight, which dye is applied in a regular or irregular pattern over the entire surface of the side located opposite the side intended to accommodate the recording and undergoes, on contact with an alkaline substance, a colour reaction resulting in a lasting colour that fluoresces in daylight,
    • (3) a watermark incorporated in or printed onto the paper,
    • (4) pulp material - incorporated in the paper - which has been dyed with a dye (C) and/or treated with a fluorescent whitening agent and which fluoresces when subjected to UV radiation,
    • (5) an SC layer which is applied to the side located opposite the side intended to accommodate the recording and in which there are present acceptors and microcapsules having colour formers encapsulated therein, the colour formers entering into a colour-forming reaction with the acceptors when subjected to pressure.
  2. Recording paper according to claim 1, characterised in that the recording paper has, at least on its side intended to accommodate the recording, a receiving layer for the ink-jet printing method or, at least on its side intended to accommodate the recording, a heat-sensitive recording layer.
  3. Recording paper according to one of claims 1 or 2, characterised in that the pattern formed from the dye (B) is fluorescent when subjected to UV radiation.
  4. Recording paper according to one of claims 1 to 3, characterised in that the dye (B) is applied in an area-related weight in the range from 0.01 to 40 mg/m2.
  5. Recording paper according to one of claims 1 to 4, characterised in that the dye (B) is applied in an area-related weight in the range from 0.05 to 7.5 mg/m2.
  6. Recording paper according to one of claims 1 to 5, characterised in that the dye (B) is water-soluble.
  7. Recording paper according to one of claims 1 to 6, characterised in that the dye (B) is applied without binder.
  8. Recording paper according to one of claims 1 to 7, characterised in that the dye (B) is a dye based on pyrene sulphonate.
  9. Recording paper according to one of claims 1 to 8, characterised in that the dye (A) is incorporated in the paper in an amount of from 0.005 to 0.1 % by weight, based on the "a-dry" fibre content.
  10. Recording paper according to one of claims 1 to 9, characterised in that the dye (A) is incorporated in the paper in an amount of from 0.01 to 0.03 % by weight, based on the "a-dry" fibre content.
  11. Recording paper according to one of claims 1 to 10, characterised in that the dye (A) is an azine or anthraquinone dye.
  12. Recording paper according to one of claims 1 to 11, characterised in that the fluorescence, under UV radiation, of the pulp material dyed with the dye (C) is coloured.
  13. Recording paper according to one of claims 1 to 12, characterised in that the pulp material dyed with the dye (C) is made from annual plants.
  14. Recording paper according to one of claims 1 to 12, characterised in that the pulp material dyed with the dye (C) is made from conifer pulp.
  15. Recording paper according to one of claims 1 to 14, characterised in that the pulp material is non-beaten pulp material.
  16. Recording paper according to one of claims 1 to 15, characterised in that the paper contains, based on its content of pulp material, 0.005 - 3 % by weight fluorescing pulp material.
  17. Recording paper according to one of claims 1 to 16, characterised in that the paper contains, based on its content of pulp material, 0.05 - 0.5 % by weight fluorescing pulp material.
  18. Recording paper according to one of claims 1 to 17, characterised in that the area-related weight of the SC layer is between 1 and 10 g/m2.
  19. Recording paper according to one of claims 1 to 18, characterised in that the area-related weight of the SC layer is between 4 and 7 g/m2.
  20. Recording paper according to one of claims 1 to 19, characterised in that the SC layer is applied only in places.
  21. Recording paper according to one of claims 1 and 3 to 20, characterised in that the recording paper is a paper intended for the ink-jet printing method.
  22. Recording paper according to one of claims 2 or 20, characterised in that the recording paper has a pigment-containing intermediate layer between the paper and heat-sensitive recording layer.
  23. Recording paper according to one of claims 2 to 20 or 22, characterised in that a protective layer is applied to the heat-sensitive recording layer.
  24. Method of checking the authenticity of the recording paper according to one of claims 1, 2, 9, 10 or 11, characterised in that the surface on the side located opposite the side intended to accommodate the recording is wetted with a mixture of a primary alcohol, a secondary alcohol and an acid.
  25. Method of checking the authenticity of the recording paper according to claim 24,characterised in that the wetting is carried out using a testing pen, sponge or stamp.
Anspruch[fr]
  1. Papier d'enregistrement avec une combinaison de plusieurs attributs de sécurité, caractérisé par les combinaisons suivantes des attributs de sécurité (1), (2), (3), (4) et (5) : a) 1+2 1+5 2+5 b) 1+2+4 1+2+5 1+4+5 2+4+5 c) 1+2+4+5 d) 1+2+3 1+3+5 2+3+5 e) 1+2+3+4 1+2+3+5 1+3+4+5 2+3+4+5 f) 1+2+3+4+5
    et les attributs de sécurité étant :
    • (1) un colorant (A) insoluble dans l'eau, intégré dans le papier, invisible à l'oeil nu, lequel, en cas de mouillage de la surface avec un solvant organique ou un acide, provoque une coloration voyante au moins sur la face qui est opposée à la face destinée à recevoir l'enregistrement,
    • (2) un colorant (B) dans le domaine de pH acide ou neutre seulement faiblement visible à la lumière du jour, lequel est appliqué selon un dessin régulier ou irrégulier sur la totalité de la surface de la face opposée à la face destinée à recevoir l'enregistrement, et lequel, en contact avec une substance alcaline, engendre une réaction colorante, qui génère une couleur stable fluorescente à la lumière du jour,
    • (3) un filigrane intégré dans le papier ou imprimé sur celui-ci,
    • (4) une cellulose intégrée dans le papier, colorée avec un colorant (C) et/ou traitée avec un agent d'azurage optique, laquelle est fluorescente sous un rayonnement UV,
    • (5) une couche autonome (selfcontained), qui est appliquée sur la face opposée à la face destinée à recevoir l'enregistrement et qui contient des accepteurs et des microcapsules avec des agents chromogènes encapsulés dans celles-ci, les agents chromogènes générant une réaction colorante avec les accepteurs sous l'effet de l'application d'une pression.
  2. Papier d'enregistrement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le papier d'enregistrement, au moins sur sa face destinée à recevoir l'enregistrement, comporte une couche de réception pour le procédé d'impression à jet d'encre ou, au moins sur sa face destinée à recevoir l'enregistrement, comporte une couche thermosensible.
  3. Papier d'enregistrement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dessin formé par le colorant (B) est fluorescent sous un rayonnement UV.
  4. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le colorant (B) est appliqué selon un grammage dans le domaine de 0,01 à 40 mg/m2.
  5. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le colorant (B) est appliqué selon un grammage dans le domaine de 0,05 à 7,5 mg/m2.
  6. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le colorant (B) est soluble à l'eau.
  7. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le colorant (B) est appliqué sans liant.
  8. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le colorant (B) est un colorant à base de pyrène sulfonate.
  9. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le colorant (A) est incorporé dans le papier dans une quantité de 0,005 à 0,1 % en poids, par rapport à la teneur en matière fibreuse absolument sèche.
  10. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le colorant (A) est incorporé dans le papier dans une quantité de 0,01 à 0,03 % en poids, par rapport à la teneur en matière fibreuse absolument sèche.
  11. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le colorant (A) est un colorant azine ou anthraquinone.
  12. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la fluorescence de la cellulose colorée avec le colorant (C) est en couleur sous un rayonnement UV.
  13. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la cellulose colorée avec le colorant (C) est formée par une plante annuelle.
  14. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la cellulose colorée avec le colorant (C) est réalisée dans une pâte de résineux.
  15. selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que la cellulose est à l'état non moulu.
  16. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que le papier contient 0,005 à 3 % en poids de cellulose fluorescente par rapport à sa teneur en cellulose.
  17. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que le papier contient 0,05 à 0,5 % en poids de cellulose fluorescente par rapport à sa teneur en cellulose.
  18. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que le grammage de la couche autonome se situe entre 1 et 10 g/m2.
  19. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que le grammage de la couche autonome se situe entre 4 et 7 g/m2.
  20. Papier d'enregistrement selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisé en ce que la couche autonome n'est appliquée que par zones.
  21. Papier d'enregistrement selon l'une des revendications 1 et 3 à 20, caractérisé en ce que le papier d'enregistrement est un papier destiné à l'impression par jet d'encre.
  22. Papier d'enregistrement selon la revendication 2 ou 20, caractérisé en ce que le papier d'enregistrement comporte une couche intermédiaire contenant des pigments, agencée entre le papier et la couche d'enregistrement thermosensible.
  23. Papier d'enregistrement selon l'une des revendications 2 à 20 ou 22, caractérisé en ce qu'une couche de protection est appliquée sur la couche d'enregistrement thermosensible.
  24. Procédé de contrôle d'authenticité du papier d'enregistrement selon l'une des revendications 1, 2, 9, 10 ou 11, caractérisé en ce que la surface de la face opposée à la face destinée à recevoir l'enregistrement est mouillée par un mélange contenant un alcool primaire, un alcool secondaire et un acide.
  25. Procédé de contrôle d'authenticité du papier d'enregistrement selon la revendication 24, caractérisé en ce que le mouillage est effectué au moyen d'un crayon d'essai, d'une éponge, d'un tampon.






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