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Dokumentenidentifikation DE10328204A1 03.02.2005
Titel Maschine zum Profilieren von länglichen, plattenförmigen Werkstücken entlang der Längskanten
Anmelder Homag Holzbearbeitungssysteme AG, 72296 Schopfloch, DE
Erfinder Kempkensteffen, Heinz, 33397 Rietberg, DE
Vertreter Thielking und Kollegen, 33602 Bielefeld
DE-Anmeldedatum 24.06.2003
DE-Aktenzeichen 10328204
Offenlegungstag 03.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.02.2005
IPC-Hauptklasse B27C 5/04
IPC-Nebenklasse B27F 1/02   
Zusammenfassung Bei einer solchen Maschine werden die Werkstücke im Durchlauf bearbeitet, wobei die Werkstücke durch eine Einlaufzone und eine Profilierungszone hindurchbefördert werden. In der Einlaufzone befindet sich ein Anschlaglineal, an dem die Werkstücke mit einer ihrer Längskanten auf die Durchlaufrichtung ausgerichtet werden. Um eine exaktere Parallelität der angearbeiteten Schnittflächen in den Längskantenbereichen der Werkstücke zu erzielen, ist in der Einlaufzone eine synchron mit der Werkstückfördervorrichtung laufende Transporteinrichtung vorgesehen, entlang deren einer Seite das Anschlaglineal und entlang deren zweiter Seite eine die Werkstücke in Anlage an dem Anschlaglineal haltende Andruckvorrichtung sich erstrecken. Oberhalb der Transporteinrichtung der Einlaufzone ist eine Oberdruckeinrichtung angeordnet, in deren Wirkungsbereich sich eine Sägevorrichtung mit zumindest einem Sägewerkzeug zum Einschneiden wenigstens einer Führungsnut in die Ober- oder Unterseite der Werkstücke befindet. In Durchlaufrichtung fluchtend an den Werkstückeingriffsbereich des Sägewerkzeugs schließt eine Führungsschiene an, an der die Werkstücke mit ihrer Führungsnut aufgenommen werden und die sich durch die Profilierungszone hindurch geradlinig in der Durchlaufrichtung erstreckt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Bei den bekannten Durchlaufmaschinen dieser Art schließt an die Einlaufzone mit dem Anschlaglineal unmittelbar die Profilierungszone mit den Profilierungswerkzeugen an. Die sich durch die Profilierungszone hindurch erstreckende Fördervorrichtung ist zur Einlaufseite der Maschine hin verlängert und verläuft somit auch durch die Einlaufzone hindurch, ohne hier nach oben hin von der Oberdruckvorrichtung überdeckt zu sein. Das Anschlaglineal ist seitlich neben diesem nach oben hin freien Bereich der Fördervorrichtung angeordnet. So werden die Werkstücke in der Einlaufzone bereits auf die Fördervorrichtung aufgegeben und entlang dem Anschlaglineal mit einer ihrer Längskanten geführt.

Die dementsprechend in der Einlaufzone auf die geradlinige Durchlaufrichtung mit einer ihrer Längskanten ausgerichteten Werkstücke werden für den Bearbeitungsprozeß in der Profilierungszone zwischen der Fördervorrichtung und der Oberdruckvorrichtung verspannt, sobald beim Übertritt von der Einlaufzone in die Profilierungszone die Oberdruckvorrichtung das jeweilige Werkstück erfaßt hat. Bei der Fördervorrichtung handelt es sich vornehmlich um eine Transportkette, deren Glieder für die Aufnahme hoher Druckkräfte ausgelegt sind. Die zwischen der Fördervorrichtung und der Oberdruckvorrichtung verspannten Werkstücke sollen ihre Ausrichtung während der Profilierungsvorgänge nicht ändern, damit die von den Profilierungswerkzeugen im Längskantenbereich der Werkstücke angebrachten Schnittflächen sich miteinander parallel in der Durchlaufrichtung erstrecken. Um Ungenauigkeiten zu vermindern, werden in der Profilierungszone die Profilierungswerkzeuge beidseits der Fördervorrichtung so einander gegenüberliegend angeordnet, daß sich die auf die Werkstücke ausgeübten Bearbeitungskräfte quer zur Durchlaufrichtung möglichst gegeneinander aufheben.

Dennoch treten an den fertig bearbeiteten Werkstücken immer noch solche Toleranzen auf, die beim Verbau der Werkstücke zu störenden Überständen, Spalten oder dergleichen führen. Dies ist insbesondere bei solchen Paneelen der Fall, mit denen im zusammengefügten Zustand eine durchgehend ebene Fläche erzielt werden muß. Dies gilt vor allem für Fußbodenpaneele, bei denen eine hohe Genauigkeit der Parallelität an ihren einander gegenüberliegenden, profilierten Längskantenbereichen gefordert wird.

Bei den bekannten Durchlaufmaschinen stößt die Einhaltimg emger Toleranzen an den bearbeiteten Werkstücken deshalb an Grenzen, weil zwischen der Fördervorrichtung und der Oberdruckvorrichtung Relativbewegungen quer zur Förderrichtung bzw. Durchlaufrichtung auftreten können. Dies liegt daran, daß die Kettenglieder einer als Fördervorrichtung verwendeten Kette zum Schlingern oder Gieren neigen, was sich mit zunehmendem Verschleiß verstärkt. Manche Werkstücke, solange sie noch unbearbeitet sind, weisen auf ihre Länge gesehen einen Verzug auf, weswegen die entlang dem Anschlaglineal in der Einlaufzone geführte Werkstücklängskante nicht exakt geradlinig ist. Entsprechend der dadurch undefinierten Anlage am Anschlaglineal wird ein solches Werkstück zwischen der Fördervorrichtung und der Oberdruckvorrichtung in der Profilierungszone in nicht definierter Ausrichtung verspannt, auch das kann zu Bearbeitungsungenauigkeiten beitragen, die zu störenden Abweichungen in der Parallelität der angearbeiteten Schnittflächen in den Längskantenbereichen der Werkstücke führen.

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Maschine der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der eine exaktere Parallelität der angearbeiteten Schnittflächen in den Längskantenbereichen der Werkstücke erzielt werden kann.

Diese Aufgabe wird bei einer Maschine der vorgenannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.

Für die Erfindung ist wesentlich, daß durch das Führungslineal, welches sich durch die Profilierungszone der Maschine hindurch erstreckt und welches in die in der Einlaufzone der Maschine in die Werkstücke eingeschnittene Führungsnut eingreift, die Fördervorrichtung und die Oberdruckvorrichtung der Profilierungszone von der Führung der Werkstücke befreit sind. Die Führungsnut wird in der Einlaufzone exakt in der geradlinigen Durchlaufrichtung eingeschnitten, in der sich auch die Führungsschiene befindet. Dafür sorgt die in der Einlaufzone angeordnete Andruckvorrichtung, welche die Werkstücke in gleichbleibender Ausrichtung beim Entlanglaufen an dem Anschlaglineal hält, wobei in dieser Ausrichtung die Werkstücke zwischen der Oberdruckeinrichtung und der Transporteinrichtung der Einlaufzone verspannt und entlang der Sägevorrichtung geführt werden. In der Wahl der Fördervorrichtung für die Profilierungszone hat man deshalb größere Freiheiten, so kann als Fördervorrichtung sogar eine Gleitbahn in Betracht kommen, auf der die Werkstücke durch die Oberdruckvorrichtung vorgeschoben transportiert werden. Für empfindliche Werkstücke kann die Fördervorrichtung der Profilierungszone alternativ aus einem Förderband bestehen, welches sich mit seinem Obertrum auf einer Gleitfläche bewegt.

Die mit der Durchlaufmaschine zu bearbeitenden Werkstücke sind an ihren als Sichtseiten bestimmten Breitseiten bereits oberflächenfertig ausgeführt. Die Werkstücke haben dementsprechend eine Gutseite, nämlich die oberflächenfertige Breitseite, die bei dem Bearbeitungsprozeß nicht beeinträchtigt, insbesondere nicht beschädigt werden darf. So versteht es sich, daß die in die länglichen Werkstücke einzuschneidende Führungsnut an der von der Gutseite abliegenden Breitseite der Werkstücke angebracht wird. Die Werkstücke können mit ihrer Gutseite nach unten hin liegend die Maschine durchlaufen, dementsprechend wird die Führungsnut an der obenliegenden Werkstückseite eingeschnitten. Dementsprechend ist die Sägevorrichtung obenliegend, nämlich im Bereich der Oberdruckeinrichtung der Einlaufzone angeordnet. Ebenso können die Werkstücke auch mit ihrer Gutseite nach oben hin liegend durch die Maschine hindurchlaufen, in diesem Fall ist die Sägevorrichtung im Bereich der Transporteinrichtung der Einlaufzone angeordnet und steht das zumindest eine Sägewerkzeug entsprechend der Nuttiefe über die Transportebene der Werkstücke vor. Bevorzugt besteht das Sägewerkzeug der Sägevorrichtung aus einem Kreissägeblatt, welches mit seiner Blattebene zum einen in der Durchlaufrichtung und zum anderen senkrecht zur Transportebene der Werkstücke steht.

Im übrigen ergeben sich vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung aus den Unteransprüchen.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Dabei zeigen:

1 eine schematische Seitansicht einer Durchlaufmaschine der vorgenannten Art,

2 die Draufsicht auf die Durchlaufmaschine gemäß 1,

3 einen Querschnitt durch die Maschine entlang der Linie III-III in 2,

4 einen Querschnitt durch die Maschine entlang der Linie IV-IV in 2 und

5 einen Querschnitt durch die Maschine entlang der Linie V-V in 2.

Im einzelnen zeigen die 1 und 2 ausgehend von der Einlaufseite der Durchlaufmaschine eine Einlaufzone 1, zu der hin mittels eines Hilfsförderers 2 Werkstücke 3 transportiert werden, bei denen es sich um längliche Paneele oder brettförmige Gebildet handelt, wie sie insbesondere für Fußbodenbeläge im Innenausbau verwendet werden. Im Bereich der Einlaufzone 1 der Maschine werden die Werkstücke 3 auf einer Transporteinrichtung 4 flachliegend aufgenommen, wobei im vorliegenden Fall die sogenannte Gutseite der Werkstücke 3, also die oberflächenfertige Breitseite, nach unten hin liegt.

Die Transporteinrichtung 4 umfaßt einen Grundkörper 5, der an seiner Oberseite eine Gleitfläche 6 aufweist, über die hinweg ein umlaufendes Förderband 8 mit seinem Obertrum 7 gleitet. Die Förderrichtung der Transporteinrichtung 4 entspricht der geradlinien Durchlaufrichtung der gesamten Maschine. Zur Verringerung der Gleitreibung wird das Obertrum 7 des Transportbandes 8 mit Stützluft unterblasen, dazu sind im Bereich der Gleitfläche 6 des Grundkörpers 5 eine Vielzahl von Luftdüsen 9 in einer oder mehrerer in Durchlaufrichtung liegenden Reihen angeordnet.

Auf dem Obertrum 7 des Transportbandes 8 werden die Werkstücke 3 mit einer ihrer Längskanten 3.1, siehe 3, auf die Durchlaufrichtung ausgerichtet. Hierzu ist seitlich neben dem Obertrum 7 des Transportbandes 8 der Transporteinrichtung 4 ein Anschlaglineal 10 angeordnet, dessen Anschlagfläche 10.1, siehe 3, sich geradlinig in der Durchlaufrichtung erstreckt.

Gegenüber dem Anschlaglineal 10 findet sich auf gleicher Höhe liegend eine Andruckvorrichtung 11, welche für eine Anlage der zu bearbeitenden Werkstücke 3 an der Anlagefläche 10.1 des Anschlaglineals 10 sorgt. Dies geschieht mittels Luft, die aus Düsen 12 austritt, welche in Höhe der transportierten Werkstücke liegen und in einer Vielzahl hintereinander in der Durchlaufrichtung angeordnet sind. Die Düsen 12 der Andruckvorrichtung 11 haben einen Abstand von der an ihnen vorbeilaufenden Längskante der Werkstücke 3, die entsprechend nur so angeblasen wird, daß die Werkstücke 3 sich ohne Zwang an die Führungsfläche 10.1 des Anschlaglineals 10 anlegen. So ist in Gestalt eines Luftpolsters 13, welches sich zwischen den von dem Anschlaglineal 10 abliegenden Längskanten der Werkstücke 3 und der Andruckvorrichtung 11 aufbaut, ein elastisches, nachgebendes Druckmittel erzeugt, welches auch aus einer mechanischen Einrichtung, wie einer federnd abgestützten Kufe gebildet sein kann.

In der Einlaufzone 1 ist oberhalb der Transporteinrichtung 4 eine Oberdruckeinrichtung 14 angeordnet, deren Anfang in Durchlaufrichtung gegenüber dem Anfang der Transporteinrichtung 4 versetzt ist. Die Oberdruckeinrichtung 14 besteht aus zwei umlaufenden Bändern 15, die, wie insbesondere 3 zeigt, mit ihren Untertrumen 15.1 die Werkstücke 3 erfassen und auf dem Obertrum 7 des Transportbandes 8 niederhalten. Entlang dem Wirkungsbereich der Oberdruckeinrichtung 14 sind somit die Werkstücke 3 in ihrer durch das Anschlaglineal 10 vorgegebenen Ausrichtung fixiert, und zwecks Sicherung der Lagefixierung der Werkstücke 3 erstrecken sich das Anschlaglineal 10 und die Andruckvorrichtung 11 in der Durchlaufrichtung noch über denjenigen Bereich hinaus, der von der Oberdruckeinrichtung 14 überdeckt wird.

In die Oberdruckeinrichtung 14 ist eine Sägevorrichtung 16 integriert, die Sägewerkzeuge 17 in Gestalt zweier Sägeblätter aufweist, die jeweils mit ihrer Blattebene zum einen in der Durchlaufrichtung liegen und zum anderen senkrecht zur Transportebene der Werkstücke 3 stehen. Wie sich weiter aus 4 ergibt, sind die zwei Bänder 15 der Oberdruckeinrichtung 14 beidseits an den Sägewerkzeugen 17 vorbeigeführt, um denjenigen Bereich an der obenliegenden Seite der Werkstücke 3 nicht zu beaufschlagen, in welchem die Sägewerkzeuge 17 eine in der Durchlaufrichtung sich erstreckende, also längslaufende Führungsnut 3.2, siehe obere Darstellung von 4, eingeschnitten wird. Selbst wenn die Werkstücke 3 an ihrer am Anschlaglineal 10 anliegenden Längskante 3.1 einen gewissen Verzug aufweisen sollten, wird die längslaufende Führungsnut 3.2 exakt geradlinig in der Durchlaufrichtung liegend in die Werkstücke 3 eingeschnitten.

Von der Transporteinrichtung 4 und der Oberdruckeinrichtung 14 werden die mit der Führungsnut 3.2 versehenen Werkstücke 3 in der Durchlaufrichtung an eine weitere Fördervorrichtung 20 und eine Oberdruckvorrichtung 22 weitergegeben, wobei die Oberdruckvorrichtung 22, wie aus 5 hervorgeht, ebenfalls aus zwei umlaufenden Druckbändern 23 besteht, die mit ihren Untertrumen 23.1 die Werkstücke 3 an den obenliegenden Seiten beaufschlagen. Diese Untertrume 23.1 der Oberdruckvorrichtung 22 bewegen sich synchron mit den Untertrumen 15.1 der Bänder 15 der vorgeschalteten Oberdruckeinrichtung 14. Eine Besonderheit besteht insoweit darin, als die Oberdruckvorrichtung 22 zugleich auch den Vorschub der Werkstücke 3 entlang der Transportvorrichtung 20 besorgt, die nämlich aus einer Gleitbahn besteht. Im Bereich dieser Gleitbahn 20 werden die Werkstücke 3 mittels Stützluft unterblasen, und dazu sind in die Gleitbahn 20 Luftaustrittsdüsen 21 integriert, die in der Transport- bzw. Durchlaufrichtung hintereinander liegend in einer oder mehreren Reihen angeordnet sind. Die Fördervorrichtung 20 und die zugehörige Oberdruckvorrichtung 22 erstrecken sich durch eine Profilierungszone 18 hindurch, in der die Werkstücke 3 in den Bereichen ihrer beidseits längslaufenden Kanten mit einer längslaufenden Profilierung versehen werden, die ähnlich einer Nut-Feder-Verbindung ein aneinander Anschließen benachbarter Werkstücke 3 beim Verbau am Einbauort erlauben. In 5 sind die längsseitigen Profilierungen an den Kanten des dargestellten Werkstückes mit 3.3 und 3.4 angedeutet. Angefahren werden die Profilierungen 3.3 und 3.4 an die Werkstücke 3 mittels ortsfest angeordneter Bearbeitungsaggregate mit rotierenden, spannehmenden Profilierungswerkzeugen 19, und diese Bearbeitungsaggregate sind in der Profilierungszone 18 angeordnet.

In die Oberdruckvorrichtung 22 ist eine geradlinig sich in der Durchlaufrichtung erstreckende Führungsschiene 24 integriert, die sich über die gesamte Länge der Profilierungszone 18 erstreckt. Beim Vorschub in die Profilierungszone 18 hinein schieben sich die Werkstücke 3 mit ihrer Führungsnut 3.2 auf die Führungsschiene 24 auf, womit quer zur Durchlaufrichtung die Werkstücke 3 sicher gehalten sind. Dementsprechend ist der Eingriffsquerschnitt der Führungsschiene 24 an den Querschnitt der Führungsnut 3.2 der Werkstücke 3 angepaßt. Zudem ist die Führungsschiene 24 so angeordnet, daß sie in der Durchlaufrichtung mit denjenigen Bereichen der Sägewerkzeuge 17 fluchtet, die beim Anbringen der Führungsnuten 3.2 im Werkstückeingriff stehen. Die Werkstücke 3 haben eine solche Länge, daß beim Maschinendurchlauf am vornliegenden Ende die Werkstücke mit ihrer Führungsnut 3.2 auf der Führungsschiene 24 bereits aufgenommen sind, während zum Ende eines Werkstücks hin die Sägevorrichtung 16 damit noch in Eingriff steht, um bis zum in Durchlaufrichtung rückwärtigen Ende des jeweiligen Werkstücks 3 die Führungsnut 3.2 daran fertigzuschneiden.

Am Auslaufende der Fördervorrichtung 20 und der zugehörigen Oberdruckvorrichtung 22 werden die fertig bearbeiteten Werkstücke von einem weiteren Hilfsförderer 25 übernommen und abtransportiert.


Anspruch[de]
  1. Maschine zum Profilieren von länglichen, plattenförmigen Werkstücken (3) aus Holz und/oder Holzersatzstoffen, wie Paneelen für Fußbodenbeläge, Decken- oder Wandverkleidungen, im Bereich einander gegenüberliegender Längskanten im Durchlauf mit einer Fördervorrichtung (20) zur flachliegenden sowie beidseits daran mit den Längskantenbereichen vorstehenden Aufnahme der Werkstücke (3) in einer Transportebene und zum Befördern der Werkstücke in geradliniger Durchlaufrichtung, mit einer Profilierungszone (18), durch die hindurch sich die Fördervorrichtung (20) erstreckt und in der zu beiden Seiten der Fördervorrichtung (20) Bearbeitungsaggregate mit spannehmenden Profilierungswerkzeugen (19) angeordnet sind, und mit einer oberhalb der Fördervorrichtung (20) die Werkstücke (3) an ihrer von der Fördervorrichtung (20) abliegenden Seite entlang der Profilierungszone (18) beaufschlagenden Oberdruckvorrichtung (22), wobei sich in der Durchlaufrichtung vor der Profilierungszone (18) eine Einlaufzone (1) mit einem in der Durchlaufrichtung geradlinig sich erstreckenden Anschlaglineal (10) zum Ausrichten der Werkstücke (3) mit einer ihrer Längskanten auf die Durchlaufrichtung befindet, dadurch gekennzeichnet, daß in der Einlaufzone (1) eine synchron mit der Wercstück-Fördervorrichtung (20) laufende sowie an diese in der Durchlaufrichtung fluchtend anschließende Transporteinrichtung (4) für die Werkstücke (3) angeordnet ist, entlang deren einer Seite das Anschlaglineal (10) und entlang deren zweiter Seite eine die Werkstücke (3) in Anlage an dem Anschlaglineal (10) haltende Andruckvorrichtung (11) sich erstrecken, die beide eine in der Durchlaufrichtung nachfolgend angeordnete Oberdruckeinrichtung (14) zum Niederhalten und/oder Vorschieben der Werkstücke (3) auf der Transporteinrichtung (4) überlappen, in deren Wirkungsbereich eine Sägevorrichtung (16) mit zumindest einem Sägewerkzeug (17) zum Einschneiden zumindest einer Führungsnut (3.2) in die Ober- oder Unterseite der Werkstücke (3) angeordnet ist, wobei in Durchlaufrichtung fluchtend an den Werkstückeingriffsbereich des Sägewerkzeugs (17) eine Führungsschiene (24) anschließt, an der die Werkstücke (3) mit ihrer Führungsnut (3.2) aufgenommen werden und die sich durch die Profilierungszone (18) hindurch geradlinig in der Durchlaufrichtung erstreckt.
  2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Werkstücke (3) in Anlage an dem Anschlaglineal (10) haltende Andruckvorrichtung (11) ein nachgebendes Andruckmittel aufweist, welches die Werkstücke (3) ohne sie zu verformen beaufschlagt.
  3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckmittel der Andruckvorrichtung (11) aus einem Luftpolster besteht und dazu die Andruckvorrichtung (11) eine Vielzahl von in der Durchlaufrichtung angeordnete Luftdüsen (12) aufweist, die auf einen Abstand von der an ihnen vorbeilaufenden Längskante der Werkstücke (3) justierbar sind.
  4. Maschine nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägevorrichtung (16) in die Oberdruckeinrichtung (14) der Einlaufzone (1) integriert ist und diese Oberdruckeinrichtung (14) zwei synchron miteinander laufende, die Werkstücke (3) mit ihren Untertrumen (15.1) beaufschlagende Bänder (15) aufweist, die beidseits entlang der Sägevorrichtung (16) vorbeigeführt sind.
  5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die sich durch die Profilierungszone (18) hindurch erstreckende Führungsschiene (24) in die Oberdruckvorrichtung (22) integriert ist und die Oberdruckvorrichtung (22) zwei synchron miteinander laufende Druckbänder (23) aufweist, die mit ihren Untertrumen (23.1) beidseits der Führungsschiene (24) verlaufen.
  6. Maschine nach einem der Ansprüche 1–5, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung (4) der Einlaufzone (1) aus einem Förderband (8) besteht, welches mit seinem Obertrum (7) auf einer an einem Grundkörper (5) oberseitigen Gleitfläche (6) gleitet.
  7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (5) der Transporteinrichtung (4) entlang seiner Gleitfläche (6) Luftdüsen (9) zum Einblasen von Stützluft aufweist.
  8. Maschine nach einem der Ansprüche 1–7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung (22) der Profilierungszone (18) aus einer Gleitbahn (20) besteht und die Oberdruckvorrichtung (22) der Profilierungszone (18) zugleich Vorschubvorrichtung für die Werkstücke (3) ist.
  9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gleitbahn (20) der Fördervorrichtung (22) der Profilierungszone (18) Luftdüsen (21) zum Ausblasen von Stützluft angeordnet sind.
  10. Maschine nach einem der Ansprüche 1–9, dadurch gekennzeichnet, daß das zumindest eine Sägewerkzeug (17) der Sägevorrichtung (16) ein Kreissägeblatt ist, welches mit seiner Blattebene zum einen in der Durchlaufrichtung und zum anderen senkrecht zur Transportebene der Werkstücke (3) steht.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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