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Dokumentenidentifikation DE202004013519U1 03.02.2005
Titel Backen eines Rollgabelschlüssels
Anmelder Hsien, Chih-Ching, Feng Yuan, Taichung, TW
Vertreter Zeitler und Kollegen, 80539 München
DE-Aktenzeichen 202004013519
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 03.02.2005
Registration date 30.12.2004
Application date from patent application 30.08.2004
IPC-Hauptklasse B25B 13/14

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft Backen eines Rollgabelschlüssels, die ein Verruschen und einen Bruch des Werkstückes vermeiden können und eine höhere Belastbarkeit aufweisen.

Stand der Technik

1-1 bis 1-3 zeigen einen herkömmlichen Rollgabelschlüssel (40), der unterschiedliche Werkstücke dreht. Der Rollgabelschlüssel (40) weist eine feststehende Backe (41) und eine bewegliche Backe (42) auf, die eine erste und zweite Schrägfläche (411, 421) bilden, durch die die Festigkeit der Backen erhöht wird. Die Unterseite der beweglichen Backe (42) ist schräg abgeschnitten und bildet an den beiden Seiten der zweiten Schrägfläche (421) jeweils einen dreieckigen Bereich (422), um das Gewicht der beweglichen Backe zu verkleinern.

Wegen der Schrägflächen der Backen können die Kanten des Werkstückes nicht an den Klemmflächen des Antriebskopfs anliegen und klemmen die Backen nur zwei Ecken (51, 52) des Werkstückes fest, so daß ein Verrutschen oder ein Bruch des Werkstückes auftreten kann.

Wie aus 1-2 ersichtlich ist, ist beim Drehen eines mittleren Werkstückes die Kontaktfläche zwischen der beweglichen Backe und der Stirnseite der Nut sehr klein, so daß die Belastbarkeit der beweglichen Backe für ein Drehmoment niedrig ist.

Wie aus 1-3 ersichtlich ist, kann die bewegliche Backe beim Drehen eines großen Werkstückesnicht von der Stirnseite der Nut gestützt werden, so daß die Belastbarkeit der beweglichen Backe für ein Drehmoment noch niedriger ist.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Backen eines Rollgabelschlüssels zu schaffen, die ein Verruschen und einen Bruch des Werkstückes vermeiden können und eine höhere Belastbarkeit aufweisen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die bewegliche Backe auf der Unterseite Abrundungen aufweist, die mit einer Auflagefäche verbunden ist, die auf der Stirnseite der Nut aufliegen kann.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1-1 bis 1-3 zeigen die Darstellungen der herkömmlichen Lösung beim Drehen unterschiedlicher Werkstücke,

2 zeigt eine Explosionsdarstellung der Erfindung,

3 zeigt eine perspektivische Darstellung der Erfindung,

4-1 bis 4-3 zeigen die Darstellung der Erfindung beim Drehen unterschiedlicher Werkstücke.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Bezugnehmend auf 2 und 3 besteht der erfindungsgemäße Rollgabelschlüssel aus

einem Schlüsselkörper (10), der einen Antriebskopf (20) und einen Handgriff (30) umfaßt, wobei der Antriebskopf (20) eine feststehende Backe (23) und eine Nut (24) aufweist, wobei die feststehende Backe (23) an einer Seite eine zweite Klemmfläche (231) bildet und eine bewegliche Backe (22) in der Nut (24) gleiten kann, und

einer beweglichen Backe (22), die an einer Seite entsprechend der zweiten Klemmfläche (231) eine erste Klemmfläche (221) bildet und auf der Unterseite mit einem Schieber (224) ausgestattet ist, der in der Nut (24) des Antriebskopfs (20) gleiten kann, wobei zwischen dem Schieber (224) und der beweglichen Backe (22) ein Hals (222) gebildet ist, der an einer Seite eine Schrägfläche (223) besitzt, die mit der ersten Klemmfläche (221) verbunden ist, wobei an der Verbindungsstelle zwischen der Schrägfläche (23) und der ersten Klemmfläche (221) zwei Abrundungen (225) gebildet sind, die mit einer Auflagefläche (226) verbunden sind, die auf einer dritten Klemmfläche (241) auf der Stirnseite der Nut (24) aufliegt.

Wie aus 2 ersichtlich ist, weist der Antriebskopf (20) an einer geeigneten Stelle einen Aufnahmeraum (31) auf, der mit der Nut (24) verbunden ist und in dem eine Verstellvorrichtung aufgenommen ist, die eine Schnecke (32) und einen Achsbolzen (33) umfaßt und zur Verschiebung der beweglichen Backe (22) dient.

Wie aus 3 ersichtlich ist, bilden die erste Klemmfläche (221) , die zweite Klemmfläche (231) und die dritte Klemmfläche (241) (auf der Stirnseite der Nut) des Antriebskopfs (20) eine U-Form und können das Werkstück umschließen. Der Hals (222) der beweglichen Backe (22) ist in der Nut (24) aufgenommen. Nur die Schrägfläche (223) und die Abrundungen (225) ragen aus der Nut (24) heraus.

Wie aus 4-1 bis 4-3 ersichtlich ist, können die Kanten unterschiedlicher Werkstücke an der ersten und zweiten Klemmfläche (221, 231) anliegen, wodurch die Belastung beim Drehen des Werkstückes gleichmäßig verteilt werden kann, so daß ein Verrutschen und ein Bruch des Werkstückes vermieden werden können.

Durch die Abrundungen (225) an der Verbindungsstelle zwischen der Schrägfläche (223) und der ersten Klemmfläche (221) wird die Kontaktfläche zwischen der Auflagefläche (226) und der dritten Klemmfläche (241) vergrößert, so daß die Belastbarkeit der beweglichen Backe (22) erhöht wird. Daher kann die Erfindung ein verrostetes Werkstück reibungslos drehen.

Beim Drehen ein größeres Werkstück, wie in 4-3 dargestellt ist, kann die Auflagefläche (226) auch auf der dritten Klemmfläche (241) aufliegen.


Anspruch[de]
  1. Backen eines Rollgabelschlüssels, der aus einem Schlüsselkörper (10) besteht, der einen Antriebskopf (20) und einen Handgriff (30) umfaßt, wobei

    der Antriebskopf (20) eine feststehende Backe (23) und eine bewegliche Backe (22) aufweist,

    die feststehende Backe (23) mit dem Antriebskopf (20) einteilig ausgebildet ist und an einer Seite eine zweite Klemmfläche (231) bildet, und

    der Antriebskopf (20) an einer geeigneten Stelle einen Aufnahmeraum (31) aufweist, der mit der Nut (24) für die bewegliche Backe (22) verbunden ist und in dem eine Verstellvorrichtung aufgenommen ist, die eine Schnecke (32) und einen Achsbolzen (33) umfaßt und zur Verschiebung der beweglichen Backe (22) dient, dadurch gekennzeichnet, daß

    die bewegliche Backe (22) an einer Seite entsprechend der zweiten Klemmfläche (231) eine erste Klemmfläche (221) bildet und auf der Unterseite mit einem Schieber (224) ausgestattet ist, der in der Nut (24) des Antriebskopfs (20) gleiten kann, wobei zwischen dem Schieber (224) und der beweglichen Backe (22) ein Hals (222) gebildet ist, der an einer Seite eine Schrägfläche (223) besitzt, die mit der ersten Klemmfläche (221) verbunden ist, wobei an der Verbindungsstelle zwischen der Schrägfläche (223) und der ersten Klemmfläche (221) zwei Abrundungen (225) gebildet sind.
  2. Backen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals (222) in der Nut (24) aufgenommen ist.
  3. Backen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite der Nut (24) eine dritte Klemmfläche (241) bildet.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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