PatentDe  


Dokumentenidentifikation EP1436104 10.02.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001436104
Titel WALZVORRICHTUNG
Anmelder SMS Demag AG, 40237 Düsseldorf, DE
Erfinder THIEL, Hermann, 57076 Siegen, DE;
DIEHL, Christian, 57271 Hilchenbach, DE;
KLEIN, Achim, 57223 Kreuztal, DE
DE-Aktenzeichen 50201971
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 10.10.2002
EP-Aktenzeichen 027851872
WO-Anmeldetag 10.10.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/EP02/11324
WO-Veröffentlichungsnummer 0003033183
WO-Veröffentlichungsdatum 24.04.2003
EP-Offenlegungsdatum 14.07.2004
EP date of grant 05.01.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.02.2005
IPC-Hauptklasse B21B 31/16

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Walzvorrichtung mit zumindest zwei an einem gemeinsamen Gerüst angeordneten, an seitlichen Gerüstholmen in vertikal entlang den seitlichen Gerüstholmen beweglichen Lagerungen gehaltenen Walzen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Derartige Walzvorrichtungen können ober- und unterseitig eines Walzspalts insbesondere jeweils mehrere einander abstützende Walzen enthalten, etwa eine Arbeitswalze, die direkt mit dem Walzgut in Kontakt kommt und ihrerseits auf einer zumeist größeren Stützwalze oder einer Zwischenwalze, die ihrerseits an einer Stützwalze anliegt, abrollt. Die Arbeitswalzen und/oder die Stützwalzen und/oder die Zwischenwalzen können dabei axial gegeneinander verschieblich sein. Bei einer Konturierung der Walzenballen mindestens zweier Walzen sind damit gezielte an dem den Walzspalt durchlaufenden Walzgut möglich. Die Höhe des Walzspalts soll dabei einstellbar sein, was eine vertikale Verlagerbarkeit der axialen Verschiebevorrichtung an dem Gerüst erfordert.

insbesondere bei einer zusätzlich zur axialen Verschiebevorrichtung vorgesehenen Ausbildung einer Arbeitswalzenbiegevorrichtung ist es schwierig, auch bei einem großen Walzenaufgang, also bei einer großen Höhe des Walzspalts, diese Einstellbarkeit zu gewährleisten. Dieses beruht darauf, daß die in die Biegevorrichtung, mit der einem Auseinanderbiegen der den Spalt begrenzenden Walzen durch das Walzgut entgegengewirkt werden soll, integrierten Verriegelungselemente ebenso wie die Führungselemente für die axiale Verschiebevorrichtung und die Lagerungen für die Walzen in den seitlichen Holmen des Gerüsts verschoben und eingestellt werden müssen. Jedes dieser Elemente hat einen erheblichen Raumbedarf, so daß dann, wenn große Walzspalte realisierbar sind, ein kleiner Walzspalt nicht mehr einstellbar ist.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Walzvorrichtung mit zumindest einer axialen Verschiebeeinrichtung zu schaffen, wobei die Walzvorrichtung, z.B. zum Walzen dicker Blöcke, bzw. Brammen, die Einstellung eines möglichst beliebig großen Walzenaufgangs möglich macht.

Die Erfindung löst diese Aufgabe durch eine Walzvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Hinsichtlich vorteilhafter Ausgestaltungen wird auf die abhängigen Ansprüche 2 bis 10 verwiesen.

Erfindungsgemäß ist mit der Integration der axialen Verschiebeeinrichtung in die die Lagerungen für eine Arbeitswalze aufnehmenden Bauteile eine erhebliche bauliche Vereinfachung erreicht, bei der die separate vertikale Verschiebbarkeit der axialen Verschiebevorrichtung nicht mehr erforderlich ist.

Wenn der die axiale Verschiebung bewirkende Kolben dabei außerhalb des Walzgerüsts gehalten ist, ist der Walzenwechsel erleichtert. Zudem sind die räumlichen Verhältnisse dann besonders günstig.

Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus einem in der Zeichnung dargestellten und nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung.

In der Zeichnung zeigt:

Fig. 1
eine perspektivische Ansicht auf zwei seitliche Holme einer erfindungsgemäßen Walzvorrichtung mit jeweils einem Arbeits- und einem Stützwalzenpaar,
Fig. 2
eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Fig. 1 etwa entlang der Ebene II-II in Fig. 1,
Fig. 3
eine teilweise geschnittene Draufsicht auf die Stirnseiten der in die Vorrichtung nach Fig. 1 eingesetzten Walzen.

Im Ausführungsbeispiel ist beispielhaft eine insgesamt mit 1 bezeichnete Walzvorrichtung dargestellt, die als sogenanntes Vier-Walzen-Gerüst ausgebildet ist und zwei Arbeitswalzen 2, 3 sowie zwei Stützwalzen 4, 5 umfaßt. Auch eine andere Anzahl von Walzen ist möglich, beispielsweise auch die Ausbildung eines Sechs-Walzen-Gerüsts mit zusätzlichen Zwischenwalzen zwischen den Arbeitswalzen 2, 3 und den Stützwalzen 4, 5. Zwischen den Arbeitswalzen 2, 3 ist der Walzspalt 6 für das zu watzende Gut ausgehildet. Die Höhe 7 dieses Walzspalts 6, der sogenannte Wafzenaufgang, ist einstellbar.

Die Walzen 2, 3, 4, 5 sind in einem Gerüst 8 gehalten, von dessen Ständern die Holme 9 eines Ständers gezeigt sind, und die jeweils ein Fenster 10 begrenzen, das als Führung für die vertikale Einstellbarkeit der Walzen 2, 3, 4, 5 und zur Ermöglichung des Walzenwechsels dient.

Zumindest eine der Arbeitswalzen 2, 3 - in der Regel mehrere der Walzen - ist in Richtung ihrer axialen Erstreckung verschieblich. Hierfür ist eine Axial-Verschiebeeinrichtung 11 vorgesehen, die ein Antriebsmittel, etwa einen in axialer Richtung der Walze 2, 3 orientierten und in Verlängerung dieser jeweiligen Walze liegenden Kolben 12 umfaßt und die weiter unten noch näher beschrieben ist.

Die Stützwalzen 4, 5 sind über Stützwalzeneinbaustücke 13, 14 in den Randbereichen der Fenster 10 an den Holmen 9 gehalten. Um die vertikale Verschieblichkeit der Stützwalzen 4, 5 - zumindest der oberen Stützwalze 5 - sicherzustellen, sind die Stützwalzeneinbaustücke 13, 14 in sich vertikal erstreckten Gleitschienen 29 von seitlichen Haltevorrichtungen 27, 28, die an den Holmen 9 festgelegt sind, beweglich. Die Gleitschienen 29 sind zwischen den Holmen 9 und Vorsprüngen der Haltevorrichtungen 27, 28 ausgebildet und können mit einem geeigneten Reibungsverminderer beschichtet sein.

Die im Ausführungsbeispiel gezeigten Arbeitswalzen 2, 3 sind in den Arbeitswalzeneinbaustücken 18, 19 über Lager 26 gelagert. Die Arbeitswalzeneinbaustücke (18), 19 sind zumindest im Fall der oberhalb des Walzspalts 6 angeordneten Arbeitswalze 3 in einer U-förmigen Ausnehmung 20 des oberen Stützwalzeneinbaustücks 14 abgestützt (Fig. 2). Auch für die untere Arbeitswalze 2 kann eine derartige Lösung vorgesehen sein. Damit ist zumindest die obere Arbeitswalze 3 mit der Stützwalze 5 vertikal mitbeweglich. Die Höheneinstellung des Walzspalts 6 ist somit vereinfacht. Ebenso ist der Walzenwechsel vereinfacht.

Innerhalb der Ausnehmung 20 ist auch die Biegevorrichtung 22 vertikal angeordnet. Die Biegevorrichtung 22 kann alternativ aber auch, wie in Fig. 2 dargestellt, in Aussparungen 31, 32 des jeweiligen Stützwalzeneinbaustücks 14 angeordnet sein. Diese Biegevorrichtung 22 umfaßt wie auch die Biegevorrichtung 21 für die untere Arbeitswalze 2 jeweils den Lagerenden einer Arbeitswalze 2, 3 zugeordnete Druckelemente 23, die auf die äußeren Randbereiche der Arbeitswalzen 2, 3 nahe deren Lagerungen 26 einwirken und damit im Randbereich der Walzen 2, 3 eine vertikal vom Walzspalt 6 auswärts gerichtete Kraft entsprechend der im mittleren Bereich wirksamen Kraft des Walzguts ausüben, um einem Auseinanderbiegen der Arbeitswalzen 2, 3 durch das Walzgut entgegenzuwirken. Die Biegevorrichtung 22 wirkt somit zwischen dem Stützwalzeneinbaustück 14 einerseits und dem Arbeitswalzeneinbaustück 19 andererseits, so daß eine separate Abstützung der Biegevorrichtung 22 an den Holmen 9 entbehrlich ist.

Die oben erwähnten Axialverschiebeeinrichtungen 11 sind an den äußeren Randbereichen der Arbeitswalzen 2, 3 angeordnet. Die axialen Verschiebeeinrichtungen können an einer Seite oder, bei nicht angetriebenen Walzen, beidseits einer Walze 2, 3 vorgesehen sein und umfassen im Ausführungsbeispiel jeweils einen horizontal und in Verlängerung der Walzenachse angeordneten und außenseitig der Holme 9 befindlichen Kolben 12.

Alternativ sind auch mehrere, horizontal und parallel zur Walzenachse angeordnete Kolben möglich. Der Kolben 12 der Axialverschiebeeinrichtung 11 ist über ein Widerlager 25 an Haltearmen angeordnet, welche in den Arbeitswalzeneinbaustücken 18, 19 horizontal gleitend angeordnet sind. Die Haltearme 24 werden von seitlichen Haltevorrichtungen 16, 17 umgriffen, die an den Holmen 9 festgelegt sind und eine horizontale Bewegung der Haltearme 24 in Richtung der Walzenachse verhindem. Damit ist auch der Kolben 12 der axialen Verschiebevorrichtung 11 in axialer Richtung fixiert. Die Haltearme 24 sind in den Gleitschienen 15 der seitlichen Haltevorrichtungen 16, 17 in vertikaler Richtung beweglich.

Auch eine andere Anordnung der axialen Verschiebeeinrichtung 11, bei der das Zylinergehäuse 30 über ein Widerlager 25 an Haltearmen 24 angeordnet und über seitliche Haltevorrichtungen 16, 17 in axialer Richtung fixiert sind, ist möglich. Die axiale Verschiebeeinrichtung 11 und das Lager 26 der Arbeitswalze 2, 3 sind somit gemeinsam in den Arbeitswalzeneinbaustücken 18, 19 integriert und gemeinsam vertikal verschieblich. Eine separate vertikale Einstellungsmöglichkeit für eine axiale Verschiebeeinrichtung 11 ist somit entbehrlich.

Entgegen dem Ausführungsbeispiel ist an den Holmen 9 jeweils eine seitliche. Haltevorrichtung denkbar, die sowohl die Stützwalzeneinbaustücke 13, 14 als auch die Haltearme 24 an den Holmen 9 festlegt.

Die Erfindung ist für verschiedenste Anzahlen und geometrische Anordnungen von Walzen in Walzvorrichtungen einsetzbar.

Bezugszeichenliste

1
Walzvorrichtung,
2
Arbeitswalze,
3
Arbeitswalze,
4
Stützwalze,
5
Stützwalze,
6
Walzspalt,
7
Höhe des Walzspalts,
8
Gerüst,
9
Holme,
10
Fenster,
11
Axialverschiebeeinrichtung,
12
Kolben,
13
Stützwalzeneinbaustück,
14
Stützwalzeneinbaustück,
15
Gleitschienen,
16
seitliche Haltevorrichtung,
17
seitliche Haltevorrichtung,
18
Arbeitswalzeneinbaustück,
19
Arbeitswalzeneinbaustück,
20
Ausnehmung,
21
Biegevorrichtung,
22
Biegevorrichtung,
23
Druckelement der Biegevorrichtung,
24
Haltearm,
25
Widerlager,
26
Lager
27
seitliche Haltevorrichtung
28
seitliche Haltevorrichtung
29
Gleitschienen
30
Zylindergehäuse
31
Aussparung
32
Aussparung


Anspruch[de]
  1. Walzvorrichtung (1) mit zumindest zwei an einem gemeinsamen Gerüst angeordneten, an seitlichen Holmen (9) von Ständern eines Gerüstes (8) in vertikal verlagerbaren Lagern (26) gehaltenen Walzen (2;3) und mit zumindest einer Axialverschiebeeinrichtung (11) für einer der Walzen (2;3),

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Axialverschiebeeinrichtung (11) den vertikal verlagerbaren Lagerungen (26) zugeordnet und mit diesen vertikal verschieblich ist.
  2. Walzvorrichtung nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Axialverschiebeeinrichtung (11) zumindest ein horizontal verfahrbares Zylindergehäuse (30) umfaßt, das außenseitig der Holme (9) angeordnet ist.
  3. Walzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Walzvorrichtung (1) zumindest zwei Stütz- (4;5) und zwei Arbeitswalzen (2;3) umfaßt und beide Arbeitswalzen (2;3) axial verlagerbar sind.
  4. Walzvorrichtung nach Anspruch 3,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Stützwalzen (4;5) in, gegenüber dem Gerüst (8) vertikal verlagerbaren Einbaustücken (13; 14) gelagert sind.
  5. Walzvorrichtung nach Anspruch 4,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß zumindest die den Walzspalt (6) oberseitig begrenzende Arbeitswalze (3) in einem an dem Einbaustück (14) der Stützwalze (5) abgestützten Arbeitswalzeneinbaustück (19) gehalten ist.
  6. Walzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Arbeitswalzeneinbaustücke (18;19) jeweils ein Widerlager (25) für einen Kolben (12) der Axialverschiebevorrichtung (11) umfassen, das über einen Haltearm (24) gegenüber dem Gerüst (8) in zumindest einer vertikalen Gleitschiene (15) beweglich abgestützt ist.
  7. Walzvorrichtung nach Anspruch 6,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß das abstützende Ende des Haltearms (24) in der Gleitschiene (15) beweglich ist.
  8. Walzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß zusätzlich zur axialen Verlagerbarkeit zumindest für eine den Walzspalt (6) begrenzende Walze (2;3) eine Biegevorrichtung (21; 22) vorgesehen ist, mit der das oder die äußeren Walzenende(n) vertikal mit Kraft beaufschlagbar ist oder sind.
  9. Walzvorrichtung nach Anspruch 8,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß sich zumindest die Biegevorrichtung (22) oberhalb des Walzspalts (6) zwischen dem Einbaustück (14) für eine Stützwalze (5) und dem Einbaustück (19) für eine Arbeitswalze (3) abstützt.
  10. Walzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Biegevorrichtung (21; 22) jeweils mehrere in axialer Erstreckung der Arbeitswalze (2;3) aufeinander folgende, vertikal angeordnete Hubkolben als Druckelemente (23) umfaßt.
Anspruch[en]
  1. Rolling device (1) with at least two rolls (2; 3) which are arranged at a common stand and mounted in vertically displaceable bearings (26) at lateral posts (9) of housings of a stand (8) and with at least one axial displacing device (11) for one of the rolls (2; 3),characterised in that the axial displacing device (11) is associated with the vertically displaceable bearings (26) and is vertically displaceable therewith.
  2. Rolling device according to claim 1, characterised in that the axial displacing device (11) comprises at least one horizontally movable cylinder housing (30) which is arranged at the outer side of the post (9).
  3. Rolling device according to one of claims 1 and 2, characterised in that the rolling device (1) comprises at least two backing rolls (4; 5) and two working rolls (2; 3) and the two working rolls (2; 3) are axially displaceable.
  4. Rolling device according to claim 3, characterised in that the backing rolls (4; 5) are mounted in chocks (13; 14) vertically displaceable relative to the stand (8).
  5. Rolling device according to claim 4, characterised in that at least the working roll (3) adjoining the rolling gap (6) at the upper side is mounted in a working roll chock (19) supported at the chock (14) of the backing roll (5).
  6. Rolling device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the working roll chocks (18; 19) each comprise a respective counter-bearing (25) for a piston (12) of the axial displacing device (11), which is movably supported by way of a mounting arm (24) relative to the stand (8) in at least one vertical slide rail (15).
  7. Rolling device according to claim 6, characterised in that the supporting end of the mounting arm (24) is movable in the slide rail (15).
  8. Rolling device according to one of claims 1 to 7, characterised in that in addition to the axial displaceability there is provided at least for a roll (2; 3) bounding the roll gap (6) a bending device (21; 22) by which the outer roll end or ends can be vertically loaded by force.
  9. Rolling device according to claim 8, characterised in that at least the bending device (22) is supported above the rolling gap (6) between the chock (14) for a backing roll (5) and the chock (19) for a working roll (3).
  10. Rolling device according to one of claims 1 to 9, characterised in that the bending device (21; 22) comprises a respective plurality of vertically arranged stroke pistons, which follow one another in axial length of the working roll (2; 3), as pressure elements (23).
Anspruch[fr]
  1. Dispositif de laminage (1) avec au moins deux cylindres (2,3) disposés sur une cage commune, fixés dans des longerons latéraux (9) de montants d'une cage (8), dans des paliers (26) pouvant être déplacés verticalement et avec au moins un dispositif de déplacement axial (11) pour un des cylindres (2, 3), caractérisé en ce que le dispositif de déplacement axial (11) est associé aux paliers (26) pouvant être déplacés verticalement et peut être déplacé verticalement avec ceux-ci.
  2. Dispositif de laminage (1), caractérisé en ce que le dispositif de déplacement axial (11) comprend au moins un bâti de cylindre (30) pouvant être déplacé horizontalement, qui est disposé à l'extérieur des longerons (9).
  3. Dispositif de laminage selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,caractérisé en ce que le dispositif de laminage (1) comprend au moins deux cylindres d'appui (4, 5) et deux cylindres de travail (2, 3) et les deux cylindres de travail (2, 3) peuvent être déplacés axialement.
  4. Dispositif de laminage selon la revendication 3, caractérisé en ce que les cylindres d'appui (4, 5) sont logés dans des empoises (13, 14) pouvant être déplacées verticalement par rapport à la cage (8).
  5. Dispositif de laminage selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'au moins le cylindre de travail (3) délimitant la fente de laminage (6) vers le haut est fixé dans une empoise (19) de cylindre de travail appuyée sur l'empoise (14) du cylindre d'appui (5).
  6. Dispositif de laminage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,caractérisé en ce que les empoises (18, 19) des cylindres de travail comprennent à chaque fois une contre-butée (25) pour un piston (12) du dispositif de déplacement axial (11), qui est appuyée de manière mobile via un bras de fixation (24) dans au moins une glissière verticale (15) face à la cage (8).
  7. Dispositif de laminage selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'extrémité qui s'appuie du bras de fixation (24) est mobile dans la glissière (15).
  8. Dispositif de laminage selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,caractérisé en ce qu'on a prévu, en plus de la possibilité de déplacement axial, au moins pour un des cylindres (2, 3) délimitant la fente de laminage (6), un dispositif de flexion (21, 22) avec lequel la ou les extrémités extérieures du cylindre peuvent être soumises à une force.
  9. Dispositif de laminage selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'au moins le dispositif de flexion (22) s'appuie au-dessus de la fente de laminage (6) entre l'empoise (14) pour un cylindre d'appui (5) et l'empoise (19) pour un cylindre de travail (3).
  10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le dispositif de flexion (21, 22) comprend à chaque fois plusieurs pistons d'élévation disposés consécutivement dans le sens de l'étendue axiale des cylindres de travail (2, 3), disposés verticalement comme éléments de pression (23).






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com