PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10062193B4 17.02.2005
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von Metallplatten und Warmbandwalzwerk
Anmelder Hitachi, Ltd., Tokio/Tokyo, JP;
Research Institute of Industrial Science & Technology, Pohang, Kyongsangbuk, KR;
Pohang Iron & Steel Co. Ltd., Pohang, Kyongsangbuk, KR
Erfinder Horii, Kenji, Tokio/Tokyo, JP;
Yoshimura, Yasutsugu, Tokio/Tokyo, JP;
Nishino, Tadashi, Tokio/Tokyo, JP;
Kamoshita, Takashi, Tokio/Tokyo, JP;
Tomino, Takayoshi, Tokio/Tokyo, JP;
Ishikawa, Fuminori, Tokio/Tokyo, JP;
Funamoto, Takao, Tokio/Tokyo, JP;
Mashiko, Takashi, Tokio/Tokyo, JP;
Narita, Kenjiro, Tokio/Tokyo, JP;
Kim, Jong-Keun, Pahang, KR;
Kim, Ki-Chol, Pohang, KR;
Lee, Jong-Sub, Pohang, KR;
Hwang, Hwang-Kyu, Pohang, KR;
Lee, Jung-Sik, Pohang, KR;
Kim, Jin-Hee, Pohang, KR
Vertreter BEETZ & PARTNER Patentanwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 14.12.2000
DE-Aktenzeichen 10062193
Offenlegungstag 15.11.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 17.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.02.2005
IPC-Hauptklasse B21B 15/00
IPC-Nebenklasse B21B 1/26   B23D 15/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbinden von Metallplatten nach dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 bzw. 6, eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 10 bzw. 11 und ein Warmbandwalzwerk nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 12.

Beim kontinuierlichen Warmwalzen bereitet die Verbindung der aufeinanderfolgenden Bänder oder Platinen gewisse Probleme, da hohe Festigkeiten innerhalb kurzer Verbindungsvorgänge erreicht werden müssen. Aufgrund der relativ hohen Walzgeschwindigkeiten und der Banddicken von 20 bis 50 mm können ausreichend feste Verbindungen nach herkömmlichen Verfahren nicht unter 20 bis 30 Sekunden hergestellt werden.

Aus der JP 9-174117-A ist ein Verfahren zum Verbinden warmgewalzter Bänder bekannt, bei welchem die Endabschnitte eines vorlaufenden und eines nachfolgenden Bandes überlappt und danach die beiden Bänder gleichzeitig abgeschert werden. Die sauberen Scherflächen werden in direkten gegenseitigen Druckkontakt gebracht, um eine Metallverbindung zu erzielen. Auf einer Seite der sich überlappenden Bandabschnitte sind eine Scherklinge und eine Klemme und auf deren anderer Seite eine Halterung vorgesehen. Die beiden sich überlappenden Bandabschnitte werden zwischen der Halterung und der Klemme festgeklemmt und daraufhin wird die Scherklinge betätigt, um saubere Oberflächen miteinander zu verbinden. Dieses Verfahren ist besonders für ein Warmbandwalzwerk geeignet, da das Verbinden einfach und in kurzer Zeit abgeschlossen werden kann. Allerdings besteht das Problem, eine ausreichende Verbindungsfestigkeit innerhalb der kurzen Zeit zu erzielen und Verbiegungen der verbundenen Bänder minimal zu halten. Ferner haben die verbleibenden Schopfenden nach dem Verbinden eine relativ große Länge, da das Material von der Halterungsseite aus festgeklemmt wird. Schließlich ist die Beweglichkeit des Materials beeinträchtigt, da die Bänder zur Halterungsseite hin gebogen werden.

In der JP 06-234005 A ist ein zweistufiges Verfahren zum Trennen und Verbinden von zwei mit Zwischenabstand übereinander angeordneten Bandenden beschrieben. In einer ersten Phase werden die freien Endteile der mit vertikalem Zwischenabstand übereinander angeordneten Bandabschnitte durch eine unter 45° nach schräg unten verlaufende Bewegung zweier gesonderter Scherwerkzeuge abgeschert, wobei Blöcke als Stützlager dienen. Bei diesem Schervorgang wird das obere Band insgesamt nach links soweit verschoben, bis seine schräge Scherfläche vertikal über der schrägen Scherfläche des unteren Bandteils liegt. Daraufhin werden beide Bandteile in gleiche Höhe gebracht und ihre schrägen Scherflächen werden durch Pressung miteinander verbunden.

Bei einem aus der JP 07-178416 A bekannten Verfahren erfolgt das Abscheren der Bandenden und das Verbinden der beiden Bänder bzw. Platten ebenfalls in zwei zeitlich nacheinander ablaufenden Phasen. Jedes Band wird in einem Überlappungsbereich der Bandenden gesondert vollständig abgeschert, woraufhin die beiden Bänder in einer zweiten Phase miteinander in Flucht gebracht werden und zwei Preßstößel die abgetrennten Bandenden (Schöpfe) festhalten. Durch eine Hubbewegung der beiden Preßstößel kommen die abgetrennten Bandenden frei und können entfernt werden. Durch eine gegenläufige Drehbewegung zweier Walzenpaare und die gleichzeitige Einwirkung der beiden Preßstößel erfolgt schließlich die Herstellung der Preßverbindung.

Aus der JP 06-039405 A ist ein gattungsgemäßes Verfahren zum Verbinden von Metallplatten bekannt, bei welchem das Abscheren der beiden Endteile zweier sich überlappender Bandabschnitte und das Verbinden der beiden verbleibenden Bänder in einem einzigen Vorgang, d.h. durch gleichzeitiges Bewegen von zwei Preßwerkzeugen, erfolgt, wobei während dieses Vorganges die beiden zu verbindenden Bandteile in etwa gleiche Höhe gebracht werden, so daß ihre Stöße nach Abschluß dieser Bewegung in etwa gegenüberliegen. Die beiden während dieses Vorganges abgetrennten Endabschnitte behalten ihre ursprüngliche Höhenlage bei. Die gleichzeitig ablaufenden Scher- und Verbindungsvorgänge führen zu einer angestrebten Verkürzung der Herstellung von Bandverbindungen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Probleme des Standes der Technik zu beseitigen und ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Verbinden von Metallplatten bzw. -bändern aufzuzeigen, mit denen eine ausreichende Verbindungsfestigkeit innerhalb kurzer Zeiten und mit geringen Schopflängen erzielt werden kann. Ferner soll ein Warmbandwalzwerk aufgezeigt werden, in dem dieses Verbindungsverfahren im Walzprozeß selbst durchgeführt werden kann und das eine Verkürzung der Fertigungsstraße gegenüber herkömmlichen Fertigungsstraßen ermöglicht.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1, durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 6 bzw. durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10, durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs bzw. durch ein Warmbandwalzwerk mit den Merkmalen des Patentanspruchs 12. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Verbinden von Metallplatten werden die Endteile zweier zu verbindender Metallplatten überlappt und die in bezug auf den Überlappungsabschnitt einander gegenüber angeordneten Scherwerkzeuge werden an beide Seiten der Metallplatten angelegt. Anschließend werden die Scherwerkzeuge in der Weise relativ gegeneinander bewegt, daß durch plastische Fließverformung der beiden zuvor gebildeten Scherflächen ein Verbindungsbereich erzeugt wird.

Bei dem erfindungsgemäßen Verbindungsverfahren werden auf die erzeugten Scherflächen während des Schervorganges durch die Scherwerkzeuge hohe Preßkräfte ausgeübt, welche die Scherflächen fest gegeneinanderpressen. Damit kann eine Kompressionskraft auf den Verbindungsbereich ausgeübt werden und die Querschnittszone dieses Verbindungsbereichs verringert werden, was zu einer verbesserten Verbindungsfestigkeit führt. Wenn die Preßkraft auf die Scherfläche einwirkt, wird der Verbindungsbereich gegenüber der Dickenrichtung der Metallplatten schräggestellt, wobei der Neigungswinkel vorzugsweise höchstens 45° betragen soll.

Durch Überlappen der Scherkanten der Preßwerkzeuge wird die im Verbindungsbereich wirksame Preßkraft erzeugt. Die Überlappung der Scherkanten kann durch Bewegen der Scherwerkzeuge in der Weise erzielt werden, daß die im folgenden auch als Arbeitspunkt-Ortskurve bezeichnete Wirklinie einer Scherkante eines Scherwerkzeugs innerhalb der Scherkante des gegenüberliegenden Scherwerkzeugs liegt. Von oben betrachtet sehen die Scherwerkzeuge so aus, als ob sie sich nach einem Verbindungsvorgang teilweise überlappen.

23 zeigt mehrere Ausführungsbeispiele von überlappenden Scherwerkzeugen. 23a ist ein Beispiel, bei welchem die obere und untere Scherklinge 3 und 4 zur Dickenrichtung der Metallplatten parallel sind, wobei ein Spalt &egr; zwischen den Arbeitspunkt-Ortskurven bzw. Wirklinien der oberen bzw. unteren Scherkante dem Überlappungsbetrag entspricht. Die 23b und 23c zeigen Beispiele, in denen die Arbeitspunkt-Ortskurven bzw. Wirklinien der oberen und unteren Scherkanten zur Dickenrichtung geneigt sind, wobei sich die beiden Beispiele durch die Neigungsrichtungen voneinander unterscheiden. Der Überlappungsbetrag in bezug auf die Dickenrichtung der Metallplatten sollte vorzugsweise in einem Bereich von 0,1 bis 15 mm liegen. Da durch den Scherprozeß von den auf ihren Arbeitspunkt-Ortskurven bewegten Scherwerkzeugen Preßkräfte auf die Scherfläche ausgeübt werden, wird der vor dem Verbinden schraffiert dargestellte Verbindungsbereich komprimiert, so daß sich nach dem Verbinden der verkleinerte schraffierte Verbindungsbereich ergibt. Dieser Verbindungsbereich ist nach Abschluß des Verbindungsvorganges zur Dickenrichtung der Metallplatten stets geneigt.

Zur Erzeugung der den Verbindungsbereich komprimierenden Preßkraft können im Gegensatz zu den in 23 dargestellten Beispielen, bei denen die Arbeitspunkt-Ortskurven der Scherwerkzeuge zueinander parallel verlaufen und um einen Überlappungsbetrag &egr; beabstandet sind, auch eine oder beide Arbeitspunkt-Ortskurven der Scherwerkzeuge schräg verlaufen und sich beide Ortskurven schneiden. Dadurch wird ebenfalls auf den Verbindungsbereich eine Kompressionskraft ausgeübt, wobei der Verbindungsbereich ebenfalls geneigt ist.

Erfindungsgemäß ist zum Erzeugen einer im Verbindungsbereich wirksamen Preßkraft ein Ansatz bzw. Vorsprung am Scherwerkzeug vorgesehen, welche in ähnlicher Weise wie die vorstehend genannte Preßkraft wirkt und die Verbindungsfestigkeit gegenüber dem Stand der Technik erhöht.

Der Ansatz kann eine dreieckige Querschnittsform haben mit einem in Dickenrichtung weisenden Scheitel und einer in Breitenrichtung der Metallplatte weisenden Preßfläche. Diese Preßfläche ist vorzugsweise unter einem Winkel &thgr;D von mindestens 30° zur horizontalen Oberflächen der jeweiligen Metallplatte geneigt, wobei dieser Winkel &thgr;D kleiner als der Winkel zwischen einer zur Arbeitspunkt-Ortskurve der Scherkante parallelen Linie und der vorgenannten horizontalen Oberfläche ist.

Der Hub der Scherwerkzeuge sollte in einem Bereich liegen, in dem beim Scherprozeß ein plastisches Fließen des Materials eintritt und der überlappende Abschnitt nicht vollständig abgeschert wird, d.h. in einem Bereich innerhalb von 50 bis 150 % der Dicke der Metallplatte.

Da die überlappenden Metallplatten ohne vollständiges Abscheren durch Pressen der Scherwerkzeuge miteinander verbunden werden können, kann die zum Pressen erforderliche Energie verringert werden. Falls ferner der Hub gleich oder größer als die Plattendicke ist, wird eine Restverbindung zwischen dem abzutrennenden Schopf und den verbundenen Metallplatten vernachlässigbar oder Null, so daß eine Nachbearbeitung vereinfacht wird. Ferner wird beim Schervorgang von dem oberen und dem unteren Scherwerkzeug eine Klemmkraft ausgeübt, die der erzeugten Preßkraft entspricht, den überlappenden Abschnitt festhält und die Kompression des Verbindungsbereichs herbeiführt.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verbinden von Metallplatten wird in einer Warmband-Walzanlange zwischen einem Vorwalzwerk und einem Fertigwalzwerk eingesetzt. Die Verbindungsvorrichtung enthält einen Überlappungsmechanismus, der die zu verbindenden Abschnitte eines vorlaufenden Bandes und eines nachfolgenden Bandes zur Überlappung bringt, einen Verbindungsmechanismus mit oberen und unteren Scherwerkzeugen, welche die Bänder in ihrem Überlappungsabschnitt durch Scherung und Pressung miteinander verbinden, sowie einen Antriebsmechanismus zum Bewegen der Scherwerkzeuge.

Jedes Scherwerkzeug besitzt einen Kantenwinkel &thgr;X, der mit der Wirklinie bzw. der Arbeitspunkt-Ortskurve der zur Dickenrichtung geneigten Scherkante im wesentlichen konsistent ist. Ferner ist an einer Preßfläche des Scherwerkzeuges ein Ansatz bzw. Vorsprung ausgebildet, der in die Platine bzw. in das Bandmaterial "beißt", wenn die Platine gepreßt wird. Dieser Ansatz trägt nicht nur zur Erhöhung der Preßkraft bei, sondern erleichtert es dem Scherwerkzeug, der Platinenbewegung zu folgen.

Der Antriebsmechanismus für die Scherwerkzeuge arbeitet im zyklischen Betrieb, d.h. er hält die Scherwerkzeuge in einer Bereitschaftsposition, aus welcher der Preßvorgang eingeleitet wird, sobald der überlappende Abschnitt der beiden Platinen den Verbindungsmechanismus erreicht hat. Die Scherwerkzeuge werden wieder in ihre Bereitschaftsposition zurückgestellt, wenn sich die Scherwerkzeuge um einen bestimmten Preßhub zum Herstellen der Verbindung bewegt haben. Ferner bewirkt der Antriebsmechanismus eine zur Platinenbewegung synchrone Mitlaufbewegung der Scherwerkzeuge, solange diese mit den Platinen in Kontakt sind.

Da die zum Verbinden nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erforderliche Zeit aufgrund der Ausbildung der Scherwerkzeuge und der erzeugten hohen Preßkraft ausreichend kurz ist, kann der Verbindungsvorgang synchron mit der Platinenbewegung erfolgen.

Da ferner der Überlappungsmechanismus so konstruiert ist, daß die Geschwindigkeit der nachlaufenden Platine während des Überlappungsprozesses erhöht wird, wenn das hintere Ende der vorlaufenden Platine eine bestimmte Position erreicht hat, und daraufhin die Platinengeschwindigkeit wieder auf den ursprünglichen Wert zurückgestellt wird, sobald der überlappende Abschnitt eine vorbestimmte Länge erreicht hat, kann die Vorrichtung unterschiedliche Walzgeschwindigkeiten zwischen den Walzwerken kompensieren. Weiterhin enthält der Überlappungsabschnitt einen "Abfall"-Abschnitt, der vorlaufenden und/oder der nachfolgenden Platine. Daher wird ein Abschnitt, der als Abfall-Abschnitt weggeworfen würde, nun als Abtrennende nach dem Verbinden beibehalten, so daß der Werkstoffausstoß verbessert werden kann.

Ferner kann durch Entzundern eines Abschnitts der vorlaufenden Platine und eines Abschnitts der nachlaufenden Platine, die miteinander zur Überlappung gebracht werden sollen, vor dem Überlappen eine unnötige Wärmeabstrahlung der warmgewalzten Bänder vermieden werden. Außerdem kann durch einen innerhalb von 20 Sekunden nach dem Entzundern durchgeführten Überlappungsvorgang die Dicke des nach dem Entzundern erneut anwachsenden Walzzunders auf einen Wert begrenzt werden, der Bandrisse beim Walzvorgang sicher verhindert.

Da die in dem Warmbandwalzwerk gemäß der Erfindung zur Durchführung einer Verbindung benötigte Zeit kurz ist, vereinfacht sich eine gleichförmige Synchronisation der Platinenbewegungen, wenn die Verbindungsvorrichtung in die Fertigungslinie integriert wird, was die Herstellung von Verbindungen im Konti-Betrieb ermöglicht. Ferner kann die Länge der Fertigungsstraße verkürzt werden, da ein Schleifenbildner zum Beeinflussen der Bandgeschwindigkeit weggelassen werden kann.

Weitere Einzelheiten der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die Zeichnung Bezug nimmt; es zeigen:

1 eine Strukturansicht zur Erläuterung der Grundkonstruktion der Vorrichtung zum Verbinden von Metallplatten gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

2 eine Strukturansicht zur Erläuterung der Verbindungsvorrichtung nach 1 bei Abschluß des Verbindens;

3 eine Ansicht zur Erläuterung der geometrischen Beziehung zwischen der Form der Kante (Scherklinge) und der Platine bei Abschluß des Verbindens;

4 eine Kennliniendarstellung zur Erläuterung der Beziehung zwischen dem Vorsprungswinkel &thgr;D der Vorsprünge und der horizontalen Kraft;

5 eine Darstellung zur Erläuterung einer oberen Grenze des Vorsprungswinkels;

6 eine Kennliniendarstellung zur Erläuterung der Beziehung zwischen dem Neigungswinkel &thgr;J des Verbindungsabschnitts und der Bruchfestigkeit der Verbindung;

7 eine Kennliniendarstellung zur Erläuterung der Beziehung zwischen dem Öffnungswinkel &thgr;X der Kante und dem Neigungswinkel &thgr;J des Verbindungsabschnitts;

8 eine Darstellung einer typischen Verbindungsvorrichtung, die einen Überlappungsbetrag aufweist;

9 eine Darstellung zur Erläuterung des Preßhubs einer Scherklinge;

10 eine Darstellung einer typischen Verbindungsvorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform;

11 eine vereinfachte Strukturansicht des Scherklingen-Antriebsmechanismus;

12 eine Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer typischen Verbindungsvorrichtung, die mit Scherklingen versehen ist;

13 eine Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer typischen Verbindungsvorrichtung, die mit Scherklingen versehen ist;

14 eine Strukturansicht einer Fertigungsstraße eines Warmbandwalzwerks gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

15 eine Kennliniendarstellung zur Erläuterung der Beziehung zwischen der Zunderdicke und der Bruchfestigkeit des Verbindungsabschnitts;

16 eine Darstellung zur Erläuterung des überlappenden Abschnitts der Platinen und der Verbindungsposition;

17 eine Strukturansicht eines Hebemechanismus zum Überlappen der vorhergehenden Platine und der nachfolgenden Platine;

18 eine Darstellung zur Erläuterung des Startzustandes des Überlappungsbetriebs der Hebevorrichtung;

19 eine Darstellung zur Erläuterung des Zustandes während des Überlappungsbetriebs in der Hebevorrichtung;

20 eine Darstellung zur Erläuterung des Endzustandes des Überlappungsbetriebs der Hebevorrichtung;

21 eine Strukturansicht der Abtrennende-Beseitigungsvorrichtung;

22 eine Strukturansicht des Verbindungsabschnitts nach dem Verbinden und dem Walzen;

23 eine Darstellung zur Erläuterung der Wirkung des Verfahrens zum Verbinden von Metallplatten gemäß der Erfindung;

24 eine Kennliniendarstellung zur Erläuterung der Beziehung zwischen der verstrichenen Zeit nach dem Entzundern und der Zunderdicke; und

25 eine Kennliniendarstellung zur Erläuterung der Beziehung zwischen der verstrichenen Zeit nach dem Entzundern, der Zunderdicke und der Bruchfestigkeit des Verbindungsabschnitts.

Die Erfindung wird auf zu verbindende Metallplatten angewendet, die durch warmgewalzte Bänder gegeben sind, die nicht erneut erwärmt werden müssen. 1 ist eine Darstellung einer typischen Grundkonstruktion der Verbindungsvorrichtung, die sich in der Startposition befindet und für den Verbindungsvorgang bereit ist.

Eine obere Platine 1 und eine untere Platine 2 aus warmgewalzten Bändern, die miteinander überlappen, werden zwischen einer oberen Scherklinge 3, die mit einem Vorsprung 30 versehen ist, und einer unteren Scherklinge 4, die mit einem Vorsprung 40 versehen ist (wobei jeder der Vorsprünge 30 und 40 mit der Platinenoberfläche in Kontakt ist) angeordnet. Sowohl der Vorsprung 30 der oberen Scherklinge 3 als auch der Vorsprung 40 der unteren Scherklinge 4 hat die Form einer dreieckigen Säule, die an einer wählbaren Position (beispielsweise in der Mitte) auf der gesamten Länge jeder Seitenkante der Scherklingen, die einander gegenüber angeordnet sind, vorgesehen ist und eine Preßkraft zum Pressen der gescherten Oberflächen gegeneinander erzeugt, wenn die Scherklingen 3 und 4 eine Bewegung, die später erläutert wird, ausführen. Die Höhe der Vorsprünge 30 und 40 ist mit L4 bezeichnet.

Mit der oberen Platine 1 und mit der unteren Platine 2 sind außerdem eine obere Klemme 5 bzw. eine untere Klemme 6 in Kontakt. Die obere Klemme 5 wird von einer oberen Klemmenhalterung 7 gehalten, während die untere Klemme 6 von einer unteren Klemmenhalterung 8 gehalten wird, die jeweils je nach Bedarf Hydraulikdruck verwenden. Die obere Scherklinge 3, die obere Klemme 5 und die obere Klemmenhalterung 7 sind in einer oberen Scherklingen-Baueinheit 9 zusammengefaßt. Ebenso sind die untere Scherklinge 4, die untere Klemme 6 und die untere Klemmenhalterung 8 zu einer unteren Scherklingen-Baueinheit 10 zusammengefaßt.

Wenn eine (nicht gezeigte) externe Kraft ausgeübt wird, beginnt jede Scherklinge 3 und 4 mit der Ausführung eines Preßhubs FD. Auf die obere Klemme 5 und auf die untere Klemme 6 wird jeweils eine Klemmenhaltekraft FP ausgeübt.

Die obere Scherklingen-Baueinheit 9 und die untere Scherklingen-Baueinheit 10 sind in einem Gehäuse 101 angebracht, wobei die obere Scherklingen-Baueinheit 9 so installiert ist, daß sie von Pfosten 101a und 101b des Gehäuses 1 geführt wird und sich in einer schrägen Richtung in bezug auf die Dickenrichtung der Platinen 1 und 2 bewegt. Die obere Scherklingen-Baueinheit 9 und die untere Scherklingen-Baueinheit 10 sind so konstruiert, daß sie sich mittels einer später erläuterten Verbindung einem Punkt A in 1 annähern und sich von diesem entfernen können. Daher können sich die Scherklingen-Baueinheiten 9 und 10, die zwischen sich die obere Platine 1 und die untere Platine 2 anordnen, einander annähern und voneinander entfernen.

Die obere Scherklingen-Baueinheit 9 bewegt sich im Verbindungsprozeß in Richtung eines Pfeils D und nach dem Verbinden in der entgegengesetzten Richtung. Die untere Scherklingen-Baueinheit 10, die die untere Scherklinge 4, die untere Klemme 6 und die untere Klemmenhalterung 8 enthält, ist ähnlich wie die obere Scherklingen-Baueinheit 9 konstruiert. Es ist auch möglich, die Verbindungsvorrichtung so zu konstruieren, daß nur entweder die untere Scherklinge 4 oder die obere Scherklinge 3 bewegt wird. Außerdem ist es zulässig, daß sich die oberen und unteren Klemmen in Dickenrichtung bewegen und die obere Scherklinge 3 und die untere Scherklinge 4 sich in schräger Richtung längs des Kantenwinkels jeder Scherklinge bewegen.

2 zeigt die Verbindungsvorrichtung nach Abschluß des Verbindens. Während die obere Scherklinge 3 und die untere Scherklinge 4 die Platine 1 bzw. 2 abscheren, werden die Platinen 1 und 2 an jeder Scheroberfläche verbunden, wodurch eine verbundene Platine 13 gebildet wird. An der Position (L2), an der der Verbindungsvorgang abgeschlossen ist, ist eine verbundene Platine 13 gebildet worden, außerdem sind ein oberes Abtrennende 11 und ein unteres Abtrennende 12 getrennt worden oder es wird damit begonnen, sie zu trennen. Danach wird die obere Scherklingen-Baueinheit 9 in Richtung des Pfeils U bewegt und in die Startposition (L1) zurückbewegt, die in 1 gezeigt ist. Die untere Scherklinge 4 arbeitet in der gleichen Weise wie mit Bezug auf die obere Scherklinge 3 erläutert. Wie in 3 gezeigt ist, wird eine Bewegungsstrecke von der Position, an der die oberen Oberflächen 32 und 42 der oberen und unteren Scherklingen 3 und 4 mit den Platinen 1 bzw. 2 in Kontakt sind, d. h. an der die Vorsprünge 30 und 40 über eine Höhe L4 in die entsprechende Platine "gebissen" haben, zu der Position des Abschlusses des Verbindens "Preßhub" (L3 = L2 – L1 – L4) genannt.

Wie oben beschrieben worden ist, sind in der Verbindungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform die Scherklingen 3 und 4 beiderseits des Überlappungsabschnitts der oberen und unteren Platinen einander gegenüber angeordnet, ferner ist ein Mechanismus vorgesehen, der die gegenüberliegenden Scherklingen relativ zueinander so bewegt, daß der überlappende Abschnitt dazwischen angeordnet wird. Der überlappende Abschnitt besitzt eine ausreichende Länge, um von den Klemmen 5 und 6, die außerhalb der Scherklingen 3 und 4 angebracht sind, gehalten zu werden. Die Linie der Betriebspunkte der Scherklingen im Verbindungsprozeß ist so festgelegt, daß sie in bezug auf die Dickenrichtung der Platinen einen Neigungswinkel bildet, derart, daß die Verbindungslinie in bezug auf die Dickenrichtung geneigt ist. Außerdem ist ein Vorsprung in Form einer dreieckigen Säule auf der Oberfläche jeder Scherklinge vorgesehen und mit der Platinenoberfläche in Kontakt, so daß eine die gescherten Oberflächen gegeneinander pressende Preßkraft durch eine Oberfläche des Dreiecks während des Bewegungsprozesses erzeugt wird.

3 ist eine Darstellung zur Erläuterung der geometrischen Beziehung zwischen der Form der Scherklinge und der Platine nach Abschluß des Verbindens. Die Scherklingen 3 und 4, die mit den Vorsprüngen 30 bzw. 40 ausgerüstet sind, bewegen sich auf der Arbeitsspunkt-Ortskurve der Kante in einer durch einen Pfeil angegebenen Richtung. Hierbei ist &thgr;D als Vorsprungswinkel der Scherklingen 3 und 4 definiert, ist &thgr;J als Neigungswinkel des Verbindungsabschnitts definiert und ist &thgr;X als Öffnungswinkel der Kante definiert. Die obere Scherklinge 3, die eine obere Oberfläche 32 besitzt, ist mit der Platine 1 in Kontakt und wird in einer schrägen Richtung, die mit der Neigung der seitlichen Oberfläche 31, die durch den Öffnungswinkel &thgr;X der Kante bedingt ist, im wesentlichen konsistent ist, d. h. in Richtung eines Pfeils, bewegt. Gleiches gilt für die untere Scherklinge 4. In diesem Vorgang ist es nicht notwendig, &thgr;X mit der Pfeilrichtung vollständig konsistent zu halten, vielmehr bleibt normalerweise eine Differenz von einigen Grad zurück.

Wenn die Preßkraft FD und die Klemmenhaltekraft FT ausgeübt werden, werden die Kanten 33 und 43 der Scherklingen 3 und 4 gepreßt und werden die Platinen 1 und 2 längs des Öffnungswinkels &thgr;X der Kante geschert, woraufhin die gescherten Oberflächen der Platinen plastisch verformt und miteinander verbunden werden. Hierbei ist der Öffnungswinkel &thgr;X der Kante größer als 90° festgelegt, um die Kanten in einer schrägen Richtung in die Platinen zu pressen.

Da ferner die Scherklingen 3 und 4 in dieser Ausführungsform mit den Vorsprüngen 30 bzw. 40 versehen sind, wird in einer Richtung senkrecht zu den Vorsprungsoberflächen 34 und 44, die durch den Vorsprungswinkel &thgr;D definiert sind, eine Preßkraft FP erzeugt, wobei die horizontale Komponente dieser Kraft durch FH gegeben ist. Diese horizontale Kraft FH wirkt als Kompressionskraft auf den komprimierten Abschnitt, ferner wird eine Klemmenhaltekraft FT als Kraft, die die horizontale Kraft FH unterstützt, ausgeübt.

Im folgenden werden die Beziehungen zwischen der Klemmkraft FT, der horizontalen Kraft FH und dem Vorsprungswinkel &thgr;D erläutert. Der Reibkoeffizient zwischen der oberen Klemme 5 und dem oberen Abtrennende 11 ist mit &mgr;T1 bezeichnet, während der Reibkoeffizient zwischen dem oberen Abtrennende 11 und der verbundenen Platine 13 mit &mgr;T2 bezeichnet ist und der Reibkoeffizient zwischen der unteren Scherklinge 4 und der verbundenen Platine 13 mit &mgr;D bezeichnet ist. Wenn der kleinere der beiden Reibkoeffizienten &mgr;T1 und &mgr;T2 mit &mgr;T bezeichnet wird, kann FH wie in der folgenden Gleichung (1) als Funktion von FT und &thgr;D ausgedrückt werden:

4 zeigt die Beziehung zwischen einem Multiplikator FH/FT der horizontalen Kraft und dem Vorsprungswinkel &thgr;D. In dieser Beziehung steigt der Multiplikator der horizontalen Kraft FH über FT unter der Annahme, daß &mgr;T und &mgr;D den Wert 0,5 haben, stark an, wenn der Vorsprungswinkel &thgr;D den Wert von 30° übersteigt. Aus diesem Grund wird für eine Erhöhung der den Verbindungsabschnitt komprimierenden horizontalen Kraft der Vorsprungswinkel der Scherklingen 3 und 4 vorzugsweise auf wenigstens 30° gesetzt.

5 zeigt eine obere Grenze des Scherwinkels &thgr;D des Vorsprungs an der Scherklinge. Die Figur zeigt die Beziehung zwischen der vorhergehenden Platine 2 und der unteren Scherklinge 4, wobei die unterbrochene Linie der Scherklinge 4 einen Zustand repräsentiert, in dem der Vorsprung mit der Platine 2 in Kontakt ist, während die durchgezogene Linie einen Zustand repräsentiert, in dem der Vorsprung in die Platine "gebissen" hat. Wenn sich die Kante 43 der Scherklinge 4 auf der Arbeitsspunkt-Ortskurve 100, die in bezug auf die Dickenrichtung der Platine 2 geneigt ist, bewegt, wird ein Spalt a erzeugt, falls der Vorsprungswinkel &thgr;D des Vorsprungs größer als der Winkel &thgr;1 einer Linie 100' ist, die zur Arbeitsspunkt-Ortskurve 100 der Kante parallel ist, wie in 5 gezeigt ist. Da dieser Spalt a so wirkt, daß er die Kompressionskraft entlastet, die auf den Verbindungsabschnitt ausgeübt werden soll, nimmt die Verbindungsfestigkeit des Verbindungsabschnitts ab.

Aus diesem Grund bildet ein Winkel &thgr;1, der keinerlei Spalt a hervorruft, d. h. ein Winkel parallel zur Arbeitsspunkt-Ortskurve der Kante, die obere Grenze für den Vorsprungswinkel &thgr;D. Mit anderen Worten, der Vorsprungswinkel &thgr;D sollte vorzugsweise in einem Bereich von 30° bis zu einem Winkel parallel zur Arbeitsspunkt-Ortskurve der Kante (der in dieser Ausführungsform gleich dem Neigungswinkel &thgr;J des Verbindungsabschnitts ist) in bezug auf die obere Fläche 42 der Scherklinge, die mit der Platinenoberfläche in Kontakt gelangt und sie preßt, liegen.

6 zeigt die Beziehung zwischen dem Neigungswinkel &thgr;J des Verbindungsabschnitts und der Bruchfestigkeit der Verbindung. In 6 repräsentiert jeder Kreis einen Fall, in dem kein Bruch im Walzprozeß nach dem Verbinden hervorgerufen wird, während jedes Kreuz den Fall repräsentiert, in dem ein Bruch verursacht wird. Das Ergebnis zeigt, daß der Verbindungsabschnitt zu einem Bruch neigt, wenn der Neigungswinkel &thgr;J des Verbindungsabschnitts größer ist. Obwohl sich der optimale Winkel &thgr;J unter verschiedenen Verbindungsbedingungen einschließlich des Überlappungsbetrags der Scherklingen und des Preßhubs, ändert, ist die Festigkeit des Verbindungsabschnitts höher, wenn der Neigungswinkel &thgr;J zunimmt, d. h. wenn die verbundene Oberfläche stärker geneigt wird. Wenn die Bruchfestigkeit des Verbindungsabschnitts ungefähr 3,0 kg/mm2 betragen soll, beträgt der Neigungswinkel &thgr;J des Verbindungsabschnitts, bei dem kein Bruch verursacht wird, höchstens 75°.

7 zeigt die Beziehung zwischen dem Öffnungswinkel &thgr;X der Kante und dem Neigungswinkel &thgr;J des Verbindungsabschnitts. Wie hier gezeigt ist, kann der Neigungswinkel &thgr;X des Verbindungsabschnitts dann, wenn der Öffnungswinkel &thgr;J der Kante vergrößert wird, kleiner werden, wobei die Bruchfestigkeit des Verbindungsabschnitts dennoch zunimmt. Falls der Öffnungswinkel &thgr;J der Kante mindestens 90° beträgt, kann der Neigungswinkel &thgr;J des Verbindungsabschnitts ohne weiteres 75° oder weniger sein.

Falls indessen zwischen den Scherklingen 3 und 4 in 3 keine Überlappung erzeugt wird, fällt die Arbeitsspunkt-Ortskurve der Kante der Scherklinge 3 mit der Arbeitsspunkt-Ortskurve der Kante der Scherklinge 4 zusammen. Wenn hingegen der Überlappungsbetrag ansteigt, wird der Neigungswinkel &thgr;J des Verbindungsabschnitts kleiner. In 7 repräsentiert jedes Dreieck einen Fall, in dem der Überlappungsbetrag 0,1 mm beträgt, während jeder Kreis den Überlappungsbetrag von 3 mm repräsentiert und jedes Quadrat den Überlappungsbetrag von 10 mm repräsentiert. Somit werden die Scherklinge 3 und die Scherklinge 4 relativ zueinander und geradlinig in Kantenrichtung bewegt, gleichzeitig werden sie gegenseitig zur Überlappung gebracht, so daß die Arbeitspunkt-Ortskurve einer Kante mit der Arbeitsspunkt-Ortskurve der gegenüberliegenden Kante zusammenfällt. Mit anderen Worten, die Scherklingen sind so angeordnet, daß nach einem vollständigen Pressen die obere Scherklinge 3 mit der unteren Scherklinge 4 teilweise überlappt, wenn die obere Scherklinge 3 von oben betrachtet wird.

8 ist eine Darstellung einer typischen Verbindungsvorrichtung, die mit einem gewissen Überlappungsbetrag versehen ist, wobei die Konstruktion jener von 1 ähnlich ist. 8(a) zeigt einen Zustand direkt nach dem Beginn des Verbindens, wobei die Vorsprünge der Scherklingen 3 und 4 in die Platinen gepreßt werden und die oberen Oberflächen 32 und 42 in Kontakt mit den Platinenoberflächen sind. 8(b) zeigt einen Zustand nach Abschluß des Verbindens, wobei die Scherklingen sich um den Preßhub L3 bewegt haben. Die Bewegungsrichtung der oberen Scherklinge 3 stimmt mit jener der unteren Scherklinge 4 überein, die Scherklingen sind jedoch so angeordnet, daß die Linien der Betriebspunkte der Kanten um &egr;1 überlappen. Der schraffierte Abschnitt mit Rhombusform wird im Zustand von 8(a) im Verbindungsprozeß bis zum Zustand von 8(b) komprimiert. Die elastische Kraft des komprimierten Abschnitts wirkt als Kompressionskraft auf den Verbindungsabschnitt. Hierbei wirkt die durch die Vorsprünge 30 und 40 der Scherklingen 3 und 4 erzeugte Preßkraft in der Weise, daß sie die auf den Verbindungsabschnitt ausgeübte Kompressionskraft unterstützt.

Wie oben erläutert worden ist, nimmt die Verbindungsfestigkeit als Folge der Ausübung der Kompressionskraft auf den Verbindungsabschnitt zu. Zum Verbinden eines Stahlwerkstoffs ist es für die Erzielung einer im allgemeinen erforderlichen Verbindungsfestigkeit wünschenswert, den Überlappungsbetrag in Längsrichtung der zu verbindenden Metallplatten auf wenigstens 0,1 mm festzulegen. Beim Verbinden eines weichen Werkstoffs wie etwa Aluminium kann ein bestimmter Grad an Verbindungsfestigkeit selbst dann erhalten werden, wenn der Überlappungsbetrag null ist (falls der Überlappungsbetrag kleiner als null ist, wird eine Verbindung gemäß der Erfindung nicht erhalten).

Andererseits wird die Obergrenze des Überlappungsbetrags folgendermaßen bestimmt.

Die Fläche des schraffierten Abschnitts in 8(a), d. h. die zu komprimierende Fläche, beträgt 450 mm2, sofern der Überlappungsbetrag 15 mm beträgt und die Platinendicke 30 mm beträgt. Andererseits beträgt die Fläche S (S = S1 + S2), die von den Vorsprüngen umgeben ist, ungefähr 30 × 30 × 2 = 1800 mm2. Daher hat die obige Schätzung die Bedeutung, daß eine kompressive Verformung um 450/1800 = 25 % in der Umgebung des Verbindungsabschnitts während des Verbindungsprozesses erzeugt worden ist.

In Übereinstimmung mit der Spannungs-Dehnungskurve (7.5) in dem Artikel "Theory and Practice of Flate Rolling" liegt die kompressive Spannung unter der Bedingung, daß die Verbindungstemperatur wenigstens 800 bis 1200 °C beträgt und die Dehnung 25 % beträgt, nahe bei der oberen Grenze. Bei einem zu großen Überlappungsbetrag wird die auf die Verbindungsvorrichtung ausgeübte Last übermäßig hoch, so daß der Abriebwiderstand der Scherklingen-Kanten und der Vorsprünge verschlechtert wird. Aus diesem Grund sollte die obere Grenze für den Überlappungsbetrag vorzugsweise auf 15 mm gesetzt werden.

Wenn die Vorsprünge 30 und 40 in die Platinen 1 bzw. 2 beißen, komprimieren die Vorsprünge jeden ergriffenen Abschnitt, wobei diese Kompression als Preßkraft auf den Verbindungsabschnitt 50 wirkt. Im Ergebnis kann die Verbindungsfestigkeit anhand dieser Kraft zusammen mit einer durch die Überlappung verursachten Preßkraft weiter erhöht werden.

9 ist eine Darstellung zur Erläuterung des Preßhubs einer Scherklinge, wobei 9(a) den minimalen Hub und 9(b) den maximalen Hub zeigt. Im allgemeinen ist die Festigkeit des Verbindungsabschnitts nahezu gleich demjenigen des Grundmetalls. Während es andererseits wesentlich ist, daß der Verbindungsabschnitt nach dem Verbinden nicht bricht, bis die verbundene Platine gewalzt und aufgewickelt ist, ist die Hälfte der Festigkeit des Grundmetalls für diesen Zweck ausreichend. Damit der Verbindungsabschnitt ungefähr die Hälfte der Festigkeit des Grundmetalls erreicht, beträgt der minimale Preßhub 1/2 der Grundmetall-Dicke "t" oder 0,5t, während der maximale Hub gleich der 1,5fachen Grundmetall-Dicke "t", d. h. 1,5t, ist.

10 ist eine Darstellung einer typischen Verbindungsvorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform, die in den Zuständen von 8(a) und 8(b) gezeigt ist. Diese Figur unterscheidet sich von 8 dadurch, daß die obere Scherklinge 3 sich in einer senkrechten Richtung bewegt und die untere Scherklinge 4 sich in einer schrägen Richtung in bezog auf die Platinenoberfläche bewegt und daß die beiden Scherklingen so angeordnet sind, daß sich die Arbeitsspunkt-Ortskurve einander schneiden.

Da der schraffierte Abschnitt mit Rhombusform im Zustand von 10(a) im Verbindungsprozeß bis zum Zustand von 10(b) komprimiert wird, wird die Verbindungsfestigkeit als Folge einer Kompressionskraft, die auf den Verbindungsabschnitt wirkt, höher, außerdem wird die Preßkraft auf die verbundene Oberfläche in der gleichen Weise wie in dem Fall, in dem eine Überlappung vorliegt, erhöht.

In einer Abwandlung der Verbindungsvorrichtung nach 10 ist es zulässig, daß sich die obere Scherklinge in einer schrägen Richtung bewegt und die untere Scherklinge sich in einer senkrechten Richtung bewegt. Andernfalls ist es auch zulässig, daß sich beide Scherklingen in einer schrägen Richtung bewegen, der Neigungswinkel ist jedoch verschieden. Kurz, jede Abwandlung ist annehmbar, sofern die oberen und unteren Scherklingen so angeordnet sind, daß sich die Arbeitsspunkt-Ortskurven einander schneiden.

Als Folge der oben erläuterten Verbindung werden die Abtrennenden 11 und 12 erzeugt, die von der verbundenen Platine 13 übrigbleiben, wie in 3 gezeigt ist. Obwohl der größte Teil jedes Abtrennendes bereits bei Abschluß des Verbindens abgeschnitten worden ist, könnte in Abhängigkeit vom Hub eine gewisse Verbindung zwischen dem Abtrennende und dem Verbindungsabschnitt zurückbleiben, da in dem obenerläuterten Verbindungsverfahren der Verbindungsabschnitt einen bestimmten Winkel in bezug auf die Dickenrichtung der Metallplatten hat. Um das Abtrennende bei Abschluß des Verbindens einfach abschneiden zu können, ist es wünschenswert, daß eine Restverbindung in Dickenrichtung der Metallplatten höchstens 5 mm beträgt und der Preßhub wenigstens gleich der Plattendicke, vorzugsweise der 1,2fachen Plattendicke, gemacht wird. Wenn der Hub wenigstens gleich der 1,2fachen Plattendicke ist, nimmt die verbleibende Verbindungsdicke ab, gleichzeitig steigt der Verformungsfaktor durch plastisches Fließen an, was eine höhere Verbindungsfestigkeit zur Folge hat.

Im folgenden wird ein Beispiel eines Scherklingen-Antriebsmechanismus erläutert, der die oberen und unteren Scherklingen längs der obenerwähnten Betriebspunkt-Linien bewegt. 11 zeigt die Konstruktion des Scherklingen-Antriebsmechanismus. Die obere Scherklinge 3 und die untere Scherklinge 4 beginnen ihre Bewegung bei der Verbindungs-Startposition und kehren über die Verbindungs-Abschlußposition wieder in die Verbindungs-Startposition zurück. Da in diesem Vorgang die zu verbindenden Platinen mit der Geschwindigkeit der Fertigungsstraße stromabwärts laufen, werden die oberen und unteren Scherklingen längs der Arbeitsspunkt-Ortskurve der jeweiligen Scherklingen, wovon jede durch eine Strichlinie gezeigt ist, synchron mit der Bewegung der Platinen bewegt. Um unbewegliche Metallplatten zu verbinden, kann hierzu ein Scherklingen-Antriebsmechanismus dienen, der einfach einen Preßhub in Aufwärts- und Abwärtsrichtung ausführen kann.

Eine Hauptkurbelwelle besitzt zwei exzentrische Wellen in bezug auf das Zentrum A (derselbe Punkt A wie in 1). Die obere exzentrische Welle ist über ein Verbindungsglied mit der oberen Scherklinge verbunden, während die untere exzentrische Welle über ein Verbindungsglied mit der unteren Scherklinge verbunden ist, wobei die beiden Wellen die oberen bzw. unteren Scherklingen entsprechend dem Drehwinkel der Hauptkurbelwelle aufwärts und abwärts bewegen (pressen oder zurückstellen). Weiterhin bewegt eine Synchronisationswelle, die synchron mit der Hauptkurbelwelle verbunden ist und über einen oszillierenden Hebel mit dem Verbindungsglied der oberen exzentrischen Welle und mit dem Verbindungsglied der unteren exzentrischen Welle verbunden ist, die oberen und unteren Scherklingen in Bewegungsrichtung der Platinen nahezu mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Platinen, wobei die Scherklingen mit den Platinen in Kontakt sind, und stellt die oberen und unteren Scherklingen in die Ausgangsposition zurück, wenn die Scherklingen nicht mehr mit den Platinen in Kontakt sind.

11(a) zeigt einen Zustand vor dem Beginn des Verbindens. 11(b) zeigt einen Zustand bei Abschluß des Verbindens, in dem die obere exzentrische Welle und die untere exzentrische Welle bei Betrachtung von der Seite auf der gleichen Linie liegen. Da die obere und die untere Scherklinge entsprechend der Bewegungsgeschwindigkeit der Platinen während des Verbindens betätigt werden, wie oben erläutert worden ist, wird auf die Platine kein übermäßiger Zug oder keine übermäßige Kompression ausgeübt, so daß ein gleichmäßiges Verbinden möglich ist.

Dieser Scherklingen-Antriebsmechanismus ist unter Verwendung nahezu des gleichen Antriebsmechanismus konstruiert, wie er beispielsweise aus dem Artikel mit dem Titel "Heavy Duty Pendulum Type Flying Crop Shear for Hot Strip Mill" in "Hitachi Review", Vol. 28 (1979) No. 5, bekannt ist. Abwandlungen am Synchronisationsmechanismus für die Synchronisation der Scherklingen mit der Bewegung der Platinen sind möglich. Beispielsweise ist es möglich, den Mechanismus in der Weise zu konstruieren, daß die Scherklingen, nachdem sie in die Platinen "gebissen" haben, bis die Scherklingen nach Abschluß des Verbindens voneinander getrennt werden, der Platinenbewegung in natürlicher Weise folgen können und, wenn die Scherklingen in eine spezifische Position voneinander getrennt worden sind, beispielsweise mittels einer Feder in die Ausgangsposition zurückgestellt werden. Das heißt, daß es nicht immer notwendig ist, daß die Scherklingen mit der Hauptkurbelwelle synchronisiert sind.

Außerdem ist es möglich, eine Verbindungsvorrichtung zum Scheren und Verbinden von Metallplatten durch Bewegen der Scherklingen in Übereinstimmung mit der Bewegungsgeschwindigkeit der Platinen unter Verwendung eines trommelartigen Antriebsmechanismus zu konstruieren, wie er beispielsweise in 5 von JP 10-34203-A (1998) gezeigt ist, oder unter Verwendung eines pendelartigen Antriebsmechanismus, der in den 15 und 16 derselben Veröffentlichung offenbart ist.

12 zeigt eine weitere Ausführungsform der Scherklingen einer Verbindungsvorrichtung. Wie in 12 gezeigt ist, sind an der oberen Scherklinge 3 und an der unteren Scherklinge 4 jeweils mehrere Vorsprünge vorgesehen. Es ist außerdem möglich, daß nur entweder die obere oder die untere Scherklinge mit mehreren Vorsprüngen versehen ist. Wie oben erläutert wurde, erzeugt ein Vorsprung eine Preßkraft in einer Richtung senkrecht zur Scherrichtung der Scherklinge und wirkt dahingehend, daß der Verbindungsabschnitt komprimiert wird. Da die Verwendung mehrerer Vorsprünge die Verringerung der Last auf jeden Vorsprung im Vergleich zu dem Fall, in dem nur ein Vorsprung vorgesehen ist, ermöglicht, kann der Abriebwiderstand des Vorsprungs verbessert werden. Da ferner jeder Vorsprung niedriger ausgebildet sein kann und der "Beiß"-Betrag in die Platine entsprechend verringert werden kann, wird die Qualität der Verbindung nach dem Verbinden verbessert.

Bei Verwendung mehrerer Vorsprünge muß die Form und die Position jedes Vorsprungs nicht stets gleich sein, sondern kann derart sein, daß beispielsweise Vorsprünge intermittierend am hinteren Ende vorhanden sind oder daß die gesamte Breite der Scherklingen-Oberfläche durch die vorderen und hinteren Vorsprünge vollständig bedeckt ist. Das heißt, daß jede Konstruktion annehmbar ist, sofern die Kompressionskraft, die auf den Verbindungsabschnitt ausgeübt werden soll, wirksam unterstützt wird.

13 zeigt eine weitere Ausführungsform der Scherklinge einer Verbindungsvorrichtung. Eine obere Scherklinge 3 und eine untere Scherklinge 4 sind ebenso wie in 1 angeordnet, es ist jedoch kein Vorsprung vorgesehen. Da in dieser Ausführungsform die verbundene Oberfläche gemäß dem Verbindungsverfahren der Erfindung eine Form mit einem bestimmten Winkel (&thgr;J) in bezug auf die Dickenrichtung der Metallplatten erhält, kann eine am Verbindungsabschnitt zu erzeugende Kompressionskraft auch durch eine horizontale Kraft FH unterstützt werden, die, wie aus der Beziehung (&thgr;D = 0) in Gleichung (1) hervorgeht, durch den Kontaktwiderstand oder dergleichen zwischen der Platine und der Scherklinge erzeugt wird. Obwohl wegen des oben Gesagten die am Verbindungsabschnitt zu erzeugende Kompressionskraft kleiner als im Fall mit Vorsprüngen ist, ist diese Ausführungsform in Abhängigkeit von der Spezifikation oder der geforderten Bruchfestigkeit des zu verbindenden Werkstoffs anwendbar.

Im folgenden wird eine Ausführungsform erläutert, in der das Verfahren zum Verbinden von Metallplatten gemäß der Erfindung auf ein Warmbandwalzwerk angewendet wird. Ein Warmbandwalzwerk gemäß dieser Ausführungsform ist insbesondere mit einem Überlappungsmechanismus ausgerüstet, der eine vorhergehende Platine und eine nachfolgende Platine im Verlauf der Fertigungsstraße zur Überlappung bringt, und ferner mit einer Verbindungsmaschine ausgerüstet, die im Verlauf der Fertigungsstraße den überlappenden Abschnitt ebenfalls verbindet.

14 zeigt eine Konstruktion einer Fertigungsstraße eines Warmbandwalzwerks gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Zwischen einem Grobwalzwerk 21 und einer Verbindungsmaschine 26 sind eine Zwischenaufwicklungseinrichtung 22, die eine Metallplatte aufnimmt und die Geschwindigkeit einstellt, eine Abtrennende-Schereinrichtung 23, die einen Abfallabschnitt von einer Grobplatine abschneidet, eine Entzundereinrichtung 24 sowie eine Hebevorrichtung 25, die einen Mechanismus zum Überlappen einer nachfolgenden Platine 1 und einer vorhergehenden Platine 2 bildet, vorgesehen; außerdem ist zwischen der Verbindungsmaschine 26 und einem Fertigwalzwerk 28 eine Abtrennende-Beseitugungsvorrichtung 27 vorgesehen.

Falls die Verbindungsmaschine 26 mit einem Mechanismus zum Bewegen auf Schienen ausgerüstet ist, kann die Maschine in ein prozeßgekoppeltes Fertigungssystem eingebaut werden. Da jedoch das Warmbandwalzwerk die obenerwähnte Verbindungsvorrichtung der Erfindung verwendet und daher die Verbindungszeit durch die Vorrichtung kürzer ist, kann beispielsweise ein in 11 gezeigter Scherklingen-Antriebsmechanismus verwendet werden, um damit eine Verbindungsmaschine zu konstruieren, die Metallplatten schert und verbindet und sich dabei entsprechend der Bewegungsgeschwindigkeit der Platinen bewegt.

Folglich kann die Verbindungsmaschine 26 zum Verbinden gewalzter Bänder, die zwischen dem Grobbandwalzwerk 21 und dem Fertigbandwalzwerk 28 installiert ist, so konstruiert sein, daß das Verbinden während der Bewegung in Übereinstimmung mit der Vorschubgeschwindigkeit der warmgewalzten Bänder abgeschlossen wird, wodurch eine Schleifeneinrichtung, die die Vorschubgeschwindigkeit durch Biegen der warmgewalzten Bänder einstellen soll, nicht mehr erforderlich ist.

Die Abtrennende-Abschereinrichtung 23 schneidet den unregelmäßig geformten Abschnitt (Abfallabschnitt) am vorderen Ende einer Platine ab. Selbst wenn die Platinen kontinuierlich verbunden werden, wird ein Abfallabschnitt mit besonders unregelmäßiger Form abgeschnitten, so daß im Betrieb der Verbindungsmaschine 25 oder der Abtrennende-Entfernungsvorrichtung kein Problem entsteht.

Die Entzundereinrichtung 24 dieser Ausführungsform ist zusammen mit der Hebevorrichtung 25 zu einer Einheit zusammengefaßt, wie später beschrieben wird, so daß wenigstens ein Teil der zu überlappenden Platinen vor dem Überlappen entzundert worden ist. Als Entzunderverfahren stehen verschiedene Entzunderverfahren zur Verfügung, einschließlich eines mechanischen Abschneidens oder Schleifens durch eine rotierende Schneidemaschine oder eine mechanische Räumvorrichtung, eines von einem Acetylen-Gasbrenner ausgestoßenen Verbrennungsgases und dergleichen, diese Ausführungsform verwendet jedoch als wirksames und zeitsparendes Mittel das Ausstoßen von mit hohem Druck beaufschlagtem Wasser.

15 zeigt die Beziehung zwischen der Zunderdicke und der Bruchfestigkeit des Verbindungsabschnitts. Da die Bruchfestigkeit des Verbindungsabschnitts mit abnehmender Dicke des Zunders ansteigt, werden vorzugsweise die gewalzten Bänder überlappt, nachdem die Oberflächen auf ein mögliches Ausmaß entzundert worden sind. Das Entzundern muß nicht auf der gesamten Oberfläche des überlappten Abschnitts ausgeführt werden, vielmehr wird das Entzundern vorzugsweise in einem begrenzten Gebiet ausgeführt, das zu einer verbundenen Oberfläche verformt werden soll.

24 zeigt die Beziehung zwischen der Zunderdicke und der verstrichenen Zeit nach dem Entzundern.

25 zeigt die Beziehung zwischen der verstrichenen Zeit nach dem Entzundern, der Zunderdicke und der Bruchfestigkeit des Verbindungsabschnitts, wobei 15 und 24 zu einer einzigen Figur kombiniert sind. Die Bruchfestigkeit des Verbindungsabschnitts hängt vom Neigungswinkel &thgr;J des Verbindungsabschnitts wie oben erläutert ab, wenn jedoch &thgr;J 60° oder weniger beträgt, kann eine höhere Bruchfestigkeit als diejenige, die einen Bruch während des Walzprozesses bewirkt, erzielt werden, indem die Freigabezeit auf höchstens 20 Sekunden gehalten wird.

Nun wird die Hebevorrichtung 25 erläutert, die die zu verbindenden Abschnitte der vorhergehenden Platine und der nachfolgenden Platine zur Überlappung bringt. Vor der Erläuterung des Mechanismus der Hebevorrichtung wird die Beziehung zwischen dem überlappten Abschnitt der beiden Platinen, den Abtrennenden und der Verbindungsposition erläutert.

16 ist eine Darstellung zur Erläuterung des überlappten Abschnitts der Platinen und der Verbindungsposition. 16(a) zeigt einen Abfallabschnitt der Platine 1 des folgenden Bandes, während 16(b) einen Abfallabschnitt der Platine 2, d. h. des vorhergehenden Bandes, zeigt. Diese Abfallabschnitte müssen durch die Abtrennende-Schereinrichtung 23 nicht geformt werden. Ein Abschnitt der Länge n an der oberen Platine 1 und ein Abschnitt der Länge m an der unteren Platine 2 bilden die Abschnitte, die als Abfallabschnitte weggeworfen werden müssen, weil die Breite unzureichend ist.

16(c) zeigt einen Zustand, in dem die Platinen 1 und 2 überlappen, während 16(d) die Verbindungsposition nach dem Verbinden zeigt, wobei die schraffierten Abschnitte außerhalb der Verbindungsposition die Abtrennenden bilden. Die Überlappung in 16(c) ist so festgelegt, daß die Verbindungsposition in einem Abschnitt liegt, der in den Bereich der Länge n der oberen Platine 1 und in den Bereich der Länge m der unteren Platine 2 fällt, und in der zugleich die Breite der beiden Platinen angenähert gleich ist. Da durch den Versuch, den überlappten Abschnitt in begrenztem Maß in den Abfallabschnitt beider Platinen zu setzen, der größte Anteil der Abtrennenden nach dem Verbinden von den Abfallabschnitten stammt, kann der Ausstoß der Platinen verbessert werden.

Nun wird mit Bezug auf die 17 bis 20 die Konstruktion und die Funktionsweise der Hebevorrichtung, die die zu verbindenden Abschnitte der vorhergehenden Platine und der nachfolgenden Platine zur Überlappung bringen soll, erläutert. 17 zeigt die Konstruktion einer Hebevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Eine Hebevorrichtung 25, die nahe vor der Verbindungsmaschine 26 in einer Fertigungsstraße installiert ist, umfaßt eine obere Rollengruppe 111, eine Heberollengruppe 112, eine Tischrollengruppe 113, eine Grundplatte 114 und ein Verbindungsglied 115.

Sowohl an der oberen Rollengruppe 111 als auch an der Tischrollengruppe 113 ist jeweils eine Entzundereinrichtung 24 des Strahltyps installiert, so daß nur die zu überlappende Oberfläche direkt vor dem Überlappen entzundert wird und daß von den anderen Abschnitten der Platine keine Wärme abgeführt wird.

18 zeigt einen Zustand, in dem das hintere Ende der vorhergehenden Platine 2 gerade die Tischrollengruppe 113 verläßt. Wenn dieser Zustand erfaßt wird, beschleunigt die Tischrollengruppe 113 die nachfolgende Platine 1 auf eine schnellere Vorschubgeschwindigkeit. Wie in 19 gezeigt ist, ist die Heberollengruppe 112 bereits in einem abgesenkten Zustand positioniert worden. Die beschleunigte Platine 1 wird über die Platine 2 bewegt, wobei die zu verbindenden Abschnitte miteinander überlappt werden, wie in 20 gezeigt ist. Wenn die Überlappung der Platinen um eine spezifizierte Länge abgeschlossen ist, wird die beschleunigte nachfolgende Platine 2 wieder auf ihre ursprüngliche Geschwindigkeit verlangsamt, ferner werden die Platinen 1 und 2 durch die obere Rollengruppe 111 und die Heberollengruppe 112, die erneut angehoben worden ist, unterstützt. Die nachfolgende Platine 1 und die vorhergehende Platine 2, die bereits wie oben überlappt sind, bewegen sich mit der gleichen Geschwindigkeit zur Verbindungsmaschine 26.

Wenn der Überlappungsabschnitt der Platinen 1 und 2 erhalten worden ist, beginnt die Verbindungsmaschine 26 mit dem Verbindungsvorgang, d. h., daß jede der Scherklingen 3 und 4 in die Platine in schräger Richtung mit einem Hub gepreßt wird, der größer als die Dicke der Platine ist, so daß eine Verformung durch plastisches Fließen bewirkt und ein Verbinden ausgeführt wird. Der Hub L3, der Neigungswinkel &thgr;J des Verbindungsabschnitts, der Überlappungsbetrag &egr;1 usw. der oberen Scherklinge 3 und der unteren Scherklinge 4 sind in der Weise spezifiziert worden, daß eine ausreichende Verformung durch plastisches Fließen an einem Teil des Überlappungsabschnitts erfolgt. Von den verbundenen Platinen werden die Abtrennenden durch die Abtrennende-Beseitigungsvorrichtung 27 entfernt, woraufhin die Platinen zum Fertigwalzwerk 28 transportiert werden.

21 zeigt die Konstruktion der Abtrennende-Entfernungsvorrichtung, wobei 21(a) eine Draufsicht ist und 21(b) eine Vorderansicht ist. Die Abtrennenden 11 und 12, die als Ergebnis des Verbindens der Platinen 1 und 2 übriggeblieben sind, bleiben an der Oberseite und an der Unterseite in der Nähe des Verbindungsabschnitts wegen der verbleibenden minimalen Verbindung zurück. Während der Verbindungsabschnitt durch die Tischrollen 125 bis 128 vorwärtsbewegt wird, werden sowohl eine obere Abbrecheinrichtung 123, die durch Abbrecheinrichtungs-Rotorhalterungen 130 und 131 gehalten wird, als auch eine untere Abbrecheinrichtung 124, die in ähnlicher Weise gehalten wird, gedreht. Wenn die Abbrecheinrichtungen auf das obere Abtrennende 11 bzw. auf das untere Abtrennende 12 treffen, wird jedes Abtrennende von der Platine getrennt. Danach gleitet das untere Abtrennende 12 längs einer unteren Führung 122 und fällt in einen Kasten 133 für untere Abtrennenden. Das obere Abtrennende 111 bewegt sich längs eines geneigten oberen Anschlags 129 und fällt in einen Kasten 132 für obere Abtrennenden. Obwohl die Abtrennende-Entfernungsvorrichtung 27 in 21 als alleinstehende Einheit dargestellt ist, um die Erläuterung zu vereinfachen, sollte diese Vorrichtung vorzugsweise in der Nähe der Verbindungsmaschine 26 installiert sein, um Abtrennenden direkt nach Abschluß des Verbindens zu entfernen.

Beim Verbinden von Metallplatten unterschiedlicher Dicke oder von Platinen unterschiedlicher Breite muß dem gleichmäßigen Abschneiden der Abtrennenden eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Beim Verbinden von Metallplatten unterschiedlicher Dicke wird empfohlen, den Preßhub entsprechend der dickeren Platte festzulegen. Dadurch hätte ein an der dickeren Platte zurückbleibendes Abtrennende die geringstmögliche verbleibende Verbindung zur Folge, als ob es beim Verbinden nahezu vollständig abgeschnitten worden wäre.

Hierzu ist ein Hubeinstellmechanismus vorgesehen, durch den die Dicke einer zu verbindenden Platte erfaßt oder festgelegt werden kann und der Preßhub der Verbindungsmaschine 26 automatisch oder manuell eingestellt werden kann. Beim Verbinden von Metallplatten unterschiedlicher Breite stehen mehrere Verfahren zur Verfügung: beispielsweise das Schneiden der Platten auf die gleiche Breite unter Verwendung einer Schereinrichtung im Verlauf des Überlappens bis zum Verbinden oder Verwenden einer Platinenführung für die Scherklinge, die auf die schmalere Platte anzuwenden ist (siehe JP 10-034203-A (1998)).

22 ist eine Darstellung eines typischen Verbindungsabschnitts, wobei 22(a) die Verbindungslinie nach Abschluß des Verbindens zeigt und 22(b) die Verbindungslinie nach Abschluß des Walzens nach dem Verbinden zeigt. Durch das Walzen wird die Verbindungslinie "a1" auf "b1" entsprechend dem Walzgrat verlängert. Da die Neigung zunimmt und folglich die Verbindungsfläche auf diese Weise als Folge des Walzens ansteigt, nimmt der Bruchwiderstand gegen eine zwischen den Walzgerüsten erzeugte Spannung zu. Da die Spannung pro Einheitsfläche zwischen den Walzgerüsten insbesondere in nachfolgenden Stufen höher wird, wird im Hinblick auf die Festigkeit bevorzugt, die Verbindungsfläche im Verlauf des Walzprozesses zu erhöhen.

Bei dem Warmwalzwerk gemäß dieser Ausführungsform ist eine kontinuierliche Verbindung der Platinen möglich, wobei für das Verbinden dennoch keine zusätzliche Wärmeenergie erforderlich ist, weil das vordere Ende und das hintere Ende der Platinen während des Walzvorgangs selbst verbunden werden können. Dieses Verbindungsverfahren ermöglicht im Verlauf des Verbindungsprozesses, in dem die Scherklingen in schräger Richtung in bezug auf die Dickenrichtung gepreßt werden, die Ausübung einer ausreichenden Preßkraft auf den Verbindungsabschnitt mit Hilfe der Vorsprünge an den Scherklingen und die Verwirklichung einer Festkörperphasen-Diffusionsverbindung, die mit einer hohen Bruchfestigkeit einhergeht. Somit sollte es nicht vorkommen, daß der Verbindungsabschnitt während des Walzens bricht oder die Walzenoberfläche der Walzgerüste verkratzt.

Obwohl ferner eine starre Verbindung erhalten werden kann, wenn die Preßtiefe auf wenigstens 50 % der Platinendicke gesetzt wird, wird empfohlen, die Preßtiefe wenigstens gleich der Platinendicke zu setzen, um eine Trennung der verbleibenden Abtrennenden gleichzeitig mit dem Verbinden auszuführen. Wenn dies geschieht, kann es vorkommen, daß ein Abtrennende-Trennprozeß weggelassen werden kann.

Die Verbindungszeit hängt grundsätzlich von der Preßgeschwindigkeit ab. Da beispielsweise eine Preßgeschwindigkeit von ungefähr 100 mm/s verwirklicht werden kann, kann ein Verbinden in kurzer Zeit entsprechend der Plattengeschwindigkeit eines Warmbandwalzwerks ausgeführt werden. Somit ist eine lange Fertigungsstraße zum Verbinden nicht mehr erforderlich. Da ferner eine Schleifeneinrichtung weggelassen werden kann, kann der Abstand zwischen einer Zwischenwickeleinrichtung und einem Fertigwalzwerk stark verringert werden.

Da gemäß dem Verfahren und der Vorrichtung zum Verbinden von Metallplatten der Erfindung die Scherklingen überlappt werden und in Dickenrichtung von beiden Seiten der Metallplatten gepreßt werden und/oder die Scherklingen mit Vorsprüngen versehen sind, wird eine die gescherten Oberflächen gegeneinander pressende Preßkraft im Scherprozeß erzeugt und wird der zu verbindende Abschnitt komprimiert, so daß es möglich ist, die Verbindungsfestigkeit zu verbessern und die Verbindungsdauer zu verkürzen. Da die Scherklingen auf beiden Seiten relativ zueinander bewegt werden, ist es nicht nur möglich, die Verbindungsdauer zu verkürzen, sondern auch eine Verformung der Metallplatten nach dem Verbinden zu verhindern.

Da erfindungsgemäß die obenerwähnte Verbindungsvorrichtung, die die vorhergehende Platine mit der nachfolgenden Platine synchron mit der Bewegung der Platinen verbindet, zwischen ein Grobwalzwerk und ein Fertigwalzwerk eingebaut ist, kann ein Warmbandwalzwerk geschaffen werden, in dem gewalzte Bänder prozeßgekoppelt kontinuierlich verarbeitet werden. Ferner kann die Länge der Fertigungsstraße wegen einer kompakten Konstruktion, die der Platinenbewegung folgen kann, und wegen der Möglichkeit, eine Schleifeneinrichtung wegzulassen, verkürzt werden. Wegen eines speziellen Mechanismus, der die Abfallabschnitte der Platinen überlappt, kann die Menge des nach dem Verbinden wegzuwerfenden Abfallmaterials verringert werden.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Verbinden von Metallplatten, bei welchem

    – die Endteile zweier Metallplatten (1, 2) mit gegenseitiger Überlappung übereinander angeordnet werden,

    – je ein Scherwerkzeug (3, 4), das neben seiner Scherkante (33, 43) eine Pressfläche (32, 42) aufweist, in Anlage an jeden Endteil der beiden Metallplatten (1, 2) gebracht wird,

    – durch gegensinnige Scherbewegungen der Scherwerkzeuge (3, 4) die Endabschnitte (11, 12) der beiden Metallplatten (1, 2) abgeschert, dabei die beiden zu verbindenden Metallplatten (1, 2) in eine etwa gleiche Höhenlage gebracht und durch einen Pressvorgang miteinander verbunden werden,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    – die Scherwerkzeuge (3,4) während des Scher- und Verbindungsvorganges mit sich seitlich um einen Betrag &egr; überlappenden Wirklinien ihrer Scherkanten (33, 43) bewegt werden und

    – die beiden Metallplatten (1, 2) während des Abscherens der beiden Endabschnitte (11, 12) in einem zur Dickenrichtung der Metallplatten (1, 2) geneigten Verbindungsbereich durch eine von den sich überlappenden Scherwerkzeugen (3, 4) erzeugte Presskraft miteinander verbunden werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verbinden von Stahlplatten die Überlappung &egr; der Wirklinien der beiden Scherkanten (33, 43) 0,1 bis 15 mm beträgt.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Scherwerkzeuge (3, 4) in gegensinnig parallelen und zur Dickenrichtung der Metallplatten (1, 2) geneigten Richtungen bewegt werden.
  4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch kennzeichnet, dass das eine Werkzeug (3) senkrecht zur Dickenrichtung der Metallplatten (1, 2) und das andere Werkzeug (4) in einer zu den Metallplatten (1, 2) geneigten Richtung bewegt wird, wobei sich die Wirklinien beider Scherkanten (33, 43) schneiden.
  5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub jedes Scherwerkzeugs (3, 4) 50 bis 150 % der Dicke der zugehörigen Metallplatte (1, 2) beträgt.
  6. Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein am Scherwerkzeug (3, 4) vorgesehener Ansatz (30, 40) in die zugehörige Platte (1, 2) eingepresst und durch Materialverdrängung eine Presskraft im Verbindungsbereich der beiden Metallplatten (1, 2) erzeugt wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze (30, 40) an den Scherwerkzeugen (3, 4) bis zur Anlage der Pressflächen (32, 42) an den zugehörigen Plattenoberflächen in die Metallplatten (1, 2) eingepresst werden, und zwar vor dem Angriff der Scherkanten (33, 43) an den Metallplatten (1, 2).
  8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die abzutrennenden Endteile (11, 12) vor und während des Scher- und Verbidungsvorganges gegen seitliche Verschiebungen gesichert werden.
  9. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Endabschnitte (11, 12) der beiden Metallplatten (1, 2) nur bis auf eine verbleibende Verbindungszone abgeschert und nach dem Verbindungsvorgang der beiden Metallplatten (1, 2) abgetrennt werden.
  10. Vorrichtung zum Verbinden zweier mit überlappenden Endabschnitten angeordneter Metallplatten, bestehend aus

    – zwei zu beiden Seiten des Überlappungsabschnitts angeordneten Scherwerkzeugen (3, 4), die je eine Scherkante (33, 43) sowie eine daran angrenzende Pressfläche (32, 42) aufweisen,

    – je einem Antriebs-Mechanismus (9, 10) für jedes Scherwerkzeug (3, 4),

    – einem Gestell (101) mit seitlichen Führungen (101a, 101b) für die Antriebsmechanismen (9, 10) und

    – je einem Klemmelement (5, 6) zum Sichern der Endabschnitte (11, 12) der beiden Metallplatten (1, 2), dadurch gekennzeichnet, dass

    – die beiden Scherwerkzeuge (3, 4) im Gestell (101) derart angeordnet und geführt sind, dass sich die Wirklinien ihrer Scherkanten (33, 43) in einem Bereich &egr; überlappen.
  11. Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 10, dadurch gekennzeichnet, dass an den Pressflächen (32, 42) der Scherwerkzeuge (3, 4) vorstehende Ansätze (30, 40) ausgebildet sind, die je eine unter einem Winkel &thgr;D von ≥ 30 ° zur Oberfläche der Metallplatte (1, 2) geneigte Pressfläche (34, 44) aufweisen.
  12. Warmband-Walzwerk mit

    – einer Vorrichtung zum Herstellen einer Überlappung der Endabschnitte zweier Bänder, gekennzeichnet durch

    – eine Scher- und Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11.
  13. Warmband-Walzwerk nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Scher- und Verbindungsvorrichtung in der Bewegungsrichtung des Warmbands verfahrbar ist.
Es folgen 24 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com