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Dokumentenidentifikation DE102004016966A1 24.02.2005
Titel Schutzmuffe zum Verwenden mit einem Verlängerungsstab
Anmelder Hu, Bobby, Taichung, TW
Erfinder Hu, Bobby, Taichung, TW
Vertreter Viering, Jentschura & Partner, 80538 München
DE-Anmeldedatum 06.04.2004
DE-Aktenzeichen 102004016966
Offenlegungstag 24.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.02.2005
IPC-Hauptklasse B25B 23/00
IPC-Nebenklasse B25B 23/16   B25B 13/00   
Zusammenfassung Schutzmuffe zum Verwenden mit einem Verlängerungsstab, wobei der Verlängerungsstab einen einrückbaren Vorsprung und einen Knopf aufweist, wobei der Knopf gedrückt werden kann, um den einrückbaren Vorsprung zu steuern. Die Schutzmuffe definiert ein Loch und eine Öffnung, die in Verbindung mit dem Loch steht. Das Loch nimmt den Verlängerungsstab auf, wenn der Knopf in der Öffnung aufgenommen ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Schutzmuffe zum Verwenden mit einem Verlängerungsstab.

Ein Verlängerungsstab 1 weist eine Stange 2 und einen quadratischen Einsteckteil 6 auf, welcher von der Stange vorsteht. Ein Knopf 3 ist in der Stange 2 angeordnet. Ein Abschnitt des Knopfes 3 erstreckt sich aus der Stange 2. Ein einrückbarer Vorsprung 4 ist in dem quadratischen Einsteckteil 6 untergebracht. Ein Abschnitt des einrückbaren Vorsprungs 4 erstreckt sich von dem quadratischen Einsteckteil 6. Ein Mechanismus (nicht gezeigt) ist zwischen dem Knopf 3 und dem einrückbaren Vorsprung 4 eingerichtet, sodass, wenn der Knopf 3 gedrückt ist, der einrückbare Vorsprung 4 vollständig im quadratischen Einsteckteil 6 aufgenommen ist. Daher kann ein Anwender seine Finger durch den Knopf 3 verletzen, falls der Verlängerungsstab 1 zufällig gedreht wird, bevor der Anwender seine Hand von dem Verlängerungsstab 1 nimmt.

Die Erfindung ist daher geplant, die dargestellten Probleme des Standes der Technik abzumildern oder zu vermeiden.

Die Hauptaufgabe der Erfindung ist, die Hände der Anwender zu schützen, wenn sie einen Verlängerungsstab benutzen.

Die Aufgabe wird durch eine erfindungsgemäße Schutzmuffe erzielt, deren Merkmale im unabhängigen Anspruch dargelegt sind.

Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen dargelegt.

Gemäß der Erfindung ist eine Schutzmuffe zum Verwenden mit einem Verlängerungsstab bereitgestellt. Der Verlängerungsstab weist einen einrückbaren bzw. einziehbaren Vorsprung oder Zahn und einen Knopf auf, der gedrückt werden kann, um den einrückbare Vorsprung zu steuern. Die Schutzmuffe definiert ein Loch und eine Öffnung, die in Verbindung mit dem Loch steht. Das Loch nimmt den Verlängerungsstab auf, wenn die Öffnung den Knopf aufnimmt.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform mit Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:

1 eine Seitenansicht eines herkömmlichen Verlängerungsstabes,

2 eine perspektivische Ansicht eines Verlängerungsstabes mit einer Schutzmuffe gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,

3, die ähnlich zu 2 ist, aber die von dem Verlängerungsstab losgelöste Schutzmuffe,

4 eine Längsschnittansicht der Schutzmuffe aus 2,

5 einen Querschnitt der Schutzmuffe, die in 2 gezeigt ist,

6 eine Seitenansicht der Schutzmuffe und des Verlängerungsstabes aus 2, die von der Hand eines Anwenders gehalten sind, und

7, die ähnlich zu 4 ist, aber den Daumen des Anwenders zeigt, wie er auf den Knopf drückt.

Mit Bezug auf 2 und 3 sind ein Verlängerungsstab 10 und eine Schutzmuffe 20 gezeigt. Der Verlängerungsstab 10 weist eine Stange 11 und einen quadratischen Einsteckteil 15 auf, der von der Stange 11 vorsteht. Ein Knopf 12 weist einen ersten Abschnitt auf, der sich in die Stange 11 hinein erstreckt, und einen zweiten Abschnitt auf, der sich normalerweise aus der Stange 11 erstreckt. Das quadratische Einsteckteil 15 weist vier daran ausgebildete Fassetten auf. Ein einrückbarer Vorsprung 13 weist einen ersten Abschnitt auf, der in eine der Fassetten eingesetzt ist, und einen zweiten Abschnitt auf, der sich normalerweise aus der Fassette erstreckt, außer wenn er eingedrückt ist. Der quadratische Einsteckteil 15 ist in ein quadratisches Loch einsteckbar, welches von einer Buchse oder Muffe (nicht gezeigt) definiert ist. Wie der Knopf 12 mit dem einrückbaren Vorsprung zusammenwirkt, wird nicht im Detail erläutert, da dies dem Stand der Technik entspricht.

Die Schutzmuffe 20 weist ein Loch 21 auf, welches in Axialrichtung definiert ist, sodass sich der Stab 11 durch das Loch 21 hindurch erstrecken kann, sodass die Schutzmuffe 20 an dem Verlängerungsstab 10 angebracht werden kann. Der Umfang der Schutzmuffe 20 weist einen zylinderförmigen Abschnitt 25 und einen kegelstumpfförmigen Abschnitt 22 auf, der mit dem Umfang der Stange 11 fließend verbunden ist. Die Schutzmuffe 20 weist eine Ausnehmung 23 auf, die in dem Umfang definiert ist. Innerhalb der Ausnehmung 23 weist die Schutzmuffe 20 eine Öffnung 24 auf, die mit dem Loch 21 in Verbindung steht. Die Öffnung 24 wird zum Aufnehmen des Knopfes 12 verwendet.

Mit Bezug auf 4 und 5 umgibt die Ausnehmung 23 den Knopf 12. Die Höhe des zweiten Abschnitts des Knopfs 12 ist nicht größer als die Materialstärke der Schutzmuffe 20. Daher steht der Knopf 12 nicht über die Schutzmuffe 20 hinaus.

Mit Bezug auf 6 wird der Knopf 12 von der Schutzmuffe 20 umgeben. Daher wird ein Anwender den Knopf 12 nicht zufällig drücken. Außerdem wird der Anwender seine Hände nicht durch den Knopf 12 verletzen.

Mit Bezug auf 7 nimmt die Ausnehmung 23 den Daumen 30 des Anwenders auf, sodass der Anwender sich behaglich fühlt, wenn er den Knopf 12 drückt. Der kegelstumpfförmige Abschnitt 22 des Umfangs der Schutzmuffe 20 verbindet sich glatt mit der Stange 11, sodass die Bewegung der Hand des Anwenders von der Stange 11 zu der Schutzmuffe 20 flüssig und schnell sein kann.


Anspruch[de]
  1. Schutzmuffe (20) zum Verwenden mit einem Verlängerungsstab (10), der einen einrückbaren Vorsprung (13) und einen Knopf (12) aufweist zum Steuern des einrückbaren Vorsprungs (13), wobei die Schutzmuffe (20) ein Loch (21) und eine Öffnung (24) definiert, die in Verbindung mit dem Loch (21) steht, wobei das Loch (21) den Verlängerungsstab (10) aufnimmt, wenn der Knopf (12) in der Öffnung (24) aufgenommen ist.
  2. Schutzmuffe (20) gemäß Anspruch 1, die eine Ausnehmung oder Abflachung (23) definiert zum Aufnehmen eines Fingers eines Anwenders, wobei die Öffnung (24) innerhalb der Ausnehmung (23) bzw. Abflachung angeordnet ist.
  3. Schutzmuffe (20) gemäß Anspruch 1, die eine Materialstärke aufweist, welche größer ist als die Höhe des Knopfes (12).
  4. Schutzmuffe (20) gemäß Anspruch 1, die einen Umfang mit einem zylinderförmigen Abschnitt (25) und einem kegelstumpfförmigen Abschnitt (22) aufweist, der sich vom zylinderförmigen Abschnitt (25) aus verkleinert, wobei sich der kegelstumpfförmige Abschnitt (22) des Umfangs der Schutzmuffe (20) zum Umfang des Verlängerungsstabs (10) hin verkleinert, wenn die Schutzmuffe (20) auf den Verlängerungsstab (10) gesteckt ist.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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