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Dokumentenidentifikation DE102004025565A1 24.02.2005
Titel Umrandung einer Öffnung in einer Dachunterspannbahn
Anmelder Fleck, Oskar, 45711 Datteln, DE
Erfinder Fleck, Oskar, 45711 Datteln, DE
Vertreter Dr. Hoffmeister & Tarvenkorn, 48147 Münster
DE-Anmeldedatum 25.05.2004
DE-Aktenzeichen 102004025565
Offenlegungstag 24.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.02.2005
IPC-Hauptklasse E04D 13/14
IPC-Nebenklasse E04D 1/36   E04D 1/30   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft die Umrandung (100) einer in einer flexiblen Dichtungsbahn eingearbeiteten Öffnung (2), insbesondere in einer an der Dachunterkonstruktion eingespannten Dachunterspannbahn, mit wenigstens einem elastisch verformbaren Klemmring (5), der einen umlaufenden, eine Basisfläche bildenden Flansch aufweist, an dem wenigstens ein zusätzliches Fixierelement (7) angebracht ist.
Auf dem ersten Klemmring (5) ist ein weiterer Klemmring (6) aufgesetzt, der ebenso einen umlaufenden Flansch aufweist, an dem wenigstens ein zu dem Fixierelement (7) des ersten Klemmringes kompatibles Fixierelement (17) angebracht ist.
Beide Klemmringe (5, 6) besitzen jeweils eine freie, umlaufende Innenkante (8, 18), an der mehrere Klemmbügel (11.1...11.n) verteilt angeordnet sind, so dass der Öffnungsrand der Dichtungsbahn (1) durch Klemmbügel (11.1...11.n) und die zusätzlichen, an den Flanschen angeordneten Fixierelemente (7; 17) zusammengehalten ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Umrandung einer in einer flexiblen Dichtungsbahn eingearbeiteten Öffnung, insbesondere in einer an der Dachunterkonstruktion eingespannten Dachunterspannbahn, mit wenigstens einem elastisch verformbaren Klemmring, der eine umlaufende, konische Auflagefläche aufweist, an welche ein Öffnungsrand der Dichtungsbahn aufgelegt und dort fixiert ist.

Die Umrandung dient im allgemeinen zum Durchführen eines Bauteils, z. B. eines Sanitärlüfterrohr, durch die folienartige Unterspannbahn. Die Umrandung schließt das Bauteil außen dicht ab und verhindert den Eintritt von Feuchtigkeit in das Dämm- oder Isolationsmaterial.

Eine derartige Umrandung ist aus DE 81 10 407 U1 des Anmelders bekannt. Die Umrandung ist durch zwei aufeinandergeschobene, etwa hutförmige Klemmringe gebildet, die den Öffnungsrand der Dichtungsbahn zusammenhalten. Zur Fixierung der Dachunterspannbahn sind mehrere über die Auflagefläche des einen Klemmringes ragende Spitzen vorgesehen, die in die Folienbahn eindringen und in die passenden Öffnungen des anderen Klemmringes einrasten. Nachteilig bei der bekannten Umrandung ist, dass man sich bei der Montage die Hand verletzen kann, da die Spitzen scharf sind. Eine Korrektur der Lage der bereits befestigten Klemmringe gegenüber dem Öffnungsrand ist kaum möglich, weil die Folienbahn durch die Spitzen mehrfach perforiert ist.

Die Aufgabe der Erfindung ist, eine neuartige gattungsgemäße Umrandung zu konzipieren, die einfach und zuverlässig zu montieren ist und im wesentlichen ohne die scharfen Einrastelemente auskommt.

Diese Aufgabe ist durch eine Umrandung der eingangs genannten Art gelöst, bei der

  • – der Klemmring einen umlaufenden, eine Basisfläche bildenden Flansch aufweist, an dem wenigstens. ein zusätzliches Fixierelement angebracht ist,
  • – auf dem ersten Klemmring ein weiterer Klemmring aufgesetzt ist, der ebenso einen umlaufenden Flansch aufweist, an dem wenigstens ein zu dem Fixierelement des ersten Klemmringes kompatibles Fixierelement angebracht ist,
  • – und dass beide Klemmringe jeweils eine freie, umlaufende Innenkante besitzen, an der mehrere Klemmbügel oder Klammern verteilt angeordnet sind, so dass der Öffnungsrand der Dichtungsbahn durch die Klemmbügel bzw. Klammern und die zusätzlichen, an den Flanschen angeordneten Fixierelemente zusammengehalten ist.

Vom Vorteil ist, dass die Fixierelemente keine die Folienbahn durchdringenden Spitzen, sondern am Flansch des einen Klemmringes angeordnete Vorsprünge sind, die über den aufgelegten Öffnungsrand der Unterspannbahn gegen entsprechende Vertiefungen am Flansch des anderen Klemmringes drücken. Die Verklemmung der beiden Klemmringe erfolgt mit Hilfe der vorgenannten Klemmbügel oder Klammern.

Vorzugsweise ist der Klemmbügel einstückig aus hartem Kunststoff hergestellt. Wichtig ist, dass der Klemmbügel ein Rastelement aufweist, in das die Innenkante eines der Klemmringe einrasten kann.

Vorzugsweise sind die Klemmbügel fest an einer der Auflagefläche abgewandten Innenfläche des unteren Klemmringes angebracht.

Die begriffe „unten", „untere", „oben", „obere" und dgl. beziehen sich auf die Lage einer an der Dachkonstruktion montierten Umrandung.

Die Vertiefungen und Vorsprünge können punkt- bzw. stellenweise an den beiden Flanschen verteilt sein. Die einzelnen zueinander kompatiblen Vertiefungen und Vorsprünge können beispielsweise spitz- oder kuppelförmig sein.

Die Vertiefungen und Vorsprünge können auch waschbrettartig an dem Flansch angeordnet sein. Schließlich können sie in Form von umlaufenden Rillen und entsprechend ausgeführten Vorsprüngen vorliegen.

Die Aufgabe der Erfindung kann bei einer anderen gattungsgemäßen Umrandung dadurch gelöst werden, dass einer der beiden Klemmringe eine freie, umlaufende Innenkante besitzt und an dieser ein umlaufender Wulst oder eine umlaufende Verdickung angeordnet ist, mit dem oder mit der die zweite umlaufende Innenkante des entsprechenden Klemmringes eine umlaufende Rastverbindung bildet, so dass der Öffnungsrand der Dichtungsbahn durch die Rastverbindung und die zusätzlichen, an den Flanschen angeordneten Fixierelemente zusammengehalten ist.

Diese Ausführung setzt eine ausreichende Elastizität wenigstens eines der beiden Klemmringe voraus. Beispielsweise kann der untere Klemmring mit Wulst elastisch verformbar sein, wodurch er deformiert, d. h. zusammengequetscht werden kann, damit sich der obere Klemmring an den unteren derart aufschieben lässt, dass die Innenkante des oberen Klemmringes in den nach außen gerichteten Wulst einrastet.

Der Wulst kann auch an dem oberen Klemmring angeordnet sein. In diesem Fall zeigt eine freie Kante des Wulstes ins Innere der Öffnung der Dachunterspannbahn.

Es ist nicht zu übersehen, dass sich die umlaufende, den Wulst aufweisende Rastverbindung auch bei den herkömmlichen, flanschlosen Klemmringen verwenden lässt. Hierbei kann wenigstens eine der mit der Folienbahn zu kontaktierenden konischen Mantelflächen der Klemmringe mit reibungserhöhenden Strukturen versehen sein.

Die Aufgabe der Erfindung kann bei einer weiteren gattungsgemäßen Umrandung dadurch gelöst werden, dass an einer freien, umlaufenden Innenkante des Klemmringes wenigstens eine klappbare Lasche angeordnet ist, die im Bereich der Innenkante mit dem Klemmring über ein Scharnier verbunden ist, so dass der Öffnungsrand der Dichtungsbahn durch die umgeklappten, gegen die umlaufende, konische Auflagefläche des Klemmringes drückenden Laschen zusammengehalten ist.

Bei dieser Ausführung ist nur ein einziger Klemmring erforderlich. Die Aufgabe der Befestigung übernehmen die Laschen, die sowohl nach außen als auch nach innen umgeklappt werden können. Hierbei kann eine zusätzliche Rastverbindung der Lasche mit dem konischen Mantel des Klemmringes zum Einsatz kommen. Die Lasche kann einstückig mit dem Klemmring gefertigt sein und über ein sogenanntes Folienscharnier verfügen, das durch Materialverdünnung entstanden ist.

Die Aufgabe der Erfindung kann bei einer weiteren gattungsgemäßen Umrandung dadurch gelöst werden, dass der Klemmring über wenigstens einen Klettverschluß-Abschnitt mit dem Öffnungsrand der Dichtungsbahn verbunden ist.

Der Klettverschluß-Abschnitt kann an der konischen Auflagefläche und wenn erforderlich, auch am Flansch des Klemmringes angeordnet sein.

Schließlich ist denkbar und technisch ausführbar, die Umrandung aus einem einzigen Klemmring anzufertigen, mit dem der Öffnungsrand der Dichtungsfolie über wenigstens einen plastisch verformbaren Klebeband-Abschnitt, vorzugsweise aus Butylkautschuk, verbunden ist. Da der Butylkautschuk plastisch verformbar ist, lässt sich allen praktisch vorkommenden Verformungen bei der Montage und über die Standzeit plastisch anpassen. Außerdem zeichnet sich diese Klebefolie durch ausgezeichnete Wetter-, Ozon- und Alterungsbeständigkeit aus. Die Klebeband-Abschnitte können Klebestreifen sein, die beispielsweise senkrecht zur Innenkante des Klemmringes ausgerichtet auf die Auflagefläche des Klemmringes aufgeklebt und mit einem abziehbaren Folien- oder Papierschutzstreifen abgedeckt sind.

Vorteilhaft für die Montage der Umrandung ist, die Innenkante des Klemmringes mit einer rauhen Oberflächenstruktur oder mit mehreren nach oben zeigenden Zentrierelementen, wie einstückig mit dem Klemmring ausgeführten Spitzen, zu versehen. Die Spitzen können über eine Materialverdünnung in das übrige Material des Klemmringes übergehen.

Als Materialien für die Klemmringe eignen sich Kunststoffe, insbesondere Duroplaste, aber auch unterschiedliche gummiartige Werkstoffe. Es ist nicht ausgeschlossen, die Klemmringe aus elastischem, dünnem Metallblech oder aus harzimprägniertem Textilmaterial herzustellen.

Die Erfindung wird anhand der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Die Figuren zeigen:

1 Umrandung einer Öffnung in der Dichtungsbahn in einer perspektivischen, auseinandergezogenen Darstellung,

2 Umrandung mit sichtbaren Zentrierspitzen, ebenso in einer perspektivischen, auseinandergezogenen Darstellung,

3 Umrandung gemäß der 2 vor dem Verklemmen der Dichtungsbahn, in einer Seitenansicht;

4 Umrandung gemäß der 3 in Draufsicht, nach der Montage;

5a bis 5c unterschiedliche Fixierelemente am Flansch;

6 und 7 Anbringung von Klemmbügeln;

8 Umrandung mit einem umlaufenden Wulst, in einer schematischen Schnittdarstellung;

9 eine weitere Umrandung mit einem umlaufenden Wulst, in einer schemati schen Schnittdarstellung;

10 die Umrandung gemäß der 9 mit einer sichtbaren Zentrierspitze;

11 Umrandung mit einer umlaufenden Verdickung, in einer schematischen Schnittdarstellung;

12 und 14 Detail eines Klemmringes mit einer Lasche;

15 eine Umrandung mit umgeklappten Laschen gemäß der 14, in Draufsicht;

16 u. 17 Details eines Klemmringes mit einer Klammer;

18 u. 19 Details eines Klemmringes mit Klettverschluß;

20 Einbausituation an einem Steildach, in einem schematischen Schnitt.

In den 1 bis 4 ist eine erste Ausführungsform (Bezugszahl 100) einer Umrandung dargestellt. Es handelt sich um Einfassung einer länglichen Öffnung 2, die in einer Dachunterspannbahn 1 eines Steildaches 35 (vgl. 20) ausgeschnitten ist. Die Umrandung 100 weist zwei dünnwandige Klemmringe 5, 6 auf, die ineinander geschoben sind (vgl. 4 und 20) und einen Öffnungsrand 20 der Dachunterspannbahn 1 zusammenhalten.

Die in der 2 gezeigten Klemmringe 5, 6 weisen jeweils einen umlaufenden, konischen und in Draufsicht ovalen Mantel 36 auf, der in einen flachen Flansch 12.1, 12.2 übergeht. Der Flansch 12.1, 12.2 läuft in eine ebenfalls in Draufsicht auf den Klemmring ovale Außenkante 37 aus. In einem nicht verformten bzw. im montierten Zustand (4; 20) bildet der Flansch 12.1 eine im wesentlichen ebene Basisfläche E, die der eingespannten Dachunterspannbahn 1 entspricht. Weiterhin weist der Mantel des unteren Klemmringes 5 eine Auflagefläche 10 auf, auf die der Öffnungsrand 20 der Dachunterspannbahn 1 legbar und durch den konischen Mantel 36 des oberen Klemmringes 6 zusammendrückbar ist.

Die in der 1 dargestellten Klemmringe 5, 6 zeichnen sich durch einen Flansch 12.3, 12.4 mit einer rechteckigen Außenkante 38 und durch einen prismatischen Mantel 39 aus. Eine Innenkante 8 des Klemmringes ist in Draufsicht oval und bildet einen etwa 800 cm2 großen Lüftungsquerschnitt. Zum Vergleich: Die ovalen Klemmringe in der in 2 gezeigten Form sind für einen etwa 200 cm2 großen Lüftungsquerschnitt ausgelegt.

Eine zuverlässige und dauerhafte, jedoch lösbare Befestigung der Klemmringe am Öffnungsrand 20 lässt sich realisieren mit Hilfe von Klemmbügeln 11.1...11.4. Die aus Hartkunststoff hergestellten, einstückigen Klemmbügel 11.1...11.4 weisen jeweils einen länglichen, geraden, sich nahezu über die Höhe des Klemmringes erstreckenden Bügelschenkel 23 (vgl. auch 6 und 7) und einen über die Innenkante 8 ragenden Rastkopf 21 auf und sind an einer Innenfläche 15 des unteren Klemmringes 5 fest angebracht, beispielsweise verklebt. Die 6 und 7 zeigen unterschiedliche Formen des Rastkopfes 21, nämlich in Form einer runden Verdickung (rechte Seite der 6) oder in Form eines um etwa 180° (linke Seite der 6) bzw. etwa winkelig gebogenen Schenkelteils (Rastnase 22; 7).

Der Verbesserung der Befestigung der Umrandung an der Dachunterspannbahn 1 tragen noch zusätzliche, an den Flanschen 12.1, 12.2 angeordneten Fixierelemente 7, 17 bei, die den 5a bis 5c zu entnehmen sind. Wie die vergrößerten Details der Flanschen zeigen, sind die zueinander kompatiblen Fixierelemente 7, 17 kuppel- bzw. spitzförmige Vertiefungen und Vorsprünge (5a und 5b). Die in der 7 gezeigten Vertiefungen und Vorsprünge verlaufen wellenartig.

Zur Vereinfachung der Montage sind noch Zentrierspitzen 14.1...14.6 vorgesehen, die über die Innenkante 8 des Klemmringes nach oben ragen. Die Zentrierspitzen 14.1...14.6 sind einteilig mit dem Klemmring 5 ausgeführt und verfügen über eine starke Materialverengung 40 am Übergang zur Innenkante 8.

Die Zentrierspitzen sind nur für Montagezwecke vorgesehen und dienen dazu, die genaue Positionierung und Ausschneiden der Öffnung 2 an der Dachunterspannbahn 1 zu erleichtern.

Bei der Montage der Umrandung 100 wird zuerst der Klemmring mit den nach unten gerichteten Spitzen auf die eingespannte Dachunterspannbahn 1 gelegt und angedrückt, so dass der Klemmring nicht wegrutscht und die Öffnung 2 in der Folie mit einem scharfen Messer entlang der Innenkante 8 geschnitten werden kann.

Nach der erfolgten Zentrierung und nach dem Ausschneiden der Öffnung 2 können die Spitzen mit einfachem Werkzeug entfernt, insbesondere abgebrochen werden.

Danach wird der untere Klemmring 5 durch die ausgeschnittene Öffnung 2 unter die Dachunterspannbahn 1 eingeschoben und dort positioniert, wobei sich der Öffnungsrand 20 an die Auflagefläche 10 anlegt. Beim Aufeinanderschieben der beiden Klemmringe rastet die umlaufende Innenkante 18 des oberen Klemmringes 6 in den Klemmbügel ein.

In den 8 bis 10 ist eine ebenfalls aus zwei Klemmringen 5, 6 bestehende Umrandung 200 dargestellt, von denen der untere gemäß der 8 einen umlaufenden Wulst 16 mit einer nach außen zeigenden freien Kante 24 aufweist. Beim Ineinanderschieben rastet die umlaufende Innenkante 18 des oberen Klemmringes in den Wulst 16 ein und bildet damit eine umlaufende Rastverbindung 30. Die

10 zeigt eine von mehreren an der Innenkante 18 des oberen Klemmringes 6 angeordneten Zentrierspitzen 14.1...14.n, die vor dem Aufsetzen entfernt worden sind.

Gemäß der 9 ist der obere Klemmring 6 mit einem ähnlichen Wulst 26 versehen, jedoch mit einer ins Innere der Umrandung zeigenden umlaufenden freien Kante 25.

Anstelle eines Wulstes kann, wie die 11 zeigt, eine umlaufende Verdickung 41 vorliegen.

Eine andere Ausführungsform der Umrandung (Bezugszahl 400) ist in den 12 bis 15 vereinfacht dargestellt. Die Umrandung weist nur einen einzigen Klemmring 4 auf, dessen Innenkante 8 mehrere Laschen 9.1...9.6 (vgl. 15) aufweist. Die Laschen sind jeweils über ein Folienscharnier 19 mit dem Klemmring verbunden. Gemäß den 12 und 13 ist die Lasche mit einer Öffnung 28 versehen, in die ein am konischen Mantel 36 angeordnetes knopfartiges Rastelement 29 eindringt. Ferner weist die Lasche 9.1...9.6 einen an ihrer freien Kante 31 angeordneten Vorsprung 32 auf, der nach dem Umklappen über die Dachunterspannbahn 1 gegen den Mantel 36 drückt. Die Lasche 9.1...9.6 ist entweder nach innen (12 und 13) oder nach außen (14) klappbar.

Die 18 und 19 zeigen eine weitere mögliche Ausführungsform der Umrandung (Bezugszahl 500), bei der als Befestigungselemente der Folienbahn mit einem einzigen Klemmring 3 mehrere Klettverschluß-Abschnitte 33 zum Einsatz kommen. Die rechteckigen oder runden Klettverschluß-Abschnitte 33 können auf der Auflagefläche 10 und am Flansch (19) angeordnet sein. Bei einer anderen Ausführungsform (nicht dargestellt) sind anstelle der Klettverschluß-Abschnitte Klebeband-Abschnitte aus Butylkautschuk vorgesehen.

Schließlich zeigen die 16 und 17 einfache Klammern 13.1...13.n mit Klemmbacken, mit denen der Öffnungsrand 20 der Dachunterspannbahn 1 am konischen Mantel 36 des Klemmringes zusammengehalten ist.

1Dichtungsbahn 2Öffnung 3Klemmring 4Klemmring 5Klemmring 6Klemmring 7Fixierelement 8Innenkante 9.1....9.nLasche 10Auflagefläche 11.1....11.nKlemmbügel 12.1, 12.2Flansch 12.3, 12.4Flansch 13.1....13.nKlammer 14.1....14.nZentrierspitze 15Innenfläche (v. 5) 16Wulst 17Fixierelement 18Innenkante 19Scharnier 20Öffnungsrand 21Rastkopf 22Rastnase 23Bügelschenkel 24Kante (v. 16) 25Kante (v. 26) 26Wulst 28; 29Einrastelement 30Rastverbindung (umlaufend) 31Kante (v. 9) 32Vorsprung (v. 9) 33Klettverschluß-Abschnitt 34Außenkante (v. 12) 35Steildach 36Mantel (v. Klemmring) 37Außenkante 38Außenkante 39Mantel 40Materialverengung 41Verdickung EBasisfläche 100...500Umrandung

Anspruch[de]
  1. Umrandung (100) einer in einer flexiblen Dichtungsbahn eingearbeiteten Öffnung (2), insbesondere in einer an der Dachunterkonstruktion eingespannten Dachunterspannbahn, mit wenigstens einem elastisch verformbaren Klemmring, der eine umlaufende, konische Auflagefläche aufweist, an welche ein Öffnungsrand (20) der Dichtungsbahn (1) aufgelegt und dort fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass

    – der Klemmring (5) einen umlaufenden, eine Basisfläche (E) bildenden Flansch (12.1) aufweist, an dem wenigstens ein zusätzliches Fixierelement (7) angebracht ist,

    – auf dem ersten Klemmring (5) ein weiterer Klemmring (6) aufgesetzt ist, der ebenso einen umlaufenden Flansch (12.2) aufweist, an dem wenigstens ein zu dem Fixierelement (7) des ersten Klemmringes kompatibles Fixierelement (17) angebracht ist,

    – und dass beide Klemmringe (5, 6) jeweils eine freie, umlaufende Innenkante (8, 18) besitzen, an der mehrere Klemmbügel (11.1....11.n) oder Klammern (13.1....13.n) verteilt angeordnet sind, so dass der Öffnungsrand (20) der Dichtungsbahn (1) durch die Klemmbügel (11.1..11.n) bzw. Klammern (13.1....13.n) und die zusätzlichen, an den Flanschen (12.1, 12.2) angeordneten Fixierelemente (7; 17) zusammengehalten ist.
  2. Umrandung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmbügel (11.1....11.n) an einer Innenfläche (15) des ersten, im montierten Zustand der Dachunterkonstruktion zugewandten Klemmringes (5) angebracht ist und dass die umlaufende Innenkante (18) des zweiten Klemmringes (6), der auf dem ersten Klemmring (5) aufgesetzt ist, in den Klemmbügel (11.1....11.n) einrastet.
  3. Umrandung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmbügel (11.1....11.n) einen an der Innenfläche (15) des Klemmringes (5) angeklebten BügelHebelarm (23) aufweist, der mit einem über die Innenkante (8) des Klemmringes hinausragenden Rastkopf (21) bzw. mit einer Rastnase (22) endet.
  4. Umrandung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Fixierelemente (7; 17) durch die an den Flanschen (12.1, 12.2) eingearbeiteten Vertiefungen und entsprechenden Vorsprünge gebildet sind.
  5. Umrandung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen und zu den Vertiefungen kompatiblen Vorsprünge stellenweise an den Flanschen (12.1, 12.2) verteilt sind.
  6. Umrandung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen und zu den Vertiefungen kompatible Vorsprünge über den ganzen Umfang der Umrandung verlaufen.
  7. Umrandung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen und zu den Vertiefungen kompatible Vorsprünge waschbrettartig an dem Flansch (12.1, 12.2) verlaufen.
  8. Umrandung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freie, umlaufende Innenkante (8) des Klemmringes (5) mit reibungserhöhenden Strukturen versehen sind.
  9. Umrandung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die reibungserhöhende Struktur mehrere vorstehende Zentrierspitzen (14.1....14.n) aufweist.
  10. Umrandung (200; 300) einer in einer flexiblen Dichtungsbahn eingearbeiteten Öffnung (2), insbesondere in einer an der Dachunterkonstruktion eingespannten Dachunterspannbahn, mit wenigstens einem elastisch verformbaren Klemmring, der eine umlaufende, konische Auflagefläche aufweist, an welche ein Öffnungsrand (20) der Dichtungsbahn (1) aufgelegt und dort fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass

    – der Klemmring (5) einen umlaufenden, eine Basisfläche (E) bildenden Flansch (12.1) aufweist, an dem wenigstens ein zusätzliches Fixierelement (7) angebracht ist,

    – auf dem Klemmring (5) ein weiterer Klemmring (6) aufgesetzt ist, der ebenso einen umlaufenden Flansch (12.2) aufweist, an dem wenigstens ein zu dem Fixierelement (7) des ersten Klemmringes kompatibles Fixierelement (17) eingebracht ist,

    – dass einer der beiden Klemmringe (5, 6) eine freie, umlaufende Innenkante (8, 18) besitzt, und dass an einer der Innenkanten (8, 18) ein umlaufender Wulst (16; 26) oder eine umlaufende Verdickung angeordnet ist, mit dem oder mit der die zweite umlaufende Innenkante des entsprechenden Klemmringes eine umlaufende Rastverbindung (30) bildet, so dass der Öffnungsrand (20) der Dichtungsbahn (1) durch die Rastverbindung (30) und die zusätzlichen, an den Flanschen (12.1, 12.2) angeordneten Fixierelemente (7; 17) zusammengehalten ist.
  11. Umrandung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der umlaufende Wulst (16) mit seiner freien Kante (24) nach außen zeigt.
  12. Umrandung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der umlaufende Wulst (26) mit seiner freien Kante (25) ins Innere der Öffnung (2) an der Dachunterspannbahn zeigt.
  13. Umrandung (400) einer in einer flexiblen Dichtungsbahn eingearbeiteten Öffnung (2), insbesondere in einer an der Dachunterkonstruktion eingespannten Dachunterspannbahn, mit wenigstens einem elastisch verformbaren Klemmring, der eine umlaufende, konische Auflagefläche aufweist, an welche ein Öffnungsrand (20) der Dichtungsbahn (1) aufgelegt und dort fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass an einer freien, umlaufenden Innenkante (8) des Klemmringes (4) wenigstens eine klappbare Lasche (9.1.....9.n) angeordnet ist, die im Bereich der Innenkante (8) mit dem Klemmring (4) über ein. Scharnier (19) verbunden ist, so dass der Öffnungsrand (20) der Dichtungsbahn (1) durch die umgeklappten, gegen die umlaufende, konische Auflagefläche (10) des Klemmringes drückenden Laschen (9.1....9.n) zusammengehalten ist.
  14. Umrandung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die klappbare Lasche (9.1....9.n) einstückig mit dem Klemmring (4) ausgeführt ist, und dass das Scharnier (19) ein durch Materialverdünnung entstandenes Folienscharnier ist.
  15. Umrandung nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (9.1....9.n) und der Klemmring (4) mit zueinander kompatiblen Einrastelementen (28; 29), wie Rastspitze und Öffnung, versehen sind.
  16. Umrandung nach Ansprüchen 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (9.1....9.n) an ihrer freien Kante (31) wenigstens einen Vorsprung (32) aufweist.
  17. Umrandung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (9.1....9.n) nach außen klappbar ist.
  18. Umrandung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (9.1....9.n). nach innen klappbar ist.
  19. Umrandung (500) einer in einer flexiblen Dichtungsbahn eingearbeiteten Öffnung (2), insbesondere in einer an der Dachunterkonstruktion eingespannten Dachunterspannbahn, mit wenigstens einem elastisch verformbaren Klemmring, der eine umlaufende, konische Auflagefläche aufweist, an welche ein Öffnungsrand (20) der Dichtungsbahn (1) aufgelegt und dort fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmring (3) über wenigstens einen Klettverschluß-Abschnitt (33) mit dem Öffnungsrand (20) der Dichtungsbahn (1) verbunden ist.
  20. Umrandung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenkante (8; 18) des Klemmringes in Projektion auf die in der Dachunterspannbahn eingearbeitete Öffnung (2) kreisrund oder oval ist, wobei der Flansch (12.1, 12.2) in eine kreisrunde, ovale oder polygonale Außenkante (37; 38) ausläuft.
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






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