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Dokumentenidentifikation DE202004017072U1 24.02.2005
Titel Döner-Grillsystem
Anmelder Celik, Denis, 63322 Rödermark, DE
DE-Aktenzeichen 202004017072
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 24.02.2005
Registration date 20.01.2005
Application date from patent application 05.11.2004
IPC-Hauptklasse A47J 37/04

Beschreibung[de]

Döner-Grillgeräte üblicher Bauart bestehen aus einem Dönergrill (Gas- o. Elektrobeheizt), einem Elektrodrehmotor und einem Spieß. Das Dönerfleisch wird üblicherweise an einem Vierkantrohr-Spieß angebracht. In diesen Vierkantrohr-Spieß wird der Spieß des Grills eingeschoben und am Dönergrill vertikal arretiert. Das Dönerfleisch am Spieß wird dabei entweder per Hand oder üblicherweise mit einem Elektromotor um die eigene Achse gedreht. Die Geräte verfügen über keine elektronische Intelligenz, die Qualität, Verbrauch feststellen oder Auskunft über Fleischsorte etc. ausgeben kann.

Im Schnitt wiegen die fertigen Fleischspieße ca. 50 kg. Da das Fleisch je nach Verbrauch einen gewissen Abstand zum Grill haben muss, wird es öfter am Grill neu positioniert. Diese Positionierung erfordert – angesichts des Dönergewichtes von Teilweise bis zu 90 kg und mehr – einen gewissen Kraftaufwand und ist eher eine Arbeit für kräftige Personen. Die Positionierung geschieht manuell mit Hilfe eines an einem Vierkantstahlstab montierten Verschiebemechanismus und einer Arretierschraube. Eine elektronische Positionierung zur Arbeitserleichterung steht bei handelsüblichen Geräten nicht zur Verfügung.

Folgende zeitgemäße Qualitäts-, Ergonomie-, Gastronomie- und Marketing-Anforderungen erfüllen die Döner-Grillgeräte nach jetzigem Stand der Technik nicht:

  • 1. Qualitätssicherung vom Hersteller bis zum Konsumenten

    Die Kühlkette ab der Herstellung bis zum Verbrauch sollte nicht unterbrochen werden. Ebenso dürfen Döner-Fleischspieße, wegen der drohenden Gefahr einer Lebensmittelinfektion, nicht über einen bestimmten Zeitraum hinaus am Grillgerät weiterverarbeitet werden.
  • 2. Prüfbarkeit der Originalität und der Herkunft

    Solange der Döner – sofern er aus einer Fabrikherstellung stammt – aus seiner Schutzfolie befreit wird, kann dieser dann nicht ohne weiteres einem Hersteller zugeordnet werden.
  • 3. Verbrauchskontrolle

    Lizenzgeber (für Imbiss-Wagen, Schnellgastronomie usw.), die Döner-Fleischspieße an ihre Lizenznehmer liefern, können den tatsächlichen Verbrauch der Döner-Fleischspieße ihrer Lizenznehmer nicht nachprüfen, da die Lizenznehmer unerlaubt Spieße – die ohne weiteres sich nicht von denen der Lizenzgeber unterscheiden – über dritte beziehen können.
  • 4. Markenkennzeichnung (Marke als Qualitäts- und Unterscheidungskriterium)

    Die auf Qualität geprüften Döner-Fleischspieße eines Markenherstellers, eines System -u. Schnellgastronomiebetreibers oder von Franchisegebern usw. unterscheiden sich am Grillgerät nicht mehr von beliebigen Dönern sonstiger Herkunft und sind für die Konsumenten optisch nicht mehr zu unterscheiden.
  • 5. Typenkennzeichnung

    Ein Döner-Fleischspieß kann aus unterschiedlichsten Mixturen (Fleischsorten, Gewürzen usw.) bestehen. Den Konsumsenten wird jedoch meistens nicht mitgeteilt, was am Spieß hängt (ob mit oder ohne Absicht bleibt dahingestellt).
  • 6. Ergonomie

    Schwere Fleischspieße erfordern bei der ständigen Neupositionierung am Grillgerät eine gewisse Kraftanstrengung, ebenso ist die obere Positionierungseinheit meist an einer ungünstigen Höhe.
  • 7. Hygiene

    Das Gehäuse der Grillgeräte ist vor Fettspritzern und damit einhergehenden Ablagerungen und Verfärbungen nicht geschützt. Viele der Grillgeräte sehen bereits nach einer kurzen Zeit optisch unappetitlich aus und sind nicht einfach zu reinigen. Dies entspricht jedoch – bei der ständigen optischen Präsenz dieser Geräte vor den Kunden – nicht den hohen Qualitätsanforderungen der Betreiber von Schnellgastronomie-Ketten.

Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegen die oben genannten Anforderungen zugrunde, die es erforderlich machten ein Döner-Grillsystem zu schaffen, das es ermöglicht,

  • 1. die Qualität des Fleischproduktes nach der Fertigung beim Hersteller aufrechtzuerhalten und bei Nichteinhaltung der Richtlinien den Verbrauch bzw. den Konsum möglichst zu verhindern;
  • 2. die Herkunftskennzeichnung des Fleisches von der Auslieferung ab Hersteller bis zum endgültigen Verbrauch aufrechtzuerhalten und jedem sichtbar kenntlich bzw. bei gegebener Erfordernis nachprüfbar zu machen;
  • 3. für Lizenzgeber (Franchisegeber etc.), Vertragspartner, sonstige Berechtigte usw. den Verbrauch des Fleischproduktes am Grillgerät nachzuprüfen;
  • 4. für Lizenzgeber (Franchisegeber etc.), Vertragspartner, Fleischprodukt-Hersteller etc., ihren Döner mit Markennamen und/oder Echtheitszeichen- u. Informationen zu versehen und diese Originalität für die Zielgruppe zu kommunizieren;
  • 5. für den Verbraucher und Konsumenten die Fleischsorte (Mixtur, Inhaltsstoffe etc.) sichtbar zu machen;
  • 6. das Gerät ergonomischer und kraftschonender zu Bedienen um so den geeigneten Personalkreis zu flexibilisieren.
  • 7. das Grillgerät so einfach- und effizient wie möglich zu reinigen.

Die Ausführungsbeispiele der Komponenten der im Schutzanspruch 1 genannten Erfindung werden anhand der 117 aufgezeigt. Dargestellt wird bei:

1 das Döner-Grillsystem 37 mit integriertem Scanner 38; Steuerungseinheit 11 mit den Bedienelementen 12,13,14,17,18, dem Datenanschluss 15 und dem Display 16; einem Dönermotor 6 mit Schienenführung 7; zwei weiteren Motoren 10,19 für Gewindespindelpositionierung 8,20 sowie den fertig montierten Döner-Fleischspieß 23,2 mit Kennzeichnungsschild 3 (hier in runder Ausführung),

2 der Vierkantrohr-Döner-Fleischspieß 23 mit Führungsprofilen 25 und Arretierungsstelle 24,

3 der Motorspieß 2 mit Führungsnuten 28, Führungslöchern 27 im Kopf zur Aufnahme der Führungszunge 29 und der aufgesetzten Tragescheibe 39,

4 eine Draufsicht auf den Motorspieß 2 mit Führungsnuten 28,

5 den Motorstangen-Aufnahmekopf 9 mit der Führungszunge 29,

6 den Vierkantrohr-Döner-Fleischspieß 23 mit arretiertem Kennzeichnungsschild 3, und der Schlüsselöffnung 40,

7 das Kennzeichnungsschild 3 in Dreiecksform mit dem Führungsloch 5, dem Barcodeeinschub 4 und der Schlüsselöffnung 40,

8 das Kennzeichnungsschild 3 in Viereckform mit dem Führungsloch 5 und dem Barcodeeinschub 4 und der Schlüsselöffnung 40,

9 das Kennzeichnungsschild 3 in flacher Keilform mit dem Führungsloch 5 und dem Barcodeeinschub 4 und der Schlüsselöffnung 40,

10 das Kennzeichnungsschild 3 als Zweiteiler in runder Form mit dem Führungsloch 5, dem Barcodeeinschub 4, der Scharnier- bzw. Einhakbefestigung 30, der Schließvorrichtung 31 und der Schlüsselöffnung 40,

11 den portablen Dönerscanner (Funk- u. Lasertechnik) 32 in Bedienersicht und Seitenansicht mit dem Display 33, den Bedienungstasten 34 und dem Scannfenster 35,

12 den Dönermotor 6 in einer Ausführung ohne Gewindespindelführung, mit Stromzuführung über die Gleitschienen 7 und zwei Hebelarmen 36,

13 die große, externe LED-Displayeinheit 39

14 das Vierkantrohr-Döner-Fleischspieß 40 in einer einfacheren Ausführung mit U-förmigem Aufnahmeprofil für die zweiteilige Ausführung des Marken- u. Kennzeichnungsschilds 42

15 die Seitenansicht des Vierkantrohr-Döner-Fleischspieß 40 mit dem U-förmigen Aufnahmeprofil 43

16 die Draufsicht auf das Marken- u. Kennzeichnungsschild 42 mit T-förmigem Einschiebeprofil

17 eine frontal Schnittansicht der unteren Spiessauflage 22

Die im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmale lösen die zuvor genannten Anforderungen auf folgende Art und weise:

Die „Anonymität" eines am Grillgerät hängenden Döner-Fleischspießes wird durch ein Kennzeichnungsschild 3 beseitigt. Das Kennzeichnungsschild 3 wird vom Dönerfleisch-Hersteller an dem mit einer Arretierungsstelle 24 versehenen Vierkantrohr-Spieß 23 befestigt und kann auch durch den Hersteller mit einem Spezialschlüssel (mechanisch o. magnetisch) wieder entfernt werden. Das aus hitzebeständigen Materialien bestehende Kennzeichnungsschild 3 kann rund o. oval, dreieckig, viereckig bis zum beliebigen Polygon oder Keilförmig (9) sein.

Modellvarianten: Das Kennzeichnungsschild 3 ist ein Einteiler (6 bis 9) und wird mit Hilfe eines Einrastmechanismus (mechanische Feder/magnetisch) oder mit einer Schraubmechanik (Spezialgewinde/Spezialbajonett) an der Arretierungsstelle 24 befestigt. Das Kennzeichnungsschild 3 ist ein Zweiteiler (10) mit Verbindungs-Scharnier/Haken 30 wird an der Arretierungsstelle 24 befestigt und mit einer Einrasttechnik 31 (magnetisch o. mechanisch) verschlossen. 1416 zeigen das Kennzeichnungsschild in einer weiter vereinfachten planen Form.

Das Kennzeichnungsschild 3 enthält les- und beschreibbare Chips (die Chips sind Stand der Technik) oder einen Einschub 4, der einen hitzebeständigen Barcodestreifen aufnehmen kann. Je nach Anforderung kann auch im Kennzeichnungsschild 3 beides (sowohl der Chip als auch der Einschub 4) integriert sein. Weiterhin nimmt das Kennzeichnungsschild 3 einen Temperatursensor auf, der mit Hilfe einer Elektronikeinheit, Informationen über die Temperaturschwankungen an den Chip weitergibt. Auf den Kennzeichnungsschildern 3 unterschiedlicher Form und Größe wird es nun möglich, einen Markennamen, ein Markenlogo o. Ähnliches zu implementieren oder Typen- o. Sortenkennzeichnung (Zusammensetzung des Fleisches usw.) für Konsumenten o. sonstige interessierte deutlich sichtbar anzubringen (z.B. durch die Farbe des Schildes, durch Symbole, Farbstreifenkodierung etc.). Ebenfalls ist es möglich, die Informationen des Kennzeichnungsschildes 3 über die Steuerungseinheit 11 an die große, externe Displayeinheit 37 zu senden (z.B. Markennamen und Fleischsorte).

Sobald der Döner-Fleischspieß (Vierkantrohr-Spieß 23 + Kennzeichnungsschild 3 + Motorspieß 2) am Grillgerät 37 arretiert und der Motor 6 über den Schalter 12 eingeschaltet wird, erfasst ein am Grillgerät 37 integrierter Scanner 38 (Laser o. Funk) die Informationen des am Kennzeichnungsschild 3 integrierten Chips und Barcodes und gibt diese Information an eine (je nach Grillgeräteausführung) interne oder externe Steuerungseinheit 11 zur Erfassung weiter. Der Motor 9 ist mit der Steuerungseinheit 11 elektronisch verbunden, so dass der Motor 9 ohne die korrekte Funktionsbereitschaft der Steuerungseinheit 11 nicht anlaufen kann.

Erfasst werden alle Informationen, die der Chip bzw. der Barcode beinhaltet (Hersteller, Herstellungsdatum, Einhaltung der Kühlkette, Aktuelles Datum, Gewicht, Typ/Sorte usw.).

Wenn die Steuerungseinheit 11 feststellt, dass die Kühlkette über eine kritisch lange Zeit über unterbrochen war, so läuft das Systemgrill nicht an und gibt ein nicht abschaltbares Alarmsignal von sich bis der Döner-Fleischspieß entfernt wird. Das Grillen von fehlerhaft gelagertem Fleisch und eine damit einhergehende Gesundheitsgefährdung der Konsumenten wird somit verhindert.

Bleibt der Döner-Fleischspieß (23+3) während der Verarbeitung länger als eine vom Hersteller angegebene und im Chip bzw. am Barcode erfasste Zeit (z.B. max. 8 Std.) am Grillgerät 37, gibt die Steuerungseinheit 11 ein Alarmsignal aus, das durch betätigen der Alarmtaste 14 an der Steuerungseinheit 11 für eine Stunde ausgesetzt werden kann. Dies kann maximal für zwei weitere Male getätigt werden, danach muss der Döner-Fleischspieß ausgewechselt werden. Der abgelaufene Döner-Fleischspieß (23+3) muss zur fachgerechten Wiederaufbereitung zurück und erhält dort für einen erneuten Einsatz (Reinigung u. Fleischbestückung) aktualisierte Barcode- bzw. Chipinformationen. Damit wird die Einhaltung der Qualität des Dönerfleisches gewährleistet und eine mögliche Gesundheitsgefährdung der Konsumenten vermieden.

Fehlermeldungen sowie der Grund eines Alarms werden am Display 16 verständlich dargestellt.

Die in der Steuerungseinheit 11 gespeicherten Informationen werden mit einem Funksystem oder per Kabel an ein Auslesegerät beliebiger Form (z.B. Palm, Handheld, Notebook usw.) übertragen oder mit dem Dönerscanner 32 zur Auswertung ausgelesen werden.

Mit dem Dönerscanner 32 (portable elektronische Funk- u. Laser-Einheit) können die Informationen des Kennzeichnungsschildes 3 sowie der Steuerungseinheit 11 ausgelesen und auf dem integrierten Display 33 ausgegeben werden. Somit können z.B. Kontrollorgane des Ordnungsamtes die Döner-Fleischspieße auf Ihre Herkunft, Chargennummer, Produktionszeit, Zusammensetzung usw. prüfen (entweder aus Routine oder bei Rückrufaktionen wegen Seuchengefahr).

Um eine Außerkraftsetzung der Speicher u. Kontrolleinheit 11 – indem ein Motor nach Stand der Technik verwendet wird – zu vermeiden, hat das Vierkantrohr-Spieß 23 erhabene Führungsprofile. Diese Führungsprofile verhindern, dass ein Spieß nach Stand der Technik in den Vierkantrohr-Spieß 23 eingeführt werden kann. In das neue Vierkantrohr- (o. Polygonrohr)-Spieß 23 kann nur ein mit dem neuen Motor 6 (verbunden mit Steuerungseinheit 11) kompatibler Motorspieß 2 – mit Führungsnuten 28 sowie einer Durchführung 27 eingeführt werden.

Der Dönermotor 6 auf Schienen 7 hat kein übliches Stromkabel, sondern wird über die in den Schienen 7 integrierten Stromleitungen versorgt. Eine Arretierungsschraube (Stand der Technik) ist ebenfalls nicht erforderlich, da der Dönermotor 6 an einer Gewindespindelstange 8 arretiert wird und somit nicht verrutschen kann. Die Gewindespindelstange 8 wird mit einem eigenen Motor 10 angetrieben und mit dem Wipptaster 17 kann der Dönermotor 6 mitsamt des Döner-Fleischspießes ohne besonderen Kraftaufwand positioniert werden. Die untere Positionierung ist zusätzlich separat einstellbar, da der Neigungswinkel des konischen Fleischspießes zwecks gleichmäßiger Wärmezufuhr gelegentlich leicht verändert werden muss. Die untere Gewindespindelstange wird mit einem eigenen Motor 19 und mit dem Wipptaster 18 ebenfalls ohne Kraftaufwand positioniert. Somit können auch Personen das Grillgerät 37 bedienen, die nicht über starke Kräfte verfügen (z.B. junge Damen).

Das Gehäuse des Grillsystems ist an der Frontseite mit einfach abnehmbaren Teilen verschalt. Die Grillfläche (Gas- o. Elektroheizeinheit) ist durch ein abnehmbares Fettfangsieb (je nach Grillgröße ein- o. mehrteilig) geschützt. Diese abnehmbaren Teile sind spülmaschinenfest und gewährleisten so eine besonders einfache Reinigung und Hygiene.


Anspruch[de]
  1. Döner-Grillsystem (Gas- o. Elektroheizeinheit) mit vertikal am Grillgerät montierbarem Fleisch-Spieß der über einen verschiebbaren Elektromotor um die eigene Achse gedreht wird, gekennzeichnet durch

    – eine integrierte Steuerungs- u. Informationsspeichereinheit (11) mit integriertem Funkscanner- und Datensender, den Bedienelementen Ein-/Ausschalter (12), Motorgeschwindigkeits-Regeldrehknopf (13), Alarmpausetaste (14), Motorpositionierungs-Wipptaster (17) und (18), einer Datenanschlussbuchse (15), dem Digitaldisplay (16), Stromanschlüsse sowie Steuerungsanschlüsse für weitere Grillgeräte auf der Rückseite;

    – einen integrierten Laserscanner (38) verbunden mit Steuerungseinheit (11);

    – einen Dönermotor (6) positioniert auf Doppelgleitschienen (7) mit Spiesaufnahmekopf (9), zwei Motoren (10) und (19), Gewindespindelstangen (8) und (20), Gewindespindelaufsatz (22), Spieß-Schlitten (21)

    – das Vierkantrohr-Döner-Fleischspieß (23) und Motorspieß (2);

    – das Fleischspieß Marken- u. Kennzeichnungsschild (3) und (42) (sowie Versionen ohne Abbildung);

    – abnehmbare Frontverschalung und Grillheizflächenschutz;

    – einen mobilen Laser- u. Funkscanner (32);

    – ein großes abnehmbares Display (Bildschirm) (39);

    – eine optionale Hebelarmpositionierung mit Zahnarretierung.
  2. Döner-Grillsystem nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Dönermotor (6) an der Gewindespindelstange (8) arretiert und so auf den Doppelschienen (7) geführt wird.
  3. Döner-Grillsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindespindelstangen (8) und (20) mit den Motoren (10) und (19) angetrieben und

    – über Wipptaster (17) und (18) gesteuert werden (zum positionieren des Dönerfleischspießes und leichte Veränderung des Neigungswinkels).
  4. Döner-Grillsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Dönermotor (6) kabellos ist, seine Stromzufuhr über die Gleitschienen (7) erhält und - ohne die Steuerungseinheit (11) nicht funktioniert.
  5. Döner-Grillsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Dönermotor (6) einen zu einer Seite offenen Spießaufnahmekopf (9) mit integrierter Zunge (29) hat, der den Motorspieß (2) aufnehmen kann (die Zunge (29) verhindert die Aufnahme von handelsüblichen Motorspießen)
  6. Döner-Grillsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der untere Gewindespindelaufsatz (22) (Spiessauflage) mit einem Kugellagerrad in einer U-Schiene (21) geführt ist,

    – eine Durchführung für Gewindespindel (20) und

    – außerhalb der Schiene eine weitere schmale Durchführung für ein Schutzblech (Schutz vor Verunreinigung) aufweist.
  7. Döner-Grillsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Vierkantrohr-Döner-Fleischspieß (23) eine Anschlussstelle (24) für die Aufnahme von Kennzeichnungsschild (3),

    – eine Integrationsmöglichkeit für Transponder-Chips,

    – auf der Innenseite ein bis mehrere erhabene Profile (25) aufweist.
  8. Döner-Grillsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der teilmassive Motorspieß (2) eine Durchführung (27) für die Zunge (29),

    – ein bis mehrere, Führungsnuten (28) und eine Arretierungsstelle für die abnehmbare Fleischauflage (39) aufweist.
  9. Döner-Grillsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Marken- u. Kennzeichnungsschilder der Ausführungsserie (3) sowohl in einteiliger als auch zweiteiliger Form und in variablen Formen und Größen wie keilförmig flach, rund/oval, dreieckig, viereckig, polygon sowie sonstige Silhouettenformen (z.B. die Form eines Logos)

    – eine Spießdurchführung (5),

    – eine innen liegende schließbare Spiesbefestigung (mechanisch/magnetisch),

    – einen Barcodestreifen-Einschub,

    – eine Entriegelungsöffnung (40) für mechanischen/magnetischen Schlüssel,

    – eine Integration einer austauschbaren Temperatur-Überwachungselektronik (Kühlkettenüberwachung),

    – eine Integration eines les- u. beschreibbaren Transponder-Chips (austauschbar) aufweisen.
  10. Döner-Grillsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (11) über den Laserscanner (38) und über den integrierten Funkscanner die Transponder-Chip- und Barcodedaten liest, auswertet, speichert mit externen Rechnern (Handheld, Notebook etc.) austauscht und

    – bei Fehlern oder Überschreitung von eingestellten Toleranzen einen Alarm ausgibt bzw. den Betrieb einstellt (z.B. bei Überschreitung der maximalen Verwendungszeit eines Fleischspießes das vom Hersteller im Transponderchip gespeichert ist oder wegen nicht eingehaltener Kühlkette),

    – Fehlermeldungen und Alarmgründe auf dem Display (16),

    – Informationen (z.B. Fleischsorte, Marke etc.) am optionalen großen Display (39) ausgibt.
  11. Döner-Grillsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (11) mit Software aktualisiert werden kann und

    – mit den rückseitigen Anschlüssen weitere Grillgeräte kontrollieren kann (z.B. als Kombination Doppel- o. Mehrfachgrill). Dabei kommt bei den weiteren angeschlossenen Grillgeräten eine wesentlich vereinfachte Steuerungseinheit zum Einsatz.
  12. Döner-Grillsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Kennzeichnungsschild (3) als Zweiteiler ebenfalls in verschiedenen Formen von flach, rund, dreieckig, viereckig, polygon bis zu sonstigen Silhouettenformen

    – an der Verbindungsstelle der zwei Einzelteile ein Scharnier bzw. eine Einhakvorrichtung,

    – an der offenen Stelle innen liegend eine Schließeinheit (mechanisch/magnetisch) aufweist.
  13. Döner-Grillsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Kennzeichnungsschild 3 in allen Varianten und Formen eine Werbeträgereigenschaft aufweist (Anbringungsmöglichkeit von Markenzeichen, Logos, Qualitätszeichen- u. Auszeichnung etc.) und zwar auch

    – an handelsüblichen Grillgeräten als flacher Zweiteiler (42) mit einer T-Förmigen Befestigungsstelle (44) in unterschiedlichen größen, befestigt am U-förmigen Einschub (43) der Döner-Fleischspießvariante (40) auch

    – in Sandwichbauweise (insbesondere für Silhouettenformen, hierbei können z.B. ein bis mehrere Logos um den Dönerfleischspieß -verschraubt, geklemmt o. magnetisch haftend - angeordnet werden) sowie

    – in Form von Schildern bzw. Fähnchen in verschiedenen Formvariationen, die an kleinen Spießen einfach oben in das Dönerfleisch gesteckt werden können.
  14. Döner-Grillsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (11) mit einem Bestellsystem verknüpft werden kann (z.B. in Schnellgastronomie-Betrieben mit höherem Verbrauch).
  15. Döner-Grillsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass ein portabler Laser u. Funkscanner (32) zum auslesen der Informationen vom Chip des Döner-Fleischspießes (23), vom Chip und Barcode des Kennzeichnungsschildes (3) und aus der Steuerungseinheit (11) zum Einsatz kommt (z.B. zur Kontrolle der gelieferten Fleischspieße auf Kühlkettenunterbrechung durch den Grillrestaurantbetreiber oder als Kontrollinstrument für Franchisegeber, Ordnungsämter etc.).
  16. Döner-Grillsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass Modellreihen bedingt statt der mit Motor betriebenen Fleischspießpositionierung eine Hebelarmpositionierung mit Zahnarretierung 36 zum Einsatz kommen kann. Dabei fallen die Motoren (10) und (19), die Gewindespindeln (8) und (20), der Gewindespindelaufsatz (22) weg. Der untere Schlitten (21) wird mit einer handelsüblichen Variante bestückt.
  17. Döner-Grillsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Front des Geräts sowie die Grillheizfläche mit spülmaschinengerechten, einfach abnehmbaren Teilen verschalt ist (die Grillheizfläche mit hitzedurchlässigem abnehmbarem Fettspritzschutz).
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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