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Schall- und/oder wärmeisolierendes Rohr - Dokument DE202004017583U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202004017583U1 24.02.2005
Titel Schall- und/oder wärmeisolierendes Rohr
Anmelder Recytex-Textilaufbereitung GmbH & Co. KG, 41751 Viersen, DE
Vertreter Bonsmann & Bonsmann Patentanwälte, 41063 Mönchengladbach
DE-Aktenzeichen 202004017583
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 24.02.2005
Registration date 20.01.2005
Application date from patent application 12.11.2004
IPC-Hauptklasse F16L 55/033
IPC-Nebenklasse F16L 59/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein schall- und/oder wärmeisolierendes Rohr, vorzugsweise zum Einsatz in Klimaanlagen, als Luftansaugrohr von Brennkraftmaschinen od. dgl..

Zur Rohrisolierung ist es bekannt, ein beispielsweise aus Metall oder Kunststoff bestehendes Rohr mit einem geeigneten Isolationsmaterial zu umwickeln. Auf diese Weise kann zwar eine relativ gute Schall- und Wärmeisolierung in radialer Richtung erzielt werden, aber durch das Isolationsmaterial wird nahezu keine Schallreduzierung in axialer Richtung des Rohres erzielt. Dies hat zur Folge, dass an einem Stirnende des Rohres eintretender Schall durch das Rohr weitergeleitet und unter nur geringen Schalldruckverlusten am anderen Stirnende wieder austritt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein schall- und/oder wärmeisolierendes Rohr zu schaffen, welches sowohl eine hohe Schallabsorptionswirkung als auch eine Wärmedämmwirkung aufweist, so dass der Schallpegel eines in das Rohr eintretenden Schalls erheblich reduziert wird. Gleichzeitig wird angestrebt, dass das Rohr eine hohe Festigkeit bei gleichzeitig großer Flexibilität aufweist.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, dass ein schraubenförmig gewundenes, Zwischenräume zwischen den Windungen aufweisendes Tragelement an diesem angebrachte und die Zwischenräume mindestens ausfüllende Rohrwandelemente trägt, und dass die Rohrwandelemente rohrinnenseitig als Vliesstofflage und rohraußenseitig als Flächengebilde ausgebildet sind.

Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Schutzansprüchen.

Das erfindungsgemäße Rohr ist somit nach Art eines Spiralschlauches ausgebildet, wobei das Rohr durch das schraubenförmig verbundene bzw. wendelförmig gewickelte Tragelement eine hohe Festigkeit bei gleichzeitig hoher Flexibilität erhält. Die Rohrwandung besteht aus einer oder mehreren Lagen Vliesstoff und einem außenseitig angeordneten Flächengebilde, welches beispielsweise als luftdicht abschließende aluminiumbeschichtete Polyethylenfolie ausgebildet sein kann. Diese Folie kann außerdem als Dekorschicht dienen. Die Vliesstofflagen bestehen aus schraubenförmig gewundenen Streifenmaterialien. Die Breite dieser Vliesstoffstreifen hängt von der Breite der Zwischenräume bzw. der Steigung der schraubenförmigen Windungen des Tragelementes ab. Auch das rohraußenseitig angeordnete Flächengebilde ist vorzugsweise als schraubenförmig gewundenes Streifenmaterial ausgebildet. Zur Befestigung der Streifenmaterialien weist das Tragelement Klemmeinrichtungen auf. Vorzugsweise ist das Tragelement als Klemmprofilstück ausgebildet, beispielsweise aus etwa U-förmig gebogenem Blech, wobei die Aufnahmeöffnung des Klemmprofilstücks im Zustand der schraubenförmigen Windung des Tragelementes der Rohrinnenseite zugewandt ist. Die Streifenmaterialien, also die eine oder mehrere Vliesstofflage bzw. -lagen und das rohraußenseitig angeordnete Flächengebilde sind mit ihren Seitenkanten in die Aufnahmeöffnung des Klemmprofilstücks geführt und werden somit festgeklemmt und gehalten. Die Herstellung des Rohres kann derart erfolgen, dass gleichzeitig das wendelförmige Wickeln des Tragelementes und die Zufuhr der Streifenmaterialien und deren Klemmverbindung mit dem Tragelement erfolgt. Die Breite der Zwischenräume bzw. die Steigung des Tragelementes und davon abhängig die Breite der Streifenmaterialien kann in gewissen Grenzen frei gewählt werden.

Je nach Anwendungsfall können unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen. Das rohraußenseitig vorgesehene Flächengebilde besteht zweckmäßigerweise aus einem optisch ansprechenden, Luft- und flüssigkeitsdichten sowie mechanisch hochbelastbarem Werkstoff.

In zweckmäßiger Ausgestaltung kann zwischen der rohrinnenseitigen Vliesstofflage und dem rohraußenseitigen Flächengebilde wenigstens eine weitere Zwischenvliesstofflage angeordnet sein, die nicht mit dem Tragelement verbunden, sondern ausschließlich von der rohrinnenseitigen Vliesstofflage und dem rohraußenseitigen Flächengebilde gehalten ist. Da diese Zwischenvliesstofflage nicht geklemmt wird, kann diese aus einem steiferen Material als die rohrinnenseitig angeordnete Vliesstofflage ausgebildet sein, was zur Erhöhung der Schallabsorption und/oder der Wärmedämmwirkung führt.

Die rohrinnenseitige Oberfläche der inneren Vliesstofflage ist zweckmäßigerweise so ausgebildet, dass einerseits keine Flusen od. dgl. aus der Vliesstofflage von einem in dem Rohr strömenden Medium mitgenommen werden können, und andererseits so offenporig ausgebildet sein, dass ein Eindringen und damit eine Absorption von Schallwellen ermöglicht wird. Dies kann durch eine geeignete Vliesstoffkonstruktion oder eine zusätzlich angebrachte Kaschierung, beispielsweise mit einer offenen Wirkware, einem Spinnvlies oder einer sonstigen geeigneten textilen Konstruktion, erfolgen.

Die Materialien der Vliesstofflagen können nach unterschiedlichen Herstellungsverfahren hergestellt sein. Es kann sich beispielsweise um Nadelvliese, thermisch gebundene Nadel- oder Wattevliese, wasserstrahlverfestigte Vliese, Malivliese oder geeignete Mischformen handeln, um je nach Anwendungsfall optimale akustische und/oder wärmedämmende anwendungsbezogene Eigenschaften zu erzielen.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:

1 einen schematischen Längsschnitt durch einen Abschnitt eines Rohres gemäß der Erfindung;

2 eine schematische perspektivische Darstellung eines Abschnittes eines Rohrs gemäß der Erfindung.

Ein schraubenförmig gewundenes Tragelement 1 ist als im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildetes Klemmprofilstück ausgebildet. Die Flanken 2 und 3 des Klemmprofilstücks enden in einer der Innenseite der schraubenförmigen Windung des Tragelementes zugewandten Aufnahmeöffnung 4. In diese Aufnahmeöffnung 4 sind die Seitenkanten von Rohrwandelementen eingeklemmt, welche in Längsrichtung die Zwischenräume bzw. Steigungen A zwischen den Windungen des Tragelementes ausfüllen. In den Zeichnungen dargestellt sind ein Flächengebilde 5, welches rohraußenseitig angeordnet ist, sowie eine Vliesstofflage 6, welche rohrinnenseitig angeordnet ist. Die Rohrwandelemente 5 und 6 sind, wie ersichtlich, mit ihren seitlichen Randbereichen in die Aufnahmeöffnung 4 des Tragelementes geführt, wobei die Seitenrandbereiche umgekantet und mittels der Flanken 2 und 3 festgeklemmt sind. Zwischen den Rohrwandelementen 5 und 6 befindet sich eine weitere Zwischenvliesstofflage 7, die nicht in das Tragelement eingeklemmt, sondern lediglich durch die rohrinnenseitige Vliesstofflage 6 und das rohraußenseitige Flächengebilde gehalten ist. Das rohraußenseitige Flächengebilde besteht aus einer luftdicht abschließenden aluminiumbeschichteten Polyethylenfolie, die gleichzeitig auch als Dekorschicht dienen kann.


Anspruch[de]
  1. Schall- und/oder wärmeisolierendes Rohr, vorzugsweise zum Einsatz in Klimaanlagen, als Luftansaugrohr von Brennkraftmaschinen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass ein schraubenförmig gewundenes, Zwischenräume (A) zwischen den Windungen aufweisendes Tragelement (1) an diesem angebrachte und die Zwischenräume (A) mindestens ausfüllende Rohrwandelemente trägt, und dass die Rohrwandelemente rohrinnenseitig als Vliesstofflage (6) und rohraußenseitig als Flächengebilde (5) ausgebildet sind.
  2. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (1) Klemmeinrichtungen zur Anbringung der Rohrwandelemente aufweist.
  3. Rohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (1) als Klemmprofilstück mit der Rohrinnenseite zugewandter Aufnahmeöffnung (4) aufweist, und dass die rohrinnenseitigen und die rohraußenseitigen Rohrwandelemente (6, 5) aus schraubenförmig gewundenen Streifenmaterialien von solcher Breite bestehen, dass die Zwischenräume (A) zwischen den Windungen des Tragelementes (1) ausgefüllt und die Seitenkanten der Streifenmaterialien in der Klemmeinrichtung des Tragelementes (1) gehalten sind.
  4. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrwandelemente zwischen der rohrinnenseitigen Vliesstofflage (6) und dem rohraußenseitigen Flächengebilde (5) wenigstens eine weitere Zwischenvliesstofflage (7) aufweisen.
  5. Rohr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenvliesstofflage (7) von der rohrinnenseitigen Vliesstofflage (6) und dem rohraußenseitigen Flächengebilde (5) gehalten und nicht mit dem Tragelement (1) verbunden ist.
  6. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff der Vliesstofflage (6) auf der Basis von Polyethersulfon (PES) ausgebildet ist.
  7. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff der Vliesstofflage (6) aus einem Chemiefaserwerkstoff auf der Basis von Aramidfasern (z.B. Kevlar ®) ausgebildet ist.
  8. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die rohrinnenseitigen Rohrwandelemente (6) aus mehreren Vliesstofflagen bestehen.
  9. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das rohraußenseitig angeordnete Flächengebilde (5) eine dekorative und/oder kraftstoffdichte und/oder mechanisch hochbelastbare Oberfläche aufweist.
  10. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das rohraußenseitige Flächengebilde als aluminiumbeschichtete Polyethylenfolie ausgebildet ist.
  11. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff der Zwischenvliesstofflage (7) im Vergleich zu dem Werkstoff des rohrinnenseitigen Rohrwandelementes vergleichsweise steif und/oder volumenstark ausgebildet ist.
  12. Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrinnenseite dahingehend ausgebildet ist, dass von einem in dem Rohr strömenden Strömungsmedium keine Partikel der Rohrinnenwandung mitgerissen werden können.
  13. Rohr nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die der Rohrinnenseite zugewandte Vliesstofflage (6) dahingehend ausgebildet ist, dass von einem in dem Rohr strömenden Strömungsmedium keine Partikel mitgerissen werden können.
  14. Rohr nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrinnenseite eine Kaschierung aufweist.
  15. Rohr nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kaschierung aus einer offenen Wirkware, einem Spinnvlies oder einer sonstigen geeigneten textilen Konstruktion besteht.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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