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Dokumentenidentifikation DE202004017856U1 24.02.2005
Titel Verbindungselement für Profile
Anmelder MEPA - Pauli und Menden GmbH, 53619 Rheinbreitbach, DE
Vertreter Harwardt Neumann Patent- und Rechtsanwälte, 53721 Siegburg
DE-Aktenzeichen 202004017856
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 24.02.2005
Registration date 20.01.2005
Application date from patent application 17.11.2004
IPC-Hauptklasse E04B 1/58

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verbindungselement zur Befestigung zweier Profile. Mittels derartiger Verbindungselemente und Profile werden Traggestelle, insbesondere Vorwandgestelle für Sanitärinstallationen, zusammengebaut.

Aus der DE 94 07 526 U1 ist ein Verbindungselement zum Anschließen zweier rechtwinklig aufeinander stehenden Profile bekannt. Das Verbindungselement ist einstückig aus Blech hergestellt und weist eine Bodenplatte sowie hiervon rechtwinklig abgebogene Befestigungslaschen auf, an denen die Profile angebracht werden.

Aus der DE 203 00 469 U1 ist ein Verbindungselement für die Befestigung von Profilen bekannt, das zwei über ein Scharnier miteinander verbundene Verbindungslaschen aufweist. Die Verbindungslaschen sind jeweils Blechumformteile mit einer im wesentlichen U-förmigen Wandung.

Die DE 203 00 637 U1 zeigt ein Verbindungselement zum Verbinden zweier Profile, das zwei einander gegenüberliegende und über eine Schraube miteinander verbundene Blechplatten sowie ein zwischen diesen liegendes Zwischenstück aufweist. An dem Zwischenstück sind Abstandhalter vorgesehen, die zwischen zwei gegenüberliegende Wandabschnitte des Profils eingreifen und so als Abstandhalter wirken.

Aus der DE 297 22 177 U1 ist ein Verbindungselement mit zwei dreieckigen Platten bekannt, die an ihrer Hypotenuse schwenkbar miteinander verbunden sind. Durch Anziehen einer die beiden Platten durchdringenden Schraube werden von den Platten in einander entgegengesetzte Richtung abgebogene Klauen gespreizt, so daß sie in eine hinterschnittene Nut eines Profils eingreifen können. Allen genannten Verbindungselementen ist gemein, daß sie verhältnismäßig komplex sind oder nur eine begrenzte Sicherheit gegen Lösen der Verbindung zwischen dem Verbindungselement und angebrachten Profilen bieten.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verbindungselement zur Befestigung zweier Profile für Traggestelle vorzuschlagen, das eine zuverlässige Verbindung ermöglicht und einfach aufgebaut und kostengünstig herstellbar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verbindungselement zum Verbinden von Profilen, insbesondere für Traggestelle für Sanitärinstallationen, gelöst, umfassend ein Basisteil; zwei mit Abstand zueinander liegende und mit dem Basisteil verbundene Wangenteile, die jeweils ein Halteteil tragen, wobei zwei einander gegenüberliegende Halteteile gemeinsam ein Paar von Klemmitteln zum Verbinden mit einem Profil bilden; sowie Verspannmittel zum Verspannen der beiden Wangenteile, wobei die beiden Wangenteile und das Basisteil einstückig hergestellt sind.

Das erfindungsgemäße Verbindungselement bietet den Vorteil, daß es einfach aufgebaut ist und somit auch kostengünstig hergestellt werden kann. Durch die einstütückige Gestaltung von Wangenteilen und Basisteilen kann das Verbindungselement aus nur zwei Teilen aufgebaut werden, wobei durch die Verspannmittel gleichzeitig eine gute Verspannung der Wangenteile zueinander gewährleistet wird.

Nach einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Halteteile in Form von einander gegenüberliegenden Haltelaschen gebildet. Dabei sind die Halteteile vorzugsweise einstückig mit dem zugehörigen Wangenteil ausgeführt, so daß das gesamte Verbindungselement mit einem einfachen Fertigungsverfahren hergestellt werden kann. Besonders günstig ist es, die beiden Wangenteile und das Basisteil einstückig als Blechumformteil herzustellen.

Es ist weiterhin vorgesehen, daß die beiden Wangenteile derart zueinander federnd gestaltet sind, daß die Halteteile mit gegengleichen Teilen des Profils rastend verbunden werden können. Bei Profilen mit hinterschnittenen Haltenuten sind die Halteteile derart gestaltet, daß sie die Hinterschneidungen von innen hintergreifen können. Alternativ hierzu sind die Halteteile bei Profilen mit hinterschnittenen Haltestegen derart gestaltet, daß sie die Hinterschneidungen von außen umgreifen können. Um die Federspannung zwischen den zwei einander gegenüberliegenden Wangenteilen zu beeinflussen, sind Versteigungs- oder Schwächungsmittel vorgesehen, die im Bereich der Kanten zwischen dem Basisteil und den Wangenteilen angeordnet sind. Soll eine hohe Federsteifigkeit erreicht werden, sind Versteigungsmittel vorgesehen, die beispielsweise in Form von Sicken zwischen den Wangenteilen und dem Basisteil gestaltet sein können. Für eine geringe Federsteifigkeit werden Schwächungsmittel vorgesehen, die beispielsweise in Form von Löchern im Bereich der Kante zwischen den Wangenteilen und dem Basisteil gestaltet sein können. Die Versteilungs- oder Schwächungsmittel bieten den Vorteil, daß die Federspannung zwischen den beiden Wangenteilen dem Anwendungsfall entsprechend ausgelegt werden kann.

Nach einer bevorzugten Ausgestaltung umfassen die Verspannmittel eine Schraube, die mit einem ihrer Enden in eine Gewindebohrung eines der Wangenteile eingedreht ist und die mit ihrem entgegengesetzten Ende gegen das andere der Wangenteile abgestützt ist. Dabei ist das dem Schraubenkopf zugeordnete Wangenteil derart gestaltet, daß der Schraubenkopf in eingedrehtem Zustand versenkt ist. Die Verspannmittel sind so gestaltet, daß sie zum Verspannen mit einem Haltesteg eines Profils Zugkräfte auf die Wangenteile ausüben können. Zum Verspannen mit einer Haltenut eines Profils sind die Verspannmittel so gestaltet, daß sie Druckkräfte auf die Wangenteile ausüben können. Nach einer alternativen Ausgestaltung können die Verspannmittel auch zwei gegengleich gestaltete Laschen umfassen, die sägezahnförmige Enden aufweisen, mit denen sie ineinandergreifen. Die Laschen können vorzugsweise einstückig als Blechumformteile mit den Wangenteilen gestaltet sein. Nach einer weiteren Alternative können die Verspannmittel auch einen Excenter umfassen, der die Wangenteile – je nach Anwendungsfall – auf Zug oder Druck beaufschlagt.

In Konkretisierung sind die Wangenteile – in Draufsicht betrachtet – jeweils in Form eines Dreiecks, insbesondere eines rechtwinkligen Dreiecks, gestaltet. Dabei kann einer der Katheten das Basisteil zugeordnet sein. Alternativ hierzu können die Wangenteile in Form eines gleichschenkligen rechtwinkligen Dreiecks gestaltet sein, wobei den Katheten jeweils ein Basisteil zugeordnet ist und der Hypotenuse das Basisteil zugeordnet ist.

Nach einer weiteren Alternative sind die Wangenteile – in Draufsicht betrachtet – jeweils in Form eines Trapezes, insbesondere eines gleichschenkligen Trapezes, gestaltet sind, wobei einer Grundseite das Basisteil zugeordnet ist und zumindest den Schenkeln jeweils ein Halteteil zugeordnet sind. Dabei ist der langen Grundseite des Trapezes vorzugsweise das Basisteil zugeordnet und der kurzen Grundseite ist ein weiteres Halteteil zugeordnet. In Konkretisierung sind die Wangenteile jeweils in Form eines gleichschenkligen Trapezes gestaltet sind, wobei zwischen den Schenkeln und der Grundseite des Trapezes Winkel von 45° eingeschlossen sind.

Nach einer weiteren alternativen Ausführung können die Wangenteile – in Draufsicht betrachtet – in Form eines regelmäßigen Sechsecks mit sechs gleich langen Seiten gestaltet sein, wobei einer der Seiten das Basisteil zugeordnet ist. Vorzugsweise sind den übrigen fünf Seiten jeweils Halteteile zugeordnet.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele werden nachstehend anhand der Zeichnung erläutert. Hierin zeigt

1 ein erfindungsgemäßes Verbindungselement in einer ersten Ausführungsform

a) als Einzelteil in perspektivischer Ansicht;

b) im Einbauzustand in Draufsicht auf eines der Wangenteile;

c) in perspektivischer Ansicht gemäß Schnittlinie C–C aus 1b ;

2 ein erfindungsgemäßes Verbindungselement in einer zweiten Ausführungsform in perspektivischer Ansicht;

3 ein erfindungsgemäßes Verbindungselement in einer dritten Ausführungsform in perspektivischer Ansicht;

4 ein erfindungsgemäßes Verbindungselement in einer vierten Ausführungsform in perspektivischer Ansicht;

5 ein erfindungsgemäßes Verbindungselement im Schnitt in einer fünften Ausführungsform in perspektivischer Ansicht.

Die 1 bis 4 zeigen jeweils Verbindungselemente 1 zum Verbinden von zwei hier nicht dargestellten Profilen, aus denen Traggestelle für Sanitärinstallationen zusammengebaut werden. Die in den 1 bis 4 gezeigten Verbindungselemente werden im Hinblick auf ihre übereinstimmenden Merkmale zunächst gemeinsam beschrieben.

Die Verbindungselemente 1 sind jeweils einstückig aus Blech hergestellt und umfassen ein Basisteil 2, zwei hiervon abgebogene Wangenteile 3, 4, die in zueinander parallelen Ebenen angeordnet sind, sowie je Wangenteil 3, 4 mehrere hiervon abgebogene Halteteile 5, 6. Dabei bilden jeweils zwei einander gegenüberliegende Halteteile 5, 6 gemeinsam ein Paar von Klemmitteln, die rastend in eine entsprechende Haltenut des Profils einklemmt werden. Jedes der Halteteile 5, 6 weist eine zugehörige Haltelasche 8, 9 auf. Jeweils zwei einander gegenüberliegende Haltelaschen 8, 9 bilden gemeinsam ein Paar und sind so gestaltet sind, daß sie in eine Haltenut des Profils mit Hinterschnitt einrasten können. Damit die Haltelaschen 8, 9 in die Haltenut des Profils einrasten können sind die Wangenteile 3, 4 zueinander federnd gestaltet.

Weiterhin hat jedes der Verbindungselemente 1 Verspannmittel 7 zum Verspannen der beiden Wangenteile 3, 4 zueinander. Die Verspannmittel 7 umfassen eine Schraube, deren kopfseitiger Gewindebereich in eine Gewindebohrung 10 in einem ersten der Wangenteile 3, 4 eingedreht ist. Die Schraube ist mit ihrem dem Kopf gegenüberliegendem Ende an dem dem ersten Wangenteil 3 gegenüberliegenden zweiten Wangenteil 4 abgestützt. Durch diese Gestaltung wird durch Eindrehen der Schraube in die Gewindebohrung 10 eine Druckkraft erzeugt, die die beiden Wangenteile 3, 4 voneinander weg beaufschlagt. Auf diese Weise werden die Haltelaschen 5, 6 nach außen gedrückt und greifen in die hinterschnittenen Haltenuten fest ein. Das erste Wangenteil 3, in den die Schraube eingedreht ist, weist in dem die Gewindebohrung 10 umgebenden Bereich eine Ansenkung 11 auf, in die der Schraubenkopf eintauchen kann. Das gegenüberliegende zweite Wangenteil 4 weist eine nach innen gerichtete ringförmige Wölbung 12 auf, in die die Schraube eintauchen kann und gleichzeitig seitlich geführt ist.

Im folgenden werden die einzelnen Ausführungsbeispiele hinsichtlich ihrer unterschiedlichen Merkmale beschrieben. Das Verbindungselement 11 nach 1 hat - in Draufsicht betrachtet – Wangenteile 31, 41, die jeweils in Form eines gleichschenkligen rechtwinkligen Dreiecks gestaltet sind. Dabei bilden die Biegekanten 131, 141 zwischen den Wangenteilen 31, 41 und dem Basisteil 21 jeweils die Hypotenusen des Dreiecks. Die Katheten des Dreiecks werden von den Biegekanten 151, 161 zwischen den Wangenteilen 31, 41 und dem zugehörigen Halteteil 51, 61 gebildet. Mit dem hier dargestellten Verbindungselement 11 lassen sich zwei in senkrechtem Stoß aufeinandertreffende Profile 18, 19 miteinander verbinden, wie in 1b gezeigt ist. Auf diese Weise werden Traggestelle für Sanitärinstallationen anwendungsgerecht zusammengebaut.

Aus 1c geht die Baueinheit aus Verbindungselementes 11 mit dem zugehörigen Profil 19 hervor. Das Profil 19 ist im Querschnitt betrachtet im wesentlichen quadratisch und hat in drei Seiten längsverlaufende Haltenuten 20. Die Haltenuten 20 haben Hinterschneidungen 22, in die die Halteteile 51, 61 mit ihren Haltelaschen 81, 91 eingreifen können. Bei der Montage wird das Verbindungselement 11 zunächst in die Haltenut 20 des Profils 19 rastend eingesetzt, wobei die Wangenteile 31, 41 aufeinander zu federn. Dabei sind die Haltelaschen 81, 91 derart gestaltet, daß sie die Hinterschneidungen 22 der Haltenut 20 von innen nach außen hintergreifen. Zum Verspannen der Baueinheit aus Verbindungselement 11 und Profil 19 wird die Schraube 71 in die Gewindebohrung 10 eingedreht. Diese stützt sich mit ihrem kopfseitigen Gewindeabschnitt gegen das Wangenteil 31 ab und beaufschlagt mit ihrem entgegengesetzten Ende das gegenüberliegende Wangenteil 41. Auf diese Weise wird zwischen den Wangenteilen 31, 41 eine Druckkraft erzeugt, die die beiden Wangenteile 31, 41 voneinander weg beaufschlagt. Somit werden die Haltelaschen 81, 91 nach außen gedrückt und greifen in die hinterschnittene Haltenut 20 fest ein.

Das Verbindungselement 12 nach 2 hat – in Draufsicht betrachtet – ebenfalls dreieckige Wangenteile 32, 42, die jeweils in Form eines rechtwinkligen Dreiecks gestaltet sind. Im Unterschied zur Ausführungsform nach 1 hat das gebildete Dreieck unterschiedlich lange Schenkel, wobei eines der beiden Halteteile 52, 62 je Wangenteil 32, 42, der Hypothenuse und das andere einer der Katheten des Dreiecks zugeordnet ist. Die beiden Biegekanten 152, 162 zwischen den Halteteilen 52 und dem zugehörigen Wangenteil 32, 42, d. h. Hypotenuse und Kathete, schließen in ihrer Verlängerung dabei einen Winkel von 45° miteinander ein. So lassen sich mit dem hier dargestellten Verbindungselement 12 zwei Profile miteinander verbinden, die in einem Winkel von 45° zueinander verlaufen sollen.

3 zeigt ein Verbindungselement 13, das im Unterschied zu den obengenannten Verbindungselementen – in Draufsicht auf die Wangenteile betrachtet – trapezförmig gestaltet ist. Dabei wird die lange Grundseite des gleichschenkligen Trapezes jeweils durch die Biegekanten 133, 143 zwischen dem Basisteil 23 und den beiden Wangenteilen 33, 43 gebildet wird. Die beiden Biegekanten 153, 163 zwischen den Halteteilen 53, 63 und dem zugehörigen Wangenteil 33, 43 schließen mit dem Basisteil 23 jeweils gleiche Winkel von 45° ein. Die kurze Grundseite des Trapezes wird durch die Biegekante 17 gebildet, an der ein weiteres Halteteil 53 mit dem Wangenteil 33, 43 verbunden ist. Mit dem hier dargestellten Verbindungselement 13 lassen sich zwei Profile miteinander verbinden, die Winkel von 45° oder von 90° miteinander einschließen können.

Das Verbindungselement 14 nach 4 ist dadurch gekennzeichnet, daß es – in Draufsicht auf eines der Wangenteile betrachtet – in Form eines regelmäßigen Sechsecks mit sechs gleich langen Seiten gestaltet ist, wobei zwischen zwei benachbarten Seiten jeweils ein Winkel von 60° eingeschlossen ist. Die Wangenteile 34, 44 sind hier mit dem Basisteil 24 an den Biegekanten 134, 144 verbunden. An den die übrigen fünf Seiten des Sechsecks bildenden Biegekanten 154 sind jeweils Halteteile 54, 64 zum Eingreifen in eine entsprechende Haltenut eines Profils abgebogen. Das in 4 dargestellte Verbindungselement 1 eignet sich zum Verbinden von Profilen, die in einem Winkel von 60° bzw. 120° zueinander angeordnet sind.

Das Verbindungselement 15 entspricht hinsichtlich seinem Aufbau und seiner Funktionsweise im wesentlichen demjenigen aus 1, auf deren Beschreibung insofern Bezug genommen wird. Der einzige Unterschied besteht darin, daß das vorliegende Verbindungselement 15 passend für ein alternativ aufgebautes Profil 23 gestaltet ist. Das Profil 23 ist im Querschnitt im wesentlichen quadratisch und hat drei Seiten mit längsverlaufenden Haltestegen 24. Die Haltestege 24 haben Hinterschneidungen 25, in die die Halteteile 55, 65 mit ihren Haltelaschen 85, 95 eingreifen können. Bei der Montage wird das Verbindungselement 15 zunächst auf den Haltesteg 24 des Profils 23 rastend aufgesetzt, wobei die Wangenteile 35, 45 voneinander weg federn. Dabei sind die Haltelaschen 85, 95 derart gestaltet, daß sie die Hinterschneidungen 22 des Haltestegs 24 von außen nach innen umgreifen. Zum Verspannen der Baueinheit aus Verbindungselement 15 und Profil 23 wird die Schraube 75 in die Gewindebohrung 105 des Wangenteils 45 eingedreht. Auf diese Weise wird zwischen den Wangenteilen 35, 45 eine Zugkraft erzeugt, die die beiden Wangenteile 35, 45 aufeinander zu beaufschlagt. Somit werden die Haltelaschen 85, 95 nach innen gezogen und greifen um den hinterschnittenen Haltesteg 24.

Alle der gezeigten Verbindungselemente 1 bieten den Vorteil, daß sie nur aus zwei Teilen, nämlich aus dem einstückigen Blechformteil und der Schraube, aufgebaut sind und somit kostengünstig hergestellt werden können.

1Verbindungselement 2Basisteil 3Wangenteil 4Wangenteil 5Halteteil 6Halteteil 7Verspannmittel / Schraube 8Haltelasche 9Haltelasche 10Gewindebohrung 11Ansenkung 12Wölbung 13Biegekante 14Biegekante 15Biegekante 16Biegekante 17Biegekante 18Profil 19Profil 20Haltenut 22Hinterschneidung 23Profil 24Haltesteg 25Hinterschneidung

Anspruch[de]
  1. Verbindungselement zum Verbinden von Profilen, insbesondere für Traggestelle für Sanitärinstallationen, umfassend

    ein Basisteil (2), zwei mit Abstand zueinander liegende und mit dem Basisteil (2) verbundene Wangenteile (3, 4), die jeweils ein Halteteil (5, 6) tragen, wobei zwei einander gegenüberliegende Halteteile (5, 6) gemeinsam ein Paar von Klemmitteln zum Verbinden mit einem Profil bilden, sowie Verspannmittel (7) zum Verspannen der beiden Wangenteile (3, 4) zueinander,

    wobei die beiden Wangenteile (3, 4) und das Basisteil (2) einstückig hergestellt sind.
  2. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteteile (5, 6) einander gegenüberliegenden Haltelaschen (8, 9) umfassen.
  3. Verbindungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteteile (5, 6) einstückig mit dem zugehörigen Wangenteil (3, 4) ausgeführt sind.
  4. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wangenteile (3, 4) derart zueinander federnd gestaltet sind, daß die Halteteile (5, 6) mit gegengleichen Teilen (20, 24) des Profils (19, 23) rastend verbunden werden können.
  5. Verbindungselement nach Anspruch 4, daß im Bereich der Kanten zwischen dem Basisteil (2) und den beiden Wangenteilen (3, 4) Versteifungs- oder Schwächungsmittel vorgesehen sind, die die Federspannung zwischen den Wangenteilen (3, 4) beeinflussen.
  6. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteteile (5, 6) derart gestaltet sind, daß sie Hinterschneidungen (22) in Haltenuten (20) des Profils (19) hintergreifen können.
  7. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteteile (5, 6) derart gestaltet sind, daß sie Hinterschneidungen (25) an Haltestegen (24) des Profils (23) umgreifen können.
  8. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wangenteile (3, 4) und das Basisteil (2) einstückig als Blechumformteil hergestellt sind.
  9. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspannmittel (7) eine Schraube umfassen, die mit einem ihrer Enden in eine Gewindebohrung (10) eines der Wangenteile (3, 4) eingedreht ist und die mit ihrem entgegengesetzten Ende gegen das andere der Wangenteile (3, 4) abgestützt ist.
  10. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspannmittel die Wangenteile (3, 4) voneinander weg beaufschlagen.
  11. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspannmittel die Wangenteile aufeinander zu beaufschlagen.
  12. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangenteile (3, 4) – in Draufsicht betrachtet – jeweils in Form eines Vielecks gestaltet sind, wobei zumindest einer der Seiten des Vielecks ein die zwei Wangenteile (3, 4) miteinander verbindendes Basisteil (2) zugeordnet ist.
  13. Verbindungselement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangenteile (3, 4) – in Draufsicht betrachtet – jeweils in Form eines Dreiecks gestaltet sind.
  14. Verbindungselement nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangenteile (3, 4) in Form eines rechtwinkligen Dreiecks gestaltet sind, wobei das Basisteil (2) einer der Katheten zugeordnet ist.
  15. Verbindungselement nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangenteile (3, 4) in Form eines gleichschenkligen rechtwinkligen Dreiecks gestaltet sind, wobei die Halteteile (5, 6) den Katheten zugeordnet sind und das Basisteil (2) der Hypotenuse zugeordnet ist.
  16. Verbindungselement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangenteile (3, 4) – in Draufsicht betrachtet -jeweils in Form eines Trapezes gestaltet sind, wobei einer Grundseite das Basisteil (2) zugeordnet ist und zumindest den Schenkeln jeweils ein Halteteil (5, 6) zugeordnet sind.
  17. Verbindungselement nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der langen Grundseite des Trapezes das Basisteil (2) zugeordnet ist und das der kurzen Grundseite ein weiteres Halteteil (5, 6) zugeordnet ist.
  18. Verbindungselement nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangenteile (3, 4) jeweils in Form eines gleichschenkligen Trapezes gestaltet sind, wobei zwischen den Schenkeln und der Grundseite des Trapezes insbesondere Winkel von 45° eingeschlossen sind.
  19. Verbindungselement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangenteile (3, 4) – in Draufsicht betrachtet – in Form eines regelmäßigen Sechsecks mit sechs gleich langen Seiten gestaltet sind, wobei einer der Seiten das Basisteil (2) zugeordnet ist.
  20. Verbindungselement nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß den übrigen fünf Seiten jeweils Halteteile (5, 6) zugeordnet sind
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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