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Dokumentenidentifikation DE69822676T2 03.03.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001287913
Titel Walzanlage und Walzverfahren
Anmelder Mitsubishi Heavy Industries, Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Sako, Akira, Hiroshima-shi, Hiroshima 733-0036, JP;
Takeguchi, Toru, Hiroshima-shi, Hiroshima 733-0036, JP;
Maniwa, Syuji, Hiroshima-shi, Hiroshima 733-0036, JP;
Yoshikawa, Masashi, Hiroshima-shi, Hiroshima 733-0036, JP
Vertreter Böck, Tappe, Kirschner Rechtsanwälte Patentanwälte, 81479 München
DE-Aktenzeichen 69822676
Vertragsstaaten DE, FR, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 11.12.1998
EP-Aktenzeichen 020254108
EP-Offenlegungsdatum 05.03.2003
EP date of grant 24.03.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.03.2005
IPC-Hauptklasse B21B 37/68

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Walzvorrichtung mit mehreren Ständerwalzwerken, die in einer Reihe angeordnet sind, und auf ein Walzverfahren in dieser Walzvorrichtung. Eine Vorrichtung und ein Verfahren gemäß den Oberbegriffen von Anspruch 1 bzw. 2 sind beispielsweise aus JP(A) 05057321 bekannt. Diese Erfindung zielt darauf ab, das Auftreten eines Quetschknickens durch wirksames Verhindern einer Zick-Zack-Bewegung eines hinteren Endabschnittes eines zu walzenden Material zu vermeiden.

Hintergrund der Erfindung

Ein herkömmliches Beispiel einer Walzvorrichtung, die mehrere in einer Reihe angeordnete Ständerwalzwerke enthält, wird unter Bezugnahme auf 13 beschrieben. 13 zeigt eine schematische Seitenansicht einer herkömmlichen Walzvorrichtung.

Entlang einer Warmwalzstraße sind mehrere Ständerwalzwerke F1 bis Fn angeordnet, wobei jedes Ständerwalzwerk F aus einem Vierwalzengerüst-Walzwerk 1 besteht. Das Vierwalzengerüst-Walzwerk 1 enthält zwei (d. h. eine obere und eine untere) Arbeitswalzen 2 und zwei (d. h. eine obere und eine untere) Stützwalzen 3, wobei die Arbeitswalze 2 durch einen Hydraulikanstellzylinder 4 über die Stützwalze 3 nach unten gedrückt (d. h. angestellt) wird. Die oberen und unteren Arbeitswalzen 2 werden in symmetrische Richtungen durch einen Antriebsmotor (nicht gezeigt) mit derselben oder unterschiedlichen Drehzahlen angetrieben.

Der Hydraulikanstellzylinder 4 wird durch eine Antriebsvorrichtung 5 angetrieben, die je Walzwerk 1 angebracht ist, um ein zu walzendes Material 6 zu walzen, das die beiden Arbeitswalzen 2 durchläuft. Jede Antriebsvorrichtung 5 ist mit einer Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung 7 verbunden und wird mit einem Antriebsbefehl individuell durch die Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung 7 versorgt. Die Positionen eines vorderen Endes und eines hinteren Endes des Plattenmaterials 6 werden durch eine Spurführungsvorrichtung 8 auf der Basis der Drehzahl der Walze, des Walzdrucks und dergleichen erfaßt.

Ein Verfahren zum Walzen des Plattenmaterials 6 durch die Walzvorrichtung des zuvor genannten Aufbaus wird unter Bezugnahme auf 14 beschrieben. 14 zeigt ein Flußdiagramm, das ein herkömmliches Walzverfahren beschreibt.

Bei einem "geöffneten" Walzenspalt zwischen den Arbeitswalzen 2 in jedem der Ständerwalzwerke F1 bis Fn (S1) wird das Plattenmaterial 6 auf der Walzstraße zu den Ständerwalzwerken F1 bis Fn von der stromaufwärtigen Seite der Warmwalzstraße transportiert (S2). Unter Überwachung durch die Spurführungsvorrichtung 8 wird das vordere Ende des Plattenmaterials 6 unmittelbar vor dem Eintritt zwischen die Arbeitswalzen 2 des stromaufwärtigst gelegenen Ständerwalzwerkes F1 erfaßt. Synchron mit dieser Erfassung wird der Hydraulik-Anstellzylinder 4 jedes der Ständerwalzwerke F1 bis Fn derart durch die Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung 7 angetrieben, daß er ausfährt. Auf diese Weise wird der Walzenspalt justiert und gesteuert, um den Walzenspalt einzustellen (S3).

Anschließend wird der Zeitpunkt der Freigabe des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 aus dem stromaufwärtigsten Ständerwalzwerk F1 unter Überwachung der Spurführungsvorrichtung 8 erfaßt. Synchron mit dieser Erfassung wird der Hydraulik-Anstellzylinder 4 des Ständerwalzwerkes F1 durch die Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung 7 derart angetrieben, daß er sich zusammenzieht. Auf dies Weise wird der Walzenspalt der Arbeitswalzen 2 im Ständerwalzwerk F1 gesteuert, um sich zu "öffnen". Die nachfolgenden Ständerwalzwerke F2 bis Fn werden in derselben Weise gesteuert und ein Walzvorgang solange wiederholt, bis ein Befehl zum Beenden des Vorgangs ausgegeben wird (S4, S5).

Wie es in 15 dargestellt ist, die einen Zustand zeigt, wie er entlang der Pfeile B-B in 13 gezeigt wird, stellt bei der zuvor genannten herkömmlichen Walzvorrichtung, wenn ein hinteren Endes 6b des Plattenmaterials 6 das stromaufwärtigste Ständerwalzwerk F1 in einer Walzstraße verlassen hat, das Ständerwalzwerk F2, das unmittelbar hinter dem Ständerwalzwerk F1 angeordnet ist, das Plattenmaterial 6 an. In diesem Zustand können Anstellkräfte, die zwischen einer Arbeitseite Ws und einer Antriebsseite Ds unterschiedlich sind, auf das Plattenmaterial 6 an den Arbeitswalzen 2 des Ständerwalzwerkes F1, das das hintere Ende 6b freigibt, eingewirkt haben, wodurch sie einen Spannungsunterschied zwischen dem rechten und dem linken Teil des Plattenmaterials 6 verursacht haben können. Wenn in diesem Fall das hintere Ende 6b das Ständerwalzwerk F1 verlassen hat, kann das hintere Ende 6b des Plattenmaterials 4, das freigegeben wurde, aufgrund des Spannungsunterschiedes eine Zick-Zack-Bahn beschreiben, wie es mit 6c gekennzeichnet ist.

Bei einer Zick-Zack-Bewegung des hinteren Endes 6b des Plattenmaterials 6, wie bei 6c, berührt das hintere Ende 6c eine Seitenführungen oder dergleichen der Walzstraße 10 und wird auf diese Weise nach innen gebogen. Dieses nach innen gebogene hintere Ende 6c kommt zwischen den Arbeitswalzen 2 des nachfolgenden Ständerwalzwerkes F als Doppelschicht zum Eingriff, so daß eine sogenannte Quetschknickung auftritt. Wenn das Plattenmaterial 6 gewalzt wird, während sich dessen gebogenes hinteres Ende zwischen den Arbeitswalzen 2 des Ständerwalzwerkes F befindet, kann die Oberfläche der Arbeitswalze 2 beschädigt werden, wodurch die Arbeitswalze 2 brechen oder bersten kann. Wenn die Arbeitswalze 2 beschädigt ist, ist es erforderlich, die beschädigte Arbeitswalzenanordnung zu reparieren. Demzufolge erhöht sich die Häufigkeit von Reparaturen pro Zeiteinheit und nimmt die Ausfallzeit der Vorrichtung zu.

Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die oben beschriebenen Umstände gemacht. Ihr Ziel besteht darin, eine Walzvorrichtung und ein Walzverfahren anzugeben, mit denen es möglich ist, das Auftreten einer Quetschknickung dadurch zu verhindern, daß wirkungsvoll die Zick-Zack-Bewegung des hinteren Endabschnittes eines zu walzenden Materials verhindert wird.

Beschreibung der Erfindung

Um das oben genannte Ziel zu erreichen, enthält eine Walzvorrichtung der vorliegenden Erfindung:

mehreren Ständerwalzwerken, die Arbeitswalzen enthalten und einen aufeinanderfolgenden Transport zwischen den Arbeitswalzen eines zu walzenden Materials zulassen, wobei die Arbeitswalzen angetrieben werden, um sich zu drehen und angetrieben werden, um angestellt zu werden;

einer Bewegungszustand-Erfassungseinrichtung zum Erfassen eines Bewegungszustandes eines zu walzenden Materials; und

eine Steuereinrichtung zum Steuern des Antriebs der Arbeitswalze auf der Basis eines Erfassungssignals von der Bewegungszustand-Erfassungseinrichtung.

Auf diese Weise kann die Zick-Zack-Bewegung des hinteren Endes des zu walzenden Materials durch Einstellung der Walzgeschwindigkeit, Einstellung des Walzenspaltes und Einstellung der Arbeitswalzenhöhe vermieden werden, so daß das Auftreten einer Quetschknickung vermieden werden kann.

Die Walzvorrichtung der vorliegenden Erfindung enthält zudem:

mehrere Ständerwalzwerke, die Arbeitswalzen enthalten und einen aufeinanderfolgenden Transport zwischen den Arbeitswalzen eines zu walzenden Materials gestatten, wobei die Arbeitswalzen angetrieben werden, um sich zu drehen, und angetrieben werden, um angestellt zu werden;

eine Drehzahleinstelleinrichtung zum Einstellen der Drehzahl der Arbeitswalze;

eine Walzenspalteinstelleinrichtung zum Einstellen eines Walzenspaltes durch Einstellen eines Anstellzustandes der Arbeitswalze;

Eine Positionserfassungseinrichtung zum Erfassen einer Bewegungsposition eines Endabschnittes eines zu walzenden Materials in einer Warmwalzstraße; und

eine Steuervorrichtung zum aufeinanderfolgenden Ausführen einer Drehzahleinstellung der Arbeitswalzen durch die Drehzahleinstelleinrichtung und/oder der Öffnungsrichtungseinstellung des Walzenspaltes der Arbeitswalzen durch die Walzenspalteinstelleinrichtung, wenn durch die Positionserfassungseinrichtung erfaßt wird, daß ein hinteres Ende des zu walzenden Materials unmittelbar vor der Freigabe aus dem Ständerwalzwerk steht, so daß die Spannung des zu walzenden Materials in einem Bereich wenigstens zwischen dem Ständerwalzwerk unmittelbar vor der Freigabe des hinteren Endes des zu walzenden Materials aus demselben und dem nachfolgenden Ständerwalzwerk Null wird.

Auf diese Weise kann die Spannung des zu walzenden Materials auf Null eingestellt werden, indem die Drehzahl eingestellt oder der Walzenspalt in der Öffnungsrichtung eingestellt wird. Demzufolge tritt eine Zick-Zack-Bewegung im hinteren Ende des zu walzenden Materials mit geringerer Wahrscheinlichkeit auf, so daß sich keine Quetschknickung entwickelt.

Die Walzvorrichtung der vorliegenden Erfindung enthält darüber hinaus:

ein Tensiometer zum Erfassen der Spannung eines zu walzenden Materials, das sich zwischen mehreren Ständerwalzwerken fortbewegt; und

eine Spannungssteuereinheit zum Steuern eines Anstellzylinders des Ständerwalzwerkes und eines Arbeitswalzenmotors auf der Basis einer tatsächlichen Spannung, die durch das Tensiometer erfaßt wird, und einer voreingestellten Referenzspannung, wodurch die tatsächliche Spannung auf die Referenzspannung eingestellt und gesteuert wird.

Wenn das Walzmaterial durch jedes Ständerwalzwerk bearbeitet wird und sich eine Spannung aufbaut, erfaßt somit das Tensiometer gleichzeitig die Spannung des Walzmaterials. Somit wird das Ansprechverhalten deutlich verbessert, so daß die Spannung des Walzmaterials sofort und präzise erfaßt werden kann. Die Spannungssteuereinheit treibt den Anstellzylinder des Ständerwalzwerkes und den Antriebsmotor an, die die tatsächliche Spannung auf die Referenzspannung einstellen und steuern, wodurch es möglich wird, innerhalb kurzer Zeit eine Spannungseinstellung für das Walzmaterial durchzuführen. Weiterhin kann der Abstand zwischen den Ständerwalzwerken verkürzt werden, um die Zick-Zack-Bewegung des Walzmaterials zu unterdrücken. Infolge dessen kann die Dauer der Spannungseinstellung für das Walzmaterial verringert werden, um Fluktuationen in der Plattendicke zu unterdrücken und die Genauigkeit der Steuerung der Plattendicke zu verbessern.

Die Walzvorrichtung der vorliegenden Erfindung enthält zudem:

eine Dämpfungswalze, an einer Eintrittseite und/oder einer Austrittseite eines Ständerwalzwerkes angebracht ist, wobei die Dämpfungswalze eine Absenkwalze oder ein Anstellwalzwerk mit geringem Druck enthält;

wobei die Dämpfungswalze mit einem Klemmkraftdetektor, einem Schubkraftdetektor und einem Momentenkraftdetektor ausgestattet ist; und

eine Steuervorrichtung zum Einstellen der Arbeitswalzenhöhe des benachbarten Ständerwalzwerkes auf der Basis von Informationen, die aus jedem der Detektoren entnommen werden, so daß die Schubkraft und die Momentkraft der Dämpfungswalze auf Null reduziert werden. Somit tritt eine Verformung aus der Ebene aufgrund des großen Dämpfungsmomentes in einem Abschnitt des Walzmaterials, der sich zwischen der Dämpfungswalze und den Arbeitswalzen des benachbarten Ständerwalzwerkes befindet nicht auf. Demzufolge wird ein schnelles Fischschwanzphänomen, das aus der Rückstellung aus der elastischen Verformung bei der Freigabe des hinteren Endes resultiert, vermieden, so daß die Zick-Zack-Bewegung des hinteren Endes des Walzmaterials sicher und zuverlässig verhindert werden kann.

Ein Walzverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Ausführen des Walzens durch aufeinanderfolgendes Transportieren eines Walzmaterials durch mehrere Ständerwalzwerke, enthaltend:

Erfassen einer Bewegungssituation des Walzmaterials; und

Walzen des Walzmaterials, während die Arbeitswalzen des Ständerwalzwerkes derart angetrieben werden, daß sie sich drehen und angestellt werden, gemäß der Bewegungssituation.

Somit kann die Zick-Zack-Bewegung des hinteren Endes des zu walzenden Materials durch die Einstellung der Drehzahl, die Einstellung des Walzenspaltes und die Einstellung der Arbeitswalzenhöhe verhindert werden, so daß das Auftreten eines Quetschknickens vermieden werden kann.

Das Walzverfahren der vorliegenden Erfindung ist zudem ein Verfahren zum Ausführen des Walzens durch aufeinanderfolgendes Transportieren eines Walzmaterials durch mehrere Ständerwalzwerke, enthaltend:

Ausführen des Walzens, während aufeinanderfolgend die Drehzahlen der Arbeitswalzen der Ständerwalzwerke eingestellt werden, wenn erfaßt wird, daß ein hinteres Ende des zu walzenden Materials unmittelbar vor der Freigabe aus dem Ständerwalzwerk steht, so daß die Spannung des zu walzenden Materials in einem Bereich zwischen dem Ständerwalzwerk unmittelbar vor der Freigabe des hinteren Endes des zu walzenden Materials aus demselben und dem nachfolgenden Ständerwalzwerk Null wird.

Somit tritt die Zick-Zack-Bewegung am hinteren Ende des Walzmaterials mit geringerer Wahrscheinlichkeit auf, so daß sich keine Quetschknickung entwickelt.

Das Walzverfahren der vorliegenden Erfindung führt zudem das Walzen aus, während die Drehzahlen der Arbeitswalzen des Ständerwalzwerkes erhöht werden, unmittelbar bevor aus diesen das hintere Ende freigegeben wird, so daß die Spannung des Walzmaterials Null wird. Somit tritt die Zick-Zack-Bewegung am hinteren Ende des Walzmaterials mit geringerer Wahrscheinlichkeit auf, so daß sich keine Quetschknickung entwickelt.

Das Walzverfahren der vorliegenden Erfindung führt zudem das Walzen aus, während die Drehzahlen der Arbeitswalzen wenigstens des Ständerwalzwerkes unmittelbar vor dem letzten Walzwerk erhöht werden, so daß die Spannung des Walzmaterials Null wird. Somit beseitigt eine einfache Steuerung des Risiko der Verursachung einer Zick-Zack-Bewegung am hinteren Ende des Walzmaterials, so daß sich keine Quetschknickung entwickelt.

Das Walzverfahren der vorliegenden Erfindung ist zudem ein Verfahren zum Ausführen des Walzens durch aufeinanderfolgendes Transportieren eines Walzmaterials durch mehrere Ständerwalzwerke, enthaltend:

Ausführen des Walzens, während die Drehzahlen der Arbeitswalzen eingestellt werden, wenn erfaßt wird, daß ein hinteres Ende des Walzmaterials unmittelbar vor der Freigabe aus dem stromaufwärtigsten Ständerwalzwerk steht, so daß die Spannung des Walzmaterials in einem Bereich zwischen sämtlichen Ständerwalzwerken Null wird.

Somit beseitigt eine einfache Steuerung des Risiko der Verursachung einer Zick-Zack-Bewegung am hinteren Ende des Walzmaterials, so daß sich keine Quetschknickung entwickelt.

Das Walzverfahren der vorliegenden Erfindung ist darüber hinaus ein Verfahren zum Ausführen des Walzens durch aufeinanderfolgendes Transportieren eines Walzmaterials durch mehrere Ständerwalzwerke, enthaltend:

Ausführen des Walzens, während nacheinander der Walzenspalt der Arbeitswalzen in einer Öffnungsrichtung verstellt wird, wenn erfaßt wird, daß ein hinteres Ende des Walzmaterials unmittelbar vor der Freigabe aus dem Ständerwalzwerk steht, so daß die Spannung des Walzmaterials in einem Bereich zwischen dem Ständerwalzwerk unmittelbar vor der Freigabe des hinteren Endes des Walzmaterials aus demselben und dem nachfolgenden Ständerwalzwerk Null wird. Auf diese Weise tritt eine Zick-Zack-Bewegung des hinteren Endes des Walzmaterials kaum auf, so daß sich keine Quetschknickung entwickelt.

Das Walzverfahren der vorliegenden Erfindung ist zudem ein Verfahren zum Ausführen des Walzens durch aufeinanderfolgendes Transportieren eines Walzmaterials durch mehrere Ständerwalzwerke, enthaltend:

Ausführen des Walzens, während der Walzenspalt der Arbeitswalzen in einer Öffnungsrichtung eingestellt wird, wenn erfaßt wird, daß ein hinteres Ende des Walzmaterials unmittelbar vor der Freigabe aus dem Walzwerk steht, so daß die Spannung des Walzmaterials in einem Bereich zwischen sämtlichen Ständerwalzwerken Null wird.

Somit tritt eine Zick-Zack-Bewegung am hinteren Ende des Walzmaterials wahrscheinlich nicht auf, so daß sich keine Quetschknickung entwickelt.

Das Walzverfahren der vorliegenden Erfindung enthält zudem:

Erfassen der Spannung eines Walzmaterials, das sich zwischen einer Vielzahl von Ständerwalzwerken fortbewegt; und

Steuern eines Anstellzylinders des Ständerwalzwerkes und eines Arbeitswalzenantriebsmotors derart, daß ein Fehler zwischen der erfaßten Spannung und einer voreingestellten Referenzspannung eliminiert wird.

Wenn das Walzmaterial durch jedes Ständerwalzwerk bearbeitet wird und sich eine Spannung aufbaut, erfaßt somit ein Tensiometer gleichzeitig die Spannung des Walzmaterials. Dadurch wird das Ansprechverhalten dramatisch verbessert, so daß die Spannung der Walzmaterials sofort und präzise erfaßt werden kann. Weiterhin werden der Anstellzylinder und der Antriebsmotor derart angetrieben, daß der Fehler zwischen der tatsächlichen Spannung und der Referenzspannung beseitigt wird, wodurch eine Spannungseinstellung für das Walzmaterial in kurzer Zeit ausgeführt werden kann. Daneben kann der Abstand zwischen den Ständerwalzwerken verringert werden, um die Zick-Zack-Bewegung des Walzmaterials zu unterdrücken. Demzufolge kann die Dauer der Spannungseinstellung für das Walzmaterial verringert werden, um Fluktuationen in der Plattendicke zu unterdrücken und die Genauigkeit der Steuerung der Plattendicke zu verbessern.

Das Walzverfahren der vorliegenden Erfindung umfaßt zudem:

Anordnen einer Dämpfungswalze an einer Eingangsseite und/oder einer Ausgangsseite eines Ständerwalzwerkes, wobei die Dämpfungswalze eine Absenkwalze oder ein Anstellwalzwerk mit geringem Druck enthält;

Erfassen einer Klemmkraft, einer Schubkraft und einer Momentenkraft der Dämpfungswalze; und

Einstellen der Arbeitswalzenhöhe des Ständerwalzwerkes benachbart zur Absenkwalze auf der Basis von erfaßten Informationen über die Klemmkraft, die Schubkraft und die Momentenkraft, so daß die erfaßte Schubkraft und die erfaßte Momentkraft auf Null reduziert werden. Somit tritt eine Verformung aus der Ebene aufgrund des großen Dämpfungsmomentes in einem Abschnitt des Walzmaterials, der sich zwischen der Dämpfungswalze und den Arbeitswalzen des benachbarten Ständerwalzwerkes befindet nicht auf. Demzufolge wird ein schnelles Fischschwanzphänomen, das aus der Rückstellung aus der elastischen Verformung bei der Freigabe des hinteren Endes resultiert, vermieden, so daß die Zick-Zack-Bewegung des hinteren Endes des Walzmaterials sicher und zuverlässig verhindert werden kann.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine schematische Darstellung des Aufbaus einer Walzvorrichtung, die eine erste Ausführungsform darstellt.

2 ist ein Steuerflußdiagramm eines Walzverfahrens gemäß der ersten Ausführungsform.

3 ist ein Graph, der die Beziehung zwischen der Spannung und der Zeit in der ersten Ausführungsform zeigt.

4 ist eine Steuerflußdiagramm eines Walzverfahrens, das eine zweite Ausführungsform zeigt.

5 ist ein Steuerflußdiagramm eines Walzverfahrens, das eine dritte Ausführungsform zeigt.

6 ist ein Steuerflußdiagramm eines Walzverfahrens, das eine vierte Ausführungsform darstellt.

7 ist eine schematische Darstellung des Aufbaus einer Walzvorrichtung, die eine fünfte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

8 ist ein Steuerblockschaltbild einer Spannungssteuereinheit in der fünften Ausführungsform.

9 ist eine Aufsicht einer Walzvorrichtung, die eine sechste Ausführungsform zeigt.

10 ist eine Ansicht entlang der Linie A-A von 9.

11 ist ein Blockschaltbild einer Steuervorrichtung in der sechsten Ausführungsform.

12(a) und 12(b) ist erläuternde Zeichnungen eines Verformungsabschnittes aus der Ebene in der sechsten Ausführungsform, wobei 12(a) eine Seitenansicht der Walzvorrichtung und 12(b) eine Aufsicht der Walzvorrichtung ist.

13 ist eine schematische Zeichnung des Aufbaus einer Walzvorrichtung eines herkömmlichen Beispiels.

14 ist ein Steuerflußdiagramm eines Walzverfahrens für die herkömmliche Vorrichtung.

15 ist eine Ansicht entlang der Linie B-B von 13.

Beste Art zur Ausführung der Erfindung

Eine Walzvorrichtung und ein Walzverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung werden nun im Detail mit Hilfe der folgenden Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.

Erste Ausführungsform

1 ist eine schematische Zeichnung des Aufbaus einer Walzvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform. 2 ist ein Flußdiagramm eines Walzverfahrens, das die Tätigkeiten der Walzvorrichtung beschreibt. 3 ist ein Graph, der die Beziehung zwischen der Spannung und der Zeit darstellt. Dieselben Elemente, wie bei der Walzvorrichtung, die in 13 dargestellt ist, tragen dieselben Bezugszeichen, wobei auf eine doppelte Beschreibung verzichtet wird.

Wie in 1 gezeigt, bestehen mehrere Ständerwalzwerke F1 bis Fn, jeweils aus einem Vierwalzengerüst-Walzwerk 1. Das Vierwalzengerüst-Walzwerke 1 enthält zwei (d. h. eine obere und untere) Arbeitswalzen 2, zwei (d. h. eine obere und untere) Stützwalzen 3 und einen Hydraulik-Anstellzylinder. Die beiden oberen und unteren Arbeitswalzen 2 werden in symmetrische Richtungen durch einen Antriebsmotor 11 mit gleichen oder unterschiedlichen Drehzahlen angetrieben.

Der Hydraulik-Anstellzylinder 4 wird durch eine Antriebsvorrichtung 5 angetrieben, die je Walzwerk 1 angebracht ist, um ein Walzmaterial 6 (Plattenmaterial) zu Walzen, das die Paare der Arbeitswalzen 2 durchläuft. Jede Antriebsvorrichtung ist mit einer Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung 7 verbunden und wird mit einem Antriebsbefehl individuell durch die Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung 7 versorgt. Die Positionen eines vorderen Endes und eines hinteren Endes des Plattenmaterials 6 werden durch eine Spurführungsvorrichtung 8 auf der Basis der Drehzahl der Walze, des Walzdrucks und dergleichen erfaßt.

Der Antriebsmotor 11 wird auf der Basis eines Befehls von einer Motorsteuereinheit 12 angetrieben, die je Walzwerk 1 vorgesehen ist. Die Motorsteuerung 12 ist mit einer Spannungssteuervorrichtung 13 verbunden, um individuell einen Antriebsbefehl zu empfangen. Die Spurführungsvorrichtung 8 ist mit der Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung 7 und der Spannungssteuervorrichtung 13 verbunden. Gemäß der Situation der Position des vorderen Endes und der Position des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 werden der Hydraulik-Anstellzylinder 4 und der Antriebsmotor 11 über die Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung 7 und die Spannungssteuervorrichtung 13 angetrieben.

Eine erste Ausführungsform eines Walzverfahrens durch die zuvor genannte Walzvorrichtung wird unter Bezugnahme auf 2 beschrieben.

Nachdem die Walzstraße mit einem Walzspalt zwischen den Arbeitswalzen 2 jedes Ständerwalzwerkes F1 bis Fn in einem "geöffneten" Zustand in Bewegung gesetzt wurde (S11) wird das Plattenmaterial 6 in der Walzstraße durch die Ständerwalzwerke F1 bis Fn von der stromaufwärtigen Seite der Warmwalzstraße transportiert (S12). Unter Überwachung der Spurführungsvorrichtung 8 wird bevor das vordere Ende des Plattenmaterials 6 zwischen die Arbeitswalzen 2 des stromaufwärtigsten Ständerwalzwerkes F1 gelangt, der Hydraulik-Anstellzylinder 4 jedes Ständerwalzwerkes F1 bis Fn durch die Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung 7 ausgefahrer. Auf diese Weise wird der Walzenspalt justiert und gesteuert, um den Walzenspalt einzustellen (S13), und die Anstelltätigkeit nachfolgend ausgeführt. Die zahlreichen Ständerwalzwerke F1 bis Fn üben eine erforderliche Spannung auf das Plattenmaterial 6 aus, da die Walzgeschwindigkeiten der nachfolgenden Ständerwalzwerke F aufeinanderfolgend erhöht werden.

Anschließend wird unter Überwachung durch die Spurführungsvorrichtung 8 erfaßt, daß das hintere Ende des Plattenmaterials 6 unmittelbar vor der Freigabe des stromaufwärtigsten Walzwerkes F1 steht. Gleichzeitig damit und parallel zu dieser Erfassung wird die Drehzahl, d. h. Walzgeschwindigkeit, des Antriebsmotors 11, der die Arbeitswalzen 2 des stromaufwärtigsten Ständerwalzwerkes F1 antreibt, durch die Motorsteuereinheit 12 und die Spannungssteuervorrichtung 13 gesteuert. Durch diese Maßnahme wird die Spannung des Plattenmaterials 6 zwischen dem gegenwärtigen Ständerwalzwerk (das stromaufwärtigste Ständerwalzwerk F1) und dem nachfolgenden Ständerwalzwerk (das Ständerwalzwerk F2) in einen Nullzustand versetzt (F14).

Die Drehzahleinstellung der Drehzahl (Walzgeschwindigkeit) des Antriebsmotors 11 zum Erreichen des Null-Spannungs-Zustands zwischen den entsprechenden benachbarten beiden der zahlreichen Ständerwalzwerke F1 bis Fn kann durch Verringern oder Erhöhen der Drehzahl des Antriebsmotors für eines des vorausgehenden oder nachfolgenden Ständerwalzwerkes F in Übereinstimmung mit der Drehzahl des Motors 11 für das andere Ständerwalzwerk F erfolgen. Tatsächlich wird es bevorzugt, das Walzen auszuführen, während die Drehzahl der Arbeitswalzen 2 im Ständerwalzwerk F auf der vorausgehenden (stromaufwärtigen) Seite erhöht werden. 3 zeigt ein Beispiel der Drehzahleinstellung. Die Steuerung zum Verringern der Spannung eines der Ständerwalzwerke F wird derart ausgeführt, daß die Einstellung der Drehzahl (Walzgeschwindigkeit) der Arbeitswalzen zu einer bestimmten Zeitdauer vor der Freigabe des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 aus den Arbeitswalzen begonnen wird, um die Spannung langsam abzubauen, und daß die Spannung zwischen den benachbarten Ständerwalzwerken F auf Null zu dem Zeitpunkt verringert wird, zu dem das hintere Ende des Plattenmaterials 6 freigegeben wird. Dadurch kann ein Hochspringen des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 aufgrund einer abrupten Spannungsänderung verhindert werden.

Anschließend wird der Zeitpunkt der Freigabe des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 aus dem stromaufwärtigsten Standerwalzwerk F1 unter Überwachung der Spurführungsvorrichtung 8 erfaßt. Synchron mit dieser Erfassung wird der Hydraulik-Anstellzylinder 4 des Ständerwalzwerkes F1 durch die Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung 7 eingefahren. Dadurch wird der Walzenspalt der Arbeitswalzen 2 im Ständerwalzwerk F1 auf "geöffnet" gesteuert. Die nachfolgenden Ständerwalzwerke F2 bis Fn werden nacheinander in derselben Weise gesteuert und ein Walzvorgang wiederholt, bis der Befehl zur Beendigung des Vorgangs ausgegeben wird (S15).

Gemäß dem vorgenannten Walzverfahren werden die Drehzahlen (Walzgeschwindigkeiten) der Arbeitswalzen 2 des Ständerwalzwerkes F, aus dem das hintere Ende des Plattenmaterials 6 austritt (d. h. das Ständerwalzwerk F1), und des nachfolgenden Ständerwalzwerkes F (d. h. das Ständerwalzwerk F2) auf denselben Wert gesteuert. Darüber hinaus wird die Spannung zwischen dem Ständerwalzwerk F1 und dem Ständerwalzwerk F2 auf Null gesteuert. Auf diese Weise kann der Unterschied der Spannung zwischen einer Arbeitsseite Ws und einer Antriebsseite Ds auf Null zwischen dem Ständerwalzwerk F1 und dem Ständerwalzwerk F2 eingestellt werden. In ähnlicher Weise kann der Spannungsunterschied zwischen der Arbeitsseite Ws und der Antriebsseite Ds auf Null zwischen den benachbarten zweier Ständerwalzwerke F2 bis Fn während der Freigabe des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 gebracht werden. Somit besteht kein Risiko der Erzeugung einer Zick-Zack-Bewegung des hinteren Endes des Plattenmaterials 6, und es tritt keine Quetschknickung auf.

Die oben beschriebene Ausführungsform ist ein Beispiel, bei dem die Spannungssteuerung zwischen dem Ständerwalzwerk F, aus dem das hintere Ende des Plattenmaterials 6 freigegeben wird, und dem nachfolgenden Ständerwalzwerk F der zahlreichen Ständerwalzwerke F1 bis Fn ausgeführt wird. Was am meisten von Bedeutung ist, ist die Zick-Zack-Bewegung im Ständerwalzwerk Fn an der letzten Bearbeitungsstufe (die stromabwärtigste Seite). Somit können sich die oben beschriebenen Vorgänge und Wirkungen zeigen, wenn das Walzen ausgeführt wird, während die Drehzahl der Arbeitswalzen 2 lediglich beim Ständerwalzwerk Fn–1 unmittelbar vor der letzten Bearbeitungsstufe erhöht wird.

Zweite Ausführungsform

Nun wird eine zweite Ausführungsform unter Verwendung der Walzvorrichtung beschrieben, die in 1 dargestellt ist. 4 zeigt ein Flußdiagramm, das die Vorgänge des Walzverfahrens als zweite Ausführungsform darstellt.

Wie in der Ausführungsform in 2 gezeigt, wird, nachdem die Walzstraße in Bewegung gesetzt wurde und der Walzenspalt zwischen den Arbeitswalzen in jedem der Ständerwalzwerke F1 bis Fn "offen" gehalten wird (S11), das Plattenmaterial 6 auf der Walzstraße zu den Ständerwalzwerken F1 bis Fn von der stromaufwärtigen Seite der Warmwalzstraße (S12) transportiert. Bevor das vordere Ende des Plattenmaterials 6 zwischen den Arbeitswalzen 2 des stromaufwärtigsten Ständerwalzwerkes F1 zum Eingriff kommt, werden die Arbeitswalzen 2 jedes der Ständerwalzwerke F1 bis Fn eingestellt und angesteuert, um einen Walzenspalt (S13) einzustellen, und anschließend ein Anstellvorgang ausgeführt.

Anschließend wird unter Überwachung der Spurführungsvorrichtung 8 erfaßt, daß das hintere Ende des Plattenmaterials 6 unmittelbar vor der Freigabe aus dem stromaufwärtigsten Ständerwalzwerk F1 steht. Synchron mit dieser Erfassung wird die Drehzahl, d. h. die Walzgeschwindigkeit, des Antriebsmotors 11, der die Arbeitswalzen 2 sämtlicher Ständerwalzwerke F1 bis Fn antreibt, durch die Motorsteuereinheit 12 und die Spannungssteuervorrichtung 13 gesteuert. Durch diese Maßnahme werden die Spannungen des Plattenmaterials 6 zwischen den entsprechenden beiden benachbarten der Ständerwalzwerke F1 bis Fn gleichzeitig auf Null reduziert (S21).

Anschließend wird der Zeitpunkt der Freigabe des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 aus dem stromaufwärtigsten Ständerwalzwerk F1 wie bei der Ausführungsform erfaßt, die in 2 gezeigt ist. Synchron mit dieser Erfassung wird der Walzenspalt der Arbeitswalzen 2 im Ständerwalzwerk F1 auf "geöffnet" gesteuert. Die nachfolgenden Ständerwalzwerke F2 bis Fn werden nacheinander in derselben Weise gesteuert, und der Walzvorgang wird solange wiederholt, bis ein Befehl zum Beenden des Vorgang ausgegeben wird (S15, S16).

Gemäß des vorangehenden Walzverfahrens werden unmittelbar bevor das hintere Ende des Plattenmaterials 8 das Ständerwalzwerk F1 verläßt, die Drehzahlen (Walzgeschwindigkeiten) der Arbeitswalzen 2 sämtlicher Ständerwalzwerke F1 bis Fn auf denselben Wert zu selben Zeit gesteuert. Darüber hinaus wird die Spannung zwischen den entsprechenden beiden benachbarten der Ständerwalzwerke F1 bis Fn auf Null gesteuert. Somit kann der Spannungsunterschied zwischen der Arbeitsseite Ws und der Antriebsseite Ds auf Null gebracht werden. Daher beseitigt eine einfache Steuerung das Risiko der Verursachung einer Zick-Zack-Bewegung des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 und verhindert das Auftreten einer Quetschknickung.

Die oben erwähnte erste und zweite Ausführungsform zeigen Beispiele, bei denen die Spurführungsvorrichtung 8 als Einrichtung zum Erfassen der Position des Plattenmaterials 6 dient. Es wird jedoch bevorzugt, beispielsweise eine Kamera an einer stromaufwärtigen Seite (Eingangsseite) des Ständerwalzwerkes Fn–1 unmittelbar vor der letzten Bearbeitungsstufe anzuordnen und das Walzen auszuführen, während Bildsignale von der Kamera in die Spannungssteuervorrichtung 13 eingegeben werden und die Drehzahl der Arbeitswalzen 2 des Ständerwalzwerkes Fn–1 erhöht wird.

Dritte Ausführungsform

Als nächstes wird eine dritte Ausführungsform eines Walzverfahrens unter Bezugnahme auf 5 beschrieben. 5 zeigt ein Flußdiagramm, das die Vorgänge des Walzverfahrens als dritte Ausführungsform darstellt. Eine Walzvorrichtung zum Ausführen des Walzverfahrens gemäß dieser Ausführungsform, ist die Walzvorrichtung, die in 13 gezeigt ist.

Wie bei den Vorgängen, die in 14 gezeigt sind, wird bei "geöffnetem" Walzenspalt (S1) zwischen den Arbeitswalzen 2 bei jedem der Ständerwalzwerke F1 bis Fn das Plattenmaterial 6 auf der Walzstraße durch die Ständerwalzwerke F1 bis Fn stromaufwärts von der Warmwalzstraße transportiert (S2). Unter Überwachung der Spurführvorrichtung 8 wird erfaßt, daß das vordere Ende des Plattenmaterials 6 unmittelbar vor einem Eingriff mit den Arbeitswalzen 2 des stromaufwärtigsten Ständerwalzwerkes F1 steht. Synchron mit dieser Erfassung wird der Hydraulik-Anstellzylinder 4 jedes der Ständerwalzwerke F1 bis Fn durch die Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung 7 ausgefahren. Auf diese Weise wird der Walzenspalt justiert und gesteuert, um den Walzenspalt (S3) einzustellen.

Anschließend wird unter Überwachung der Spurführvorrichtung 8 erfaßt, daß das hintere Ende des Plattenmaterials 6 unmittelbar vor einer anschließenden Freigabe aus dem vorausgehenden Ständerwalzwerk F1 bis Fn–1 steht. Mit Hilfe der Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung 7 wird der Walzenspalt der Arbeitswalzen 2 des vorausgehenden Ständerwalzwerkes F und des nachfolgenden Ständerwalzwerkes F auf "geöffnet" gesteuert. Zudem wird eine Steuerung derart ausgeführt, daß die Spannung zwischen dem vorausgehenden Ständerwalzwerk F und dem nachfolgenden Ständerwalzwerk F auf Null reduziert wird (S31). Ein Walzvorgang wird ausgeführt, bis ein Befehl zum Beenden des Betriebs ausgegeben wird (S5).

Gemäß dem vorgenannten Walzverfahren wird unmittelbar vor der Freigabe des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 der Walzenspalt der Arbeitswalzen 2 im vorausgehenden Ständerwalzwerk F und im nachfolgenden Ständerwalzwerk F auf "geöffnet" gesteuert. Zudem wird die Steuerung derart ausgeführt, daß die Spannung zwischen den benachbarten Ständerwalzwerken F auf Null reduziert wird. Auf diese Weise kann der Spannungsunterschied zwischen der Arbeitsseite Ws und der Antriebsseite Ds auf Null zwischen den benachbarten Ständerwalzwerken F gebracht werden. Somit besteht kein Risiko für die Verursachung einer Zick-Zack-Bewegung des hinteren Endes das Plattenmaterials 6, und es tritt keine Quetschknickung auf.

Vierte Ausführungsform

Nun wird eine vierte Ausführungsform eines Walzverfahrens unter Bezugnahme auf 6 beschrieben. 6 zeigt ein Flußdiagramm, das die Vorgänge des Walzverfahrens als vierte Ausführungsform darstellt. Eine Walzvorrichtung zum Ausführen des Walzverfahrens gemäß dieser Ausführungsform ist die Walzvorrichtung, die in 13 gezeigt ist.

Wie für den Fall der Vorgänge, die in 14 gezeigt sind, werden die Walzenspalte zwischen den Arbeitswalzen 2 in den Ständerwalzwerken F1 bis Fn "offen" gehalten (S1) und das Plattenmaterial 6 durch die Ständerwalzwerke F1 bis Fn transportiert (S2). Es wird erfaßt, daß das vordere Ende des Plattenmaterials 6 unmittelbar vor einem Eingriff mit den Arbeitswalzen 2 des stromaufwärtigsten Ständerwalzwerkes F1 steht. Synchron mit dieser Erfassung werden die Ständerwalzwerke F1 bis Fn justiert und gesteuert, um den Walzenspalt einzustellen (S3).

Anschließend wird unter Überwachung durch die Spurführungsvorrichtung 8 erfaßt, daß das hintere Ende des Plattenmaterials 6 unmittelbar vor dem Verlassen des stromaufwärtigsten Ständerwalzwerkes F1 steht. Synchron mit dieser Erfassung werden die Walzenspalte der Arbeitswalzen 2 sämtlicher Ständerwalzwerke F1 bis Fn auf "offen" mit Hilfe der Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung 7 gesteuert. Zudem werden die Spannungen zwischen den entsprechenden benachbarten beiden der Ständerwalzwerke F1 bis Fn gleichzeitig auf Null reduziert (S41). Ein Walzvorgang wird wiederholt, bis ein Befehl zum Beenden des Vorgangs ausgegeben wird (S5).

Gemäß dem vorgenannten Walzverfahren werden unmittelbar vor der Freigabe des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 aus dem stromaufwärtigsten Ständerwalzwerk F1 die Walzenspalte der Arbeitswalzen 2 bei allen Ständerwalzwerken F1 bis Fn gleichzeitig auf "offen" gesteuert. Zudem werden die Spannungen zwischen zwei entsprechenden benachbarten der Ständerwalzwerke F1 bis Fn so gesteuert, daß sie Null werden. Auf diese Weise kann der Spannungsunterschied zwischen der Arbeitsseite Ws und der Antriebsseite Ds zwischen den benachbarten Ständerwalzwerken F auf Null gebracht werden. Somit beseitigt eine einfache Steuerung das Risiko der Verursachung einer Zick-Zack-Bewegung des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 und verhindert das Auftreten einer Quetschknickung.

Fünfte Ausführungsform

7 ist eine schematische Zeichnungen eines Aufbaus einer Walzvorrichtung als fünfte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. 8 ist ein Steuerblockschaltbild einer Spannungssteuereinheit.

Eine Walzvorrichtung für ein Band (ein Walzmaterial) enthält mehrere Fertigwalzwerke (Ständerwalzwerke) zum Fertigwalzen des Bandes, wobei die Fertigwalzwerke in einer Reihe in einer Transportrichtung des Bandes angeordnet sind. Die vorliegende Ausführungsform beschreibt eine Gruppe von Fertigwalzwerken, die benachbart in einer Vorwärts-und-Rückwärtsrichtung innerhalb der zahlreichen Fertigwalzwerke angeordnet sind.

Bei der Walzvorrichtung dieser Ausführungsform sind, wie in 7 gezeigt, eine Gruppe (d. h. vordere und hintere) Fertigwalzwerke 111, 121, die die Walzvorrichtung bilden, mit einem vorbestimmten Abstand L angeordnet. Das Fertigwalzwerk 111, das sich stromaufwärtig in einer Transportrichtung eines Bandes S befindet, verfügt über zwei (d. h. eine obere und eine untere) Arbeitswalzen 112, 113, die in einem Ständer (nicht gezeigt) einander gegenüberliegend angebracht sind. Über und unter den Arbeitswalzen 112, 113 befinden sich Stützwalzen 114 bzw. 115 in Kontakt mit den Arbeitswalzen 112, 113. Über der oberen Stützwalze 114 ist ein Hydraulik-Anstellzylinder 116 angebracht. Mit der oberen und der unteren Arbeitswalze 112 und 113 ist ein Arbeitswalzenantriebsmotor 117 verbunden.

Das Fertigwalzwerk 121, das stromabwärts angeordnet ist, hat zwei (eine obere und eine untere) Arbeitswalzen 122, 123, die einander gegenüberliegend in einem Ständer (nicht gezeigt) angebracht sind. Über und unter den Arbeitswalzen 122, 123 sind Stützwalzen 124 bzw. 125 in Berührung mit denselben angeordnet. Über der oberen Stützwalze 124 befindet sich ein Hydraulik-Anstellzylinder 126. Mit der oberen und unteren Arbeitswalze 122 und 123 ist ein Arbeitswalzenantriebsmotor 127 verbunden.

Zwischen den Fertigwalzwerken 111 und 121 befindet sich eine Spannungssteuervorrichtung 131 der vorliegenden Erfindung zum Einstellen der Spannung des Bandes S, das sich dazwischen bewegt. Das heißt, zwischen den Fertigwalzwerken 111 und 121 sind mehrere Tensiometer 132 entlang einer Breitenrichtung des sich bewegenden Bandes S angeordnet, wobei ein Walzenabschnitt 133 die Unterseite des Bandes S berührt, wodurch die Spannung desselben erfaßt werden kann. An das Tensiometer 132 ist eine Spannungssteuereinheit 134 angeschlossen. Die Spannungssteuereinheit 134 ist mit dem Hydraulik-Anstellzylinder 116 des Fertigwalzwerkes 111 und dem Antriebsmotor 117 verbunden und zudem an den Hydraulik-Anstellzylinder 126 des Fertigwalzwerkes 121 und den Antriebsmotor angeschlossen.

Wenn das Tensiometer 132 die Spannung des Bandes S erfaßt, das sich zwischen den Fertigwalzwerken 111 und 121 bewegt, wird das Ergebnis der Erfassung als Spannungssignal an die Spannungssteuereinheit 134 ausgegeben. Auf der Basis einer tatsächlichen Spannung, die man aus dem eingegebenen Spannungssignal erhält, und einer voreingestellten Referenzspannung steuert die Spannungssteuereinheit 134 den Hydraulik-Anstellzylinder 116 des Fertigwalzwerkes 111 und den Antriebsmotor 117 an und steuert zudem den Hydraulik-Anstellzylinder 126 des Fertigwalzwerkes 121 und den Antriebsmotor 127 an. Infolge dessen kann die tatsächliche Spannung auf den Referenzwert eingestellt und gesteuert werden.

Die Spannungssteuereinheit 134, wie sie in 8 gezeigt ist, besteht aus einer Realspannungs-Erfassungseinheit 141, einer Referenzspannungseinstelleinheit 142, einer Fehlerspannungsberechnungseinheit 143, einer Hydraulik-Anstellzylinder-Steuereinheit 144 und einer Arbeitswalzen-Antriebsmotorsteuereinheit 145. Die Realspannungs-Erfassungseinheit 141 berechnet eine Spannungsverteilung in der Breitenrichtung und eine Realspannung, deren Durchschnitt in der Breitenrichtung ermittelt wird, aus mehreren Spannungssignalen über das Band S, die von den entsprechenden Tensiometern 132 eingegeben wurden. Die Referenzspannungs-Einstelleinheit 142 stellt die erforderliche Spannung für den Streifen S ein, der sich zwischen den Fertigwalzwerken 111 und 121 bewegt, als Referenzspannung auf der Basis der Walzbedingungen ein, wie etwa der Dicke und der Bewegungsgeschwindigkeit des Bandes S. Die Fehlerspannungs-Berechnungseinheit 143 berechnet einen Fehler zwischen der tatsächlichen Spannung, die durch die Realspannungs-Erfassungseinheit 141 berechnet wird, und der Referenzspannung, die durch die Referenzspannungs-Einstelleinheit 142 eingestellt wird, und berechnet den Umfang der Justierung für die Spannung des Bandes S. Die Hydraulik-Anstellzylinder-Steuereinheit 144 steuert die Hydraulik-Anstellzylinder 116, 126 der Fertigwalzwerke 111, 121 auf der Basis des Umfangs der Spannungseinstellung für das Band S an, die durch die Fehlerspannungs-Berechnungseinheit 143 berechnet wurde. Die Arbeitswalzen-Antriebsmotor-Steuereinheit 145 steuert die Antriebsmotoren 117, 127 der Fertigwalzewerke 111, 121 an.

Bei der Fertigwalzvorrichtung mit der in dieser Art aufgebauten Spannungssteuervorrichtung 131, wie es in 7 gezeigt ist, wird das Band S auf einen Transportwalztisch (nicht gezeigt) zugeführt, und sein vorderes Ende kommt nacheinander zwischen den Arbeitswalzen 112, 113 und 122, 123 zum Eingriff, die durch die Antriebsmotoren 117, 127 der Fertigwalzwerke 111, 121 angetrieben werden. Wenn bei dieser Gelegenheit die Arbeitswalzen 112, 113, 122, 123 durch die Hydraulik-Anstellzylinder 116, 117 über die Stützwalzen 114, 115, 124, 125 gedrückt werden, werden ihre Walzenspalte auf ein bestimmtes Niveau eingestellt, so daß das Band S auf eine vorbestimmte Dicke gewalzt wird.

In dem Zustand, in dem das Band S zwischen den Arbeitswalzen 112 und 113 sowie 122 und 123 der Fertigwalzwerke 111, 121 in Eingriff steht, tritt eine Spannung im Band S auf. Gleichzeitig erfassen die Zahlreichen Tensiometer 132 die Spannung des Bandes S, das sich zwischen den Fertigwalzwerken 111 und 121 bewegt, und gibt Erfassungssignale an die Spannungssteuereinheit 134 aus. Bei der Spannungssteuereinheit 123, wie es in 8 gezeigt ist, berechnet die Realspannungs-Erfassungseinheit 141 den Durchschnitt mehrerer Spannungssignale über das Band S, die von den Tensiometern 132 eingegeben wurden, um die tatsächliche Spannung zu berechnen. Die Fehlerspannungs-Berechnungseinheit 143 berechnet den Fehler zwischen dieser tatsächlichen Spannung und der Referenzspannung, die durch die Referenzspannungs-Einstelleinheit 142 eingestellt wurde, um den Umfang der Einstellung für die Spannung des Bandes S zu berechnen.

Die Hydraulik-Anstellzylinder-Steuereinheit 144 stellt das Ausmaß der Anstellung auf der Basis des Umfangs der Spannungseinstellung für das Band S ein und steuert die Hydraulik-Anstellzylinder 116, 126 der Fertigwalzwerke 111, 121 an. Die Arbeitswalzen-Antriebsmotor-Steuereinrichtung 145 stellt eine Antriebsgeschwindigkeit auf der Basis des Umfangs der Spannungseinstellung für das Band S ein und steuert die Antriebsmotoren 117, 127 der Fertigwalzwerke 111 und 121. Auf diese Weise wird das Band, das sich zwischen den Fertigwalzwerken 111 und 121 bewegt auf eine vorbestimmte Referenzspannung eingestellt, so daß eine geeignete Fertigwalzung ausgeführt wird.

Die Bandspannungs-Steuervorrichtung 131 der vorliegenden Erfindung verfügt, wie oben erwähnt, über das Tensiometer 132 zwischen den Fertigwalzwerken 111 und 121 zum Erfassen der Spannung des Bandes S, das sich zwischen diesen bewegt. Die Spannungssteuervorrichtung 131 verfügt zudem über die Spannungssteuereinheit 134 zum Steuern der Hydraulik-Anstellzylinder 115, 126 und der Arbeitswalzenmotoren 117, 127 auf der Basis der tatsächlichen Spannung, die durch das Tensiometer 132 erfaßt wird, und der voreingestellten Referenzspannung, wodurch die tatsächliche Spannung auf die Referenzspannung eingestellt und gesteuert wird. Wenn das Band S zwischen den Arbeitswalzen 112 und 113 und zwischen den Arbeitswalzen 122 und 123 der Fertigwalzwerke 111, 121 in Eingriff steht und eine Spannung entsteht, erfassen somit die zahlreichen Tensiometer 132 gleichzeitig die Spannung des Bandes S und geben die Spannungssignale an die Spannungssteuereinheit 134 aus. Auf diese Weise wird das Ansprechverhalten deutlich verbessert, so daß die Spannung des Bandes S unmittelbar und präzise erfaßt werden kann. Die Spannungssteuereinheit 134 berechnet unverzüglich den Umfang der Spannungseinstellung auf der Basis der tatsächlichen Spannung und der Referenzspannung und treibt die Hydraulik-Anstellzylinder 116, 126 der Fertigwalzwerke 111, 121 sowie die Antriebsmotoren 117, 127 an. Somit kann eine Spannungseinstellung für das Band S in einer sehr kurzen Zeit erfolgen, so daß Fluktuationen der Plattendicke deutlich verringert werden können und die Genauigkeit der Plattendicke verbessert werden kann.

Wie es oben beschrieben wurde, besteht die Spannungssteuervorrichtung 131 für das Band S aus dem Tensiometer 132 und der Spannungssteuereinheit 134, die zwischen den Fertigwalzwerken 111 und 121 angeordnet ist, wobei eine Spannungseinstellung durch die Hydraulik-Anstellzylinder 116, 126 und die Antriebsmotoren 117, 127 durchgeführt wird. Somit ist es nicht erforderlich, herkömmliche Vorrichtungen, wie etwa einen Drehhebel, eine Tieflaufwalze und einen Tieflaufantriebsmotor, zwischen den Fertigwalzwerken 111 und 121 anzuordnen, wodurch der Abstand L zwischen beiden auf etwa 2 bis 3 m verringert werden kann. Selbst wenn die Spannung im Endabschnitt des Bandes S, das die Arbeitswalzen 112 und 113 des Fertigwalzwerkes 111 verlassen hat, Null wird, nimmt die Länge des Endabschnittes auf weniger als die Hälfte der herkömmlichen Länge ab. Demzufolge verschwindet die deutliche Zick-Zack-Bewegung und kann eine damit verbundene Quetschknickung verhindert werden.

Gemäß der Spannungssteuervorrichtung 131 für ein Band S der zuvor beschriebenen Ausführungsform, ist das Tensiometer 132 vom Typ einer berührenden Einrichtung, bei der der Walzenabschnitt 133 die Unterseite des Bandes S berührt, um eine Spannung zu erfassen. Das Tensiometer kann jedoch auch von einem nicht berührenden Typ sein. Die vorliegende Ausführungsform liefert eine Beschreibung, bei der die Spannungssteuervorrichtung 131 zwischen einer Anordnung von Fertigwalzwerken 111 und 121 innerhalb mehrerer Fertigwalzwerke angeordnet ist, die eine Walzvorrichtung bilden. Diese Spannungssteuervorrichtung 131 befindet sich jedoch auch zwischen anderen Fertigwalzwerken (nicht gezeigt).

Sechste Ausführungsform

9 ist eine Aufsicht einer Walzvorrichtung, die eine sechste Ausführungsform der zeigt. 10 ist eine Ansicht entlang der Linie A-A von 9. 11 ist ein Blockschaltbild einer Steuervorrichtung.

In 9 und 10 kennzeichnen die Bezugszeichen 216 und 217 ein Walzwerk No. 6 bzw. ein Walzwerk No. 7 in einer Bandstahl-Fertigwalzvorrichtung, die ein Walzwerk No. 1 (Ständerwalzwerk) bis zu einem Walzwerk No. 7 (Ständerwalzwerk) enthält, die tandemartig angeordnet sind, um einen Bandstahl (eine Walzmaterial) 220 fertigzuwalzen. Die Nummern 216a und 217a kennzeichnen Arbeitswalzen dieser Walzwerke, während die Nummern 216b und 217b Hydraulik-Anstellzylinder derselben kennzeichnen.

Auf einer Eingangsseite des Walzwerkes No. 7 217 ist eine Dämpfungswalze 201 mit einer Klemmwalze oder einem Anstellwalzwerk mit geringem Druck vom Typ eines Duowalzen-Walzwerkes 201a angeordnet. Die Dämpfungswalze 201 kann auf der Eingangsseite und/oder einer Ausgangsseite eines beliebigen Walzwerkes angeordnet sein.

In der Dämpfungswalze befindet sich ein Klemmkraft- (P1) Detektor 202 an einem Anstellabschnitt jeder Walze 201a. Ein Schubkraft- (T) Detektor 203 ist in der Nähe eines Wellenendes jeder Walze 201a angebracht. Ein Momentenkraft- (M) Detektor 204 befindet sich an jedem Seitenabschnitt des Wellenendes jeder Walze 201a. Detektorsignale von diesen Detektoren werden in eine Zick-Zick-Bewegungs-Verhinderungssteuervorrichtung 205 eingegeben.

Die Zick-Zack-Bewegungs-Verhinderungssteuervorrichtung 205 gibt Steuersignale zu einer Anstellzylinder-Antriebsvorrichtung 206 des Standerwalzwerkes No. 7 217 aus. Die Anstellzylinder-Antriebsvorrichtung 206 treibt den Hydraulik-Anstellzylinder 217b an.

Der Klemmkraft- (P1) Detektor 202, der Schubkraft- (T) Detektor 203, der Momentenkraft- (M) Detektor 204 und die Zick-Zack-Bewegungs-Verhinderungssteuervorrichtung 205 sind in ähnlicher Weise an anderen Dämpfungswalzen 201a angebracht, die ähnlich angeordnet sind. Die Anstellzylinder-Antriebsvorrichtung 206 ist ebenfalls in ähnlicher Weise für jedes Walzwerk vorgesehen.

Zick-Zack-Bewegungs-Verhinderungssteuervorrichtung 205, wie sie in 11 gezeigt ist, besteht aus einer Eingabeeinheit 207 zum Empfangen von Detektorsignalen von den entsprechenden Klemmkraftdetektoren 202, den Schubkraftdetektoren 203 und den Momentenkraftdetektoren 204; einer Berechnungseinheit 208 zum Berechnen der Anstellkraft (P2 = Hydraulische Anstellkraft) des benachbarten Walzwerkes 217 zum Verringern der Schubkraft (T) und der Momentenkraft (M) der Dämpfungswalze 201a auf Null auf der Basis der eingegebenen Signale; und einer Steuereinheit 209 zum Steuern der Antriebsvorrichtung 206 für arbeitsseitige und antriebsseitige Hydraulik-Anstellzylinder 217b's des benachbarten Walzewerkes No. 7 217 auf der Basis der Anstellkraft (P2), die durch die Berechnungseinheit 208 berechnet wurde.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das vorgenannte System zum Erfassen der Klemmkraft (P1), der Schubkraft (T) und der Momentenkraft (M) der Dämpfungswalze 201 verwendet, und um die Arbeitswalzen-Höheneinstellung des Walzwerkes 217 benachbart zur Dämpfungswalze 201 auf der Basis derartiger Informationen einzustellen und zu steuern, so daß die Schubkraft (T), und die Momentenkraft (M) der Dämpfungswalze 201 auf Null verringert werden.

Wenn aufgrund der oben beschriebenen Anordnung ein hinterer Endabschnitt 220a des Bandstahls 220 aus den Arbeitswalzen 216a des Walzwerkes No. 6 216 in 9 und 10 freigegeben wird, wird der hintere Endabschnitt 220a des Bandstahls 220 an zwei Seiten geklemmt, d. h. die Duowalzen 201a der Dämpfungswalze 201 und die Arbeitswalzen 217a des nachfolgenden benachbarten Walzwerkes No. 7 217.

Da der Bandstahl 220 an den beiden Stellen geklemmt wird, wird aufgrund eines Unterschiedes des Umfangs der Anstellung zwischen dem rechten Teil und dem linken Teil des nachfolgenden Walzwerkes No. 7 217 verhindert, daß der hintere Endabschnitt 220a des Bandstahls eine Zick-Zack-Bewegung ausführt. Gleichzeitig tritt eine Biegemomentkraft (M) in der Ebene des Bandstahls 220 auf. Diese Momentenkraft (M) wirkt auf die Dämpfungswalze 201a als Schubkraft (T) und als Biegemomentkraft (M).

Die Klemmkraft (P1), die Schubkraft (T) und die Momentenkraft (M), die auf die Dämpfungswalze 201a wirken, werden im Laufe der Zeit vom Klemmkraft- (P1) Detektor 202, vom Schubkraft- (T) Detektor 203 und vom Momentenkraft- (T) Detektor 204 erfaßt, von der Eingabeeinheit 207 der Zick-Zack-Bewegungs-Verhinderungssteuervorrichtung 205 aufgenommen und zur Berechnungseinheit 208 gesendet. In der Berechnungseinheit 208 werden Anstellkräfte (P2) auf der Antriebsseite und der Arbeitsseite des Walzwerkes No. 7 217 ermittelt, die für die Verringerung auf Null der Schubkraft (T) und der Biegemomentkraft (M), die auf die Dämpfungswalze 201a wirken, erforderlich sind. Diese Anstellkräfte (P2) werden zur Steuereinheit 209 gesendet, die die Antriebsvorrichtung 206 für den Hydraulik-Anstellzylinder 217b steuert.

Unter Steuerung der Steuereinheit 209 werden die antriebsseitigen und die arbeitsseitigen Anstellkräfte der Anstellzylinder-Antriebsvorrichtung 206 eingestellt und gesteuert, wodurch die Höheneinstellung der Arbeitswalzen 217a eingestellt wird. Dieser Vorgang wird wiederholt, um die Biegemomentkraft (M) zu verringern, die in der Ebene des Bandstahls 220 aufgetreten ist. Somit wird ein Walzvorgang ausgeführt, bei dem die Momentkraft (M) auf Null gehalten wird.

Auf diese Weise tritt eine große Verkeilungsrate minimal an der Dämpfungswalze 201a und dem benachbarten Walzwerk No. 7 217 auf, so daß kein großes Dämpfungsmoment (M) auftritt.

Somit tritt, wie in 12 gezeigt, eine Verformung 220' aus der Ebene, die mit einem großen Dämpfungsmoment (M) in Verbindung steht, in einem Bereich des Bandstahls 220 zwischen der Dämpfungswalze 201a und den Arbeitswalzen 217a des benachbarten Walzwerkes No. 7 217 nicht auf. Demzufolge wird ein schnelles Fischschwanzphänomen, das mit der Rückstellung aus einer elastischen Verformung während der Freigabe des hinteren Teils des Bandstahls in Verbindung steht, vermieden, so daß die Zick-Zack-Bewegung des hinteren Endes des Bandstahls sicher und zuverlässig verhindert werden kann.

Es erübrigt sich zu sagen, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die vorliegenden Ausführungsformen beschränkt ist und unterschiedliche Änderungen und Abwandlungen innerhalb des Geltungsbereiches der anhängenden Ansprüche vorgenommen werden können. Diese Erfindung ist zudem auf ein Umkehr-Fertigwalzwerk anwendbar.

Industrielle Einsetzbarkeit

Wie es oben beschrieben wurde, führen die Walzvorrichtung und das Walzverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung das Walzen aus, während aufeinanderfolgend ein Walzmaterial entlang mehrerer Ständerwalzwerke transportiert wird, enthaltend das Erfassen eines Bewegungszustandes des Walmaterials und Walzen des Walzmaterials, während die Arbeitswalzen des Ständerwalzwerkes angetrieben werden, um diese gemäß des Bewegungszustandes zu drehen und anzustellen. Auf diese Weise kann eine Zick-Zackbewegung des hinteren Endes des Walzmaterials durch Einstellung der Walzgeschwindigkeit, Einstellung des Walzenspaltes und Einstellen der Arbeitswalzenhöhe verhindert werden, so daß das Auftreten einer Quetschknickung vermieden werden kann. Somit werden die Walzvorrichtung und das Walzverfahren bei Warmfertigwalzvorrichtungen bevorzugt.

Zeichnungen 2 startStart S11Halte Walzenspalt bei jedem der Ständerwalzwerke F1 bis Fn "geöffnet" S12Starte Zufuhr des Plattenmaterials 6 auf der Walzstraße S13Justiere Ständerwalzwerke F1 bis Fn auf eingestellten Walzenspalt in Übereinstimmung mit dem Eingriff des Plattenmaterials 6 in das Ständerwalzwerk F1 und führe Anstellvorgang aus S14Steuere Walzgeschwindigkeit unmittelbar vor der Freigabe des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 aus dem momentanen der Ständerwalzwerke F1 bis Fn, so daß die Spannung zwischen dem momentanen Walzwerk und dem nachfolgenden Walzwerk Null wird S15Stelle Walzenspalt des momentanen Ständerwalzwerks auf "offen" nach der Freigabe des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 aus dem momentanen der Ständerwalzwerke F1 bis Fn ein S16Befehl für die Beendigung des Vorgangs ausgegeben? stop operation of rolling lineBeende Vorgang der Walzstraße endEnde 8Spurführvorrichtung 13Spannungssteuervorrichtung 3
  • tension – Spannung
  • constant value – konstanter Wert
  • time – Zeit
  • release of rear end of plate material from stand – Freigabe des hinteren Endes des Plattenmaterials aus dem Walzwerk
4 startStart S11Halte Walzenspalt bei jedem der Ständerwalzwerke F1 bis Fn "geöffnet" S12Starte Zufuhr des Plattenmaterials 6 auf der Walzstraße S13Justiere Ständerwalzwerke F1 bis Fn auf eingestellten Walzenspalt in Übereinstimmung mit dem Eingriff des Plattenmaterials 6 in das Ständerwalzwerk F1 und führe Anstellvorgang aus S21Steuere gleichzeitig Walzgeschwindigkeit unmittelbar vor der Freigabe des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 aus dem Ständerwalzwerk F1, so daß die Spannung zwischen dem momentanen Walzwerk und dem nachfolgenden Walzwerk Null wird S15Stelle Walzenspalt des momentanen Ständerwalzwerks auf "offen" nach der Freigabe des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 aus dem momentanen der Ständerwalzwerke F1 bis Fn ein S16Befehl für die Beendigung des Vorgangs ausgegeben? stop operation of rolling lineBeende Vorgang der Walzstraße endEnde 8Spurführvorrichtung 13Spannungssteuervorrichtung 5 startStart S1Halte Walzenspalt bei jedem der Ständerwalzwerke F1 bis Fn "geöffnet" S2Starte Zufuhr des Plattenmaterials 6 auf der Walzstraße S3Justiere Ständerwalzwerke F1 bis Fn auf eingestellten Walzenspalt in Übereinstimmung mit dem Eingriff des Plattenmaterials 6 in das Ständerwalzwerk F1 und führe Anstellvorgang aus S31Steuere Walzenspalt auf "geöffnet" unmittelbar vor der Freigabe des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 aus dem momentanen der Ständerwalzwerke F1 bis Fn, so daß die Spannung zwischen dem momentanen Walzwerk und dem nachfolgenden Walzwerk Null wird S5Befehl für die Beendigung des Vorgangs ausgegeben? stop operation of rolling lineBeende Vorgang der Walzstraße endEnde 8Spurführvorrichtung 7Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung 6 startStart S1Halte Walzenspalt bei jedem der Ständerwalzwerke F1 bis Fn "geöffnet" S2Starte Zufuhr des Plattenmaterials 6 auf der Walzstraße S3Justiere Ständerwalzwerke F1 bis Fn auf eingestellten Walzenspalt in Übereinstimmung mit dem Eingriff des Plattenmaterials 6 in das Ständerwalzwerk F1 und führe Anstellvorgang aus S41Steuere gleichzeitig Walzenspalt auf "geöffnet" unmittelbar vor der Freigabe des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 aus dem Ständerwalzwerk F1 der Ständerwalzwerke F1 bis Fn, so daß die Spannung zwischen allen Walzwerken F1 bis Fn Null wird S5Befehl für die Beendigung des Vorgangs ausgegeben? stop operation of rolling lineBeende Vorgang der Walzstraße endEnde 8Spurführvorrichtung 7Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung 7 134Spannungssteuervorrichtung 8 132Tensiometer 141Realspannungs-Erfassungseinheit 142Referenzspannungs-Einstelleinheit 143Fehlerspannungs-Berechnungseinheit 144Hydraulik-Anstellzylinder-Steuereinheit 145Arbeitswalzen-Antriebsmotor-Steuereinheit 116, 126Hydraulik-Anstellzylinder 117, 127Arbeitswalzenantriebsmotoren 11 restraining roll pinch force (P1) detectorDämpfungswalzen-Klemmkraft-(P1) Detektor restraining roll thrust force (T) detectorDämpfungswalzen-Schubkraft- (T) Detektor restraining roll moment force (M) detectorDämpfungswalzen-Momentenkraft- (M) Detektor 207Eingabeeinheit 208Berechnungseinheit für die Anstellkraft (P2) des Walzwerkes für die Verringerung der Schubkraft (T) und der Momentenkraft (M) der Dämpfungswalze auf Null 209Steuereinheit für den Hydraulik-Anstellzylinder des Walzwerkes drive device for hydraulic screw down cylinder (work side)Antriebvorrichtung für den Hydraulik-Anstellzylinder (Arbeitsseite) drive device for hydraulic screw down cylinder (drive side)Antriebvorrichtung für den Hydraulik-Anstellzylinder (Antriebsseite) 12(b)
  • plate center – Plattenmitte
  • roll center – Walzmitte
14 startStart S1Halte Walzenspalt bei jedem der Ständerwalzwerke F1 bis Fn "geöffnet" S2Starte Zufuhr des Plattenmaterials 6 auf der Walzstraße S3Justiere Ständerwalzwerke F1 bis Fn auf eingestellten Walzenspalt in Übereinstimmung mit dem Eingriff des Plattenmaterials 6 in das Ständerwalzwerk F1 und führe Anstellvorgang aus S4Steuere Walzenspalt des momentanen Walzwerkes auf "geöffnet" nach der Freigabe des hinteren Endes des Plattenmaterials 6 aus dem momentanen der Ständerwalzwerke F1 bis Fn S5Befehl für die Beendigung des Vorgangs ausgegeben? stop operation of rolling lineBeende Vorgang der Walzstraße endEnde 8Spurführvorrichtung 7Hydraulik-Anstellsteuervorrichtung

Anspruch[de]
  1. Walzvorrichtung, enthaltend:

    mehrere Ständerwalzwerke (F1, F2, ... FN, 111, 121), die über Arbeitswalzen (2, 112, 113, 122, 123) verfügen und einen aufeinanderfolgenden Transport eines zu walzenden Materials (6) zwischen den Arbeitswalzen erlauben, wobei diese Arbeitswalzen angetrieben werden, um sich zu drehen (11, 117, 127), und angetrieben werden, um angestellt (4, 116, 126) werden;

    eine Bewegungszustand-Detektoreinrichtung zum Erfassen eines Bewegungszustandes des zu walzenden Materials, wobei die Bewegungszustand-Detektoreinrichtung ein Tensiometer (132) zum Erfassen der Spannung des zu walzenden Materials ist, das sich zwischen den zahlreichen Ständerwalzwerken bewegt, und

    eine Steuereinrichtung zum Ansteuern der Arbeitswalzen auf der Basis eines Detektorsignals aus der Bewegungszustand-Detektoreinrichtung;

    dadurch gekennzeichnet, daß

    die Steuereinrichtung eine Spannungssteuereinheit (7, 8, 13, 134) ist, die einen Anstellzylinder des Ständerwalzwerkes und einen Arbeitswalzen-Antriebsmotor auf der Basis einer tatsächlichen Spannung, die durch das Tensiometer erfaßt wird, und einer voreingestellten Referenzspannung steuert, wodurch die tatsächliche Spannung auf die Referenzspannung eingestellt und gesteuert wird.
  2. Walzverfahren zum Ausführen des Walzens durch aufeinanderfolgendes Transportieren eines zu walzenden Materials (6) durch mehrere Ständerwalzwerke (F1, F2, ... FN, 111, 121), enthaltend:

    Erfassen eines Bewegungszustandes des zu walzenden Materials; und Erfassen (132) der Spannung des zu walzenden Materials, das sich zwischen den zahlreichen Ständerwalzwerken bewegt; und

    Walzen des zu walzenden Materials, während die Arbeitswalzen der Ständerwalzwerke derart angetrieben werden, daß sie sich gemäß dem Bewegungszustand drehen (11, 117, 127) und anstellen (4, 116, 126);

    gekennzeichnet durch

    Steuern (7, 8, 13, 134) eines Anstellzylinders des Ständerwalzwerks und eines Arbeitswalzen-Antriebsmotors, um so einen Fehler zwischen der erfaßten Spannung und der voreingestellten Referenzspannung zu beseitigen.
Es folgen 15 Blatt Zeichnungen






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