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Dokumentenidentifikation EP1417049 03.03.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001417049
Titel BRIDLEEINHEIT
Anmelder SMS Demag AG, 40237 Düsseldorf, DE
Erfinder SCHWARZ, Christoph, 57290 Neunkirchen-Struthütten, DE;
PÖLKING, Hans-Joachim, 57223 Kreuztal, DE;
HEIN, Susanne, 57223 Kreuztal, DE
DE-Aktenzeichen 50202132
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 11.06.2002
EP-Aktenzeichen 027473685
WO-Anmeldetag 11.06.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/EP02/06354
WO-Veröffentlichungsnummer 0003002278
WO-Veröffentlichungsdatum 09.01.2003
EP-Offenlegungsdatum 12.05.2004
EP date of grant 26.01.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.03.2005
IPC-Hauptklasse B21B 39/08

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine einem Walzgerüst zugeordnete Bridleeinheit mit mehreren verstellbar unterhalb und oberhalb des Bandlaufs angeordneten Rollen, die mittels eines Antriebs aus einer Ausgangsposition zum Band hin und vom Band zurück in die Ausgangsposition bewegbar sind.

Bridleeinheiten führen und richten das Band und halten dessen Zugspannung aufrecht, indem oberhalb des Bandlaufs angeordneten verstellbaren Rollen mittels des Antriebs aus der Ausgangsposition auf die Bandoberfläche in eine Arbeitsposition abgesenkt werden. Das in der Arbeitsposition wechselweise gebogene Band verläßt die Bridleeinheit an der dem Walzspalt des zugeordneten Walzgerüstes nächstgelegenen Rolle in Höhe der Durchlauflinie des Walzgerüstes.

Derartige Bridleeinheiten sind beispielsweise aus JP - A - 52 052852, JP - A - 51 109264 und US - A - 2,768;542 bekannt. Aus der US - Schrift ist weiterhin bekannt, das eine dem Walzspalt des Walzgerüstes nächstgelegene Rolle sowohl von oben wie auch von unten an das Band angestellt werden kann.

Sofern eine Colorierung des Bandes gefordert ist, muß eine zusätzliche Colorrolle zwischen der Bridleeinheit und dem zugeordneten Walzgerüst eingesetzt werden. Die zusätzliche Colorrolle und die zu deren Betrieb erforderlichen mechanischen Einrichtungen verlängern den Abstand zwischen dem Walzspalt des Walzgerüstes und der Abhaspelung des Bandes. Mit dem größeren Abstand zwischen Walzspalt und Abhaspelung sind jedoch Verfahrensnachteile, insbesondere größere Abmaßlängen verbunden.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Bridleeinheit zu schaffen, die eine Colorierung des Bandes ohne Verlängerung der Distanz zwischen Walzspalt und Abhaspelung ermöglicht.

Die Lösung dieser Aufgabe basiert auf dem Gedanken, die dem Walzspalt des Walzgerüstes nächstgelegene Rolle zu entkoppeln, so daß die Rolle wahlweise als Bridlerolle oder Colorrolle verwendbar ist.

Im einzelnen wird die Aufgabe bei einer Bridleeinheit der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, dass die dem Walzspalt des Walzgerüstes nächstgelegene Rolle mittels eines Zusatzantriebs aus einer Ausgangsposition unterhalb des Bandlaufs oder aus einer Ausgangsposition oberhalb des Bandlaufs zum Band hin bewegbar ist, wobei der Umfang der Rolle bei einem Einsatz der Bridleeinheit zur Colorierung des Bandes das Band nach oben oder unten von der horizontalen Durchlauflinie ablenkt und einen Einlaufwinkel oberhalb oder unterhalb der Durchlauflinie bildet.

Verharrt die walzspaltnahe Rolle in ihrer Ausgangsposition unterhalb des Bandlaufs auf Höhe der dort fest angeordneten Bridierollen, arbeitet sie in konventioneller Welse als Bridlerolle. Das Band verläßt die Bridleeinheit in Höhe der Durchlauflinie des Walzgerüstes.

Soll die walzspaltnahe Rolle als Colorrolle arbeiten, wird sie aus der Ausgangsposition oberhalb oder unterhalb des Bandlaufes, soweit auf das Band bewegt, daß das Band von der Bridleeinheit in den Walzspalt unter einem spitzen Winkel zur Durchlauflinie des Walzgerüstes einläuft:

  • Zur Colorierung der Bandoberseite senkt man die Colorrolle aus der Ausgangsposition oberhalb des Bandes ab, bis sich die Achse der walzspaltnahen Rolle etwas unterhalb der Achsen der übrigen verstellbaren Rollen in Arbeitsposition befindet.
  • Zur Colorierung der Bandunterseite hebt man die Colorrolle aus der Ausgangsposition unterhalb des Bandes an, bis sich die Achse der walzspaltnahen Rolle etwas oberhalb der Achsen der fest unterhalb des Bandlaufs angeordneten Rollen befindet.

Aufgrund der Möglichkeit, die walzspaltnahe Rolle wahlweise als Bridie- oder Colorrolle einsetzen zu können, vergrößert sich der Abstand zwischen Walzspalt und Abhaspelung auch dann nicht, wenn eine zusätzliche Colorierung des Bandes erforderlich ist.

Wenn die dem Walzspalt des Walzgerüstes nächstgelegene Rolle in beliebige Zwischenpositionen zwischen den Ausgangspositionen oberhalb und unterhalb des Bandlaufs bewegbar ist, lassen sich unterschiedliche Einlaufwinkel zur Durchlauflinie bei der Colorierung des Bandes einstellen. Außerdem erlaubt dieses Merkmal eine verbesserte Anpassung der Bridleeinheit an Bänder unterschiedlicher Dicke sowohl im Bridle- als auch Colorierungsmodus. Verfahrenstechnisch sinnvolle Einlaufwinkel bewegen sich zwischen +/- 14° gegenüber der Durchlauflinie.

Um beliebige Zwischenposition der walzspaltnahen Rollen, insbesondere rechnergestützt einstellen zu können, ist in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ein Positionsgeber vorgesehen, der die Lage der Rolle erfaßt.

Der Zusatzantrieb für die walzspaltnahe Rolle ist in zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung als beidseitig beaufschlagbarer, druckmittelbetriebener, insbesondere hydraulischer Zylinder ausgestaltet. Alternativ ist jedoch auch der Einsatz anderer mechanischer oder elektrischer Antriebe möglich, die eine im wesentlichen vertikale Verfahrbarkeit der walzspaltnahen Rolle aus einer Ausgangsposition oberhalb und unterhalb des Bandlaufs in unterschiedliche Zwischenpositionen für den Bridle-Cotor-Betrieb der Rolle ermöglichen.

Die erfindungsgemäße Bridleeinheit ist bei sämtlichen Walzgerüsten zum Walzen von NE-Metallen oder Stählen einsetzbar, bei denen eine Bridleeinheit mit mehreren Rollen erforderlich ist und gleichzeitig die Forderung eines von der Durchlauflinie abweichenden Einlaufwinkels des Bandes in das Walzgerüst besteht. Sind die Walzgerüste nicht als Einweg- sondern als Reversiergerüste ausgeführt, ist vorzugsweise beidseitig die erfindungsgemäße Bridleeinheit anzuordnen.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles des näheren erläutert:

Es zeigen

Figur 1
eine Darstellung der Erfindung am Beispiel einer 5-Rollen-Bridleeinheit mit einem zugeordneten Walzgerüst,
Figuren 2 a, b
die Nutzung der Bridleeinheit nach Figur 1 im Bridlemodus,
Figuren 3 a,b
die Nutzung der Bridleeinheit nach Figur 1 im Colorierungsmodus zur Colorierung der Bandoberseite und
Figuren 4 a,b
die Nutzung der Bridleeinheit nach Figur 1 im Colorierungsmodus zur Colorierung der Bandunterseite.

Figur 1 zeigt eine einem teilweise dargestellten Walzgerüst 1 zugeordnete Bridleeinheit 2, deren oberhalb des Bandlaufs angeordnete Rollen 3 aus der in der Figur 1 dargestellten Ausgangsposition in eine Arbeitsposition verfahrbar sind, in der die Rollen 3 auf dem Band 4 aufliegen (vgl. Figuren 2b, 3b und 4b.

Unterhalb des Bandlaufs sind versetzt zu den Rollen 3 zwei weitere Rollen 5 fest in Lagerungsböcken 6 angeordnet, deren Rollenmäntel 7 sich bis an die in Figur 1 dargestellte Durchlauflinie 8 des nicht dargestellten Bandes 4 erstrekken.

Eine dem Walzspalt 9 des Walzgerüstes 1 nächstgelegene Rolle 11 der Bridleeinheit 2 ist vertikal zur Durchlauflinie 8 aus der in Figur 1 dargestellten Ausgangsposition 12 unterhalb des Bandlaufs in eine in Figur 3a dargestellte Ausgangsposition 13 oberhalb des Bandlauf sowie jede Position zwischen den Ausgangspositionen 12 und 13 bewegbar.

Die Ausgangsposition 12 der walzspaltnahen Rolle 11 entspricht der Position der fest unterhalb des Bandlaufs angeordneten Rollen 5, während die Ausgangsposition 13 der walzspaltnahen Rolle 11 der Ausgangsposition der oberhalb des Bandlaufs angeordneten verstellbaren Rollen 3 entspricht, (vgl. Figur 3a).

Zur Erläuterung der unterschiedlichen Betriebsmodi der erfindungsgemäßen Bridleeinheit wird nachfolgend auf die Figuren 2-4 Bezug genommen, wobei jeweils die Figuren 2a, 3a und 4a das Einfädeln des Bandes für den jeweiligen Betriebsmodus und die Figuren 2b, 3b und 4b den Betriebsmodus selbst zeigen:

Soll die Bridleeinheit im Bridlemodus nach Figur 2b betrieben werden, verbleibt die walzspaltnahe Rolle 11 in ihrer Ausgangsposition 12 auf Höhe der fest angeordneten Rollen 5. Die an einem Tragrahmen 14 angeordneten Rollen 3 bewegt ein Hydraulikzylinder 15 aus der Ausgangsposition 16 in Richtung der Oberseite des Bandes 4, so daß das Band 4 durch die Rollen 3, 5, 11 wechselweise gebogen und die walzspaltnahe Rolle 11 auf Höhe der Durchlauflinie 8 verläßt.

Um die Oberseite des Bandes 4 zu colorieren, werden die Rollen 3 sowie die walzspaltnahe Rolle 11 jeweils in ihre Ausgangsposition 13, 16 gebracht und das Band auf die beiden festen Rollen 5 aufgelegt. Anschließend werden die Rollen 3 entsprechend Figur 3b auf die Oberseite des Bandes 4 zur Erzeugung einer Wechselbiegung abgesenkt. Die als Colorrolle wirkende Rolle 11 wird gegenüber den Rollen 3 noch etwas weiter abgesenkt, um einen von der Durchlauflinie 8 verschiedenen Einlaufwinkel des Bandes in den Walzspalt 9 einzustellen.

Um die Unterseite des Bandes 4 zu colorieren, werden die Rollen 3 in ihre Ausgangsposition 16 sowie die walzspaltnahe Rolle 11 in ihre Ausgangsposition 12 gebracht und das Band auf die beiden festen Rollen 5 und die walzspaltnahe Rolle 11 aufgelegt. Anschließend werden die Rollen 3 entsprechend Figur 4b auf die Oberseite des Bandes 4 zur Erzeugung einer Wechselbiegung abgesenkt. Die als Colorrolle wirkende walzspaltnahe Rolle 11 wird gegenüber den festen Rollen 5 etwas angehoben, um einen von der Durchlauflinie 8 verschiedenen Einlaufwinkel des Bandes in den Walzspalt 9 einzustellen.

Um den Einlaufwinkel beispielsweise an unterschiedliche Banddicken, Bandgeschwindigkeiten oder Bandmaterialien stufenlos anpassen zu können, ist die walzspaltnahe Rolle 11 in beliebige Zwischenpositionen zwischen den Ausgangspositionen 12 und 13 mittels eines Hydraulikzylinders 18 verstellbar. Die Kolbenstange 19 des Hydraulikzylinders 18 greift an einem in einer Vertikalführung 21 verschieblich geführten Traggerüst 22 an. Das rechtwinklig ausgebildete Traggerüst 22 ermöglicht eine Anordnung des Hydraulikzylinders 18 unmittelbar neben dem Hydraulikzylinders 15 für die oberhalb des Bandlaufs angeordneten, verstellbaren Rollen 3 der Bridleeinheit 2. Die räumlich nahe Anordnung der Hydraulikzylinder 15, 18 in Verbindung mit dem abgewinkelten Traggerüst 22 ermöglicht einen geringeren Abstand zu dem Walzgerüst 1, als eine gerade Ausführung des Traggerüsts in geradliniger Verlängerung der Kolbenstange 19 des Hydraulikzylinders 18.

Die Ausführungsbeispiele verdeutlichen, daß die in Richtung der Durchlauflinie 8 im Achsabstand mit den übrigen Rollen übereinstimmende walzspaltnahe Rolle 11 durch die Entkopplung von den übrigen unterhalb des Bandlaufs angeordneten Rollen 5 die erfindungsgemäße Doppelfunktion ohne Nachteile für den Walzprozess erfüllt, insbesondere weil die Bauiänge der Bridleeinheit unverändert ist. Eine Verlängerung der Distanz zwischen dem Walzspalt 9 und der Abhaspelung ist daher mit der erfindungsgemäßen Bridleeinheit nicht verbunden.

Bezugszeichenliste

Nr. Bezeichnung 1. Walzgerüst 2. Bridleeinheit 3. Rollen (beweglich) 4. Band 5. Rollen (fest) 6. Lagerungsbock 7. Rollenmantel 8. Durchlauflinie 9. Walzspalt 10. - 11. Rolle(walzspaltnah) 12. Ausgangsposition von 11 13. Ausgangsposition von 11 14. Tragrahmen von 3 15. Hydraulikzylinder von 14 16. Ausgangsposition von 3 17. Einlaufwinkel 18. Hydraulikzylinder von 22 19. Kolbenstange 20. - 21. Vertikalführung 22. Traggerüst von 11


Anspruch[de]
  1. Eine einem WalzgerGst zugeordnete Bridleeinheit mit mehreren verstellbar unterhalb und oberhalb des Bandlauf angeordneten Rollen, die mittels eines Antriebs aus einer Ausgangsposition zum Band hin und vom Band zurück in die Ausgangsposition bewegbar sind, ist

    dadurch gekennzeichnet,

    dass die dem Walzspalt (9) des Walzgerüstes (1) nächstgelegene Rolle (11) mittels eines Zusatzantriebs (18) aus einer Ausgangsposition (12) unterhalb des Bandlaufs oder aus einer Ausgangsposition (13) oberhalb des Bandlaufs zum Band (4) hin bewegbar ist, wobei der Umfang der Rolle (11) bei einem Einsatz der Bridleeinheit zur Colorierung des Bandes (4) das Band (4) nach oben oder unten von der horizontalen Durchlauflinie (8) ablenkt und einen Einlaufwinkel (17) oberhalb oder unterhalb der Durchlauflinie (8) bildet.
  2. Bridleeinheit nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass die dem Walzspalt (9) des Walzgerüstes (1) nächstgelegene Rolle (11) in beliebige Zwischenpositionen zwischen der Ausgangsposition (12) unterhalb des Bandlaufs und dem Band (4) oder zwischen der Ausgangsposition (13) oberhalb des Bandlaufs und dem Band (4) bewegbar ist.
  3. Bridleeinheit nach Anspruch 2,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass ein Positionsgeber die Position der dem Walzspalt (9) des Walzgerüstes (1) nächstgelegene Rolle (11) erfasst.
  4. Bridleeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass der Zusatzantrieb (18) als beideitig beaufschlagbarer, druckmitteibetriebener Zylinder ausgestaltet ist.
  5. Bridleeinheit nach Anspruch 4,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass die Kolbenstange (19) des Zylinders (18) an einem in einer Vertikalführung (21) verschieblichen Traggerüst (22) für die dem Walzspalt (9) des Walzgerüstes (1) nächstgelegenen Rolle (11) angreift.
Anspruch[en]
  1. Bridle unit, which is associated with a roll stand, with several adjustable rolls which are arranged below and above the strip path and which are movable by means of a drive from a starting position towards the strip and from the strip back to the starting position,characterised in that the roll (11) lying next to the rolling gap (9) of the roll stand (1) is movable by means of an auxiliary drive (18) towards the strip (4) from a starting position (12) below the strip path or from a starting position (13) above the strip path, wherein the circumference of the roll (11) in the case of use of the bridle unit for colouring the strip (4) deflects the strip (4) upwardly or downwardly from the horizontal transit line (8) and forms an entry angle (17) above or below the transit line (8).
  2. Bridle unit according to claim 1, characterised in that the roll (11) lying next to the rolling gap (9) of the roll stand (1) is movable into desired intermediate positions between the exit position (12), which is below the strip path, and the strip (4) or between the exit position (13), which is above the strip path, and the strip (4).
  3. Bridle unit according to claim 2, characterised in that a position transmitter detects the position of the roll (11) lying next to the rolling gap (9) of the roll stand (1).
  4. Bridle unit according to one of claims 1 to 3, characterised in that the auxiliary drive (18) is designed as a cylinder able to be acted on at both sides and operated by pressure medium.
  5. Bridle unit according to claim 4, characterised in that the piston rod (19) of the cylinder (18) engages at a support stand (22), which is displaceable in a vertical guide (21), for the roll (11) lying next to the rolling gap (9) of the roll stand (1).
Anspruch[fr]
  1. Unité à bride associée à une cage de laminage avec plusieurs rouleaux réglables, disposés au-dessus et au-dessous du passage de la bande, qui sont mobiles à l'aide d'un dispositif d'entraînement à partir d'une position de départ vers la bande et en s'écartant de la bande à nouveau dans la position de départ, caractérisée en ce que le rouleau (11) le plus proche de la fente de laminage (9) de la cage de laminage (1) peut être déplacé au moyen d'un dispositif d'entraînement (18) supplémentaire à partir d'une position de départ (12) au-dessous du passage de la bande ou à partir d'une position de départ (13) au-dessus du passage de la bande vers la bande (4), la périphérie du rouleau (11), dans le cas de l'utilisation de l'unité à bride pour colorer la bande (4), déviant la bande (4) vers le haut ou vers le bas par rapport à la ligne de passage horizontale (8) et formant un angle d'introduction (17) au-dessus ou au-dessous de la ligne de passage (8).
  2. Unité à bride selon la revendication 1, caractérisée en ce que le rouleau (11) le plus proche de la fente de laminage (9) de la cage de laminage (1) peut être déplacé dans des positions intermédiaires quelconques entre la position de départ (12) au-dessous du passage de la bande et la bande (4) ou entre la position de départ (13) au-dessus du passage de la bande et la bande (4).
  3. Unité à bride selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'un indicateur de position détecte la position du rouleau (11) le plus proche de la fente de laminage (9) de la cage de laminage (1).
  4. Unité à bride selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le dispositif d'entraînement (18) supplémentaire est réalisé sous forme d'un vérin pouvant être alimenté des deux côtés, entraîné par un agent sous pression.
  5. Unité à bride selon la revendication 4, caractérisée en ce que la tige (19) du piston du vérin (18) s'agrippe à une cage support (22), pouvant être déplacée dans un dispositif de guidage (21) vertical, pour le rouleau (11) le plus proche de la fente de laminage (9) de la cage de laminage (1).






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