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Dokumentenidentifikation DE69915386T2 17.03.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001181676
Titel DRUCKEN VON KAUFANREIZEN IN VERSCHIEDENEN ABTEILUNGEN EINES EINZELHANDELSGESCHÄFTS
Anmelder Catalina Marketing International, Inc., St. Petersburg, Fla., US
Erfinder GIULIANI, A., John, Lake Forest, US
Vertreter Patentanwälte Hauck, Graalfs, Wehnert, Döring, Siemons, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69915386
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.11.1999
EP-Aktenzeichen 999657547
WO-Anmeldetag 16.11.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/US99/26002
WO-Veröffentlichungsnummer 0000074012
WO-Veröffentlichungsdatum 07.12.2000
EP-Offenlegungsdatum 27.02.2002
EP date of grant 03.03.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.03.2005
IPC-Hauptklasse G07G 1/00
IPC-Nebenklasse G06F 17/60   

Beschreibung[de]
STAND DER TECHNIK Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein miteinander verbundene Computersysteme und im Besonderen Computersysteme, die in einer Einzelhandelsgeschäftsumgebung eingesetzt werden.

Beschreibung des Stands der Technik

Die U.S. Patente US-A-4.723.212, US-A-4.910.672, US-A-5.173.851 und US-A-5.612.868 offenbaren Systeme zur Erzeugung von Rabattmarken bzw. Rabattcoupons als Reaktion auf verschiedene Verkaufstransaktionsereignisse, die an einem Kassenplatz erfasst werden.

In der Folge wird Bezug auf die Zeichnungen genommen, wobei übereinstimmende oder entsprechende Bestandteile in den verschiedenen Ansichten mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet, wobei die Abbildung aus 2 eine Computersystemarchitektur veranschaulicht, die zur Verwendung in einer Einzelhandelsgeschäftumgebung dient und im Besonderen zum Einsatz bei Anwendungen, welche die normalen Funktionen eines Kassenplatz-Computersystems ergänzen.

Die Abbildung aus 2 zeigt relevante Teilstücke eines Kassenplatzsystems in einem Ladengeschäft, mit einer Ladengeschäfts-Kassenplatz-Steuereinheit, die mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet ist, einer Ladengeschäfts-Kassenplatzschleife 12 und mehreren Ladenkassen 14, von denen zwei dargestellt sind. Die Ladengeschäfts-Kassenplatz-Steuereinheit 10 kommuniziert mit den Ladenkassen 14 über die Ladengeschäfts-Kassenplatzschleife 12, bei der es sich um einen Bus handelt, der sich von einer Ladenkasse durch das Geschäft zu der nächsten Kasse erstreckt. Die Ladengeschäfts-Kassenplatz-Steuereinheit 10 weist zugeordnete Datenbankdateien (nicht abgebildet) zum Speichern von Daten über Ladengeschäftsaktivitäten auf, wie etwa eine Artikelaufzeichnungsdatei, welche die Artikel definiert, die in dem Geschäft zum Verkauf angeboten werden. Vorgesehen ist ein Ergänzungsprozessor 16, der ergänzende Verarbeitungsfunktionen ausführt, wie etwa im Ladengeschäft Rabattcoupons und andere Kaufanreize etc. erzeugt. Der Ergänzungsprozessor 16 ist mit der Ladengeschäfts-Kassenplatzschleife 12 verbunden und kann Kassenplatz- und/oder andere Kaufanreize überwachen. Dieses System unterstützt jedoch für gewöhnlich nicht das Drucken von Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen im Ladengeschäft in etwaigen verschiedenen Abteilungen, wie etwa Delikatessen, Kosmetik, Fleischwaren, Fisch und Meeresfrüchte, Ernteprodukte, Blumen, etc., wobei dies in Abteilungen eines Einzelhandelsgeschäfts deshalb für gewöhnlich nicht erfolgt, da der Kiosk eine große Vorrichtung ist und somit an einer vorbestimmten Position in dem Einzelhandelsgeschäft angeordnet ist.

Vorgeschlagen wurde ein weiteres System, das Couponspender verwendet, die an verschiedenen Positionen in einem Einzelhandelsgeschäft zur Abgabe vorgedruckter Coupons verteilt sind. Diese Couponspender unterstützen jedoch keine ergänzenden Funktionen wie etwa das Drucken von Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen im Ladengeschäft. Zusätzlich unterstützt dieses System nicht das Drucken von Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen im Ladengeschäft auf der Basis einer Einkaufshistorie eines Kunden, da nur vorgedruckte Coupons vorgesehen werden.

WO 98 38589A offenbart ein System zur Verwendung in einem Einzelhandelsgeschäft, wobei es das System ermöglicht, dass sich Verbraucher vor dem Bezahlen an der Kasse selbst bei einem Merchandisingsystem in einem Ladengeschäft identifizieren bzw. ausweisen. Dadurch können dem Verbraucher verkaufsfördernde Angebote und andere Informationen vorgesehen werden, die speziell auf den einzelnen Verbraucher zugeschnitten sind. Der Verbraucher kann aüf unterschiedliche Art und Weise identifiziert werden, wie etwa durch Magnetkarten und Kartenleser, die an Einkaufswägen angebracht sind. Die Verbrauchern gemachten verkaufsfördernden Angebote bzw. Werbeangebote können auf verschiedenen Gewohnheiten des jeweiligen Verbrauchers basieren, der Position der Verbraucher in dem Ladengeschäft, auf demographischen Faktoren oder Verkaufsauslösern. Ein Verbraucher kann auch zielgerichtete Informationen über bestimmte Artikel erhalten, die er zu kaufen in Erwägung zieht, um zum Beispiel die Angemessenheit bzw. die Eignung des Kaufs bestimmter Nahrungsmittel zu bestimmen, sowie von verschreibungspflichtigen Arzneimittel und/oder rezeptfrei erhältlichen Medikamenten. Einzelhändler und Produkthersteller können somit Informationen zur besseren Planung der Produktplatzierung verwenden, um besser auf die Kundennachfrage zu reagieren und um die Kaufgewohnheiten von Kunden anderweitig besser verstehen zu lernen.

Das U.S. Patent US-A-5.295.064 offenbart ein Anzeigekommunikationssystem für Einkaufswägen, das Auslösesender an verschiedenen Positionen in einem Ladengeschäft verwendet, um Nachrichten auszulösen, die der entsprechenden Position zur Anzeige an dem Einkaufswagen zugeordnet sind. Die Nachrichten für ein entsprechendes Ladengeschäft werden von einer Kommunikationsvorrichtung empfangen, die über Übermittlungsabschnitte mit einem Wide-Area Network (WAN) verbunden sind. Ein Computer in einem Ladengeschäft vergleicht die in der Nachricht übermittelte Adresse mit der entsprechenden eindeutigen Adresse. Eine übereinstimmende Adresse oder eine Übertragungssendung an alle Ladengeschäfte bewirkt, dass der Computer die Nachricht speichert. Die auf der Systemelektronik anzuzeigende Nachricht wird mit Daten von der lokalen Datenbank in dem Computer zusammengeführt. Die Datenbank speichert Daten über die Regalposition. Wenn die an einem Einkaufswagen angebrachte Elektronik eine gültige Auslöseübertragung empfängt, sucht sie in ihrem Speicher nach einer Nachricht mit der entsprechenden Adresse und zeigt diese Nachricht an.

Ein System zur Verteilung von Kaufanreizen in einem Einzelhandelsgeschäft wird in EP-A-05112509 offenbart. In dieser Referenz wird eine Mehrzahl von Kassenplatzterminals offenbart, die über eine Vielfachleitung mit einer Ladengeschäfts-Steuereinheit verbunden sind, die einer Artikelaufzeichnungsdatei zugeordnet ist. Ein Personalcomputer ist mit der Vielfachleitung verbunden und so angeordnet, dass Einkäufe eines eindeutig identifizierten Kunden in einem Ladengeschäft in einer Kundeneinkaufsdatei für den jeweiligen eindeutig identifizierten Kunden gespeichert werden.

Das Bestreben der vorliegenden Erfindung ist es, eine alternative Infrastruktur zum Drucken von Anreizen in einem Einzelhandelsgeschäft in verschiedenen Abteilungen des genannten Geschäfts vorzusehen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Demgemäß liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein neuartiges Verfahren, System und computerlesbares Medium zum Drucken von Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen in beliebigen verschiedenen Abteilungen vorzusehen, wie etwa den Abteilungen eines Einzelhandelsgeschäfts für Delikatessen, Kosmetik, Fleischwaren, Fisch und Meeresfrüchte, Ernteprodukte, Blumen, etc.

Der vorliegenden Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrunde, ein neuartiges Verfahren, System und computerlesbares Medium zum Drucken von Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen auf der Basis einer Kunden-Einkaufshistorie in beliebigen verschiedenen Abteilungen vorzusehen, wie etwa den Abteilungen eines Einzelhandelsgeschäfts für Delikatessen, Kosmetik, Fleischwaren, Fisch und Meeresfrüchte, Ernteprodukte, Blumen, etc.

Vorgesehen ist gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein System gemäß dem gegenständlichen Anspruch 1.

Vorgesehen ist gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Prozessor gemäß dem gegenständlichen Anspruch 4.

Vorgesehen ist gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Computerprogramm gemäß dem gegenständlichen Anspruch 7.

Die vorstehenden und weitere Aufgaben werden gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, dass ein neuartiges und verbessertes Verfahren, System und computerlesbares Medium zum Verteilen von Kaufanreizen in Abteilungen eines Einzelhandelsgeschäfts vorzusehen, mit einem Anreizprozessor mit einer Netzwerksteuereinheit und einer Datenbank zum Speichern von Einkaufshistorien von Verbrauchern, die entsprechenden eindeutigen Verbraucherkennungen zugeordnet sind; einer Mehrzahl von Anreizdistributoren, die in den Abteilungen des Einzelhandelsgeschäfts angeordnet sind, wobei jeder Anreizdistributor der Mehrzahl von Anreizdistributoren eine eindeutige Adresse aufweist, und mit einem Prozessor, einer Druckvorrichtung, einer Netzwerkschnittstellenvorrichtung und einer Kartenleservorrichtung und einer Scannervorrichtung; und mit einem Netzwerk, das die Netzwerksteuereinheit mit den Netzwerkschnittstellenvorrichtungen der Mehrzahl von Anreizprozessoren koppelt, um Zweiwegkommunikationen zwischen dem Anreizprozessor und der Mehrzahl von Anreizdistributoren zu bewirken. Jede Kartenleservorrichtung und jede Scannervorrichtung der Mehrzahl von Anreizdistributoren ist so konfiguriert, dass sie eine Kartenvorrichtung detektiert, die dort hindurch geführt wird oder entsprechend eine darin eingescannte Anhängeschildvorrichtung. Die Kartenvorrichtung und die Anhängeschildvorrichtung weisen darin codierte eindeutige Verbraucherkennungen auf, und die eindeutige Verbraucherkennung wird von einem Kartenleser oder einer Scannervorrichtung eines entsprechenden Anreizdistributors der Mehrzahl von Anreizdistributoren detektiert und über eine Netzwerkschnittstelle des entsprechenden Anreizdistributors über das Netzwerk an die Netzwerksteuereinheit übermittelt, die mit dem Anreizprozessor verbunden ist. Der Anreizprozessor ist so konfiguriert, dass er Kaufanreize auf der Basis einer Einkaufshistorie eines Verbrauchers speichert, der einer detektierten eindeutigen Verbraucherkennung zugeordnet ist, die von dem entsprechenden Anreizdistributor empfangen wird, und wobei eine Position des entsprechenden Anreizdistributors aus dessen eindeutigen Adresse bestimmt wird.

KURZE BESCHREIBUNGEN DER ZEICHNUNGEN

Die vorliegende Erfindung und die zahlreichen damit verbundenen Vorteile werden vollständiger und besser in Bezug auf die folgenden detaillierten Beschreibungen in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen verständlich. In den Zeichnungen zeigen:

1 ein Blockdiagramm einer herkömmlichen Verbindungsarchitektur für Computer in einer Einzelhandelsgeschäftsumgebung;

2 ein Blockdiagramm einer herkömmlichen Verbindungsarchitektur für Computer in einer Einzelhandelsgeschäftsumgebung aus 1, ergänzt um zusätzliche Komponenten zur Abwicklung verschiedener Zusatzfunktionen an einem Kassenplatz;

3 ein Blockdiagramm einer herkömmlichen Verbindungsarchitektur für Computer in einer Einzelhandelsgeschäftsumgebung aus 1, ergänzt um einen Coupondrucker/Scanner/Kartenleservorrichtungen, die mit einem Ergänzungsprozessor über ein kabelloses Ethernet-Netzwerk gekoppelt sind, um im Ladengeschäft Rabattcoupons und/oder andere Kaufanreize in jeder Abteilung verschiedener Abteilungen in dem Ladengeschäft zu drucken, und zwar gemäß der vorliegenden Erfindung;

4 ein Blockdiagramm des Coupondruckers/Scanners/der Kartenleservorrichtung, die in der Architektur aus 3 gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden; und

5 ein Flussdiagramm, das den Betrieb des Coupondruckers/Scanners/der Kartenleservorrichtungen in Bezug auf die Kommunikation mit dem Ergänzungsprozessor aus 3 veranschaulicht, um in einem Ladengeschäft Rabattcoupons und/oder andere Kaufanreize in beliebigen Abteilungen einer Mehrzahl von Abteilungen in dem Einzelhandelsgeschäft zu drucken, und zwar gemäß der vorliegenden Erfindung.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Kassenplatz-Computersysteme in Ladengeschäften werden durch zusätzliche Komponenten ergänzt, um bestimmte Funktionen auszuführen, wie etwa das Drucken von Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen in einem Ladengeschäft, das Lesen und Verarbeiten von Coupons, die Kunden in ein Ladengeschäft mitbringen, und Lesen anderer codierter Artikel an dem Kassenplatz, wie etwa von Bankkarten, Kundentreuekarten wie etwa Kundenkarten, Kreditkarten und Schecks etc.

In folgendem Bezug auf die Zeichnungen, in denen übereinstimmende oder identische Bestandteile in den verschiedenen Ansichten mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind, und in besonderem Bezug auf die Abbildung aus 2, wird eine Computersystemarchitektur veranschaulicht, die zur Verwendung in einer Einzelhandelsgeschäftumgebung vorgesehen ist und somit zur Verwendung in Anwendungen, welche die normalen Funktionen eines Kassenplatz-Computersystems ergänzen.

Die Abbildung aus 2 zeigt relevante Teilstücke eines Kassenplatzsystems in einem Ladengeschäft, mit einer Ladengeschäfts-Kassenplatz-Steuereinheit, die mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet ist, einer Ladengeschäfts-Kassenplatzschleife 12 und mehreren Ladenkassen 14, von denen zwei abgebildet sind. Die Ladengeschäfts-Kassenplatz-Steuereinheit 10 kommuniziert mit den Ladenkassen 14 über die Ladengeschäfts-Kassenplatzschleife 12, bei der es sich um einen Datenbus handelt, der sich von einer Ladenkasse zu der nächsten durch das Ladengeschäft erstreckt. Die Ladengeschäfts-Kassenplatz-Steuereinheit 10 weist zugeordnete Datenbankdateien (nicht abgebildet) zum Speichern von Daten über Ladengeschäftsaktivitäten auf, wie etwa eine Artikelaufzeichnungsdatei, welche die Artikel definiert, die in dem Ladengeschäft zum Kauf angeboten werden. Vorgesehen ist ein Ergänzungsprozessor 16, der ergänzende Verarbeitungsfunktionen ausführt, wie etwa die Erzeugung von Rabattcoupons und anderen Kaufanreizen etc. in dem Ladengeschäft. Der Ergänzungsprozessor 16 ist mit der Ladengeschäfts-Kassenplatzschleife 12 verbunden und kann die Kassenplatzoperationen überwachen, die an verschiedenen Ladenkassen 14 erfolgen. Der Ergänzungsprozessor 16 ist mit einer Datenbank 16' zum Speichern einer Einkaufshistorie des Verbrauchers gekoppelt, die für die Auswahl zu erzeugenden von Rabattcoupons und anderer Kaufanreize etc. verwendet werden kann. Jede Ladenkasse 14 in einem derartigen System weist einen zugeordneten Coupondrucker 18 auf. Hiermit wird jedoch festgestellt, dass jeder Coupondrucker 18 oder jede Ladenkasse 14 eine Druckerfunktion einer "dualen Station" aufweisen kann, um sowohl Rabattcoupons als auch Kaufbelege zu drucken. Wenn ein Verbraucher bestimmte designierte Artikel erwirbt und diese zum Kauf an der Ladenkasse 14 vorlegt, kann der Ergänzungsprozessor 16 Rabattcoupons erzeugen, welche die gekauften Artikel und andere Faktoren berücksichtigen, wie etwa die in einer Datenbank 16' gespeicherte Einkaufshistorie eines Verbrauchers, die ferner einer persönlichen Identifikationsnummer (PIN) des Verbrauchers zugeordnet ist. Somit ist der Ergänzungsprozessor 16 mit jedem der Coupondrucker 18 verbunden, wie dies durch die gestrichelten Linien 20 dargestellt ist.

Der Ergänzungsprozessor 16 kann ferner mit anderen Peripheriegeräten verbunden werden, die jeder Ladenkasse 14 zugeordnet sind. Zum Beispiel kann jede Ladenkasse 14 ein zugeordnetes Wedge 22 aufweisen. Ein Wedge ist eine Dateneingabevorrichtung, die Daten decodiert oder liest, wie etwa Strichcodedaten oder Daten von magnetisch codierten Karten, wie etwa Bankkarten, Kundentreuekarten wie etwa Kundenkarten, Kreditkarten, etc. Das Wedge 22 kommuniziert die decodierten Informationen über einen Tastaturanschluss an einem jeder Ladenkasse 14 zugeordneten Computer. Für gewöhnlich wird die Wedge-Vorrichtung 22 in den Tastaturanschluss eines Computers eingesteckt, und die Tastatur wird an das Wedge angeschlossen. Bei bestimmten Kassenplatzfunktionen wird eine Konsumentenkarte wie etwa eine Bankkarte, eine Kundentreuekarte wie etwa eine Kundenkarte, eine Kreditkarte etc., die eine eindeutige Verbraucherkennung aufweist, wie etwa eine darin codierte persönliche Identifikationsnummer (PIN), in der Wedge-Vorrichtung 22 gescannt, und die Informationen werden von dem Ergänzungsprozessor 16 bei der Aufzeichnung von Kauftransaktionen in der Einkaufshistorie des Verbrauchers verwendet, die der PIN in der Datenbank 16' zugeordnet ist. Die Wedges 22 sind über eine andere Gruppe von Leitungen, die durch die gestrichelten Linien 24 gekennzeichnet sind, mit dem Ergänzungsprozessor 16 verbunden.

Ein Problem in Bezug auf die Konfiguration aus 2 ist es jedoch, dass die Konfiguration es nicht unterstützt, das in einem Geschäft Rabattcoupons und/oder andere Kaufanreize in beliebigen Abteilungen verschiedener Abteilungen eines Einzelhandelsgeschäfts gedruckt werden, da die Coupondrucker 18 und die Wedge-Vorrichtungen 22 für gewöhnlich an oder nahe an den Ladenkassen 14 an dem Kassenplatz angeordnet sind.

Hiermit wird festgestellt, dass Verbraucher durch das Vorsehen der Rabattcoupons und/oder anderer Kaufanreize in einer von verschiedenen Abteilungen in einem Einzelhandelsgeschäft die entsprechenden rabattierten Produkte mit höherer Wahrscheinlichkeit direkt an der Kasse kaufen als bei einem folgenden Einkauf, wie dies auch für direkt an dem Kassenplatz erzeugte Coupons gilt.

Das in der Abbildung aus 3 veranschaulichte Ausführungsbeispiel behandelt die vorstehend genannten Probleme, wobei Drucker/Scanner/Kartenleservorrichtungen 26, die in verschiedenen Abteilungen ABT. 1–N eines Einzelhandelsgeschäfts angeordnet sind und entsprechend zugeordnete Netzwerkadressen aufweisen, über ein kabelloses Ethernet-Netzwerk 28 mit dem Ergänzungsprozessor 16 gekoppelt sind, und wobei eine kabellose Ethernet-Steuereinheit 30 über einen bidirektionalen Datenbus 32 mit dem Ergänzungsprozessor 16 gekoppelt ist. Die Ethernet-Steuereinheit 30 kann an dem Ergänzungsprozessor 16 angebracht werden oder integral mit diesem ausgebildet sein.

Eine Kundenkarte oder eine Anhängeschildvorrichtung mit eindeutiger persönlicher Identifikationsnummer (PIN), die darin codiert ist, wird von Verbrauchern bzw. Konsumenten an dem Drucker/Scanner/den Kartenleservorrichtungen 26 vorgelegt, die an anderen Standorten als an dem Kassenplatz angeordnet sind (z. B. in den Abteilungen für Delikatessen, Kosmetik, Fleischerzeugnisse, Fisch und Meeresfrüchte, Ernteerzeugnisse, Blumen etc.). Die Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen 26 geben danach Rabattcoupons und/oder andere Kaufanreize auf der Basis des Kaufverhaltens der Verbraucher aus, die gemäß der Einkaufshistorie des Verbrauchers bestimmt werden, die in der Datenbank 16' gespeichert und entsprechenden PINs zugeordnet ist, sowie auf der Basis der Positionen der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen 26, die aus entsprechend zugeordneten Netzwerkadressen bestimmt werden. Die Rabattcoupons und/oder andere Kaufanreize können danach an dem Kassenplatz im Rahmen des aktuellen Einkaufs oder während einem folgenden Einkauf verwendet werden.

Die Abbildung aus 4 zeigt ein beispielhaftes Ausführungsbeispiel der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 mit einer Mehrzahl von Ein-/Ausgabeanschlüssen und Vorrichtungen, zu denen unter anderem folgende zählen: (i) eine kleine (z. B. 1 Zoll × 1 Zoll) Scannervorrichtung 48 zum Scannen einer Anhängeschildvorrichtung 48', die integral mit der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 ausgebildet oder an dieser angebracht ist; (ii) eine Druckervorrichtung 50 zum Drucken von Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen 50', die integral mit der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 ausgebildet oder an dieser angebracht ist; (iii) ein Zusatzanschluss 52 zur Verbindung mit einer Zusatzvorrichtung 52'; (iv) eine Kundenvorrichtung 42 zur Bearbeitung von Eingaben von Identifikationskarten 42' wie etwa Bankkarten, Kreditkaten, Smart Cards, Kundenkarten etc. von Einkäufern; (v) ein kabelloser Ethernet-Netzwerkanschluss 44, dem eine entsprechende Netzwerkadresse zugeordnet ist, zur Verbindung mit einer kabellosen Ethernet-Netzwerksteuereinheit 30 über ein kabelloses Ethernet-Netzwerk 28; und (vi) eine Stromversorgungsvorrichtung 46', die über einen Anschluss 46' verbunden und integral mit der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 ausgebildet oder an dieser angebracht ist. Es ist offensichtlich, dass auch andere Standards wie etwa TCP/IP etc., andere Arten kabelloser Übermittlungsabschnitte, faseroptische Verbindungen etc., wie sie im Fach bekannt sind, verwendet werden können, um Verbindungen mit verschiedenen Vorrichtungen/Anschlüssen der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 unter Verwendung entsprechender Modifikationen auf Hardware- oder Softwareebene vorzusehen. Die Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 weist ferner einen Hauptprozessor 34, einen Nur-Lesespeicher (ROM) 36 wie etwa einen Flash-Nur-Lesespeicher etc., einen Direktzugriffsspeicher (RAM) 38 und eine kabellose Ethernet-Netzwerk-Steuereinheit/Transceiver 40 auf.

Im Wesentlichen handelt es sich bei der durch den Hauptprozessor 34 der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 ausgeführten Funktion um die Regelung des Datenflusses zu und von jeder internen Vorrichtung 42, 48 und 50 und den Anschlüssen bzw. Ports 52 und 44. Der Prozessor 34 verwendet Sende- und Empfangspuffer in dem RAM 38, um diesen Zweck zu erfüllen.

Die Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen 26 sind entfernt von dem Kassenplatz in verschiedenen Abteilungen ABT. 1–N des Einzelhandelsgeschäfts angeordnet, wie den Abteilungen für Delikatessen, Kosmetik, Fleischwaren, Fisch und Meeresfrüchte, Ernteprodukte, Blumen, etc. Die Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen 26 werden durch den Ergänzungsprozessor 16 gesteuert, der über das kabellose Ethernet-Netzwerk 28 kommuniziert. Die Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen 26 drucken Rabattcoupons und/oder andere Kaufanreize 50' auf der Basis (i) der Standorte der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen 26, die durch die zugeordneten entsprechenden Netzwerkadressen bestimmt werden, und (ii) der in der Datenbank 16' gespeicherten Einkaufhistorie des jeweiligen Verbrauchers, die entsprechenden PINs zugeordnet sind. Das Drucken wird durch einen Verbraucher ausgelöst, der (i) die Identifikationskarte 42' wie etwa eine Kundenkarte etc. mit einer darin codierten PIN in den EFT/Kundenkartenanschluss 42 einfügt, oder (ii) die Anhängeschildvorrichtung 48' mit darin codierter PIN vor die Scannervorrichtung 48 hält, die in der Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 vorgesehen oder an dieser angebracht ist. Die Identifikationskarten 42' weisen einen Magnetstreifen zum Speichern codierter persönlicher Identifikationsnummern (PINs) zur eindeutigen Identifizierung der Verbraucher auf. Die Anhängeschildvorrichtungen 48' sind ebenfalls mit PINs zur eindeutigen Identifizierung der Verbraucher codiert.

Nachstehend wird in Bezug auf die Abbildung aus 5 der Betrieb der Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen 26 bezüglich der Kommunikation mit dem Ergänzungsprozessor 16 zum Vorsehen des Druckens von Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen in mehreren Abteilungen in einem Einzelhandelsgeschäft gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben.

In der Abbildung aus 5 betritt ein Kunde zum Beispiel die Fleischwarenabteilung eines Einzelhandelsgeschäfts und zieht die Kundenkarte 42' oder die Anhängeschildvorrichtung 48' durch die EFT/FSC-Vorrichtung 42 oder die Scannervorrichtung 48 der Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26, die sich in der Fleischwarenabteilung befindet und der eine eindeutige Netzwerkadresse zugeordnet ist. In dem Schritt S2 wird bestimmt, ob das Vorzeigen der Karte oder der Anhängeschildvorrichtung von der Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 erkannt wird oder nicht. Wenn das Durchziehen oder das Abtasten erkannt wird, werden in dem Schritt S4 Identitätsinformationen erfasst und zu dem Ergänzungsprozessor 16 übermittelt, wobei diese Informationen folgendes enthalten: (i) eine Identität der Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 auf der Basis der ihr zugeordneten eindeutigen kabellosen Ethernet-Netzwerkvorrichtungsadresse, und (ii) eine Identität des Kunden auf der Basis der eindeutigen PIN, die in der Kundenkarte 42' oder der Anhängeschildvorrichtung 48' codiert ist.

In dem Schritt S6 verweist der Ergänzungsprozessor 1b auf eine Einkaufshistorie des Kunden (z. B. eine Historie über frühere Einkäufe von Fleischprodukten), die in der Datenbank 16' gespeichert ist, gemäß der Identität des Kunden über die PIN und die Identität der Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 über deren Adresse, und der Prozessor erzeugt Rabattcoupons und/oder andere Informationen in Bezug auf Kaufanreize. Die erzeugten Rabattcoupons und/oder Informationen über andere Kaufanreize werden daraufhin in dem Schritt S8 zu der Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 mit der bestimmten Netzwerkadresse übermittelt, die der Fleischwarenabteilung entspricht. In dem Schritt S10 druckt die in der Fleischwarenabteilung angeordnete Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 über die Druckervorrichtung 50 Rabattcoupons und/oder Kaufanreize 50'. Mögliche Beispiele für die gedruckten Rabattcoupons und/oder Kaufanreize 50' sind etwa Fleischprodukte, die zu diesem Zeitpunkt im Angebot sind, wobei dies auf der Basis der Position der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 in der Fleischwaren- bzw. Metzgereiabteilung über deren Adresse bestimmt wird. Demgemäß werden alle Adressen der Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen 26 mit den entsprechend zugeordneten Abteilungen in der Datenbank 16' gespeichert, um zu bestimmen, welche Arten von Rabattcoupons und/oder Kaufanreizen 50' erzeugt werden sollen (z. B. Fleischprodukte, Molkereiprodukte etc.). Die gedruckten Rabattcoupons und/oder Kaufanreize 50' können entweder zum Zeitpunkt des aktuellen Einkaufs oder zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden.

Aus den vorstehenden Ausführungen wird deutlich, dass die vorliegende Erfindung auf dem Gebiet der Computersysteme in Einzelhandelsgeschäften einen signifikanten Fortschritt darstellt. Vorgesehen ist gemäß der vorliegenden Erfindung im Besonderen eine Systemkonfiguration, bei der mehrere Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtungen 26 zur Unterstützung des Druckens von Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen in jeder Abteilung mehrerer Abteilungen eines Einzelhandelsgeschäfts, wie etwa den Abteilungen Delikatessen, Kosmetik, Fleischwaren, Fisch und Meeresfrüchte, Ernteerzeugnisse, Blumen etc. unterstützt werden.

Die ein der vorliegenden Beschreibung ausgeführten Mechanismen und Verfahren können unter Verwendung eines herkömmlichen Allzweck-Mikroprozessors (z. B. des Hauptprozessors 34 und des Ergänzungsprozessors 16) implementiert werden, der gemäß den Lehren in der vorliegenden Patentschrift (z. B. 5) programmiert ist, wie dies für den Fachmann der relevanten Gebiete erkennbar ist. Eine entsprechende Softwarecodierung kann durch erfahrene Programmierer auf der Basis der Lehren der vorliegenden Offenbarung leicht vorgenommen werden, wie dies für den Fachmann der relevanten Gebiete erkennbar ist. Für den Fachmann auf dem Gebiet ist es ferner erkennbar, dass die vorliegende Erfindung auch durch die Erstellung anwendungsspezifischer integrierter Schaltungen oder durch die Verbindung eines geeigneten Netzwerks herkömmlicher Bauteilschaltungen miteinander implementiert werden.

Die vorliegende Erfindung umfasst ferner auch ein rechnerbasiertes Produkt, das auf einem Speichermedium gehostet werden und Befehle aufweisen kann, die zur Programmierung eines Mikroprozessors zur Ausführung von Prozessen gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden können. Das Speichermedium kann ohne einzuschränken unter anderem eine bestimmte Art eines Plattenspeichers wie etwa Floppy-Disks, optische Disks, CD-ROMs, magnetooptische Disks, ROMs, RAMs, EPROMs, EEPROMs, Flash-Speicher, magnetische oder optische Karten oder jede Medienart aufweisen, die sich zum Speichern elektronischer Anweisungen bzw. Befehle eignet.

Die Beschreibung des vorliegenden Ausführungsbeispiels der Erfindung betrifft eine Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 mit mehreren Ein- und Ausgabeanschlüssen und Vorrichtungen, wie etwa die Scannervorrichtung 48, die Druckervorrichtung 50, den Zusatzanschluss 52, die EFT/Kundenvorrichtung 42 und den kabellosen Ethernet-Netzwerkanschluss 44 und den Steuereinheit-Transceiver 40, wobei jedoch auch verschiedene andere Arten von Ports bzw. Anschlüssen und Vorrichtungen vorgesehen werden können, wie etwa Smard Cards, Vorrichtungen zur Netzhautanalyse, Vorrichtungen zur Fingerabdruckanalyse, Vorrichtungen zur Sprachanalyse, Vorrichtungen zur Bildanalyse, TCP/IP (d. h. Internet) etc., indem die entsprechende Hardware/Software in der Coupon-Drucker-/Scanner-/Kartenleservorrichtung 26 vorgesehen wird, wie dies für den Fachmann der relevanten Gebiete offensichtlich ist.

Für den Fachmann der relevanten Gebiete ist es erkennbar, dass das bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zwar in Bezug auf das Vorsehen des Druckens von Rabattcoupons und/oder anderen Kaufanreizen direkt in einem Einzelhandelsgeschäft beschrieben worden ist, wie etwa einem Lebensmittelgeschäft mit verschiedenen Abteilungen wie etwa den Abteilungen Delikatessen, Kosmetikprodukte, Fleischwaren, Fisch und Meeresfrüchte, Ernteerzeugnisse, Blumen, etc., jedoch kann es sich bei dem Einzelhandelsgeschäft auch um ein Kaufhaus mit verschiedenen Abteilungen handeln, wie etwa Abteilungen für Bekleidung, Hardware, Haushaltsgeräte, etc.

Natürlich sind in Anbetracht der vorstehend ausgeführten Lehren zahlreiche Modifikationen und Abänderungen der vorliegenden Erfindung möglich. Hiermit wird somit festgestellt, dass die vorliegende Erfindung gemäß den anhängigen Ansprüchen auch abweichend von den spezifischen Beschreibungen hierin ausgeführt werden kann.


Anspruch[de]
  1. System zur Verteilung von Kaufanreizen in einem Einzelhandelsgeschäft, wobei das System folgendes umfasst:

    einen Anreizprozessor (16) mit einer Netzwerksteuereinheit (30) und einer Datenbank (16') zum Speichern von Einkaufshistorien von Verbrauchern, die entsprechenden eindeutigen Verbraucherkennungen zugeordnet sind;

    einen Kassenplatzprozessor;

    mindestens eine Kassenplatz-Ladenkasse (14) mit einer Kartenleservorrichtung (42) zum Lesen einer entsprechenden eindeutigen Verbraucherkennung von Kartenvorrichtungen (42'), die darin codiert die genannten eindeutigen Verbraucherkennungen aufweisen; und

    ein Kassenplatznetzwerk (12), das den genannten Kassenplatzprozessor, die genannte mindestens eine Kassenplatz-Ladenkasse (14) und den genannten Anreizprozessor (16) koppelt und dazwischen Zweiwegkommunikationen bewirkt;

    wobei der genannte Kassenplatzprozessor (10) folgendes übermittelt:

    (a) die genannten Einkaufshistorien von Verbrauchern auf der Basis von Einkäufen der genannten Verbraucher an der genannten mindestens einen Kassenplatz-Ladenkasse (14); und

    (b) entsprechende eindeutige Verbraucherkennungen, die von der genannten Kartenleservorrichtung (42) an der genannten mindestens einen Ladenkasse (14) gelesen werden, und zwar zu dem genannten Anreizprozessor (34) zur Speicherung in der genannten Datenbank (16'), gekennzeichnet durch

    eine Mehrzahl von Anreizdistributoren (26), die in verschiedenen Abteilungen des genannten Einzelhandelsgeschäfts angeordnet sind, wobei jeder Anreizdistributor der genannten Mehrzahl von Anreizdistributoren eine eindeutige Adresse aufweist, und mit einem Prozessor (34), einer Druckvorrichtung (50), einer Netzwerkschnittstellenvorrichtung (40) und einer Kartenleservorrichtung (42) sowie einer Scannervorrichtung (48); und

    eine Netzwerkkopplung (28), welche die genannte Netzwerksteuereinheit (30) mit Netzwerkschnittstellenvorrichtungen (40, 44) des genannten Anreizprozessors (16) und der genannten Mehrzahl von Anreizdistributoren (26) koppelt;

    wobei jede Kartenleservorrichtung (42) und jede Scannervorrichtung (48) der genannten Mehrzahl von Anreizdistributoren so konfiguriert ist, dass sie eine Kartenvorrichtung detektiert (42'), die dort hindurch geführt wird oder entsprechend eine darin eingescannte Anhängeschildvorrichtung (48);

    wobei die genannte Kartenvorrichtung und die genannte Anhängeschildvorrichtung die gleiche genannte eindeutige Verbraucherkennung darin codiert aufweisen, und wobei die genannte eindeutige Verbraucherkennung von dem Kartenleser (42) oder der Scannervorrichtung (48) eines entsprechenden Anreizdistributors der genannten Mehrzahl von Anreizdistributoren detektiert wird und mit Daten, die den genannten entsprechenden Anreizdistributor (26) identifizieren, über eine Netzwerkschnittstelle des genannten entsprechenden Anreizdistributors über das genannte Netzwerk an die genannte Netzwerksteuereinheit (30) übertragen wird, die mit dem genannten Anreizprozessor (16) gekoppelt ist;

    wobei der genannte Anreizprozessor (16) so angeordnet ist, dass er Kaufanreizdaten auf der Basis einer Einkaufshistorie eines Verbrauchers erzeugt, der einer detektierten eindeutigen Verbraucherkennung zugeordnet ist, die von dem genannten entsprechenden Anreizdistributor empfangen worden ist, und einer Position des genannten entsprechenden Anreizdistributors, die aus dessen eindeutigen Adresse bestimmt wird, und so dass die genannten Kaufanreizdaten zu dem genannten Anreizdistributor (26) übertragen werden, wobei der genannte Anreizdistributor so angeordnet ist, dass er es bewirkt, dass die genannte Druckvorrichtung (50) den genannten Kaufanreiz druckt.
  2. System nach Anspruch 1, wobei die genannte Netzwerksteuereinheit eine kabellose Ethernet-Netzwerksteuereinheit (30) umfasst, wobei das genannte kabellose Netzwerk ein kabelloses Ethernet-Netzwerk (28) umfasst, und wobei jede Netzwerkschnittstellenvorrichtung der genannten Mehrzahl von Anreizdistributoren eine kabellose Ethernet-Netzwerkschnittstellenvorrichtung (44) umfasst.
  3. System nach Anspruch 1, wobei die genannte Druckvorrichtung (50), die Netzwerkschnittstellenvorrichtung (44), die Kartenleservorrichtung (42) und die Scannervorrichtung (48) eines entsprechenden Anreizdistributors der genannten Mehrzahl von Anreizdistributoren jeweils entweder an dem genannten entsprechenden Anreizdistributor angebracht oder integral mit diesem ausgebildet ist.
  4. Verfahren zur Verteilung von Kaufanreizen durch Abteilungen eines Einzelhandelsgeschäfts, wobei das Verfahren folgendes umfasst:

    Speichern von Einkaufshistorien von Verbrauchern, die entsprechenden eindeutigen Verbraucherkennungen zugeordnet sind, in einer Datenbank (16') über einen Anreizprozessor (16), der eine Netzwerksteuereinheit (30) aufweist;

    Vorsehen eines Kassenplatzprozessors;

    Lesen der genannten entsprechenden eindeutigen Verbraucherkennungen über mindestens eine Kassenplatz-Ladenkasse (14), die eine Kartenleservorrichtung aufweist, von Kartenvorrichtungen, in welchen die genannten eindeutigen Verbraucherkennungen codiert sind;

    Koppeln über ein Kassenplatznetzwerk (12) des genannten Kassenplatzprozessors, der genannten mindestens einen Kassenplatz-Ladenkasse und des genannten Anreizprozessors, und bewirken von Zweiwegkommunikationen dazwischen;

    Übermitteln der genannten Einkaufshistorien von Verbrauchern über den genannten Kassenplatzprozessor an den genannten Anreizprozessor zur Speicherung in der genannten Datenbank auf der Basis der Einkäufe der genannten Verbraucher, die den genannten entsprechenden eindeutigen Verbraucherkennungen an der genannten mindestens einen Kassenplatz-Ladenkasse über die genannten Kartenleservorrichtung zugeordnet sind;

    Vorsehen einer Mehrzahl von Anreizdistributoren (26), die über die genannten Abteilungen des genannten Einzelhandelsgeschäfts verteilt angeordnet sind, wobei jeder Anreizdistributor der genannten Mehrzahl von Anreizdistributoren eine eindeutige Adresse aufweist, und mit einem Prozessor (34), einer Druckvorrichtung (50), einer Netzwerkschnittstellenvorrichtung (40) und einer Kartenleservorrichtung (42) sowie einer Scannervorrichtung (48);

    Koppeln der genannten Netzwerksteuereinheit über ein Netzwerk (28) mit Netzwerkschnittstellenvorrichtungen (40, 44) der genannten Mehrzahl von Anreizdistributoren, zum Bewirken von Zweiwegkommunikationen zwischen dem genannten Anreizprozessor und der genannten Mehrzahl von Anreizdistributoren;

    Detektieren über jede Kartenleservorrichtung und jede Scannervorrichtung der genannten Mehrzahl von Anreizdistributoren einer Kartenvorrichtung, die dort hindurch geführt wird oder entsprechend einer Anhängeschildvorrichtung, die darin eingescannt wird;

    wobei die genannte Kartenvorrichtung (42') und die genannte Anhängeschildvorrichtung (48') eine darin codierte eindeutige Verbraucherkennung aufweisen;

    Detektieren der genannten eindeutigen Verbraucherkennung durch den Kartenleser oder eine Scannervorrichtung eines entsprechenden Anreizdistributors der genannten Mehrzahl von Anreizdistributoren;

    Übermitteln der genannten eindeutigen Verbraucherkennung mit Daten, die den genannten entsprechenden Anreizdistributor (26) identifizieren, über die Netzwerkschnittstellenvorrichtungen des genannten entsprechenden Anreizdistributors über das genannte Netzwerk an die genannte Netzwerksteuereinheit, die mit dem genannten Anreizprozessor gekoppelt ist;

    Erzeugen der genannten Kaufanreize über den genannten Anreizprozessor auf der Basis einer Einkaufshistorie eines Verbrauchers, der der detektierten eindeutigen Verbraucherkennung zugeordnet ist, die von dem genannten entsprechenden Anreizdistributor empfangen wird, und einer Position des genannten entsprechenden Anreizdistributors, die aus dessen genannten eindeutigen Adresse bestimmt wird; und

    Übermitteln der genannten Kaufanreizdaten an den genannten entsprechenden Anreizdistributor, und wobei die genannte Druckvorrichtung (50) des genannten Anreizdistributors den genannten Kaufanreiz druckt.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die genannte Netzwerksteuereinheit eine kabellose Ethernet-Netzwerksteuereinheit umfasst, wobei das genannte kabellose Netzwerk ein kabelloses Ethernet-Netzwerk umfasst, und wobei jede Netzwerkschnittstellenvorrichtung der genannten Mehrzahl von Anreizdistributoren eine kabellose Ethernet-Netzwerkschnittstellenvorrichtung umfasst.
  6. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die genannte Druckvorrichtung, die Netzwerkschnittstellenvorrichtung), die Kartenleservorrichtung und die Scannervorrichtung eines entsprechenden Anreizdistributors der genannten Mehrzahl von Anreizdistributoren jeweils entweder an dem genannten entsprechenden Anreizdistributor angebracht oder integral mit diesem ausgebildet ist.
  7. Computerprogramm, das eine Computerprogrammcodeeinrichtung umfasst, die Kaufanreize über Abteilungen eines Einzelhandelsgeschäfts verteilen kann, wobei das Programm die Ausführung der folgenden Schritte umfasst:

    Speichern von Einkaufshistorien von Verbrauchern, die entsprechenden eindeutigen Verbraucherkennungen zugeordnet sind, in einer Datenbank (16') über einen Anreizprozessor (16), der eine Netzwerksteuereinheit (30) aufweist;

    Lesen der genannten entsprechenden eindeutigen Verbraucherkennungen über mindestens eine Kassenplatz-Ladenkasse (14) von Kartenvorrichtungen, in welchen die genannten eindeutigen Verbraucherkennung codiert ist;

    Bewirken des Koppelns über ein Kassenplatznetzwerk (12) eines Kassenplatzprozessors, der genannten mindestens einen Kassenplatz-Ladenkasse und des genannten Anreizprozessors, und bewirken von Zweiwegkommunikationen dazwischen;

    Übermitteln

    (a) der genannten Einkaufshistorien von Verbrauchern auf der Basis von Einkäufen der genannten Verbraucher an der genannten mindestens einen Kassenplatz-Ladenkasse (14); und

    (b) entsprechender eindeutiger Verbraucherkennungen, die von der genannten Kartenleservorrichtung (42) an der genannten mindestens einen Ladenkasse (14) gelesen werden, und zwar zu dem genannten Anreizprozessor (34) zur Speicherung in der genannten Datenbank (16');

    Bewirken des Koppelns der genannten Netzwerksteuereinheit über ein Netzwerk (28) mit Netzwerkschnittstellenvorrichtungen (44) einer Mehrzahl von Anreizdistributoren, zum Bewirken von Zweiwegkommunikationen zwischen dem genannten Anreizprozessor und der genannten Mehrzahl von Anreizdistributoren;

    Detektieren über jede Kartenleservorrichtung und eine Scannervorrichtung (48), die jedes der genannten Anreizdistributoren zugeordnet ist, einer Kartenvorrichtung, die dort hindurch geführt wird oder entsprechend einer Anhängeschildvorrichtung, die darin eingescannt wird, wobei die genannte Kartenvorrichtung (42') und die genannte Anhängeschildvorrichtung (48') eine darin codierte eindeutige Verbraucherkennung aufweisen;

    Detektieren der genannten eindeutigen Verbraucherkennung durch den Kartenleser oder eine Scannervorrichtung eines entsprechenden Anreizdistributors der genannten Mehrzahl von Anreizdistributoren;

    Übermitteln der genannten eindeutigen Verbraucherkennung mit Daten, die den genannten entsprechenden Anreizdistributor (26) identifizieren, über eine Netzwerksvorrichtung, die einem entsprechenden Anreizdistributor zugeordnet ist, über das genannte Netzwerk an die genannte Netzwerksteuereinheit, die mit einem Anreizprozessor gekoppelt ist, der jedem genannten Anreizdistributor zugeordnet ist;

    Erzeugen von Kaufanreizdaten über den genannten Anreizprozessor auf der Basis einer Einkaufshistorie des Verbrauchers, der der detektierten eindeutigen Verbraucherkennung zugeordnet ist, die von dem genannten entsprechenden Anreizdistributor empfangen wird, und einer Position des genannten entsprechenden Anreizdistributors, die aus dessen genannten eindeutigen Adresse bestimmt wird; und

    Übermitteln der genannten Kaufanreizdaten an den genannten entsprechenden Anreizdistributor, und

    Bewirken, dass die genannte Druckvorrichtung (50) des genannten Anreizdistributors den genannten Kaufanreiz druckt.
  8. Computerprogramm nach Anspruch 7, ausgeführt auf einem computerlesbaren Medium.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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