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Dokumentenidentifikation DE69731797T2 31.03.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000828233
Titel Gerät zum Feststellen der Zahl der Passanten
Anmelder Matsushita Electric Industrial Co., Ltd., Kadoma, Osaka, JP
Erfinder Hashimoto, Kazuhiko, Moriguchi-shi, Osaka-fu, JP;
Yoshiike, Nobuyuki, Ikoma-shi, Nara-ken, JP;
Morinaka, Katsuya, Toyonaka-shi, Osaka-fu, JP
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 28195 Bremen
DE-Aktenzeichen 69731797
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.09.1997
EP-Aktenzeichen 971151691
EP-Offenlegungsdatum 11.03.1998
EP date of grant 01.12.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.03.2005
IPC-Hauptklasse G07C 9/00

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von Passanten, welche die Anzahl und die Fortbewegungsrichtungen der menschlichen Körper erfasst, die die Türöffnung oder ähnliches eines Fahrzeugs (beispielsweise eines Zuges), eines Gebäudes (beispielsweise eines Ausstellungsgebäudes, eines Filmtheaters und eines Kaufhauses), oder eines Raumes passiert haben.

Beschreibung des Standes der Technik

Zu dem Zwecke der Steuerung von Umgebungs-Überwachungseinrichtungen, so wie Klimageräten und Beleuchtungsvorrichtungen, der Steuerung eines Verbrechens-Verhinderungssystems und für ähnliche Zwecke ist in den letzten Jahren der Bedarf angestiegen, den Status der sich in einem Raum befindlichen Personen zu überwachen, und für die Erfassung der Anwesenheit und des Ausmaßes an Aktivität der sich in dem Raum befindlichen Personen, die Temperaturverteilung in dem Raum zu überwachen. Auch Behörden und ähnliches haben einen Bedarf, die Anzahl der Personen zu überwachen, die einen Raum oder ein Gebäude betreten oder verlassen haben.

Solche Verfahren der Überwachung umfassen folgendes: ein Verfahren, an einem Empfangstisch für ein Gebäude oder einen Raum um die Eintragung des Namens oder ähnliches zu ersuchen; ein Verfahren, die Personen, die einen Raum oder ähnliches betreten oder verlassen haben, mit einer manuellen Zähleinrichtung in der Türöffnung zu zählen; und ein Verfahren, die Personen, die einen Raum oder ähnliches betreten oder verlassen haben, durch die Einrichtung einer Sperre oder ähnlichem, welche mechanisch geöffnet und geschlossen wird, zu zählen, indem nur eine Person zur Zeit in den Raum oder ähnliches hineingelassen oder aus diesem herausgelassen wird.

Das Zählen von Passanten durch manuelle Zählung verursacht jedoch viel Mühe und hohe Kosten. Das Verfahren des mechanischen Zählens von Passanten verursacht hohe Kosten aufgrund der Notwendigkeit der Bereitstellung umfangreicher Einrichtungen, und in einigen Fällen kann der Raum für die Einrichtungen nicht geschaffen werden.

Andererseits wurde ein Verfahren vorgeschlagen, in dem Passanten durch das Erfassen der menschlichen Körper mit Sensoren oder ähnlichem gezählt werden, wobei die menschlichen Körper einen speziellen zu überwachenden Bereich passieren, so wie eine Türöffnung eines Gebäudes oder ähnliches.

Zum Beispiel gibt es ein Verfahren zum Erfassen eines oder mehrerer sich bewegender menschlicher Körper durch die Einrichtung einer Fernsehkamera über einem zu überwachenden Bereich und durch das Verarbeiten der durch die Kamera gewonnenen Bilder in Echtzeit.

Es ist auch ein Verfahren zum Erfassen des Passierens von menschlichen Körpern durch optische Sensoren bekannt, so wie ein photoelektrischer Schalter, der einen Lichtstrahl nutzt, ein Verfahren zum Erfassen des Passierens von menschlichen Körpern durch Infrarotempfänger, welche Infrarotstrahlung erfassen, die durch den menschlichen Körper ausgestrahlt wird, und ähnliches.

Zum Beispiel wird in der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-201179 eine Vorrichtung offenbart, bei der eine Mehrzahl von optischen Sensoren in zwei Reihen eingerichtet sind, die einen Durchgang kreuzen. Dieser Antrag offenbart ein Verfahren zum Zählen von Passanten auf der Basis der Anzahl der optischen Sensoren, welche einen menschlichen Körper ermittelt haben, und zum Erfassen der Fortbewegungsrichtung von einem oder mehreren menschlichen Körpern auf der Basis der zeitlichen Reihenfolge von einem AN/AUS-Schalten der Sensoren, welche eine Reihe bilden.

In der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-186998 wird ein Verfahren zum Zählen von Passanten offenbart, auf der Basis der Erfassungsmuster einer Mehrzahl von Infrarotempfängern, welche in einer Reihe, die einen Durchgang kreuzt, angeordnet sind.

In den offengelegten japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 4-95794 und Nr. 5-81503 sind Verfahren zum Erfassen der Fortbewegungsrichtung von einem oder mehreren menschlichen Körpern auf der Basis einer zeitlichen Reihenfolge und eines Erfassungsmusters offenbart, durch eine Mehrzahl von Infrarotempfängern, die in einer Reihe entlang eines Durchgangs angeordnet sind.

Außerdem sind in den offengelegten japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 3-196286 und Nr. 5-324955 und so weiter Verfahren zum Erfassen der Anzahl und der Fortbewegungsrichtungen von Passanten offenbart, durch das Erfassen des Gewichts von einem oder mehreren menschlichen Körpern mit einem sogenannten „Mattensensoren". Der Mattensensor weist eine Matrix von Drucksensoren auf, so wie ein druckempfindliches leitendes Element, welches in eine Fußbodenmatte eingebaut wurde, wobei die Fußmatte in einer Türöffnung, auf Treppen oder ähnlichem eingerichtet ist.

Die vorstehend genannten herkömmlichen Verfahren zum Erfassen der Anzahl und der Fortbewegungsrichtungen von Passanten weisen jedoch ihre jeweiligen Beschränkungen auf, wie im Folgenden dargestellt wird.

Bei dem Verfahren, welches eine Fernsehkamera nutzt, ist es notwendig, eine komplexe Technik zu verwenden, bei der die Muster-Erkennung der Abbildungen von einem oder mehreren menschlichen Körpern durch die gewonnenen Bilder ausgeführt wird, und aus diesem Grunde sind die Einrichtungen für das Verfahren kostspielig.

In dem Falle, in dem die optischen Sensoren auf beiden Seiten eines Durchgangs eingerichtet sind, ist es schwierig, die Anzahl von Passanten zu bestimmen, wenn eine Mehrzahl von Personen passieren und diese dabei eine Linie bilden, die sich in der Richtung der Breite des Durchgangs erstreckt. In diesem Fall kann auch der Unterschied in den Lichtempfindlichkeiten der Lichtempfänger eine Störung zwischen angrenzenden optischen Sensoren verursachen. Im Gegensatz dazu gebraucht das Verfahren, welches in der zuvor genannten offengelegten japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-201179 offenbart wird, zwei Typen von optischen Sensoren, welche unterschiedliche Frequenzen nutzen. In diesem Falle jedoch besteht ein Problem, dass es schwierig ist, jeden optischen Sensor einzustellen.

Das Verfahren, welches die optischen Sensoren nutzt, weist auch ein Problem auf, dass eine große Bewegungsgeschwindigkeit eines menschlichen Körpers zu einer geringen Erfassungsgenauigkeit der Fortbewegungsrichtung führt. Zum Beispiel wird der optische Sensor, welcher in der zuvor genannten offengelegten japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-201179 offenbart wird, einfach abgestellt, wenn der Ausgabewert des Lichtempfängers unterhalb einer vorbestimmten Höhe liegt, welches die Abwesenheit von menschlichen Körpern erkennen lässt, während der Sensor eingeschaltet wird, wenn der Ausgabewert über der vorbestimmten Höhe liegt, welches das Vorhandensein von menschlichen Körpern erkennen lässt. Folglich macht es eine große Fortbewegungsgeschwindigkeit eines menschlichen Körpers manchmal unmöglich zu bestimmen, welche Reihe von Sensoren der zwei Reihen früher an- oder abgestellt wurde.

Bei den Verfahren, welche die Infrarotempfänger verwenden, die in den vorstehend genannten offengelegten japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 3-186998, Nr. 4-95794 und Nr. 5-81503 offenbart werden, ereignet sich häufig eine Fehlerfassung oder eine Fehlbewertung in den Fällen eines fortlaufenden Passierens von menschlichen Körpern durch einen zu überwachenden Bereich, eines Durchquerens von passierenden menschlichen Körpern, eines Passierens von einer Mehrzahl von menschlichen Körpern, die sich seitlich nebeneinander bewegen, oder ähnliches. Infolgedessen können Passanten nicht exakt gezählt werden.

Die Verfahren, welche den Mattensensor nutzen und in den vorstehend genannten offengelegten japanischen Patentveröffentlichungen Nr. 3-196286, Nr. 5-324955 und so weiter offenbart werden, weisen ein Haltbarkeitsproblem auf, weil das Passieren von menschlichen Körpern mit dem mechanischen Schalten der druckempfindlichen leitenden Elemente ermittelt wird.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfindung wurde in Anbetracht der vorstehend genannten Probleme des Standes der Technik entwickelt, und es ist eine Aufgabe der Erfindung, die Erfassung der Anzahl von Passanten mit einer großen Genauigkeit und einem hohen Grad an Zuverlässigkeit mit Hilfe einer einfachen Vorrichtung und mit niedrigen Kosten zu erzielen.

Diese Aufgabe wird erzielt durch eine Vorrichtung, wie sie in den Ansprüchen 1 und 2 beansprucht wird.

Ein Aspekt der Erfindung stellt eine Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von menschlichen Körpern dar, die einen speziellen zu überwachenden Bereich passieren, wobei die Vorrichtung eine Mehrzahl von Paaren von Entfernungsmessungssensoren umfasst, die auf den beiden Seitenwänden des zu überwachenden Bereichs vorgesehen sind, wobei jedes Paar von Entfernungsmessungssensoren einander gegenüber angeordnet ist, wobei jeder Entfernungsmessungssensor einen Lichtstrahler und einen Lichtempfänger aufweist und in der Lage ist, die Entfernung zu den menschlichen Körpern zu messen; die Paare von Entfernungsmessungssensoren bilden eine Mehrzahl von Linien, die vertikal zueinander beabstandet angeordnet sind, und eine Mehrzahl von Linien, die in einer Richtung, in der die menschlichen Körper passieren, beabstandet angeordnet sind; wobei die Anzahl von passierenden menschlichen Körpern auf der Basis der Entfernungen zu den menschlichen Körpern erfasst wird, welche durch die Entfernungsmessungssensoren gemessen werden; und wobei die Fortbewegungsrichtung der menschlichen Körper auf der Basis einer zeitlichen Reihenfolge der Erfassung der menschlichen Körper durch die Entfernungsmessungssensoren erfasst wird.

Gemäß der Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von Passanten, die ein solche Anordnung aufweist, wird die Anzahl von Passanten auf der Basis der Entfernungen zu menschlichen Körpern erfasst, welche durch die Entfernungsmessungssensoren gemessen werden. Und die Fortbewegungsrichtung von einem oder mehreren menschlichen Körpern wird auf der Basis der zeitlichen Reihenfolge der Erfassung der menschlichen Körper durch die Entfernungsmessungssensoren erfasst. Infolgedessen können die Anzahl und die Fortbewegungsrichtungen von Passanten mit einer großen Genauigkeit und mit einem hohen Grad an Zuverlässigkeit erfasst werden.

Ein anderer Aspekt der Erfindung stellt eine Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von menschlichen Körpern vor, die einen speziellen zu überwachenden Bereich passieren, wobei die Vorrichtung eine Mehrzahl von Infrarotempfängern umfasst, von denen jeder eine Mehrzahl von Elementen zum Erfassen von Infrarotstrahlung und ein Paar Entfernungsmessungssensoren aufweist, welche einen Lichtstrahler und einen Lichtempfänger aufweisen und welche in der Lage sind, die Entfernung zu den menschlichen Körpern zu messen; die Infrarotempfänger sind an einer Decke des zu überwachenden Bereichs befestigt und senkrecht zu einer Fortbewegungsrichtung der menschlichen Körper angeordnet, und jeder Infrarotempfänger ist in der Weise befestigt, dass die Elemente entlang der Fortbewegungsrichtung der menschlichen Körper eingerichtet sind; das Paar von Entfernungsmessungssensoren ist an beiden Seitenwänden des zu überwachenden Bereichs befestigt, so dass diese einander gegenüber angeordnet sind; wobei die Anzahl von passierenden menschlichen Körpern auf der Basis der Entfernungen zu den menschlichen Körpern erfasst wird, die durch die Entfernungsmessungssensoren gemessen werden; und wobei die Fortbewegungsrichtung der menschlichen Körper auf der Basis einer zeitlichen Reihenfolge des Erfassens der menschlichen Körper durch die Elemente in jedem Infrarotempfänger festgestellt wird.

Gemäß der Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von Passanten, die ein solche Anordnung aufweist, wird die Anzahl von Passanten auf der Basis der Entfernungen zu menschlichen Körpern erfasst, welche durch die Entfernungsmessungssensoren gemessen werden, und die Fortbewegungsrichtung von einem oder mehreren menschlichen Körpern wird auf der Basis der Veränderung der Ausgabewerte der Mehrzahl von Vorrichtungen erfasst, die in den Infrarotempfängern eingerichtet sind. Infolgedessen können die Anzahl und die Fortbewegungsrichtungen von Passanten mit einer großen Genauigkeit und mit einem hohen Grad an Zuverlässigkeit erfasst werden.

Die Breite des Erfassungsbereichs von jedem Infrarotempfänger und die Zwischenräume zwischen den Erfassungsbereichen bei einer Höhe, die der Höhe von den Schultern bis zum Kopf einer erwachsenen Person entspricht, betragen vorzugsweise nicht mehr als 40 cm. Bei der Breite der Erfassungsbereiche, die in dem vorstehend genannten Bereich eingerichtet ist, ist jeder Infrarotempfänger in der Lage, einen menschlichen Körper zuverlässig zu erfassen, während verhindert werden kann, dass ein Infrarotempfänger zwei menschliche Körper gleichzeitig erfasst. Bei der Breite der Erfassungsbereiche, die in dem vorstehend genannten Bereich eingerichtet ist, ist es außerdem einem menschlichen Körper nicht möglich, durch die Räume zwischen den Erfassungsbereichen hindurchzutreten, ohne erfasst zu werden, so dass das Passieren von einem oder mehreren menschlichen Körpern zuverlässig erfasst wird.

Vorzugsweise umfasst die Vorrichtung ferner Mittel zum Errechnen eines Bezugswertes durch Mittelbildung der Ausgabewerte der Infrarotempfänger in dem Zustand ohne menschlichen Körper sowie obere und untere Schwellenwerte, die von dem Bezugswert um einen vorbestimmten Wert abweichen; und Mittel zum Entscheiden, dass ein oder mehrere menschliche Körper erfasst wurden, wenn die Ausgabewerte von einem oder mehreren der Vorrichtungen in jedem Infrarotempfänger nicht niedriger als der obere Schwellenwert oder nicht höher als der untere Schwellenwert sind. Wenn sich die Bezugswerte für das Entscheiden über das Erfassen von menschlichen Körpern über eine Breite erstrecken, wird eine Fehl-Erfassung von menschlichen Körpern verhindert und die Fortbewegungsrichtungen von menschlichen Körpern können mit einer größeren Genauigkeit erfasst werden.

Die Wertungs-Mittel behalten vorzugsweise den Bezugswert und die oberen und unteren Schwellenwerte bei, wenn ein oder mehrere menschliche Körper erfasst werden, und aktualisieren den Bezugswert und die oberen und unteren Schwellenwerte, wenn keine menschlichen Körper erfasst werden. Wenn der Bezugswert und die oberen und unteren Schwellenwerte aktualisiert werden, in dem Falle, in dem ein oder mehrere menschliche Körper erfasst werden, nimmt die Genauigkeit der Erfassung menschlicher Körper ab, weil sich die Temperaturen eines menschlichen Körpers und des Hintergrundes im Allgemeinen unterscheiden. Folglich kann durch das Beibehalten des Bezugswertes und ähnlichem, ohne diese zu aktualisieren, die Verringerung der Genauigkeit der Erfassung menschlicher Körper verhindert werden, während die Erfassung von einem oder mehreren menschlichen Körpern bestätigt wird.

Die Fortbewegungsrichtung von einem oder mehreren menschlichen Körpern wird vorzugsweise in dem Fall erfasst, in dem drei Vorrichtungen fortlaufend irgendwelche menschlichen Körper erfasst haben.

Kurze Beschreibung der Abbildungen

Diese und andere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden deutlicher aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der bevorzugten Ausführungsform von dieser, unter Bezugnahme auf die beigefügten Abbildungen, in denen gleiche Teile durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet sind. Es zeigen:

1 eine schematische Vorderansicht, welche eine Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von Passanten als eine Hintergrundinformation darstellt;

2A eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung von 1;

2B eine schematische Aufsicht auf die Vorrichtung von 1;

3 eine schematische Abbildung, welche einen Sensor zur Messung von Entfernungsveränderungen darstellt;

4 einen Ablaufplan zum Erklären der Wirkungsweise der Vorrichtung von 1;

5 ein Diagramm, welches eine Veränderung der Ausgabewerte des Lichtempfängers eines Sensors zur Messung von Entfernungsveränderungen darstellt;

6 einen Ablaufplan, welcher die Prozesse in einem Schritt S8 von 4 darstellt;

7 eine schematische Vorderansicht, welche eine Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von Passanten einer ersten Ausführungsform darstellt;

8A eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung von 7;

8B eine schematische Aufsicht auf die Vorrichtung von 7;

9 einen Ablaufplan zum Erklären der Wirkungsweise der ersten Ausführungsform;

10 einen Ablaufplan zum Erklären der Bestimmung der Fortbewegungsrichtung (Schritt S129) in der ersten Ausführungsform;

11 einen Ablaufplan zum Erklären der Bestimmung der Anzahl von Passanten (Schritt S130) in der ersten Ausführungsform;

12 eine schematische Vorderansicht, welche eine Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von Passanten einer zweiten Ausführungsform darstellt;

13A eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung von 12;

13B eine schematische Aufsicht auf die Vorrichtung von 12;

14 eine schematische Vorderansicht; welche eine Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von Passanten einer dritten Ausführungsform darstellt;

15A eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung von 14;

15B eine schematische Aufsicht auf die Vorrichtung von 14;

16 eine schematische Darstellung, welche den Aufbau eines Infrarotempfängers zeigt;

17A einen Ablaufplan zum Erklären der Wirkungsweise der dritten Ausführungsform;

17B einen Ablaufplan zum Erklären der Wirkungsweise der dritten Ausführungsform;

18 einen Ablaufplan zum Erklären der Prozesse in einem Schritt S87 von 17B;

19 eine schematische Darstellung, welche Beispiele veranschaulicht, in denen eine Fortbewegungsrichtung in einem Schritt S92 von 17B erfasst werden kann; und

20 eine schematische Darstellung, welche ein Beispiel des Infrarotempfängers zur Bestimmung der Anzahl von Passanten in einem Schritt S93 von 17 veranschaulicht.

Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform

Im Folgenden werden einige Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Abbildungen beschrieben.

Die 1 bis 3 stellen eine Hintergrundinformation dar.

Eine Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von Passanten in Übereinstimmung mit der Vorrichtung der 1 bis 3 (Hintergrundinformation) erfasst die Anzahl und die Fortbewegungsrichtungen von menschlichen Körpern 8, welche einen speziellen zu überwachenden Bereich 2 in einem Durchgang 1, so wie einem Bereich in der Nähe einer Türöffnung, passieren. Die Breite W des Durchgangs 1 beträgt 210 cm und die Höhe H vom Boden 4 bis zur Decke 5 beträgt 220 cm. Hinsichtlich der Fortbewegungsrichtungen von menschlichen Körpern 8 wird angenommen, dass die Richtung, welche mit einem Pfeil A1 in 2 gekennzeichnet ist, die Eintrittsrichtung ist, und die Richtung, welche mit einem Pfeil A2 gekennzeichnet ist, die Abgangsrichtung ist.

Zwei lange rechtwinklige Basiskörper 10A, 10B, die sich in einer im Allgemeinen senkrechten Richtung zu den Richtungen erstreckt, in denen menschliche Körper 8 passieren (das heißt in der Richtung der Breite des Durchgangs 1) sind an der Decke 5 des Durchgangs 1 befestigt. Die Basiskörper 10A, 10B sind parallel zueinander und in einem vorgegebenen Abstand in den Fortbewegungsrichtungen von menschlichen Körpern 8 zueinander beabstandet angeordnet (das heißt in der Richtung, in welcher sich der Durchgang 1 erstreckt). Zehn Sensoren zur Messung der Entfernungsveränderung 12 sind auf der Bodenoberfläche von jedem der Basiskörper 10A, 10B in einheitlichen Abständen in der Richtung der Breite des Durchgangs 1 befestigt. Im Folgenden wird auf die Sensoren zur Messung der Entfernungsveränderung 12, die an dem Basiskörper 10A befestigt sind, als eine erste Reihe 13A von Sensoren Bezug genommen, während auf die Sensoren zur Messung der Entfernungsveränderung 12, welche an dem Basiskörper 10B befestigt sind, als eine zweite Reihe 13B von Sensoren Bezug genommen wird.

Wie in 3 dargestellt, umfasst jeder Sensor 12 einen Lichtstrahler 15 zum Ausstrahlen mittlerer Infrarotstrahlen und einen Lichtempfänger 16 zum Empfangen der mittleren Infrarotstrahlen, welche durch einen menschlichen Körper 8 reflektiert wurden. Jeder Sensor 12 ist mit einem Anzeigemittel 21 über einen Signal-Verarbeitungskreislauf 19 und über ein Entscheidungsmittel 20 verbunden. Der Signal-Verarbeitungskreislauf 19 wandelt die Ausgangssignale des Lichtempfängers 16 von Analogsignalen in Digitalsignale um. Die Entscheidungsmittel 20 berechnen von den digitalen Signalen einen Veränderungsgrad in der Entfernung von dem Sensor zu dem menschlichen Körper 8 in Bezug zu der Zeit. Die Entscheidungsmittel 20 entscheiden auch über die Anzahl, Fortbewegungsrichtungen und ähnliches von Passanten auf der Basis des Veränderungsgrades. Das Anzeigemittel 21 zeigt die Berechnungsergebnisse an, welche durch die Entscheidungsmittel 20 bestimmt werden. Ein Speichermittel 22 ist mit dem Entscheidungsmittel 20 und dem Anzeigemittel 21 verbunden. Der Lichtstrahl, der von dem Lichtstrahler 15 ausgestrahlt wird, ist nicht auf mittlere Infrarotstrahlen beschränkt, sondern kann einen abweichenden Frequenzbereich aufweisen.

Jeder Sensor 12 ist an dem Basiskörper 10A oder 10B befestigt, so dass der Erfassungsbereich 17 als ein Bereich von der Decke 5 bis zu dem Fußboden 4 definiert wird. In dem Erfassungsbereich 17 fallen die mittleren Infrarotstrahlen, die durch den Lichtstrahler 15 ausgestrahlt und dann durch einen menschlichen Körper reflektiert werden, auf den Lichtempfänger 16 ein. Infolgedessen kann das Passieren eines menschlichen Körpers 8 erfasst werden. Die Erfassungsempfindlichkeit von jedem Sensor 12, das heißt der Fokus von jedem Sensor, wird in der Weise eingestellt, dass die Schultern bis zum Kopf einer erwachsenen Person, die direkt unter dem Sensor 12 steht, erfasst werden können.

Der Abstand D zwischen angrenzenden Sensoren 12, welche in derselben Reihe 13A, 13B von Sensoren eingeschlossen sind, ist auf 20 cm eingestellt. Jedoch ist der Abstand D nicht auf 20 cm begrenzt, sondern kann innerhalb des Bereichs von nicht weniger als 20 cm und nicht mehr als 40 cm eingestellt werden. Der Abstand D ist auf nicht weniger als 20 cm eingestellt, so dass die mittleren Infrarotstrahlen, die von dem Lichtstrahler 15 eines Sensors 12 ausgestrahlt und dann durch einen menschlichen Körper 8 reflektiert werden, daran gehindert werden, auf den Lichtempfängern 16 der Sensoren 12 aufzutreffen, die an dem ursprünglichen Sensor 12 entlang der Richtung der Breite des Durchgangs angrenzen, ohne auf dem Lichtempfänger 16 des ursprünglichen Sensors 12 aufzutreffen. Der Abstand D ist auf nicht mehr als 40 cm eingestellt, weil der Abstand D, der mehr als 40 cm beträgt, einem menschlichen Körper 8 ermöglichen könnte, einen Raum zwischen angrenzenden Erfassungsbereichen 17 zu passieren, ohne erfasst zu werden, da die Schultern einer erwachsenen Person typischerweise eine Breite von 40 bis 50 cm aufweisen.

Bezugnehmend auf 4 wird die Wirkungsweise der Vorrichtung der 1 bis 3 (Hintergrundinformation) beschrieben.

In einem Schritt S1 wird jeder Sensor zur Messung der Entfernungsveränderung 12 betätigt. In einem Schritt S2 wird eine Flag F1 auf den Anfangswert „0" eingestellt.

In einem Schritt S3 werden die Ausgangssignale von jedem Sensor 12 in den Signalverarbeitungskreislauf 19 eingelesen. In einem Schritt S4 wird ein Veränderungsgrad in der Entfernung in Bezug zu der Zeit errechnet und in dem Speichermittel 22 gespeichert. Wie in 5 dargestellt, ist ein Veränderungsgrad in der Entfernung in Bezug zu der Zeit ein Gradient von Kurven 11, 12, die mit den Ausgabewerten der Lichtempfänger 16 als Ordinaten und mit der Zeit als Abszisse graphisch ausgewertet werden. Die Kurve 11 zeigt Ausgabewerte eines Sensors 12 in der ersten Reihe 13A von Sensoren, und die Kurve 12 zeigt Ausgabewerte des Sensors in der zweiten Reihe 13B, von der die Position in der Breite des Durchgangs mit der des Sensors 12 in der Reihe 13A übereinstimmt. Zum Beispiel werden die Veränderungsgrade in der Entfernung in Bezug zu der Zeit zu dem Zeitpunkt t1 als die Gradienten von Tangenten g1, g2 erzielt, welche durch Punkte auf den Kurven 11, 12 hindurch verlaufen.

In einem Schritt S7 wird die Fortbewegungsrichtung eines menschlichen Körpers bestimmt.

Genauer gesagt wird in dem Fall, in dem der Veränderungsgrad in der Entfernung in Bezug zu der Zeit über einem vorbestimmten Wert liegt, entschieden, dass einer oder mehrere menschliche Körper erfasst wurden. Andererseits wird in dem Falle entschieden, in dem der Veränderungsgrad in der Entfernung in Bezug zu der Zeit unter dem vorbestimmten Wert liegt, dass keine menschlichen Körper erfasst wurden. Das Speichermittel 22 speichert die Information über die Identifikation der Sensoren 12, welche einen menschlichen Körper erfasst haben, und über den Zeitpunkt, zu dem die Erfassung erfolgte.

Wenn die Erfassung von einem oder mehreren menschlichen Körpern nicht in dem Schritt S5 erfolgte, wird ein Schritt S6 ausgeführt. In dem Schritt S6 wird entschieden, ob die Flag F1 „0" ist oder nicht. Wie vorstehend angemerkt, wurde die Flag F1 auf den Anfangswert „0" eingestellt, als die Vorrichtung betätigt wurde; der Vorgang geht deshalb von dem Schritt S6 zu dem Schritt S3 zurück. Danach werden die Prozesse von dem Schritt S3 zu dem Schritt S6 so lange wiederholt, bis jeder menschliche Körper 8 erfasst wurde.

Wenn die Ermittlung von einem oder mehreren menschlichen Körpern in dem Schritt S5 erfasst wurde, wird ein Schritt S10 ausgeführt. In dem Schritt S10 wird entschieden, ob die Flag F1 „0" ist oder nicht. In dem Fall, in dem irgendwelche menschlichen Körper 8 zum ersten Mal in diesem Zyklus erfasst wurden, wird ein Schritt S11 ausgeführt, weil die Flag F1, wie zuvor angemerkt, auf den Anfangswert „0" eingestellt ist. Nachdem die Flag F1 in dem Schritt S11 auf den Wert „1" eingestellt wurde, kehrt der Vorgang zurück zu Schritt S3. Danach werden die Prozesse der Schritte S3, S4, S5 und S10 so lange wiederholt, wie die menschlichen Körper in dem Schritt S5 erfasst werden.

Wenn die menschlichen Körper 8 vollständig passiert sind, wird in dem Schritt S5 entschieden, dass keine menschlichen Körper erfasst werden, und der Schritt S6 wird ausgeführt. Wenn die menschlichen Körper passiert sind, wurde die Flag F1 bereits auf den Wert „1" eingestellt. So geht der Vorgang von Schritt S6 weiter zu dem Schritt S7.

In dem Schritt S7 wird die Fortbewegungsrichtung der menschlichen Körper auf der Basis des Veränderungsgrades in der Entfernung in Bezug zu der Zeit bestimmt, der in dem Schritt S4 errechnet wurde.

Zu dem Zeitpunkt t1 in 5 kennzeichnet der Beginn des Anstieges der Ausgabewerte des Lichtempfängers 16, dessen Ausgabewerte im Allgemeinen konstant waren, dass ein oder mehrere menschliche Körper 8 den zu überwachenden Bereich passiert haben. Außerdem ist der Veränderungsgrad in der Entfernung in Bezug zu der Zeit eines Sensors 12 in der ersten Reihe 13A von Sensoren, dessen Veränderungsgrad durch die Tangente g1 dargestellt wird, größer als der Veränderungsgrad eines Sensors 12 in der zweiten Reihe 13B von Sensoren, dessen Veränderungsgrad durch die Tangente g2 dargestellt wird. Dieses kennzeichnet, dass der Sensor 12 in der ersten Reihe 13A von Sensoren den menschlichen Körper früher erfasst hat als der Sensor 12 in der zweiten Reihe 13B. In dem Fall von 5 wird deshalb entschieden, dass sich der menschliche Körper 8 in der Eintrittsrichtung bewegt hat, die durch den Pfeil A1 gekennzeichnet ist.

In einem Schritt S8 wird die Anzahl der Passanten bestimmt.

Genauer gesagt werden die in 6 gezeigten Prozesse in jeder der Reihen 13A, 13B von Sensoren ausgeführt. In einem Schritt S15 wird die Anzahl &agr; der Sensoren 12, welche das Passieren von menschlichen Körpern erfasst haben, von zehn Sensoren 12 in jeder Reihe 13A, 13B von Sensoren abgezählt. Wenn in einem Schritt S16 entschieden wird, dass die Anzahl &agr; nicht niedriger ist als zehn, wird die Anzahl von Passanten in einem Schritt S21 als fünf bestimmt; wenn &agr; als niedriger als zehn beurteilt wird, wird ein Schritt S17 ausgeführt. Wenn in dem Schritt S17 die Anzahl &agr; als nicht weniger als acht beurteilt wird, wird die Anzahl von Passanten in einem Schritt S22 als vier bestimmt; wenn &agr; als niedriger als acht beurteilt wird, wird ein Schritt S18 ausgeführt. Wenn in dem Schritt S18 die Anzahl &agr; als nicht weniger als sechs beurteilt wird, wird die Anzahl von Passanten in einem Schritt S23 als drei bestimmt; wenn &agr; als niedriger als sechs beurteilt wird, wird ein Schritt S19 ausgeführt. Wenn in dem Schritt S19 die Anzahl &agr; als nicht weniger als vier beurteilt wird, wird die Anzahl von Passanten in einem Schritt S24 als zwei bestimmt; wenn &agr; als niedriger als vier beurteilt wird, wird ein Schritt S20 ausgeführt. Wenn in dem Schritt S20 die Anzahl &agr; als nicht weniger als zwei beurteilt wird, wird die Anzahl von Passanten in einem Schritt S25 als eins bestimmt; wenn &agr; als niedriger als zwei beurteilt wird, wird in einem Schritt S26 entschieden, dass kein menschlicher Körper passiert ist.

Anschließend wird die Anzahl von Passanten, welche durch die Prozesse in 6 für jede Reihe 13A, 13B von Sensoren bestimmt wurde, miteinander verglichen. Dann wird die kleinere Zahl als die Anzahl von Passanten in dem Speichermittel 22 gespeichert.

In einem Schritt S9 in 4 zeigt das Anzeigemittel 21 die Anzahl und die Fortbewegungsrichtung von Passanten an, welche in dem Speichermittel 22 gespeichert wurden.

In der Vorrichtung der 1 bis 3 (Hintergrundinformation) umfasst – wie vorstehend erwähnt – jeder der Sensoren zur Messung der Entfernungsveränderung 12 den Lichtstrahler 15 und den Lichtempfänger 16, welche in gleichmäßigen Abständen auf der Decke 5 des Durchgangs 1 in einer Mehrzahl von Reihen angeordnet sind. Die Fortbewegungsrichtung von einem oder mehreren menschlichen Körpern 8 wird erfasst auf der Basis des Veränderungsgrades in der Entfernung zu den menschlichen Körpern 8 in Bezug zu der Zeit, während die Anzahl der Passanten auf der Basis der Anzahl &agr; der Sensoren 12 erfasst wird, welche einen menschlichen Körper erfasst haben. Infolgedessen können die Anzahl und die Fortbewegungsrichtungen von menschlichen Körpern, welche den speziellen Bereich 2 passieren, mit einer großen Genauigkeit und mit einem hohen Grad an Zuverlässigkeit erfasst werden.

Zusätzlich kann der Sensor zur Messung der Entfernungsveränderung 12, der den Lichtstrahler 15 und den Lichtempfänger 16 umfasst, eine kleine Größe aufweisen und mit niedrigen Kosten hergestellt werden.

Erste Ausführungsform

Die 7, 8A und 8B stellen eine erste Ausführungsform der Erfindung dar.

In der ersten Ausführungsform sind Entfernungsmessungssensoren 14 an Seitenwänden 6, 7 auf den rechten und linken Seiten eines Durchgangs 1 befestigt, um einander gegenüberzuliegen. Ein Erfassungsbereich 28 von jedem Entfernungsmessungssensor 14 erstreckt sich horizontal über dem Durchgang 1. Genauer gesagt sind vier Paare von Entfernungsmessungssensoren 14 vorgesehen, welche sich horizontal gegenüberliegen. Die Paare von Sensoren bilden zwei Linien in Bezug zu der Richtung entlang der vertikalen Richtung, und bilden zwei Linien in Bezug zu den Richtungen, in denen menschliche Körper 8 passieren. Deshalb sind insgesamt acht Entfernungsmessungssensoren 14 vorgesehen. Die Paare von Entfernungsmessungssensoren 14, welche die oberen Reihen bilden, sind in einer Höhe vorgesehen, welche der Schulterposition einer erwachsenen Person entspricht. Die Paare von Entfernungsmessungssensoren 14, welche die unteren Reihen bilden, sind in einer Höhe vorgesehen, welche der Taillenposition einer erwachsenen Person entspricht. In der folgenden Beschreibung wird auf die erste Gruppe von vier Entfernungsmessungssensoren 14, welche die zwei Reihen bilden, die in Bezug zur Abgangs-Richtung in Richtung der Vorderseite gelegen sind, als eine erste Gruppe 29A Bezug genommen. Andererseits wird auf die Gruppe von vier Entfernungsmessungssensoren 14, welche die zwei Reihen bilden, die in Bezug zur Eintritts-Richtung in Richtung der Vorderseite gelegen sind, als eine zweite Gruppe 29B Bezug genommen.

Jeder der Entfernungsmessungssensoren 14 umfasst einen Lichtstrahler 15 und einen Lichtempfänger 16, in derselben Weise wie der Sensor zum Messen der Entfernungsveränderung 12. Die Ausgabewerte des Lichtempfängers 15 werden über einen Signalverarbeitungskreislauf 19 in Entscheidungsmittel 20 eingegeben. Die Entscheidungsmittel errechnen die Entfernung zu dem Entfernungsmessungssensor auf der Basis der eingegebenen Signale.

Bezugnehmend auf 9 wird die Wirkungsweise der ersten Ausführungsform beschreiben.

In einem Schritt S121 wird jeder Entfernungsmessungssensor 14 betätigt. In einem Schritt S122 werden die Ausgangssignale von jedem Entfernungsmessungssensor 14 in dem Zustand ohne menschlichen Körper in den Signalverarbeitungskreislauf 19 eingelesen und in digitale Signale umgewandelt. In einem Schritt S123 wird die Entfernung in dem Zustand ohne menschlichen Körper von den Ausgangssignalen errechnet und der Wert der Entfernung wird in dem Speichermittel 22 gespeichert.

In einem Schritt S124 wird eine Flag F2 auf den Anfangswert „0" eingestellt. In einem Schritt S125 werden die Ausgangssignale von jedem Entfernungsmessungssensor 14 in den Signalverarbeitungskreislauf 19 eingelesen. In einem Schritt S126 wird die Entfernung errechnet, und die Werte der Entfernung und der Zeit, welche errechnet wurden, werden in dem Speichermittel 22 gespeichert. In einem Schritt S127 wird entschieden, ob irgendwelche menschlichen Körper erfasst wurden oder nicht, durch den Vergleich zwischen der Entfernung in dem Zustand ohne menschlichen Körper, der in dem Schritt S123 errechnet wurde, und der Entfernung, die in dem Schritt S126 errechnet wurde. Genauer gesagt in dem Fall, in dem die in dem Schritt S126 errechnete Entfernung um nicht weniger als einen vorbestimmten Wert für jeden der Entfernungsmessungssensoren 14 kleiner ist, als die Entfernung in dem Zustand ohne menschlichen Körper, die in dem Schritt S123 errechnet wurde, wird entschieden, dass ein menschlicher Körper 8 erfasst wurde. Die Speichermittel 22 speichern die Information über die Identifikation der Entfernungsmessungssensoren 14, welche einen menschlichen Körper erfasst haben und über den Zeitpunkt, zu dem die Erfassung ausgeführt wurde.

Wenn in dem Schritt 127 entschieden wurde, dass keine menschlichen Körper erfasst wurden, wird ein Schritt 128 ausgeführt. In dem Fall, in dem die Flag F2 in dem Schritt S128 „0" ist, kehrt der Vorgang zu dem Schritt S125 zurück.

Wenn in dem Schritt 127 entschieden wurde, dass einer oder mehrere menschliche Körper erfasst wurden, wird ein Schritt 132 ausgeführt. In dem Fall, dass in dem Schritt S132 die Flag F2 „0" ist, wird in einem Schritt S133 die Flag F2 auf „1" eingestellt und der Vorgang kehrt dann zu dem Schritt S125 zurück.

In einem Schritt S129 wird die Fortbewegungsrichtung von einem oder mehreren menschlichen Körpern 8 bestimmt.

Die Fortbewegungsrichtung eines menschlichen Körpers wird bestimmt wie im Folgenden beschrieben.

In einem Schritt S215 von 10 wird entschieden, ob der Entfernungsmessungssensor 14, welcher als erster den menschlichen Körper erfasst hat, in der ersten Gruppe 29A eingeschlossen ist oder nicht. In dem Fall, in dem der Sensor 14 in der ersten Gruppe 29A eingeschlossen ist, wird ein Schritt S216 ausgeführt. In dem Fall, in dem der Sensor 14 nicht in der ersten Gruppe 29A eingeschlossen ist, wird ein Schritt S217 ausgeführt.

In dem Schritt S216 wird entschieden, ob der Entfernungsmessungssensor 14, welcher den menschlichen Körper als letzter erfasst hat, in der zweiten Gruppe 29B eingeschlossen ist oder nicht. In dem Fall, in dem der Sensor 14 in der zweiten Gruppe 29B eingeschlossen ist, wird ein Schritt S221 ausgeführt, und es wird entschieden, dass sich der menschliche Körper in der Eintrittsrichtung bewegt hat (in der Richtung, die durch den Pfeil A1 gekennzeichnet ist). Andererseits, in dem Fall, in dem der Sensor 14 nicht in der zweiten Gruppe 29B eingeschlossen ist, wird ein Schritt S219 ausgeführt, und es wird entschieden, dass die Fortbewegungsrichtung nicht bestimmt werden kann.

In dem Fall, in dem der Entfernungsmessungssensor 14, der den menschlichen Körper zuerst erfasst hat, in dem Schritt S215 nicht in der ersten Gruppe 29A eingeschlossen ist, wird der Schritt S217 ausgeführt. In dem Schritt S217 wird entschieden, ob der Entfernungsmessungssensor 14, der den menschlichen Körper zuerst erfasst hat, in der zweiten Gruppe 29B eingeschlossen ist oder nicht. In dem Fall, in dem der Sensor 14 in dem Schritt S217 in der zweiten Gruppe 29B eingeschlossen ist, wird ein Schritt S218 ausgeführt. Andererseits, in dem Fall, in dem der Sensor 14 in dem Schritt S217 nicht in der zweiten Gruppe 29B eingeschlossen ist, wird der Schritt S219 ausgeführt.

In dem Schritt S218 wird entschieden, ob der Entfernungsmessungssensor 14, der den menschlichen Körper zuletzt erfasst hat, in der ersten Gruppe 29A eingeschlossen ist oder nicht. In dem Fall, in dem der Sensor 14 in dem Schritt S218 in der ersten Gruppe 29A eingeschlossen ist, wird ein Schritt S220 ausgeführt, und es wird entschieden, dass die Fortbewegungsrichtung die Abgangsrichtung ist (die Richtung, die durch den Pfeil A2 gekennzeichnet ist). In dem Fall, in dem der Sensor 14 in dem Schritt S218 nicht in der ersten Gruppe 29A eingeschlossen ist, wird der Schritt S219 ausgeführt.

In der ersten Ausführungsform wird somit die Fortbewegungsrichtung eines menschlichen Körpers auf der Basis der zeitlichen Reihenfolge der Erfassung des menschlichen Körpers durch die Entfernungsmessungssensoren 14 erfasst, die entlang der Fortbewegungsrichtungen von menschlichen Körpern eingerichtet sind. Infolgedessen können die Fortbewegungsrichtungen von menschlichen Körpern mit einer großen Genauigkeit und einem hohen Grad an Zuverlässigkeit erfasst werden.

In einem Schritt S130 wird die Anzahl von Passanten bestimmt.

In dem Schritt S130 werden die in 11 dargestellten Prozesse für jede der ersten Gruppe 29A und der zweiten Gruppe 29B ausgeführt.

In einem Schritt S225 von 11 wird die Entfernung L1 von der Seitenwand 6 auf der linken Seite des Durchgangs 1 zu einem oder mehreren menschlichen Körpern 8 auf der Basis der Ausgangssignale eines Entfernungsmessungssensoren 14 in der oberen Linie errechnet, welcher auf der Seitenwand 6 auf der linken Seite befestigt ist.

In einem Schritt S226 wird die Entfernung L2 von der Seitenwand 7 auf der rechten Seite des Durchgangs 1 zu dem rechten Ende der menschlichen Körper 8 auf der Basis der Ausgangssignale eines Entfernungsmessungssensoren 14 in der oberen Linie errechnet, welcher auf der Seitenwand 7 auf der rechten Seite befestigt ist. In einem Schritt S227 wird die Breite M der menschlichen Körper durch die folgende Gleichung errechnet: M = W – L1 – L2

Wenn die Breite M der menschlichen Körper in einem Schritt S228 als nicht weniger als 200 cm beurteilt wird, wird in einem Schritt S233 die Anzahl von Passanten als fünf bestimmt, weil die Breite der Schultern einer erwachsenen Person typischerweise in der Größenordnung von 40 bis 50 cm liegt. Wenn in dem Schritt S228 die Breite M als weniger als 200 cm beurteilt wird, wird ein Schritt S229 ausgeführt. Danach wird in den Schritten S229 bis S232 entsprechend entschieden, ob die Breite M der menschlichen Körper nicht weniger als 160, 120, 80 oder 40 cm beträgt, und die Anzahl von Passanten wird auf der Basis des Ergebnisses der Entscheidung in den Schritten S234 bis S238 bestimmt.

Anschließend werden die Zahlen von Passanten, welche auf der Basis der Ausgangssignale der Entfernungsmessungssensoren 14 der ersten Gruppe 29A und der zweiten Gruppe 29B bestimmt wurden, miteinander verglichen. Wenn die Zahlen nicht miteinander übereinstimmen, wird die kleinere Zahl von Passanten in dem Speichermittel 22 gespeichert.

Es kann in der ersten Ausführungsform, wie vorstehend angemerkt, die Anzahl der Passanten durch die Messung der Entfernungen von den Seitenwänden 6, 7 zu den menschlichen Körpern 8 erfasst werden. Infolgedessen können die Anzahl und die Fortbewegungsrichtungen von passierenden menschlichen Körpern mit einer großen Genauigkeit und einem hohen Grad an Zuverlässigkeit erfasst werden, selbst wenn menschliche Körper seitlich eine Linie bilden und wenn menschliche Körper fortlaufend passieren.

In einem Schritt S131 in 9 zeigt das Anzeigemittel 21 die Fortbewegungsrichtungen von menschlichen Körpern 8 und die Anzahl von Passanten an.

Zweite Ausführungsform

Die 12 und 13 stellen eine zweite Ausführungsform der Erfindung dar.

Die zweite Ausführungsform gleicht der ersten Ausführungsform mit der Ausnahme, dass sechs Paare von Entfernungsmessungssensoren 14 vorgesehen sind, welche einander horizontal gegenüberliegen. Die Paare von Entfernungsmessungssensoren bilden in Bezug zu der Richtung der Höhe drei Linien und bilden in Bezug zu den Richtungen, in denen menschliche Körper 8 passieren, zwei Linien. Die Anzahl der Entfernungsmessungssensoren 14 beträgt zwölf.

Die Entfernungsmessungssensoren 14 der oberen Linien sind in einer Höhe befestigt, die der Kopfposition einer erwachsenen Person entspricht. Die Entfernungsmessungssensoren 14 der mittleren Linien sind in einer Höhe befestigt, die der Brustposition einer erwachsenen Person entspricht. Die Entfernungsmessungssensoren 14 der unteren Linien sind in einer Höhe befestigt, die der Schenkelposition einer erwachsenen Person entspricht.

Bei der Anordnung der zweiten Ausführungsform kann sogar ein kurzer menschlicher Körper, so wie der eines Kindes, gekennzeichnet durch Bezugsziffer 8' in 12, durch die Entfernungsmessungssensoren 14 der unteren Linien zuverlässig erfasst werden.

Dritte Ausführungsform

Die 14 bis 16 stellen eine dritte Ausführungsform der Erfindung dar.

Ein verlängerter Basiskörper 40, der sich entlang der Breite eines Durchgangs 1 erstreckt, ist an einer Decke 5 des Durchgangs 1 befestigt, und drei Infrarotempfänger 42 sind in einheitlichen Abständen f (60 cm) an dem Basiskörper 40 befestigt.

Wie in der 16 dargestellt, ist der Infrarotempfänger 42 ein pyroelektrischer Infrarotempfänger, der acht pyroelektrische Elemente 44, von denen jedes die Form eines verlängerten rechtwinkligen Parallelepipedons aufweist, sowie eine Linse 46 umfasst. Vor der Linse 46 ist ein Chopper 47 vorgesehen, der den Infrarotstrahl, welcher auf die Linse 46 einfällt, intermittierend unterbricht. Die Chopper 47, die an einem Ende einer Welle 48 befestigt sind, werden durch einen Stromrichtermotor 49 angetrieben und gedreht, welcher mit dem anderen Ende der Welle 48 verbunden ist. Die Infrarotempfänger 42 weisen eine ausgesprochen kleine Größe auf.

Jeder Infrarotempfänger 42 ist mit der Linse 46 und den Choppern 47 in der Weise befestigt, dass er gegenüber einem Fußboden 4 angeordnet ist, so dass ein Erfassungsbereich 50 – in dem die Infrarotstrahlung, die von einem menschlichen Körper 8 ausgestrahlt wird, erfasst werden kann – in der Weise definiert ist, um sich in einer Abwärtsrichtung zu erstrecken.

Jeder Infrarotempfänger 42 ist in der Weise befestigt, dass die Richtung, in der die acht pyroelektrischen Elemente 44 angeordnet sind (die Richtungen, welche in 16 durch den Pfeil C gekennzeichnet sind), dieselbe ist wie die Richtung, in der menschliche Körper 8 passieren. Der Erfassungsbereich 50 von jedem Infrarotempfänger 42 erstreckt sich über einen 4,5 Grad-Bereich entlang der Breite des Durchgangs 1 und über einen 70 Grad-Bereich entlang der Richtung, in der sich der Durchgang 1 erstreckt. Das heißt, dass der Erfassungsbereich 50 definiert ist, um in Bezug zu der Breite des Durchgangs 1 einen schmalen Zustand aufzuweisen, und in Bezug zu der Richtung, in der sich der Durchgang 1 erstreckt, einen breiten Zustand aufzuweisen.

Die Infrarotempfänger 42 sind in gleichmäßigen Abständen f von 60 cm in dem Durchgang 1 vorgesehen, welcher eine Breite W von 210 cm aufweist. Folglich betragen die Abstände zwischen den Seitenwänden 6, 7 und den Erfassungsbereichen 50 zwischen 40 und 50 cm. Infolgedessen werden selbst einer oder mehrere menschliche Körper 8, welche beide Endabschnitte der Breiten des Durchgangs 1 passieren, durch die Infrarotempfänger 42 zuverlässig erfasst.

An den Seitenwänden 6, 7 auf den linken und rechten Seiten des Durchgangs 1 sind ein Paar Entfernungsmessungssensoren 14 befestigt, um einander gegenüberzuliegen. Ein Erfassungsbereich 52 von jedem der Entfernungsmessungssensoren 14 erstreckt sich horizontal über dem Durchgang 1. Die Höhe der Entfernungsmessungssensoren 14 von dem Fußboden 4 ist in einer Höhe eingestellt, welche der Schulterposition einer erwachsenen Person entspricht.

Wie in 14 dargestellt, sind die drei Infrarotempfänger 42 mit einem Entscheidungsmittel 56 über einen Wiederholungskasten 54 und über einen Signalverarbeitungskreislauf 55 verbunden. Die Entfernungsmessungssensoren 14 sind über einen Signalverarbeitungskreislauf 58 mit Entscheidungsmitteln 59 verbunden. Ein Anzeigemittel 61 ist mit den Entscheidungsmitteln 56, 59 über Mittel 60 zum Überprüfen von Ermittlungsergebnissen verbunden.

Bezugnehmend auf die 17A und 17B wird die Wirkungsweise der dritten Ausführungsform beschrieben.

In den 17A und 17B werden die Schritte S81–93 zum Verarbeiten der Ausgangssignale der Infrarotempfänger 42 und die Schritte S95–105 zum Verarbeiten der Ausgangssignale der Entfernungsmessungssensoren 14 parallel ausgeführt.

In dem Schritt S81 werden die Infrarotempfänger 42 betätigt. In dem Schritt S82 wird jeder Parameter eingestellt. Anschließend werden die Ausgangssignale der Infrarotempfänger 42 in dem Zustand ohne menschlichen Körper, das heißt die Ausgangssignale, welche die Intensitäten von Infrarotstrahlungen anzeigen, die durch die Oberfläche des Fußbodens 4 als Hintergrund ausgestrahlt werden, für eine vorbestimmte Zeitperiode in den Signalverarbeitungskreislauf 55 eingelesen (Schritt S83).

In dem Schritt S84 wandelt der Signalverarbeitungskreislauf 55 die Ausgabewerte der Infrarotempfänger 42 von der analogen Form in die digitale Form um. Dann errechnet der Signalverarbeitungskreislauf 55 die durchschnittliche Intensität der Hintergrundstrahlung als einen Bezugswert, und obere und untere Schwellenwerte, die von dem Bezugswert durch einen vorbestimmten Wert abweichen. In dem Schritt S85 wird eine Flag F3 auf den Anfangswert „0" eingestellt.

In dem Schritt S86 werden die Ausgangssignale der Infrarotempfänger 42 in den Signalverarbeitungskreislauf 55 eingelesen. In dem Schritt S87 wird eine dreiwertige Verarbeitung der Signale ausgeführt.

In dem Schritt S87 werden die Prozesse, wie in 18 dargestellt, bezüglich des Ausgangssignals von jedem pyroelektrischen Element 44 von jedem Infrarotempfänger 42 ausgeführt.

Wenn in einem Schritt S110 der Ausgabewert eines pyroelektrischen Elements 44 nicht niedriger als der obere Schwellenwert ist, wird das dreiwertige Datum in einem Schritt S112 auf „1" eingestellt. Wenn in dem Schritt S110 der Ausgabewert niedriger als der obere Schwellenwert ist, wird ein Schritt S111 ausgeführt. Wenn der Ausgabewert des pyroelektrischen Elements 44 nicht höher ist als der untere Schwellenwert in dem Schritt S111, wird das dreiwertige Datum in einem Schritt S113 auf „–1" eingestellt. Wenn in dem Schritt S111 der Ausgabewert höher als der untere Schwellenwert ist, wird das dreiwertige Datum in einem Schritt S114 auf „0" eingestellt.

In einem Schritt S115 wird die Veränderung in dem dreiwertigen Datum in Bezug auf jedes pyroelektrische Element 44 von jedem Infrarotempfänger 42 untersucht. Genauer gesagt wird von jedem pyroelektrischen Element 44 das dreiwertige Datum, welches in dem Schritt S87 in dem letzten Verfahren errechnet wurde, mit dem dreiwertigen Datum verglichen, welches in dem Schritt S87 des gegenwärtigen Verfahrens errechnet wurde, und dadurch wird entschieden, ob sich das dreiwertige Datum verändert hat (von „1" auf „0", von „0" auf „1", von „–1" auf „0" oder von „0" auf „–1 ") oder nicht.

Wenn das dreiwertige Datum von irgendeinem pyroelektrischen Element 44 von irgendeinem Infrarotempfänger 42 „1" oder „–1" ist, wird in dem Schritt S88 entschieden, dass einer oder mehrere menschliche Körper erfasst wurden, und dann wird der Schritt S89 ausgeführt. Wenn jeder Ausgabewert der pyroelektrischen Elemente 44 der Infrarotempfänger 42 „0" ist, wird in dem Schritt S88 entschieden, dass keine menschlichen Körper 8 erfasst wurden, und dann wird der Schritt S90 ausgeführt.

In dem Falle, in dem die Flag F3 in dem Schritt S89 „0" ist, wird die Flag F3 in dem Schritt S91 auf „1" eingestellt, und dann kehrt der Vorgang zu dem Schritt S 86 zurück. In dem Schritt S89, wenn die Flag F3 nicht „0" ist, kehrt der Vorgang zu dem Schritt S86 zurück, ohne das die Flag F3 zurückgesetzt wird. Andererseits kehrt der Vorgang zu dem Schritt S82 zurück, in dem Falle, in dem die Flag F3 in dem Schritt S90 „0" ist. In dem Schritt S90, wenn die Flag F3 nicht „0" ist, wird der Schritt S92 ausgeführt.

In dem Falle, in dem der Zustand ohne menschlichen Körper seit der Betätigung der Vorrichtung angedauert hat, wechselt der Vorgang von dem Schritt S88 zu dem Schritt S90 und kehrt dann zurück zu dem Schritt S82, weil die Flag F3 bei dem Anfangswert „0" verbleibt. Danach werden die Prozesse von dem Schritt S82 zu dem Schritt S90 wiederholt, bis irgendein menschlicher Körper erfasst wird.

Wenn irgendein menschlicher Körper 8 in die Erfassungsbereiche 50 von irgendeinem der Infrarotempfänger 42 nach der Fortsetzung des Zustandes ohne menschlichen Körper eintritt, wird in dem Schritt S88 entschieden, dass einer oder mehrere menschliche Körper erfasst wurde, und der Schritt S89 wird ausgeführt. In diesem Fall wechselt der Vorgang von dem Schritt S89 zu dem Schritt S91, weil die Flag F3 bei dem Anfangswert „0" verbleibt, und die Flag F3 wird auf „1" eingestellt. Danach kehrt der Vorgang zu dem Schritt S86 zurück.

Anschließend werden die Prozesse der Schritte S86 bis S89 so lange wiederholt, bis in dem Schritt S88 entschieden wird, dass einer oder mehrere menschliche Körper erfasst wurden.

Wenn in dem Schritt S88 entschieden wurde, dass einer oder mehrere menschliche Körper erfasst wurden, kehrt der Vorgang – wie vorstehend angemerkt – zu dem Schritt S86 zurück, ohne zu dem Schritt S82 zurückzukehren. Infolgedessen werden der Bezugswert und die oberen und unteren Schwellenwerte, die in dem Schritt S87 errechnet wurden, so lange beibehalten ohne aktualisiert zu werden, wie einer oder mehrere menschliche Körper 8 erfasst werden.

Wenn die menschlichen Körper 8 vollständig passiert sind, wird in dem Schritt S88 entschieden, dass keine menschlichen Körper erfasst werden, und der Schritt S90 wird ausgeführt. In diesem Fall wechselt der Vorgang von dem Schritt S90 zu dem Schritt S92, weil die Flag F3 auf „1" eingestellt wurde.

In dem Schritt S92 wird die Fortbewegungsrichtung eines menschlichen Körpers bestimmt.

19 stellt Beispiele dar, in denen die Fortbewegungsrichtung für einen Infrarotempfänger 42 erfasst werden kann. In den Beispielen (1) bis (19) stellt die horizontale Richtung die Positionen von pyroelektrischen Elementen 44 dar, während die vertikale Richtung den Zeitverlauf darstellt (das heißt Schritte, in denen ein Infrarotempfänger 42 eine auf diesen einfallende Infrarotstrahlung unterbricht). In 19 stellt das Symbol ∝ einen Punkt dar, an dem das dreiwertige Datum „1" oder „–1" ist. Das Symbol O stellt einen Punkt dar, an dem das dreiwertige Datum „0" ist. Die Punkte ∝ und O werden von den Punkten wiederbeschafft, bei denen in dem Schritt S115 von 18 die Veränderung des dreiwertigen Datums erfasst wurde. In 19 stellt das Symbol

einen Punkt dar, bei dem in dem Suchprozess ein dreiwertiges Datum von „0" erfasst wurde. In dem Falle, in dem – wie in den Beispielen dargestellt – sich ein Punkt, an dem ein dreiwertiges Datum „1" oder „–1" ist, fortlaufend über nicht weniger als drei pyroelektrische Elemente 44 bewegt hat, kann die Fortbewegungsrichtung des menschlichen Körpers 8 bestimmt werden. Zum Beispiel kennzeichnet das Beispiel (1), dass sich ein menschlicher Körper in die Richtung bewegt hat, welche von der Vorrichtung auf der linken Seite der Abbildung zu der Vorrichtung auf der rechten Seite gerichtet ist.

In dem Schritt S93 wird die Anzahl der Passanten beurteilt.

20 stellt ein Beispiel der Ausgabewerte von zwei angrenzenden Infrarotempfängern 42 dar. Die horizontale Richtung von 20 stellt die Positionen von pyroelektrischen Elementen 44 dar, das heißt die Positionen von menschlichen Körpern 8 in Bezug auf die Richtung, in der sich der Durchgang 1 erstreckt. Die vertikale Richtung von 20 stellt Schritte des Unterbrechens dar, das heißt den Zeitverlauf. In dem Falle, in dem das gleichzeitige Eintreten von menschlichen Körpern 8 in den Erfassungsbereich von zwei Infrarotempfängern 42 erfasst wird, wie in 20 dargestellt, wird entschieden, dass die Anzahl von Passanten eins ist.

Andererseits werden in dem Schritt S95 die Entfernungsmessungssensoren 14 betrieben. Im Anschluss daran werden in dem Schritt S96 die Ausgabewerte der Entfernungsmessungssensoren 14 in dem Zustand ohne menschlichen Körper in den Signalverarbeitungskreislauf 58 hinzugezogen, und auf diese Weise werden die Entfernungen in dem Zustand ohne menschlichen Körper errechnet. In dem Schritt S97 wird der Wert einer Flag F4 auf den Anfangswert „0" eingestellt.

In dem Schritt S98 werden die Ausgangssignale der Entfernungsmessungssensoren 14 in den Signalverarbeitungskreislauf 58 eingelesen. Wenn sich in dem Schritt S99 die Entfernungsmessungssensoren 14 in dem OFF-Zustand befinden, wird entschieden, dass keine menschlichen Körper passiert sind, und der Schritt S100 wird ausgeführt. In dem Schritt S100 wird entschieden, ob die Flag F4 „0" ist oder nicht. Die Flag F4 bleibt bei dem Anfangswert „0" bis irgendein menschlicher Körper 8 erfasst wird, und der Vorgang kehrt dann von dem Schritt S100 zurück zu dem Schritt S98.

Wenn einer oder mehrere menschliche Körper 8 in die Erfassungsbereiche 52 von irgendeinem der Entfernungsmessungssensoren 14 eingetreten ist/sind, wird in dem Schritt S99 entschieden, dass einer oder mehrere menschliche Körper erfasst wurden, und der Schritt S101 wird ausgeführt. In dem Fall, in dem nach der Fortsetzung der Nicht-Erfassung eines menschlichen Körpers irgendwelche menschlichen Körper in dem daraufhin ausgeführten Schritt S99 zum ersten Mal erfasst werden, wechselt der Vorgang von dem Schritt S101 zu dem Schritt S102, weil die Flag F4 wie vorstehend erwähnt bei dem Anfangswert „0" verbleibt, und die Flag F4 wird auf „1" eingestellt. Danach fährt der Vorgang mit dem Schritt S98 fort.

Wenn die menschlichen Körper 8 die Überwachungsbereiche 52 vollständig passiert haben, wechselt der Vorgang von dem Schritt S100 zum Schritt S103. In dem Schritt S103 wird die Entfernung von jedem Entfernungsmessungssensor 14 zu den menschlichen Körpern 8 auf der Basis der Ausgangssignale von jedem Entfernungsmessungssensor 14 gemessen, die in dem Schritt S98 gelesen wurden. In dem Schritt S104 wird die Breite der menschlichen Körper in derselben Weise wie in der dritten Ausführungsform errechnet.

In dem Schritt S105 wird die Anzahl von Passanten auf der Basis der Breite der menschlichen Körper bestimmt, welche in dem Schritt S104 errechnet wurde. Diese Bewertung der Anzahl von Passanten wird in derselben Weise ausgeführt, wie die Bestimmung der Anzahl von Passanten in der ersten Ausführungsform, die in 9 dargestellt ist.

In einem Schritt S106 vergleichen die Mittel 60 zum Überprüfen der Bestimmungsergebnisse die Fortbewegungsrichtung und die Anzahl von Passanten, welche auf der Basis der Ausgangssignale der Infrarotempfänger 42 in dem Schritt 92, 93 bestimmt wurden, mit der Anzahl der Passanten, welche auf der Basis der Ausgangssignale der Entfernungsmessungssensoren 14 in dem Schritt S105 bestimmt wurden. Wenn die ersteren und letzteren Bestimmungsergebnisse nicht miteinander übereinstimmen wird entschieden, dass die Fortbewegungsrichtung nicht bestimmt werden kann oder dass die Anzahl von Passanten nicht bestimmt werden kann.

In einem Schritt S107 zeigt ein Anzeigemittel 61 die Anzahl von Passanten gesondert an, als solche, die in den zu überwachenden Bereich eingetreten sind und die diesen verlassen haben.

In der dritten Ausführungsform wird, wie vorstehend bemerkt, die Fortbewegungsrichtung von einem oder mehreren menschlichen Körpern 8 bestimmt, und die Anzahl von Passanten wird mit den pyroelektrischen Infrarotempfängern 42 bewertet, die an der Decke 5 des Durchgangs 1 vorgesehen sind. Außerdem wird die Anzahl von Passanten mit den Entfernungsmessungssensoren 14 bestimmt, die an den Seitenwänden 6, 7 des Durchgangs befestigt sind. Ferner wird die Anzahl von Passanten, die auf der Basis der Ausgangssignale der Infrarotempfänger bestimmt wurde, mit der Anzahl von Passanten verglichen, die auf der Basis der Ausgangssignale der Entfernungsmessungssensoren bestimmt wurde. In Übereinstimmung mit der Anordnung der dritten Ausführungsform kann deshalb die Anzahl und die Fortbewegungsrichtung von passierenden menschlichen Körpern mit einer großen Genauigkeit und einem hohen Grad an Zuverlässigkeit erfasst werden. Genauer gesagt kann in Übereinstimmung mit der Anordnung der dritten Ausführungsform die Ermittlungsfähigkeit der Anzahl von Passanten, welche herkömmlicherweise nicht mehr als 80% betrug, auf nicht weniger als 95% verbessert werden.

Die vorstehend aufgeführten Ausführungsformen sind dafür bestimmt, die Anzahl und die Fortbewegungsrichtungen von menschlichen Körpern zu überwachen, welche einen speziellen Bereich eines Durchgangs passieren. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die Ausführungsformen begrenzt, sondern kann angewendet werden auf das Überwachen der Türöffnung oder ähnlichem eines Fahrzeugs, so wie einem Zug, eines Gebäudes, so wie einem Ausstellungsgebäude, einem Filmtheater und einem Kaufhaus oder eines Raumes.

In den ersten bis dritten Ausführungsformen sind die Entfernungsmessungssensoren oder Infrarotempfänger, die an der Decke eines Durchgangs zu befestigen sind, in erster Linie an einem oder mehreren Basiskörpern befestigt. Die Entfernungsmessungssensoren oder Infrarotempfänger können jedoch in einer oder mehreren Aushöhlungen eingerichtet sein, welche in der Decke ausgebildet sind.

Wie aus der vorstehenden Beschreibung offensichtlich ist, ist eine Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von Passanten in Übereinstimmung mit der Erfindung in der Lage, mit einer großen Genauigkeit die Anzahl und die Fortbewegungsrichtungen von menschlichen Körpern zu erfassen, welche einen zu überwachenden Bereich passieren, und diese weist eine große Zuverlässigkeit auf. Durch die Verwendung der Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von Passanten gemäß der Erfindung kann folglich das Erfassen und das Entscheiden bezüglich der menschlichen Körper, die ein Fahrzeug, so wie einen Zug, ein Gebäude, einen Raum oder ähnliches betreten oder verlassen, ausgeführt werden. Durch die Verwendung der Vorrichtung der Erfindung kann folglich die exakte Anzahl von Besuchern, das Verhältnis der Anzahl von Passanten oder Besuchern zur Kapazität oder ähnliches erfasst werden. Folglich wird die Vorrichtung der Erfindung ganz besonders dazu beitragen, ein komfortables, intelligentes Gebäudesystem zu realisieren.

Bei der Anordnung, bei der die Fortbewegungsrichtung von einem oder mehreren menschlichen Körpern mit Sensoren zur Messung von Entfernungsveränderungen oder Entfernungsmessungssensoren erfasst wird, sind die Kosten für die Herstellung oder ähnliches eines solchen Sensors verhältnismäßig niedrig und die Ermittlungsfähigkeit eines solchen Sensors ist verhältnismäßig hoch, weil der Entfernungsmessungssensor, der einen Lichtstrahler und einen Lichtempfänger umfasst, eine kleine Größe aufweist.

In Übereinstimmung mit der Anordnung, in der eine Mehrzahl von Sensoren zur Messung der Entfernungsveränderung oder Entfernungsmessungssensoren zu einem Ganzen zusammengefasst werden, kann die Vorrichtung in einer kleinen Größe gefertigt werden.

In Übereinstimmung mit der Anordnung, in der eine Mehrzahl von Sensoren zur Messung der Entfernungsveränderung oder Entfernungsmessungssensoren aufeinanderfolgend, einer zur Zeit betätigt werden, kann die Anzahl von Passanten mit einer großen Genauigkeit und einem hohen Grad an Zuverlässigkeit erfasst werden, weil verhindert wird, dass die Strahlung, die durch die angrenzenden Sensoren zur Messung der Entfernungsveränderung oder angrenzenden Entfernungsmessungssensoren ausgestrahlt und dann reflektiert wird, empfangen wird.

In Übereinstimung mit der Anordnung, welche Entfernungsmessungssensoren und Infrarotempfänger umfasst, kann die Anzahl von Passanten mit einer größeren Genauigkeit und mit einem höheren Grad an Zuverlässigkeit erfasst werden, durch den Vergleich zwischen der Anzahl und der Fortbewegungsrichtung von Passanten, welche auf der Basis der Ausgangssignale der Infrarotempfänger bestimmt wurden, und der Anzahl von Passanten, welche auf der Basis der Ausgangssignale der Entfernungsmessungssensoren bestimmt wurden.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von menschlichen Körpern (8, 8'), die einen speziellen zu überwachenden Bereich passieren, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung folgendes umfasst:

    eine Mehrzahl von Paaren von Entfernungsmessungssensoren (14) zum Erfassen der Anzahl und der Fortbewegungsrichtung von menschlichen Körpern (8, 8'), wobei die Sensoren (14) auf den beiden Seitenwänden (6, 7) des zu überwachenden Bereichs vorgesehen sind, um einander gegenüber angeordnet zu sein,

    wobei die Entfernungsmessungssensoren (14) eine Mehrzahl von Linien (28) bilden, die vertikal zueinander beabstandet angeordnet sind, und eine Mehrzahl von Linien (28) bilden, die in einer Richtung beabstandet angeordnet sind, in der die menschlichen Körper (8, 8') passieren, wobei jeder Entfernungsmessungssensor (14) einen Lichtstrahler und einen Lichtempfänger aufweist;

    wobei die Anzahl von passierenden menschlichen Körpern (8, 8') auf der Basis der Entfernungen zu den menschlichen Körpern (8, 8') erfasst wird, die durch die Entfernungsmessungssensoren (14) gemessen werden; und

    wobei die Fortbewegungsrichtung der menschlichen Körper (8, 8') auf der Basis der zeitlichen Reihenfolge der Erfassung der menschlichen Körper (8, 8') durch die Entfernungsmessungssensoren (14) erfasst wird.
  2. Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von menschlichen Körpern (8, 8'), die einen speziellen zu überwachenden Bereich passieren, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung folgendes umfasst:

    ein Paar Entfernungsmessungssensoren (14) zum Erfassen der Anzahl von menschlichen Körpern (8, 8'), wobei die Sensoren (14) auf den beiden Seitenwänden (6, 7) des zu überwachenden Bereichs vorgesehen sind, um einander gegenüber angeordnet zu sein, und

    Mittel (14, 42) zum Erfassen der Fortbewegungsrichtung der menschlichen Körper, wobei diese folgendes umfassen: eine Mehrzahl von Infrarotempfängern (42), von denen jeder eine Mehrzahl von Elementen (44) zum Erfassen von Infrarotstrahlung aufweist, wobei die Infrarotempfänger (42) an einer Decke (5) des zu überwachenden Bereichs befestigt und senkrecht zur Fortbewegungsrichtung der menschlichen Körper (8, 8') angeordnet sind, und jeder Infrarotempfänger (42) in der Weise befestigt ist, dass die Elemente (44) entlang der Fortbewegungsrichtung der menschlichen Körper (8, 8') eingerichtet sind;

    wobei die Anzahl von passierenden menschlichen Körpern (8, 8') auf der Basis der Entfernungen zu den menschlichen Körpern erfasst wird, die durch ein Paar der Entfernungsmessungssensoren (14) gemessen werden; und

    wobei die Fortbewegungsrichtung der menschlichen Körper (8, 8') auf der Basis der zeitlichen Reihenfolge des Erfassens der menschlichen Körper (8, 8') durch die Elemente (44) in jedem Infrarotempfänger (42) erfasst wird.
  3. Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von passierenden menschlichen Körpern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Erfassungsbereichs von jedem Infrarotempfänger (42) und die Zwischenräume zwischen den Erfassungsbereichen bei einer Höhe, die der Höhe von den Schultern bis zum Kopf einer erwachsenen Person (8) entspricht, nicht mehr als 40 cm betragen.
  4. Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von passierenden menschlichen Körpern nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ferner folgendes umfasst:

    Mittel (55; S84) zum Errechnen eines Bezugswertes durch Mittelbildung der Ausgabewerte der Infrarotempfänger (42) in dem Zustand ohne menschlichen Körper (8, 8'), und obere und untere Schwellwerte, die von dem Bezugswert um einen vorbestimmten Wert abweichen; und

    Mittel (59; S88) zum Entscheiden, dass ein oder mehrere menschliche Körper erfasst wurden, wenn die Ausgabewerte von einem oder mehreren der Elemente (44) in jedem Infrarotempfänger (42) nicht niedriger als der obere Schwellenwert oder nicht höher als der untere Schwellenwert sind.
  5. Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von passierenden menschlichen Körpern nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ferner Wertungs-Mittel (59; S88–S91) umfasst, zum Beibehalten des Bezugswertes und der oberen und unteren Schwellenwerte, wenn ein oder mehrere menschliche Körper erfasst werden, und zum Aktualisieren des Bezugswertes und der oberen und unteren Schwellenwerte, wenn keine menschlichen Körper erfasst werden.
  6. Vorrichtung zum Erfassen der Anzahl von passierenden menschlichen Körpern nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortbewegungsrichtung der menschlichen Körper durch die Wertungs-Mittel (59; S88–S91) erfasst wird, in dem Falle, in dem sich der Standort des Elements (44), das die menschlichen Körper (8, 8') ermittelt hat, kontinuierlich über drei Elemente (44) verändert hat.
Es folgen 21 Blatt Zeichnungen






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