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Dokumentenidentifikation DE69823120T2 31.03.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000900670
Titel Verbundblatt für Aufzeichnungsverfahren und Herstellungsverfahren zu einem Verbundblatt für Aufzeichnungsverfahren
Anmelder Oji Paper Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Hayashi, Shigeo, Kawasaki-shi, Kanagawa, JP;
Onishi, Toshikazu, Yokohama-shi, Kanagawa, JP;
Narita, Koji, Yokohama-shi, Kanagawa, JP;
Kisaka, Ryuichi, Urawa-shi, Saitama, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 69823120
Vertragsstaaten DE, FR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.03.1998
EP-Aktenzeichen 983015405
EP-Offenlegungsdatum 10.03.1999
EP date of grant 14.04.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.03.2005
IPC-Hauptklasse B41M 5/40
IPC-Nebenklasse B41M 5/38   B41M 3/14   G03G 7/00   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG (1) GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verbundblatt für Aufzeichnungsverfahren. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verbundblatt für Aufzeichnungsverfahren, das leicht und dauerhaft bedruckt werden kann und zwei miteinander verbundene Blattabschnitte aufweist, die wenn gewünscht von Hand voneinander trennbar sind.

(2) BESCHREIBUNG DES VERWANDTEN FACHGEBIETES

Als Aufzeichnungsmedium für die Aufzeichnung von Informationen in Form von farbigen Abbildungen stehen verschiedene Systeme zur Verfügung, zum Beispiel ein elektrophotographisches Aufzeichnungssystem, ein Tintenstrahlaufzeichnungssystem, ein Thermotransferaufzeichnungssystem sowie ein thermosensitives Aufzeichnungssystem. Von diesen Systemen können das Thermotransferaufzeichnungssystem sowie das Tintenstrahlaufzeichnungssystem klare vollfarbige Abbildungen aufzeichnen und sind aus diesem Grunde attraktiv.

Bei dem Thermotransferaufzeichnungssystem wird eine die Sublimationsfarbe aufnehmende Schicht oder eine thermisch schmelzende tintenenthaltende Schicht eines Tintenblattes mit einer Farbstoff- oder Tintenschmelze-empfangenden Schicht eines Aufzeichnungsblattes in Kontakt gebracht, die überlagerten Schichten werden bildweise mittels Heizvorrichtungen, zum Beispiel eines Thermokopfes, erhitzt, um den Farbstoff oder die Tintenschmelze abbildungsweise auf die abbildungsempfangende Schicht zu übertragen und um Abbildungen aus Farbe oder aus Tinte mit einer erwünschten Form und Farbdichte auf der tintenempfangenden Schicht zu bilden.

Das farbstoff- oder tintenenthaltende Blatt enthält einen gelben, magentafarbigen, cyanfarbigen oder optional schwarzen Farbstoff, bzw. eine gelbe, magentafarbige, cyanfarbige oder optional schwarze Tinte, auf.

Vollfarbige Abbildungen können gebildet werden, indem die oben genannten, eine gewünschte Form und Farbdichte aufweisenden, farbigen Abbildungen übereinander gelagert werden. Von den oben genannten Thermotransferaufzeichnungsblättern wird erwartet, dass sie weitgehend für die Aufzeichnung von klaren vollfarbigen Abbildungen verwendet werden.

Beim Tintenstrahlaufzeichnungssystem können Tinten durch eine in einen Tintenstrahldrucker eingebaute Tintenstrahlvorrichtung abbildungsweise auf eine tintenempfangende Schicht eines Tintenstrahlaufzeichnungsblattes aufgetragen werden. Bei dem Tintenstrahlaufzeichnungssystem können klare vollfarbige Abbildungen gebildet werden, indem eine Mehrzahl farbiger Tinten, die sich im Farbton unterscheiden, verwendet wird. Aus diesem Grund geht man davon aus, dass das Tintenstrahlaufzeichnungssystem weit verbreitet in verschiedenen Bereichen der Aufzeichnung vollfarbiger Abbildungen verwendet werden kann. Wie obenstehend erwähnt, müssen die Aufzeichnungsblätter im Zuge der Verbesserung und Verbreitung der Drucktechnologie verschiedenen Erfordernissen entsprechen. Beispiele hierfür sind das Erfordernis, ein dünnes Aufzeichnungsblatt mit einer Dicke von 100 &mgr;m oder weniger, vor allem 60 &mgr;m oder weniger zur Verfügung zu stellen, das ohne Schwierigkeit für die oben genannten Aufzeichnungssysteme verwendbar ist; ein Aufzeichnungsverbundblatt, das auf dessen vorderer und hinterer Oberfläche bedruckt werden kann und von Hand in einen vorderen Blattabschnitt und in einen hinteren Blattabschnitt geteilt werden kann; und ein Aufzeichnungsverbundblatt, das sichtbare Abbildungen in einem unsichtbaren inneren Teil des Blattes enthalten kann und das von Hand in einen vorderen und einen hinteren Blattabschnitt geteilt werden kann, wobei die sichtbaren Abbildungen, die in mindestens einer der Blattabschnitte enthalten sind, sichtbar gemacht werden.

Für gewöhnlich sind bei einem herkömmlichen Verbundblatt der vordere Blattabschnitt und die hinteren Blattabschnitte mittels einer drucksensiblen Adhäsionsschicht aneinander gebunden. Wird das herkömmliche Verbundblatt abgezogen, so dass zwei Blattabschnitte entstehen, wie in US 4984823, EP-A-288568 und EP-A-283048 offenbart, behält mindestens einer der Blattabschnitte die drucksensible Adhäsionsschicht, die ein verbleibendes Haftvermögen aufweist.

Das herkömmliche Verbundblatt ist für eine Verwendung ungeeignet, bei der die abgetrennten Blattabschnitte keine drucksensiblen Adhäsionsoberflächen aufweisen sollten.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung stellt ein Verfahren zur Herstellung eines Aufzeichnungsverbundblattes, das von Hand in zwei Blattabschnitte getrennt werden kann, zur Verfügung.

In einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Aufzeichnungsverbundblattes zur Verfügung, das aufweist:

einen ersten Blattabschnitt, umfassend

ein erstes Trägerblatt, und

eine erste Aufzeichnungsschicht, die auf einer Oberfläche des ersten Trägerblattes gebildet ist; und

einen zweiten Blattabschnitt, der

ein zweites Trägerblatt aufweist, wobei die ersten und zweiten Blattabschnitte aneinander durch eine ein thermoplastisches Harz aufweisende Bindemittelschicht gebunden sind, wobei bei dem Verfahren mindestens ein Strahl des thermoplastischen Harzes zwischen die ersten und zweiten Blattabschnitte schmelzextrudiert wird und das resultierende Laminat zwischen einer Abkühlungsrolle und einer Druckrolle gepresst wird, wobei das Laminat gekühlt wird, um die ersten und zweiten Blattabschnitte aneinander in einem solchen Ausmaß zu binden, dass die ersten und zweiten Blattabschnitte, die durch die Bindemittelschicht gebunden sind, voneinander mit der Hand trennbar sind und die getrennten Oberflächen der Blattabschnitte keine drucksensiblen Adhäsionseigenschaften aufweisen.

In einem weiteren Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Aufzeichnungsverbundblatt zur Verfügung, das umfasst:

einen ersten Blattabschnitt, umfassend

ein erstes Trägerblatt, und

eine auf einer Oberfläche des ersten Trägerblattes gebildete erste Aufzeichungsschicht; und

eine zweite Aufzeichnungsschicht, umfassend

ein zweites Trägerblatt, wobei die ersten und zweiten Blattabschnitte durch eine Bindemittelschicht aneinander gebunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Bindemittelschicht ein thermoplastisches Harz, das mindestens ein Mitglied, ausgewählt aus Olefinpolymeren und -copolymeren, Polystyrol- und Vinylacetatcopolymeren, umfasst, wobei die ersten und zweiten durch die Bindemittelschicht aneinander gebundenen Blattabschnitte voneinander mit der Hand trennbar sind und wobei die getrennten Oberflächen der Blattabschnitte keine drucksensible Adhäsionseigenschaft aufweisen.

Bei dem Verfahren der vorliegenden Erfindung ist die erste Aufzeichnungsschicht vorzugsweise in der Lage, mindestens ein Mitglied ausgewählt aus thermisch transferierten Sublimationsfarbstoffen, thermisch transferierten Tintenschmelzen und Tintenstrahlen, zu empfangen.

Bei dem Verfahren der vorliegenden Erfindung kann eine zweite Aufzeichnungsschicht auf der Oberfläche des zweiten Blattabschnittes, an die der erste Blattabschnitt nicht gebunden ist, gebildet werden, wobei die zweite Aufzeichnungsschicht in der Lage sein kann, mindestens ein Mitglied, ausgewählt aus thermisch transferierten Sublimationsfarben, thermisch transferierten Tintenschmelzen und Tintenstrahlen zu empfangen.

Eine zusätzliche Aufzeichnungsschicht kann auf der Oberfläche des zweiten Trägerblattes des zweiten Blattabschnittes gebildet werden, wobei besagte zusätzliche Aufzeichnungsschicht des zweiten Blattabschnittes durch die Bindemittelschicht auf die erste Trägerschicht des ersten Blattabschnittes gebunden ist, wobei die zusätzliche Aufzeichnungsschicht in der Lage ist, mindestens ein Mitglied, ausgewählt aus thermisch transferierten Sublimationsfarbstoffen, thermisch transferierten Tintenschmelzen und Tintenstrahlen zu empfangen.

Eine hintere, ein antistatisches Mittel umfassende, Beschichtungsschicht, kann auf einer Oberfläche des zweiten Blattabschnittes, auf welcher der erste Blattabschnitt nicht gebunden ist, gebildet werden.

Das in dem Verfahren gemäß dem vorliegenden Anspruch 1 verwendete thermoplastische Harz kann mindestens ein Mitglied, ausgewählt aus Olefinpolymeren und -copolymeren, Polystyrol- und Vinylacetatcopolymeren und Polyolefinharzen aufweisen.

Bei einer Ausführungsform des Aufzeichnungsverbundblattes der vorliegenden Erfindung ist mindestens einer der beiden Blattabschnitte sehr dünn.

Bei einer weiteren Ausführungsform des Aufzeichnungsverbundblattes der vorliegenden Erfindung können die zwei Blattabschnitte mit farbigen Abbildungen bedruckt werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 stellt eine erläuternde Querschnittsansicht einer Ausführungsform des Aufzeichnungsverbundblattes der vorliegenden Erfindung dar,

2 stellt eine erläuternde Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform des Aufzeichnungsverbundblattes der vorliegenden Erfindung dar,

3 stellt eine erläuternde Querschnittsansicht von noch einer weiteren Ausführungsform des Aufzeichnungsverbundblattes der vorliegenden Erfindung dar,

4 stellt eine erläuternde Vorderansicht einer Vorrichtung zur Herstellung einer Ausführungsform des Aufzeichnungsverbundblattes der vorliegenden Erfindung dar,

5 stellt eine erläuternde Querschnittsansicht von noch einer weiteren Ausführungsform des Aufzeichnungsverbundblattes der vorliegenden Erfindung dar,

6 stellt eine erläuternde Querschnittsansicht von noch einer weiteren Ausführungsform des Aufzeichnungsverbundblattes der vorliegenden Erfindung dar,

7 stellt eine erläuternde Querschnittsansicht von noch einer weiteren Ausführungsform des Aufzeichnungsverbundblattes der vorliegenden Erfindung dar.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die bevorzugten Ausführungsformen des Aufzeichnungsverbundblattes der vorliegenden Erfindung, d. h. gemäß dem vorliegenden Anspruch 10, wird mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen erklärt werden.

In jeder der 1 bis 3 umfasst ein Aufzeichnungsverbundblatt 1 einen ersten Blattabschnitt 2 und einen zweiten Blattabschnitt 3. Der erste Blattabschnitt 2 umfasst ein erstes Trägerblatt 4 und eine erste auf einer Oberfläche des ersten Trägerblattes 4 gebildete Aufzeichnungsschicht 5. Der zweite Blattabschnitt 3 umfasst ein zweites Trägerblatt 7.

Der erste Blattabschnitt 2 und die zweiten Blattabschnitte werden übereinander gelagert und durch die Bindemittelschicht 6 in so einem Maße aneinander gebunden, dass die aneinander gebundenen ersten und zweiten Blattabschnitte 2 und 3 voneinander mit der Hand getrennt werden können. Vorzugsweise liegt die Ablösungsstärke zwischen den ersten und zweiten Blattabschnitten 2 und 3 bei 200 g/25 mm oder weniger, mehr bevorzugt bei 6 bis 130 g/25 mm, bestimmt in Übereinstimmung mit dem Japanischen Industriestandard (JIS) Z 0237 bei einem Ablösungswinkel von 180 Grad.

In 1 ist die untere Oberfläche des ersten Trägerblattes 4 der Schichten des ersten Blattes mittels der einfachen Bindemittelschicht 6 auf die obere Oberfläche des zweiten Trägerblattes 7 des zweiten Blattabschnittes 3 gebunden. In diesem Fall ist das erste Trägerblatt 4 mit der Hand von der Bindemittelschicht 6 trennbar und das zweite Trägerblatt 7 ist fest an die Bindemittelschicht 6 gebunden, oder das zweite Trägerblatt 7 ist von der Bindemittelschicht 6 von Hand trennbar und das erste Trägerblatt 4 ist fest an die Bindemittelschicht 6 gebunden.

In den 2 und 3 umfasst die Bindemittelschicht 6 eine erste Bindemittelschicht 6a und eine zweite Bindemittelschicht 6b. In 2 ist eine zweite Bindemittelschicht 6b auf einer oberen Oberfläche der zweiten Trägerschicht 6b mittels, zum Beispiel, eines Schmelzlaminierungsverfahrens gebildet und dann wird die untere Oberfläche des ersten Trägerblattes 4 des ersten Blattabschnittes 2 auf die obere Oberfläche der zweiten Bindemittelschicht 6b mittels einer ersten Bindemittelschicht 6a gebunden. Bei dem Aufzeichnungsverbundblatt 1 der 2 ist das erste Trägerblatt 4 von der ersten Bindemittelschicht 6a von Hand ablösbar, oder die erste Bindemittelschicht 6a ist von der zweiten Bindemittelschicht 6b ablösbar, oder die zweite Bindemittelschicht 6b ist von dem zweiten Trägerblatt 7 ablösbar, vorzugsweise mit einer Ablösungskraft von 200 g/25 mm oder weniger, mehr bevorzugt mit 6 bis 130 g/25 mm.

In 3 ist eine zweite Bindemittelschicht 6b auf einer unteren Oberfläche des ersten Trägerblattes 4 mittels, zum Beispiel, eines Schmelzlaminierungsverfahrens gebunden, und eine obere Oberfläche der zweiten Trägerschicht 7 ist auf die zweite Bindemittelschicht 6b durch eine erste Bindemittelschicht 6a gebunden. In diesem Fall ist das erste Trägerblatt 4 von der zweiten Bindemittelschicht 6b durch eine Ablösung mit der Hand ablösbar, oder die zweite Bindemittelschicht 6b ist von der ersten Bindemittelschicht 6a oder die erste Bindemittelschicht 6a ist von dem zweiten Trägerblatt 7 ablösbar, vorzugsweise mit einer Ablösekraft von 200 g/25 mm oder weniger, mehr bevorzugt 6 bis 130 g/25 mm.

Wurden die ersten und zweiten Blattabschnitte 2 und 3 voneinander abgezogen, sind die resultierenden abgelösten Oberflächen der ersten und zweiten Blattabschnitte 2 und 3 frei von drucksensiblen Adhäsionsmitteln, und aus diesem Grund kleben die abgelösten Oberflächen nicht von selbst auf anderen Oberflächen.

Bezüglich 4, die eine Vorrichtung zur Herstellung eines Aufzeichnungsverbundblattes der 1 oder 2 darstellt, wird ein erstes Blatt 17, das von einer ersten Blattrolle 14 abgerollt wird, und ein zweites Blatt 18, das von einer zweiten Blattrolle 15 abgerollt wird, unter Druck zwischen einer Druckrolle 11 und einer Abkühlungsrolle 12 gepresst, die respektive in Richtung der Pfeile rotieren, während ein Bindemittel 13a von einer T-Düse 13 zwischen den ersten und zweiten Blättern 17 und 18 zugeführt wird, um die ersten und zweiten Blätter 17 und 18 durch eine Schicht des Bindemittels aneinander zu binden. Ein resultierendes Laminat 19 wird auf einer Rolle 16 aufgerollt. In 4 kann das zweite Blatt 18 aus einem zweiten Trägerblatt 18a und einer zweiten Bindemittelschicht 18b, die zum Beispiel durch ein Schmelzlaminierungsverfahren gebildet wurde, bestehen. In diesem Fall bildet das von der T-Düse 13 zugeführte Bindemittel 13a eine erste Bindemittelschicht 13b zwischen dem ersten Blatt 17 und der zweiten Bindemittelschicht 18b.

Bei dem in 4 dargestellten Laminierungsverfahren wird die erste Bindemittelschicht 13b bei einer Laminierungstemperatur von 10 bis 50°C unter der Laminierungstemperatur, bei der das Bindemittel für gewöhnlich auf das erste oder zweite Blatt laminiert wird, von einem thermoplastischen Harz gebildet, vorzugsweise von einem Polyolefinharz. Bei der Vorrichtung der 3 wird das von einer Rolle 15 bereitgestellte zweite Blatt 18 durch die Abkühlungsrolle 12 abgekühlt und danach wird das geschmolzene Bindemittel 13a auf das abgekühlte zweite Blatt 18 laminiert, wobei das resultierende, eine Bindemittelschicht 13b aufweisende, Laminat durch die Abkühlungsrolle 12 abgekühlt wird, was eine schwache entstehende Bindungsstärke zwischen dem zweiten Blatt 12 und der Bindemittelschicht 13b zur Folge hat.

Aus diesem Grund kann die Abziehstärke zwischen dem zweiten Blatt 12 und der Bindemittelschicht 13b auf ein Niveau von 200 g/25 mm oder weniger gesteuert werden, insbesondere auf 6 bis 130 g/25 mm. In diesem Fall sind die ersten und zweiten Blattabschnitte an der Schnittstelle zwischen dem zweiten Blattabschnitt und der Bindemittelschicht trennbar, während die Bindemittelschicht fest an den ersten Blattabschnitt gebunden ist.

Bei 4 kann das erste Blatt 17 durch ein erstes Trägerblatt ersetzt werden und nachdem das Laminat gebildet wurde, kann eine erste Aufzeichnungsschicht auf einer äußeren Oberfläche des ersten Trägerblattes in dem Laminat gebildet werden.

Bei dem Aufzeichnungsverbundblatt der vorliegenden Erfindung ist das erste Trägerblatt aus mindestens einem Mitglied ausgewählt aus, zum Beispiel, Papierblättern einschließlich holzfreien Papierblättern, beschichteten Papierblättern, Kunstpapierblättern und gussbeschichteten Papierplättern; Polymerfilme einschließlich Filme aus Polyester(zum Beispiel, Polyethylenterephthalat(PET)harze), Nylonharze, Polyolefin(zum Beispiel, Polypropylen)harze, Polyvinylchloridharze und Cellulosepolymere; sowie synthetische Papierblätter gebildet. Das erste Trägerblatt kann eine einlagige oder zwei- oder mehrlagige Struktur aufweisen.

Wird das Aufzeichnungsverbundblatt für ein Thermotransfer-Aufzeichnungssystem verwendet und weist das erste Trägerblatt eine dreilagige Struktur auf, zum Beispiel einen Polymerfilm oder eine synthetische Papierblattschicht/Papierblattkern/Polymerfilm oder eine synthetische Papierblattschichtstruktur, oder einen Polymerfilm oder eine synthetische Papierblattschicht/PET-Filmkern/Polymerfilm oder synthetische Papierblattschichtstruktur, kann eine erste Thermotransferabbildungsaufzeichnungsschicht, gebildet auf dem mehrschichtigen ersten Trägerblatt, darin klare Abbildungen empfangen.

Die für das erste Trägerblatt der vorliegenden Erfindung verwendbaren Polymerfilme oder synthetischen Papierblätter werden vorzugsweise aus denen ausgewählt, die mindestens eine durchlässige Schaumschicht aufweisen, oder zumindest eine Hohlraumschicht die, zum Beispiel durch ein Zugverfahren gebildet wurde, oder eine nicht-poröse Hautschicht oder zumindest eine innwendig hohle Schicht. Wird ein Papierblatt für das erste Trägerblatt verwendet, ist das Papierblatt nicht auf eine bestimmte Papierblattart beschränkt, solange das Papierblatt als einen Hauptbestandteil einen Cellulosefaserstoffbrei aufweist und es weist für gewöhnlich mindestens ein Mitglied auf, ausgewählt von Holzfaserstoffbrei, zum Beispiel Weichholz und Hartholz, chemischen und mechanischen Faserstoffbreien und verwendeten Papierfaserstoffbreien. Das Papierblatt weist wahlweise mindestens ein Mitglied ausgewählt aus Nicht-Holz Faserhalbstoffen, zum Beispiel Hanffaserhalbstoff und Baumwollfaserhalbstoff, und synthetischen Faserhalbstoffen, zum Beispiel Polyethylenfaserhalbstoffe und Polypropylenfaserhalbstoffe, auf. Um jedoch die Papierformbarkeit des Faserhalbstoffmaterials auf einem praktisch zulässigen Niveau zu halten, weist das Faserhalbstoffmaterial vorzugsweise den Holzfaserhalbstoff in einem Gehalt von 50 Gew.-% oder mehr auf. Ist der Holzfaserhalbstoff in dem oben genannten Gehalt beinhaltet, weist das resultierende Papierblatt ein zufrieden stellendes Aussehen und Anfassbarkeit sowie eine ausreichende mechanische Festigkeit für die Verwendung in der Praxis auf. Für gewöhnlich weist das erste Trägerblatt vorzugsweise eine Dicke von 30 bis 300 &mgr;m auf, mehr bevorzugt 50 bis 250 &mgr;m.

Bei dem ersten Blattabschnitt kann die auf einer Oberfläche des ersten Trägerblattes gebildete erste Aufzeichnungsschicht mindestens ein Mitglied ausgewählt aus thermisch transferierten Sublimationsfarbstoffen, thermisch transferierten Tintenschmelzen und Tintenstrahlen empfangen und als Thermotransfersublimationsfarbstoff-empfangende Schicht, als Thermotransfertintenschmelzen-empfangende Schicht oder eine tintenstrahlempfangende Schicht dienen.

Die Thermotransfersublimationsfarbstoff-empfangende Schicht enthält, als einen Hauptbestandteil, ein färbbares Polymer mit einem hohen Farbstoffaufnahmevermögen bezüglich der von einem Farbband zugeführten Sublimationsfarben. Das färbbare Polymer für die Sublimationsfarben-empfangende Schicht wird vorzugsweise ausgewählt aus Polyesterharzen, Polycarbonatharzen, Vinylchloridcopolymerharzen und Cellulosederivaten. Bei dem Thermotransferdruckverfahren unter Verwendung eines Thermokopfes wird eine Schmelzanhaftung der Farbstoff-empfangenden Schicht mit dem Farbband verhindert, indem vorzugsweise mindestens ein Mitglied ausgewählt aus Quervernetzungsmitteln, Trennmitteln und Freisetzungsmitteln der Farbstoff-empfangenden Schicht zugefügt wird.

Optional wird der Farbstoff-empfangenden Schicht mindestens ein Mitglied ausgewählt aus fluoreszierenden Aufhellungsmitteln, Weichmachern, Anti-Oxidationsmitteln, Pigmenten und Absorbtionsmitteln für ultraviolette Strahlen zugefügt. Die oben genannten Additive können mit dem Farbstoff-empfangenden Material vermischt werden und auf das Trägerblatt beschichtet werden oder sie können als Überschicht oder Unterschicht für die Farbstoff-empfangende Schicht beschichtet werden.

Die Thermotransfertintenschmelzen-empfangende Schicht wird aus einer Mischung eines Pigmentes mit einem wasserlöslichen oder wasserdispergierbarem polymeren Material gebildet. Das Pigment umfasst mindestens ein Mitglied ausgewählt aus anorganischen Pigmenten, zum Beispiel Kaolin, calciniertes Kaolin, Calciumkarbonat, Calciumsulfat, Bariumsulfat, Titandioxid, Talk, Zinkoxid, Aluminium, Magnesiumoxid, Magnesiumkarbonat und Silica; sowie organischen Pigmenten, zum Beispiel Polystyrolharze, Harnstoff-Formaldehydharze, Melamin-Formaldehydharze und Acrylharze.

Das polymere Material umfasst mindestens ein Mitglied ausgewählt aus natürlichen und halbsynthetischen polymeren Verbindungen, zum Beispiel Stärkeverbindungen, zum Beispiel kationische Stärken und oxidierte Stärken, Celluloseverbindungen, zum Beispiel Carboxymethylcellulose und Hydroxethylcellulose, Kasein, Soyabohnenprotein und natürliches Gummi; synthetische Polymere, zum Beispiel Polyvinylalkohol, Polyisopren, Polydiene, zum Beispiel Polybutadien, Polyalkylene, zum Beispiel Polybuten, Polyiosbutylen, Polypropylen und Polyethylen, Polymere und Copolymere von Vinylverbindungen, zum Beispiel Vinylacetat, Styrol, (Meth)Acrylsäure, (Meth)Acrylatestern, (Meth)Acrylamide und Methylvinylether, Latexe (latices) aus synthetischen Gummi, zum Beispiel, Styrol-Butadiencopolymere und Methylmethacrylat-Butadien-Copolymere und Polyurethanharze, Polyesterharze, Polyamidharze, Olefin-Malein-Anhydridcopolymerharze und Melamin-Formaldehydharze.

Die tintenstrahlempfangende Schicht wird aus einer Mischung eines Pigmentes mit einem Bindemittel gebildet.

Das Pigment umfasst mindestens ein Mitglied ausgewählt aus anorganischen Pigmenten, zum Beispiel, Aluminiumhydroxid, Aluminiumoxid, amorphes Siliziumdioxid, Magnesiumoxid, Kolloid-Siliziumdioxid, Kolloid-Aluminiumoxid, Calciumkarbonat, Kaolin, Talk, Calciumsulfat, Bariumsulfat, Titaniumdioxid, Zinkoxid, Zinkkarbonat, Satinweiß, Aluminiumsilikat, Calciumsilikat, Magnesiumsilikat und Weißruß; sowie anorganische Pigmente, zum Beispiel Styrolharze, Acrylharze, Harnstoff-Formaldehydharze, Melamin-Formaldehydharze und Benzoguanaminharze.

Das Bindemittel umfasst eine wässrige Lösung oder eine Dispersion von mindestens einem Mitglied ausgewählt aus natürlichen und halbsynthetischem Polymerverbindungen, zum Beispiel Stärke und deren Derivate, Carboxymethylcellulose, Hydroxyethylcellulose und Kasein; und synthetische polymere Verbindungen, zum Beispiel, Polyvinylalkohol und dessen Derivate, Polyvinylbutyralharze, Polyethyleneinminharze, Polyvinylpyrrolidonharze, Poly(meth)acrylsäureharze, Polyacrylatesterharze, Polyamidharze, Polyacrylamidharze, Polyersterharze, Harnstoff-Formaldehydharze, Melamin-Formaldehydharze, Styrol-Butadiencopolymerharze, Methylmethacrylat-Butadiencopolymerharze und Ethylenvinylacrylatcopolymerharze; sowie anionische oder kationische gruppenmodifizierte Produkte der oben genannten Polymere.

Die erste Aufzeichnungsschicht kann gebildet werden, indem eine Beschichtungsflüssigkeit für die den Farbstoff, die Tintenschmelze und/oder die den Tintenstrahl-empfangende Schicht auf einer Oberfläche des ersten Trägerblattes durch eine konventionelle Streichvorrichtung, zum Beispiel eine Balkenstreichvorrichtung, einer Gravurstreichvorrichtung, Kommastreichvorrichtung, Messerstreichvorrichtung oder Luftbürstensreichvorrichtung beschichtet wird und die Beschichtungsflüssigkeitsschicht getrocknet wird. Die erste Aufzeichnungsschicht des Aufzeichnungsvebundblattes der vorliegenden Erfindung weist vorzugsweise ein Trockengewicht von 1 bis 20 g/m2, mehr bevorzugt von 5 bis 10 g/m2 auf.

Um die Bindungsstärke zwischen dem ersten Trägerblatt und dem ersten Aufzeichnungsblatt zu verbessern, kann eine Zwischenschicht zwischen ihnen gebildet werden. Die Zwischenschicht kann aus herkömmlichen hydrophilen und hydrophoben Klebharzen gebildet werden. Die Klebharze werden zum Beispiel ausgewählt aus, zum Beispiel, Vinylpolymeren wie Polyvinylalkohol und Polyvinylpyrrolidon, Acrylpolymeren wie Polyacrylamid, Polydimethylacrylamid, Polyacrylsäure und deren Salze, Plyacrylatestern, Methacrylpolymere wie Polymethacrylsäure und Polymethacrylatestern und natürliche Polymere wie Stärke, Sodiumalginat, Kaseincarboxymethylcellulose und deren Derivate.

Das zweite Trägerblatt für den zweiten Blattabschnitt wird, zum Beispiel, aus Papierblättern gebildet, zum Beispiel aus holzfreien Papierblättern, beschichteten Papierblättern, Kunstpapierblättern und gußgestrichenen Papierblättern, laminierten Papierblättern, zum Beispiel Papierblättern, die mit einem thermoplastischen Harz wie Polyethylen, thermoplastischen Harzfilmen, zum Beispiel Polyester (zum Beispiel Polyethylenterephatalat), Nylon und Polyolefin (zum Beispiel Polypropylen) Filmen laminiert sind und synthetische Papierblätter. Das zweite Trägerblatt weist eine einlagige Struktur oder eine zwei- oder mehrlagige Struktur auf.

Wird das zweite Trägerblatt aus einem Papierblatt hergestellt, kann bei dem Papierblatt eine Lagentrennung stattfinden, wenn der zweite Blattabschnitt von dem ersten Blattabschnitt abgetrennt wird. Dementsprechend wird das zweite Trägerblatt vorzugsweise aus einem thermoplastischen Film, einer synthetischen Faser oder einem mit thermoplastischem Harz laminierten Papierblatt gebildet. Vor allem Polyethylenterphthalat(PET)filme sowie zweiachsig orientierte Polypropylen(OPP)filme haben eine lange Haltbarkeit und sind daher für das zweite Trägerblatt geeignet.

Vorzugsweise wird eine ein antistatisches Mittel aufweisende Antistatikschicht auf einer Oberfläche des zweiten Trägerblattes, an die der erste Blattabschnitt nicht gebunden ist, gebildet.

Das zweite Trägerblatt kann bezüglich des blattbildenden Materials dasselbe sein wie das erste Trägerblatt oder es kann davon verschieden sein. Das zweite Trägerblatt des zweiten Blattabschnittes weist vorzugsweise ein Dicke von 30 bis 300 &mgr;m auf, mehr bevorzugt 50 bis 250 &mgr;m.

Die Bindemittelschicht, durch die die ersten und zweiten Blattabschnitte aneinander gebunden sind, ist so beschaffen, dass die gebundenen ersten und zweiten Blattabschnitte mit der Hand voneinander abgetrennt werden können. Wie oben erwähnt, beträgt die Abziehstärke zwischen den ersten und zweiten Blattabschnitten vorzugsweise 200 g/25 mm oder weniger, mehr bevorzugt 6 bis 130 g/25 mm.

Die Bindemittelschicht wird vorzugsweise aus einem thermoplastischen Harz mittels eines Heisspressverfahrens gebildet.

Das thermoplastische Harz ist nicht auf eine bestimmte Harzart beschränkt, solange das Harz eine von Hand lösbare Bindung zwischen den ersten und zweiten Blattabschnitten bilden kann. Vorzugsweise umfasst das thermoplastische Harz für die Bindemittelschicht mindestens ein Mitglied ausgewählt aus Olefinpolymeren und Copolymeren, zum Beispiel Polyethylen und Polypropylen, Polystryrol, und Vinylacetatcopolymeren, zum Beispiel, Ethylenvinylacetatcopolymere, zum Beispiel Ethylenvinylacetatcopolymere. Bezüglich der Dicke der Bindemittelschicht gibt es keine bestimmte Begrenzung. Für gewöhnlich weist die Bindemittelschicht eine Dicke von 5 bis 60 &mgr;m, mehr bevorzugt 10 bis 50 &mgr;m auf. Zudem, wie oben erwähnt, wird die Bindemittelschicht, auf der der erste oder zweite Blattabschnitt von dem anderen Blattabschnitt trennbar ist, vorzugsweise bei einer Temperatur von 10 bis 50°C unter der normalen Laminierungstemperatur gebildet. Wenn die Bindemittelschicht zum Beispiel von einem Polyethylenharz gebildet wird, wird das Harz durch eine T-Düse bei einer Temperatur von 250°C bis 320°C extrudiert und zwischen den ersten Blattabschnitt und den zweiten Blattabschnitt laminiert. Soll der erste Blattabschnitt mit der Hand von der Bindemittelschicht abgelöst werden können, wird der erste Blattabschnitt mit einer Abkühlungsrolle in Kontakt gebracht und der zweite Blattabschnitt wird mit einer Druckrolle in Kontakt gebracht, so dass der erste Blattabschnitt bei einer niedrigeren Temperatur als der des zweiten Blattabschnittes auf die Bindemittelschicht gebunden ist, und daher ist die Bindungsfestigkeit zwischen dem ersten Blattabschnitt und der Bindemittelschicht niedriger als diejenige zwischen dem zweiten Blattabschnitt und der Bindemittelschicht.

Die Bindungsfestigkeiten der Bindemittelschicht auf den ersten und zweiten Blattabschnitten sind je nach Art der ersten und zweiten Blattabschnitte variabel. Wird zum Beispiel der erste Blattabschnitt aus einem Papierblatt gebildet, wird die Bindemittelschicht aus einem thermoplastischen Harz, zum Beispiel einem Polypropylenharz, gebildet, und der zweite Blattabschnitt wird aus demselben Harz wie in der Bindemittelschicht gebildet, oder aus einem bezüglich der chemischen Struktur und Zusammensetzung entsprechenden Harz, das mit dem die Bindemittelschicht bildenden Harz kompatibel ist, zum Beispiel einem Polyethylenharz, ist die Bindungsfestigkeit zwischen dem ersten Blattabschnitt (Papierblatt) und der Bindemittelschicht bedeutend niedriger als die Bindungsfestigkeit zwischen dem zweiten Blattabschnitt (thermoplastischer Harzfilm) und der Bindemittelschicht und daher ist der erste Blattabschnitt an der Schnittstelle zwischen dem ersten Blattabschnitt und der Bindemittelschicht trennbar. Auch wenn der erste Blattabschnitt aus einem Papierblatt mit einer niedrigen Glätte gebildet wird, zum Beispiel aus einem holzfreien Papierblatt, einem Kraftpapierblatt oder einem anderen eine hohe Oberflächenrauhheit aufweisenden Papierblatt, und der zweite Blattabschnitt aus einem eine hohe Glätte aufweisenden Papierblatt gebildet wird, zum Beispiel einem Papierblatt mit Glanzoberfläche, ist der eine hohe Glätte aufweisende zweite Blattabschnitt an seiner Schnittstelle mit der Bindemittelschicht von dem zweiten Blattabschnitt abtrennbar. Damit die aus derselben Art von Blattmaterial gebildeten ersten und zweiten Blattabschnitte gleichmäßig trennbar sind, wird vorzugsweise das des ersten Trägerblattes 4 und des zweiten Trägerblattes 7 vorher fest mit einer Bindemittelschicht 6 laminiert, die zum Beispiel ein thermoplastisches Harz aufweist, und das der ersten und zweiten Trägerblätter mittels eines Heisspressverfahrens auf die Bindemittelschicht gebunden. Die vorangegangene Laminierung für die Bindemittelschicht wird vorzugsweise bei einer höheren Temperatur als derjenigen des Heisspressverfahrens durchgeführt. Ist zum Beispiel das Bindemittelharz für die Bindemittelschicht 6 ein Polyethylenharz, wird die vorangehende Laminierung bei einer Temperatur von 330°C bis 360°C und das Heisspressverfahren bei einer Temperatur von 250°C bis 320°C durchgeführt. Des Weiteren wird mehr bevorzugt die Oberfläche des Trägerblattes einer Koronaentladungsbehandlung unterzogen, damit sie unmittelbar vor der Laminierung laminiert wird. In diesem Fall, wenn das erste Trägerblatt mit der Bindemittelschicht laminiert wird und dann das zweite Trägerblatt mittels eines Heisspressverfahrens bei einer niedrigeren Temperatur als der Laminierungstemperatur auf die Bindemittelschicht gebunden wird, ist das zweite Trägerblatt von der auf das erste Trägerblatt laminierten Bindemittelschicht ablösbar. Auch wenn das zweite Trägerblatt mit der Bindemittelschicht laminiert wird und dann das erste Trägerblatt mittels eines Heisspressverfahrens bei einer niedrigeren Temperatur als der Laminierungstemperatur gebunden wird, ist das erste Trägerblatt von der auf das zweite Trägerblatt laminierten Bindemittelschicht ablösbar.

Wird das eine der ersten und zweiten Trägerblätter 4 und 7 vorher mit einer zweiten ein thermoplastisches Harz aufweisenden Bindemittelschicht 6b laminiert und das andere der Trägerblätter durch eine erste dasselbe thermoplastische Harz wie die zweite Bindemittelschicht 6b aufweisende Bindemittelschicht 6a mittels eines Heisspressverfahrens bei einer niedrigeren Temperatur als der Laminierungstemperatur auf die zweite Bindemittelschicht 6b gebunden, ist das andere Trägerblatt von der ersten Bindemittelschicht 6a ablösbar, weil die Bindungsfestigkeit zwischen der ersten Bindemittelschicht 6a und der zweiten Bindemittelschicht 6b höher als die Bindungsfestigkeit zwischen dem anderen Trägerblatt und der ersten Bindemittelschicht ist. Ist jedoch die erste Bindemittelschicht 6a aus einem eine schlechte Kompatibilität mit der zweiten Bindemittelschicht 6b aufweisenden thermoplastischen Harz gebildet, sind die ersten und zweiten Blattabschnitte an der Schnittstelle zwischen den ersten und zweiten Bindemittelschichten voneinander ablösbar. In diesem Fall, wird zum Beispiel eine der ersten und zweiten Bindemittelschichten aus einem Polyethylenharz gebildet und die andere wird aus einem Polyesterharz gebildet.

Des Weiteren können die ersten und zweiten Blattabschnitte voneinander abtrennbar gemacht werden, indem ein Ablösemittel, zum Beispiel ein Silicon, auf eine Schnittstelle, an der die Blattabschnitte getrennt werden müssen, angewendet wird.

Bei dem Aufzeichnungsverbundblatt der vorliegenden Erfindung kann die Schnittstelle, an der die ersten und zweiten Blattabschnitte voneinander getrennt werden können, auf die oben genannte Art und Weise gebildet werden.

Wie obenstehend erwähnt, werden die ersten und zweiten Blattabschnitte während des gewöhnlichen Aufzeichnungsverfahrens nicht voneinander getrennt, solange keine Ablösekraft, die höher ist als die Bindungsfestigkeit, auf das Verbundblatt einwirkt, da die ersten und zweiten Blattabschnitte durch die Bindemittelschicht mit einer bestimmten Bindungsfestigkeit aneinander gebunden sind. Wird eine höhere Ablösekraft als die Bindungsfestigkeit angewendet, können die ersten und zweiten Blattabschnitte leicht voneinander abgelöst werden, ohne dabei kaputt zu gehen. Da die abgelösten Oberflächen keine druckempfindliche Bindungseigenschaft aufweisen, kleben die ersten und zweiten Blattabschnitte zudem nicht aneinander, selbst wenn sie übereinander gelegt werden. Zudem sind die abgelösten Oberflächen glatt und weisen ein zufrieden stellendes Erscheinungsbild auf.

Bei dem Aufzeichnungsverbundblatt der vorliegenden Erfindung gibt es bezüglich der Dicke jeder der ersten und zweiten Blattabschnitte keine Begrenzung, ebenso wie bezüglich der Gesamtdicke der Blattabschnitte. Für gewöhnlich beträgt die Gesamtdicke vorzugsweise 100 bis 300 &mgr;m, mehr bevorzugt 150 bis 250 &mgr;m.

Bei dem Aufzeichnungsverbundblatt der vorliegenden Erfindung wird eine zweite Aufzeichnungsschicht wahlweise auf einer Oberfläche des zweiten Trägerblattes gebildet, auf dessen Oberfläche der erste Blattabschnitt nicht gebunden ist. In 5 wird eine zweite Aufzeichnungsschicht 8 auf einer Oberfläche eines zweiten Trägerblattes 7 gebildet, wobei diese Oberfläche der Oberfläche gegenüberliegt, auf der der erste Blattabschnitt 2 durch eine Bindemittelschicht 6, die aus einer ersten Bindemittelschicht 6a und einer zweiten Bindemittelschicht 6b besteht, gebunden ist, um zusammen einen zweiten Blattabschnitt 3 zu bilden.

Die zweite Aufzeichnungsschicht kann aus den für die erste Aufzeichnungsschicht verwendbaren Materialien gebildet werden.

Dicke, Beschaffenheit und Aufzeichnungsfunktion der zweiten Aufzeichnungsschicht können gleich oder unterschiedlich wie bei der ersten Aufzeichnungsschicht sein.

Die zweite Aufzeichnungsschicht kann wenigstens eine der thermisch transferierten Sublimationsfarben, der thermisch transferierten Tintenschmelzen und Tintenstrahlen empfangen. In anderen Worten, die zweite Aufzeichnungsschicht ist eine thermische transfersublimationsfarben-empfangende Schicht, eine thermische transfertintenschmelzen-empfangende Schicht, oder eine tintenstrahlempfangende Schicht.

Das Aufzeichnungsverbundblatt mit dem in 5 dargestellten Aufbau ist nicht auf eine bestimmte Verwendung beschränkt. Wenn zum Beispiel ein erster Blattabschnitt eine geringe Dicke von 100 &mgr;m oder weniger aufweist, werden auf der ersten Aufzeichnungsschicht die gewünschten Abbildungen aufgezeichnet, dann wird der dünne erste Blattabschnitt von dem zweiten Blattabschnitt abgelöst und einer gewünschten Verwendung ausgesetzt. Danach werden die gewünschten Abbildungen auf die zweite Aufzeichnungsschicht gedruckt und der resultierende bedruckte zweite Blattabschnitt wird der gewünschten Verwendung unterzogen.

Ist die Dicke sowohl der ersten als auch der zweiten Blattabschnitte geringer als 100 &mgr;m, werden die erwünschten Abbildungen auf die ersten und zweiten Aufzeichnungsschichten des Verbundblattes aufgezeichnet, danach wird der bedruckte erste Blattabschnitt von dem bedruckten zweiten Blattabschnitt gelöst und jeder der Blattabschnitte wird einer gewünschten Verwendung unterzogen.

Bei dem Aufzeichnungsverbundblatt der vorliegenden Erfindung wird wahlweise eine zusätzliche Aufzeichnungsschicht zwischen den ersten und zweiten Blattabschnitten gebildet.

Bei 6 wird eine zusätzliche Aufzeichnungsschicht 9 auf einer Oberfläche eines zweiten Trägerblattes 7 gebildet, beide zusammen bilden einen zweiten Blattabschnitt 3. Die zusätzliche Aufzeichnungsschicht 9 des zweiten Blattabschnittes 3 wird an ein erstes Trägerblatt 4 eines ersten Blattabschnittes 2 mittels einer aus einer zweiten Bindemittelschicht 6b bestehenden Bindemittelschicht 6 auf das erste Trägerblatt 4 schmelzlaminiert und eine erste Bindemittelschicht 6a wird mit einer niedrigen Bindestärke auf die zusätzliche Aufzeichnungsschicht 9 und auf die zweite Bindemittelschicht 6b mit einer höheren Bindestärke als der oben genannten niedrigen Bindestärke gebunden. In diesem Fall ist der zweite Blattabschnitt 3 an der Schnittstelle zwischen der zusätzlichen Aufzeichnungsschicht 9 und der ersten Bindemittelschicht 6a von dem ersten Blattabschnitt 2 ablösbar.

Dementsprechend ist die zusätzliche Aufzeichungsschicht 9 dem Äußeren ausgesetzt und kann direkt bedruckt werden, ohne den abgetrennten zweiten Blattabschnitt umzudrehen, wenn der zweite Blattabschnitt 3 abgelöst wird.

Die zusätzliche Aufzeichnungsschicht kann aus den für die erste Aufzeichnungsschicht verwendeten Materialien hergestellt werden.

Dicke, Aufbau und Aufzeichnungsfunktion der zusätzlichen Aufzeichnungsschicht können gleich sein, oder können sich von denen der ersten Aufzeichnungsschicht unterscheiden.

Die zusätzliche Aufzeichnungsschicht kann mindestens ein Mitglied bestehend aus thermisch transferierten Sublimationsfarben, thermisch transferierten Tintenschmelzen und Tintenstrahlen empfangen. Die zusätzliche Aufzeichnungsschicht ist in anderen Worten eine thermisch transferierte Sublimationsfarben-empfangende Schicht, eine thermisch transferierte Tintenschmelzen-empfangende Schicht oder eine tintenstrahlempfangende Schicht.

Bei dem Aufzeichnungsverbundblatt der vorliegenden Erfindung kann wahlweise eine ein antistatisches Mittel aufweisende hintere Beschichtungsschicht auf einer Oberfläche des zweiten Blattabschnittes gebildet werden, an welche die Oberfläche des ersten Blattabschnittes nicht gebunden ist.

Bezüglich 7 wird eine antistatische Schicht 10 auf der hinteren Oberfläche eines zweiten Trägerblattes 7 gebildet, um zusammen einen zweiten Blattabschnitt 3 zu bilden. Wird die antistatische Schicht auf der hinteren Oberfläche gebildet, kann das resultierende Verbundblatt reibungslos in den Drucker eingeführt werden, hindurchlaufen und vom Drucker ausgegeben werden.

Das antistatische Mittel für die Antistatikschicht weist vorzugsweise mindestens ein Mitglied ausgewählt aus, zum Beispiel, Polyethylenimin, kationischen Monomermodifizierten Acrylpolymeren und -Copolymeren, Kationenmodifizierten Acrylamidpolymeren und -Copolymeren, und kationischen Stärken auf. Zur Bildung einer Antistatikschicht wird für gewöhnlich das antistatische Mittel mit einem Bindemittel vermischt. Das Bindemittel umfasst vorzugsweise mindestens ein Mitglied ausgewählt aus, zum Beispiel, wasserlöslichen Polymeren, zum Beispiel Polyvinylalkohol, und Acrylharzen, Epoxydharzen, Polyesterharzen, Phenol-Formaldehydharzen, Alkydharzen, Polyurethanharzen, Melamin-Formaldehydharzen und ausgehärteten Produkten der oben genannten Harze.

Die Antistatikschicht wird vorzugsweise mit einem Trockengewicht von 0,3 bis 10 g/m2 gebildet, mehr bevorzugt 0,5 bis 3 g/m2.

Bei dem Aufzeichnungsverbundblatt der vorliegenden Erfindung werden die hintere Oberfläche des ersten Blattabschnittes auf dessen Oberfläche der zweite Blattabschnitt gebunden ist, die vordere Oberfläche des zweiten Blattabschnittes auf dessen Oberfläche der erste Blattabschnitt gebunden ist, die hintere Oberfläche des zweiten Blattabschnittes und/oder die hintere Oberfläche der Antistatikschicht wahlweise vorher mit den erwünschten Abbildungen bedruckt. Insbesondere die gebundenen Oberflächen, zum Beispiel die hintere Oberfläche des ersten Blattabschnittes und die vordere Oberfläche des zweiten Blattabschnittes können von der Außenseite des Verbundblattes vor dem Ablösen nicht wahrgenommen werden. Aus diesem Grund kann auf den inneren Oberflächen geheime Information, zum Beispiel Abbildungen oder Bilder auf Losen, abgedruckt werden. Die aufgezeichneten Abbildungen oder Bilder auf der inneren Oberfläche können wahrgenommen werden, wenn die ersten und zweiten Blattabschnitte voneinander abgelöst werden. Bei dem Aufzeichnungsverbundblatt ist wahlweise mindestens ein Teil der die äußeren Ränder der gebundenen Oberflächen der ersten und zweiten Blattabschnitte nicht gebunden. Der nicht gebundene Teil kann als Anfangspunkt der Ablösung verwendet werden. Der als Anfangspunkt der Ablösung verwendbare Teil kann gebildet werden, indem ein Eckteil eines der Blattabschnitte über den anderen Blattabschnitt erweitert wird, oder indem ein schmaler Randteil eines der Blattabschnitte durch Abschneiden abgetrennt wird. Bei dem erstgenannten werden die Bindungsabschnitte oder Formen der ersten und zweiten Blattabschnitte leicht unterschiedlich voneinander. Wenn die ersten und zweiten Blattabschnitte in Fläche und Form gleich sind, werden die ersten und zweiten Blattabschnitte in leicht ungleichen Positionen zueinander gebunden.

Durch die Bereitstellung des nicht gebundenen Abschnittes können die ersten und zweiten Blattabschnitte leicht voneinander abgelöst werden, ohne die Anfangsbereiche der Ablösung zu zerstören.

Das Aufzeichnungsverbundblatt kann für folgende Einsatzmöglichkeiten verwendet werden:

(1) Eine Verwendung, bei der ein dünnes Aufzeichnungsblatt mit einer Dicke von 100 &mgr;m oder weniger, insbesondere 60 &mgr;m oder weniger durch ein herkömmliches Aufzeichnungssystem bedruckt wird, zum Beispiel durch einen Thermotransferfarbstoffdrucker, einen Thermotransfertintendrucker oder einen Tintenstrahldrucker

Für diese Verwendung wird ein Aufzeichnungsverbundblatt mit einem aus einem dünnen Blatt gebildeten ersten Blattabschnitt zur Verfügung gestellt, die erwünschten Abbildungen werden auf der ersten Aufzeichnungsschicht des ersten Blattabschnittes gebildet und dann wird der mit der Abbildung bedruckte erste Blattabschnitt von dem Verbundblatt getrennt und einer erwünschten Verwendung unterzogen.

(2) Eine Verwendung, bei der die ersten und zweiten Blattabschnitte, die je eine Aufzeichnungsschicht aufweisen, voneinander getrennt werden und für unterschiedliche Verwendungen verwendet werden

In diesem Fall, dem Aufzeichnungsverbundblatt, werden eine auf der vorderen Oberfläche des ersten Blattabschnittes angeordnete erste Aufzeichnungsschicht und eine auf der hinteren Oberfläche des zweiten Blattabschnittes angeordnete zweite Aufzeichnungsschicht voneinander unabhängig bedruckt, und die bedruckten ersten und zweiten Blattabschnitte werden voneinander getrennt und unterschiedlichen Verwendungen unterzogen.

(3) Eine Verwendung, bei der ein bedruckter erster Blattabschnitt von einem nicht bedruckten zweiten Blattabschnitt abgelöst wird, der eine weitere Aufzeichnungsschicht aufweist, und die zusätzliche Aufzeichnungsschicht wird bedruckt und der erwünschten Verwendung unterzogen

In diesem Fall wird die zusätzliche Aufzeichnungsschicht des zweiten Blattabschnittes auf den ersten Blattabschnitt gebunden.

Wird der erste Blattabschnitt von dem zweiten Blattabschnitt abgelöst, kann die ausgesetzte zusätzliche Aufzeichnungsschicht direkt bedruckt werden, ohne den zweiten Blattabschnitt umzudrehen.

Bei dem Aufzeichnungsverbundblatt gemäß der 6 kann die dritte Aufzeichnungsschicht nach dem Ablösen bedruckt werden, wenn ein dritter Blattabschnitt bestehend aus einer zusätzlichen Aufzeichnungsschicht, gebildet auf einem dritten Trägerblatt, an die hintere Oberfläche des zweiten Trägerblattes 7 des zweiten Blattabschnittes 3 durch eine Bindemittelschicht so angebracht wurde, dass der angebrachte dritte Blattabschnitt von dem zweiten Blattabschnitt ablösbar ist.

Auf dieselbe Art und Weise wie obenstehend erwähnt kann das Aufzeichnungsverbundblatt vier oder mehr dünne Blattabschnitte beinhalten, die jeweils ein Aufzeichnungsblatt aufweisen und bedruckt werden können.

(4). Eine Verwendung, bei der geheime Information unsichtbar auf wenigstens eine innere Oberfläche der aneinander gebundenen Blattabschnitte aufgezeichnet werden. Werden die Blattabschnitte voneinander getrennt, kann die aufgezeichnete Information wahrgenommen werden

In diesem Fall wird wenigstens eine Oberfläche der ersten und zweiten Blattabschnitte bedruckt und die bedruckte Oberfläche der Blattabschnitte wird an den anderen Blattabschnitt gebunden. Diese Art eines Aufzeichnungsverbundblattes ist für Gewinnspielscheine und Postkarten verwendbar.

(5). Eine Verwendung bei der ein Aufzeichnungsverbundblatt einen Blattabschnitt aufweisen muss, der eine hohe Streckbarkeit aufweist und auf zufrieden stellende Art und Weise durch den Drucker befördert werden kann

In diesem Falle wird ein sehr streckbarer Blattabschnitt an einen anderen Blattabschnitt gebunden, der im Großen und Ganzen keine Streckbarkeit aufweist. Dementsprechend weist das resultierende ganze Aufzeichnungsverbundblatt im Großen und Ganzen keine Streckbarkeit auf und kann daher leicht durch den Drucker befördert werden, ohne dass die Ausdehnung des streckbaren Blattabschnittes Probleme erzeugt. Nach dem Druck wird der streckbare Blattabschnitt von dem anderen Blattabschnitt getrennt und der erwünschten Verwendung unterzogen.

BEISPIELE

Die vorliegende Erfindung wird anhand der folgenden spezifischen Beispiele weiter erläutert, welche lediglich beispielhaft sind und in keiner Weise den Umfang der vorliegenden Erfindung einschränken.

In den Beispielen bedeuten "Teile" und "%", soweit nicht anders angegeben, "Gewichtsteile" bzw. "Gew.-%."

Beispiel 1

Ein Aufzeichnungsverbundblatt wurde gemäß dem folgenden Verfahren hergestellt.

(1) Herstellung eines laminierten Blattes für einen ersten Blattabschnitt (A) Herstellung eines ersten Trägerblattes

Die vorderen und hinteren Oberflächen eines beschichteten Papierblattes mit einer Dicke von 60 &mgr;m (Handelsmarke: OK COAT 64, hergestellt von OJT PRPER CO. LTD.) wurden je mit einem biaxial orientierten Polyolefinfilm mit einer Dicke von 50 &mgr;m (Handelsmarke: HGU 50, hergestellt von OJI YUKAGOSEISHI K. K.) durch ein Polyesterharzbindemittel unter Verwendung eines Trockenlaminierungsverfahrens beschichtet, um ein erstes Trägerblatt zur Verfügung zu stellen.

(A) Bildung einer Thermotransfer-Farbstoff-empfangenden Schicht (erste Aufzeichnungsschicht)

Eine vordere Oberfläche des laminierten Blattes wie obenstehend erwähnt, wurde mit einer Beschichtungsflüssigkeit, die eine Zusammensetzung wie untenstehend genannt aufweist, mittels eines Balkenstreichverfahrens beschichtet und getrocknet, um eine Ankerbeschichtungsschicht mit einem Trockengewicht von 1 g/m2 zu bilden. Danach wurde eine Beschichtungsflüssigkeit mit einer wie unten gezeigten Zusammensetzung auf die Grundierungsbeschichtungsschicht beschichtet und getrocknet, um eine erste Aufzeichnungsschicht mit einem Trockengewicht von 6 g/m2 zu bilden.

Zusammensetzung einer Grundierungsbeschichtungs-bildenden Flüssigkeit
Zusammensetzung einer Flüssigkeit zur Bildung der ersten Aufzeichnungsschicht

Das resultierende laminierte Blatt für den ersten Blattabschnitt hatte eine Dicke von 130 &mgr;m.

(2) Herstellung eines laminierten Blattes für den zweiten Blattabschnitt

Eine hintere Oberfläche eines PET-Filmes mit einer Dicke von 38 &mgr;m wurde mit einer Beschichtungsflüssigkeit mit einer wie untenstehend beschriebenen Zusammensetzung beschichtet und getrocknet, um eine hintere Beschichtungsschicht mit einem Trockengewicht von 1,0 g/m2 zur Verfügung zu stellen.

Zusammensetzung der Flüssigkeit zur Bildung der hinteren Beschichtungsschicht

Ein Polyethylenharz wurde bei einer Temperatur von 330°C mittels eines Extrusionslaminerungsverfahrens auf die vordere Oberfläche des PET-Filmes laminiert (Handelsmarke: L719, hergestellt von UBE INDUSTRIES, Ltd.), um eine zweite Bindemittelschicht zu bilden.

Das resultierende laminierte Blatt für einen zweiten Blattabschnitt wies eine Dicke von 50 &mgr;m auf.

(3) Herstellung eines Aufzeichnungsverbundblattes

Durch die Verwendung der in 4 gezeigten Vorrichtung wurden das laminierte Blatt für den ersten Blattabschnitt und das laminierte Blatt für den zweiten Blattabschnitt in das Heißdruckrollensystem derart eingeführt, dass die Polyethylenharzschichtoberfläche des zweiten Blattabschnittes der hintere Oberfläche des ersten Trägerblattes des ersten Blattabschnitts gegenüberliegt und der zweite Blattabschnitt mit der Abkühlungsrolle in Kontakt gebracht wird und der erste Blattabschnitt mit der Druckrolle in Kontakt gebracht wird, und ein bei einer Temperatur von 300°C geschmolzenes Polyethylenharz wurde in einer Menge von 20 g/m2 auf die hintere Oberfläche des ersten Trägerblattes angewendet, und der zweite Blattabschnitt wird auf den ersten Blattabschnitt mittels der Polyethylenharzschicht (eine erste Bindemittelschicht) durch Druck auf den ersten Blattabschnitt gebunden. Ein Aufzeichnungsverbundblatt mit einem ähnlichen Aufbau wie in 7 gezeigt, wurde erhalten.

Bei dem resultierenden Aufzeichnungsverbundblatt könnte der erste Blattabschnitt und der zweite Blattabschnitt an der Schnittstelle zwischen der PET-Filmschicht des zweiten Blattabschnittes und der auf der ersten Bindemittelschicht verbliebenen zweiten Bindemittelschicht auf den ersten Blattabschnitt gebunden werden.

Beispiel 2

Ein Aufzeichnungsverbundblatt wurde nach denselben Verfahren wie in Beispiel 1 hergestellt, mit den folgenden Ausnahmen:

Ein laminiertes Blatt für den ersten Blattabschnitt wurde hergestellt, indem die vorderen und hinteren Oberflächen eines eine Dicke von 75 &mgr;m aufweisenden PET Filmes (Handelsmarke: W900J75, hergestellt von DIAFOIL HOECHST K. K.) je mit einem biaxial orientierten Polyolefinfilm mit einer Dicke von 60 &mgr;m (Handelsmarke: FPG60, hergestellt von OJI YUKAGOSEISHI K. K.) mittels eines Polyesterharzbindemittels durch ein Trockenlaminierungsverfahren laminiert wurden.

Auf der vorderen Oberfläche des laminierten Blattes wurden eine Grundierungsschicht und eine erste Aufzeichnungsschicht durch dieselben Verfahren wie in Beispiel 1 gebildet, um ein Laminierungsblatt für einen ersten Blattabschnitt zu erhalten.

Die hintere Oberfläche der PET-Filmschicht des ersten Blattabschnittes wurde durch eine erste Bindemittelschicht, die aus einem bei 300°C geschmolzenen Polyethylenharz bestand, auf die zweite Bindelmittelschicht gebunden, die auf den zweiten Blattabschnitt mittels des Preßdruckverfahrens gebunden worden war. Die gebundenen ersten und zweiten Blattabschnitte waren voneinander an der Schnittstelle zwischen der PET-Filmschicht des zweiten Blattabschnittes und der zweiten Bindemittelschicht ablösbar.

Beispiel 3

Ein Aufzeichnungsverbundblatt wurde nach denselben Verfahren hergestellt wie in Beispiel 1, mit den folgenden Ausnahmen.

Ein laminiertes Blatt für den ersten Blattabschnitt wurde hergestellt, indem die vordere Oberfläche eines aus einem biaxial orientierten Polyoleinfilm bestehenden ersten Trägerblattes mit einer Dicke von 150 &mgr;m (Handelsmarke: FPG 150, hergestellt von OJI YUKAGOSEISHI K. K.) mit derselben Grundierungsschicht und derselben ersten Aufzeichnungsschicht wie die in Beispiel 1 beschichtet wurde. Das resultierende laminierte Blatt für den ersten Blattabschnitt wies eine Dicke von 155 &mgr;m auf.

Die hintere Oberfläche des ersten Trägerblattes des ersten Blattabschnittes wurde in einer Menge von 20 g/m2 durch das Pressdruckverfahren auf die zweite Bindemittel(Polyethylenharz)schicht gebunden, die auf den zweiten Blattabschnitt durch eine erste Bindemittelschicht gebunden war, die aus einem bei einer Temperatur von 290°C geschmolzenen Polyethylenharz bestand.

Bei dem resultierenden Aufzeichnungsverbundblatt waren die ersten und zweiten Blattabschnitte an der Schnittstelle zwischen der PET-Filmschicht und der zweiten Bindemittelschicht voneinander ablösbar.

Beispiel 4

Ein Aufzeichnungsverbundblatt wurde durch dieselben Verfahren wie in Beispiel 1 hergestellt, mit den folgenden Ausnahmen.

Als die auf den zweiten Blattabschnitt laminierte zweite Bindemittel(Polyethylenharz)schicht durch das Pressdruckverfahren auf die hintere Oberfläche des ersten Blattabschnittes gebunden wurde, wurde die erste Bindemittelschicht aus einer Schmelze aus einem Harzgemisch aus einem Polyethylenharz mit einem Polypropylenharz (Handelsmarke: FL 25R, hergestellt von MITSUBISHI CHEMICAL CO.) bei einer Temperatur von 300°C gebildet. Die erste Bindemittelschicht lag in einer Menge von 20 g/m2 vor.

Bei dem resultierenden Aufzeichnungsverbundblatt waren die ersten und zweiten Blattabschnitte an der Schnittstelle zwischen der PET-Filmschicht und der zweiten Bindemittelschicht voneinander ablösbar.

Beispiel 5

Ein Aufzeichnungsverbundblatt wurde durch dieselben Verfahren wie in Beispiel 1 hergestellt, mit den folgenden Ausnahmen.

Als die auf den zweiten Blattabschnitt laminierte zweite Bindemittel(Polyethylenharz)schicht auf die hintere Oberfläche des ersten Blattabschnittes mittels eines Pressdruckverfahrens gebunden wurde, wurde die erste Bindemittelschicht aus einer Schmelze aus einem gemischten Harz aus einem Polyethylenharz mit einem Polypropylenharz (Handelsmarke: FL 25R, hergestellt von MITSUBISHI CHEMICAL CO.) bei einer Temperatur von 300°C gebildet. Die erste Bindemittelschicht lag in einer Menge von 20 g/m2 vor.

Bei dem resultierenden Aufzeichnungsverbundblatt waren die ersten und zweiten Blattabschnitte an der Schnittstelle zwischen der PET-Filmschicht und der zweiten Bindemittelschicht voneinander ablösbar.

Beispiel 6

Ein Aufzeichnungsverbundblatt wurde durch dieselben Verfahren wie in Beispiel 1 hergestellt, mit den folgenden Ausnahmen.

Bei dem zweiten Blattabschnitt wurde der PET Film mit einer Dicke von 38 &mgr;m durch ein eine Dicke von 60 &mgr;m aufweisendes beschichtetes Papierblatt (Handelsmarke: OK COAT 64, hergestellt von OJI PRPER CO.) ersetzt.

Bei dem resultierenden Aufzeichnungsverbundblatt waren die ersten und zweiten Blattabschnitte an der Schnittstelle zwischen der hinteren Oberfläche des ersten Blattabschnittes und der ersten Bindemittelschicht voneinander ablösbar.

Beispiel 7

Ein Aufzeichnungsverbundblatt wurde durch dieselben Verfahren wie in Beispiel 1 hergestellt, mit den folgenden Ausnahmen.

Bei der Herstellung des laminierten Blattes für den zweiten Blattabschnitt wurde keine zweite Bindemittel(Polyethylenharz)schicht laminiert.

Die hintere Oberfläche des laminierten Blattes für den ersten Blattabschnitt wurde mit einem Polyethylenharz (Handelsmarke: L719, hergestellt von UBE INDUSTRIES, Ltd,) mittels eines Extrusionlaminerungsverfahrens bei einer Temperatur von 330°C laminiert, um eine erste Bindemittelschicht mit einer Dicke von 20 &mgr;m zu bilden.

Bei der Pressbindung des ersten Blattabschnittes auf den zweiten Blattabschnitt, wurde die nicht beschichtete vordere Oberfläche des zweiten Blattabschnittes, die der ersten Binde(Polyethylenharz)mitteloberfläche des ersten Blattabschnittes gegenüberlag, mit einer Schmelze aus einem Polyethylenharz bei einer Temperatur von 300°C beschichtet und danach auf die erste Bindemittelschicht des ersten Blattabschnittes durch Druck gebunden, ohne die erste Bindemittelschicht zu schmelzen.

Bei dem resultierenden Aufzeichnungsverbundblatt waren die ersten und zweiten Blattabschnitte an der Schnittstelle zwischen der PET-Filmschicht und der zweiten Bindemittelschicht voneinander ablösbar.

TESTS

Ein Muster eines in jedem der Beispiele 1 bis 7 hergestellten Aufzeichnungsverbundblattes wurde mit Schriftmusterbildern, die durch eine Farb-Balken Entsendungsvorrichtung für Farbbalkensignale (Handelsmarke C13A2, hergestellt von Shibazoku K. K) unter Verwendung eines Farbstoffthermotransferdruckers bedruckt.

Die Bindungsaufrechterhaltung und Ablösefestigkeit zwischen den ersten und zweiten Blattabschnitten wurden durch die folgenden Verfahren getestet.

(1) Bindungsaufrechterhalungseigenschaft

Nach dem Druckverfahren wurde die Bindungsaufrechterhaltung zwischen den ersten und zweiten Blattabschnitten in Übereinstimmung mit der folgenden Klassifizierung mit dem bloßen Auge bewertet:

(2) Abziehfestigkeit

Es wurde ein 180-Grad Abziehtest für ein Muster mit einem Querschnitt von 25 mm mittels eines Zugfestigkeitsprüfgerätes (TENSILON®, hergestellt von ORIENTEC) bei einer Abziehgeschwindigkeit von 300 m/min. und einem Abziehwinkel von 180 Grad durchgeführt. Die Testergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.

Tabelle 1

Tabelle 1 zeigt deutlich, dass in jeder der Aufzeichnungsverbundblätter der Beispiele 1 bis 7 die ersten und zweiten Blattabschnitte während des Druckverfahrens nicht getrennt wurden und nach dem Druckverfahren leicht getrennt werden konnten.

Beispiel 8

Ein Aufzeichnungsverbundblatt wurde durch die folgenden Verfahren hergestellt.

(1) Herstellung eines laminierten Blattes für einen ersten Blattabschnitt (A) Herstellung eines ersten Trägerblattes

Die vorderen und hinteren Oberflächen eines beschichteten Papierblattes mit einer Dicke von 60 &mgr;m (Handelsmarke: OK COAT 64, hergestellt von OJ PAPER CO. LTD.) wurden je mit einem biaxial orientierten, eine Dicke von 50 &mgr;m aufweisenden Polyolefinfilm (Handelsmarke: HGU 50, hergestellt von OJI YUKAGOSEISHI K. K.) durch ein Polyesterharzbindemittel durch ein Trockenlaminierungsverfahren beschichtet, um ein erstes Trägerblatt zur Verfügung zu stellen.

(B) Bildung einer Thermotransferfarbstoff-empfangenden Schicht (erste Aufzeichnungsschicht)

Eine vordere Oberfläche des laminierten Blattes wie oben erwähnt wurde mit einer Beschichtungsflüssigkeit mit einer Zusammensetzung wie untenstehend gezeigt mittels eines Balkenstreichverfahrens beschichtet und getrocknet, um eine Grundierungsbeschichtungsschicht mit einem Trockengewicht von 1 g/m2 zu bilden. Danach wurde eine Beschichtungsflüssigkeit mit einer wie untenstehend dargestellten Zusammensetzung auf die Grundierungsbeschichtungsschicht beschichtet und getrocknet, um eine erste Aufzeichnungsschicht mit einem Trockengewicht von 6 g/m2 zu bilden.

Zusammensetzung der Grundierungsbeschichtungsbildenden Flüssigkeit
Zusammensetzung einer die erste Aufzeichnungsschicht bildenden Flüssigkeit

Das resultierende laminierte Blatt für den ersten Blattabschnitt wies eine Dicke von 130 &mgr;m auf.

(2) Herstellung eines laminierten Blattes für den zweiten Blattabschnitt

Ein laminiertes Blatt mit einer auf einer hinteren Oberfläche eines zweiten Trägerblattes gebildeten zweiten Thermotransfer-Farbstoff-empfangenden Schicht (Aufzeichnungsschicht) wurde durch die selben Verfahren wie bei der Herstellung des laminierten Blattes für den ersten Blattabschnitt hergestellt.

Auf der vorderen Oberfläche des zweiten Trägerblattes des laminierten Blattes wurde eine zweite Bindemittelschicht mit einem Polyethylenharz (Handelsmarke: L719, hergestellt von UBE Industries, LTD.) durch ein Extrudierlaminierungsverfahren bei einer Temperatur von 330°C beschichtet. Ein eine Dicke von 145 &mgr;m aufweisendes Blatt für den zweiten Blattabschnitt wurde erhalten.

(3) Herstellung eines Aufzeichnungsverbundblattes

Wie bei der Vorrichtung wie in 4 dargestellt, wurde die hintere Oberfläche des ersten Blattabschnittes der zweiten Bindemittel(Polyethylenharz)schicht dem zweiten Blattabschnittes gegenüber angeordnet, beschichtet mit einer Schmelze aus einem Polyethylenharz bei einem Temperatur von 300°C, um eine erste Bindemittelschicht mit einem Gewicht von 20 g/m2 zu bilden, und wurde auf die zweite Bindemittel(Polyethylenharz)schicht eines zweiten Blattabschnittes zwischen der Abkühlungsrolle und der Druckrolle durch ein Pressdruckverfahren gebunden. Ein Aufzeichnungsverbundblatt mit der in 5 dargestellten Beschaffenheit wurde erhalten.

Ein Druckverfahren mit Schriftmusterbildern (step pattern images) gesteuert durch ein Entsendungsvorrichtung für Farbbalkensignale (color bar signal dispaching device) (Handelsmarke: C13A2, SHIBAZOKU K. K.) wurde unter Verwendung eines Farbstoff-Thermotransferdruckers (Handelsmarke: AGEP 60, hergestellt von MATSUSHITA DENKI K. K.) auf den ersten und zweiten Aufzeichnungsschichten angewendet. Auf den ersten und zweiten Aufzeichnungsschichten wurden klare farbige Abbildungen aufgezeichnet. Nach dem Druckverfahren konnten die bedruckten ersten und zweiten Blattabschnitte ebenfalls leicht an der Schnittstelle zwischen der hinteren Oberfläche des ersten Blattabschnittes und der ersten Bindemittelschicht voneinander abgezogen werden. Die 180 Grad Abziehfestigkeit zwischen den ersten und zweiten Blattabschnitten betrug 30 g/25 mm in Längsrichtung.

Beispiel 9

Ein Aufzeichnungsverbundblatt wurde nach den folgenden Verfahren hergestellt.

(1) Herstellung eines laminierten Blattes für einen ersten Blattabschnitt

Ein eine erste Aufzeichnungsschicht, die auf einer vorderen Oberfläche eines ersten Trägerblattes durch eine Grundierungsbeschichtungsschicht gebildet wurde, aufweisendes laminiertes Blatt wurde nach denselben Verfahren wie in Beispiel 8 hergestellt, und eine hintere Oberfläche des ersten Trägerblattes wurde mit einer ersten Bindemittelschicht bestehend aus einem Polyethylenharz (Handelsmarke: L719, hergestellt von UBE INDUSTRIES, LTD.) durch ein Extrudierlaminierungsverfahren bei einer Temperatur von 330°C laminiert.

Das resultierende laminierte Blatt für den ersten Blattabschnitt wies eine Dicke von 140 &mgr;m auf.

(2) Herstellung eines laminierten Blattes für einen zweiten Blattabschnitt

Ein laminiertes Blatt für einen zweiten Blattabschnitt wurde nach denselben Verfahren wie bei der Herstellung des ersten Blattabschnittes in Beispiel 8 hergestellt.

(3) Herstellung eines Aufzeichnungsverbundblattes

Bei der in Tabelle 4 dargestellten Vorrichtung wurde die Oberfläche der zweiten Aufzeichnungsschicht des zweiten Blattabschnittes, die der Oberfläche der zweiten Bindemittel(Polyethylenharz)schicht auf dem ersten Blattabschnitt gegenüberliegt, mit einer Polyethylenharzschmelze bei einer Temperatur von 300°C beschichtet, um eine zweite Bindemittelschicht in einer Menge von 20 g/m2 zu bilden, und wurde durch Druck auf die zweite Bindemittelschicht auf dem ersten Blattabschnitt gebunden. Das resultierende Aufzeichnungsverbundblatt wies die in 6 dargestellte Beschaffenheit auf.

Die erste Aufzeichnungsschicht konnte mit Schriftmusterbildern (step pattern images), die durch eine Entsendungsvorrichtungen für Farbbalkensignale (color bar signal dispaching device) (Handelsmarke: C13A2, hergestellt von SHIBAZOKU K. K) gesteuert wird, durch einen Farbstoff-Thermotransferdrucker (Handelsmarke: AGEP60, hergestellt von MATSUSHITA DENKI K. K.) bedruckt werden. Die gedruckten Abbildungen waren klar. Nach dem Druckverfahren konnte der bedruckte erste Blattabschnitt leicht von dem zweiten Blattabschnitt an der Schnittstelle zwischen der zweiten Bindemittelschicht und der zweiten Aufzeichnungsschicht des zweiten Blattabschnittes abgelöst werden.

Die zweite Aufzeichnungsschicht des abgetrennten zweiten Blattabschnittes wurde mit klaren Abbildungen mittels eines Farbstoff-Thermotransferdruckers bedruckt.

Die 180-Grad Abziehfestigkeit zwischen den ersten und zweiten Blattabschnitten betrug in Längsrichtung 20 g/25 mm.

Beispiel 10

Ein Tintenstrahlaufzeichnungsverbundblatt wurde nach den folgenden Verfahren hergestellt:

(1) Herstellung eines laminierten Blattes für einen ersten Blattabschnitt

Eine vordere Oberfläche eines ersten Trägerblattes bestehend aus einem holzfreien Papierblatt mit einem Grundgewicht von 83 g/m2 wurde mit einer die untenstehend dargestellte Beschaffenheit aufweisenden Beschichtungsflüssigkeit beschichtet und getrocknet, um eine erste Tintenstrahl-empfangende (aufzeichnende) Schicht mit einem Trockengewicht von 11 g/m2 zu bilden.

Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit
(2) Herstellung eines laminierten Blattes für einen zweiten Blattabschnitt

Das gleiche laminierte Blatt wie das für den ersten Blattabschnitt wurde hergestellt, mit der folgenden Ausnahme:

Bei dem laminierten Blatt wurde eine zweite Tintenstrahl-empfangende (aufzeichnende) Schicht auf der hinteren Oberfläche eines zweiten Trägerblattes gebildet. Auch die vordere Oberfläche des zweiten Trägerblattes wurde mit einem Polyethlyenharz (Handelsmarke: L719, hergestellt von UBE INDUSTRIES, LTD.) mittels eines Extrudierlaminierungsverfahrens bei einer Temperatur von 330°C beschichtet, um eine zweite Bindemittel(Polyethylenharz)schicht in einer Menge von 20 g/m2 zu bilden.

Das resultierende laminierte Blatt für den zweiten Blattabschnitt wies eine Dicke von 105 &mgr;m auf.

(3) Herstellung eines Tintenstrahlaufzeichnungsverbundblattes

Bei der Vorrichtung gemäß 4 wurde die hintere Oberfläche des ersten Blattabschnittes der zweiten Bindemittelschicht auf dem zweiten Blattabschnitt gegenübergelegt, mit einer Schmelze aus einem Polyethylenharz bei einer Temperatur von 300°C beschichtet, um eine erste Bindemittel(Polyethylenharz)schicht in einer Menge von 20 g/m2 zu bilden, und durch Druck auf die zweite Bindemittelschicht auf dem zweiten Blattabschnitt gepresst. Das resultierende Tintenstrahlaufzeichnungsverbundblatt wies die in 5 dargestellte Beschaffenheit auf.

Die erste Aufzeichnungsschicht, auf der vorderen Oberfläche des Verbundblattes angeordnet, und die zweite Aufzeichungsschicht, auf der hinteren Oberfläche des Verbundblattes angeordnet, können mit klaren Abbildungen unter Verwendung eines Tintenstrahldruckers (Modell: MACHJET MJ-800C, hergestellt von SEIKO-EPSON K. K.) bedruckt werden.

Nach dem Druck konnten die bedruckten ersten und zweiten Blattabschnitte leicht an der Schnittstelle zwischen der hinteren Oberfläche des ersten Blattabschnittes und der ersten Bindemittelschicht abgelöst und separat verwendet werden.

Die 180-Grad Abziehfestigkeit zwischen den ersten und zweiten Blattabschnitten betrug in Längsrichtung 35 g/25 mm.

Beispiel 11

Ein Tintenstrahlaufzeichungsverbundblatt wurde nach dem folgenden Verfahren hergestellt.

(1) Herstellung eines laminierten Blattes für einen ersten Blattabschnitt

Das gleiche laminierte Blatt, bei dem eine erste Tintenstrahlaufzeichnungsschicht auf der vorderen Oberfläche des ersten Trägerblattes gebildet war, wie in Beispiel 10, wurde des Weiteren auf der hinteren Oberfläche mit einem Polyethylenharz (Handelsmarke: L718, hergestellt von USE INDUSTRIES, LTD.) durch ein Extrudierlaminierungsverfahren bei einer Temperatur von 330°C beschichtet, um eine zweite Bindemittel(Polyethylenharz)schicht in einer Menge von 20 g/m2 zu bilden.

Das resultierende laminierte Blatt für den ersten Blattabschnitt wies eine Dicke von 105 &mgr;m auf.

(2) Herstellung eines laminierten Blattes für einen zweiten Blattabschnitt

Ein laminiertes Blatt, bei dem eine zweite Tintenstrahlaufzeichnungsschicht auf der vorderen Oberfläche eines zweiten Trägerblattes angeordnet war, wurde nach denselben Verfahren wie bei der Herstellung des laminierten Blattes für den ersten Blattabschnitt des Beispiels 10 hergestellt.

(3) Herstellung eines Tintenstrahlaufzeichnungsverbundblattes

Bei der Vorrichtung der 4, lag die zweite Bindemittel(Polyethylenharz)schicht auf dem ersten Blattabschnitt der zweiten Tintenstrahlaufzeichnungsschicht des zweiten Blattabschnittes gegenüber, wurde mit einer Polyethylenharzschmelze bei einer Temperatur von 300°C geschmolzen, um eine erste Bindemittel(Polyethylenharz)schicht in einer Menge von 20 g/m2 zu bilden, und wurde auf die zweite Tintenstrahlaufzeichnungsschicht durch die erste Bindemittelschicht unter Verwendung der Abkühlungsrolle und der Druckrolle durch Druck gepresst. Das resultierende Verbundblatt wies die Beschaffenheit, wie in 6 dargestellt, auf.

Indem ein Tintenstrahldrucker (Modell: MACHJET MJ-800C, hergestellt von SEIKO-EPSON K. K.) verwendet wurde, wurde die erste Aufzeichnungsschicht mit klaren Tintenstrahlabbildungen bedruckt. Nach dem Druck konnte der bedruckte erste Blattabschnitt leicht an der Schnittstelle zwischen der zweiten Bindemittelschicht und der zweiten Aufzeichnungsschicht von dem zweiten Blattabschnitt abgezogen werden. Danach wurde die zweite Aufzeichnungsschicht des abgelösten zweiten Blattabschnittes mit klaren Tintenstrahlabbildungen bedruckt.

Die 180 Grad Abziehfestigkeit zwischen den ersten und zweiten Blattabschnitten betrug in Längsrichtung 20 g/25 mm.

Beispiel 12

Ein Tintenstrahlaufzeichnungsverbundblatt wurde nach den folgenden Verfahren hergestellt.

(1) Herstellung eines laminierten Blattes für einen ersten Blattabschnitt

Ein laminiertes Blatt für einen eine erste Thermotransfer-Farbstoffaufzeichnungsschicht aufweisenden ersten Blattabschnitt wurde nach denselben Verfahren wie in Beispiel 8 hergestellt.

(2) Herstellung eines laminierten Blattes für einen zweiten Blattabschnitt

Ein laminiertes Blatt für einen zweiten eine zweite Tintenstrahlaufzeichnungsschicht aufweisenden Blattabschnitt wurde nach denselben Verfahren wie in Beispiel 10 hergestellt.

(3) Herstellung eines Tintenstrahlaufzeichnungsverbundblattes

Bei der Vorrichtung der 4 lag die hintere Oberfläche des ersten Blattabschnittes der zweiten Bindemittel(Polyethylenharz)schicht auf dem zweiten Blattabschnitt gegenüber, wurde mit einer Schmelze aus einem Polyethylenharz bei einer Temperatur von 300°C beschichtet, um eine erste Bindemittelschicht in einer Menge von 20 g/m2 zu bilden, und wurde durch den ersten Bindemittelabschnitt unter Verwendung der Abkühlungsrolle und der Druckrolle durch Druck auf die zweite Bindemittelschicht des zweiten Blattabschnittes gebunden.

Das resultierende Verbundblatt wies eine Beschaffenheit wie in 5 dargestellt auf.

Die auf der vorderen Oberfläche des resultierenden Verbundblattes gelegene erste Aufzeichnungsschicht wurde mit klaren Farbabbildungen in einem Schriftmusterbild (step pattern image) gesteuert durch ein Entsendungsvorrichtung für Farbbalkensignale (color bar signal dispaching device) (Handelsmarke: C13A2, hergestellt von SHIBAZOKU K. K.) bedruckt, unter Verwendung eines Farbthermotransferdruckers (Handelsmarke: AGEP60, hergestellt von MATSUSHITA DENKI K. K.). Auch die zweite Aufzeichungsschicht, die auf der hinteren Oberfläche des Verbundblattes liegt, wurde mit klaren Tintenstrahlabbildungen mittels eines Tintenstrahldruckers (Handelsmarke: MACHJET-MJ-800C, hergestellt von SEIKO-EPSON K. K.) bedruckt. Das bedruckte Verbundblatt wurde leicht an der Schnittstelle zwischen der zweiten Bindemittelschicht und der vorderen Oberfläche des zweiten Blattabschnittes in bedruckte erste und zweite Blattabschnitte getrennt.

Das Aufzeichnungsverbundblatt der vorliegenden Erfindung ermöglicht ein dünnes Aufzeichnungsblatt, das von herkömmlichen Druckern nicht glatt bedruckt werden könnte. Auch weisen die abgetrennten Blattabschnitte keine drucksensible Adhäsionseigenschaft auf, da kein drucksensibles Adhäsionsmittel verwendet wurde, und können wie herkömmliche Aufzeichnungsblätter verwendet werden.

Die 180-Grad Abziehfestigkeit zwischen den ersten und zweiten Blattabschnitten betrug in Längsrichtung 30 g/25 mm.


Anspruch[de]
  1. Ein Verfahren zum Herstellen eines Verbundblattes für Aufzeichnungsverfahren, umfassend:

    (A) einen ersten Blattabschnitt (2), umfassend

    (a) ein erstes Trägerblatt (4), und

    (b) eine erste Aufzeichnungsschicht (5), gebildet auf einer Oberfläche des ersten Trägerblattes; und

    (B) einen zweiten Blattabschnitt (3), umfassend

    (a) ein zweites Trägerblatt (7),

    wobei die ersten und zweiten Blattabschnitte aneinander durch eine Bindemittelschicht (6) gebunden sind, umfassend ein thermoplastisches Harz,

    wobei das Verfahren Schmelzextrudieren von wenigstens einem Strahl des thermoplastischen Harzes zwischen den ersten und zweiten Blattabschnitten (2) und (3) und Pressen des resultierenden Laminats zwischen einer Abkühlungsrolle und einer Druckrolle, wobei das Laminat gekühlt wird, um die ersten und zweiten Blattabschnitte (2) und (3) aneinander in einem solchen Ausmaß zu binden, daß die ersten und zweiten Blattabschnitte (2) und (3), gebunden durch die Bindemittelschicht, voneinander mit der Hand trennbar sind und die getrennten Oberflächen der Blattabschnitte keine drucksensiblen Adhäsionseigenschaften aufzeigen, umfaßt.
  2. Das Verfahren wie beansprucht in Anspruch 1, wobei die erste Aufzeichnungsschicht (5) in der Lage ist, wenigstens ein Mitglied, ausgewählt aus thermisch transferierten Sublimationsfarben, thermisch transferierten Tintenschmelzen und Tintenstrahlen, zu empfangen.
  3. Das Verfahren wie beansprucht in Anspruch 1 oder 2, weiterhin umfassend die Bildung einer zweiten Aufzeichnungsschicht (8) auf einer Oberfläche des zweiten Trägerblattes (7) des zweiten Blattabschnittes (3), an welche die Oberfläche des ersten Blattabschnittes (2) nicht gebunden ist.
  4. Das Verfahren wie beansprucht in Anspruch 3, wobei die zweite Aufzeichnungsschicht (8) in der Lage ist, wenigstens ein Mitglied, ausgewählt aus thermisch transferierten Sublimationsfarben, thermisch transferierten Tintenschmelzen und Tintenstrahlen, zu empfangen.
  5. Das Verfahren wie beansprucht in Anspruch 1 oder 2, weiterhin umfassend die Bildung einer zusätzlichen Aufzeichnungsschicht (9) auf einer Oberfläche des zweiten Trägerblattes (7), um den zweiten Blattabschnitt (3) zu bilden, wobei die zusätzliche Aufzeichnungsschicht (9) des zweiten Blattabschnittes (3) abtrennbar mit dem ersten Trägerblatt (4) des ersten Blattabschnittes (2) durch eine Bindemittelschicht (6) verbunden ist.
  6. Das Verfahren wie beansprucht in Anspruch 5, wobei die zusätzliche Aufzeichnungsschicht (9) in der Lage ist, wenigstens ein Mitglied, ausgewählt aus thermisch transferierten Sublimationsfarben, thermisch transferierten Tintenschmelzen und Tintenstrahlen, zu empfangen.
  7. Das Verfahren wie beansprucht in einem der Ansprüche 1, 2, 5 oder 6, weiterhin umfassend die Bildung einer rückseitigen Beschichtungsschicht (10), umfassend ein antistatisches Mittel und gebildet auf einer Oberfläche des zweiten Blattabschnittes (3), an welche die Oberfläche des ersten Blattabschnittes (2) nicht gebunden ist.
  8. Das Verfahren wie beansprucht in irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das thermoplastische Harz wenigstens ein Mitglied, ausgewählt aus Olefinpolymeren und -copolymeren, Polystyrol- und Vinylacetatcopolymeren, umfaßt.
  9. Das Verfahren wie beansprucht in einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das thermoplastische Harz aus Polyolefinharzen ausgewählt ist.
  10. Ein Verbundblatt für Aufzeichnungsverfahren, umfassend:

    (A) einen ersten Blattabschnitt (2), umfassend:

    (a) ein erstes Trägerblatt (4), und

    (b) eine erste Aufzeichnungsschicht (5), gebildet auf einer Oberfläche des ersten Trägerblattes; und

    (B) einen zweiten Blattabschnitt (3), umfassend

    (c) ein zweites Trägerblatt (7),

    wobei die ersten und zweiten Blattabschnitte aneinander durch eine Bindemittelschicht (6) gebunden sind,

    dadurch gekennzeichnet, daß die Bindemittelschicht ein thermoplastisches Harz umfaßt, welches wenigstens ein Mitglied, ausgewählt aus Olefinpolymeren und -copolymeren, Polystyrol- und Vinylacetatcopolymeren, umfaßt, wobei die ersten und zweiten Blattabschnitte (2) und (3), die durch die Bindemittelschicht miteinander verbunden sind, voneinander mit der Hand trennbar sind und die getrennten Oberflächen der Blattabschnitte keine drucksensiblen Adhäsionseigenschaften aufzeigen.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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