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Dokumentenidentifikation DE60009616T2 14.04.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001081073
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung von einer Mehrfachzufuhr
Anmelder Riso Kagaku Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Okada, Shinya, Inashiki-gun, Ibaraki-ken, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60009616
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.08.2000
EP-Aktenzeichen 001181767
EP-Offenlegungsdatum 07.03.2001
EP date of grant 07.04.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.04.2005
IPC-Hauptklasse B65H 7/12

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft eine Mehrfach-Einzug Erkennungs-Vorrichtung für das Erkennen eines Einzugs von zwei oder mehr überlappenden Blättern (Mehrfach-Einzug), wenn Blätter entlang eines Transportweges transportiert werden.

Beschreibung des Stands der Technik

Ein Blatt-Einzugs-Mechanismus, vorgesehen z.B. in einer Druckmaschine, trennt Blätter, geladen auf einem Blatt Zuführungs-Tisch, das Eine vom Anderen und transportiert diese; jedoch, zwei oder mehr Blätter können in einem überlappenden Zustand transportiert werden, wenn die Blätter den Druck-Trommeln zugeführt werden.

Daher wird die Mehrfach-Einzug Erkennung zum Zeitpunkt des Transports der Blätter üblicher Weise durch das Anordnen eines Mehrfach-Einzug Sensors ausgeführt, bestehend aus einem optischen Sensor vom Durchlässigkeits-Typ, über dem Transportweg entlang welchem die Blätter transportiert werden, und durch Erfassen des von der Papier-Dicke der Blätter abhängigen Licht-Durchlässigkeits-Werts durch den Mehrfach-Einzug Sensor. Die Genauigkeit der Mehrfach-Einzug Erkennung kann bei einem solchen Verfahren verbessert werden durch das Überdecken eines weiten Messbereichs, während des vom Mehrfach-Einzug Sensor (ein optischer Sensor eines Durchlässigkeits-Typs) erfassten Blatt-Einzugs, um die Abtast-Anzahl zu erhöhen.

Die meisten der Blatt-Einzug Mechanismen, mit denen z.B. Druckmaschinen ausgestattet sind, transportieren die Blätter durch die Verwendung von zwei oder mehr Typen von Walzen, die unterschiedlich arbeiten. Die 5A und 5B zeigen eine Ansicht eines Beispiels eines Blatt-Einzug Mechanismus, welcher einen Mehrfach-Einzug Sensor aufweist.

Ein Mehrfach-Einzug Mechanismus 1, wie gezeigt in den 5A und 5B, enthält ein erstes Transport-Bauteil 5, bestehend aus einer Abstreif-Walze und einer Mitnehmer-Walze 4, welche für das Mitnehmen eines jeden Blatts arbeiten und ein zweites Transport-Bauteil 8, bestehend aus einer Führungs-Walze 6 und einer Zeit-Steuerungs-Walze 7, welche für die richtige Zeiteinteilung des Blatt-Einzugs arbeiten.

Ein Mehrfach-Einzug Sensor (ein Blatt Detektor) 10 für das Erkennen des Mehrfach-Einzugs der transportierten Blätter 2 ist rund um den Transportweg 9 angeordnet, zwischen dem ersten Transport-Bauteil 5 und dem zweiten Transport-Bauteil 8.

Die Mehrfach-Einzug Sensoren 10 sind realisiert durch optische Sensoren vom Durchlässigkeits-Typ einschließend einen Licht emittierenden Sensor 10a und einen Licht empfangenden Sensor 10b. Der Licht emittierende Sensor 10a ist z.B. durch eine Licht emittierende Diode, eine Laser-Diode oder eine Lampe realisiert. Der Licht emittierende Sensor 10a ist in einem vorbestimmten Abstand entfernt von dem Transportweg 9, entlang welchem die Blätter geführt werden, angeordnet.

Der Licht empfangende Sensor 10b ist z.B. durch eine Photodiode realisiert. Der Licht empfangende Sensor 10b ist gegenüberliegend zu dem Licht emittierenden Sensor 10a in einem vorbestimmten Abstand entfernt von dem Transportweg 9 angebracht, z.B. in einer gleich bemessenen Abstands-Beziehung vom Transportweg 9, so dass der Transportweg 9, entlang welchem die Blätter geführt werden, zwischen den Sensoren gelegen ist.

Wenn die Blätter 2 nicht transportiert werden, wird das vom Licht emittierenden Sensor 10a emittierte Licht durch den Licht empfangenden Sensor 10b im Mehrfach-Einzug Sensor 10 direkt empfangen, wohingegen, wenn die Blätter transportiert werden, das durch jedes der Blätter durchgegangene Licht durch den Licht empfangenden Sensor 10b im Mehrfach-Einzug Sensor 10 empfangen wird.

In dem Blatt-Einzug Mechanismus 1 werden die im Einzugs-Schacht (nicht gezeigt) geladenen Blätter, eines nach dem anderen, oben beginnend durch das erste Transport-Bauteil 5 aufgegriffen, um transportiert zu werden, und die durch das erste Transport-Bauteil 5 aufgegriffenen Blätter werden durch das Transport-Bauteil 8 zu einer Druck-Trommel (nicht gezeigt) transportiert. Ob die Blätter 2 vom ersten Transport-Bauteil 5 zum zweiten Transport-Bauteil 8 in einem überlappenden Zustand transportiert werden, oder nicht, wird dann basierend auf den vom Mehrfach-Einzug 10 erfassten Signalen bestimmt.

In einem Verfahren zur Messung des Licht-Durchlässigkeits-Werts, bei welchem die oben erwähnten Blätter 2 durch den Mehrfach-Einzug Sensor 10 passieren, tendiert der Licht-Durchlässigkeits-Wert im allgemeinen so anzusteigen, wie der Abstand zwischen dem passierenden Blatt und dem Licht emittierenden Sensor 10a sich vergrößert. Es ist daher notwendig die Position des zwischen den Mehrfach-Einzug Sensoren 10 passierenden Blattes beizubehalten, besonders einen Teil des Blattes, durch welchen das Licht übertragen wird.

Jedoch kann bei einer solchen Konstruktion, bei welcher die Blätter 2 durch den oben erwähnten Blatt-Einzugs-Mechanismus 1 transportiert werden, ein Schlupf des Blatts 2 auftreten, wenn das Blatt 2 vom ersten Transport-Bauteil 5 zu dem zweiten Transport-Bauteil 8, wie in 5A gezeigt, transportiert wird, und ein Federn des Blattes 2 kann auftreten, wenn das Ende des Blatts 2 sich vom ersten Transport-Bauteil 5 (der Mitnehmer-Walze 4) trennt, wie in 5B gezeigt.

Daher kann in dem konventionellen Verfahren die Position des zwischen dem Mehrfach-Einzug Sensor 10 passierenden Blatts wegen des oben erwähnten Schlupfs/Lose und Federns des Blatts nicht fixiert werden. In Anbetracht dessen können, wenn der gemessene Bereich des zwischen dem Mehrfach-Einzug Sensor 10 passierenden Blatts breiter gemacht wird, in dem gemessenen Bereich abgetastete Daten beträchtliche Fehler beinhalten. Als ein Ergebnis dürfen nur die für das Erkennen eines Mehrfach-Einzugs notwendigen Daten aus den abgetasteten Daten ausgewählt werden.

Zusätzlich wird, in dem konventionellen Verfahren, der Durchschnittswert der abgetasteten Daten in Bezug auf das erste Blatt als Referenz-Wert betrachtet und ein Vergleich mit dem Referenz-Wert, erhalten durch diese eine Messung, wird durchgeführt um Mehrfach-Einzug zu erkennen. Aus diesem Grunde, auch wenn der Mehrfach-Einzug Sensor 10 einen Teil des Blattes abtastet, den Teil an welchem Staub oder Ähnliches haftet, um einen kleinen Teil der Licht-Durchlässigkeit zu erfassen, kann dies fehlerhaft als das Auftreten eines Mehrfach-Einzugs diskriminiert werden.

Ein solches Verfahren des Stands der Technik ist bekannt aus EP-A-0888991.

Zusammenfassung der Erfindung

Entsprechend wurde die gegenwärtige Erfindung erreicht in Anbetracht der oben erwähnten Probleme und es ist ein Ziel der gegenwärtigen Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung für das Erkennen eines Mehrfach-Einzugs bereitzustellen, die fähig ist, die Genauigkeit der Mehrfach-Einzug Erkennung durch Verringern der Häufigkeit der Mehrfach-Einzug Fehl-Erkennungen zu verbessern.

Um das oben genannte Ziel zu erreichen ist, entsprechend eines Aspekts der gegenwärtigen Erfindung, eine Mehrfach-Einzug Erkennungs-Vorrichtung bereitgestellt, welche umfasst: einen Blatt Detektor, der einen Licht emittierenden Sensor und einen Licht absorbierenden Sensor aufweist, angeordnet in der Nähe des Transportweges um die Menge des Lichts zu bestimmen, die das Blatt durchdrungen hat; und einen Prozessor der den Blatt Detektor steuert, um eine vorbestimmte Anzahl von Abtastungen der Lichtmengen für jeden der Vielzahl von Abtast-Bereichen zu bestimmen und, basierend auf den für jeden Abtast-Bereich abgetasteten Lichtmengen Daten, Mehrfach-Einzug erkennt, und, basierend auf einer Vielzahl von Ergebnissen zur Erkennung von Mehrfach-Einzug für die Vielzahl der Abtast-Bereiche, entscheidet ob Mehrfach-Einzug vorliegt.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der gegenwärtigen Erfindung ist die Vielzahl der Abtast-Bereiche in der Richtung des Blatt-Einzugs angeordnet und der Prozessor steuert die Abtastungen für die Vielzahl von Abtast-Bereichen sequentiell zu vorbestimmten Abtast-Start-Zeiten durch das Mittel eines Paares aus einem Licht emittierendem Sensor und einem Licht empfangenden Sensor.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der gegenwärtigen Erfindung ist eine Vielzahl von Blatt-Detektoren in einer Richtung senkrecht zur Richtung des Blatt-Einzugs angeordnet.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der gegenwärtigen Erfindung setzt der Prozessor eine Gesamt-Zahl der Vielzahl von Abtast-Bereichen im voraus auf ungerade und entscheidet auf Mehrfach-Einzug, wenn die Anzahl der Abtast-Bereiche, für welche Mehrfach-Einzug festgestellt ist, größer ist als die Hälfte der Gesamt-Zahl.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der gegenwärtigen Erfindung entscheidet der Prozessor dass Mehrfach-Einzug stattgefunden hat, wenn aufeinander folgend die Ergebnisse "Mehrfach-Einzug", beginnend in einem Abtast-Bereich am Blatt Anfang, gefunden werden.

Um das obige Ziel zu erreichen ist, entsprechend einem anderen Aspekt der gegenwärtigen Erfindung, ein Mehrfach-Einzug Erkennungs-Verfahren bereitgestellt, umfassend die Schritte des: Anordnens eines Blatt-Detektors, aufweisend einen Licht emittierenden Sensor und einen Licht empfangenden Sensor, in der Nähe eines Transport-Weges, um die Lichtmenge, die ein Blatt durchdrungen hat, zu bestimmen; Steuerns des Blatt-Detektors, um eine vorbestimmte Anzahl von Abtastungen der Lichtmengen für jeden einer Vielzahl von Abtast-Bereichen zu erfassen; Erkennens eines Mehrfach-Einzugs für jeden Abtast-Bereich, basierend auf den für jeden Abtast-Bereich abgetasteten Lichtmengen Daten; und Entscheidens über Mehrfach-Einzug von Blättern, basierend auf der Vielzahl von Ergebnissen zur Erkennung von Mehrfach-Einzug für die Vielzahl von Abtast-Bereichen.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der gegenwärtigen Erfindung ist die Vielzahl der Abtast-Bereiche in der Richtung des Blatt-Einzugs angeordnet und die Abtastungen für die Vielzahl der Abtast-Bereiche sind sequentiell zu vorbestimmten Abtast-Start-Zeiten durch das Mittel eines Paares aus einem Licht emittierenden Sensor und einem Licht empfangenden Sensor ausgeführt.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der gegenwärtigen Erfindung ist eine Gesamtzahl der Vielzahl von Abtast-Bereichen im vorhinein auf Ungerade gesetzt, und es wird entschieden dass Mehrfach-Einzug stattgefunden hat, wenn die Zahl der Abtast-Bereiche, für welche Mehrfach-Einzug festgestellt ist, größer ist als die Hälfte der Gesamtzahl.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der gegenwärtigen Erfindung wird entschieden, dass Mehrfach-Einzug stattgefunden hat, wenn aufeinander folgend die Ergebnisse "Mehrfach-Einzug", beginnend in einem Abtast-Bereich am Blatt Anfang, gefunden werden.

Die Natur, das Prinzip und der Nutzen der Erfindung wird besser ersichtlich aus der folgenden detaillierten Beschreibung mit den begleitenden Zeichnungen.

Kurze Legenden der Zeichnungen

In den begleitenden Zeichnungen:

1 zeigt ein Blockdiagramm das den Fall darstellt, in welchem eine Mehrfach-Erkennungs-Vorrichtung der gegenwärtigen Erfindung angewendet ist auf einen Blatt-Einzug Mechanismus einer Druckmaschine;

2 zeigt ein Flussdiagramm das eine Prozedur darstellt, mit welcher das erste Blatt eingezogen wird;

3 zeigt ein Flussdiagramm das eine Prozedur darstellt, mit welcher das zweite Blatt eingezogen wird;

4 zeigt ein Beispiel der Papier-Dimension und die Anzahl der Abtast-Bereiche;

5A und 5B zeigen ein Beispiel eines Blatt-Einzug Mechanismus in einer Druckmaschine;

6 zeigt eine externe Ansicht eines/r ganzen Sammlers/Zusammentragmaschine auf welchen die gegenwärtige Erfindung angewendet ist;

7A zeigt eine Seitenansicht eines jeden Behälters des/r Sammlers/Zusammentragmaschine in 6; und

7B zeigt eine Ansicht illustrierend jeden Behälter, gesehen in der Richtung die durch den Pfeil A in 7A angezeigt ist.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

1 zeigt ein Blockdiagramm illustrierend den Fall, in welchem eine Mehrfach-Einzug Erkennungs-Vorrichtung, entsprechend der gegenwärtigen Erfindung, auf einen Blatt-Einzug Mechanismus angewandt ist, der die Zusammensetzung entsprechend 5 aufweist. Die Erklärung für jede Komponente des Blatt-Einzug Mechanismus wird weggelassen.

Wie in 1 gezeigt, enthält ein Blatt-Einzug Mechanismus 21 einen Mehrfach-Einzug Sensor 10, einen Verstärker-Schaltkreis 22, ein Bedienfeld 23, einen Mikrocomputer 24, einen Motor-Ansteuerungs-Schaltkreis 25, einen Antriebs-Motor 26, und einen Codierer-Sensor 27.

Der Verstärker-Schaltkreis 22 verstärkt ein elektrisches Signal in Übereinstimmung mit der empfangenen Lichtmenge, die indikativ ist für den Licht-Durchlässigkeits-Wert, empfangen von einem Licht empfangenden Sensor 10b des Mehrfach-Einzug Sensors 10, um einen vorbestimmten Verstärkungs-Faktor und liefert das verstärkte Signal dann an den Mikrocomputer 24.

Das Bedienfeld 23 kann Bedienungs-Tasten enthalten die vom Benutzer gehandhabt werden, z.B. eine Start-Taste 23a für das Bestimmen des Druck-Starts und eine Stop-Taste 23b für das Bestimmen des Druck-Endes. Eine Mehrfach-Einzug Warnlampe 23c, welche aufleuchtet wenn irgendein Mehrfach-Einzug (das ist, wenn zwei oder mehr Blätter der Blätter 2 in einem überlappenden Zustand eingezogen werden) stattfindet, ist auf dem Bedienfeld 23 vorgesehen. Zusätzlich ist auf dem Bedienfeld ein Anzeige-Feld 23d, z.B. ein Flüssig-Kristall Anzeige-Feld vorgesehen, um verschiedene Anzeigen, wie eine Anzeige einer Mitteilung der Mehrfach-Einzug Warnung, zu bieten.

Der Mikrocomputer 24 als ein Prozessor besteht aus dem Ein-Chip Mikrocomputer, enthaltend einen A/D Wandler 28, eine CPU 29, ein ROM 30 und ein RAM 31.

Der A/D Wandler 28 wandelt das vom Verstärker-Schaltkreis 22 empfangene Signal in ein digitales Signal um, welches dem empfangenen analogen Signal entspricht, und liefert es an die CPU 29 als den Licht-Durchlässigkeits-Wert.

Die CPU 29 besteht z.B. aus einem Mikroprozessor und führt, basierend auf der Information vom Bedienfeld 23, einem Signal vom Verstärker-Schaltkreis 22 und einem Signal vom Codierer Sensor 27, aus: die Transport-Steuerung der Blätter 2, das Festlegen eines Abtast-Bereichs an einer Vielzahl von Positionen in der Richtung des Transports der Blätter 2, die Erkennung des Mehrfach-Einzugs der Blätter 2, entsprechend dem in 2 und 3 gezeigten Flussdiagramm, wie später erläutert, etc. Jeder aus der Vielzahl von Abtast-Bereichen ist bevorzugt etwas eng festgelegt (zum Beispiel, 20 Abtastungen, annehmend dass eine Abtastung 1 mm entspricht) um eine Verarbeitungszeit für jede Abtastung zu verkürzen und eine Kapazität des Datenspeichers zu verringern.

Wie in größerem Detail erklärt, tastet die CPU 29 das digitale Signal, empfangen vom A/D Wandler 28, zu einem Eingabe-Zeitpunkt eines Interrupt Signals von dem Codierer Sensor 27 ab, innerhalb einer Vielzahl von vorher festgelegten Abtast-Bereichen. Die Abtast-Start-Position und die Abtast-Ende-Position für jeden Abtast-Bereich, die an jeder Position festgelegt sind, sind festgelegt als eine Anzahl von Pulsen des Codierer Sensors 27 seit einem Referenz-Zeit-Punkt der Erkennung des vorderen Endes des Blatts 2 durch den Mehrfach-Einzug Sensor 10. Zusätzlich, wenn jeder Abtast-Bereich in einer Region festgelegt ist, in welcher der A/D gewandelte Wert des Licht-Durchlässigkeits-Werts stabil ist, dann kann eine zuverlässigere Mehrfach-Einzug Erkennung für ein Blatt mit großer Dimension erreicht werden.

Die CPU 29 gibt Befehle für die Steuerung des Antriebs oder den Stop des Antriebs-Motors 26 an den Motor-Ansteuerungs-Schaltkreis 25, basierend auf den Bedienungs-Signalen von der Start-Taste 23a und der Stop-Taste 23b auf dem Bedienfeld 23.

Die CPU 29 enthält einen Blatt-Einzug Zähler und inkrementiert den Zählerstand um eins in Reaktion auf ein Interrupt-Signal, empfangen von dem Codierer-Sensor 27.

Das ROM 30 speichert die Verarbeitungs-Programme, die notwendig sind für das Ausführen einer Abfolge von Prozessen, enthaltend die Prozesse, die in den 2 und 3 gezeigt sind, durch die CPU 29, sowie die Daten einer Vielzahl von Abtast-Bereichen an einer Vielzahl von Positionen in einer Blatt-Einzug Richtung in Übereinstimmung mit der Dimension der Blätter 2, etc.

Das RAM 31 speichert die Abtast-Daten für das erste Blatt der Blätter 2 innerhalb der Vielzahl von Abtast-Bereichen an der Vielzahl von durch die CPU 29 festgelegten Positionen, und speichert außerdem Referenz-Werte für die entsprechenden Abtast-Bereiche. Das RAM 31 speichert aufeinander folgend, durch Aktualisieren, die Abtast-Daten für das zweite oder nachfolgende Blatt der Blätter 2 innerhalb der Vielzahl von Abtast-Bereichen an der Vielzahl der durch die CPU festgelegten Positionen, und speichert auch die Ergebnisse der Mehrfach-Einzug Erkennung für die entsprechenden Abtast-Bereiche. Außerdem speichert das RAM 31 den Zählerstand des Blatt-Einzug-Zählers in der CPU 29.

Der Motor-Ansteuerungs-Schaltkreis 25 steuert die Rotation des Antriebs-Motors 26 oder hält diese an, basierend auf den von der CPU 29 herausgegebenen Befehlen.

Der Codierer 27 erzeugt ein einmaliges Puls-Signal während der Antriebs-Motor 26 rotiert, bis eine vorbestimmte Länge der Blätter 2 eingezogen ist. Dieses einmalige Puls-Signal wird als ein Interrupt-Signal an die CPU 29 gesendet.

Als Nächstes werden Abläufe der Mehrfach-Einzug Erkennungsvorrichtung 21 erklärt, mit Bezug zu den in den 2 und 3 gezeigten Flussdiagrammen.

Die Prozesse der in den 2 und 3 gezeigten Flussdiagramme werden, in Übereinstimmung mit den Verarbeitungs-Programmen des ROM 30, unter Kontrolle der CPU 29 ausgeführt, wenn die Blätter 2 eingezogen werden.

Zu allererst, wenn das erste Blatt der Blätter 2 eingezogen ist und das Signal für das Starten des Abtastens erzeugt ist (ST1 – JA), wird das Abtasten des Licht-Durchlässigkeits-Werts der Blätter 2 gestartet, in jedem der an der Vielzahl von Positionen in der Einzug-Richtung der Blätter 2 festgelegten Abtast-Bereiche. Das bedeutet, die Puls-Signale des Codierer-Sensors 27 werden von einem Referenz-Zeitpunkt an gezählt, wenn der Mehrfach-Einzug Sensor 10 das vordere Ende des ersten Blatts erkennt, und wenn der Zählerstand den Wert der Start-Position eines jeden Abtast-Bereichs erreicht, dann wird der Licht-Durchlässigkeits-Wert des Mehrfach-Einzug Sensors 10, welcher im A/D Wandler 28 umgewandelt ist, über den Verstärker-Schaltkreis 22 an die CPU 29 gesendet. Der Licht-Durchlässigkeits-Wert wird dann in dem RAM 31 (ST2) gespeichert.

Als Nächstes wird, wenn die Anzahl der Puls-Signale von dem Codierer Sensor 27 einen Wert entsprechend der Abtast-End-Position erreicht und daher die Lichtmengen Daten der vorbestimmten Anzahl von Abtastungen in das RAM 31 (ST3 – JA) gespeichert werden, ein Referenz-Wert für jeden Abtast-Bereich erhalten aus dem Durchschnittswert der im RAM 31 gespeicherten Lichtmengen Daten, und dann gespeichert in dem RAM 31 in einer solchen weise, dass jeder Referenz-Wert einem Abtast-Bereich entspricht (ST4). Nach dem Ende des Passierens des ersten Blatts zwischen den Mehrfach-Einzug Sensoren 10 ist das Verarbeiten für das erste Blatt beendet.

Als Nächstes, in dem Falle dass das zweite oder ein folgendes Blatt der Blätter 2 eingezogen wird, ähnlich dem Blatt-Einzug des ersten Blattes, wenn das Signal für das Starten des Abtastens erzeugt ist (ST11 – JA), wird das Abtasten des Licht-Durchlässigkeits-Werts der Blätter 2 an dem ersten Abtast-Bereich, der an der Vielzahl von Positionen in der Richtung des Blatt-Einzugs festgelegten Bereiche, gestartet. Das bedeutet, die Puls-Signale des Codierer-Sensors 27 werden von einem Referenz-Zeit-Punkt, wenn der Mehrfach-Einzug Sensor 10 das vordere Ende des zweiten oder folgenden Blatts erkennt, gezählt, und wenn der Zählerstand den Wert der Start-Position des ersten Abtast-Bereichs erreicht, dann wird der Licht-Durchlässigkeits-Wert des Mehrfach-Einzug Sensors 10, welcher im A/D Wandler 28 umgewandelt ist, über den Verstärker-Schaltkreis 22 an die CPU 29 gesendet. Die Lichtmengen Daten, basierend auf dem Licht-Durchlässigkeits-Wert, werden dann in dem RAM 31 (ST12) gespeichert.

Als Nächstes, wenn die Anzahl der Pulse vom Codierer Sensor 27 einen Wert entsprechend der Abtast-Ende Position erreicht, und deshalb die Lichtmengen Daten, basierend auf den Licht-Durchlässigkeits-Werten der vorbestimmten Anzahl von Abtastungen, in dem RAM 31 gespeichert werden, wird ein Durchschnittswert der im RAM 31 gespeicherten Lichtmengen Daten berechnet (ST14).

Als Nächstes wird der berechnete Durchschnittswert mit einem Referenz-Wert der im RAM 31 für den entsprechenden Abtast-Bereich gespeicherten Lichtmengen Daten verglichen, um Mehrfach-Einzug zu erkennen (ST15). Hier wird festgestellt dass Mehrfach-Einzug stattgefunden hat, wenn der berechnete Durchschnittswert gleich oder geringer, z.B. 75%, des Referenzwertes ist. Das Ergebnis der Mehrfach-Einzug Erkennung wird dann in dem RAM 31 gespeichert (ST16). Die Prozedur der Schritte ST12 bis ST16 wird jedes Mal wiederholt, wenn das nächste Abtast-Start Signal erzeugt ist, solange die End-Kante des Blattes den Mehrfach-Einzug Sensor 10 nicht erreicht (ST17, ST18).

In anderen Worten, nachdem die Mehrfach-Einzug-Erkennung für den ersten Abtast-Bereich ausgeführt ist, werden die Werte der Lichtmengen Daten für den nächsten Abtast-Bereich überschrieben über die Werte der Lichtmengen Daten des vorhergehenden Abtast-Bereichs in dem RAM 31. Ein Durchschnittswert der in das RAM 31 überschrieben Lichtmengen Daten wird dann berechnet und der berechnete Durchschnittswert wird verglichen mit dem Referenz-Wert der in dem RAM 31 für den entsprechenden Abtast-Bereich gespeicherten Lichtmengen Daten, um die Mehrfach-Einzug Erkennung festzustellen. Eine solche Prozedur wird für alle Abtast-Bereiche ausgeführt, die an der Vielzahl von Positionen in der Richtung des Blatt-Einzugs festgelegt sind. Die detaillierteren Beschreibungen der Vielzahl von Abtast-Bereichen werden später erläutert.

Nachdem das Ende des Blatts 2 zwischen den Mehrfach-Einzug Sensoren 10 passiert (ST18 – JA), wird das endgültige Ergebnis der Mehrfach-Einzug Erkennung erhalten aus den in dem RAM 31 gespeicherten Ergebnissen der Mehrfach-Einzug Erkennung für die Abtast-Bereiche an der Vielzahl der Positionen (ST29).

Um das endgültige Ergebnis der Mehrfach-Einzug Erkennung zu erhalten, da es einen Fall geben kann, in welchem der Mehrfach-Einzug in einigen Abtast-Bereichen nicht erkannt wird während dieser in anderen Abtast-Bereichen erkannt wird, ist es für das Entscheiden über das endgültige Ergebnis des Mehrfach-Einzugs notwendig, die Bedingungen für die Ergebnisse der Mehrfach-Einzug-Erkennung für die Vielzahl der Abtast-Bereiche vorher zu bestimmen.

Zum Beispiel können die folgenden Entscheidungs-Verfahren (1) und (2) wirkungsvoll sein.

  • (1) Die gesamte Anzahl von Abtast-Bereichen ist auf eine ungerade Zahl gesetzt. Dann, wenn die Anzahl der Abtast-Bereiche, für die Mehrfach-Einzug erkannt ist, größer als die Hälfte der gesamten Anzahl ist, dann ist festgestellt dass Mehrfach-Einzug stattgefunden hat. Dieses Entscheidungs-Verfahren berücksichtigt die Erkennungs-Ergebnisse für die Vielzahl der Abtast-Bereiche in Gesamtheit, um so ein zuverlässiges Ergebnis der Mehrfach-Einzug Erkennung auszugeben.
  • (2) Das Stattfinden des Mehrfach-Einzugs ist festgestellt, wenn aufeinander folgende Ergebnisse, dass Mehrfach-Einzüge erkannt sind, beginnend mit dem Abtast-Bereich auf dem vorderen Ende des Blatts, erhalten werden. Dieses Unterscheidungs-Verfahren gibt ein endgültiges Ergebnis zur Mehrfach-Einzug Erkennung sofort aus, wenn aufeinander folgend Mehrfach-Einzüge für eine Vielzahl von aufeinander folgenden Abtast-Bereichen erkannt werden.

Wenn der Mehrfach-Einzug entschieden ist, basierend auf dem endgültigen Ergebnis der Mehrfach-Einzug Erkennung (ST20 – JA), dann wird durch die CPU 29 ein Mehrfach-Einzug-Erkennungs-Signal (ST21) erzeugt und eine Prozedur für den Fall des Mehrfach-Einzugs gestartet (ST22). Zum Beispiel, nachdem die überlappend eingezogenen Blätter auf einen Blatt-Ablade-Tisch abgeladen sind, wird das Einziehen der Blätter 2 gestoppt und die Mehrfach-Einzug Warn-Lampe 23c auf dem Bedienfeld 23 leuchtet, um das Stattfinden des Mehrfach-Einzugs dem Benutzer bekannt zu machen. Wenn der Mehrfach-Einzug nicht festgestellt ist (ST20 – NEIN) und einzuziehende Blätter 2 übrig sind (ST23 – JA) kehrt der Prozess zum Schritt ST11 zurück.

Da die Zahl der Abtast-Bereiche an der Vielzahl von Positionen variabel ist, in Übereinstimmung mit der Länge der Blätter 2, wie in 4 gezeigt, wird das Abtast-Start-Signal entsprechend zu vorbestimmten Zeiten erzeugt.

In einem in 4 gezeigten Beispiel ist die Anzahl der Abtast-Bereiche in Übereinstimmung mit der Länge der Blätter 2 variabel festgelegt. Speziell, wenn das Blatt eine Dimension A5 (148 mm × 210 mm) hat, ist die Anzahl in seitlicher Richtung auf 3 festgelegt ((1)~(3)), wenn das Blatt in seitlicher Richtung eingezogen wird, und die Anzahl in Längs-Richtung ist auf 3 oder 4 ((1)~(3) oder (1)~(4)) festgelegt, wenn das Blatt in Längs-Richtung eingezogen wird. Wenn das Blatt eine Dimension A4 (210 mm × 297 mm) hat, ist die Anzahl in seitlicher Richtung auf 3 oder 4 festgelegt ((1)~(3) oder (1)~(4)) und die Anzahl in Längs-Richtung ist auf 5 oder 6 ((1)~(5) oder (1)~(6)) festgelegt. Wenn das Blatt eine Dimension A3 (297 mm × 420 mm) hat, ist die Anzahl in seitlicher Richtung auf 5 oder 6 festgelegt ((1)~(5) oder (1)~(6)) und die Anzahl in Längs-Richtung ist auf 9 oder 10 ((1)~(9) oder (1)~(10)) festgelegt. Wenn das Blatt eine Dimension B4 (257 mm × 364 mm) hat, ist die Anzahl in seitlicher Richtung auf 5 festgelegt ((1)~(5)) und die Anzahl in Längs-Richtung ist auf 7 oder 8 ((1)~(7) oder (1)~(8)) festgelegt.

Jede Anzahl von Abtast-Bereichen ist so festgelegt, dass die Abtast-End-Position des letzten Abtast-Bereichs nicht mit dem Ende des Blatts überlappt.

Zusätzlich, in dem Fall wenn die Anzahl der Abtast-Bereiche gerade ist, wird die Anzahl der Abtast-Bereiche um eins verkleinert, um auf eine ungerade Zahl gesetzt zu sein, wenn für die endgültige Mehrfach-Einzug Entscheidung die Entscheidung nach dem Mehrheits-Verfahren gewählt ist.

Daher sind in den oben erwähnten Ausführungsbeispielen der gegenwärtigen Erfindung die Abtast-Bereiche im vorhinein an einer Vielzahl von Positionen in der Richtung des Blatt-Einzugs festgelegt, und wenn das Blatt 2 zwischen den Mehrfach-Einzug Sensoren 10 (ein Licht emittierender Sensor 10a und ein Licht empfangender Sensor 10b) passiert, wird ein Durchschnittswert aus der vorbestimmten Anzahl von Abtastungen der Licht-Durchlässigkeits-Werte für jeden Abtast-Bereich berechnet. Ein Referenz-Wert für jeden Abtast-Bereich für das Erkennen des Mehrfach-Einzugs wird erhalten, basierend auf dem Durchschnittswert eines jeden Abtast-Bereichs zu dem Zeitpunkt des Einzugs des ersten Blatts der Blätter 2. Zu dem Zeitpunkt des Einzugs des zweiten oder folgenden Blatts wird, um den Mehrfach-Einzug zu erkennen, ein Durchschnittswert der Abtastungen für jeden Abtast-Bereich mit dem Referenz-Wert für den entsprechenden Abtast-Bereich verglichen. Dann wird die endgültige Entscheidung über den Mehrfach-Einzug, basierend auf den Ergebnissen zum Mehrfach-Einzug aus der Vielzahl von Abtast-Bereichen, getroffen.

Deshalb, auch wenn bei dem Transport der Blätter vom ersten Transport-Teil 5 zum zweiten Transport-Bauteil 8 Schlupf/Lose des Blatts 2 auftritt, wie in 5A gezeigt, oder wenn ein Federn des Blatts 2 stattfindet, wenn das Ende des Blatts 2 sich von dem ersten Transport-Bauteil 5 (Mitnehmer-Walze 4) trennt, und dadurch, abhängig vom Transport-Zustand des Blatts 2, Variation in der Durchgangs-Position des Blatts 2 nahe dem Mehrfach-Einzug Sensor 10 verursacht wird, kann die Mehrfach-Einzug Erkennung mit höherer Zuverlässigkeit ausgeführt werden, weil die Mehrfach-Einzug Erkennung basierend auf dem Daten-Vergleich mit den im gleichen Transport-Zustand für die Abtast-Bereiche erhaltenen Referenz-Werten ausgeführt wird.

Weiter, ungleich dem konventionellen Verfahren, in welchem Mehrfach-Einzug Erkennung basierend auf dem Datenvergleich mit nur einem Referenz-Wert durchgeführt wird, wird entsprechend dem obigen Ausführungsbeispiel die Mehrfach-Einzug Erkennung basierend auf dem Datenvergleich mit den Referenz-Werten für die Vielzahl von Abtast-Bereiche, die an einer Vielzahl von Positionen festgelegt sind, ausgeführt. Daher kann die Häufigkeit von Fehlern bei der Mehrfach-Einzug Erkennung reduziert werden.

Zusätzlich kann die Kapazität eines Datenspeichers reduziert werden, da die Werte der Lichtmengen Daten für jeden Abtast-Bereich zum Zeitpunkt des Einzugs des zweiten oder folgenden Blatts 2 überschrieben werden über die Werte der Lichtmengen Daten des vorangegangenen Blatts. Darüber hinaus, wenn die Erfindung auf einen Sammler/Zusammentragmaschine 51, der später beschrieben wird, angewendet wird, können die durch die CPU ausgeführten Prozeduren auf Prozessierungs-Wege auf der CPU 29 verteilt werden.

In den oben erwähnten Ausführungsbeispielen der Erfindung sind die an einer Vielzahl von Positionen in der Richtung des Blatt-Einzugs festgelegten Abtast-Bereiche variabel in Übereinstimmung mit der Länge der Blätter 2 festgelegt. Zum Beispiel können diese so positioniert sein, dass die Zeitpunkte der Abtast-Starts korrespondieren zu den Positionen, jede in einem konstanten Abstand separiert von der Benachbarten, oder sie können in einem Bereich des Blatts positioniert werden, einem Bereich in welchem die Variation des Licht-Durchlässigkeits-Werts (Lichtmengen Daten) bedingt durch Schlupf/Lose und Federn des Blatts, wie in 5A oder 5B gezeigt, geringer ist.

In den oben erwähnten Ausführungsbeispielen der Erfindung wurden Erklärungen gemacht für den Fall, in welchem ein Mehrfach-Einzug Sensor 10 die Lichtmengen Daten für die Vielzahl von Abtast-Bereichen abtastet, und die endgültige Entscheidung zum Mehrfach-Einzug auf der Basis der Vielzahl von Ergebnissen zum Mehrfach-Einzug für die Vielzahl von Abtast-Bereichen getroffen wird. Jedoch, eine andere Anordnung kann angewandt werden, in welcher eine Vielzahl von Mehrfach-Einzug Sensoren 10, jeder ein emittierendes Element und ein empfangendes Element aufweisend, angeordnet beidseitig des Blatts 2 in der Richtung senkrecht zur Blatt-Einzugs-Richtung, und jeder der Vielzahl von Mehrfach-Einzug Sensoren tastet Lichtmengen Daten für die Vielzahl von Abtast-Bereichen ab, und die endgültige Entscheidung über den Mehrfach-Einzug wird basierend auf der ganzen Vielzahl von Ergebnissen zum Mehrfach-Einzug für die Vielzahl der Abtast-Bereiche für die Vielzahl der Mehrfach-Einzug Sensoren getroffen.

In den Ausführungsbeispielen der Erfindung wird der Durchschnittswert der abgetasteten Licht-Durchlässigkeits-Werte verwendet um Mehrfach-Einzug in jedem Abtast-Bereich zu erkennen. Jedoch, die gegenwärtige Erfindung sollte nicht darauf beschränkt sein, und entsprechend kann der gleiche Effekt erhalten werden mit den Mitteln bekannter Verfahren, in welchen der höchste Frequenz-Wert, der Mittelwert oder Ähnliches verwendet wird.

In den Ausführungsbeispielen der Erfindung sind die Mehrfach-Erkennungs-Sensoren 10 ein Paar von Licht emittierenden und Licht empfangenden Sensoren vom Licht-Durchlässigkeits-Typ, gegenüber liegend angeordnet beidseitig des entlang des Transportweges transportierten Blatts 2. Jedoch, es ist beabsichtigt dass die Erfindung nicht hierauf beschränkt ist, und entsprechend kann ein Paar von Licht emittierenden und Licht empfangenden Sensoren vom Reflexions-Typ, angeordnet auf einer Seite des Transportweges ebenso verwendet werden. In diesem Fall ist, natürlich, der Wert des analog-zu-digital gewandelten Signals nicht der Licht-Durchlässigkeits-Wert sondern der Licht-Reflexions-Wert.

In den oben erwähnten Ausführungsbeispielen der Erfindung wurde die Erklärung gegeben für das Beispiel, in welchem die gegenwärtige Erfindung angewendet wird für den Blatt-Einzug Mechanismus 1, gezeigt in 5. Jedoch, die gegenwärtige Erfindung sollte nicht auf diese Anordnung beschränkt sein, und entsprechend kann sie auf einen/eine Sammler/Zusammentragmaschine für das Erstellen von Bündeln von gewünschten Kopien von Blättern, durch Überlappen und Sammeln einer Vielzahl verschiedener Blätter in Reihe, beginnend mit der ersten Seite.

6 zeigt eine Außenansicht illustrierend einen/eine ganzen Sammler/Zusammentragmaschine, 7A zeigt ein teilweise vergrößertes Schnitt-Bild eines jeden Behälters, genommen aus 6, und 7B zeigt eine Ansicht illustrierend jedes Fach, gesehen in der durch den Pfeil in 7A angezeigten Richtung. In 6 zeigen Pfeile die Fluss-Richtung der Blätter für jeden Behälter.

Ein/e Sammler/Zusammentragmaschine 51 enthält eine Vielzahl von Behältern (10 Behälter in einem Beispiel in 6) 52 in welchen die verschiedenen Ausdrucke (Blätter) abzulegen sind. Die Behälter 52 (521 bis 5210) sind parallel angeordnet, in einer in Bezug auf einen Korpus 53 senkrecht vorgesehenen regelmäßig getrennten Abstands-Beziehung, und so angeordnet dass sie mit einem vorbestimmten Abstand an der Vorderseite des Korpus 53 herausragen.

Ein Blatt-Ablage-Behälter 55 für das Sammeln und Ablegen der Ausdrucke 54, welche eingezogen werden von jedem Behälter 52 eines nach dem anderen, ist so angeordnet dass er mit einem vorbestimmten Abstand aus der vorderen Oberfläche des Korpus 53 im untersten Teil des Korpus 53 herausragt. Ein Transport Mechanismus ist im Innern des Korpus 53 vorgesehen, z.B. Transport-Walzen oder Transport-Bänder für das Transportieren der Ausdrucke 54, eingezogen aus jedem Behälter 52 zu dem Blatt-Ablage-Behälter 55.

Jeder Behälter 52 enthält einen Blatt-Einzugs-Tisch 56 auf welchen die Ausdrucke gelegt werden. Der Blatt-Einzugs-Tisch 56 enthält einen festen Teil 56a und einen beweglichen Teil 56b, welcher vertikal beweglich ist durch einen, Motor angetriebenen (nicht gezeigt), Verschiebe-Mechanismus. Ein einzustellender Blatt-Erkennungs-Sensor 57 für das Erkennen der Anwesenheit der Blätter 54, z.B. ein Sensor des Reflektor-Typs, ist im beweglichen Teil 56b angeordnet. Ein einstellbarer Blatt-Einzug-Zaun 58, beweglich entsprechend der Dimension der Ausdrucke 54, ist auf dem Blatt-Einzugs-Tisch 56 angeordnet. Der Blatt-Einzugs-Zaun 58 in 7B ist vorgesehen an der rechten Seite fixiert zu sein und an der linken Seite beweglich zu sein entsprechend der Dimension (Breite) der Ausdrucke.

Eine Blatt-Einzugs-Walze 59 und eine Handhabungs-Platte 60 für das Transportieren der auf den Blatt-Einzugs-Tisch 56 gelegten Ausdrucke 54, einen nach dem anderen, vom oberen Ende zu dem Korpus 53 sind vorgesehen um einander gegenüber zu stehen in jedem Behälter 52. Hilfs-Walzen 61 für das Bewahren der Ausdrucke 54 vor Verformungen sind an beiden Seiten der Blatt-Einzug-Walze angeordnet. Die Rotationsachse 62 der Blatt-Einzugs-Walze 59 und die Hilfs-Walzen sind über eine Blatt-Einzugs-Kupplung 63 mit dem Haupt-Motor (Antriebs-Motor 26) verbunden. Die Blatt-Einzugs-Walze 59 und die Hilfs-Walzen 61 rotieren durch das Mittel eines Getriebes des Haupt-Motors in 7 in einer Richtung des Uhrzeigersinns.

In dem/r Sammler/Zusammentragmaschine 51 mit der obigen Anordnung sind für das Erkennen eines Mehrfach-Einzugs der einzuziehenden Ausdrucke 54 Mehrfach-Einzug Sensoren 10 als Blatt-Detektor rund um den Transportweg 66, zwischen der Blatt-Einzugs-Walze 59 eines jeden Behälters und dem Transport Mechanismus des Korpus 53, angeordnet.

Ersichtlich aus den vorangegangenen Beschreibungen, entsprechend der gegenwärtigen Erfindung, ungleich der konventionellen Methode in welcher Mehrfach-Einzug Erkennung basierend auf dem Datenvergleich mit nur einem Referenz-Wert durchgeführt wird, wird die Mehrfach-Einzug Erkennung basierend auf dem Datenvergleich mit den Referenz-Werten für die Vielzahl von Abtast-Bereichen, die an einer Vielzahl von Positionen in der Richtung des Blatt-Einzugs festgelegt sind, ausgeführt. Daher kann die Häufigkeit von Fehlern bei der Mehrfach-Einzug Erkennung reduziert werden.

Die Mehrfach-Einzug Erkennung mit höherer Genauigkeit kann durch die Anordnung erreicht werden, in welcher eine Vielzahl von Blatt-Detektoren in einer Richtung senkrecht zur Einzugs-Richtung angeordnet sind.

Wenn eine Anordnung und ein Verfahren eingesetzt werden, in welchen die Gesamt-Zahl von Abtast-Bereichen auf Ungerade gesetzt ist, und die endgültige Entscheidung zum Mehrfach-Einzug gemacht wird, wenn die Zahl von Abtast-Bereichen, für welche Mehrfach-Einzug festgestellt wurde, größer als die Hälfte der Gesamt-Zahl ist, dann sind die Erkennungs-Ergebnisse für die Vielzahl der Abtast-Bereiche insgesamt betrachtet um so ein zuverlässiges Ergebnis der Mehrfach-Einzug Erkennung herauszugeben.

Wenn eine Anordnung und ein Verfahren eingesetzt werden, in welchen das Auftreten des Mehrfach-Einzugs festgestellt wird, wenn aufeinanderfolgend Ergebnisse, dass Mehrfach-Einzüge erkannt wurden, erhalten werden, beginnend von einem Abtast-Bereich am vorderen Blatt-Ende, dann wird ein endgültiges Ergebnis "Mehrfach-Einzug-Erkennung" sofort ausgegeben, wenn aufeinanderfolgende Mehrfach-Einzüge für ein Vielzahl von aufeinanderfolgenden Abtast-Bereichen erkannt sind.

In einem Fall in welchem eine Vorrichtung und ein Verfahren des Erkennens eines Mehrfach-Einzugs entsprechend der gegenwärtigen Erfindung angewendet ist auf, z.B., einen/e Sammler/Zusammenführmaschine mit einer Vielzahl von Behältern, wenn die Vielzahl der vielfachen Abtast-Bereiche für die Vielzahl von Behältern in einer Richtung des Blatt-Einzugs angeordnet sind, dann können die Abtast-Start-Zeitpunkte für die Vielzahl von Behältern verteilt werden, um die Belastung der CPU zu reduzieren und dadurch verbesserte Funktionalität zu erreichen, z.B. um die Zahl der Abtastungen zu erhöhen.

Es sollte verstanden werden, dass viele Modifikationen und Anpassungen der Erfindung für den Fachmann ersichtlich werden, und es ist beabsichtigt solche offensichtlichen Modifikationen und Veränderungen im Blickfeld der hier anhängenden Ansprüche zu umfassen.


Anspruch[de]
  1. Eine Mehrfach-Einzug Erkennungs-Vorrichtung umfassend:

    einen Blatt-Detektor (10) mit einem Licht emittierenden Sensor (10a) und einem Licht empfangenden Sensor (10b), angeordnet in der Nähe eines Transport-Weges, um eine Lichtmenge zu ermitteln, die ein Blatt (2) durchdrungen hat;

    dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zusätzlich umfasst:

    einen Prozessor (29) welcher

    – den Blatt-Detektor (10) steuert, um eine vorbestimmte Anzahl von Proben der Lichtmenge für jeden aus einer Vielzahl von Abtast-Bereichen zu erkennen, wobei die Abtast-Bereiche an einer Vielzahl von Positionen auf dem Blatt positioniert sind;

    – einen Mehrfach-Einzug für jeden Abtast-Bereich erkennt, basierend auf der in jedem Abtast-Bereich abgetasteten Lichtmenge; und

    – entscheidet über Mehrfach-Einzug, basierend auf einer Vielzahl von Ergebnissen zum Mehrfach-Einzug für die Vielzahl von Abtast-Bereichen.
  2. Die Mehrfach-Einzug Erkennungs-Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vielzahl von Abtast-Bereichen in der Richtung des Blatt-Einzugs angeordnet ist und der Prozessor (29) die Abtastungen für die Vielzahl von Abtast-Bereichen sequentiell zu vorbestimmten Abtast-Startzeiten mittels eines Paares aus einem Licht emittierenden Sensor (10a) und einem Licht empfangenden Sensor (10b) durchführt.
  3. Die Mehrfach-Einzug Erkennungs-Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei eine Vielzahl von Blatt-Detektoren in einer Richtung orthogonal zur Richtung des Blatt-Einzugs angeordnet ist.
  4. Die Mehrfach-Einzug Erkennungs-Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Prozessor (29) eine Gesamtzahl der Vielzahl von Abtast-Bereichen im vorhinein auf Ungerade setzt und entscheidet, dass Mehrfach-Einzug stattgefunden hat, wenn die Zahl der Abtast-Bereiche, für welche Mehrfach-Einzug festgestellt ist, größer ist als die Hälfte der Gesamtzahl.
  5. Die Mehrfach-Einzug Erkennungs-Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Prozessor (29) entscheidet, dass Mehrfach-Einzug stattgefunden hat, wenn aufeinander folgend das Ergebnis der Feststellung von Mehrfach-Einzug gefunden wird, beginnend bei einem Abtast-Bereich am vorderen Ende des Blattes (2).
  6. Ein Mehrfach-Einzug Erkennungs-Verfahren umfassend die Schritte:

    – Anordnen eines Blatt-Detektors (10) mit einem Licht emittierenden Sensor (10a) und einem Licht empfangenden Sensor (10b) in der Nähe des Transport-Weges, um eine Lichtmenge zu ermitteln, die ein Blatt (2) durchdrungen hat;

    gekennzeichnet durch die Schritte:

    – Steuern des Blatt-Detektors (10), um für jeden der Vielzahl von Abtast-Bereichen eine vorbestimmte Anzahl von Lichtmengen-Proben zu bestimmen, wobei die Abtast-Bereiche an einer Vielzahl von Positionen auf dem Blatt positioniert sind;

    – Feststellen eines Mehrfach-Einzugs für jeden Abtast-Bereich, basierend auf den für jeden Abtast-Bereich bestimmten Lichtmengen Daten; und

    – Entscheiden des Mehrfach-Einzugs von Blättern basierend auf einer Vielzahl von Ergebnissen zur Feststellung von Mehrfach-Einzug für die Vielzahl von Abtast-Bereichen.
  7. Das Mehrfach-Einzug Erkennungs-Verfahren nach Anspruch 6, wobei die Vielzahl von Abtast-Bereichen in Richtung des Blatt-Einzugs angeordnet ist, und die Abtastungen der Vielzahl von Abtast-Bereichen sequentiell zu vorbestimmten Startzeiten ausgeführt werden, mittels eines Paares aus einem Licht emittierenden Sensor (10a) und einem Licht empfangenden Sensor (10b).
  8. Das Mehrfach-Einzug Erkennungs-Verfahren nach Anspruch 6, wobei eine Gesamtzahl der Vielzahl von Abtast-Bereichen im vorhinein auf Ungerade gesetzt ist und wobei entschieden wird, dass Mehrfach-Einzug stattgefunden hat, wenn die Zahl der Abtast-Bereiche, für welche Mehrfach-Einzug festgestellt ist, größer ist als die Hälfte der Gesamtzahl.
  9. Das Mehrfach-Einzug Erkennungs-Verfahren nach Anspruch 6, wobei entschieden wird, dass Mehrfach-Einzug stattgefunden hat, wenn aufeinander folgend das Ergebnis der Feststellung von Mehrfach-Einzug gefunden wird, beginnend bei einem Abtast-Bereich am vorderen Ende des Blattes (2).
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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