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Dokumentenidentifikation DE19936653B4 21.04.2005
Titel Vorrichtung zur lösbaren Halterung von rohrförmigen Körpern, wie Gasflaschen, Rohre, rohrförmige Behälter oder dergleichen
Anmelder Fleck, Oskar, 45711 Datteln, DE
Erfinder Fleck, Oskar, 45711 Datteln, DE
Vertreter Eichelbaum, L., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 45659 Recklinghausen
DE-Anmeldedatum 04.08.1999
DE-Aktenzeichen 19936653
Offenlegungstag 15.02.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 21.04.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.04.2005
IPC-Hauptklasse B60P 7/08
IPC-Nebenklasse B60R 5/04   B60R 7/02   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (1) zur lösbaren Halterung von rohrförmigen Körpern (2), wie Gasflaschen, Rohre, rohrförmige Behälter oder dergleichen auf oder an den Ladeflächen (3) von Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem brettförmigen Grundkörper (4), an dem mindestens ein Befestigungsgurt (5) mit einem Verschluß zur festen, jedoch lösbaren Umschlingung des rohrförmigen Körpers (2) auf dessen Oberseite (4a) angeordnet und dessen Unterseite (4b) mit einem rutschfesten Belag (21) versehen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung dieser Art zu schaffen, welche sowohl über eine Umschlagsicherung des brettförmigen Grundkörpers als auch über eine Verdrehsicherung des rohrförmigen Körpers verfügt, der auf dem Grundkörper gehalten ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der brettförmige Grundkörper (4) über einen Sicherungsgurt (9) an mindestens einer seiner quer zur Fahrtrichtung (Pfeil 8) ausgerichteten Seitenbereiche (7) auf der Ladefläche (3) zur Umschlagsicherung festgesetzt und auf seiner Oberfläche (4a) zwei zueinander geneigte, einen definierten Auflagebereich (18) des rohrförmigen Körpers (2) bildende Keilfläche (16, 17) zur Verdrehsicherung angebracht sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur lösbaren Halterung von rohrförmigen Körpern, wie Gasflaschen, Rohre, rohrförmige Behälter oder dergleichen, auf oder an den Ladeflächen von Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem brettförmigen Grundkörper sowie einem auf dessen Oberseite angeordneten Festlegungselement.

Eine bekannte Vorrichtung dieser Art gemäß der DE-AS 27 27 784 offenbart als brettförmigen Grundkörper eine Abdeckmatte der Ladeplattform, welche der Kontur der Ladefläche angepaßt ist. Diese Abdeckmatte ist mit von Ausnehmungen begrenzten Spannstegen für hakenförmige Befestigungselemente versehen, die an den Enden eines bandförmigen Festlegungselementes befestigt sind. Dieses Festlegungselement besteht aus einem einstückigen Streifen aus elastisch verformbaren Bandmaterial, sei es aus Gummi, Kunststoff, Spiralfederband oder Textilgewebe, in jedem Fall aber aus einem elastisch verformbaren Bandmaterial. Je nach der Elastizität dieses Festlegungselementes kann der dadurch zunächst festgelegte rohrförmige Körper in die Oberfläche der Abdeckmatte niedergedrückt werden. Bei Beschleunigungs- und insbesondere bei Bremsvorgängen kann der rohrförmige Körper aus diesem Festlegungselement herausgleiten und je nach der Größe der vom Festlegungselement ausgeübten Elastizitätskräfte umschlagen und verdrehen sowie gegen die Wand der Ladefläche schlagen. Sowohl bei einem Front- als auch bei einem Heckcrash wird der rohrförmige Körper bei dieser Vorrichtung nur durch die Reibkräfte des Festlegungselementes gehalten, was völlig unzureichend ist, da dann die lose auf der Ladefläche aufliegende Matte unter den Massenträgheitskräften des rohrförmigen Körpers hochschnellt und auch gegen den Kofferraumdeckel prallen kann. Das gilt sowohl für einen Frontal- als auch für einen Heckaufprall, weil der Gegenstand dieser vorbekannten Vorrichtung weder über eine Umschlag- noch eine Verdrehsicherung verfügt.

Demgegenüber ist die nachveröffentlichte Vorrichtung gemäß dem DE-GM 299 05 168.4 bereits mindestens einem Gurt mit Klett-, Schnallen- oder Spannverschluß zur festen, jedoch lösbaren Umschlingung des rohrförmigen Körpers auf der Oberseite des brettförmigen Körpers versehen, dessen Unterseite ganz oder teilweise mit einem rutschfesten Belag ausgerüstet ist. Die in diesem Dokument beschriebene Ausführungsform der 1 bis 9 weist zwar die darin beschriebenen Vorteile auf, ist jedoch weiterhin mit dem Nachteil behaftet, daß bei Bremsvorgängen oder bei Kurvenfahrten der brettförmige Grundkörper unter den Massenträgheitskräften des gehalterten rohrförmigen Körpers mitsamt diesem umschlagen kann, was insbesondere bei Gasflaschen unter allen Umständen zu vermeiden ist. Und schließlich können die rohrförmigen Körper sich auf den Nieten der Gurte möglicherweise drehen oder in Längsrichtung verschieben, was gleichfalls unerwünscht ist.

Von dem vorbeschriebenen Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welche sowohl über eine Umschlagsicherung des brettförmigen Grundkörpers als auch über eine Verdrehsicherung des rohrförmigen Körpers verfügt, der auf dem Grundkörper gehalten ist.

Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem eingangs genannten Gattungsbegriff erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Festlegungselement aus mindestens einem Befestigungsgurt mit einem Klett-, Schnallen- oder Spannverschluß zur festen, jedoch lösbaren Umschlingung des rohrförmigen Körpers besteht und die Unterseite des Grundkörpers mit einem rutschfesten Belag versehen ist, daß weiterhin der brettförmige Grundkörper über einen Sicherungsgurt an mindestens einer seiner quer zur Fahrtrichtung des Kraftfahrzeuges ausgerichteten Seitenbereiche auf der Ladefläche zur Umschlagsicherung festgesetzt ist und daß auf der Oberseite des brettförmigen Grundkörpers zwei zueinander geneigte, einen definierten Auflagebereich des rohrförmigen Körpers bildende Keilflächen zur Verdrehsicherung angebracht sind.

Durch den oder die Sicherungsgurte, die entweder durch Schlitze oder durch angeformte Ösen in bzw. an den Seitenbereichen des brettförmigen Grundkörpers geschleift sind, kann eine Festlegung dadurch erfolgen, daß ihr freies Ende entweder zwischen dem Kofferraumdeckel und dem angrenzenden Karosserieteil oder bei einer LKW-Fläche in einem Schlitz zwischen der Ladefläche und der rückwärtigen angrenzenden Seitenwange klemmbar ist. Dadurch wird der brettförmige Grundkörper auch nach einem massiven Bremsvorgang an einem Umschlagen in Fahrtrichtung gehindert. Um ein Umschlagen des brettförmigen Grundkörpers auch bei einem Heck-Crash zu unterbinden, ist dieser vorteilhaft an seinen beiden quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Seitenbereichen über je einen Sicherungsgurt festgesetzt. Es ist auch möglich, den Grundkörper an mehr als nur seinen beiden quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Seitenbereichen, nämlich auch in den parallel zur Fahrtrichtung verlaufenden Seitenbereichen mit Sicherungsgurten zu versehen und diese an deren freien Enden an Karosserieteilen lösbar zu befestigen.

Zur Verdreh- bzw. Verschiebeversicherung des rohrförmigen Körpers auf dem Grundkörper dienen die Keilflächen.

Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind diese Keilflächen von zwei mit einer rutschfesten Oberfläche versehenen Keilpaaren gebildet, die auf Vorsprünge der Oberseite des Grundkörpers geklemmt oder über Schrauben mit der Oberseite verschraubt oder darauf geklebt sind. Dabei schließen die Oberflächen der Keilpaare vorteilhaft mit der Oberseite des Grundkörpers einen Winkel zwischen 10° und 30° ein. Um für eine Verdreh- bzw. Lagesicherung einen möglichst großen Hebelarm zu erzielen, sind die Keilpaare in der Nähe der Längsseitenbereiche des Grundkörpers angeordnet, bestehen aus Gummi oder einem synthetischen Kautschuk und weisen eine Oberfläche mit hohem Reibungskoeffizienten auf.

Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird der rutschfeste Belag an der Unterseite des brettförmigen Grundkörpers von mehreren über die Unterseite vorstehende Noppen oder Saugnäpfe aus Gummi oder einem synthetischen Kautschuk gebildet, wobei die Noppen mit einer kreisförmigen, elliptischen, dreieckigen, viereckigen oder mehreckigen Umfangskonfiguration versehen sind.

Zwischen seinen Keilpaaren weist der brettförmige Grundkörper vorteilhaft Schlitze auf, durch welche die Befestigungsgurte zur lösbaren Befestigung des rohrförmigen Körpers von der Unterseite her durchgeschleift sind und an der Unterseite eine Dicke aufweisen, die geringer als die Höhe der Noppen ist. Dadurch erfolgt eine Verspannung des rohrförmigen Körpers zwischen den ihn umschlingenden Gurten und den vorteilhaft aus Gummi oder einem synthetischen Kautschuk bestehenden Oberflächen der Keilpaare mit dem Ergebnis einer hohen Friktion, wobei die Vorspannung der den rohrförmigen Körper umschlingenden Gurte durch die Art des Verschlusses, beispielsweise Klettverschluß, Spannverschluß oder Schnallenverschluß, bestimmt wird. Damit ist auch eine Verschiebung oder Verdrehung des rohrförmigen Körpers auf dem brettförmigen Grundkörper ausgeschlossen, selbst wenn dieser vorteilhaft aus einem schlagfesten und biegesteifen Kunststoff besteht, an welchem die Halterungen für die Keilpaare und die Noppen angespritzt sind.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigen:

1 die Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung mit zwei Befestigungsgurten für den rohrförmigen Körper und zwei Sicherungsgurten,

2 die Unteransicht von 1,

3 die Seitenansicht von 2 in Richtung des Pfeiles III,

4 die Draufsicht von 1 bei entfernten Befestigungsgurten und Sicherungsgurten,

5 die Schnittansicht entlang der Linie V/V von 4,

6 die Schnittansicht durch eine Keilfläche entlang der Linie VI/VI von 4,

7 die Draufsicht der Vorrichtung von 1 mit einer darauf befestigten Gasflasche,

8 die Seitenansicht von 7 in Richtung des Pfeiles VIII,

9 die Stirnansicht von 8 in Richtung des Pfeiles IX und

10 die Ansicht der auf der erfindungsgemäßen Vorrichtung befestigten Gasflasche von 7 innerhalb des Kofferraumes eines PKWs mit zwei Sicherungsgurten.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 gemäß den 1 bis 3 zur lösbaren Halterung von rohrförmigen Körpern, wie Gasflaschen 2, Rohre oder rohrförmige Behälter od. dgl. auf oder an den Ladeflächen 3 (s. 10) von Kraftfahrzeugen besteht aus einem brettförmigen Grundkörper 4, an dem zwei Befestigungsgurte 5 durch Schlitze 6 hindurchgeschleift und entweder – wie dargestellt – mit einem Klettverschluß oder mit einem Schnallen- oder Spannverschluß zur festen, jedoch lösbaren Umschlingung des rohrförmigen Körpers 2 versehen sind.

Außerdem ist der brettförmige Grundkörper 4 an seinen beiden quer zur Fahrtrichtung Pfeil 8 verlaufenden Seitenbereichen 7 über je einen Sicherungsgurt 9 festgesetzt, die somit in Fahrtrichtung Pfeil 8 verlaufen. Diese Sicherungsgurte 9 werden entweder – wie dargestellt – durch Schlitze 10 des brettförmigen Grundkörpers 4 geschleift oder sind, wie beispielsweise in den 1, 2 und 4, in angeformten Ösen 11 angeordnet und können sowohl an den beiden quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Seitenbereichen 7 als auch an den in Fahrtrichtung verlaufenden Längsseitenbereichen 12 angeordnet sein, so daß eine mindestens dreiseitige Festlegung des Grundkörpers 4 möglich ist. Dies ist insbesondere abhängig vom Gewicht des vom brettförmigen Grundkörper 4 zu haltenden rohrförmigen Körpers, insbesondere bei schweren Gasflaschen und den damit verbundenen Risiken vorteilhaft.

Die aus 1 ersichtlichen Sicherungsgurte 9 können gemäß 10 mit ihren freien Enden 9a, an denen sich eine Schnalle 13 befindet, entweder, wie aus 10 ersichtlich ist, innerhalb des Kofferraumes 14 eines PKWs in der Nähe des Fondsitzes befestigt und mit dem anderen Sicherungsgurt zwischem dem rückwärtigen Karosserieteil 15 und dem Kofferraumdeckel 16 geklemmt werden. Diese Klemmung kann bei Anordnung der Vorrichtung auf einer LKW-Fläche in einem Schlitz zwischen der Ladefläche und einer angrenzenden Seitenwange geklemmt werden.

In sämtlichen Fällen verhindert die Schnalle 13 ein Durchrutschen der Sicherungsgurte 9. In 10 verhindert der beispielsweise zwischen dem Karosserieteil 15 und dem Kofferraumdeckel 16 festgesetzte Sicherungsgurt 9 ein Umschlagen des brettförmigen Körpers 4 bei einem scharfen Bremsvorgang, wohingegen der gegenüberliegende Sicherungsgurt 9 ein Umschlagen bei einem Auffahrunfall bzw. Heck-Crash vereitelt. Zur weiteren Festsetzung von Sicherungsgurten 9 sind die Schlitze 10 in den Ösen 11 an den Längsseitenbereichen 12 vorgesehen.

Außerdem verfügt die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 auf der Oberseite 4a des brettförmigen Grundkörpers 4 über von je zwei Keilpaaren 16, 17 gebildete Keilflächen mit einer rutschfesten Oberfläche 18, die im dargestellten Fall auf Vorsprünge 19 (s. 4 und 5) des brettförmigen Grundkörpers 4 geklemmt sind oder auf der Oberseite 4a verschraubt oder darauf geklebt sind.

Wie speziell aus 3 entnommen werden kann, schließt die Oberfläche 18 der Keilpaare 16, 17 mit der Oberseite 4a des Grundkörpers 4 einen Winkel &agr; zwischen 10° und 30° ein. Im dargestellten Fall beträgt der Winkel &agr; ca. 15°. Die Keilpaare 16, 17 sind in der Nähe der Längsseitenbereiche 12 des Grundkörpers 4 angeordnet und bestehen aus Gummi oder einem synthetischen Kautschuk, in jedem Fall mit einer Oberfläche 18 mit einem erheblichen Reibungskoeffizienten.

Dadurch kann der rohrförmige Körper 2 gemäß den 7 bis 9 mittels der, insbesondere aus 1 ersichtlichen Befestigungsgurte 5 fest gegen die gummielastische, mit einem hohen Reibungskoeffizienten behaftete Oberfläche 18 der Keilpaare 16, 17 derart verspannt werden, daß sowohl eine radiale Verdrehung innerhalb der Befestigungsgurte 5 als auch eine Axialverschiebung in Richtung des Doppelpfeiles 20 von

7 ausgeschlossen ist. Ebenso sorgen die Sicherungsgurte 9, die sowohl in Fahrtrichtung gemäß dem Pfeil 8 von 1 und 4 durch die Schlitze 10 an den Seitenbereichen 7 als auch in Richtung des Doppelpfeiles 20 von 7 durch die Schlitze 10 der Ösen 11 an den Längsseitenbereichen 12 geschleift werden können und somit eine vierseitige Festlegung des brettförmigen Grundkörpers 4 auf einer Ladefläche gestatten, selbst bei jedweden Crash- oder Bremsvorgängen für eine stets sichere Halterung der Gasflasche 2 oder eines sonstigen rohrförmigen Körpers. Um diese stabile Lage und Halterung des rohrförmigen Körpers zu erhöhen, besteht der rutschfeste Belag an der Unterseite 4b des brettförmigen Grundkörpers 4 aus mehreren über dessen Oberfläche vorstehende Noppen 21 aus Gummi oder einem synthetischen Kautschuk, in jedem Fall mit einem erheblichen Reibungskoeffizienten. Diese Noppen sind gemäß den 4 und 5 an Schlitzschrauben 22, die durch die Oberseite 4a des Grundkörpers 4 greifen, befestigt und zu diesem Zweck mit einer einvulkanisierten, metallischen Hülse 23 mit einem entsprechenden Innengewinde versehen.

Diese Noppen 21 können die dargestellte kreisförmige oder eine elliptische, dreieckige, viereckige oder sonstige mehreckige Umfangskonfiguration aufweisen.

Ja, es ist sogar möglich, die Noppen auf speziell glatten Flächen ganz oder teilweise durch Saugnäpfe zu ersetzen, um somit eine noch rutschfestere Lage des Grundkörpers 4 mit dem darauf befestigten rohrförmigen Körper 2 zu schaffen.

Wie aus 1 entnommen werden kann, sind die Befestigungsgurte 5 von der Unterseite 4b des brettförmigen Grundkörpers 4 durch die Schlitze 6 durchgeschleift und weisen an dieser Unterseite eine Dicke auf, die geringer ist als die Höhe h der Noppen oder Saugnäpfe 21.

Wie aus den 1, 2, 4 und 5 ersichtlich ist, befinden sich zwischen den Schlitzen 6 an der Unterseite 4b des Grundkörpers 4 kanalförmige Rücksprünge 24 für die Führung der Befestigungsgurte 5, die somit dicker ausgebildet werden können, ohne an die Höhe h der Noppen 21 heranzureichen.

Der brettförmige Grundkörper 4 wird vorteilhaft aus einem schlagfesten und biegesteifen Kunststoff, wie beispielsweise einem Polyamid oder einem Polyurethan, hergestellt, an welchem die Halterungen bzw. Vorsprünge 19 für die Keilpaare 16, 17 oder auch entsprechende Vorsprünge für die Noppen 21 angespritzt sind.

Durch die vorbeschriebene Vorrichtung kann ein jeder rohrförmige Körper mittels der Befestigungsgurte 5 federelastisch und damit dreh- und längsverschieblich gegen die mit einem hohen Reibungskoeffizienten behafteten Oberflächen 18 der Keilpaare 16, 17 festgezogen und verspannt werden sowie durch die Sicherungsgurte 9 derart auf eine Ladefläche 3 festgesetzt werden, daß ein Umschlagen des Grundkörpers 4 sowie eine Verdrehung oder Längsverschiebung des von ihm gehaltenen rohrförmigen Körpers 2 bei scharfen Bremsvorgängen, Heck-Crashs, bei Kurvenfahrten oder ähnlichen, Massenträgheitskräfte auslösenden Vorgängen ausgeschlossen ist.

Hierzu trägt auch der rutschfeste Belag an der Unterseite 4b des brettförmigen Grundkörpers 4 bei, sei es, daß dieser aus Noppen oder aus Saugnäpfen oder aus einer Mischung von Noppen und Saugnäpfen besteht, womit die Unterseite 4b auf speziell glatten Flächen, wie beispielsweise Kunststoffwannen in Kofferräumen, noch zusätzlich festgesetzt werden kann.

1Vorrichtung 2rohrförmiger Körper 3Ladefläche 4brettförmige Grundkörper 4aOberseite des Grundkörpers 4 4bUnterseite des Grundkörpers 4 5Befestigungsgurte 6, 10Schlitze 7, 12Seitenbereiche 8Fahrtrichtungspfeil 9Sicherungsgurt 9aEnde des Sicherungsgurtes 9 11Ösen 13Schnalle 14Kofferraum 15Karosserieteil 16, 17Keilpaare 18rutschfeste Oberfläche der Keilpaare 16, 17 19Vorsprünge 24Doppelpfeil 21Noppen bzw. Saugnäpfe 22Schlitzschrauben 23Hülse 24kanalförmige Rücksprünge hHöhe der Noppen bzw. Saugnäpfe &agr;Winkel

Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur lösbaren Halterung von rohrförmigen Körpern, wie Gasflaschen, Rohre, rohrförmige Behälter oder dergleichen, auf oder an den Ladeflächen von Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem brettförmigen Grundkörper sowie einem auf dessen Oberseite angeordneten Festlegungselement, dadurch gekennzeichnet, daß das Festlegungselement aus mindestens einem Befestigungsgurt (5) mit einem Klett-, Schnallen- oder Spannverschluß zur festen, jedoch lösbaren Umschlingung des rohrförmigen Körpers (2) besteht und die Unterseite (4b) des Grundkörpers (4) mit einem rutschfesten Belag versehen ist, daß weiterhin der brettförmige Grundkörper (4) über einen Sicherungsgurt (9) an mindestens einer seiner quer zur Fahrtrichtung (Pfeil 8) des Kraftfahrzeuges ausgerichteten Seitenbereiche (7) auf der Ladefläche (3) zur Umschlagsicherung festgesetzt ist und daß auf der Oberseite (4a) des brettförmigen Grundkörpers (4) zwei zueinander geneigte, einen definierten Auflagebereich (18) des rohrförmigen Körpers (2) bildende Keilflächen (16, 17) zur Verdrehsicherung angebracht sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsgurt (9) am rückwärtigen Ende (15) der Ladefläche (3) festsetzbar ist.
  3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (4) an seinen quer zur Fahrtrichtung (Pfeil 8) verlaufenden Seitenbereichen (7) über je einen Sicherungsgurt (9) festgesetzt ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Körper (2) quer zu den Sicherungsgurten (9) auf den Keilflächen (16, 17) angeordnet ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsgurte (9) entweder durch Schlitze (10) oder durch Schlitze (10) in angeformten Ösen (11) in oder an den Seitenbereichen (7, 12) geschleift sind, deren freies Ende (9a) entweder zwischen dem Kofferraumdeckel (16) und dem angrenzenden Karosserieteil (15) oder bei einer LKW-Fläche in einem Schlitz zwischen der Ladefläche und einer angrenzenden Seitenwange klemmbar sind.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilflächen (16, 17) von zwei mit einer rutschfesten Oberfläche (18) versehenen Keilpaaren gebildet sind, die auf Vorsprünge (19) der Oberseite (4a) des Grundkörpers (4) geklemmt oder über Schrauben mit der Oberseite (4a) verschraubt oder darauf geklebt sind.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen (18) der Keilpaare (16, 17) mit der Oberseite (4a) des Grundkörpers (4) einen Winkel (&agr;) zwischen 10° und 30° einschließen.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilpaare (16, 17) in der Nähe der Längsseitenbereiche (12) des Grundkörpers (4) angeordnet sind und aus Gummi oder einem synthetischen Kautschuk bestehen.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der rutschfeste Belag an der Unterseite (4b) des brettförmigen Grundkörpers (4) aus mehreren über die Unterseite (4b) vorstehende Noppen (21) oder Saugnäpfe aus Gummi oder einem synthetischen Kautschuk gebildet ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Noppen (21) eine kreisfömige, elliptische, dreieckige, viereckige oder mehreckige Umfangskonfiguration aufweisen.
  11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der brettförmige Grundkörper (4) zwischen seinen Keilpaaren (16, 17) Schlitze (6) aufweist, durch welche die Befestigungsgurte (5) zur lösbaren Befestigung des rohrförmigen Körpers (2) von der Unterseite (4b) her durchgeschleift sind und an der Unterseite eine Dicke aufweisen, die geringer als die Höhe (h) der Noppen (21) ist.
  12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der brettförmige Grundkörper (4) aus einem schlagfesten und biegesteifen Kunststoff besteht, an welchem die Halterungen (19) für die Keilpaare (16, 17) und die Noppen (21) angespritzt sind.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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