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Hydraulische Hebeeinrichtung - Dokument DE10349389B3
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10349389B3 28.04.2005
Titel Hydraulische Hebeeinrichtung
Anmelder Jung, Karl-Heinz, 71334 Waiblingen, DE
Erfinder Jung, Karl-Heinz, 71334 Waiblingen, DE
Vertreter Patentanwalts-Partnerschaft Rotermund + Pfusch + Bernhard, 70372 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 21.10.2003
DE-Aktenzeichen 10349389
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 28.04.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.04.2005
IPC-Hauptklasse B66F 3/24
IPC-Nebenklasse B66F 3/42   
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung betrifft eine hydraulische Hebeeinrichtung zum Anheben einer Last, mit wenigstens einem hydraulischen Kolben-Zylinder-Aggregat zur Hubverstellung eines Hebeglieds, an dem eine erste Hublasche angebracht ist, die von einer ersten Seite des Hebeglieds absteht.
Um den Gebrauchswert der Hebeeinrichtung zu verbessern, kann von der ersten Hublasche in der Hubrichtung beabstandet am Hebeglied außerdem eine zweite Hublasche angebracht sein, die an einer von der ersten Seite abgewandten zweiten Seite des Hebeglieds absteht.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine hydraulische Hebeeinrichtung zum Anheben einer Last mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.

Aus der DE 102 00 094 C1 ist eine Hebeeinrichtung der eingangs genannten Art bekannt, die zwei parallel angeordnete hydraulische Kolben-Zylinder-Aggregate aufweist, mit deren Hilfe ein Hebeglied hubverstellbar ist. Das Hebeglied ist hierbei als Brücke ausgebildet, die sich zwischen den beiden vertikalen Kolben-Zylinder-Aggregaten horizontal erstreckt und einerseits an dem einen Kolben-Zylinder-Aggregat und andererseits am anderen Kolben-Zylinder-Aggregat angebracht ist. An dieser Brücke ist eine Hublasche angebracht, die von einer Seite der Brücke bzw. des Hebeglieds absteht.

Bei der bekannten Hebeeinrichtung ist die Hublasche an einem unteren Ende der Brücke angeordnet. Dementsprechend eignet sich die bekannte Hebeeinrichtung in besonderer Weise zum Anheben von Lasten, die am Boden einen seitlichen Eingriff für die Hublasche aufweisen, in den die Hublasche seitlich einführbar ist. Bei Lasten, bei denen der Eingriff vom Boden beabstandet ist, muss das Hebeglied entsprechend angehoben werden, um die Hublasche mit dem Eingriff in Kontakt zu bringen. Hierdurch reduziert sich jedoch der Hub, um den die Hebeeinrichtung die Last anheben kann.

Aus der US 5,048,794 und der US 4,886,244 sind weitere Hebeeinrichtungen bekannt, die jeweils ein Hebeglied aufweisen, an dem eine seitlich abstehende Hublasche ausgebildet ist. Desweiteren ist am jeweiligen Hebeglied an einem vom Fuß der Hebeeinrichtung entfernten Kopf eine weitere Hebefläche angeordnet, die alternativ zur Hublasche zum Anheben einer Last genutzt werden kann.

Die Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für eine Hebeeinrichtung der eingangs genannten Art eine verbesserte Ausführungsform anzugeben, die es insbesondere ermöglicht, auch Lasten mit vom Boden beabstandetem Eingriff hinreichend anzuheben.

Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, das Hebeglied an zwei voneinander abgewandten Seiten mit zwei separaten Hublaschen auszustatten, die voneinander in Hubrichtung beabstandet am Hebeglied angebracht sind. Auf diese Weise ist es möglich, die Hebeeinrichtung entweder mit der einen Seite, welche die tiefer liegende Hublasche aufweist, oder mit der anderen Seite, welche die höher liegende Hublasche besitzt, seitlich an der Last anzusetzen. Auf diese Weise wird für Lasten, bei denen der seitliche Eingriff in einem dem Abstand zwischen den Hublaschen entsprechenden Bereich variieren kann, ein hinreichendes Anheben mit Hilfe der erfindungsgemäßen Hebeeinrichtung erreicht. Die Hebeeinrichtung ist dadurch besonders vielseitig einsetzbar.

Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung kann die Hebeeinrichtung mit einem Tragegriff ausgestattet sein, der zwischen einer ersten Griffstellung, in der er von der ersten Seite des Hebeglieds abgewandt ist, und einer zweiten Griffstellung, in der er von der zweiten Seite des Hebeglieds abgewandt ist, verschwenkbar an der Hebeeinrichtung gelagert ist. Der die Handhabung der Hebeeinrichtung vereinfachende Tragegriff kann durch die vorgeschlagene Maßnahme besonders einfach von derjenigen Seite der Hebeeinrichtung weggeschwenkt werden, mit der die Hebeeinrichtung seitlich an die anzuhebende Last möglichst dicht angestellt wird, um für die jeweilige Hublasche einen möglichst tiefen und somit sicheren Eingriff an der Last zu erzielen. Der verschwenkbare Tragegriff ermöglicht bzw. unterstützt dabei die beidseitige Verwendung der Hebeeinrichtung.

Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann an der Hebeeinrichtung ein Hydraulikanschluss zur Hydraulikversorgung des wenigstens einen Kolben-Zylinder-Aggregats angebracht sein, der zwischen einer ersten Anschlussstellung, in der er von der ersten Seite des Hebeglieds abgewandt ist, und einer zweiten Anschlussstellung, in der er von der zweiten Seite des Hebeglieds abgewandt ist, verschwenkbar an der Hebeeinrichtung gelagert ist. Über den Hydraulikanschluss kann das wenigstens eine Kolben-Zylinder-Aggregat zum Anheben und Absenken angesteuert werden. Um die Handhabung der Hebeeinrichtung zu vereinfachen, ist es zweckmäßig, das Hydraulikmittel stets von derjenigen Seite an die Hebeeinrichtung bzw. an das wenigstens eine Kolben-Zylinder-Aggregat heranzuführen, die von der anzuhebenden Last abgewandt ist. Der erfindungsgemäß vorgeschlagene verschwenkbare Hydraulikanschluss ermöglicht somit eine günstige Hydraulikzuleitung bzw. -ableitung bei beiden Anwendungspositionen (untere Hublasche bzw. obere Hublasche) der Hebeeinrichtung. Der verschwenkbare Hydraulikanschluss erleichtert somit die beidseitige Verwendbarkeit der Hebeeinrichtung.

Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder funktional gleiche oder ähnliche Bauteile beziehen.

Es zeigen, jeweils schematisch,

1 eine perspektivische Ansicht auf eine erfindungsgemäße Hebeeinrichtung bei abgesenktem Hebeglied,

2 eine Ansicht wie in 1, jedoch bei angehobenem Hebeglied,

3 eine Seitenansicht auf die Hebeeinrichtung bei angehobenem Hebeglied bei einer ersten Arbeitsposition,

4 eine Ansicht wie in 3, jedoch bei einer zweiten Arbeitsposition.

Entsprechend den 1 und 2 umfasst eine erfindungsgemäße Hebeeinrichtung 1 zumindest ein, hier vorzugsweise zwei hydraulische Kolben-Zylinder-Aggregate 2, mit deren Hilfe ein Hebeglied 3 in einer durch einen Doppelpfeil angedeuteten Hubrichtung 4 hubverstellbar ist. Jedes Kolben-Zylinder-Aggregat 2 umfasst einen Zylinder 5, in dem ein nicht gezeigter Kolben axial verstellbar angeordnet und mit einer Kolbenstange 6 verbunden ist. Die jeweilige Kolbenstange 6 ist an einer axialen Seite des Zylinders 2, hier unten, aus dem Zylinder 2 herausgeführt. Am unteren Ende jedes Zylinders 2 ist der jeweilige Zylinder mit einer Führungshülse 7 fest verbunden, z. B. verschweißt oder verschraubt. Jede Führungshülse 7 ist an der jeweiligen Kolbenstange 6 axial geführt, wodurch sich eine exakte Axialführung sowie eine stabile Abstützung gegen Kippmomente zwischen der jeweiligen Führungshülse 7 und der darin geführten Kolbenstange 6 ausbildet. Am aus dem jeweiligen Zylinder 2 bzw. aus der jeweiligen Führungshülse 7 herausgeführten Ende der jeweiligen Kolbenstange 6 ist ein Stützfuß 8 angebracht. Über die Stützfüße 8 können an einem Untergrund oder Boden 9 (vgl. die 3 und 4) an der Hebeeinrichtung 1 wirksame Kippmomente abgestützt werden.

Die hier gezeigte, bevorzugte Ausführungsform der Hebeeinrichtung 1 weist außerdem einen Tragegriff 10 auf, der es einem Anwender ermöglicht, die komplette Hebeeinrichtung 1 manuell anzuheben und zu transportieren. Des Weiteren ist die hier gezeigte Hebeeinrichtung 1 mit einem Hydraulikanschluss 11 ausgestattet, über den die Kolben-Zylinder-Aggregate 2 der Hebeeinrichtung 1 hydraulisch angesteuert werden. D. h., über den Hydraulikanschluss 11 kann Hydraulikmittel in einen im jeweiligen Zylinder 5 ausgebildeten und vom jeweiligen Kolben begrenzten Zylinderraum eingeleitet bzw. daraus ausgeleitet werden. Bei der hier gezeigten Ausführungsform dient der Hydraulikanschluss 11 zur Hydraulikversorgung beider Kolben-Zylinder-Aggregate 2, wobei die vorstehend genannten Zylinderräume über eine Kopplungsleitung 12 parallel geschaltet sind. Da die Kolben-Zylinder-Aggregate 2 hydraulisch arbeiten, handelt es sich bei der Hebeeinrichtung 1 auch um eine hydraulische Hebeeinrichtung 1.

Erfindungsgemäß ist die Hebeeinrichtung 1 mit zwei Hublaschen, nämlich mit einer ersten Hublasche 13 und mit einer zweiten Hublasche 14, ausgestattet. Die Hublaschen 13, 14 sind beide am Hebeglied 3 angebracht, stehen jedoch an zwei voneinander abgewandten Seiten vom Hebeglied 3 ab. Während die erste Hublasche 13 an einer in den 1 und 2 dem Betrachter zugewandten ersten Seite vom Hebeglied 3 absteht, steht die zweite Hublasche 14 an einer in den 1 und 2 vom Betrachter abgewandten zweiten Seite vom Hebeglied 3 ab. Die Hublaschen 13 und 14 erstrecken sich dabei jeweils senkrecht zur Hubrichtung 4. Von besonderer Bedeutung ist außerdem, dass die beiden Hublaschen 13, 14 in der Hubrichtung 4 voneinander beabstandet am Hebeglied 3 angebracht sind. Hierdurch befinden sich die beiden Hublaschen 13 und 14 stets in einem unterschiedlichen Hubniveau. Die erste Hublasche 13 ist bezüglich der Hubrichtung 4 stets unterhalb der zweiten Hublasche 19 angeordnet und wird im Folgenden auch als untere Hublasche 13 bezeichnet. Im Unterschied dazu ist die zweite Hublasche 14 bezüglich der Hubrichtung 4 stets oberhalb der ersten Hublasche 13 angeordnet und wird im Folgenden auch als obere Hublasche 14 bezeichnet. Zweckmäßig ist die erste oder untere Hublasche 13 an einem unteren Ende des Hebeglieds 3 angebracht, während die zweite oder obere Hublasche 14 an einem oberen Ende des Hebeglieds 3 angeordnet ist.

Bei der hier gezeigten, bevorzugten Ausführungsform ist das Hebeglied 3 als Brücke ausgebildet, welche die beiden Kolben-Zylinder-Aggregate 2 miteinander verbindet. Das Hebeglied bzw. die Brücke 3 ist dabei einerseits mit der Führungshülse 7 des einen Kolben-Zylinder-Aggregats 2 und andererseits mit der Führungshülse 7 des anderen Kolben-Zylinder-Aggregats 2 fest verbunden. Insbesondere sind die beiden Führungshülsen 7 und die Brücke 3 ein einteiliges oder einstückiges Bauteil. Dementsprechend sind hier die beiden Hublaschen 13, 14 am unteren Ende bzw. am oberen Ende der Brücke 3 angeordnet und mit dieser fest verbunden, insbesondere angeschweißt oder integral ausgeformt.

Der Tragegriff 10 ist um eine Griffschwenkachse 15 schwenkbar an der Hebeeinrichtung 1 gelagert. Diese Griffschwenkachse 15 erstreckt sich zweckmäßig quer zur Hubrichtung 4 und im Wesentlichen horizontal. Bei der hier gezeigten, bevorzugten Ausführungsform, die mit zwei Kolben-Zylinder-Aggregaten 2 arbeitet, ist der Tragegriff 10 zweckmäßig so an der Hebeeinrichtung 1 angebracht, dass er mit seinem einen Ende an dem einen Kolben-Zylinder-Aggregat 2 und mit seinem anderen Ende an dem anderen Kolben-Zylinder-Aggregat 2 gelagert ist.

Des Weiteren ist auch der Hydraulikanschluss 11 um eine Anschlussschwenkachse 16 schwenkbar an der Hebeeinrichtung 1 gelagert. Auch die Anschlussschwenkachse 16 erstreckt sich zweckmäßig quer zur Hubrichtung 4 sowie im Wesentlichen horizontal. Bei der hier gezeigten, bevorzugten Ausführungsform verlaufen die Griffschwenkachse 15 und die Anschlussschwenkachse 16 koaxial zueinander, d. h. die Achsen 15 und 16 sind identisch.

Außerdem sind auch die beiden Stützfüße 8 jeweils um eine Fußschwenkachse 17 schwenkbar an der Hebeeinrichtung 1 bzw. an den Kolbenstangen 6 der Kolben-Zylinder-Aggregate 2 gelagert. Die Fußschwenkachsen 17 erstrecken sich dabei parallel zur Hubrichtung 4.

Die Stützfüße 8 sind an der Hebeeinrichtung 1 bzw. an den jeweiligen Kolbenstangen 6 so gelagert, dass sie zwischen einer in den 1 bis 3 gezeigten ersten Fußstellung und einer in 4 gezeigten zweiten Fußstellung um die jeweilige Fußschwenkachse 17 verschwenkbar sind. In der ersten Fußstellung steht der jeweilige Stützfuß 8 an der ersten Seite des Hebeglieds 3, also auf derselben Seite wie die erste Hublasche 13 von der Hebeeinrichtung 1 ab. Im Unterschied dazu steht der jeweilige Stützfuß 8 in der zweiten Fußstellung an der zweiten Seite des Hebeglieds 3, also an derselben Seite wie die zweite Hublasche 14 von der Hebeeinrichtung 1 ab.

In entsprechender Weise ist auch der Tragegriff 10 zwischen einer in 3 gezeigten ersten Griffstellung und einer in 4 gezeigten zweiten Griffstellung um die Griffschwenkachse 15 verschwenkbar. In seiner ersten Griffstellung befindet sich der Tragegriff 10 an der von der ersten Seite des Hebeglieds 3, also an der von der ersten Hublasche 13 abgewandten Seite der Hebeeinrichtung 1. Im Unterschied dazu befindet sich der Tragegriff 10 in seiner zweiten Griffstellung an einer Seite der Hebeeinrichtung 1, die von der zweiten Seite des Hebeglieds 3, also von der zweiten Hublasche 14 abgewandt ist.

Schließlich ist auch der Hydraulikanschluss 10 um die Anschlussschwenkachse 16 zwischen einer ersten Anschlussstellung gemäß 3 und einer zweiten Anschlussstellung gemäß 4 an der Hebeeinrichtung 1 verschwenkbar gelagert. In der ersten Anschlussstellung befindet sich der Hydraulikanschluss 11 auf derjenigen Seite der Hebeeinrichtung 1, die von der ersten Seite des Hebeglieds 3, also von der ersten Hublasche 13 abgewandt ist. Im Unterschied dazu befindet sich der Hydraulikanschluss 11 in seiner zweiten Anschlussstellung an derjenigen Seite der Hebeeinrichtung 1, die von der zweiten Seite des Hebeglieds 3, also von der zweiten Hublasche 14 abgewandt ist.

Die erfindungsgemäße Hebeeinrichtung 1 arbeitet wie folgt:

Die Hebeeinrichtung 1 dient zum Anheben einer Last, die in den 3 und 4 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist und in 3 mit 18 und in 4 mit 18' bezeichnet ist. Zum Anheben der Last 18 bzw. 18' wird die Hebeeinrichtung 1 seitlich an die jeweilige Last 18, 18' angesetzt. Zweckmäßig weist die jeweilige Last 18, 18' in einem unteren Bereich eine seitliche Ausnehmung 19 bzw. 19' auf, in welche die jeweilige Hublasche 13, 14 seitlich einführbar ist. Für die jeweilige Hublasche 13 bzw. 14 ist an der jeweiligen Last 18 bzw. 18' dadurch ein Eingriff 20 bzw. 20' ausgebildet, in den bzw. an dem die jeweilige Hublasche 13, 14 eingreifen kann.

Bei der in 3 gezeigten Last 18 ist die Ausnehmung 19 direkt am Boden 9 ausgebildet. Um diese Last 18 anheben zu können, werden bei der erfindungsgemäßen Hebeeinrichtung 1 der Tragegriff 10 in seine erste Griffstellung und der Hydraulikanschluss 11 in seine erste Anschlussstellung verschwenkt. Sofern an der Unterseite der Last 18 ausreichend Platz ist, werden auch die Stützfüße 8 in deren erste Fußstellung verschwenkt. Die Hebeeinrichtung 1 kann dann so seitlich an der Last 18 platziert werden, dass die erste bzw. untere Hublasche 13 in die dafür vorgesehene Ausnehmung 19 eingreifen kann. Durch eine entsprechende Betätigung der Kolben-Zylinder-Aggregate 2 kann nun die Last 18 seitlich angehoben werden. 3 zeigt einen angehobenen Zustand für die Last 18.

Entsprechend 4 kann bei der Last 18' die Ausnehmung 19' einen gewissen Abstand vom Boden 9 aufweisen. Sofern dieser Abstand größer ist als der in Hubrichtung 4 gemessene Abstand zwischen den beiden Hublaschen 13, 14, kann die Hebeeinrichtung 1 hier in ihrer zweiten Arbeitsposition verwendet werden. Hierzu wird der Tragegriff 10 in seine zweite Griffstellung verschwenkt, während der Hydraulikanschluss 11 in seine zweite Anschlussstellung überführt wird. Sofern an der Unterseite der Last 18' hinreichend Platz zur Verfügung steht, können auch die Stützfüße 8 in ihre zweite Fußstellung verschwenkt werden. Bei abgesenktem Hebeglied 3 kann nun die Hebeeinrichtung 1 seitlich an die anzuhebende Last 18' herangeführt werden, wobei dann die zweite oder obere Hublasche 14 in die genannte Ausnehmung 19' eingreift. Durch eine Betätigung der Kolben-Zylinder-Aggregate 2 kann nun auch diese Last 18' in der Hubrichtung 4 seitlich angehoben werden. Bemerkenswert ist hierbei, dass sowohl für die tiefere Ausnehmung 19 als auch für die höhere Ausnehmung 19' mit Hilfe der erfindungsgemäßen Hebeeinrichtung 1 derselbe Hub realisierbar ist.

Durch die Schwenkverstellbarkeit des Tragegriffs 10 und des Hydraulikanschlusses 11 wird gewährleistet, dass die Hebeeinrichtung 1 für die jeweilige Arbeitsposition so nah wie möglich seitlich an die anzuhebende Last 18 bzw. 18' herangefahren werden kann. Die Verschwenkbarkeit der Stützfüße 8 ermöglicht es außerdem, auftretende Kippmomente am Boden 9 abzustützen.

Der Hydraulikanschluss 11 ist zweckmäßig um 360° bzw. endlos um seine Anschlussschwenkachse 16 verstellbar. Ebenso können die Stützfüße 8 bei etwas angehobenem Hebeglied 3 zweckmäßig um 360° bzw. endlos um ihre Fußschwenkachse 17 verschwenkbar sein. Sofern der Tragegriff 10 wie hier außen an den Kolben-Zylinder-Aggregaten 2 gelagert ist, ist seine Verstellbarkeit begrenzt, da er in seinen Griffstellungen jeweils an einer Seite der Kolben-Zylinder-Aggregate 2 zur Anlage kommt. Ebenso könnte der Tragegriff 10 zwischen den beiden Kolben-Zylinder-Aggregaten 2 angeordnet sein, sodass der Tragegriff 10 dann grundsätzlich auch so gelagert sein könnte, dass er um 360° bzw. endlos um seine Griffschwenkachse 15 verstellbar wäre.


Anspruch[de]
  1. Hydraulische Hebeeinrichtung zum Anheben einer Last, mit wenigstens einem hydraulischen Kolben-Zylinder-Aggregat (2) zur Hubverstellung eines Hebeglieds (3), an dem eine erste Hublasche (13) angebracht ist, die von einer ersten Seite des Hebeglieds (3) absteht, dadurch gekennzeichnet, dass von der ersten Hublasche (13) in Hubrichtung (4) beabstandet am Hebeglied (3) außerdem eine zweite Hublasche (14) angebracht ist, die an einer von der ersten Seite abgewandten zweiten Seite des Hebeglieds (3) absteht.
  2. Hebeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hebeeinrichtung (1) ein Tragegriff (10) angeordnet ist, der zwischen einer ersten Griffstellung, in der er von der ersten Seite des Hebeglieds (3) abgewandt ist, und einer zweiten Griffstellung, in der er von der zweiten Seite des Hebeglieds (3) abgewandt ist, verschwenkbar an der Hebeeinrichtung (1) gelagert ist.
  3. Hebeeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeeinrichtung (1) zwei parallel angeordnete Kolben-Zylinder-Aggregate (2) aufweist, wobei der Tragegriff (10) einenends an dem einen Kolben-Zylinder-Aggregat (2) und anderenends an dem anderen Kolben-Zylinder-Aggregat (2) gelagert ist.
  4. Hebeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hebeeinrichtung (1) ein Hydraulikanschluss (11) zur Hydraulikmittel-Versorgung des wenigstens einen Kolben-Zylinder-Aggregats (2) angebracht ist, der zwischen einer ersten Anschlussstellung, in der er von der ersten Seite des Hebeglieds (3) abgewandt ist, und einer zweiten Anschlussstellung, in der er von der zweiten Seite des Hebeglieds (3) abgewandt ist, verschwenkbar an der Hebeeinrichtung (1) gelagert ist.
  5. Hebeeinrichtung nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragegriff (10) und der Hydraulikanschluss (11) um dieselbe Schwenkachse (15, 16) an der Hebeeinrichtung (1) gelagert sind.
  6. Hebeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hebeeinrichtung (1) wenigstens ein Stützfuß (8) angebracht ist, der zwischen einer ersten Fußstellung, in derer an der ersten Seite des Hebeglieds (3) absteht, und einer zweiten Fußstellung, in der er an der zweiten Seite des Hebeglieds (3) absteht, verschwenkbar an der Hebeeinrichtung (1) gelagert ist.
  7. Hebeeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeeinrichtung (1) zwei parallel angeordnete Kolben-Zylinder-Aggregate (2) und zwei Stützfüße (8) aufweist, wobei der eine Stützfuß (8) an dem einen Kolben-Zylinder-Aggregat (2) und der andere Stützfuß (8) an dem anderen Kolben-Zylinder-Aggregat (2) gelagert ist.
  8. Hebeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeeinrichtung (1) zwei parallel angeordnete Kolben-Zylinder-Aggregate (2) aufweist, wobei das Hebeglied als Brücke (3) ausgebildet ist, die einerseits an dem einen Kolben-Zylinder-Aggregat (2) und andererseits am anderen Kolben-Zylinder-Aggregat (2) angebracht ist.
  9. Hebeeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Hublasche (13) an einem unteren Ende der Brücke (3) angebracht ist, während die zweite Hublasche (14) an einem oberen Ende der Brücke (3) angebracht ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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