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Dokumentenidentifikation DE202005000298U1 28.04.2005
Titel Pianoforteinstrument mit einem Instrumentenkorpus und einem aufklappbaren Deckel
Anmelder Schimmel Verwaltungsgesellschaft mbH, 38122 Braunschweig, DE
Vertreter Einsel und Kollegen, 38102 Braunschweig
DE-Aktenzeichen 202005000298
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 28.04.2005
Registration date 24.03.2005
Application date from patent application 10.01.2005
IPC-Hauptklasse G10C 3/02

Beschreibung[de]

Ein Pianoforteinstrument mit einem Instrumentenkorpus mit einem oberen, umlaufenden Rand und mit einem aufklappbaren Deckel, der im geschlossenen Zustand auf dem oberen, umlaufenden Rand des Instrumentenkorpus aufliegt und im aufgeklappten, geöffneten Zustand in ein oder mehreren unterschiedlichen Positionen oberhalb des oberen, umlaufenden Randes des Instrumentenkorpus vorübergehend fixierbar ist.

Pianoforteinstrumente gibt es insbesondere in aufrechter Bauweise als Pianos beziehungsweise Klaviere sowie in horizontaler Bauweise als Flügel. Diese Musikinstrumente sind seit langer Zeit bekannt und vielfach in Benutzung.

Die Pianoforteinstrumente besitzen einen relativ großen und abhängig vom Instrumententyp unterschiedlich geformten Instrumentenkorpus, in dem Saiten angeordnet sind, die durch eine Tastenbewegung mit entsprechender Mechanik angeschlagen und in Schwingungen versetzt werden. Diese Schwingungen werden dann über einen Resonanzboden verstärkt und als Schallwellen an die Umgebung abgegeben.

Die Pianoforteinstrumente sind auf ihrer Oberseite mit einem aufklappbaren Deckel versehen. Diese Öffnungsmöglichkeit ist zum einen dazu vorgesehen, zu Wartungs-, Stimm- und Reparaturzwecken an das Innere im Instrumentenkorpus gelangen zu können. Insbesondere bei Flügeln ist darüber hinaus zur Verbesserung der Schallabstrahlung vorgesehen, den Deckel vorübergehend fixieren zu können, da dadurch die von den Saiten und dem Resonanzboden erzeugten Schallwellen besser an die Umgebung abgegeben werden können. Im Regelfall ist vorgesehen, den Deckel in drei unterschiedlichen Schrägstellungen mittels verschiedener Deckelstützen in den entsprechend drei unterschiedlichen geöffneten Positionen vorübergehend zu fixieren.

Während der Nichtbenutzung des Flügels (oder des sonstigen Pianoforteinstrumentes) und insbesondere während des Transportes wird der Deckel zumeist geschlossen, um den Innenraum des Instrumentenkorpus zu schützen.

Das Öffnen der Deckel geschieht durch den Pianisten oder andere Hilfspersonen durch manuelles Hochheben des Deckels, der an einer Seite mit Scharnieren am Instrumentenkorpus befestigt ist und an der anderen Seite nach oben geschwenkt werden kann. Gleichzeitig wird mit der zweiten Hand des Pianisten beziehungsweise seiner Hilfsperson die Deckelstütze hochgeschwenkt und so in Position gebracht, dass sich der geöffnete Deckel darauf abstützt. Das Absenken des Deckels erfolgt ebenso. Dabei kann es leicht zu Verletzungen kommen, da das Gewicht des Deckels insbesondere bei Flügeln recht erheblich ist und das Anfassen des Deckels während des Schließvorgangs nur am äußeren Rand des Deckels möglich ist.

Außerdem muss beim Absenken des Deckels aufgrund der relativ großen Bewegungsstrecke und des Angriffswinkels die Hand des Pianisten beziehungsweise seines Assistenten die Kante des Deckels ausreichend umgreifen. Dabei stehen im letzten Teilabschnitt des Absenkvorgangs auf den Rand des Instrumentenkorpus nur ungünstige Bewegungsabläufe zur Verfügung, die zu einem teilweisen Abrutschen der Hand und ungewollt raschem Zuschlagen auf dem Oberrand des Instrumentenkorpus führen können. Auf diese Weise kann es zu Quetschungen und Klemmungen von Fingern oder Handbereichen zwischen dem Deckel und dem oberen Rand des Instrumentenkorpus kommen.

In der JP 11-30980A wird ein Mechanismus vorgeschlagen, der eine Verletzungsgefahr reduzieren soll.

Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, ein Pianoforteinstrument und insbesondere einen Flügel zu schaffen, bei dem die Reduzierung einer Verletzungsgefahr beim Schließen des Deckels weiter verbessert wird.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine Bremsvorrichtung für die Schließbewegung des Deckels vorgesehen ist, die den Absenkvorgang über den letzten Abschnitt vor dem Erreichen der geschlossenen Position des Deckels auf dem oberen, umlaufenden Rand des Instrumentenkorpus deutlich gegenüber dem freien Fall verzögert. Die Position der Bremsvorrichtung ist gegenüber dem Deckelscharnier so gewählt, dass der Deckel im Bereich seiner größten Gewichtseinwirkung verzögert wird.

Die Bremsvorrichtung, ein Drehlager und ein Flanschlappen sind in einem kompakten Bauteil zusammengefasst, das an der Seitenwand des Instrumentenkörpers befestigt ist.

Durch diese einfache Möglichkeit wird die Verletzungsgefahr nicht nur deutlich reduziert, sondern praktisch beseitigt. Während des Schließvorgangs des Deckels, beispielsweise eines Flügels kann der Pianist oder sein Assistent den Flügeldeckel gefahrlos manuell in die Schließrichtung bewegen. Bis kurz vor Erreichen der Schließposition kann der Flügeldeckel praktisch wie bisher bewegt werden. Erst in diesem Moment setzt die Bremsvorrichtung ein und ermöglicht, dass die bedienende Person den Deckel vor dem entscheidenden, gefahrvollen Abschnitt loslassen kann.

Dieser senkt sich dann in bevorzugten Ausführungsformen automatisch ohne jede manuelle Unterstützung in seine Auflageposition auf dem Rand des Instrumentenkorpus. Somit wird verhindert, dass sich der Flügeldeckel wie bei den bisherigen Konzeptionen mit seinem gesamten Gewicht auf den Fingern abstützt und diese bei einem versehentlichen ungeschickten Verhalten zwischen der Unterseite des Flügeldeckels und dem oberen Rand des Instrumentenkorpus einklemmt. Die Verzögerung durch die Bremsvorrichtung ermöglicht es dem Pianisten oder seinem Assistenten problemlos, den Flügel in dieser Position knapp oberhalb des oberen Randes des Instrumentenkorpus loszulassen, wonach dieser dann sanft durch die Bremsvorrichtung gedämpft, durch seine eigene Schwerkraft aber selbsttätig in den geschlossenen Zustand herabgleitet.

Besonders bevorzugt ist es, wenn die Bremsvorrichtung den Absenkvorgang mindestens über eine Strecke von 3 cm vor dem Erreichen der geschlossenen Position des Deckels verzögert. Bei einem solchen Abstand von mindestens 3 cm, insbesondere aber von etwa 5 bis 7 cm ist es zum einen technisch besonders zweckmäßig möglich, eine Bremsvorrichtung aufzubauen, und zum anderen ist auch der Abstand des Deckels zum oberen Rand des Instrumentenkorpus hinreichend groß, um Finger noch einwandfrei herausbewegen zu können.

Auf dem letzten Teil des Weges beim Absenkvorgang in die untere Ruheposition des Deckels wird durch die Bremsvorrichtung ganz besonders bei dieser Ausführungsform keine externe Haltekraft mehr benötigt. Die Finger und Hände des Pianisten befinden sich dadurch während dieser kritischen Phase nicht mehr in dem Gefahrenbereich zwischen dem Deckel und der oberen Kante der Seitenwand des Instrumentenkorpus.

Sehr vorteilhaft ist es, wenn die Bremsvorrichtung eine beim Schließen des Deckels elastisch einrückbare und dadurch beim Öffnen des Deckels wieder ausrückbare Einrichtung aufweist. Hierzu wird besonders zweckmäßig vorgesehen, dass die Bremsvorrichtung eine hydraulisch wirkende Anordnung mit einem Zylinder und einer Kolbenstange ist.

Alternativ kann aber auch die Bremsvorrichtung eine mit mechanischer Federkraft wirkende Anordnung aufweisen. Möglich ist aber auch der Einsatz von auf und ab bewegbaren Stützarmen oder von anderen Reibungsmechanismen oder auch eine Kombination aus diesen oder anderen Konzeptionen.

Praktische Vorteile bietet eine Ausführungsform, bei der der Zylinder in einem Flanschteil und dieser an einer Seitenwand des Instrumentenkorpus benachbart zum oberen Rand befestigt ist, und bei der die Kolbenstange eine Abdeckhülse aufweist, die in dem Zylinder vertikal nach oben herausfahrbar angeordnet ist.

In anderen Ausführungsformen kann es Vorteile bieten, wenn in anderen Bereichen auf der Unterseite des Deckels alternative Positionen für die Bremsvorrichtung gewählt werden, an denen sich geeignete Befestigungsmöglichkeiten bieten.

Selbstzentrierend und dadurch die Sicherheit weiter verstärkend ist es, wenn auf der Unterseite des Deckels eine Aufnahmevorrichtung vorgesehen ist, die mit dem oberen Bereich des Kolbens zusammenwirkt, insbesondere einen Kopf einer Abdeckhülse der Kolbenstange oder eines Zentriervorsprunges oder ein oder mehrerer Stützfinger aufnimmt.

Es kann auch vorgesehen werden, dass die Bremsvorrichtung mit einer das Wiederausfahren unterstützenden Zusatzeinrichtung versehen ist, die die Aufklappbewegung aus dem geschlossenen Zustand des Deckels über mindestens einen ersten Abschnitt des Aufklappvorgangs unterstützt. Solche Zusatzeinrichtung können auch einen zusätzlichen kleinen Motor oder dergleichen aufweisen. Sie werden optional besonders bei sehr schweren Deckelkonstruktionen von Flügeln denkbar.

In einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Bremsvorrichtung nicht an der Seitenwand des Instrumentenkorpus angeordnet ist und am Rand des Deckels angreift, sondern mittig unter dem Deckel angeordnet ist und sich an einem Teil eines Gussrahmens des Instrumentenkorpus abstützt.

Für das bremsende, zentrierende, stützende oder dergleichen Verhalten des an der Seitenwand des Instrumentenkörpers befestigten Bauteils und für die für das Stützen, das Zentrieren und das Bremsen vorgesehene Aufnahmevorrichtung an der Innenseite des Deckels sind praktisch nur noch zwei vorgefertigte Bauteile vorgesehen.

Diese beiden Bauteile sorgen nicht nur für das das Gerät schonende und die Verletzungsgefahr reduzierende Abbremsen, sondern auch für das einfache und sichere Stützen des Deckels in mehreren Winkelstellungen.

Im Folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:

1 eine Seitenansicht eines Flügels, gesehen von der Tastaturseite aus;

2a eine Draufsicht auf einen Flügel mit zugeklapptem Deckel;

2b eine Draufsicht auf den Flügel aus 2a mit teilweise aufgeklapptem Deckel;

3a den Flügel aus den 1, 2 und 2a mit dem geöffneten Deckel in einer ersten Position;

3b den Flügel aus den 1, 2 und 2a mit dem geöffneten Deckel in einer zweiten Position;

3c den Flügel aus den 1, 2 und 2a mit dem geöffneten Deckel in einer dritten Position;

4 den Flügel aus den 1 bis 3c während des Schließvorgangs kurz vor Erreichen der Schließposition;

5 eine vergrößerte Darstellung eines Schnittes durch die Seitenwand des Instrumentenkorpus mit der Bremsvorrichtung und einem Abschnitt des Deckels während des Schließvorganges;

6 eine detailliertere Darstellung der Bremsvorrichtung, teilweise im Schnitt;

7 eine Darstellung der Ausführungsform aus 5 nach Schließen des Deckels,

8 eine Abwandlung und Weiterbildung der Ausführungsform aus 7; und

9 eine Perspektive der 8.

In der 1 ist ein Pianoforteinstrument 10 dargestellt, hier am Beispiel eines Flügels. Der Flügel 10 besitzt einen Instrumentenkorpus 20. Er steht auf mehreren Beinen 25, trägt eine Tastatur 26 und ist unterhalb der Tastatur 26 mit Pedalen 27 ausgerüstet.

Der Instrumentenkorpus 20 besitzt darüber hinaus eine Seitenwand 21, die in der 1 links und rechts von der Tastatur 26 gut zu erkennen ist. Die Seitenwand 21 läuft rund um den Instrumentenkorpus 20, in dessen Inneren sich die Saiten und der Resonanzboden (beide nicht dargestellt) befinden.

Oben ist der Instrumentenkorpus 20 durch einen Deckel 30 abgeschlossen, der auf dem oberen Rand 22 der Seitenwand 21 aufliegt.

In der 2a ist eine Draufsicht auf das Pianoforteinstrument 10 beziehungsweise den Flügel aus der 1 zu erkennen. In dieser Draufsicht sieht man auf der unteren Seite wieder die Tastatur 26. Der Rest des Instrumentenkorpus 20 wird hier durch den Deckel 30 vollständig verdeckt.

Zu erkennen ist stattdessen, dass der Deckel 30 wie bei Flügeln regelmäßig aus mehreren Teilen besteht. Es handelt sich hier um ein Deckelpaar mit einem vorderen, der Tastatur 26 benachbarten Teil 33 und einem hinteren, von der Tastatur 26 weiter entfernt liegenden Teil 34. Der hintere Teil 34 des Deckels 30 ist auf der linken Seite des Instrumentenkorpus 20 mit zwei bis vier Scharnieren 35 verbunden, während er auf der rechten, geschwungenen Seite des Instrumentenkorpus 20 des Flügels 10 keine feste Verbindung mit dem Instrumentenkorpus aufweist.

Der vordere Deckelteil 33 ist rechteckig geformt und ist über ein Längsscharnier 36 entlang seiner hinteren Längskante 37 klappbar mit dem hinteren Deckelteil 34 verbunden. Neben dieser Verbindung mit dem hinteren Deckelteil 34 ist keine feste Verbindung mit anderen Elementen vorgesehen, insbesondere auch nicht mit dem Instrumentenkorpus 20.

In 2b ist der gleiche Flügel 10 wie in 2a dargestellt, wobei hier eine erste Öffnungsmöglichkeit des Flügels 10 genutzt worden ist. Der vordere Deckelteil 33 ist um seine hintere Längsachse 37 mit dem Längsscharnier 36 geschwenkt worden. Er liegt nun auf dem hinteren Deckelteil 34 auf, welcher seinerseits in diesem Zustand flach auf dem Instrumentenkorpus 20 beziehungsweise auf dem oberen Rand 22 der Seitenwand 21 des Instrumentenkorpus 20 aufliegt.

In dieser Stellung ist unter anderem auch ein Blick in den Innenraum des Instrumentenkorpus 20 möglich, von dem hier zur Verdeutlichung aber nur einige Streben und Saiten gezeigt sind.

Diese erste Öffnungsmöglichkeit des Deckels 30 kann zusätzlich durch eine weitere Öffnungsmöglichkeit zur Verbesserung der Schallabstrahlung genutzt werden, die in der 3a näher dargestellt ist. Der Deckel 30 kann dabei entweder in der Position aus der 2a komplett oder aus der Position in der 2b mit zwei aufeinander geklappten vorderen und hinteren Deckelteilen 33, 34 jeweils um die Scharniere 35 geschwenkt und so hochgeklappt wird.

Wie man in der 3a erkennt, kann durch eine kurze Deckelstütze 38a der Deckel 30 in dieser Position vorübergehend fixiert werden; die Fixierung bedeutet insbesondere, dass der Deckel 30 so stehen bleibt und nicht zufällt.

Das Öffnen in die dargestellte angehobene schräge Position geschieht durch Muskelkraft, wobei die Hände des Pianisten oder seines Assistenten den Deckel 30 beziehungsweise das Deckelpaar bestehend aus einem vorderen Deckelteil 33 und einem hinteren Deckelteil 34 im Bereich des Randes des Deckelteiles 34 auf der den Scharnieren 35 abgewandten, rechten Seite des Flügels 10 anfassen und anheben, während mit der anderen Hand des Pianisten oder seines Assistenten die Deckelstütze 38a aus einer insbesondere horizontalen Ruheposition in eine aufgerichtete Stützposition gemäß der Darstellung in 3a gebracht wird.

3b zeigt, dass eine andere, etwas längere Deckelstütze 38b ebenso alternativ eingesetzt werden kann, um den Deckel 30 in einer anderen, weiter geöffneten Position relativ zum Instrumentenkorpus 20 vorübergehend, also etwa für die Dauer eines Konzertes oder eines Teiles davon, zu fixieren.

3c zeigt eine noch weiter geöffnete Position des Deckels 30 relativ zum Instrumentenkorpus 20, die durch eine dritte, noch längere Deckelstütze 38c so fixiert wird. Die Wahl der Öffnung ist abhängig von den Umgebungsbedingungen oder der Musikart, die von dem Pianisten gespielt werden soll oder auch von bestimmten Klangvorstellungen des Pianisten.

Natürlich ist es auch möglich, nicht nur drei, sondern auch weniger oder mehr verschiedene Schrägstellungen vorzusehen, in dem mehr oder weniger jeweils unterschiedliche Deckelstützen 38a, 38b, 38c für das Pianoforteinstrument vorgesehen werden.

Nach Beendigung der Musikdarbietung erfolgt das Schließen des Deckels 30, also der Absenkvorgang, in im Wesentlichen umgekehrter Form verglichen mit dem Öffnen. Eine Hand des Pianisten oder seines Assistenten hebt den Deckel 30 beziehungsweise die beiden Deckelteile 33, 34 im Bereich einer Position gegenüber den Scharnieren 35 leicht an, während mit der anderen Hand die jeweils in Benutzung befindliche Deckelstütze 38a, 38b, 38c in ihre waagerechte Ruheposition zurückbewegt wird. Die stützende erste Hand des Pianisten oder seines Assistenten bewegt dann den Deckel 30 nach unten in Richtung auf die Schließstellung zu, die in 1 dargestellt war.

4 zeigt, dass es auf dem letzten Teil dieser Schließbewegung des Deckels 30 in die unterste Ruheposition jetzt nicht mehr wie beim bekannten Stand der Technik zu Verletzungen von Fingern oder Hand von Pianisten oder Assistenten kommen kann, da der Deckel 30 mit seiner Unterseite 31 durch eine auch schon in den 3a, 3b und 3c dargestellte Bremsvorrichtung 50 gebremst wird. Diese Bremsvorrichtung wirkt in der dargestellten Ausführungsform auf den hinteren Deckelteil 34 ein, auf dem der vordere Deckelteil 33 in geöffnetem Zustand aufliegt.

Für diesen letzten Bewegungsabschnitt wird erfindungsgemäß durch die Bremsvorrichtung 50 dafür gesorgt, dass keine manuelle Haltekraft mehr erforderlich ist. Durch eine insbesondere hydraulisch gebremste Anordnung erfolgt dieser Absenkvorgang in diesem letzten Abschnitt automatisch und langsam.

Dabei zeigt die 5 eine bevorzugte und besonders zuverlässige Anordnung der Bremsvorrichtung 50. Es handelt sich um eine Kombination mit einem Zylinder 51 und einer Kolbenstange 52, die in dem Zylinder 51 läuft. Der Zylinder 51 ist in einem Basiskörper positioniert, der in der dargestellten Ausführungsform als Flanschteil 56 ausgebildet ist. Die Kolbenstange 52 ist ein- und ausfahrbar und trägt eine Abdeckhülse 54.

Die Kolbenstange 52 ist dabei ein in dem Zylinder 51 hydraulisch gebremster Stößel. Die Schließ- oder Abwärtsbewegung 40 des Deckels 30 kann nun langsam oder ohne Muskelkraft dadurch gebremst werden, dass die Abdeckhülse 54 in das Flanschteil 56 und damit zugleich die Kolbenstange 52 in den Zylinder 51 hydraulisch gedämpft eingeschoben wird.

An der Seitenwand 21 des Instrumentenkorpus 20 ist wie insbesondere in 5 gut zu erkennen das Flanschteil 56 mit dem darin angeordneten Zylinder 51 befestigt, was hier durch eine Schraube 53 angedeutet ist.

In 5 ist die für den Betrachter im ausgefahrenen Zustand sichtbare Abdeckhülse 54 gut zu erkennen, die ihm die aktuelle Stellung der Elemente der Bremsvorrichtung präsentiert. 6 zeigt nun zur deutlicheren Darstellung eine detaillierte Darstellung der Bremsvorrichtung 50 in diesem Moment, wie sie sich im Inneren der Bremsvorrichtung 50 zeigen würden. In dem Basiskörper bzw. Flanschteil 56 und auf dem Zylinder 51 läuft die hier ebenfalls ausgeschoben dargestellte ausfahrbare Kolbenstange 52. Die Kolbenstange 52 ist mit der Abdeckhülse 54 abgedeckt, welche sich ihrerseits auf dem Zylinder 52 in dem Flanschteil 56 auf und ab bewegt und auf ihrer Oberseite noch mit einem Kopf 55 versehen ist.

Zu erkennen ist noch ein Flanschlappen 57 als Element des Flanschteiles 56 und eine Hubbegrenzung 58 für die Abdeckhülse 54, die ein Herausrutschen der Abdeckhülse 54 aus dem Zylinder 51 bzw. dem Flanschteil 56 verhindert.

Nach dem Schließen des Deckels 30 wird die in der 7 dargestellte Position erreicht.

Der Zylinder 51 kann in einer Kammer mit Gas gefüllt sein. Beim Zusammendrücken, also dem Einschieben der Kolbenstange 52 in den Zylinder 51, baut sich Gasdruck auf. Dieser Gasdruck kann beim Öffnen des Deckels 30 bzw. des Deckelpaares 33, 34 genutzt werden, das selbstständige Ausfahren der Kolbenstange 52 samt Abdeckhülse 54 aus dem Zylinder 51 zu bewirken. Der Deckel 30 ist zumindest in der dargestellten und bevorzugten Ausführungsform nicht mit dem Kopf 55, der Abdeckhülse 54, der Kolbenstange 52 oder einem anderen Element des Kolbens verbunden, so dass die Anhebung des Deckels 30 und das Ausfahren der Kolbenstange 52 der Bremsvorrichtung 50 zwar gleichzeitig, aber unabhängig geschehen. Die Gasdruckfüllung im Zylinder 51 dient dann nur dem Ausfahren der Kolbenstange 52 aus dem Zylinder 51.

Denkbar ist aber auch eine andere Kopplung oder auch eine zusätzliche Unterstützung der Anhebebewegung oder eines Abschnittes der Anhebebewegung des Deckels 30, wozu aber der vorbeschriebene Gasdruck allein nicht ausreicht.

Der Deckel 30 besitzt in dem Bereich unmittelbar oberhalb des Zylinders 51 eine Aufnahmevorrichtung 32. Diese Aufnahmevorrichtung 32 weist ein insbesondere aus Metall hergestelltes Positionierungsteil 71 auf, das ein zentrales Loch 72 mittig über der Abdeckhülse 54 und deren Kopf 55 vorgesehen hat. Der Kopf 55 der Abdeckhülse 54 kann dadurch in das Loch 72 des Positionierungsteils 71 eingreifen und in das hintere und damit über diesem Loch 72 angeordnete Sackloch 73 im Deckel 30 hineinragen.

Die Montage des Zylinders 51 erfolgt im dargestellten Ausführungsbeispiel über das Flanschteil 56 seitlich an der Innenseite der Seitenwand 21, und zwar auf der den Scharnieren 35 gegenüberliegenden, hier also rechten Seite des Pianoforteinstrumentes 10. Das Flanschteil 56 kann, muss aber nicht, derart gestaltet werden, dass daran auch die Deckelstützen 38a, 38b, 38c schwenkbar gelagert werden können, um hierfür keine gesonderten Elemente mehr vorsehen zu müssen. Als Beispiel für eine solche Lagerung ist im Ausführungsbeispiel eine schwenkbare Lagerung an zwei auskragenden Laschen 39a beziehungsweise an einer darin angeordneten zentralen Bohrung oder herausragenden Achse 39b vorgesehen.

Eine von vielen weiteren Befestigungsmöglichkeiten für eine Bremsvorrichtung 50 ist mit dem Bezugszeichen 59 als zentrale Positionierung unter dem Deckelteil 34 in der 2b bereits angedeutet. Um die relative Positionierung besser erkennbar zu machen, ist schematisch eine Positionierung der Bremsvorrichtung 50 entsprechend der Ausführungsform der 4 bis 7 ebenfalls in der 2b mit dem Bezugszeichen 50 vermerkt.

Statt einer hydraulisch wirkenden Bremsvorrichtung ist auch eine durch Federkraft zur Erzielung der Bremswirkung ausgerüstete Bremsvorrichtung 50 denkbar.

Beim Anheben des Deckels 30 bzw. des Deckelpaares 33, 34 aus seiner untersten Ruheposition gemäß den 1 und 7 durch Muskelkraft, fährt die von der Kolbenstange 52 getragene Abdeckhülse 54 der Bremsvorrichtung 50 durch Gasdruckkraft automatisch in ihre ausgefahrene Position (vergleich die 5 und 6), so dass bei erneutem Absenken des Deckelpaares 33, 34 die erneute Bremswirkung wieder gegeben ist.

Anstelle des durch Gasdruck bewirkten Ausfahrens der Kolbenstange 52 beim manuellen Öffnen des Deckel 30 kann auch Federkraft zum Ausfahren Verwendung finden.

Die Kolbenstange 52 kann auch ihrerseits als Hohlkörper ausgebildet sein.

Anstelle eines linear wirkenden Zylinders 51 mit Kolbenstange 52 sind auch schwenkbar wirkende Bremshebel (nicht dargestellt) möglich, die ihrerseits in ihrer Bewegung hydraulisch oder durch Federkraft in der den Deckel 30 schließenden Bewegungsrichtung 40 gebremst und in der entgegengesetzten Richtung beim Öffnen des Deckelpaares bestehend aus dem vorderen und hinteren Deckelteil 33, 34 ausgefahren werden.

8 zeigt die Seitenansicht einer Abwandlung und Weiterentwicklung der in 7 dargestellten Bremsvorrichtung 50. An der Innenseite der Seitenwand 21 ist das verglichen mit der Ausführungsform in 7 verstärkt ausgebildete Flanschteil 56 mittels Schrauben 80 befestigt. Im Befestigungsbereich 81 ist auch die Seitenwand 21 zur Innenseite verstärkt ausgebildet. Das Flanschteil 56 und ein Basisteil 82 für die Lasche 39a sind so ausgebildet, dass der Zylinder 51 der Bremsvorrichtung 50 darin mittels eines Gewindes 83 befestigt werden kann. Der Kopf 55 der Abdeckhülse 54 ragt ohne Belastung durch den Deckel 30 bis zu einer Endstellung 84 aus dem Zylinder 51 heraus. Bei Belastung durch den Deckel 30 wird der Kopf 55 bis in eine Schließstellung bewegt.

Dem Kopf 55 ist wie in 7 eine im Deckel 30 befestigte Aufnahmevorrichtung 32 zugeordnet. diese hat jedoch in 8 eine andere Ausbildung. Dem rund ausgebildeten Kopf 55 ist eine im wesentlichen ebene Gleitfläche 85 zugeordnet. Diese Konstellation erlaubt bei Absenkung oder Anhebung des Deckels 30 eine Relativbewegung zwischen Kopf 55 und Gleitfläche 85. Das Loch 72 und gegebenenfalls das Sackloch 73 im Deckel 30 sind in 8 einem aus dem Basisteil 82 herausragenden Bolzen 86 zugeordnet. Dieser Bolzen 86 durchdringt bei geschlossenem Deckel 30 das Loch 72 und verhindert dadurch unter anderem seitliche Verschiebungen des Deckels 30 beim Transport.

In der Lasche 39a sind ein oder mehrere als Stützfinger ausgebildete Deckelstützen 38a, 38b um die Achse 39b drehbar gelagert. Bei geschlossenem Deckel 30 liegen diese Deckelstützen 38a, 38b flach unter dem Deckel 30. Zur Abstützung der Deckelstützen 38a, 38b kann eine Leiste 87 vorgesehen sein. Die Deckelstützen 38a, 38b sind mit unteren und seitlichen Puffern 88a, 88b aus geräuschminderndem Material versehen.

Bei Nichtgebrauch können sie so durch ihr Eigengewicht auf die Leiste 87 fallen. Bei Gebrauch werden sie nach oben bis in eine durch Anschlag 89 definierte Stützstellung geschwenkt. Dort greifen sie in eine Kerbe 90 in der Aufnahmeeinrichtung 32 ein. Diese Kerbe 90 und gegebenenfalls die Form der Deckelstütze sind so bemessen, dass die durch den Anschlag 89 vorgegebene Stützstellung der verschieden langen Deckelstützen 38 einen korrekten Eingriff der Stirnseiten in die Kerbe 90 gewährleistet. Eine extrem lang ausgebildete Deckelstütze 38c kann zwischen den Deckel 30 beziehungsweise die Aufnahmevorrichtung 32 und das Basisteil 82 oder ein anderes Teil der Bremsvorrichtung 50 eingesetzt werden.

9 zeigt eine perspektivische Darstellung der in 8 gezeigten Bremsvorrichtung 50. Dort sind zusätzlich Schwenkhebel 91 und 92 vorgesehen, die bei Bedarf als Auflage für den Deckel 30 dienen können, um den Kolben 52 in der Schließstellung zu entlasten. Sie können aber auch als Stützbasis für eine gesonderte, längere Deckelstütze 38c dienen,

10Pianoforteinstrument 20Instrumentenkorpus 21Seitenwand des Instrumentenkorpus 22oberer Rand der Seitenwand des Instrumentenkorpus 25Beine 26Tastatur 27Pedale 30Deckel 31Unterseite des Deckels 32Aufnahmevorrichtung 33vorderes Deckelteil 34hinteres Deckelteil 35Scharniere 36Längsscharnier 37hintere Längskante des vorderen Deckelteils 38aDeckelstütze 38bDeckelstütze 38cDeckelstütze 39aLasche 39bAchse 40Schließbewegung beim Absenkvorgang 50Bremsvorrichtung 51Zylinder der Bremsvorrichtung 52Kolbenstange der Bremsvorrichtung 53Schraube 54Abdeckhülse des Kolbenstange 55Kopf der Abdeckhülse der Kolbenstange 56Flanschteil 57Flanschlappen 58Hubbegrenzung für die Abdeckhülse 59Alternativposition für die Bremsvorrichtung 71Positionierungsteil 72Loch 73Sackloch im Deckel 80Schraube 81Verstärkung der Seitenwand 21 82Basisteil für Lasche 39a und Achse 39b 83Gewinde 84Endstellung 85Gleitfläche 86Bolzen am Basisteil 82 87Leiste 88aPuffer in der Deckelstütze 38a 88bPuffer in der Deckelstütze 38b 89Anschlag 90Kerbe in 32 91Schwenkhebel 92Schwenkhebel

Anspruch[de]
  1. Pianoforteinstrument (10)

    – mit einem Instrumentenkorpus (20) mit einem oberen, umlaufenden Rand (22),

    – mit einem aufklappbaren ein- oder mehrteiligen Deckel (30), der im geschlossenen Zustand auf dem oberen, umlaufenden Rand (22) des Instrumentenkorpus (20) aufliegt und im um ein Scharnier (35) aufgeklappten, geöffneten Zustand in ein oder mehreren unterschiedlichen Positionen oberhalb des oberen, umlaufenden Randes (22) des Instrumentenkorpus (20) vorübergehend fixierbar ist,

    – mit einer Bremsvorrichtung (50) für die Schließbewegung (40) des Deckels (30), die den Absenkvorgang über den letzten Abschnitt vor dem Erreichen der geschlossenen Position des Deckels (30) auf dem oberen, umlaufenden Rand (22) des Instrumentenkorpus (20) deutlich gegenüber dem freien Fall verzögert,

    – mit einer Position der Bremsvorrichtung (50) und der dem Scharnier (35) gegenüberliegenden Seitenwand (21), in der der Deckel (30) große Gewichtseinwirkung hat, und

    – mit einem die Bremsvorrichtung (5) und ein Drehlager (39a, 39n) sowie einen Flanschlappen (57) für die Befestigung an der Seitenwand (21) aufweisenden Bauteil.
  2. Pianoforteinstrument (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung (50) den Absenkvorgang mindestens über eine Strecke von 3 cm vor dem Erreichen der geschlossenen Position des Deckels (30) verzögert.
  3. Pianoforteinstrument (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung den Absenkvorgang mindestens über eine Strecke von 5 cm bis 7 cm vor dem Erreichen der geschlossenen Position des Deckels (30) verzögert.
  4. Pianoforteinstrument (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung (50) eine beim Schließen des Deckels (30) elastisch einrückbare und dadurch beim Öffnen des Deckels (30) wieder ausrückbare Einrichtung (51, 52, 54) aufweist.
  5. Pianoforteinstrument (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung (50) eine hydraulisch wirkende Anordnung mit einem Zylinder (51) und einer Kolbenstange (52) aufweist.
  6. Pianoforteinstrument (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulisch wirkende Anordnung der Bremsvorrichtung (50) mit Gasdruck arbeitet, der nach dem Zusammendrücken der Bremsvorrichtung (50) beim Ausfahren der Kolbenstange (52) ein selbsttätiges Ausfahren beim Öffnen des Deckels (30) unterstützt.
  7. Pianoforteinstrument (10) nach Anspruch 5 oder 6,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass der Zylinder (51) in einem Flanschteil (56) und dieser an einer Seitenwand (21) des Instrumentenkorpus (20) benachbart zum oberen Rand (22) befestigt ist, und

    dass die Kolbenstange (52) in dem Zylinder (51) vertikal nach oben herausfahrbar angeordnet ist.
  8. Pianoforteinstrument (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Unterseite (31) des Deckels (30) eine Aufnahmevorrichtung (32) vorgesehen ist.
  9. Pianoforteinstrument (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahmevorrichtung (32) ein Loch (72) für die Aufnahme eines Kopfes (55) der Kolbenstange (52), der Abdeckhülse (54) oder eines Positionierungsteiles (80) vorgesehen ist.
  10. Pianoforteinstrument (10) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (32) eine Druck- und/oder Gleitfläche (81) für den Kopf (55) der Kolbenstange (52) oder der Abdeckhülse (54) aufweist.
  11. Pianoforteinstrument (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (55) nach oben eine Abrundung (82) aufweist.
  12. Pianoforteinstrument (10) nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung (50) eine mit mechanischer Federkraft wirkende Anordnung aufweist.
  13. Pianoforteinstrument (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung (50) mit einer das Wiederausfahren unterstützenden Zusatzeinrichtung versehen ist, die die Aufklappbewegung aus dem geschlossenen Zustand des Deckels (30) über mindestens einen ersten Abschnitt des Aufklappvorgangs unterstützt.
  14. Pianoforteinstrument (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung (50) mittig unter dem Deckel (30) angeordnet ist und sich an einem Teil eines Gussrahmens des Instrumentenkorpus (20) abstützt.
  15. Pianoforteinstrument (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Drehlager (39a, 39b) ein oder mehrere Stützfinger (83, 84) zugeordnet sind.
  16. Pianoforteinstrument (10) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfinger (83, 84) unterschiedliche Länge haben.
  17. Pianoforteinstrument (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Drehlager (39a, 39b), ein Anschlag (85) für die Festlegung einer Stützstellung zugeordnet ist.
  18. Pianoforteinstrument nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aufnahme einer Stirnseite (86) in der Stützstellung an der Unterseite der Aufnahmevorrichtung (32) eine Kerbe (87) oder dergleichen vorgesehen ist.
  19. Pianoforteinstrument nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das die Bremsvorrichtung (50) enthaltende Bauteil und die Aufnahmevorrichtung (32) Haltemittel, Flanschlappen (39a), Kerben (87) oder dergleichen aufweisen, die mit längeren, gesonderten Stützstangen (88) zusammenwirken.
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






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