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Dokumentenidentifikation DE20317673U1 28.04.2005
Titel Auflageboden für Ladeflächen
Anmelder Climaco Formenbau GmbH, 66687 Wadern, DE
Vertreter Dr.-Ing. W. Bernhardt u. Dipl.-Phys. Dr. R. Bernhardt, 66123 Saarbrücken
DE-Aktenzeichen 20317673
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 28.04.2005
Registration date 24.03.2005
Application date from patent application 15.11.2003
IPC-Hauptklasse B60P 7/10
IPC-Nebenklasse B60P 7/13   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Auflageboden für eine Ladefläche, die z.B. durch den Boden eines PKW-Kofferraums gebildet ist, bei der es sich aber auch um die Ladefläche eines Pickups, Kombiwagens oder anderen Fahrzeugs handeln kann.

Bekanntlich neigt Transportgut auf Ladeflächen bei beschleunigter Bewegung des Fahrzeugs zum Verrutschen. Durch Anstoß gegen Seitenwände des Transportraums oder Zusammenstösse von Transportgutteilen untereinander kann es zu Beschädigungen am Transportgut oder Fahrzeug kommen.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Sicherheit beim Transport von Ladegut auf Ladeflächen von Fahrzeugen zu erhöhen.

Diese Aufgabe wird durch einen Auflageboden gelöst, der eine auf die Ladefläche aufzulegende Platte aufweist, von der Anschlagelemente nach oben vorstehen, welche auf der Platte abgestelltes Transportgut gegen Verschiebung auf der Ladefläche sichern.

Zweckmäßig lassen sich zur Anpassung an unterschiedliche Transportgutabmessungen und -anordnungen Anschlagelemente in unterschiedlichen Positionen auf der Platte anordnen, wobei auf der Platte insbesondere Einrichtungen zur Bildung von Anschlägen in einer Rasteranordnung vorgesehen sind.

Als Anschlagelemente kommen vorzugsweise Anschlagbolzen zum Einsatz, die in Löcher eines Lochrasters in der Platte einsteckbar oder einschraubbar sind.

Anschlagelemente können aber auch unlösbar mit der Platte verbunden und z.B. aus der Platte bei Bedarf ausschwenkbar sein.

Vorzugsweise weisen die Anschlagelemente eine Ummantelung aus weichem Material auf, um Kratzerbildung auf Ladegutoberflächen zu verhindern.

Zweckmäßig kann an der Platte ein Behältnis für die Aufnahme von lösbar mit der Platte verbindbaren Anschlagelementen vorgesehen sein.

Die Platte kann auf ihrer der Ladefläche zugewandten Seite eine Profilierung oder/und haftende Oberfläche aufweisen, um einer Verschiebung der Platte auf der Ladefläche entgegenzuwirken.

Die Erfindung soll nun anhand von Ausführungsbeispielen und der beiliegenden, sich auf diese Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:

1 ein erstes Ausführungsbeispiel für einen Auflageboden nach der Erfindung in einer perspektivischen Ansicht,

2 einen in dem Auflageboden von 1 verwendeten Anschlagbolzen, und

3 einen Ausschnitt aus einem Auflageboden gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel für die vorliegende Erfindung.

Ein in 1 gezeigter Auflageboden weist eine Platte 1 auf, die im Umriss an die Ladefläche 2 eines PKW-Kofferraums 14 angepasst ist und an Seitenwände 3 und 4 des Kofferraums sowie eine Rückbank 5 des PKW heranreicht. Gegen Verschiebung nach hinten ist die Platte durch die nicht gezeigte, die Ladekante aufweisende Rückwand des Kofferraums gesichert.

Die Platte 1 weist eine Rasteranordnung von Löchern 6 auf, in welche Anschlagbolzen 7 einsteckbar sind.

Die Platte 1 besteht in dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus Kunststoff. Insbesondere ist hierfür ein Recyclingkunststoff geeignet. Die Platte könnte andererseits aber auch aus Holz, ggf. Edelholz, hergestellt sein, wobei Löcher in der Platte durch Buchseneinsätze, z.B. aus Edelstahl, gebildet sind.

Wie aus 1 hervorgeht, bestehen die Anschlagbolzen 7 aus einem Metallkern 8 und einer sich über einen Teil der Länge des Metallkerns erstreckenden Ummantelung 9, die z.B. aus Gummi oder einem Kunststoff besteht.

Auf der Platte 1 abgestellte Transportgegenstände 10 und 11 sind durch die Anschlagbolzen 7, die in ausgewählte Löcher 6 eingesteckt sind, gegen Verrutschen auf der Platte 1 und damit der Ladefläche des Kofferraums gesichert. Die weiche Ummantelung 9 der Anschlagbolzen 7 verhindert eine Beschädigung der Transportgegenstände 10 und 11. Das gezeigte Raster lässt es zu, Gegenstände mit unterschiedlichen Abmessungen auf der Ladefläche festzulegen.

Das Bezugszeichen 15 weist auf ein mit der Platte 1 verbundenes Vorratsbehältnis für Anschlagbolzen 7 hin.

Bei dem Ausführungsbeispiel von 3 sind Anschlagelemente 7a mit der Platte 1a um eine Achse 12 schwenkbeweglich verbunden, wobei eine Anschlagnase 13 die Schwenkbewegung begrenzt.

Soweit die auf der Platte 1a in einer Rasteranordnung vorgesehenen Anschlagelemente 7a als solche nicht benötigt werden, bleiben sie gemäß Element 7a' jeweils in eine Langlochöffnung 6a eingeschwenkt.


Anspruch[de]
  1. Auflageboden für eine Ladefläche (2), gekennzeichnet durch eine auf die Ladefläche (2) aufzulegende Platte (1), von der Anschlagelemente (7) nach oben vorstehen, welche auf der Platte (1) abgestelltes Transportgut (10, 11) gegen Verschiebung auf der Ladefläche (2) sichern.
  2. Auflageboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladefläche (2) durch den Boden eines Seitenwände (3, 4) aufweisenden Transportraums (14) gebildet und der Auflageboden als Einlegeboden mit einer zu dem Boden (2) des Transportraums (14) deckungsgleichen Platte (1) ausgebildet ist.
  3. Auflageboden nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich zur Anpassung an unterschiedliche Transportgutabmessungen und – anordnungen Anschlagelemente (7) auf der Platte (1) in unterschiedlichen Positionen anordnen lassen.
  4. Auflageboden nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Platte (1) Einrichtungen (6) zur Bildung von Anschlägen in einer Rasteranordnung vorgesehen sind.
  5. Auflageboden nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Platte (1, 1a) lösbar (7) oder/und unlösbar (7a) verbundene Anschlagelemente (7, 7a) vorgesehen sind.
  6. Auflageboden nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Anschlagelemente in Löcher (6) in der Platte (1) einsteck- oder einschraubbare Anschlagbolzen (7) vorgesehen sind.
  7. Auflageboden nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagbolzen (7) eine Ummantelung (9) aus einem weichen Material aufweisen.
  8. Auflageboden nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Platte (1) ein Behältnis (15) für die Aufnahme von Anschlagelementen (7) vorgesehen ist.
  9. Auflageboden nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte auf ihrer der Ladefläche zugewandten Seite eine Profilierung oder/und haftende Oberfläche aufweist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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