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Sekundärhandschutz für Kreismesserhalter - Dokument DE202005001029U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005001029U1 04.05.2005
Titel Sekundärhandschutz für Kreismesserhalter
Anmelder Wilhelm Bilstein KG Spezialfabrik für Maschinenmesser und Kompressorventile, 51491 Overath, DE
DE-Aktenzeichen 202005001029
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 04.05.2005
Registration date 31.03.2005
Application date from patent application 22.01.2005
IPC-Hauptklasse B26D 7/22

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen beweglichen Sekundärhandschutz an einer festen, primären Schutzeinrichtung eines Kreismesserhalters für Längsschneidemaschinen. Der Kreismesserhalter besteht im wesentlichen aus einem an einem Messerbalken befestigbaren Grundkörper mit einem Stellantrieb für ein daran in einem Messerkopf gelagertes Kreismesser, das zwischen einer oberen Ruhe- und einer unteren Schneidposition hin- und her bewegbar gelagert ist. Hierbei ist das Kreismesser seitlich und oben von einem am Stellantrieb starr befestigten dosenförmigen Primärhandschutz umgeben, der in seinem dem Gegenwerkzeug zugewandten Bereich einen kreissegmentförmigen Ausschnitt aufweist mit einem diesen abdeckenden beweglichen Sekundärhandschutz, sodass in der oberen Ruheposition, bei der das Kreismesser als Oberwerkzeug vom Unterwerkzeug abgehoben ist, die Kreismesserschneide vollständig abgedeckt ist und in der unteren Schneidposition nur der mit dem Unterwerkzeug in Eingriff stehende Teil der Kreismesserschneide freiliegt.

Im Scherenschnittsystem ist im Kreismesserhalter ein sogen. Obermesser als Oberwerkzeug und ein Nutmesser bzw. eine Nutmesserbüchse als Unterwerkzeug und im Quetschschnittsystem ein Quetschmesser als Oberwerkzeug und eine glasharte Welle als Unterwerkzeug definiert.

In der DE-PS 31 46 123 ist ein Kreismesserhalter beschrieben, der einen im wesentlichen aus einem Bauteil bestehenden, geschlossenen nur nach unten offenen Handschutz aufweist. Ein wesentlicher Nachteil besteht sowohl in Ruheposition als auch in Schneidposition darin, dass der Handschutz nach oben ausweicht und die Messerschneide freigibt, sobald der Werker bei Einstellarbeiten gegen sie stösst.

Nach dem weiteren Stand der Technik sind daher mehrere Lösungen für einen demgegenüber zwangsläufig geschlossenen Handschutz bekannt. Sowohl in der DE-PS 37 12 078, als auch in der DE-PS 38 41 576, als auch in der G 90 12 926.1 ist einem kreissegmentförmigen Ausschnitt an einem festen Primärhandschutz ein diesem angepasstes Segment oder Segmente als Sekundärhandschutz zugeordnet, wobei dieser durch diverse Antriebe und Vorrichtungen weggeschwenkt, -gedreht, -geklappt, oder -geschoben wird. Nur in der Ruheposition ist hierbei in allen Fällen ein sicherer Schutz vor der Kreismesserschneide gewährleistet. In der unteren Schneidposition liegt diese jedoch im Bereich des Ausschnittes mehr oder weniger frei.

In der DE-GM 90 13 761 ist ein Sekundärhandschutz beschrieben, wobei dieser als ein in einer zum Kreismesser parallelen Ebene angeordnetes mit dem Grundkörper des Kreismesserhalters fest verbundenes plattenartiges oder teilweise plattenartiges Element ausgebildet ist, das die Messerschneide in Richtung Gegenwerkzeug überragt und an der Unterkante zusätzlich abgewinkelt und hier eine Öffnung für den Durchtritt der Kreismesserschneide aufweisen kann und/oder abklappbar bzw. abschwenkbar ist. Der Sekundärhandschutz ist jedoch in Richtung Unterwerkzeug fixiert, sodass sich das Kreismesser und der Primärhandschutz an diesem vorbei in die untere Schneidposition bewegt. Auch hierbei liegt die Kreismesserschneide mehr oder weniger frei.

Die vorbenannten Konstruktionen mit zwangsläufig geschlossenem Sekundärhandschutz lösen alle nur die obere Schutzfunktion in Ruheposition des Kreismessers. In Schneidposition dagegen liegt die Kreismesserschneide in einem relativ grossen Bereich frei, sodass zum einen z.B. im Scherenschnittsystem, wenn das Kreismesser auch axial gegen die Schneide des Untermessers eingestellt wird, eine Verletzungsgefahr besteht und zum anderen grundsätzlich an der Einzugsstelle zwischen Ober- und Unterwerkzeug kein Sicherheitsabstand eingehalten wird, insbesondere kein konstanter Sicherheitsabstand bei im Durchmesser nachgeschliffenen Kreismessern.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Sekundärhandschutz zu schaffen, der einen vollständigen Schutz vor Verletzungen bietet und zwar sowohl in oberer Ruheposition als Schutz vor der Kreismesserschneide für allgemeine Einstellarbeiten insbesondere mit ausreichendem Raum zur Einführung einer neuen Materialbahn, als auch in unterer Schneidposition zum einen zur Sicherung der Einzugsstelle zwischen Ober- und Unterwerkzeug durch Einhalten eines konstanten Sicherheitsabstandes auch bei im Durchmesser nachgeschliffenen Kreismessern, zum anderen z.B. im Scherenschnittsystem, wenn das Kreismesser axial gegen die Schneide des Untermesser eingestellt wird. Der konstante Sicherheitsabstand soll darüberhinaus einstellbar sein, wenn z.B. in der Dicke unterschiedliche Materialbahnen geschnitten werden. Eine weitere Aufgabe besteht darin, dass die Konstruktion einfach im Aufbau und leicht nachrüstbar ist.

Die Lösung dieser Aufgaben wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Sekundärhandschutz als im wesentlichen einteiliges Bauteil am Stellantrieb bevorzugt am Primärhandschutz in Richtung Unterwerkzeug verschiebbar befestigt ist und über eine vorgespannte Antriebsfeder, die sich am Grundkörper oder bevorzugt am Stellantrieb abstützt, permanent in Richtung Unterwerkzeug gedrückt wird, wobei er in seiner oberen Schutzposition durch den Stellantrieb gehalten wird und mit diesem durch die Antriebsfeder gleichzeitig in seine untere Schutzposition bis zu einem einstellbaren Festanschlag am Grundkörper verschoben wird und hier seine untere Schutzposition mit konstantem Sicherheitsabstand zum Gegenwerkzeug erreicht, wonach sich der Stellantrieb mit Kreismesser weiter in die untere Schneidposition bewegt und das Kreismesser durch einen Schlitz im unteren Teil des Sekundärhandschutzes hindurchtritt und so in seine endgültige Schneidposition gelangt. Als „Stellantrieb" sind hierbei die daran starr befestigten Bauteile gemeint wie Führungsstange oder -stangen, Traverse, Messerkopf und Primärhandschutz. Der Sekundärhandschutz besteht im wesentlichen aus einem einteiligen lasergeschnitten oder gestanzten Blech, das den kreissegmentförmigen Ausschnitt des Primärhandschutzes vollständig überdeckt, nach unten hin abgewinkelt und hier mit einem Schlitz für den Messerdurchtritt versehen und nach oben für den Tiefenanschlag abgewinkelt ist.

Bei der hier beschrieben Lösung wird der weitere Vorteil erreicht, dass die entstehende Quetschstelle zwischen Schutzhaube und Unterwerkzeug abgefedert ist.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 die Seitenansicht eines einsäulig geführten pneumatischen Scherenschnittmesserhalters mit Kreismesser in Ruheposition und Sekundärhandschutz in oberer Schutzposition,

2 den Messerhalter von 1 in Vorderansicht,

3 den Messerhalter von 2 mit Kreismesser in Schneidposition und Sekundärhandschutz in unterer Schutzposition,

4 einen Ausschnitt von 1 mit einer anderen Antriebsvariante für den Sekundärhandschutz,

5 die perspektivische Ansicht eines doppelsäulig geführten pneumatischen Scherenschnittmesserhalter messerseitig von vorne mit Kreismesser in Ruheposition und Sekundärhandschutz in oberer Schutzposition,

6 den Messerhalter von 5 in perspektivischer Ansicht traversenseitig von vorne mit Kreismesser in Ruheposition und Sekundärhandschutz in oberer Schutzposition,

7 den Messerhalter von 5 mit Kreismesser in Schneidposition und Sekundärhandschutz in unterer Schutzposition.

8 den Sekundärhandschutz als einteiliges Bauteil in perspektivischer Darstellung.

In 1 ist ein pneumatischer Scherenschnittmesserhalter mit einem einsäulig geführten Stellantrieb in der Seitenansicht dargestellt, wie er gattungsgemäss in den vorgenannten Schriften mit zwangsläufig geschlossenem Handschutz beschrieben wird.

Der Stellantrieb, der im Grundkörper 1 geführt und angetrieben wird, ist nicht im einzelnen sondern nur durch seine Führungssäule 2 dargestellt und befindet sich in seiner oberen Endlage, d.h in Ruheposition. An der Führungssäule 2 ist der Messerkopf 5 mit daran gelagertem Kreismesser 4 sowie der Primärhandschutz 3 befestigt.

Am Grundkörper 1 des Kreismesserhalters ist ein Tiefenanschlag 7 mit feststehendem Teil 7a und Einstellschraube 7b befestigt und einem einstellbaren Teil 7c mit Schlitz 7d und gewinkeltem Anschlag 7e.

Der Sekundärhandschutz 6 befindet sich in oberer Schutzposition und wird in seinen Führungsschlitzen 9.1/2 am Primärhandschutz 3 über Führungsstifte mit Kopf 10.1/2 sowie 11.1/2 geführt und gehalten. Der Sekundärhandschutz 6 besteht im wesentlichen aus einem einteiligen, lasergeschnittenen oder gestanzten Blechteil mit einem den kreissegmentförmigen Ausschnitt des dosenförmigen Primärhandschutzes 3 abdeckenden Teil und einer unteren Abwinklung 12 zum Kreismesser hin mit einem Durchtrittsschlitz 13 für das Kreismesser 4, sowie zwei den Messerkopf 5 und Primärhandschutzbefestigungsteil 3a umgreifenden Seitenarmen für die Führungsschlitze 9.1/2, die nach oben geschlossen sind mit Abwinklung für den Anschlag 7e der Tiefeneinstellung 7. Zwischen Messerkopf 5 und Primärhandschutzteil 3a ist gegen die Abstützabwinklung 6b des Sekundärhandschutzes 6 eine vorgespannte Antriebsfeder 8 als Druckfeder angebracht, die den Sekundärhandschutz 6 permament nach unten drückt. In der oberen Schutzposition wird der Sekundärhandschutz 6 durch die Mitnehmer- und Führungsstifte 10.1/2, am Primärhandschutz 3 gehalten.

In 2 ist der Messerhalter aus 1 in Vorderansicht dargestellt und zeigt ebenfalls die Führungssäule 2 des Stellantriebes mit Messerkopf 5 und daran gelagertem Kreismesser 4 sowie Primärhandschutz 3 mit befestigungsteil 3a in Ruheposition und den Sekundärhandschutz 6 in oberer Schutzposition.

Am Grundkörper 1 des Kreismesserhalters ist der Tiefenanschlag 7 mit feststehendem Teil 7a und Einstellschraube 7b befestigt sowie einem einstellbaren Teil 7c mit hier nicht sichtbarem Schlitz und gewinkeltem Anschlag 7e. Der Sekundärhandschutz 6 wird in seinen hier nicht sichtbaren Führungsschlitzen am Primärhandschutz 3 über obere Mitnehmer- und Führungsstifte mit Kopf 10 sowie untere Führungsstifte 11 geführt und gehalten. Der Sekundärhandschutz 6 deckt den Ausschnitt des Primärhandschutzes 3 nach unten ab und schützt die Kreismesserschneide 4 durch die untere Abwinklung 13 mit seinem Durchtrittsschlitz 13 für das Kreismesser. Nach oben ist der Sekundärhandschutz 6 ebenfalls mit einer Abwinklung 6a für den Anschlag 7e versehen. Zwischen Messerkopf 5 und Primärhandschutzteil 3a ist gegen die Abstützabwinklung 6b des Sekundärhandschutzes 6 die vorgespannte Antriebsfeder 8 als Druckfeder angebracht.

In 3 ist der Messerhalter gemäss 2 dargestellt, nur mit dem Unterschied, dass die Führungssäule 2 des Stellantriebes mit Messerkopf 5 und daran gelagertem Kreismesser 4 sowie Primärhandschutz 3 sich in der unteren Schneidposition befinden und der Sekundärhandschutz 6 in unterer Schutzposition. Das Kreismesser ist mit seiner Schneide 4 durch den Schlitz 9 hindurchgetreten, um mit dem nicht dargestellten Gegenmesser zusammen zu wirken.

In 4 ist ein Ausschnitt von 1 dargestellt mit einer Antriebsvariante für den Sekundärhandschutz 1 in Form von vorgespannten Zugfedern 2.1 /2, die zwischen Sekundärhandschutz 1 und Primärhandschutz 3 angebracht sind.

In 5 ist ein pneumatischer Scherenschnittmesserhalter mit einem doppelsäulig geführten Stellantrieb messerseitig in perspektivischer Ansicht von vorne-oben dargestellt, wie er gattungsgemäss in der EP 0 925 159 im einzelnen beschrieben wird.

Das Kreismesser befindet sich in Ruheposition und der Sekundärhandschutz in oberer Schutzposition.

Am Grundkörper 1 ist ein Teil des Stellantriebes zu sehen und zwar die beiden Führungssäulen 2.1/2 mit daran befestigter Traverse 3. Im Gegensatz zu dein vorgenannten Ausführungsbeispiel eines einsäuligen Messerhalters ist hierbei der Messerkopf über die Traverse 3 mit den beiden Führungssäulen 2 verbunden. Dadurch ergibt sich ein Zwischenraum zwischen Traverse 3 und Primärhandschutz 6, in dem der Sekundärhandschutz 8 am Primärhandschutz 6 geführt wird. Ansonsten entsprechen die weiteren Bauteile im wesentlichen den vorgenannten und im einzelnen beschriebenen und zwar: Tiefenanschlag 4 (hier jedoch ohne Tiefeneinstellung) am Grundkörper 1, Messerkopf 5, Kreismesser 7 und Abwinklung 10 mit Durchtrittsschlitz 9.

In 6 ist der Messerhalter von 5 traversenseitig in perspektivischer Ansicht von unten-hinten dargestellt.

Der Stellantrieb mit seiner Traverse und hier nicht sichtbarem Kreismesser befindet sich wieder in oberer Ruheposition und der Sekundärhandschutz in oberer Schutzposition.

Ansonsten entsprechen die wesentlichen weiteren Bauteile wieder den vorgenannten und im einzelnen beschriebenen und zwar: Grundkörper 1, Traverse 2 am Stellantrieb, Messerkopf 3, Primärhandschutz 4, Sekundärhandschutz 5 mit Führungsschlitzen 6.1/2, ein oberer Mitnehmer- und Führungsstift 7, untere Führungsstifte 8.1/2 und Antriebsfeder 9.

In 7 ist der Messerhalter von 5 in gleicher Ansicht dargestellt nur mit dem Unterschied, dass sich der Stellantrieb mit Kreismesser 1 jetzt in Schneidposition und der Sekundärhandschutz 2 in unterer Schutzposition befindet, wobei das Kreismesser 1 mit seiner Schneide 3 durch den Schlitz 4 hindurchgetreten ist.

In 8 ist der Sekundärhandschutz zur Verdeutlichung als Einzelteil perspektivisch dargestellt. Zu sehen sind: untere Abwinklung 1 mit Durchtrittsschlitz 2, untere Abdeckung 3 für den Ausschnitt des Primärhandschutzes, zwei Seitenarme 4.1/2 mit Führungsschlitzen 5.1/2, obere Abwinklung 5 für den Tiefenanschlag, Stützabwinklung 6 für eine Druckfeder.

Der Funktionsablauf mit Kinematik von Stellantrieb und Sekundärhandschutz stellt sich generell wie folgt dar und bezieht sich auf den Ablauf von 5 nach 7:

Sobald sich der Stellantrieb mit Messerkopf und daran gelagertem Kreismesser in Richtung auf das Unterwerkzeug zubewegt, wird der Sekundärhandschutz durch die Antriebsfeder gleichzeitig bis zum Festanschlag am Grundkörper mitbewegt. Damit hat der Sekundärhandschutz seine untere Schutzposition erreicht. Danach bewegt sich der Stellantrieb weiter bis das Kreismesser nach Durchtritt durch den Schlitz des Sekundärhandschutzes seine Schneidposition erreicht hat. Es ist leicht ersichtlich, dass sich das nachgeschliffene Kreismesser mit kleinerem Durchmesser über den Stellantrieb nur ein wenig weiter bewegt, um mit dem Unterwekzeug in Kontakt zu treten, während der Sekundärhandschutz in seiner Stellung verharrt.

In umgekehrter Folge von Schneid- in Ruheposition tritt das Kreismesser zuerst in die Primärschutzhaube zurück, sobald sich der Stellantrieb in die Ruheposition bewegt. Erst dann wird der Sekundärhandschutz von den oberen Mitnehmerstiften am Primärhandschutz gegen die Federkraft der Antriebsfedern gleichzeitig in die obere Schutzposition geschoben.

Ohne das Grundprinzip der Erfindung zu ändern, sind weitere Modifikationen einzelner Bauteile bzw. -gruppen möglich, wie z.B.:

Der Primärhandschutz kann auch nach unten hinten mit geradem Auslauf versehen sein, sodass der kreissegmentförmige Ausschnitt eine Formänderung erfährt, wobei der Sekundärhandschutz dieser angepasst ist.

Der dem Gegenwerkzeug zugewandte abgewinkelte Teil des Sekundärhandschutzes kann gerade, konkav oder konvex ausgeführt sein, mit oder ohne seitliche Abrundungen, mit oder ohne zusätzliche seitliche Abwinklungen zum Primärhandschutz hin.

Die Führungselemente zwischen Primär- und Sekundärhandschutz können auch umgekehrt werden, indem die Schlitze am Primärhandschutz und die Mitnehmer- und Führungsstifte am Sekundärhandschutz angebracht sind. Ebenso sind andere Führungselemente möglich wie z.B. Nut und Feder.

Die vorgespannten Antriebsfedern können zwischen Sekundärhandschutz und „Stellantrieb" und/oder Grundkörper angebracht sein. Ebenso sind andere Federformen einsetzbar.

Ebenso ist die beschriebene Konstruktion einsetzbar, wenn der Kreismesserhalter mit Rasierklingen z.B. in einem Revolver am Messerkopf bestückt ist.

Das Konstuktionsprinzip ist weiterhin bei Stellantrieben mit pneumatischen, elektrischen oder anderen Antriebsarten in der gleichen Weise einsetzbar.


Anspruch[de]
  1. Sekundärhandschutz an einer festen, primären Schutzeinrichtung eines Kreismesserhalters für Längsschneidemaschinen, wobei der Kreismesserhalter im wesentlichen aus einem an einem Messerbalken befestigbaren Grundkörper besteht mit einem Stellantrieb für ein daran in einem Messerkopf gelagertes Kreismesser, das zwischen einer oberen Ruhe-und einer unteren Schneidposition hin- und her bewegbar gelagert ist und das Kreismesser seitlich und oben von einem am Stellantrieb starr befestigten dosenförmigen Primärhandschutz umgeben ist, der in seinem dem Gegenwerkzeug zugewandten Bereich einen kreissegmentförmigen Ausschnitt aufweist mit einem diesen abdeckenden beweglichen Sekundärhandschutz, sodass in der oberen Ruheposition, bei der das Kreismesser als Oberwerkzeug vom Unterwerkzeug abgehoben ist, die Kreismesserschneide vollständig abgedeckt ist und in der unteren Schneidposition der mit dem Unterwerkzeug in Eingriff stehende Teil der Kreismesserschneide freiliegt dadurch gekennzeichnet, dass der Sekundärhandschutz am Stellantrieb bevorzugt am primären Handschutz in Richtung Unterwerkzeug verschiebbar befestigt ist und über eine vorgespannte Antriebsfeder permanent in Richtung Unterwerkzeug gedrückt wird, wobei er in seiner oberen Schutzposition durch den Stellantrieb gehalten wird und mit diesem durch die Antriebsfeder gleichzeitig in seine untere Schutzposition bis zu einem Festanschlag am Grundkörper verschoben wird und hier seine untere Schutzposition mit konstantem Sicherheitsabstand zum Gegenwerkzeug erreicht, wonach sich der Stellantrieb mit Kreismesser weiter in die untere Schneidposition bewegt und das Kreismesser durch einen Schlitz im unteren Teil des sekundären Handschutzes hindurchtritt und so in seine endgültige Schneidposition gelangt.
  2. Sekundärhandschutz nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass dieser im wesentlichen aus einem einteiligen lasergeschnittenem oder gestanzten Blechteil besteht, das den kreissegmentförmigen Ausschnitt des Primärhandschutzes vollständig überdeckt und nach unten hin abgewinkelt und hier mit einem Schlitz versehen ist.
  3. Sekundärhandschutz nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass sich die Antriebsfeder am Stellantrieb respektive Primärhandschutz abstützt.
  4. Sekundärhandschutz nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass die vorgespannte Antriebsfeder als Druckfeder ausgebildet ist.
  5. Sekundärhandschutz nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass die vorgespannte Antriebsfeder als Zugfeder ausgebildet ist.
  6. Sekundärhandschutz nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Festanschlag einstellbar ist.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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