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Variable Treppe - Dokument DE202005001700U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005001700U1 04.05.2005
Titel Variable Treppe
Anmelder Schöck Bauteile GmbH, 76534 Baden-Baden, DE
Vertreter Lemcke, Brommer & Partner, Patentanwälte, 76133 Karlsruhe
DE-Aktenzeichen 202005001700
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 04.05.2005
Registration date 31.03.2005
Application date from patent application 02.02.2005
IPC-Hauptklasse E04F 11/04

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine variable Treppe insbesondere für Arbeits- und Montagebühnen, Gerüste, Bau- und Wohncontainer und dergleichen, wobei die Treppe hinsichtlich ihrer Höhe und Neigung veränderbar ist und an einem Treppenauflager der Bühne, des Gerüsts, des Containers und dergleichen festlegbar ist und eine Vielzahl von parallel zueinander angeordneten, sich in horizontaler Ebene erstreckende Treppenstufen und beidseits der Treppenstufen seitlich angeordnete, sich senkrecht dazu in vertikaler Ebene erstreckende Treppenwangen aufweist, wobei die Treppenwangen zweigeteilt ausgebildet sind und aus jeweils einem oberen und einem unteren Wangenholm besteht, und wobei jeweils der obere und untere Wangenholm einer Treppenwange parallel zueinander in abstandsveränderbarer Weise angeordnet sind.

Derartige variable Treppen werden beispielsweise in Fabrikhallen benötigt, um Arbeits- und Montagebühnen begehen zu können und um hierbei Höhendifferenzen zu überbrücken und beispielsweise vom Hallenboden auf das Niveau einer Arbeitsmaschine zu gelangen, das beispielsweise zwei bis manchmal sogar 10 m über dem Hallenboden positioniert sein kann. Lange Zeit hat man diese Treppen auf Maß angefertigt und montiert; wurde dann in der Montagehalle etwas verändert, indem beispielsweise eine andere Arbeitsmaschine eingesetzt werden musste, so musste hier auch gleichzeitig die Treppe abgebaut und weggeworfen werden, sofern bei der neuen Arbeitsmaschine nicht zufälligerweise exakt dieselbe Treppe verwendet werden konnte.

Da dieses Wegwerfen von an sich verschleißfreien Treppen natürlich zu unnötigen Kosten führt, wurde in jüngerer Zeit dazu übergegangen, variable Treppen der eingangs genannten Art einzusetzen, die hinsichtlich ihrer Neigung und Höhe verstellbar sind, indem zwei Wangenholme und die zugehörigen Treppenstufen ein Parallelogrammgestänge untereinander bilden, mit dem es möglich ist, die Treppenstufen immer in waagrechter Position zu halten und aber durch ein Verschwenken der Wangenholme die Gesamthöhe der Treppe und damit auch die Neigung der Treppe anzupassen.

Die Treppenstufen sind bei diesen bekannten variablen Treppen über Schraubverbindungen an den Wangenholmen festgelegt, die – bei vorherigem Lösen der Schraubverbindung – ein Verstellen der Treppe ermöglichen. Darüber hinaus ist am oberen Ende der Treppenwangen ein Flansch an die beiden Wangenholme einer Treppenwange angeschraubt, der über eine weitere Schraubverbindung an einem Auflager der jeweiligen Bühne, des Gerüsts, des Containers und dergleichen festgelegt werden kann.

Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine variable Treppe der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, die hinsichtlich ihrer Gebrauchseigenschaften noch weiter verbessert ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Treppe über eine lösbare Steckverbindung an dem Treppenauflager festlegbar ist. Die Steckverbindung, die vorteilhafterweise durch eine an den beiden unteren Wangenholmen angeordnete und mit dem Treppenauflager zusammenwirkende Aufhängevorrichtung gebildet ist (wobei auch jede Treppenwange eine separate Aufhängevorrichtung aufweisen kann), sorgt ganz einfach dafür, dass die variable Treppe auf das obere Treppenauflager aufgehängt werden kann und dann automatisch der Höhenausgleich bzw. die Neigungsveränderung dadurch hergestellt wird, dass die Treppe mit ihrem unteren Ende auf ein unteres Auflager einer unteren Bühne, eines unteren Gerüsts etc. aufgestellt werden kann. Wird diese Aufhängevorrichtung noch mit einer Sicherungsvorrichtung kombiniert, so befindet sich diese in einfacher Weise montierte variable Treppe in einer festen sicheren Arbeitsposition und kann erst nach Lösen der Sicherungsvorrichtung wieder entfernt und abgebaut werden.

Besonders zweckmäßig ist es hierbei, wenn die unteren Wangenholme einerseits und die oberen Wangenholme andererseits über horizontale Lagerstangen miteinander verbunden sind und die Treppenstufen auf jeweils eine untere Lagerstange und eine obere Lagerstange aufgelagert sind. Zwar bilden auch hier wieder die Treppenstufen zusammen mit den Wangenholmen das vorteilhafte Parallelogrammgestänge, jedoch können die Treppenstufen hierdurch – insbesondere wenn sie in lösbarer Weise jeweils über Steckmontage an den Lagerstangen festgelegt sind – in ganz einfacher Weise montiert und demontiert werden, so dass die Variabilität sowie die Montage und die Demontage der variablen Treppe noch einmal verbessert wird.

Hierbei kann die variable Treppe ganz schnell dadurch demontiert werden, dass die Treppenstufen von den Lagerstangen gelöst werden, wodurch man zwei leiterartige Treppenhälften erhält, nämlich eine untere Treppenhälfte bestehend aus den unteren Wangenholmen und den unteren Lagerstangen und eine obere Treppenhälfte, die aus den oberen Wangenholmen und den oberen Lagerstangen besteht. Dadurch kann die Treppe schnell und mit wenig Aufwand hinsichtlich ihrer Position verändert werden, ohne dass hierfür ein Kran oder sonstige Hilfsmittel benötigt werden.

Um die Neigungsverstellbarkeit und die Höhenänderbarkeit zu erhalten, empfiehlt es sich, die Treppenstufen gegenüber den Treppenwangen drehbar zu lagern, indem entweder die Treppenstufen gegenüber den Lagerstangen oder die Lagerstangen gegenüber den Wangenholmen gelagert sind oder aber die Lagerstangen sowohl gegenüber den Treppenstufen als auch gegenüber den Wangenholmen drehbar gelagert sind.

Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn die Lagerstangen ebenfalls in lösbarer Weise über Steckmontage an den Wangenholmen festgelegt sind, so dass ein weiteres Zerlegen der leiterartigen unteren bzw. oberen Treppenhälften noch einmal erleichtert wird.

Um die Gebrauchseigenschaften der variablen Treppe weiter zu verbessern, kann die oberste Treppenstufe über das Auflager in Richtung der Bühne, des Gerüsts, des Containers und dergleichen vorstehen, um keine Stolperfallen oder sonstigen Gefahrenquellen in dem Übergangsbereich zwischen Bühne, Gerüst, Container etc. und oberster Treppenstufe zu erhalten.

Um die variable Treppe bei vorgegebener Neigung bzw. vorgegebener Höhe hinsichtlich Neigung bzw. Höhe anpassen zu können, empfiehlt es sich des Weiteren, dass die Treppenwangen an ihren unteren Enden eine Verstellvorrichtung zum Höhenausgleich aufweisen, wobei die Verstellvorrichtung beispielsweise aus einer Zahnleiste bestehen kann, über die die Treppe auf einem unteren Auflager einer unteren Bühne, Gerüsts, Containers etc. auflagerbar bzw. aufsteckbar ist.

Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung; hierbei zeigen

1 einen oberen und unteren Anschlussbereich einer erfindungsgemäßen variablen Treppe in Seitenansicht;

2 die isometrische Darstellung der erfindungsgemäßen Treppe;

3 eine Unteransicht einer Stufe für eine erfindungsgemäße variable Treppe; und

4 eine Seitenansicht dieser Stufe aus 3.

In 1 ist eine erfindungsgemäße variable Treppe 1 in Seitenansicht dargestellt. Die variable Treppe besteht insbesondere aus einem oberen Wangenholm 2, einem unteren Wangenholm 3, die zusammen eine Seitenwange 4 bilden, sowie aus waagerechten Treppenstufen 5, 6 und 7.

Der untere Wangenholm 3 weist an seinem oberen Ende eine Aufhängevorrichtung 8 in Form eines hakenartigen Steckbügels auf, der mit einem Auflager 9 eines Treppenpodestes 10 einer beispielhaften Montagebühne 11 zusammenwirkt. Mit Hilfe der Aufhängevorrichtung 8 ist die gesamte variable Treppe am Auflager 9 festlegbar, wobei das Auflager 9 quasi als Gelenkpunkt für die variable Treppe hinsichtlich der Neigungs- und Höheneinstellung dieser Treppe fungiert.

An den unteren Enden des oberen Wangenholms 2 bzw. des unteren Wangenholms 3 sind Verstellvorrichtungen 12, 13 vorgesehen, die aus Zahnleisten bestehen, über welche die Treppe auf unteren Auflagern 14, 15 eines unteren Treppenpodests 16 der Montagebühne 11 auflagerbar ist. Die Zahnleisten 12, 13 sind hierbei mit den Auflagern 14, 15 verrastbar, wobei diese Rastverbindung jedoch in einfacher Weise wieder lösbar ist, indem die Treppe im unteren Bereich etwas angehoben wird.

Durch die Pfeile A, B, C, D in 1 soll angedeutet werden, dass die Treppe als Parallelogrammgestänge ausgebildet ist, indem die beiden Wangenholme 2, 3 bei einem Verschieben in Richtung des Pfeiles D gegeneinander verschoben werden können entsprechend der Pfeile A, B, wodurch sich der Abstand der beiden Wangenholme entsprechend Pfeil C ändern lässt. Hierbei bilden die Treppenstufen 5, 6, 7 eine – sofern die Auflagerung an den unteren Auflagern 14, 15 in horizontaler Weise erfolgt – immer horizontal bleibende Teilkomponente dieses Parallelogrammgestänges, wobei die Verbindung der Treppenstufen mit den Wangenholmen insbesondere aus den 3 und 4 näher ersichtlich ist.

2 zeigt die variable Treppe aus 1 noch einmal in isometrischer Darstellung (diesmal allerdings mit vier Treppenstufen, das heißt mit einer zusätzlichen Treppenstufe 17). Hier kann man auch noch die rechte Treppenwange 18 mit oberem Wangenholm 19 und unterem Wangenholm 20 erkennen.

In den 3 und 4 sieht man schließlich, dass eine exemplarische Treppenstufe 6 auf ihrer Unterseite Steckglieder 21, 22 aufweist, mit welchen sie an einer unteren Lagerstange 23 durch eine Steck- bzw. Schnappverbindung festlegbar ist, wobei – wie aus 1 und 2 ersichtlich – die untere Lagerstange 23 die unteren Wangenholme 3 und 20 verbindet. An dem vorderen Ende weist die Treppenstufe 6 eine bogenförmige Umfalzung 6a auf, die eine obere Lagerstange 24 umgreift, welche wiederum die oberen Wangenholme 2 und 19 miteinander verbindet. Mittels der Umfalzung 6a und der Steckglieder 21, 22 ist die Treppenstufe 6 auf den Lagerstangen in lösbarer Weise festlegbar.

Im gezeigten Ausführungsbeispiel erfolgen alle Verbindungen der Lagerstangen, also sowohl mit den Steckgliedern 21, 22 als auch mit den unteren sowie oberen Wangenholmen in drehbarer und lösbarer Weise, was die Verstellbarkeit und die Demontierbarkeit der Treppe vereinfacht.

Zusammenfassend bietet die vorliegende Erfindung den Vorteil, eine einfache Montage, Demontage und Verstellbarkeit einer variablen Treppe zur Verfügung zu stellen, die die Einsatzmöglichkeiten einer solchen variablen Treppe weitaus verbessert.


Anspruch[de]
  1. Variable Treppe für Bühnen, Gerüste, Container und dergleichen, wobei die Treppe (1) hinsichtlich ihrer Höhe und Neigung veränderbar ist und an einem Treppenauflager (9) der Bühne (11), des Gerüsts, des Containers und dergleichen festlegbar ist und eine Vielzahl von parallel zueinander angeordneten, sich in horizontaler Ebene erstreckenden Treppenstufen (5, 6, 7, 17) und beidseits der Treppenstufen seitlich angeordnete, sich senkrecht dazu in vertikaler Ebene erstreckende Treppenwangen (4, 18) aufweist, wobei die Treppenwangen zweigeteilt ausgebildet sind und aus jeweils einem oberen und einem unteren Wangenholm (2, 3, 19, 20) bestehen, welche parallel zueinander in abstandsveränderbarer Weise angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppe (1) über eine lösbare Steckverbindung (8) an dem Treppenauflager (9) festlegbar ist.
  2. Variable Treppe nach zumindest Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckverbindung durch eine an den beiden unteren Wangenholmen (3, 20) angeordnete und mit dem Treppenauflager (9) zusammenwirkenden Aufhängevorrichtung (8) gebildet ist.
  3. Variable Treppe nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Wangenholme (3, 20) einerseits und die oberen Wangenholme (2, 19) andererseits über horizontale Lagerstangen (23) miteinander verbunden sind.
  4. Variable Treppe nach zumindest Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppenstufen (5, 6, 7, 17) auf jeweils einer die unteren Wangenholme (3, 20) miteinander verbindenden unteren Lagerstange (23) und einer die oberen Wangenholme (2, 19) verbindenden oberen Lagerstange (24) aufgelagert sind.
  5. Variable Treppe nach zumindest Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppenstufen (5, 6, 7, 17) in lösbarer Weise jeweils über Steckmontage an den unteren und oberen Lagerstangen (23, 24) festgelegt sind.
  6. Variable Treppe nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppenstufen (5, 6, 7, 17) gegenüber den Treppenwangen (4, 18) drehbar gelagert sind.
  7. Variable Treppe nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstangen (23, 24) in lösbarer Weise über Steckmontage an den Wangenholmen (2, 3, 19, 20) festgelegt sind.
  8. Variable Treppe nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die oberste Treppenstufe (5) über das Auflager (9) in Richtung der Bühne (11), des Gerüsts, des Containers und dergleichen vorsteht.
  9. Variable Treppe nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppenwangen (4, 18) an ihren unteren Enden eine Verstellvorrichtung (12, 13) zum Höhenausgleich aufweisen.
  10. Variable Treppe nach zumindest Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellvorrichtung aus einer an den Wangenholmen (2, 3, 19, 20) festgelegten Zahnleiste (12, 13) besteht, über die die Treppe (1) auf einem Auflager (14, 15) einer unteren Bühne (11), Gerüst, Container etc. auflagerbar ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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