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Dokumentenidentifikation DE102004033551A1 12.05.2005
Titel Anlage und Verfahren zum Zusammenklappen faltbarer Transportkisten
Anmelder Fiederling, Karl, 97070 Würzburg, DE
Erfinder Fiederling, Karl, 97070 Würzburg, DE
Vertreter Pöhner, W., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 97070 Würzburg
DE-Anmeldedatum 09.07.2004
DE-Aktenzeichen 102004033551
Offenlegungstag 12.05.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.05.2005
IPC-Hauptklasse B65B 43/26
IPC-Nebenklasse B65B 43/28   
Zusammenfassung Vorrichtung zum Zusammenklappen von faltbaren Transportkisten (Faltboxen), deren offene Oberseite nach unten gerichtet ist, mit einer Förderstrecke zur Beförderung der Faltboxen und Mitteln zum Öffnen der Faltboxen, wobei die Faltboxen jeweils bestehen aus einem Boden und vier mit dem Boden beweglich verbundenen, verriegelbaren oder einrastbaren, seitlichen Klappwänden, wobei die Stirnseiten der beiden sich gegenüberliegenden Klappwände, die zuerst verschwenkbar sind, im geöffneten Zustand der Faltbox, auf den Innenseiten der beiden verbleibenden und nachfolgend verschwenkbaren Klappwände anliegen, sowie aus Verriegelungen der Klappwände mit Riegelgriffen oder einrastbaren Elementen, wobei die Förderstrecke aus zwei oder mehr aufeinanderfolgenden Transportabschnitten besteht, die zuerst verschwenkbaren Klappwände beim Transport auf den Transportabschnitten und senkrecht zur Transportrichtung orientiert sind, ein Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe, die an der in Transportrichtung zeigenden Klappwand installiert sind, vorgesehen ist, mindestens ein weiteres Mittel zur Beendigung der Riegelgriffe, die an der entgegen der Transportrichtung zeigenden Klappwand installiert wird, vorgesehen ist, wobei dieses Mittel in Transportrichtung mit variierbarer Geschwindigkeit beweglich ist, die Betätigung der Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe in einer abgestimmten Zeitfolge auslösbar ist, mindestens einer der sich an die Transpsortabschnitte anschließenden Transportabschnitte ...

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft Vorrichtung zum Zusammenklappen von faltbaren Transportkisten (Faltboxen), deren offene Oberseite nach unten gerichtet ist, mit einer Förderstrecke zur Beförderung der Faltboxen und Mitteln zum Öffnen der Faltboxen, wobei die Faltboxen jeweils bestehen aus einem Boden und vier mit dem Boden beweglich verbundenen, verriegelbaren oder einrastbaren, seitlichen Klappwänden, wobei die Stirnseiten der beiden sich gegenüberliegenden Klappwände, die zuerst verschwenkbar sind, im geöffneten Zustand der Faltbox, auf den Innenseiten der beiden verbleibenden und nachfolgend verschwenkbaren Klappwände anliegen, sowie aus Verriegelungen der Klappwände mit Riegelgriffen oder einrastbaren Elementen.

Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Zusammenklappen faltbarer Transportkisten.

Aus dem Stand der Technik sind Vorrichtungen um Aufklappen von zusammengeklappten faltbaren Transportkisten (Faltboxen) bekannt, die in der Regel mit verschwenkbaren Greifarmen arbeiten. Dokument EP 1081049 A2 und das Gebrauchsmuster 29505346.1 beschreiben Vorrichtungen zum Aufrichten von Klappboxen unter Einsatz von Schwenkarmen, welche in das Innere der bodenseitig fixierten Transportkiste eingreifen und die seitlichen Wände aufrichten. Im Gegensatz zu den beiden aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen kommt die erfindungsgemäße Vorrichtung vor dem Rücktransport der Kisten zum Benutzer zum Einsatz. Zur Einsparung von Transportkosten werden die Transportkisten auf ein raumsparendes Format zusammengeklappt.

Faltbare Transportkisten werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Während früher Holzkisten, die nur einmal verwendet wurden, zum Einsatz kamen, ist der Einsatz der faltbaren und wiederholt einsetzbaren Transportkisten aus Plastik im Interesse der Nachhaltigkeit. Der mehrfache Einsatz erfordert jedoch das Waschen der Kisten vor der Wiederverwendung. Das gilt insbesondere, wenn das Transportgut Obst oder mit Ackerboden behaftetes Gemüse ist. Um eine vollständige Entfernung des Schmutzes sicherzustellen, werden die Faltboxen im geöffneten Zustand gereinigt, wobei die offene Oberseite der Transportkisten nach unten gerichtet ist, sodass Schmutz und Spülwasser vollständig ablaufen. Zum Einsatz kommen, Spülmaschinen, die eine fortlaufende Durchführung des Spülgutes während des Spülvorgangs erlauben.

Eine Vorrichtung zum Zusammenklappen der gereinigten und auf dem Kopf stehenden Faltboxen ist nicht bekannt. Nachteiligerweise erfordert das Zusammenklappen der Transportkisten bislang den Einsatz manueller Arbeitskräfte, wobei aufgrund der körperlichen Anstrengung und der Monotonie dieser Arbeit, nur schwer Arbeitskräfte dafür zu finden sind.

Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Konstruktion einer Vorrichtung zum Zusammenklappen faltbarer Transportkisten, die mit offener Oberseite nach unten gerichtet auf einer Förderstrecke angedient werden. Dabei soll das Entriegeln der zuerst verschwenkbaren Klappwände möglichst schnell und für die Faltbox möglichst schonend erfolgen.

Wenn im Rahmen dieser Erfindung vom Entriegeln der Faltboxen die Rede ist, so ist damit zum einen das Öffnen der mit mechanischen Riegeln gesicherten Klappwände gemeint, zum anderen aber auch das Öffnen der nur durch einrastbare Elemente gesicherten Seitenwände. Die erfindungsgemäße Vorrichtung und das damit durchführbare Verfahren ist nicht auf Faltboxen mit einem bestimmten Riegelmechanismus oder Einrastmechanismus festgelegt.

Die Aufgabe wird gelöst durch die Konstruktion einer Vorrichtung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass

  • – die Förderstrecke aus zwei oder mehr aufeinanderfolgenden Transportabschnitten (1a, 1b, und 2a, 2b, und 3 besteht)
  • – die zuerst verschwenkbaren Klappwände (11a, 11b) beim Transport auf den Transportabschnitten (1a, 1b, und 2a, 2b und 3) senkrecht zur Transportrichtung orientiert sind,
  • – ein Mittel (4a) zur Bedienung der Riegelgriffe (14a, 14b), die an der in Transportrichtung zeigenden Klappwand (11a) installiert sind, vorgesehen ist,
  • – mindestens ein weiteres Mittel (4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (14c, 14d), die an der entgegen der Transportrichtung zeigenden Klappwand (11b) installiert sind, vorgesehen ist, wobei dieses Mittel (4b) in Transportrichtung mit variierbarer Geschwindigkeit beweglich ist,
  • – die Betätigung der Mittel (4a, 4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (4a, 4b) in einer abgestimmten Zeitfolge auslösbar ist,
  • – mindestens einer der sich an die Transportabschnitte (1a, 1b und 2a, 2b) anschließenden Transportabschnitte (3) Elemente (5a, 5b) zum Einklappen der nachfolgend verschwenkbaren Klappwände (12a, 12b) aufweist.

Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, dass bei einer umgekehrt stehenden Faltbox die zuerst verschwenkbaren Klappwände durch die Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe in den Klappwänden gleichzeitig oder zeitlich versetzt betätigt werden, wobei eines oder beide Mittel zur Betätigung der Riegelgriffe beweglich sind.

Der erste Transportabschnitt der Vorrichtung besteht aus jeweils zwei parallel verlaufenden Spuren, die vorzugsweise mit endlos umlaufenden Bändern belegt sind. Dabei ist die Beabstandung und Breite der Spuren des ersten Transportabschnittes so bemessen, dass darauf nur die Oberseite der nachfolgend verschwenkbaren Klappwände zu liegen kommt.

Bei einem aus jeweils zwei parallel zueinander verlaufenden Spuren bestehenden Transportabschnitt ist natürlich denkbar, dass sich aufeinander folgende Transportabschnitte überlappen. Die Überlappung kann darin bestehen, dass die Beabstandung der parallel verlaufenden Spuren eines jeden Transportabschnitts unterschiedlich ist, sodass sie ineinander geführt werden können. Falls die aufeinander folgenden Transportabschnitte nicht ineinander geführt sind, schließen sie bündig aneinander an.

Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Transportabschnitte zumindest abschnittsweise aus endlos umlaufenden Fördermitteln bestehen, die von stirnseitigen Rollen fixiert werden. Die an den ersten Transportabschnitt anschließenden Transportabschnitte können alternativ auch aus einer Vielzahl paralleler Einzelrollen oder Einzelwalzen bestehen, die alle oder teilweise durch Maschinenkraft antreibbar sind.

Im Rahmen der Erfindung ist denkbar, dass die einzelnen Transportabschnitte mit unterschiedlicher Laufgeschwindigkeit bewegbar sind, wobei der zweite Transportabschnitt eine höhere Laufgeschwindigkeit aufweist als der erste Transportabschnitt.

Die Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe der zuerst verschwenkbaren Klappwände sind, falls nicht stationär, zwischen den parallel verlaufenden Spuren des ersten Transportabschnitts positioniert und auf ebenfalls endlos ablaufenden Bändern fixiert. Sie sind in einer zur Förderebene des ersten Transportabschnitts parallelen Ebene variabel positionierbar sind. Dabei ist auch die Höhe der Mittel zur Bedienung dieser Riegelgriffe relativ zum ersten Förderabschnitt variabel einstellbar. Auf diese Weise ist eine Anpassung der Transportvorrichtung an Faltboxen von unterschiedlichem Format möglich.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann sich in einer Weiterbildung dadurch auszeichnen, dass neben den Mitteln zur Bedienung der Riegelgriffe an der entgegen der Transportrichtung zeigenden Klappwand auch die Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe an der Innentransportrichtung zeigenden Klappwand mit varibler Geschwindigkeit bewegbar sind. Die Mittel zur Bedienung der an der in Transportrichtung zeigenden Klappwand installierten Riegelgriffe sind sowohl entgegen der Transportrichtung der Faltbox als auch in Transportrichtung der Faltbox bewegbar. Das Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe, die bei einer auf dem ersten Transportabschnitt stehenden Kiste an der in Transportrichtung zeigenden Klappwand installiert sind, können prinzipiell stationär sein oder mit variabler Geschwindigkeit in oder gegen die Transportrichtung bewegbar auf endlos umlaufenden Bändern positioniert sein. Sind die Mittel bewegbar, so läßt sich die Faltbox schonender öffnen, als wenn diese gegen ein stationäres Werkzeug aufläuft.

Falls sich das an der in Transportrichtung liegenden Klappwand angreifende Werkzeug bewegt, so sollte seine Bewegung etwas langsamer sein als die Transportgeschwindigkeit der Faltbox, damit ein leichter Anpressdruck entsteht, der das öffnen der Klappwand erleichtert. Die auf der gegenüberliegenden Seite angreifenden Werkzeuge sollten sich dagegen aus dem gleichen Grund etwas schneller bewegen als die Faltbox. Die Möglichkeit zur Steuerung der Geschwindigkeit, mit der sich die Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe bewegen, schließt natürlich ein, dass die Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe zeitgleich oder zeitlich versetzt ansteuerbar sind. Die Beabstandung der auf dem endlos umlaufenden Bändern befestigten Werkzeuge zur Bedienung der Regelgriffe entspricht mindestens der Breite einer Faltbox. Die Zahl der Werkzeuge auf dem Endlosband hängt somit von der Länge des Bandes und der Breite der Faltbox ab.

In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe durch einen Sensor angesteuert werden. Der Sensor hat die Aufgabe, die herannahende Faltbox zu erkennen. Bei Anliegen eines bestimmten Druckes oder bei Änderung des Luftstroms bzw. der Helligkeit liegen die Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe an den Riegelgriffen an und Entriegeln dieselben. Die Schnelligkeit mit der die jeweiligen Sensoren ansprechen müssen, hängt natürlich auch ab von der Geschwindigkeit, mit der die Mittel zum Entriegeln der Griffe auf die Faltbox zu bewegt werden. Die Ausgestaltung der Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe im Rahmen der Erfindung ist frei und schließt alle den Fachmann bekannten technischen Möglichkeiten ein. Im einfachsten Falle bestehen die Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe aus zwei in die Riegelgriffe eingreifenden Zylinderbolzen welche die Riegel quer zur Transportrichtung der Faltbox verschieben und sie dadurch öffnen. Die Vorderseite der Zylinderbolzen kann abgerundet sein, sodass das Eingreifen in die Riegelgriffe auch bei leichtem räumlichen Versatz der Riegelgriffe bezüglich der Faltbox möglich ist.

Dass die Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe einen Zug auf die unter Federspannung anliegenden Verriegelungen der Faltboxen ausüben und dies bei der Formgebung der zu den Riegelgriffen gehörenden Zylinderbolzen berücksichtigt wird.

In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass mindestens einer dem auf dem ersten Transportabschnitt folgenden Transportabschnitte ansteigt, sodass die bereits entriegelten zuerst verschwenkbaren Klappwände mit ihrer Außenseite auf der Oberseite des ansteigenden Transportabschnittes zu liegen kommen und dadurch vollständig umgeklappt werden. Dabei ist vorgesehen, dass die Umlaufgeschwindigkeit des ansteigenden Transportabschnittes variierbar ist. Vorteilhaft ist beispielsweise eine im Vergleich zum vorhergehenden Transportabschnitt geringere Umlaufgeschwindigkeit, sodass die nicht in Transportrichtung zeigende Klappwand durch den schneller laufenden ersten Transportabschnitt geschoben und dadurch vollständig umgeklappt wird. Falls die Vorrichtung einen ansteigenden Transportabschnitt aufweist, schließt sich an diesen ein stationäres Element an, auf dessen Oberseite die Außenseiten der zuerst verschwenkbaren Klappwände aufliegen. Dabei ist die Stärke und Breite dieses stationären Elementes so bemessen, dass die nachfolgend verschwenkbaren Klappwände in Richtung der Unterseite des stationären Elementes verschwenkbar sind. Die nachfolgend veschwenkbaren Klappwände werden in diesem Bereich der Vorrichtung durch Führungselemente gestützt und dadurch zunehmend zusammengeklappt.

Desweiteren kann sich die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch auszeichnen, dass zumindest einer der sich an den ersten Transportabschnitt anschließenden Transportabschnitte tiefer liegt als der erste Transportabschnitt und sich die Kiste beim Fallen auf diesen tiefer liegenden Transportabschnitt wendet, sodass die nach oben offene Oberseite der Faltbox nach oben gerichtet ist. Beim Fallen klappt die in dieser Stellung hinten liegende zuerst verschwenkbare Klappwand zuerst um. Die in dieser Stellung sich vorne befindende Klappwand kann durch ein Werkzeug oder ein Hindernis zum Umfallen veranlasst werden.

In einer Weiterbildung kann eine der Spuren des zweispurigen ersten Transportabschnitts zumindest abschnittsweise verlängert und verläuft zumindest abschnittsweise in paralleler Richtung oberhalb des zweiten Transportabschnitts. Durch die Abstützung der Faltbox auf nur einer Seite wird in der fallenden Faltbox eine Drehbewegung eingeleitet, die dazu führt, dass die Faltbox um 180° in einer zur Transportrichtung parallelen Richtung gedreht wird.

Es ist vorgesehen, dass oberhalb des zweiten Transportabschnitts ein oder mehrere Elemente vorgesehen sind, welche die Rotation der fallenden Faltbox unterstützen. Denkbar wäre z. B. die Anbringung eines Stabes, der die Fallbewegung beeinflusst oder die Anbringung von Elementen, welche die Fallbewegung der Kiste zumindest abschnittsweise begleiten.

In einer alternativen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist denkbar, dass die Faltbox auf einer Rutsche vom ersten Transportabschnitt zum tiefer gelegenen zweiten Transportabschnitt gelangt, wobei Stopper installiert sind, welche die Kiste in der Nähe des Auflagebereichs abstoppen, wobei der obere Teil der Faltbox mit dem den Schwerpunkt bestimmenden Boden aufgrund der Trägheit auf einer Kreisbahn, deren Mittelpunkt der Stopper ist, weiterbewegt und so in Kippbewegung der Faltbox einleitet. Die Faltbox kommt schließlich auf dem tiefer liegenden Transportabschnitt mit der Unterseite ihres Bodens zu liegen.

Im Rahmen der Erfindung ist vorgesehen, dass am zweiten oder dritten Transportabschnitt ein oder mehrere Elemente das vollständige Umklappen der bereits entriegelten in Transportrichtung zeigenden Klappwand der bereits gewendeten Faltbox sicher stellen. In der technisch einfachsten Ausführungsform kann es sich dabei um einen feststehenden auf die Klappwand zeigenden Arm handeln. Der Arm ist vorzugsweise abgerundet, um ein Einhaken in die Profilstruktur der Klappwände zu verhindern. Als Alternative ist ein entgegen der Transportrichtung rotierendes sternförmiges Rad denkbar. Das Rad ist so positioniert, dass dessen Arme mit der Oberkante oder der Seitenfläche der noch nicht vollständig umgeklappten Klappwand in Kontakt kommt. Das Auslösen der Elemente zum Umklappen der nachfolgend verschwenkbaren Klappwände kann durch einen Sensor auslösbar sein. Der Sensor kann dabei als Druck-, Luftstrom- oder optischer Sensor ausgebildet sein.

Die vorliegende Erfindung umfasst auch ein Verfahren zum Zusammenklappen von faltbaren Transportkisten (Faltboxen).

Das Verfahren beinhaltet, dass:

  • – auf dem ersten Transportabschnitt die Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe eine Faltbox mit vorgegebenen Anpressdruck anliegen,
  • – die zuerst verschwenkbaren Klappwände einer Faltbox durch die Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe entriegelt und in Schrägstellung gebracht werden,
  • – die Außenseiten der zuerst verschwenkbaren Klappwände auf einem ansteigenden Transportabschnitt zuliegen kommt,
  • – die nachfolgend verschwenkbaren Klappwände durch seitliche Führungselemente auf einem nach folgenden Transportabschnitt nach innen verschwenkt werden,
  • – die Faltbox vom Transportabschnitt auf eine flache Halterung abgeschoben wird, und
  • – die zusammengeklappte Transportkiste von der Halterung auf eine Transportpalette abgeschoben wird.

Die einzelnen Verfahrensschritte sind weitgehend selbsterklärend und sind zudem durch die Beschreibung der jeweiligen Vorrichtung bereits hinreichend beschrieben worden. Zur Erläuterung der beiden abhängigen Verfahrensansprüche wird noch einmal darauf hingewiesen, dass die Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe entweder zur gleichen Zeit aktiviert werden oder nach einer zeitlich vorgegebenen Reihenfolge, also nicht synchron, aktiviert werden. Der Erfinder hat erkannt, dass die gleichzeitige Aktivierung der Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe auf beiden Seiten vorteilhaft sein kann, wenn zugleich das auf der von der Transportrichtung abgewandten Seite der Faltbox angreifende Mittel schneller nachgeführt wird, als die Faltbox transportiert wird. Dadurch wird vorteilhafterweise erreicht, dass die Schrägstellung der entsprechenden Klappwand verstärkt wird und so das Aufliegen der Klappwand mit ihrer Außenseite auf dem ansteigenden zweiten Transportabschnitt sichergestellt ist.

Bei der verfahrensmäßigen Nutzung einer der alternativen Ausführungsformen der Vorrichtung wird nach dem Entriegeln der zuerst verschwenkbaren Klappwände die Faltbox beim Fallen oder Abgleiten auf dem tiefer liegenden zweiten Transportabschnitt gedreht. Während des Fallens auf einen tiefer liegenden sich anschließenden Transportabschnitt wird die Kiste zumindest soweit gewendet, dass sie auf dem tiefer liegenden Transportabschnitt vollends mit der Unterseite ihres Bodens zu liegen kommt. Die zuerst verschwenkbaren Klappwände fallen dabei aufgrund der Schwerkraft nach innen. Je nach Neigung der Kiste wird zuerst die vordere oder die hintere der beiden zuerst verschwenkbaren Klappwände umklappen. Falls durch die entsprechende Neigung des Transportbandes die bei einer mit der Unterseite des Bodens auf dem Transportband stehende Faltbox hintere Klappwand zuerst umklappt, kann die vordere dieser beiden zuerst umklappbaren Klappwände durch ein Werkzeug oder ein Hindernis zum Umklappen veranlasst werden. Denkbar ist natürlich auch, dass das Transportband zumindest abschnittsweise ansteigend geführt ist, so dass die sich vorne befindende Klappwand aufgrund der Schwerkraft in Richtung des Kistenbodens fällt.

Nachdem die zuerst verschwenkbaren Klappwände auf der Innenseite des Bodens anliegen werden die nachfolgend verschwenkbaren Klappwände ebenfalls nach innen geklappt.

Die Drehung kann auch eingeleitet werden durch das abrupte Abstoppen der abrutschenden Faltbox. Beim Aufprall der Faltbox auf den zweiten Transportabschnitt fallen die bereits entriegelten zuerst verschwenkbaren Klappwände automatisch nach innen. Nachdem Umklappen der nachfolgend verschwenkbaren Klappwände werden die zusammengeklappten Faltboxen auf einer Transportpalette oder einem ähnlich Transportmittel abgelegt.

Im Rahmen von Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, dass die beweglichen Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe zeitgleich oder zu unterschiedlichen Zeiten aktiviert werden. Dabei ist denkbar, dass zunächst die in Transportrichtung zeigende Klappwand der umgekehrt stehenden Faltbox entriegelt wird und nachfolgenden die gegenüberliegende Klappwand entriegelt wird. Natürlich ist auch eine umgekehrte Reihenfolge denkbar. Die seitlich versetzte Entriegelung der zuerst veschwenkbaren Klappwände bringt für die Faltboxen vorteilhafterweise eine geringer mechanische Belastung mit sich und schont die Faltboxen.

Im folgenden sollen weitere Einzelheiten und Merkmale die Erfindung anhand von Beispielen näher erläutert werden. Die abgebildeten Bespiele sollen die Erfindung jedoch nicht einschränken, sondern nur erläutern. Es zeige in schematischer Darstellung:

1a Seitenansicht der Transportabschnitte 1 und 2 mit ansteigendem Transportabschnitt 2

1b Seitenansicht der Transportabschnitte 1 und 2 mit tieferliegendem Transportabschnitt 2

2a Aufsicht der ersten drei Transportabschnitte mit ungewendeter Faltbox

2b Aufsicht der ersten zwei Transportabschnitte mit gewendeter Faltbox auf Transportabschnitt Abschnitt 2

3 Faltbox

In 1a sind die drei Transportabschnitte 1, 2 und 3 aus der seitlichen Ansicht gezeigt. Die ersten beiden Transportabschnitte umfassen neben den vorderseitigen Spuren 1a und 2a die nicht gezeigten Spuren 1b und 2b, da diese Abschnitte doppellspurig aufgebaut sind. Im Bereich zwischen dem ersten Transportabschnitt 1 und dem ansteigenden Transportabschnitt 2 ist eine Faltbox nach dem Entriegeln der beiden Klappwände 11a und 11b zu sehen. Die in Transportrichtung zeigende Klappwand 11a liegt bereits auf dem Transportabschnitt 2 auf. Zum Entriegeln der Klappwand 11a dient das Werkzeug 4a. Zum Entriegeln der Klappwand 11b dient das Werkzeug 4b. Von den beiden verbleibenden Klappwänden der Faltbox, die parallel zur Transportrichtung ausgerichtet sind, ist nur die vordere Klappwand 12a erkennbar. Die Klappwand 12a wird im Bereich des dritten Transportabschnitts 3 durch das Führungselement 5a, das zunächst von der Seite anliegt nach innen geklappt. Im Bereich der Fortsetzung 6 des dritten Transportabschnitts ist die Form des Führungselementes 5a so gestaltet, dass dieses die Klappwand 12a von unten her abstützt. Die Fortsetzung 6 besteht aus einem flachen Element, das so bemessen ist, dass das Einklappen der Klappwand 12a und der nicht gezeigten gegenüberliegenden Klappwand 12b nicht behindert wird. Von der Fortsetzung 6 aus werden die zusammengeklappten Faltboxen durch nachfolgende Faltboxen auf einen bereitstehenden Wagen oder eine Transportpalette abgeschoben.

1b zeigt den aus zwei parallel verlaufenden Spuren 1a,b bestehenden ersten Transportabschnitt. Zwischen den Spuren 1a und 1b des Transportabschnitts sind die endlos umlaufenden Bänder 5a und 5b positioniert. Auf dem umlaufenden Band von 5b ist das Mittel zur Öffnung der Riegelgriffe an der in Transportrichtung zeigenden Klappwand 11a installiert. Im gezeigten Beispiel wurde die Klappwand 11a durch das Werkzeug 4a geöffnet. Die von der Transportrichtung abgewandten Klappwand 11b der Faltbox 10 wird gerade durch das Werkzeug 4b geöffnet. Die Faltbox 10 liegt mit dem Boden 13 nach oben gerichtet auf dem ersten Transportabschnitt. Auf der zwischen Transportabschnitt 1 und Transportabschnitt 2 eingezeichneten Rutsche 15a ist eine Faltbox zusehen, die nach dem Abstoppen durch den Stopper 15b am Ende der Rutsche 15a in eine Kippbewegung überführt wird. Auf dem zweiten Transportabschnitt 2a ist die Faltbox 10 bereits auf dem Boden 13 liegend zusehen. Die zuerst verschwenkbare Klappwände 11a und 11b der Faltbox 10 sind in diesem Stadion bereits ganz oder zumindest teilweise auf die Oberseite des Bodens 13 geklappt.

2a ist die bereits unter 1 beschriebene Vorrichtung aus der Aufsicht zu sehen. Daraus wird deutlich, dass der erste Transportabschnitt aus den parallel verlaufenden Spuren 1a und 1b besteht. Der ansteigende zweite Transportabschnitt besteht aus den beiden Spuren 2a und 2b. Die genannten Transportabschnitte sind genauso wie der dritte Transportabschnitt 3 mit endlos umlaufenden Fördermitteln belegt. Die Aufsicht der Vorrichtung zeigt auch das zwischen den beiden Spuren 1a und 1b positionierte endlos umlaufende Band 8 zur Bewegung des Mittels 4b, das dem Öffnen der Riegelgriffe der rückseitigen Klappwand 11b dient.

Nach Entriegelung der zuerst verschwenkbaren Klappwände 11a und 11b kann das Einklappen dieser Klappwände durch einen ansteigenden Transportabschnitt 2 bewerkstelligt werden. Dabei kommen die Außenseiten der zuerst verschwenkbaren Klappwände 11a, 11b auf diesem ansteigenden Transportabschnitt 2 zu liegen. Die nachfolgend verschwenkbaren Klappwände werden durch außenseitige anliegende Führungselemente 5a, 5b umgeklappt und bis zur Ablage der Faltbox 10 auf einer Transportpalette in dieser Position gehalten.

2b zeigt die ersten beiden Transportabschnitte aus der Aufsicht. Der erste Transportabschnitt besteht aus den beiden parallel verlaufenden Abschnitte 1a und 1b, wobei die endlos umlaufenden Bänder 8a und 8b dazwischen positioniert sind. Auf den endlos umlaufenden Bänder 8a und 8b sind die Werkzeuge 4a, 4b zum Entriegeln der zuerst verschwenkbaren Klappwände 11a und 11b befestigt. Auf dem zweiten Transportabschnitt, der im gezeigten Beispiel ebenfalls aus zwei parallel verlaufenden Abschnitten 2a und 2b besteht, liegt die Faltbox 10 bereits mit der Unterseite ihres Bodens auf den Transportbändern. Die zuerst verschwankbaren Klappwände 11a und 11b sind bereits nach innen geklappt, sodass die Mittel zum Entregeln der Klappwände 14a bis 14b aus der Aufsicht zu erkennen sind.

In der unteren Bildhälfte ist auf dem ersten Transportabschnitt eine Faltbox 10 zusehen, die mit der offenen Seite nach unten auf dem ersten Transportabschnitt lagert und deren in Transportrichtung zeigende Klappwand 11a bereits entriegelt ist. Auf der gegenüberliegenden Seite setzt gerade das Werkzeug 4a zum Entriegeln der Klappwand 11b an.

Die Rotation der Faltbox 10 kann beispielsweise durch das abrupte Abstoppen der sich auf einer Rutsche 15a nach unten bewegenden Faltbox 10 bewerkstelligt werden. Alternativ kann die Rotation der Faltbox 10 um eine durch Transportrichtung parallele Achse auch durch einseitige Fortführung des Transportabschnitts 1 eingeleitet werden.

Die nachfolgend verschwenkbaren Klappwände 12a, 12b werden durch sich in senkrechte Richtung zur Transportrichtung bewegende Vorrichtungen umgeklappt nachdem die Faltbox 10 mit der Unterseite ihres Bodens 13 auf einem der nachfolgenden tiefer liegenden Transportabschnitte 2a, 2b zum Liegen kommt.

In 3 ist eine Faltbox 10 gezeigt, die durch die erfindungsgemäße Vorrichtung maschinell zusammengeklappt werden kann. Die Faltbox 10 besteht aus einer Bodenplatte 13, mit der die zuerst verschwenkbaren Klappwände 11a und 11b sowie die nachfolgend verschwenkbaren Klappwände 12a und 12b verbunden sind. Die in den zuerst verschwenkbaren Klappwänden 11a und 11b positionierten Riegel lassen sich durch Zug an den Riegelgriffen 14a bis 14d öffnen. Die Riegel greifen jeweils in die nachfolgend verschwenkbaren Klappwände 12a und 12b ein und stellen so im Eckbereich zwischen den Klappwänden eine Verzahnung her. Die Pfeile deuten die Verschwenkungsrichtung der Klappwände nach innen an. Die gestrichelt gezeichneten Pfeile, die von den Klappwänden 12a und 12b ausgehen, sollen zeigen, das diese beiden Klappwände verschwenkt werden, nachdem die Klappwände 11a und 11b bereits mit ihrer Innenseite auf der Bodenplatte 13 anliegen.

Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die beweglichen Mittel zur Bedienung der Regelgriffe zeitgleich synchron aktiviert werden. Denkbar ist natürlich auch, dass die beweglichen Mittel zur Bedienung der Regelgriffe zu unterschiedlichen Zeiten aktiviert werden. Zur Schonung der Faltbox ist es vorteilhaft, wenn ein Auflaufen der Faltbox auf das Mittel zur Bedienung der Regelgriffe an der in Transportrichtung zeigenden Klappwand verhindert wird.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Zusammenklappen von faltbaren Transportkisten (Faltboxen) (10), deren offene Oberseite nach unten gerichtet ist, mit

    – einer Förderstrecke zur Beförderung der Faltboxen (10) und

    – Mitteln (4a,4b) zum Öffnen der Faltboxen (10), wobei die Faltboxen (10) jeweils bestehen aus

    – einem Boden (13) und vier mit dem Boden (13) beweglich verbundenen, verriegelbaren oder einrastbaren, seitlichen Klappwänden (11a, 11b ,12a, 12b), wobei die Stirnseiten der beiden sich gegenüberliegenden Klappwände (11a, 11b), die zuerst verschwenkbar sind, im geöffneten Zustand der Faltbox (10), auf den Innenseiten der beiden verbleibenden und nachfolgend verschwenkbaren Klappwände (12a, 12b) anliegen, sowie aus

    – Verriegelungen der Klappwände mit Riegelgriffen (14a-14d) oder einrastbaren Elementen,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    – die Förderstrecke aus zwei oder mehr aufeinanderfolgenden Transportabschnitten (1a, 1b, und 2a, 2b, und 3) besteht

    – die zuerst verschwenkbaren Klappwände (11a, 11b) beim Transport auf den Transportabschnitten (1a, 1b, und 2a, 2b und 3) senkrecht zur Transportrichtung orientiert sind,

    – ein Mittel (4a) zur Bedienung der Riegelgriffe (14a, 14b), die an der in Transportrichtung zeigenden Klappwand (11a) installiert sind, vorgesehen ist,

    – mindestens ein weiteres Mittel (4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (14c, 14d), die an der entgegen der Transportrichtung zeigenden Klappwand (11b) installiert sind, vorgesehen ist, wobei dieses Mittel (4b) in Transportrichtung mit variierbarer Geschwindigkeit beweglich ist,

    – die Betätigung der Mittel (4a, 4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (4a, 4b) in einer abgestimmten Zeitfolge auslösbar ist,

    – mindestens einer der sich an die Transportabschnitte (1a, 1b und 2a, 2b) anschließenden Transportabschnitte (3) Elemente (5a, 5b) zum Einklappen der nachfolgend verschwenkbaren Klappwände (12a, 12b) aufweist.
  2. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen (10), nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten beiden Transportabschnitte (1a, 1b und 2a, 2b) der Vorrichtung jeweils aus zwei parallel verlaufenden Spuren bestehen und der nachfolgende Transportabschnitt (3) aus zwei parallel verlaufenden Spuren oder aus einer Spur besteht.
  3. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beabstandung und die Breite der Spuren (1a, 1b) des ersten Transportabschnitts so bemessen ist, dass darauf nur die Oberseite der nachfolgend verschwenkbaren Klappwände (12a, 12b) zuliegen kommt.
  4. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der erste Transportabschnitt (1a, 1b) und der zweite Transportabschnitt (2a, 2b) im Übergangsbereich überlappen oder aneinander anschließen.
  5. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beabstandung der parallel verlaufenden Spuren (2a, 2b) des zweiten Transportabschnitts so bemessen ist, das im Übergangsbereich der zweite Transportabschnitt (2a, 2b) zwischen den Spuren des ersten Transportabschnitts (1a, 1b) positionerbar ist.
  6. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spuren der Transportabschnitte (1a, 1b und 2a, 2b) aus endlos umlaufenden Fördermitteln bestehen, die von stirnseitigen Rollen (7) fixiert werden oder aus einer Vielzahl paralleler Einzelrollen/-walzen bestehen, die alle oder zum Teil antreibbar sind.
  7. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufgeschwindigkeit der einzelnen Transportabschnitte (1a, 1b und 2a, 2b und 3) variierbar ist.
  8. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Position der Mittel (4a, 4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (14a, 14b, 14c, 14d) in einer zur Förderebene parallelen Ebene zwischen den Transportspuren (1a, 1b) des ersten Transportabschnitts variabel einstellbar ist.
  9. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Mittel (4a, 4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (14a, 14b, 14c, 14d) relativ zum ersten Förderabschnitt variabel einstellbar ist.
  10. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (4a, 4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (14a, 14b, 14c, 14d) der zuerst verschwenkbaren Klappwände (11a, 11b) zwischen den beiden Spuren des ersten Transportabschnitts jeweils auf endlos umlaufenden Bändern (5a, 5b) fixiert sind.
  11. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (4a, 4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (14a14b) stationär und/oder in Transportrichtung der Faltbox (10) variabel positionierbar sind, wobei das Mittel (4a) zur Bedienung der Riegelgriffe (14a, 14b) die an der in Transportrichtung zeigenden Klappwand (11a) installiert sind, in oder gegen die Transportrichtung bewegbar ist.
  12. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlaufgeschwindigkeit der Bänder (5a, 5b) mit den darauf befestigen Mitteln (4a, 4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (14a, 14b, 14c, 14c) in oder gegen die Transportrichtung der Faltboxen variierbar ist.
  13. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (4a, 4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (14a, 14b, 14c, 14d) beim Entriegeln der Faltbox (10) synchron oder asynchron ansteuerbar sind.
  14. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Mittel (4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (14c, 14d) auf dem endlos umlaufenden Band (8), befestigt sind, wobei der Abstand zwischen den Mitteln zur Bedienung der Riegelgriffe (14c, 14d) mindestens der Breite einer Faltbox (10) entspricht.
  15. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen () nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Mitteln (4a, 4b) zur Bedienung der jeweiligen Riegelgriffe (14a, 14b, 14c, 14d) ein Sensor vorgesehen ist, der als Drucksensor, als Luftstromsensor oder als optischer Sensor ausgebildet ist.
  16. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (4a, 4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (14a, 14b, 14c, 14d) jeweils zwei in die Riegelgriffe (14a, 14b, 14c, 14d) eingreifende Zylinderbolzen aufweisen, die in Öffnungsrichtung der Riegel, quer zur Transportrichtung der Faltbox (10) verschiebbar sind.
  17. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Riegelgriffe (14a, 14b, 14c, 14d) eingreifenden Bolzen eine abgerundete Oberseite aufweisen.
  18. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Klappwänden (11a, 11b) befindlichen Verriegelungen (14a, 14b, 14c, 14d) der Faltboxen (10) jeweils mit Federspannung anliegen und durch Zug oder Druck an den außenseitig zugänglichen Riegelgriffen (14a, 14b, 14c, 14d) öffenbar sind.
  19. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Transportabschnitte (2a, 2b) in Transportrichtung ansteigt und eine Umlaufgeschwindigkeit aufweist, die von der Umlaufgeschwindigkeit des vorhergehenden Transportabschnitts (1a, 1b) abweichen kann.
  20. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der letzte Transportabschnitt (3) von einem stationären Element (6) fortgesetzt wird, auf dessen Oberseite die Aussenseiten der zuerst verschwenkbaren Seitenwände (11a, 11b) aufliegen, wobei die Stärke und Breite des stationären Elementes (6) so bemessen ist, dass die nachfolgend verschwenkbaren Seitenwände (12a, 12b) in Richtung der Unterseite des stationären Elements (6) verschwenkbar sind.
  21. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten und/oder dritten Transportabschnitt (2a, 2b und 3) Führungselemente (5a, 5b) angebracht sind, welche an den nachfolgend verschwenkbaren Klappwänden (12a, 12b) zunächst seitlich anliegen und diese mit fortschreitendem Transport außenseitig abstützen.
  22. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der sich an den ersten Transportabschnitt (1a, 1b) anschließenden Transportabschnitte (2a, 2b oder 3a, 3b) tiefer liegt und sich im Fallbereich zum tieferliegenden Transportabschnitt (2a, 2b oder 3a, 3b) eine in der Höhe variabel einstellbare Barriere befindet, die so positioniert ist, dass sie den Fall der Faltbox (10) einseitig hemmt, wobei die Faltbox (10) beim Fallen eine Rotation um eine parallel zur Transportrichtung liegende Achse macht und auf dem tiefer liegenden Transportabschnitt mit der Unterseite ihres Bodens (13) zu liegen kommt.
  23. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der Ansprüche 1 bis 18 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass Barriere in der zumindest abschnittsweisen einseitigen Fortführung oder Absenkung einer der Spuren (1a oder 1b) des höherliegenden Transportabschnitts bestehen kann.
  24. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen nach einem der Ansprüche 1 bis 18 und 22 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der sich an den ersten Transportabschnitt (1a, 1b) anschließenden Transportabschnitt (2a, 2b) tiefer liegt und zwischen dem ersten Transportabschnitt (1a, 1b) und dem zweiten Transportabschnitt (2a, 2b) eine Abwärtsrutsche (15a) vorgesehen ist, auf der die Oberkanten der nachfolgend verschwenkbaren Klappwände (12a, 12b) zu liegen kommen und die beidseitig auf gleicher Höhe ein Stoppelement (15b) aufweist, welche die Rotation der Faltbox (10) um eine zur Transportrichtung senkrechte Achse auslösen.
  25. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der Ansprüche 1 bis 18 und 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten oder dritten Transportabschnitt (2a, 2b oder 3a, 3b) eines oder mehrere Elemente (6) zum vollständigen Umklappen der bereits entriegelten Klappwand (11b) an der mit offener Oberseite nach oben gerichteter Faltbox (10) vorgesehen ist.
  26. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der Ansprüche 1 bis 18 und 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (6) zum Umklappen der entriegelten Klappwand (11b) einer mit der Unterseite des Bodens auf den zweiten Transportabschnitt (2a, 2b) stehenden Faltbox (10) ein feststehender auf die Klappwand zeigender Arm ist oder ein entgegen der Transportrichtung rotierendes sternförmiges Rad mit zwei oder mehr Armen ist, die in Höhe der Klappwand (11b) angebracht sind.
  27. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der Ansprüche 1 bis 18 und 22 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass an einem auf den zweiten Transportabschnitt (2a, 2b) folgenden Transportabschnitt beidseitig Elemente zum Umklappen der nachfolgend verschwenkbaren Klappwände (12a, 12b) vorgesehen sind.
  28. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der Ansprüche 1 bis 18 und 22 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (7) zum Umklappen der nachfolgend verschwenkbaren Klappwände (12a, 12b) ein beweglicher Arm oder ein aus zwei oder mehr rotierenden Armen bestehendes Rad ist.
  29. Vorrichtung zum Zusammenklappen von Faltboxen, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (7) zum Umklappen der nachfolgend verschwenkbaren Klappwände (12a, 12b) durch einen Sensor, der als Druck-, Luftstrom- oder optischer Sensor ausgebildet ist, auslösbar sind.
  30. Verfahren zum Zusammenklappen von faltbaren Transportkisten unter Verwendung einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 21, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte

    – auf dem ersten Transportabschnitt (1a, 1b) die Mittel (4a, 4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (14a, 14b und 14c, 14d) eine Faltbox mit vorgegebenen Anpressdruck anliegen,

    – die zuerst verschwenkbaren Klappwände (11a, 11b) einer Faltbox (10) durch die Mittel (4a, 4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (14a,14b und 14c, 14d) entriegelt werden,

    – die Außenseiten der zuerst verschwenkbaren Klappwände (11a, 11b) auf einem ansteigenden Transportabschnitt (2a,2b) zuliegen kommt,

    – die nachfolgend verschwenkbaren Klappwände (12a, 12b) durch seitliche Führungselemente (5a, 5b) auf einem nach folgenden Transportabschnitt (3) nach innen verschwenkt werden, die Faltbox (10) vom Transportabschnitt (3) auf eine flache Halterung (6) abgeschoben wird, und

    – die zusammengeklappte Transportkiste von der Halterung (6) auf eine Transportpalette abgeschoben wird.
  31. Verfahren zum Zusammenklappen von faltbaren Transportkisten unter Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18 und 22 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass

    – auf dem ersten Transportabschnitt (1a, 1b) die beiden zuerst verschwenkbaren Klappwände (11a, 11b) der Faltboxen (10) durch die in oder gegen die Transportrichtung bewegbaren Mittel (4a, 4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (14a, 14b, 14c, 14d) entriegelt und zumindest teilweise umgeklappt werden,

    – die Faltboxen beim Fallen oder Abgleiten auf den tieferliegenden zweiten Transportabschnitt zur Rotation veranlasst werden, wobei mindestens eine der Klappwände (11a, 11b) beim Aufprall aufgrund der Schwerkraft nach innen fallen, und

    – die nachfolgend verschwenkbaren Klappwände umgeklappt werden, und

    – die zusammengeklappte Faltbox (10) von einem der nachfolgenden Transportabschnitte (2a, 2b, 3) auf eine Transportpalette oder ein ähnliches Transportmittel abgelegt wird.
  32. Verfahren zum Zusammenklappen von faltbaren Transportkisten nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Mittel (4a, 4b) zur Bedienung der Riegelgriffe (14a, 14b, 14c, 14d) zur gleichen Zeit (synchron) aktiviert werden.
  33. Verfahren zum Zusammenklappen von faltbaren Transportkisten nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe (14a, 14b) an der in Transportrichtung zeigenden Klappwand (11a) zuerst aktiviert werden und nachfolgend die an der gegenüberliegenden Klappwand (11b) anliegenden Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe (14c, 14d) aktiviert werden.
  34. Verfahren zum Zusammenklappen von faltbaren Transportkisten nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe (14c, 14d) an der von der Transportrichtung abgewandten Klappwand (11b) zuerst aktiviert werden und die Mittel zur Bedienung der Riegelgriffe (14a, 14b) an der in Transportrichtung zeigenden Klappwand (11a) nachfolgend aktiviert werden.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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