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Dokumentenidentifikation DE102004042065A1 12.05.2005
Titel Bandanordnung zur Ausbildung einer Schmuckschleife
Anmelder Cheng, Kui Eng, North Point, HK
Erfinder Cheng, Kui Eng, North Point, HK
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Anmeldedatum 31.08.2004
DE-Aktenzeichen 102004042065
Offenlegungstag 12.05.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.05.2005
IPC-Hauptklasse D04D 9/00
Zusammenfassung Eine Schleifen bildende Brandanordnung besitzt ein dekoratives flexibles Bandteil und eine locker mit dem Band an Punkten entlang seiner Länge durch relativ starre Halteteile verbundene Zugschnur. Jedes Halteteil erstreckt sich im allgemeinen quer über das Bandteil und jedes ist in Bezug auf die Querrichtung in einem Winkel geneigt. Jedes Halteteil ist in einem Winkel geneigt, der unterschiedlich ist von demjenigen eines benachbarten Halteteils. Schmuckarme mit Verzierungen sind benachbart zu wenigstens einigen der Halteteile angebracht. Bei Ausformung des Bandes zu einer Schleife durch Ziehen der Zugschnur relativ zum Bestandteil neigen die geneigten Halteteile dazu, die benachbarten Schlaufen oder Segmente der Schleife relativ zueinander zu verdrehen, ebenso wie die Schmuckarme, so daß die Schlaufen und die Arme in verschiedenen Winkeln um die Achse der Schleife herum verteilt sind, wodurch eine Schleife mit großer visueller Attraktivität bereitgestellt wird.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bandanordnung zur Ausbildung einer Schmuckschleife, die zum Beispiel auf eingewickelte Geschenke aufgebracht werden kann.

Es ist bekannt, ein Band mit einer Zugschnur zu versehen, die mit dem Band an Punkten entlang seiner Länge locker verbunden und an einem Ende am Band befestigt ist, so daß ein Benutzer der Bandanordnung das Band durch Ziehen an der Zugschnur zu einer Reihe von gebogenen Schlaufen ziehen kann. Ein Vorteil dieser bekannten Anordnung ist, daß die Bandanordnung flach verpackt werden kann, was die Lager- und Transportkosten der Bandanordnungen in großem Umfang erleichtert und verringert, verglichen mit vorgeformten Schleifen, die relativ voluminös sind und in beschädigungssicheren Behältern verpackt werden müssen.

Bisherige Bandanordnungen leiden jedoch an dem Nachteil, daß, beim Ziehen der Zugschnur, das Band dazu neigt, sich selbst zu Schlaufen zu falten, die alle entlang einer vertikalen Ebene ausgerichtet sind, wodurch eine Flügelradform gebildet wird. Dies ist für den Benutzer unbequem, der normalerweise möchte, daß die Schleife in einer dekorativeren Rosetten- oder Quastenform angeordnet ist, und erfordert, daß der Benutzer an den einzelnen Schlaufen ziehen muß, um sie quer zu drehen und sie so umzuordnen, daß die Schlaufen um eine zentrale vertikale Achse der Schlaufe herum in Winkel abstand voneinander angeordnet sind. Abgesehen davon, daß dies zeitaufwendig ist, erhöht diese Manipulation das Risiko, daß die Schleife zerrissen, beschädigt oder beschmutzt wird.

Aus U.S.-Patent Nr. 4,515,837 ist es auch bekannt, eine schleifenförmige Bandanordnung bereitzustellen, die wenigstens ein dekoratives flexibles Bandteil und eine Reihe von relativ starren Halteteilen umfasst, die plattenförmig sein können oder Draht sein können, die mit Abstand voneinander in Intervallen entlang der Länge des Bandteiles angeordnet sind. Jedes Halteteil wird an einer Bewegung relativ zum Bandteil gehindert und definiert eine Öffnung, die sich im Allgemeinen quer über das Bandteil in einem Winkel in Bezug auf die Querrichtung erstreckt. Jedes Halteteil erstreckt sich in einem Winkel, der verschieden ist von demjenigen des benachbarten vorhergehenden Halteteils. Wenigstens ein Zugschnurteil läuft frei durch die Öffnungen, die durch die aufeinander folgenden Halteteile definiert werden.

Bei dieser bekannten patentierten Anordnung neigt jedes relativ starre Halteteil dazu, wenn die Schleife durch Ziehen an der Zugschnur ausgebildet wird, sich selbst auf die Schleifenschlaufe zu setzen, die unmittelbar benachbart dazu in einer winkelverdrehten Ausrichtung relativ zur Letzteren ausgebildet wird, und neigt dazu, jedes Schlaufe der Schleife relativ zur Schlaufe darunter zu verdrehen, so daß die Schlaufen der Schleife in einer winkelbeabstandeten rosetten- oder quastenähnlichen Form angeordnet werden. Wünschenswerterweise ist jedes Halteteil in einem Winkel geneigt, der entgegengesetzt ist zu demjenigen des vorhergehenden Teils.

So vorteilhaft die bekannte patentierte Anordnung darin ist, eine Rosettenschleife ohne unnötige Manipulation der Schleifenschlaufen auszubilden, ist es insbesondere unter einem ästhetischen Gesichtspunkt wünschenswert, die Rosettenschleife visuell interessanter und voller im Aussehen zu erstellen. Die Schlaufen neigen dazu, sich über die Zeit abzuflachen, und geben der Schleife ein flaches Aussehen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine Aufgabe dieser Erfindung ist, eine Rosettenschleife mit einem volleren, ästhetisch ansprechenderen Aussehen bereitzustellen.

Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung ist, eine Schleife mit sternexplosionsähnlicher Anordnung von dekorativen Elementen bereitzustellen, die vom Zentrum der Schleife radial nach außen abstehen.

MERKMALE DER ERFINDUNG

In Übereinstimmung mit diesen Aufgaben und anderen, die hierin im weiteren deutlich werden, liegt ein Merkmal dieser Erfindung, kurz gesagt, in einer Schleifen bildenden Bandanordnung, die wenigstens ein flexibles Bandteil, und vorzugsweise ein Paar von gegenüberliegenden Bandteilen, und mehrere relativ starre Halteteile, die auf den Bandteilen befestigt und entlang dieser mit Abstand voneinander angeordnet sind. Jedes Halteteil wird an einer Bewegung relativ zu den Bandteilen gehindert und definiert eine Öffnung, die sich im allgemeinen quer über die Bandteile in einem Winkel im Hinblick auf die Querrichtung erstreckt. Jedes Halteteil erstreckt sich in einem Winkel, der verschieden ist von demjenigen eines benachbarten Halteteils. Wenigstens ein Zugschnurteil, und vorzugsweise ein Paar von Zugschnurteilen, ist an einem Ende des Bandteils oder der Bandteile befestigt und läuft frei durch die Öffnungen, die von den aufeinander folgenden Halteteilen gebildet werden.

Gemäß dieser Erfindung wird eine Mehrzahl von Schmuckarmen an wenigstens einigen der Halteteile befestigt. Beim Ausbilden der Schleife durch Ziehen der Zugschnurteile relativ zu den Bandteilen kommen die Halteteile zusammen und Segmente der Bandteile zwischen aufeinander folgenden Halteteilen werden gefaltet, um Schleifenschlaufen zu falten, die wegen der verschieden gewinkelten Ausrichtungen der Halteteile mit Winkelabstand voneinander angeordnet sind. Die Schmuckarme sind in ähnlicher Weise mit Winkelabstand voneinander angeordnet und versehen die Schleife mit einer sternexplosionsartigen Anordnung, wobei die Schmuckarme in unterschiedliche Richtungen von einem Zentrum der Schleife radial nach außen stehen.

Jeder Schmuckarm besitzt eine Dekoration an seinem äußeren freien Endbereich. Die Dekoration kann ein Stern, ein Herz oder praktisch jede Verzierung sein. Die Dekoration kann sogar irgendein Text sein oder diesen einschließen, zum Beispiel die Worte „Happy Birthday". Die Schmuckarme irgendeiner Schleife können dieselbe Verzierung oder unterschiedliche Verzierungen einschließen, für noch größere visuelle Attraktivität.

Jeder Schmuckarm hat einen Befestigungsabschnitt an seinem inneren freien Ende.

Der Befestigungsabschnitt besitzt vorzugsweise einen Hals, der in die Öffnung eines entsprechenden Halteteils eingeschoben ist. Es ist auch möglich, das Halteteil und den Schmuckarm aus einer üblichen einstückigen Konstruktion herzustellen.

Die neuartigen Merkmale, die als charakteristisch für die Erfindung angesehen werden, sind insbesondere in den beigefügten Ansprüchen angegeben. Die Erfindung selbst wird jedoch, sowohl im Hinblick auf ihre Konstruktion als auch ihre Arbeitsweise, zusammen mit zusätzlichen Aufgaben und Vorteilen derselben, am besten aus der folgenden Beschreibung spezifischer Ausführungsformen verstanden werden, wenn diese in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gelesen wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine weggebrochene Explosionsansicht einer Schleifen bildenden Bandanordnung gemäß der Erfindung;

2 ist eine Querschnittsansicht in vergrößertem Maßstab entlang Linie 2-2 in 1;

3 ist eine perspektivische Ansicht der Bandanordnung von 1 während der beginnenden Bildung einer Schleife;

4 ist eine Ansicht analog zu 3, aber in einem späteren Stadium der Schleifenbildung; und

5 ist eine perspektivische Ansicht der fertigen Schleife mit dem sternexplosionsähnlichen Muster der Schmuckarme.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Bezugnehmend auf die Zeichnungen zeigt 3 zwei längliche Bandteile 11 und 12, die aufeinander liegend angeordnet sind. Die Teile 11 und 12 werden hergestellt, indem man eine Länge aus herkömmlichem Schmuckbandmaterial, z.B. eine herkömmlicher synthetischer Kunststoff mit einer satinähnlichen faserigen Struktur, nimmt und sie in ihrem Mittelbereich 14 faltet. Eine Zugschnur 13, die aus einer schmaleren Breite desselben Materials wie die Teile 11 und 12 hergestellt werden kann, ist mit den Teilen 11 und 12 verbunden und geht zwischen den zwei Teilen 11 und 12 hindurch. In dem dargestellten Beispiel ist die Zugschnur 13 eine Doppellänge aus Material, die in ihrer Mitte um den Mittelabschnitt 14 der übereinander gefalteten Bandteile 11 und 12 herum in einem Knoten geknüpft ist. Obgleich das Band in dem dargestellten Beispiel aus zwei Bandteilen 11 und 12 gebildet ist und eine Doppellänge des Zugschnurmaterials 13 vorgesehen ist, kann das Band, wie man anerkennen wird, stattdessen nur eine einzige Länge des Bandmaterials 11 umfassen und nur eine einzige Zugschnur 13 könnte bereitgestellt sein, befestigt an dem einzigen Bandteil 11 an einem Ende.

Wie am besten zu sehen in 1, ist jedes Bandteil 11 und 12 zu einer Reihe von Segmenten, vorzugsweise mit ungefähr gleichmäßiger Länge, durch V-förmige Einkerbungen 16 und 17, die auf gegenüberliegenden Seiten der Bandteile eingeschnitten sind, ausgebildet. Die Einkerbungen 16 und 17 sind in Längsrichtung voneinander auf gegenüberliegenden Kanten der Bandteile 11 und 12 versetzt, so daß ein schmaler Halsabschnitt 18 zwischen jeder Einkerbung ausgebildet wird, dessen engster Abschnitt sich in einem kleinen Winkel, z.B. etwa 30° bis 40°, in Bezug auf die Querbreite der Bandteile 11 und 12 neigt. Die aufeinanderfolgenden Paare von Einkerbungen 16 und 17 sind so ausgebildet, daß jeder Halsabschnitt 18 sich in einem Winkel neigt, der verschieden ist von demjenigen des vorhergehenden Halsabschnittes. In der bevorzugten Form, wie dargestellt in 1, ist der Neigungswinkel jedes Halsabschnittes 18 gleich, aber neigt sich in einer Richtung, die entgegengesetzt zu derjenigen des vorhergehenden Halsabschnittes 18 ist.

Eine Halteteil 19 ist um jeden Halsbereich 18 herum angebracht. Jedes Halsteil umfasst ein kleines Stück aus einem Plattenmaterial, das verglichen mit den Bandteilen 11 und 12 relativ starr ist. Das Halteteil kann zum Beispiel ein Stück aus dünnem und starrem Kunststoffmaterial, z.B. einem Zellulosekunststoffmaterial, umfassen. Das Halteteil 19 wird mit einer mittigen Öffnung 21 mit einer Breite vorgelegt, um die engen Halsabschnitte 18 der Bandteile 11 und 12 und die Zugschnurteile 13 aufzunehmen, wobei die Letzteren ausreichend locker aufgenommen werden, so daß sie relativ frei zwischen den Halsabschnitten 18 gezogen werden können. Das Halteteil 19 wird mit einem Schlitz oder Einschnitt 22 ausgebildet, der sich von einer Kante nach innen zur Öffnung 21 erstreckt. Das Halteteil 19 wird durch leichtes Biegen, um den Einschnittbereich 22 zu öffnen, angebracht, so daß die Halsabschnitte 18 und die Zugschnurteile 13 in die Öffnung 21 eingeführt werden können.

Wie zu sehen in 2, werden die Halsabschnitte 18 in der Öffnung 21 in Paßsitz aufgenommen, so daß das Halteteil 19 an einer Bewegung in Längsrichtung relativ zu den Bandteilen 11 und 12 gehindert ist und die Ausrichtung des engen Halsabschnittes 18 annimmt und beibehält. Jedes Halteteil 19 ist somit in demselben Winkel geneigt wie der enge Halsabschnitt 18 und liegt in der Form einer kleinen Platte vor, die planare Vorder- und Rückseiten präsentiert, die sich im allgemeinen senkrecht zur Ebene der Bandteile 11 und 12 erstrecken, wobei diese Seiten im Hinblick auf die Querbreite der Bandteile 11 und 12 geneigt sind und, im dargestellten Beispiel, jedes Halteteil 19 in einer Richtung geneigt ist, die entgegengesetzt ist zu derjenigen des vorhergehenden Halteteils 19.

Wie man anerkennen wird, ist es, um die Halteteile 19 relativ zum Bandteil 11 und 12 anzuordnen und sie im gewünschten Winkel auszurichten, nicht notwendig, Einschnitte 16 und 17 der dargestellten V-Form bereitzustellen. Ein einfacher Einschnitt kann zum Beispiel von jeder Kante des Bandteils nach innen vorgenommen werden, wobei die Schnitte versetzt sind, um einen engen Steg oder Zwischenbereich bereitzustellen, um den herum das Halteteil 19 festgeklemmt werden kann.

Wie am besten zu sehen in 1, ist wenigstens ein Schmuckarm 30 an einem Halteteil 19 angebracht. Arm 30 hat eine Verzierung 32 an einem äußeren Endabschnitt davon, ein Befestigungsabschnitt 34 an einem inneren Endabschnitt davon und eine Verlängerung 36 zwischen den beiden Endbereichen davon. Verzierung 32 ist aus Bequemlichkeitsgründen als ein Stern dargestellt, könnte aber irgendeine Form oder Dekoration sein. Verzierung 32 könnte alle alphanumerischen Zeichen sein oder einschließen. Befestigungsabschnitt 34 hat Einkerbungen 38, 40, die mit den Einkerbungen 16 und 17 zusammenpassen, und einen Hals 42, der mit dem Halsabschnitt 18 zusammenpaßt. Daher kann der Arm 30 in der Öffnung 21 des Halteteils 19 befestigt und gehalten werden, wie zu sehen in 2.

Ein einziger Schmuckarm kann an jedem Halteteil angebracht sein oder an ausgewählten Halteteilen. Mehr als ein Schmuckarm kann an jedem Halteteil angebracht sein. Die Verzierungen 32 können für eine bestimmte Schleife dieselben sein oder es können unterschiedliche Verzierungen für dieselbe Schleife verwendet werden.

Jeder Schmuckarm besteht aus einem dünnen, starren Kunststoffmaterial, z.B. Zellulosekunststoffmaterial, das identisch ist zu demjenigen der Halteteile. Der dekorative Arm und das Halteteil können eine einstückige, ausgestanzte Konstruktion sein. Vorzugsweise wird die Verzierung 32 aus einem gefärbten Material ausgestanzt, das mit einem durchsichtigen Material für die Verlängerung 36 und den Befestigungsabschnitt 34 kontrastiert, wobei die gefärbte Verzierung 32 dann an die Verlängerung 36 geklebt wird.

Im Gebrauch wird das Band in der in 1 dargestellten flachen Form zu einer quasten- oder rosettenähnlichen Schmuckschleife umgewandelt, indem die freien Enden der Zugschnüre 13 in einer Hand gegriffen und ein Abschnitt der Zugschnüre 13 benachbart zum Halteteil 19, das benachbart zu den freien Enden 13 ist, leicht zwischen dem Zeigefinger und Daumen der anderen Hand gehalten wird. Die Zugschnüre 13 werden dann nach außen gezogen, wobei der Finger und Daumen die Unterseite des Halteteils 19 halten, so daß die Segmente der Bandteile 11 und 12 zwischen den Einkerbungen 16 und 17 zu Schlaufen 24 zusammenkommen.

Wegen der unterschiedlich angewinkelten Ausrichtungen der Halteteile 19 neigen diese dazu, sich selbst auf den Schleifenschlaufen, zum Beispiel den Schleifenschlaufen 24a, 24b und 24c in 4, in winkelverdrehten Ausrichtungen zu setzen. Somit neigen die aufeinander folgenden Schlaufen 24a, 24b und 24c dazu, relativ zueinander winkelverdreht zu sein, in unterschiedlichen Winkeln um die Achse der Zugschnüre 13 herum, so daß die aufeinander folgenden Schlaufen, statt daß die Schlaufen 24 dazu neigen, sich selbst übereinander zu legen, in unterschiedlichen Winkeln angeordnet werden, die um die Achse der Zugschnüre 13 herum in Abständen angeordnet sind, so daß eine Schleife ausgebildet wird, wie dargestellt in 5, bei der die Schlaufen 24 in variierenden Winkeln um die Achse der Zugschnüre 13 herum angeordnet sind, um eine gewünschte attraktive rosetten- oder quastenähnliche Form zu liefern. In ähnlicher Weise folgen die Schmuckarme 30 der verdrehten Ausrichtungen der Halteteile und sind in einem sternexplosionähnlichen Muster in variierenden Winkeln um die Achse der Zugschnüre 13 herum angeordnet. Man wird anerkennen, daß 5 die fertige Schleifen mit einem sternexplosionähnlichen Muster in einer umgedrehten Position relativ zu ihrer normalen Gebrauchsposition zeigt.

Nachdem die Schleife gebildet ist, können die Zugschnüre 13 benachbart des Halsteils 19, das auf der Unterseite der fertigen Schleife freiliegt, verknotet und die freien Enden der Zugschnüre abgeschnitten werden. Alternativ können die Zugschnüre zum Zuschnüren eines Paketes verwendet werden und können somit die fertige Schleife in ihrer Position um ein Päckchen oder dergleichen herum, das mit der Schleife verziert werden soll, sichern.

Das Schleifen bildende Band kann den Benutzern mit einer Karte mit Kleberücken mit einer Öffnung bereitgestellt werden, durch die die freien Enden der Zugschnüre 13 hindurchgefädelt sind. Die mit Kleber beschichtete Oberfläche kann normalerweise durch ein Abziehpapier abgedeckt sein, das entfernt wird, nachdem die Schleife gebildet worden ist, um die Befestigung der fertigen Schleife an einem Päckchen oder dergleichen zu unterstützen.

Man wird anerkennen, daß die Schleifen bildende Bandanordnung, wie dargestellt, für Lagerung und Transport flach verpackt werden kann. Die Bandteile können zum Beispiel um die engen oder Halsabschnitte 18 herum gefaltet werden, wobei die Segmente des Bandes aufeinandergefaltet werden, um eine kompakte, gefaltete Struktur zu ergeben. Die Scmuckarme werden flach gegen die Bandsegmente gelegt und sind vorzugsweise von kürzerer Länge als das Bandsegment, auf das sie gelegt werden.

Man wird verstehen, daß jedes der oben beschriebenen Elemente, oder zwei oder mehr zusammen, ebenfalls eine nützliche Anwendung in anderen Arten von Konstruktionen finden können, die von den oben beschriebenen Typen abweichen.

Obgleich die Erfindung als eine Bandanordnung zur Ausbildung einer Schmuckschleife dargestellt und beschrieben worden ist, ist es nicht beabsichtigt, auf die dargestellten Details beschränkt zu werden, da verschiedene Modifikationen und strukturelle Änderungen vorgenommen werden können, ohne in irgendeiner Weise vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Ohne weitere Analyse wird das Vorstehende somit vollständig den Geist der vorliegenden Erfindung offenbaren, daß Andere, durch Anwenden des gegenwärtigen Wissens, sie ohne weiteres für verschiedene Anwendungen adaptieren können, ohne Merkmale wegzulassen, die, vom Standpunkt des Standes der Technik, tatsächlich essentielle Eigenschaften der generischen oder spezifischen Aspekte dieser Erfindung darstellen können, und daher sollten solche Adaptionen so gedacht sein und sind so gedacht, daß sie innerhalb der Bedeutung und des Äquivalenzbereichs der folgenden Ansprüche verstanden werden.

Was als neu beansprucht wird und durch ein Patent geschützt werden soll, ist in den beigefügten Ansprüchen angegeben.


Anspruch[de]
  1. Eine Schleifen bildende Bandanordnung, welche:

    a) wenigstens ein dekoratives, flexibles Bandteil, das sich entlang einer Längsrichtung erstreckt;

    b) eine Mehrzahl von relativ starren Halteteilen, die mit Abstand voneinander entlang der Längsrichtung angeordnet sind, wobei jedes Halteteil eine Öffnung aufweist, in der das Bandteil aufgenommen wird;

    c) Mittel zum Anordnen der Halteteile auf dem Bandteil in unterschiedlichen Neigungswinkeln relativ zur Längsrichtung;

    d) ein Zugschnurteil, das an einem Ende des Bandteiles befestigt ist und frei durch jede Öffnung der Halteteile läuft; und

    f) wenigstens einen Schmuckarm mit einem Befestigungsabschnitt, der in der Öffnung wenigstens eines der Halteteile aufgenommen ist, und einer Verzierung an einem äußeren freien Endbereich des Armes, umfasst.
  2. Die Anordnung nach Anspruch 1, wobei das Bandteil an besagtem einen Ende gefaltet ist, um ein Paar von gegenüberliegenden Bandabschnitten auszubilden.
  3. Die Anordnung nach Anspruch 1, wobei jedes Halteteil eine planare Platte ist.
  4. Die Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anordnungsmittel ein Paar von Einkerbungen für jedes Halteteil einschließt, wobei die Einkerbungen jeden Paares in gegenüberliegende Kanten des Bandteils eingeschnitten sind, wobei die Schnitte in Längsrichtung voneinander versetzt angeordnet sind, um einen geneigten Halsabschnitt zu begrenzen, der in der Öffnung jedes Halteteils aufgenommen ist.
  5. Die Anordnung nach Anspruch 1, wobei besagter wenigstens eine Schmuckarm ein Paar von Kerben aufweist, die in Längsrichtung im Befestigungsabschnitt versetzt sind, um einen geneigten Hals zu begrenzen, der in der Öffnung von besagtem wenigstens einen Halteteil aufgenommen ist.
  6. Die Anordnung nach Anspruch 1, wobei zusätzliche Schmuckarme, die zusätzliche Befestigungsabschnitte aufweisen, in der Öffnung von anderen der Halteteile aufgenommen sind, wobei jeder zusätzliche Arm eine zusätzliche Verzierung am entsprechenden äußeren freien Endbereichen davon aufweist.
  7. Die Anordnung nach Anspruch 1 und eine Längsverlängerung, die sich zwischen dem Befestigungsabschnitt und der Verzierung besagten wenigstens eines Armes erstreckt.
  8. Die Anordnung nach Anspruch 1, wobei besagter wenigstens eine Schmuckarm aus einer planaren Platte besteht.
  9. Die Anordnung nach Anspruch 1, wobei besagter wenigstens eine Schmuckarm eine Länge hat, die kürzer ist als der Längsabstand zwischen zwei benachbarten Halteteilen.
  10. Die Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzierung eine Farbe aufweist, die mit einer Farbe des Befestigungsabschnittes kontrastiert.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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