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Dokumentenidentifikation DE202005001701U1 12.05.2005
Titel Anschlagwinkel
Anmelder Messwerkzeuge Walter Eichmann GmbH & Co. KG, 42855 Remscheid, DE
DE-Aktenzeichen 202005001701
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.05.2005
Registration date 07.04.2005
Application date from patent application 02.02.2005
IPC-Hauptklasse G01B 3/56

Beschreibung[de]

Es sind Anschlagwinkel bekannt, welche aus einem Flachschenkel und einem Anschlagschenkel bestehen.

Der Flachschenkel, wird hierbei mit einer Stirnseite rechtwinklig im Schweißverfahren mit dem Anschlagschenkel verbunden.

Der Anschlagschenkel besteht entweder aus einem vorgefertigten T-Profilmaterial, welches in gewalzter oder gezogener Ausführung bezogen werden kann, oder aus zwei in T-Form aneinander gefügten Flachmaterialstücke, wobei diese in geeigneter Weise mit einer Verschraubung verbunden werden.

Bei allen bekannten Anschlagwinkeln werden Flach- und Anschlagschenkel aus vorgefertigten Stangenmaterialien hergestellt, welche auf gewünschte Länge gebracht und durch ein Widerstandsschweißverfahren winklig mit einander verbunden werden. Die Schweißnaht befindet sich zwischen der Stirnseite des Flachschenkels und dem Anschlagprofil.

Bedingt durch diese Schweißverbindung ist eine aufwendige Nacharbeit der Winkelseitenflächen und -kanten unumgänglich, da sich an der Nahtstelle Material aufbaut, welches dann durch mechanische Bearbeitung wieder entfernt werden muss, um eine ebene Seitenfläche zu erhalten. Hieraus folgt eine Gradbildung, welche entfernt werden muss.

Ferner fallen Richtarbeiten an, um dem Winkel auch die gewünschte Winkligkeit zu verleihen, da es beim Zusammenschweißen beider Schenkelstücke durch die starke Materialerhitzung immer zu Spannungen kommt, welche den Winkel winkelungenau ausfallen lassen.

Aufgrund der vielen mechanischen Arbeitsgänge und Nacharbeiten ist die Herstellung der Anschlagwinkel in diesem Verfahren sehr aufwendig.

Die Neuerung sieht vor, mit modernster Lasertechnik diesen Winkel präzise und nacharbeitenarm herzustellen.

Hierbei werden aus einer Metallplatte durch Laser ein kompletter Flachwinkel (1) und ein hierzu passendes Anschlagflachmaterialstück (2) ausgeschnitten, welche gradfrei und präzise sind.

Richtarbeiten des Flachwinkels (1) entfallen, da dieser aus einem Stück besteht und die Genauigkeit und Rechtwinkligkeit beim Laserschneiden gegeben ist.

Beide Werkstücke (1+2) werden nun, gespannt in einer speziellen Vorrichtung, durch Laserschweißen in T-Form am kurzen Schenkel mit einander verbunden, die Schweißnaht ist gleichmäßig und bildet nur eine minimale Kehlnaht (3), deren Scharfkantigkeit mit dem bekannten T-Profilmaterial vergleichbar ist.

Mit Hilfe der Vorrichtung können Flachwinkel (1) und Anschlagstück (2) bündig und winklig zusammengefügt werden.

Richtarbeiten entfallen, da es bei diesem Verfahren nicht zu stärkeren Erhitzungen kommt, welche durch Spannung das Werkstück verziehen.

Die komplette Bearbeitung der Winkelseitenflächen und deren Endgraten entfallen.

Lediglich auf Wunsch können die Stirnseiten des Anschlagwinkels aus optischen Gründen noch nachgearbeitet werden, diese Nacharbeit ist jedoch nicht zwingend notwendig und hat auf die praktische Verwendbarkeit als Messwerkzeug keinen Einfluss.

Dieser durch modernste Lasertechnik hergestellte Anschlagwinkel überzeugt durch seine saubere, plane Oberfläche und garantiert für den Werkstattbereich eine hohe Genauigkeit, welche schon der DIN- Qualität nahe kommt.


Anspruch[de]
  1. Anschlagwinkel, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass der Anschlagwinkel aus einem lasergeschnittenen Flachwinkel (1) und einem hierzu passenden Anschlagflachmaterialstück (2) besteht, welche durch eine lasergeschweißte Kehlnaht (3) miteinander verbunden sind. Der kurze Schenkel des Flachwinkels (1) und das Anschlagstück (2) bilden durch die Laserschweißverbindung (3) den T-Schenkel.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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