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Dokumentenidentifikation DE60103119T2 12.05.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001211090
Titel Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, und Bildaufzeichnungs- und Bildlöschungsverfahren, das das Aufzeichnungsmaterial verwendet
Anmelder Ricoh Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Suzuki, Kazumi, Tokyo 143-8555, JP;
Hotta, Yoshihiko, Tokyo 143-8555, JP;
Amano, Tetsuya, Tokyo 143-8555, JP;
Sanpei, Satoru, Tokyo 143-8555, JP
Vertreter Barz, P., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 80803 München
DE-Aktenzeichen 60103119
Vertragsstaaten AT, CH, DE, FR, IT, LI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.11.2001
EP-Aktenzeichen 011285426
EP-Offenlegungsdatum 05.06.2002
EP date of grant 06.05.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.05.2005
IPC-Hauptklasse B41M 5/30
IPC-Nebenklasse B41M 5/40   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das seine Farbe reversibel ändert, wenn es in geeigneter Weise erwärmt und dann gekühlt wird. Überdies betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren zum Aufzeichnen und Löschen eines Bildes in dem reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial.

HINTERGRUNDDISKUSSION

Eine Vielfalt von reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien ist vorgeschlagen worden, z.B.:

  • (1) ein Aufzeichnungsmaterial, das eine Kombination von Gallussäure mit Phloroglucinol als Farbentwickler beinhaltet (offengelegte JP-Patentveröffentlichung Nr. (hier im Folgenden JOP) 60–193691);
  • (2) ein Aufzeichnungsmaterial, das Phenolphthalein oder Thymolphthalein als Farbentwickler beinhaltet (JOP 61-237684);
  • (3) ein Aufzeichnungsmaterial, welches eine gleichmäßige feste Lösung eines farbgebenden Mittels, eines Farbentwicklers und eines Carbonsäureesters beinhaltet (JOP 62–138556, 62–138568 und 62–140881);
  • (4) ein Aufzeichnungsmaterial, das ein Ascorbinsäure-Derivat als Farbentwickler beinhaltet (JOP 63–173684);
  • (5) ein Aufzeichnungsmaterial, welches ein Harz, das mit einer Isocyanatverbindung vernetzt ist, in der Aufzeichnungsschicht beinhaltet; und
  • (6) ein Aufzeichnungsmaterial, das ein höheres aliphatisches Aminsalz von Bis(hydroxyphenyl)essigsäure oder Gallussäure als Farbentwickler beinhaltet (JOP 2–188293 und 2–188294).

JOP 5-124360 offenbart eine reversible, warmeempfindliche, farbgebene Zusammensetzung, die ein farbgebendes Mittel, wie einen Leukofarbstoff, und einen Farbentwickler, wie eine organische Phosphatverbindung, eine aliphatische Carbonsäureverbindung oder eine Phenolverbindung, die jeweils eine langkettige, aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe aufweisen, beinhaltet, und ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial unter Verwendung der farbgebenden Zusammensetzung. Das reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial, kann in stabiler Weise die Bilderzeugung und -löschung durch geeignetes Erwärmen und Kühlen wiederholen und der Zustand des aufgezeichneten Bildes und der Zustand des gelöschten Bildes können in stabiler Weise bei Raumtemperatur beibehalten werden. Überdies offenbart JOP 6–210954 ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, welches eine spezielle Phenolverbindung mit einer langkettigen, aliphatischen Kohlenwasserstoffgruppe als Farbentwickler beinhaltet.

Wie vorstehend ausgeführt sind verschiedene reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien vorgeschlagen worden, die in der Lage sind, wiederholt Farbbildung/löschung auszuführen. Wenn die Bildbildung/löschung unter den praktischen Bildaufzeichnungs/löschbedingungen wiederholt wird, treten in der Regel aber Probleme auf, wie eine Beeinträchtigung der Bildqualität des aufgezeichneten Bildes und/oder Auslassungen im aufgezeichneten Bild. Daher ist ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das die Farbbildungs/löscheigenschaften der farbgebenden Zusammensetzung, die einen Farbentwickler und einen Leukofarbstoff beinhaltet, vollständig zeigen kann; noch nicht bereitgestellt worden.

Als Grund für die Beeinträchtigung der Bildqualität wird folgendes angenommen. Wenn ein Bild in einem Aufzeichnungsmaterial aufgezeichnet wird, wird das Aufzeichnungsmaterial durch einen Thermodruckkopf bei Anwendung einer mechanischen Kraft auf das Aufzeichnungsmaterial auf eine hohe Temperatur erwärmt. Daher neigt die Struktur der Aufzeichnungsschicht und der Schutzschicht dazu, sich zu ändern und beschädigt zu werden, wenn sie wiederholt verwendet wird. Zur Vermeidung der Beeinträchtigung der Bildqualität sollte die mechanische Haltbarkeit des Aufzeichnungsmaterials verbessert werden, während die mechanische Kraft, die auf das Aufzeichnungsmaterial angewendet wird, verringert wird.

Bildauslassungen werden aufgrund von Staub erzeugt, der an dem Thermodruckkopf haftet. Dieser Staub wird z.B. auf einem Thermodruckkopf gebildet, wenn der Thermodruckkopf ein Aufzeichnungsmaterial berührt, auf dem ein oder mehrere Bestandteile des Aufzeichnungsmaterials, wie der Farbentwickler, die vom Inneren des Aufzeichnungsmaterials zur Oberfläche wandern, abgelagert werden, ein beschädigter Teil oder ein abgelöster Teil der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials vorliegt, oder wenn Fremdteilchen, die auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials haften, auf den Thermodruckkopf übertragen werden. Daher kann das Bildauslassungsproblem vermieden werden, indem die Staubanhaftung auf dem verwendeten Thermodruckkopf verhindert wird.

Damit ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial im Markt praktisch verwendet wird, weist das Aufzeichnungsmaterial daher bevorzugt sowohl eine gute Kopfanpassung (d.h. eine solche Eigenschaft, dass das Aufzeichnungsmaterial nicht an einem Thermodruckkopf haftet (d.h., kein Zufuhrproblem verursacht) und daher keine übermäßige mechanische Kraft auf es einwirkt) als auch eine Staubreinigungsfunktion, so dass das Aufzeichnungsmaterial Staub reinigt, der an dem verwendeten Thermodruckkopf haftet, auf.

Überdies ist es erforderlich, dass ein Aufzeichnungsmaterial eine gute Sichtbarkeit aufweist, d.h., die Fähigkeit, leuchtende Farbbilder zu zeigen. Der Farbton der aufgezeichneten Bilder wird durch Lichtstreuung auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials geändert. Wenn der Farbton eines Bildes beeinträchtigt ist, verringert sich der Kontrast zwischen Bild und Hintergrund, was zu einer Beeinträchtigung der Bildsichtbarkeit des Aufzeichnungsmaterials führt.

Bei dem Versuch, diese Probleme zu lösen, offenbart JOP 08–156410 ein Aufzeichnungsmaterial, in dem eine Schutzschicht mit einem spezifischen Glanz und einer spezifischen Oberflächenrauhigkeit auf einer Aufzeichnungsschicht gebildet ist, um die Kopfanpassung davon zu verbessern. Das Aufzeichnungsmaterial weist eine verbesserte Kopfanpassung auf, aber der Farbton der aufgezeichneten Bilder verschlechtert sich aufgrund von Lichtstreuung auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials. Daher besitzt das Aufzeichnungsmaterial eine schlechte Bildsichtbarkeit.

JOP 02–258287 offenbart ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial vom Typ transparentopak, in dem eine Schutzschicht mit einer spezifischen Oberflächenrauhigkeit auf einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, die ein Bild durch Änderung der Lichtdurchlässigkeit durch Anwendung von Wärme aufzeichnet und löscht, gebildet wird, um das Staubreinigungsvermögen des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern. Dieses reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial vom Typ transparent/opak kann ein Bild bei relativ geringer Wärmeenergie aufzeichnen und löschen. Ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial vom Typ färbend/nicht färbend benötigt aber im Vergleich zum reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial vom Typ transparent/opak eine relativ hohe Wärmeenergie, um ein Bild aufzuzeichnen. Daher kann durch dieses Verfahren das Staubreinigungsvermögen des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials vom Typ färbend/nicht färbend nicht vollständig verbessert werden.

Aus diesen Gründen besteht Bedarf nach einem reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial vom Typ färbend/nicht färbend, das ein gutes Bildbildungs/löschvermögen aufweist und mit dem wiederholt Bilder mit guter Sichtbarkeit über einen langen Zeitraum aufgezeichnet/gelöscht werden können, ohne dass sich die Probleme bezüglich der Beeinträchtigung der Bildqualität und der Bildauslassung ergeben.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Demtentsprechend ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung die Bereitstellung eines reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials vom Typ färbend/nicht färbend mit gutem Bildbildungs/löschvermögen, das wiederholt über einen langen Zeitraum Bilder mit guter Sichtbarkeit aufzeichnen/löschen kann, ohne die Probleme bezüglich der Beeinträchtigung der Bildqualität und der Bildauslassung zu ergeben.

Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines reversiblen, thermischen Bildaufzeichnungs/löschverfahrens, durch das Bilder mit guter Sichtbarkeit wiederholt über einen langen Zeitraum aufgezeichnet und gelöscht werden können, ohne die Probleme bezüglich der Beeinträchtigung der Bildqualität und der Bildauslassung zu ergeben.

Wie hier im Folgenden leichter ersichtlich werden wird, können kurz gesagt diese Ziele und andere Ziele der vorliegenden Erfindung erreicht werden durch ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einem Substrat und einer Aufzeichnungsschicht, die über dem Substrat liegend angeordnet ist, welche ein vernetztes Harz, eine farbgebende Elektronendonorverbindung und eine Elektronenakzeptorverbindung beinhaltet, und einer Schutzschicht, die über der Aufzeichnungsschicht liegend angeordnet ist und einen Füllstoff und ein vernetztes Harz beinhaltet, wobei die Aufzeichnungsschicht in einem nicht gefärbten Zustand einen gefärbten Zustand erreicht, wenn bei einer Temperatur von nicht weniger als einer Bilderzeugungstemperatur erwärmt und dann mit einer ersten Kühlgeschwindigkeit gekühlt wird, und die Aufzeichnungsschicht im gefärbten Zustand einen nicht gefärbten Zustand erreicht, wenn bei einer Temperatur, die kleiner ist als die Bildaufzeichnungstemperatur und nicht kleiner ist als eine Bildlöschtemperatur, erwärmt wird oder wenn bei einer Temperatur, die nicht kleiner ist als die Bildaufzeichnungstemperatur, erwärmt wird und dann bei einer zweiten Kühlgeschwindigkeit, die im Vergleich zur ersten Kühlgeschwindigkeit relativ langsam ist, gekühlt wird, und wobei die Oberfläche des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials auf der Aufzeichnungsschichtseite eine mittlere Zehnpunkt-Rauhigkeit (Rz) vor nicht weniger als 1,5 &mgr;m und vorzugsweise nicht größer als 3,5 &mgr;m aufweist.

Alternativ erfüllt die Oberfläche des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials die folgende Beziehung: Sm/Rz ≤ 120 worin Sm eine durchschnittliche Peak-zu-Peak-Länge der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials darstellt und Rz die mittlere Zehnpunkt-Rauhigkeit der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials darstellt. Das Verhältnis Sm/Rz ist vorzugsweise nicht weniger als 30. Rz und Sm werden durch JIS B0610 bestimmt.

Die Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials weist vorzugsweise eine Filmfestigkeit der Stufe F oder härter und bevorzugter der Stufe H oder härter auf, wenn gemäß JIS K5400–1990 gemessen wird.

Das Aufzeichnungsmaterial weist vorzugsweise eine Struktur auf, in der eine reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, eine Zwischenschicht und eine Schutzschicht in dieser Reihenfolge über einem Substrat liegend angeordnet werden. Die Aufzeichnungsschicht, die Zwischenschicht und die Schutzschicht beinhalten jeweils ein Harz und vorzugsweise ein vernetztes Harz. Überdies beinhaltet mindestens eine von der Aufzeichnungsschicht, der Zwischenschicht und der Schutzschicht einen Füllstoff und vorzugsweise einen anorganischen Füllstoff.

Das Aufzeichnungsmaterial kann ein Informationsaufzeichnungsteil beinhalten, wie magnetische Aufzeichnungsmedien, IC-Speicher und optische Speicher.

Außerdem kann die Seite des Substrats gegenüber der, die die Aufzeichnungsschicht trägt, eine Klebschicht aufweisen.

Das Aufzeichnungsmaterial kann als wärmeempfindliches Aufzeichnungsetikett, Punktkarte, Prepaid-Karte, Ticket, Eintrittskarte, Zeitkartenausweise usw. und für Platten, Plattenkassetten, Kassettenbänder, Kassettenbehältnisse usw. verwendet werden.

Nach einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein reversibles, thermisches Bildaufzeichnungs- und -löschverfahren bereitgestellt, das beinhaltet die Schritte des Erwärmens der Aufzeichnungsschicht des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung bei einer Temperatur, die kleiner ist als die Bildaufzeichnungstemperatur und nicht kleiner ist als die Bildlöschtemperatur, so dass die Aufzeichnungsschicht einen nicht gefärbten Zustand beibehält oder erreicht, und des bildmäßigen Erwärmens der vorher erwärmten Aufzeichnungsschicht in einem nicht gefärbten Zustand bei einer Temperatur, die nicht kleiner ist als die Bildaufzeichnungstemperatur, und dann des raschen Kühlens, um ein Bild in der Aufzeichnungsschicht zu bilden. Das Erwärmen erfolgt vorzugsweise durch einen Thermodruckkopf.

Nach noch einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein reversibles, thermisches Bildlöschverfahren (d.h. Entfärbungsverfahren) bereitgestellt, welches beinhaltet den Schritt des Erwärmens der Aufzeichnungsschicht des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung auf eine Temperatur, die kleiner ist als die Bildaufzeichnungstemperatur und nicht kleiner ist als die Bildlöschtemperatur, so dass die Aufzeichnungsschicht einen nicht gefärbten Zustand erreicht. Das Erwärmen wird vorzugsweise durch Thermodruckköpfe, Keramikheizgeräte, Heizwalzen, Heizstempel oder Heizblöcke ausgeführt.

In der vorliegenden Anmeldung bedeutet der Ausdruck "Löschen (oder Löschung)" die Entfärbung von Aufzeichnungsschichten, die vollständig gefärbt oder teilweise gefärbt und teilweise nicht gefärbt sind.

Diese und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden bei Berücksichtigung der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Verschiedene andere Ziele, Merkmale und begleitende Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der ausführlichen Beschreibung vollständiger gewürdigt und auch besser verstanden, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen betrachtet werden, in denen überall gleiche Referenzzeichen gleiche entsprechende Teile bezeichnen und worin:

1 eine schematische Ansicht ist, die das Bildaufzeichnungs/löschvermögen einer Ausführungsform des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung erläutert,

die 2 bis 11 schematische Ansichten sind, die Querschnitte von Ausführungsformen des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung erläutern,

die 12A und 12B schematische Ansichten sind, um zu erläutern, wie Rz und Sm bestimmt werden, und

13 eine schematische Ansicht ist, die eine Ausführungsform des Geräts erläutert, das zur Messung der Filmfestigkeit verwendet wird.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Als ein Ergebnis der Untersuchung der Erfinder ist festgestellt worden, dass das reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial mit einer solchen spezifischen Oberflächenrauhigkeit wie vorstehend ausgeführt sowohl ein verbessertes Anpassungsvermögen als auch eine verbesserte Staubreinigungsfunktion aufweist und mit dem wiederholt ein Bild über einen langen Zeitraum ohne Beeinträchtigung des Farbtons und der Bildsichtbarkeit des Bildes aufgezeichnet und gelöscht werden kann.

1 ist eine graphische Darstellung, die die Beziehung zwischen der Temperatur eines reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials (hier im Folgenden als Aufzeichnungsmaterial bezeichnet) und der Bilddichte davon erläutert. Wenn das Aufzeichnungsmaterial erwärmt wird, das in einem nicht gefärbten Zustand A ist, beginnt sich das Aufzeichnungsmaterial bei einer Bildbildungstemperatur T1, bei der das elektronendonierende, farbgebende Mittel und/oder der elektronenakzeptierende Farbentwickler geschmolzen sind, zu färben und erreicht dann einen geschmolzenen, gefärbten Zustand B (durchgehende Linie A–B). Wenn das Aufzeichnungsmaterial in dem geschmolzenen gefärbten Zustand B rasch auf Raumtemperatur gekühlt wird, behält das Aufzeichnungsmaterial den gefärbten Zustand und erreicht einen gekühlten gefärbten Zustand C, in dem das elektronendonierende, farbgebende Mittel und der elektronenakzeptierende Farbentwickler fast verfestigt sind. Es hängt von der Kühlgeschwindigkeit ab, ob das Aufzeichnungsmaterial im gefärbten Zustand verbleibt, und wenn das Aufzeichnungsmaterial allmählich gekühlt wird, kehrt das Aufzeichnungsmaterial in den nicht gefärbten Zustand A zurück (punktierte Linie B–A) oder erreicht einen halbgefärbten Zustand, in dem die Bilddichte des Aufzeichnungsmaterials im Vergleich zur Bilddichte des Aufzeichnungsmaterials im gekühlten gefärbten Zustand C relativ gering ist. Wenn das Aufzeichnungsmaterial im gekühlten gefärbten Zustand C erneut erwärmt wird, beginnt sich das Aufzeichnungsmaterial bei einer Bildlöschtemperatur T2, die kleiner als T1 ist, zu entfärben und erreicht einen nicht gefärbten Zustand E (gestrichelte Linie C–D–E). Wenn das Aufzeichnungsmaterial im nicht gefärbten Zustand E auf Raumtemperatur abgekühlt wird, kehrt das Aufzeichnungsmaterial in den nicht gefärbten Zustand A zurück. Die Temperaturen T1 und T2 hängen von den Materialien des farbgebenden Mittels und des Farbentwicklers ab. Dementsprechend kann durch geeignetes Auswählen eines farbgebenden Mittels und eines Farbentwicklers ein Aufzeichnungsmaterial mit gewünschter T1 und T2 erhalten werden. Die Bilddichten des Aufzeichnungsmaterials in den gefärbten Zuständen B und C sind nicht notwendigerweise gleich.

Im Kontext der vorliegenden Erfindung bedeutet der Ausdruck "relativ langsam", wenn er den Unterschied zwischen der zweiten Kühlgeschwindigkeit und der ersten Kühlgeschwindigkeit betrifft, dass die zweite Kühlgeschwindigkeit ausreichend langsam ist, um es zu ermöglichen, dass die Aufzeichnungsschicht von dem gefärbten Zustand in den nicht gefärbten Zustand zurückkehrt. Diese Geschwindigkeit ist zu der ersten Kühlgeschwindigkeit relativ langsam, da die erste Kühlgeschwindigkeit die Aufzeichnungsschicht genügend rasch abkühlt, um den gefärbten Zustand beizubehalten.

Im gefärbten Zustand C beinhaltet die Aufzeichnungsschicht das farbgebende Mittel und den Farbentwickler, die einen Feststoff bilden, in dem ein Molekül des farbgebenden Mittels und ein Molekül des Farbentwicklers gemischt sind, während sie miteinander in Kontakt sind.

Im Gegensatz dazu aggregieren im nicht gefärbten Zustand das farbgebende Mittel und/oder der Farbentwickler, um eine Domäne zu bilden, oder sie kristallisieren, wodurch jede Phase von farbgebendem Mittel und Farbentwickler voneinander isoliert ist, und dementsprechend erreicht das Aufzeichnungsmaterial in stabiler Weise den nicht gefärbten Zustand. In dem Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung ändert sich die zusammenhängende Struktur von farbgebendem Mittel und Farbentwickler zu einer Struktur, in der die Phasen des farbgebenden Mittels und des Farbentwicklers jeweils voneinander isoliert sind oder der Farbentwickler kristallisiert, wodurch die Farblöschung in perfekter Weise erfolgen kann.

Ein Farbbild kann in der Aufzeichnungsschicht durch Erwärmen der Aufzeichnungsschicht, z.B. durch einen Thermodruckkopf, auf eine Temperatur, die nicht kleiner ist als die Bildaufzeichnungstemperatur, bei der das farbgebende Mittel und der Farbentwickler schmelzen und sich miteinander mischen, und dann rasches Abkühlen gebildet werden. Das Bild kann durch Erwärmen der Aufzeichnungsschicht auf eine Temperatur, die nicht kleiner ist als eine Bildlöschtemperatur und kleiner ist als die Bildaufzeichnungstemperatur, oder durch Erwärmen der Aufzeichnungsschicht auf eine Temperatur, die nicht kleiner ist als die Bildaufzeichnungstemperatur, und dann allmähliches Kühlen gelöscht werden. Diese beiden Löschverfahren basieren auf dem gleichen Mechanismus, bei dem die Aufzeichnungsschicht zeitweilig bei einer Temperatur (d.h. einer Phasentrenntemperatur oder einer Kristallisationstemperatur) gehalten wird, bei der die Phase des farbgebenden Mittels sich von der Phase des Farbentwicklers trennt oder das farbgebende Mittel und/oder der Farbentwickler kristallisieren. Der Grund für die rasche Abkühlung im Bildaufzeichnungsverfahren besteht darin, dass die Aufzeichnungsschicht nicht bei der Phasentrenntemperatur oder der Kristallisationstemperatur gehalten wird.

An diesem Punkt ändert sich die Geschwindigkeit der raschen Abkühlung und der allmählichen Abkühlung in Abhängigkeit von der Kombination von farbgebendem Mittel und Farbentwickler.

Die Struktur des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung wird erläutert.

2 ist eine schematische Ansicht, die einen Querschnitt von einer Ausführungsform des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung erläutert, in dem eine Aufzeichnungsschicht 2 und eine Schutzschicht 3 auf einer Seite eines Substrats 1 in dieser Reihenfolge übereinander liegen.

3 ist eine schematische Ansicht, die einen Querschnitt von einer anderen Ausführungsform des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung erläutert, in dem eine Aufzeichnungsschicht 2, eine Zwischenschicht 4 und eine Schutzschicht 3 auf einer Seite eines Substrates 1 in dieser Reihenfolge übereinander liegen.

4 ist eine schematische Ansicht, die einen Querschnitt von noch einer anderen Ausführungsform des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung erläutert, in dem eine Aufzeichnungsschicht 2, eine Zwischenschicht 4, eine Schutzschicht 3 und eine ÜD-Schicht 5 auf einer Seite eines Substrats 1 in dieser Reihenfolge übereinander liegen.

5 ist eine schematische Ansicht, die einen Querschnitt einer weiteren Ausführungsform des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung erläutert, in dem eine Aufzeichnungsschicht 2, eine Zwischenschicht 4 und eine Schutzschicht 3 auf einer Seite eines Substrats 1 in dieser Reihenfolge übereinander liegen. Außerdem ist eine Druckschicht 6 auf einem Oberflächenbereich der Schutzschicht 3 gebildet und eine ÜD-Schicht (d.h. eine Überdruckschicht) liegt auf der Schutzschicht 3 und der Druckschicht 6.

6 ist eine schematische Ansicht, die den Querschnitt von noch einer weiteren Ausführungsform des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung erläutert, in dem eine magnetische Aufzeichnungsschicht 7 auf der Rückseite des Substrats 1 des Aufzeichnungsmaterials mit einer Struktur wie in 4 gezeigt gebildet ist.

7 ist eine schematische Ansicht, die einen Querschnitt von noch einer weiteren Ausführungsform des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung erläutert, in dem eine gefärbte Schicht 8, eine Aufzeichnungsschicht 2, eine Zwischenschicht 4 und eine Schutzschicht 3 auf einer Seite eines Substrats 1 in dieser Reihenfolge übereinander liegen.

8 ist eine schematische Ansicht, die einen Querschnitt von noch einer weiteren Ausführungsform des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung erläutert, in dem eine magnetische Aufzeichnungsschicht 7 auf der Rückseite des Substrats 1 des Aufzeichnungsmaterials mit einer Struktur wie in 5 gezeigt gebildet ist.

9 ist eine schematische Ansicht, die einen Querschnitt von noch einer weiteren Ausführungsform des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung erläutert, in dem ein Informationsaufzeichnungsteil 9 in einem Bereich der Schutzschicht 3 des Aufzeichnungsmaterials mit einer Struktur wie in 3 gezeigt gebildet ist.

10 ist eine schematische Ansicht, die einen Querschnitt von noch einer weiteren Ausführungsform des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung erläutert, in dem eine Klebschicht 10 auf der Rückseite des Substrats 1 des Aufzeichnungsmaterials mit einer Struktur wie in 3 gezeigt gebildet ist.

11 ist eine schematische Ansicht, die einen Querschnitt von noch einer weiteren Ausführungsform des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung erläutert, in dem ein zweites Substrat 11 auf der Klebschicht 10 des Aufzeichnungsmaterials mit einer Struktur wie in 10 gezeigt gebildet ist.

Die Aufzeichnungsschicht 2, die Zwischenschicht 4 und die Schutzschicht 3 beinhalten bevorzugt ein vernetztes Harz. Geeignete vernetzte Harze zur Verwendung in diesen Schichten beinhalten bekannte Harze, die eine aktive Gruppe aufweisen, die mit einem Vernetzungsmittel bei Anwendung von Wärme reagieren kann. Spezielle Beispiele für derartige wärmevernetzbare Harz beinhalten Harze mit einer Hydroxylgruppe und/oder einer Carboxylgruppe, wie Phenoxyharze, Polyvinylbutyralharze, Celluloseacetatpropionat und Celluloseacetatbutyrat, Copolymere von einem Monomer mit Hydroxylgruppe und/oder Carboxylgruppe mit einem anderen Monomer, wie Vinylchloridharze, Acrylharze und Styrolharze. Spezielle Beispiele für derartige Copolymere beinhalten Vinylchlorid-Vinylacetat-Vinylalkohol-Copolymere, Vinylchlorid-Vinylacetat-Hydroxypropylacrylat-Copolymere, Vinylchlorid-Vinylacetat-Maleinsäureanhydrid usw.

Geeignete Vernetzungsmittel beinhalten Isocyanatverbindungen, Aminoharze, Phenolharze, Amine, Epoxyharze usw. Spezielle Beispiele für derartige Isocyanatverbindungen beinhalten Hexamethylendiisocyanat (HDI), Tolylendiisocyanat (TDI), Xylylendiisocyanat (XDI) und Addukte dieser Isocyanatverbindungen mit Trimethylolpropan usw., Biuret-Verbindungen dieser Isocyanatverbindungen, Isocyanuratverbindungen dieser Isocyanatverbindungen und blockierte Isocyanatverbindungen dieser Isocyanatverbindungen.

Bezüglich der Zugabemenge der Vernetzungsmittel beträgt das Verhältnis der Anzahl an aktiven Gruppen, die in dem Harz enthalten sind, zu der Anzahl an funktionellen Gruppen, die in dem Vernetzungsmittel enthalten sind, vorzugsweise 0,01 bis 2, um eine gute Wärmebeständigkeit und ein gutes Bildaufzeichnungs/löschvermögen des Aufzeichnungsmaterials aufrecht zu erhalten.

Außerdem können die Aufzeichnungsschicht und die Schutzschicht einen Vernetzungspromotor beinhalten, der ein für diese Art von Reaktion geeigneter Katalysator ist, z.B. tertiäre Amine, wie 1,4-Diazabicyclo(2,2,2)octan, und Metallverbindungen, wie organische Zinnverbindungen.

Die Vernetzung kann durch Anwendung von Elektronenstrahlen oder Ultraviolett-Licht erfolgen. Geeignete Monomere, die sich als Vernetzungsmittel für die Elektronenstrahl-Vernetzung und die Ultraviolett-Vernetzung eigenen, beinhalten Urethan-Acrylatmonomere, Epoxy-Acrylatmonomere, Polyester-Acrylatmonomere, Polyether-Acrylatmonomere, Vinylmonomere, ungesättigte Polyester-Oligomere und mono- oder polyfunktionelle Monomere von Acrylat, Methacrylat, Vinylester, Ethylenderivaten, Allylverbindungen usw.

Spezifische Beispiele für derartige Vernetzungsmittel beinhalten:

Monomere ohne funktionelle Gruppe

Methylmethacrylat (MMA), Ethylmethacrylat (EMA), n-Butylmethacrylat (BMA), Isobutylmethacrylat (IBMA), tert.-Butylmethacrylat (TBMA), 2-Ethylhexylmethacrylat (EHMA), Laurylmethacrylat (LMA), sek.-Laurylmethacrylat (SLMA), Tridecylmethacrylat (TDMA), Stearylmethacrylat (SMA), Cyclohexylmethacrylat (LHMA) und Benzylmethacrylat (BEMA).

Monomere mit einer funktionellen Gruppe

Methacrylsäure (MAA), 2-Hydroxyethylmethacrylat (HEMA), 2-Hydroxypropylmethacrylat (HPMA), Dimethylaminoethylmethacrylat (DMMA), Methylchloridsalze von Dimethylaminoethylmethacrylat (DMCMA), Diethylaminoethylmethacrylat (DEMA), Glycidylmethacrylat (GMA), Tetrahydrofurfurylmethacrylat (THFMA), Allylmethacrylat (AMA), 2-Ethoxyethylmethacrylat (ETMA), 2-Ethylhexylacrylat, Phenoxyethylacrylat, 2-Ethoxyethylacrylat, 2-Ethoxyethoxyethylacrylat, 2-Hydroxyethylacrylat, 2-Hydroxypropylacrylat, Dicyclopentenylethylacrylat, N-Vinylpyrrolidon und Vinylacetat.

Monomere mit zwei funktionellen Gruppen

1,4-Butandioldiacrylat, 1,6-Hexandioldiacrylat, 1,9-Nonandioldiacrylat, Neopentylglycoldiacrylat, Tetraethylenglycoldiacrylat, Tripropylenglycoldiacrylat, Polypropylenglycoldiacrylat, Ethylenglycoldimethacrylat (EDMA), Triethylenglycoldimethacrylat (3EDMA), Tetraethylenglycoldimethacrylat (4EDMA), 1,3-Butylenglycoldimethacrylat (BDMA), 1,6-Hexandioldimethacrylat (HXMA), Diacrylatester von einem Addukt von Bisphenol A mit Ethylenoxid, Glycerinmethacrylatacrylat, Diacrylatester von einem Addukt von Neopentylglycol mit zwei Mol Propylenoxid, Diethylenglycoldiacrylat, Polyethylenglycol(400)diacrylat, Diacrylatester von einem Ester von Hydroxypivalat und Neopentylglycol, 2,2-Bis(4-Acryloyloxydiethoxyphenyl)propan, Neopentylglycoldiadipatdiacrylat, Diacrylatester von einem Addukt von Neopentylglycolhydroxypivalat mit &egr;-Caprolacton, 2-(2-Hydroxy-1,1-dimethylethyl)-5-hydroxymethyl-5-ethyl-1, 3-Dioxandiacrylat, Tricyclodecandimethyloldiacrylat, Addukte von Tricyclodecandimethyloldiacrylat mit &egr;-Caprolacton und 1,6-Hexandiolglycidyletherdiacrylat.

Monomere mit drei oder mehr funktionellen Gruppen

Trimethylolpropantrimethacrylat, Trimethylolpropantriacrylat, Pentaerythrittriacrylat, Acrylatester von einem Addukt von Glycerin mit Propylenoxid, Trisacryloyloxyethylphophat, Pentaerythrittetraacrylat, Triacrylatester von einem Addukt von Trimethylolpropan mit drei Mol Propylenoxid, Glycerylpropoxytriacrylat, Dipentaerythritpolyacrylat, Polyacrylatester von einem Addukt von Dipentaerythrit mit Caprolacton, Dipentaerythritpropionattriacrylat, Triacrylatester von Hydroxypivalinaldehyd-modifiziertem Dimethylolpropan, Dipentaenthritpropionattetraacrylat, Ditrimethylolpropantetraacrylat, Dipentaerythritpropionatpentaacrylat, Dipentaerythrithexaacrylat (DPHA) und Addukte von Dipentaerythrithexaacrylat mit &egr;-Caprolacton. Oligomere.

Addukte von Bisphenol A mit Diepoxyacrylsäure

Diese Vernetzungsmittel können allein oder in Kombination verwendet werden. Eines oder mehrere dieser Vernetzungsmittel sind in einer Menge von 5 bis 50 Gew.-% und bevorzugt 10 bis 40 Gew.-% in einer Schicht enthalten. Wenn die Zugabemenge zu gering ist, ist die Vernetzungswirkung ungenügend. Wenn im Gegensatz dazu die Zugabemenge zu groß ist, wird das Löschvermögen der Aufzeichnungsschicht beeinträchtigt. Zur Verbesserung der Vernetzungswirksamkeit werden Monomere mit einer oder mehreren funktionellen Gruppen bevorzugter als Monomere ohne funktionelle Gruppe verwendet. Außerdem werden Monomere mit mehreren funktionellen Gruppen bevorzugter als Monomere mit einer funktionellen Gruppe verwendet.

Wenn ein Harz unter Verwendung von Ultraviolett-Licht vernetzt wird, werden ein oder mehrere Photopolymerisationsinitiatoren verwendet. Die Photopolymerisationsinitiatoren werden umfassend in Initiatoren vom radikalischen Reaktionstyp und Initiatoren vom Wasserstoff abstrahierenden Typ eingeteilt.

Spezielle Beispiele für derartige Photopoylmerisationsinitiatoren beinhalten die folgenden, sind aber nicht darauf beschränkt:

  • (1) Benzoinether

    Isobutylbenzoinether, Isopropylbenzoinether, Benzoinethylether und Benzoinmethylether,
  • (2) &agr;-Acyloximester

    1-Phenyl-1,2-propandion-2-(o-ethoxycarbonyl)oxim;
  • (3) Benzylketale

    2,2-Dimethoxy-2-phenylacetophenon und Benzylhydroxycyclohexylphenylketon
  • (4) Acetophenon-Derivate

    Diethoxyacetophenon und 2-Hydroxy-2-methyl-1-phenylpropan-1-on und
  • (5) Ketone

    Benzophenon, 1-Chlorthioxanthon, 2-Chlorthioxanthon, Isopropylthioxanthon, 2-Methylthioxanthon und Benzophenon substitui ert mit einem Chloratom.

Diese Photopolymerisationsinitiatoren werden allein oder in Kombination verwendet. Der Gehalt des Photopolymerisationsinitiators in einer Schicht, wie einer Aufzeichnungsschicht und einer Schutzschicht, beträgt vorzugsweise 0,005 bis 1,0 Gew.-Teile und bevorzugter 0,01 bis 0,5 Gew.-Teile pro 1 Gew.-Teil des in der Schicht enthaltenen Vernetzungsmittels.

Photopolymerisationspromotoren, die für Wasserstoff abstrahierende Photopolymerisationsinitiatoren, wie Benzophenon- und Thioxanthonverbindungen, verwendet werden, um die Vernetzungsgeschwindigkeit zu verbessern, beinhalten aromatische tertiäre Amine, aliphatische Amine usw. Spezielle Beispiele für derartige Photopolymerisationspromotoren beinhalten p-Dimethylaminobenzoesäureisoamylester, p-Dimethylaminobenzoesäureethylester usw.

Diese Photopolymerisationspromotoren können allein oder in Kombination verwendet werden. Der Gehalt eines Photopolymerisationspromotors in einer Schicht beträgt bevorzugt 0,1 bis 5 Gew.-Teile und bevorzugter 0,3 bis 3 Gew.-Teile pro 1 Gew.-Teil des in der Schicht enthaltenen Photopolymerisationsinitiators.

Als nächstes wird der Farbentwickler zur Verwendung in dem Aufzeichnungsmaterial erläutert, der in Kombination mit einem farbgebenden Mittel verwendet wird.

Geeignete Verbindungen zur Verwendung als Farbentwickler beinhalten Verbindungen, die sowohl eine Gruppe, die in der Lage ist, ein farbgebendes Mittel zu entwickeln, als auch eine Gruppe, die in der Lage ist, Kohäsionskraft zu regulieren, aufweisen und in JOP 5–124360 offenbart sind, worin organische Phosphatverbindungen, Carbonsäureverbindungen und Phenolverbindungen, die jeweils eine langkettige Kohlenwasserstoffgruppe aufweisen, als typische Farbentwickler beispielhaft veranschaulicht sind.

Spezielle Beispiele für die Gruppe, die in der Lage ist, ein farbgebendes Mittel zu entwickeln, beinhalten saure Gruppen, wie eine phenolische Hydroxylgruppe, eine Carboxylgruppe, eine Phosphatgruppe usw., sie sind aber nicht darauf beschränkt. Alle Verbindungen mit einer Gruppe, die in der Lage ist, ein farbgebendes Mittel zu entwickeln, können ähnlich wie in herkömmlichen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien verwendet werden. Z.B. können auch Verbindungen mit einer Thioharnstoffgruppe oder einer Carbonsäuremetallsalz-Gruppe verwendet werden.

Spezielle Beispiele für die Gruppe, die in der Lage ist, Kohäsionskraft zu regulieren, beinhalten Kohlenwasserstoffgruppen, wie langkettige Kohlenwasserstoffe. Die Kohlenstoffanzahl von derartigen Kohlenwasserstoffgruppen ist vorzugsweise nicht kleiner als 8, um ein Aufzeichnungsmaterial mit einem guten Farbbildungs/löschvermögen herzustellen. Die Kohlenwasserstoffgruppe kann eine ungesättigte Bindung beinhalten. Außerdem sind verzweigte Kohlenwasserstoffgruppen auch in der Kohlenwasserstoffgruppe enthalten. Es ist bevorzugt, dass die Kohlenstoffanzahl der Hauptkette der verzweigten Kohlenwasserstoffgruppen nicht kleiner als 8 ist. Ferner kann die Kohlenwasserstoffgruppe mit einer Gruppe, wie einem Halogenatom, einer Hydroxylgruppe und einer Alkoxylgruppe, substituiert sein.

Wie vorstehend ausgeführt weist der Farbentwickler zur Verwendung in dem Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung eine Struktur auf, in der eine Gruppe, die in der Lage ist, ein farbgebendes Mittel zu entwickeln, mit einer Gruppe verbunden ist, die in der Lage ist, die Kohäsionskraft zu regulieren. Im Verbindungsteil der Gruppen dieser Farbentwickler können die nachstehend aufgeführte zweiwertige Gruppe mit einem Heteroatom und zweiwertige Gruppen, in denen eine Mehrzahl von derartigen zweiwertigen Gruppen mit einem Heteroatom kombiniert sind, enthalten sein. Außerdem können diese Strukturen mit einer aromatischen Gruppe, wie einer Phenylengruppe und einer Naphthylengruppe, und/oder einer heterocyclischen Ringgruppe dazwischen verbunden sein.

Die Kohlenwasserstoffgruppe kann eine oder mehrere der vorstehend aufgeführten zweiwertigen Gruppen, d.h. aromatische Ringgruppen und zweiwertige Gruppen mit einem Heteroatom, enthalten.

Spezielle Beispiele des Farbentwicklers zur Verwendung in dem Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung beinhalten:

Organische Phosphatverbindungen

Dodecylphosphonat, Tetradecylphosphonat, Hexadecylphosphonat, Octadecylphosphonat, Eicosylphosphonat, Docosylphosphonat, Tetracosylphosphonat, Ditetradecylphosphat, Dihexadecylphosphat, Dioctadecylphosphat, Dieicosylphosphat und Dibehenylphosphat,

Aliphatische Carbonsäureverbindungen

2-Hydroxytetradecansäure, 2-Hydroxyhexadecansäure, 2-Hydroxyoctadecansäure, 2-Hydroxyeicosansäure, 2-Hydroxydocosansäure, 2-Bromhexadecansäure, 2-Bromoctadecansäure, 2-Bromeicosansäure, 2-Bromdocosansäure, 3-Bromoctadecansäure, 3-Bromdocosansäure, 2,3-Dibromoctadecansäure, 2-Fluordodecansäure, 2-Fluortetradecansäure, 2-Fluorhexadecansäure, 2-Fluoroctadecansäure, 2-Fluoreicosansäure, 2-Fluordocosansäure, 2-Iodhexadecansäure, 2-Iodoctadecansäure, 3-Iodhexadecansäure, 3-Iodoctadecansäure und Perfluoroctadecansäure, und

Aliphatische Dicarbonsäureverbindungen und aliphatische Tricarbonsäureverbindungen

2-Dodecyloxybernsteinsäure, 2-Tetradecyloxybernsteinsäure, 2-Hexadecyloxybernsteinsäure, 2-Octadecyloxybernsteinsäure, 2-Eicosyloxybernsteinsäure, 2-Docosyloxybernsteinsäure, 2-Dodecylthiobernsteinsäure, 2-Tetradecylthiobernsteinsäure, 2-Hexadecylthiobernsteinsäure, 2-Octadecylthiobernsteinsäure, 2-Eicosylthiobernsteinsäure, 2-Docosylthiobernsteinsäure, 2-Tetracosylthiobernsteinsäure, 2-Hexadecyldithiobernsteinsäure, 2-Octadecyldithiobernsteinsäure, 2-Eicosyldithiobernsteinsäure, Dodecylbernsteinsäure, Tetradecylbernsteinsäure, Pentadecylbernsteinsäure, Hexadecylbernsteinsäure, Octadecylbernsteinsäure, Eicosylbernsteinsäure, Docosylbernsteinsäure, 2,3-Dihexadecylbernsteinsäure, 2,3-Dioctadecylbernsteinsäure, 2-Methyl-3-hexadecylbernsteinsäure, 2-Methyl-3-octadecylbernsteinsäure, 2-Octadecyl-3-hexadecylbernsteinsäure, Hexadecylmalonsäure, Octadecylmalonsäure, Eicosylmalonsäure, Docosylmalonsäure, Dihexadecylmalonsäure, Dioctadecylmalonsäure, Didocosylmalonsäure, Methyloctadecylmalonsäure, 2-Hexadecylglutarsäure, 2-Octadecylglutarsäure, 2-Eicosylglutarsäure, Docosylglutarsäure, 2-Pentadecyladipinsäure, 2-Octadecyladipinsäure, 2-Eicosyladipinsäure, 2-Docosyladipinsäure, 2-Hexadecanoyloxypropan-1,2,3-tricarbonsäure und 2-Octadecanoyloxypropari-1,2,3-tricarbonsäure.

Spezielle Beispiele für Carbonsäuren zur Verwendung als Farbentwickler beinhalten Verbindungen mit der folgenden Formel (1):

Spezielle Beispiele für die Carbonsäuren mit Formel (1) sind in den Tabellen 1 bis 9 veranschaulicht, worin die Zahlen von p, q, r und s und die Struktur von A, B, X und Y von jeder Verbindung gezeigt sind.

Tabelle 1
Tabelle 2
Tabelle 3
Tabelle 4
Tabelle 5
Tabelle 6
Tabelle 7
Tabelle 8
Tabelle 9

Eine geeignete Carbonsäureverbindung zur Verwendung als Farbentwickler beinhaltet Verbindungen mit der folgenden Formel (2):

Spezielle Beispiele der Carbonsäureverbindungen mit Formel (2) beinhalten die in den Tabellen 10 bis 13 gezeigten Verbindungen, worin die Zahlen n, p, q und r und die Struktur von R, X, B und X gezeigt sind.

Tabelle 10
Tabelle 11
Tabelle 12
Tabelle 13

Phenolverbindungen mit einer Gruppe, die in der Lage ist, die intermolekulare Kohäsionskraft zu regulieren, werden auch bevorzugt als Farbentwickler verwendet. Z.B. können Phenolverbindungen mit der folgenden Formel (3) verwendet werden.

Spezielle Beispiele für die Phenolverbindungen mit der Formel (3) beinhalten die Verbindungen, die in den Tabellen 14 bis 18 gezeigt sind, worin die Zahlen p, q, r und s jeder Verbindung und die Struktur von X, A, Y und Z davon gezeigt sind. In jeder Verbindung ist n eine ganze Zahl von 1 bis 3 und daher ist die linke Seitengruppe (d.h. die Phenylgruppe) eine Phenylgruppe mit mindestens einer Hydroxylgruppe, wie einer 4-Hydroxylphenylgruppe, 3-Hydroxylphenylgruppe, 2-Hydroxylphenylgruppe, 2,4-Dihydroxylphenylgruppe, 3,4-Dihydroxylphenylgruppe und einer 2,3,4-Trihydroxylphenylgruppe. Die Phenylgruppe kann einen von einer Hydroxylgruppe verschiedenen Substituenten aufweisen. Die linke Seitengruppe ist nicht auf eine Phenylgruppe beschränkt und es kann sich um eine Gruppe mit einem aromatischen Ring handeln.

Tabelle 14
Tabelle 15
Tabelle 16
Tabelle 17
Tabelle 18

Das farbgebende Mittel zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung weist ein Elektronendonorvermögen auf und ist eine farblose oder hell gefärbte Farbstoffvorstufe (d.h. ein Leukofarbstoff). Geeignete farbgebende Mittel zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung beinhalten bekannte Leukofarbstoffe, wie Phthalidverbindungen, Azaphthalidverbindungen, Fluoranverbindungen, Phenothiazinverbindungen, Leukoauraminverbindungen usw.

Spezielle Beispiele für Leukofarbstoffe, die bevorzugt als farbgebendes Mittel in der Aufzeichnungsschicht des Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, beinhalten Verbindungen mit einer der folgenden Formeln (4) und (5):

worin R1 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, R2 eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe oder eine Phenylgruppe, die gegebenenfalls substituiert ist durch eine Alkylgruppe, wie eine Methylgruppe und eine Ethylgruppe, eine Alkoxylgruppe, wie Methoxygruppe und Ethoxygruppe, ein Halogenatom, usw. darstellt, R3 ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxylgruppe oder ein Halogenatom darstellt und R4 ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe, ein Halogenatom oder eine Aminogruppe, die gegebenenfalls substituiert ist durch eine Alkylgruppe, eine Acylgruppe, die gegebenenfalls substituiert ist durch eine Alkylgruppe, ein Halogenatom, eine Alkoxylgruppe usw. oder eine Aralkylgruppe, die gegebenenfalls substituiert ist durch eine Alkylgruppe, ein Halogenatom, eine Alkoxylgruppe usw., darstellt.

Spezielle Beispiele für die farbgebenden Mittel beinhalten:

2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-di(n-butylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-n-propyl-N-methylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-isopropyl-N-methylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-isobutyl-N-methylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-n-amyl-N-methylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-sek.-butyl-N-methylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-n-amyl-N-ethylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-iosamyl-N-ethylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-n-propyl-N-isopropylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-cyclohexyl-N-methylamino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-(N-methyl-p-toluidino)fluoran, 2-(m-Trichlormethylanilino)-3-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-(m-Trifluormethylanilino)-3-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-(m-Trichlormethylanilino)-3-methyl-6-(N-cyclohexyl-N-methylaminofluoran, 2-(2,4-Dimethylanilino)-3-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-(N-Ethyl-p-toluidino)-3-methyl-6-(N-ethylanilino)fluoran, 2-(N-ethyl-p-toluidino)-3-methyl-6-(N-propyl-p-toluidino)fluoran, 2-Anilino-6-(N-n-hexyl-N-ethylamino)fluoran, 2-(o-Chloranilino)-6-diethylaminofluoran, 2-(o-Chloranilino)-6-dibutylaminofluoran, 2-(m-Trifluormethylanilino)-6-diethylaminofluoran, 2-(p-Acetylanilino)-6-(N-n-amyl-N-n-butylamino)fluoran, 2-Benzylamino-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran, 2-Benzylamino-6-(N-methyl-2,4-dimethylanilino)fluoran, 2-Benzylamino-6-(N-ethyl-2,4-dimethylanilino)fluoran, 2-Dibenzylamino-6-(N-methyl-p-toluidino)fluoran, 2-Dibenzylamino-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran, 2-(Di-p-Methylbenzylamino)-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran, 2-(&agr;-Phenylethylamino)-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran, 2-Methylamino-6-(N-methylanilino)fluoran, 2-Methylamino-6-(N-ethylanilino)fluoran, 2-Methylamino-6-(N-propylanilino)fluoran, 2-Ethylamino-6-(N-methyl-p-toluidino)fluoran, 2-Methylamino-6-(N-methyl-2,4-dimethylanilino)fluoran, 2-Ethylamino-6-(N-ethyl-2,4-dimethylanilino)fluoran, 2-Dimethylamino-6-(N-methylanilino)fluoran, 2-Dimethylamino-6-(N-ethylanilino)fluoran, 2-Diethylamino-6-(N-methyl-p-toluidino)fluoran, 2-Diethylamino-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran, 2-Dipropylamino-6-(N-methylanilino)fluoran, 2-Dipropylamino-6-(N-ethylanilino)fluoran, 2-Amino-6-(N-methylanilino)fluoran, 2-Amino-6-(N-ethylanilino)fluoran, 2-Amino-6-(N-propylanilino)fluoran, 2-Amino-6-(N-methyl-p-toluidino)fluoran, 2-Amino-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran, 2-Amino-6-(N-propyl-p-toluidino)fluoran, 2-Amino-6-(N-methyl-p-ethylanilino)fluoran, 2-Amino-6-(N-ethyl-p-ethylanilino)fluoran, 2-Amino-6-(N-propyl-p-ethylanilino)fluoran, 2-Amino-6-(N-methyl-2,4-dimethylanilino)fluoran, 2-Amino-6-(N-ethyl-2,4-dimethylanilino)fluoran, 2-Amino-6-(N-propyl-2,4-dimethylanilino)fluoran, 2-Amino-6-(N-methyl-p-chloranilino)fluoran, 2-Amino-6-(N-ethyl-p-chloranilino)fluoran, 2-Amino-6-(N-propyl-p-chloranilino)fluoran, 2,3-Dimethyl-6-dimethylaminofluoran, 3-Methyl-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran, 2-Chlor-6-Diethylaminofluoran, 2-Brom-6-diethylaminofluoran, 2-Chlor-6-dipropylaminofluoran, 3-Chlor-6-cyclohexylaminofluoran, 3-Brom-6-cyclohexylaminofluoran, 2-Chlor-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran, 2-Chlor-3-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-chlor-6-diethylaminofluoran, 2-(o-Chloranilino)-3-chlor-6-cyclohexylaminofluoran, 2-(m-Trifluormethylanilino)-3-chlor-6-diethylaminofluoran, 2-(2,3-Dichloranilino)-3-chlor-6-diethylaminofluoran, 1,2-Benzo-6-diethylaminofluoran, 1,2-Benzo-6-(N-ethyl-N-isoamylamino)fluoran, 1,2-Benzo-6-dibutylaminofluoran, 1,2-Benzo-6-(N-methyl-N-cyclohexylamino)fluoran, 1,2-Benzo-6-(N-ethyl-N-toluidino)fluoran, usw.

Die folgenden Verbindung können ebenfalls als farbgebende Mittel in der vorliegenden Erfindung verwendet werden:

2-Anilino-3-methyl-6-(N-2-ethoxypropyl-N-ethylamino)fluoran, 2-(p-Chloranilino)-6-(N-n-octylamino)fluoran, 2-(p-Chloranilino)-6-(N-n-palmitylamino)fluoran, 2-(p-Chloranilino)-6-(di-n-octylamino)fluoran, 2-Benzoylamino-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran, 2-(o-Methoxybenzoylamino)-6-(N-methyl-p-toluidino)fluoran, 2-Dibenzylamino-4-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-Dibenzylamino-4-methoxy-6-(N-methyl-p-toluidino)fluoran, 2-Dibenzylamino-4-methyl-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran, 2-(&agr;-Phenylethylamino)-4-methyl-6-diethylaminofluoran, 2-(p-Toluidino)-3-(tert.-butyl)-6-(N-methyl-p-toluidinofluoran, 2-(o-Methoxycarbonanilino)-6-diethylaminofluoran, 2-Acetylamino-6-(N-methyl-p-toluidino)fluoran, 3-Diethylamino-6-(m-trifluormethylanilino)fluoran, 4-Methoxy-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran, 2-Ethoxyethylamino-3-chlor-6-dibutylaminofluoran, 2-Dibenzylamino-4-chlor-6-(N-ethyl-p-toluidino)fluoran, 2-(&agr;-Phenylethylamino)-4-chlor-6-diethylaminofluoran, 2-(N-Benzyl-p-trifluormethylanilino)-4-chlor-6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-pyrrolidinofluoran, 2-Anilino-3-chlor-6-pyrrolidinofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6=(N-ethyl-N-tetrahydrofurfurylamino)fluoran, 2-Mesidino-4',5'-benzo-6-diethylaminofluoran, 2-(m-Trifluormethylanilino)-3-methyl-6-pyrrolidinofluoran, 2-(&agr;-Naphthylamino)-3,4-benzo-4'-brom-6-(N-benzyl-N-cyclohexylamino)fluoran, 2-Piperidino-6-diethylaminofluoran, 2-(N-n-Propyl-p-trifluormethylanilino)-6-morpholinofluoran, 2-(Di-N-p-chlorphenylmethylamino)-6-pyrrolidinofluoran, 2-(N-n-Propyl-m-trifluormethylanilino)-6-morpholinofluoran, 1,2-Benzo-6-(N-ethyl-N-n-octylamino)fluoran, 1,2-Benzo-6-diallylaminofluoran, 1,2-Benzo-6-(N-ethoxyethyl-N-ethylamino)fluoran, Benzoleukomethylenblau, 2-[3,6-Bis(diethylamino)]-6-(o-chloranilino)xanthylbenzoesäurelactam, 2-[3,6-Bis-(diethylamino)]-9-(o-chloranilino)xanthylbenzoesäurelactam, 3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)phthalid, 3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)-6-dimethylaminophthalid (d.h. Kristallviolettlacton), 3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)-6-diethylaminophthalid, 3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)-6-chlorphthalid, 3,3-Bis(p-dibutylaminophenyl)phthalid, 3-(2-Methoxy-4-dimethylaminophenyl)-3-(2-hydroxy-4,5-dichlorphenyl)phthalid, 3-(2-Hydroxy-4-dimethylaminophenyl)-3-(2-methoxy-5-chlorphenyl)phthalid, 3-(2-Hydroxy-4-dimethoxyaminophenyl)-3-(2-methoxy-5-chlorphenyl)phthalid, 3-(2-Hydroxy-4-dimethylaminophenyl)-3-(2-methoxy-5-nitrophenyl)phthalid, 3-(2-Hydroxy-4-diethylaminophenyl)-3-(2-methoxy-5-methylphenyl)phthalid, 3-(2-Methoxy-4-dimethylaminophenyl)-3-(2-hydroxy-4-chlor-5-methoxyphenyl)phthalid, 3,6-Bis(dimethylamino)fluorenspiro-(9,3')-6'-dimethylaminophthalid, 3-(1-Ethyl-2-methylindol-3-yl)-3-(2-ethoxy-4-diethylaminophenyl)-4-azaphthalid, 3-(1-Octyl-2-methylindol-3-yl)-3-(2-ethoxy-4-diethylaminophenyl)-4-azaphthalid, 3-(1-Ethyl-2-methylindol-3-yl)-3-(2-ethoxy-4-diethylaminophenyl)-7-azaphthalid, 3,3-Bis(2-ethoxy-4-diethylaminophenyl)-4-azaphthalid, 3,3-Bis(2-ethoxy-4-diethylaminophenyl)-7-azaphthalid, 6'-Chlor-8'-methoxybenzoindolinospiropyran, 6'-Brom-2'-methoxybenzoindolinospiropyran, usw.

Die Aufzeichnungsschicht des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials beinhaltet mindestens ein farbgebendes Mittel (wie die vorstehend genannten farbgebenden Mittel), einen Farbentwickler (wie den vorstehend genannten Farbentwickler) und ein vernetztes Harz.

Das Molverhältnis (C/D) des farbgebenden Mittels (C) zum Farbentwickler (D) beträgt 10/1 bis 1/20 und bevorzugt 5/1 bis 1/10. Wenn das Verhältnis zu groß oder zu klein ist, ergibt sich ein Problem, dass die Dichte der gefärbten Aufzeichnungsschicht sich verringert.

Ein farbgebendes Mittel und ein Farbentwickler, die jeweils mikroverkapselt sind, können ebenfalls verwendet werden.

Das Gewichtsverhältnis (C/R) des farbgebenden Mittels (C) zum vernetzten Harz (R) in der Aufzeichnungsschicht beträgt 10/1 bis 10/10. Wenn der Gehalt des vernetzten Harzes zu gering ist, ergibt sich das Problem, dass die Aufzeichnungsschicht eine schlechte Wärmebeständigkeit aufweist. Wenn im Gegensatz dazu der Harzgehalt zu hoch ist, ergibt sich das Problem, dass die Dichte der gefärbten Aufzeichnungsschicht sich verringert.

Die Aufzeichnungsschicht kann unter Verwendung einer Beschichtungsflüssigkeit hergestellt werden, in der ein Farbentwickler, ein farbgebendes Mittel, ein vernetzbares Harz und ein Lösungsmittel gleichmäßig gemischt und dispergiert sind.

Spezielle Beispiele für das Lösungsmittel zur Verwendung in der Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsflüssigkeit beinhalten Wasser, Alkohole, wie Methanol, Ethanol, Isopropanol, n-Butanol und Methylisocarbitol, Ketone, wie Aceton, 2-Butanon, Ethylamylketon, Diacetonalkohol, Isophoron und Cyclohexanon, Amide, wie N,N-Dimethylformamid und N,N-Dimethylacetoamid, Ether, wie Diethylether, Isopropylether, Tetrahydrofuran, 1,4-Dioxan und 3,4-Dihydro-2H-pyran, Glycolether, wie 2-Methoxyethanol, 2-Ethoxyethanol, 2-Butoxyethanol und Ethylenglycoldimethylether, Glycoletheracetate, wie 2-Methoxyethylacetat, 2-Ethoxyethylacetat und 2-Butoxyethylacetat, Ester, wie Methylacetat, Ethylacetat, Isobutylacetat, Amylacetat, Ethyllactat und Ethylencarbonat, aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol, aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Hexan, Heptan, Isooctan und Cyclohexan, halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid, 1,2-Dichlorethan, Dichlorpropan und Chlorbenzol, Sulfoxide wie Dimethylsulfoxid, Pyrrolidone, wie N-Methyl-2-pyrrolidon und N-Octyl-2-pyrrolidon usw.

Die Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsflüssigkeit kann hergestellt werden unter Verwendung eines Dispersionsgerätes, wie Farbschüttelvorrichtungen, Kugelmühlen, Attritoren, Dreiwalzenstühle, Keddy-Mühlen, Sandmühlen, Dyno-Mühlen und Kolloidmühlen. Komponenten, wie ein farbgebendes Mittel, ein Farbentwickler und ein Harz, können zu der Zeit in einem Lösungsmittel gelöst oder dispergiert werden, zu der eine der Dispersionsgeräte verwendet wird, oder Lösungen oder Dispersionen jeder Komponente, die gesondert hergestellt werden, können gemischt werden. Wenn eine Dispersion hergestellt wird, kann auch ein Verfahren verwendet werden, bei dem eine Mischung von einer Komponente mit einem Lösungsmittel zuerst erwärmt wird, um eine Lösung herzustellen, und dann rasch oder allmählich abgekühlt wird, um die Komponente in dem Lösungsmittel auszufällen.

Die Aufzeichnungsschicht kann durch alle bekannte Beschichtungsverfahren aufgebracht werden, wie Rakelbeschichtungs-, Drahtstabbeschichtungs-, Sprühbeschichtungs-, Walzenauftrag mit einer Luftbürste, Bead-Beschichtungs-, Vorhangbeschichtungs-, Rasterwalzenbeschichtungs-, Kiss-Beschichtungs-, Umkehrwalzenbeschichtungs-, Tauchbeschichtungs- und Schmelzbeschichtungsverfahren.

Nachdem die Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsflüssigkeit aufgetragen und getrocknet ist, wird die sich ergebende Aufzeichnungsschicht einer Vernetzungsbehandlung unterworfen, falls gewünscht. Wenn ein wärmevernetzbares Harz verwendet wird, wird die Aufzeichnungsschicht bevorzugt einer Wärmebehandlung unterworfen. Wenn ein Ultraviolett-vernetzendes Harz oder ein Elektronenstrahlvernetzendes Harz verwendet wird, wird die Aufzeichnungsschicht unter Verwendung irgendeiner bekannten Vernetzungsvorrichtung, die Ultraviolettstrahlen oder Elektronenstrahlen emittiert, vernetzt.

Als Ultraviolett-Strahlenquelle können Quecksilberlampen, Metallhalogenid-Lampen, Galliumlampen, Quecksilber-Xenon-Lampen, Blitzlichtlampen usw. verwendet werden. Es ist bevorzugt, eine Lichtquelle so auszuwählen, dass das durch die Lichtquelle emittierte Licht in wirksamer Weise durch den Photopolymerisationsinitiator und den Photopolymerisationsbeschleuniger, die in der Aufzeichnungsschicht enthalten sind, absorbiert werden kann. Es ist bevorzugt, die Bedingungen der Ultraviolettbestrahlung, wie die Leistung der Lampe und die Zufuhrgeschwindigkeit der Aufzeichnungsschicht, die zu vernetzen ist, in Abhängigkeit von der notwendigen Energie zur Vernetzung des Harzes in der Aufzeichnungsschicht zu bestimmen.

Wenn eine Elektronenstrahl-Bestrahlungsvorrichtung verwendet wird, wird eine Abtast-Bestrahlungsvorrichtung oder eine Nichtabtast-Bestrahlungsvorrichtung in Abhängigkeit von der Fläche der zu bestrahlenden Aufzeichnungsschicht und der zur Vernetzung des Harzes in der Aufzeichnungsschicht notwendigen Dosis ausgewählt. Außerdem sollten die Bedingungen der Bestrahlung, wie die Stärke des Elektronenflusses, die Bestrahlungsbreite und die Zufuhrgeschwindigkeit, in Abhängigkeit von der zur Vernetzung des Harzes in der Aufzeichnungsschicht notwendigen Dosis bestimmt werden.

Die Dicke der Aufzeichnungsschicht beträgt bevorzugt 1 bis 20 &mgr;m und bevorzugter 3 bis 10 &mgr;m.

Geeignete Materialien zur Verwendung als Substrat des Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung beinhalten Papier, Harzfilme, synthetisches Papier, Metallfolien, Glas und Kombinationen davon usw. Das Substrat ist nicht darauf beschränkt und jedes Material, das in der Lage ist, die Aufzeichnungsschicht zu tragen, kann als Substrat verwendet werden. Die Dicke des Substrats wird in Abhängigkeit von dem Zweck des sich ergebenden Aufzeichnungsmaterials bestimmt.

Das reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung kann ein Informationsaufzeichnungsteil auf einem Teil der Oberfläche der Aufzeichnungsseite des Aufzeichnungsmaterials oder einem Teil der Oberfläche oder auf der ganzen Oberfläche der Rückseite des Substrats aufweisen. Spezielle Beispiele für derartige Informationsaufzeichnungsteile beinhalten magnetische Informationsspeichervorrichtungen, wie magnetische Streifen und magnetische Aufzeichnungsschichten, IC-Chips, optische Informationsspeichervorrichtungen usw., sie sind aber nicht darauf beschränkt.

Außerdem kann das Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung als reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsetikett verwendet werden, indem eine Klebschicht auf der Rückseite des Substrats gebildet wird. Dieses Etikett kann auf ein Material geklebt werden, wie Karten (z.B. Kreditkarten, IC-Karten, IC-Chips und ID-Karten), Papier, Folien, synthetischem Papier, Bordkarten, Zeitkartenausweisen, Plattenkassetten, Bandkassetten, CD–R, CD–WR, DVD usw.

Die Aufzeichnungsschicht kann Additive zur Verbesserung der Beschichtungseigenschaften und der Farbbildungs/Löscheigenschaften beinhalten. Derartige Additive beinhalten Dispergiermittel, Tenside, elektrisch leitfähige Mittel, Füllstoffe, Schmiermittel, Antioxidationsmittel, Photostabilisatoren, Ultraviolett-Absorptionsmittel, Farbstabilisatoren und Entfärbungsbeschleuniger.

Die Aufzeichnungsschicht kann ein thermoplastisches Harz zusammen mit einem oder mehreren der vorstehend genannten vernetzten Harze beinhalten. Spezielle Beispiele für diese Harze beinhalten Polyvinylchlorid, Polyvinylacetat, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere, Polystyrol, Styrol-Copolymere, Phenoxyharze, Polyester, aromatische Polyester, Polyurethan, Polycarbonat, Polyacrylat, Polymethacrylat, Acrylcopolymere und Maleinsäure-Copolymere.

Die Schutzschicht des Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung beinhaltet mindestens einen Füllstoff und ein vernetztes Harz. Als vernetztes Harz können z.B. die vorstehend aufgeführten vernetzbaren Harze zur Verwendung in der Aufzeichnungsschicht verwendet werden.

Als Füllstoff können anorganische Füllstoffe und organische Füllstoffe verwendet werden.

Spezielle Beispiele für anorganische Füllstoffe beinhalten Carbonate, wie Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat, Silicate, wie Kieselsäureanhydrid, hydratisierte Kieselsäure, hydratisiertes Aluminiumsilicat und hydratisiertes Calciumsilicat, Oxide, wie Aluminiumoxid, Zinkoxid, Eisenoxid und Calciumoxid, Hydroxide, wie Aluminiumhydroxid, usw. Unter diesen Füllstoffen werden Füllstoffe mit einem mittleren Teilchendurchmesser von nicht größer als 6 &mgr;m bevorzugt verwendet, um dem sich ergebenden Aufzeichnungsmaterial eine gute mechanische Haltbarkeit zu verleihen.

Außerdem werden Füllstoffe mit einem mittleren Teilchendurchmesser von nicht größer als 0,1 &mgr;m vorzugsweise verwendet, um die Lichtbeständigkeit des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern. Spezielle Beispiele für diese Füllstoffe beinhalten Metalloxide, wie Zinkoxid, Indiumoxid, Aluminiumoxid, Siliciumdioxid, Zirconiumoxid, Zinnoxid, Ceroxid, Eisenoxid, Antimonoxid, Bariumoxid, Calciumoxid, Bariumoxid, Bismutoxid, Nickeloxid, Magnesiumoxid, Chromoxid, Manganoxid, Tantaloxid, Nioboxid, Thoriumoxid, Hafniumoxid, Molybdänoxid, Eisenferrit, Nickelferrit, Cobaltferrit, Bariumtitanat und Kaliumtitanat und deren Komplexe, Sulfide und Sulfate, wie Zinksulfid und Bariumsulfat, Metallcarbid, wie Titancarbid, Siliciumcarbid, Molybdäncarbid, Wolframcarbid und Tantalcarbid, Nitride, wie Aluminiumnitrid, Siliciumnitrid, Bornitrid, Zirconiumnitrid, Vanadiumnitrid, Titannitrid, Niobnitrid und Galliumnitrid, usw.

Unter diesen Füllstoffen mit einem mittleren Teilchendurchmesser von nicht größer als 0,1 &mgr;m werden Füllstoffe, die in der Lage sind, Licht mit einer Wellenlänge von nicht größer als 400 nm zu absorbieren, bevorzugter verwendet. Diese Füllstoffe werden in eine Gruppe (A), die UV-A-Licht mit einer Wellenlänge von 320 bis 400 nm absorbiert, und eine andere Gruppe (B), die UV-B-Licht mit einer Wellenlänge von weniger als 320 nm absorbiert, eingeteilt. In der vorliegenden Erfindung kann ein Füllstoff der Gruppe (A) oder (B) allein verwendet werden, es ist jedoch bevorzugt, eine Kombination von einem Füllstoff aus der Gruppe (A) und einem Füllstoff aus der Gruppe (B) zu verwenden, um die Wirkung der vorliegenden Erfindung zu erhöhen.

Spezielle Beispiele für die Füllstoffe in der Gruppe (A) beinhalten Zinkoxid, Titanoxid, Indiumoxid, Ceroxid, Zinnoxid, Molybdänoxid, Zinksulfid, Galliumoxid usw.

Spezielle Beispiele für die Füllstoffe aus der Gruppe (B) beinhalten Siliciumdioxid, Aluminiumoxid, Siliciumdioxid-Aluminiumoxid, Antimonoxid, Magnesiumoxid, Zirconiumoxid, Bariumoxid, Calciumoxid, Strontiumoxid, Siliciumnitrid, Bornitrid, Bariumsulfat usw.

Ein Füllstoff mit einem mittleren Teilchendurchmesser von nicht größer als 0,1 &mgr;m kann durch irgendein bekanntes Verfahren hergestellt werden, wie Dampfphasen-Reaktionsverfahren und Flüssigphasen-Reaktionsverfahren.

Spezielle Beispiele für organische Füllstoffe beinhalten teilchenförmige Harze, wie Siliconharze, Celluloseharze, Epoxyharze, Nylonharze, Phenolharze, Polyurethanharze, Harnstoffharze, Melaminharze, Polyesterharze, Polycarbonatharze, Styrolharze, wie Polystyrol, Styrol-Isopren-Copolymere und Styrol-Vinylbenzol-Copolymere, Acrylharze, wie Vinylidenchlorid-Acryl-Copolymere, Acryl-Urethanharze und Ethylen-Acryl-Copolymere, Polyethylenharze, Formaldehydharze, wie Benzoguanamin-Formaldehydharze und Melamin-Formaldehydharze, Polymethylmethacrylatharze, Vinylchloridharze usw. Der Teilchendurchmesser dieser organischen Füllstoffe ist vorzugsweise nicht größer als 6 &mgr;m, um dem Aufzeichnungsmaterial eine gute mechanische Haltbarkeit zu verleihen.

Diese organischen Füllstoffe können allein oder in Kombination verwendet werden. Außerdem können komplexe Füllstoffe dieser Füllstoffe auch verwendet werden. Die Gestalt der Teilchen der organischen Füllstoffe ist nicht besonders beschränkt und es können Füllstoffe in sphärischer, granulärer, plattenförmiger oder nadelförmiger Form verwendet werden. Organische Füllstoffe mit einer sphärischen Form können aber bevorzugt verwendet werden, um dem Aufzeichnungsmaterial eine gute mechanische Haltbarkeit zu verleihen.

Als Harz zur Verwendung in der Schutzschicht können Polyvinylalkohol, Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymere, Carboxyl-modifiziertes Polyethylen, Melamin-Formaldehydharze, Harnstoff-Formaldehydharze usw. neben den vorstehend aufgeführten vernetzbaren Harzen verwendet werden.

Die Dicke der Schutzschicht ist bevorzugt 0,1 bis 20 &mgr;m und bevorzugter 0,3 bis 10 &mgr;m. Der Gehalt des Füllstoffs in der Schutzschicht ist bevorzugt 1 bis 95 Vol.-% und bevorzugter 5 bis 75 Vol.-%.

Die Schutzschicht kann ein Ultraviolett-Absorptionsmittel beinhalten. Der Gehalt des Ultraviolett-Absorptionsmittels in der Schutzschicht beträgt bevorzugt 0,5 bis 10 Gew.-Teile pro 100 Gew.-Teilen des in der Schutzschicht enthaltenen Bindemittelharzes.

Als Lösungsmittel für die Beschichtungsflüssigkeit, Mischvorrichtung zur Herstellung der Beschichtungsflüssigkeit, Beschichtungsverfahren zum Auftragen der Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit und Verfahren zum Trocknen und Vernetzen der aufgetragenen Flüssigkeit können auch die Lösungsmittel, Vorrichtungen und Verfahren, die vorstehend zur Verwendung in der Aufzeichnungsschicht aufgeführt wurden, verwendet werden, um die Schutzschicht zu bilden.

Wie vorstehend ausgeführt beinhaltet das reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung ein Substrat, eine Aufzeichnungsschicht, die sich über dem Substrat liegend befindet und ein farbgebendes Mittel, einen Farbentwickler und ein vernetztes Harz enthält, und eine Schutzschicht, die über der Aufzeichnungsschicht liegend angeordnet ist und einen Füllstoff und ein vernetztes Harz beinhaltet. Eine Klebschicht, eine Zwischenschicht, eine Grundschicht, eine Rückseitenschicht usw. können aber gegebenenfalls gebildet werden, um die Eigenschaften des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern. Überdies kann eine magnetische Aufzeichnungsschicht auch auf dem Aufzeichnungsmaterial vorgesehen werden. Außerdem können das Substrat und/oder eine oder mehrere der Schichten durch ein Farbmittel gefärbt sein.

Eine Zwischenschicht wird bevorzugt zwischen der Aufzeichnungsschicht und der Schutzschicht gebildet, um die Haftung der Aufzeichnungsschicht an der Schutzschicht zu verbessern, um zu verhindern, dass die Aufzeichnungsschicht beeinträchtigt wird, wenn eine Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit auf die Aufzeichnungsschicht aufgetragen wird, und um zu verhindern, dass die Additive in der Schutzschicht in die Aufzeichnungsschicht wandern. Durch Bilden einer Zwischenschicht kann die Konservierbarkeit der in der Aufzeichnungsschicht gebildeten, gefärbten Bilder verbessert werden.

Es ist bevorzugt, ein Harz mit einer geringeren Sauerstoffdurchlässigkeit in einer Schicht zu verwenden, die über der Aufzeichnungsschicht liegend angeordnet ist, wie der Schutzschicht und der Zwischenschicht, um die Lichtbeständigkeit des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern. Die Verwendung eines derartigen Harzes in der Schicht kann verhindern, dass das farbgebende Mittel und der Farbentwickler in der Aufzeichnungsschicht oxidiert werden, oder die Möglichkeit verringern, dass sie oxidiert werden.

Die Bildung einer Zwischenschicht kann auch die Kristallisation von niedermolekularen Komponenten, wie Farbentwicklern, die in der Aufzeichnungsschicht enthalten sind, verhindern, wenn eine Schicht auf der Aufzeichnungsschicht aufgetragen ist oder Bilder wiederholt gebildet und gelöscht werden. In diesem Fall beinhaltet die Zwischenschicht bevorzugt eine organische, niedermolekulare Verbindung, bei der es sich um einen Kristallkern oder einen Füllstoff handeln kann, der eine solche organische, niedermolekulare Verbindung absorbieren kann. Der Farbentwickler usw. wird in einer solchen niedermolekularen Verbindung oder einem Füllstoff absorbiert, wenn das Aufzeichnungsmaterial wiederholt Bildaufzeichnungs/Löschvorgängen unterworfen wird, und daher wird der Farbentwickler in der Regel nicht gestreut.

Spezielle Beispiele für die Harze zur Verwendung in der Zwischenschicht beinhalten Polyvinylchlorid, Polyvinylacetat, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere, Polyvinylacetal, Polyvinylbutyral, Polycarbonat, Polyarylat, Polysulfon, Polyethersulfon, Polyphenylenoxid, Polyimid, Fluor-enthaltende Harze, Polyamid, Polyamidimid, Polybenzimidazol, Polystyrol, Styrol-Copolymere, Phenoxyharze, Polyester, aromatische Polyester, Polyurethan, Polyacrylat, Polymethacrylat, Acrylcopolymere, Maleinsäurecopolymere, Epoxyharze, Alkydharze, Siliconharze, Phenolharze, Polyvinylalkohol, modifizierten Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Polyethylenoxid, Polypropylenoxid, Methylcellulose, Ethylcellulose, Carboxymethylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Stärke, Gelatine, Kasein usw. Unter diesen Harzen können auch die vernetzbaren Harze zur Verwendung in der Aufzeichnungsschicht und in der Schutzschicht bevorzugt verwendet werden, um die Haltbarkeit des Aufzeichnungsmaterials zu verbessern. Es ist bevorzugter, einen oder mehrere der Füllstoffe zuzugeben, die vorstehend zur Verwendung in der Schutzschicht aufgeführt wurden.

Die Dicke der Zwischenschicht beträgt bevorzugt 0,1 bis 20 &mgr;m und bevorzugter 0,3 bis 10 &mgr;m. Der Gehalt an Füllstoff in der Zwischenschicht beträgt bevorzugt 1 bis 95 Vol.-% und bevorzugter 5 bis 75 Vol.-%. Die Zwischenschicht kann ein Ultraviolett-Absorptionsmittel enthalten. Der Gehalt des Ultraviolett-Absorptionsmittels beträgt bevorzugt 0,5 bis 10 Gew.-Teile pro 100 Gew.-Teilen des Bindemittelharzes, das in der Zwischenschicht enthalten ist.

Als Lösungsmittel für die Beschichtungsflüssigkeit, Mischvorrichtung zur Herstellung der Beschichtungsflüssigkeit, Beschichtungsverfahren zum Auftragen der Zwischenschicht-Beschichtungsflüssigkeit und Verfahren zum Trocknen und Vernetzen der Beschichtungsflüssigkeit können auch die Lösungsmittel, Vorrichtungen und Verfahren, die vorstehend zur Verwendung in der Schutzschicht aufgeführt wurden, verwendet werden.

Das Aufzeichnungsmaterial kann eine wärmeisolierende Grundschicht zwischen dem Substrat und der Aufzeichnungsschicht beinhalten, um die auf die Aufzeichnungsschicht angewendete Wärme wirksam auszunutzen, um ein Bild aufzuzeichnen oder zu löschen. Eine derartige Grundschicht kann durch Auftragen einer Beschichtungsflüssigkeit enthaltend organische oder anorganische, feine, hohle Teilchen und ein Bindemittelharz gebildet werden. Eine Grundschicht wird gebildet, um die Haftung der Aufzeichnungsschicht an das Substrat zu verbessern und/oder um zu vermeiden, dass Materialien in der Aufzeichnungsschicht zum Substrat wandern.

Geeignete Harze zur Verwendung in der Grundschicht beinhalten die Harze, die vorstehend zur Verwendung in der Aufzeichnungsschicht genannt wurden. Außerdem kann darin ein Füllstoff, wie anorganische Füllstoffe, z.B. Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Titanoxid, Siliciumdioxid, Aluminiumhydroxid, Kaolin, Talkum usw., und organische Füllstoffe, enthalten sein. Außerdem können darin auch Additive, wie Schmiermittel, Tenside und Dispergiermittel, verwendet werden.

Bilder können in dem Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung durch Erwärmen des Aufzeichnungsmaterials auf eine Temperatur, die nicht kleiner ist als die Bildaufzeichnungstemperatur, aufgezeichnet werden. Insbesondere wenn die Aufzeichnungsschicht für kurze Zeit mit einem Thermodruckkopf, einem Laserstrahl oder dergleichen bildmäßig erwärmt wird, verbreitet sich die angewendete Wärme rasch, da die Aufzeichnungsschicht lokal erwärmt wird, was zu einer raschen Abkühlung der Aufzeichnungsschicht führt, und dadurch kann das gefärbte Bild aufgezeichnet und beibehalten werden.

Das aufgezeichnete Bild kann durch Erwärmen der Aufzeichnungsschicht für eine relativ lange Zeit mit einer geeigneten Heizvorrichtung und dann allmähliches Abkühlen der Aufzeichnungsschicht oder durch Erwärmen der Aufzeichnungsschicht bei einer Temperatur in einem Bildlösch-Temperaturbereich, d.h. bei einer Temperatur, die nicht kleiner ist als die Bildlöschtemperatur, aber kleiner ist als die Bildaufzeichnungstemperatur, gelöscht werden. Wenn die Aufzeichnungsschicht für eine relativ lange Zeit erwärmt wird, erhöht sich die Temperatur des ganzen Bereichs des Aufzeichnungsmaterials und daher wird das Aufzeichnungsmaterial allmählich abgekühlt. Beim allmählichen Abkühlverfahren wird das Bild gelöscht. Das lang andauernde Erwärmen kann durch eine Heizwalze, einen Heizstempel, eine Heißluft-Blasvorrichtung oder einen Thermodruckkopf erfolgen. Wenn ein Thermodruckkopf für das lang andauernde Erwärmen verwendet wird, wird die Wärmeenergie, die auf die Aufzeichnungsschicht angewendet wird, bevorzugt so reguliert, dass sie verglichen mit der Wärmeenergie zur Bildaufzeichnung relativ gering ist, indem die angelegte Spannung und/oder die angewendete Impulsbreite eines auf den Thermodruckkopf angewandten Impulses reguliert wird. Durch Verwendung dieses Verfahrens können Bildaufzeichnungs- und -löschvorgänge mit nur einem Thermodruckkopf ausgeführt werden. Dieses Verfahren ermöglicht das sogenannte "Überschreiben".

Natürlich ist es möglich, das Aufzeichnungsmaterial bei einer Temperatur im Bildlösch-Temperaturbereich unter Verwendung einer Heizwalze, eines Heizstempels, einer Warmluft-Blasvorrichtung zu erwärmen, um ein Bild zu löschen.

Das reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung weist typischerweise eine Struktur wie in 2 gezeigt auf. Außerdem kann das Aufzeichnungsmaterial eine der in den 3 bis 11 gezeigten Strukturen aufweisen. Die Struktur des Aufzeichnungsmaterials ist aber nicht auf die Strukturen wie in den 2 bis 11 gezeigt beschränkt.

Wie aus den 2 bis 11 verständlich, ist die äußerste Schicht des Aufzeichnungsmaterials auf der Aufzeichnungsschichtseite nicht auf die Schutzschicht beschränkt, und es kann sich bei der äußersten Schicht um eine Druckschicht, eine ÜD-Schicht, eine Laminatschicht usw. handeln.

In der vorliegenden Erfindung ist die mittlere Zehnpunkt-Rauhigkeit (Rz) der Oberfläche der äußersten Schicht des Aufzeichnungsmaterials, das eine Heizvorrichtung, wie einen Thermodruckkopf, kontaktiert, nicht kleiner als 1,5 &mgr;m und bevorzugt 1,5 bis 3,5 &mgr;m. Außerdem ist das Verhältnis (Sm/Rz) der mittleren Peakzu-Peak-Länge (Sm) zur mittleren Zehnpunkt-Rauhigkeit (Rz) nicht größer als 120 und bevorzugt 30 bis 120.

Die mittlere Zehnpunkt-Rauhigkeit (Rz) und die Peak-zu-Peak-Länge (Sm) der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials können durch JIS B0601 bestimmt werden.

JIS B0610 wird unter Bezugnahme auf die 12A und 12B erläutert.

(1) Mittlere Zehnpunkt-Rauhigkeit (Rz) (A) Definition von Rz

Arithmetisches Mittel von Werten von der mittleren Zehnpunkt-Rauhigkeit, gemessen an verschiedenen Bereichen, die zufällig auf der Oberfläche eines Objekts ausgewählt wurden.

(B) Verfahren zur Erlangung der mittleren Zehnpunkt-Rauhigkeit Rz.

Wie in 12A gezeigt, wird ein Bereich mit einer Messlänge l von einer Welligkeitskurve geprüft. Die Höhen der fünf höchsten Peaks von der Mittellinie m (d.h. YP1, YP2, YP3, YP4 und YP5) werden gemessen. Außerdem werden die Tiefen der fünf tiefsten Täler von der Mittellinie m (d.h. YV1,YV2, YV3, YV4 und YV5) gemessen. Die mittlere Zehnpunkt-Rauhigkeit Rz der Oberfläche wird durch die folgende Gleichung bestimmt: Rz = (| YP1 + YP2 + YP3 + YP4 + YP5| + |YV1 + YV2 + YV3 + YV4 + YV5|)/5

Die Einheit von Rz ist &mgr;m.

Die Messlänge l wird aus den folgenden Längen ausgewählt: 0,08 mm, 0,25 mm, 0,8 mm, 2,5 mm, 8 mm und 25 mm.

(2) Peak-zu-Peak-Länge (Sm) (A) Definition von Sm

Arithmetisches Mittel der Werte der Peak-zu-Peak-Längen, gemessen an verschiedenen Bereichen, die zufällig auf der Oberfläche eines Objekts ausgewählt werden.

(B) Verfahren zur Ermittlung der Peak-zu-Peak-Länge

Wie in 12B gezeigt, wird ein Bereich mit einer Messlänge l von einer Welligkeitskurve geprüft. Die Summe der Breite eines Peaks und des benachbarten Tals (d.h. Sm1, Sm2, ..... Si, ... und Sn) wird bestimmt und die Summe wird durch die Anzahl an Daten dividiert. D.h. die Peak-zu-Peak-Länge Sm wird durch die folgende Gleichung bestimmt:

Die Messlänge l wird ausgewählt aus den folgenden Längen:

0,08 mm, 0,25 mm, 0,8 mm, 2,5 mm, 8 mm und 25 mm.

In der vorliegenden Erfindung erfolgen die Messungen unter den folgenden Bedingungen:

  • Gerät: SURFCOM® 570A, hergestellt von Tokyo Seimitsu Co, Ltd.
  • Abschaltwert: 0,8 mm
  • Messlänge: 2,5 mm
  • Abtastgeschwindigkeit: 0,3 mm/s
  • Krümmungsradius des Kontaktstifts: 5 &mgr;m

Wenn die mittlere Zehnpunkt-Rauhigkeit Rz der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials kleiner als 1,5 &mgr;m ist, ergibt sich in der Regel ein Problem mit der Zuführung, weil das Aufzeichnungsmaterial wegen des Anhaltens des Aufzeichnungsmaterials an dem verwendeten Thermodruckkopf nicht zugeführt werden kann oder nicht mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit zugeführt werden kann. Außerdem wird die Funktion des Aufzeichnungsmaterials, an dem Thermodruckkopf anhaftenden Staub zu reinigen, beeinträchtigt.

Daher benötigt das Aufzeichnungsmaterial eine Oberfläche mit einer mittleren Zehnpunkt-Rauhigkeit von nicht weniger als 1,5 &mgr;m. Die ist damit begründet, dass die Kontaktfläche zwischen der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials und einem Thermodruckkopf sich verringert, was zu einer Verringerung der auf das Aufzeichnungsmaterial angewandten Spannung führt, wenn Bilder aufgezeichnet und gelöscht werden, und dadurch kann das Anpassungsverhalten des Aufzeichnungsmaterials für den Thermodruckkopf (d.h. die Fähigkeit, mit Thermodruckköpfen verwendet zu werden) verbessert werden. Außerdem kann der Staub, der durch die Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials von der Oberfläche des Thermodruckkopfes abgeschabt wurde, heraustransportiert werden, während er in Vertiefungen der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials aufgenommen ist. Auf diese Weise weist das Aufzeichnungsmaterial ein gutes Staubreinigungsvermögen auf.

Die mittlere Zehnpunkt-Rauhigkeit der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials ist bevorzugter nicht weniger als 2,0 &mgr;m. Wenn die mittlere Zehnpunkt-Rauhigkeit größer als 5,0 &mgr;m ist, wird ein großer Luftspalt zwischen der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials und dem verwendeten Thermodruckkopf gebildet und dadurch ergeben sich in der Regel die folgenden Probleme:

  • (1) Die Wärmeempfindlichkeit (d.h. die Aufzeichnungsempfindlichkeit) des Aufzeichnungsmaterials verschlechtert sich,
  • (2) das Aufzeichnungsmaterial besitzt eine lokal ungleichmäßige Wärmeempfindlichkeit,
  • (3) die Bildlöschung kann nicht zufriedenstellend durchgeführt werden (d.h. ein Teil der Bilder verbleibt selbst nach einem Bildlöschvorgang) und
  • (4) der Bilderzeugungs- und -löschvorgang neigt dazu, durch Umgebungs
bedingungen, wie die Umgebungslufttemperatur, beeinflusst zu werden.

Somit ist zur stabilen Aufzeichnung und Löschung eines Bildes die mittlere Zehnpunkt-Rauhigkeit (Rz) der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials nicht größer als 5,0 &mgr;m und bevorzugter nicht größer als 4,0 &mgr;m. Überdies ist zur Verleihung einer guten Bildsichtbarkeit des Aufzeichnungsmaterials ohne Verursachung von Lichtstreuung auf der Oberfläche davon die mittlere Zehnpunkt-Rauhigkeit bevorzugt nicht größer als 3,5 &mgr;m und bevorzugter nicht größer als 3,0 &mgr;m.

Wenn das Verhältnis Sm/Rz größer als 120 ist, ergeben sich aufgrund der Verschlechterung des Kopfanpassungsverhaltens des Aufzeichnungsmaterials ein Anhaftproblem und ein Zufuhrproblem und außerdem verschlechtert sich die Staubreinigungsfunktion davon. Zur Vermeidung dieser Probleme darf das Verhältnis Sm/Rz nicht größer als 120 sein. Das Verhältnis Sm/Rz bedeutet die Höhe des Peaks zur Peak-zu-Peak-Länge.

Wenn das Verhältnis Sm/Rz sich erhöht, kontaktiert die Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials den verwendeten Thermodruckkopf ungleichmäßig, was zu einer übermäßigen Spannung auf die Peaks der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials führt, und dadurch die Oberfläche schädigt. Auf diese Weise verschlechtert sich das Anpassungsverhalten des Aufzeichnungsmaterials. Da die Wärmeenergie ungleichmäßig auf das Aufzeichnungsmaterial angewendet wird, können außerdem eine stabile Bilderzeugung und -löschung nicht durchgeführt werden.

Das Verhältnis Sm/Rz ist bevorzugt nicht größer als 100.

Wenn das Verhältnis kleiner als 30 ist, wird der Farbton des aufgezeichneten Bildes (d.h. die Bildsichtbarkeit) aufgrund der Lichtstreuung an der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials beeinträchtigt. Um dem Aufzeichnungsmaterial eine gute Bildsichtbarkeit zu verleihen, ist das Verhältnis daher nicht kleiner als 30 und bevorzugt nicht kleiner als 50.

In der vorliegenden Erfindung ist die Filmfestigkeit der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials bevorzugt von der Stufe F oder härter, wenn durch JIS K5400-1990 gemessen. Die Filmfestigkeit einer Oberfläche ist definiert als die Härte des härtesten Stifts der Stifte, durch die die Oberfläche des Films mit einem Anteil von weniger als 2/5 zerbricht.

Das Verfahren zur Messung der Filmfestigkeit (d.h. JIS K54–1990) wird unter Bezugnahme auf 13 erläutert.

Die Festigkeit eines beschichteten Films wird unter Verwendung eines Verfahrens unter Verwendung eines Stiftkratz-Prüfgeräts oder eines Handprüfverfahrens bestimmt. Das Verfahren unter Verwendung eines Stiftkratz-Prüfgeräts wird unter Bezugnahme auf 13 erläutert. In 13 bezeichnen die Zahlen 21 und 22 einen Stift bzw. einen Stifthalter. Die Zahlen 23, 24 und 25 bezeichnen einen Tisch, auf den ein Prüfling gelegt wird, den Prüfling bzw. eine Fixiervorrichtung, die den Prüfling auf dem Tisch fixiert. Die Zeichen 26, 27, 28, 29 und 30 bezeichnen ein Gewicht (1,00 ± 0,05 kg), einen Wiegetisch, auf den das Gewicht gelegt wird, ein Ausgleichgewicht, eine Stellschraube bzw. eine Welle. Die Zahlen 31 und 32 bezeichnen einen Griff, durch den der Tisch, auf dem der Prüfling liegt, bewegt wird, bzw. die Lagerfläche des Geräts.

Als Stift werden Stifte, die in JIS S6006 vorgeschrieben sind, verwendet. Die Härte der verwendeten Stifte ist von 9H (härtester) bis 6B (weichster). Der Holzteil von einem Rand eines Stiftes wird entfernt, um die Mine für etwa 3 mm freizulegen. Der Rand der Mine wird mit einem Schleifpapier (# 400) abgerieben, während die Mine das Schleifpapier senkrecht kontaktiert und Kreise beschreibt, um eine Mine mit einer glatten Oberfläche und einem scharfen Rand herzustellen.

Ein Prüfling wird dem Test zu einem Zeitpunkt ausgesetzt, der etwa eine bis mehrere Stunden nach der Herstellung des Films liegt.

Das Testverfahren ist wie folgt:

  • (a) Ein Prüfling 24 wird auf den Tisch 23 gelegt, so dass die zu prüfende Oberfläche oben liegt,
  • (b) ein Stift 21 wird mit dem Stifthalter 22 so angebracht, dass der Rand des Stifts 21 sich auf der vertikalen Linie befindet, die den Schwerpunkt des Gewichts 26 passiert,
  • (c) die Position des Ausgleichgewichts 28 wird so eingestellt, dass die auf den Stift 21 angewandte Belastung 0 ist, und dann wird die Welle 30 durch die Einstellschraube 29 fixiert, so dass der Stift 21 die Oberfläche des Prüflings 24 nicht berührt,
  • (d) das Gewicht 26 wird auf den Wiegetisch 27 gelegt und dann wird die Einstellschraube 29 gelockert, um den Rand des Stifts 21 mit dem Prüfling 24 zu kontaktieren, während eine Last von 1,00 kg auf den Rand des Stifts einwirkt,
  • (e) der Griff 31 wird mit konstanter Geschwindigkeit gedreht, so dass der Prüfling 24 rechtshändig um etwa 3 mm mit einer Geschwindigkeit von 0,5 mm/s bewegt wird.
  • (f) die Messungen werden fünfmal durchgeführt, wobei der Abkratzbereich des Prüflings geändert wird und der Rand des Stifts abgerieben wird, und
  • (g) die Vorgänge (a) bis (f) werden wiederholt, außer dass der Stift (die Härte) geändert wird.

Die Filmfestigkeit einer Oberfläche ist definiert als die Härte des härtesten Stifts unter den Stiften, mit dem die Oberfläche des Films mit einem Anteil von weniger als 2/5 zerbrochen wird. D.h. für das folgende Testergebnis wird die Filmfestigkeit der Probe z.B. mit H bestimmt.

Wenn die Filmfestigkeit der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials Stufe HB (auf Basis der Stifthärte) oder weicher ist, wird die Oberfläche aufgrund der einwirkenden Spannung, wenn ein Bildaufzeichnungs- und Löschvorgang durch einen Thermodruckkopf durchgeführt wird, in der Regel abgerieben und beschädigt. Außerdem haftet der abgeriebene Teil der Oberfläche in der Regel am Thermodruckkopf, was zur Ausbildung von Bildauslassungen führt. Daher muss die Filmfestigkeit der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials Stufe F oder härter sein und ist bevorzugt Stufe H oder härter.

Nach der allgemeinen Beschreibung dieser Erfindung kann ein weiteres Verständnis durch Bezugnahme auf bestimmte spezielle Beispiele erhalten werden, die hier nur zwecks Erläuterung bereitgestellt werden und keine Beschränkung beabsichtigen. In der Beschreibung der folgenden Beispiele stellen Zahlen Gewichtsverhältnisse in Teilen dar, sofern nicht anders angegeben.

BEISPIELE Bildung einer Aufzeichnungsschicht

Eine Mischung der folgenden Verbindungen wurde pulverisiert und in einer Farbschüttelvorrichtung dispergiert, so dass der mittlere Teilchendurchmesser der festen Komponenten in der Flüssigkeit 0,1 bis 1,5 &mgr;m betrug, wodurch eine Flüssigkeit A hergestellt wurde: 2-Anilino-3-methyl-6-dibutylaminofluoran 4,5 (ODB® von Hodogaya Chemical Co., Ltd., das als farbgebendes Mittel dient) Farbentwickler mit der folgenden Formel 15

(RP–35 von Miyoshi Oil & Fat Co., Ltd.)
Farbentwickler mit der folgenden Formel 3
(RA–171 von Miyoshi Oil & Fat Co., Ltd.)
Farbentwickler mit der folgenden Formel: 3 C18H37NHCONHC4H9 (RA–67 von Nippon Kasei Chemical Co., Ltd.) 50% Acrylpolyolharz-Lösung 61 (FR4754 von Mitsubishi Rayon Co., Ltd.)

Zwanzig (20) Teile Ethylacetat-Lösung eines Hexamethylendüsocyanat-Addukts (CORONATE® HL von Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd., Feststoffgehalt 75%) wurden zur Flüssigkeit A gemischt, während gerührt wurde, um eine Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsflüssigkeit herzustellen.

Die Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsflüssigkeit wurde mit einem Drahtstab auf ein Substrat aus weißer Polyethylenterephthalat (PET)-Folie mit einer Dicke von 250 &mgr;m aufgetragen, bei 120°C getrocknet und dann für 10 min bei 110°C erwärmt. Außerdem wurde die Aufzeichnungsschicht 48 h bei 60°C erwärmt, um eine Aufzeichnungsschicht mit einer Trockendicke von etwa 10 &mgr;m zu bilden.

Bildung einer Zwischenschicht-Beschichtungsflüssigkeit

Die folgenden Verbindungen wurden gemischt, um eine Zwischenschicht-Beschichtungsflüssigkeit zu bilden. 50% Acrlypolyolharz-Lösung 3 (LR327 von Mitsubishi Rayon Co., Ltd.) 30% Zinkoxid-Dispersion 7 (ZS303 von Sumitomo Cement Co., Ltd.) Hexamethylendüsocyanat-Addukt 1,5 (CORONATE® HL von Nippon Polyurethane Industry Co. Ltd., eine Ethylacetat-Lösung mit einem Feststoffgehalt von 75%) Methylethylketon 7

Bildung einer Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit A

Die folgenden Komponenten wurden gemischt, während gerührt wurde, um eine Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit A herzustellen. Dipentaerythrithexaacrylat 3 (KAYARAD® DPHA von Nippon Kayaku Co., Ltd.) Urethanacrylat-Oligomer 3 (ARTRESIN® UN-3320HA von Negami Kogyo K.K.) Acrylat von Dipentaerythritcaprolacton 3 (KAYARAT® DPCA-120 von Nippon Kayaku Co., Ltd.) Siliciumdioxid 1 (P–526 von Mizusawa Industrial Chemicals Ltd.) Photopolymerisationsinitiator 0,5 (IRGACURE® 184 von Nippon Ciba-Geigy) Isopropanol 11

Bildung der Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit B

Das Verfahren zur Herstellung der Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit A wurde wiederholt, außer dass die Mischung unter Verwendung einer Farbschüttelvorrichtung pulverisiert und dispergiert wurde, so dass das Siliciumdioxid einen Teilchendurchmesser von etwa 3 &mgr;m aufwies.

Bildung der Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit C

Das Verfahren zur Herstellung der Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit A wurde wiederholt, außer dass die Mischung unter Verwendung einer Farbschüttelvorrichtung pulverisiert und dispergiert wurde, so dass das Siliciumdioxid einen Teilchendurchmesser von etwa 2 &mgr;m aufwies.

Bildung einer Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit D

Das Verfahren zur Herstellung der Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit A wurde wiederholt, außer dass die Zugabemenge von Siliciumdioxid auf 0,5 Teile geändert wurde und die Mischung unter Verwendung einer Farbschüttelvorrichtung pulverisiert und dispergiert wurde, so dass das Siliciumdioxid einen Teilchendurchmesser von etwa 3 &mgr;m aufwies.

Bildung einer Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit E

Die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit B wurde mit 0,5 Teilen Talkum (LMS–300 von Fuji Talc Kogyo K.K.) gemischt und gut dispergiert, um eine Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit E herzustellen.

Bildung einer Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit F

Das Verfahren zur Herstellung der Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit A wurde wiederholt, außer dass das Siliciumdioxid durch Talkum (LMS–300 von Fuji Talc Kogyo K.K.) ersetzt wurde.

Bildung einer Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit G

Die folgenden Komponenten wurden gemischt, um eine Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit G herzustellen. 75% Urethanacrylatmonomer 10 (C7–157 von Dainippon Ink and Chemicals, Inc.) Isopropanol 5

Bildung einer Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit H

Die folgenden Komponenten wurden gemischt,um eine Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit H herzustellen. 60% Esteracrylatmonomer 10 (Z–7010 von Japan Synthetic Rubber Co., Ltd.) Isopropanol 2,5

Beispiel 1

Die Zwischenschicht-Beschichtungsflüssigkeit wurde auf die vorstehend hergestellte Aufzeichnungsschicht der Polyesterfolie unter Verwendung eines Drahtstabs aufgetragen und dann 1 min bei 90°C getrocknet. Die Zwischenschicht wurde weiter 48 h bei 60°C erwärmt. Auf diese Weise wurde eine Zwischenschicht mit einer Dicke von etwa 1 &mgr;m auf der Aufzeichnungsschicht gebildet.

Dann wurde die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit A auf die Zwischenschicht unter Verwendung eines Drahtstabs aufgetragen und dann zur Trocknung erwärmt. Die Schutzschicht wurde unter Verwendung einer Ultraviolettlampe bei 80 W/cm vernetzt. Auf diese Weise wurde eine Schutzschicht mit einer Dicke von etwa 2,5 &mgr;m auf der Zwischenschicht gebildet.

Auf diese Weise wurde ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial von Beispiel 1 hergestellt.

Beispiel 2

Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials von Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit A durch die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit B ersetzt wurde.

Auf diese Weise wurde ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial von Beispiel 2 hergestellt.

Beispiel 3

Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials von Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit A durch die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit D ersetzt wurde.

Auf diese Weise wurde ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial von Beispiel 3 hergestellt.

Beispiel 4

Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials von Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit A durch die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit E ersetzt wurde.

Auf diese Weise wurde ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial von Beispiel 4 hergestellt

Beispiel 5

Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials von Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit A durch die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit F ersetzt wurde.

Auf diese Weise wurde ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial von Beispiel 5 hergestellt.

Beispiel 6

Die Zwischenschicht-Beschichtungsflüssigkeit wurde auf die vorstehend hergestellte Aufzeichnungsschicht der Polyesterfolie unter Verwendung eines Drahtstabs aufgetragen und dann 1 min bei 90°C getrocknet (die Wärmebehandlung für 48 h bei 60°C wurde nicht durchgeführt). Auf diese Weise wurde eine Zwischenschicht mit einer Dicke von etwa 1 &mgr;m auf der Aufzeichnungsschicht gebildet.

Dann wurde die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit B auf die Zwischenschicht unter Verwendung eines Drahtstabs aufgetragen und dann zur Trocknung erwärmt. Die Schutzschicht wurde unter Verwendung einer Ultraviolettlampe bei 80 W/cm vernetzt. Auf diese Weise wurde eine Schutzschicht mit einer Dicke von etwa 2,5 &mgr;m auf der Zwischenschicht gebildet.

Auf diese Weise wurde ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial von Beispiel 6 hergestellt.

Beispiel 7

Ein ÜD-Lack (hergestellt von THEINKTECH Co.) wurde auf die Schutzschicht des Aufzeichnungsmaterials von Beispiel 1 durch ein Druckverfahren unter Verwendung eines RI-Prüfgeräts aufgetragen. Die ÜD-Schicht wurde unter Verwendung einer Ultraviolettlampe bei 80 W/cm vernetzt. Auf diese Weise wurde eine ÜD-Schicht mit einer Dicke von etwa 0,8 &mgr;m auf der Schutzschicht gebildet.

Auf diese Weise wurde ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial von Beispiel 7 hergestellt.

Vergleichsbeispiel 1

Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials von Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit A durch die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit G ersetzt wurde.

Auf diese Weise wurde ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial von Vergleichsbeispiel 1 hergestellt.

Vergleichsbeispiel 2

Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials von Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit A durch die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit H ersetzt wurde.

Auf diese Weise wurde ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial von Vergleichsbeispiel 2 hergestellt.

Vergleichsbeispiel 3

Das Verfahren zur Herstellung des reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials von Beispiel 1 wurde wiederholt, außer dass die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit A durch die Schutzschicht-Beschichtungsflüssigkeit C ersetzt wurde.

Auf diese Weise wurde ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial von Vergleichsbeispiel 3 hergestellt.

Alle reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1 bis 7 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 3 wurden folgendermaßen bewertet:

(1) Kopfanpassungsverhalten

Ein Bild wurde mit jedem Aufzeichnungsmaterial unter Verwendung eines Kartendruckers R-3000, hergestellt von Kyushu Matsushita Electric Co., Ltd., unter Anwendung einer Druckenergie von 0,75 mJ/Punkt auf den Thermodruckkopf aufgezeichnet. Dann wurde das Aufzeichnungsmaterial durch den Thermodruckkopf erwärmt, während eine geeignete Löschenergie an den Thermodruckkopf angelegt wurde, so dass das Bild deutlich visuell gelöscht wurde. Dieser Bildaufzeichnungsund -löschvorgang wurde zehnmal wiederholt, um zu bewerten, ob die Bilder Auslassungen oder undeutliche Bereiche aufwiesen und ob ein ungewöhnliches Transportgeräusch erzeugt wurde.

(2) Staubreinigungsvermögen

Ein Bild wurde auf einem Bogen von jedem Aufzeichnungsmaterial unter Verwendung eines Kartendruckers R-3000 erzeugt, der von Kyushu Matsushita Electric Co. Ltd. hergestellt wird und der einen Thermodruckkopf besaß, auf dem absichtlich Staub angeheftet wurde, so dass sich Bildauslassungen auf dem sich ergebenden Bild ergaben. Dann wurde ein anderer Bogen des Aufzeichnungsmaterials dem Kartendrucker zugeführt, um ein Bild aufzuzeichnen. Dieser Bildaufzeichnungsvorgang wurde viermal wiederholt (fünfmal insgesamt), um zu bewerten, ob das fünfte Bild eine Bildauslassung aufwies. In diesem Fall haftete Staub auf dem Thermodruckkopf durch wiederholtes Ausführen einer Verschmutzung der Oberfläche des Thermodruckkopfes und anschließendem Bildaufzeichnungs/Löschvorgang, so dass das sich ergebende Bild Bildauslassungen aufwies.

(3) Farbton

Die Bilddichte (OD1) des Bildes, das in dem Aufzeichnungsmaterial von Vergleichsbeispiel 1, das einmal einem Löschvorgang unterworfen wurde, aufgezeichnet worden war, wurde durch ein Macbeth-Reflexionsdensitometer RD–914, hergestellt von Macbeth Co., gemessen. Der Farbton des in dem Aufzeichnungsmaterial aufgezeichneten Bildes wurde durch folgende Gleichung dargestellt: Farbton = (ODX/OD1) × 100 (%) worin ODX die Bilddichte des in dem Aufzeichnungsmaterial aufgezeichneten Bildes darstellt.

Der Farbton ist bevorzugt nicht weniger als 90% und bevorzugter nicht weniger als 95%.

Der Grund, warum das Bild des Aufzeichnungsmaterials von Vergleichsbeispiel 1 als Standard angenommen wird, besteht darin, dass die Schutzschicht G des Aufzeichnungsmaterials von Vergleichsbeispiel 1 eine glatte und transparente Oberfläche wie Glas aufweist und daher das in der Aufzeichnungsschicht gebildete Bild gesehen werden kann wie es ist, obwohl die Schutzschicht darauf gebildet ist.

Die Bilddichte des in dem Aufzeichnungsmaterial von Vergleichsbeispiel 1 gebildeten Bildes (d.h. OD1) betrug 1,13.

(4) Zustand der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials nach wiederholten Bildaufzeichnungs/Löschvorgängen

Der Bildaufzeichnungs/Löschvorgang, der in dem vorstehend in Punkt (1) ausgeführten Bewertungsverfahren für das Kopfanpassungsverhalten ausgeführt wurde, wurde fünfzig Mal bezüglich jedes Aufzeichnungsmaterials wiederholt. Dann wurde der Zustand der Oberfläche jedes Aufzeichnungsmaterials visuell betrachtet, um zu bestimmen, ob die Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials beschädigt wurde (d.h., ob eine Verletzung und/oder ein Ablösen auf der Oberfläche vorlag). Außerdem wurde das letzte Bild sorgfältig betrachtet, um zu bestimmen, ob das Bild ein ungewöhnliches Bild aufwies.

Die Ergebnisse sind in Tabelle 19 gezeigt.

Tabelle 19
O
(Kopfanpassung): Bildauslassungen und unklare Bilder ergaben sich nicht und es wurde kein Zufuhrgeräusch erzeugt.
O
(Staubreinigungsvermögen): das fünfte Bild wies kein ungewöhnliches Bild auf.
X
(Staubreinigungsvermögen): das fünfte Bild wies einen unklaren Bereich auf.
⨀
(Farbton): nicht weniger als 95%
&Dgr;
(Farbton): nicht weniger als 85% und weniger als 90%
O
(Oberflächenzustand): das Bild wies kein ungewöhnliches Bild auf, wobei die Bilddichte beibehalten wurde und die Oberfläche keine Verletzungen und kein Ablösen aufwies.

Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, dass das reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial mit einer Oberfläche mit einer mittleren Zehnpunkt-Rauhigkeit von nicht weniger als 1,5 &mgr;m oder einem Verhältnis Sm/Rz von nicht größer als 120 ein verbessertes Kopfanpassungsverhalten und ein verbessertes Staubreinigungsvermögen aufweist. Wenn die mittlere Zehnpunkt-Rauhigkeit 1,5 bis 3,0 &mgr;m beträgt oder das Verhältnis Sm/Rz 50 bis 120 ist, hatte das Aufzeichnungsmaterial außerdem ein weiter verbessertes Kopfanpassungsverhalten und ein weiter verbessertes Staubreinigungsvermögen. Außerdem kann das Aufzeichnungsmaterial wiederholt Bilder mit gutem Farbton erzeugen, d.h. es kann eine gute Bildsichtbarkeit beibehalten.

Wenn die Filmfestigkeit der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials Stufe F oder härter ist und außerdem das Harz in jeder Schicht vernetzt ist, können ferner die mechanische Festigkeit des Aufzeichnungsmaterials verbessert werden und dadurch weist das Aufzeichnungsmaterial eine gute Haltbarkeit auf.

Dieses Dokument beansprucht die Priorität und enthält Gegenstände, die auf die JP-Patentanmeldung Nr. 2000–365841, eingereicht am 30. November 2000, bezogen sind.


Anspruch[de]
  1. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial umfassend:

    ein Substrat (1),

    eine Aufzeichnungsschicht (2), die über dem Substrat liegend angeordnet ist und ein vernetztes Harz, ein elektronendonierendes, farbgebendes Mittel und einen elektronenakzeptierenden Farbentwickler umfasst, und

    eine Schutzschicht (3), die über der Aufzeichnungsschicht liegend angeordnet ist und einen Füllstoff und ein vernetztes Harz umfasst,

    wobei die Aufzeichnungsschicht in einem nicht gefärbten Zustand einen gefärbten Zustand erreicht, wenn bei einer Temperatur von nicht weniger als einer Bilderzeugungstemperatur erwärmt und dann mit einer Kühlgeschwindigkeit (a) gekühlt wird, und die Aufzeichnungsschicht in dem gefärbten Zustand einen nicht gefärbten Zustand erreicht, wenn bei einer Temperatur, die kleiner als die Bilderzeugungstemperatur und nicht kleiner als eine Bildlöschtemperatur ist, erwärmt wird oder wenn bei einer Temperatur, die nicht kleiner als die Bilderzeugungstemperatur ist, erwärmt und dann relativ langsam im Vergleich zur Kühlgeschwindigkeit (a) gekühlt wird,

    und wobei das reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial eine Oberfläche auf der Aufzeichnungsschichtseite aufweist, wobei die Oberfläche eine mittlere Zehnpunkt-Rauhigkeit (Rz) von nicht weniger als 1,5 &mgr;m und/oder ein Verhältnis Sm/Rz von nicht größer als 120 aufweist, wobei Sm eine durchschnittliche Peak-zu-Peak-Länge der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials darstellt und Rz und Sm durch JIS B0610 bestimmt werden.
  2. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, wobei die Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials eine mittlere Zehnpunkt-Rauhigkeit (Rz) von 1,5 bis 3,5 &mgr;m und/oder ein Verhältnis Sm/Rz von 30 bis 120 aufweist.
  3. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials eine Filmfestigkeit der Stufe F oder härter bei Messung nach JIS K5400–1990 aufweist.
  4. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, das ferner eine Zwischenschicht (4) umfasst, die sich zwischen der Aufzeichnungsschicht und der Schutzschicht befindet und ein vernetztes Harz umfasst.
  5. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4, das ferner eine Überdruckschicht (5) umfasst, die über der Schutzschicht liegt und ein vernetztes Harz und gegebenenfalls einen Füllstoff umfasst.
  6. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 5, wobei die Überdruckschicht einen Füllstoff enthält und der Füllstoff ein anorganischer Füllstoff ist.
  7. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Füllstoff in der Schutzschicht ein anorganischer Füllstoff ist.
  8. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 7, das ferner ein Informationsspeicherteil (9) umfasst.
  9. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 8, wobei das Informationsspeicherteil eine Vorrichtung umfasst, die aus der Gruppe bestehend aus magnetischen Aufzeichnungsvorrichtungen, IC-Speichern und optischen Speichern ausgewählt ist.
  10. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 9, worin das Substrat ein Laminat umfasst, in dem mehrere verschiedene Lagen laminiert sind.
  11. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10, das ferner eine Klebschicht (10) auf der Rückseite des Substrats gegenüber derjenigen, welche die Aufzeichnungsschicht trägt, umfasst.
  12. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 11, das ferner eine irreversible, sichtbare Information (6) umfasst.
  13. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 12, worin das reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial auf einer Vorrichtung angeordnet ist, die aus der Gruppe bestehend aus Punktekarten, Prepaid-Karten, Tickets, Eintrittskarten, Zeitkartenausweisen, Platten, Plattenkassetten, Kassettenbändern und Kassettenbehältnissen ausgewählt ist.
  14. Reversibles, thermisches Bildaufzeichnungs/löschverfahren umfassend:

    Erwärmen der Aufzeichnungsschicht von einem reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 13 bei einer Temperatur, die kleiner ist als die Bilderzeugungstemperatur und nicht kleiner ist als die Bildlöschtemperatur, so dass die Aufzeichnungsschicht einen nicht gefärbten Zustand beibehält oder erreicht, und

    bildmäßiges Erwärmen der vorher erwärmten Aufzeichnungsschicht in einem nicht gefärbten Zustand bei einer Temperatur, die nicht kleiner ist als die Bilderzeugungstemperatur, und dann Abkühlen der Aufzeichnungsschicht bei der Kühlgeschwindigkeit (a), um ein Farbbild in der Aufzeichnungsschicht zu bilden.
  15. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 14, worin die Schritte des Erwärmens und des bildmäßigen Erwärmens unter Verwendung eines Thermodruckkopfs ausgeführt werden.
  16. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsverfahren nach Anspruch 14 oder 15, worin der Erwärmungsschritt unter Verwendung eines Heizgeräts durchgeführt wird, das aus der Gruppe bestehend aus Keramikheizgeräten, Heizwalzen, Heizstempeln und Heizblöcken ausgewählt wird.
  17. Verfahren zur Entfärbung eines reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials umfassend:

    Erwärmen der Aufzeichnungsschicht von einem reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 13 bei einer Temperatur, die kleiner ist als die Bilderzeugungstemperatur und nicht kleiner ist als die Bildlöschtemperatur, so dass die Aufzeichnungsschicht einen nicht gefärbten Zustand beibehält oder erreicht.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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