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Dokumentenidentifikation DE60010410T2 19.05.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001098158
Titel Verwaltungsvorrichtung für in einem Wärmetauscher zirkulierenden Festkörper
Anmelder E. Beaudrey & Cie., Paris, FR
Erfinder Jackson, Philip, 75007 Paris, FR
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 60010410
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 27.10.2000
EP-Aktenzeichen 004030029
EP-Offenlegungsdatum 09.05.2001
EP date of grant 06.05.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.05.2005
IPC-Hauptklasse F28G 1/12

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft allgemein Wärmetauscher, und zwar beispielsweise Kondensatoren bildende Rohrwärmetauscher, deren Reinigung kontinuierlich durch feste, in der Praxis kugelförmige Elemente gewährleistet wird, die beispielsweise aus Schaumgummi hergestellt sind und die zu diesem Zweck in einem der betreffenden Ströme systematisch in Umlauf gebracht sind.

In ihrem Prinzip sind die entsprechenden Anordnungen seit langem bekannt, und zwar insbesondere aus den Schriften US-A-1 795 348 und DE-A-23 14 329.

Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere die Verwaltung der in dieser Weise eingesetzten festen Reinigungselemente.

Gemäß Anordnungen, die beispielsweise vom Typ der in der Schrift FR-A-2 716 530 beschriebenen Anordnungen sein können, beinhaltet diese Verwaltung grundsätzlich, einerseits um zu vermeiden, daß die betreffenden festen Reinigungselemente mit dem sie befördernden Strom abgeführt werden, das Einsetzen von Abfangmitteln in die Austrittsleitung des Wärmetauschers, die diese zurückhalten können, und andererseits die Rezyklierung der auf diese Weise von diesen Abfangmitteln zurückgehaltenen festen Reinigungselemente zur Eintrittsleitung des Wärmetauschers.

In der Praxis ist es jedoch auch erforderlich, die festen Reinigungselemente systematisch durch eine Verwaltungsvorrichtung hindurchzuleiten, die insbesondere ihre Anzahl kontrollieren kann, diejenige, deren Abmessungen durch Verschleiß kleiner als die erforderlichen Abmessungen geworden sind, aussortieren und entfernen kann, und infolgedessen eine Nachversorgung der Anlage mit neuen festen Reinigungselementen gestatten kann.

Um gut zu arbeiten, muß diese Verwaltungsvorrichtung von einem Strom mit gegebenem Durchsatz durchflossen werden.

Man hat eine Verwaltungsanlage für feste Reinigungselemente, die in einem Wärmetauscher für dessen Reinigung umlaufen, vorgeschlagen, die Abfangmittel, die für die Zurückhaltung der in Umlauf befindlichen festen Reinigungselemente geeignet sind und in die Austrittsleitung des Wärmetauschers eingesetzt sind, eine Rückleitung, die zur Eintrittsleitung des Wärmetauschers einen Rückstrom rezykliert, der die durch die Abfangmittel zurückgehaltenen festen Reinigungselemente enthält, und eine in dieser Rückleitung angeordnete Vorrichtung zur Verwaltung dieser festen Reinigungselemente aufweist, wobei in dieser Anlage zwischen den Abfangmitteln und der Verwaltungsvorrichtung in der Rückleitung eine Konzentrationsvorrichtung eingesetzt ist, die den entsprechenden Rückstrom in zwei Teile teilt, und zwar einen ersten Teil oder Hauptteil, der normalerweise alle festen Reinigungselemente enthält und der auf die Verwaltungsvorrichtung zu gelenkt wird, und einen zweiten Teil oder abgezweigten Teil, der normalerweise frei von jedem festen Reinigungselement ist und der von der Verwaltungsvorrichtung entfernt wird, wobei die Rückleitung zu Umlaufmitteln gehört, die geeignet sind, örtlich durch die Abfangmittel hindurch einen Gegenstromumlauf zu erzeugen.

Eine derartige Anlage ist beispielsweise in der Schrift FR-A-2 766 915 beschrieben.

Auf diese Weise wird der Verwaltungsvorrichtung ein Teil des Durchsatzes des betreffenden Rückstroms erspart, wobei gleichzeitig jedoch normalerweise die Gesamtheit der zu verwaltenden festen Reinigungselemente durch sie hindurchläuft.

Genauer gesagt, bei einer gegebenen Anlage gestattet die Konzentrationsvorrichtung in vorteilhafter Weise, am Eintritt der Verwaltungsvorrichtung systematisch bestimmte Durchsatzbedingungen zu schaffen, die ihren normalen Betriebsbedingungen entsprechen.

Es kann also in vorteilhafter Weise eine Standardverwaltungsvorrichtung eingesetzt werden, gleichgültig, wie groß die Kapazität der zu behandelnden Anlage ist, was sich für die Kosten vorteilhaft auswirkt.

Die Rezyklierung der von den Abfangmitteln zurückgehaltenen festen Reinigungselemente zur Eintrittsleitung des Wärmetauschers wird allgemein durch Umlaufmittel erhalten, die die festen Reinigungsmittel auf diese Eintrittsleitung zu drücken oder fördern. Dieser Fördervorgang findet notwendigerweise über die Abfangmittel statt und führt zu einer relativ komplizierten, schweren Anlage.

Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine Anlage der oben beschriebenen Art, die dadurch gekennzeichnet ist, daß daß die Umlaufmittel Saugmittel umfassen, die dafür ausgelegt sind, auf Höhe der Abfangmittel die von diesen zurückgehaltenen festen Reinigungselemente für ihre Rezyklierung aufzunehmen, wobei die Konzentrationsvorrichtung allgemein zylindrisch ist und ein Gitter aufweist, das um eine Achse, die es in seinem zentralen Bereich aufweist, verschwenkbar ist, so daß es mindestens zwei Endstellungen einnehmen kann, und zwar eine Stellung "Reinigung", in der es für den Hauptteil des Rückstroms einen freien Durchgang läßt und sich in den Durchgang des abgezweigten Teils dieses Stroms einschaltet, und eine Stellung "Reinigung aus", in der es sich in den Durchgang des Hauptteils und des abgezweigten Teils des Rückstroms einschaltet.

Die Umlaufmittel umfassen vorteilhafterweise eine Zuleitung, die zwischen der Austrittsleitung des Wärmetauschers und seiner Eintrittsleitung angeordnet ist und mit der Saugseite einer Pumpe verbunden ist, die in die Konzentrationsvorrichtung fördert.

Die Verwaltungsanlage weist vorzugsweise eine Rezyklierungsleitung auf, die den abgezweigten Teil des Rückstroms zur Austrittsleitung des Wärmetauschers lenkt; die Rezyklierungsleitung ist an die Zuleitung über die Konzentrationsvorrichtung angeschlossen.

Es wurden bereits Konzentrationsvorrichtungen mit verschwenkbaren Gittern vorgeschlagen; genauer gesagt kennt man eine Konzentrationsvorrichtung, bei der zwei in einem V angeordnete Gitter um eine Achse verschwenkbar angeordnet sind, die sie in ihrem zentralen Teil aufweisen, und mindestens zwei Stellungen in einem V einnehmen können, wobei die Spitze des V's bei einer der Stellungen unten liegt und bei der anderen oben; eine derartige Konzentrationsvorrichtung besitzt den Nachteil, daß bei dem Arbeitsgang der Gewinnung dieser Reinigungselemente Elemente verlorengehen.

Erfindungsgemäß ist die Konzentrationsvorrichtung mit der Rezyklierungsleitung über ein Filter verbunden; auf diese Weise wird jeder Verlust von Reinigungselementen vermieden.

Das Filter weist vorteilhafterweise eine rohrförmige Wand auf, die eine Kammer axial unter Abdichtung durchquert, wobei der im Inneren der Kammer gelegene Teil der rohrförmigen Wand mit Perforationen versehen ist; die rohrförmige Wand des Filters ist mit der Konzentrationsvorrichtung über ein Ventil verbunden.

Die rohrförmige Wand des Filters ist vorzugsweise über ein Ventil mit dem Äußeren in Verbindung.

Die Rezyklierungsleitung ist vorteilhafterweise an die Außenwand der Kammer angeschlossen; die Rezyklierungsleitung ist auf Höhe ihres Anschlusses an die Außenwand der Kammer durch ein Ventil verschließbar.

Der obere Teil der Kammer ist vorzugsweise mit einem verschließbaren Lüftungsloch versehen.

Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nun als rein veranschaulichendes und nicht begrenzendes Beispiel eine Ausführungsform beschrieben, die in der einzigen Figur der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist.

In dieser Figur ist mit der allgemeinen Bezugszahl 10 ein Wärmetauscher dargestellt, und zwar beispielsweise ein einen Kondensator bildender Wärmetauscher, der, wie mit den Pfeilen F1 schematisch dargestellt ist, von einem Kühlfluidstrom, im vorliegenden Fall von Wasser, durchflossen wird, und zwar einerseits über eine Eintrittsleitung 11 und andererseits über eine Austrittsleitung 12.

Da ein derartiger Wärmetauscher 10 an sich bekannt ist und eigentlich auch nicht zur Erfindung gehört, wird er hier nicht beschrieben.

In der Praxis handelt es sich hierbei um einen Rohrwärmetauscher, der beispielsweise von dem in der oben genannten Schrift FR-A-2 716 530 ausführlich beschriebenen Typ ist.

Bei der dargestellten Ausführungsform sind in die Eintrittsleitung 11 in einer Manschette 14 Filtermittel 13 eingesetzt.

Diese Filtermittel 13, die nicht unbedingt erforderlich sind und die auch nicht zur vorliegenden Erfindung gehören, werden hier auch nicht beschrieben. Es handelt sich dabei beispielsweise um Filtermittel von dem Typ, wie sie in der Schrift FR-A-2 609 644 beschrieben werden.

Auf ebenfalls an sich bekannte Weise können feste Reinigungselemente in dem Wärmetauscher 10 zum Zweck seiner kontinuierliche Reinigung in ständigen Umlauf gebracht werden.

Praktisch handelt es sich dabei um Kugeln aus Schaumgummi, deren Durchmesser etwas größer als der der Rohre des Wärmetauschers 10 ist und deren Dichte im getränkten Zustand ähnlich der des Wassers ist.

Nun ist es erforderlich, eine Verwaltung dieser festen Reinigungselemente vorzunehmen, d.h. nicht nur ihren tatsächlichen Umlauf in dem Wärmetauscher 10 zu gewährleisten, sondern auch ihre Anzahl und ihre Abmessungen zu kontrollieren.

Auf an sich bekannte Weise werden diese feste Reinigungselemente stromab der Filtermittel 13 systematisch in die Eintrittsleitung 11 eingeführt, um von dem eintretenden Strom mitgenommen zu werden.

Auf ebenfalls an sich bekannte Weise setzt man außerdem in der Austrittsleitung 12, und zwar in einer Manschette 15, Abfangmittel 17 ein, die geeignet sind, die in Umlauf befindlichen festen Reinigungselemente zurückzuhalten, und über eine Verwaltungsanlage 18, die im nachstehenden ausführlich beschrieben wird, rezykliert man die von diesen Abfangmitteln 17 zurückgehaltenen festen Reinigungselemente zur Eintrittsleitung 11.

Da die Abfangmittel 17 ihrerseits nicht zur Erfindung gehören, werden sie hier nicht im Detail beschrieben. Beispielsweise handelt es sich dabei um Filtermittel, wie sie Gegenstand der oben erwähnten Schrift FR-A-2 715 530 sind.

Es ist also lediglich zu erwähnen, daß sie einerseits ein Rad 20 aufweisen, das die Manschette 15 in Querrichtung schließt und radial zwischen seiner Achse und seinem Umfang eine Filterscheibe 21 aufweist und das unter der Steuerung durch Steuermittel 22 drehbar um seine Achse angeordnet ist, und andererseits ein Rohr 23, das auf Höhe des Rads 20, in Richtung des durch die Austrittsleitung 12 austretenden Stroms stromauf, angeordnet ist, indem es der Filterscheibe 21 des Rads 20 zugewandt ist.

Die Verwaltungsanlage 18 weist Umlaufmittel auf, die geeignet sind, örtlich durch die Abfangmittel 17 hindurch auf Höhe des Rohrs 23 einen Gegenstrom zu erzeugen, und die zu diesem Zweck ihrerseits einerseits eine Zuleitung 25 aufweisen, die, genauer gesagt, an das Rohr 23 angeschlossen ist, das stromauf der Abfangmittel 17 angeordnet ist, und andererseits eine Rückleitung 28, die zur Eintrittsleitung 11 des Wärmetauschers 10 einen Rückstrom rezykliert, der die von diesen Abfangmitteln 17 zurückgehaltenen festen Reinigungselemente enthält, und auf der eine Vorrichtung 26 zur Verwaltung dieser festen Reinigungselemente angeordnet ist, deren Aufgabe insbesondere die Kontrolle ihrer Anzahl, die Entfernung derjenigen, deren Abmessungen nicht mehr ausreichend sind, und die Nachversorgung mit neuen festen Reinigungselementen ist.

Zwischen die Abfangmittel 17 und die Verwaltungsvorrichtung 26 ist eine Konzentrationsvorrichtung 27 eingesetzt, die die Konzentration des entsprechenden Rückstroms an festen Reinigungselementen anheben kann.

Mit anderen Worten, in der Rückleitung 25 ist zwischen den Abfangmitteln 17 und der Verwaltungsvorrichtung 26 eine Konzentrationsvorrichtung 27 eingesetzt, die den entsprechenden Rückstrom in zwei Teile teilt, und zwar, wie in der Figur mit den Pfeilen P1 und P2 schematisch dargestellt ist, einen Teil P1, oder Hauptteil, der alle in Umlauf befindlichen festen Reinigungselemente enthält und der zur Verwaltungsvorrichtung 26 geleitet wird, und einen zweiten Teil P2, oder abgezweigten Teil, der keine festen Reinigungselemente enthält und der von der Verwaltungsvorrichtung 26 abgehalten wird und über eine sog. Rezyklierungsleitung 29 zur Austrittsleitung 12 des Wärmetauschers 10 geleitet wird; genauer gesagt ist bei dieser Ausführungsform diese Rezyklierungsleitung 29 an die Austrittsmanschette 15 angeschlossen; noch genauer gesagt weisen die Umlaufmittel eine Pumpe 24 auf, deren Saugseite mit dieser Zuleitung 25 verbunden ist, wobei die Rezyklierungsleitung 29 stromab dieser Pumpe 24 an die Konzentrationsvorrichtung 27 angeschlossen ist, die ihrerseits mit der Druckseite der Pumpe 24 verbunden ist.

Praktisch entspricht der Hauptteil P1 einem kleineren Teil des behandelten Rückstroms und der abgezweigte Teil P2 einem größeren Teil dieses Stroms. Mit anderen Worten, der Hauptteil P1 hat einen relativ kleinen Durchsatz und der abgezweigte Teil P2 einen relativ großen Durchsatz.

Bei der dargestellten Ausführungsform ist in der Zuleitung 25 stromauf der Konzentrationsvorrichtung 27 ein Ventil 31 vorgesehen, und stromab dieser Konzentrationsvorrichtung 27 ist in der Rückleitung 28 eine Pumpe 30 vorgesehen, die zwischen zwei Abschnitten, einem ersten Abschnitt 36 und einem zweiten Abschnitt 37, der Rückleitung 28 angeordnet ist, wobei die Verwaltungsvorrichtung 26 stromab des zweiten Abschnitts 37 liegt und der erste Abschnitt 36 seitlich aus dem unteren Teil der Konzentrationsvorrichtung 27 austritt.

Die Rückleitung 28 beliefert vorzugsweise, wie dargestellt, in der Manschette 14 Düsen 32, die die Einspritzung der festen Reinigungselemente, die in dem eintretenden Strom in Umlauf oder wieder in Umlauf gebracht werden sollen und die vorzugsweise im Gegenstrom gerichtet sind, in diesen eintretenden Strom gewährleisten.

Da die Verwaltungsvorrichtung 26 nicht zur vorliegenden Erfindung gehört, wird sie nicht ausführlich beschrieben. Es sei lediglich erwähnt, daß die Verwaltungsvorrichtung 26 zwei durch ein Gitter 39 getrennte Kammern aufweist, und zwar eine erste Kammer 41, in die der zweite Abschnitt 37 mündet, und eine zweite Kammer 42.

Die beiden Kammern 41 und 42 sind unter anderem mit einem Verteiler 43 zur Versorgung der Düsen 32 verbunden, und zwar die erste 41 über ein Ventil 44 und die zweite 42 über ein Rückschlagventil 45.

Bei der dargestellten Ausführungsform verbindet eine Abfuhrleitung 33, die durch ein Ventil 34 gesteuert wird, die Filtermittel 13 mit der Rezyklierungsleitung 29 und damit mit der Austrittsleitung 12 des Wärmetauschers zum Zweck einer Abfuhr der von diesen Filtermitteln 13 zurückgehaltenen Abfälle.

Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Konzentrationsvorrichtung 27 von zylindrischer allgemeiner Form und besitzt ein Gitter 35, das beispielsweise aus Stäben besteht, deren Abstand kleiner als der Durchmesser der festen Reinigungselemente ist; das Gitter ist um eine Achse, die es in seinem mittleren Teil aufweist, so verschwenkbar, daß es mindestens zwei Endstellungen einnehmen kann, und zwar eine Stellung "Reinigung", die in der Figur mit durchgehender Linie gezeichnet ist und in der es die Verbindung zwischen der Zuleitung 25 und der Verwaltungsvorrichtung 26 freiläßt, d.h. den Durchgang des Hauptteils P1 des Rückstroms, während es in den Durchgang des abgezweigten Teils P2 des Stroms eintritt, und eine Stellung "Reinigung aus", die in der Figur mit unterbrochener Linie gezeichnet ist und in der es sowohl in den Durchgang des Hauptteils P1 als auch in den des abgeleiteten Teils P2 eintritt, d.h. auf der Gesamtheit des Rückstroms.

Gemäß einem anderen wichtigen Merkmal der Erfindung ist die Konzentrationsvorrichtung 27 mit der Rezyklierungsleitung 29 über ein Filter 50 verbunden.

Das Filter 50 besitzt, genauer gesagt, eine rohrförmige Wand 51, die eine Kammer 52 unter Abdichtung axial durchquert; die rohrförmige Wand 51 ist auf einer Seite über ein Ventil 53 mit dem unteren Teil der Konzentrationsvorrichtung 27 und auf der anderen Seite ebenfalls über ein Ventil 54 mit dem Äußeren verbunden; der im Inneren der Kammer 52 gelegene Teil der rohrförmigen Wand 51 ist mit Perforationen versehen; die Rezyklierungsleitung 29 ist an die Außenwand der Kammer 52 angeschlossen, und zwar an deren unteren Teil, auf dessen Höhe sie durch ein Ventil 55 verschließbar ist; der obere Teil der Kammer 52 trägt ein verschließbares Lüftungsloch 56.

Ferner sind in der Rezyklierungsleitung 29 ein Rückschlagventil 46 und ein Ventil 47 angeordnet.

Die oben beschriebene Anlage arbeitet folgendermaßen: In allen Fällen sind die Ventile 31 und 47 offen; sie sind nämlich nur zur Erleichterung gewisser Wartungsarbeiten vorgesehen.

Normalerweise, außerhalb der Reinigung der Rohre des Wärmetauschers 10, ist das Gitter 35 der Konzentrationsvorrichtung 27 in der durchgehend gezeichneten Stellung "Reinigung", die Ventile 53 und 55 sind offen, die Ventile 44 und 54 sind geschlossen, das Lüftungsloch 56 ist geschlossen, die Pumpe 24 dreht sich und die Pumpe 30 ist im Ruhezustand.

Auf diese Weise werden die Reinigungselemente stromauf des Gitters 39 und des Ventils 44 der Verwaltungsvorrichtung 26 gespeichert; der von der Pumpe 24 entnommene Strom kehrt über die Konzentrationsvorrichtung 27, das Filter 50 und die Rezyklierungsleitung 29 zur Austrittsleitung 12 zurück.

Um die Rohre des Wärmetauschers 10 zu reinigen, ist lediglich das Ventil 44 zu öffnen und die Pumpe 30 in Betrieb zu setzen.

Im Betrieb durchqueren also die festen Reinigungselemente kontinuierlich den Wärmetauscher 10, werden bei Austritt aus diesem von den Abfangmitteln 17 zurückgehalten, von der Pumpe 24 angesaugt und rezykliert, und zwar nach ihrem Durchgang nacheinander durch die Konzentrationsvorrichtung 27, die sie von dem größten Teil des entsprechenden Durchsatzes trennt, und durch die Verwaltungsvorrichtung 26, die ihre Behandlung gewährleistet.

Um den Umlauf der Reinigungselemente zu unterbrechen und sie zu sammeln, schließt man das Ventil 44 der Verwaltungsvorrichtung 26, in der die Reinigungselemente durch ihr Gitter 39 zurückgehalten werden.

Es ist möglich, einen solchen Arbeitsgang schneller auszuführen, indem man das Gitter 35 in die mit einer unterbrochenen Linie gezeichnete Stellung "Reinigung aus" der Konzentrationsvorrichtung 27 schwenkt.

In dieser Stellung des Gitters 35 können die Reinigungselemente der Anlage entnommen werden; zu diesem Zweck kippt man zunächst das Gitter 35 in seine Reinigungsstellung zurück, was die Reinigungselemente dazu bringt, in das Innere der perforierten rohrförmigen Wand 51 zu gelangen; dann schaltet man die Pumpen 24 und 30 ab und schließt die Ventile 53 und 55, wodurch das Filter 50 von der Anlage isoliert wird; durch Öffnen des Lüftungslochs 56 und des Ventils 54 entleert man das Filter 50 beispielsweise in einen unter diesem angeordneten Behälter 57.

Wie man sieht, ist die erfindungsgemäße Anlage einfach, leicht und wirtschaftlich, und bei keiner der Verwaltungsoperationen der Reinigungselemente kann eines von diesen verloren werden.

Dank der Konzentrationsvorrichtung 27 werden die Durchsatzbedingungen am Eintritt der Verwaltungsvorrichtung 26 genau bestimmt und diese entsprechen den normalen Betriebsbedingungen dieser Verwaltungsvorrichtung 26.


Anspruch[de]
  1. Verwaltungsanlage für feste Reinigungselemente, die in einem Wärmetauscher (10) für dessen Reinigung umlaufen, umfassend Abfangmittel (17), die für die Zurückhaltung der in Umlauf befindlichen festen Reinigungselemente geeignet sind und in die Austrittsleitung (12) des Wärmetauschers (10) eingesetzt sind, eine Rückleitung (28), die zur Eintrittsleitung (11) des Wärmetauschers (10) einen Rückstrom rezykliert, der die durch die Abfangmittel (17) zurückgehaltenen festen Reinigungselemente enthält, und eine in dieser Rückleitung (28) angeordnete Vorrichtung (26) zur Verwaltung dieser festen Reinigungselemente, wobei in dieser Anlage zwischen den Abfangmitteln (17) und der Verwaltungsvorrichtung (26) in der Rückleitung (28) eine Konzentrationsvorrichtung (27) eingesetzt ist, die den entsprechenden Rückstrom in zwei Teile (P1, P2) teilt, und zwar einen ersten Teil (P1) oder Hauptteil, der normalerweise alle festen Reinigungselemente enthält und der auf die Verwaltungsvorrichtung (26) zu gelenkt wird, und einen zweiten Teil (P2) oder abgezweigten Teil, der normalerweise frei von jedem festen Reinigungselement ist und der von der Verwaltungsvorrichtung (26) entfernt wird, wobei die Rückleitung (28) zu Umlaufmitteln gehört, die geeignet sind, örtlich durch die Abfangmittel (17) hindurch einen Gegenstromumlauf zu erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufmittel Saugmittel umfassen, die dafür ausgelegt sind, auf Höhe der Abfangmittel die von diesen zurückgehaltenen festen Reinigungselemente für ihre Rezyklierung aufzunehmen, wobei die Konzentrationsvorrichtung (27) allgemein zylindrisch ist und ein Gitter (35) aufweist, das um eine Achse, die es in seinem zentralen Bereich aufweist, verschwenkbar ist, so daß es mindestens zwei Endstellungen einnehmen kann, und zwar eine Stellung "Reinigung", in der es für den Hauptteil (P1) des Rückstroms einen freien Durchgang läßt und sich in den Durchgang des abgezweigten Teils (P2) dieses Stroms einschaltet, und eine Stellung "Reinigung aus", in der es sich in den Durchgang des Hauptteils (P1) und des abgezweigten Teils (P2) des Rückstroms einschaltet.
  2. Verwaltungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufmittel eine Zuleitung (25) umfassen, die zwischen der Austrittsleitung (12) des Wärmetauschers (10) und seiner Eintrittsleitung (11) angeordnet ist und mit der Saugseite einer Pumpe (24) verbunden ist, die in die Konzentrationsvorrichtung (27) fördert.
  3. Verwaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Rezyklierungsleitung (29) aufweist, die den abgezweigten Teil (P2) des Rückstroms zur Austrittsleitung (12) des Wärmetauschers (10) lenkt.
  4. Verwaltungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rezyklierungsleitung (29) an die Zuleitung (25) über die Konzentrationsvorrichtung (27) angeschlossen ist.
  5. Verwaltungsanlage nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentrationsvorrichtung (27) mit der Rezyklierungsleitung (29) über ein Filter (50) verbunden ist.
  6. Verwaltungsanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (50) eine rohrförmige Wand (51) aufweist, die eine Kammer (52) unter Abdichtung axial durchquert, wobei der im Inneren der Kammer (52) gelegene Teil der rohrförmigen Wand (51) mit Perforationen versehen ist.
  7. Verwaltungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Wand (51) des Filters (50) mit der Konzentrationsvorrichtung (27) über ein Ventil (53) verbunden ist.
  8. Verwaltungsanlage nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Wand (51) des Filters (50) über ein Ventil (54) mit dem Äußeren in Verbindung ist.
  9. Verwaltungsanlage nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rezyklierungsleitung (29) an die Außenwand der Kammer (52) angeschlossen ist.
  10. Verwaltungsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rezyklierungsleitung (29) durch ein Ventil (55) auf Höhe ihres Anschlusses an die Außenwand der Kammer (52) verschließbar ist.
  11. Verwaltungsanlage nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil der Kammer (52) mit einem verschließbaren Entlüftungsloch (52) versehen ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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