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Dokumentenidentifikation DE202005002540U1 25.05.2005
Titel Indikator zur Vermeidung von Störungen am Arbeitsplatz
Anmelder Brenzel, Christian, Dipl.-Ing., 31139 Hildesheim, DE;
Hessling, Matthias, 31141 Hildesheim, DE
DE-Aktenzeichen 202005002540
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 25.05.2005
Registration date 21.04.2005
Application date from patent application 17.02.2005
IPC-Hauptklasse G09F 23/00
IPC-Nebenklasse G09F 9/00   

Beschreibung[de]
Stand der Technik

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um bei der Arbeit nicht durch Störungen aus der Konzentration gebracht zu werden. Bei Einzel- oder Mehrplatzbüros kann die Bürotüre geschlossen werden oder man vereinbart Sprechzeiten, innerhalb dieser dann Störungen möglich sind. Betriebe, in denen die Mitarbeiter überwiegend in Großraumbüros arbeiten, haben teilweise Rückzugsmöglichkeiten in sogenannte Stillarbeitsräume oder in Besprechungszimmer. Aus dem Bereich der öffentlichen Verwaltung sind elektrische Signalanlagen an den Zimmereingängen bekannt, die dem Besucher „Zutritt" oder „Bitte Warten" signalisieren.

Problemstellung

Insbesondere in Großraumbüros wird konzentriertes Arbeiten dadurch erschwert, dass Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz ständig ansprechbar sind, da es ihnen ja nicht möglich ist, einen Bereich um sich herum vor dem Zutritt anderer zu schützen. Es soll mit der Erfindung eine Möglichkeit geschaffen werden, um den Wunsch, momentan nicht gestört werden zu wollen, nonverbal anzeigen zu können. Störungen können mit der Erfindung vermieden werden, indem derjenige, der ansonsten stören würde, bereits beim Annähern an den Arbeitsplatz erkennen kann, dass der andere nicht gestört werden möchte und so sein Anliegen freiwillig zu einem späteren Zeitpunkt hervorbringt.

Lösung

Das Problem wird mit dem im Schutzanspruch 1 beschriebenen Indikator derart gelöst, dass der Mitarbeiter diesen Indikator an seinen Arbeitsplatz stellt und damit anderen anzeigen kann, ob er momentan gestört werden kann oder nicht.

Erreichte Vorteile

Mit der Erfindung wird erreicht, dass man individuell und nonverbal an seinem Arbeitsplatz anzeigen kann, ob Bereitschaft gestört zu werden besteht oder nicht. Dadurch ist es möglich, eine Phase konzentrierten Arbeitens ohne Störungsversuche zu schaffen.

Weitere Ausgestaltung der Erfindung

Der Indikator kann so gestaltet werden, dass der Zeitpunkt, an dem eine Störung wieder zugelassen ist, angezeigt wird. Somit erfährt derjenige, der mit seinem Anliegen eine Störung hervorrufen würde, den Zeitpunkt, zu dem er sein Anliegen vorbringen kann. Dadurch kann die Bereitschaft erhöht werden, jetzt auf die Störung des anderen zu verzichten und bis zum angezeigten Zeitpunkt zu warten.

Beschreibung eines Ausführungsbeispiels

Ein Ausführungsbeispiel des in Schutzanspruch 1 beschriebenen Indikators wird mit den Zeichnungen 1 und 2 beschrieben.

Ein Zylinder (1), beispielsweise mit kreisförmigem Querschnitt, ist in 2 Bereiche (2) und (3) aufgeteilt. Diese Bereiche werden so gestaltet, z.B. durch Farbgebung „rot" und „grün", dass damit die Zustände „Bitte nicht stören" oder „Frei" assoziiert werden. Auf der Mantelfläche des Zylinders (1) ist eine verschiebbare Banderole (4) angebracht. Diese ist so gestaltet, dass sie durch Verschieben jeweils einen der beiden Bereiche (2) oder (3) verdeckt.

Soll beispielsweise „Bitte nicht stören" angezeigt werden, wird die Banderole (4) so auf dem Zylinder (1) verschoben, dass der Bereich „Frei" verdeckt wird.

Auf der Banderole (4) kann zusätzlich eine Zeitskala (6) angebracht werden. Zusammen mit einer Markierung (5) kann damit die Zeit markiert werden, zu der Störungen dann wieder zugelassen sind. Dazu wird die Banderole (4) auf die entsprechende Zahl gedreht, z.B. 11, um anzuzeigen, dass ab 11 Uhr Störungen wieder zugelassen werden.

1Zylinder 2Bereich 1 des Zylinders (Hier: „Bitte nicht stören") 3Bereich 2 des Zylinders (Hier: „Frei") 4Verschiebbare Banderole 5Markierung 6Zeitskala

Anspruch[de]
  1. Indikator zur Vermeidung von Störungen am Arbeitsplatz, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche eines Zylinders in mindestens 2 Bereiche eingeteilt ist, wobei diesen Bereichen durch entsprechende Gestaltung, beispielsweise Farbgebung, die Bedeutung „Bitte nicht stören" und „Frei" zukommt. Zudem ist eine verschiebbare Banderole auf der Mantelfläche des Zylinders angebracht, die so gestaltet ist, dass sie durch verschieben jeweils einen der Bereiche freigibt, während sie den oder die anderen Bereiche abdeckt.
  2. Indikator zu Vermeidung von Störungen am Arbeitsplatz nach Schutzanspruch 1, zusätzlich dadurch gekennzeichnet, dass auf einem der Bereiche eine Markierung und auf der verschiebbaren Banderole eine Zeitskala aufgedruckt ist, um eine Zeit anzuzeigen, zu der Störungen wieder zugelassen sind.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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