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Dokumentenidentifikation DE60017014T2 25.05.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001060903
Titel Vorrichtung und Verfahren zur Bilderzeugung durch thermische Übertragung
Anmelder Fuji Photo Film Co. Ltd., Minamiashigara, Kanagawa, JP
Erfinder Miyamoto, Akio, Fujinomiya-shi, Shizuoka-ken, JP;
Kawabata, Kouya, Fujinomiya-shi, Shizuoka-ken, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60017014
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.06.2000
EP-Aktenzeichen 003050960
EP-Offenlegungsdatum 20.12.2000
EP date of grant 29.12.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.05.2005
IPC-Hauptklasse B41M 5/035
IPC-Nebenklasse B41M 5/38   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bilderzeugung, in dem ein Wärmeübertragungsprozess zur Anwendung kommt, sowie eine Bilderzeugungsvorrichtung, die für das Bilderzeugungsverfahren verwendet wird.

Ein Bilderzeugungsverfahren ist ein Verfahren zur Erzeugung eines Bildes auf einem Übertragungskörper, wie beispielsweise Papier, einer Folie oder dergleichen. In Wärmetransferverfahren wird ein Bild auf einem Bildaufnahmeblatt durch die folgenden Schritte erzeugt: Auflegen eines Übertragungskörpers (eines Übertragungsblattes), worin eine Übertragungsschicht, die einen Farbstoff auf Pigmentbasis umfasst, die ein Übertragungsmaterial darstellt, auf einer Oberfläche eines Substrats bereitgestellt ist, auf einen Bildaufnehmer (Bildaufnahmeblatt), wie beispielsweise Papier, eine Folie oder dergleichen; bildweises Erwärmen der übereinandergelegten Blätter von der Rückseite des Substrats des Übertragungsblattes mit einem Thermokopf, einem Laserkopf oder dergleichen; und Übertragen des Farbstoffs auf das Bildaufnahmeblatt. In einer anderen Version des Wärmeübertragungsverfahrens wird ein auf einem Übertragungskörper abgeschiedener Farbstoff durch Erwärmen sublimiert und auf ein Bildaufnahmeblatt übertragen.

Bei den Wärmeübertragungsverfahren besteht der Nachteil, dass bei Verwendung eines Thermokopfes zur bildweisen Erwärmung die Temperaturverteilung dazu neigt, aufgrund von Schwankungen der Widerstandswerte am Kopf ungleichmässig zu werden, was zur Erzeugung eines ungleichmässigen Bildes führt. Da ferner nur die Bildbereiche lokal auf eine hohe Temperatur erwärmt werden, kann eine Verformung des Substrats in den erwärmten Bereichen hervorgerufen werden, und als Ergebnis besteht die Neigung zur Ausbildung von Falten. Als ein Mittel zur Verbesserung der Gleichförmigkeit eines Bildes kann zum Erwärmen im Wärmeübertragungsverfahren Laserlicht angewandt werden. In diesem Verfahren sind jedoch die Probleme, wie beispielsweise hohe Kosten für die Vorrichtung und die Tendenz zur Ausbildung von Ungleichmässigkeiten im Endbild durch Zersetzung von Materialien, wie beispielsweise Farbstoffen oder dergleichen, durch lokale instante Erwärmung auf hohe Temperaturen, noch nicht gelöst.

Im Gegensatz zu den vorgenannten Bilderzeugungsverfahren wird ein Tintenstrahlsystem, in dem ein Bild durch Ausstossen von Tinte in Form von Tröpfchen gebildet wird, als kontaktfreies Bilderzeugungsverfahren angewandt, das das Bildaufnahmeblatt oder die für die Bilderzeugung verwendeten Färbemittel nicht beeinträchtigt. Es gibt verschiedene Tintenstrahlsystemtypen, wie beispielsweise den Piezotyp, den Thermotyp, den Hertztyp und dergleichen. Diese Verfahren sind detailliert im Journal of Science and Technology, Bd. 42. Nr. 1 (1996, USA) offenbart. Hierin wird ein Piezotyp beschrieben. Ein Piezotyp-Tintenstrahlsystem schliesst mehrere Düsenlöcher ein, die aus parallel angeordneten Tintenköpfen, einem unabhängigen Ausgabehohlraum, der mit den Düsenlöchern in Verbindung steht und dessen Wand teilweise als eine Membran fungiert, einem auf der Membran montierten piezoelektrischen Element, und ein gemeinsames Tintengefäss, das Tinte in den Ausgabehohlraum liefert, besteht. In dem Tintenstrahlsystem wird ein Bild auf dem Bildaufnahmeblatt durch Anlegen einer gepulsten Spannung gemäss der Bildinformation an das piezoelektrische Element ausgebildet, so dass Tintentröpfchen aus den Düsenlöchern ausgestossen werden.

In dem Tintenstrahlsystem können Probleme, wie die oben genannte Verformung des Substrats oder die Zersetzung von färbendem Material durch die Wärme während der Aufzeichnung vermieden werden. Die Auswahl der Bilderzeugungsmaterialien war jedoch aufgrund der Flüssigkeitseigenschaften der Tinte eng begrenzt, damit die Verstopfung der Düse verhindert und in stabiler Weise gleichförmige Tintentröpfchen gebildet werden konnten. Bei der Erzeugung von Farbabbildungen müssen die Farbstoffe oder spezifischen Pigmente so ausgewählt werden, dass ein Verstopfen der Düsen verhindert wird. Als Ergebnis ist die Farbtönungsreproduzierbarkeit in dem erzeugten Bild beschränkt. Beispielsweise konnte das Tintenstrahlsystem nicht in Druckern für Druckabzüge hoher Genauigkeit angewandt werden, bei denen es erforderlich ist, die gleichen Farbtönungen wie diejenigen von gedruckten Tintenpigmenten zu reproduzieren. Ferner können die Düsen verstopfen, wenn der Drucker für einen langen Zeitraum nicht verwendet wird, selbst wenn die beschränkten Materialien angewandt werden. Darüber hinaus hat das erzeugte Bild eine sehr schlechte Licht- und Wasserbeständigkeit, so dass der Farbstoff dazu neigt, auf dem Bildaufnahmeblatt zu verschmieren.

Ein Bilderzeugungsverfahren, in dem dieses Tintenstrahlsystem angewandt wird, ist in JP-A-11-70633 offenbart, worin ein Bild nach den folgenden Schritten erzeugt wird: bildweises Aufbringen von Tröpfchen eines Vernetzungsmittels auf eine Aufzeichnungsschicht, die ein vernetzbares Material umfasst, mit einer Tintenstrahlvorrichtung; Vernetzen und Härten der Bereiche, auf die das Vernetzungsmittel aufgebracht wurde, und Entfernen der Materialien von den Bereichen, in denen keine Vernetzung durchgeführt wurde, durch Waschen. In diesem Verfahren wird eine Platte für den sogenannten Siebdruck unter Verwendung eines Tintenstrahls gebildet, und dann wird ein Bild durch Verwendung gefärbter Tinte erzeugt. Dieses Verfahren erfordert eine dahingehend komplexe Verarbeitung, dass es aus zwei Verarbeitungsstufen der Plattenherstellung und des Druckens zusammengesetzt und eine Entwicklungsverarbeitung im Plattenherstellungsschritt erforderlich ist, was Probleme, wie beispielsweise die Entsorgung von Reinigungsflüssigkeitsabfall und dergleichen, hervorruft.

Des weiteren gibt es ein sogenannten Transfertyp-Tintenstrahlsystem (z.B. JP-A-5-42755), worin ein Bild, das aus einer Aufzeichnungslösung, die eine Flüssigkeit und ein Färbemittel einschliesst, gebildet wird, mittels eines Tintenstrahl-Aufzeichnungssystems auf einem Bildträger erzeugt wird, und das Bild wird auf einen Körper übertragen, auf den das Bild übertragen werden soll. Dieses Transfertyp-Tintenstrahlsystem ist ein herkömmliches Tintenstrahl-Aufzeichnungssystem, worin beispielsweise ein einen Farbstoff einschliessendes Bild einmal auf einem Bildträger auf einer Trommel aufgezeichnet wird, und das Bild wird dann auf einen Körper, auf den das Bild übertragen werden soll, übertragen. Es bleiben die gleichen Probleme bestehen wie bei allgemeinen Tintenstrahlsystemen, wie beispielsweise die Beschränkungen bezüglich der Färbematerialien, die Verstopfung der Düsen und dergleichen. Ferner tritt leicht ein Verschmieren auf und es können nur Bilder mit geringer Auflösung erhalten werden.

Als ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren, in dem ein Übertragungsmedium verwendet wird, offenbart JP-A-7-145576 ein Bilderzeugungsverfahren, worin ein Tintenstrahl mittels einer Tintenstrahl-Aufzeichnungsvorrichtung bildweise auf ein Übertragungsmedium mit einer flüssigreaktiven Harzschicht als oberste Schicht abgeschieden wird, das Übertragungsmedium wird in engen Kontakt mit einem Bildträger gebracht, und das Übertragungsmedium und der Bildträger werden erwärmt und aneinandergepresst, so dass die Bildbereiche übertragen werden. Dieses Verfahren ist besonders geeignet in Fällen, in denen der Bildträger aus einem Stoff gebildet wird. Wenn die Tinte beispielsweise eine Tinte auf Wasserbasis ist, wird die flüssige reaktive Harzschicht aus einem wässrigen Harz gebildet, und wenn die Tintentröpfchen abgeschieden werden, werden die Bereiche, auf die die Tintentröpfchen aufgebracht werden, aufgelöst und werden klebrig (adhäsiv). Aufgrund dieser Klebrigkeit werden nur die Bereiche, auf die die Tintentröpfchen aufgebracht werden, zum Zeitpunkt des Erwärmens und Anlegens von Druck übertragen, und es können durch Verwendung eines Tintenstrahlverfahrens selbst auf Stoff Bilder mit hohem Detailreichtum erzeugt werden. Dieses Verfahren ist jedoch insbesondere auf Fälle ausgerichtet, in denen der Bildträger ein Stoff ist und eine Tintenstrahltinte verwendet wird. Folglich bestehen in der gleichen Weise wie beim üblichen Tintenstrahlaufzeichnen die Probleme, dass die färbenden Materialien beschränkt sind, die Düsen verstopfen und dergleichen. Darüber hinaus ist die Übertragung ungleichförmig und es besteht eine Unebenheit im übertragenen Bild.

Ferner offenbart JP-A-62-117782 das folgende Bilderzeugungsverfahren. Ein Lösungsmittel wird bildweise auf die Oberfläche eines Bildträgers unter Verwendung eines Tintenstrahl-Ausstosssystems aufgebracht. Anschliessend wird eine Tintenschicht mit der oberen Oberfläche des Bildträgers kontaktiert, und nur die Bereiche der Tintenschicht, die das bildweise aufgebrachte Lösungsmittel kontaktieren, werden auf dem Bildträger abgebildet. In diesem Verfahren ist jedoch ein Lösungsmittel erforderlich, das eine geeignete Kohäsion und Adhäsion aufweist, wie in JP-A-62-117782, Seite 4, obere rechte Spalte, Zeilen 7–16, offenbart, und daher ist es schwierig, ein Lösungsmittel auszuwählen. Ferner wird eine synthetische Harzfolie als Bildträger verwendet, eine synthetische Harzfolie hat jedoch nicht die gute Lösungsmittelakzeptanz wie eine bindemittelbeschichtete Schicht. Daher ist es extrem schwierig, in stabiler Weise eine gute Übertragbarkeit zu erzielen. Ferner ist in diesem Verfahren die Reproduktion feiner Punkte unzureichend, und insbesondere mehrfarbige Übertragungsbilder können nicht in hoher Auflösung erhalten werden.

JP-A-7-276780 stellt eine Verbesserung des Bilderzeugungsverfahrens der obigen JP-A-62-117782 dar. In JP-A-7-276780 wird als Verfahren zur bildweisen Aufbringung eines Lösungsmittels auf einen aufzuzeichnenden Körper ein Verfahren angewandt, worin Wärmeenergie gemäss der Bildinformation auf einen mit Lösungsmittel imprägnierten porösen Körper aufgebracht wird, und die imprägnierte Flüssigkeit wird als Nebel (extrem feine Tröpfchen) oder als Dampf auf den aufzuzeichnenden Körper übertragen. Da dieses Verfahren kein Tintenstrahl-Ausstosssystem verwendet, tritt keine Verstopfung oder dergleichen auf. Ausser dieser Aufbringung auf den aufzuzeichnenden Körper als Nebel oder Dampf ist das Verfahren von JP-A-7-276780 jedoch das gleiche wie die in JP-A-62-117782 offenbarte Technik und daher treten die gleichen Probleme auf wie oben beschrieben.

Im Hinblick auf die vorstehende Beschreibung ist es ein erfindungsgemässes Ziel, ein Verfahren zur Bilderzeugung bereitzustellen, das zur Erzeugung eines Bildes mit guter Farbbildungsreproduzierbarkeit geeignet ist und das die Probleme, wie beispielsweise die Beschränkungen bezüglich der Bilderzeugungsmaterialien und der Verstopfung der Düsen, die Nachteile eines Tintenstrahlsystems darstellen, überwindet und dass die Beschädigung des Substrats durch Wärme und Bildunebenheiten, die Nachteile des Wärmeübertragungssystems darstellen, unterdrückt, sowie die Bereitstellung eines Verfahrens zur Bilderzeugung, worin zusätzlich zu den oben genannten Punkten die Übertragbarkeit feiner Punkte gut ist und ein übertragenes Bild mit einer hohen Auflösung erzielt werden kann, sowie die Bereitstellung einer Vorrichtung zur Bilderzeugung, die für diese Bilderzeugungsverfahren verwendet wird und die in effizienter Weise ein gleichförmiges Bild erzeugen kann.

Die hiesigen Erfinder haben intensive Studien durchgeführt und haben herausgefunden, dass durch bildweises Aufbringen einer flüssigen Substanz, die die Übertragbarkeit auf ein Übertragungsmaterial, das für ein herkömmliches Wärmeübertragungssystem verwendet wird, verbessert, und durch anschliessende Durchführung einer herkömmlichen Übertragungsverarbeitung ein gleichmässiges Bild mit guter Farbtönungsreproduzierbarkeit gebildet werden kann. Auf diese Weise haben die hiesigen Erfinder die vorliegende Erfindung erhalten.

Das erfindungsgemässe Verfahren zur Bilderzeugung ist ein Verfahren zur Bilderzeugung wie in Anspruch 1 dargelegt.

Ein weiterer erfindungsgemässer Aspekt ist eine Vorrichtung zur Bilderzeugung wie in Anspruch 8 dargestellt.

Ein noch weiterer erfindungsgemässer Aspekt ist ein Vorrichtung zur Bilderzeugung wie in Anspruch 10 beschrieben.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN:

1 ist eine schematische Ansicht, die eine erfindungsgemässe Ausführungsform der Vorrichtung zur Bilderzeugung darstellt;

2 ist eine schematische Ansicht, die eine Ausführungsform zeigt, worin ein Ausstosskopf der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Bilderzeugung auf ein Bildaufnahmeblatt gerichtet ist;

3 ist eine schematische Ansicht, die eine Ausführungsform zeigt, worin der Ausstosskopf der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Bilderzeugung so angebracht ist, dass dessen Ausrichtung umgeschaltet werden kann;

4 ist eine schematische Ansicht, die einen Aspekt einer Bilderzeugungsvorrichtung zeigt, worin die Bilderzeugungsvorrichtung aus 1 mit einer Überhitzungstrocknungsvorrichtung ausgestattet ist;

5 ist eine schematische Ansicht, die einen Aspekt einer Bilderzeugungsvorrichtung zeigt, worin die Bilderzeugungsvorrichtung aus 2 mit einer Überhitzungstrocknungsvorrichtung ausgestattet ist.

Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend detailliert beschrieben.

Das erfindungsgemässe Verfahren zur Bilderzeugung zur bildweisen Erzeugung eines Übertragungsbildes auf einem Bildaufnehmer umfasst die folgenden Schritte: (1) Herstellen eines Bildaufnahmeblattes, das eine binderharzhaltige bildaufnehmende Schicht aufweist, und eines Bildübertragungsmaterials, das gebildet wird durch Aufschichten einer Übertragungsaufzeichnungsschicht, die ein Wärmeübertragungsmaterial umfasst, auf ein Substrat; (2) Ausbilden eines Latentbildes durch bildweises Ausstossen eines flüssigen Materials, das die Übertragungsempfindlichkeit verbessert (mit anderen Worten, Tröpfchen eines flüssigen, die Übertragbarkeit verstärkenden Materials, das die Übertragungstemperatur des Wärmeübertragungsmaterials verringern kann) auf eines aus der Übertragungsaufzeichnungsoberfläche des Bildübertragungsmaterials oder der Bildaufnahmeoberfläche des Bildaufnahmeblattes; (3) Herstellen eines engen Kontakts zwischen der Übertragungsaufzeichnungsschicht des Bildübertragungsmaterials und der bildaufnehmenden Oberfläche des Bildaufnahmeblattes mit dem dazwischen ausgebildeten Latentbild; (4) Hindurchpassieren der Übertragungsaufzeichnungsschicht und des Bildaufnahmeblattes in engem Kontakt miteinander durch Andruckwalzen, die auf eine Temperatur erwärmt sind, bei der erzeugte Latentbildbereiche durch das Material, das die Übertragungsempfindlichkeit verbessert, übertragen werden können, wobei die Temperatur niedriger ist als die Temperatur, bei der die Bereiche, in denen kein Latentbild ausgebildet wurde, durch das Material, das die Übertragungsempfindlichkeit verbessert, übertragen wird; und (5) Abziehen des Bildübertragungsmaterials auf dem Bildaufnehmer. In dem oben beschriebenen Bilderzeugungsverfahren wird eine Abbildung auf der Oberfläche des Bildaufnehmers durch Abtrennen des Übertragungsmaterials von dem Substrat nur in den Bereichen, in denen das Latentbild ausbildet ist, erzeugt, wodurch die Übertragung stattfindet.

Beispiele für flüssige, übertragungsfördernde Materialien gemäss der vorliegenden Erfindung, die die Übertragungstemperatur des Wärmeübertragungsmaterials senken, schliessen beispielsweise Wasser, organische Lösungsmittel, Tenside und dergleichen ein. Unter diesen sind organische Lösungsmittel, die bei Raumtemperatur mit Wasser frei mischbar sind, Tenside, die mit Wasser mischbar sind, und Mischungen daraus bevorzugt.

Vorzugsweise enthält das übertragungsfördernde Material im Hinblick auf die zeitliche Stabilität und die Möglichkeit der Verstopfung der Düsen keine festen Pigmente oder Verbindungen, die im Laufe der Zeit ausgeschieden werden. Ferner ist es bei Verwendung eines färbenden Materials in der Übertragungsaufzeichnungsschicht im Hinblick darauf, dass die Farbtönung nicht beeinträchtigt wird, bevorzugt, Materialien zu verwenden, die nicht chemisch auf das Färbematerial einwirken, und die nicht unter Ausbildung einer Farbe reagieren, wenn Energie, beispielsweise Wärmeenergie oder dergleichen, darauf aufgebracht wird.

Das Übertragungsaufzeichnungsmaterial selbst ist vorzugsweise farblos oder blass gefärbt, so dass es die Farbtönung nicht beeinträchtigt.

Beispiele für die organischen Lösungsmittel, die frei mit Wasser mischbar sind, schliessen folgendes ein: einwertige oder mehrwertige Alkohole, wie beispielsweise Methanol, Ethanol, Propanol, Ethylenglykol, Diethylenglykol, Triethylenglykol, Polyethylenglykol, Propylenglykol, Polypropylenglykol, Glycerin und dergleichen; Ether, wie beispielsweise Ethylenglykolmonomethylether, Ethylenglykolmonobutylether, Propylenglykolmonobutylether, Triethylenglykolmonobutylether, Tripropylenglykolmonomethylether und dergleichen; Ketone, wie beispielsweise Aceton, Methylethylketon, Methylisobutylketon und dergleichen.

Tenside, die frei mit Wasser mischbar sind, können anionische, kationische, nichtionische und ampholytische Tenside sein, und unter diesen können beliebige in beliebiger Weise in Abhängigkeit von den Eigenschaften des verwendeten Wärmeübertragungsmaterials ausgewählt werden. Diese Tenside können in einer Konzentration in einem Bereich verwendet werden, die in Wasser aufgelöst werden kann. Beispiele für Tenside schliessen folgendes ein: Fettsäuresalze, Alkylschwefelsäureestersalz, Polyoxyethylenalkyletherschwefelsäureestersalz, Alkylbenzolsulfonsäure, Alkylnaphthalinsulfonsäuresalz, Alkylsulfosuccinatsalz, Alkyldiphenyletherdisulfat, Alkylphosphat, Naphthalinsulfonsäure-Formalinkondensat, Polyoxyethylenalkylether, Polyoxyethylenalkylenalkylether, Polyoxyethylen-Fettsäureester, Polyoxyethylenalkylamin, Alkylalkanolamin, Alkylaminsalz, Alkylbetain und dergleichen.

Zum Ausstossen des übertragungsfördernden Materials als Tröpfchen können die oben genannten Materialien in Abhängigkeit von den Eigenschaften des die Materialien verwendenden Wärmeübertragungsmaterials ausgewählt werden. Diese übertragungsfördernden Materialien können einzeln verwendet werden oder es können zwei oder mehrere Typen in Kombination miteinander verwendet werden. Unter diesen ist es im Hinblick auf die Effizienz bevorzugt, dass hydrophile organische Lösungsmittel oder Tenside oder geeignete Kombinationen daraus in einer Mischung mit Wasser verwendet werden. Bei der Herstellung einer flüssigen Zusammensetzung für die übertragungsfördernden Materialien kann zum Zweck der Steuerung der Ausstossbarkeit, der Verbesserung der Lagerungsstabilität der Flüssigkeit, zur Verhinderung der Diffusion von ausgestossenen Tröpfchen und dergleichen ein die Oberflächenspannung einstellendes Mittel, ein Fungizid, ein Viskositätseinstellmittel, ein pH-Wert-Einstellmittel, ein Schaumverhinderer oder dergleichen innerhalb solcher Bereiche verwendet werden, die die erfindungsgemässen Effekte nicht nachteilig beeinträchtigen.

Das übertragungsfördernde Material wird zur Verbesserung der Übertragbarkeit in einem beliebigen Teil der Übertragungsaufzeichnungsschicht, die das Wärmeübertragungsmaterial enthält, verwendet, wodurch eine leichte und vollständige Übertragung bei einer niedrigen Übertragungstemperatur ermöglicht wird. Das übertragungsfördernde Material dringt in mindestens einen Teil der Übertragungsaufzeichnungsschicht oder die bildaufnehmende Schicht ein und erleichtert das Abziehen der Übertragungsaufzeichnungsschicht von dem Träger. Das übertragungsfördernde Material ist vorzugsweise eine Flüssigkeit mit einer Oberflächenspannung im Bereich von 20–60 mN/m und einer Viskosität von < 50 mPa·s. Die Menge des übertragungsfördernden Materials, das auf die Übertragungsaufzeichnungsschicht oder die Bildaufnahmeschicht aufgebracht wird, wird vorzugsweise innerhalb eines Bereichs gehalten, der die Auflösung des übertragenen Bildes nicht verringert. Wenn die Menge zu gross wird, dringt das übertragungsfördernde Material in die Übertragungsaufzeichnungsschicht an den Grenzflächen zwischen den Bildbereichen und den Nichtbildbereichen ein, so dass die Übertragungsaufzeichnungsschicht aufgelöst oder flüssig wird, was zu einer Verringerung der Auflösung in der Grenzfläche von Abbildungen führt.

Als Standard zur Verringerung der Übertragungstemperatur wird vorzugsweise ein übertragungsförderndes Material verwendet, das die Übertragungstemperatur um mindestens 3°C relativ zur ursprünglichen Übertragungstemperatur der Übertragungsaufzeichnungsschicht senkt. Die Funktion des übertragungsfördernden Materials ist es, das Binderharz, das in der Übertragungsaufzeichnungsschicht oder der Bildaufnahmeschicht enthalten ist, zu quellen oder plastisch zu machen.

Die Übertragungstemperatur kann nach dem folgenden Verfahren gemessen werden.

Wie in 1 gezeigt, wird eine Vorrichtung zur Messung der Übertragungstemperatur verwendet, die mit einem Quetschwalzenpaar ausgerüstet ist, das eine beheizte Walze einschliesst. Nach Einführung eines Thermoelements zwischen dem Übertragungsmaterial und dem Bildaufzeichnungsblatt wird die Temperatur beim Hindurchpassieren durch die Heizquetschwalzen mit dem Thermoelement gemessen. Die niedrigste Übertragungstemperatur, bei der eine Übertragung stattfindet, wird durch wiederholtes Durchführen der Messung unter Veränderung der Temperatur bei jedem Durchgang bestimmt.

In dem erfindungsgemässen Bilderzeugungsverfahren ist der Effekt der Verringerung der Übertragungstemperatur gross, wenn eine Lösung als übertragungsförderndes Material verwendet wird, die ein nichtionisches Tensid und Wasser enthält. Da die Übertragbarkeit feiner Punkte gut ist, kann ferner ein Übertragungsbild mit hoher Auflösung erhalten werden. Obwohl der Grund hierfür nicht vollständig klar ist, wird angenommen, dass aufgrund der guten Benetzbarkeit und Permeabilität des übertragungsfördernden Materials in bezug auf die Übertragungsschicht und die bildaufnehmende Schicht ein Latentbild mit feinen Punkten scharf ausgebildet werden kann, und ferner dann, wenn das übertragungsfördernde Material in die Übertragungsschicht oder die Bildaufnahmeschicht eindringt, der Effekt des übertragungsfördernden Materials als Weichmacher in bezug auf die in der Schicht enthaltenen Harze gut ist, und als Ergebnis die Haftfähigkeit der Bereiche, in denen das Latentbild erzeugt wurde, durch Erwärmen erzeugt wird, was zu dem Übertragungseffekt führt. Ferner wird auch angenommen, dass das eingedrungene nichtionische Tensid die Wirkung der Ausrichtung der aufgeschichteten Schicht und des Substrats der Übertragungsschicht an der Grenzfläche und eine Beschleunigung der Abschälübertragung besitzt.

Wasser ist in der Lösung in einer Menge von etwa 5–95 Gew.% enthalten. Ferner wurde gefunden, dass bei Verwendung von nichtionischen Verbindungen mit einer Ethylenoxidgruppe als hydrophile Gruppe als nichtionisches Tensid der Effekt der Absenkung der Übertragungstemperatur der Bereiche mit ausgebildetem Latentbild gross ist, und ferner eine hohe Auflösung erzielt werden kann. Beispiele für die nichtionischen Verbindungen schliessen Verbindungen der folgenden allgemeinen Formeln (1) bis (4) ein:

In der obigen allgemeinen Formel (1) ist R eine Alkylgruppe oder eine Alkylengruppe und n ist eine ganze Zahl von 2–30, vorzugsweise von 2–20. In der allgemeinen Formel (2) ist R eine Alkylgruppe und n ist eine ganze Zahl von 2–30, vorzugsweise von 2–20. In der allgemeinen Formel (3) ist R eine Alkylgruppe und n und l sind jeweils eine ganze Zahl von 2–30, vorzugsweise von 2–20. Ferner sind in der allgemeinen Formel (4) R1 und R2 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe und m und n sind jeweils eine ganze Zahl von 2–30, vorzugsweise eine ganze Zahl von 2–20.

Ferner ist in den obigen allgemeinen Formeln (1) bis (4) die Anzahl der zugegebenen Ethylenoxide vorzugsweise 2–30, weiter bevorzugt 2–20.

Spezifische Beispiele der Verbindungen der allgemeinen Formeln (1) bis (4) sind Polyoxyethylen(4)laurylether, Polyoxyethylen(7)cetylether, Polyoxyethylen(13)stearylether, Polyoxyethylen(5)oleylether, Polyoxyethylen(10)nonylphenylether, Ethylenoxid-Propylenoxid-Copolymer (n = 10, l = 7), Ethylenoxidadditive (n + m = 10) von Acetylenglykol und dergleichen. Die Verbindungen der allgemeinen Formeln (1) bis (4) sind jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.

Das nichtionische Tensid wird zu der Ausstosslösung in einer Menge von 0,1–20 Gew.%, vorzugsweise 0,1–10 Gew.%, zugegeben. wenn die Zugabemenge 20 Gew.% übersteigt, neigt die Auflösung dazu, verschlechtert zu werden. Wenn die Zugabemenge weniger als 0,1 Gew.% beträgt, ist es schwierig, den Effekt der Förderung der Übertragbarkeit zu erzielen.

Zusätzlich zu dem nichtionischen Tensid können bei Bedarf wasserlösliche organische Lösungsmittel zugegeben werden. Beispiele für wasserlösliche organische Lösungsmittel sind die zuvor aufgeführten Beispiele für organische Lösungsmittel, die frei mit Wasser mischbar sind. Eine geeignete Menge des wasserlöslichen organischen Lösungsmittels, das in der Lösung enthalten ist, ist etwa 0–90 Gew.%. Insbesondere wird mit einer zunehmenden enthaltenen Menge eines Lösungsmittels mit einem Siedepunkt von 100°C oder mehr die Ausstossstabilität zum Zeitpunkt der Erzeugung des Latentbildes verbessert, jedoch wird die Trocknungsfähigkeit des Übertragungsbildes verschlechtert. Der optimale Typ des Lösungsmittels und dessen Menge wird in Abhängigkeit von der Notwendigkeit des Trocknens des Übertragungskörpers und der Trocknungsfähigkeiten der Vorrichtung bestimmt.

Ferner können zur Bereitstellung von Ausstossfähigkeit und Lagerungsstabilität der Lösung Oberflächenspannungseinstellmittel, Fungizide, Viskositätseinstellmittel (z.B. Polymere), pH-Wert-Einstellmittel, Schaumverhinderer und dergleichen zugegeben werden.

In dem erfindungsgemässen Verfahren zur Bilderzeugung wird als übertragungsförderndes Material eine Lösung verwendet, die Wasser und ein organisches Lösungsmittel, das mit Wasser kompatibel ist und einen Siedepunkt von 100°C oder mehr unter Normaltemperatur und Normaldruck besitzt, einschliesst. Da die Ausstossstabilität der Lösung verbessert wird, kann auf diese Weise das Phänomen, dass die Lösung zum Zeitpunkt der Erzeugung des Latentbildes und um Zeitpunkt der erneuten Betriebsaufnahme nach einem Zeitraum im Standby-Zustand nicht ausgestossen wird, verhindert werden. Da ferner die Übertragbarkeit feiner Punkte verbessert wird, kann ein Übertragungskörper mit einer hohen Auflösung erhalten werden.

Beispiele für das organische Lösungsmittel, das mit Wasser kompatibel ist und einen Siedepunkt von 100°C oder mehr unter Normaltemperatur und Normaldruck aufweist, sind ein- oder mehrwertige Alkohole, wie beispielsweise Ethylenglykol, Diethylenglykol, Thiodiethylenglykol, Triethylenglykol, Polyethylenglykol, Propylenglykol, Polypropylenglykol und Glycerin; Ether, wie beispielsweise Ethylenglykolmonomethylether, Ethylenglykolmonoethylether, Ethylenglykolmonobutylether, Diethylenglykolmonomethylether, Diethylenglykolmonoethylether, Ethylenglykoldiethylether, Propylenglykolmonomethylether, Propylenglykolmonoethylether, Propylenglykolmonobutylether, Triethylenglykolmonoethylether, Triethylenglykolmonobutylether und Tripropylenglykolmonomethylether; Ketoalkohole, wie beispielsweise Diacetonalkohol; und Lösungsmittel auf Stickstoffbasis, einschliesslich N-Methyl-2-pyrrolidon, 2-Pyrrolidon und dergleichen.

Diese organischen Lösungsmittel können in der Lösung in einer Menge von 1–90 Gew.% enthalten sein. Wenn die enthaltene Menge 90 Gew.% übersteigt, ist die Ausstossstabilität zum Zeitpunkt der Erzeugung des Latentbildes gut, jedoch ist die Trocknungsfähigkeit des Übertragungsbildes schlecht. Wenn die enthaltene Menge ferner weniger als 1 Gew.% beträgt, ist es schwierig, Verbesserungen bezüglich der Ausstossstabilität und der Übertragbarkeit feiner Punkte zu erzielen. Die optimale Menge wird in Abhängigkeit von der Notwendigkeit des Trocknens des Übertragungskörpers und der Trocknungsfähigkeit der Vorrichtung bestimmt.

Zusätzlich zu den oben beschriebenen organischen Lösungsmitteln können auch die zuvor beschriebenen organischen Lösungsmittel, die frei mit Wasser mischbar sind, und die oben beschriebenen Tenside zu dem Material zur Senkung der Übertragungstemperatur zugegeben werden. Ferner können zur Verbesserung der Ausstossbarkeit und der Lagerungsstabilität der Lösung Oberflächenspannungseinstellmittel, Fungizide, Viskositätseinstellmittel (z.B. Polymere), pH-Wert-Einstellmittel, Schaumverhinderer und dergleichen zugegeben werden.

Das Bildübertragungsmaterial und das Bildaufnahmeblatt, die in dem erfindungsgemässen Verfahren verwendet werden, werden nachfolgend beschrieben. Das erfindungsgemässe Bildübertragungsmaterial wird hergestellt durch Aufschichten einer Übertragungsaufzeichnungsschicht, die ein Wärmeübertragungsmaterial umfasst, auf ein Substrat. Detaillierte Beschreibungen des Substrats und der Übertragungsaufzeichnungsschicht, die das Bildübertragungsmaterial bilden, sowie anderer Schichten, die bei Bedarf bereitgestellt werden, werden nachfolgend angegeben.

Substrat:

Das Material für das Substrat des Bildübertragungsmaterials ist nicht sonderlich beschränkt. Daher können verschiedene Materialien in Abhängigkeit vom Verwendungszweck verwendet werden. Bevorzugte Beispiele für das Substratmaterial schliessen synthetische Harzmaterialien ein, wie beispielsweise Polyethylenterephthalat, Polyethylen-2,6-naphthalat, Polycarbonat, Polyethylen, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polystyrol, Styrol/Acetonitril-Copolymere und dergleichen. Unter diesen Materialien ist im Hinblick auf die mechanische Festigkeit und die Dimensionsstabilität gegenüber Wärme biaxial verstrecktes Polyethylenterephthalat bevorzugt.

Zur Verbesserung der engen Anpassung des Substrats an die auf dem Substrat abzuscheidende Übertragungsaufzeichnungsschicht ist es bevorzugt, auf dem Substrat eine Oberflächenaufrauhungsbehandlung durchzuführen und/oder auf dem Substrat eine oder zwei oder mehr Grundierungsschicht(en) auszubilden. Beispiele für die Oberflächenaufrauhungsbehandlung schliessen eine Glimmentladungsbehandlung, eine Koronaentladungsbehandlung und dergleichen ein. Als Material für die Grundierungsschicht ist ein Material bevorzugt, das eine gute Haftfähigkeit mit den Oberflächen von sowohl dem Substrat als auch der Übertragungsaufzeichnungsschicht aufweist, und eine niedrige thermische Leitfähigkeit und eine exzellente Wärmebeständigkeit besitzt. Beispiele für solche Materialien für die Grundierungsschicht schliessen Styrol, Styrol/Butadien-Copolymer, Gelatine und dergleichen ein. Die Gesamtdicke der Grundierungsschicht ist üblicherweise im Bereich von 0,01–2 &mgr;m. Darüber hinaus kann bei Bedarf die Oberfläche des Wärmeübertragungsblattes auf der Seite, die der Seite mit der Übertragungsaufzeichnungsschicht gegenüberliegt, mit einer beliebigen aus verschiedenen funktionellen Schichten ausgestattet sein, wie beispielsweise einer Ablösemittelschicht oder dergleichen, oder kann oberflächenbehandelt sein.

Übertragungsaufzeichnungsschicht:

Die Übertragungsaufzeichnungsschicht enthält, wenn sie zur Erzeugung eines gefärbten Bildes verwendet wird, mindestens ein Pigment, das unter Ausbildung eines gefärbten Bildes auf das Bildaufnahmeblatt übertragen werden soll, und ein Binderharz zur Ausbildung der Schicht, sowie bei Bedarf andere Komponenten.

Erfindungsgemäss ist die Übertragungsaufzeichnungsschicht jedoch nicht notwendigerweise auf eine gefärbte Aufzeichnungsschicht beschränkt und kann beispielsweise eine achromatische Harzschicht oder dergleichen zur Ausbildung einer Planografie-Druckplatte oder dergleichen einschliessen, solange eine solche achromatische Harzschicht die Eigenschaft besitzt, die Übertragbarkeit durch die Zugabe des oben beschriebenen, flüssigen, übertragungsfördernden Materials zu verbessern.

Pigmente können grob in organische Pigmente und anorganische Pigmente eingeteilt werden. Organische Pigmente liefern hoch transparente Schichten, wohingegen anorganische Pigmente im allgemeinen eine exzellente Abdeckkraft besitzen. Daher können Pigmente beider Typen in Abhängigkeit vom Verwendungszweck in geeigneter Weise verwendet werden. Wenn das erfindungsgemässe Bildübertragungsmaterial als Farbabzug zur Druckfarbenkorrektur verwendet wird, werden in geeigneter Weise organische Pigmente verwendet, deren Farbtönungen dicht bei Gelb, Purpur, Blaugrün und Schwarz, wie sie üblicherweise in Drucktinten verwendet werden, liegen oder damit identisch sind. Zusätzlich zu diesen Pigmenten können auch Metallpulver, Fluoreszenzpigmente und dergleichen verwendet werden. Beispiele für Pigmente, die zur Verwendung in der Übertragungsaufzeichnungsschicht geeignet sind, schliessen Pigmente auf Azobasis, Pigmente auf Phthalocyaninbasis, Pigmente auf Anthrachinonbasis, Pigmente auf Dioxazinbasis, Pigmente auf Chinacridonbasis, Pigmente auf Isoindolinonbasis und Pigmente auf Nitrobasis ein. Typische Pigmente zur Verwendung in der Übertragungsaufzeichnungsschicht sind nachstehend nach Farbtönung aufgeführt, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Pigmente beschränkt.

(1) Gelbpigmente:

Hansagelb G, Hansagelb 5G, Hansagelb 10G, Hansagelb A, Pigmentgelb L, Permanentgelb NCG, Permanentgelb FGL, Permanentgelb HR

(2) Rotpigmente:

Permanentrot 4R, Permanentrot F2R, Permanentrot FRL, Pigmentrot C, Pigmentrot D, Pigment Scarlet 3B, Bordeaux 5B, Alizarin Lake, Rhodamin Pigment B

(3) Blaupigmente:

Phthalocyaninblau, Victoriablaupigment, Fast Sky-Blau

(4) Schwarzpigmente:

Russ

Bevorzugte Beispiele für das in der Übertragungsaufzeichnungsschicht enthaltene Binderharz sind amorphe organische Polymere mit einem Erweichungspunkt von 40–150°C. Beispiele für die amorphen organischen Polymere schliessen beispielsweise Butyralharze; Polyamidharze; Polyethyleniminharze; Sulfonamidharze; Polyesterpolyolharze; Petroleumharze; Homopolymere oder Copolymere von Styrol, Derivaten davon oder substituiertem Styrol, wie beispielsweise Styrol, Vinyltoluol, &agr;-Methylstyrol, 2-Methylstyrol, Chlorstyrol, Vinylbenzoesäure, Natriumvinylbenzolsulfonatsoda und Aminostyrol; Homopolymere von Vinylmonomeren, wie beispielsweise Methacrylaten oder Methacrylsäure (wie Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Butylmethacrylat und Hydroxyethylmethacrylat), Acrylaten oder Acrylsäure (wie Methylacrylat, Ethylacrylat, Butylacrylat und &agr;-Ethylhexylacrylat), Dienen (wie Butadien und Isopren), Acrylnitrilen, Vinylethern, Maleinsäure, Maleinsäureestern, Maleinsäureanhydrid, Zimtsäure, Vinylchlorid und Vinylacetat, sowie Copolymere aus solchen Homopolymeren und anderen Homopolymeren ein. Diese Harze können in Kombination aus zwei oder mehreren verwendet werden.

Erfindungsgemäss umfasst die Übertragungsaufzeichnungsschicht vorzugsweise 30–70 Gew.%, weiter bevorzugt 30–50 Gew.% Pigment und vorzugsweise 70–30 Gew.%, weiter bevorzugt 70–50 Gew.% Harz.

Wenn ein mehrfarbiges Bild durch wiederholte Übereinanderlegung mehrerer Bildschichten (Übertragungsaufzeichnungsschichten, auf denen die Bilder erzeugt wurden) auf dem gleichen Bildaufnahmeblatt erzeugt wird, enthält die Übertragungsaufzeichnungsschicht vorzugsweise einen Weichmacher zur Steigerung der Adhäsion zwischen den Bildern. Beispiele für den Weichmacher schliessen Phthalsäureester, wie beispielsweise Dibutylphthalat, Di-n-octylphthalat, Di-(2-ethylhexyl)phthalat, Dinonylphthalat, Dilaurylphthalat, Butyllaurylphthalat, Butylbenzylphthalat und dergleichen; aliphatische zweiwertige Säureester, wie beispielsweise Di-(2-ethylhexyl)adipat, Di-(2-ethylhexyl)sebacat und dergleichen; Phosphorsäuretriester, wie beispielsweise Tricresylphosphat, Tri-(2-ethylhexyl)phosphat und dergleichen; Polyolpolyester, wie beispielsweise Polyethylenglykolester und dergleichen; und Epoxyverbindungen, wie beispielsweise Epoxy-Fettsäureester und dergleichen, ein. Zusätzlich zu den oben genannten herkömmlichen Weichmachern können Acrylester, wie beispielsweise Polyethylenglykoldimethacrylat, 1,2,4-Butantrioltrimethacrylat, Trimethylolethantriacrylat Pentaerythritoltriacrylat, Pentaerythritoltetraacrylat und Dipentaerythritol-polyacrylat, in geeigneter Weise in Abhängigkeit von dem verwendeten Bindertyp verwendet werden. Diese Weichmacher können als Mischungen aus zwei oder mehr Weichmachern verwendet werden.

Im allgemeinen wird der Weichmacher in der Übertragungsaufzeichnungsschicht in einer solchen Weise verwendet, dass das Gewichtsverhältnis der Gesamtmenge an Pigment und Harz zur Menge des Weichmachers 100:1–100:3 beträgt, vorzugsweise 100:1,5–100:2. Ferner kann ein Tensid, ein Verdickungsmittel und dergleichen zu der Übertragungsaufzeichnungsschicht zugegeben werden, wenn die Umstände es verlangen.

Die Übertragungsaufzeichnungsschicht kann bereitgestellt werden durch Herstellung der aufzubringenden Flüssigkeit, die hergestellt wird durch Auflösen oder Dispergieren eines Pigments, des oben genannten Binderharzes und dergleichen, Aufbringen der Aufbringungsflüssigkeit auf das Substrat (auf die auf dem Substrat ausgebildete Grundierungsschicht) und anschliessendes Trocknen. Beispiele für die bei der Herstellung der Aufbringungsflüssigkeit verwendeten Lösungsmittel schliessen n-Propylalkohol, Methylethylketon, Propylenglykolmonomethylether (MFG), Methanol und dergleichen ein. Das Aufbringen und Trocknen kann unter Anwendung herkömmlicher Verfahren zum Aufbringen und Trocknen durchgeführt werden.

Die Dicke (Trockenschichtdicke) der Übertragungsaufzeichnungsschicht beträgt 0,1–1,5 &mgr;m, vorzugsweise 0,3–1,0 &mgr;m.

Wenn ein Latentbild durch bildweises Aufbringen des übertragungsfördernden Materials auf die Oberfläche der Übertragungsaufzeichnungsschicht des Bildübertragungsmaterials, das durch Laminieren des Übertragungsaufzeichnungsmaterials in der oben genannten Reihenfolge auf ein Substrat oder auf die Oberfläche des Bildaufnahmeblattes, das später beschrieben wird, erzeugt wird, dringt das übertragungsfördernde Material, das in dem Wärmeübertragungsmaterial, das die Übertragungsaufzeichnungsschicht bildet, enthalten ist, in die Übertragungsaufzeichnungsschicht nur in den Bereichen des Latentbildes ein, an denen das übertragungsfördernde Material angehaftet wurde. Die Bindungen des Bindemittels, das die Schicht bildet, werden geschwächt und die Bindungsfestigkeit zwischen dem Substrat und der bilderzeugenden Schicht wird ebenfalls geschwächt, was die Übertragbarkeit auf das Bildaufnahmeblatt verbessert. Auf diese Weise wird die Übertragung bei einer niedrigeren Temperatur ermöglicht.

Bildaufnahmeblatt:

Als Bildaufnahmeblatt, das in dem erfindungsgemässen Verfahren verwendet werden kann, ist im allgemeinen ein Bildaufnahmeblatt bevorzugt, das ein Substrat, eine oder mehrere Bildaufnahmeschichten, die ein Binderharz umfassen und auf dem Substrat abgeschieden sind, und bei Bedarf eine oder mehrere Schichten, ausgewählt aus einer Dämpfungsschicht, einer Abziehschicht oder einer Zwischenschicht zwischen dem Substrat und der Bildaufnahmeschicht einschliesst. Es können jedoch auch Harzblätter verwendet werden, wie beispielsweise Polyethylenterephthalat (PET) und dergleichen, sowie Blankopapier, beschichtetes Papier, Glasepoxyblätter und Metallplatten, solange diese eine gute Affinität zu der oben beschriebenen Übertragungsaufzeichnungsschicht besitzen. Wenn ein Bildaufnahmeblatt verwendet wird, das durch Bereitstellen einer Bildaufnahmeschicht auf einem Substrat erzeugt wird, wird vorzugsweise eine Rückseitenschicht zur verbesserten Vortriebsfähigkeit auf der Oberfläche des Substrats bereitgestellt, die derjenigen gegenüberliegt, auf der die Bildaufnahmeschicht bereitgestellt ist.

Das Substrat kann ein herkömmliches Substrat in Form eines Blattes sein, wie beispielsweise ein Kunststoffblatt, ein Metallblatt, ein Glasblatt, Papier oder dergleichen.

Beispiele für das Kunststoffblatt schliessen Polyethylenterephthalatblätter, Polycarbonatblätter, Polyethylenblätter, Polyvinylchloridblätter, Polyvinylidenchloridblätter, Polystyrolblätter, Styrol/Acrylnitril-Copolymerblätter, Polyesterblätter und dergleichen ein. Beispiele für das Papiersubstrat schliessen Druckpapier, beschichtetes Papier und dergleichen ein.

Es ist bevorzugt, dass das Substrat mit feinen Hohlräumen ausgestattet ist, die eine Wellenbildung und eine Verbesserung der Bildqualität ermöglichen. Ein solches Substrat kann in der folgenden Weise hergestellt werden: Vermischen eines thermoplastischen Harzes, eines Füllstoffs, wie beispielsweise eines Polymers, das mit anorganischen Pigmenten oder den oben genannten thermoplastischen Harzen inkompatibel ist, und dergleichen, so dass eine gemischte Schmelze gebildet wird; Erzeugung einer einschichtigen oder mehrschichtigen Folie durch Extrusion der erhaltenen gemischten Schmelze durch einen Schmelzextruder und uniaxiales oder biaxiales Verstrecken der Folie. Der Prozentsatz an Hohlräumen wird durch Faktoren, wie Auswahl des Harzes und des Füllstoffs, das Mischungsverhältnis, die Verstreckungsbedingungen oder dergleichen bestimmt.

Die oben genannten thermoplastischen Harze können vorzugsweise Polyolefinharze sein, wie beispielsweise Polypropylen- oder Polyethylenterephthalatharze, da sie gute Kristallisierbarkeit, gute Verstreckbarkeit und eine Vereinfachung der Ausbildung von Hohlräumen zeigen. Es ist bevorzugt, ein Polyolefinharz oder ein Polyethylenterephthalatharz als Hauptkomponente, und zusammen damit andere thermoplastische Harze in geeigneten kleinen Mengen zu verwenden. Beispiele für die oben genannten anorganischen Pigmente, die als Füllstoffe verwendet werden, schliessen Calciumcarbonat, Ton, Diatomeenerde, Titanoxid, Aluminiumhydroxid, Silica und dergleichen ein, die jeweils vorzugsweise eine durchschnittliche Korngrösse im Bereich von 1–20 &mgr;m aufweisen. Ein geeignetes Beispiel für das zusätzlich als Füllstoff verwendete, inkompatible Harz, wenn Polypropylen als thermoplastisches Harz verwendet wird, ist Polyethylenterephthalat.

Üblicherweise ist der Gehalt an Füllstoff, wie beispielsweise anorganischem Pigment, im Bereich von 2–30 % als Volumenprozent, bezogen auf das Substrat.

Die Dicke des Substrats des Bildaufnahmeblattes ist üblicherweise im Bereich von 10–400 &mgr;m, und vorzugsweise im Bereich von 25–200 &mgr;m. Zur Verbesserung des engen Kontakts zwischen der Substratoberfläche und der Bildaufnahmeschicht (oder einer Dämpfungsschicht) oder zwischen der Substratoberfläche und der bilderzeugenden Schicht des Wärmeübertragungsblattes kann die Oberfläche des Substrats beispielsweise durch eine Glimmentladungsbehandlung oder eine Koronaentladungsbehandlung behandelt sein.

Zur Übertragung und Fixierung der bilderzeugenden Schicht auf die/der Oberfläche des Bildaufnahmeblattes ist es bevorzugt, eine oder mehrere Bildaufnahmeschichten auf dem Substrat auszubilden. Vorzugsweise ist die Bildaufnahmeschicht eine Schicht, die hauptsächlich durch ein aus einem organischen Polymer aufgebauten Binderharz gebildet wird, und das Binderharz ist vorzugsweise ein thermoplastisches Harz. Beispiele für das Harz schliessen folgendes ein: Homopolymere oder Copolymere von Acrylmonomeren, wie beispielsweise Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylaten und Methacrylaten; Cellulosepolymere, wie beispielsweise Methylcellulose, Ethylcellulose und Celluloseacetat; Homopolymere und Copolymere von Monomeren auf Vinylbasis, wie beispielsweise Polystyrol, Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylbutyral, Polyvinylalkohol und Polyvinylchlorid; durch Kondensation gebildete Polymere, wie beispielsweise Polyester und Polyamide; und Polymere auf Gummibasis, wie beispielsweise Butadien-Styrol-Copolymere. Zur Erzielung einer geeigneten Adhäsionsfestigkeit zwischen der Bildaufnahmeschicht und der bilderzeugenden Schicht ist der Binder der Bildaufnahmeschicht vorzugsweise ein Polymer, dessen Glasübergangstemperatur (Tg) weniger als 90°C beträgt. Ferner ist es zum Zweck der Einstellung der Glasübergangstemperatur der Bildaufnahmeschicht möglich, der Bildaufnahmeschicht einen Weichmacher zuzugeben. Der Tg des Binderpolymers ist vorzugsweise 30°C oder höher, damit eine Blockierung zwischen den Blättern verhindert wird. Besonders bevorzugte Beispiele für Binderpolymere der Bildaufnahmeschicht sind die gleichen oder ähnlichen Binderpolymere wie diejenigen für die Bilderzeugungsschicht, da diese Polymere den engen Kontakt mit der bilderzeugenden Schicht während der Übertragungsaufzeichnung und die Empfindlichkeit und Bildfestigkeit verbessern können.

Die Bildaufnahmeschicht ist eine Schicht, die gebildet wird durch Aufbringen einer wässrigen Flüssigkeit (einer wässrigen Lösung, einer wässrigen Dispersionslösung) oder einer organischen Lösungsmittellösung, die ein Binderharz enthält, auf einen Träger. Folglich nimmt die Bildaufnahmeschicht das übertragungsfördernde Material auf, anders als ein Träger aus einem Kunststoffblatt oder dergleichen. Hierbei bedeutet "Aufnehmen", dass die Bildaufnahmeschicht beispielsweise durch das übertragungsfördernde Material plastisch gemacht wird oder quillt. Durch diesen Effekt des Plastischmachens oder Quellens kann die Übertragungstemperatur des Übertragungsmaterials gesenkt werden.

Erfindungsgemäss können Bilder auf Druckpapier oder dergleichen übertragen werden, nachdem sie auf der Bildaufnahmeschicht erzeugt wurden.

Die Dicke der Bildaufnahmeschicht liegt im Bereich von 0,3–7 &mgr;m, vorzugsweise 0,7–4 &mgr;m. Wenn die Dicke der Bildaufnahmeschicht 0,3 &mgr;m oder weniger ist, neigt die Schicht dazu, während der Übertragung auf Druckpapier leicht zerrissen zu werden, da die Schicht eine unzureichende Festigkeit aufweist. Wenn die Bildaufnahmeschicht andererseits zu dick gemacht wird, nimmt der Glanz des Bildes nach der Übertragung auf Druckpapier zu, was die Ähnlichkeit des gedruckten Bildes verschlechtert.

Das erfindungsgemässe Bilderzeugungsverfahren wird durchgeführt unter Verwendung des Bildübertragungsmaterials, des Bildaufnahmeblattes und des übertragungsfördernden Materials, wie oben beschrieben.

Als nächstes wird eine erfindungsgemässe Vorrichtung zur Bilderzeugung unter Bezugnahme auf die anliegenden Figuren beschrieben, und gleichzeitig werden die jeweiligen Schritte des Verfahrens zur Bilderzeugung beschrieben.

1 ist eine schematische Ansicht, die die Struktur einer erfindungsgemässen Vorrichtung zur Bilderzeugung zeigt.

Die Vorrichtung zur Bilderzeugung (1) schliesst einen Ausstosskopf (13) zum Aufbringen von Tröpfchen des übertragungsfördernden Materials auf ein Bildübertragungsmaterial (5) und ein Paar Andruckwalzen, die eine Stütztrommel (3) zur engen Kontaktierung des Übertragungsmaterials (5) mit einem Bildaufnahmeblatt (11) zur Durchführung der Übertragung und eine Druckwalze (7), die eine Heizvorrichtung einschliesst, darstellen, ein. Das Bildübertragungsmaterial (Tonerblatt) (5), das durch Ausbildung einer Übertragungsaufzeichnungsschicht auf einem Substrat gebildet wird, wird durch die Stütztrommel (3) so gehalten, dass das Bildübertragungsmaterial (5) um einen Teil des Umfangs der Stütztrommel (3) herumgezogen wird. In der auf dem Substrat ausgebildeten Übertragungsaufzeichnungsschicht sind Materialien, wie beispielsweise Toner auf Pigmentbasis, oder metallische Teilchen und ein Binderharz und dergleichen, enthalten. Die vorliegende Ausführungsform wird unter Verwendung eines Falls, in dem ein Toner auf Pigmentbasis als Übertragungsmaterial verwendet wird, als Beispiel beschrieben.

Das Bildübertragungsmaterial (5) wird durch die Stütztrommel (3) so getragen, dass die Substratseite des Bildübertragungsmaterials (5) die Stütztrommel (3) kontaktiert und die Übertragungsaufzeichnungsschichtseite die Oberseite ist. In der Bilderzeugungsvorrichtung (1) ist die Andruckwalze (7), deren koaxiale Richtung die gleiche ist wie die der Stütztrommel (3), so ausgerichtet, dass sie der Stütztrommel (3) gegenüberliegt. In die Andruckwalze (7) ist eine Heizung eingebaut, mit der die Temperatur der Andruckwalze (7) gesteuert werden kann.

Zwischen der Stützwalze (3) und der Andruckwalze (7) ist ein Bildaufnahmeblatt (11) eingeschoben. Das Bildübertragungsmaterial (5) und der Bildaufnehmer (11) werden so aufeinandergelegt, dass die Übertragungsaufzeichnungsschicht und die Bildaufnahmeoberfläche des Bildaufnahmeblattes (11) zwischen der Stütztrommel (3) und der Andruckwalze (7) in engem Kontakt miteinander sind. Das Bildübertragungsmaterial (5) und das Bildaufnahmeblatt (11) werden übereinandergelegt, zwischen den Andruckwalzen eingeführt und in 1 durch Rotation der Stütztrommel (3) und der Andruckwalze (7) unter Erwärmen nach rechts bewegt. In der vorliegenden Ausführungsform ist ein Fall beschrieben, worin ein Bildaufnahmeblatt mit einer PET-Folie als Substrat verwendet wird.

Die Bereiche, in denen das Latentbild durch das übertragungsfördernde Material ausgebildet wurde, besitzt eine niedrigere Übertragungstemperatur als die anderen Bereiche des Übertragungsaufzeichnungsblattes. Bezüglich der Heizbedingungen der Andruckwalze (7) zu diesem Zeitpunkt können dann, wenn die Temperatur in den Kontaktbereichen zwischen den mit Latentbild versehenen Bereichen und der Bildaufnahmeschicht so eingestellt ist, dass sie in einem Bereich unterhalb der ursprünglichen Übertragungstemperatur der Übertragungsaufzeichnungsschicht und oberhalb der Übertragungstemperatur der mit dem Latentbild versehenen Bereiche eingestellt ist, eine Bildübertragung, die zu einer klaren Unterscheidung zwischen Bereichen, in denen das Latentbild ausgebildet ist, und Bereichen, in denen kein Latentbild ausgebildet ist (Bereiche, in denen kein übertragungsförderndes Material angehaftet wurde) erzielt werden. Die Erwärmungstemperatur liegt vorzugsweise im Bereich unterhalb der Übertragungstemperatur der Übertragungsaufzeichnungsschicht und oberhalb der Übertragungstemperatur der Latentbildbereiche.

In der Bilderzeugungsvorrichtung (1) ist der Tröpfchenausstosskopf (13) der Stütztrommel (3) gegenüberliegend angebracht. Der Tröpfchenausstosskopf (13) ist so angebracht, dass er entlang der transversalen Richtung des Bildübertragungsmaterials über eine bewegliche Schiene (nicht gezeigt) oder dergleichen frei beweglich ist. Die Bewegungsrichtung des Tröpfchenausstosskopfes (13) ist so, dass sie der Hauptrasterrichtung zur Bilderzeugung entspricht.

Der Tröpfchenausstosskopf (13) stösst bildweise Tröpfchen aus, die das flüssige übertragungsfördernde Material zur Ausbildung eines Latentbildes auf der Oberfläche der Bildübertragungsschicht des Bildübertragungsmaterials (5), das durch die Stütztrommel (3) gehalten wird, umfasst. Bezüglich der Struktur des Tröpfchenausstosskopfes (13) können Tintenköpfe verwendet werden, die die gleiche Struktur aufweisen wie die Tintenköpfe, die in bekannten allgemeinen Tintenstrahl-Druckvorrichtungen verwendet werden.

Wenn unter Verwendung der Vorrichtung ein mehrfarbiges Bild erzeugt wird, wird ein Bild durch Bildübertragungsmaterialien erzeugt, in denen die jeweiligen Farben Schwarz (S), Blaugrün (B), Purpur (P) und Gelb (G) als färbende Materialien, die in der Übertragungsaufzeichnungsschicht des Bildübertragungsmaterials enthalten sind, verwendet werden.

Für das Bildübertragungsmaterial (5) der Farbe Schwarz (S) werden Tröpfchen des übertragungsfördernden Materials bildweise über den Tröpfchenausstosskopf (13) so ausgestossen, dass ein Latentbild auf der Übertragungsaufzeichnungsschicht des Bildübertragungsmaterials (5) erzeugt wird. Dieses Verfahren wird als Latentbilderzeugungsverfahren bezeichnet.

Anschliessend werden die Übertragungsaufzeichnungsschicht des Bildübertragungsmaterials (5), auf dem das Latentbild erzeugt wurde, und die bildaufnehmende Oberfläche des Bildaufnahmeblattes (11) so übereinandergelegt, dass sie in engem Kontakt zueinander stehen, und werden durch die Stütztrommel (3) und die Andruckwalze (7) druckbeaufschlagt. Hierbei werden durch Steuerung der Heizvorrichtung im Inneren der Andruckwalze (7) in einer solchen Weise, dass die gesamte Oberfläche des Bildaufnahmeblattes (11) und des Bildübertragungsmaterials (5) unter vorherbestimmten Bedingungen erwärmt werden, nur die Bereiche, in denen das Latentbild erzeugt wurde, wo das übertragungsfördernde Material bildweise angehaftet wurde, bildweise auf die Oberfläche des Übertragungsblattes (11) übertragen. Dieser Prozess wird als Übertragungsprozess bezeichnet.

Dann wird durch Ziehen und Vortreiben des Bildübertragungsmaterials (5) entlang der Stütztrommel (3) in Umfangsrichtung davon das Bildübertragungsmaterial (5) vom Bildaufnahmeblatt (11) abgezogen und es wird ein schwarzes Bild auf der Oberfläche des Bildaufnahmeblattes (11) erzeugt.

Ein Vollfarbbild, worin die vier Farben übereinandergelegt sind, wird gebildet durch Verwendung der jeweiligen Bildübertragungsmaterialien (5) in blaugrüner, purpurner und gelber Farbe in der gleichen Weise wie oben beschrieben, und schrittweise Übertragung und Fixierung der Übertragungsaufzeichnungsschicht in jeder Farbe auf dem gleichen Bildaufnahmeblatt (11) gemäss der Bildinformation.

Auf diese Weise kann nach dem Bilderzeugungsverfahren unter Verwendung der oben beschriebenen Bilderzeugungsvorrichtung (1) durch Erwärmen des Bildübertragungsmaterials (5) und des Bildaufnahmeblattes (11) auf ihren gesamten Oberflächen die Übertragbarkeit von nur den Latentbildbereichen, an denen das übertragungsfördernde Material angehaftet wurde, gesteigert werden, und nur die Latentbildbereiche werden selektiv auf das Übertragungsblatt (11) übertragen und fixiert. Folglich kann ein gleichförmiges Bild ohne Ungleichmässigkeit der thermischen Leitung aufgrund einer Ungleichmässigkeit der Widerstandswerte des Thermokopfes, einer Kontaktungleichmässigkeit und einer Ungleichmässigkeit in der Dicke des Substrats, was häufig in herkömmlichen Abziehübertragungsverfahren auftritt, erzeugt werden.

Da in der Übertragungsaufzeichnungsschicht ein Toner auf Pigmentbasis verwendet wird, besteht keine Notwendigkeit, die Pigmente oder die Farbstoffe in Abhängigkeit von Beschränkungen der Eigenschaften, wie beispielsweise im Fall von Tinten in einem Tintenstrahl-Aufzeichnungssystem auszuwählen. Es können beliebige aus einem breiten Bereich von Tonern auf Pigmentbasis ausgewählt werden, es kann ein gewünschter Farbton ausgewählt werden, und die Farbtonreproduzierbarkeit ist exzellent. Gleichzeitig können Bilder mit guter Haltbarkeit und Bilder mit gewünschten Farbtönungen und Funktionen erzeugt werden, da beliebige Pigmente mit guter Lichtbeständigkeit, Metallpigmente, funktionelle Pigmente und dergleichen in beliebiger Weise ausgewählt werden können. Daher kann das vorliegende Verfahren zur Bilderzeugung in geeigneter Weise für Farbabzüge oder dergleichen angewandt werden, bei denen die Farbtonreproduzierbarkeit als wichtig angesehen wird.

Ein weiterer Aspekt der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Bilderzeugung wird nachfolgend erläutert.

2 zeigt eine zweite Struktur der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Bilderzeugung.

Die Bilderzeugungsvorrichtung (20) schliesst einen Ausstosskopf (21), der das flüssige übertragungsfördernde Material auf die Oberfläche des Bildaufnahmeblattes (11) aufbringt, ein, sowie ein Paar Andruckwalzen, die durch die Stütztrommel (3) zur engen Kontaktierung des Bildübertragungsmaterials (5) mit dem Bildaufnahmeblatt (11) zur Durchführung der Übertragung, und die Andruckwalze (7), die mit einer Heizvorrichtung ausgerüstet ist, dargestellt sind, und einen Abziehstab (23) zum Abziehen des Bildübertragungsmaterials (5) und des Bildaufnahmeblattes (11), die in engem Kontakt zueinander stehen und für die die Übertragungsverarbeitung abgeschlossen ist.

In der Bilderzeugungsvorrichtung (20) gemäss der vorliegenden Ausführungsform ist ein Abziehstab (23) in der Vortriebsrichtung unterhalb der Stütztrommel (3) angebracht und drückt das Bildübertragungsmaterial (5) in Richtung des Bildaufnahmeblattes (11). Das Bildübertragungsmaterial (5) wird mit einer vorherbestimmten Zugkraft zwischen dem Abschälstab (23) und einer Aufnahmevorrichtung (25) für das Bildübertragungsmaterial (5) aufgenommen. Ferner wird das Bildübertragungsmaterial (5) nach dem Passieren des Abschälstabs (23) in etwa rechtwinklig in bezug auf das Bildaufnahmeblatt (11) abgezogen.

Gemäss der so konstruierten Bilderzeugungsvorrichtung (20) wird das Abschälen des Substrats vom Übertragungskörper aufgrund des Unterschieds im Biegeradius unterstützt, da das Substrat des Bildübertragungsmaterials (5) ungefähr in einem rechten Winkel am Abschälstab (23) gebogen wird, wodurch es ermöglicht wird, die Fixierung der Übertragungsaufzeichnungsschicht auf der Oberfläche des Bildaufnahmeblattes (11) zu verbessern.

In der Bilderzeugungsvorrichtung (20) ist der Tröpfchenausstosskopf (21) so angebracht, dass er der Stütztrommel (3) gegenüberliegt. Der Tröpfchenausstosskopf (21) ist so angebracht, dass er in der transversalen Richtung des Bildaufnahmeblattes (11) frei beweglich ist. In der vorliegenden Ausführungsform hat die Bilderzeugungsvorrichtung (20) die gleiche Konfiguration wie die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung (1), ausser dass der Ausstosskopf (21) Tröpfchen in Richtung des Bildaufnahmeblattes (11) ausstösst und dass die Bilderzeugungsvorrichtung (20) mit dem Abschälstab (23) zum stabilen Abziehen des Bildübertragungsmaterials (5) vom Bildübertragungsblatt (11) ausgerüstet ist. Der Tröpfchenausstosskopf (21) stösst die Tröpfchen des übertragungsfördernden Materials bildweise auf die Oberfläche des Bildaufnahmeblattes (11) aus, so dass ein Latentbild erzeugt wird. Das Bildaufnahmeblatt (11) ist in engem Kontakt mit der Oberfläche des Übertragungsaufzeichnungsschicht des Bildübertragungsmaterials (5), das durch die Stütztrommel (3) gestützt wird, und steigert die Übertragbarkeit der Übertragungsaufzeichnungsschicht in den Bereichen, in denen das Latentbild erzeugt wurde.

Da das übertragungsfördernde Material auf das Bildaufnahmeblatt (11) und nicht auf die Übertragungsaufzeichnungsschicht abgegeben wird, kann in der vorliegenden Ausführungsform eine Verringerung der Positionsgenauigkeit des Latentbildes aufgrund von Problemen, die beim Aufbringen auftreten, auch dann unterdrückt werden, wenn ein dünnes Übertragungsaufzeichnungsmaterial verwendet wird.

Auf diese weise wird in dem erfindungsgemässen Verfahren zur Bilderzeugung ein Bild erzeugt, in dem zunächst ein bildweises Latentbild durch das übertragungsfördernde Material gebildet wird, und dann die Übertragungsaufzeichnungsschicht selbst in den Tintenbildbereichen auf das Bildaufnahmeblatt (11) unter Erzeugung eines Bildes übertragen und fixiert wird.

Auf diese Weise kann im Vergleich zu Bildern, die durch ausgestossene Tinte gebildet werden, ein Bild mit guter Auflösung und Farbtönungsreproduzierbarkeit gebildet werden, ohne dass Sorge bezüglich des Ausblutens von Tinte besteht. Ferner hat das Latentbild, das durch das übertragungsfördernde Material gebildet wird, wie oben beschrieben, den gleichen Effekt, wenn es entweder auf der Oberfläche der Übertragungsaufzeichnungsschicht des Bildübertragungsmaterials (5) oder auf der bildaufnehmenden Oberfläche des Bildaufnahmeblattes erzeugt wird.

Nachfolgend wird ein modifiziertes Beispiel der erfindungsgemässen Bilderzeugungsvorrichtung beschrieben.

In der in 3 gezeigten erfindungsgemässen Bilderzeugungsvorrichtung (30) ist der Tröpfchenausstosskopf so angebracht, dass die Ausstossrichtung frei zwischen einer Richtung auf das Bildübertragungsmaterial (5) und einer Richtung auf das Bildaufnahmeblatt (11) umgeschaltet werden kann. Die Richtung, in die die Tröpfchen ausgestossen werden, kann in Abhängigkeit von den verwendeten Materialien und den Übertragungsbedingungen verändert werden.

Beispiele für die Struktur des Umschaltens der Richtung des Tröpfchenausstosskopfes (31) schliessen eine Struktur ein, worin der Tröpfchenausstosskopf (31) mit einem einzelnen oder einer Vielzahl von Ausstosslöchern drehbar angeordnet ist (Anordnung wie in 3 gezeigt) und eine Struktur, worin die Ausstosslöcher in dem Tröpfchenausstosskopf (31) in allen Richtungen ausgebildet sind, und das Öffnen und Schliessen der Öffnungen nach Bedarf gesteuert wird, und dergleichen.

In der Bilderzeugungsvorrichtung (30) kann ein Latentbild erzeugt werden durch Umschalten der Tröpfchenausstossrichtung des Tröpfchenausstosskopfes (31) auf die geeignete bilderzeugende Oberfläche auf Basis der Kompatibilität der Tröpfchen mit dem Bildübertragungsmaterial (5) oder dem Bildaufnahmeblatt (11), die verwendet werden.

Als ein Anwendungsbeispiel für das erfindungsgemässe Bilderzeugungsverfahren kann ein Bild nach den gleichen Verfahren. wie oben beschrieben unter Verwendung des Bildübertragungsmaterials (5), worin eine lipophile Harzschicht auf dem Substrat ausgebildet ist, und durch Verwendung eines trommelförmigen Plattenkörpers, dessen äussere Oberfläche eine Druckplattenoberfläche ist, anstelle des Bildaufnahmeblattes (11) erzeugt werden. Auf diese Weise kann ein gewünschtes detailliertes Bild selbst auf einer gekrümmten Oberfläche, wie beispielsweise der äusseren Umfangsoberfläche eines Plattenkörpers erzeugt werden, und ein Plattenkörper, der mit einer Platte ausgestattet ist, kann in weniger Herstellungsschritten hergestellt werden.

Als ein modifiziertes Beispiel für den Ausstosskopf kann anstelle des oben beschriebenen Tröpfchenausstosstyps ein Ausstosskopf des Typs verwendet werden, der Tröpfchen des flüssigen übertragungsfördernden Materials in einer planaren Weise oder einer linearen Weise ausstossen kann. Wenn der Ausstosskopf von diesem Typ ist, können die gleichen Effekte erzielt werden wie bei dem oben beschriebenen Tröpfchenausstosskopf, indem eine Struktur verwendet wird, worin eine Maske, die mit Durchtrittslöchern versehen ist, bildweise zwischen dem Tröpfchenausstosskopf und dem Bildübertragungsmaterial oder dem Bildaufnahmeblatt bereitgestellt ist. Beispiele für Mittel, mit denen Tröpfchen in planarer Weise ausgestossen werden, schliessen ein Mittel mit einer Vielzahl von Ausstosslöchern, ein Mittel mit einer Diffusionsdüse und dergleichen ein. Andererseits schliessen Beispiele für Mittel, mit denen Tröpfchen in linearer Weise ausgestossen werden können, ein Mittel ein, mit dem Ausstosslöcher, die linear entlang der Hauptrasterrichtung angebracht sind, in der Subrasterrichtung bewegt werden und dergleichen.

Mit einer solchen Bilderzeugungsvorrichtung kann die Bilderzeugung mit hoher Geschwindigkeit erzielt werden, da die Tröpfchen in einer planaren Weise ausgestossen werden.

BEISPIELE

Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Beispiele detailliert beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die nachfolgenden Beispiele beschränkt. Sofern nicht anders angegeben, bedeutet "Teile" in den Beispielen "Gew.-Teile".

BEISPIEL 1 Erzeugung des Bildübertragungsmaterials:

Durch Zugabe von 0,24 Teilen Amidstearat und 60 Teilen n-Propylalkohol zu 10 Teilen einer Dispersion, die hergestellt wurde durch ausreichendes Dispergieren der obigen Beschichtungslösung mit einem Disperser, wurde ein Verdünner hergestellt. Der Verdünner wurde auf ein Substrat (eine Polyesterfolie mit einer Dicke von 5 &mgr;m, deren Rückseitenoberfläche einer Ablösebehandlung unterworfen wurde) in einer solchen Weise aufgebracht, dass die Trockendicke 0,38 &mgr;m betrug, wodurch die Übertragungsaufzeichnungsschicht gebildet wurde. Auf diese Weise wurde das Bildübertragungsmaterial erhalten.

Erzeugung des Bildaufnahmeblattes:

Nach dem Aufbringen der obigen Beschichtungslösung für die erste Schicht auf ein Substrat (d.h. eine PET-Folie mit einer Dicke von 130 &mgr;m) mittels einer Rotationsbeschichtungsvorrichtung wurde das beschichtete Substrat getrocknet, so dass die Dicke nach dem Trocknen 20 &mgr;m betrug. Anschliessend wurde die obige Beschichtungslösung für die zweite Schicht auf die obige Beschichtungslösung für die erste Schicht mit einer Rotationsbeschichtungsvorrichtung aufgebracht und das beschichtete Substrat wurde bei 100°C getrocknet, so dass die Dicke der zweiten Schicht auf 2 &mgr;m eingestellt wurde. Als Ergebnis wurde durch die obigen Schritte der Bildaufnehmer hergestellt.

In eine Bilderzeugungsvorrichtung (1), die derjenigen aus 1 entsprach, wurden das Bildübertragungsmaterial (5) und das Bildaufnahmeblatt (11) eingeführt und zwischen der Stütztrommel (3) und der Andruckwalze (7) in übereinanderliegender Weise so hindurchpassiert, dass die Oberfläche der Übertragungsaufzeichnungsschicht des Bildübertragungsmaterials nach unten zeigte und die Bildaufnahmeoberfläche des Bildaufnahmeblattes (11) nach oben zeigte, wie in 1 gezeigt. Dabei wurde die Lösung des übertragungsfördernden Materials (1) (Oberflächenspannung: 32 mN/m; Viskosität: 2,6 mPa·s) aus dem Ausstosskopf (13) bildweise auf die Oberfläche der Übertragungsaufzeichnungsschicht des Bildübertragungsmaterials (5) unter Erzeugung eines Latentbildes aufgestrahlt. Nach Hindurchpassieren durch die Andruckwalzen, wobei die Oberflächentemperatur der Andruckwalze auf 75°C eingestellt war, wurde der Übertragungskörper vom Bildaufnehmer abgezogen und die Übertragungsaufzeichnungsschicht wurde entsprechend dem Bereich, in dem das Latentbild erzeugt wurde, auf den Bereich der Bildaufnahmeoberfläche übertragen. Das erhaltene Bild war gleichförmig, zeigte keine Farbtönungsungleichmässigkeit und besass eine gute Farbtönungsreproduzierbarkeit. Es wurden keine Falten oder Wellenbildungen des Bildaufnahmeblattes beobachtet.

Beim Hindurchpassieren des Bildübertragungsmaterials und des Bildaufnahmeblattes durch die vorliegende Vorrichtung (mit einer auf 75°C eingestellten Oberflächentemperatur der Andruckwalze) war die Temperatur des Übertragungsabschnittes 61°C (gemessen mit einem Sensor, der zwischen dem Bildübertragungsmaterial und dem Bildaufnahmeblatt eingeklemmt war).

Ferner wurden zur Untersuchung der Temperaturen, bei denen eine Übertragung im Übertragungsabschnitt möglich ist, wenn die Lösung des übertragungsfördernden Materials anhaftet, und wenn diese Lösung nicht anhaftet, Untersuchungen durchgeführt, indem verschiedene Veränderungen der Oberflächentemperatur der Andruckwalze der vorliegenden Vorrichtung vorgenommen wurden. Als Ergebnis wurde gefunden, dass die Temperatur, bei der die Übertragung im Übertragungsabschnitt möglich war, 47°C betrug, wenn die Lösung anhaftete, und 76°C, wenn keine Lösung anhaftete.

BEISPIEL 2

In der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Bild auf die Bildaufnahmeoberfläche des Bildaufnahmeblattes übertragen, ausser dass die Lösung des übertragungsfördernden Materials (2) mit der folgenden Formulierung anstelle des übertragungsfördernden Materials (1) verwendet wurde und die Oberflächentemperatur der Andruckwalze auf 80°C eingestellt war.

Wie im obigen Beispiel 1 war das erhaltene Bild gleichförmig, wies keine Farbtönungsungleichmässigkeit auf und besass eine gute Farbtönungsreproduzierbarkeit. Es wurden keine Falten oder Wellungen des Bildaufnahmeblattes beobachtet (die Temperatur des Übertragungsabschnittes in diesem Beispiel betrug 65°C. Die Oberflächenspannung der Lösung des übertragungsfördernden Materials (2) betrug 38 mN/m und deren Viskosität war 1,1 mPa·s).

In der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wurde die Temperatur, bei der die Übertragung im Übertragungsabschnitt möglich war, wenn das übertragungsfördernde Material verwendet wurde, untersucht und wurde zu 57°C bestimmt.

BEISPIEL 3

In der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Bild erzeugt, ausser dass das Latentbild durch Ausstossen der Lösung des übertragungsfördernden Materials (1) auf das Bildaufnahmeblatt (11) unter Verwendung der Bilderzeugungsvorrichtung (20), wie in 2 gezeigt, erzeugt wurde. Das erhaltene Bild war gleichförmig, wies keine Farbtönungsungleichmässigkeit auf und besass eine gute Farbtönungsreproduzierbarkeit. Es wurden keine Falten oder Wellungen des Bildaufnahmeblattes beobachtet.

BEISPIEL 4 Herstellung des Bildübertragungsmaterials:

Durch Zugabe von 0,24 Teilen Stearinsäureamid und 60 Teilen n-Propylalkohol zu 10 Teilen einer dispergierten Lösung, worin die oben beschriebene Mutterlauge ausreichend mit einem Dispergierer dispergiert war, wurde eine Purpurpigmentbeschichtungslösung hergestellt.

Die Beschichtungslösung wurde auf eine Polyesterfolie mit einer Dicke von 5 &mgr;m in einer Trockenschichtdicke von 0,36–0,38 &mgr;m aufgeschichtet und getrocknet, wodurch ein Bildübertragungsmaterial mit einer Übertragungsaufzeichnungsschicht erhalten wurde.

Das obige Polyvinylpyrrolidon dient als Viskositätseinstellmittel. Nachdem alle Materialien gerührt und gleichförmig aufgelöst worden waren wurde eine wässrige 1 %-ige Natriumcarbidlösung zugegeben und der pH-Wert auf 7,5 eingestellt. Anschliessend wurde die Mischung durch einen 0,45 &mgr;m-Mikrofilter filtriert, wodurch eine Lösung erhalten wurde.

Als Bildaufnahmeblatt wurde das gleiche Bildaufnahmeblatt verwendet wie in Beispiel 1.

Die Bilderzeugung wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, ausser dass eine Bilderzeugungsvorrichtung verwendet wurde, wie sie in 5 gezeigt ist. Die Oberfläche des Bildaufnahmeblattes nach der Übertragung wie in 5 gezeigt, wurde jedoch erwärmt und die Oberfläche wurde getrocknet.

Das erhaltene Bild wies eine hohe Auflösung auf, war gleichförmig und zeigte keine Farbunregelmässigkeiten und es konnten keine Falten oder Wellungen des Bildaufnahmeblattes beobachtet werden. Ferner war die vorliegende Lösung stabil und in dem Bild wurden keine Ausblutungen erzeugt.

BEISPIEL 5 Herstellung des Bildübertragungsmaterials:

Eine blaugrüne Beschichtungslösung wurde in der gleichen Weise hergestellt wie bei der Herstellung des Bildübertragungsmaterials (Purpur) in Beispiel 4, ausser dass das folgende Pigment in gleichen Mengen als Pigment verwendet wurde, so dass in der gleichen Weise ein Bildübertragungsmaterial hergestellt wurde.

Blaugrünpigment: Markenname: CI; P.B.: 15:4, hergestellt von Toyo Ink

In der gleichen Weise wie in Beispiel 4 wurde nach Einstellung des pH-Werts filtriert, so dass eine Lösung erhalten wurde.

Unter Verwendung des Bildübertragungsmaterials (Blaugrün) wurde die Übertragung in der gleichen Weise wie in Beispiel 4 durchgeführt und es wurde ein Blaugrün-Übertragungsbild erhalten. Die Übertragungsoberfläche des Übertragungsbildes wurde mit einem Kunstschichtpapier (art coat paper) (128 g/m2) übereinandergelegt. Durch Hindurchpassieren des übereinanderliegenden Übertragungsbildes und Kunstschichtpapiers durch den Walzenspalt der auf 120°C geheizten Heizwalzen wurde ein Übertragungsbild auf dem Kunstschichtpapier erhalten. Das erhaltene Bild wies eine hohe Auflösung und eine exzellente Übertragbarkeit feiner Punkte auf. Feiner war die Stabilität innerhalb des Bildes hoch und es wurde keine Ausblutung hervorgerufen.

BEISPIEL 6

Die obigen Materialien wurden gerührt und gleichförmig aufgelöst und die Mischung wurde durch einen 0,45 &mgr;m-Mikrofilter passiert, wodurch eine Lösung erhalten wurde. Es wurden ein Purpurbildübertragungsmaterial, das das gleiche war wie in Beispiel 4, und ein Bildaufnahmeblatt, das das gleiche war wie in Beispiel 1, verwendet.

Die Bilderzeugung wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 4 durchgeführt, ausser dass die Vorrichtung zur Bilderzeugung aus 4 verwendet wurde.

Das erhaltene Bild besass eine hohe Auflösung, war gleichförmig und hatte keine Farbunregelmässigkeiten. Die Stabilität der vorliegenden Lösung war hoch und es trat keine Verstopfung der Düsen während des Bilddrucks auf. Ferner konnte das Ausstossen selbst nach Stillstand der Vorrichtung für 1 Woche ohne Probleme erneut gestartet werden.

BEISPIEL 7

In der gleichen Weise wie in Beispiel 4 wurden der pH-Wert eingestellt und die Filtration durchgeführt, wodurch eine Lösung erhalten wurde. Es wurden ein Bildaufnahmeblatt, das das gleiche war wie in Beispiel 4, und ein Blaugrünbildübertragungsmaterial, das das gleiche war wie in Beispiel 5, verwendet. Es wurde eine Bilderzeugungsvorrichtung verwendet, die die gleiche war wie in 5 gezeigt. Die Bilderzeugung wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 4 durchgeführt, wodurch ein Blaugrün-Übertragungsbild erhalten wurde. Das erhaltene Bild besass eine hohe Auflösung, war gleichförmig und zeigte keine Farbunregelmässigkeiten. Die vorliegende Lösung war stabil und führte während des Bilddrucks zu keiner Verstopfung der Düsen. Ferner wurde die Ausstossung selbst nach Stillstand der Vorrichtung für 1 Woche ohne Probleme erneut gestartet.

Wie oben beschrieben, wird nach dem erfindungsgemässen Bilderzeugungsverfahren das übertragungsfördernde Material bildweise auf ein Bildübertragungsaufzeichnungsmaterial aufgebracht, so dass ein Latentbild erzeugt wird, und nur der Bereich des Übertragungskörpers, in dem das Latentbild erzeugt wurde, wird abgeschält und auf eine Bildaufnahmeblattoberfläche übertragen. Dadurch kann der Auswahlbereich an bilderzeugenden Materialien stark verbreitert werden, es kann ein Bild mit guter Farbtönungsreproduzierbarkeit erzeugt werden und die vorliegende Erfindung kann zur Bilderzeugung unter Verwendung von lichtbeständigen Pigmenten, funktionellen anorganischen Materialien und dergleichen verwendet werden. Ferner kann ein gleichförmiges Bild ohne Farbunregelmässigkeiten erzeugt werden, ohne durch ungleichmässige Temperaturverteilung beeinträchtigt zu werden, die durch Ungleichmässigkeiten in der Dicke des Substrats, Ungleichmässigkeiten des Kontakts mit dem Thermokopf oder Ungleichmässigkeiten in der Wärmediffusion, die oft in herkömmlichen Übertragungssystemen beobachtet werden, hervorgerufen werden. Da die Übertragungstemperatur gesenkt werden kann, wird in dem erfindungsgemässen Bilderzeugungsverfahren ferner der Träger des Bildaufnahmeblattes nur wenig beschädigt.

Mit der erfindungsgemässen Bilderzeugungsvorrichtung kann ein übertragenes Bild mit exzellenter Farbtönung und Gleichförmigkeit, das einem Latentbild entspricht, auf der Oberfläche eines Bildaufnahmeblattes durch beheizte Andruckwalzen erzeugt werden.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Bilderzeugung, das die folgenden Schritte umfasst:

    (a) Bereitstellung eines Bildübertragungsmaterials (5) mit einer Übertragungsaufzeichnungsschicht, die gebildet wird aus einem Wärmeübertragungsmaterial und einem Bildaufnahmeblatt (11) mit einer binderharzhaltigen Aufnahmeschicht;

    (b) bildweises Aufbringen eines übertragungsfördernden Materials auf eines aus dem Wärmeübertragungsmaterial (5) und dem Bildaufnahmeblatt (11) unter Bildung eines Latentbildes; und

    (c) Anlegen von Druck und Wärme an das Bildübertragungsmaterial und das Bildaufnahmeblatt, die mit dem dazwischen befindlichen Latentbild miteinander kontaktiert sind, wodurch ein Bild aus dem Latentbild auf dem Bildaufnahmematerial (11) ausgebildet wird, wobei eine Erwärmungstemperatur angewandt wird, die mindestens so hoch ist wie die Übertragungstemperatur für den Bereich des Bildübertragungsmaterials, der das Latentbild trägt, und nicht höher als die Übertragungstemperatur des Wärmeübertragungsmaterials.
  2. Verfahren zur Bilderzeugung gemäss Anspruch 1, worin der Schritt des bildweisen Aufbringens eines übertragungsfördernden Materials die Verwendung eines übertragungsfördernden Materials, das Wasser umfasst, einschliesst.
  3. Verfahren zur Bilderzeugung gemäss Anspruch 1, worin der Schritt des bildweisen Aufbringens eines übertragungsfördernden Materials die Verwendung eines ein nichtionisches Tensid und Wasser umfassenden übertragungsfördernden Materials einschliesst.
  4. Verfahren zur Bilderzeugung gemäss Anspruch 1, worin der Schritt des bildweisen Aufbringens eines übertragungsfördernden Materials die Verwendung eines übertragungsfördernden Materials einschliesst, das Wasser und ein organisches Lösungsmittel, das mit Wasser kompatibel ist und einen Siedepunkt von nicht mehr als 100°C unter typischen Umgebungsraumbedingungen aufweist, umfasst.
  5. Verfahren zur Bilderzeugung gemäss mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, worin der Schritt des bildweisen Aufbringens eines übertragungsfördernden Materials die Verwendung eines übertragungsfördernden Materials einschliesst, das eine Flüssigkeit mit einer Oberflächenspannung im Bereich von 20–60 mN/m und einer Viskosität von nicht mehr als 50 Pa·s ist, und worin die Übertragungsaufzeichnungsschicht weitgehend unlöslich ist.
  6. Verfahren zur Bilderzeugung gemäss mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, worin der Schritt des bildweisen Aufbringens eines übertragungsfördernden Materials die Übertragungstemperatur der Übertragungsaufzeichnungsschicht um mindestens 3°C senkt.
  7. Verfahren zur Bilderzeugung gemäss mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, das ferner den Schritt der Übertragung des Bildes auf einen anderen Trägerkörper umfasst.
  8. Vorrichtung zur Bilderzeugung (1) zur Verwendung mit einem übertragungsfördernden Material und einem Bildübertragungsmaterial (5) mit einer Übertragungsaufzeichnungsschicht und einem Wärmeübertragungsmaterial, und einem Bildaufnahmeblatt (11), das eine binderharzhaltige Bildaufnahmeschicht aufweist, auf der ein Bild ausgebildet wird, die Vorrichtung umfasst:

    (a) einen Tröpfchenausstosskopf (13), der bildweise Tröpfchen eines übertragungsfördernden Materials zur Absenkung der Übertragungstemperatur des Wärmeübertragungsmaterials auf eines aus der Übertragungsaufzeichnungsschicht und dem Bildaufnahmeblatt ausstösst;

    (b) ein Paar Andruckwalzen (3, 7) zum Anpressen des Bildübertragungsmaterials und des Bildaufnahmeblattes gegeneinander, wobei mindestens eine der Walzen eine Heizvorrichtung zum Anlegen von Wärme einschliesst;

    und worin das Bildübertragungsmaterial einen latentbildtragenden Bereich und ein Wärmeübertragungsmaterial einschliesst, und die Druck/Wärme-Vorrichtung ist elektronisch gesteuert und mittels elektronischer Datenübertragung mit dem Datenprozessor verbunden, der Datenprozessor steuert die Druck/Wärme-Vorrichtung, so dass das Bildübertragungsmaterial auf eine Temperatur erwärmt wird, die so hoch ist wie die Übertragungstemperatur für den latentbildtragenden Bereich und nicht höher ist als die Übertragungstemperatur des Wärmeübertragungsmaterials.
  9. Bildaufzeichnungsvorrichtung gemäss Anspruch 8, die ferner eine Abschälvorrichtung zum Abschälen des Bildübertragungsmaterials vom Bildaufnahmeblatt, nachdem sie mit den Walzen aneinandergedrückt wurden, umfasst.
  10. Bildaufzeichnungsvorrichtung zur Verwendung mit einem übertragungsfördernden Material zur Erzeugung von Bildern gemäss Bilddaten, die Vorrichtung umfasst:

    (a) eine elektronisch gesteuerte Sprühvorrichtung zum Aufsprühen eines übertragungsfördernden Materials auf ein Bildübertragungsmaterial während mindestens eines, ausgewählt aus der Sprühvorrichtung und dem Bildübertragungsmaterial, relativ zueinander bewegt wird;

    (b) eine elektronisch gesteuerte Vortriebsvorrichtung zum Bewegen von mindestens einem, ausgewählt aus der Sprühvorrichtung und dem Bildübertragungsmaterial, relativ zueinander;

    (c) einen Datenprozessor, der über elektronische Datenübertragung mit mindestens der Sprühvorrichtung verbunden ist, zur Steuerung der Sprühvorrichtung, so dass übertragungsförderndes Material gemäss Bilddaten aufgesprüht wird, während die Sprühvorrichtung und das Bildübertragungsmaterial relativ zueinander bewegt werden, wodurch ein Latentbild auf dem Bildübertragungsmaterial ausgebildet wird; und

    (d) eine Druck/Wärme-Vorrichtung, die Wärme und Druck auf das Latentbild aufbringt, wodurch aus dem Latentbild ein Bild gebildet wird;

    und worin das Bildübertragungsmaterial einen latentbildtragenden Anteil und ein Wärmeübertragungsmaterial umfasst, und die Druck/Wärme-Vorrichtung ist elektronisch gesteuert und über elektronische Datenübertragung mit dem Datenprozessor verbunden, der Datenprozessor steuert die Druck/Wärme-Vorrichtung, so dass das Bildübertragungsmaterial auf eine Temperatur erwärmt wird, die so hoch ist wie die Übertragungstemperatur für den latentbildtragenden Bereich und nicht höher ist als die Übertragungstemperatur des Wärmeübertragungsmaterials.
  11. Bildaufzeichnungsvorrichtung gemäss Anspruch 10, worin die Druck/Wärme-Vorrichtung ein Paar drehbar montierter und aneinander andrückender Walzen zur Aufnahme des Bildübertragungsmaterials dazwischen beim Drehen der Walzen umfasst, wobei mindestens eine der Walzen eine Heizvorrichtung einschliesst.
  12. Bildaufzeichnungsvorrichtung gemäss Anspruch 11, worin die Sprühvorrichtung bezüglich der Walzen, wenn die Walzen zur Aufnahme des Bildübertragungsmaterials dazwischen gedreht werden, vorgeschaltet angebracht ist.
  13. Bildaufzeichnungsvorrichtung gemäss mindestens einem der Ansprüche 10 bis 12, worin die Vorrichtung ferner zur Verwendung mit einem Bildaufnahmematerial vorgesehen ist, und die Sprühvorrichtung zum direkten Aufsprühen in einer ersten Richtung auf das Bildaufzeichnungsmaterial und einer zweiten Richtung auf das Bildübertragungsmaterial drehbar angebracht ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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