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Dokumentenidentifikation DE202005001331U1 02.06.2005
Titel Lichtstarkes Leuchtmittel für Anhaltekellen
Anmelder Bosch, Frank, 51766 Engelskirchen, DE
DE-Aktenzeichen 202005001331
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 02.06.2005
Registration date 28.04.2005
Application date from patent application 27.01.2005
IPC-Hauptklasse F21L 4/02
IPC-Nebenklasse F21S 2/00   
IPC additional class // F21Y 101:02,F21W 111:00  

Beschreibung[de]

Die Leuchtmittel von Anhaltekellen herkömmlicher Bauart (Verwendung bei Polizei, Feuerwehr etc.) bestehen aus Glühbirnen (bis 3,3V /0,3A) die über Batterien bzw. Akku mit dem nötigen Strom versorgt werden. Anhaltekellen mit lichtstärkeren Leuchtmitteln sind nach meinen Erkenntnissen am Markt nicht erhältlich.

Diese Art von Leuchtmitteln hat den Nachteil, dass sie nur über eine geringe Leuchtkraft verfügen. Schon bei geringer Abnahme der Batterie- bzw. Akku-Kapazität nimmt auch die ohnehin geringe Leuchtkraft der Glühbirne weiter ab.

Anhaltevorgänge mit derart beleuchteten Anhaltekellen beinhaltet immer ein Sicherheitsrisiko, da Verkehrsteilnehmer die schwach beleuchteten Anhaltekellen häufig zu spät oder gar nicht wahrnehmen.

Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Leuchtmittel zu schaffen, dessen Lichtstärke erheblich über der einer bisher verwendeten Glühbirne liegt, aber keine Blendwirkung auf die Verkehrsteilnehmer ausübt. Damit soll die Sicherheit bei Anhaltevorgängen unter Verwendung von Anhaltekellen erhöht werden. Ein weiterer Aspekt war der Einbau des neuen Leuchtmittels in die bereits vorhandenen Anhaltekellen, der ohne Veränderungen an den Anhaltekellen möglich sein sollte.

Dieses Problem wird mit den in Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Mit der Erfindung wird erreicht, dass Verkehrsteilnehmer beabsichtigte Anhaltevorgänge mittels einer Anhaltekelle frühzeitig erkennen, ohne selbst von dem neuen Leuchtmittel geblendet zu werden. Dadurch wird die Sicherheit für alle an Anhaltevorgängen beteiligten Personen wesentlich erhöht.

Um die erforderliche Lichtstärke zu erreichen, wurden auf eine kreisförmige Platine mit einem Durchmesser von 5 cm (1.) 8 Stck. leuchtstarke LED (3000mcd / 0,02A) (2.) kreisförmig angeordnet aufgelötet. Um das lichtstarke Leuchtmittel in vorhandenen Anhaltekellen verwenden zu können, ohne das an den Anhaltekellen Veränderungen vorgenommen werden müssen, wurde der Leuchtmittelsockel einer Glühbirne (Standardausstattung der Anhaltekellen) wie folgt modifiziert:

Von der Glühbirne wurden bis auf den metallenen Leuchtmittelsockel und den Mittelkontakt alle Teile entfernt. An den Mittelkontakt wurde eine Litze angelötet. Der so modifizierte Leuchtmittelsockel (4.) wurde mittig auf die Platine an den Plusleiter (5.) und die Litze (3.), durch ein Loch in der Platine geführt, an den Minusleiter (6.) gelötet. Durch Einschrauben des modifizierten Leuchtmittelsockels in die Fassung der Anhaltekelle wird sowohl die Befestigung der Platine in der Anhaltekelle als auch die Stromversorgung der 8 Stck. LED hergestellt.

Durch diese Modifizierung ist es möglich, die in den Anhaltekellen verwendete Glühbirne gegen das lichtstarke Leuchtmittel auszutauschen, ohne an den Anhaltekellen Veränderungen vornehmen zu müssen.


Anspruch[de]
  1. Lichtstarkes Leuchtmittel für Anhaltekellen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Platine mit einem Durchmesser (1.) von 50 mm, auf die 8 Stck. lichtstarke LED (3000 mcd / 0,02 A) (2.) aufgelötet sind, in Verbindung mit einem modifizierten Leuchtmittelsockel (4.) in der Anhaltekelle montiert ist.
  2. Lichtstarkes Leuchtmittel für Anhaltekellen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtmittelsockel einer herkömmlich in Anhaltekellen verwendeten Glühbirne in der Art modifiziert wurde, dass bis auf den metallenen Sockel und den Mittelkontakt alle Teile entfernt wurden, und eine Litze (3.) an den Mittelkontakt angelötet wurde.
  3. Lichtstarkes Leuchtmittel für Anhaltekellen nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der modifizierte Leuchtmittelsockel (4.) mittig auf der Platine an den Plusleiter (5.) und die Litze (3.) an den Minusleiter (6.) der Platine gelötet wurden, womit durch Einschrauben des modifizierten Leuchtmittelsockels in die Fassung der Anhaltekelle sowohl die Befestigung der Platine in der Anhaltekelle als auch die Stromversorgung der LED hergestellt wird.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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