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Dokumentenidentifikation DE60011152T2 02.06.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001339551
Titel MEHRSCHICHTIGER BILDDRUCK
Anmelder Hewlett-Packard Indigo B.V., Maastricht, NL
Erfinder LANDA, Benzion, 74051 Nes Ziona, IL;
LIOR, Ishaiau, 76346 Rehovot, IL;
ASHKENAZI, Itzhak, 76910 Kfar Gibton, IL
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Aktenzeichen 60011152
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.09.2000
EP-Aktenzeichen 009567553
WO-Anmeldetag 03.09.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/IL00/00522
WO-Veröffentlichungsnummer 0002018151
WO-Veröffentlichungsdatum 07.03.2002
EP-Offenlegungsdatum 03.09.2003
EP date of grant 26.05.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.06.2005
IPC-Hauptklasse B41M 7/00
IPC-Nebenklasse G03G 7/00   B41M 3/14   G03H 1/18   B42D 15/10   B42D 15/00   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet des Druckens und insbesondere auf das Gebiet des Druckens von laminierten Bildern.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die an Shuppert et al. erteilte US-Patentschrift 4,035,214 beschreibt ein Drucksystem, bei dem ein Freisetzungsdrucktuch mit einem transparenten Film beschichtet ist. Ein mehrfarbiges Bild wird auf den Freisetzungsfilm gedruckt, und ein Film wird zusammen mit den Bildern, wobei die Bildseite unten ist, auf eine Dose transferiert. Die Freisetzung fungiert somit als Schutzbeschichtung für das Bild. Ein Haftmittelfilm wird entweder auf das Bild oder auf die Dose aufgebracht, so dass der Film von dem Freisetzungsdrucktuch transferiert wird. Die Bilder werden vorzugsweise anhand von flexografischen, Buchdruck- oder anderen System, die erhöhte Tintenaufbringvorrichtungen verwenden, gedruckt.

In der US-Patentschrift 4,949,103 ist eine Vorrichtung zum direkten elektrostatischen Drucken beschrieben, bei der ein geladener Toner durch eine Druckkopfstruktur auf einen Film aufgebracht wird, der mit einem Haftmittel beschichtet ist, um ein „Umkehrlesebild" zu erzeugen. Der Film mit dem Bild darauf wird auf einer fertigen Oberfläche fixiert, wobei das Bild der fertigen Oberfläche durch das Haftmittel zugewandt ist. Die gedruckten Bilder können alphanumerischer Text (zur Verwendung bei Adressetiketten) oder ein Bild (zur Verwendung bei einem Identifizierungsanstecker) sein.

In der Technik ist es hinreichend bekannt, verschiedene Arten von Bildern auf Papier oder eine andere Oberfläche zu drucken und das gedruckte Bild anschließend entweder unter Verwendung eines an der bedruckten Oberfläche befestigten einzelnen Blattes eines Kunststoffmaterials oder durch Laminieren eines gedruckten Blattes zwischen zwei Kunststoffblättern zu laminieren. Allgemein sind die Kunststoffblätter auf einer Seite mit einem Haftmaterial beschichtet, das an dem Bild haftet. Bei manchen bekannten Systemen ist das Haftmittel bei Raumtemperatur nicht klebrig, und der Laminierungsvorgang wird ausgeführt, während das Kunststoffblatt und das gedruckte Substrat Wärme und Druck ausgesetzt werden.

Wenn jedoch ein dickes Kunststoffmaterial verwendet wird, scheint das Bild hinter der vorderen Oberfläche zu sein, was ästhetisch nicht ansprechend ist. Wenn dagegen dünnere Kunststoffblätter verwendet werden, wird die Struktur oder Teilstruktur des gedruckten Blattes zu der vorderen Oberfläche transferiert, wodurch die Qualität des sich ergebenden Produkts verringert wird.

Diese Probleme stellen eine Einschränkung der Verwendung einer derartigen Laminierung beim Erzeugen von digitalen fotografischen Drucken (was hierin als „digitale Fotobeschaffenheit" bezeichnet wird) dar, d.h. die Einschränkungen der erhältlichen Oberflächenbeschaffenheit. Insbesondere tendieren laminierte Bilder auch dann, wenn sie mit einem sehr glatten Kunststofffilm erzeugt werden, dazu, auf denselben eine Struktur oder andere Variationen aufzuweisen, es sei denn, sie sind dick. Diese Variationen auf der Oberfläche können darauf zurückzuführen sein, dass die Oberfläche des Films der Oberflächentextur des Papiers, mit der sie verbunden ist, folgt, oder sie können auch andere Ursachen haben.

Die WO 99/19773 und die PCT-Anmeldungen PCT/IL00/00084 mit dem Titel „Printing on Plastic" und PCT/IL99/00510 mit dem Titel „Substrate Coating for Improved Toner Transfer and Adhesion" beschreiben eine Beschichtung von Kunststoffblättern mit Schicht(en), die an den Blättern anhaften und zu denen Flüssigtoner transferiert und mit denen Flüssigtoner verbunden werden können. Im Allgemeinen umfassen diese Beschichtungen thermoplastisches Material.

In der JP-A-03 150162 ist ein in In-Line-Verfahren zum Bereitstellen eines laminierten Bildes unter Verwendung eines geschmolzenen Haftmittels offenbart, wobei das Verfahren die Schritte des (a) Inkontaktbringens eines klaren Deckblattes mit einem Substrat, und des (b) Pressens des Deckblattes gegen das Substrat unter Verwendung einer Rolle, um ein Bild zwischen das Deckblatt und das Substrat zu laminieren, wobei die Laminierung durch Hitze und Druck erfolgt, umfasst.

In der Technik ist bekannt, Papier oder andere Materialien mit dünnen Kunststoffschichten zu beschichten. Ein Beschichtungsverfahren, das als Gießen bezeichnet wird, umfasst ein Extrudieren einer dünnen Schicht des Kunststoffes auf das Papier und ein anschließendes Führen des beschichteten Papiers durch ein Rollenpaar, während der Kunststoff noch heiß ist. Der Kunststoff repliziert die Oberflächenbeschaffenheit der Rolle, die ihn berührt. Eine Verwendung für ein derartiges beschichtetes Papier ist als Substrat für verschiedene Druckvorgänge.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Ein Aspekt mancher Ausführungsbeispiele der Erfindung betrifft die Bereitstellung einer steuerbaren Oberflächenbeschaffenheit auf laminierten digitalen Bildern mit Fotobeschaffenheit.

Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Außenoberfläche des Kunststofflaminats nach der Laminierung der Bilder über einen längeren Zeitraum als notwendig ist, um die Laminierung durchzuführen, mit einer heißen Laminierungsrolle in Kontakt gehalten, wobei der Zeitraum ausreichend lang ist, so dass die Oberfläche einer bei dem Verfahren verwenden Laminierungsrolle auf der Oberfläche repliziert bzw. wiedergegeben oder nahezu repliziert wird. Auch wenn das Kunststofflaminat relativ dünn ist, repliziert die Kunststoffoberfläche die Oberfläche der Rolle und wird durch die Oberflächenbeschaffenheit des darunter liegenden Papiersubstrats nicht wesentlich beeinflusst.

Alternativ oder zusätzlich dazu wird die Außenoberfläche vor der Laminierung mit der heißen Laminierungsrolle in Kontakt gebracht, wobei dies zumindest über einen Teil der Kontaktzeit unter Druck erfolgt. Obwohl der Prozess nicht vollständig erforscht ist, unterstützt das Vorerhitzen des Laminats den Replikationsprozess, und bis zu einem beträchtlichen Grad findet der Replikationsprozess auch statt, ohne das Laminat in Kontakt mit der Laminierungsrolle zu halten, nachdem die Laminierung durchgeführt wurde.

Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel der Erfindung wird heißes Kunststoffmaterial auf ein gedrucktes Bild extrudiert. Das immer noch heiße beschichtete Bild wird durch ein Rollenpaar geführt. Die Rollen steuern die Dicke der Beschichtung, und die Oberfläche des Kunststoffes repliziert die Oberfläche der Rolle, mit der sie in Kontakt ist.

Ein Aspekt mancher Ausführungsbeispiele der Erfindung betrifft das Drucken von Bildern auf eine thermoplastische Schicht (z.B. ein Heißschmelzhaftmittel), mit der ein klarer Film beschichtet ist. Da das Substrat während des Druckvorganges nicht klebrig (oder zumindest nicht sehr klebrig) ist, kann eine breite Palette derartiger Prozesse verwendet werden, einschließlich elektrofotografischer Flüssig- oder Pulvertonerschichten.

Bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung ist der Film ein Blatt eines klaren Kunststoffs:

Bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung werden das Substrat und das Bild nach dem Drucken durch Ausüben von Wärme und Druck auf die Grenzfläche zwischen dem Substrat und dem Film so auf einem Substrat fixiert, dass das Bild auf dem Substrat nach unten gewandt ist. Bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung basieren die Tonerpartikel auf einem thermoplastischen Harz, so dass, wenn der Film/das Bild mit dem Substrat verbunden wird, das Bild ebenfalls an dem Substrat haftet. Dadurch werden Haftungsprobleme vermieden, die auftreten könnten, wenn große Flächen mit Tonern bedruckt werden, die nicht auf einem thermoplastischen Kunststoff basieren.

Ein Aspekt mancher Ausführungsbeispiele der Erfindung betrifft das Drucken von Bildern zur Laminierung unter Verwendung von Tinten, z.B. Tonermaterialien, die auf einem Kunststoffdeckblatt (zumindest teilweise) thermoplastisch sind, und die anschließende Laminierung der auf diese Weise gedruckten Bilder auf ein fertiges Substrat unter Verwendung von Hitze und Druck.

Bei exemplarischen Ausführungsbeispielen der Erfindung werden die Bilder unter Verwendung eines elektrostatischen Prozesses, z.B. Elektrofotografie, gebildet, wobei optional ein Transferzwischenbauglied verwendet wird, um das Bild von einem Fotorezeptor zu dem Deckblatt zu transferieren.

Ein Aspekt mancher bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung betrifft das Umkehrdrucken von Bildern zur Laminierung auf ein klares Kunststoffdeckblatt mit einem elektrofotografischen Prozess, bei dem ein geladener Toner verwendet wird. Bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung ist der Toner ein Flüssigtoner. Bei alternativen Ausführungsbeispielen kann der Toner ein Pulvertoner sein. Bei exemplarischen Ausführungsbeispielen der Erfindung sind die Bilder mehrfarbige Bilder, und alle Farben werden zusammen auf das Deckblatt transferiert.

Ein Aspekt mancher Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung betrifft die Laminierung von thermoplastischen beschichteten Kunststoffblättern auf Papier oder andere dünne Substrate.

Allgemein wird eine derartige Laminierung durchgeführt, indem das Blatt und das Substrat unter Druck zusammengepresst werden. Wenn die Laminierung abkühlt, schrumpft das Deckblatt allgemein stärker als das Substrat, insbesondere wenn das Substrat aus Papier besteht. Dies bewirkt ein Kräuseln der laminierten Oberfläche. Dies kann zwar vermieden werden, indem entweder ein dickes Deckblatt oder Substrat verwendet wird oder indem das Substrat auf beiden Seiten laminiert wird, jedoch führen diese Lösungen zu kostspieligen und/oder voluminösen Laminaten.

Gemäß exemplarischen Ausführungsbeispielen der Erfindung wird das Substrat in einer Richtung, die zu der Richtung, in die sich das Deckblatt kräuseln würde, entgegengesetzt ist, „vorgekräuselt". Wenn der Umfang der Vorkräuselung auf die durch das Schrumpfen ausgelösten Kräuselkräfte abgestimmt ist, kann ein Laminat mit einer verringerten Kräuselung oder ohne jegliche Kräuselung erzeugt werden.

Bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung werden zwei oder mehr der obigen Aspekte kombiniert. Somit ist gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Verfahren zum Bereitstellen eines laminierten Bildes vorgesehen, das eine gewünschte Oberfläche aufweist, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:

Inkontaktbringen eines leeren Deckblattes mit einem Substrat;

Pressen desselben gegen das Substrat unter Verwendung einer Rolle, die eine Oberflächenbeschaffenheit aufweist, um ein Bild zwischen das Deckblatt und das Substrat zu laminieren, wobei die Laminierung durch Hitze und Druck erfolgt und folgenden Schritt umfasst:

Erhitzen der Oberfläche des Deckblatts, die mit der Rolle in Kontakt ist, auf eine derartige Temperatur und über einen derartigen Zeitraum hinweg, daß die Oberfläche des Deckblatts die Oberflächenbeschaffenheit der Rolle repliziert.

Optional wird die Oberfläche vor einem Kontakt mit dem Substrat vorerhitzt.

Bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Rolle eine erhitzte Rolle und wird das Blatt durch einen Kontakt mit der Rolle vorerhitzt. Alternativ oder zusätzlich dazu wird das Deckblatt während seines Kontakts mit der Rolle durch eine externe Heizvorrichtung vorerhitzt.

Bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung wird das Deckblatt nach der Laminierung über einen derartigen Zeitraum mit der Rolle in Kontakt gehalten, dass die Oberfläche des Deckblatts die Oberflächenbeschaffenheit der Rolle repliziert. Dieser Zeitraum beträgt beispielsweise zwischen 0,05 und 0,3 s, üblicher 0,1 bis 0,2 s. Je nach der Rollentemperatur können auch längere oder kürzere Zeiträume verwendet werden.

Optional wird das Bild auf dem Deckblatt erzeugt, bevor es mit dem Substrat in Kontakt gebracht wird. Alternativ dazu wird das Bild auf dem Substrat erzeugt, bevor es mit dem Deckblatt in Kontakt gebracht wird.

Die Oberflächenbeschaffenheit kann eine Glanzbeschaffenheit oder eine Mattbeschaffenheit sein. Die Oberflächenbeschaffenheit kann ein Hologramm oder eine Sicherheitsmarkierung umfassen.

Bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung umfasst das Verfahren ein Bereitstellen eines Haftmittels, um das klare Blatt auf dem Substrat zu fixieren. Optional ist das Haftmittel auf dem gedruckten Bild vorgesehen. Optional ist das Haftmittel auf der Oberseite des gedruckten Bildes vorgesehen. Alternativ oder zusätzlich dazu ist das Haftmittel auf dem Deckblatt vorgesehen.

Ferner ist gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Verfahren zum Erzeugen eines laminierten Bildes vorgesehen, das folgende Schritte umfasst:

Bereitstellen eines klaren Deckblattes, das zumindest auf einer Seite mit einer Haftmittelschicht beschichtet ist;

Drucken eines Bildes auf die Haftmittelschicht;

Pressen der Bildseite des Blattes gegen ein fertiges Substrat, wobei zumindest die Schicht auf eine Temperatur erhitzt wird, die ausreichend ist, um das Blatt auf dem Substrat zu fixieren.

Optional umfasst das Pressen folgende Schritte:

Inkontaktbringen des Blattes und des Substrats;

Leiten der bzw. des auf diese Weise kontaktierten Schicht und Blattes durch einen Klemmpunkt, der durch die Oberfläche einer Rolle und eine zweite Oberfläche gebildet wird.

Optional ist die zweite Oberfläche die Oberfläche einer zweiten Rolle.

Das Verfahren umfasst optional ein Erhitzen zumindest entweder der Rolle und/oder der zweiten Oberfläche, optional sowohl der Rolle als auch der zweiten Oberfläche.

Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung umfasst das Verfahren ein Vorbiegen des Substrats weg von dem Klemmpunkt, bevor das Substrat in den Klemmpunkt eintritt.

Bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Haftmittel eine thermoplastische Schicht, z.B. ein Heißschmelzhaftmittel. Optional umfasst die Haftmittelschicht Ethylenvinylacetat, Polyamid mit endständiger Amingruppe, Polyethylenimin, einen vernetzten Polyacrylester, ein Ionomer, ein Copolymer von Ethylen und Methacrylsäure.

Die Haftmittelschicht ist optional weniger als 50 &mgr;m dick, weniger als 40 &mgr;m dick oder weniger als 30 &mgr;m dick. Optional ist die Haftmittelschicht mehr als 5 &mgr;m dick.

Bei exemplarischen Ausführungsbeispielen ist das Deckblatt ein Kunststoffmaterial. Optional umfasst das Material des Deckblattes texturiertes Polycarbonat, Polyester, PVC, Polypropylen, Polyamid mit endständiger Amingruppe, Polyethylen.

Bei exemplarischen Ausführungsbeispielen ist das Deckblatt weniger als 70 &mgr;m dick. Optional ist es weniger als 50, 40, 30 oder 20 &mgr;m dick.

Bei exemplarischen Ausführungsbeispielen der Erfindung beträgt die Gesamtdicke des Laminats zwischen der Bildoberfläche des Substrats und der Außenoberfläche des Laminats weniger als 100 &mgr;m. Optional beträgt sie weniger als 80, 70, 60, 50, 40, 30 oder 20 &mgr;m.

Bei exemplarischen Ausführungsbeispielen der Erfindung umfasst des Bild ein thermoplastisches Material. Optional umfasst das Pressen ein Erhitzen des Bildes auf eine Temperatur, bei der es auf dem fertigen Substrat fixiert wird.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ferner ein Verfahren zum Heißlaminieren eines Kunststoffdeckblatts und eines Papiersubstrats vorgesehen, das folgende Schritte umfasst:

Vorbiegen des Substrats; und

Zusammenpressen des Blattes und der konvexen Oberfläche des Substrats, während zumindest das Blatt erhitzt wird.

Optional umfasst das Pressen folgende Schritte:

Inkontaktbringen der konvexen Oberfläche des Deckblatts und des Substrats;

Leiten des auf diese Weise kontaktierten Substrats und Deckblatts durch einen Klemmpunkt, der durch die Oberfläche einer Rolle und eine zweite Oberfläche gebildet wird.

Optional ist die zweite Oberfläche die Oberfläche einer zweiten Rolle.

Optional umfasst das Verfahren ein Erhitzen zumindest entweder der Rolle und/oder der zweiten Oberfläche, optional sowohl der Rolle als auch der zweiten Oberfläche.

Optional umfasst das Vorbiegen folgende Schritte:

Wickeln des Substrats um einen Abschnitt der Rolle, bevor das Substrat in den Klemmpunkt eintritt.

Ferner ist gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Verfahren zum Erzeugen eines laminierten Bildes vorgesehen, das folgende Schritte umfasst:

Drucken eines Bildes auf ein Substrat;

Beschichten des Bildes mit einer heißen Polymerschicht; und

Leiten des beschichteten Substrats durch ein Rollenpaar, während das Polymer noch ausreichend heißt ist, so dass die Oberfläche einer Rolle auf der Oberfläche repliziert wird.

Optional umfasst das Bild ein Polymer, und sind die Polymerschicht und die Beschichtung dieselbe.

In der Regel ist die Entfernung zwischen den Rollen geringer als die 100 &mgr;m mehr als die Dicke des Substrats. Optional beträgt die Entfernung zwischen den Rollen weniger als 70, 50, 30 oder 20 &mgr;m mehr als die Dicke des Substrats.

Optional umfasst die Beschichtung Polyethylen oder Polyamid mit endständigen Amingruppen.

Optional ist das Bild ein Flüssigtonerbild, ein Pulvertonerbild, das Drucktinte umfasst, oder wird durch einen Tintenstrahlprozess erzeugt.

Üblicherweise ist das Substrat Papier, optional Glanzpapier.

Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Bild ein digitales Bild, optional ein digitales fotografisches Bild.

Exemplarische Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung von nicht-einschränkenden exemplarischen Ausführungsbeispielen derselben beschrieben, die unter Bezugnahme auf die an dieselbe angehängte Figur gelesen werden sollen. Abmessungen von in den Figuren gezeigten Komponenten und Merkmalen sind vorwiegend der Zweckmäßigkeit und der Übersichtlichkeit der Darstellung halber gewählt und sind nicht unbedingt maßstabsgetreu.

KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUR

1 zeigt schematisch eine Vorrichtung zum Erzeugen laminierter Bilder gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;

2 zeigt schematisch eine Vorrichtung zum Erzeugen laminierter Bilder gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel der Erfindung;

3 zeigt schematisch eine Vorrichtung zum Erzeugen laminierter Bilder gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel der Erfindung; und

4 zeigt schematisch eine Laminierungsvorrichtung, bei der verschiedene Oberflächenbeschaffenheiten selektiv auf einem laminierten Bild reproduziert werden können, gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG EXEMPLARISCHER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE DER ERFINDUNG

1 zeigt schematisch eine Vorrichtung 100 zum Erzeugen laminierter Bilder gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Bei dem gezeigten exemplarischen Ausführungsbeispiel umfasst die Vorrichtung drei Teile, nämlich eine Bilderzeugungsvorrichtung 102, eine Druckvorrichtung 104 und eine Laminierungsstation 106.

Die Bilderzeugungsvorrichtung 102 ist sehr schematisch als Block 108 und ein Transferzwischenbauglied 110 gezeigt. Diese schematische Darstellung soll angeben, dass die genaue Struktur oder sogar die Art der verwendeten Bilderzeugungsvorrichtung für manche Ausführungsbeispiele der Erfindung nicht kritisch ist. Für exemplarische Ausführungsbeispiele der Erfindung ist der Bilderzeugungsprozess ein elektrostatischer Prozess, beispielsweise ein Prozess, der einen thermoplastischen Toner verwendet. Bei manchen Ausführungsbeispielen ist der Toner ein Flüssigtoner, bei anderen ist er ein Pulvertoner. Bei weiteren können die Bilder unter Verwendung anderer digitaler oder herkömmlicher Druckprozesse erzeugt werden. Gemäß manchen Aspekten der Erfindung umfasst das auf diese Weise erzeugte Bild ein thermoplastisches Material.

Bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung kann die Bilderzeugungsvorrichtung 102 ein Drucker Omnius® (Indigo, N.V.) sein, der Tinte des Typs ElectroInk® Mark 3.1 verwendet. Diese Tinte ist ein Flüssigtoner, der geladene Tonerpartikel umfasst, die auf einem Copolymer aus Ethylen und Methacrylsäure beruhen. Es können auch andere Toner und Tinten verwendet werden, die auf Materialien wie z.B. anderen Polymeren beruhen, wie sie in der Technik bekannt sind. Es kann praktisch jeglicher Pulvertoner verwendet werden. Bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung können auch herkömmliche Drucktinten oder Tintenstrahltinten verwendet werden. Man sollte verstehen, dass die Bilder in Bezug auf manche Aspekte der Erfindung thermoplastisch sind und bei der Laminierungstemperatur klebrig sind. Bei anderen sind diese Charakteristika nicht erforderlich.

Bei dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel werden die Bilder zuerst an das Transferzwischenbauglied 110 transferiert. Bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung werden Farbtrennungen zuerst auf dem Bauglied 110 gesammelt, bevor sie von dem Bauglied transferiert werden. Bei anderen werden die Farbtrennungen jeweils einzeln zu einem Substrat 112 transferiert. Bei wiederum anderen Ausführungsbeispielen der Erfindung kann das Transferzwischenbauglied weggelassen und können die Bilder direkt von der Druckstation 104 zu einem Deckblatt 112 transferiert werden. Bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung kann die Druckstation 104 einen Fotorezeptor umfassen, auf dem ein latentes Bild erzeugt wird, wobei dieses Bild durch einen Flüssig- oder Pulvertoner entwickelt wird. Bei manchen Ausführungsbeispielen werden andere Bilderzeugungsverfahren wie z.B. ein Tintenstrahl- oder herkömmliches Tintendrucken verwendet.

Wie oben erwähnt wurde, besteht das Bild nach dem Transfer zu dem Substrat 112 bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung zumindest teilweise aus einem thermoplastischen Material.

Bei der Druckstation 104 wird ein Bild 114, das der Deutlichkeit halber bei der Einlage A mit übertriebener Dicke gezeigt ist, zu dem Deckblatt 112 transferiert. Um zu betonen, dass das Bild ein Halbtonbild sein kann, besteht es in der Darstellung aus diskontinuierlichen Abschnitten. Der Transfer erfolgt üblicherweise anhand eines Verfahrens, das zur Verwendung bei dem Bildtyp geeignet ist. Somit kann der Transfer elektrostatisch unterstützt werden, und/oder es kann Hitze und/oder Druck eingesetzt werden, um den Transfer zu unterstützen. Falls bei dem Transfer Hitze und Druck verwendet werden, kann das Bild durch die Hitze und den Druck während des Transfers auf dem Deckblatt fixiert werden. Falls eine derartige Fixierung bei dem Transferprozess nicht (zumindest teilweise) erreicht wird, kann es wünschenswert sein, das Bild zumindest teilweise auf dem Deckblatt zu fixieren, um einen Schaden an dem Bild während des Transports und des Laminierungsprozesses zu vermeiden.

Bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung ist das Deckblatt 112 mit einer thermoplastischen Schicht 118 beschichtet, die bei Temperaturen, die bei dem Laminierungsprozess verwendet werden, haftend wird. Derartige Beschichtungen sollten sich gut mit dem Deckblatt verbinden und sollten einem fertigen Substrat 116 während des Laminierungsprozesses eine gute Haftung verleihen. Die Struktur des Deckblatts/der Beschichtungsschicht/des Bildes ist in der Einlage „A" ausführlicher gezeigt. Im Idealfall sollte sie außerdem eine gute Haftung an dem Bild aufweisen. Exemplarische Materialien, die für die Schicht 118 nützlich sind, sind Ethylenvinylacetat, Polyamid mit endständigen Amingruppen, Polyethylenimin, Acrylmaterial wie z.B. ein vernetzter Polyacrylester, ein Ionomer oder ein Copolymer von Ethylen und Methacrylsäure. Es können auch andere Heißschmelzhaftmittel verwendet werden. Bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung kann statt der oder zusätzlich zu der haftenden Unterschicht eine haftende Oberschicht auf das Bild aufgebracht werden.

Die Wahl eines Toner- oder Tintenmaterials und eines Materials einer thermoplastischen Schicht hängt in hohem Maß von der Fähigkeit des gewählten Druckprozesses ab, um die Tinte zuverlässig auf die Schicht zu drucken. Optional sollten die Klebrigmachungstemperaturen des Bildes und der Schicht relativ nahe beieinander liegen, dies ist jedoch nicht unbedingt notwendig.

Falls Hitze und Druck verwendet werden, um das Bild auf das Substrat zu transferieren, kann der Transfer verbessert werden, wenn die Klebrichmachungstemperatur des Bildes 114 niedriger ist als die der Beschichtung 118, so dass der Transfer bei einer zwischen den zwei Klebrigmachungstemperaturen liegenden Temperatur stattfinden kann.

Bei 1 ist der Prozess der Vereinfachung der Beschreibung halber als kontinuierlicher Bahnzuführungsprozess gezeigt. Jedoch kann das Deckblatt statt anhand einer Bahnzuführung auch anhand einer Blattzuführung bereitgestellt werden, und Blattzufuhrdrucker wie z.B. Drucker vom Typ E-Print 1000®, Turbostream® oder Ultrastream® (Indigo) können verwendet werden.

Nachdem das Bild 114 auf das Deckblatt 112 gedruckt wurde, wird das Deckblatt an der Laminierungsstation 106 zu dem fertigen Substrat 116 laminiert. Eine exemplarische Laminierungsstation 116, wie sie z.B. in 1 gezeigt ist, umfasst eine Bahn des Substrats 116, die zusammen mit dem bedruckten Deckblatt 112 durch einen Klemmpunkt 121 geführt wird, der durch ein Paar von Rollen 120 und 122 gebildet wird. Zumindest eine der Rollen, stärker bevorzugt Rolle 122 (die das Deckblatt berührt) sollte erhitzt werden, beispielsweise mittels einer internen Heizvorrichtung 124. Alternativ oder zusätzlich dazu wird durch eine (nicht gezeigte) Heizvorrichtung die Rolle 120 ebenfalls erhitzt.

Bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung wird das Deckblatt 112 vor der Laminierung vorerhitzt. Eine derartige Vorerhitzung kann einen schnelleren Durchsatz und niedrigere Rollentemperaturen ermöglichen. Ferner kann sie zu einem höheren Glanz oder einer anderen Wiedergabe der Oberflächenbeschaffenheit der Rolle 122 bei dem fertigen Produkt führen.

Ein exemplarisches Verfahren zum Vorerhitzen des Deckblatts 112 besteht darin, es um die Rolle 122 zu wickeln, bevor es den Klemmpunkt 121 erreicht. Dies gibt dem Blatt 112 mehr Zeit, bis es die Laminierungstemperatur erreicht, und somit kann die Geschwindigkeit des gesamten Prozesses erhöht werden. Bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung presst eine Rolle 123 das Kunststoffblatt gegen die Rolle 122, um einen Prozess der Replikation der Oberfläche der Rolle auf der Oberfläche des Kunststoffs einzuleiten. Die Rolle 123 kann abgekühlt und/oder mit einer nicht-klebenden Beschichtung beschichtet werden, um ein Kleben des Toners/Haftmittels an derselben zu vermeiden.

Andere Verfahren zum Vorerhitzen des Deckblattes (Heißluft, Strahlungswärme usw.), wie sie in der Technik bekannt sind, können ebenfalls verwendet werden. Alternativ oder zusätzlich dazu kann das fertige Substrat 116 durch eine oder mehrere der Einrichtungen, die bezüglich des Erhitzens des Deckblattes 112 beschrieben werden, vorerhitzt werden.

Das Vorerhitzen des Blattes 112 auf eine ausreichend hohe Temperatur und ein Inkontakthalten desselben mit der Oberfläche der Rolle 122 weicht die Oberfläche des Blattes 112, das sich in Kontakt mit der Rolle 122 befindet, derart auf, dass sie während des oder vor dem Laminierungsprozess die Oberfläche der Rolle repliziert bzw. wiedergibt.

An dem Klemmpunkt 121 wird das Substrat 116 mit dem Deckblatt 112 laminiert, wobei das Bild 104 dem Substrat zugewandt ist, um ein laminiertes Bildtrageblatt 126 zu bilden. Je nach Wunsch kann das Blatt 126 auch in einzelne Bilder zerschnitten werden. Das Blatt 126 ist ausführlicher in der Einlage „B" gezeigt.

Es sei erwähnt, dass die Dicken der Schicht 118 und des Bildes 114 im Vergleich zu der Dicke des Deckblatts 112 übertrieben sind. Bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung ist das Deckblatt 112 aus einer Basis aus PET, texturiertem Polycarbonat, PVC, Polyethylen, Polypropylen, Polyamid mit endständigen Amingruppen oder einem anderen klaren Kunststoffmaterial gebildet, das eine Dicke von bzw. 10 bis 30 &mgr;m aufweist (obwohl auch ein dickeres und ein etwas dünneres Material verwendet werden können). Falls eine Replikation der Rollenoberfläche gewünscht wird, sind manche dieser Materialien nicht zu empfehlen, wobei Polyethylen, Polypropylen, PVC und Polyamid mit endständigen Amingruppen bei der Replikation am besten funktionieren. Die Beschichtung kann eine Dicke im Submikrometerbereich aufweisen und beträgt selten mehr als 2 &mgr;m. Das Bild kann, je nach der zum Drucken desselben verwendeten Technologie, weniger als 5 &mgr;m dick sein (für Flüssigtonerbilder) oder kann für Pulvertonerbilder sogar 30 &mgr;m dick sein. Herkömmliche Druckbilder weisen dieselbe Dickengrößenordnung auf wie die Flüssigtonerbilder. Zum Erzeugen von qualitativ hochwertigen Bildern, beispielsweise einer „digitalen Fotografie", kann das Substrat 112 ein Glanzpapier sein, das das Aussehen und den Griff eines fotografischen Papiers aufweist. Das laminierte Bild sieht dann im wesentlichen ähnlich aus wie eine herkömmliche Glanzfotografie.

Alternativ oder zusätzlich dazu kann das Deckblatt 112 nach der Laminierung in Kontakt mit der Rolle 122 gehalten werden. Dies ist in 1 gezeigt. Falls es nicht implementiert ist, kann das Blatt seinen Kontakt mit den Rollen 120 und 122 an dem Klemmpunkt zwischen denselben beenden.

Die bei dem Laminierungsprozess verwendeten Temperaturen und Drücke sowie die Geschwindigkeit hängen von dem Beschichtungsmaterial, dem Tonermaterial, der Laminierungszeit und davon ab, ob das Deckblatt/Substrat vorerhitzt werden. Im Idealfall sollten der Druck, die Temperatur und die Zeit ausreichend sein, um zu bewirken, dass sowohl die Beschichtung als auch das Bild eine Temperatur erreichen, bei der sie beide klebrig werden und an dem Substrat anhaften.

Ein Merkmal mancher Aspekte der Erfindung ist die Wechselwirkung zwischen den Beanspruchungen, die durch den Laminierungsprozess auf dem laminierten Blatt 126 bewirkt werden. Während des Laminierungsprozesses werden sowohl das Blatt 112 als auch das Substrat 116 erhitzt. Jedoch können sich die Temperaturen, die die zwei erreichen, und/oder die Ausdehnung, die sie bei einer bestimmten Temperatur und einem bestimmten Druck aufweisen, unterschiedlich sein. Allgemein ist das Deckblatt heißer als das Substrat und dehnt sich mehr aus als dasselbe. Wenn also sowohl das Blatt als auch das Substrat bei einem kleinen Winkel in die Laminierungsstation eintreten würden, würde die anschließende Schrumpfung des Deckblattes bewirken, dass sich das resultierende Laminat kräuselt. Dieses Kräuseln kann durch ein Vorbiegen des Substrats, wie es in den Figuren gezeigt ist, verringert oder beseitigt werden, so dass, wenn die Laminierung abgeschlossen ist, die durch das Substrat und das Deckblatt in entgegengesetzten Richtungen bewirkten Beanspruchungen dieselben sind. Es kann außerdem nützlich sein, das Laminat nach der Laminierung zu biegen, indem man es in Kontakt mit der Rolle 120 hält, um der Auswirkung der Schrumpfung des Deckblattes weiter entgegenzuwirken.

Man sollte verstehen, dass 1 eine Anzahl von Aspekten der Erfindung und mehrere Verfahren zum Implementieren derselben zeigt. Bei manchen Ausführungsbeispielen der Erfindung sind jedoch eventuell nur ein oder zwei Aspekte vorhanden und können eventuell nur eines oder zwei der Verfahren zum Implementieren des Aspekts verwendet werden. Dies ist besonders bei dem in 2 gezeigten Ausführungsbeispiel deutlich. Ferner sollte man verstehen, dass manche der gezeigten Implementierungsverfahren zusätzlich zu den oder statt der gezeigten Implementierungsverfahren eingesetzt werden können.

2 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel der Erfindung 200, bei dem das Bild auf das Papier gedruckt wird und eine Laminierung durchgeführt wird, indem ein klarer Kunststofffilm, z.B. ein Film aus PVC, Polyethylen, Polypropylen oder Polyamid mit endständigen Amingruppen, auf das gedruckte Blatt laminiert wird. Dieser „herkömmliche" Prozess wird durch die Bereitstellung der Replikation der Rollenoberflächenbeschaffenheit an das sich ergebenden laminierten Bild unkonventionell. Eine derartige Beschaffenheit kann eine Mattbeschaffenheit, eine Hochglanzbeschaffenheit, eine Sicherheitsbeschaffenheit oder ein Hologramm umfassen. Hochglanz- oder Mattbeschaffenheiten sind bei digitalen Fotofertigstellungsoperationen besonders erwünscht.

Wie in 2 gezeigt ist, wird ein Bild auf ein Substrat 116, beispielsweise ein Papiersubstrat, gedruckt. Vorzugsweise sollte das Papier eine Hochglanzoberfläche aufweisen. Jedoch kann auch gewöhnliches Papier verwendet werden, da sich der Haupteffekt der Oberflächenbeschaffenheit aus der Oberfläche des Deckblatts ergibt.

Das Papier kann vorbehandelt werden, wie oben unter Bezugnahme auf das Deckblatt 112 beschrieben wurde. Alternativ dazu wird keine Haftmittelschicht (außer dem Toner selbst) bereitgestellt. Alternativ oder zusätzlich dazu ist eine Beschichtungsstation 202 (eines beliebigen in der Technik bekannten Typs) vorgesehen, um mit einem Material, das zumindest bei der bei dem Laminierungsprozess bereitgestellten Erhitzung klebrig ist, zumindest das Papier und die Kunststoffoberschicht und vorzugsweise das Tonerbild zu beschichten. Wie bei 2 angegeben und nachstehend beschrieben wird, kann alternativ oder zusätzlich dazu ein Haftmittel auf dem Deckblatt 112 vorgesehen sein.

Nach dem optionalen Beschichten (wobei diese Beschichtung trocken sein sollte, wenn das Substrat 116 vorgebogen werden soll) kann das Substrat optional vorgebogen werden, indem es um die Rolle 120 gewickelt wird, wie unter Bezugnahme auf 1 beschrieben und in 2 gezeigt ist.

Bei der Laminierungsstation 106 wird das gedruckte Substrat 116 mit dem Deckblatt 112 verbunden, das auf die oben beschriebene Weise vorerhitzt wird, wenn eine Oberflächenreplikation gewünscht wird. Alternativ oder zusätzlich zu dem Platzieren von Haftmittel auf das gedruckte Bild durch die Beschichtungsstation 202 wird das Deckblatt 112 durch eine Beschichtungsstation 202' mit einem Haftmaterial, das sich mit dem Bild und dem Substrat 116 und/oder mit jeglichem auf dem Substrat vorhandenen Haftmittel verbindet, entweder vorbeschichtet oder beschichtet.

Bei exemplarischen Ausführungsbeispielen der Erfindung, bei denen eine Replikation gewünscht wird, sind die Rollen 120 und 122 Hartrollen, die aus einem mit Chrom beschichteten, spiegelpolierten gehärteten Stahl hergestellt sein können. Falls eine Matt- oder eine andere Beschaffenheit gewünscht wird, sollte die Oberfläche der Rolle 122 mit der zu replizierenden Beschaffenheit gebildet sein: Die Rollen können jede geeignete Größe aufweisen, wobei man eine Rollengröße zwischen 40 und 200 mm für brauchbar hält. Ein experimentelles System verwendete Rollen mit einem Durchmesser von 80 mm für beide Rollen 120 und 124. Man sollte verstehen, dass diese Rollen dieselbe oder eine unterschiedliche Größe aufweisen können. Rollen von 160 mm lieferten ähnliche Ergebnisse. Die Prozessgeschwindigkeit kann zwischen 200 und 3000 mm/s variieren (wobei 600–1200 bevorzugt sind), und der Klemmpunkt kann eine Länge zwischen 1 und 6 mm aufweisen (wobei 2 mm bevorzugt sind), obwohl auch andere Geschwindigkeiten und Klemmpunktgrößen möglich sind. Die Größe des Klemmpunkts hängt u.a. von dem ausgeübten Druck und der Dicke und der Art der bei dem Laminat verwendeten Materialien (Papier und Kunststoff) ab. Die verwendete Temperatur hängt von den Materialien ab. Bei einem Polypropylenblatt und einem EVA-Haftmittel erwiesen sich 85–120 Grad Celsius als geeignet. Ein Druck von 50 kg/cm der Rollenlänge kann verwendet werden, um einen Klemmpunkt von 2 mm zu erzielen, für andere Klemmpunktgrößen werden jedoch andere Drücke verwendet. Alternativ dazu kann eine feststehende Beabstandung für die Rollen verwendet werden, falls die Materialdicke genau bekannt und stabil ist.

Bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel sind sowohl das Kunststoffblatt als auch das Haftmittel 30 &mgr;m dick, obwohl auch viel dickere oder dünnere Schichten verwendet werden können, z.B. Dicken zwischen 10 und 50 &mgr;m. Es können auch dickere Materialien verwendet werden, jedoch scheint das Bild dann im wesentlichen hinter der Oberfläche zu sein. Das Papier ist in der Regel 200 &mgr;m dick.

Die Verweilzeit auf der erhitzten Rolle kann je nach der Vorerhitzung, der Rollentemperatur und dem Laminatmaterial variieren. Typische Verweilzeiten liegen zwischen 0,05 und 0,3 s, obwohl auch längere Zeiten nützlich sind. Zeiten zwischen 0,1 und 0,2 s sind beispielhaft.

3 zeigt eine alternative Vorrichtung 300 zum Aufbringen eines Bildes auf ein digitales fotografisches Bild. Bei der Vorrichtung der 3 wird eine Schicht aus 0,5 g/m2 Polyamid mit endständigen Amingruppen, Polyethylen oder einem anderen geeigneten Material auf ein Papiersubstrat 116 aufgebracht, das mit einem Bild 114 bedruckt ist. Bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung wird das Material durch einen Extruder 302 auf das Bild extrudiert. Im noch heißen Zustand wird das beschichtete Papier durch einen Klemmpunkt von Rollen 322 und 320 geführt. Im Gegensatz zu den Rollen der 1 und 2 ist die Rolle 322 vorzugsweise kalt (oder sogar gekühlt), so dass sich die Beschichtung während ihres Durchführens durch den Klemmpunkt abkühlt. Die Oberflächentextur der Rolle 322 wird anschließend auf der Beschichtung repliziert. Für das Ausführungsbeispiel der 3 kann jeglicher Gießvorgang verwendet werden, wobei derartige Prozesse hinreichend bekannt sind. Die endgültige Überschicht kann relativ dünn sein, wobei die Rollen lediglich um eine etwas größere Beabstandung voneinander entfernt sind (z.B. 10, 20, 30, 40, 50, 70 oder 100 &mgr;m) als das Substrat dick ist. Alternativ dazu können die Rollen weiter voneinander entfernt sein. Es können auch andere geeignete Materialien und verschiedene Beschichtungsdicken verwendet werden.

4 zeigt eine alternative Dualmodus-Laminierungsstation 106', die die Laminierungsstation der 2 ersetzen kann oder, bei einer Umkehrung der Rollen 220 und 222, die Laminierungsstation der 1 ersetzen kann.

Die Station 106' weist eine erste Station 206 und eine zweite Station 206' auf. Jede Station weist eine Heißrolle (222, 222') und eine Stützrolle (220, 220') auf, die erhitzt oder unerhitzt sein kann. Im Betrieb sind die Oberflächenbeschaffenheiten der Rollen 222 und 222' unterschiedlich, wobei eine der Beschaffenheiten (beispielsweise die der Rolle 222) glatt ist, wie oben beschrieben wurde, und die andere eine Mattbeschaffenheit aufweist. Wenn Glanzbilder gewünscht sind, wird die Heizvorrichtung in der Rolle 222' vorzugsweise abgeschaltet, und die Rollen 220' und 222' sind getrennt. Die Laminierung und die Oberflächenreplikation erfolgen auf dieselbe Weise, wie sie oben in Bezug auf 2 beschrieben wurde. Falls eine Mattbeschaffenheit gewünscht wird, werden die Rollen 220 und 222 vorzugsweise außer Eingriff genommen, die Erhitzung der Rolle 222 wird vorzugsweise unterbrochen, und die Rollen 220' und 222' werden in Eingriff genommen, um die Oberfläche der Rolle 222 zu laminieren und zu replizieren. Man nimmt an, dass die Außereingriffnahme der Rollen 222 und 220 und die Unterbrechung der Erhitzung eventuell nicht unerlässlich sind, da der zweite Satz von Rollen dahingehend fungiert, dass die Beschaffenheit der Rolle 222' in jedem Fall repliziert wird. Es ist eventuell auch nicht notwendig, sowohl die Erhitzung zu unterbrechen als auch die Rollen 220' und 222' zu trennen, wenn der erste Rollensatz im Gebrauch ist.

Das System kann auf eine größere Anzahl von Rollensätzen erweitert werden, um Muster, Nummern, Hologramme oder sogar eine Sicherheitsbeschaffenheit auf der Oberfläche einzuprägen.

Man sollte verstehen, dass viele der obigen Ausführungsbeispiele in Bezug auf eine sehr glatte, polierte Rolle 122 beschrieben wurden, die dem fertigen laminierten Bild eine Glanzbeschaffenheit verleiht. Jedoch kann die Rolle der Oberfläche eine Mattbeschaffenheit verleihen oder sogar ein Hologramm auf die Oberfläche aufbringen.

Als weitere Variation der Erfindung ist die Rückseite des laminierten Blattes mit einer Kunststoffbeschichtung beschichtet. Diese Beschichtung hält feuchte Luft von dem Papier fern. Eine Absorption von Feuchtigkeit durch das Papier kann zu einem Kräuseln des Laminats führen.

Gemäß der Verwendung hierin weisen die Begriffe „haben", „umfassen" und „aufweisen" oder ihre Ableitungen die Bedeutung „einschließlich, aber nicht ausschließlich" auf.


Anspruch[de]
  1. Ein Verfahren zum Bereitstellen eines laminierten Bildes, das eine gewünschte Oberfläche aufweist, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:

    Inkontaktbringen eines leeren Deckblattes mit einem Substrat;

    Pressen desselben gegen das Substrat unter Verwendung einer Rolle, die eine Oberflächenbeschaffenheit aufweist, um ein Bild zwischen das Deckblatt und das Substrat zu laminieren, wobei die Laminierung durch Hitze und Druck erfolgt und folgenden Schritt umfasst:

    Erhitzen der Oberfläche des Deckblatts, die mit der Rolle in Kontakt ist, auf eine derartige Temperatur und über einen derartigen Zeitraum hinweg, dass die Oberfläche des Deckblatts die Oberflächenbeschaffenheit der Rolle repliziert.
  2. Ein Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem die Oberfläche des Deckblatts vor dem Kontakt mit dem Substrat vorerhitzt wird.
  3. Ein Verfahren gemäß Anspruch 2, bei dem die Rolle eine erhitzte Rolle ist und das Blatt durch einen Kontakt mit der Rolle vorerhitzt wird.
  4. Ein Verfahren gemäß Anspruch 2 oder 3, bei dem das Deckblatt während seines Kontakts mit der Rolle durch eine externe Heizvorrichtung vorerhitzt wird.
  5. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Deckblatt nach der Laminierung über einen derartigen Zeitraum mit der Rolle in Kontakt gehalten wird, dass die Oberfläche des Deckblatts die Oberflächenbeschaffenheit der Rolle repliziert.
  6. Ein Verfahren gemäß Anspruch 5, bei dem das Deckblatt über einen Zeitraum von mindestens 0,05 Sekunden mit der Rolle in Kontakt gehalten wird.
  7. Ein Verfahren gemäß Anspruch 6, bei dem das Deckblatt über einen Zeitraum von weniger als 0,3 Sekunden mit der Rolle in Kontakt gehalten wird.
  8. Ein Verfahren gemäß Anspruch 5, bei dem das Deckblatt über einen Zeitraum zwischen 0,1 und 0,2 Sekunden mit der Rolle in Kontakt gehalten wird.
  9. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Bild auf dem Deckblatt erzeugt wird, bevor es mit dem Substrat in Kontakt gebracht wird.
  10. Ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem das Bild auf dem Substrat erzeugt wird, bevor es in Kontakt mit dem Deckblatt gebracht wird.
  11. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Oberflächenbeschaffenheit eine Glanzbeschaffenheit ist.
  12. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Oberflächenbeschaffenheit eine Mattbeschaffenheit ist.
  13. Ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem die Oberflächenbeschaffenheit ein Hologramm umfasst.
  14. Ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, bei dem die Oberflächenbeschaffenheit eine Sicherheitsmarkierung umfasst.
  15. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, das ein Bereitstellen eines Haftmittel umfasst, um das leere Blatt auf dem Substrat zu fixieren.
  16. Ein Verfahren gemäß Anspruch 15, bei dem das Haftmittel auf dem gedruckten Bild vorgesehen ist.
  17. Ein Verfahren gemäß Anspruch 15 oder 16, bei dem das Haftmittel auf dem gedruckten Bild vorgesehen ist.
  18. Ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 15 bis 17, bei dem das Haftmittel auf dem Deckblatt vorgesehen ist.
  19. Ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 15 bis 18, bei dem das Haftmittel eine thermoplastische Schicht ist.
  20. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Pressen folgende Schritte umfasst:

    Inkontaktbringen des Blattes und des Substrats;

    Leiten der beziehungsweise des auf diese Weise kontaktierten Schicht und Blattes durch einen Klemmpunkt, der durch die Oberfläche einer Rolle und eine zweite Oberfläche gebildet wird.
  21. Ein Verfahren gemäß Anspruch 20, bei dem die zweite Oberfläche die Oberfläche einer zweiten Rolle ist.
  22. Ein Verfahren gemäß Anspruch 20 oder 21, das folgenden Schritt umfasst:

    Vorbiegen des Substrats weg von dem Klemmpunkt, bevor das Substrat in den Klemmpunkt eintritt.
  23. Ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 15 bis 22, bei dem das Haftmittel ein Heißschmelzhaftmittel ist.
  24. Ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 15 bis 22, bei dem die Haftmittelschicht weniger als 50 &mgr;m dick ist.
  25. Ein Verfahren gemäß Anspruch 24, bei dem die Haftmittelschicht weniger als 30 &mgr;m dick ist.
  26. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Deckblatt ein Kunststoffmaterial ist.
  27. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Deckblatt weniger als 70 &mgr;m dick ist.
  28. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Deckblatt weniger als 40 &mgr;m dick ist.
  29. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Deckblatt weniger als 20 &mgr;m dick ist.
  30. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Gesamtdicke des Laminats zwischen der Bildoberfläche des Substrats und der Außenoberfläche des Laminats weniger als 100 &mgr;m beträgt.
  31. Ein Verfahren gemäß Anspruch 30, bei dem die Gesamtdicke des Laminats zwischen der Bildoberfläche des Substrats und der Außenoberfläche des Laminats weniger als 50 &mgr;m beträgt.
  32. Ein Verfahren gemäß Anspruch 30, bei dem die Gesamtdicke des Laminats zwischen der Bildoberfläche des Substrats und der Außenoberfläche des Laminats weniger als 30 &mgr;m beträgt.
  33. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Bild ein thermoplastisches Material umfasst.
  34. Ein Verfahren gemäß Anspruch 33, bei dem das Pressen ein Erhitzen des Bildes auf eine Temperatur umfasst, bei der es an dem abschließenden Substrat haftet.
  35. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Bild ein Flüssigtonerbild ist.
  36. Ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 34, bei dem das Bild ein Pulvertonerbild ist.
  37. Ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 34, bei dem das Bild Drucktinte umfasst.
  38. Ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 34, bei dem das Bild durch einen Tintenstrahlprozess erzeugt wird.
  39. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Substrat Papier ist.
  40. Ein Verfahren gemäß Anspruch 39, bei dem das Substrat Glanzpapier ist.
  41. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Bild ein digitales Bild ist.
  42. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Bild ein digitales photographisches Bild ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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