PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004036986A1 09.06.2005
Titel Verfahren zum gleichzeitigen Bilden eines Drosselkörpers und Drosselventils
Anmelder Denso Corp., Kariya, Aichi, JP
Erfinder Arai, Tsuyoshi, Kariya, Aichi, JP;
Hiraiwa, Naoki, Kariya, Aichi, JP;
Torii, Katsuya, Kariya, Aichi, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner GbR, 80336 München
DE-Anmeldedatum 30.07.2004
DE-Aktenzeichen 102004036986
Offenlegungstag 09.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse F16K 1/22
IPC-Nebenklasse B29C 45/14   B22D 15/00   
Zusammenfassung Eine elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung setzt sich aus einem Drosselkörper (5) und einem Drosselventil (1) zusammen, die gleichzeitig in den gleichen Formen aus einem Harzmaterial geformt werden. Das Drosselventil (1) wird drehbar in einem Bohrungswandteil (6) des Drosselkörpers (5) eingebaut, während das Drosselventil (1) bezüglich eines seiner voll geschlossenen Stellung entsprechenden Rotationswinkels von 0° um einen vorbestimmten Rotationswinkel 0 zwischen 45° und 135° gedreht ist. Bei der Formung des Drosselventils (1) und des Drosselkörpers (5) wird der Außenumfangsrand des Füllstoffs, aus dem in einem Hohlraum der Formen das Drosselventil (1) geformt wird, durch einen vorbestimmten Druck verdichtet. Durch diesen zusätzlichen Verdichtungsprozess kann im Formprozess die Streuung einer Kontraktion des Drosselventils (1) verringert werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung, der für einen Verbrennungsmotor in einem Fahrzeug gedacht ist. Genauer gesagt bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung, bei dem ein Drosselventil und ein Drosselkörper durch Formen oder Gießen in der gleichen Form im Großen und Ganzen gleichzeitig gebildet werden.

In einer elektrisch gesteuerten Drosselvorrichtung, wie sie in 16 gezeigt ist, steuert eine Antriebseinrichtung wie ein Motor den Öffnungsgrad eines Drosselventils 102 in Übereinstimmung mit der Gaspedalposition eines Gaspedals, auf das ein Fahrer tritt. In der Drosselvorrichtung befindet sich zwischen einem Bohrungsinnenrand eines im Großen und Ganzen ringförmigen Drosselkörpers 101 und einem Außenumfangsrand eines Drosselventils 102 ein Spalt, der einen großen Einfluss auf die Luftdichtheit der Drosselvorrichtung hat, wenn sich das Drosselventil 102 in seiner voll geschlossenen Stellung befindet.

Der Drosselkörper 101 und das Drosselventil 102 werden herkömmlicher Weise in verschiedenen Prozessen unabhängig voneinander angefertigt. In einem nachgelagerten Prozess wird anschließend ein angefertigtes Drosselventil 102 mit einem angefertigten Drosselkörper 101 in Übereinstimmung mit der Innenrandabmessung des angefertigten Drosselkörpers 101 kombiniert. Wahlweise wird in einem nachgelagerten Prozess ein angefertigter Drosselkörper 101 mit einem angefertigten Drosselventil 102 in Übereinstimmung mit einer Außenumfangsabmessung des Drosselventils 102 kombiniert. Dadurch ergibt sich zwischen dem Bohrungsinnenrand des Drosselkörpers 101 und dem Außenumfangsrand des Drosselventils 102 ein Spalt. Mit dem Drosselventil 102 dreht sich als eine Einheit eine Drosselwelle 103. Beide Enden der Drosselwelle 103 werden drehbar von zylinderförmigen Ventillagern 104 gestützt, die sich in dem Drosselkörper 101 befinden.

Bei den Formverfahren gemäß JP-A-5-141540 und JP-B2-3315135 wird die Fertigung einer Drosselvorrichtung vereinfacht und wird in einer Drosselvorrichtung eines Motors die Abmessungsgenauigkeit eines Spalts zwischen einem Drosselventil und einem Drosselkörper gesteigert. Bei dem Formverfahren werden der Drosselkörper 101 und das Drosselventil 102 wie in 17 gezeigt in den gleichen Formen in einem Stück aus einem Harzmaterial geformt. Zunächst wird der im Großen und Ganzen rohrförmige Drosselkörper 101 in einem Stück aus einem Harzmaterial geformt. Anschließend wird der Innenrand (Bohrungsinnenrand) des Drosselkörpers 101 als eine das Drosselventil 102 bildende Form verwendet, wenn das Drosselventil 102 geformt wird. Auf diese Weise wird bei den obigen Formverfahren die Form des Außenumfangsrands des Drosselventils 102 an die Form des Bohrungsinnenrands des Drosselkörpers 101 angepasst.

Allerdings wird das Drosselventil 102 bei dem obigen Formverfahren aus einem Harzmaterial geformt, während der geformte Drosselkörper 101 in der Radialrichtung und in seiner im Wesentlichen in Umfangsrichtung verlaufenden Richtung durch Formen begrenzt wird. Das Drosselventil 102 wird also aus einem Harzmaterial geformt, während der Drosselkörper 101 und das Drosselventil 102 durch die Formen begrenzt sind. Der Drosselkörper 101 und das Drosselventil 102 werden dann den Formen entnommen und allmählich abgekühlt. In dieser Abkühlphase ziehen sich der unbegrenzte Drosselkörper 101 und das Drosselventil 102 zusammen. Der Drosselkörper 101 und das Drosselventil 102 verformen sich also. Dementsprechend verformt sich der Spalt, der zwischen dem Bohrungsinnenrand des Drosselkörpers 101 und dem Außenumfangsrand des Drosselventils 102 gebildet wird, und ist es schwierig, den Spalt auf einer vorbestimmten Abmessung zu halten.

Um dieses Problem zu lösen, wird bei dem in 18 gezeigten Beispiel 1 ein Drosselventil 1 in einem Drosselkörper 5 geformt, während sich das Drosselventil 1 in einer offenen Stellung befindet, die seine voll geschlossene Stellung ausschließt. In 18 ist der Drehwinkel des Drosselventils 1 bezüglich der voll geschlossenen Stellung des Drosselventils 1 im Wesentlichen senkrecht eingestellt. Der Außenumfangsrand des Drosselventils 1 und der Bohrungsinnenrand 8 eines Bohrungsinnenrohrs 31 eines Bohrungswandteils 6 des Drosselkörpers 5 sind daher durch Formen geteilt. Die Außenwand 6a des Bohrungswandteils 6 des Drosselkörpers 5 ist dabei über ein Verbindungsteil 105 mit der Außenwand 7a des Motorgehäuseteils 7 verbunden. Bei diesem Aufbau können der Außenumfangsrand des Drosselventils 1 und der Bohrungsinnenrand 8 des Bohrungsinnenrohrs 31 in den gleichen Formen unter Berücksichtigung der im Formprozess auftretenden Kontraktion (Formkontraktion, Formschrumpfung) und der im praktischen Einsatz auftretenden Verformung geformt werden. Allerdings ist es schwierig, die Streuung der Formkontraktion zu verringern. Zwar kann die Streuung der in der Drehachse (Richtung der Y-Achse) des Drosselventils 1 auftretenden Formkontraktion verringert werden, indem eine aus einem Metallmaterial bestehenden Drosselwelle (axiales Verstärkungselement, Metallwelle) 2 von einem zylinderförmigen Teil (Harzwellenteil) 15 des Drosselventils 1 umschlossen wird. Doch kann in diesem Formprozess nicht die in der zur Drehachse (Richtung der Y-Achse) des Drosselventils 1 senkrechten Richtung (Radialrichtung, Richtung der Z-Achse) auftretende Formkontraktion verringert werden. Aufgrund der in diesem Formprozess auftretenden Formkontraktion nimmt demnach die Streuung der Radialabmessung eines Scheibenteils (Harzscheibenteil) 14 des Drosselventils 1 zu.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Verfügung zu stellen, bei dem unter Verwendung der gleichen Formen ein Drosselventil gleichzeitig mit einem Drosselkörper gebildet wird und intern mit dem Drosselkörper zu einer Drosselvorrichtung zusammengesetzt wird, die für einen Verbrennungsmotor gedacht ist. Und zwar soll das Drosselventil in dem Drosselkörper gebildet werden, wenn sich das Drosselventil in einer Stellung befindet, in der das Drosselventil gegenüber der voll geschlossenen Stellung um einen vorbestimmten Winkel geneigt ist. Das heißt, das Drosselventil soll in dem Drosselkörper gebildet werden, wenn sich das Drosselventil in einer Stellung befindet, die seine voll geschlossene Stellung ausschließt. Wenn sich das Drosselventil nun in seiner voll geschlossenen Stellung befindet, nimmt der zwischen dem Drosselventil und dem Drosselkörper gebildete Spalt ein vorbestimmtes minimales Spaltmaß an. Der zwischen dem Bohrungsinnenrand des Drosselkörpers und dem Außenumfangsrand des Drosselventils gebildete Spalt kann demnach mit Hilfe der Form auf einer vorbestimmten Abmessung gehalten werden.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Verfügung zu stellen, bei dem zumindest der in einem Hohlraum eingefüllte, den Außenumfangsrand des Drosselventils bildende Füllstoff verdichtet wird. Auf diese Weise kann während des Formprozesses eine Streuung der Kontraktion in der im Wesentlichen senkrecht zur Drehachse des Drosselventils verlaufenden Radialrichtung des Drosselventils verringert werden.

Eine in einem Verbrennungsmotor befindliche Drosselvorrichtung hat erfindungsgemäß einen im Großen und Ganzen rohrförmigen Drosselkörper und ein im Großen und Ganzen scheibenförmiges Drosselventil mit einem im Wesentlichen senkrecht zu einer Zentralachse des Drosselkörpers verlaufenden Drehzentrum. Ein die gleichen Formen verwendendes Verfahren zum im Wesentlichen gleichzeitigen Bilden der Drosselvorrichtung umfasst einen Füllprozess und einen Verdichtungsprozess. In dem Füllprozess wird ein Füllstoff, der erhitzt wird, damit er sich im geschmolzenen Zustand befindet, in einen Hohlraum der Formen eingefüllt, um den Drosselkörper und das Drosselventil zu bilden. Der Drosselkörper nimmt drehbar das Drosselventil auf, das bezüglich einer voll geschlossenen Stellung des Drosselventils um einen vorbestimmten Winkel gedreht ist. In dem Verdichtungsprozess wird der Füllstoff in dem Hohlraum der Formen durch einen vorbestimmten Druck verdichtet. In dem Hohlraum der Formen wird im Verdichtungsprozess Füllstoff verdichtet, der einen Außenumfangsrand des Drosselventils bilden soll. Der in dem Hohlraum der Formen verdichtete Außenumfangsrand des Drosselventils befindet sich an einer Endseite in Radialrichtung des Drosselventils. Die Radialrichtung des Drosselventils verläuft im Wesentlichen senkrecht zum Drehzentrum des Drosselventils.

In einem Druckhalteprozess, der dem Füllprozess folgt, wird ein auf den Füllstoff in dem Hohlraum der Formen aufgebrachter vorbestimmter Druck gehalten (aufrechterhalten) und der Füllstoff gekühlt. In dem Druckhalteprozess wird im geschmolzenen Zustand befindlicher Füllstoff in den Hohlraum der Formen in einer Menge nachgefüllt, die dem verringerten Volumen des sich durch das Abkühlen zusammenziehenden gekühlten Füllstoffs entspricht. Der Verdichtungsprozess ist Bestandteil des Füllprozesses und/oder des Druckhalteprozesses. Wenn sich das Drosselventil in seiner voll geschlossenen Stellung befindet, ist der Spalt zwischen dem Drosselventil und dem Drosselkörper minimal. Die in den Verbrennungsmotor eingelassene Ansaugluft strömt entlang der Zentralachse des Drosselkörpers durch den Drosselkörper hindurch. Der Drosselkörper und das Drosselventil werden entweder durch Harzformen oder Metallguss in einem Stück gebildet.

Die obigen und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand der folgenden ausführlichen Beschreibung verdeutlicht, die auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nimmt. Es zeigen:

1 in Perspektivansicht eine elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;

2 in Draufsicht Einzelteile in einem Getriebekasten eines in der elektrisch gesteuerten Drosselvorrichtung vorgesehenen Drosselkörpers;

3 schematisch im Querschnitt einen Doppelrohraufbau eines in dem Drosselkörper befindlichen Bohrungswandteils;

die 4A und 4B schematisch im Querschnitt einen Drehbereich eines im Bohrungswandteil aufgenommenen Drosselventils in einem Formprozess dafür;

5 in Perspektivansicht einen inneren Mechanismus der elektrisch gesteuerten Drosselvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung;

6 in Perspektivansicht eine elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung;

7 in Perspektivansicht eine elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung;

8 die elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung im perspektivischen Teilschnitt;

9 schematisch im Querschnitt einen Doppelrohraufbau eines in dem Drosselkörper vorgesehenen Bohrungswandteils beim vierten Ausführungsbeispiel;

10A schematisch im Querschnitt einen in Formen gebildeten ersten Hohlraum in einem Spritzpressformprozess des Drosselkörpers beim vierten Ausführungsbeispiel und 10B schematisch im Querschnitt einen in den Formen gebildeten zweiten Hohlraum im Spritzpressformprozess des Drosselkörpers;

11 in Perspektivansicht eine elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung;

12 im perspektivischen Teilschnitt eine elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der Erfindung;

13 im perspektivischen Schnitt eine elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der Erfindung;

14A schematisch im Schnitt einen in Formen gebildeten ersten Hohlraum in einem Spritzpressformprozess des Drosselkörpers beim siebten Ausführungsbeispiel der Erfindung und 14B schematisch im Querschnitt einen in den Formen gebildeten zweiten Hohlraum in dem Spritzpressformprozess des Drosselkörpers;

15 im perspektivischen Teilschnitt eine elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung gemäß einem achten Ausführungsbeispiel der Erfindung;

16 in Perspektivansicht eine elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung nach Stand der Technik;

17 in Perspektivansicht ein in einem Drosselkörper aufgenommenes Drosselventil beim Stand der Technik; und

18 im perspektivischen Teilschnitt eine elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung mit einem gemäß Beispiel 1 (ähnliche Technik) ausgebildeten Drosselkörper.

(Erstes Ausführungsbeispiel)

Wie in den 1 bis 3 gezeigt ist, setzt sich die hier gezeigte elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung aus einem Drosselventil 1, einer Drosselwelle 2, einem Antriebsmotor 3, einer Spiralfeder 4, einem Untersetzungsgetriebe 300, einem Stellgliedgehäuse 200, einem Drosselkörper 5 und einer ECU (elektronische Steuerungseinheit) zusammen. Das Drosselventil 1 steuert die Menge der in einen Verbrennungsmotor 80 strömenden Ansaugluft.

Die Drosselwelle 2 bildet einen Wellenteil des Drosselventils 1. Der Antriebsmotor 3 dreht die Drosselwelle 2, so dass sich das Drosselventil 1 in Öffnungsrichtung, in der das Drosselventil 1 in einer Vollgasstellung (voll geöffnete Stellung) geöffnet ist, oder in Schließrichtung dreht, in der das Drosselventil 1 in einer Leerlaufstellung (voll geschlossene Stellung) geschlossen ist. Der Antriebsmotor 3 dient als ein Stellglied (Ventilbetätigungseinrichtung). Die Spiralfeder 4 drängt so gegen die Drosselwelle 2, dass sich das Drosselventil 1 in die Schließrichtung dreht. Das Untersetzungsgetriebe (Kraftübertragungseinheit) 300 überträgt die Drehkraft des Antriebsmotors 3 auf die Drosselwelle 2, um die Drosselwelle 2 und das Drosselventil 1 als eine Einheit zu drehen. Das Stellgliedgehäuse 200 nimmt drehbar das Untersetzungsgetriebe 300 auf. Der Drosselkörper 5 bildet intern eine Ansaugleitung, die in jeden Zylinder des Motors 80 Ansaugluft einlässt. Die ECU (elektronische Steuerungseinheit) steuert elektrisch den Antriebsmotor 3. Die ECU ist mit einem (nicht gezeigten) Gaspedalstellungssensor verbunden, der den Betätigungsgrad (Gaspedalbetätigungsbetrag) eines Gaspedals, auf das ein Fahrer tritt, in ein elektronisches Signal (Gaspedalstellungssignal) umwandelt, um das Gaspedalstellungssignal an die ECU auszugeben.

Das Gaspedalstellungssignal gibt den Gaspedalbetätigungsbetrag wieder. Die elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung hat einen Drosselstellungssensor 110, der den Öffnungsgrad des Drosselventils 1 in ein elektronisches Signal (Drosselstellungssignal) umwandelt, um das Drosselstellungssignal an die ECU auszugeben. Das Drosselstellungssignal gibt den Öffnungsgrad des Drosselventils 1 wieder. Die ECU führt bezüglich des Antriebsmotors 3 eine PID-Regelung (Proportional-Integral-Differenzial-Regelung) durch, um die Abweichung zwischen dem von dem Drosselstellungssensor 110 übertragenen Drosselstellungssignal und dem von dem Gaspedalstellungssensor übertragenen Gaspedalstellungssignal zu beseitigen.

Der Drosselstellungssensor 110 setzt sich aus Permanentmagneten 10, (nicht gezeigten) Jochen, einem (nicht gezeigten) Hall-Element, einem (nicht gezeigten) Anschluss, einem (nicht gezeigten) Stator und dergleichen zusammen. Die Permanentmagnete 10 sind getrennte rechteckige Magnete, die zur Erzeugung eines Magnetfelds verwendet werden. Die Joche setzen sich aus getrennten, im Großen und Ganzen bogenförmigen Stücken zusammen und werden durch die Permanentmagnete 10 magnetisiert. Das Hall-Element bildet mit einer Sensorabdeckung 12 eine Einheit und liegt den getrennten Permanentmagneten 10 gegenüber. Der Anschluss setzt sich aus einem dünnen leitenden Metallblech zusammen, das das Hall-Element mit der ECU verbindet, die sich bezogen auf den Drosselstellungssensor 110 außen befindet. Der Stator besteht aus einem Eisenmaterial, das den Magnetfluss in das Hall-Element konzentriert. Die getrennten Permanentmagnete 10 und die getrennten Joche sind mit einem Kleber oder dergleichen am Innenrand eines Ventilzahnrads 13 befestigt, dass das Untersetzungsgetriebe 300 bildet.

Das Drosselventil 1 ist ein klappenartiges Drehventil (Harzventil), das zur Steuerung der in den Motor 80 eingelassenen Ansaugluftmenge dient. In diesem Ausführungsbeispiel ist das im Großen und Ganzen scheibenförmige Drosselventil 1 in einem Stück mit dem Außenrand eines Ventilstützabschnitts der Drosselwelle 2 geformt, so dass sich das Drosselventil 1 und die Drosselwelle 2 als eine Einheit drehen können. Das Drosselventil 1 besteht aus einem wärmebeständigen Harzmaterial wie PPS (Polyphenylensulfid), PBTG30 (Polybutylenterephthalat mit 30% Glasfasern), PA (Polyamid), PP (Polypropylen) oder PEI (Polyetherimid).

In diesem Ausführungsbeispiel setzt sich das Drosselventil 1 aus einem im Großen und Ganzen scheibenförmigen Harzscheibenteil (scheibenförmiger Teil) 14, einem im Großen und Ganzen zylinderförmigen Harzwellenteil (zylinderförmiger Teil) 15 und dergleichen zusammen. Auf einer ebenen Fläche, z.B. auf der in Ansaugströmungsrichtung stromaufwärtigen Seite des Harzscheibenteils 14, oder auf beiden ebenen Flächen des scheibenförmigen Teils 14 des Drosselventils 1 ist eine (nicht gezeigte) Versteifungsrippe angeformt, um den scheibenförmigen Teil 14 zu verstärken. Der Harzwellenteil 15 ist aus dem gleichen Harzmaterial wie der im Großen und Ganzen zylinderförmige Harzscheibenteil 14 geformt. Die beiden axialen Enden des Harzwellenteils 15 sind im Wesentlichen in der gleichen Ebene angeordnet wie eine Ebene, die die beiden Enden der Drehachse des Harzdrosselventils 1 bzw. die beiden Umfangsenden rund um die Drehachse des Drosselventils 1 enthält.

Die Drosselwelle 2 ist eine Metallwelle (axiales Verstärkungselement), die als ein Verstärkungselement dient und aus einem beispielsweise in Rundstabform vorliegenden Metallmaterial wie Messing oder Edelstahl besteht. Die Achse der Drosselwelle 2 ist so angeordnet, dass sie im Wesentlichen senkrecht zu einer Zentralachse eines Bohrungswandteils 6 des Drosselkörpers 5 und im Wesentlichen parallel zur Zentralachse eines Motorgehäuseteils 7 verläuft. In diesem Ausführungsbeispiel hat die Drosselwelle 2 einen metallischen Ventilstützabschnitt zum Abstützen des Harzwellenteils 15 des Drosselventils 1. Der metallische Ventilstützabschnitt ist vom Harzwellenteil 15 umschlossen, um den Harzscheibenteil 14 und den Harzwellenteil 15 des Drosselventils 1 zu verstärken.

Der eine Endabschnitt der Drosselwelle 2 auf der linken Seite in 1 liegt an der einen Endfläche des Harzwellenteils 15 des Drosselventils 1 frei (ragt vor), um als ein erstes Lagergleitteil zu dienen, das drehbar bezüglich eines ersten Ventillagers 41 des Bohrungswandteils 6 des Drosselkörpers 5 gleitet. Das andere Ende der Drosselwelle 2 auf der rechten Seite in 1 liegt an der anderen Endfläche des Harzwellenteils 15 des Drosselventils 1 frei (ragt vor), um als ein (nicht gezeigtes) zweites Lagergleitteil zu dienen, das drehbar bezüglich eines (nicht gezeigten) zweiten Ventillagers des Bohrungswandteils 6 des Drosselkörpers 5 gleitet. Das das Untersetzungsgetriebe 300 bildende Ventilzahnrad 13 bildet mit dem anderen Endabschnitt der Drosselwelle 2 auf der rechten Seite in 1 eine Einheit.

Das Stellgliedgehäuse 200 setzt sich aus einem Getriebekastenteil (Getriebegehäuseteil, Gehäusekörper) 11 und einer Sensorabdeckung (Getriebeabdeckung, Abdeckung) 12 zusammen. Der Getriebekastenteil 11 ist aus dem Harzmaterial in einem Stück mit dem Außenrand des Bohrungswandteils 6 des Drosselkörpers 5 geformt. Die Sensorabdeckung 12 trägt das Hall-Element des Drosselstellungssensors 110, den Anschluss und den Stator. Die Sensorabdeckung 12 bedeckt die offene Seite des Getriebekastenteils 11.

Das Getriebekastenteil 11 besteht aus dem gleichen Harzmaterial wie der Bohrungswandteil 6 und ist in eine vorbestimmte Form geformt, um eine Getriebekammer zu bilden, die drehbar das Untersetzungsgetriebe 300 aufnimmt. Aus dem Harzmaterial ist in einem Stück mit der Innenwand des Getriebekastenteils 11 ein Voll-Geschlossen-Anschlag 17 geformt, um die Drehung des Drosselventils 1 in der Leerlaufstellung bzw. voll geschlossenen Stellung des Drosselventils 1 zu begrenzen. Dabei kann mit der Innenwand des Getriebekastenteils 11 auch in einem Stück ein Voll-Geöffnet-Anschlag geformt sein, um die Drehung des Drosselventils 1 in der Vollgasstellung bzw. der voll geöffneten Stellung des Drosselventils 1 zu begrenzen.

Die Sensorabdeckung 12 besteht aus einem Harzmaterial vorbestimmter Form, etwa einem Thermoplast, um die Anschlüsse des Drosselstellungssensors 110 und die Stromzuführungsanschlüsse des Antriebsmotors 3 elektrisch zu isolieren. Die Sensorabdeckung 12 hat einen Eingriffsteil, der in einen entsprechenden Eingriffsteil greift, der auf der offenen Seite des Getriebekastenteils 11 des Drosselkörpers 5 ausgebildet ist. Der Eingriffsteil der Sensorabdeckung 12 und der Eingriffsteil des Getriebekastenteils 11 werden z.B. mit Hilfe einer (nicht gezeigten) Niete, einer Schraube oder durch Warmtiefziehen miteinander verbunden. Mit der Sensorabdeckung 12 ist in einem Stück eine im Großen und Ganzen zylinderförmige Buchse 18 geformt, die mit einem (nicht gezeigten) elektrischen Anschluss verbunden wird.

Der Antriebsmotor 3 ist ein elektrisch angetriebenes Stellglied, das als eine Einheit mit den Stromzuführungsanschlüssen verbunden ist, die sich in der Sensorabdeckung 12 oder dem im Großen und Ganzen zylinderförmigen Motorgehäuseteil 7 befinden. Wenn der Antriebsmotor 3 mit Strom versorgt wird, dreht sich seine (nicht gezeigte) Motorwelle in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung.

Der Antriebsmotor 3 hat einen vorderseitigen Rahmen 19, der mit Hilfe eines Befestigungselements 20 wie einer Schraube auf einen Vorsprung 21 geschraubt ist, der sich in dem Motorgehäuseteil 7 oder dem Getriebekastenteil 11 befindet. Der Antriebsmotor 3 wird also im Motorgehäuseteil 7 aufgenommen. Zwischen einem rückseitigem Rahmen des Antriebsmotors 3 und einer Bodenwandfläche des Motorgehäuseteils 7 kann sich ein Dämpfungselement wie eine Blattfeder befinden, um den Antriebsmotor 3 vor Schwingungen des Motors 80 zu isolieren. Ein weiteres Dämpfungselement kann sich zwischen einem (nicht gezeigten) Endjoch des Antriebsmotors 3 und einer Bodenwandfläche des Motorgehäuseteils 7 befinden. Wahlweise kann anstelle des Dämpfungselements auch ein Isolationselement vorgesehen werden, um die Schwingungsbeständigkeit des Antriebsmotors 3 zu steigern.

Das Untersetzungsgetriebe 300 verringert die Umdrehungsgeschwindigkeit des Antriebsmotors 3 um ein vorbestimmtes Untersetzungsverhältnis. Das Untersetzungsgetriebe 300 (Ventilantriebseinrichtung, Kraftübertragungseinheit) setzt sich aus einem Ritzel 22, einem mittleren Untersetzungszahnrad 23 und dem Ventilzahnrad 13 zum Antrieb der das Drosselventil 1 drehenden Drehwelle 2 zusammen. Das Ritzel 22 ist am Außenrand der Motorwelle des Antriebsmotors 3 befestigt. Das mittlere Untersetzungszahnsrad 33 greift in das Ritzel 22, um durch das Ritzel 22 gedreht zu werden, während das Ventilzahnrad 13 in das mittlere Untersetzungszahnrad 23 greift, um durch das mittlere Untersetzungszahnrad 23 gedreht zu werden.

Das Ritzel 22 besteht aus einem Metallmaterial und bildet mit der Motorwelle des Antriebsmotors 3 eine Einheit vorbestimmter Form, so dass das Ritzel 22 als ein Motorzahnrad dient, das sich zusammen mit der Motorwelle des Antriebsmotors 3 dreht. Das mittlere Untersetzungszahnrad 23 besteht aus einem Harzmaterial vorbestimmter Form und ist drehbar auf den Außenrand einer Stützwelle 24 gesetzt, die als Drehzentrum des mittleren Untersetzungszahnrads 23 dient. Das mittlere Untersetzungszahnrad 23 setzt sich aus einem großen Zahnradteil 25, der in das Ritzel 22 der Motorwelle greift, und einem kleinen Zahnradteil 26 zusammen, der in das Ventilzahnrad 13 greift. Die Stützwelle 24 ist in einem Stück mit der Bodenwand des Getriebekastenteils 11 des Drosselkörpers 5 geformt. Ein Endteil der Stützwelle 24 greift in einen Vertiefungsabschnitt, der in der Innenwand der Sensorabdeckung 12 ausgebildet ist.

Das Ventilzahnrad 13 ist in einem Stück aus einem Harzmaterial mit vorbestimmter, im Großen und Ganzen zylinderförmiger Form geformt. Auf dem Außenrand des Ventilzahnrads 13 sind in einem Stück Zahnradzähne (Zahnteil) 27 ausgebildet, die in den kleinen Zahnradteil 26 des mittleren Untersetzungszahnrads 23 greifen. Mit dem Ventilzahnrad 13 ist auf der Seite des Bohrungswandteils 6 in einem Stück ein (nicht gezeigtes) zylinderförmiger Teil ausgebildet, der in 1 nach links vorragt. Der Außenrand des zylinderförmigen Teils (Federinnenrandführung) des Ventilzahnrads 13 trägt den Durchmesserinnenrand der Spiralfeder 4. Auf einer Endfläche im Außenumfangsrand des Ventilzahnrads 13 bzw. der Zahnradzähne 27 ist in einem Stück mit dem Ventilzahnrad 13 ein Voll-Geschlossen-Anschlagabschnitt 28 ausgebildet. Der Voll-Geschlossen-Anschlagabschnitt 28 hakt sich in den Voll-Geschlossen-Anschlag 17 des Getriebekastenteils 11 ein, wenn sich das Drosselventil 1 in der Leerlaufstellung bzw. der voll geschlossenen Stellung befindet.

Die Spiralfeder 4 befindet sich auf der Außenrandseite der Drosselwelle 2. Der Endteil der Spiralfeder 4 auf der linken Seite in 1 wird von einem (nicht gezeigten) körperseitigen Haken gestützt, der sich auf der Außenwand 6a des Bohrungswandteils 6 des Drosselkörpers 5 bzw. der Bodenwand des Getriebekastenteils 11 befindet. Der andere Endteil der Spiralfeder 4 auf der rechten Seite in 1 wird von einem (nicht gezeigten) zahnradseitigen Haken abgestützt, der sich auf einer auf der Seite des Bohrungswandteils 6 liegenden Ebene des Ventilzahnrads 13 befindet.

Der Drosselkörper 5 ist ein Drosselgehäuse, das den im Großen und Ganzen zylinderförmigen Bohrungswandteil 6 enthält, der intern eine zylinderförmige Ansaugleitung bildet, durch die Ansaugluft in den Motor 80 strömt. Der Bohrungswandteil 6 nimmt innen das scheibenförmige Drosselventil 1 auf, so dass das Drosselventil 1 die kreisförmige Ansaugleitung des Bohrungswandteils 6 öffnen und schließen kann. Der Bohrungswandteil 6 nimmt in der Ansaugleitung (Bohrung) drehbar das Drosselventil 1 auf, so dass sich das Drosselventil 1 von der voll geschlossenen Stellung zu der voll geöffneten Stellung drehen kann. Der Drosselkörper 5 wird mit Hilfe eines (nicht gezeigten) Befestigungsbolzens oder einer Schraube an einem Ansaugkrümmer des Motors 80 festgeschraubt.

Wie in 3 gezeigt ist, hat der Bohrungswandteil 6 des Drosselkörpers 5 eine vorbestimmte Form mit Doppelrohraufbau, in dem auf der Außendurchmesserseite eines im Großen und Ganzen zylinderförmigen Bohrungsinnenrohrs 31 ein im Großen und Ganzen zylinderförmiges Bohrungsaußenrohr 32 angeordnet ist. Das Bohrungsinnenrohr 31 ist ein innenseitiges Zylinderteil, das einen Innenrand bildet. Das Bohrungsaußenrohr 32 ist ein außenseitiges Zylinderteil, das ein äußeres Bauteil bildet. Der Bohrungswandteil 6 des Drosselkörpers 5 besteht aus einem wärmebeständigen Harzmaterial wie PPS, PBTG30, PA, PP oder PEI. Das Bohrungsinnenrohr 31 und das Bohrungsaußenrohr 32 haben einen Ansauglufteinlassteil (Lufteinlassleitung) und einen Ansaugluftauslassteil (Lufteinlassleitung). Die von einem (nicht gezeigten) Luftfilter angesaugte Ansaugluft geht durch ein (nicht gezeigtes) Ansaugrohr, den Ansauglufteinlassteil und den Ansaugluftauslassteil des Bohrungswandteils 6 hindurch. Anschließend strömt die Einlassluft in einen Druckausgleichsbehälter des Motors 80 oder in den Ansaugkrümmer. Das Bohrungsinnenrohr 31 und Bohrungsaußenrohr 32 sind in einem Stück geformt. Das Bohrungsinnenrohr 31 und das Bohrungsaußenrohr 32 haben entlang der Ansaugströmungsrichtung, d.h. in der in Vertikalrichtung von 1 von der oberen zur unteren Seite verlaufenden Richtung, im Großen und Ganzen den gleichen Innendurchmesser und im Großen und Ganzen den gleichen Außendurchmesser.

Der Motorgehäuseteil 7, der den Antriebsmotor 3 aufnimmt, ist aus dem Harzmaterial über mehrere plattenförmige Verbindungselemente 9 in einem Stück mit dem Bohrungswandteil 6 geformt, um den Drosselkörper 5 zu bilden. Der Motorgehäuseteil 7 ist parallel zum Bohrungswandteil 6 angeordnet. Das heißt, dass der Motorgehäuseteil 7 in dem Drosselkörper 5 bezüglich des Getriebekastenteils 11 parallel zum Bohrungswandteil 6 liegt. Der Motorgehäuseteil 7 ist bezüglich der Zentralachsenrichtung des Bohrungswandteils 6 auf der radial äußeren Seite der Seitenwandfläche 6a des Bohrungsaußenrohrs 32 des den Doppelrohraufbau aufweisenden Bohrungswandteils 6 angeordnet. Der Motorgehäuseteil 7 ist aus dem Harzmaterial in einem Stück mit dem Getriebekastenteil 11 geformt. Und zwar ist der Motorgehäuseteil 7 in einem Stück mit der auf der linken Seite in 1 befindlichen Endfläche des Gehäusekastenteils 11 geformt. Der Gehäusekastenteil 11 hat eine Kammer zum drehbaren Aufnehmen des Untersetzungsgetriebes 300, während der Motorgehäuseteil 7 einen im Großen und Ganzen zylinderförmigen Seitenwandteil 36 und einen im Großen und Ganzen kreisförmigen Bodenwandteil 37 hat. Der Seitenwandteil 36 verläuft von der linken Seitenfläche des Getriebekastenteils 11 in 1 nach links, wobei der Bodenwandteil 37 auf der linken Seite in 1 die offene Seite des Seitenwandteils 36 verschließt. Die Zentralachse des Seitenwandteils 36 des Motorgehäuseteils 7 ist im Großen und Ganzen parallel zur Achse der Drosselwelle 2 bzw. zur Drehachse des Drosselventils 1 angeordnet. Abgesehen davon ist die Zentralachse des Seitenwandteils 36 des Motorgehäuseteils 7 im Wesentlichen senkrecht zur Zentralachse des Bohrungsinnenrohrs 31 des Bohrungswandteils 6 angeordnet.

Die mehreren plattenförmigen Verbindungselemente 9, die einen Rippenaufbau bilden, sind aus dem Harzmaterial in einem Stück mit dem Bohrungsaußenrohr 32 des Bohrungswandteils 6 und mit dem Motorgehäuseteil 7 geformt. Die mehreren plattenförmigen Verbindungselemente 9 ragen von der Seitenwandfläche 6a des Bohrungsaußenrohrs 32 des Bohrungswandteils 6 vor und sind mit der Seitenwandfläche 7a des Seitenwandteils 36 des Motorgehäuseteils 7 verbunden. Die mehreren plattenförmigen Verbindungselemente 9 haben jeweils an ihren beiden Seiten in der zur Zentralachse des Bohrungsaußenrohrs 32 des Bohrungswandteils 6 im Wesentlichen senkrechten Richtung flache Flächen. Die flachen Flächen der mehreren plattenförmigen Verbindungselemente 9 haben untereinander jeweils im Wesentlichen die gleiche Breite und im Wesentlichen die gleiche Länge.

Die mehreren plattenförmigen Verbindungselemente 9 sind so angeordnet, dass die Dickenrichtung der mehreren plattenförmigen Verbindungselemente 9 im Wesentlichen senkrecht zur Zentralachse des Bohrungsaußenrohrs 32 des Bohrungswandteils 6 verläuft. Abgesehen davon sind die mehreren plattenförmigen Verbindungselemente 9 im Wesentlichen parallel zueinander in der im Wesentlichen senkrecht zur Zentralachse des Bohrungsaußenrohrs 32 des Bohrungswandteils 6 verlaufenden Richtung angeordnet.

Das Bohrungsinnenrohr 31 hat intern eine Luftansaugleitung, durch die Ansaugluft zum Motor 80 strömt. Das Drosselventil 1 und die Drosselwelle 2 sind drehbar innerhalb der Luftansaugleitung des Bohrungsinnenrohrs 31 angeordnet. Zwischen dem Bohrungsinnenrohr 31 und dem Bohrungsaußenrohr 32 ist ein zylinderförmiger Raum (Ringraum) ausgebildet, dessen Umfang an einem in Längsrichtung im Wesentlichen zentralen Abschnitt von einem ringförmigen Verbindungsteil 33 blockiert bzw. aufgeteilt wird. Und zwar ist der in Längsrichtung im Wesentlichen zentrale Abschnitt ein Umfangsabschnitt des Bohrungswandteils 6, der durch die Axialmitte der Drosselwelle 2 geht. Der ringförmige Verbindungsteil 33 verbindet den Außenrand 31a des Bohrungsinnenrohrs 31 und den Innenrand 32a des Bohrungsaußenrohrs 32, so dass der ringförmige Verbindungsteil 33 im Großen und Ganzen den ganzen Umfangsbereich des zylinderförmigen Raums zwischen dem Bohrungsinnenrohr 31 und dem Bohrungsaußenrohr 32 blockiert.

Der bezüglich des ringförmigen Verbindungsteils 33 auf der axial stromaufwärtigen Seite befindliche zylinderförmige Raum zwischen dem Bohrungsinnenrohr 31 und dem Bohrungsaußenrohr 32 dient als ein Blockadevertiefungsteil (Feuchtigkeitseinfangnut) 34 zum Blockieren von entlang dem Innenrand des Ansaugrohrs zum Ansaugkrümmer fließender Feuchtigkeit, während der bezüglich des ringförmigen Verbindungsteils 33 auf der axial stromaufwärtigen Seite befindliche zylinderförmige Raum zwischen dem Bohrungsinnenrohr 31 und dem Bohrungsaußenrohr 32 als ein Blockadevertiefungsteil (Feuchtigkeitseinfangnut) 35 zum Blockieren von entlang dem Innenrand des Ansaugkrümmers fließender Feuchtigkeit dient.

Wie in 1 zu erkennen ist, weisen das Bohrungsinnenrohr 31 und das Bohrungsaußenrohr 32 das im Großen und Ganzen zylinderförmige erste Ventillager 41 und das (nicht gezeigte) im Großen und Ganzen zylinderförmige zweite Ventillager auf, die in einem Stück aus einem Harzmaterial geformt sind. Das erste Ventillager 41 stützt drehbar den ersten Lagergleitteil der Drosselwelle 2 und das zweite Ventillager drehbar den zweiten Lagergleitteil der Drosselwelle 2 ab. Im ersten Ventillager 41 ist ein kreisförmiges erstes Wellenloch 43 ausgebildet und im zweiten Ventillager ein (nicht gezeigtes) kreisförmiges zweites Wellenloch. Auf dem ersten Ventillager 41 befindet sich ein (nicht gezeigter) Verschluss, um die offene Seite des ersten Ventillagers 41 zu verschließen. Das zweite Ventillager ist in einem Stück so mit der Außenwand 6a des Bohrungswandteils 6 bzw. der Bodenwand des Getriebekastenteils 11 des Drosselkörpers 5 geformt, dass es in 1 nach rechts vorragt. Der Außenrand des zweiten Ventillagers dient als eine (nicht gezeigte) Federinnenrandführung, um den Durchmesserinnenrand der Spiralfeder 4 abzustützen. Auf dem Außenrand bzw. der Außenwand 6a des Bohrungsaußenrohrs 32 ist aus dem Harzmaterial in einem Stück ein Strebenteil 45 geformt. Der Strebenteil 45 wird mit Hilfe eines Befestigungselements, etwa eines (nicht gezeigten) Bolzens, mit einer Befestigungsendfläche des Ansaugkrümmers des Motors 80 verbunden, wenn der Drosselkörper 5 an dem Motor 80 angebracht wird. Der Strebenteil 45 befindet sich auf der in 1 an der unteren Endseite liegenden Außenwand 6a des Bohrungsaußenrohrs 32. Der Strebenteil 45 ragt von der Oberfläche der Außenwand 6a des Bohrungsaußenrohrs 32 radial nach außen und hat ein Einführloch 46, durch das das Befestigungselement wie der Bolzen geht.

Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 ein Formprozess für die elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung beschrieben. Der Formprozess für den Drosselkörper 5 umfasst einen ersten Klemmprozess und einen zweiten Klemmprozess. In dem ersten Klemmprozess werden Formen miteinander verklemmt, um einen ersten Hohlraum (ersten Ventilhohlraum, ersten Körperhohlraum) zu bilden, der ein größeres Innenvolumen hat als das Gesamtvolumen des geformten Drosselventils 1, beispielsweise zumindest mehr als der geformte Harzscheibenteil 14 und der geformte Drosselkörper 5. Im zweiten Klemmprozess werden die Formen so miteinander verklemmt, dass ein zweiter Hohlraum (zweiter Ventilhohlraum, zweiter Körperhohlraum) gebildet wird, der im Wesentlichen das gleiche Innenvolumen wie das Gesamtvolumen des geformten Drosselventils 1 hat, beispielsweise wie zumindest der geformte Harzscheibenteil 14 und der geformte Drosselkörper 5. Die Formen können im ersten Klemmprozess wie auch im zweiten Klemmprozess verwendet werden.

Die Formen umfassen eine (nicht gezeigte) feste Form und eine (nicht gezeigte) bewegliche Form, die zum Formen des Drosselkörpers 5 einen Vorsprung und eine Vertiefung haben, die dem Harzscheibenteil 14, dem Harzwellenteil 15, dem Bohrungsinnenrohr 31, dem Bohrungsaußenrohr 32, dem ringförmigen Verbindungsteil 33 und dergleichen entsprechen. Von der beweglichen Form wird ein im Großen und Ganzen flacher plattenförmiger Verdichtungskern (beweglicher Kern, Gleitkern, bewegliche Form) aufgenommen, der bezüglich der beweglichen Form verstellbar ist. Der (nicht gezeigte) Verdichtungskern hat eine Form, die dem radial äußeren Umfangsrand 14b, 14c des Harzscheibenteils 14 entspricht. Der Verdichtungskern wird bezüglich der festen Form durch eine (nicht gezeigte) Verdichtungskern-Antriebsvorrichtung verstellt, die sich aus einem Hydraulikzylinder, einem Druckluftzylinder oder dergleichen zusammensetzt.

Wenn sich der Verdichtungskern in seiner Ausgangsstellung befindet, die der Stellung vor der Verdichtung entspricht, wird durch die feste Form, die bewegliche Form und den Verdichtungskern der erste Hohlraum gebildet. Der erste Hohlraum hat ein größeres Innenvolumen als zumindest das Gesamtvolumen des Harzscheibenteils 14, des Harzwellenteils 15, des Bohrungsinnenrohrs 31, des Bohrungsaußenrohrs 32 und des ringförmigen Verbindungsteils 33. Wenn der Verdichtungskern so verstellt wird, dass er sich in einer vorderen Stellung befindet, die der Stellung nach der Verdichtung entspricht, wird durch die feste Form, die bewegliche Form und den Verdichtungskern der zweite Hohlraum gebildet. Der zweite Hohlraum hat im Wesentlichen das gleiche Innenvolumen wie das Gesamtvolumen des Harzscheibenteils 14, des Harzwellenteils 15, des Bohrungsinnenrohrs 31, des Bohrungsaußenrohrs 32 und des ringförmigen Verbindungsteils 33. Durch eine vorbestimmte Verdichtungskraft wird der Außenumfangsrand 14b des Füllstoffs in dem zum Formen des Harzscheibenteils 14 des Drosselventil 1 dienenden Hohlraumabschnitt verdichtet. Das heißt, dass die radiale Endebene des Außenumfangsrands 14b des Harzscheibenteils 14 durch eine vorbestimmte Verdichtungskraft verdichtet wird.

In dem ersten Ausführungsbeispiel sind der erste Hohlraum und der zweite Hohlraum so beschaffen, dass sie mit Hilfe der gleichen Formen gleichzeitig das Drosselventil 1 und den Drosselkörper 5 formen, so dass das Drosselventil 1 in dem Formprozess innerhalb des Drosselkörpers 5 eingefügt wird. Und zwar wird das Drosselventil 1 an einer Position eingerichtet, in der das Drosselventil 1 von seiner voll geschlossenen Stellung aus um einen vorbestimmten Drehwinkel gedreht ist. Der vorbestimmte Drehwinkel ist größer als der der voll geschlossenen Stellung entsprechende Winkel des Drosselventils 1. Das heißt, dass das Drosselventil 1 in seinem Formprozess um einen Drehwinkel (Ventilformwinkel &thgr;) gedreht ist, der das Drosselventil 1 an einer Position einrichtet, die seine voll geschlossenen Stellung ausschließt.

Wie in den 4A und 4B gezeigt ist, wird das Drosselventil 1 in den gleichen Formen wie der Drosselkörper 5 aus einem Harzmaterial geformt. Unter diesen Umständen wird der Drehwinkel (Ventilformwinkel &thgr;) des Drosselventils 1 bezüglich dem der voll geschlossenen Stellung des Drosselventils 1 entsprechenden Drehwinkel (0°) zwischen einem Drehwinkel &agr; (≥ 45°) und einem Drehwinkel &bgr; (≤ 135°) eingestellt. Die Beziehung zwischen &agr;, &bgr; und &thgr; ist in der folgenden Gleichung (1) angegeben. &agr; < &thgr; < &bgr;(1)

Der Außenumfangsrand 14b, 14c des Drosselventils 1 und der Bohrungsinnenrand 8 des Bohrungsinnenrohrs 31 können also mit Hilfe der festen Form und der beweglichen Form im Großen und Ganzen vollständig geteilt werden. Dabei sind ein Außenumfangsrand des Drosselventils 1 rund um sein Drehzentrum (Drehachse) und ein Abschnitt des Bohrungsinnenrands 8 des Bohrungsinnenrohrs 31, der sich in der Nähe des ersten Lagers 41 befindet, über die Drosselwelle (Metallwelle) 2 verbunden. Abgesehen davon ist ein weiterer Spalt zwischen dem anderen Außenumfangsrand des Drosselventils 1 rund um sein Drehzentrum und einen anderen Abschnitt des Bohrungsinnenrands 8, der sich in der Nähe des zweiten Lagers befindet, ebenfalls über die Drosselwelle (Metallwelle) 2 verbunden.

In den ersten Hohlraum in den Formen, der durch die feste Form, die bewegliche Form und den Verdichtungskern gebildet wird, wird im geschmolzenen Zustand ein erhitzter Thermoplast (Füllstoff) bzw. ein wärmebeständiger Kunststoff wie PPS oder PPT eingespritzt. Der Füllstoff wird durch mindestens einen in den Formen ausgebildeten Einlass in den ersten Hohlraum eingespritzt, so dass der in den Formen gebildete Hohlraum in einem Einspritzfüllprozess mit dem Füllstoff (geschmolzenen Harzmaterial) gefüllt wird. Dabei ist die Drosselwelle (Metallwelle) 2 im ersten Hohlraum in der vorbestimmten Position eingerichtet.

Anschließend wird der auf den Füllstoff in den Formen aufgebrachte Druck allmählich erhöht und der erhöhte Druck bei einem Druck gehalten, der größer als der im Einspritzfüllprozess auf den eingespritzten Füllstoff aufgebrachte Maximaldruck ist. Auf den in den Formen eingefüllten Füllstoff (geschmolzenes Harzmaterial) wird also ein vorbestimmter Druck aufgebracht, der größer als der Einspritzdruck ist. Anschließend wird in die Formen Kühlwasser eingeleitet. Unter diesen Umständen zieht sich der Füllstoff aufgrund des Kühlprozesses in den Formen zusammen (schrumpft). In einem Druckhalteprozess wird daher durch mindestens einen der in den Formen ausgebildeten Einlässe zusätzlicher Füllstoff in den ersten Hohlraum eingespritzt, um zusätzlichen Füllstoff in einer Menge nachzufüllen, die dem verringerten Volumen des geformten Füllstoffs aufgrund der im Kühlprozess verursachten Kontraktion entspricht. Der Einlass kann in den Formen in mindestens einem der Hohlräume ausgebildet sein, die den Harzscheibenteil 14, den Harzwellenteil 15, das Bohrungsinnenrohr 31, die Seite des Bohrungsaußenrohrs 32 und/oder die Seite des Motorgehäuseteils 7 formen.

Der Füllstoff (geschmolzenes Harzmaterial) wird in den ersten Hohlraum in einer Menge eingefüllt, die größer oder gleich einem vorbestimmten Volumen von z.B. 80% des Volumens des ersten Hohlraums ist. Anschließend wird in einem Verdichtungsprozess im Einspritzfüllprozess und/oder Druckhalteprozess mindestens ein Einlass geschlossen (Trennung) und der Verdichtungskern in der Richtung, in der sich der Verdichtungskern der festen Form nähert, in die vordere Stellung (nach der Verdichtung) vorgeschoben, um durch die feste Form, die bewegliche Form und den Verdichtungskern den zweiten Hohlraum zu bilden. Dadurch wird der Außenumfangsrand bzw. der Verdichtungsteil 14b des Füllstoffs in dem zum Formen des Harzscheibenteils 14 des Drosselventils 1 bildenden Hohlraumabschnitt (Ventilhohlraum) durch eine vorbestimmte Verdichtungskraft verdichtet. Im Verdichtungsprozess wird also der Außenumfangsrand 14b des radial äußeren Endrands des Harzscheibenteils 14 verdichtet.

Gleichzeitig mit der Verdichtung des Außenumfangsrands 14b des Hartscheibenteils 14 kann durch einen (nicht gezeigten) anderen Verdichtungskern ein weiterer radial äußerer Umfangsrand (weiterer Verdichtungsteil) 14c des Hartscheibenteils 14 verdichtet werden, der sich bezüglich des Hartscheibenteils 14 auf der gegenüberliegenden Endseite des Außenumfangsrands (Verdichtungsteils) 14b befindet.

Dabei werden die Formen so miteinander verklemmt, dass die Radialabmessung des Harzscheibenteils 14 des Drosselventils 1 im zweiten Klemmprozess gleich der des geformten Harzscheibenteils 14 wird. Anschließend wird der im zweiten Hohlraum der Form eingefüllte Füllstoff entnommen und zum Erstarren abgekühlt. Wahlweise kann der im zweiten Hohlraum der Form eingefüllte Füllstoff auch zum Erstarren mit Hilfe von Kühlwasser oder dergleichen gekühlt werden, während der Füllstoff in dem zweiten Hohlraum verbleibt. Auf diese Weise kann gleichzeitig der Drosselkörper 5 mit dem den Doppelrohraufbau aufweisenden Bohrungswandteil 6 geformt werden, der drehbar das Drosselventil 1 und die Drosselwelle 2 aufnimmt, wobei die Drosselwelle 2 durch den Harzwellenteil 15 des Drosselventils 1 umschlossen wird.

Als nächstes wird die Funktionsweise der elektrisch gesteuerten Drosselvorrichtung beschrieben. Wenn der Fahrer auf das Gaspedal des Fahrzeugs tritt, ändert sich das Gaspedalstellungssignal, dass von dem Gaspedalstellungssensor zur ECU übertragen wird. Die ECU steuert den dem Antriebsmotor 3 zugeführten Strom, damit sich die Motorwelle des Antriebsmotors 3 dreht und das Drosselventil 1 so betätigt wird, dass es eine vorbestimmte Stellung einnimmt. Das Drehmoment des Antriebsmotors 3 wird über das Ritzel 22 und das mittlere Untersetzungszahnrad 23 zum Ventilzahnrad 13 übertragen. Das Ventilzahnrad 13 dreht sich also entgegen der von der Spiralfeder 4 erzeugten Drängkraft um einen Drehwinkel, der dem Tritt auf das Gaspedal entspricht.

Das Ventilzahnrad 13 dreht sich also, wobei sich die Drehwelle 2 um den gleichen Winkel wie das Ventilzahnrad 13 dreht, damit sich das Drosselventil 1 von seiner voll geschlossenen Stellung in Öffnungsrichtung zur voll geöffneten Stellung dreht. Dadurch wird die in dem Bohrungsinnenrohr 31 des Bohrungswandteils 6 des Drosselkörpers 5 ausgebildete Ansaugleitung um ein vorbestimmtes Maß geöffnet, sodass sich die Umdrehungsgeschwindigkeit des Motors 80 ändert, um die Umdrehungsgeschwindigkeit anzunehmen, die dem Tritt des Fahrers auf das Gaspedal entspricht.

Wenn der Fahrer das Gaspedal frei gibt, kehren dagegen das Drosselventil 1, die Drosselwelle 2, das Ventilzahnrad 13 und dergleichen durch die Drängkraft der Spiralfeder 4 zur Ausgangsstellung des Drosselventils 1 zurück. Die Ausgangsstellung des Drosselventils 1 entspricht der Leerlaufstellung oder der vollständig geschlossenen Stellung. Wenn der Fahrer das Gaspedal frei gibt, beträgt der Wert des von dem Gaspedalstellungssensor übertragenen Gaspedalsstellungssignals im Wesentlichen 0%. Daher kann die ECU unter diesen Umständen dem Antriebsmotor 3 Strom zuführen, um die Motorwelle des Antriebsmotors 3 in umgekehrter Richtung zu bewegen, damit das Drosselventil 1 auf seine voll geschlossenen Stellung gesteuert wird. In diesem Fall kann das Drosselventil 1 durch den Antriebsmotor 3 in Schließrichtung gedreht werden.

Das Drosselventil 1 dreht sich durch die Drängkraft der Spiralfeder 4 in Schließrichtung, bis der Voll-Geschlossen-Anschlagabschnitt 28 auf dem Ventilzahnrad 13 den an der Innenwand des Getriebekastenteils 11 des Drosselkörpers 5 angeformten Voll-Geschlossen-Anschlag 17 berührt. Die Schließrichtung entspricht dabei der Richtung, in der das Drosselventil 1 die Luftansaugleitung durch Drehung von der voll geöffneten Stellung zur voll geschlossen Stellung schließt. Die Drehung des Drosselventils 1 wird in der voll geschlossenen Stellung des Drosselventils 1 durch den Voll-Geschlossen-Anschlag 17 begrenzt. Das Drosselventil 1 bleibt daher in der in dem Bohrungsinnenrohr 31 des Bohrungswandteils 6 des Drosselkörpers 5 gebildeten Luftansaugleitung in der vorbestimmten voll geschlossenen Stellung bzw. Leerlaufstellung. Die mit dem Motor 80 verbundene Luftansaugleitung wird also im Wesentlichen geschlossen, sodass die Umdrehungsgeschwindigkeit des Motors 80 auf eine vorbestimmte Leerlaufgeschwindigkeit eingestellt wird.

In diesem Ausführungsbeispiel wird das Drosselventil 1 in der elektrisch gesteuerten Drosselvorrichtung derart aus einem Harzmaterial geformt, dass es drehbar im Bohrungswandteil 6 des Drosselkörpers 5 eingebaut wird, während das Drosselventil 1 in der vorbestimmten Drosselposition eingerichtet ist. Und zwar ist das Drosselventil 1 gegenüber seiner voll geschlossenen Stellung um einen vorbestimmten Drehwinkel (Ventilformwinkel &thgr;) gedreht. Der Ventilformwinkel &thgr; wird bezogen auf den der voll geschlossenen Stellung des Drosselventils 1 entsprechenden Drehwinkel (0°) zwischen einem Drehwinkel &agr; (≥ 45°) und einem Drehwinkel &bgr; (≤ 135°) eingestellt. Das Drosselventil kann daher gleichzeitig mit dem Bohrungswandteil 6 des Drosselkörpers 5 in den gleichen Formen wie der Bohrungswandteil 6 gebildet werden.

Wenn das Drosselventil 1 und der Drosselkörper 5 im Einspritzfüllprozess und/oder Druckhalteprozess geformt werden, wird zumindest der Außenumfangsrand 14b des Füllstoffs im ersten Hohlraum durch einen vorbestimmten Druck verdichtet. Die Außenumfangsränder 14b, 14c des Füllstoffs, der zu dem Drosselventil 1 geformt wird, befinden sich bezüglich der Drehachse des Harzscheibenteils 14 des Drosselventils 1 an den im Wesentlichen senkrecht verlaufenden Endseiten.

Durch den zusätzlichen Verdichtungsprozess kann daher im Formprozess die Streuung der Kontraktion (Schrumpfung) des Harzscheibenteils 14 des Drosselventils 1 in der zur Drehachse des Harzscheibenteils 14 senkrechten Richtung verringert werden. In einem Formprozess ohne den Verdichtungsprozess würde sich dagegen das Kontraktionsverhalten in dem Harzscheibenteil 14 aufgrund der durch die Strömung des Harzmaterials verursachten Orientierung der Polymermoleküle im Einspritzfüllprozess und/oder Druckhalteprozess stark ändern. In dem Verdichtungsformprozess ist jedoch die Orientierung der Polymermoleküle beim Verdichten zufällig, weswegen die durch die Orientierung der Polymermoleküle verursachte Kontraktionsdifferenz des Harzscheibenteils 14 verringert werden kann. Außerdem wird der Harzscheibenteil 14 im Verdichtungsprozess auch dann verdichtet, wenn das Volumen des Harzscheibenteils 14 während des Formprozesses durch die Kontraktion abnimmt, sodass die Kontraktionsstreuung und die Kontraktionsdifferenz des geformten Harzscheibenteils 14 verringert werden können. Das Formprodukt wie der geformte Harzscheibenteil 14, das sich im Formprozess zusammenzieht, kann also durch den Verdichtungskern verdichtet werden und durch den Verdichtungskern und die Formen in seine vorbestimmte Form gebracht werden. Die Verformung des Formprodukts wie des Drosselventils 1 infolge der im Formprozess auftretenden Kontraktion kann somit im Verdichtungsprozess durch die zusätzliche Formgebung mit Hilfe des Verdichtungskerns kompensiert und verringert werden.

Dadurch lässt sich die Abmessungsgenauigkeit des Formprodukts wie des Drosselventils 1 steigern. Außerdem kann der Spalt, der zwischen dem zylinderförmigen Innenrand 8 des Bohrungsinnenrohrs 31, des Bohrungswandteils 6 und dem Außenumfangsrand des Harzscheibenteils 14 des Drosselventils 1 gebildet wird, vergleichmäßigt werden, sodass die Streuung der Luftdichtheit des Drosselventils 1 verringert werden kann, wenn sich das Drosselventil 1 im Leerlaufbetrieb des Fahrzeugs in seiner voll geschlossenen Stellung befindet. Wenn das Drosselventil 1 und der Drosselkörper 5 gleichzeitig in den gleichen Formen geformt werden, wird das Drosselventil 1 derart aus einem Harzmaterial geformt, dass das Drosselventil 1 drehbar in dem Bohrungswandteil 6 des Drosselkörpers 5 eingebaut wird, während das Drosselventil 1 in der vorbestimmten Drosselposition eingerichtet ist. Der Spalt, der zwischen dem Zylinderinnenrand 8 des Bohrungsinnenrohrs 31 des Drosselkörpers 5 und dem Außenumfangsrand des Drosselventils 1 gebildet wird, kann mit Hilfe der Form auf einer vorbestimmten Abmessung gehalten werden. Daher lassen sich die Kosten für die Fertigung der Formen stark verringern und lässt sich der Formprozess stark vereinfachen, sodass sich mit diesem Formverfahren eine preisgünstigere elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung herstellen lässt.

Bei der gleichzeitigen Formung des Harzwellenteils 15 und des Bohrungsinnenrohrs 31 wird die Drosselwelle (Metallwelle) 2 von dem Harzwellenteil 15 des Drosselventils 1 umschlossen. Daher sind das Drosselventil 1 und das Bohrungsinnenrohr 31 an beiden Enden der Drosselwelle 2 bzw. am ersten Lagergleitteil und zweiten Lagergleitteil vollständig geteilt, wobei der Harzwellenteil 15 und das Bohrungsinnenrohr 31 über die Drosselwelle (Metallwelle) 2 miteinander verbunden sind. Und zwar besteht die Drosselwelle 2 aus einem Material, das nicht an dem Material anhaftet, aus dem der Drosselkörper 5 und der Harzwellenteil 15 gebildet sind. Das Material der Drosselwelle 2 und das Material des Drosselkörpers 5 und des Harzwellenteils 15 gehen also keine Nahtstellenverbindung miteinander ein. Der Drosselkörper 5 und der Harzwellenteil 15 können daher durch die Formen geteilt und durch die Drosselwelle (Formelement) 2 voneinander getrennt werden.

Das Drosselventil 1 und der Drosselkörper 5 können daher in den gleichen Formen gleichzeitig geformt werden. Darüber hinaus kann der Spalt, der zwischen dem Zylinderinnenrand 8 des Bohrungsinnenrohrs 31 des Drosselkörpers 5 und dem Außenumfangsrand 14b, 14c des Drosselventil 1 gebildet wird, mit Hilfe der Form auf einer vorbestimmten Abmessung gehalten werden.

Über den Drehbereich (Drehwinkelbereich) des Drosselventils 1 von seiner voll geschlossenen Stellung bis zu seiner voll geöffneten Stellung kann somit ein störender Eingriff zwischen dem Außenumfangsrand 14b, 14c des Drosselventils 1 und dem Bohrungsinnenrand 8 des Bohrungsinnenrohrs 31 des Bohrungswandteils 6 verhindert werden. In der das Drosselventil 1 enthaltenden Drosselvorrichtung kann also das Auftreten einer Fehlfunktion verhindert werden. Abgesehen davon kann die Luftdichtheit aufrechterhalten werden, wenn sich das Drosselventil 1 in der voll geschlossenen Stellung befindet, und im Leerlaufbetrieb des Fahrzeugs eine Leckage von Ansaugluft verringert werden. Die im Motor 80 verbrauchte Kraftstoffmenge, etwa an Benzin, wird entsprechend dem Durchsatz an Ansaugluft gesteuert. Eine Verringerung der Leckage an Ansaugluft im Leerlaufbetrieb trägt dementsprechend zu einer Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs des Fahrzeugs bei.

Das geformte Drosselventil 1 und der geformte Drosselkörper 5 sind so angeordnet, dass sie über vorbestimmte axiale Spalte voneinander beabstandet sind. Genauer gesagt wird ein Spalt von dem Bohrungsinnenrand 8 des Bohrungsinnenrohrs 31, dem Harzscheibenteil 14 des Drosselventils 1 und dem Harzwellenteil 15 des Drosselventil 1 gebildet. Im Einzelnen wird in Axialrichtung der Drosselwelle 2 ein vorbestimmter Spalt zwischen einem rund um das erste Ventillager 41 (d.h. das erste Wellenloch 43) herum liegenden Abschnitt des Bohrungsinnenrands 8 und dem gegenüberliegenden Harzscheibenteil 14 gebildet. Abgesehen davon wird in Axialrichtung der Drosselwelle 2 ein vorbestimmter Spalt zwischen einem rund um das erste Ventillager 41 herum liegenden Abschnitt des Bohrungsinnenrands 8 und dem gegenüberliegenden, in 1 auf der linken Seite befindlichen Harzwellenteil 15 gebildet.

Die von dem Harzwellenteil 15 umschlossene Drosselwelle (Metallwelle) 2 wird durch das erste Ventillager 41 bzw. zweite Ventillager drehbar am ersten Lagergleitteil und zweiten Lagergleitteil abgestützt. Das Drosselventil 1 und die Drosselwelle 2 drehen sich zusammen als eine Einheit. Über den Drehbereich (Drehwinkelbereich) des Drosselventils 1 von seiner voll geschlossenen Stellung bis zu seiner voll geöffneten Stellung kann ein störender Eingriff zwischen dem Außenumfangsrand des Drosselventils 1 und dem Bohrungsinnenrand 8 des Bohrungsinnenrohrs 31 des Bohrungswandteils 6 verhindert werden. Das Drosselventil 1 und die Drosselwelle 2 können sich somit im Bohrungsinnenrand 8 des Bohrungsinnenrohrs 31 des Bohrungswandteils 6 drehen.

(Zweites Ausführungsbeispiel)

Wie in 5 gezeigt ist, hat die elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung im zweiten Ausführungsbeispiel eine Spiralfeder 4, die sich aus einem ersten Federteil (Rückholfeder) 51 und einem zweiten Federteil (Standardfeder) 52 zusammensetzt. Die Rückholfeder 51, dient als eine Zurückstellfeder und die Standardfeder 52 als eine Öffnungsfeder. Die Zurückholfeder 51 und die Standardfeder 52 sind zu einer einzelnen Spiralfeder (Ventildrängeinrichtung) 4 zusammengefasst, die ein Drosselventil 1 in Schließrichtung und in Öffnungsrichtung drängt. Die Spiralfeder 4 ist zwischen der Außenwand 6a des Bohrungswandteils 6 bzw. einer Bodenwand des Getriebekastenteils 11 und einer auf der Seite des Bohrungswandteils 6 befindlichen Ebene des Ventilzahnrads 13 angeordnet. Ein Verbindungselement zwischen der Rückholfeder 51 und der Standardfeder 52 ist im Großen und Ganzen U-förmig gebogen, um als ein U-förmiges Hakenteil 54 zu dienen, das von einem mittleren Anschlagelement 53 gestützt wird. Beide Seiten der Spiralfeder 4 sind in verschiedenen Richtungen gewickelt. Die Rückholfeder 5 ist also in der einen Richtung und die Standardfeder 52 bezüglich der Wickelrichtung der Rückholfeder 51 in der entgegengesetzten Richtung gewickelt.

Im Getriebekastenteil 11 des Drosselkörpers 5 befindet sich ein (nicht gezeigter) nockenförmiger Mittelstellungsanschlag, der innen im Getriebekastenteil 11 vorragt. In den Mittelstellungsanschlag ist das mittlere Anschlagelement 53 (Einstellschraube) eingeschraubt, um das Drosselventil 1 mit Hilfe der Drängkraft der Rückholfeder 51 und der Drängkraft der Standardfeder 52 mechanisch in einer vorbestimmten Mittelstellung zu halten, wenn die Stromzufuhr zum Antriebsmotor 3 endet. Die Drängkraft der Rückholfeder 51 und die Drängkraft der Standardfeder 52 wirken in verschiedenen Richtungen. Die vorbestimmte Mittelstellung des Drosselventils 1 entspricht einer Stellung zwischen der voll geschlossenen Stellung und der voll geöffneten Stellung. Mit der Außenwand 6a des Bohrungswandteils 6 bzw. mit einer Bodenwand des Getriebekastenteils 11 des Drosselkörpers 5 ist in einem Stück eine zylinderförmige Federinnenrandführung 55 ausgebildet, die in 6 nach rechts vorragt. Der Außenrand der Federinnenrandführung 55 stützt den Durchmesserinnenrand der Spiralfeder 4. Mit der auf der Seite des Bohrungswandteils 6 liegenden Ebene des Ventilzahnrads 13 ist in einem Stück eine weitere zylinderförmige Federinnenrandführung 56 ausgebildet, die in 6 nach links vorragt. Der Außenrand der Federinnenrandführung 56 stützt den Durchmesserinnenrand der Spiralfeder 4.

Mit dem Ventilzahnrad 13 ist in diesem Ausführungsbeispiel aus einem Harzmaterial in einem Stück ein Öffnungselement 57 geformt. Das Öffnungselement 57 befindet sich bezüglich des Ventilzahnrads 13 auf der Seite des Bohrungswandteils 6 und wird durch die Standardfeder 52 von der voll geschlossenen Stellung in Öffnungsrichtung zur Mittelstellung gedrängt. Mit dem Öffnungselement 57 sind in einem Stück ein zahnradseitiger Haken (zweiter Einhakteil) 61, ein Einhakteil 62 und gleitbegrenzende Führungen 63 ausgebildet.

Der zahnradseitige Haken 61 ist an dem in 6 auf der rechten Seite liegenden Ende der Standardfeder 52 der Spiralfeder 4 eingehakt. Der Einhakteil 62 ist lösbar in dem U-förmigen Hakenteil 54 eingehakt, das die Rückholfeder 51 und die Standardfeder 52 verbindet. Die Gleitbegrenzungsführungen 53 sind nahe dem Einhakteil 62 angeordnet, um die Bewegung des U-förmigen Hakenteils 54 in Axialrichtung der Spiralfeder 4 zu begrenzen.

An der Endseite der Rückholfeder 51 der Spiralfeder 4, die sich auf der linken Seite in 6 auf der Seite des Bohrungswandteils 6 befindet, ist ein federkörperseitiger Haken (erster hakenförmiger Teil) 65 vorgesehen. Der federkörperseitige Haken 65 ist in einen körperseitigen Haken 64 (erster Einhakteil) eingehakt, der in einem Stück mit der Außenwand 6a des Bohrungswandteils 6 bzw. der Bodenwand des Getriebekastenteils 11 des Drosselkörpers 5 ausgebildet ist. Auf der Seite der Standardfeder 52 der Spiralfeder 4, die sich auf der Seite des Ventilzahnrads 13 bzw. in 6 auf der rechten Seite befindet, ist ein federzahnradseitiger Haken (zweiter hakenförmiges Teil) 66 vorgesehen. Der federzahnradseitige Haken 66 ist in den zahnradseitigen Haken (zweites Einhakteil) 61 des Öffnungselements 57 eingehakt.

Als nächstes wird die Funktionsweise der elektrisch gesteuerten Drosselvorrichtung beschrieben, wenn die Stromzufuhr zum Antriebsmotor 3 endet. Während sich das Öffnungselement 57 zwischen dem verbindenden Endteil der Standardfeder 52 bzw. dem U-förmigen Hakenteil 54 und dem federzahnradseitigen Haken 66 befindet, berührt der Einhakteil 62 des Öffnungselements 57 den U-förmigen Hakenteil 54 der Spiralfeder 4. In diesem Zustand werden der Einhakteil 62 und der U-förmige Hakenteil 54 durch die Drängkraft der Rückholfeder 51 und die Drängkraft der als Öffnungsfeder verwendeten Standardfeder 52 aufeinander gedrängt. Dabei stellt die Rückholfeder 51 über das Öffnungselement 57 das Drosselventil 1 von seiner voll geöffneten Stellung zu seiner voll geschlossenen Stellung zurück, während die Standardfeder 52 über das Öffnungselement 57 das Drosselventil 1 von seiner voll geschlossenen Stellung zu seiner Mittelstellung zurückstellt. Dadurch kann das Drosselventil 1 in der Mittelstellung gehalten werden, so dass ein Ausweich- bzw. Ausfallbetrieb durchgeführt werden kann, wenn die Stromzufuhr zu dem Antriebsmotor 3 endet.

(Drittes Ausführungsbeispiel)

Wie in 6 gezeigt ist, sind im dritten Ausführungsbeispiel die beiden Axialenden des Harzwellenteils 15 des Drosselventils 1 von ihren kreisförmigen Randenden aus axial um eine vorbestimmte Länge zurückgesetzt, um eine erste ringförmige Endfläche 15a und eine zweite ringförmige Endfläche zu bilden. Beim ersten Ausführungsbeispiel erfordern die Formen über einen großen Bereich einen dünnen Abschnitt, um zwischen dem Außenumfangsrand des Drosselventils 1 und dem Bohrungsinnenrand 8 des Bohrungsinnenrohrs 31 einen dünnen Spalt zu bilden. Verglichen mit dem ersten Ausführungsbeispiel erfordern dagegen die Formen beim dritten Ausführungsbeispiel den dünnen Abschnitt in einem wesentlich kleineren Bereich, da rund um die erste ringförmige Endfläche 15a und die zweite ringförmige Endfläche zwischen dem Drosselventil 1 und dem Bohrungsinnenrohr 31 breitere Spalte ausgebildet sind. Dementsprechend lässt sich die Haltbarkeit der Formen steigern. An den beiden Endseiten im Außenumfangsrand des Harzscheibenteils 14 des Drosselventils 1 sind ein erster flacher Abschnitt (im Großen und Ganzen gerader Abschnitt, Einschnitt, Nut) 14a und ein zweiter flacher Abschnitt ausgebildet, die parallel zur Zentralachse des Bohrungsinnenrohrs 31 des Drosselkörpers 5 verlaufen, wenn sich das Drosselventil 1 in seiner voll geöffneten Stellung befindet.

Bei dem obigen Verbindungsaufbau zwischen dem Drosselventil 1 und dem Bohrungsinnenrohr 31 kann ein Abschnitt der Formen durch den breiten Spalt zwischen dem Außenumfangsrand des Drosselventils 1 und dem Bohrungsinnenrand 8 des Bohrungsinnenrohrs 31 hindurchgehen. Die Abschnitte der Formen, die durch die breiten Spalte gehen, die rund um die erste ringförmige Endfläche 15a, die zweite ringförmige Endfläche, den ersten flachen Abschnitt 14a und den zweiten flachen Abschnitt ausgebildet sind, müssen nicht dünn sein. Dementsprechend lässt sich die Haltbarkeit der Formen steigern. Darüber hinaus berühren sich bei diesem Aufbau der Außenumfangsrand des Drosselventils 1 und der Bohrungsinnenrand 8 des Bohrungsinnenrohrs 31 nicht direkt miteinander, wenn das Drosselventil 1 und der Bohrungswandteil 6 des Drosselkörpers 5 gleichzeitig aus einen Harzmaterial geformt werden. Daher kann im Formprozess zwischen dem Drosselventil 1 und dem Bohrungsinnenrand 8 ein vorbestimmter Spalt gebildet werden.

(Viertes Ausführungsbeispiel)

Wie in den 7 bis 10 gezeigt ist, ist im vierten Ausführungsbeispiel die Axialdicke (Axialplattendicke) des ringförmigen Verbindungsteils 33 in Axialrichtung so eingestellt, dass sie kleiner als die minimale Radialdicke eines Abschnitts des Bohrungsinnenrohrs 31 rund um den ringförmigen Verbindungsteil 33 und die minimale Radialdicke eines Abschnitts des Bohrungsaußenrohrs 32 rund um den ringförmigen Verbindungsteil 33 ist. Abgesehen davon ist die Axialplattendicke des ringförmigen Verbindungsteils 33 so eingestellt, dass sie geringer als die Radialdicke bzw. radiale Wanddicke des ringförmigen Verbindungsteils 33 ist. Darüber hinaus ist die Radialdicke des Bohrungsaußenrohrs 32 so eingestellt, dass sie größer als die Radialdicke des Bohrungsinnenrohrs 31 ist.

Der Bohrungswandteil 6 hat einen Doppelrohraufbau, der das im Großen und Ganzen zylinderförmige Bohrungsinnenrohr 31, das im Großen und Ganzen zylinderförmige Bohrungsaußenrohr 32 und den im Großen und Ganzen ringförmigen Verbindungsteil (ringförmige Trennwand) 33 umfasst, die in einem Stück aus einem Harzmaterial geformt sind. Bei diesem Aufbau ist die Radialdicke des ringförmigen Verbindungsteils 33 des Bohrungswandteils hoch und die Axialplattendicke des ringförmigen Verbindungsteils 33 gering. Daher nimmt die Steifigkeit und Festigkeit des ringförmigen Verbindungsteils 33 stark ab, so dass sich das ringförmige Verbindungsteil 33 flexibel verformen kann und eine beim Formprozess auftretende Kontraktion des Bohrungsaußenrohrs 32 keinen großen Einfluss auf das Bohrungsinnenrohr 31 hat. Daher kann der Innenrand 8 des Bohrungsinnenrohrs 31 daran gehindert werden, sich aufgrund einer im Formprozess auftretenden Kontraktion des Bohrungsaußenrohrs 32 zu verformen.

In diesem Ausführungsbeispiel ist das erste Ventillager 41 über das Bohrungsinnenrohr 31 und den ringförmigen Verbindungsteil 33 mit dem Innenrand 32a des Bohrungsaußenrohrs 32 verbunden. Das erste Ventillager 41 ist aus einem Harzmaterial in einem Stück mit dem Außenrand 31a des Bohrungsinnenrohrs 31 geformt. Das erste Ventillager 41 ragt von Außenrand 31a des Bohrungsinnenrohrs 31 im Wesentlichen parallel zum Drehzentrum des Drosselventils 1 bzw. in Axialrichtung der Drosselwelle 2 vor. Rund um das erste Ventillager 41 ist im Umfangsaußenbereich der Außenwand 6a des Bohrungsaußenrohrs 32 eine im Großen und Ganzen ringförmige Vertiefung 47 ausgebildet. Das zweite Ventillager kann über das Bohrungsinnenrohr 31 und den ringförmigen Verbindungsteil 33 mit dem Innenrand 32a des Bohrungsaußenrohrs 32 verbunden sein. Rund um das zweite Ventillager kann eine weitere im Großen und Ganzen ringförmige Vertiefung ausgebildet sein.

In diesem Ausführungsbeispiel umfassen die Formen ähnlich wie beim ersten Ausführungsbeispiel eine feste Form 71 und eine bewegliche Form 72, die zum Formen des Drosselkörpers 5 einen Vorsprung und eine Vertiefung haben, die dem Harzscheibenteil 14, dem Harzwellenteil 15, dem Bohrungsinnenrohr 31, dem Bohrungsaußenrohr 32, dem ringförmigen Verbindungsteil 33 und dergleichen entsprechen. In der beweglichen Form 72 ist ein im Großen und Ganzen flacher Verdichtungskern (beweglicher Kern, Gleitkern, bewegliche Form) 73 aufgenommen, der sich bezüglich der beweglichen Form 72 verstellen lässt. Die Form des Verdichtungskerns (Ventilverdichtungskern) 73 entspricht dem Außenumfangsrand 14b des Harzscheibenteils 14. Der Verdichtungskern 73 wird bezüglich der festen Form 71 durch eine (nicht gezeigte) Verdichtungskern-Antriebsvorrichtung verstellt, die sich aus einem Hydraulikzylinder, einem Druckluftzylinder oder dergleichen zusammensetzt.

Wie in 10A gezeigt ist, wird von der festen Form 71, der beweglichen Form 72 und dem Verdichtungskern 73 ein erster Hohlraum (Ventilhohlraum) 201A gebildet, wenn sich der Verdichtungskern 73 in einer Ausgangsstellung befindet, die der Stellung vor der Verdichtung entspricht. Der erste Hohlraum 201A hat ein größeres Innenvolumen als zumindest das Volumen des geformten Harzscheibenteils 14. Wenn der Verdichtungskern 73 in eine vordere Stellung verstellt wird, die der Stellung nach der in 10B gezeigten Verdichtung entspricht, wird von der festen Form 71, der beweglichen Form 72 und dem Verdichtungskern 73 der zweite Hohlraum (Ventilhohlraum) 201B gebildet. Der zweite Hohlraum 201B hat im Wesentlichen das gleiche Innenvolumen wie das Volumen des geformten Harzscheibenteils 14. Gleichzeitig wird ein zum Formen des Harzscheibenteils 14 dienender Füllstoff im Hohlraum 201A am Außenumfangsrand bzw. am Außenumfangsrand 14b des Harzscheibenteils 14 durch einen vorbestimmten Druck verdichtet.

In diesem Ausführungsbeispiel wird das Drosselventil 1 in den gleichen Formen wie der Drosselkörper 5 gleichzeitig in einem Stück geformt, so dass es sich in dem Bohrungswandteil 6 des Drosselkörpers 5 drehen kann. Und zwar wird das Drosselventil 1 in dem Drosselkörper 5 gebildet, wenn das Drosselventil 1 gegenüber seiner voll geschlossenen Stellung um einen vorbestimmten Winkel geneigt ist, der größer als der der voll geschlossenen Stellung des Drosselventils 1 entsprechende Winkel ist. Das Drosselventil wird also in dem Drosselkörper 5 ausgebildet, wenn sich das Drosselventil 1 in einer Position befindet, die die voll geschlossene Stellung ausschließt. Das Drosselventil ist beispielsweise um einen Winkel gedreht, der seiner voll geöffneten Stellung bzw. einem Ventilformwinkel &thgr; = 90° entspricht. In diesem Zustand ist der senkrecht zur Drehachse des Drosselventils 1 verlaufende Abschnitt des Außenumfangsrand des Drosselventils 1 im Wesentlichen parallel zur Zentralachse des Bohrungsinnenrohrs 31 des Bohrungswandteils 6 des Drosselkörpers 5.

In den ersten Hohlraum 201A wird ein Füllstoff (geschmolzenes Harzmaterial) in einer Menge eingefüllt, die größer oder gleich einem vorbestimmten Volumen von z.B. 80% des Volumens des ersten Hohlraums 201A ist.

Anschließend wird in einem Verdichtungsprozess, der Bestandteil des Einspritzfüllprozesses und/oder des Druckhalteprozesses ist, mindestens ein Einlass geschlossen (Trennung) und der Verdichtungskern 73 in einer Richtung, in der sich der Verdichtungskern 73 der festen Form 71 nähert, zur vorderen Stellung (nach der Verdichtung) vorgeschoben, um durch die feste Form 71, die bewegliche Form 72 und den Verdichtungskern 73 den zweiten Hohlraum 201B zu bilden. Dadurch wird der zum Formen des Harzscheibenteils 14 des Drosselventils 1 dienende Füllstoff in dem Hohlraum 201A an seinem Außenumfangsrand bzw. am Außenumfangsrand 14b des Harzscheibenteils 14 durch einen vorbestimmten Druck verdichtet. Das Drosselventils 1 ist in diesem Zustand um einen vorbestimmten Winkel gedreht, so dass der Abschnitt des Außenumfangsrands 14b des Drosselventils 1 leicht durch den Verdichtungskern 73 verdichtet werden kann.

Der ringförmige Verbindungsteil 33, der das Bohrungsinnenrohr 31 und das Bohrungsaußenrohr 32 verbindet, und jedes der mehreren plattenförmigen Verbindungselemente 9, die den Motorgehäuseteil 7 und das Bohrungsaußenrohr 32 verbinden, können als eine dünnwandige längliche Platte ausgebildet sein. Dadurch lässt sich der Formzyklus für den Drosselkörper 5, insbesondere für den ringförmige Verbindungsteil 33 und die plattenförmigen Verbindungselemente 9, verglichen mit einem Aufbau, in dem der ringförmige Verbindungsteil 33 und die plattenförmigen Verbindungselemente 9 als dicke Elemente ausgebildet sind, verkürzen.

Davon abgesehen kann rund um das erste Ventillager 41 die Vertiefung 47 ausgebildet werden, wobei das erste Ventillager 41 so ausgebildet werden kann, dass es den Innenrand 32a des Bohrungsaußenrohrs 32 über das Bohrungsinnenrohr 31 und den ringförmigen Verbindungsteil 33 verbindet. Auf diese Weise kann der Innenrand 8 der Bohrungsinnenwand 31 an einer Verformung gehindert werden, die durch eine Kontraktion des Motorgehäuseteils 7 und des Bohrungsaußenrohrs 32 verursacht wird, so dass die Luftdichtheit gehalten werden kann, wenn sich das Drosselventil 1 in der voll geschlossenen Stellung befindet. Außerdem kann das Auftreten einer Abkürzung zwischen dem Bohrungsinnenrohr 31, dem Bohrungsaußenrohr 32 und dem Motorgehäuseteil 7 verhindert werden. Darüber hinaus kann neben den beim ersten Ausführungsbeispiel erzielten Wirkungen durch die Verwendung des obigen Spritzpressformprozesses verhindert werden, dass an einem Stützabschnitt (z.B. den Verbindungselementen 9) eine Nahtstelle auftritt.

Abgesehen davon können der Harzscheibenteil 14 des Drosselventils 1, die beiden Axialenden des Harzwellenteils 15 des Drosselventils 1, die Abschnitte des Bohrungsinnenrands 8 rund um das erste Ventillager 41 und zweite Ventillager 42 bzw. um das erste Wellenloch 43 und zweite Wellenloch 44 in dem Drosselkörper 5 mit Hilfe dünner Formen geteilt werden.

Das Drosselventil 1 und der Drosselkörper 5 können also gleichzeitig unter Verwendung der gleichen Formen derart geformt werden, dass das Drosselventil 1 im Formprozess drehbar innerhalb des Bohrungsinnenrohrs 31 des Bohrungswandteils 6 des Drosselkörpers 5 eingebaut wird. Der Spalt, der zwischen dem zylinderförmigen Bohrungsinnenrand 8 des Bohrungsinnenrohrs 31 des Drosselkörpers 5 und dem Außenumfangsrand 14b, 14c des Drosselventils 1 gebildet wird, kann mit Hilfe der Form auf einer vorbestimmten Abmessung gehalten werden. Über den Drehbereich (Drehwinkelbereich) des Drosselventils 1 von seiner voll geschlossenen Stellung zu seiner voll geöffneten Stellung kann ein störender Eingriff zwischen dem Außenumfangsrand 14b, 14c des Drosselventils 1 und dem Bohrungsinnenrand 8 des Bohrungsinnenrohrs 31 des Bohrungswandteils 6 verhindert werden. Daher bleibt die Luftdichtheit gewahrt, wenn sich das Drosselventil 1 in der voll geschlossenen Stellung befindet.

(Fünftes Ausführungsbeispiel)

Wie in 11 gezeigt ist, wird im fünften Ausführungsbeispiel ähnlich wie beim vierten Ausführungsbeispiel im Verdichtungsprozess der Außenumfangsrand 14b auf der oberen Seite in 11 bzw. der durch den getüpfelten Bereich in 11 angegebene Verdichtungsteil des geschmolzenen Harzmaterials (Füllstoff) verdichtet, der in den zum Formen des Harzscheibenteils 14 dienenden Abschnitt des Hohlraums (Ventilhohlraums) eingefüllt ist. Gleichzeitig wird in dem Verdichtungsprozess mit Hilfe eines (nicht gezeigten) Verdichtungskerns auch ein Außenumfangsrand 14c bzw. der Verdichtungsteil des den Harzscheibenteil 14 bildenden geschmolzenen Harzmaterials auf der unteren Seite in 11 verdichtet. Der Außenumfangsrand 14c des Füllstoffs auf der unteren Seite in 11 befindet sich bezüglich des den Harzscheibenteil 14 bildenden geschmolzenen Harzmaterials im oberen getüpfelten Bereich (Außenumfangsrand 14b) in 11 auf der radial entgegengesetzten Seite.

Im fünften Ausführungsbeispiel ist die Drosselwelle bzw. Metallwelle 2 so von dem Harzwellenteil 15 des Drosselventils 1 umschlossen, dass sie in der durch die Y-Achse in 11 angegeben Drehzentrumsrichtung bzw. Axialrichtung des Drosselventils 1 angeordnet ist. Daher kann ähnlich wie bei den ersten bis vierten Ausführungsbeispielen die Streuung der beim Formprozess auftretenden Kontraktion verringert werden. Davon abgesehen kann auch die Kontraktion des Drosselventils 1, die in der durch die Z-Achse in 11 angegebenen Richtung senkrecht zur Axialrichtung der Drosselwelle 2 auftritt, verhindert werden, so dass auch die Abmessungsverteilung des Harzscheibenteils 14 des Drosselventils 1 begrenzt werden kann.

(Sechstes Ausführungsbeispiel)

Wie in 12 gezeigt ist, wird im sechsten Ausführungsbeispiel ähnlich wie im vierten Ausführungsbeispiel im Verdichtungsprozess der Außenumfangsrand bzw. der Verdichtungsteil 14b des geschmolzenen Harzmaterials (Füllstoff) in dem zum Formen des Harzscheibenteils 14 dienenden Abschnitts des Hohlraums (Ventilhohlraum) auf der oberen Seite in 12 verdichtet. Gleichzeitig wird, wie durch die getüpfelten Bereiche in 12 angegeben ist, mit Hilfe eines (nicht gezeigten) Verdichtungskerns mindestens eine der ringförmigen Endflächen des Füllstoffs in dem zum Formen des Bohrungsinnenrohrs 31, des Bohrungsaußenrohrs 32 und/oder des ringförmigen Verbindungsteils 33 des Bohrungswandteils 6 des Drosselkörpers 5 dienenden Hohlraum (Körperhohlraum) verdichtet. Und zwar befinden sich die ringförmigen Endflächen bzw. verdichteten Abschnitte des Bohrungsinnenrohrs 31, des Bohrungsaußenrohrs 32 und des ringförmigen Verbindungsteils 33 auf der oberen Seite in 12 bzw. auf der stromaufwärtigen Seite des Ansaugluftstroms.

Gleichzeitig mit dem Verdichten mindestens einer der ringförmigen Endflächen bzw. Verdichtungsabschnitte des Bohrungsinnenrohrs 31, des Bohrungsaußenrohrs 32 und des ringförmigen Verbindungsteils 33 auf der oberen Endseite in 12 kann mit Hilfe eines (nicht gezeigten) anderen Verdichtungskerns mindestens eine der ringförmigen Endflächen des Bohrungsinnenrohrs 31, des Bohrungsaußenrohrs 32 und des ringförmigen Verbindungsteils 33 auf der unteren Endseite in 12 verdichtet werden. Die ringförmigen Endflächen auf der Seite des unteren Endes in 12 befinden sich dabei auf der stromabwärtigen Seite des Ansaugluftstroms und bezüglich des das Bohrungsinnenrohr 31, das Bohrungsaußenrohr 32 und den ringförmigen Verbindungsteil 33 bildenden Füllstoffs auf der zu den ringförmigen Endflächen auf der stromaufwärtigen Seite des Ansaugluftstroms entgegengesetzten Seite. dadurch lassen sich die Abmessungsgenauigkeit des Bohrungsinnenrands 8 des Bohrungsinnenrohrs 32 des Bohrungswandteils 6 des Drosselkörpers 5 wie auch die Abmessungsgenauigkeit des Drosselventils 1 steigern. Auf diese Weise kann die Streuung beim Luftdichtheitsverhalten der Drosselvorrichtung verglichen mit dem ersten bis fünften Ausführungsbeispiel stark eingeschränkt werden, wenn sich das Drosselventil 1 in seiner voll geschlossen Stellung befindet.

(Siebtes Ausführungsbeispiel)

Wie in den 13, 14A und 14B gezeigt ist, sind im siebten Ausführungsbeispiel in der beweglichen Form 72 im Großen und Ganzen zylinderförmige Verdichtungskerne (beweglicher Kern, Gleitkern, bewegliche Form) 73, 74 aufgenommen, die sich bezüglich der beweglichen Form 72 verstellen lassen. Die Form des Verdichtungskerns 74 entspricht dem zylinderförmigen Raum der Luftansaugleitung, die in dem Bohrungswandteil 6 auf der stromaufwärtigen Seite des Ansaugluftstroms ausgebildet ist. Die Verdichtungskerne 73, 74 werden bezüglich der festen Form 71 durch eine (nicht gezeigte) Verdichtungskern-Antriebsvorrichtung verstellt, die sich aus einem Hydraulikzylinder, einem Druckluftzylinder oder dergleichen zusammensetzt.

Wenn sich der Verdichtungskern (Körperverdichtungskern) 74 in einer Ausgangsstellung befindet, die der in 14A gezeigten Stellung vor der Verdichtung entspricht, wird durch die feste Form 71, die bewegliche Form 72 und den Verdichtungskern 74 der erste Hohlraum (Körperhohlraum) 202A gebildet. Der erste Hohlraum 202A hat ein größeres Innenvolumen als zumindest das Gesamtvolumen des geformten Bohrungsinnenrohrs 31, des geformten Bohrungsaußenrohrs 32 und des geformten ringförmigen Verbindungsteils 33. Wenn der Verdichtungskern 74 in eine vordere Stellung verstellt wird, die der in 14B gezeigten Stellung nach der Verdichtung entspricht, wird durch die feste Form 71, die bewegliche Form 72 und den Verdichtungskern 74 der zweite Hohlraum (Körperhohlraum) 202B gebildet. Der zweite Hohlraum 202B hat im Wesentlichen das gleiche Innenvolumen wie das Gesamtvolumen des Bohrungsinnenrohrs 31, des Bohrungsaußenrohrs 32 und des ringförmigen Verbindungsteils 33. Wie durch den getüpfelten Bereich in 13 angegeben ist, werden die ringförmigen Endflächen des Füllstoffs in dem zum Formen des Bohrungsinnenrohrs 31, des Bohrungsaußenrohrs 32 und des ringförmigen Verbindungsteils 33 dienenden Abschnitt des Körperhohlraums 202B durch eine vorbestimmte Verdichtungskraft verdichtet.

Der Formprozess für den Drosselkörper 5 umfasst bei diesem Ausführungsbeispiel einen ersten Klemmprozess und einen zweiten Klemmprozess. Wie in 14A gezeigt ist, sind die Verdichtungskerne 73, 74 in dem ersten Klemmprozess, der Bestandteil des Einspritzfüllprozesses und/oder des Druckhalteprozesses ist, in der Ausgangsstellung vor der Verdichtung fixiert und sind die Formen miteinander verklemmt. In diesem Zustand wird die Axialplattendicke des ringförmigen Verbindungsteils 33 so eingestellt, dass sie größer oder gleich der minimalen Radialwanddicke des Bohrungsinnenrohrs 31 und der minimalen Radialwanddicke des Bohrungsaußenrohrs 32 ist, die sich rund um den ringförmigen Verbindungsteil 33 befinden.

Die Axialplattendicke des ringförmigen Verbindungsteils 33 ist im Einspritzfüllprozess und/oder Druckhalteprozess daher so eingestellt, dass sie im ersten Hohlraum (Körperhohlraum) 202A hoch ist, damit der Fließwiderstand des Füllstoffs abnimmt, während der Füllstoff durch den ersten Hohlraum 202A fließt. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass der Füllstoff zwischen dem Bohrungsinnenrohr 31, dem Bohrungsaußenrohr 32 und dem Motorgehäuseteil 7 eine Abkürzung nimmt, wenn in einer der beiden Formen auf einer der Seiten des Bohrungsinnenrohrs 31, des Bohrungsaußenrohrs 32 und des Motorgehäuseteils 7 ein Einlass ausgebildet ist.

Davon abgesehen verdichtet der Verdichtungskern 74 den Füllstoff, der im in den Formen ausgebildeten zweiten Hohlraum (Körperhohlraum) 202B eingefüllt ist. Daher wird der Füllstoff, der in einem den Bohrungswandteil 6 bildenden Abschnitt des zweiten Hohlraums 202B eingefüllt ist, aus dem die Seitenwand 6a des Bohrungsaußenrohrs 32 bildenden Hohlraum 202B über einen (nicht gezeigten) die mehreren plattenförmigen Verbindungselemente 9 bildenden Hohlraum in einen (nicht gezeigten) den Motorgehäuseteil 7 bildenden Hohlraum gedrängt. Daher kann die Nahtstelle, die sich leicht in den mehreren plattenförmigen Verbindungselementen 9 bildet, zum Motorgehäuseteil 7 hin verschoben werden, wodurch verhindert werden kann, dass sich im Inneren der mehreren plattenförmigen Verbindungselemente eine Nahtstelle bildet. Dadurch lässt sich verhindern, dass sich im Inneren eines Abschnitts (z.B. in den plattenförmigen Verbindungselementen 9), der sowohl den Motorgehäuseteil 7, der den schweren Antriebsmotor 3 aufnimmt, als auch das Bohrungsaußenrohr 32 trägt, eine Nahtstelle bildet. Auf diese Weise kann die Festigkeit des Drosselkörpers 5 gewahrt werden.

In den ersten Hohlraum (Körperhohlraum) 202A wird ein Füllstoff in einer Menge von größer oder gleich einem vorbestimmten Volumen von z.B. 80% des Volumens des ersten Hohlraums 202A eingefüllt. Wie in 14B gezeigt ist, wird in einem Verdichtungsprozess, der Bestandteil des Einspritzfüllprozesses und/oder des Druckhalteprozesses ist, mindestens ein Einlass geschlossen (Trennung) und der Verdichtungskern 74 in einer Richtung, in der sich der Verdichtungskern 74 der festen Form 71 nähert, zu einer vorderen Stellung (nach der Verdichtung) vorgeschoben, um durch die feste Form 71, die bewegliche Form 72 und den Verdichtungskern 74 den zweiten Hohlraum 202B zu bilden. Dadurch werden im zweiten Hohlraum 202B die ringförmigen Endflächen des Bohrungsinnenrohrs 31, des Bohrungsaußenrohrs 32 und des ringförmigen Verbindungsteils 33 durch den Verdichtungskern 74 verdichtet.

Mit Hilfe eines (nicht gezeigten) anderen Verdichtungskerns können auch der Außenumfangsrand 14c des Harzscheibenteils 14 und/oder die ringförmigen Endflächen des Bohrungsinnenrohrs 31, des Bohrungsaußenrohrs 32 und des ringförmigen Verbindungsteils 33 verdichtet werden. Mit Hilfe des Verdichtungskerns können gleichzeitig der Außenumfangsrand 14B des Harzscheibenteils 14 und/oder die ringförmigen Endflächen des Bohrungsinnenrohrs 31, des Bohrungsaußenrohrs 32 und des ringförmigen Verbindungsteils 33, die sich auf der Seite des oberen Endes in 14B befinden, bzw. der Verdichtungsabschnitt auf der stromaufwärtigen Seite des Ansaugluftstroms verdichtet werden. In diesem Zustand sind die Formen miteinander verklemmt und wird der Verdichtungskern 74 zur vorderen Stellung vorgeschoben. Die Axialplattendicke des ringförmigen Verbindungsteils 33 wird im zweiten Klemmprozess kleiner als die minimale Radialdichte des Abschnitts des Bohrungsinnenrohrs 31 und die minimale Radialdicke des Abschnitts des Bohrungsaußenrohrs 32, die sich rund um den ringförmigen Verbindungsteil 33 befinden. Die Formen werden vorzugsweise so miteinander verklemmt, dass im zweiten Klemmprozess die Axialplattendicke des ringförmigen Verbindungsteils 33 kleiner als die Radialwanddicke des ringförmigen Verbindungsteil 33 wird.

Die Verdichtungskerne 73, 74 können gleichzeitig vorgeschoben werden oder auch getrennt vorgeschoben werden.

(Achtes Ausführungsbeispiel)

Wie in 15 gezeigt ist, hat der Bohrungswandteil 6 des Drosselkörpers 5 im achten Ausführungsbeispiel einen Einzelrohraufbau. Im Verdichtungsprozess wird der Füllstoff in der zum Formen des Harzscheibenteils 14 des Drosselventils 1 dienenden Hohlraum an seinem Außenumfangsrand bzw. am Außenumfangsrand 14b des Harzscheibenteils 14 verdichtet. Gleichzeitig kann mit Hilfe eines (nicht gezeigten) Verdichtungskerns der Füllstoff in dem zum Formen der ringförmigen Endfläche des Bohrungswandteils 6 dienenden Hohlraum auf der Seite des oberen Endes, das durch den getüpfelten Bereich in 15 angegeben ist, verdichtet werden. Die ringförmige Endfläche des Bohrungswandteils 6 entspricht einem Verdichtungsabschnitt auf der stromaufwärtigen Seite des Ansaugluftstroms.

Mit Hilfe eines (nicht gezeigten) anderen Verdichtungskerns kann auch die ringförmige Endfläche bzw. ein anderer Verdichtungsabschnitt des Bohrungswandteils 6 auf der Seite des unteren Endes in 15 bzw. auf der stromabwärtigen Seite des Ansaugluftstroms verdichtet werden. In diesem Fall können gleichzeitig die Außenumfangsränder 14b, 14c des Harzscheibenteils 14 auf der Seite des oberen und unteren Endes in 15 und/oder die ringförmige Endfläche des Bohrungswandteils 6 auf der Seite des oberen Endes in 15 verdichtet werden.

(Weitere Ausführungsbeispiele)

Anstelle des Hall-Elements kann als kontaktfreier Sensor auch eine integrierte Hall-Schaltung, ein magnetoresistives Element oder dergleichen verwendet werden. Anstelle der getrennten Permanentmagneten 10 kann als Magnetfeldquelle auch ein zylinderförmiger Permanentmagnet verwendet werden. Es kann auch ein im Großen und Ganzen scheibenförmiger Harzscheibenteil (scheibenförmiger Teil) 14 das Drosselventil (Harzventil) 1 bilden, und es können ein im Großen und Ganzen zylinderförmiger Harzwellenteil (zylinderförmiger Teil) 15 und ein im Großen und Ganzen rundstabförmiger Metallwellenteil eine Drosselwelle 2 bilden. Anstelle der im ersten bis vierten Ausführungsbeispiel verwendeten Metallwelle 2 kann als Drosselwelle 2 auch eine Harzwelle verwendet werden. In diesem Fall kann der Harzwellenteil 15 in einem Stück aus dem das Drosselventil 1 bildenden Material geformt werden, so dass sich die Zahl der Einzelteile des Drosselventils 1 verringern lässt.

Der obige Drosselkörper 5 kann auch bei einer Drosselvorrichtung für einen Verbrennungsmotor Anwendung finden, die keinen Antriebsmotor 3 hat. In diesem Fall wird anstelle des Ventilzahnrads 13, das sich am Ende der Drosselwelle 3 befindet, ein Hebelteil vorgesehen, das über ein Drahtkabel mechanisch mit dem Gaspedal verbunden ist. Mit diesem Aufbau lässt sich ebenfalls die vom Fahrer vorgegebene Gaspedalstellung zum Drosselventil 1 und zur Drosselwelle 2 übertragen.

Der Außenrand des Ventilstützabschnitts der Drosselwelle 2 kann teilweise oder vollständig gerändelt sein. Am Außenrand des Ventilstützabschnitts kann also eine raue Oberfläche ausgebildet sein, damit die Hafteigenschaften (das Verbindungsvermögen) zwischen dem Innenrand des Harzwellenteils 15 des Drosselventils 1 und dem Außenrand des Ventilstützabschnitts der Drosselwelle 2 gesteigert werden können. Und zwar werden auf dem Außenrand des Ventilstützabschnitts teilweise oder vollständig eine Verzahnung, Kerben, Nuten oder dergleichen ausgebildet, damit in Axialrichtung eine Relativverschiebung zwischen dem Drosselventil 1 und der Drosselwelle 2 verhindert wird. Dadurch kann verhindert werden, dass sich das Drosselventil 1 von dem Ventilstützabschnitt der Drosselwelle 2 abziehen lässt. Wahlweise kann der Querschnitt des Ventilstützabschnitts der Drosselwelle 2 auch im Großen und Ganzen kreisförmig mit Bolzenbreite ausgebildet sein. Bei diesem Aufbau hat der Ventilstützabschnitt der Drosselwelle 2 in Axialrichtung im Wesentlichen parallele flache Flächen. Wahlweise kann der Querschnitt des Harzwellenteils 15 des Drosselventils 1 auch im Großen und Ganzen zylinderförmig mit Bolzenbreite ausgebildet sein. Bei diesem Aufbau hat der Harzwellenteil 15 in Axialrichtung ebenfalls im Großen und Ganzen parallele flache Flächen. Dadurch lässt sich in Drehrichtung eine Relativverschiebung zwischen dem Drosselventil 1 und der Drosselwelle 2 verhindern.

Auch innerhalb der festen Form 71 kann sich ein Verdichtungskern befinden, der sich so verstellen lässt, dass er sich der beweglichen Form 72 nähern und sich von der beweglichen Form 72 entfernen kann. Wahlweise kann auch innerhalb sowohl der festen Form 71 als auch der beweglichen Form 72 ein Verdichtungskern vorgesehen werden. In diesem Fall lässt sich der Verdichtungskern innerhalb der festen Form 71 so verstellen, dass er sich der beweglichen Form nähern und sich von der beweglichen Form 72 entfernen kann, während sich der Verdichtungskern innerhalb der beweglichen Form 72 so verstellen lässt, dass er sich der festen Form 71 nähern und sich von der festen Form 71 entfernen kann.

Bevor das Drosselventil 1 und der Drosselkörper 5 gleichzeitig in den gleichen Formen geformt werden, kann an beiden Enden der Drosselwelle 2 auf die Außenrandflächen des ersten und zweiten Lagergleitteils ein Formschmiermittel (Trennmittel, Lösemittel) oder ein Schmierfähigkeit verleihendes Mittel wie Fluorkohlenstoffharz (Fluoroplast) oder Molybdändisulfid aufgetragen werden.

Die Zentralachse des Bohrungsinnenrohrs 31 kann bezüglich der Zentralachse des Bohrungsaußenrohrs 32 exzentrisch angeordnet sein, um einen Bohrungswandteil 6 mit exzentrischem Doppelrohraufbau zu bilden. Und zwar kann die Axialmitte des Bohrungsinnenrohrs 31 auf der einen Innenseite des Bohrungsaußenrohrs 32 in Radialrichtung des Bohrungsaußenrohrs 32, etwa auf der im Einbauzustand vertikal unteren Seite des Bohrungsaußenrohrs 32, exzentrisch angeordnet sein. Dabei verläuft die Radialrichtung des Bohrungswandteils 6 senkrecht zur Axialrichtung des Bohrungswandteils 6. Wahlweise kann die Axialmitte des Bohrungsaußenrohrs 32 auch auf der anderen Innenseite des Bohrungsaußenrohrs 32 in Radialrichtung des Bohrungsaußenrohrs 32, etwa auf der im Einbauzustand vertikal oberen Seite Bohrungsaußenrohrs 32, exzentrisch angeordnet sein.

Zwischen dem Bohrungsinnenrohr 31 und dem Bohrungsaußenrohr 32 sind die Blockadevertiefungsteile 34, 35 ausgebildet, um die Feuchtigkeit oder Flüssigkeit zu blockieren, die von der stromaufwärtigen wie auch der stromabwärtigen Seite des Drosselventils 1 in den Bohrungswandteil 6 fließt. Die Blockadevertiefungsteile 34, 35 dienen dazu, in einer kalten Phase wie dem Winter ohne zusätzliche Einzelteile wie ein zusätzliches Leitungselement zum Einleiten von Motorkühlwasser in den Drosselkörper 5 ein Vereisen des Drosselventils 1 zu verhindern. Wahlweise kann in dem Bohrungswandteil 6 auch nur der Blockadevertiefungsteil 34 vorgesehen sein, um Feuchtigkeit oder Flüssigkeit zu blockieren, die entlang des Innenrands des Ansaugrohrs von der Oberseite des Drosselventils 1 aus in den Bohrungswandteil 6 fließt. Auf diese Weise kann die Zahl der Teile der Drosselvorrichtung verringert werden, so dass sich die Drosselvorrichtung verkleinern lässt und diese zu geringen Kosten hergestellt werden kann.

An der Außenseite des Bohrungsaußenrohrs 32 kann eine Umgehungsleitung zur Umgehung des Drosselventils 1 vorgesehen werden. Darüber hinaus kann in der Umgehungsleitung ein Leerlaufgeschwindigkeit-Steuerungsventil (ISC-Ventil) vorgesehen werden, um die Leerlaufgeschwindigkeit des Motors 80 durch Einstellung der durch die Umgehungsleitung gehenden Luftmenge zu steuern.

Mit dem Einlassrohr auf der bezüglich des Bohrungswandteils 6 des Drosselkörpers 5 stromaufwärtigen Seite des Ansaugluftstroms kann eine Auslassöffnung für Blowby-Gas verbunden werden, das von einem Positivkurbelgehäuseventilator (PCV) oder einem Entleerungsrohr abgegeben wird, das mit einem Dampfwiedergewinnungssystem zur Wiedergewinnung verdampften Benzins verbunden ist. In diesem Fall kann sich auf der Innenwand des Ansaugrohrs Motoröl anlagern, das in dem Blowby-Gas enthalten ist. Bei diesem Aufbau kann jedoch ein Fremdmaterial wie ein Nebel oder eine Ablagerung aus Blowby-Gas, das entlang der Innenwand des Ansaugrohrs strömt, durch den Blockadevertiefungsteil blockiert werden, so dass eine Fehlfunktion des Drosselventils 1 und der Drosselwelle 2 verhindert werden kann.

Der Füllstoff, der den Drosselkörper 5 bildet, kann auch ein Metallmaterial wie eine Aluminiumlegierung oder Magnesiumlegierung sein.

Der Drosselkörper 5 und das Drosselventil 1 können durch Harzformen oder Metallgießen zu einer Einheit geformt werden.

Der Füllstoff kann gleichzeitig durch mehrere Einlässe in den Hohlraum der Formen eingespritzt werden, während die Formen im Füllprozess und/der Druckhalteprozess miteinander verklemmt sind. Wahlweise kann der Füllstoff auch mehrmals aus mehreren Einlässen in den Hohlraum der Form eingespritzt werden, während die Formen im Füllprozess und/oder Druckhalteprozess miteinander verklemmt sind.

Es sind verschiedene Abwandlungen und Änderungen der obigen Ausführungsbeispiele möglich, ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen.

Eine elektrisch gesteuerte Drosselvorrichtung setzt sich aus einem Drosselkörper (5) und einem Drosselventil (1) zusammen, die gleichzeitig in den gleichen Formen aus einem Harzmaterial geformt werden. Das Drosselventil (1) wird drehbar in einem Bohrungswandteil (6) des Drosselkörpers (5) eingebaut, während das Drosselventil (1) bezüglich eines seiner voll geschlossenen Stellung entsprechenden Rotationswinkels von 0° um einen vorbestimmten Rotationswinkel &thgr; zwischen 45° und 135° gedreht ist. Bei der Formung des Drosselventils (1) und des Drosselkörpers (5) wird der Außenumfangsrand des Füllstoffs, aus dem in einem Hohlraum der Formen das Drosselventil (1) geformt wird, durch einen vorbestimmten Druck verdichtet. Durch diesen zusätzlichen Verdichtungsprozess kann im Formprozess die Streuung einer Kontraktion des Drosselventils (1) verringert werden.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum im Wesentlichen gleichzeitigen Formen einer Drosselvorrichtung, die für einen Verbrennungsmotor (80) vorgesehen ist, unter Verwendung der gleichen Formen (71, 72, 73, 74), wobei die Drosselvorrichtung einen im Großen und Ganzen rohrförmigen Drosselkörper (5) und ein im Großen und Ganzen scheibenförmiges Drosselventil (1) mit einem im Wesentlichen zur Zentralachse des Drosselkörpers (5) senkrechten Drehzentrum hat und das Verfahren folgende Schritte umfasst:

    in einem Füllprozess Einfüllen eines Füllstoffs, der erhitzt wird, damit er in einem geschmolzenen Zustand vorliegt, in einen Hohlraum (201A, 202A) der Formen (71, 72, 73, 74), um den Drosselkörper (5) und das Drosselventil (1) derart auszubilden, dass der Drosselkörper (5) drehbar das Drosselventil (1) aufnimmt, das bezüglich einer voll geschlossenen Stellung des Drosselventils (1) um einen vorbestimmten Winkel gedreht ist; und

    in einem Verdichtungsprozess Verdichten des Füllstoffs im Hohlraum (201B, 202B) der Formen (71, 72, 73, 74) in der Richtung der Zentralachse des Drosselkörpers (5) durch einen vorbestimmten Druck.
  2. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach Anspruch 1, bei dem

    im Verdichtungsprozess im Hohlraum (201B) der Formen (71, 72, 73) ein Füllstoff verdichtet wird, der den Außenumfangsrand des Drosselventils (1) bilden wird,

    sich der im Hohlraum (201B) der Formen (71, 72, 73) verdichtete Außenumfangsrand des Drosselventils (1) in Radialrichtung des Drosselventils (1) an einer Endseite befindet und

    die Radialrichtung des Drosselventils (1) im Wesentlichen senkrecht zum Drehzentrum des Drosselventils (1) verläuft.
  3. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit den Schritten:

    in einem Druckhalteprozess nach dem Füllprozess Halten eines vorbestimmten Drucks, der im Hohlraum (201A, 201B, 202A, 202B) der Formen (71, 72, 73, 74) auf den Füllstoff aufgebracht wird;

    im Druckhalteprozess Kühlen des Füllstoffs, auf den im Hohlraum (201A, 201B, 202A, 202B) der Formen (71, 72, 73, 74) der vorbestimmte Druck aufgebracht wird; und

    im Druckhalteprozess Nachfüllen eines Füllstoffs in einem geschmolzenen Zustand in den Hohlraum (201A, 201B, 202A, 202B) der Formen (71, 72, 73, 74) in einer Menge, die dem verringerten Volumen des gekühlten Füllstoffs entspricht, der sich durch das Abkühlen zusammengezogen hat.
  4. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach Anspruch 3, bei dem der Verdichtungsprozess Bestandteil des Füllprozesses und/oder des Druckhalteprozesses ist.
  5. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem ein zwischen dem Drosselventil (1) und dem Drosselköper (5) definierter Spalt minimal ist, wenn sich das Drosselventil (1) in seiner voll geschlossenen Stellung befindet.
  6. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem in den Verbrennungsmotor (80) eingeleitete Ansaugluft entlang der Zentralachse des Drosselkörpers (5) durch den Drosselköper (5) hindurchströmt.
  7. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem das Drosselventil (1) in dem Füllprozess bezüglich seiner voll geschlossenen Stellung derart um den vorbestimmten Winkel gedreht ist, dass ein Abschnitt des radial äußeren Umfangsrands (14b, 14c), der das Drehzentrum des Drosselventils (1) im Wesentlichen senkrecht kreuzt, im Wesentlichen parallel zur Zentralachse des Drosselkörpers (5) verläuft.
  8. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem das Drosselventil (1) in dem Füllprozess bezüglich der voll geschlossenen Stellung des Drosselventils (1) derart um den vorbestimmten Winkel gedreht ist, dass der vorbestimmte Winkel im Wesentlichen einer voll geöffneten Stellung des Drosselventils (1) entspricht.
  9. Verfahren zum Formen einer Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem das Drosselventil (1) einen scheibenförmigen Teil (14) und einen zylinderförmigen Teil (15) umfasst, die in einem Stück aus einem Harzmaterial geformt werden, und der zylinderförmige Teil (15) entweder ein im Wesentlichen axiales Verstärkungselement (2) oder eine Metallwelle (2) enthält, das von dem zylinderförmigen Teil (15) umschlossen ist.
  10. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach Anspruch 9, bei der der scheibenförmige Teil (14) des Drosselventils (1) eine Nut (14a), einen im Großen und Ganzen flachen Abschnitt (14a) und/oder einen Großen und Ganzen linearen Abschnitt (14a) hat, der sich in einem axialen Endabschnitt des Außenumfangsrands (14b, 14c) des scheibenförmigen Teils (14) befindet und parallel zur Zentralachse des Drosselkörpers (5) verläuft.
  11. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, bei dem

    der Hohlraum (201A, 201B, 202A, 202B) einen Ventilhohlraum (201A, 201B) umfasst, der einen in Radialrichtung des scheibenförmigen Teils (14) an einer Endseite gelegenen Außenumfangsrand (14b, 14c) des scheibenförmigen Teils (14) definiert,

    die Radialrichtung des scheibenförmigen Teils (14) im Wesentlichen senkrecht zum Drehzentrum des scheibenförmigen Teils (14) des Drosselventils (1) verläuft und

    die Formen (71, 72, 73, 74) einen Ventilverdichtungskern (73) umfassen, der in Radialrichtung des scheibenförmigen Teils (14) den Füllstoff verdichtet, der mit einem vorbestimmten Volumen im Ventilhohlraum (201A, 201B) eingefüllt ist, das geringer als das Innenvolumen des Ventilhohlraums (201A) ist.
  12. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem

    der Drosselkörper (5) einen im Großen und Ganzen zylinderförmigen Bohrungswandteil (6) hat, der in einem Stück aus einem Harzmaterial geformt wird und drehbar das Drosselventil (1) aufnimmt,

    der Hohlraum (201A, 201B, 202A, 202B) einen Körperholraum (202A, 202B) umfasst, der den Bohrungswandteil (6) des Drosselkörpers (5) definiert, und

    die Formen (71, 72, 73, 74) einen Körperverdichtungskern (74) umfassen, der im Wesentlichen parallel zur Zentralachse des Bohrungswandteils (6) des Drosselkörpers (5) den Füllstoff verdichtet, der mit einem vorbestimmten Volumen im Körperhohlraum (202A, 202B) eingefüllt ist, das geringer als das Innenvolumen des Körperhohlraums (202A) ist.
  13. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem

    der Drosselkörper (5) einen Bohrungswandteil (6) mit einem Doppelrohraufbau hat, der ein im Großen und Ganzen zylinderförmiges Innenrohr (31), das drehbar das Drosselventil (1) aufnimmt, ein im Großen und Ganzen zylinderförmiges Außenrohr (32), das auf der radial äußeren Seite des Innenrohrs (31) angeordnet ist und mit dem Außenrand (31a) des Innenrohrs (31) einen zylinderförmigen Raum definiert, und einen ringförmigen Verbindungsteil (33) hat, der den Außenrand (31) des Innenrohrs (31) und den Innenrand (32a) des Außenrohrs (32) verbindet,

    der ringförmige Verbindungsteil (33) im Wesentlichen den gesamten Umfangsbereich des zwischen dem Bohrungsinnenrohr (31) und dem Bohrungsaußenrohr (32) definierten zylinderförmigen Raums blockiert,

    das Innenrohr (31), das Außenrohr (32) und der ringförmige Verbindungsteil (33) in einem Stück aus einem Harzmaterial geformt werden,

    der Hohlraum (201A, 201B, 202A, 202B) einen Körperhohlraum (202A, 201B) umfasst, der das Innenrohr (31), das Außenrohr (32) und/oder den ringförmigen Verbindungsteil (33) des Bohrungswandteils (6) des Drosselkörpers (5) definiert, und

    die Formen (71, 72, 73, 74) einen Körperverdichtungskern (74) umfassen, der im Wesentlichen parallel zur Zentralachse des Bohrungswandteils (6) des Drosselkörpers (5) den Füllstoff verdichtet, der mit einem vorbestimmten Volumen im Körperhohlraum (202A, 202B) eingefüllt ist, das geringer als das Innenvolumen des Körperhohlraums (202A) ist.
  14. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach Anspruch 13, bei dem der ringförmige Verbindungsteil (33) eine Axialdicke hat, die geringer als die minimale Dicke des Innenrohrs (31) in dessen Radialrichtung und geringer als die minimale Dicke des Außenrohrs (32) in dessen Radialrichtung ist.
  15. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, bei dem der ringförmige Verbindungsteil (33) eine Axialdicke hat, die geringer als die Radialdicke des ringförmigen Verbindungsteils (33) ist.
  16. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, bei dem

    der Bohrungswandteil (6) ein im Großen und Ganzen zylinderförmiges Ventillager (41) hat, das in einem Stück aus einem Harzmaterial geformt wird und drehbar eine Endseite des Drehzentrums des Drosselventils (1) abstützt, und

    das Ventillager (41) über das Innenrohr (31) und den ringförmigen Verbindungsteil (33) mit dem Innenrand (32a) des Außenrohrs (32) verbunden ist.
  17. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach Anspruch 16, bei dem

    das Ventillager (41) im Wesentlichen parallel zum Drehzentrum des Drosselventils (1) vom Außenrand (31a) des Innenrohrs (31) vorragt und

    der Bohrungswandteil (6) eine im Großen und Ganzen ringförmige Vertiefung (47) definiert, die rund um das Ventillager (41) gelegen ist und zwischen dem Außenrohr (32) und dem Ventillager (41) einen ringförmigen Raum definiert.
  18. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17, bei dem

    entweder der Bohrungswandteil (6) oder das Außenrohr (32) eine Seitenwand (6a) hat, mit dem aus einem Harzmaterial in einem Stück ein Motorgehäuseteil (7) geformt wird, und

    der Motorgehäuseteil (7) einen Motor 83) aufnimmt, der das Drosselventil (1) dreht.
  19. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach Anspruch 18, bei dem

    der Drosselkörper (5) eine Vielzahl von plattenförmigen Verbindungselementen (9) hat, die eine Seitenwandfläche (6a) des Bohrungswandteils (6) und eine Seitenwandfläche (7a) des Motorgehäuseteils (7) miteinander verbinden, und

    der Bohrungswandteil (6), der Motorgehäuseteil (7) und die Verbindungselemente (9) in einem Stück aus einem Harzmaterial geformt werden.
  20. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem

    der Drosselkörper (5) einen im Großen und Ganzen zylinderförmigen Bohrungswandteil (6) hat, der in einem Stück mit dem Drosselkörper (5) ausgebildet wird,

    das Drosselventil (1) einen scheibenförmigen Teil (14) und einen zylinderförmigen Teil (15) hat, die in einem Stück mit dem Drosselventil (1) ausgebildet werden,

    der Füllstoff, der in den Hohlraum der Formen (71, 72, 73, 74) eingefüllt wird, entweder ein Thermoplast, eine Aluminiumlegierung oder eine Magnesiumlegierung ist, die erhitzt wird, damit sie in einem geschmolzenen Zustand vorliegt, und

    der im Hohlraum eingefüllte Füllstoff zum Erstarren abgekühlt wird, um das Drosselventil (1) und den Bohrungswandteil (6) des Drosselkörpers (5) zu bilden, der drehbar das Drosselventil (1) aufnimmt.
  21. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem

    der Drosselkörper (5) einen Bohrungswandteil (6) mit einem Doppelrohraufbau hat, der ein im Großen und Ganzen zylinderförmiges Innenrohr (31), das drehbar das Drosselventil (1) aufnimmt, ein im Großen und Ganzen zylinderförmiges Außenrohr (32), das auf einer radial äußeren Seite des Innenrohrs (31) angeordnet ist und mit dem Außenrand (31a) des Innenrohrs (31) einen zylinderförmigen Raum definiert, und einen ringförmigen Verbindungsteil (33) hat, der den Außenrand (31a) des Innenrohrs (31) und den Innenrand (32a) des Außenrohrs (32) verbindet,

    der ringförmige Verbindungsteil (33) im Wesentlichen den gesamten Umfangsbereich des zwischen dem Bohrungsinnenrohr (31) und dem Bohrungsaußenrohr (32) definierten zylinderförmigen Raums blockiert,

    der Drosselkörper (5), der Bohrungswandteil (6), das Innenrohr (31), das Außenrohr (32) und der ringförmige Verbindungsteil (33) in einem Stück ausgebildet werden,

    das Drosselventil (1) einen scheibenförmigen Teil (14) und einen zylinderförmigen Teil (15) hat, die in einem Stück mit dem Drosselventil (1) ausgebildet werden,

    der Füllstoff, der in den Hohlraum der Formen (71, 72, 73, 74) eingefüllt wird, entweder ein Thermoplast, eine Aluminiumlegierung oder eine Magnesiumlegierung ist und

    der in den Hohlraum eingefüllte Füllstoff zum Erstarren abgekühlt wird, um das Drosselventil (1) und das Innenrohr (31) des Bohrungswandteils (6) des Drosselkörpers (5) zu bilden, das drehbar das Drosselventil 81) aufnimmt.
  22. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem der Drosselkörper (5) und das Drosselventil (1) entweder durch Harzformen oder durch Metallguss in einem Stück ausgebildet werden.
  23. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 19, bei dem

    das Innenrohr (31) des Bohrungswandteils (6) einen im Großen und Ganzen zylinderförmigen Innenrand (8) hat, der eine Ansaugluftleitung definiert, durch die Ansaugluft geht, und

    das Drosselventil (1) die durch den Innenrand (8) des Innenrohrs (31) des Bohrungswandteils (6) definierte Ansaugluftleitung öffnet und schließt.
  24. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach Anspruch 13, bei dem

    die Axialdicke des ringförmigen Verbindungsteils (33) geringer als die minimale Dicke eines Abschnitts des Außenrohrs (32) in dessen Radialrichtung ist, der sich in der Nähe des ringförmigen Verbindungsteils (33) befindet und

    die Axialdicke des ringförmigen Verbindungsteils (33) geringer als die minimale Dicke eines Abschnitts des Innenrohrs (31) in dessen Radialrichtung ist, der sich in der Nähe des ringförmigen Verbindungsteils (33) befindet.
  25. Verfahren zum Bilden einer Drosselvorrichtung nach Anspruch 18, bei dem der Motorgehäuseteil (7) im Großen und Ganzen eine Zylinderform hat.
Es folgen 17 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com