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Dokumentenidentifikation DE102004047701A1 09.06.2005
Titel Kabelbaumhalter und Kabelbaumverlegungsstruktur
Anmelder Yazaki Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Sekino, Tsukasa, Susono, Shizuoka, JP;
Tsunoda, Mitsunori, Susono, Shizuoka, JP;
Murakami, Tomoyasu, Hiroshima, JP;
Ito, Gaku, Susono, Shizuoka, JP
Vertreter Viering, Jentschura & Partner, 80538 München
DE-Anmeldedatum 30.09.2004
DE-Aktenzeichen 102004047701
Offenlegungstag 09.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse H02G 3/32
Zusammenfassung Kabelbaumhalter (71) mit einem inneren Klemmteil (31) zum Abstützen eines Kabelbaums (73) und einem äußeren Klemmteil (38) zum drehbaren Abstützen des inneren Klemmteils (31), wobei ein Durchhangverhinderungsteil (35) in Kabelbaumführungsrichtung länger als eine Kabelbaumführung (52) ausgebildet ist. Der Kabelbaumhalter (71) ist an einer Fahrzeugkarosserie montiert, und eine Schutzvorrichtung (1) zum Aufnehmen des Kabelbaums (73) an einer Schiebetür ist derart angeordnet, dass der Kabelbaum (73) von dem Kabelbaumhalter (71) zu der Schutzvorrichtung (1) verlegt ist. Bei geöffneter Schiebetür stützt das Durchhangverhinderungsteil (35) den Kabelbaum (73) ab, während bei vollständig geöffneter und vollständig geschlossener Schiebetür die Kabelbaumführung (62) den Kabelbaum (73) abstützt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Kabelbaumhalter zum Verlegen eines Kabelbaums ohne eine Verdrehung von einer Fahrzeugkarosserie zu einer Schiebetür, um Elektroenergie kontinuierlich zuzuführen, und eine Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung des Kabelbaumhalters.

17 und 18 zeigen ein Beispiel einer Kabelbaumverlegungsstruktur einer Schiebetür, wie aus der japanischen veröffentlichten Patentanmeldung 2002-17032 bekannt ist.

Bei der Struktur ist eine Kabelbaumschutzvorrichtung 42 (eine Abdeckung ist nicht gezeigt) an einer Schiebetür 41 eines Kraftfahrzeuges vorgesehen, und ein Kabelbaum 43, der von einer Blattfeder 44 nach oben gedrückt wird, ist frei aufgenommen, um in die Schutzvorrichtung gebogen zu werden. Das eine Ende des Kabelbaums 43 ist aus einem vorderen Bereich der Schutzvorrichtung 42 heraus geführt und mit einer Hilfsvorrichtung an der Schiebetür verbunden. Das andere Ende des Kabelbaums 43 ist von einer ovalen Bodenöffnung 45 der Schutzvorrichtung 42 über einen Durchgangsraum 46 zu einer Fahrzeugkarosserie 47 frei beweglich verlegt.

17 zeigt die Schiebetür 41 in vollständig geschlossenem Zustand, und 18 zeigt die Schiebetür 41 in einem teilweise geöffneten Zustand nahezu vollständig offen. Der Kabelbaum 43 wird nach hinten gezogen, wenn die Schiebetür 41 im vollständig geschlossenen Zustand ist, und wird nach vorn gezogen, wenn die Schiebetür 41 im teilweise geöffneten Zustand ist. Obwohl der Kabelbaum 43 besonders dazu neigt, nach unten durchzuhängen, wenn die Schiebetür 41 im teilweise geöffneten Zustand ist, wird der Durchhang des Kabelbaums 43 verhindert, indem dieser durch die Blattfeder 44 nach oben gedrückt wird.

Der Kabelbaum 43 ist an einem Stufenabschnitt 48 der Fahrzeugkarosserie 47 oder dem nahen Bereich abgestützt, um in Umfangsrichtung von einem Kabelbaumhalter 51, der in 19 gezeigt ist, frei geschwenkt zu werden, wie aus der japanischen veröffentlichten Patentanmeldung 2002-199558 bekannt ist.

Der Kabelbaumhalter 51 ist in eine obere Hälfte und eine untere Hälfte von Gehäusen 52, 53 aus Kunststoff geteilt. Die Gehäuse 52, 53 sind jeweils mit einer Halbkreisöffnung 55 zum Abstützen eines Wellrohres 54 aus Kunststoff, das die Außenseite des Kabelbaums abdeckt, um sich frei zu drehen, und einer Führungswand 56 zum gekrümmten Führen des Wellrohres 54 versehen. Eine Umfangsnut 57 des Wellrohres 54 steht mit der Halbkreisöffnung 55 in Eingriff.

Entsprechend dem Öffnen und Schließen der Schiebetür 41, die in 17 und 18 gezeigt ist, wird der Kabelbaum 43 (das Wellrohr 54) in Umfangsrichtung gebogen und verdreht (bewegt sich drehend). Die Verdrehung wird durch den Kabelbaumhalter 51 absorbiert. Entsprechend dem Öffnen und Schließen der Schiebetür 41 schwenkt der Kabelbaum 43 nach hinten und nach vorn. Die Führungswände 56 führen den Kabelbaum 43 gekrümmt, so dass ein Falten des Kabelbaums 43 verhindert werden kann.

Bei der Benutzung eines Wellrohres mit einem ovalen Querschnitt (nicht gezeigt) kann durch Klemmen des Wellrohres mit einem getrennten Drehteil dieses in einem Gehäuse abgestützt sein, um in Umfangsrichtung frei zu drehen.

Jedoch wird bei dem zuvor genannten üblichen Kabelbaumhalter und der Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung desselben, wenn die Gesamthöhe der Schutzvorrichtung 42 hoch genug gestaltet werden kann, wie in 20A und 20B gezeigt ist, durch die Druckkraft der Blattfeder 44 ein Durchhang des Kabelbaums 43 zwischen der Schiebetür 41 und der Fahrzeugkarosserie 47 (Durchgangsraum 46) verhindert werden. Wenn die Gesamthöhe der Schutzvorrichtung 42' wegen der Verlegung der anderen Teile in der Schiebetür nicht so groß gestaltet werden kann, wie in 21A und 21B gezeigt ist (die aufgenommene Länge des Kabelbaums 43 ist dieselbe), kann die Blattfeder 44 den Durchhang des Kabelbaums 43 nicht absorbieren, und der Kabelbaum 43 hat leicht einen Durchhang 43a. Dadurch kann der Kabelbaum 43 mit der Fahrzeugkarosserie in Konflikt gelangen, und der Kabelbaum 43 kann mit geringem Krümmungsradius an dem Kabelbaumhalter 51 gebogen werden, so dass der Kabelbaum 43 eine Faltungs- und Spannungskonzentration hat und abgenutzt oder beschädigt wird. Durch Öffnen eines Schlitzes des Wellrohres werden die Wasserdichtheits- und Staubdichtheitseigenschaften verschlechtert.

Die gekrümmten Führungswände 56 (19) stehen von der oberen, unteren, rechten und linken Seite des Kabelbaumhalters 51 vor, so dass die Abmessungen des Kabelbaumhalters 51 größer werden und der Kabelbaumhalter 51 einen größeren Montageraum in der Fahrzeugkarosserie benötigt, was zu einem schlechten Erscheinungsbild führt.

Wenn ein Dichtungsstreifen 58 zur Wasserabdichtung entsprechend der Schiebetür in der Nähe des Stufenabschnitts 48 der Fahrzeugkarosserie angeordnet ist, kann der Kabelbaum 43, der im teilweise geöffneten Zustand der Schiebetür den Durchhang hat, mit dem Dichtungsstreifen 58 in Konflikt gelangen. Dadurch würden das Wellrohr und der Dichtungsstreifen 58 abgenutzt werden. Dieser Nachteil kann nicht nur bei der Schutzvorrichtung 42' mit niedrigem Profil (21), sondern auch bei der Schutzvorrichtung 42 mit hohem Profil (20) leicht auftreten.

Mit der Erfindung werden ein Kabelbaumhalter, welcher den Durchhang eines Kabelbaums und das Falten des Kabelbaums mit einem geringen Radius in dem Kabelbaumhalter verhindern kann, so dass eine Abnutzung und Beschädigung des Kabelbaums durch Spannungskonzentration und Überlagerung mit anderen Teilen verhindert werden kann und der Kabelbaum mit einer kompakten Struktur gestaltet werden kann, und eine Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung des Kabelbaumhalters geschaffen.

Dies wird gemäß der Erfindung erreicht durch einen Kabelbaumhalter, aufweisend ein inneres Klemmteil zum Abstützen eines Kabelbaums, wobei das innere Klemmteil ein Durchhangverhinderungsteil zum Verhindern eines Durchhangs des Kabelbaums aufweist, und ein äußeres Klemmteil zum drehbaren Abstützen des inneren Klemmteils. Das Durchhangverhinderungsteil ist einstückig mit einer umliegenden Kabelbaumführung ausgebildet.

Gemäß dem oben genannten Kabelbaumhalter kann ein Durchhängen des Kabelbaums, der in Axialrichtung entlang des inneren Klemmteils herausgeführt wird, durch Kontaktieren des Durchhangverhinderungsteils sicher verhindert werden. Da sich das Durchhangverhinderungsteil zusammen mit dem inneren Klemmteil und dem Kabelbaum dreht, kann der Kabelbaum in Umfangsrichtung nicht an dem Durchhangverhinderungsteil scheuern. Wenn der Kabelbaumhalter an der Fahrzeugkarosserie angeordnet ist und von dem Kabelbaumhalter zu der Schiebetür verlegt ist, wird der Kabelbaum entsprechend dem Öffnen und Schließen der Schiebetür geschwenkt und verdreht, und das Verdrehen wird durch Drehung des inneren Klemmteils absorbiert. Das Durchhangverhinderungsteil kann sicher verhindern, dass der Kabelbaum durchhängt, was auftreten kann, wenn sich der Kabelbaumhalter im teilweise geöffneten Zustand der Schiebetür am nächstens zu einer Energiezuführeinheit an der Schiebetür bewegt.

Der Kabelbaum, der in Axialrichtung entlang des inneren Klemmteils herausgeführt wird, wird gebogen, um die Kabelbaumführung ohne radialen Spalt zu kontaktieren, und wird zu einer Energiezuführseite geführt. Wenn die Kabelbaumführung an dem äußeren Klemmteil angeordnet ist, wird der Kabelbaum aus dem inneren Klemmteil herausgeführt und kontaktiert die Kabelbaumführung des äußeren Klemmteils. Daher wird der Kabelbaum mit einem kleinen Radius an einem oberen Ende des inneren Klemmteils gefaltet. Durch Vorsehen der Kabelbaumführung an dem inneren Klemmteil wird dieser Nachteil verhindert, und der Kabelbaum wird mit einem großen Radius gebogen, so dass die Biegespannung (Spannungskonzentration) des Kabelbaums abgebaut wird. Da sich die Kabelbaumführung zusammen mit dem inneren Klemmteil und dem Kabelbaum dreht, kann der Kabelbaum in Umfangsrichtung nicht an der Kabelbaumführung scheuern. Der Kabelbaum wird stabil abgestützt, um mit der Kabelbaumführung in Kontakt zu gelangen, wenn die Schiebetür im vollständig geschlossenen Zustand und im vollständig geöffneten Zustand ist.

Der Kabelbaumhalter ist ferner dadurch spezifiziert, dass das Durchhangverhinderungsteil eine gekrümmte Fläche aufweist, deren Durchmesser nach außen ansteigt.

Gemäß dem oben genannten Kabelbaumhalter wird der Kabelbaum entlang der gekrümmten Fläche des Durchhangverhinderungsteils gebogen, um einen gleichmäßigen und großen Biegeradius zu erhalten. Wenn das Durchhangverhinderungsteil keine gekrümmte Fläche hat, kann der Kabelbaum an dem oberen Ende des Durchhangverhinderungsteils leicht gefaltet werden. Die gekrümmte Fläche kann diesen Nachteil sicher verhindern. Die Spannungskonzentration der Kabelbaums wird extrem abgebaut.

Der Kabelbaumhalter ist ferner dadurch spezifiziert, dass die Kabelbaumführung eine gekrümmte Fläche aufweist, deren Durchmesser nach außen ansteigt.

Gemäß dem oben genannten Kabelbaumhalter wird der Kabelbaum entlang der gekrümmten Fläche der Kabelbaumführung gebogen, um einen gleichmäßigen und großen Biegeradius zu erhalten. Wenn die Kabelbaumführung keine gekrümmte Fläche hat, kann der Kabelbaum an dem oberen Ende der Kabelbaumführung leicht gefaltet werden. Die gekrümmte Fläche kann diesen Nachteil sicher verhindern. Die Spannungskonzentration des Kabelbaums wird extrem abgebaut.

Der Kabelbaumhalter ist ferner dadurch spezifiziert, dass das Durchhangverhinderungsteil in einer Herausführrichtung des Kabelbaums länger als die Kabelbaumführung ist.

Gemäß dem oben genannten Kabelbaumhalter wird der Kabelbaum durch das lange Durchhangverhinderungsteil auf eine große Länge abgestützt, so dass der Durchhang des Kabelbaums sicher verhindert wird. Wenn das Durchhangverhinderungsteil eine gekrümmte Fläche hat, wird der Kabelbaum entlang der gekrümmten Fläche mit einem großen Radius sanft gebogen.

Der Kabelbaumhalter ist ferner dadurch spezifiziert, dass ein Ausschnitt gegenüber dem Durchhangverhinderungsteil angeordnet ist und die Kabelbaumführung an einer Seite des Ausschnitts kurz ausgebildet ist.

Gemäß dem oben genannten Kabelbaumhalter wird der Kabelbaum durch die kurze Kabelbaumführung auf eine kurze Länge abgestützt. Dadurch wird der Kabelbaum derart geführt, dass er eine große wirksame Länge von der Kabelbaumführung zu der Energiezuführungsseite hat und eine durchhängende übrige Länge davon wird kurz gehalten. Wenn die Kabelbaumführung eine gekrümmte Fläche hat, bewegt sich ein Biegepunkt des Kabelbaums zu der tiefen Seite des inneren Klemmteils, und der Kabelbaum wird mit einem großen Radius von der tiefen Seite des inneren Klemmteils gebogen. Eine erweiterte Länge des Kabelbaums zu der Schiebetür hin wird verkürzt.

Der Kabelbaumhalter ist ferner dadurch spezifiziert, dass eine Öffnung längs des Kabelbaums zwischen der Kabelbaumführung und dem Durchhangverhinderungsteil ausgebildet ist.

Gemäß dem oben genannten Kabelbaumhalter kann der Kabelbaum entlang der Öffnung leicht in das innere Klemmteil eingesetzt werden. Die Öffnung kann in einer Position angeordnet sein, in welcher der Kabelbaum während des Öffnungs- und Schließvorgangs der Schiebetür nicht stark zu dem Kabelbaumhalter gedrückt wird. Die Öffnung verhindert einen unbeabsichtigten Kontakt zwischen dem Kabelbaum und dem Kabelbaumhalter, und das Gewicht des Kabelbaumhalters wird verringert, und die Harzform des inneren Klemmteils wird vereinfacht.

Der Kabelbaumhalter ist ferner dadurch spezifiziert, dass die Kabelbaumführung in ringförmig zu dem Durchhangverhinderungsteil verläuft.

Gemäß dem oben genannten Kabelbaumhalter verläuft das Durchhangverhinderungsteil in Umfangsrichtung einstückig zu der Kabelbaumführung, so dass die Steifigkeit der jeweiligen Bauteile groß ist, um beim Kontaktieren des Kabelbaums nicht gebogen und verformt zu werden.

Der Kabelbaumhalter ist ferner dadurch spezifiziert, dass das äußere Klemmteil an dessen oberem Ende mit einer Führungsfläche versehen ist, die an einer Fläche positioniert ist, die sich entlang der gekrümmten Fläche der Kabelbaumführung erstreckt.

Gemäß dem oben genannten Kabelbaumhalter wird der Kabelbaum mit einem großen Radius durch Kontaktieren der gekrümmten Fläche der Kabelbaumführung und der gekrümmten Fläche des äußeren Klemmteils gebogen. Dadurch wird die Spannungskonzentration des Kabelbaums durch Kontaktieren zweier Punkte weiter abgebaut.

Gemäß der Erfindung ist eine Kabelbaumverlegungsstruktur vorgesehen, aufweisend den Kabelbaumhalter gemäß der Erfindung, der in einer Fahrzeugkarosserie angeordnet ist, und eine Schutzvorrichtung, die in einer Schiebetür angeordnet ist, wobei die Schutzvorrichtung den Kabelbaum mit einer Federvorspannung aufnimmt, wobei der Kabelbaum von dem Kabelbaumhalter zu der Schutzvorrichtung verlegt ist, wobei der Kabelbaum von dem Durchhangverhinderungsteil abgestützt wird, wenn die Schiebetür teilweise geöffnet ist, und wobei der Kabelbaum von der Kabelbaumführung abgestützt wird, wenn die Schiebetür geöffnet oder geschlossen ist.

Gemäß der oben genannten Kabelbaumverlegungsstruktur wird, wenn die Schiebetür geschlossen ist, der Kabelbaum durch den Kabelbaumhalter als ein Abstützpunkt gegen die Federvorspannung in eine dem Schließen entgegengesetzte Richtung von der Schutzvorrichtung gedrückt. Wenn die Schiebetür in einem teilweise geöffneten Zustand ist, ist die Schutzvorrichtung am nächsten zu dem Kabelbaumhalter. Speziell, wenn die Gesamthöhe der Schutzvorrichtung gering ist, neigt der Kabelbaum zum Durchhängen, selbst wenn die Federvorspannung vorgesehen ist. Zu der Zeit verhindert das Durchhangverhinderungsmittel das Durchhängen des Kabelbaums. Wenn die Schiebetür in dem vollständig geschlossenen Zustand und in dem vollständig geöffneten Zustand ist, biegt die Kabelbaumführung den Kabelbaum sanft mit einem großen Radius.

Die Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:

1A eine Vorderansicht eine Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung eines Kabelbaumhalters nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung bei vollständig geschlossener Schiebetür;

1B eine teilweise geschnittene Draufsicht der Kabelbaumverlegungsstruktur aus 1A;

1C eine Seitenansicht der Kabelbaumverlegungsstruktur aus 1A;

2A einen Schnitt eines Kabelbaumhalters nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung;

2B einen Schnitt entlang der Linie A-A in 2A;

3A eine Vorderansicht der Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung des Kabelbaumhalters bei teilweise geöffneter Schiebetür;

3B eine Draufsicht der Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung des Kabelbaumhalters bei teilweise geöffneter Schiebetür;

3C eine Seitenansicht der Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung des Kabelbaumhalters bei teilweise geöffneter Schiebetür;

4 einen Schnitt entlang der Linie B-B in 3B;

5A eine Vorderansicht der Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung des Kabelbaumhalters bei vollständig geöffneter Schiebetür;

5B eine Draufsicht der Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung des Kabelbaumhalters bei vollständig geöffneter Schiebetür;

5C eine Seitenansicht der Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung des Kabelbaumhalters bei vollständig geöffneter Schiebetür;

6 einen Schnitt entlang der Linie C-C in 5B;

7 eine perspektivische Ansicht eines inneren Klemmteils eines Kabelbaumhalters nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;

8 eine Seitenansicht des inneren Klemmteils;

9 eine Draufsicht einer Hälfte des inneren Klemmteils;

10 eine perspektivische Ansicht einer Hälfte eines äußeren Klemmteils nach einer Ausführungsform der Erfindung;

11 eine perspektivische Ansicht, aus der ein Montagezustand des Kabelbaumhalters an einer Fahrzeugkarosserie ersichtlich ist;

12 eine perspektivische Ansicht eines inneren Klemmteils nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung;

13 eine Draufsicht des inneren Klemmteils aus 12 bei vollständig geschlossener Tür;

14 eine Draufsicht des inneren Klemmteils aus 7 bei vollständig geschlossener Tür;

15 eine Draufsicht des inneren Klemmteils aus 12 bei vollständig geöffneter Tür;

16 eine Draufsicht des inneren Klemmteils aus 7 bei vollständig geöffneter Tür;

17 eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen Kabelbaumverlegungsstruktur einer Schiebetür bei vollständig geschlossener Tür;

18 eine perspektivische Ansicht der herkömmlichen Kabelbaumverlegungsstruktur bei teilweise geöffneter Tür; 19 eine perspektivische Explosionsansicht eines herkömmlichen Kabelbaumhalters;

20A eine Vorderansicht der herkömmlichen Kabelbaumverlegungsstruktur mit einer Schutzvorrichtung mit großer Gesamthöhe;

20B eine Seitenansicht der herkömmlichen Kabelbaumverlegungsstruktur mit einer Schutzvorrichtung mit großer Gesamthöhe;

21A eine Vorderansicht der herkömmlichen Kabelbaumverlegungsstruktur mit einer Schutzvorrichtung mit geringer Gesamthöhe; und

21B eine Seitenansicht der herkömmlichen Kabelbaumverlegungsstruktur mit einer Schutzvorrichtung mit geringer Gesamthöhe.

1A, 1B und 1C zeigen eine Kabelbaumverlegungsstruktur unter Verwendung eines Kabelbaumhalters nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung. 2A und 2B zeigen einen Kabelbaumhalter nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung.

In 1A, 1B und 1C bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Kabelbaumschutzvorrichtung aus Kunststoff (nachfolgend als Schutzvorrichtung bezeichnet), das Bezugszeichen 2 bezeichnet einen Kabelbaum, das Bezugszeichen 3 bezeichnet eine Blattfeder (Federteil), und das Bezugszeichen 4 bezeichnet einen Kabelbaumhalter.

Die Schutzvorrichtung 1 weist eine Basis 5 und eine Abdeckung 6 auf (1C). Eine Energiezuführeinheit 7 weist die Schutzvorrichtung 1 und die Blattfeder 3 auf. Die Schutzvorrichtung 1 ist mit einer niedrigen Gesamthöhe gestaltet und ist vertikal zwischen einem Metallpaneel einer Schiebetür (nicht gezeigt) und einer Kunststoffverkleidung angeordnet. Ein Basisabschnitt der Blattfeder 3 ist an einem vorderen Ende der Basis 5 befestigt. Ein oberes Ende der Blattfeder 3 stützt den Kabelbaum durch Druck nach oben über eine Kunststoffkappe 8 ab.

Der Kabelbaum 2 ist mit einem großen Radius entlang einer Umfangswand 9 der Basis 5 gekrümmt. Eine Krümmungssteuerungswand 10 steuert den geringsten Radius des Kabelbaums 2. Das eine Ende des Kabelbaums 2 ist von einer ovalen Bodenöffnung 11 der Schutzvorrichtung 1 zu einer Seite der Fahrzeugkarosserie geführt. Das andere Ende des Kabelbaums 2 ist von einer vorderen Öffnung 12 der Schutzvorrichtung 1 zu einer Seite der Schiebetür geführt. Die Grundstruktur der Schutzvorrichtung 1 ist dieselbe wie bei einer herkömmlichen.

Der Kabelbaumhalter 4 weist ein äußeres Klemmteil 13 und ein inneres Klemmteil 18 (Drehteil) auf, das in dem äußeren Klemmteil 13 angeordnet ist, und ist horizontal in einer Stufe der Fahrzeugkarosserie angeordnet. Das innere Klemmteil 18 in dem äußeren Klemmteil 13 stützt den Kabelbaum 2 ab und kann sich in Umfangsrichtung frei drehen.

Wie in 2A und 2B gezeigt ist, ist das innere Klemmteil 18 aus Kunststoff einstückig mit einer nahezu ringförmigen Kabelbaumstützwand 15 versehen, die ein Teil 16 zum Verhindern eines Durchhangs des Kabelbaums und eine Kabelbaumführung 17 einstückig aufweist. Das innere Klemmteil 18 ist mit einem Klemmkörper 14 mit großem Durchmesser und der Kabelbaumstützwand 15 mit kleinem Durchmesser versehen, die von einem vorderen Ende des Klemmkörpers 14 nach vorn vorsteht. Die Begriffe „vorn" und „hinten" bezüglich des Kabelbaumhalters sind auf die rechte bzw. linke Seite des Fahrzeuges bezogen.

Der Klemmkörper 14 hat eine Ringform, um eine kreisförmige Außenfläche und eine ovale Innenfläche entsprechend einem Wellrohr 19 mit ovalem Querschnitt zu bilden. Der Klemmkörper 14 ist in dessen Mitte geteilt, um mit dem Wellrohr 19 in Eingriff zu gelangen und dieses zwischen vorstehenden Rippen 20 an der Innenfläche zu klemmen. Die Außenfläche des Klemmkörpers 14 ist in Umfangsrichtung an einer im Querschnitt kreisförmigen Innenfläche des äußeren Klemmteils 13 gleitend abgestützt.

Eine Verschiebung zwischen dem inneren Klemmteil 18 und dem äußeren Klemmteil 13 in Längsrichtung wird durch einen vorderen und einen hinteren Anschlag 21, 22 verhindert.

Die Kabelbaumstützwand 15 hat einen etwas kleineren Radius als der Klemmkörper 14 und weist eine axiale U-förmige Kabelbaumdurchgangsnut 23 (Kabelbaumeinsetzabschnitt) an deren Innenfläche auf. Die Außenfläche der Kabelbaumstützwand 15 hat einen kreisförmigen Querschnitt, um eine Öffnung 23a der Kabelbaumdurchgangsnut 23 zu bilden. Die Kabelbaumstützwand 15 ist wegen der Kabelbaumdurchgangsnut 23 nicht vollständig kreisförmig und ist vorzugsweise einstückig mit einer Hälfte des Klemmkörpers 14 ausgebildet. Die eine Hälfte des Klemmkörpers 14 steht mit der anderen Hälfte in Eingriff, um das innere Klemmteil 18 zu bilden.

Die Außenfläche der Kabelbaumstützwand 15 liegt gleitend an dem vorderen Anschlag 21 des äußeren Klemmteils 13 an, um einen Spalt zu einer Innenfläche des äußeren Klemmteils 13 zu erhalten. Das obere Ende des äußeren Klemmteils 13 ist derart gestaltet, dass es in etwa der Ebene des oberen Endes der Kabelbaumstützwand 15 liegt und mit einer nach innen abgeschrägten Fläche 24 (zweite Führungsfläche) versehen ist. Eine Wand 13a ist von dem vorderen Anschlag 21 des äußeren Klemmteils 13 nach vorn mit der Innen- und Außenfläche zu einer rechteckigen Form gestaltet, wie in 2B gezeigt ist. Der vordere Anschlag 21 hat eine kreisförmige Innenfläche und bildet einen Teil einer Trennwand senkrecht zu der Wand 13a. Ein Raum 25 ist vor dem vorderen Anschlag 21 und zwischen der Wand 13a und dem Klemmkörper 14 ausgebildet.

Das Durchhangverhinderungsteil 16 der Kabelbaumstützwand 15 steht weiter als die Kabelbaumführung 17 nach vorn vor. Das obere Ende der Kabelbaumstützwand 15 ist kontinuierlich von dem Durchhangverhinderungsteil 16 zu der Kabelbaumführung 17 (180° seitlich gegenüberliegend) abgeschrägt, um eine Abschrägung 26 zu bilden, wie in 2A gezeigt ist. Eine Kabelbaumführung 27 verläuft in einer Position von 90° zu dem Durchhangverhinderungsteil 16 (eine Bodenseite der Kabelbaumdurchgangsnut). Die Innenseite des oberen Endes der Kabelbaumstützwand 15 ist rundherum mit einer gekrümmten Fläche 28 (Führungsfläche) versehen. Daher ist die gekrümmte Fläche 28 zum sanften Biegen des Kabelbaums 2 an den Innenseiten der oberen Enden des Durchhangverhinderungsteils 16 und der Kabelbaumführungen 17 und 27 ausgebildet. Die gekrümmte Fläche 28 verläuft sanft zu der Innenfläche der Kabelbaumstützwand 15. Die abgeschrägte Fläche 24 an dem oberen Ende des äußeren Klemmteils 13 ist an einer Fläche, die sich entlang der gekrümmten Fläche 28 der Kabelbaumführungen 17 und 27 erstreckt.

Die gekrümmte Fläche 28 des Durchhangverhinderungsteils 16 ist in etwa derselben axialen Position wie die abgeschrägte Fläche 24 des äußeren Klemmteils 13 und in einer radial inneren Position des Klemmteils 13 angeordnet. Dadurch verläuft der Kabelbaum 2, der entlang des Durchhangverhinderungsteils 16 führt, zu der Seite der Schiebetür hin, um nicht mit der abgeschrägten Fläche 24 des äußeren Klemmteils 13 in Kontakt zu gelangen, d.h. ohne dem Durchhang (1C). Der Kabelbaum 2, der entlang der gekrümmten Fläche 28 der Kabelbaumführung 17 gebogen wird, wird mit einem großen Radius und ohne Faltung durch Kontaktieren mit der abgeschrägten Fläche 24 des äußeren Klemmteils 13 gebogen (1B).

Während herkömmlich der Kabelbaum entlang einer gekrümmten Führungswand eines äußeren Klemmteils verläuft, verläuft gemäß der Erfindung der Kabelbaum 2 entlang der gekrümmten Fläche 28 an dem oberen Ende des inneren Klemmteils 18. In anderen Worten kontaktiert der Kabelbaum 2 eine Führung in einer radial inneren Position, und nicht in einer radial äußeren Position von einer Achse des Kabelbaums. Dadurch wird der Kabelbaum 2 mit einem großen Radius sanft und ohne Faltung gebogen, während herkömmlich der Kabelbaum leicht mit einem geringen Radius in einem Bereich von dem inneren Klemmteil zu einer Führungswand des äußeren Klemmteils gefaltet werden kann.

Das äußere Klemmteil 13 reicht aus, um allein eine in Umfangsrichtung drehbare Abstützung des inneren Klemmteils 18 zu übernehmen. Daher hat das äußere Klemmteil 13 keine gekrümmten Führungswände, wie herkömmlich, und ist miniaturisiert, wobei der Kabelbaumhalter 4 völlig miniaturisiert ist.

Der Kabelbaum 2 und die Kabelbaumstützwand 15 drehen sich als eine Einheit in Umfangsrichtung, so dass es keine Gleitreibung (Abnutzung) zwischen dem Kabelbaum 2 und der Kabelbaumstützwand 15 gibt. Üblicherweise dreht sich der Kabelbaum 2 nur gegen das äußere Klemmteil 13, so dass es Gleitreibung (Abnutzung) zwischen dem Kabelbaum 2 und dem äußeren Klemmteil 13 gibt.

1A, 1B und 1C zeigen die Schiebetür im vollständig geschlossenen Zustand. Der Kabelbaum 2 wird in der Schutzvorrichtung 1 in Richtung des Fahrzeuges nach hinten gezogen und aus einem hinteren Abschnitt der Bodenöffnung 11 herausgeführt. Der Kabelbaum 2 wird entlang der gekrümmten Fläche 28 (2A) der Kabelbaumführung 17 an der rechten Seite des inneren Klemmteils 18 (Vorderseite des Fahrzeuges) sanft gebogen, wie in 1B gezeigt ist. Der Kabelbaum 2 wird mit einem großen Radius von der Kabelbaumführung 17 entlang der abgeschrägten Fläche 24 (2A) an dem oberen Ende des äußeren Klemmteils 13 gebogen, um durch den großen Radius und zwei Abstützpunkte die Spannung zu verteilen. Die Blattfeder 3 wird nach unten gebogen und drückt den Kabelbaum 2 nach oben.

Wenn die Schiebetür in einem vollständig geschlossenen Zustand ist, ist der Kabelbaumhalter 4 derart angeordnet, dass die Öffnung 23a der Kabelbaumdurchgangsnut 23 nach unten gerichtet ist (der Boden der Nut ist nach oben gerichtet), wie in 2B gezeigt ist. Die Kabelbaumführung 17 mit der geringeren Länge ist an der Vorderseite des Fahrzeuges zum Abstützen des Kabelbaums in einer gekrümmten Form angeordnet. Das Durchhangverhinderungsteil 16 mit der größeren Länge ist an der Rückseite des Fahrzeuges angeordnet, um nicht mit dem Kabelbaum 2 zu kontaktieren. Der Kabelbaum 2 wird aus dem Kabelhalter 4 nach vorn gezogen, so dass der Kabelbaum 2 nicht aus der Öffnung 23a der Kabelbaumdurchgangsnut 23 durchhängen kann.

Wenn die Schiebetür in Richtung des Fahrzeuges nach hinten bewegt wird, um teilweise geöffnet zu werden, wie in 3A3C gezeigt ist, kann der Durchhang des Kabelbaums 2 nicht allein durch die Vorspannung der Blattfeder 3 absorbiert werden, da die Gesamthöhe der Schutzvorrichtung 1 gering gestaltet ist. Das lange Durchhangverhinderungsteil 16 der Kabelbaumstützwand 15 des inneren Klemmteils 18 stützt den übrigen durchhängenden Längenabschnitt ab, um den Durchhang zu verhindern. Dadurch wird in dem Durchgangsraum zwischen der Fahrzeugkarosserie und der Schiebetür (der Abstand des Durchgangsraumes ist breiter als der im vollständig geschlossenen Zustand in 1C) der Kabelbaum 2 in die Bodenöffnung 11 der Schutzvorrichtung 1 an der Seite der Schiebetür hinein ohne den Durchhang und horizontal oder etwas schräg nach unten geführt. Die gekrümmte Fläche 28 an dem oberen Ende des Durchhangverhinderungsteils 16 bewirkt, dass der Kabelbaum leicht schräg in Richtung etwas nach unten verläuft.

4 zeigt den Kabelbaumhalter 4 entsprechend 3A. Die Kabelbaumstützwand 15 des Kabelbaumhalters 4 dreht sich um 90° entlang des Pfeils aus einer Position im vollständig geschlossenen Zustand der Tür in 2B, und das lange Durchhangverhinderungsteil 16 an der Bodenseite stützt den Kabelbaum 2 ohne Durchhang ab. Die Kabelbaumstützwand 15 absorbiert die Verdrehung des Kabelbaums 2, indem sie als eine Einheit mit dem Klemmkörper 14 durch die Verdrehung des Kabelbaums 2 gedreht wird.

Der Kabelbaum 2, der von dem Kabelbaumhalter 4 geführt wird, verläuft senkrecht zu der Schutzvorrichtung 1 an der Seite der Schiebetür, wie in 3B gezeigt ist, so dass der Kabelbaum 2 nicht aus der Öffnung 23a der Kabelbaumdurchgangsnut 23 heraus gelangt. Der Kabelbaum 2 wird abgestützt, indem er an der gekrümmten Fläche 28 (2A) der Kabelbaumführung 27 an der Bodenseite (Vorderseite des Fahrzeuges) der Kabelbaumdurchgangsnut 23 anliegt.

Wenn die Schiebetür weiter nach hinten bewegt wird, um aus dem teilweise geöffneten Zustand in 3A in den vollständig geöffneten Zustand zu gelangen, wird der Kabelbaum 2 aus der Schutzvorrichtung 1 nach vorn gezogen, wie in 5A5C gezeigt ist. Die Kabelbaumstützwand 15 des Kabelbaumhalters 4 dreht sich um 90° entlang des Pfeils in 4, wie in 5 gezeigt ist. Dadurch wird der Kabelbaum 2 entlang der gekrümmten Fläche 28 (2A) an dem oberen Ende der Kabelbaumführung 17, die dem Durchhangverhinderungsteil 16 gegenüberliegt, sanft gebogen. Der Kabelbaum 2 wird mit einem großen Radius von der Kabelbaumführung 17 entlang der abgeschrägten Fläche 24 (2A) an dem oberen Ende des äußeren Klemmteils 13 gebogen, um durch den großen Radius und zwei Abstützpunkte die Spannung zu verteilen. Die Blattfeder 3 wird mit einem geringen Radius zum Drücken des Kabelbaums 2 gebogen, um zurückgestellt zu werden. Die Öffnung 23a der Kabelbaumdurchgangsnut 23 ist nach oben angeordnet.

Im teilweise geöffneten Zustand, in dem die Schiebetür aus dem vollständig geöffneten Zustand in 5A nach vorn bewegt wird, um geschlossen zu werden, wird ein Durchhang durch Abstützen an dem Durchhangverhinderungsteil 16 entgegengesetzt zu den Vorgängen in 3A und 5A verhindert. Im vollständig geöffneten Zustand und im vollständig geschlossenen Zustand wird der Kabelbaum 2 mit einem großen Radius durch die gekrümmte Fläche 28 der Kabelbaumführung 17 und die abgeschrägte Fläche 24 des äußeren Klemmteils 13 sanft gebogen, um durch den großen Radius und zwei Abstützpunkte die Spannung zu verteilen.

Die abgeschrägte Fläche 24 an dem oberen Ende des äußeren Klemmteils kann zu einer gekrümmten Fläche geändert werden. Die gekrümmte Fläche 28 an dem oberen Ende der Kabelbaumstützwand an der Seite des inneren Klemmteils kann zu einer abgeschrägten Fläche geändert werden. Wenn die axiale Länge des äußeren Klemmteils 13 kürzer als die der Kabelbaumstützwand 15 gestaltet wird, kann der Kabelbaum 2 allein durch die gekrümmte Fläche 28 an dem oberen Ende der Kabelbaumstützwand 15 abgestützt werden. Die gekrümmte Fläche 28 ist vorzugsweise innerhalb der Dicke der Kabelbaumstützwand 15 ausgebildet. Jedoch kann das obere Ende der Kabelbaumstützwand 15 innerhalb eines Raumes zwischen dem äußeren Klemmteil 13 nach außen hin erweitert sein, und eine längere gekrümmte Fläche kann an dem erweiterten oberen Ende ausgebildet sein.

Die Kabelbaumstützwand 15 des Kabelbaumhalters 4 gemäß dieser Ausführungsform weist die Kabelbaumdurchgangsnut 23 mit U-förmigem Querschnitt zum Einsetzen des Wellrohres 19 mit ovalem Querschnitt auf. Durch Bilden eines Durchgangsloches anstelle der Durchgangsnut 23 kann die Kabelbaumführungswand in zwei getrennte Teile zusammen mit dem inneren Klemmteil geformt werden. In diesem Falle ist die Kabelbaumstützwand ringförmig. Bei Verwendung eines Wellrohres mit rundem Querschnitt anstelle des Wellrohres 19 mit ovalem Querschnitt kann eine Kabelbaumstützwand mit einem Kabelbaumdurchgangsloch mit rundem Querschnitt geformt werden. Wenn ein anderes Schutzrohr als das Wellrohr oder ein Spiralband verwendet wird, kann ein inneres Klemmteil des getrennten Typs das Schutzrohr oder das Spiralband klemmen.

Anstelle einer einstückigen Harzform können der Klemmkörper 14 und die Kabelbaumstützwand 15 separat geformt und über Eingriffmittel miteinander gekuppelt sein. Das Durchhangverhinderungsteil 16 und die Kabelbaumführung 17 der Kabelbaumstützwand 15 können separat geformt sein. Wenn der Kabelbaum 2 nicht mit der gekrümmten Fläche 28 in 3C in Kontakt gelangt, muss die gekrümmte Fläche 28 nicht geformt sein. Die axialen Längen des Durchhangverhinderungsteils 16 und der Kabelbaumführungen 17, 27 können gleich sein, d.h. das obere Ende der Kabelbaumstützwand 15 kann zu einer Ebene senkrecht zu der Achse anstelle einer Ebene schräg zu der Achse geformt sein.

Eine Schutzvorrichtung, die den Kabelbaum durch Federkraft in einer Spule wickelt, kann als Energiezuführeinheit 7 verwendet werden. Anstelle der Blattfeder 3 in der Schutzvorrichtung kann ein anderes Federteil verwendet werden.

Der Kabelbaumhalter und die Kabelbaumverlegungsstruktur, die oben beschrieben sind, können anders als für die Schiebetür des Fahrzeuges für verschiedene Schiebetüren und Gleitmechanismen angewendet werden. Der Kabelbaumhalter 4 kann in der Schiebetür angeordnet sein, und die Schutzvorrichtung 1 kann in der Seite der Fahrzeugkarosserie angeordnet sein. Ein oder mehrere Kabelbaumhalter 4 können in der Fahrzeugkarosserie unabhängig von der Energiezuführung angeordnet sein, und ein gebogener Kabelbaum kann zwischen den Kabelbaumhaltern verlegt werden. All diese Varianten können bei der zweiten Ausführungsform angewendet werden. 716 zeigen einen Kabelbaumhalter und eine Kabelbaumverlegungsstruktur nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.

79 zeigen ein Beispiel eines inneren Klemmteils 31 eines Kabelbaumhalters. Das innere Klemmteil 31, das aus Kunststoff hergestellt ist, ist mit einer Kabelbaumstützwand 33 mit ovalem Querschnitt an der Vorderseite eines Klemmkörpers 32, einem Ausschnitt 34 in einer oberen Hälfte der Kabelbaumstützwand 33, und einem Durchhangverhinderungsteil 35 versehen, das unter dem Ausschnitt 34 nach vorn vorsteht.

Der Klemmkörper 32 weist einen zylindrischen Abschnitt 36 mit einem ovalen Querschnitt und runde Gleitabschnitte 37 auf, die einstückig an dem vorderen und dem hinteren Ende des zylindrischen Abschnitts 36 ausgebildet sind. Jeder Gleitabschnitt 37 ist in einem Innenraum einer vorstehenden Rippe 39 (Anschlag) eines äußeren Klemmteils 38 in 10 drehbar aufgenommen.

Der zylindrische Abschnitt 36 ist am Außenumfang mit einem Paar einander gegenüberliegenden Vorsprüngen 40 (Anschläge) versehen. Das äußere Klemmteil 38 (10) ist an einer Innenfläche des Aufnahmeraums mit einer vorstehenden Rippe 61 zur Anlage an den Vorsprüngen 40 versehen. Dadurch kann sich das äußere Klemmteil 38 in einem Bereich von 180° frei drehen, bis der Vorsprung 40 an der vorstehenden Rippe 61 anliegt. 10 zeigt eine obere Hälfte des äußeren Klemmteils 38. Das innere Klemmteil 31 und das äußere Klemmteil 38 bilden den Kabelbaumhalter.

In 79 ist die Kabelbaumstützwand 33 des inneren Klemmteils 31 derart ausgebildet, dass der zylindrische Abschnitt 36 in Axialrichtung erweitert und mit einem zylindrischen Abschnitt 62 (Kabelbaumführung) mit einem ovalen Querschnitt und einem Durchhangverhinderungsteil 35 versehen ist, das sich von einer unteren Hälfte des zylindrischen Abschnitts 62 einstückig erstreckt. Das Durchhangverhinderungsteil 35 verläuft einstückig zu einer Wand 62a an einer schmalen Seite des zylindrischen Abschnitts 62, einer Wand 62b von der schmalen Seite zu einer breiten Seite, und dem Ausschnitt 34 an der breiten Seite. Das Durchhangverhinderungsteil 35 hat eine Hälfte mit einem ovalen Querschnitt in Radialrichtung etwa wie der Querschnitt der unteren Hälfte des zylindrischen Abschnitts 62.

Wie in 8 und 9 gezeigt ist, ist eine Wand 62c an dem Ausschnitt 34 mit einem großen Radius von deren Unterseite nach außen gekrümmt. Die Wand 62a an dem Durchhangverhinderungsteil 35 ist nahezu gerade ausgebildet, und das Durchhangverhinderungsteil 35 ist mit einem großen Radius von der Wand 62a gekrümmt. Die gekrümmten Abschnitte des Durchhangverhinderungsteils 35 und der Wand 62c haben etwa denselben Krümmungsradius und weisen jeweils eine gekrümmte Fläche an der Innen- und Außenseite auf. Die inneren gekrümmten Flächen sind mit 35' und 62' bezeichnet. Der Kabelbaum wird mit einem großen Radius entlang jedes gekrümmten Abschnitts gebogen. Die Wand 62b (7) an der breiten Seite des zylindrischen Abschnitts 62 erstreckt sich ohne Krümmung geradlinig. 9 zeigt eine Hälfte des inneren Klemmteils 31.

Das innere Klemmteil 31 kann in zwei Hälften geteilt sein, um mittels einer Verriegelungsvorrichtung mit einem Verriegelungsvorsprung 63 und einem Eingriffsrahmen 64 (7) verriegelt zu werden. Die Verriegelungsvorrichtung ist an dem Klemmkörper 32 und der Kabelbaumstützwand 33 separat angeordnet. Durch Anordnung der Verriegelungsvorrichtung an der Vorderseite des Durchhangverhinderungsteils 35 (8) hat das Durchhangverhinderungsteil 35 bei der Montage des inneren Klemmteils 31 eine erhöhte Steifigkeit (Montagefestigkeit).

Wie in 9 gezeigt ist, ist der zylindrische Abschnitt 36 des inneren Klemmteils 31 an dessen Innenfläche mit ringförmigen vorstehenden Rippen 65 für den Eingriff mit Nuten des Wellrohres versehen. Die runden Gleitabschnitte 37 des zylindrischen Abschnitts 36 sind in zwei Hälften geteilt, um ohne Verschiebung durch den Eingriff eines konkaven Abschnitts 66 und eines konvexen Abschnitts 67 miteinander verbunden zu sein.

Das innere Klemmteil 31 wird an der Innenseite der einen Hälfte des äußeren Klemmteils 38 in 10 und der anderen Hälfte (nicht gezeigt) des äußeren Klemmteils 38 drehbar aufgenommen. Ein Halter 68 des äußeren Klemmteils 38 wird mit einer Schraube an der Fahrzeugkarosserie befestigt. Der Kabelbaum wird in einem vorhergehenden Vorgang in das innere Klemmteil 31 eingesetzt, und das Wellrohr wird in Umfangsrichtung drehbar abgestützt. Eine Seitenwand 69 des äußeren Klemmteils 38 ist an dessen oberem Ende mit einer gekrümmten Fläche 70 oder einer abgeschrägten Fläche zum sanften Kontaktieren mit dem Kabelbaum vorgesehen.

11 zeigt einen Kabelbaumhalter 71, der in einer Fahrzeugkarosserie 72 montiert ist (das innere Klemmteil 31 ist in der unteren Hälfte des äußern Klemmteils montiert). Wenn die Schiebetür im teilweise geöffneten Zustand ist, ist das Durchhangverhinderungsteil 35 des inneren Klemmteils 31 an einer Bodenseite positioniert und stütz den Kabelbaum 73 an dessen Oberseite ohne Durchhang ab. Der Kabelbaum 73 kann einen geringen Durchhang haben, um durch das Gewicht des Kabelbaums 73 leicht nach unten geneigt zu sein. Jedoch ist der Durchhang gering, um nicht mit einem Dichtungsstreifen 58 oder anderen Teilen (3) in Konflikt zu gelangen.

Das Durchhangverhinderungsteil 35 ist nach außen gekrümmt, so dass der Kabelbaum 73 mit einem großen Radius vom Boden des Durchhangverhinderungsteils 35 sanft gebogen wird und nicht mit einem geringen Radius von dem oberen Ende des Durchhangverhinderungsteils 35 gebogen wird. Dadurch wird die Spannungsbelastung auf den Kabelbaum 73 verringert, und die Biegefestigkeit des Kabelbaums 73 wird verbessert, so dass ein zeitabhängiger Schaden und Abnutzung verhindert werden. Das Wellrohr 74 des Kabelbaums 73 endet in dem inneren Klemmteil 31. Eine Mehrzahl von elektrischen Leitungen 76 des Kabelbaums 73 sind in einem hinteren erweiterten Abschnitt 75 des äußeren Klemmteils 38 freigelegt und verlegt.

12 zeigt ein inneres Klemmteil 77 ohne dem Ausschnitt 34 in dem inneren Klemmteil 31 in 7. Das innere Klemmteil 77 weist eine Kabelbaumstützwand 78 mit einem ovalen Querschnitt und einen Klemmkörper 79 auf. Die Kabelbaumstützwand 78 weist einen nach außen gekrümmten Abschnitt 80 an der einen schmalen Seite und zwei nach außen gekrümmte Abschnitte 81 an den breiten Seiten auf. Eine gerade Bodenwand dient als ein Durchhangverhinderungsteil 82, und die anderen Wände (gekrümmte Abschnitte) dienen als Kabelbaumführungen 80 und 81.

Die Kabelbaumsstützwand 78 kann allein an einer der schmalen Seiten mit dem gekrümmten Abschnitt vorgesehen sein (an der Wand 80 und dem Durchhangverhinderungsteil 82 180° gegenüberliegend) oder kann allein an beiden schmalen Seiten mit den gekrümmten Abschnitten vorgesehen sein (an dem Durchhangverhinderungsteil 82 und der Wand 80 180° gegenüberliegend). Die gekrümmten Abschnitte weisen jeweils eine innere und eine äußere gekrümmte Fläche auf. Die innere gekrümmte Fläche ist mit 81' bezeichnet. Der Klemmkörper 79 in 12 ist derselbe wie der in 7, so das die Beschreibung hierzu weggelassen wird.

1316 zeigen vergleichbare Wirkungen (Krümmen des Kabelbaums) der Kabelbaumhalter 71 und 83, die mit dem jeweiligen inneren Klemmteil 31 und 77 in 7 und 12 zu montieren sind. 13 und 14 zeigen den vollständig geschlossenen Zustand der Schiebetür, und 15 und 16 zeigen den vollständig geöffneten Zustand der Schiebetür.

Wie in 13 gezeigt ist, wird bei Verwendung des inneren Klemmteils 77 in 12 der Kabelbaum 73 mit einem großen Radius entlang des gekrümmten Abschnitts 80 des inneren Klemmteils 77 gebogen und nach außen geführt, um mit der gekrümmten Fläche 70 an dem oberen Ende des äußeren Klemmteils 38 bei vollständig geschlossener Tür sanft in Kontakt zu gelangen. Wenn die Kabelbaumstützwand 78 ohne Vorsehen der gekrümmten Abschnitte 80 und 81 an der Kabelbaumstützwand 78 geradlinig geformt ist, kann der Kabelbaum 73 leicht an dem oberen Ende der Kabelbaumstützwand 78 als ein Abstützpunkt gefaltet werden.

Wie in 14 gezeigt ist, verläuft bei Verwendung des inneren Klemmteils 31 in 7 der Kabelbaum 73 in den Ausschnitt 34 hinein und wird vom Boden des Ausschnitts 34, d.h. einer tiefen Seite in der Wand 62c gebogen (der Biegepunkt des Kabelbaums bewegt sich zur Innenseite des Fahrzeuges). Dadurch ist der Biegeradius des Kabelbaums 73 größer als der in 13, so dass keine Faltung des Kabelbaums 73 befürchtet werden muss. Der Kabelbaum 73 wird derart geführt, dass er die gekrümmte Fläche 70 an dem oberen Ende des äußeren Klemmteils 38 sanft kontaktiert. In 13 ist der Kabelbaum 73 entlang des gekrümmten Abschnitts 80 der Kabelbaumstützwand 78 sanft gebogen. In 13 und 14 sind die Durchhangverhinderungsteile 35 und 82 in einer Position von 180° gegenüber einer Biegerichtung des Kabelbaums 73 angeordnet.

Wie in 15 gezeigt ist, wird bei Verwendung des inneren Klemmteils 77 in 12 der Kabelbaum 72 mit einem großen Radius entlang des gekrümmten Abschnitts 80 des inneren Klemmteils 77 gebogen und mit einem Spalt gegen das obere Ende des äußeren Klemmteils 38 bei vollständig geöffneter Tür nach außen gebogen. Wenn die Kabelbaumstützwand 78 ohne einen gekrümmten Abschnitt geradlinig gestaltet ist, kann der Kabelbaum 73 leicht an dem oberen Ende der Kabelbaumstützwand als ein Abstützpunkt gefaltet werden.

Wie in 16 gezeigt ist, verläuft bei Verwendung des inneren Klemmteils 31 in 7 der Kabelbaum 73 in den Ausschnitt 34 hinein und wird vom Boden des Ausschnitts 34, d.h. einer tiefen Seite in der kurzen Wand 62c gebogen (der Biegepunkt des Kabelbaums bewegt sich zur Innenseite des Fahrzeuges). Der Kabelbaum 73 wird mit einem größeren Radius als dem in 15 gebogen und wird nicht gefaltet. Der Kabelbaum 73 wird mit einem geringen Spalt gegen das obere Ende des äußeren Klemmteils 38 geführt. In 15 ist der Kabelbaum 73 entlang des gekrümmten Abschnitts 80 der Kabelbaumstützwand 78 sanft gebogen. In 15 und 16 sind die Durchhangverhinderungsteile 35 und 82 in einer Position von 180° gegenüber einer Biegerichtung des Kabelbaums 73 angeordnet.

Wenn das innere Klemmteil 77 in 12 verwendet wird, kann der Kabelbaum 73 mit einem großen Radius durch Formen langer gekrümmter Abschnitte 80 und 81 entlang der langen Kabelbaumstützwand 78 gebogen werden. Wenn das innere Klemmteil 31 in 7 verwendet wird, kann der Kabelbaum 73 mit einem noch größeren Radius durch Bewegen des Biegepunkts zu der Innenseite des Fahrzeuges an der kurzen gekrümmten Fläche 62' entlang der kurzen Kabelbaumführung 62 mit dem Ausschnitt gebogen werden. In beiden Fällen kann eine Faltung des Kabelbaums 73 sicher verhindert werden. Das innere Klemmteil 31 in 7 ist wegen des Ausschnitts klein und kann sich in einer begrenzten Öffnung des äußeren Klemmteils 38 leicht drehen. Ferner wird der Biegepunkt des Kabelbaums 73 zur Innenseite des Fahrzeuges bewegt, so dass das äußere Klemmteil 38 in der Länge und in der Radialrichtung der Öffnungsseite des äußeren Klemmteils 38 miniaturisiert werden kann.


Anspruch[de]
  1. Kabelbaumhalter (4, 71, 83), aufweisend:

    ein inneres Klemmteil (18, 31, 77) zum Abstützen eines Kabelbaums (2, 73), wobei das innere Klemmteil (18, 31, 77) ein Durchhangverhinderungsteil (16, 35, 82) zum Verhindern eines Durchhangs des Kabelbaums (2, 73) aufweist; und

    ein äußeres Klemmteil (13, 38) zum drehbaren Abstützen des inneren Klemmteils (18, 31, 77);

    wobei das Durchhangverhinderungsteil (16, 35, 82) einstückig mit einer umliegenden Kabelbaumführung (17, 27, 62, 80, 81) ausgebildet ist.
  2. Kabelbaumhalter nach Anspruch 1, wobei das Durchhangverhinderungsteil (16, 35, 82) eine gekrümmte Fläche (28, 35', 81') aufweist, deren Durchmesser nach außen ansteigt.
  3. Kabelbaumhalter nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Kabelbaumführung (17, 27; 62; 80, 81) eine gekrümmte Fläche (28, 62', 81') aufweist, deren Durchmesser nach außen ansteigt.
  4. Kabelbaumhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Durchhangverhinderungsteil (16, 35) in einer Herausführrichtung des Kabelbaums (2, 73) länger als die Kabelbaumführung (17, 27, 62) ist.
  5. Kabelbaumhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei ein Ausschnitt (34) gegenüber dem Durchhangverhinderungsteil (35) angeordnet ist und die Kabelbaumführung (62) an einer Seite des Ausschnitts (34) kurz ausgebildet ist.
  6. Kabelbaumhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei eine Öffnung (23a) längs des Kabelbaums (2) zwischen der Kabelbaumführung (17) und dem Durchhangverhinderungsteil (16) ausgebildet ist.
  7. Kabelbaumhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Kabelbaumführung (17, 27) in Ringform zu dem Durchhangverhinderungsteil (16) verläuft.
  8. Kabelbaumhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das äußere Klemmteil (13) an dessen oberem Ende mit einer Führungsfläche (24) versehen ist, die an einer Fläche positioniert ist, die sich entlang der gekrümmten Fläche (28) der Kabelbaumführung (17) erstreckt.
  9. Kabelbaumverlegungsstruktur, aufweisend:

    den Kabelbaumhalter (4, 71, 83) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, der in einer Fahrzeugkarosserie (72) angeordnet ist; und

    eine Schutzvorrichtung (1), die in einer Schiebetür angeordnet ist, wobei die Schutzvorrichtung (1) den Kabelbaum (2, 73) mit einer Federvorspannung aufnimmt;

    wobei der Kabelbaum (2, 73) von dem Kabelbaumhalter (4, 71, 83) zu der Schutzvorrichtung (1) verlegt ist, wobei der Kabelbaum (2, 73) von dem Durchhangverhinderungsteil (16, 35, 82) abgestützt wird, wenn die Schiebetür teilweise geöffnet ist, und wobei der Kabelbaum (2, 73) von der Kabelbaumführung (17, 27, 62) abgestützt wird, wenn die Schiebetür geöffnet oder geschlossen ist.
Es folgen 11 Blatt Zeichnungen






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