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Dokumentenidentifikation DE102004048153A1 09.06.2005
Titel Arbeitsplatzleuchte
Anmelder Gedore-Werkzeugfabrik Otto Dowidat KG, 42899 Remscheid, DE
Vertreter Stenger, Watzke & Ring Patentanwälte, 40547 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 02.10.2004
DE-Aktenzeichen 102004048153
Offenlegungstag 09.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.06.2005
IPC-Hauptklasse F21V 21/08
IPC-Nebenklasse F21V 21/088   F21S 8/00   
IPC additional class // F21W 131:402  
Zusammenfassung Um eine Arbeitsplatzleuchte mit einem in einem Gehäuse angeordneten Leuchtmittel und mit einem das Gehäuse aufnehmenden Halter, der seinerseits in einem Magnetfuß verschwenkbar gehalten ist, derart auszugestalten, daß sie bei einfacher Bauart exakt und sicher ausgerichtet werden und durch einfache Handgriff ein- und ausgeschaltet werden kann, wird mit der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, daß Gehäuse weist zumindest über einen Teil seiner Länge eine zylindrische Oberfläche auf, die in einer gabelförmigen, teilzylindrischen Aufnahme des Halters axial verschiebbar gelagert ist, und daß das Leuchtmittel durch einen Schalter betätigbar ist, dessen Schaltelement aus der Oberfläche des Gehäuses herausragt und bei einer Bewegung des Gehäuses axial mit dem Halter zusammenwirkt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Arbeitsplatzleuchte mit einem in einem Gehäuse angeordneten Leuchtmittel und mit einem das Gehäuse aufnehmenden Halter, der seinerseits in einem Magnetfuß verschwenkbargehalten ist.

Derartige Arbeitsplatzleuchten sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Sie dienen der Beleuchtung am Arbeitsplatz, wobei die Leuchte auf das jeweils zu beleuchtende Objekt ausgerichtet werden kann.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Arbeitsplatzleuchte der eingangs beschriebenen Art derart auszugestalten, daß sie bei einfacher Bauart exakt und sicher ausgerichtet werden und durch einfache Handgriffe ein- und ausgeschaltet werden kann.

Die Lösung dieser Aufgabenstellung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse zumindest über einen Teil seiner Länge eine zylindrische Oberfläche aufweist, die in einer gabelförmigen, teilzylindrischen Aufnahme des Halters axial verschiebbar gelagert ist, und daß das Leuchtmittel durch einen Schalter betätigbar ist, dessen Schaltelement aus der Oberfläche des Gehäuses herausragt und bei einer Bewegung des Gehäuses axial mit dem Halter zusammenwirkt.

Die erfindungsgemäße Ausbildung einer Arbeitsplatzleuchte ermöglicht nicht nur eine preisgünstige Herstellung aus einfachen Bauteilen, sondern ein einfaches Ein- und Ausschalten des Leuchtmittels durch eine Bewegung des das Leuchtmittel aufnehmenden Gehäuses relativ zum Halter.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Schaltelement durch eine schräg verlaufende Schaltfläche in der Aufnahme des Halters betätigbar. Diese schräg verlaufende Schaltfläche, die bei einer Relativbewegung ein Betätigen des Schaltelements ergibt, kann entweder in axialer Richtung in der Aufnahme des Halters ausgerichtet sein oder in radialer Richtung ausgebildet werden.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Halter über eine kugelförmige Lagerfläche mit dem Magnetfuß beweglich verbunden. Der Magnetfuß weist erfindungsgemäß mindestens zwei Dauermagnete auf, die jeweils in einem Aufnahmegehäuse angeordnet sind, das über ein Gelenk mit dem den Halter aufnehmenden Teil verbunden ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird der Magnetfuß einstückig mit jeweils einem Filmscharnier zwischen den beiden Aufnahmegehäusen und dem den Halter aufnehmenden Teil ausgebildet.

Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann zwischen dem Magnetfuß und dem Halter mindestens ein Verlängerungsglied angeordnet sein, das mittels kugelförmiger Lagerflächen sowohl mit dem Magnetfuß als auch mit dem Halter verbunden ist. Auf diese Weise ist es möglich, den Halter durch Wahl der entsprechenden Verlängerungsglieder in beliebigem Abstand vom Magnetfuß anzuordnen, womit zugleich eine einfache Einstellbarkeit der Arbeitsplatzleuchte möglich ist.

Zur Befestigung auf nicht magnetischen Flächen ist der Magnetfuß auf eine Schraubzwinge aufsetzbar. Der Magnetfuß kann aber auch zur Befestigung auf glatten Flächen, wie Glas, Keramik und beschichteten Flächen, auf eine Magnetplatte aufsetzbar sein, die mit einem Saugnapf versehen ist.

Insgesamt wird mit der Erfindung eine Arbeitsplatzleuchte einfacher Bauart geschaffen, die auf einfache Weise den jeweiligen Gegebenheiten angepaßt werden kann. Vorzugsweise ist die Arbeitsplatzleuchte an einem Werkzeug, vorzugsweise einer Knarre, Ratsche oder Zange derart angebracht, daß die Arbeitsstelle der Aktionsbewegung des Werkzeugs folgend immer beleuchtet ist.

Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele und mehrere Anwendungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Arbeitsplatzleuchte dargestellt, und zwar zeigen:

1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform in der ausgeschalteten Stellung,

2 eine Seitenansicht der ersten Ausführungsform in der eingeschalteten Stellung,

3 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform in der ausgeschalteten Stellung,

4 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform in der eingeschalteten Stellung,

5 eine Stirnansicht eines Halters,

6 einen Längsschnitt durch den Halter,

7 einen Querschnitt durch den Magnetfuß,

8 eine Draufsicht auf den Magnetfuß,

9 eine Seitenansicht einer mit einem Verlängerungsglied versehenen Arbeitsplatzleuchte,

10 Einzelteile einer durch ein Verlängerungsglied, einen Saugnapf und eine Schraubzwinge ergänzten Arbeitsplatzleuchte,

11 eine Anwendung einer Arbeitsplatzleuchte auf gewölbten Flächen,

12 eine Ansicht einer Anwendung einer Arbeitsplatzleuchte auf abgewinkelten Flächen,

13 eine Anwendung einer Arbeitsplatzleuchte unter Verwendung einer Schraubzwinge,

14 eine Anwendung einer Arbeitsplatzleuchte unter Verwendung eines Saugnapfes und

15 eine Anwendung einer Arbeitsplatzleuchte an einer Ratsche.

Die anhand zweier Ausführungsbeispiele in den 1 bis 4 dargestellte Arbeitsplatzleuchte besitzt ein ein Leuchtmittel enthaltendes Gehäuse 1, das bei beiden Ausführungsbeispielen mit einer insgesamt zylindrischen Oberfläche ausgeführt ist. Es genügt allerdings, wenn das Gehäuse 1 mit einer teilzylindrischen Oberfläche ausgeführt ist. Aus dieser Oberfläche ragt das Schaltelement 2 eines im übrigen im Innern des Gehäuses 1 angeordneten Schalters heraus, der für das Ein- und Ausschalten des Leuchtmittels vorgesehen ist.

Die Arbeitsplatzleuchte umfaßt weiterhin einen Halter 3, der mit einer gabelförmigen Aufnahme 3a versehen ist. In dieser gabelförmigen Aufnahme 3a ist das Gehäuse 1 gemäß den 1 und 2 axial verschiebbar, gemäß der 3 radial verdrehbar und gemäß der 4 wiederum axial verschiebbar. Hierdurch wird das aus dem Gehäuse 1 herausragende Schaltelement 2 in das Innere des Gehäuses 1 hineingedrückt, wenn sich das Gehäuse 1 in der in den 2 und 4 dargestellten Stellung befindet. Ist das Gehäuse 1 dagegen – wie 1 zeigt – axial verschoben oder – wie 3 zeigt – radial verdreht, ragt das Schaltelement 2 vollständig aus dem Gehäuse 1 heraus. Das Leuchtmittel ist in diesem Fall ausgeschaltet.

Für die axiale Verschiebbarkeit besitzt der Halter 3 eine schräg zur Verschieberichtung verlaufende Schaltfläche 3b, die in den 2, 4 und 6 dargestellt ist.

Der Halter 3 ist mit einer kugelförmigen Lagerfläche 3c ausgebildet, die in eine entsprechend kugelförmige Lagerfläche 4a eines Magnetfußes 4 eingreift, so daß der Halter 3 beweglich im Magnetfuß 4 verstellt werden kann. Der Magnetfuß 4 ist gemäß den 7 und 8 mit zwei Dauermagneten 4b ausgestattet, die jeweils in einem Aufnahmegehäuse 4c angeordnet sind. Jedes Aufnahmegehäuse 4c ist mit einem den Hauptteil des Magnetfußes 4 bildenden Teil durch ein Gelenk verbunden, das beim dargestellten Ausführungsbeispiel durch ein Filmscharnier 4d gebildet wird. Hierdurch ist eine Einstellung der Dauermagnete 4b unter einer Mehrzahl von Winkeln zum Hauptteil des Magnetfußes 4 möglich. Um den Magnetfuß 4 auch auf gewölbten Oberflächen befestigen zu können, ist er an seiner Unterseite mit einer Bohrung 4e und einer gewölbten Aussparung 4f versehen.

Die 11 und 12 zeigen Anwendungsbeispiele, bei denen die Dauermagneten 4b bzw. ihre Aufnahmegehäuse 4c des Magnetfußes 4 unter einem Winkel angeordnet sind, so daß die Arbeitsplatzleuchte auf eine zylindrische Oberfläche (11) bzw. auf eine abgewinkelte Oberfläche aufgesetzt werden kann, wie die 12 anhand eines achteckigen Körpers zeigt.

Mit Hilfe einer Schraubzwinge 5 kann die Arbeitsplatzleuchte mit ihrem Magnetfuß 4 auch auf nicht magnetischen Oberflächen befestigt werden, indem der Magnetfuß 4 auf der metallischen, an die jeweilige nicht magnetische Fläche angebrachte Schraubzwinge 5 gesetzt wird.

In 14 ist dargestellt; daß die Arbeitsleuchte auch mit einem Saugnapf 6 auf glatten Flächen, wie Glas, Keramik und beschichteten Flächen angebracht werden kann, wenn der Magnetfuß 4 auf einer mit dem Saugfuß 6 verbundenen Magnetplatte 6a befestigt wird.

Die Darstellung der Einzelteile in 10 und der Anwendungsbeispiele gemäß den 9, 13 und 14 zeigt schließlich, daß zwischen Halter 3 und Magnetfuß 4 mindestens ein Verlängerungsglied 7 angeordnet werden kann. Dieses Verlängerungsglied 7 ist an seinen Enden mit kugelförmigen Lagerelementen versehen, durch die es mit der kugelförmigen Lagerfläche 3c des Halters bzw. der kugelförmigen Lagerfläche 4a des Magnetfußes 4 beweglich verbunden ist.

Schließlich verdeutlicht 15 die Anwendung einer erfindungsgemäßen Arbeitsplatzleuchte an einem Werkzeug, nämlich einer Ratsche derart, daß die Arbeitsstelle immer ausgeleuchtet wird, auch wenn die Ratsche ihre Arbeitsbewegung zum Festziehen oder Lösen der Schraube ausführt.

1Gehäuse 2Schaltelement 3Halter 3aAufnahme 3bSchaltfläche 3cLagerfläche 4Magnetfuß 4aLagerfläche 4bDauermagnet 4cAufnahmegehäuse 4dFilmscharnier 4eBohrung 4fAussparung 5Schraubzwinge 6Saugnapf 6aMagnetplatte 7Verlängerungsglied

Anspruch[de]
  1. Arbeitsplatzleuchte mit einem in einem Gehäuse angeordneten Leuchtmittel und mit einem das Gehäuse aufnehmenden Halter, der seinerseits in einem Magnetfuß verschwenkbar gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) zumindest über einen Teil seiner Länge eine zylindrische Oberfläche aufweist, die in einer gabelförmigen, teilzylindrischen Aufnahme (3a) des Halters (3) axial verschiebbar gelagert ist, und daß das Leuchtmittel durch einen Schalter betätigbar ist, dessen Schaltelement (2) aus der Oberfläche des Gehäuses (1) herausragt und bei einer Bewegung des Gehäuses (1) axial mit dem Halter (3) zusammenwirkt.
  2. Arbeitsplatzleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement (2) durch eine schräg verlaufende Schaltfläche (3b) in der Aufnahme (3a) des Halters (3) betätigbar ist.
  3. Arbeitsplatzleuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schräg verlaufende Schaltfläche (3b) in axialer Richtung in der Aufnahme (3a) des Halters (3) ausgerichtet ist.
  4. Arbeitsplatzleuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schräg verlaufende Schaltfläche (3b) in radialer Richtung in der Aufnahme (3a) des Halters (3) ausgebildet ist.
  5. Arbeitsplatzleuchte nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (3) über eine kugelförmige Lagerfläche (3c) mit dem Magnetfuß (4) beweglich verbunden ist, wobei der Magnetfuß (4) einstückig mit jeweils einem Filmscharnier (4d) zwischen den beiden Aufnahmegehäusen (4c) und dem den Halter (3) aufnehmenden Teil ausgebildet ist.
  6. Arbeitsplatzleuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetfuß (4) mindestens zwei Dauermagneten (4b) aufweist, die jeweils in einem Aufnahmegehäuse (4c) angeordnet sind, das über ein Gelenk mit dem den Halter (3) aufnehmenden Teil verbunden ist.
  7. Arbeitsplatzleuchte nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Magnetfuß (4) und Halter (3) mindestens ein Verlängerungsglied (7) angeordnet ist, das mittels kugelförmiger Lagerflächen sowohl mit dem Magnetfuß (4) als auch mit dem Halter (3) verbunden ist.
  8. Arbeitsplatzleuchte nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetfuß (4) zur Befestigung auf nicht magnetischen Flächen auf eine Schraubzwinge (5) aufsetzbar ist.
  9. Arbeitsplatzleuchte nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetfuß (4) zur Befestigung auf glatten Flächen, wie Glas, Keramik und beschichteten Flächen, auf eine Magnetplatte (6a) aufsetzbar ist, die mit einem Saugnapf (6) versehen ist.
  10. Arbeitsplatzleuchte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie an einem Werkzeug, vorzugsweise einer Knarre, Ratsche oder Zange derart angebracht ist, daß die Arbeitsstelle der Aktionsbewegung des Werkzeugs folgend immer beleuchtet ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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